Finanzlage der Eintracht
23.12.2006 - 12:55 Uhr
07.05.2012 - 13:28 Uhr
Zitat von eagle1978:
@lahntal: Siehste, Ihr werdet alle schon wieder persönlich.. und dann soll ich ruhig bleiben oder was? Mir ist es nicht wichtig, ob meine Infos der "Nabel der Welt" sind, mir ist es wichtig,dass es hier genug Infos gibt.... und nicht nur einmal waren meine Infos am Anfang für alle falsch, weil sie zuerst woanders anders standen;aber im Nachhinein doch nicht....
Und das ist nicht das erste Mal so gewesen.....
so oft, wie du deine infos hervorhebst entsteht aber ständig der eindruck, als seien sie der "nabel der welt"
wie soll ich sonst ausdrücken, dass ich deinen stil nicht mag, ausser auf einer mehr oder weniger perönlichen ebene? das war keine beleidigung und kein angriff auf dich persönlich, wie auch du das mit niemandem anderen machst, sondern eine feststellung. wenn du deinen stil etwas ändern würdest, würde ich deine beiträge mitsamt den enthaltenen infos auch gerne lesen. die ständige wiederholung von "ich habs euch doch gesagt.." und "wie immer hatte ich recht..." sind aber sozusagen die kernelemente deines stils und die will ich und viele andere hier einfach nichtmehr hören bzw. lesen.
so far ;)
@lahntal: Siehste, Ihr werdet alle schon wieder persönlich.. und dann soll ich ruhig bleiben oder was? Mir ist es nicht wichtig, ob meine Infos der "Nabel der Welt" sind, mir ist es wichtig,dass es hier genug Infos gibt.... und nicht nur einmal waren meine Infos am Anfang für alle falsch, weil sie zuerst woanders anders standen;aber im Nachhinein doch nicht....
Und das ist nicht das erste Mal so gewesen.....
so oft, wie du deine infos hervorhebst entsteht aber ständig der eindruck, als seien sie der "nabel der welt"
wie soll ich sonst ausdrücken, dass ich deinen stil nicht mag, ausser auf einer mehr oder weniger perönlichen ebene? das war keine beleidigung und kein angriff auf dich persönlich, wie auch du das mit niemandem anderen machst, sondern eine feststellung. wenn du deinen stil etwas ändern würdest, würde ich deine beiträge mitsamt den enthaltenen infos auch gerne lesen. die ständige wiederholung von "ich habs euch doch gesagt.." und "wie immer hatte ich recht..." sind aber sozusagen die kernelemente deines stils und die will ich und viele andere hier einfach nichtmehr hören bzw. lesen.
so far ;)
07.05.2012 - 13:34 Uhr
Zitat von RoyalTL:
@LahntalAdler:
Ich hab seine Posts bewusst überlesen! Hat er etwa schon wieder behauptet, dass er Recht hatte?
Recht womit denn bitte?? Der HR hat doch nun wirklich gar nix Handfestes geschrieben. Nur dass wir für den erhöhten Etat einen weiteren Verlust in Kauf nehmen.
Und ich glaube, das hatte er nie vorher gesagt, oder?!
joa es ging im wesentlichen um genau das, was du vermutest ;)
achja: deine post in dem thread sind immer wieder eine erfreuliche ausnahmeerscheinung :) wenigstens etwa 1 post pro seite, der auch faktisch bzw rechtlich bestand hat :cool
@LahntalAdler:
Ich hab seine Posts bewusst überlesen! Hat er etwa schon wieder behauptet, dass er Recht hatte?
Recht womit denn bitte?? Der HR hat doch nun wirklich gar nix Handfestes geschrieben. Nur dass wir für den erhöhten Etat einen weiteren Verlust in Kauf nehmen.
Und ich glaube, das hatte er nie vorher gesagt, oder?!
joa es ging im wesentlichen um genau das, was du vermutest ;)
achja: deine post in dem thread sind immer wieder eine erfreuliche ausnahmeerscheinung :) wenigstens etwa 1 post pro seite, der auch faktisch bzw rechtlich bestand hat :cool
Dieser Beitrag wurde zuletzt von LahntalAdler am 07.05.2012 um 13:37 Uhr bearbeitet
07.05.2012 - 15:14 Uhr
Zitat von RoyalTL:
Zitat von SVW-SGE-sdMAX:
Zitat von Heffalump:
Ich denke, dass bei der aktuellen Diskussion über das Aufbrauchen des "Eigenkapitals" zwei Dinge berücksichtigt werden müssen:
1.) Das Wort "Eigenkapital" kann hier eigentlich nicht so richtig stimmen. Denn darunter fällt keineswegs nur das Geld auf der hohen Kante, um das es hier ja augenscheinlich geht. Zielführender erscheinen mir hier Begriffe wie "Erspartes". Es handelt sich hier ja um Geld, das wir für den Aufstieg einsetzen konnten und von dem uns jetzt noch ein Rest von 5,5Mio zur Verfügung steht.
2.) Wir sind also in dieser Saison in der Lage, unseren Lizenzspieleretat um ebendiese 5,5Mio aufzustocken. Das sollte man m.E. ruhig tun, wenn man dafür einen wirklich tollen Spieler wie Helmes bekommen und die Qualität des Kaders deutlich erhöhen kann. Klar muss aber sein, dass diese Etaterhöhung keine strukturelle, sondern eine punktuelle sein muss. Denn die 24Mio bilden das ab, was wir uns aus den laufenden Mitteln leisten können. Dementsprechend dürfen diese 24Mio nicht durch Gehälter überschritten werden, da man sonst in den kommenden Jahren - wenn das Ersparte nicht mehr da ist - unweigerlich in die roten Zahlen rutscht. Wenn der Kader also künftig 20Mio Gehalt verschlingt und bislang 4Mio für Ablösen vorgesehen waren (nur als Beispiel), sollte dieses Gehaltsvolumen nicht überschritten werden. Statt dessen könnte man aber dieses Jahr dann 9,5Mio für Ablösen ausgeben. Nächste Saison wären es dann wieder nur 4Mio und das Gehaltsvolumen oder die Ablösen könnten um den Betrag steigen, den man mehr über den Fernsehvertrag bekommt.
Bezüglich der Gehaltskosten müsste ja eigentlich sogar eine Reduktion gegenüber 2010/11 möglich sein, da a) der Kader keine 32 Spieler mehr umfassen wird und b) Großverdiener wie Amanatidis, Gekas, Altintop, Chris, Franz, Bellaid, Korkmaz, Caio und Fenin von der Gehaltsliste gestrichen werden können. Die zu erwartenden Neuzugänge werden - bis auf vielleicht einen "Kracher" - keiner an die 2Mio-Schallmauer heran kommen wird. Im Gegenteil, Aigner, Celozzi und co werden vermutlich deutlich unter 1Mio verdienen und Trapp wird auch nicht viel teurer sein, als Fährmann, der mit ähnlichen Vorschusslorbeeren in einer Zeit voller Kassen kam.
Von daher ergibt sich mit einem (einmaligen) Etat von 30Mio wirklich die Möglichkeit, einen guten Kader zusammen zu stellen.
Für mich ist das Aufbrauchen des Ersparten kein Tabubruch, sondern eine vertretbare Lösung. Denn die Eintracht ist ein Unternehmen und Kapital ist dazu da, dass man es investiert. Man muss dann halt in den nächsten Jahren sehen, dass man wieder in den Ansparmodus zurück findet (zurückhaltende Zuschauerprognosen, Pokaleinnahmen etc).
zu 1. Ob du das jetzt Eigenkapital oder erspartes nennst kommt ja aufs gleiche raus, die Erklärung ist natürlich auch für beides richtig, es sind Gelder die man wie erspartes behandeln und nur einmalig ausgeben kann.
u 2. Die ganzen Planungen für den Etat beruhen ja auf Erwartungen (Sponsoreinnahmen, Zuschauereinnahmen, TV Gelder, etc.) und vieles davon zieht man aus Erfahrungswerten.
Man greift jetzt mit der Erhöhung des Etats quasi auf die erwartete Entwicklung was die Finanzen betrifft auf sicht von 1-2 Jahren zuvor unter Hilfe des EK oder wenn du lieber möchtest der Ersparnisse. D.h. auf Grund der hoffentlich auch in einem Jahr nochmal u.a. verbesserten sportlichen Situation, steigen die finanziellen Mittel so weit um den Etat zu halten oder ggf noch etwas weiter ausbauen zu können oder eben wieder neues EK zur Absicherung zu bilden was ja in etwa das wiedergibt, was du auch geschrieben hast vielleicht einfach nochmal etwas einfacher dargestellt.
