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Fanszene Düsseldorf

21.05.2012 - 19:25 Uhr
Fanszene Düsseldorf |#2251
21.12.2024 - 14:57 Uhr
Zitat von Kienman
Nachdem die Ultras gestern den Support eingestellt haben, ist Fortuna komplett auseinander gebrochen. Das war meiner Meinung nach ein großer Fehler.
Ich finde es schlimm, wie die Ultras mit Ihrer Verantwortung umgehen. In Deutschland und auf der Welt passiert jeden Tag irgendwo etwas. Wenn "man" dann immer den Support einstellt, muss man leider zum Schluss kommen, dass sie der Sache nicht gerecht werden (können). Es ist meiner Meinung nach der Zeitpunkt über die Privilegien der organisierten Fanszene nachzudenken. Es passiert mir in letzter Zeit zu oft, dass "etwas schreckliches passiert" und darum der Support eingestellt wird.

Ich weiß, dass ich mich damit unbeliebt mache, aber man muss der Tatsache ins Auge sehen. Dieses Verhalten ist vereinsschädigend. So hat die Gruppe Ihre Privilegien nicht mehr verdient.

Niemand kann der Fanszene hier irgendetwas vorwerfen.
Ich fand die Solidarität und Haltung, die man geschlossen als Fans von Fortuna Düsseldorf gezeigt hat, stark.
Noch dazu, hat der Capo gesagt, er sähe sich nicht mehr in der Lage die Mannschaft zu unterstützen, jeder der es machen wolle, könne es tun.
Ich teile deine Meinung, dass es möglicherweise dazu geführt hat, dass wir komplett auseinandergebrochen sind, aber das müssen wir so hinnehmen und da ist keinem Fan ein Vorwurf zu machen.
Ja, es passieren jeden Tag schlimme Dinge auf der Welt, aber nein, in diesen Zusammenhang kann man wissentlich nicht einfach so weitermachen.
Spielabbruch war ja wohl regeltechnisch nicht möglich, deswegen hier kein Vorwurf an Stegemann.
Fanszene Düsseldorf |#2252
21.12.2024 - 17:13 Uhr
Zitat von Oeli551895
Zitat von Kienman

Nachdem die Ultras gestern den Support eingestellt haben, ist Fortuna komplett auseinander gebrochen. Das war meiner Meinung nach ein großer Fehler.
Ich finde es schlimm, wie die Ultras mit Ihrer Verantwortung umgehen. In Deutschland und auf der Welt passiert jeden Tag irgendwo etwas. Wenn "man" dann immer den Support einstellt, muss man leider zum Schluss kommen, dass sie der Sache nicht gerecht werden (können). Es ist meiner Meinung nach der Zeitpunkt über die Privilegien der organisierten Fanszene nachzudenken. Es passiert mir in letzter Zeit zu oft, dass "etwas schreckliches passiert" und darum der Support eingestellt wird.

Ich weiß, dass ich mich damit unbeliebt mache, aber man muss der Tatsache ins Auge sehen. Dieses Verhalten ist vereinsschädigend. So hat die Gruppe Ihre Privilegien nicht mehr verdient.


Puuh...
Harter Tobak...

Es passiert jeden Tag etwas schreckliches auf der Welt, das ist wohl richtig, dieses Ereignis ist aber nicht irgendwo auf der Welt passiert, sondern beim direkten Kontrahenten in der Heimatstadt.
Viel eher ist die Frage, warum wird der Schiedsrichter nicht darauf hingewiesen, warum werden nicht die Mannschaften zusammengerufen und man bespricht das weitere Vorgehen.

