EINTRACHT Stadion
06.03.2009 - 08:38 Uhr
07.05.2017 - 13:43 Uhr
Zitat von Hertha1977
Hallo BTSV-Fans!
Hab da mal ne Frage, ihr kennt euch schließlich am besten aus: Ich werde am letzten Spieltag in Braunschweig sein, um unsere Freunde vom KSC aus der 2.Bundesliga zu verabschieden. Nach dem Spiel würde ich ganz gerne um 17:58 Uhr die Heimfahrt ab Braunschweig Hbf. antreten. Das Spiel ist ja erst um 17:15 Uhr beendet. Sind 43 Minuten vom Stadion zum Bahnhof zu schaffen? Gibt's seitens der Polizei bei euch Blocksperren im Gästeblock?
Danke schonmal für eure Antworten!
Hallo BTSV-Fans!
Hab da mal ne Frage, ihr kennt euch schließlich am besten aus: Ich werde am letzten Spieltag in Braunschweig sein, um unsere Freunde vom KSC aus der 2.Bundesliga zu verabschieden. Nach dem Spiel würde ich ganz gerne um 17:58 Uhr die Heimfahrt ab Braunschweig Hbf. antreten. Das Spiel ist ja erst um 17:15 Uhr beendet. Sind 43 Minuten vom Stadion zum Bahnhof zu schaffen? Gibt's seitens der Polizei bei euch Blocksperren im Gästeblock?
Danke schonmal für eure Antworten!

Puuuuh, das wird verdammt knapp, um vielleicht sogar zu sagen, dass du das höchstwahrscheinlich nicht packen wirst. Der Bahnhof ist genau am anderen Ende der Stadt. Ich reise übrigens ebenfalls aus Berlin an
, bin aber Braunschweiger und werde die Nacht bei Freunden verbringen. Das einzige was du machen kannst ist wirklich die erste Bahn zu bekommen nach Abpfiff oder vielleicht ein wenig früher aus dem Stadion zu gehen. Von der reinen Fahrzeit dürfte das machbar sein. Aber soöltest Du das Pech haben, nicht eine der ersten Bahnen zu bekommen, wirds wie gesagt knapp. Die Bahn fährt auch gleich in der Nähe des Gästeblocks. Sperren gegen den KSC wird es meiner Meinung nach nicht geben. Aber sollten wir wirklich den Aufstieg klarmachen könnte das zum Vorteil für Dich werden, dann bleiben wahrscheinlich eh alle im Stadion
Edit: reine Fahrzeit 21 Minuten! Also beeilen, dann schaffst du es.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gar-Dean-e am 07.05.2017 um 14:00 Uhr bearbeitet
07.05.2017 - 14:10 Uhr
Zitat von Gar-Dean-e
Puuuuh, das wird verdammt knapp, um vielleicht sogar zu sagen, dass du das höchstwahrscheinlich nicht packen wirst. Der Bahnhof ist genau am anderen Ende der Stadt. Ich reise übrigens ebenfalls aus Berlin an
, bin aber Braunschweiger und werde die Nacht bei Freunden verbringen. Das einzige was du machen kannst ist wirklich die erste Bahn zu bekommen nach Abpfiff oder vielleicht ein wenig früher aus dem Stadion zu gehen. Von der reinen Fahrzeit dürfte das machbar sein. Aber soöltest Du das Pech haben, nicht eine der ersten Bahnen zu bekommen, wirds wie gesagt knapp. Die Bahn fährt auch gleich in der Nähe des Gästeblocks. Sperren gegen den KSC wird es meiner Meinung nach nicht geben. Aber sollten wir wirklich den Aufstieg klarmachen könnte das zum Vorteil für Dich werden, dann bleiben wahrscheinlich eh alle im Stadion
Edit: reine Fahrzeit 21 Minuten! Also beeilen, dann schaffst du es.
Zitat von Hertha1977
Hallo BTSV-Fans!
Hab da mal ne Frage, ihr kennt euch schließlich am besten aus: Ich werde am letzten Spieltag in Braunschweig sein, um unsere Freunde vom KSC aus der 2.Bundesliga zu verabschieden. Nach dem Spiel würde ich ganz gerne um 17:58 Uhr die Heimfahrt ab Braunschweig Hbf. antreten. Das Spiel ist bja erst um 17:15 Uhr beendet. Sind 43 Minuten vom Stadion zum Bahnhof zu schaffen? Gibt's seitens der Polizei bei euch Blocksperren im Gästeblock?