Was die Gehaltskosten betrifft wird sich das zeigen, je nachdem wer noch kommt - aber alleine durch die (bis zu rund ein drittel) Gehaltserhöhungen für die "alten" Spieler duch Erstligazugehörigkeit wird es da keine Senkung geben, im Gegenteil.
Am Ende wird wie eh alles vom sportlichen Erfolg abhängen aber das ist im Fußball ja nichts neues, wie gesagt, beim erneuten Abstieg, von dem wir mal nicht ausgehen, gäbe es dann aber keinen 20 Mio Etat meh sondern eher um 12 - ohne sich groß zu verschulden.
Zu 1.) Nein, es ist nicht egal! Denn es sind 2 VOLLKOMMEN VERSCHIEDENE Dinge!! Aber die Diskussion führe ich jetzt hier kein 25. Mal, nur weil immer wieder Leute mit Wörtern um sich werfen, die sie ganz offensichtlich nicht verstehen...
Nur so viel:
1. Wenn der HR (oder wer auch immer das in Umlauf gebracht hat...) schreibt, dass wir die Etat-Erhöhung durch ein Rückgriff auf das EK finanzieren wollen, dann hat das nichts damit zu tun, dass wir "Erspartes" angehen, sondern dass wir auch im nächsten Jahr definitiv Verlust machen. Denn genau das bedeutet es, wenn wir "das EK angreifen"...
Im Übrigen hat das Ganze nichts damit zu tun, dass wir keine Kredite aufnehmen würden. Man kann sehr gut einen Rückgriff auf das EK tätigen und dabei die nötige Liquidität über Kredite bereitstellen.
2. Die herumgeisternden 5,5 Mio "Erspartes" wurden noch nicht einmal von irgendeinem Offiziellen oder einer wenigstens einigermaßen seriösen Zeitung bestätigt - also hört doch bitte auf mit Zahlen zu hantieren die ziemlich wahrscheinlich ziemlich falsch sind.
Zu 2.) Natürlich gehen wir durch den Wiederaufstieg von steigenden Umsätzen aus, ganz klar. Aber einen weiteren positiven Verlauf durch sportlichen Erfolg zu "planen", wäre vollkommen utopisch und vermessen und das nicht nur weil es gefährlich ist, sportlichen Erfolg planen zu wollen.
Darüber hinaus ist ein einmal beschlossener Etat nicht so einfach wieder zurück zu fahren. Denn dahinter stehen auch immer Vertragliche Verpflichtungen, die meistens über mehr als ein Jahr hinaus reichen. Das heißt, wenn wir dieses Jahr den erhöhten Etat über einen Rückgriff auf das EK ausgleichen wollen, also einen Verlust planen, was machen wir dann im nächsten Jahr, wenn wir diesen Etat wieder stemmen müssen?
Und im Jahr danach?
Umsätze lassen sich im Fußball nicht so einfach erhöhen, selbst wenn man sportlichen Erfolg hat (den wir erstmal haben müssen...). Es gibt da sehr klare Grenzbereiche, ab denen ein Verein, der nicht international spielt, seinen Umsatz eben nicht mehr weiter steigern kann, weil die "Ressourcen" erschöpft sind (zB das Stadion, das irgendwann einfach ausgelastet ist und damit kann man hier die Einnahmen schwerlich noch steigern).
Da wo ein "normales" Unternehmen expandieren würde (neuer Markt, neue Produkte) sind Vereine leider sehr limitiert, da der Markt (Bundesliga) und das Produkt (Fußball) nicht erweiterbar sind. Klar kann man versuchen, die Marke im Ausland bekannter zu machen und damit zusätzliche Einnahmen zu generieren. Aber das ist immer erstmal mit Investitionen verbunden und zum anderen: Wer interessiert sich im Ausland für einen mittelmäßigen Verein in der BuLi? Nicht mal Vereine wie Hannover, Stuttgart oder Leverkusen, die ab und zu auch mal EL spielen, schaffen es international "interessant" zu wirken. Warum wir?
Bedeutet, dass nunmal nur die Inlands-Umsätze übrig bleiben, um damit unseren Etat zu stemmen. Und diese sind leider begrenzt. Fragt mal den Bruchhagen, der hat zu diesem Thema (stagnierende Umsätze bei sportlicher Kontinuität) vor 2 oder 3 Jahre mal ein sehr interessantes Interview gegeben.
Noch ne Anmerkung:
Spielertransfers und damit verbundene Ablösesummen sind KEINE Personalkosten, haben mit der Etatplanung also nicht so viel zu tun!
Ablösesummen sind Investitionen...
@LahntalAdler:
Ich hab seine Posts bewusst überlesen! Hat er etwa schon wieder behauptet, dass er Recht hatte?
Recht womit denn bitte?? Der HR hat doch nun wirklich gar nix Handfestes geschrieben. Nur dass wir für den erhöhten Etat einen weiteren Verlust in Kauf nehmen.
Und ich glaube, das hatte er nie vorher gesagt, oder?!
Was das EK, Festgeld etc. betrifft stimme ich zu, da haben mich die Medien mit unterschiedlichen Interpretationen jetzt auch schon durcheinander gebracht. Die geschätzten 5-6 Mio die übrig sein sollen betreffen ja auch das wie von UH immer gerne genannte Festgeldkonto die natürlich nicht direkt EK sind. Diese Zahl ist allerdings nicht ganz aus der Luft gegriffen sondern dürfte sich noch auf die Aussage von HB beziehen der die Planungsrechnun gdamals für die 2. Liga aufmachte und da haben die Medien halt einach die rd. 10 Mio von abgezogen so das eben die 5-6 Mio übrig bleiben.
Zu 2.
Es gibt aber nunmal einige Punkte die fest stehen wie die nächstes Jahr auslaufenden Zahlungen von 2,x Mio für den Sportirgendwas Kredit usw. von daher ist eine vorgezogene Etaterhöhung natürlich auf feststehende und zu geringerem Teil erwartete Veränderungen gestützt. Hinzu kommen natürlich auch die höheren Erwartungen bei den TV Geldern. Wir können also davon ausgehen, dass der Etat von 30 mio gehalten und mittelfristig ausgebaut werden soll was dann natürlich vom sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg abhängt.
Im übrigen gehe ich auch davon aus, dass man bei der Erhöhung des Etats zur Not auf den Rest des "Festgeldkontos" zurück greifen will und damit natürlich indirekt auf das EK.
Wie ich schon schrieb setzt man natürlich auf Klassenerhalt und sollte das wieder erwarten nicht gelingen, gibts dann in Liga 2 eben nur Rund 12 Mio Etat ohne Verschuldung etc. weil eben kein bzw. nicht mehr viel "Festgeld" da ist um irgend was auszugleichen.
Das was in deinem Abschnitt der mit "Umsätze" beginnt steht ist auch unumstritten deswegen muß man ja auch nach neuen Wegen suchen und für alles offen sein. Insebsondere wenn man noch den "Nachteil" des teuren Stadions hat das man quasi komplett bezahlt, das einem am Ende aber nicht mal gehört und man auch von den Einnahmen rund ums Stadion Null profitiert.
Zitat von SVW-SGE-sdMAX:
Zitat von Heffalump:
Ich denke, dass bei der aktuellen Diskussion über das Aufbrauchen des "Eigenkapitals" zwei Dinge berücksichtigt werden müssen:
1.) Das Wort "Eigenkapital" kann hier eigentlich nicht so richtig stimmen. Denn darunter fällt keineswegs nur das Geld auf der hohen Kante, um das es hier ja augenscheinlich geht. Zielführender erscheinen mir hier Begriffe wie "Erspartes". Es handelt sich hier ja um Geld, das wir für den Aufstieg einsetzen konnten und von dem uns jetzt noch ein Rest von 5,5Mio zur Verfügung steht.
2.) Wir sind also in dieser Saison in der Lage, unseren Lizenzspieleretat um ebendiese 5,5Mio aufzustocken. Das sollte man m.E. ruhig tun, wenn man dafür einen wirklich tollen Spieler wie Helmes bekommen und die Qualität des Kaders deutlich erhöhen kann. Klar muss aber sein, dass diese Etaterhöhung keine strukturelle, sondern eine punktuelle sein muss. Denn die 24Mio bilden das ab, was wir uns aus den laufenden Mitteln leisten können. Dementsprechend dürfen diese 24Mio nicht durch Gehälter überschritten werden, da man sonst in den kommenden Jahren - wenn das Ersparte nicht mehr da ist - unweigerlich in die roten Zahlen rutscht. Wenn der Kader also künftig 20Mio Gehalt verschlingt und bislang 4Mio für Ablösen vorgesehen waren (nur als Beispiel), sollte dieses Gehaltsvolumen nicht überschritten werden. Statt dessen könnte man aber dieses Jahr dann 9,5Mio für Ablösen ausgeben. Nächste Saison wären es dann wieder nur 4Mio und das Gehaltsvolumen oder die Ablösen könnten um den Betrag steigen, den man mehr über den Fernsehvertrag bekommt.
