Hertha BSC Hertha BSC
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Fanszene

31.01.2011 - 16:49 Uhr
Fanszene |#431
19.01.2026 - 17:56 Uhr
Zitat von Magister73
Zitat von GelsenHandy

Zitat von Meliodas

Zitat von BloodyEric

]Auch bei S04 hat man die Sache ähnlich wahrgenommen - ich denke, dass es sich sehr viele Leute hier auch sehr einfach machen, zu sagen die Polizei hat einfach nur auf die bösen bösen Fans reagiert.


Wie sieht eigentlich so eine Provokation von Polizisten aus?

Es scheint ja schon eine Provokation zu sein, wenn die Polizei sich Platz macht um Ihrer Arbeit nachzugehen. Mich hat übrigens noch nie ein Polizist bei Seite stoßen können (!), denn natürlich macht man Platz


An der SBahn Station am Oly ist leider nach dem Spiel kein Platz um irgendwie auszuweichen und dann wird man eben einfach mal ne Treppe runtergeschubst.

Aber solange DIR das nicht passiert, ist natürlich alles gut.


Leider gibt es in unserer Gesellschaft immer mehr denen Einfühlungsvermögen und Emphatie völlig fehlen. Das sind dann oft diejenigen wenn es Sie selbst mal trifft psychologische Hilfe brauchen da Ihr gesamtes Weltbild zusammen bricht.

Alleine das von Dir angedeutete bei der S Bahn Station, das ja auch als Video für jeden sichtbar ist, sollte zum Nachdenken anregen.
Wird aber vielen Klugscheißern ala ich bin so brav und anständig trotzdem völlig egal sein in Ihrer bigotten Rechthaberei und Ihrem Kleinbürger Tum.

Gott, jetzt wird´s ja richtig niedlich!

Sprechen wir über die gleichen Sensibelchen, die sich vermummen, irgendwelche Handschuhe anziehen, die ich noch nicht einmal kenne, die gefährliche Pyro´s zünden, mit Raketen im Stadion umherschießen, gegnerische Fans angreifen, Polizisten beleidigen, in Marschbewegung unbescholtene Fotografen umschubsen und treten, das alles in der Größe und Anonymität der Masse?

Für die braucht es noch mehr Empathie und Rücksichtnahme? Weil sie sich im öffentlichen Raum nicht an rechtstaatliche Regeln und Gesetze halten wollen? Weil die Staatsgewalt sich tatsächlich auch in den sich eigenmächtig zugeschriebenen Anarchiebereich nähern und dort Regeln durchsetzen? Sie beschweren sich, dass es zu wenig Transparenz, Aufklärung und Sanktionierung auf Seiten der Behörden gibt, wo sie doch selbst als Vorbild für Deeskalation, Rücksichtnahme und Aufklärung voran gehen!?

Ich diskutiere gerne über das Fehlverhalten und auch die Übergriffigkeit von Polizisten, und bin auch fest davon überzeugt, dass es hier (auch nicht wenige) schwarze Schafe gibt. Aber Manche verwechseln hier ganz deutlich Ursache und Wirkung.

Es ist schon sehr auffällig, dass das System Polizei bei unzähligen sportlichen Großveranstaltungen und friedlichen Demonstrationen und selbst im Fußball fernab der organisierten Fanszene ihr Machtmonopol sehr wohl verhältnismäßig nutzt. Das Problem entsteht i.d.R. eigentlich nur dort, wo die Polizei als Staatsmacht und Feind gesehen oder eigene (recht martialisch wirkende) Regeln gelebt und durchgesetzt werden wollen.

•     •     •

Man sollte einen Gedanken erst einmal zulassen, bevor man ihn ablehnt.
Ich erwarte keine Zustimmung zu meiner Meinung, sondern nur, dass ich sie haben darf!
Fanszene |#432
19.01.2026 - 20:00 Uhr
Zitat von 17-Renate

Es gibt mehrere Videos auf denen eindeutig zu sehen ist, wie 3-4 Beamte auf einem Schalker knien (S-Bahnhof Olympiastadion, neben der Treppe) bis einer der Beamten anfängt, dem Schalker in die Rippen zu boxen (damit er die Hände auf den Rücken legt, um Handschellen angelegt zu bekommen, würde ich vermuten). Der Schalker zeigt gar keine Regung auf dem Video und liegt bei den Temperaturen flach auf dem Bauch. Würde mich mal sehr interessieren, wie man solche Gewaltanwendung nachvollziehbar begründet.


