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Finanzierung der Hertha

26.01.2010 - 17:25 Uhr
Finanzierung der Hertha |#8461
21.07.2026 - 16:01 Uhr
Zitat von -I892-
Zitat von Fussballclown

Dass sich das Liquiditätsproblem lediglich auf den Juni bezog - ist das dein Informationsstand oder Spekulation? Soll gar nicht provokativ gemeint sein, aber je nachdem, woher dies kommt, verändert es die Situation zumindest bis zu einem gewissen Grad, weil es bedeuten würde, dass wir durch die (teuren) Abgänge und neue Sponsoren zumindest nicht derart in den Abgrund "gedrückt" werden, trotz weiterhin sehr angespannter finanzieller Situation.
...
Ausgangslage zum 31.12.2025 (lt. Geschäftsbericht)
Bankguthaben: 6 Mio EUR , davon frei verfügbar lediglich 2 Mio EUR
Forderungen: 16 Mio EUR bzw. 15 Mio EUR wg. CC24
ggü.
Verpflichtungen <1 Jahr: 20 Mio EUR

Nur weil Transfererlöse von 15 Mio enthalten waren, wurde überhaupt ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis +0,4 Mio. EUR erzielt. Entfallen nun 15 Mio. EUR Transfererlöse, ergibt sich überschlägig:
operatives Halbjahresergebnis: +0,4 Mio minus 15 Mio = ca. -14,6 Mio. EUR

Abzgl. Abschreibungen von rund 1 Mio. EUR, die nicht zahlungswirksam sind, läge der tatsächliche operative Cash-Abfluss immer noch bei ungefähr 13-14 Mio. EUR Fehlbetrag innerhalb von sechs Monaten.

Da frei verfügbare Liquidität lediglich etwa 2 Mio. EUR vorhanden war stellt sich die Frage, ob man den genügenden Teil Forderungen von 16 Mio zu Geld machen konnte .

Auf der anderen Seite stehen kurzfristige Verpflichtungen <1 Jahr von 20 Mio, alleine 6 Mio von Lieferanten, im Bericht. Da ist mal die eine oder andere Rechnung liegen lassen ein Mittel cash out zu verschieben.

Also von den Eckdaten her sehr knapp und durchaus plausibel, dass die Insiderinfo Zahlungsschwierigkeit im Juni passt.


.. komme bei Deinen Rechnungen nicht wirklich hinterher. Vermischung von Liquitität und Ergebnis. Die Transfererlöäse sind Liqui wirksam, warum rechnest Du diese in der Liquiditätsbetrachtung raus? Ergebnis rausrechnen ja da AO Effekt. Was ist mit dem Mittelzufluss ab dem 01.01.2026 basierend auf dem Geschäftsbericht auf den Du Dich beziehst? Habe ich das übersehen?

Das ist aber eigentlich auch alles egal weil es buchhalterisches Sinnieren ohne faktisches Wissen ist. Auch ich bin überzeugt das es uns nicht gut geht und ich glaube auch, das habe ich mehrfach schon geschrieben, das wir uns sehr sehr schwer tun werden neue Spieler zu verpflichten - und das wir um den Klassenerhalt spielen werden.

Solche vermuteten Gerüchte rund um unsere Liquidität, die scheinbar nicht belastbar und belegbar sind, das wir die Gehälter im Juni knapp nicht bezahlen konnten, unterstützen nur unser schelchtes Image noch mehr - und lässt Berater und Spieler und den Rest der Szene aufhorchen - braucht kein Mensch so lange wir uns im Bereich der Mutmaßungen bewegen.

Ich glaube im übrigen nicht das es ein signifikantes Liquiproblem im Juni gab - schon gar nicht mit den bereits Mitte Juni eingetüteten Abgänge von Reese und Eichhorn in den bekannten Höhen. In keinem Fall wird das Geld für die beiden schon an Hertha geflossen sein. Aber aufgrund der guten Bonität der aufnehmenden Vereine wird sogar ne Genossenschaftsbank wie die Sparda Bank oder eine der anderen Hausbanken eine Zwischenfinanzierung für 6 Wochen rausrücken, so das Hertha den anstehenden Kapitaldienst in der Lage ist zu leisten.

Jeder der mal bei einen Fussballverein etwas mit Liquidität zu tun gehabt hat - und zwar bei einem der finanzell Schwach auf der Brust ist, weiß das der Juni der schwierigste Monat in Bezug auf die Liquidität ist.
Das sind alle teuren Abgeänge formal noch auf der Payroll und müssen bezahlt werden und Einnahmen stehen nur sehr dünn dem gegenüber.

Die Personalkosten betragen abgelaufenen Saison bis 30.06. irgendwas um die 3,6 Mio. im Monat - das das im Juni knapp geworden ist glaube ich schon. Aber ein guter CFO wird basierend auf den eigetüteten Abgängen sicherliche einen Übebrückung in der Liquidität hinbekommen haben, sonst wäre dieser fehl am Platz.

Auch ausschließen will ich nicht, das die Zahlungen von L&G vielleicht darum 1 -2 Tage später als sonst erfolgt sind.

