FC Schalke 04 FC Schalke 04
deadline-day banner

Horst Heldt - unser Manager [2]

11.12.2011 - 12:51 Uhr
Horst Heldt - unser Manager [2] |#71
26.01.2012 - 22:05 Uhr
Zitat von wanja122:
Langfristige Vertragsverlängerungen für Manager und Sportdirektoren stehe ich immer skeptisch gegenüber. Da kann sich das Blatt einfach so schnell wieder wenden, wonach wir dann wieder eine Altlast mehr in der Bilanz haben.

Das heißt nicht, dass ich Heldts Arbeit nicht würdigen möchte. Aber eine Verlängerung bis bspw. 2016, wie bei Bobic, finde ich unangebracht. Bis dahin kann noch soviel passieren. Einen Zwei-Jahresvertrag könnte man dann in zwei Jahren immer noch wieder verlängern. Denn die Gefahr, dass er abgeworben wird, ist nicht gegeben. Bayern plant mit ehemaligen Spielern und bei Dortmund scheint sich in Sachen Zorc nichts zu ändern. Der Rest ist uninteressant.

Sehe ich etwas anders. Gerade der Manager sollte nicht anhand einer miesen Saison oder anhand von einer missglückten Transferperiode bewertet werden, sondern die Möglichkeit haben langfristige Planungen für den Verein anzustellen.
In den letzten 10 Jahren hatten wir 4 Manager und 10 Trainer. Bremen hatte einen Manager und einen Trainer, beide Vereine waren etwa gleich erfolgreich. Allerdings hat Bremen den Erfolg mit deutlich weniger Mitteln erreicht.

•     •     •

Signatur nur im Abo lesbar
Horst Heldt - unser Manager [2] |#72
26.01.2012 - 22:29 Uhr
Zitat von Runaway:
Sehe ich etwas anders. Gerade der Manager sollte nicht anhand einer miesen Saison oder anhand von einer missglückten Transferperiode bewertet werden, sondern die Möglichkeit haben langfristige Planungen für den Verein anzustellen.

Das eine schließt das andere ja nicht aus.
Schaaf wurde kürzlich auch lediglich mit einem 2-Jahresvertrag ausgestattet, Allofs ein Jahr länger bis 2015. Und das, obwohl sie schon so lange dort sind und mit großer Wahrscheinlichkeit auch noch beide länger als 2015 an der Weser bleiben werden.

Heldt verdient mehr als so mancher Spieler. Wenn der in 2 Jahren beurlaubt wird und einen Vertrag bis 2017 hat, geht uns da ordentlich Kohle durch die Lappen. Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit für ein solches Szenario gering, aber auch dies muss abgewägt werden.
Horst Heldt - unser Manager [2] |#73
27.01.2012 - 01:31 Uhr
ich bin auch der Meinung, dass man einem Manager keinen Rentenvertrag bieten sollte...

dennoch ist es aus meiner Sicht schwachsinnig Müller mit Heldt zu vergleichen...

bei Müller hatte ich von Anfang an das Gefühl, dass ihm der Managerposten nicht liegt... er ist ins kalte Wasser geworfen worden... hatte wenig Erfahrung... und man hat von Tag 1 an gemerkt, dass er eine Rolle spielt... dass er nicht hinter dem steht was er sagt... er war einfach nicht authentisch und war mit der Situation überfordert... man muss natürlich zugeben, dass Müller ein schweres Erbe aus der Ärea Assauer übernommen hat... aber das hat Heldt als Nachfolger vom Mangager Magath ebenfalls...

Heldt hat einige Jahre Erfahrung sammeln können... nach der "Aera" Magath hat er sofort loslegen können... er hat eine schwierige Situation vorgefunden... und hat bisher gute Leistungen gezeigt... erst nach der Transferperiode im kommenden Sommer kann man wirklich einschätzen, was Heldt drauf hat... viele verliehene Spieler kommen zurück und müssen an den Mann gebracht werden... wichtige Spieler müssen weiter an den Verein gebunden werden oder notfalls gewinnbringend abgegeben werden... dazu muss dann notfalls noch ebenbürtiger Ersatz gefunden werden... die Sommertransferperiode wird zeigen, was Heldt leisten kann...

trotzdem muss ich sagen, bin ich bisher um längen beruhigter, dass wir Heldt haben, und nicht einen Müller...