Das wird im übrigen auch so ausgebildet und ist mitunter völlig legitim, wenn sich jemand der Ingewahrsamnahme widersetzt bzw. Widerstand leistet. Dem Gegenüber Schmerzen zuzufügen, damit dieser den Widerstand aufgibt, ist ein probates Mittel und in jedem Trainingshandbuch der Polizei zu finden.
Die Alternative dazu wäre im übrigen - falls mal jemand in diese Lage kommen sollte - einfach den Anweisungen Folge zu leisten und die Hände auf den Rücken zu nehmen - macht es für beide Seiten einfacher.

•     •     •

Mein Leben hab ich dir vermacht, jeden Tag und jede Nacht!
Forza FCK, rot-weiß-rot olé!
Fanszene |#433
19.01.2026 - 20:18 Uhr
Es ist mE regelmäßig sehr schwer, sich ein umfassendes Bild von solchen Geschehen zu machen. Auch hier in diesem Fall zeigen die mir bekannten Videos deutlich zu wenig Kontext. Es sollte mE Usus werden, bei Einsätzen einschlägige Bereiche durchgehend zu filmen - und zwar von unabhängiger Seite und ohne jedwede Möglichkeit, Material zu kürzen oder manipulieren. Das hätte mE auch eine potentiell abschreckende Funktion.

So frage ich mich, wem man wirklich glauben kann.

Ich habe ja nun nicht gerade das beste Bild unserer Ultras (oder zumindest von Teilen der Szene), wie sicher vielen bekannt sein dürfte. Und natürlich kann ich mir durchaus vorstellen, dass dort unnötig provoziert und im Zuge der Zuspitzung weiter eskaliert wurde (zumal wenn es einem wie mehrfach bekundet bereits absolut nicht gefällt, dass die Polizei ihnen so dicht auf die Pelle rückte).

Allerdings sind die Polizisten diejenigen, die strategisch wie mental besonders geschult sein müssten und klare Vorgaben haben, wie man mit solchen Situationen umzugehen hat. Dass so eine dynamische Situation undankbar sein kann und man es manchmal schwer alles richtig machen kann, geschenkt.
Leider habe ich inzwischen aber auch schon so einige Berichte aus voneinander unabhängigen aber je sehr zuverlässigen Quellen, wonach die (Berliner) Polizei auch ohne akute Not alles andere als deeskalierend oder verhältnismäßig vorgegangen ist.
Diese glaubhaften persönlichen Anekdoten ergänzen und bestärken leider so manches, was man so in den Medien und sozialen Medien aufschnappt und nicht immer einordnen kann (und im Zweifel eher nicht wahrhaben will).
Eine komplett glaubwürdige Krankenschwester aus meinem nahen Umfeld arbeitet in der Notaufnahme und hatte dort schon mehrfach Polizisten/SEK etc mit schwer bis erheblich verletzten Tatverdächtigen. Teilweise waren diese selbst noch vor Ort ohne jede Not extrem brutal zu den verhafteten Personen und haben diese teilweise auch noch verhöhnt und über die Festnahme geprahlt, die überhaupt erst zu den Verletzungen geführt hat. Und dann wurden teils noch die Krankenschwestern auf extrem primitive Art angemacht, als ob die so eine unterirdische Machtdemonstration doch geil finden müssten. Also das würde ich vom geistigen Niveau her mindestens auf einer Stufe mit den richtigen Schwachmaten unter unseren Ultras sehen. Es sind hier wie dort sicher nicht alle, aber auch absolut keine extrem seltenen Einzelfälle oder vereinzelte schwarzen Schafe. Dafür hört man es leider deutlich(!) zu oft.
Und gerade die Hundertschaften haben ihren Ruf. Von einer vernünftigen Polizeiauszubildenden weiß ich, dass dort Mangel ist aber sehr wenige freiwillig da hin wollen (und gerade wer es will, sollte teils im Zweifel lieber einen anderen Job machen).
Von einem befreundeten Anwalt weiß ich wiederum, dass Polizisten immer wieder selbst bei offenkundig bewiesenen und mehr als groben Verstößen praktisch unbescholten aus der Nummer herauskommen. Kaum ein Richter urteilt klar gegen die Polizei. Das ist kein Gerücht, sondern Tatsache. Ein Problem ist zudem auch, dass es keinerlei externe, unabhängige Aufarbeitung bei der Polizei gibt. Eine Abteilung kontrolliert die andere - und dann beim nächsten Vorfall oft genau umgekehrt. Das Sprichwort mit den Krähen und den Augen sollte ja bekannt sein...