Ja wir sind alles andere als gut aufgestellt, aber ich glaube das die Panikmache hier für gar keinen zuträglich ist, solange diese nicht belegt ist.
Finanzierung der Hertha |#8462
21.07.2026 - 16:36 Uhr
Zitat von NOMHertha
Zitat von -I892-

Zitat von Fussballclown

Dass sich das Liquiditätsproblem lediglich auf den Juni bezog - ist das dein Informationsstand oder Spekulation? Soll gar nicht provokativ gemeint sein, aber je nachdem, woher dies kommt, verändert es die Situation zumindest bis zu einem gewissen Grad, weil es bedeuten würde, dass wir durch die (teuren) Abgänge und neue Sponsoren zumindest nicht derart in den Abgrund "gedrückt" werden, trotz weiterhin sehr angespannter finanzieller Situation.
...
Ausgangslage zum 31.12.2025 (lt. Geschäftsbericht)
Bankguthaben: 6 Mio EUR , davon frei verfügbar lediglich 2 Mio EUR
Forderungen: 16 Mio EUR bzw. 15 Mio EUR wg. CC24
ggü.
Verpflichtungen <1 Jahr: 20 Mio EUR

Nur weil Transfererlöse von 15 Mio enthalten waren, wurde überhaupt ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis +0,4 Mio. EUR erzielt. Entfallen nun 15 Mio. EUR Transfererlöse, ergibt sich überschlägig:
operatives Halbjahresergebnis: +0,4 Mio minus 15 Mio = ca. -14,6 Mio. EUR

Abzgl. Abschreibungen von rund 1 Mio. EUR, die nicht zahlungswirksam sind, läge der tatsächliche operative Cash-Abfluss immer noch bei ungefähr 13-14 Mio. EUR Fehlbetrag innerhalb von sechs Monaten.

Da frei verfügbare Liquidität lediglich etwa 2 Mio. EUR vorhanden war stellt sich die Frage, ob man den genügenden Teil Forderungen von 16 Mio zu Geld machen konnte .

Auf der anderen Seite stehen kurzfristige Verpflichtungen <1 Jahr von 20 Mio, alleine 6 Mio von Lieferanten, im Bericht. Da ist mal die eine oder andere Rechnung liegen lassen ein Mittel cash out zu verschieben.

Also von den Eckdaten her sehr knapp und durchaus plausibel, dass die Insiderinfo Zahlungsschwierigkeit im Juni passt.


.. komme bei Deinen Rechnungen nicht wirklich hinterher. Vermischung von Liquitität und Ergebnis. Die Transfererlöäse sind Liqui wirksam, warum rechnest Du diese in der Liquiditätsbetrachtung raus? Ergebnis rausrechnen ja da AO Effekt. Was ist mit dem Mittelzufluss ab dem 01.01.2026 basierend auf dem Geschäftsbericht auf den Du Dich beziehst? Habe ich das übersehen?
Richtig, mangels genauer Ein- und Auszahlungsdaten geht der Weg hier über liquitätswirksamen Umsatz und Kosten. Die Transfererlöse für das erste Halbjahr sind im Bericht enthalten. Die gibt es so nicht im 2. Halbjahr, wir hatten keine Transfererlöse. Also auch keinen Mittelzufluss dafür...der Rest wird unverändert angenommen.
Finanzierung der Hertha |#8463
21.07.2026 - 18:48 Uhr
Gibt’s ARAP und PRAP?
Abzüglich Handgelder, Berater Kosten, Pokal Einnahmen.

Sieht erstmal nicht so schön aus. Aber richtig genau kann man es ohne Einblick nicht sagen.

Ich behaupte aber, dass in keinem Moment die Gefahr lag, dass man Gehälter nicht mehr zahlen konnte.

Erstens sind die Verantwortlichen nicht ganz doof, 2. Bekommt man die Lizenz nicht, wenn Liquidität nicht gewährleistet ist und drittens holt man dann im Winter nicht sogar noch einen Spieler dazu….

Das ist Panikmache und Rufschädigung und Geilheit auf negative sensations Nachrichten….

Man kann aber mal die Rechnung annähernd so auf machen um zu schauen wie die aktuellen Finanzen so stehen könnten in Punkto wieviel Geld müsst eh erst für den Kader da sein.

Wir müssen für die Lizenz nächstes Jahr EK aufbauen, bzw negatives abbauen. D.h. Wir brauchen einen Gewinn.

Wenn im ersten Halbjahr ein minus von ca 12mio ensteht(wenn man Transfers abzieht und Berater Kosten drauf rechnet) und das auf ein komplettes Jahr hochrechnet, müsste man also 24mio einsparen, bzw über Transfers erwirtschaften. Man weiß halt nicht wieviel noch woanders(zB Akademie usw) eingespart werden konnte. Und die Zinsen für Verbindlichkeiten kämen auch noch drauf.
Also lass es grob mal 30mio sein.

Aus Transfers und Gehaltseinsparungen müssten wir vielleicht bei ca 35-38mio liegen.

Somit stünden jetzt 5-8mio zu Verfügung. Würde sich auch damit decken, dass wir den Ernst Transfer brauchten um Handlungsfähig zu sein. Wenn er nicht gegangen wäre, hätte man wahrscheinlich bei Winker oder Gechter einen schnellen Verkauf forciert.

Stellt auch einen Reese ins bessere Licht. Denke der Treiber war hier Hertha und nicht der Spieler.

Zum Thema hat Hertha den Kicker belogen. JA KLAR! 15mio Transfer plus 7,5mio Gehalt war zu wenig. Warum soll Hertha hier auch ehrlich sein. Um sich bei anderen Vereinen in schlechtere Verhandlungspositionen zu bringen?!

Ist Hertha mit dem Schattenkader vorbereitet? Wahrscheinlich durchaus. Aber erst mussten Hausaufgaben erledigt werden. Und Verhandlungen können kompliziert und langwierig sein. (Siehe Gerücht bei Nilsson)

Für mich ergibt hier ne Menge Sinn und ist nachvollziehbar. Es ist dunkel bei uns, aber nicht so wie manche es aus Sensationslust gerne hätten. Es scheinen einige ihre persönlichen Gelüste über ihre Treue zum Verein zu stellen. Das ist nicht schön!