•     •     •

FC Gelsenkirchen-Schalke 1904 **** SpVgg Greuther Fürth

BILD - hinterfotzig, scheinheilig, volksverdummend, hetzerisch
Horst Heldt - unser Manager [2] |#74
27.01.2012 - 02:09 Uhr
Mein lieber man, das geht hier aber ganz schön drunter und drüber. Im ersten Einwand war von einem 4-Jahresvertrag die Rede, dann wurden es 5 und Coke spricht gleich von Rentenvertrag.
Von einem 5-Jahres- oder gar Rentenvertrag habe ich doch gar nicht gesprochen.
Mir ging es eher darum, dass man davon wegkommen muss, überhaupt den Manager feuern zu wollen. Jetzt mal angenommen Heldt bekommt nur einen 2-Jahresvertrag, das nächste Jahr läuft noch gut übernächstes Jahr rutscht man auf Platz 8 und dann kann man davon ausgehen, dass auf Schalke der Vertrag nicht verlängert wird. Genau diese Situation kann sich Schalke nicht mehr leisten. Man sollte einfach mal mit einem guten Mann planen und das auch vertraglich so festmachen. Das können jetzt 3 oder 4 Jahre sein, aber bei einem 2-Jahresvertrag hätte ich schon das Gefühl der Hintertür durch den Verein.
Heldts Stuttgarter Zeit ist auch gar nicht mit der bei uns zu vergleichen. In Stuttgart war Heldt doch bis kurz vor seinem Abgang nicht mal im Vorstand. Die Hälfte "seiner" Fehler wurde ihm ja auch hinterher erst untergejubelt. Die finanziellen Verfehlungen gehen natürlich auf Schneider und Staudt, mir kann keiner erzählen, dass jemand der nicht im Vorstand war, den Verein geführt hat. Klar, die Spieler hat er ausgewählt und daneben gegriffen, aber das passiert eben jedem Manager.

Nachtrag zu Müller:
Der wurde natürlich nicht ins kalte Wasser geworfen, sondern wurde nach seiner Profizeit gezielt von Assauer aufgebaut, später übernahm er das Tagesgeschäft und nach Assauers Abgang wurde es offiziell. Das ist in der Bundesliga schon eine ungewöhnlich lange Eingewöhnungszeit.
Müllers Problem, was ihn nicht unbedingt zum Manager befähigte, war das fehlende Durchsetzungsvermögen im Verein. Der hat sich viel zu sehr von den beiden Freunden aus Rheda-Wiedenbrück gängeln lassen. Bei Slomka hätte Müller standhaft bleiben und sich gegen Schnusenberg behaupten müssen. Das hat er dummerweise erst bei Rutten gemacht und das kostete ihn unter anderem den Job.

•     •     •

Signatur nur im Abo lesbar
Horst Heldt - unser Manager [2] |#75
27.01.2012 - 07:52 Uhr
Zitat von Runaway:

Bei Slomka hätte Müller standhaft bleiben und sich gegen Schnusenberg behaupten müssen. Das hat er dummerweise erst bei Rutten gemacht und das kostete ihn unter anderem den Job.


Hey Hooo,

ich bin bei allem was du da schreibst zu 1904% bei dir. Auch, dass man an Slomka hätte festhalten sollen. Allerdings war es mMn nicht unbedingt Schnusenberg, der an dem Slomka-Aus maßgeblich Schuld war.
Der Druck durch die Fans war viel zu groß. In den Zeitungen gab es dauernd negative Berichte zum Schalker-Ergebnisfußball. Frei nach dem Motto "es gibt keine spielerische Entwicklung im Team" wurde auf Trainer und Team eingeprügelt... eben auch von den eigenen Fans, deren Meinungsbildung komplett durch die Medien bestimmt wird. Und das sind verdammt viele. Da spielen andere Gründe, z.B. dass mit Özil und Lincoln 2 spielstarke Spieler den Verein verlassen haben oder man defensiv brilliert, überhaupt keine Rolle mehr.

Da konnte Müller nicht mehr wirklich viel machen... Das ist ein Schalker Phänomen. Der Druck der Fans steigert sich ins unermessliche... bis der Trainer gehen muss.
Horst Heldt - unser Manager [2] |#76
27.01.2012 - 08:35 Uhr
Mir sind die Vetragslauzeiten beim Manager relativ Latte.
Von mir aus auch unbefristet.