Den schwarzen Peter jetzt der Fanszene zuschieben ist eine merkwürdige Sicht auf den Abend.
der Fanszene soll auch nicht alleine die Schuld zugeschoben werden, aber mir ist das Support Einstellen zu show mäßig und mittlerweile zu inflationär; mich würde mal interessieren, ob der Capo hätte weitermachen können , wenn der Anschlag in Leipzig, München oder Lodz passiert wäre? Wenn er persönlich betroffen waere, kein Problem, dann geht er heim und gut ist, aber als andere Blöcke und Kinder versucht haben, die Mannschaft zu unterstützen, dann diese auszupfeifen geht gar nicht, diese Herrschaften denken echt, sie sind der Mittelpunkt des Universums. Und wie gesagt , für mich ist das mittlerweile mehr Selbstinszenierung, um zu zeigen, wir sind solidarisch. Die Magdeburger Zuschauer , die unter Umständen Angst um Angehörige hatten, haben sowieso sofort das Stadion verlassen. Aber die groesste Schuld sehe ich bei der DFL und auch unserem Vorstand, denn sie wussten anscheinend schon um die HZ von diesem Anschlag, genau wie die Magdeburger, nur da hat es anscheinend niemand belastet. Und wie gesagt, wäre es in Leipzig oder in Berlin passiert, hätte gestern kein Hahn danach im Stadion gekräht. Wenn es so belastend ist, dann geh ich als Fan nach Hause und dann erwarte ich von DFL und Vorstand ein Eingreifen, aber das Ganze gestern war alles andere als professionell. Ich wünsche jedem Betroffenen eine ganz schnelle Genesung und die Hoffnung , dass Ordnungsamt und Co einfach ordentlich ihren Job machen , damit in Zukunft unschuldige Opfer vermieden werden. Und das sich die Ultras nicht immer so wichtig nehmen , wenn sie Statements geben wollen, sollen sie eine Partei gründen und dann ihre Gesinnung vertreten, nur bitte nicht im Stadion, da geht es nur um den Profiverein Fortuna Düsseldorf, der Spiele gewinnen soll. Nicht mehr und nicht weniger. Alles andere hat meiner Meinung nach nichts im Stadion zu suchen.
Fanszene Düsseldorf |#2253
21.12.2024 - 17:16 Uhr
Zitat von Kienman

Nachdem die Ultras gestern den Support eingestellt haben, ist Fortuna komplett auseinander gebrochen. Das war meiner Meinung nach ein großer Fehler.
Ich finde es schlimm, wie die Ultras mit Ihrer Verantwortung umgehen. In Deutschland und auf der Welt passiert jeden Tag irgendwo etwas. Wenn "man" dann immer den Support einstellt, muss man leider zum Schluss kommen, dass sie der Sache nicht gerecht werden (können). Es ist meiner Meinung nach der Zeitpunkt über die Privilegien der organisierten Fanszene nachzudenken. Es passiert mir in letzter Zeit zu oft, dass "etwas schreckliches passiert" und darum der Support eingestellt wird.

Ich weiß, dass ich mich damit unbeliebt mache, aber man muss der Tatsache ins Auge sehen. Dieses Verhalten ist vereinsschädigend. So hat die Gruppe Ihre Privilegien nicht mehr verdient.


Bei mir machst Du Dich damit nicht unbeliebt, aber es war klar, daß Dir sofort mangelnder Anstand vorgeworfen werden würde. Bemerkenswert war doch zum einen, wie völlig unbekümmert die Magdeburger Spieler das mit eiskalten Nerven zu Ende gespielt haben, während bei Fortuna nichts mehr zusammenlief. Weil die Fortunen die mitfühlerenden, besseren Menschen sind? Sicherlich nicht. Die Magdeburger waren schlicht professioneller im Sinne dessen, worum es ging: den Fußball.