Dass Hertha jetzt scheinbar nicht aus Panik oder Druck aus Medien und Fans irgendwelche Spieler holt, zeigt mir, dass man einen Plan hat und den unbeirrt verfolgt.
Das beruhigt mich eher als es mich aufregt.

Hätte mir auch früher Spieler gewünscht. Aber dann kommen sie halt später! Wichtiger ist, dass es die richtigen werden!

Und abschließend bewerten würde ich es am 01.09.

Möchte mit den Verantwortlichen nicht tauschen auch wenn einige davon die Situation mit zu verantworten hatten.

Wir haben einfach letztes Jahr nicht geschafft aufzusteigen und das war im dritten Jahr die letzte Chance auf dem finanziellen Niveau.

Mit den Möglichkeiten die bereitgestellt wurden, ist das auch egtl ein Unding nicht aufgestiegen zu sein. 9 von 10 Managern hätten das letztes Jahr nicht anders gemacht bzw. geplant.
Finanzierung der Hertha |#8464
21.07.2026 - 23:38 Uhr
Zitat von NOMHertha
Zitat von -I892-

Zitat von Fussballclown

Dass sich das Liquiditätsproblem lediglich auf den Juni bezog - ist das dein Informationsstand oder Spekulation? Soll gar nicht provokativ gemeint sein, aber je nachdem, woher dies kommt, verändert es die Situation zumindest bis zu einem gewissen Grad, weil es bedeuten würde, dass wir durch die (teuren) Abgänge und neue Sponsoren zumindest nicht derart in den Abgrund "gedrückt" werden, trotz weiterhin sehr angespannter finanzieller Situation.
...
Ausgangslage zum 31.12.2025 (lt. Geschäftsbericht)
Bankguthaben: 6 Mio EUR , davon frei verfügbar lediglich 2 Mio EUR
Forderungen: 16 Mio EUR bzw. 15 Mio EUR wg. CC24
ggü.
Verpflichtungen <1 Jahr: 20 Mio EUR

Nur weil Transfererlöse von 15 Mio enthalten waren, wurde überhaupt ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis +0,4 Mio. EUR erzielt. Entfallen nun 15 Mio. EUR Transfererlöse, ergibt sich überschlägig:
operatives Halbjahresergebnis: +0,4 Mio minus 15 Mio = ca. -14,6 Mio. EUR

Abzgl. Abschreibungen von rund 1 Mio. EUR, die nicht zahlungswirksam sind, läge der tatsächliche operative Cash-Abfluss immer noch bei ungefähr 13-14 Mio. EUR Fehlbetrag innerhalb von sechs Monaten.

Da frei verfügbare Liquidität lediglich etwa 2 Mio. EUR vorhanden war stellt sich die Frage, ob man den genügenden Teil Forderungen von 16 Mio zu Geld machen konnte .

Auf der anderen Seite stehen kurzfristige Verpflichtungen <1 Jahr von 20 Mio, alleine 6 Mio von Lieferanten, im Bericht. Da ist mal die eine oder andere Rechnung liegen lassen ein Mittel cash out zu verschieben.

Also von den Eckdaten her sehr knapp und durchaus plausibel, dass die Insiderinfo Zahlungsschwierigkeit im Juni passt.


.. komme bei Deinen Rechnungen nicht wirklich hinterher. Vermischung von Liquitität und Ergebnis. Die Transfererlöäse sind Liqui wirksam, warum rechnest Du diese in der Liquiditätsbetrachtung raus? Ergebnis rausrechnen ja da AO Effekt. Was ist mit dem Mittelzufluss ab dem 01.01.2026 basierend auf dem Geschäftsbericht auf den Du Dich beziehst? Habe ich das übersehen?

Das ist aber eigentlich auch alles egal weil es buchhalterisches Sinnieren ohne faktisches Wissen ist. Auch ich bin überzeugt das es uns nicht gut geht und ich glaube auch, das habe ich mehrfach schon geschrieben, das wir uns sehr sehr schwer tun werden neue Spieler zu verpflichten - und das wir um den Klassenerhalt spielen werden.

Solche vermuteten Gerüchte rund um unsere Liquidität, die scheinbar nicht belastbar und belegbar sind, das wir die Gehälter im Juni knapp nicht bezahlen konnten, unterstützen nur unser schelchtes Image noch mehr - und lässt Berater und Spieler und den Rest der Szene aufhorchen - braucht kein Mensch so lange wir uns im Bereich der Mutmaßungen bewegen.

Ich glaube im übrigen nicht das es ein signifikantes Liquiproblem im Juni gab - schon gar nicht mit den bereits Mitte Juni eingetüteten Abgänge von Reese und Eichhorn in den bekannten Höhen. In keinem Fall wird das Geld für die beiden schon an Hertha geflossen sein. Aber aufgrund der guten Bonität der aufnehmenden Vereine wird sogar ne Genossenschaftsbank wie die Sparda Bank oder eine der anderen Hausbanken eine Zwischenfinanzierung für 6 Wochen rausrücken, so das Hertha den anstehenden Kapitaldienst in der Lage ist zu leisten.

Jeder der mal bei einen Fussballverein etwas mit Liquidität zu tun gehabt hat - und zwar bei einem der finanzell Schwach auf der Brust ist, weiß das der Juni der schwierigste Monat in Bezug auf die Liquidität ist.
Das sind alle teuren Abgeänge formal noch auf der Payroll und müssen bezahlt werden und Einnahmen stehen nur sehr dünn dem gegenüber.