Allerdings sollten die Sport-Manager ein ähnliches Vergütüngssystem bekommen, wie ihre Kollegen in der freien Wirtschaft, s.h. im Erfolgsfall (wobei hier der sportliche Erfolg den wirtschaftlichen i.d.R. nach sich zieht), soll sich Hotte doof und dusselig verdienen.

Dünpeln wir jedoch im Liga-Mittelfeld rum, muß er sich halt mit einem Grundgehalt zufrieden geben.

Ein Manager sollte immer an seinem Erfolg gemessen werden. Und jeder Manager weiß, habe ich Erfolg, verdiene ich auch jede Menge Kohle.

Um hier Einwänden zuvor zu kommen:
Top-Manager verdienen in den meissten Fällen zurecht sehr viel.
Natürlich gibt es immer Ausnahmen (Mehdorn).
Allerdings ist dann meisst hier genau das Problem vorhanden, das hier diskutiert wird - die falsche Ausarbeitung der Verträge.

•     •     •

Ein Hamsterkäfig sieht nur von innen wie eine Karriereleiter aus!
Horst Heldt - unser Manager [2] |#77
27.01.2012 - 10:06 Uhr
Zitat von KuzorrasEnkel:
Mir sind die Vetragslauzeiten beim Manager relativ Latte.
Von mir aus auch unbefristet.

Allerdings sollten die Sport-Manager ein ähnliches Vergütüngssystem bekommen, wie ihre Kollegen in der freien Wirtschaft, s.h. im Erfolgsfall (wobei hier der sportliche Erfolg den wirtschaftlichen i.d.R. nach sich zieht), soll sich Hotte doof und dusselig verdienen.

Dünpeln wir jedoch im Liga-Mittelfeld rum, muß er sich halt mit einem Grundgehalt zufrieden geben.

Ein Manager sollte immer an seinem Erfolg gemessen werden. Und jeder Manager weiß, habe ich Erfolg, verdiene ich auch jede Menge Kohle.

Um hier Einwänden zuvor zu kommen:
Top-Manager verdienen in den meissten Fällen zurecht sehr viel.
Natürlich gibt es immer Ausnahmen (Mehdorn).
Allerdings ist dann meisst hier genau das Problem vorhanden, das hier diskutiert wird - die falsche Ausarbeitung der Verträge.




Ich fände es nicht gut, wenn das Gehalt des Managers zu sehr vom sportlichen Erfolg abhinge. Ein Hauptproblem der Finanzkrise von 2008 war ja, dass es extrem hohe Boni in der Finanzwirtschaft rein erfolgsabhängig gab und die Burschen eben zu viel Anreiz zum "Zocken" hatten.

Ich sehe kein Problem, wenn ein Vorstand Sport genauso langfristig arbeiten soll, wie ein Vorstand in einem Industrieunternehmen. Dort sind 5 Jahre die Regel. Das kann man ev. auf drei Jahre verkürzen. Weniger doch eher nicht!

Variable Entlohnung könnte z.B. an ein etwas komplexeres Modell mit 50% wirtschaftlichem und 50% sportlichem Erfolg gekoppelt sein.
Horst Heldt - unser Manager [2] |#78
27.01.2012 - 10:12 Uhr
Ich würde den Focus viel mehr auf den wirtschaftlichen Bereich legen. Wenn sportlicher Erfolg da ist (beispielsweise durch Championsleague-Einnahmen) so wirkt sich das ja auch absolut positiv auf unsere Finanzen aus. Insofern sehe ich hier das Hauptaugenmerk bei einer leistungsbezogenen Vergütung auf unserem Managerposten. Das könnte man sicherlich auch messbarer fixieren als einen "sportlichen Erfolg".
Horst Heldt - unser Manager [2] |#79
27.01.2012 - 10:13 Uhr
Zitat von derSkeptiker:
Zitat von KuzorrasEnkel:
Mir sind die Vetragslauzeiten beim Manager relativ Latte.
Von mir aus auch unbefristet.

Allerdings sollten die Sport-Manager ein ähnliches Vergütüngssystem bekommen, wie ihre Kollegen in der freien Wirtschaft, s.h. im Erfolgsfall (wobei hier der sportliche Erfolg den wirtschaftlichen i.d.R. nach sich zieht), soll sich Hotte doof und dusselig verdienen.