Danke schonmal für eure Antworten!
Hallo BTSV-Fans!
Hab da mal ne Frage, ihr kennt euch schließlich am besten aus: Ich werde am letzten Spieltag in Braunschweig sein, um unsere Freunde vom KSC aus der 2.Bundesliga zu verabschieden. Nach dem Spiel würde ich ganz gerne um 17:58 Uhr die Heimfahrt ab Braunschweig Hbf. antreten. Das Spiel ist bja erst um 17:15 Uhr beendet. Sind 43 Minuten vom Stadion zum Bahnhof zu schaffen? Gibt's seitens der Polizei bei euch Blocksperren im Gästeblock?
Danke schonmal für eure Antworten!

Puuuuh, das wird verdammt knapp, um vielleicht sogar zu sagen, dass du das höchstwahrscheinlich nicht packen wirst. Der Bahnhof ist genau am anderen Ende der Stadt. Ich reise übrigens ebenfalls aus Berlin an
, bin aber Braunschweiger und werde die Nacht bei Freunden verbringen. Das einzige was du machen kannst ist wirklich die erste Bahn zu bekommen nach Abpfiff oder vielleicht ein wenig früher aus dem Stadion zu gehen. Von der reinen Fahrzeit dürfte das machbar sein. Aber soöltest Du das Pech haben, nicht eine der ersten Bahnen zu bekommen, wirds wie gesagt knapp. Die Bahn fährt auch gleich in der Nähe des Gästeblocks. Sperren gegen den KSC wird es meiner Meinung nach nicht geben. Aber sollten wir wirklich den Aufstieg klarmachen könnte das zum Vorteil für Dich werden, dann bleiben wahrscheinlich eh alle im Stadion
Edit: reine Fahrzeit 21 Minuten! Also beeilen, dann schaffst du es.
Klasse, danke für die Info ! Habe jetzt auch was von Shuttle-Bussen zum Bahnhof gelesen. Aber da ist dann immer die Frage, wann die abfahren. In GE bin ich mal in so einen Bus eingestiegen und dann hat man 15 Minuten gewartet, bis der mal Anstalten gemacht hat, abzufahren. Na, ich werde es mal riskieren.
Dann wünsche ich euch viel Glück im Aufstiegsrennen! Könnte mir schließlich zu Gute kommen, wie Du angedeutet hast
. Muss aber zugeben, dass ich einen Aufstieg von Union interessanter fände. Aber man könnte sich ja darauf einigen, dass Hannover 4. wird und der 3. die Relegation gegen den HSV gewinnt
07.05.2017 - 14:15 Uhr
Zitat von Hertha1977
Klasse, danke für die Info ! Habe jetzt auch was von Shuttle-Bussen zum Bahnhof gelesen. Aber da ist dann immer die Frage, wann die abfahren. In GE bin ich mal in so einen Bus eingestiegen und dann hat man 15 Minuten gewartet, bis der mal Anstalten gemacht hat, abzufahren. Na, ich werde es mal riskieren.
Dann wünsche ich euch viel Glück im Aufstiegsrennen! Könnte mir schließlich zu Gute kommen, wie Du angedeutet hast
. Muss aber zugeben, dass ich einen Aufstieg von Union interessanter fände. Aber man könnte sich ja darauf einigen, dass Hannover 4. wird und der 3. die Relegation gegen den HSV gewinnt

Zitat von Gar-Dean-e
Puuuuh, das wird verdammt knapp, um vielleicht sogar zu sagen, dass du das höchstwahrscheinlich nicht packen wirst. Der Bahnhof ist genau am anderen Ende der Stadt. Ich reise übrigens ebenfalls aus Berlin an
, bin aber Braunschweiger und werde die Nacht bei Freunden verbringen. Das einzige was du machen kannst ist wirklich die erste Bahn zu bekommen nach Abpfiff oder vielleicht ein wenig früher aus dem Stadion zu gehen. Von der reinen Fahrzeit dürfte das machbar sein. Aber soöltest Du das Pech haben, nicht eine der ersten Bahnen zu bekommen, wirds wie gesagt knapp. Die Bahn fährt auch gleich in der Nähe des Gästeblocks. Sperren gegen den KSC wird es meiner Meinung nach nicht geben. Aber sollten wir wirklich den Aufstieg klarmachen könnte das zum Vorteil für Dich werden, dann bleiben wahrscheinlich eh alle im Stadion
Edit: reine Fahrzeit 21 Minuten! Also beeilen, dann schaffst du es.