Die Personalkosten betragen abgelaufenen Saison bis 30.06. irgendwas um die 3,6 Mio. im Monat - das das im Juni knapp geworden ist glaube ich schon. Aber ein guter CFO wird basierend auf den eigetüteten Abgängen sicherliche einen Übebrückung in der Liquidität hinbekommen haben, sonst wäre dieser fehl am Platz.

Auch ausschließen will ich nicht, das die Zahlungen von L&G vielleicht darum 1 -2 Tage später als sonst erfolgt sind.

Ja wir sind alles andere als gut aufgestellt, aber ich glaube das die Panikmache hier für gar keinen zuträglich ist, solange diese nicht belegt ist.


Oha. Also ist es in deinen Augen kein Liquiditätsproblem, wenn die Kasse im Juni leer ist und anstehende Forderungen (auf die man sich Monate vorher vorbereiten kann) dadurch gelöst werden, indem man (erneut) auf die künftigen Einnahmen per Zwischenfinanzierung greift? Nur damit diese dann dort fehlen? Zumal die Einnahme vor Juni auch noch nicht mal gesichert waren. Das war ja ein reines Glücksspiel. Also das grenzt schon an Insolvenzverschleppung.
Finanzierung der Hertha |#8465
21.07.2026 - 23:50 Uhr
Zitat von since1892
Gibt’s ARAP und PRAP?
Abzüglich Handgelder, Berater Kosten, Pokal Einnahmen.

Sieht erstmal nicht so schön aus. Aber richtig genau kann man es ohne Einblick nicht sagen.

Ich behaupte aber, dass in keinem Moment die Gefahr lag, dass man Gehälter nicht mehr zahlen konnte.

Erstens sind die Verantwortlichen nicht ganz doof, 2. Bekommt man die Lizenz nicht, wenn Liquidität nicht gewährleistet ist und drittens holt man dann im Winter nicht sogar noch einen Spieler dazu….

Das ist Panikmache und Rufschädigung und Geilheit auf negative sensations Nachrichten….

Man kann aber mal die Rechnung annähernd so auf machen um zu schauen wie die aktuellen Finanzen so stehen könnten in Punkto wieviel Geld müsst eh erst für den Kader da sein.

Wir müssen für die Lizenz nächstes Jahr EK aufbauen, bzw negatives abbauen. D.h. Wir brauchen einen Gewinn.

Wenn im ersten Halbjahr ein minus von ca 12mio ensteht(wenn man Transfers abzieht und Berater Kosten drauf rechnet) und das auf ein komplettes Jahr hochrechnet, müsste man also 24mio einsparen, bzw über Transfers erwirtschaften. Man weiß halt nicht wieviel noch woanders(zB Akademie usw) eingespart werden konnte. Und die Zinsen für Verbindlichkeiten kämen auch noch drauf.
Also lass es grob mal 30mio sein.

Aus Transfers und Gehaltseinsparungen müssten wir vielleicht bei ca 35-38mio liegen.

Somit stünden jetzt 5-8mio zu Verfügung. Würde sich auch damit decken, dass wir den Ernst Transfer brauchten um Handlungsfähig zu sein. Wenn er nicht gegangen wäre, hätte man wahrscheinlich bei Winker oder Gechter einen schnellen Verkauf forciert.

Stellt auch einen Reese ins bessere Licht. Denke der Treiber war hier Hertha und nicht der Spieler.

Zum Thema hat Hertha den Kicker belogen. JA KLAR! 15mio Transfer plus 7,5mio Gehalt war zu wenig. Warum soll Hertha hier auch ehrlich sein. Um sich bei anderen Vereinen in schlechtere Verhandlungspositionen zu bringen?!

Ist Hertha mit dem Schattenkader vorbereitet? Wahrscheinlich durchaus. Aber erst mussten Hausaufgaben erledigt werden. Und Verhandlungen können kompliziert und langwierig sein. (Siehe Gerücht bei Nilsson)

Für mich ergibt hier ne Menge Sinn und ist nachvollziehbar. Es ist dunkel bei uns, aber nicht so wie manche es aus Sensationslust gerne hätten. Es scheinen einige ihre persönlichen Gelüste über ihre Treue zum Verein zu stellen. Das ist nicht schön!

Dass Hertha jetzt scheinbar nicht aus Panik oder Druck aus Medien und Fans irgendwelche Spieler holt, zeigt mir, dass man einen Plan hat und den unbeirrt verfolgt.
Das beruhigt mich eher als es mich aufregt.

Hätte mir auch früher Spieler gewünscht. Aber dann kommen sie halt später! Wichtiger ist, dass es die richtigen werden!

Und abschließend bewerten würde ich es am 01.09.

Möchte mit den Verantwortlichen nicht tauschen auch wenn einige davon die Situation mit zu verantworten hatten.

Wir haben einfach letztes Jahr nicht geschafft aufzusteigen und das war im dritten Jahr die letzte Chance auf dem finanziellen Niveau.

Mit den Möglichkeiten die bereitgestellt wurden, ist das auch egtl ein Unding nicht aufgestiegen zu sein. 9 von 10 Managern hätten das letztes Jahr nicht anders gemacht bzw. geplant.