Bezüglich der Gehaltskosten müsste ja eigentlich sogar eine Reduktion gegenüber 2010/11 möglich sein, da a) der Kader keine 32 Spieler mehr umfassen wird und b) Großverdiener wie Amanatidis, Gekas, Altintop, Chris, Franz, Bellaid, Korkmaz, Caio und Fenin von der Gehaltsliste gestrichen werden können. Die zu erwartenden Neuzugänge werden - bis auf vielleicht einen "Kracher" - keiner an die 2Mio-Schallmauer heran kommen wird. Im Gegenteil, Aigner, Celozzi und co werden vermutlich deutlich unter 1Mio verdienen und Trapp wird auch nicht viel teurer sein, als Fährmann, der mit ähnlichen Vorschusslorbeeren in einer Zeit voller Kassen kam.
Von daher ergibt sich mit einem (einmaligen) Etat von 30Mio wirklich die Möglichkeit, einen guten Kader zusammen zu stellen.
Für mich ist das Aufbrauchen des Ersparten kein Tabubruch, sondern eine vertretbare Lösung. Denn die Eintracht ist ein Unternehmen und Kapital ist dazu da, dass man es investiert. Man muss dann halt in den nächsten Jahren sehen, dass man wieder in den Ansparmodus zurück findet (zurückhaltende Zuschauerprognosen, Pokaleinnahmen etc).
zu 1. Ob du das jetzt Eigenkapital oder erspartes nennst kommt ja aufs gleiche raus, die Erklärung ist natürlich auch für beides richtig, es sind Gelder die man wie erspartes behandeln und nur einmalig ausgeben kann.
u 2. Die ganzen Planungen für den Etat beruhen ja auf Erwartungen (Sponsoreinnahmen, Zuschauereinnahmen, TV Gelder, etc.) und vieles davon zieht man aus Erfahrungswerten.
Man greift jetzt mit der Erhöhung des Etats quasi auf die erwartete Entwicklung was die Finanzen betrifft auf sicht von 1-2 Jahren zuvor unter Hilfe des EK oder wenn du lieber möchtest der Ersparnisse. D.h. auf Grund der hoffentlich auch in einem Jahr nochmal u.a. verbesserten sportlichen Situation, steigen die finanziellen Mittel so weit um den Etat zu halten oder ggf noch etwas weiter ausbauen zu können oder eben wieder neues EK zur Absicherung zu bilden was ja in etwa das wiedergibt, was du auch geschrieben hast vielleicht einfach nochmal etwas einfacher dargestellt.
Was die Gehaltskosten betrifft wird sich das zeigen, je nachdem wer noch kommt - aber alleine durch die (bis zu rund ein drittel) Gehaltserhöhungen für die "alten" Spieler duch Erstligazugehörigkeit wird es da keine Senkung geben, im Gegenteil.
Am Ende wird wie eh alles vom sportlichen Erfolg abhängen aber das ist im Fußball ja nichts neues, wie gesagt, beim erneuten Abstieg, von dem wir mal nicht ausgehen, gäbe es dann aber keinen 20 Mio Etat meh sondern eher um 12 - ohne sich groß zu verschulden.
Zu 1.) Nein, es ist nicht egal! Denn es sind 2 VOLLKOMMEN VERSCHIEDENE Dinge!! Aber die Diskussion führe ich jetzt hier kein 25. Mal, nur weil immer wieder Leute mit Wörtern um sich werfen, die sie ganz offensichtlich nicht verstehen...
Nur so viel:
1. Wenn der HR (oder wer auch immer das in Umlauf gebracht hat...) schreibt, dass wir die Etat-Erhöhung durch ein Rückgriff auf das EK finanzieren wollen, dann hat das nichts damit zu tun, dass wir "Erspartes" angehen, sondern dass wir auch im nächsten Jahr definitiv Verlust machen. Denn genau das bedeutet es, wenn wir "das EK angreifen"...
Im Übrigen hat das Ganze nichts damit zu tun, dass wir keine Kredite aufnehmen würden. Man kann sehr gut einen Rückgriff auf das EK tätigen und dabei die nötige Liquidität über Kredite bereitstellen.
2. Die herumgeisternden 5,5 Mio "Erspartes" wurden noch nicht einmal von irgendeinem Offiziellen oder einer wenigstens einigermaßen seriösen Zeitung bestätigt - also hört doch bitte auf mit Zahlen zu hantieren die ziemlich wahrscheinlich ziemlich falsch sind.
Zu 2.) Natürlich gehen wir durch den Wiederaufstieg von steigenden Umsätzen aus, ganz klar. Aber einen weiteren positiven Verlauf durch sportlichen Erfolg zu "planen", wäre vollkommen utopisch und vermessen und das nicht nur weil es gefährlich ist, sportlichen Erfolg planen zu wollen.
Darüber hinaus ist ein einmal beschlossener Etat nicht so einfach wieder zurück zu fahren. Denn dahinter stehen auch immer Vertragliche Verpflichtungen, die meistens über mehr als ein Jahr hinaus reichen. Das heißt, wenn wir dieses Jahr den erhöhten Etat über einen Rückgriff auf das EK ausgleichen wollen, also einen Verlust planen, was machen wir dann im nächsten Jahr, wenn wir diesen Etat wieder stemmen müssen?
Und im Jahr danach?
Umsätze lassen sich im Fußball nicht so einfach erhöhen, selbst wenn man sportlichen Erfolg hat (den wir erstmal haben müssen...). Es gibt da sehr klare Grenzbereiche, ab denen ein Verein, der nicht international spielt, seinen Umsatz eben nicht mehr weiter steigern kann, weil die "Ressourcen" erschöpft sind (zB das Stadion, das irgendwann einfach ausgelastet ist und damit kann man hier die Einnahmen schwerlich noch steigern).
Da wo ein "normales" Unternehmen expandieren würde (neuer Markt, neue Produkte) sind Vereine leider sehr limitiert, da der Markt (Bundesliga) und das Produkt (Fußball) nicht erweiterbar sind. Klar kann man versuchen, die Marke im Ausland bekannter zu machen und damit zusätzliche Einnahmen zu generieren. Aber das ist immer erstmal mit Investitionen verbunden und zum anderen: Wer interessiert sich im Ausland für einen mittelmäßigen Verein in der BuLi? Nicht mal Vereine wie Hannover, Stuttgart oder Leverkusen, die ab und zu auch mal EL spielen, schaffen es international "interessant" zu wirken. Warum wir?
Bedeutet, dass nunmal nur die Inlands-Umsätze übrig bleiben, um damit unseren Etat zu stemmen. Und diese sind leider begrenzt. Fragt mal den Bruchhagen, der hat zu diesem Thema (stagnierende Umsätze bei sportlicher Kontinuität) vor 2 oder 3 Jahre mal ein sehr interessantes Interview gegeben.
Noch ne Anmerkung:
Spielertransfers und damit verbundene Ablösesummen sind KEINE Personalkosten, haben mit der Etatplanung also nicht so viel zu tun!
Ablösesummen sind Investitionen...
@LahntalAdler:
Ich hab seine Posts bewusst überlesen! Hat er etwa schon wieder behauptet, dass er Recht hatte?
Recht womit denn bitte?? Der HR hat doch nun wirklich gar nix Handfestes geschrieben. Nur dass wir für den erhöhten Etat einen weiteren Verlust in Kauf nehmen.
Und ich glaube, das hatte er nie vorher gesagt, oder?!
Was das EK, Festgeld etc. betrifft stimme ich zu, da haben mich die Medien mit unterschiedlichen Interpretationen jetzt auch schon durcheinander gebracht. Die geschätzten 5-6 Mio die übrig sein sollen betreffen ja auch das wie von UH immer gerne genannte Festgeldkonto die natürlich nicht direkt EK sind. Diese Zahl ist allerdings nicht ganz aus der Luft gegriffen sondern dürfte sich noch auf die Aussage von HB beziehen der die Planungsrechnun gdamals für die 2. Liga aufmachte und da haben die Medien halt einach die rd. 10 Mio von abgezogen so das eben die 5-6 Mio übrig bleiben.