Ich persönlich hatte bisher wohlgemerkt noch nie ein negatives Erlebnis mit Polizisten, ganz im Gegenteil. Aber ich meide eben auch die Orte und Situationen, wo es potentiell eskalieren kann und Verstöße typischerweise vorkommen. Auch hier möchte ich nicht einseitig Misstrauen gegen die Darstellungen der Polizei sähen. Aber einiges was man hier über Vertrauen in die Polizei liest (warum sollten die provozieren, woanders passiert ja auch nichts, noch nie selbst erlebt...), ist mir deutlich zu naiv gedacht. Es kann nicht stimmen, weil es nicht stimmen soll oder darf. Umgekehrt lege ich meine Hand aber auch nicht für die Ultras ins Feuer. Vielleicht haben sich auch auf beiden Seiten die richtigen Kaliber gesucht und gefunden - und die vielen gemäßigteren Nebenleute auf beiden Seiten durften es dann mit ausbaden...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Spreedampfer92 am 19.01.2026 um 20:26 Uhr bearbeitet
Fanszene |#434
25.01.2026 - 19:41 Uhr
Zitat von Der-Neue
Zitat von SCHMARGENDORF

Inzwischen ist eine Woche vergangen, und ganz Fußballdeutschland hat eine breite Fan-Solidarität mit Hertha BSC gezeigt. Diese Geschlossenheit ist ein deutliches Signal und unterstreicht, dass die Ereignisse weiterhin kritisch hinterfragt werden.

Umso interessanter wird nun der Blick auf das Spiel am Sonntag gegen SV Darmstadt 98. Entscheidend wird sein, wie sich die Polizei dort verhält: ob sie sich sichtbar zurückhält und deeskalierend agiert oder erneut frühzeitig und aktiv Präsenz zeigt.

Sollte Letzteres der Fall sein, dürfte die Situation sehr schnell wieder unangenehm werden, sowohl für alle Beteiligten im Stadion als auch für die öffentliche Wahrnehmung insgesamt. Gerade vor diesem Hintergrund wäre ein besonnener,
verhältnismäßiger Ansatz dringend geboten

Mein Augenzeugenbericht!
Heute Nacht wurde unser ICC aus Karlsruhe am Bhf Braunschweig von deren Szene überfallen!
Die wohl kurz davor (?) aus Fürth gekommen sind.
Es gab eine ziemliche Klopperei in und an den vorne liegenden Waggons. Zum Glück eskalierte die Lage nicht komplett, da Zivile im Zug waren und sofort eingriffen.
Möchte jemand die Frage stellen wer angefangen hat oder waren alle im Zug froh, dass Polizei an Bord war und die Fahrgäste geschützt hat?

Ps
Es waren kaum Ultras im Zug! Reguläre Zugverbindung.


Der von dir zitierte User zeichnet sich bekanntlich jedes Mal dadurch aus, eine außerordentliche Pro-Ultra-Haltung und Sichtweise an den Tag zu legen, da ist dein Beitrag wahrscheinlich müßig.
Solche Geschehnisse, genau wie Sexismus und Rassismus auf diesen Fahrten, davon gibt es massenweise Berichte - ganz zu schweigen von Ereignissen wie gestern bei Magdeburg-Dresden.
Aber letzte Woche war natürlich ausschließlich die Polizei eskalierend und an allem Schuld. Wer's glaubt.
Das ist das, was mich so nervt - man könnte wesentlich besser über die ohne Frage maßlos agierenden Beamten reden, wenn die Fanszene sich nicht so absolut unglaubwürdig reinwaschen würde.
Fanszene |#435
25.01.2026 - 20:31 Uhr
Zitat von bschuss
Der von dir zitierte User zeichnet sich bekanntlich jedes Mal dadurch aus, eine außerordentliche Pro-Ultra-Haltung und Sichtweise an den Tag zu legen, da ist dein Beitrag wahrscheinlich müßig.


Ich habe in meinem Beitrag ausdrücklich Fakten benannt, keine subjektiven Einschätzungen. Fakt ist, dass sich in den vergangenen Tagen nahezu ganz Fußballdeutschland mit Spruchbändern solidarisch gezeigt hat, unter anderem auch befreundete Vereine wie SK Sturm Graz.