Aber darum geht es den Ultras doch schon lange nicht mehr. Die Ultras sind sich selbst genug, sie sind die wahren, guten Menschen, die natürlich immer die richtige Weltsicht haben. Ob Spieltagsansetzungen, WM in Katar, Investorendiskussion bei der DFL, usw., usw. Und den Ultras sind die Ultras anderer Klubs oft wichtiger als der eigene Klub. Da muß es schon eine arge Feindschaft mit anderen Klubs geben, daß das nicht so ist. Und es geht ja nicht nicht immer um dramatische Ereignisse wie gestern. Da genügt es, wenn ein Ultra der gegnerischen Mannschaft betrunken über ein Geländer in der Arena nach unten fällt und die gegnerischen Ultras daraufhin den Support einstellen, dann tun das die Fortuna-Ultras natürlich auch sofort. Weil das, was bei den anderen Ultras passiert, natürlich wichtiger ist als das, was auf dem Spielfeld passiert. Daß die eigene Pyro-Zündelei den Klub zehntausende, mitunter hunderttausende Euros kostet? Ist doch nicht ihr Problem. Daß Spiele minutenlang wegen des Werfens von Tennisbällen und anderen Gegenständen unterbrochen werden müssen, auch auf Kosten des Spielflusses der eigenen Mannschaft? Was wagt Ihr, das zu kritisieren, ist doch im Sinne einer guten Sache?! Und was gut und richtig ist, bestimmen natürlich wir, die Ultras. Die machen insgesamt nur 10 bis 20 Prozent der Zuschauer aus, aber sie bestimmen laut selbst erteilter Legitimation, was im Stadion geschehen darf und was nicht. Als die Ultras gestern Abend den Support eingestellt hatten und die Zuschauer auf den anderen Tribünen die Mannschaft mit "Fortuna, Fortuna"-Rufen angefeuert haben, weil sie gemerkt hatten, daß das Team Unterstützung brauchte, wurden sie von der Süd gnadenlos niedergepfiffen. Und es war Ruhe und die Fortuna brach weiter ein, während Magdeburg das Ding gnadenlos runtergespielt hat. Aber wie könnten auch die anderen Zuschauer etwas gegen die Ultras ausrichten, wenn die Klubs längst vor diesen eingeknickt sind? Im Falle von Fortuna bei der pflaumenweichen Rumeierei des Vorstands auf entsprechende Fragen auf der Mitgliederversammlung zu beobachten.

•     •     •

Ich bin immer unterwegs und nie am Ziel

Nüchtern betrachtet war es besoffen besser

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von WorldTraveller am 21.12.2024 um 17:19 Uhr bearbeitet
Fanszene Düsseldorf |#2254
21.12.2024 - 17:30 Uhr
Zitat von WorldTraveller
Zitat von Kienman

Nachdem die Ultras gestern den Support eingestellt haben, ist Fortuna komplett auseinander gebrochen. Das war meiner Meinung nach ein großer Fehler.
Ich finde es schlimm, wie die Ultras mit Ihrer Verantwortung umgehen. In Deutschland und auf der Welt passiert jeden Tag irgendwo etwas. Wenn "man" dann immer den Support einstellt, muss man leider zum Schluss kommen, dass sie der Sache nicht gerecht werden (können). Es ist meiner Meinung nach der Zeitpunkt über die Privilegien der organisierten Fanszene nachzudenken. Es passiert mir in letzter Zeit zu oft, dass "etwas schreckliches passiert" und darum der Support eingestellt wird.

Ich weiß, dass ich mich damit unbeliebt mache, aber man muss der Tatsache ins Auge sehen. Dieses Verhalten ist vereinsschädigend. So hat die Gruppe Ihre Privilegien nicht mehr verdient.


Bei mir machst Du Dich damit nicht unbeliebt, aber es war klar, daß Dir sofort mangelnder Anstand vorgeworfen werden würde. Bemerkenswert war doch zum einen, wie völlig unbekümmert die Magdeburger Spieler das mit eiskalten Nerven zu Ende gespielt haben, während bei Fortuna nichts mehr zusammenlief. Weil die Fortunen die mitfühlerenden, besseren Menschen sind? Sicherlich nicht. Die Magdeburger waren schlicht professioneller im Sinne dessen, worum es ging: den Fußball.