Zu 2.
Es gibt aber nunmal einige Punkte die fest stehen wie die nächstes Jahr auslaufenden Zahlungen von 2,x Mio für den Sportirgendwas Kredit usw. von daher ist eine vorgezogene Etaterhöhung natürlich auf feststehende und zu geringerem Teil erwartete Veränderungen gestützt. Hinzu kommen natürlich auch die höheren Erwartungen bei den TV Geldern. Wir können also davon ausgehen, dass der Etat von 30 mio gehalten und mittelfristig ausgebaut werden soll was dann natürlich vom sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg abhängt.
Im übrigen gehe ich auch davon aus, dass man bei der Erhöhung des Etats zur Not auf den Rest des "Festgeldkontos" zurück greifen will und damit natürlich indirekt auf das EK.
Wie ich schon schrieb setzt man natürlich auf Klassenerhalt und sollte das wieder erwarten nicht gelingen, gibts dann in Liga 2 eben nur Rund 12 Mio Etat ohne Verschuldung etc. weil eben kein bzw. nicht mehr viel "Festgeld" da ist um irgend was auszugleichen.
Das was in deinem Abschnitt der mit "Umsätze" beginnt steht ist auch unumstritten deswegen muß man ja auch nach neuen Wegen suchen und für alles offen sein. Insebsondere wenn man noch den "Nachteil" des teuren Stadions hat das man quasi komplett bezahlt, das einem am Ende aber nicht mal gehört und man auch von den Einnahmen rund ums Stadion Null profitiert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SVW-SGE-sdMAX am 07.05.2012 um 15:17 Uhr bearbeitet
07.05.2012 - 17:02 Uhr
Ich spar mir jetzt mal einzelnes Zitieren und adressiere recht allgemein...
@Heffalump:
1. Es gab erst vor 3 oder 4 Wochen ne ganz klare Aussage von HB dazu, dass am Ende dieser Saison dass EK auf 5,x Mio geschrumpft sein wird.
So, und dieser Satz jetzt gilt auch auf für Max und ist immens wichtig, weil es schon bisschen nervig ist, hier alle 3 Seiten die gleiche Diskussion zu führen, nur weil keiner mal bisschen zurück liest oder sich einfach an die bekannten Fakten hält:
Es gibt und es gab seit Beginn dieser Saison - weder von Bruchhagen, noch von Pröckl, noch von sonst jemandem der SGE - darüber, wie sich unser "Festgeldkonto" entwickelt hat in dieser Saison! Alles was wir wissen, weil es offiziell von Bruchhagen bestätigt wurde, ist die Höhe unseres Eigenkapitals. Wie es mit der Liquidität aussieht...who knows?!?
2. Die Position des EK ist nicht diskutabel und bei der ganzen Diskussion irrelevant. Da es um einen Etat geht und dementsprechend darum, dass wir in der kommenden Saison mehr Kosten als Erlöse haben werden, die mit einem Rückgriff auf das EK ausgeglichen werden sollen, heißt das übersetzt: Wir machen Verlust.
Und Verlust wird am Jahresende auf der Passivseite der offizielen Bilanz der Eintracht Frankfurt Fußball Aktiengesellschaft unter Position "A.IV. Bilanzgewinn/-verlust" ausgewiesen. Im darauffolgenden Jahr wird er dann als Differenzposten in die Postion "A.III. Gewinnrücklagen" eingerechnet, die allerdings nach dem Ende dieser Saison bereits nahezu bei 0 stehen wird, sofern sich der anvisierte Verlust von 10 Mio in dieser Saison bewahrheitet. Also hätten wir demnach "Verlustrücklagen" bzw. negative Gewinnrücklagen.
3. Personaletat = alle Personalkosten.
Lizenzspieleretat = alle Personalkosten, die von den "Lizenzspielern" verursacht werden
Damit ist Lizenzspieleretat < Personaletat, da er die Kosten für die mehreren hundert sonstigen Mitarbeiter der AG (Geschäftsstelle, Fanshop, Busfahrer etc.) nicht berücksichtigt.
4. Eine Bilanz kann und wird niemals "einen Etat hergeben". Denn die Bilanz bildet weder den Cash-flow noch die GuV ab, geschweige denn ist sie eine Verlaufsübersicht irgendwelcher wirtschaftlichen Vorgänge, sondern lediglich eine Stichtagsbetrachtung. Wie willst du also hier "ablsesen", welchen Etat ein Unternehmen oder Sportverein hergibt??
Noch schlimmer wird deine Aussage aber durch diesen Teilsatz:
Zitat
Bleibt die Frage, ob sie aus für diesen Fall gebildeten Gewinnrücklagen bestritten oder eben kreditfinanziert sein wird.
Du stellst hier eine Kreditfinanzierung (also eine erfolgsunabhängige Liquiditätsaufnahme) einer Reduzierung von Gewinnrücklagen gleich. Was schlichtweg nicht geht, da Gewinnrücklagen keine Liquidität abbilden. Also wie will man diese beiden Vorgänge vergleichen? Eben, gar nicht.
Fazit 1: Im Endeffekt läuft es auf die simple Frage hinaus: Haben wir ein Liquiditätsproblem, oder lediglich ein Erlösproblem.
Im ersten Fall kommen wir um die Aufnahme weiterer Kredite gar nicht herum.
Im zweiten Fall reichen die geplanten Erlöse schlichtweg nicht aus, um unsere gesamten Kosten zu decken. Das ist aber völlig unabhängig von der Liquiditätsfrage! Entsprechend würden wir in diesem Fall ohne weitere Kreditaufnahmen auskommen und "lediglich" einen weiteren Verlust am Jahresende ausweisen...
Aber um das nachvollziehen zu können, müsste man die Unterschiede von Kosten und Ausgaben, bzw. Liquidität und Eigenkapital verstehen. Und ich bin mir nicht sicher, ob das alle hier wirklich tun...
Fazit 2: Weder kennen wir die wirkliche Einnahmensituation in der nächsten Saison, noch die Zeitpunkte von Zahlungsvorgängen, noch wissen wir, auf welche Höhe sich letztendlich wirklich der Etat belaufen wird. Also ist die ganze Diskussion zum Thema "Wie machen die das" eigentlich komplett überflüssig, weil es sowieso keiner weiß. Mir geht es nur darum, dass wir wenn wir schon diskutieren, uns wenigstens an die vorliegenden Fakten halten und keine feststehenden Fachbegriffe "missbrauchen".
PS: In "Grundlagen der Bilanzierung" hatte ich damals übrigens nur ne 2,7... ;)
@Max:
1. Siehe oben. Was ich da unter 1. geschrieben habe gilt auch für deinen Post...
2. Auch indirekt haben "Festgeldkonto" (=Liquidität) und Eigenkapital (=Buchungsposition in der Bilanz) NICHTS miteinander zu tun!!
3. Allein durch die 2,5 Mio weniger Ausgaben pro Jahr an SportFIVE (ich glaube so heißt dieser Verein doch, oder?) ab übernächster Saison und die erst in 3 Jahren kommenden erhöhten TV-Gelder lässt sich aber kaum eine diesjährige Etaterhöhung um 5,5 Mio € rechtfertigen...
Deshalb auch mein Fazit 2 (siehe oben): Wir wissen nicht, wie es wirklich gemacht wird und ob es wirklich 30 Mio sein werden. Also erübrigt sich die Raterei rund um das "wie machen die das" eigentlich.
Aber wenn das Ganze schon diskutiert werden soll, dann bitte mit den richtigen Fakten und den korrekten Begriffen...
@eagle:
Ganz ehrlich, ich glaub du wirst es in diesem Leben echt nicht mehr begreifen...
Weder, wie man einen erhöhten Etat aus dem EK bestreiten kann, ohne Investoren ins Boot zu holen oder Kredite aufzunehmen, noch, dass die Meldung des HR (mit Bezug auf die FAS) keinen Schluss auf die Höhe irgendwelcher Rücklagen oder Bilanzpositionen zulässt, da nirgends genaue Zahlen genannt werden.
Abgesehen davon steht immer noch die klare Aussage von HB im Raum, an der es nichts zu deuteln gibt (von wegen Presseberichte, es war ein Interview!!).
Außer natürlich man vertritt deine Meinung, dass es sich um einen "Versprecher" von HB handelt und deine Quelle die deutlich genaueren Zahlen liefern kann... :rolleyes
@Heffalump:
1. Es gab erst vor 3 oder 4 Wochen ne ganz klare Aussage von HB dazu, dass am Ende dieser Saison dass EK auf 5,x Mio geschrumpft sein wird.