Fakt ist ebenfalls, dass die Sachlage nach den Ereignissen vor dem Krankenhaus Westend inzwischen so eindeutig erscheint, dass von einem maßlosen und unbegründeten Polizeieinsatz ausgegangen wird. Diese Einordnung kommt nicht aus der Fanszene allein, sondern aus der inzwischen bekannten Faktenlage.

Ebenso ist es ein Fakt -keine Meinung-, dass es am Sonntag erneut unschön werden könnte, sofern die Polizei kein angepasstes, deeskalierendes Einsatzkonzept verfolgt. Dazu gehört ausdrücklich, sich nicht unnötig auf dem Vorplatz oder in der Kurve zu positionieren, ein Vorgehen, das nachweislich auch mit Hertha BSC abgestimmt ist.

Diese Punkte zu benennen, bedeutet weder Schuldumkehr noch Verharmlosung anderer Probleme, sondern schlicht eine faktenbasierte Beschreibung der aktuellen Lage.
Fanszene |#436
22.02.2026 - 20:40 Uhr
Es ist verständlich, dass in der aktuellen Situation irgendwelche Phantomdiskussionen auftauchen, um die derzeitige Leere (die wohl alle Herthaner gleichermaßen spüren) irgendwie zu füllen. Aber wohin soll diese Diskussion hier führen?

Ob die Fans Stimmung machen oder nicht, hat wohl auf die sportliche Situation null Einfluss. Sinnlose Gewaltakte würden den Fokus wieder auf andere Themen richten, die nicht mit der sportlichen Thematik zu tun haben.

Sich selbst zu feiern ist wohl die gesündeste Form mit diesem Verein klarzukommen. Das können sie machen, keiner kommt zu schaden und hier nun die Fans für irgendwelche Handlungen im Verein zu verknüpfen, ist relativ sinnbefreit und dürfte eher aus reinem Frust entstehen, als Suche für ein Ventil, um mal alles loszuwerden (egal wieviel Polemik da drin steckt).

•     •     •

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Fanszene |#437
05.04.2026 - 10:02 Uhr
Ich war lange ein überzeugter Gegner weitergehender repressiver Maßnahmen gegen „Fußballfans“, aber die Geschehnisse gestern haben jedes Maß an Erträglichkeit überschritten. Dynamo und leider auch Hertha ist hier nicht zum ersten Mal unangenehm aufgefallen. Es braucht ein verändertes Vorgehen im Umgang mit der organisierten und offensichtlich gewaltbereiten Szene.

Und nein, die Diskussion, wer hier angefangen hat, möchte ich nicht führen, da es keine Rolle spielt. Das Fass ist imho gestern übergelaufen.
Fanszene |#438
06.04.2026 - 11:53 Uhr
Die Diskussion um mögliche Konsequenzen ist aber auch recht oberflächlich und populistisch. Englische Verhältnisse, Abschaffung von Stehplätzen, umlegen der Kosten auf die Ticketpreise für die Ostkurve, mehr Videoüberwachung, personalisierte Tickets. Ich halte von all dem nicht viel, aus unterschiedlichen Gründen. Man sollte auch immer im Hinterkopf behalten, dass diese Maßnahmen umgesetzt werden müssen und das in vielen Fällen extrem schwierig werden dürfte. Ich hab allgemein noch nie verstanden, warum im Fussball bei solchen Situationen immer dermaßen pauschalisiert wird und am Ende dann nach dem Gießkannen-Prinzip einfach einmal über alles drüber geschüttet wird.

Man wird auch hier in Zukunft besser differenzieren müssen. Warum sollten die Szenen von Samstag Abend beispielsweise Auswirkungen auf ein Heimspiel gegen Elversberg haben, wo viele der entsprechenden Personen, die diese Probleme herbeiführen, vermutlich nichtmals im Stadion sind? Wenn man sich anschaut, wo historisch im deuteschen Fussball solche Probleme bei Spielen entstehen, dann sind das doch zu 90-95% Spiele, bei denen man vorher bereits wusste, dass so etwas potenziell passieren kann.