Zitat von Hertha1977
Hallo BTSV-Fans!
Hab da mal ne Frage, ihr kennt euch schließlich am besten aus: Ich werde am letzten Spieltag in Braunschweig sein, um unsere Freunde vom KSC aus der 2.Bundesliga zu verabschieden. Nach dem Spiel würde ich ganz gerne um 17:58 Uhr die Heimfahrt ab Braunschweig Hbf. antreten. Das Spiel ist bja erst um 17:15 Uhr beendet. Sind 43 Minuten vom Stadion zum Bahnhof zu schaffen? Gibt's seitens der Polizei bei euch Blocksperren im Gästeblock?
Danke schonmal für eure Antworten!
Hallo BTSV-Fans!
Hab da mal ne Frage, ihr kennt euch schließlich am besten aus: Ich werde am letzten Spieltag in Braunschweig sein, um unsere Freunde vom KSC aus der 2.Bundesliga zu verabschieden. Nach dem Spiel würde ich ganz gerne um 17:58 Uhr die Heimfahrt ab Braunschweig Hbf. antreten. Das Spiel ist bja erst um 17:15 Uhr beendet. Sind 43 Minuten vom Stadion zum Bahnhof zu schaffen? Gibt's seitens der Polizei bei euch Blocksperren im Gästeblock?
Danke schonmal für eure Antworten!

Puuuuh, das wird verdammt knapp, um vielleicht sogar zu sagen, dass du das höchstwahrscheinlich nicht packen wirst. Der Bahnhof ist genau am anderen Ende der Stadt. Ich reise übrigens ebenfalls aus Berlin an
, bin aber Braunschweiger und werde die Nacht bei Freunden verbringen. Das einzige was du machen kannst ist wirklich die erste Bahn zu bekommen nach Abpfiff oder vielleicht ein wenig früher aus dem Stadion zu gehen. Von der reinen Fahrzeit dürfte das machbar sein. Aber soöltest Du das Pech haben, nicht eine der ersten Bahnen zu bekommen, wirds wie gesagt knapp. Die Bahn fährt auch gleich in der Nähe des Gästeblocks. Sperren gegen den KSC wird es meiner Meinung nach nicht geben. Aber sollten wir wirklich den Aufstieg klarmachen könnte das zum Vorteil für Dich werden, dann bleiben wahrscheinlich eh alle im Stadion
Edit: reine Fahrzeit 21 Minuten! Also beeilen, dann schaffst du es.
Klasse, danke für die Info ! Habe jetzt auch was von Shuttle-Bussen zum Bahnhof gelesen. Aber da ist dann immer die Frage, wann die abfahren. In GE bin ich mal in so einen Bus eingestiegen und dann hat man 15 Minuten gewartet, bis der mal Anstalten gemacht hat, abzufahren. Na, ich werde es mal riskieren.
Dann wünsche ich euch viel Glück im Aufstiegsrennen! Könnte mir schließlich zu Gute kommen, wie Du angedeutet hast
. Muss aber zugeben, dass ich einen Aufstieg von Union interessanter fände. Aber man könnte sich ja darauf einigen, dass Hannover 4. wird und der 3. die Relegation gegen den HSV gewinnt

Das wird schon gut gehen
. Wünsche Dir auch viel Spaß in unserem Löwenkäfig. Naja dann werden wir aber lieber Zweiter und Union Dritter
. Für mich auch ganz praktisch, dann könnte ich unsere Eintracht zweimal hier in Berlin anschauen. Wie gesagt, viel Spaß
07.05.2017 - 15:37 Uhr
Gerade da es der letzte Spieltag ist, halte ich den Abreiseplan für arg ambitioniert. Wenn Braunschweig direkt aufsteigt, dann brechen wohl wieder alle Dämme. Fraglich ist auch, ob die Polizei, je nach Lage, die Gästefans direkt aus dem Stadion lässt. Solltest du im Vorfeld ein Ticket kaufen wollen: Vielleicht einen Zug später nehmen und ein bisschen an den hoffentlich stattfindenden Feierlichkeiten teilhaben.