So, und dieser Satz jetzt gilt auch auf für Max und ist immens wichtig, weil es schon bisschen nervig ist, hier alle 3 Seiten die gleiche Diskussion zu führen, nur weil keiner mal bisschen zurück liest oder sich einfach an die bekannten Fakten hält:
Es gibt und es gab seit Beginn dieser Saison - weder von Bruchhagen, noch von Pröckl, noch von sonst jemandem der SGE - darüber, wie sich unser "Festgeldkonto" entwickelt hat in dieser Saison! Alles was wir wissen, weil es offiziell von Bruchhagen bestätigt wurde, ist die Höhe unseres Eigenkapitals. Wie es mit der Liquidität aussieht...who knows?!?
2. Die Position des EK ist nicht diskutabel und bei der ganzen Diskussion irrelevant. Da es um einen Etat geht und dementsprechend darum, dass wir in der kommenden Saison mehr Kosten als Erlöse haben werden, die mit einem Rückgriff auf das EK ausgeglichen werden sollen, heißt das übersetzt: Wir machen Verlust.
Und Verlust wird am Jahresende auf der Passivseite der offizielen Bilanz der Eintracht Frankfurt Fußball Aktiengesellschaft unter Position "A.IV. Bilanzgewinn/-verlust" ausgewiesen. Im darauffolgenden Jahr wird er dann als Differenzposten in die Postion "A.III. Gewinnrücklagen" eingerechnet, die allerdings nach dem Ende dieser Saison bereits nahezu bei 0 stehen wird, sofern sich der anvisierte Verlust von 10 Mio in dieser Saison bewahrheitet. Also hätten wir demnach "Verlustrücklagen" bzw. negative Gewinnrücklagen.
3. Personaletat = alle Personalkosten.
Lizenzspieleretat = alle Personalkosten, die von den "Lizenzspielern" verursacht werden
Damit ist Lizenzspieleretat < Personaletat, da er die Kosten für die mehreren hundert sonstigen Mitarbeiter der AG (Geschäftsstelle, Fanshop, Busfahrer etc.) nicht berücksichtigt.
4. Eine Bilanz kann und wird niemals "einen Etat hergeben". Denn die Bilanz bildet weder den Cash-flow noch die GuV ab, geschweige denn ist sie eine Verlaufsübersicht irgendwelcher wirtschaftlichen Vorgänge, sondern lediglich eine Stichtagsbetrachtung. Wie willst du also hier "ablsesen", welchen Etat ein Unternehmen oder Sportverein hergibt??
Noch schlimmer wird deine Aussage aber durch diesen Teilsatz:
Zitat
Bleibt die Frage, ob sie aus für diesen Fall gebildeten Gewinnrücklagen bestritten oder eben kreditfinanziert sein wird.
Du stellst hier eine Kreditfinanzierung (also eine erfolgsunabhängige Liquiditätsaufnahme) einer Reduzierung von Gewinnrücklagen gleich. Was schlichtweg nicht geht, da Gewinnrücklagen keine Liquidität abbilden. Also wie will man diese beiden Vorgänge vergleichen? Eben, gar nicht.
Fazit 1: Im Endeffekt läuft es auf die simple Frage hinaus: Haben wir ein Liquiditätsproblem, oder lediglich ein Erlösproblem.
Im ersten Fall kommen wir um die Aufnahme weiterer Kredite gar nicht herum.
Im zweiten Fall reichen die geplanten Erlöse schlichtweg nicht aus, um unsere gesamten Kosten zu decken. Das ist aber völlig unabhängig von der Liquiditätsfrage! Entsprechend würden wir in diesem Fall ohne weitere Kreditaufnahmen auskommen und "lediglich" einen weiteren Verlust am Jahresende ausweisen...
Aber um das nachvollziehen zu können, müsste man die Unterschiede von Kosten und Ausgaben, bzw. Liquidität und Eigenkapital verstehen. Und ich bin mir nicht sicher, ob das alle hier wirklich tun...
Fazit 2: Weder kennen wir die wirkliche Einnahmensituation in der nächsten Saison, noch die Zeitpunkte von Zahlungsvorgängen, noch wissen wir, auf welche Höhe sich letztendlich wirklich der Etat belaufen wird. Also ist die ganze Diskussion zum Thema "Wie machen die das" eigentlich komplett überflüssig, weil es sowieso keiner weiß. Mir geht es nur darum, dass wir wenn wir schon diskutieren, uns wenigstens an die vorliegenden Fakten halten und keine feststehenden Fachbegriffe "missbrauchen".
PS: In "Grundlagen der Bilanzierung" hatte ich damals übrigens nur ne 2,7... ;)
@Max:
1. Siehe oben. Was ich da unter 1. geschrieben habe gilt auch für deinen Post...
2. Auch indirekt haben "Festgeldkonto" (=Liquidität) und Eigenkapital (=Buchungsposition in der Bilanz) NICHTS miteinander zu tun!!
3. Allein durch die 2,5 Mio weniger Ausgaben pro Jahr an SportFIVE (ich glaube so heißt dieser Verein doch, oder?) ab übernächster Saison und die erst in 3 Jahren kommenden erhöhten TV-Gelder lässt sich aber kaum eine diesjährige Etaterhöhung um 5,5 Mio € rechtfertigen...
Deshalb auch mein Fazit 2 (siehe oben): Wir wissen nicht, wie es wirklich gemacht wird und ob es wirklich 30 Mio sein werden. Also erübrigt sich die Raterei rund um das "wie machen die das" eigentlich.
Aber wenn das Ganze schon diskutiert werden soll, dann bitte mit den richtigen Fakten und den korrekten Begriffen...
@eagle:
Ganz ehrlich, ich glaub du wirst es in diesem Leben echt nicht mehr begreifen...
Weder, wie man einen erhöhten Etat aus dem EK bestreiten kann, ohne Investoren ins Boot zu holen oder Kredite aufzunehmen, noch, dass die Meldung des HR (mit Bezug auf die FAS) keinen Schluss auf die Höhe irgendwelcher Rücklagen oder Bilanzpositionen zulässt, da nirgends genaue Zahlen genannt werden.
Abgesehen davon steht immer noch die klare Aussage von HB im Raum, an der es nichts zu deuteln gibt (von wegen Presseberichte, es war ein Interview!!).
Außer natürlich man vertritt deine Meinung, dass es sich um einen "Versprecher" von HB handelt und deine Quelle die deutlich genaueren Zahlen liefern kann... :rolleyes
07.05.2012 - 17:51 Uhr
Zitat von RoyalTL:
@Max:
1. Siehe oben. Was ich da unter 1. geschrieben habe gilt auch für deinen Post...
2. Auch indirekt haben "Festgeldkonto" (=Liquidität) und Eigenkapital (=Buchungsposition in der Bilanz) NICHTS miteinander zu tun!!
3. Allein durch die 2,5 Mio weniger Ausgaben pro Jahr an SportFIVE (ich glaube so heißt dieser Verein doch, oder?) ab übernächster Saison und die erst in 3 Jahren kommenden erhöhten TV-Gelder lässt sich aber kaum eine diesjährige Etaterhöhung um 5,5 Mio € rechtfertigen...
Deshalb auch mein Fazit 2 (siehe oben): Wir wissen nicht, wie es wirklich gemacht wird und ob es wirklich 30 Mio sein werden. Also erübrigt sich die Raterei rund um das "wie machen die das" eigentlich.
Aber wenn das Ganze schon diskutiert werden soll, dann bitte mit den richtigen Fakten und den korrekten Begriffen...
Zu 1. u.2.
Das ist aber nicht ganz richtig denn Verlust machen wir erst, wenn das EK aufgebraucht ist, je nach Betrachtungsweise ;)
Im übrigen könnte es auch tatsächlich so sein, dass das "Festgeldkonto" dem EK in etwa entspricht womit sich auch das Durcheinander erklären würde.
Und natürlich können Festgeldkonto und EK - natürlich unabhängig von der Buchungsposition (bist du Buchhalter, das würde deine Ansichten jedenfalls erklären? ;) ) - indirekt (*) was miteinander zu tun haben!
Wenn ich eine ausgeglichene Bilanz habe und zu dem 5 Mio auf mein "Festgeldkonto" - in welcher Form auch immer - kommt, steigt das EK um 5 Mio ergo ist das Geld Bestandteil des EK und würde dem EK sogar entsprechen.