Natürlich, alle Mahner einfach als Sensationslüstern abkanzeln. Tut mir leid, das ist zu einfach. Und ja, Hertha sollte ehrlich sein. Oder bist du damit fein, dass dein Verein dich wegen der finanziellen Situation anlügt? Ich bin es jedenfalls nicht. Ich seh nur, dass Hertha seit Jahren ein Fass ohne Boden ist und das die Glaubwürdigkeit diesbezüglich nicht gegeben ist. Und nur weil man etwas kritisch sieht hat man nicht gleich Gelüste und Treue zum Verein heißt nicht, alles blind zu fressen, was dir die Verantwortlichen vorwerfen. die Verantwortlichen sind nicht Hertha. Sie sind nur ein Teil und mitunter auch nur Angestellte. Von daher finde ich es schade, dass jene die die Situation kritischer sehen als andere, hier ihre Treue und Vereinsliebe abgespeochen wird. Jeder kann seine eigene Meinung haben. Wir leben in einen freien Land und da golt es andere Meinungen zu tolerieren. Man muss diese nicht akzeptieren, aber zumindest tolerieren. Und ich weiß nicht, welchen Plan du bei Hertha erkennst. der Trainer will zum Trainingslager Neuzugänge und bekommt sie nicht. Das soll ein Plan sein? Die Hypothek zum Saisonstart wird immer größer. die unruhe wird größer und der Kader steht noch nicht. Es wird schwer genug und da erleichtert dieser „Plan“ das nicht unbedingt.
Und ehrlich, 9 von 10 2.Loga Manager hätten letzte Saison anders geplant als Hertha. Unseren Verantwortlichen muss man kein Persilschein mehr ausstellen, jeder weiß und sieht doch, dass sie heillos überfordert sind
Finanzierung der Hertha |#8466
22.07.2026 - 03:56 Uhr
Zitat von NOMHertha
Zitat von -I892-

Zitat von Fussballclown

Dass sich das Liquiditätsproblem lediglich auf den Juni bezog - ist das dein Informationsstand oder Spekulation? Soll gar nicht provokativ gemeint sein, aber je nachdem, woher dies kommt, verändert es die Situation zumindest bis zu einem gewissen Grad, weil es bedeuten würde, dass wir durch die (teuren) Abgänge und neue Sponsoren zumindest nicht derart in den Abgrund "gedrückt" werden, trotz weiterhin sehr angespannter finanzieller Situation.
...
Ausgangslage zum 31.12.2025 (lt. Geschäftsbericht)
Bankguthaben: 6 Mio EUR , davon frei verfügbar lediglich 2 Mio EUR
Forderungen: 16 Mio EUR bzw. 15 Mio EUR wg. CC24
ggü.
Verpflichtungen <1 Jahr: 20 Mio EUR

Nur weil Transfererlöse von 15 Mio enthalten waren, wurde überhaupt ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis +0,4 Mio. EUR erzielt. Entfallen nun 15 Mio. EUR Transfererlöse, ergibt sich überschlägig:
operatives Halbjahresergebnis: +0,4 Mio minus 15 Mio = ca. -14,6 Mio. EUR

Abzgl. Abschreibungen von rund 1 Mio. EUR, die nicht zahlungswirksam sind, läge der tatsächliche operative Cash-Abfluss immer noch bei ungefähr 13-14 Mio. EUR Fehlbetrag innerhalb von sechs Monaten.

Da frei verfügbare Liquidität lediglich etwa 2 Mio. EUR vorhanden war stellt sich die Frage, ob man den genügenden Teil Forderungen von 16 Mio zu Geld machen konnte .

Auf der anderen Seite stehen kurzfristige Verpflichtungen <1 Jahr von 20 Mio, alleine 6 Mio von Lieferanten, im Bericht. Da ist mal die eine oder andere Rechnung liegen lassen ein Mittel cash out zu verschieben.

Also von den Eckdaten her sehr knapp und durchaus plausibel, dass die Insiderinfo Zahlungsschwierigkeit im Juni passt.


.. komme bei Deinen Rechnungen nicht wirklich hinterher. Vermischung von Liquitität und Ergebnis. Die Transfererlöäse sind Liqui wirksam, warum rechnest Du diese in der Liquiditätsbetrachtung raus? Ergebnis rausrechnen ja da AO Effekt. Was ist mit dem Mittelzufluss ab dem 01.01.2026 basierend auf dem Geschäftsbericht auf den Du Dich beziehst? Habe ich das übersehen?

Das ist aber eigentlich auch alles egal weil es buchhalterisches Sinnieren ohne faktisches Wissen ist. Auch ich bin überzeugt das es uns nicht gut geht und ich glaube auch, das habe ich mehrfach schon geschrieben, das wir uns sehr sehr schwer tun werden neue Spieler zu verpflichten - und das wir um den Klassenerhalt spielen werden.

Solche vermuteten Gerüchte rund um unsere Liquidität, die scheinbar nicht belastbar und belegbar sind, das wir die Gehälter im Juni knapp nicht bezahlen konnten, unterstützen nur unser schelchtes Image noch mehr - und lässt Berater und Spieler und den Rest der Szene aufhorchen - braucht kein Mensch so lange wir uns im Bereich der Mutmaßungen bewegen.

Ich glaube im übrigen nicht das es ein signifikantes Liquiproblem im Juni gab - schon gar nicht mit den bereits Mitte Juni eingetüteten Abgänge von Reese und Eichhorn in den bekannten Höhen. In keinem Fall wird das Geld für die beiden schon an Hertha geflossen sein. Aber aufgrund der guten Bonität der aufnehmenden Vereine wird sogar ne Genossenschaftsbank wie die Sparda Bank oder eine der anderen Hausbanken eine Zwischenfinanzierung für 6 Wochen rausrücken, so das Hertha den anstehenden Kapitaldienst in der Lage ist zu leisten.