27.06.2017 - 00:41 Uhr
Wenn die langjährige Konkurrenz die Stadion-Kapazität bereits auf ein Bundesliga-taugliches Niveau anhebt und ganz konkrete Bau-Pläne verfolgt, sollte man in Braunschweig vll auch mal langsam darüber diskutieren, wie man den viel zu kleinen Stadionverhältnissen entkommen kann und eine Wettbewerbsfähigkeit in der Bundesliga erreichen will. Erfahrungsgemäß dauert das in Braunschweig ja ne Ewigkeit und vorrausgesetzt man möchte da hin zurück und sich irgendwann etablieren.
https://www.fc-union-berlin.de/verein/aktuelle-meldungen/details/Bis-2020-bundesligatauglich-Stadion-An-der-Alten-Foersterei-waechst-auf-37-000-Plaetze-1558y/
https://www.fc-union-berlin.de/verein/aktuelle-meldungen/details/Bis-2020-bundesligatauglich-Stadion-An-der-Alten-Foersterei-waechst-auf-37-000-Plaetze-1558y/
27.06.2017 - 11:38 Uhr
Ich empfinde es als völlig übertrieben hier von viel zu kleinen Stadionverhältnissen zu sprechen.
Klar ist, unser Stadion ist so wie es ist, im Heimbereich immer sehr gut bis komplett gefüllt. Bei Top-Spielen ist es schwer an zusätzliche Karten zukommen da die maximal Kapazität schnell erreicht ist. Aber dafür sind es eben Topspiele.
Und in der 1. Liga sehe ich uns noch lange nicht, ich persönlich gewinne auch lieber sehr viele Spiele in der 2. Liga als in der 1. Liga ständig auf den Deckel zu bekommen.
Klar, die Bundesliga ist geil, klar, wir alle fahren gerne nach Dortmund, Schalke und auch zum Derby gegen West-Peine, dass steht außer Frage.
Ich persönlich würde es eher begrüßen, wenn sich mal um die Situation der Infrastruktur rund ums Stadion Gedanken gemacht wird. Hier stößt man bereits seit Jahren an seine Grenzen, sowohl was die Parkplatzsituation, als auch die Öffentlichen Verkehrsmittel angeht.
Man hätte damals einfach das Angebot von VW annehmen sollen und jede Art von Sorgen wäre vergessen gewesen. Aber das wollten wir nicht, da Tradition wichtiger ist als Moderne. Aber im heutigen Fußballgeschäft, stößt Tradition eben irgendwann auch einmal an seine Grenzen.
Daher wäre es sinnvoll, erst die Infrastruktur zu verbessern, dann das Stadion auszubauen indem man die, bei vielen Fans "verhasste", Tartanbahn verbannt und das Spielfeld tiefer setzt.
Denn was würde uns bitte ein Größeres Stadion bringen, wenn die Infrastruktur immer noch genau so am Maximum wäre wie zuvor? Hier würde dann vor allem nach Spielende alles "zusammenbrechen" wenn dort nichts getan wird.
Klar ist, unser Stadion ist so wie es ist, im Heimbereich immer sehr gut bis komplett gefüllt. Bei Top-Spielen ist es schwer an zusätzliche Karten zukommen da die maximal Kapazität schnell erreicht ist. Aber dafür sind es eben Topspiele.
Und in der 1. Liga sehe ich uns noch lange nicht, ich persönlich gewinne auch lieber sehr viele Spiele in der 2. Liga als in der 1. Liga ständig auf den Deckel zu bekommen.
Klar, die Bundesliga ist geil, klar, wir alle fahren gerne nach Dortmund, Schalke und auch zum Derby gegen West-Peine, dass steht außer Frage.
Ich persönlich würde es eher begrüßen, wenn sich mal um die Situation der Infrastruktur rund ums Stadion Gedanken gemacht wird. Hier stößt man bereits seit Jahren an seine Grenzen, sowohl was die Parkplatzsituation, als auch die Öffentlichen Verkehrsmittel angeht.