Aber darum geht es den Ultras doch schon lange nicht mehr. Die Ultras sind sich selbst genug, sie sind die wahren, guten Menschen, die natürlich immer die richtige Weltsicht haben. Ob Spieltagsansetzungen, WM in Katar, Investorendiskussion bei der DFL, usw., usw. Und den Ultras sind die Ultras anderer Klubs oft wichtiger als der eigene Klub. Da muß es schon eine arge Feindschaft mit anderen Klubs geben, daß das nicht so ist. Und es geht ja nicht nicht immer um dramatische Ereignisse wie gestern. Da genügt es, wenn ein Ultra der gegnerischen Mannschaft betrunken über ein Geländer in der Arena nach unten fällt und die gegnerischen Ultras daraufhin den Support einstellen, dann tun das die Fortuna-Ultras natürlich auch sofort. Weil das, was bei den anderen Ultras passiert, natürlich wichtiger ist als das, was auf dem Spielfeld passiert. Daß die eigene Pyro-Zündelei den Klub zehntausende, mitunter hunderttausende Euros kostet? Ist doch nicht ihr Problem. Daß Spiele minutenlang wegen des Werfens von Tennisbällen und anderen Gegenständen unterbrochen werden müssen, auch auf Kosten des Spielflusses der eigenen Mannschaft? Was wagt Ihr, das zu kritisieren, ist doch im Sinne einer guten Sache?! Und was gut und richtig ist, bestimmen natürlich wir, die Ultras. Die machen insgesamt nur 10 bis 20 Prozent der Zuschauer aus, aber sie bestimmen laut selbst erteilter Legitimation, was im Stadion geschehen darf und was nicht. Als die Ultras gestern Abend den Support eingestellt hatten und die Zuschauer auf den anderen Tribünen die Mannschaft mit "Fortuna, Fortuna"-Rufen angefeuert haben, weil sie gemerkt hatten, daß das Team Unterstützung brauchte, wurden sie von der Süd gnadenlos niedergepfiffen. Und es war Ruhe und die Fortuna brach weiter ein, während Magdeburg das Ding gnadenlos runtergespielt hat. Aber wie könnten auch die anderen Zuschauer etwas gegen die Ultras ausrichten, wenn die Klubs längst vor diesen eingeknickt sind? Im Falle von Fortuna bei der pflaumenweichen Rumeierei des Vorstands auf entsprechende Fragen auf der Mitgliederversammlung zu beobachten.
100000% Zustimmung
Fanszene Düsseldorf |#2255
21.12.2024 - 17:34 Uhr
Zitat von Oeli551895

Zitat von Kienman

Nachdem die Ultras gestern den Support eingestellt haben, ist Fortuna komplett auseinander gebrochen. Das war meiner Meinung nach ein großer Fehler.
Ich finde es schlimm, wie die Ultras mit Ihrer Verantwortung umgehen. In Deutschland und auf der Welt passiert jeden Tag irgendwo etwas. Wenn "man" dann immer den Support einstellt, muss man leider zum Schluss kommen, dass sie der Sache nicht gerecht werden (können). Es ist meiner Meinung nach der Zeitpunkt über die Privilegien der organisierten Fanszene nachzudenken. Es passiert mir in letzter Zeit zu oft, dass "etwas schreckliches passiert" und darum der Support eingestellt wird.

Ich weiß, dass ich mich damit unbeliebt mache, aber man muss der Tatsache ins Auge sehen. Dieses Verhalten ist vereinsschädigend. So hat die Gruppe Ihre Privilegien nicht mehr verdient.


Puuh...
Harter Tobak...

Es passiert jeden Tag etwas schreckliches auf der Welt, das ist wohl richtig, dieses Ereignis ist aber nicht irgendwo auf der Welt passiert, sondern beim direkten Kontrahenten in der Heimatstadt.
Viel eher ist die Frage, warum wird der Schiedsrichter nicht darauf hingewiesen, warum werden nicht die Mannschaften zusammengerufen und man bespricht das weitere Vorgehen.

Den schwarzen Peter jetzt der Fanszene zuschieben ist eine merkwürdige Sicht auf den Abend.
Das kannst Du nicht wirklich Ernst meinen @Kienman augen-zuhalten
Wie die anderen schon erklärt haben, ging es gestern doch nicht darum, ein Statement gegen das Übel in der Welt abzugeben! Es war einfach ein Schulterschluss mit den Magdeburger Fans, welche den Support eingestellt haben, weil sie die Nachricht vom Anschlag auf "ihren" Weihnachtsmarkt erhalten hatten!