"Eigenkapital ist soweit ich mich erinnere die in der Bilanz ausgewiesene Differenz zwischen Vermögen und Verbindlichkeiten."
Was die 30 Mio betrifft sagst du ja richtig, dass wir nicht wissen wieviel es am Ende wird und wie gesagt, seriöse Medien berichten ja auch von "bis" zu 30 Mio. und ich denke Bruchhagen hat bewiesen, dass wir uns da auf ihn verlassen können und er kein unabschätzbares Risiko eingeht das den Verein aufs Spiel setzt.
(*) und bei genauerer Betrachtung nich tnur indirekt sondern direkt ;)
@Max:
1. Siehe oben. Was ich da unter 1. geschrieben habe gilt auch für deinen Post...
2. Auch indirekt haben "Festgeldkonto" (=Liquidität) und Eigenkapital (=Buchungsposition in der Bilanz) NICHTS miteinander zu tun!!
3. Allein durch die 2,5 Mio weniger Ausgaben pro Jahr an SportFIVE (ich glaube so heißt dieser Verein doch, oder?) ab übernächster Saison und die erst in 3 Jahren kommenden erhöhten TV-Gelder lässt sich aber kaum eine diesjährige Etaterhöhung um 5,5 Mio € rechtfertigen...
Deshalb auch mein Fazit 2 (siehe oben): Wir wissen nicht, wie es wirklich gemacht wird und ob es wirklich 30 Mio sein werden. Also erübrigt sich die Raterei rund um das "wie machen die das" eigentlich.
Aber wenn das Ganze schon diskutiert werden soll, dann bitte mit den richtigen Fakten und den korrekten Begriffen...
Zu 1. u.2.
Das ist aber nicht ganz richtig denn Verlust machen wir erst, wenn das EK aufgebraucht ist, je nach Betrachtungsweise ;)
Im übrigen könnte es auch tatsächlich so sein, dass das "Festgeldkonto" dem EK in etwa entspricht womit sich auch das Durcheinander erklären würde.
Und natürlich können Festgeldkonto und EK - natürlich unabhängig von der Buchungsposition (bist du Buchhalter, das würde deine Ansichten jedenfalls erklären? ;) ) - indirekt (*) was miteinander zu tun haben!
Wenn ich eine ausgeglichene Bilanz habe und zu dem 5 Mio auf mein "Festgeldkonto" - in welcher Form auch immer - kommt, steigt das EK um 5 Mio ergo ist das Geld Bestandteil des EK und würde dem EK sogar entsprechen.
"Eigenkapital ist soweit ich mich erinnere die in der Bilanz ausgewiesene Differenz zwischen Vermögen und Verbindlichkeiten."
Was die 30 Mio betrifft sagst du ja richtig, dass wir nicht wissen wieviel es am Ende wird und wie gesagt, seriöse Medien berichten ja auch von "bis" zu 30 Mio. und ich denke Bruchhagen hat bewiesen, dass wir uns da auf ihn verlassen können und er kein unabschätzbares Risiko eingeht das den Verein aufs Spiel setzt.
(*) und bei genauerer Betrachtung nich tnur indirekt sondern direkt ;)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SVW-SGE-sdMAX am 07.05.2012 um 17:59 Uhr bearbeitet
07.05.2012 - 18:02 Uhr
Zitat von SVW-SGE-sdMAX:
Im übrigen könnte es auch tatsächlich so sein, dass das "Festgeldkonto" dem EK in etwa entspricht womit sich auch das Durcheinander erklären würde.
Genau der Gedanke kam mir auch schon.
Ist ja ein ziemliches Durcheinander und so sehr ich es begrüße das sich hier einige die Mühe machen unsere Finanzen fundiert und bestimmt auch sachlich richtig zu erklären blicke ich da schon lange nicht mehr durch. Sind mir einfach zuviele Fachbegriffe und da ich mit Buchhaltung so gar nichts am Hut habe finde ich es auch immer gut wenn jmd versucht die Situation zu vereinfachen bzw mit Beispielen zu veranschaulichen.
Aber momentan sind halt noch verdammt viele Fragen offen (Sponsor?) und ich bin mir sicher am Ende der Transferperiode werden wir alle klarer sehen. Auch was die Finanzen angeht!
Im übrigen könnte es auch tatsächlich so sein, dass das "Festgeldkonto" dem EK in etwa entspricht womit sich auch das Durcheinander erklären würde.
Genau der Gedanke kam mir auch schon.
Ist ja ein ziemliches Durcheinander und so sehr ich es begrüße das sich hier einige die Mühe machen unsere Finanzen fundiert und bestimmt auch sachlich richtig zu erklären blicke ich da schon lange nicht mehr durch. Sind mir einfach zuviele Fachbegriffe und da ich mit Buchhaltung so gar nichts am Hut habe finde ich es auch immer gut wenn jmd versucht die Situation zu vereinfachen bzw mit Beispielen zu veranschaulichen.
Aber momentan sind halt noch verdammt viele Fragen offen (Sponsor?) und ich bin mir sicher am Ende der Transferperiode werden wir alle klarer sehen. Auch was die Finanzen angeht!
07.05.2012 - 19:07 Uhr
Zitat von SVW-SGE-sdMAX:
Zitat von RoyalTL:
@Max:
1. Siehe oben. Was ich da unter 1. geschrieben habe gilt auch für deinen Post...
2. Auch indirekt haben "Festgeldkonto" (=Liquidität) und Eigenkapital (=Buchungsposition in der Bilanz) NICHTS miteinander zu tun!!
3. Allein durch die 2,5 Mio weniger Ausgaben pro Jahr an SportFIVE (ich glaube so heißt dieser Verein doch, oder?) ab übernächster Saison und die erst in 3 Jahren kommenden erhöhten TV-Gelder lässt sich aber kaum eine diesjährige Etaterhöhung um 5,5 Mio € rechtfertigen...
Deshalb auch mein Fazit 2 (siehe oben): Wir wissen nicht, wie es wirklich gemacht wird und ob es wirklich 30 Mio sein werden. Also erübrigt sich die Raterei rund um das "wie machen die das" eigentlich.
Aber wenn das Ganze schon diskutiert werden soll, dann bitte mit den richtigen Fakten und den korrekten Begriffen...
Zu 1. u.2.
Das ist aber nicht ganz richtig denn Verlust machen wir erst, wenn das EK aufgebraucht ist, je nach Betrachtungsweise ;)
Im übrigen könnte es auch tatsächlich so sein, dass das "Festgeldkonto" dem EK in etwa entspricht womit sich auch das Durcheinander erklären würde.
Und natürlich können Festgeldkonto und EK - natürlich unabhängig von der Buchungsposition (bist du Buchhalter, das würde deine Ansichten jedenfalls erklären? ;) ) - indirekt (*) was miteinander zu tun haben!
Wenn ich eine ausgeglichene Bilanz habe und zu dem 5 Mio auf mein "Festgeldkonto" - in welcher Form auch immer - kommt, steigt das EK um 5 Mio ergo ist das Geld Bestandteil des EK und würde dem EK sogar entsprechen.
"Eigenkapital ist soweit ich mich erinnere die in der Bilanz ausgewiesene Differenz zwischen Vermögen und Verbindlichkeiten."
Was die 30 Mio betrifft sagst du ja richtig, dass wir nicht wissen wieviel es am Ende wird und wie gesagt, seriöse Medien berichten ja auch von "bis" zu 30 Mio. und ich denke Bruchhagen hat bewiesen, dass wir uns da auf ihn verlassen können und er kein unabschätzbares Risiko eingeht das den Verein aufs Spiel setzt.
(*) und bei genauerer Betrachtung nich tnur indirekt sondern direkt ;)
Sorry, aber ich muss dir leider widersprechen!
Ich bin übrigens kein Buchhalter, das wäre mir von der Sichtweise dann doch zu "beschränkt" (nix gegen Buchhalter, ich finde nur dass da einfach die "Kreativität" flöten geht, wenn man sich immer nur strikt ans HGB hält... ;) ). Mein Jobtitel ist Financial Analyst (oder auch Business Analyst), was aber eigentlich nichts zur Sache tut...
Dass im Endeffekt tatsächlich unsere liquiden Mitteln und das EK auf nem sehr ähnlichen Level liegen könnten, bestreite ich im übrigen gar nicht.
Aber man sollte trotzdem bei den bekannten Fakten bleiben. Wenn ich meinem Chef nen Unternehmen für ne Aquise vorstelle, kann ich ja auch nicht einfach argumentieren, dass deren EK = liquide Mittel ist.