Ich würde daher viel pragmatischer bei den Konsequenzen vorgehen. Bei dem Spiel gegen Dresden ist diese Saison zwei mal etwas passiert. Also gibt es die nächsten x-Spiele (zum Anfang vielleicht mal 2-4) egal in welchem Wettbewerb, keine Auswärtstickets. Fertig. Man kann zudem für das Spiel in Berlin recht einfach sicherstellen (z.B. nur Mitgliederverkauf), dass auch der Heimbereich entsprechend den Heimfans vorenthalten bleibt. Nach Ablauf der Sperre gibt es unter Bewährung wieder Spiele mit Auswärtsfahrern und sobald sich innerhalb der Frist Verfehlungen geleistet werden, wird die erste Sperre automatisch verdoppelt.

Somit schafft man bei den wirklichen Problemspielen Abhilfe, lässt aber andere, völlig unproblematische Spiele eben auch unberührt. Und zudem gibt man die Verantwortung an die Fans selbst, indem diese eben dafür zuständig sind, ob sie auswärts fahren dürften oder nicht. Klaren Strafenkatalog festlegen und fertig ist. Aus meiner Sicht deutlich pragmatischere und einfacher umzusetzende Maßnahmen, als jeden Tribünengänger vom Ordnungspersonal vor dem Spiel mit Ausweis und Ticket kontrolliern zu lassen. Es ist relativ eindeutig, wo das Gewaltpotenzial steckt und für eine immer noch geringe Anzahl an Problemfans muss man aus meiner Sicht nicht das Stadionerlebnis von Tausenden anderen derart einschränken.

•     •     •

41.21.1.

"Evolutionstheorie: wir stammen vom Affen ab.
Falsch Charles, der Mensch stammt von Waffen ab"

Dieser Beitrag wurde zuletzt von wacken am 06.04.2026 um 11:54 Uhr bearbeitet
Fanszene |#439
06.04.2026 - 23:38 Uhr
Zitat von SirKilkenny

Zitat von Showa1892

Zitat von SirKilkenny

Zitat von Atzenfratze

Zitat von SirKilkenny

Guten Abend in die Runde:
Es war Inklusionstag im Dresdner Stadion - der Block, der nachweislich auf Bildern mit Pyro zuerst angegriffen wurde, war nicht der UD (K)-Block, sondern ein Block wo sozial benachteiligte Kids und ihre Familien an diesem Tag teilweise Freikarten erhielten - für ein Stadionerlebnis - was in Dresden über Jahrzehnte friedlich war - bis Samstagabend!


Euer Stadionerlebnis war zumindest seit dem Relegationsspiel 2011 gegen Osnabrück friedlich.. Oder seit dem Aufstiegsspiel 2021 gegen Türkgücü München.. Oder seit dem Relegationsspiel 2022 gegen Kaiserslautern.. Eure auffälligen Auswärtsspiele erspare ich dir lieber mal. Über Jahrzehnte reden wir hier aber in keinem Fall.

Hier sind beide Seiten komplett über das Ziel hinausgeschossen, da braucht man nicht versuchen, irgendeiner Seite den schwarzen Peter zuzuschieben. Vor allem nicht als Fan von Dynamo Dresden. zwinker


Es geht nicht um den schwarzen Peter und ich bleibe bei meiner Aussage: in unserem Stadion gab es seit Jahrzehnten keine gegnerischen Fanausschreitungen und war somit friedlich für die Besucher und wenn Du Platzsturm nach Aufstieg oder Abstieg mit gegnerischen Fankrawallen gleichsetzt - mmh! ... und das Du auf das Geschehen am Samstag gar nicht eingehst ... mmh!


Eure Fanszene hatte im angrenzenden Block etliche Spezi‘s aus dem Ultra/Hooligan Bereich geparkt um die Nummer so richtig anzuheizen! Hört endlich auf mit diesem Gequatsche, dass Hertha-Fans wahllos Pyro auf unschuldige Familien geballert, oder eingeschlagen haben! So kann man die Nummer natürlich auch perfekt abtarnen, dass es so aussieht, als würden die tapferen Dresdner Jungs dann zur Hilfe eilen müssen.


Warum wohl? Haben die angefangen? Und ja es war der Inklusions-Familienblock. Dürfte Euren Spezies auch bekannt sein. Eure Fans haben nicht UD (K-Block) angegriffen, sondern einen Block mit Kids und Unbeteiligten. Dabei ist es mir scheißegal wie es aussieht und wie angeblich tapfer unsere Spezies sind. Sollte auch Dir klar sein! Hertha-Fans haben wahllos Pyro in diesen Block geworfen. Es gab keine Wiese: 1 vs 1 und wir wollen dies alle, sondern einen Familienblock als Schauplatz. So viel zum Geqautsche!