Stellt euch doch alle, die ihr das Verhalten der beiden Fanszenen (und auch die Reaktion der Düsseldorfer Mannschaft) anscheinend nicht nachvollziehen könnt, mal vor, die Südtribüne hätte die Mannschaft weiter angefeuert und Fortuna hätte noch 2 oder 3 Tore erzielt und den FC Magdeburg "fertig" gemacht! Was wäre danach für ein Aufschrei durch die (Sport)-Welt gegangen?! In keinem Stadion hätten wir uns dann mehr blicken lassen dürfen, ein beispiellosen Shitstorm wäre die Folge gewesen silent

Dass Magdeburg "einfach" weiter Fussball gespielt hat, während unsere Jungs vollkommen konsterniert waren, mag viele Ursachen haben. Die kann und will ich hier garnicht alle aufzählen. Fakt ist, dass die Totenstille in der Arena unser Team offenbar stärker beeinflusst hat, als die Gastmannschaft. Das muss man nicht gutheißen, aber man muss es akzeptieren. Weil es keine vergleichbare Situation gibt, die man als Verhaltensregel heranziehen könnte.

Natürlich hätte das Spiel einen ganz noramlen Ausgang gefunden, wäre die Amokfahrt nicht ausgerechnet während des Spiels und ausgerechnet in der Stadt unseres Gegners passiert. Unsere Fans sind auch keine Engel, sie haben nur Anstand gewahrt. Und unser Team konnte damit offenbar wesentlich schlechter umgehen, als die Gastmannschaft. Dafür jetzt den Kopf des Trainers zu fordern oder die Spieler in die Schandecke zu stellen, ist ungeheuherlich ugly

Ja, es mag zynisch klingen, aber wäre der Anschlag in Gelsenkirchen passiert, hätte das unsere Partie wohl kaum beeinflusst, während das Spiel in Elversberg dann vermutlich eine ganz anderen Ausgang genommen hätte. Und auch das Abendspiel in München hätte bei einem Amoklauf in Leipzig sicher atmosphärisch einem Geisterspiel geglichen (haben doch einige angemerkt, wie "toll" die Stimmung dort war und dass die Bayernfans ihre Mannschaft wie gewohnt zu Höchstleistungen anfeuern würden - trotz der kurz zuvor bekannt gewordenen Tragödie in Magdeburg). Ja, das ist leider so - es war einfach Schicksal, dass die Tat ausgerechnet während der Partie passiert ist und wir gegen die Mannschaft aus dieser Stadt gespielt haben.

Aber dieses Schicksal kann man nicht einfach als "Pech gehabt" abtun und den Fans vorwerfen, darauf angemessen reagiert zu haben. Das Spiel war mit Bekanntwerden der Tat nicht mehr unter normalen Umständen fortzuführen und wenn der Schiri das nicht unterbrechen darf und man weiterspielen "muss", dann ist das leider so. Die Magdeburger Spieler waren entweder besser informiert oder mental gefestigt - sie haben "professionell" abgeliefert. Das mag man bewundernswert finden oder "abartig", aber es darf kein Grund sein, die eigene Mannschaft abzukanzeln, weil sie emotional reagiert hat. Ob aus Ahnungslosigkeit, weil niemand erklärt hat, warum das Stadion plötzlich schweigt, oder weil man den Gegner, den man bis zu diesem Zeitpunkt sehr gut im Griff hatte, nicht besiegen wollte, da der sich plötzlich in dieser Ausnahmesituation befand. Ich bin kein Psychologe und traue mir da keine Einschätzung zu. Aber es ist eigentlich auch egal, ob Fortuna "absichtlich" den Gegner gewinnen lassen wollte oder einfach nur unbeholfen war in diesem Moment. Es darf kein Grund sein, die Fanszene, den Trainer oder die Spieler anzuzählen. Das kann und soll man nach einer "normalen" Niederlage machen, aber doch bitte nicht nach einem Spiel unter diesen Umständen...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von EmptyTankard am 21.12.2024 um 17:36 Uhr bearbeitet
Fanszene Düsseldorf |#2256
21.12.2024 - 20:39 Uhr
Ich bin stolz auf unsere Fanszene, dass war eine richtige Entscheidung. Es zeugt von einem guten Gespür und Empathie.