Dünpeln wir jedoch im Liga-Mittelfeld rum, muß er sich halt mit einem Grundgehalt zufrieden geben.

Ein Manager sollte immer an seinem Erfolg gemessen werden. Und jeder Manager weiß, habe ich Erfolg, verdiene ich auch jede Menge Kohle.

Um hier Einwänden zuvor zu kommen:
Top-Manager verdienen in den meissten Fällen zurecht sehr viel.
Natürlich gibt es immer Ausnahmen (Mehdorn).
Allerdings ist dann meisst hier genau das Problem vorhanden, das hier diskutiert wird - die falsche Ausarbeitung der Verträge.


Ich fände es nicht gut, wenn das Gehalt des Managers zu sehr vom sportlichen Erfolg abhinge. Ein Hauptproblem der Finanzkrise von 2008 war ja, dass es extrem hohe Boni in der Finanzwirtschaft rein erfolgsabhängig gab und die Burschen eben zu viel Anreiz zum "Zocken" hatten.

Ich sehe kein Problem, wenn ein Vorstand Sport genauso langfristig arbeiten soll, wie ein Vorstand in einem Industrieunternehmen. Dort sind 5 Jahre die Regel. Das kann man ev. auf drei Jahre verkürzen. Weniger doch eher nicht!

Variable Entlohnung könnte z.B. an ein etwas komplexeres Modell mit 50% wirtschaftlichem und 50% sportlichem Erfolg gekoppelt sein.


Anreiz zum Zocken schön und gut, aber sollte man die Erfolgsprämien nicht unbedingt zahlen, wenn das Ergebnis noch gar nicht bekannt ist...

Edit: So, richtig zitieren soll gelernt sein :D
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Arne-rc am 27.01.2012 um 10:29 Uhr bearbeitet
Horst Heldt - unser Manager [2] |#80
27.01.2012 - 10:32 Uhr
Zitat von KuzorrasEnkel:
Mir sind die Vetragslauzeiten beim Manager relativ Latte.
Von mir aus auch unbefristet.

Allerdings sollten die Sport-Manager ein ähnliches Vergütüngssystem bekommen, wie ihre Kollegen in der freien Wirtschaft, s.h. im Erfolgsfall (wobei hier der sportliche Erfolg den wirtschaftlichen i.d.R. nach sich zieht), soll sich Hotte doof und dusselig verdienen.

Dünpeln wir jedoch im Liga-Mittelfeld rum, muß er sich halt mit einem Grundgehalt zufrieden geben.

Ein Manager sollte immer an seinem Erfolg gemessen werden. Und jeder Manager weiß, habe ich Erfolg, verdiene ich auch jede Menge Kohle.

Um hier Einwänden zuvor zu kommen:
Top-Manager verdienen in den meissten Fällen zurecht sehr viel.
Natürlich gibt es immer Ausnahmen (Mehdorn).
Allerdings ist dann meisst hier genau das Problem vorhanden, das hier diskutiert wird - die falsche Ausarbeitung der Verträge.


schön das ich mit dieser meinung nicht alleine bin.
auch manager sollten an den sportlichen erfolg ihrer mannschaft gebunden sein und nicht frei bzw. unabhängig von ihren mehr oder weniger indirekt eigenen entscheidungen und dem daraus resultierenden erfolg sein.

das problem was hierbei auftreten könnte ist, das wenn man so bei den managern anfängt, die spieler bald auch daran gebunden werden.
natürlich gibt es jetzt auch schon leistungsbezogene verträge, premien bei erreichen bestimmter pltzierungen etc. ....aber wenn man das noch extremer vom tabellenstand abhängig macht, vergrault man sich doch alle vernünftigen spieler...

ich hoffe es wird klar worauf ich hinauswollte...steige grade selber nämlich nicht mehr durch :D

•     •     •

Kennt ihr den Mythos vom Schalker-Markt....

Enjoy the RIDE!
  Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?

  Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Lesezeichen
  Abonnierte Threads
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Widerruf Tracking & Cookies

Du hast erfolgreich deine Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die du zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt hast. Du kannst dich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden. Bitte beachte, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wende dich diesbezüglich an datenschutz@transfermarkt.de.