Jeder der mal bei einen Fussballverein etwas mit Liquidität zu tun gehabt hat - und zwar bei einem der finanzell Schwach auf der Brust ist, weiß das der Juni der schwierigste Monat in Bezug auf die Liquidität ist.
Das sind alle teuren Abgeänge formal noch auf der Payroll und müssen bezahlt werden und Einnahmen stehen nur sehr dünn dem gegenüber.

Die Personalkosten betragen abgelaufenen Saison bis 30.06. irgendwas um die 3,6 Mio. im Monat - das das im Juni knapp geworden ist glaube ich schon. Aber ein guter CFO wird basierend auf den eigetüteten Abgängen sicherliche einen Übebrückung in der Liquidität hinbekommen haben, sonst wäre dieser fehl am Platz.

Auch ausschließen will ich nicht, das die Zahlungen von L&G vielleicht darum 1 -2 Tage später als sonst erfolgt sind.

Ja wir sind alles andere als gut aufgestellt, aber ich glaube das die Panikmache hier für gar keinen zuträglich ist, solange diese nicht belegt ist.

Heißt das, du hast schon mal bei einem Fußballverein etwas mit Liquidität zu tun gehabt und zwar bei einem, der schwach auf der Brust ist? So viele sollte es davon ja nicht geben., wenn wir uns auf die drei Profiligen beschränken.
Finanzierung der Hertha |#8467
22.07.2026 - 04:03 Uhr
Zitat von vanscap

Zitat von JolietJake1893

Zitat von GrafMarcZahl

Also ich kann dem kein Glauben schenken, dass wir vor dem Ernst Verkauf mit bis dahin bereits ca. 20 Mio Transfererlösen nicht handlungsfähig gewesen sein sollen.


Bekäme Hertha für jeden Kommentar dieser Art in den letzten 5 Jahren, ich sag mal 100K, wären die Schulden wohl beglichen.

Ich erinnere noch die Kommentare im Sommer 2021, als manche User meinten, es müssten ja noch "in einer Sofaritze"😉 50 Millionen rumliegen als das Tennor-Geld bereits komplett weg war.
Also viele nicht begriffen hatten, wie es um den Verein steht.

Auch jetzt sind noch viele überhaupt nicht gewahr, wie viel Geld seit dem Abstieg verbrannt wurde.
Jedes Jahr 20-25 Mio Überschuss plus die 75 Mio von 777 um die Gehälter zu decken. Um die Ausgaben zu decken.

Viele Hertha-Fans sind am Maulen, aber das scheint die erste Saison seit Langem zu sein, in der mal wirklich bugdetiert gehandelt wird.


Ist dir eigentlich mal aufgefallen, dass der Großteil deiner Kommentare hier im Forum daraus besteht, Hertha-Fans den Realitätssinn abzusprechen? Ich kann ja verstehen, dass es verlockend ist, sich über andere zu stellen, sympathisch ist es aber leider nicht. Zumal du ja scheinbar auch keinen besseren Einblick in die Finanzen hast, sonst könntest du ja mal genau aufschlüsseln, wieviel Geld Hertha braucht um handlungsfähig zu sein und wie du zu dieser Annahme kommst.

Du verwechselst "scheinbar" mit "anscheinend". Anyways...

Niemand hat mich jemals nach konkreten Zahlen gefragt.
Die haben andere User aber auch bereits geliefert.
Ich kann nur sagen, dass ich wohl jeden Kommentar im "Finanzierung Der Hertha" seit 2019 gelesen habe und einen ungefähren Überblick über die Bilanzen habe.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JolietJake1893 am 22.07.2026 um 04:06 Uhr bearbeitet
Finanzierung der Hertha |#8468
22.07.2026 - 08:03 Uhr
Zitat von Rumkugel
Zitat von NOMHertha

Ich glaube im übrigen nicht das es ein signifikantes Liquiproblem im Juni gab - schon gar nicht mit den bereits Mitte Juni eingetüteten Abgänge von Reese und Eichhorn in den bekannten Höhen. In keinem Fall wird das Geld für die beiden schon an Hertha geflossen sein. Aber aufgrund der guten Bonität der aufnehmenden Vereine wird sogar ne Genossenschaftsbank wie die Sparda Bank oder eine der anderen Hausbanken eine Zwischenfinanzierung für 6 Wochen rausrücken, so das Hertha den anstehenden Kapitaldienst in der Lage ist zu leisten.
...
Die Personalkosten betragen abgelaufenen Saison bis 30.06. irgendwas um die 3,6 Mio. im Monat - das das im Juni knapp geworden ist glaube ich schon. Aber ein guter CFO wird basierend auf den eigetüteten Abgängen sicherliche einen Übebrückung in der Liquidität hinbekommen haben, sonst wäre dieser fehl am Platz.
...
Ja wir sind alles andere als gut aufgestellt, aber ich glaube das die Panikmache hier für gar keinen zuträglich ist, solange diese nicht belegt ist.