Und wenn bspw. HB sagt, wir hätten noch ein EK von 5,x Mio, dann meint er damit auch das EK. Kann ja sein, dass zufällig unsere Liquidität auf einem ähnliches Level liegt, aber das ist reine Spekulation...
Aber noch mal zu deinem Post: 2 Sachen sind leider einfach so nicht richtig, egal ob aus Sicht eines Buchhalters oder eines Straßenkehrers... ;)
1. Verlust hat nichts mit der Höhe des EK zu tun! Das EK ist zugleich ein historischer, wie auch stichtagsbezogener Wert. Verlust dagegen ist immer ein periodischer oder Verlaufswert.
Heißt: Ich kann sagen: Ich hatte am 31. Dezember 2010 ein EK in Höhe von X.
Und ich kann sagen: Ich habe im Jahr 2010 einen Verlust in Höhe von Y gemacht.
Ich kann NICHT sagen: Mein EK im Zeitraum von .. bis .. betrug X - weil es sich in dem Zeitraum praktisch täglich verändert hat.
Und gleichzeitig kann ich einen Verlust nicht für einen Stichtag, sondern nur für einen Zeitraum angeben...
Soweit ok?
Dann: Die Definition von Verlust oder Gewinn ist recht simpel, sie lautet: Erlöse - Kosten = Gewinn/Verlust. Die Komponente EK kommt da gar nicht vor und ist völlig unerheblich!
Interessant wird es aber beim bilanzieren von Verlust oder Gewinn. Denn in der Bilanz ist das Ergebnis (also Verlust / Gewinn) immer die Differenz zwischen der Bilanzsumme auf der Aktiva und der auf der Passiva. Heißt, wenn meine Aktiva "größer" sind als meine Passiva, habe ich Gewinn gemacht (positver Einfluss auf das EK), sind meine Passiva größer als meine Aktiva, habe ich Verlust gemacht (negativer Einfluss auf das EK). Das hat aber nichts damit zu tun, ob ich noch viel oder nur noch wenig EK habe.
Die Aussage: Zitat
Verlust machen wir erst, wenn das EK aufgebraucht ist ist demnach definitiv falsch, egal nach welcher Betrachtungsweise...
2. Festgeld und EK haben wirklich NICHTS miteinander zu tun und bedingen sich auch nicht gegenseitig!
Die Buchung "EK an Festgeld" oder andersrum existiert schlichtweg nicht... ;)
Warum? Weil (fast) alle Buchungen, die die Liquidität direkt betreffen, Einzahlungen oder Auszahlungen sind, maximal noch Einnahmen oder Ausgaben. Aber fast nie Erlöse oder Kosten. Und lediglich die letztere Art wäre ergebnistechnisch wirksam...
Ich mach es dir in deinem Beispiel deutlich:
These: Ein Zugang an liquiden Mitteln verändert bei einer ausgeglichen Bilanz das EK.
Frage: Wodurch kommt der Zugang zustande??
Möglichkeit A: Im Fanshop werden am Spieltag haufenweise Trikots und Schals verkauft, abends zahlt der Leiter das Geld aufs Konto ein, bzw. im Laufe der nächsten Tage werden die Kartenzahlung auf dem Eintracht-Konto gutgeschrieben.
Was ist passiert? In dem Moment, wo ein Kunde ein Trikot gekauft hat (Barcodescanner an der Kasse), wurde automatisch der Erlös, sowie der Abgang an Umlaufvermögen (Trikot) gebucht und dagegen eine Forderung gegen den Kunden (Preis des Trikots). Wenn nun die Einzahlung auf dem Konto erfolgt, wird diese lediglich gegen die Forderung ausgebucht, das EK ist dabei nicht betroffen, weil eine Buchung Konto an Forderungen stattfindet - beides Positionen auf der Aktivseite.
Unter Möglichkeit A fallen im Übrigen alle Vorgänge innerhalb des Bereichs Merchandising, Sponsoring und Ticketverkauf (auch Logen, Catering etc.).
Möglichkeit B: Fernsehgelder oder Prämien werden ausgezahlt! Hier könnte es tatsächlich zu einer mittelbaren Berührung von EK und Liquidität kommen, weil je nach Situation in dem Moment, in dem die Gelder gezahlt werden, auch der Erlös gebucht wird. In den meisten Fällen werden die Gelder allerdings deutlich nach dem Ereignis ausgezahlt, durch dass man die Gelder "erspielt" hat. Sowohl bei Prämien des Sponsors, als auch bei den DFL Fernsehgeldern (Auszahlung erst in der nächsten Saison...). Somit muss auch hier eine Forderung eingebucht werden, sobald bekannt ist, dass die Gelder kommen werden. Wenn sie überwiesen werden, wird nur noch Konto an Forderung gebucht und das EK bleibt so oder so unberührt.
Möglichkeit C: Wir kaufen einen Spieler. Ein sehr interessanter Vorgang!
Beim Spielerkauf tätigen wir eine Investition - es werden keine Kosten dafür wirksam.
Wenn wir einen Spieler "bar" bezahlen würden, müsste man buchen: Anlagevermögen an Kasse. Macht aber keiner. Also wird ne Rückstellung gebildet und wenn wir das Geld überweisen wieder aufgelöst. Am Ende des Tages hat sich nichts verändert: Wir haben einen Zugang im Anlagevermögen und einen Abgang an Liquiden Mitteln - die Bilanz und damit das EK bleiben unverändert.
Ich könnte so weiter machen und immer läuft es darauf hinaus, dass eine Aktivität, die nur unsere Finanzen betrifft, praktisch nie etwas mit dem EK zu tun hat, da es sich nur um eine Einzahlung/Auszahlung oder Einnahme/Ausgabe handelt. Und das EK eben nur durch Kosten / Erlöse (oder Aufwand und Ertrag) betroffen ist...
Fazit: These widerlegt!
Ist vielleicht pedantisch darauf rumzureiten. Aber wenn man diese Grundbegriffe schon durcheinander wirft, kommt man auch schnell mal zu einer Argumentation in der EK mit liquiden Mitteln gleichgesetzt wird, dabei ist das eine nur eine Buchungsposition und das andere kann ich tatsächlich ausgeben...
Zitat von RoyalTL:
@Max:
1. Siehe oben. Was ich da unter 1. geschrieben habe gilt auch für deinen Post...
2. Auch indirekt haben "Festgeldkonto" (=Liquidität) und Eigenkapital (=Buchungsposition in der Bilanz) NICHTS miteinander zu tun!!
3. Allein durch die 2,5 Mio weniger Ausgaben pro Jahr an SportFIVE (ich glaube so heißt dieser Verein doch, oder?) ab übernächster Saison und die erst in 3 Jahren kommenden erhöhten TV-Gelder lässt sich aber kaum eine diesjährige Etaterhöhung um 5,5 Mio € rechtfertigen...
Deshalb auch mein Fazit 2 (siehe oben): Wir wissen nicht, wie es wirklich gemacht wird und ob es wirklich 30 Mio sein werden. Also erübrigt sich die Raterei rund um das "wie machen die das" eigentlich.
Aber wenn das Ganze schon diskutiert werden soll, dann bitte mit den richtigen Fakten und den korrekten Begriffen...
Zu 1. u.2.
Das ist aber nicht ganz richtig denn Verlust machen wir erst, wenn das EK aufgebraucht ist, je nach Betrachtungsweise ;)
Im übrigen könnte es auch tatsächlich so sein, dass das "Festgeldkonto" dem EK in etwa entspricht womit sich auch das Durcheinander erklären würde.
Und natürlich können Festgeldkonto und EK - natürlich unabhängig von der Buchungsposition (bist du Buchhalter, das würde deine Ansichten jedenfalls erklären? ;) ) - indirekt (*) was miteinander zu tun haben!
Wenn ich eine ausgeglichene Bilanz habe und zu dem 5 Mio auf mein "Festgeldkonto" - in welcher Form auch immer - kommt, steigt das EK um 5 Mio ergo ist das Geld Bestandteil des EK und würde dem EK sogar entsprechen.
"Eigenkapital ist soweit ich mich erinnere die in der Bilanz ausgewiesene Differenz zwischen Vermögen und Verbindlichkeiten."
Was die 30 Mio betrifft sagst du ja richtig, dass wir nicht wissen wieviel es am Ende wird und wie gesagt, seriöse Medien berichten ja auch von "bis" zu 30 Mio. und ich denke Bruchhagen hat bewiesen, dass wir uns da auf ihn verlassen können und er kein unabschätzbares Risiko eingeht das den Verein aufs Spiel setzt.