Das die Spieler unserer Fortuna sehr emotional sind und keine „Drecksäcke“ kann und darf man ihnen nicht vorwerfen.

•     •     •

Wir sind Fortuna ... wir können alles !
* Mythos FORTUNA *
Fanszene Düsseldorf |#2257
21.12.2024 - 21:41 Uhr
Zitat von F_1895
Ich bin stolz auf unsere Fanszene, dass war eine richtige Entscheidung. Es zeugt von einem guten Gespür und Empathie.

Das die Spieler unserer Fortuna sehr emotional sind und keine „Drecksäcke“ kann und darf man ihnen nicht vorwerfen.
und war es auch richtig, die anderen Fans nieder zu pfeifen? Es zählt nur deren Meinung und finde deren ganzes Gehabe mittlerweile nur noch wichtigtuerisch. Sie machen sich ihre eigene Regeln, sie sehen sich als den Mittelpunkt der Welt, jeder muss sie auf Knien um Rat bitten, wenn es um Entscheidungen geht. Sie entscheiden , was richtig oder falsch ist, mit welchem verfluchten Recht? Sie wollen die billigsten Tickets , aber die meiste Macht? Irgendwas läuft da in die falsche Richtung. Sie verursachen mit ihren Zuendeleien fast mehr Schaden als ihre Dauerkarten wert sind.
Fanszene Düsseldorf |#2258
21.12.2024 - 22:25 Uhr
Ich finde auch, dass die Fanszene richtig gehandelt hat, hier den Support einzustellen und Empathie gegenüber den Gästen aus Magdeburg zu zeigen. Es waren wahrscheinlich gestern einige Magdeburger im Stadion, dessen Familie, Freunde oder Bekannte unter den Opfern des Anschlags waren (das sage ich alleine aus der Wahrscheinlichkeit heraus. Quellen habe ich natürlich nicht).
Dazu noch die großartige Choreo zum Anfang des Spiels.
Die Fanszene hat gestern den Verein in meinen Augen hervorragend vertreten!
Das kann ich von der Mannschaft so nicht behaupten.
Fanszene Düsseldorf |#2259
21.12.2024 - 22:53 Uhr
Zitat von schalke-fortuna
Ich finde auch, dass die Fanszene richtig gehandelt hat, hier den Support einzustellen und Empathie gegenüber den Gästen aus Magdeburg zu zeigen. Es waren wahrscheinlich gestern einige Magdeburger im Stadion, dessen Familie, Freunde oder Bekannte unter den Opfern des Anschlags waren (das sage ich alleine aus der Wahrscheinlichkeit heraus. Quellen habe ich natürlich nicht).
Dazu noch die großartige Choreo zum Anfang des Spiels.
Die Fanszene hat gestern den Verein in meinen Augen hervorragend vertreten!
Das kann ich von der Mannschaft so nicht behaupten.
warum die Mannschaft nicht? Gerade die hat doch Mega Empathie mit Magdeburg gezeigt und ihnen einen nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg eindrucksvoll mit Schleife geschenkt silentaugen-zuhalten
Fanszene Düsseldorf |#2260
22.12.2024 - 10:06 Uhr
Ich denke Zynismus ist hier nicht angebracht!

F95 versteht sich auch etwas anders als die „großen“ Profivereine, ich denke du liegst hier völlig falsch und wenn es wohl nach dir gegangen wäre, wäre aus unserer Fortuna schon vor 20 Jahren „RB Düsseldorf“ geworden. Dafür steht der Verein und seine Mitglieder und Fans aber nicht.

•     •     •

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