Oha. Also ist es in deinen Augen kein Liquiditätsproblem, wenn die Kasse im Juni leer ist und anstehende Forderungen (auf die man sich Monate vorher vorbereiten kann) dadurch gelöst werden, indem man (erneut) auf die künftigen Einnahmen per Zwischenfinanzierung greift? Nur damit diese dann dort fehlen? Zumal die Einnahme vor Juni auch noch nicht mal gesichert waren. Das war ja ein reines Glücksspiel. Also das grenzt schon an Insolvenzverschleppung.
Das ist genau der Punkt, wo die Meinungen auseinander gehen. Keiner hat hier Zweifel, dass die finanzielle Situation angespannt ist und wir Engpässe haben. Es wird aber von einigen als souveränes Finanzmanagement dargestellt, wenn wir ständig Wetten eingehen. In diesem Fall die Wette Transfers zu realisieren, um neue Kredite zu bekommen, damit wir Gehälter zahlen können. Das setzt uns aber bei der Transferabwicklung unnötig unter Druck und ist kein guter Plan. Es wird oft als unvermeidlich dargestellt. Aber die Kosten hat das aktuelle Management zu verantworten. Wenn ich so knapp bei Kasse bin leiste ich mir keinen Brekalo on top of the Miesere...da kann sich auch kein neuer GF rausnehmen, der CFO mit genügend Verweildaúer schon gar nicht.

Anderes Beispiel des "guten CFO" Management: Negatives Eigenkapital zum 31.12. Da musste man wahrscheinlich wieder ein Stück Zukunft verpfänden, um das auf den letzten Drücker im Frühjahr zu lösen. Da gab es übrigens noch keinen Spardabank Mythos, das soll A-CAP geregelt haben ? Wahrscheinlich waren die Spardas als Ärmersponsor noch nicht in der Rettungsfunktion und die Hausbanken unmotiviert. Weiters: DFL Auflagen....usw.

Interessant ist, was jetzt passiert: Wir wechseln gerade von einer All In zu einer Nothing In Strategie. Möge es gelingen, Alte Dame geht weiter extrem.
Finanzierung der Hertha |#8469
22.07.2026 - 08:28 Uhr
Zitat von -I892-
Zitat von Rumkugel

Zitat von NOMHertha

Ich glaube im übrigen nicht das es ein signifikantes Liquiproblem im Juni gab - schon gar nicht mit den bereits Mitte Juni eingetüteten Abgänge von Reese und Eichhorn in den bekannten Höhen. In keinem Fall wird das Geld für die beiden schon an Hertha geflossen sein. Aber aufgrund der guten Bonität der aufnehmenden Vereine wird sogar ne Genossenschaftsbank wie die Sparda Bank oder eine der anderen Hausbanken eine Zwischenfinanzierung für 6 Wochen rausrücken, so das Hertha den anstehenden Kapitaldienst in der Lage ist zu leisten.
...
Die Personalkosten betragen abgelaufenen Saison bis 30.06. irgendwas um die 3,6 Mio. im Monat - das das im Juni knapp geworden ist glaube ich schon. Aber ein guter CFO wird basierend auf den eigetüteten Abgängen sicherliche einen Übebrückung in der Liquidität hinbekommen haben, sonst wäre dieser fehl am Platz.
...
Ja wir sind alles andere als gut aufgestellt, aber ich glaube das die Panikmache hier für gar keinen zuträglich ist, solange diese nicht belegt ist.


Oha. Also ist es in deinen Augen kein Liquiditätsproblem, wenn die Kasse im Juni leer ist und anstehende Forderungen (auf die man sich Monate vorher vorbereiten kann) dadurch gelöst werden, indem man (erneut) auf die künftigen Einnahmen per Zwischenfinanzierung greift? Nur damit diese dann dort fehlen? Zumal die Einnahme vor Juni auch noch nicht mal gesichert waren. Das war ja ein reines Glücksspiel. Also das grenzt schon an Insolvenzverschleppung.
Das ist genau der Punkt, wo die Meinungen auseinander gehen. Keiner hat hier Zweifel, dass die finanzielle Situation angespannt ist und wir Engpässe haben. Es wird aber von einigen als souveränes Finanzmanagement dargestellt, wenn wir ständig Wetten eingehen. In diesem Fall die Wette Transfers zu realisieren, um neue Kredite zu bekommen, damit wir Gehälter zahlen können. Das setzt uns aber bei der Transferabwicklung unnötig unter Druck und ist kein guter Plan. Es wird oft als unvermeidlich dargestellt. Aber die Kosten hat das aktuelle Management zu verantworten. Wenn ich so knapp bei Kasse bin leiste ich mir keinen Brekalo on top of the Miesere...da kann sich auch kein neuer GF rausnehmen, der CFO mit genügend Verweildaúer schon gar nicht.

Anderes Beispiel des "guten CFO" Management: Negatives Eigenkapital zum 31.12. Da musste man wahrscheinlich wieder ein Stück Zukunft verpfänden, um das auf den letzten Drücker im Frühjahr zu lösen. Da gab es übrigens noch keinen Spardabank Mythos, das soll A-CAP geregelt haben ? Wahrscheinlich waren die Spardas als Ärmersponsor noch nicht in der Rettungsfunktion und die Hausbanken unmotiviert. Weiters: DFL Auflagen....usw.

Interessant ist, was jetzt passiert: Wir wechseln gerade von einer All In zu einer Nothing In Strategie. Möge es gelingen, Alte Dame geht weiter extrem.


Was soll denn eine Nothing In Strategie sein?
Finanzierung der Hertha |#8470
22.07.2026 - 10:12 Uhr
Zitat von Rumkugel
Zitat von since1892

Gibt’s ARAP und PRAP?
Abzüglich Handgelder, Berater Kosten, Pokal Einnahmen.

Sieht erstmal nicht so schön aus. Aber richtig genau kann man es ohne Einblick nicht sagen.

Ich behaupte aber, dass in keinem Moment die Gefahr lag, dass man Gehälter nicht mehr zahlen konnte.