(*) und bei genauerer Betrachtung nich tnur indirekt sondern direkt ;)
Sorry, aber ich muss dir leider widersprechen!
Ich bin übrigens kein Buchhalter, das wäre mir von der Sichtweise dann doch zu "beschränkt" (nix gegen Buchhalter, ich finde nur dass da einfach die "Kreativität" flöten geht, wenn man sich immer nur strikt ans HGB hält... ;) ). Mein Jobtitel ist Financial Analyst (oder auch Business Analyst), was aber eigentlich nichts zur Sache tut...
Dass im Endeffekt tatsächlich unsere liquiden Mitteln und das EK auf nem sehr ähnlichen Level liegen könnten, bestreite ich im übrigen gar nicht.
Aber man sollte trotzdem bei den bekannten Fakten bleiben. Wenn ich meinem Chef nen Unternehmen für ne Aquise vorstelle, kann ich ja auch nicht einfach argumentieren, dass deren EK = liquide Mittel ist.
Und wenn bspw. HB sagt, wir hätten noch ein EK von 5,x Mio, dann meint er damit auch das EK. Kann ja sein, dass zufällig unsere Liquidität auf einem ähnliches Level liegt, aber das ist reine Spekulation...
Aber noch mal zu deinem Post: 2 Sachen sind leider einfach so nicht richtig, egal ob aus Sicht eines Buchhalters oder eines Straßenkehrers... ;)
1. Verlust hat nichts mit der Höhe des EK zu tun! Das EK ist zugleich ein historischer, wie auch stichtagsbezogener Wert. Verlust dagegen ist immer ein periodischer oder Verlaufswert.
Heißt: Ich kann sagen: Ich hatte am 31. Dezember 2010 ein EK in Höhe von X.
Und ich kann sagen: Ich habe im Jahr 2010 einen Verlust in Höhe von Y gemacht.
Ich kann NICHT sagen: Mein EK im Zeitraum von .. bis .. betrug X - weil es sich in dem Zeitraum praktisch täglich verändert hat.
Und gleichzeitig kann ich einen Verlust nicht für einen Stichtag, sondern nur für einen Zeitraum angeben...
Soweit ok?
Dann: Die Definition von Verlust oder Gewinn ist recht simpel, sie lautet: Erlöse - Kosten = Gewinn/Verlust. Die Komponente EK kommt da gar nicht vor und ist völlig unerheblich!
Interessant wird es aber beim bilanzieren von Verlust oder Gewinn. Denn in der Bilanz ist das Ergebnis (also Verlust / Gewinn) immer die Differenz zwischen der Bilanzsumme auf der Aktiva und der auf der Passiva. Heißt, wenn meine Aktiva "größer" sind als meine Passiva, habe ich Gewinn gemacht (positver Einfluss auf das EK), sind meine Passiva größer als meine Aktiva, habe ich Verlust gemacht (negativer Einfluss auf das EK). Das hat aber nichts damit zu tun, ob ich noch viel oder nur noch wenig EK habe.
Die Aussage: Zitat
Verlust machen wir erst, wenn das EK aufgebraucht ist ist demnach definitiv falsch, egal nach welcher Betrachtungsweise...
2. Festgeld und EK haben wirklich NICHTS miteinander zu tun und bedingen sich auch nicht gegenseitig!
Die Buchung "EK an Festgeld" oder andersrum existiert schlichtweg nicht... ;)
Warum? Weil (fast) alle Buchungen, die die Liquidität direkt betreffen, Einzahlungen oder Auszahlungen sind, maximal noch Einnahmen oder Ausgaben. Aber fast nie Erlöse oder Kosten. Und lediglich die letztere Art wäre ergebnistechnisch wirksam...
Ich mach es dir in deinem Beispiel deutlich:
These: Ein Zugang an liquiden Mitteln verändert bei einer ausgeglichen Bilanz das EK.
Frage: Wodurch kommt der Zugang zustande??
Möglichkeit A: Im Fanshop werden am Spieltag haufenweise Trikots und Schals verkauft, abends zahlt der Leiter das Geld aufs Konto ein, bzw. im Laufe der nächsten Tage werden die Kartenzahlung auf dem Eintracht-Konto gutgeschrieben.
Was ist passiert? In dem Moment, wo ein Kunde ein Trikot gekauft hat (Barcodescanner an der Kasse), wurde automatisch der Erlös, sowie der Abgang an Umlaufvermögen (Trikot) gebucht und dagegen eine Forderung gegen den Kunden (Preis des Trikots). Wenn nun die Einzahlung auf dem Konto erfolgt, wird diese lediglich gegen die Forderung ausgebucht, das EK ist dabei nicht betroffen, weil eine Buchung Konto an Forderungen stattfindet - beides Positionen auf der Aktivseite.
Unter Möglichkeit A fallen im Übrigen alle Vorgänge innerhalb des Bereichs Merchandising, Sponsoring und Ticketverkauf (auch Logen, Catering etc.).
Möglichkeit B: Fernsehgelder oder Prämien werden ausgezahlt! Hier könnte es tatsächlich zu einer mittelbaren Berührung von EK und Liquidität kommen, weil je nach Situation in dem Moment, in dem die Gelder gezahlt werden, auch der Erlös gebucht wird. In den meisten Fällen werden die Gelder allerdings deutlich nach dem Ereignis ausgezahlt, durch dass man die Gelder "erspielt" hat. Sowohl bei Prämien des Sponsors, als auch bei den DFL Fernsehgeldern (Auszahlung erst in der nächsten Saison...). Somit muss auch hier eine Forderung eingebucht werden, sobald bekannt ist, dass die Gelder kommen werden. Wenn sie überwiesen werden, wird nur noch Konto an Forderung gebucht und das EK bleibt so oder so unberührt.
Möglichkeit C: Wir kaufen einen Spieler. Ein sehr interessanter Vorgang!
Beim Spielerkauf tätigen wir eine Investition - es werden keine Kosten dafür wirksam.
Wenn wir einen Spieler "bar" bezahlen würden, müsste man buchen: Anlagevermögen an Kasse. Macht aber keiner. Also wird ne Rückstellung gebildet und wenn wir das Geld überweisen wieder aufgelöst. Am Ende des Tages hat sich nichts verändert: Wir haben einen Zugang im Anlagevermögen und einen Abgang an Liquiden Mitteln - die Bilanz und damit das EK bleiben unverändert.
Ich könnte so weiter machen und immer läuft es darauf hinaus, dass eine Aktivität, die nur unsere Finanzen betrifft, praktisch nie etwas mit dem EK zu tun hat, da es sich nur um eine Einzahlung/Auszahlung oder Einnahme/Ausgabe handelt. Und das EK eben nur durch Kosten / Erlöse (oder Aufwand und Ertrag) betroffen ist...
Fazit: These widerlegt!
Ist vielleicht pedantisch darauf rumzureiten. Aber wenn man diese Grundbegriffe schon durcheinander wirft, kommt man auch schnell mal zu einer Argumentation in der EK mit liquiden Mitteln gleichgesetzt wird, dabei ist das eine nur eine Buchungsposition und das andere kann ich tatsächlich ausgeben...
07.05.2012 - 20:04 Uhr
Bleib locker...spätestens seit der Finanzkrise glaubt jeder Zweite, Ahnung von BWL oder VWL zu haben.
07.05.2012 - 22:11 Uhr
aber war es nicht auch so das HB vor kurzem noch gesagt hat das ein Abstieg der Kölner uns zugute käme - da war doch auch die Rede von 800 T. pro Platz im Fersehranking - oder liege ich da jetzt falsch...ich weiß nur nicht wieviel Plätze uns der Abstieg der Kölner gebracht hat ...
07.05.2012 - 22:14 Uhr
Zitat von NRW-Adler:
aber war es nicht auch so das HB vor kurzem noch gesagt hat das ein Abstieg der Kölner uns zugute käme - da war doch auch die Rede von 800 T. pro Platz im Fersehranking - oder liege ich da jetzt falsch...ich weiß nur nicht wieviel Plätze uns der Abstieg der Kölner gebracht hat ...
Ja nur einen , ist doch klar ;) Wir sind an den Kölnern vorbei gezogen und fertig.
aber war es nicht auch so das HB vor kurzem noch gesagt hat das ein Abstieg der Kölner uns zugute käme - da war doch auch die Rede von 800 T. pro Platz im Fersehranking - oder liege ich da jetzt falsch...ich weiß nur nicht wieviel Plätze uns der Abstieg der Kölner gebracht hat ...
Ja nur einen , ist doch klar ;) Wir sind an den Kölnern vorbei gezogen und fertig.
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