Mir geht das gerade ziemlich auf den Senkel was du hier versuchst zu verkaufen.
Lies den Bericht im Tagesspiegel, kann man googeln und dann melde dich gerne noch einmal. Ansonsten sind Freunde von mir (Mitglieder in OFC‘s) ab Brandenburg von der Polizei begleitet worden, in Fanbusen! Man hatte Sorgen, dass die unterwegs überfallen werden und das nicht von benachteiligten Kids oder Familien!
Frech was du hier ablieferst oder ahnungslos.

Edit:
Ich möchte noch einmal ausdrücklich betonen, dass ich beide Gruppen, die da aufeinander losgegangen sind, total bescheuert finde, dumm dämlich und verantwortungslos!
Aber so zu tun als ob die Gast- ***** en einen Kindergarten angegriffen hätten und eure ***** en nur den Kindergarten verteidigen wollten, dass ist mir zu blöd!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kraule am 06.04.2026 um 23:52 Uhr bearbeitet
Fanszene |#440
06.04.2026 - 23:45 Uhr
Zitat von SirKilkenny
Zitat von Atzenfratze

Zitat von SirKilkenny

Guten Abend in die Runde:
Es war Inklusionstag im Dresdner Stadion - der Block, der nachweislich auf Bildern mit Pyro zuerst angegriffen wurde, war nicht der UD (K)-Block, sondern ein Block wo sozial benachteiligte Kids und ihre Familien an diesem Tag teilweise Freikarten erhielten - für ein Stadionerlebnis - was in Dresden über Jahrzehnte friedlich war - bis Samstagabend!


Euer Stadionerlebnis war zumindest seit dem Relegationsspiel 2011 gegen Osnabrück friedlich.. Oder seit dem Aufstiegsspiel 2021 gegen Türkgücü München.. Oder seit dem Relegationsspiel 2022 gegen Kaiserslautern.. Eure auffälligen Auswärtsspiele erspare ich dir lieber mal. Über Jahrzehnte reden wir hier aber in keinem Fall.

Hier sind beide Seiten komplett über das Ziel hinausgeschossen, da braucht man nicht versuchen, irgendeiner Seite den schwarzen Peter zuzuschieben. Vor allem nicht als Fan von Dynamo Dresden. zwinker


Es geht nicht um den schwarzen Peter und ich bleibe bei meiner Aussage: in unserem Stadion gab es seit Jahrzehnten keine gegnerischen Fanausschreitungen und war somit friedlich für die Besucher und wenn Du Platzsturm nach Aufstieg oder Abstieg mit gegnerischen Fankrawallen gleichsetzt - mmh! ... und das Du auf das Geschehen am Samstag gar nicht eingehst ... mmh!


Geht es dir um traumatisierte Kinder/Familien oder darum, als Dresden-Fan endlich mal mit dem Finger auf andere Fans zeigen zu können? Ich glaube nämlich nicht, dass Kinder unterscheiden, ob sich die Heimfans daneben benehmen, die Gästefans daneben benehmen oder wie in diesem Fall beide Fanlager. Geschweige denn, dass Kinder einordnen können, ob es sich um ein sportlich wichtiges Spiel handelt oder nicht.

Und was soll ich denn zu den Geschehnissen am Samstag sagen? Die Dresdener haben die Fahne entwendet (finde ich grundsätzlich kindisch), die Herthaner sind daraufhin freigedreht (finde ich mindestens genauso kindisch) und die Dresdener sind da mit dem größten Vergnügen darauf angesprungen (ich nehme an das Vermummungsmaterial war rein zufällig in der großen Stückzahl vorhanden).
Beide Seiten sind komplett über das Ziel hinaus geschossen, beide Seiten haben mit Pyro in Menschenmassen geworfen und beide Seiten gehören dafür entsprechend bestraft.

Dass du die Dresdener Ultras hier aber als Ritter der Vernunft darstellst, die lediglich als Personenschützer des Familienblocks in dreistelliger Mannstärke vermummt Richtung Gästeblock gestürmt sind, entbehrt einfach jeglicher realistischen Diskussionsgrundlage. Das hätte die Polizei schon alleine geregelt, als sie dann irgendwann mal da waren. Und zum Klientel dieses Blocks hatte ich - und auch ein anderer User - ja hier schon weiter ausgeführt.
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