Erstens sind die Verantwortlichen nicht ganz doof, 2. Bekommt man die Lizenz nicht, wenn Liquidität nicht gewährleistet ist und drittens holt man dann im Winter nicht sogar noch einen Spieler dazu….

Das ist Panikmache und Rufschädigung und Geilheit auf negative sensations Nachrichten….

Man kann aber mal die Rechnung annähernd so auf machen um zu schauen wie die aktuellen Finanzen so stehen könnten in Punkto wieviel Geld müsst eh erst für den Kader da sein.

Wir müssen für die Lizenz nächstes Jahr EK aufbauen, bzw negatives abbauen. D.h. Wir brauchen einen Gewinn.

Wenn im ersten Halbjahr ein minus von ca 12mio ensteht(wenn man Transfers abzieht und Berater Kosten drauf rechnet) und das auf ein komplettes Jahr hochrechnet, müsste man also 24mio einsparen, bzw über Transfers erwirtschaften. Man weiß halt nicht wieviel noch woanders(zB Akademie usw) eingespart werden konnte. Und die Zinsen für Verbindlichkeiten kämen auch noch drauf.
Also lass es grob mal 30mio sein.

Aus Transfers und Gehaltseinsparungen müssten wir vielleicht bei ca 35-38mio liegen.

Somit stünden jetzt 5-8mio zu Verfügung. Würde sich auch damit decken, dass wir den Ernst Transfer brauchten um Handlungsfähig zu sein. Wenn er nicht gegangen wäre, hätte man wahrscheinlich bei Winker oder Gechter einen schnellen Verkauf forciert.

Stellt auch einen Reese ins bessere Licht. Denke der Treiber war hier Hertha und nicht der Spieler.

Zum Thema hat Hertha den Kicker belogen. JA KLAR! 15mio Transfer plus 7,5mio Gehalt war zu wenig. Warum soll Hertha hier auch ehrlich sein. Um sich bei anderen Vereinen in schlechtere Verhandlungspositionen zu bringen?!

Ist Hertha mit dem Schattenkader vorbereitet? Wahrscheinlich durchaus. Aber erst mussten Hausaufgaben erledigt werden. Und Verhandlungen können kompliziert und langwierig sein. (Siehe Gerücht bei Nilsson)

Für mich ergibt hier ne Menge Sinn und ist nachvollziehbar. Es ist dunkel bei uns, aber nicht so wie manche es aus Sensationslust gerne hätten. Es scheinen einige ihre persönlichen Gelüste über ihre Treue zum Verein zu stellen. Das ist nicht schön!

Dass Hertha jetzt scheinbar nicht aus Panik oder Druck aus Medien und Fans irgendwelche Spieler holt, zeigt mir, dass man einen Plan hat und den unbeirrt verfolgt.
Das beruhigt mich eher als es mich aufregt.

Hätte mir auch früher Spieler gewünscht. Aber dann kommen sie halt später! Wichtiger ist, dass es die richtigen werden!

Und abschließend bewerten würde ich es am 01.09.

Möchte mit den Verantwortlichen nicht tauschen auch wenn einige davon die Situation mit zu verantworten hatten.

Wir haben einfach letztes Jahr nicht geschafft aufzusteigen und das war im dritten Jahr die letzte Chance auf dem finanziellen Niveau.

Mit den Möglichkeiten die bereitgestellt wurden, ist das auch egtl ein Unding nicht aufgestiegen zu sein. 9 von 10 Managern hätten das letztes Jahr nicht anders gemacht bzw. geplant.


Natürlich, alle Mahner einfach als Sensationslüstern abkanzeln. Tut mir leid, das ist zu einfach. Und ja, Hertha sollte ehrlich sein. Oder bist du damit fein, dass dein Verein dich wegen der finanziellen Situation anlügt? Ich bin es jedenfalls nicht. Ich seh nur, dass Hertha seit Jahren ein Fass ohne Boden ist und das die Glaubwürdigkeit diesbezüglich nicht gegeben ist. Und nur weil man etwas kritisch sieht hat man nicht gleich Gelüste und Treue zum Verein heißt nicht, alles blind zu fressen, was dir die Verantwortlichen vorwerfen. die Verantwortlichen sind nicht Hertha. Sie sind nur ein Teil und mitunter auch nur Angestellte. Von daher finde ich es schade, dass jene die die Situation kritischer sehen als andere, hier ihre Treue und Vereinsliebe abgespeochen wird. Jeder kann seine eigene Meinung haben. Wir leben in einen freien Land und da golt es andere Meinungen zu tolerieren. Man muss diese nicht akzeptieren, aber zumindest tolerieren. Und ich weiß nicht, welchen Plan du bei Hertha erkennst. der Trainer will zum Trainingslager Neuzugänge und bekommt sie nicht. Das soll ein Plan sein? Die Hypothek zum Saisonstart wird immer größer. die unruhe wird größer und der Kader steht noch nicht. Es wird schwer genug und da erleichtert dieser „Plan“ das nicht unbedingt.
Und ehrlich, 9 von 10 2.Loga Manager hätten letzte Saison anders geplant als Hertha. Unseren Verantwortlichen muss man kein Persilschein mehr ausstellen, jeder weiß und sieht doch, dass sie heillos überfordert sind


Es geht nicht darum Kritiker die Vereinsliebe abzusprechen. Ich sehe vieles auch extrem kritisch. Aber ohne irgendwelche Ahnung zu haben zu behaupten, dass man im Juni fast keine Gehälter zahlen konnte, ist schon eine andere Dimension!
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