Man hätte damals einfach das Angebot von VW annehmen sollen und jede Art von Sorgen wäre vergessen gewesen. Aber das wollten wir nicht, da Tradition wichtiger ist als Moderne. Aber im heutigen Fußballgeschäft, stößt Tradition eben irgendwann auch einmal an seine Grenzen.
Daher wäre es sinnvoll, erst die Infrastruktur zu verbessern, dann das Stadion auszubauen indem man die, bei vielen Fans "verhasste", Tartanbahn verbannt und das Spielfeld tiefer setzt.
Denn was würde uns bitte ein Größeres Stadion bringen, wenn die Infrastruktur immer noch genau so am Maximum wäre wie zuvor? Hier würde dann vor allem nach Spielende alles "zusammenbrechen" wenn dort nichts getan wird.
27.06.2017 - 13:02 Uhr
Ich halte diese Sicht für zu kurz gedacht, auch wenn ich nicht größenwahnsinnig klingen möchte. Ich bin froh, dass wir nach unzähligen Jahren des Mißstandes mittlerweile ein Stadion haben, das wieder zeitgemäß ist, allerdings - und Du sprichst es an - hat das Ablehnen des damaligen Angebots auch dazu geführt, dass wir dieses unter dem Kompromiss der deutlichen Verkleinerung bekommen haben.
Als ich als Jungspund im Stadion war, hat das Eintracht-Stadion noch 32.000 Plätze geboten bis dann die sukzessiven Sperrungen die "Ruine" verkleinerten. Es ist auch aus der Sicht des langjährigen Verbleibs in der 3. Liga völlig verständlich, dass man ein kleineres Stadion gebaut hat, das für die Anforderungen der 3. und 2. Liga ausreichend schien. So weit so gut, allerdings darf man auch nicht übersehen, dass das Stadion nicht mehr ausreicht, wenn man sich langfristig unter den Top 25 des Fußballs etablieren will. Schon jetzt ist das Stadion in der 2. Liga bei vielen Spielen zu klein und die Dauerkarten würden viele am Liebsten gleich vererben können. Für die 1. Liga reicht das Stadion hinten und vorne nicht. Und dauerhaft ist das ein erheblicher Wettbewerbsnachteil, da nötige Zusatzeinnahmen für die Bundesliga nur durch steigende Preise generiert werden können. Auch aus Fan-Sicht würde sich also die bereits bestehende Exklusivität weiter erhöhen, sollte man wie zuletzt knapp verpasst aufsteigen.
Nun dauert so ein Bau von der ersten Diskussion über konkrete Planungen bis zur Ausführung viele Jahre, in Braunschweig sogar länger als anderswo. Insofern wäre es langsam zumindestens an der Zeit, das Problem anzusprechen und zu diskutieren. Wie man sieht, ist der Dauerwettbewerber Union da schon deutlich weiter und hat bereits konkrete Baupläne, die jetzt in die Umsetzung gehen. Das kann man im behäbigen Braunschweig so nicht erwarten, aber es wäre an der Zeit darüber nachzudenken, wie man das Problem dauerhaft angehen kann.
Schaut man in der Geschichte der Eintracht in der Bundesliga-Zeit zurück, hatte das Eintracht-Stadion mal eine offizielle Kapazität von 38.000, die da man das damals nicht so genau nahm, dann gerne mal dazu verwendet wurden, um da 50-60.000 Zuschauer reinzuquetschen. Eine Eintracht, die sich in der Bundesliga etabliert, dürfte nmM ein Stadion benötigen, das knapp über 40.000 Plätze fasst. Damit wäre man auf Dauer für die 1. und 2. Liga gerüstet und wettbewerbsfähig. Am jetzigen Standort wäre das wohl nur schwer zu bewerkstelligen, selbst bei einer Spielfeldabsenkung.
Fragt sich, was tun und wie finanzieren. Letzteres ist wohl der eigentliche Knackpunkt in Braunschweig. Während man andernorts (siehe z.B. Karlsruhe) viel Hilfe von der Landespolitik erwarten kann und diese selbst bei einem Abstieg am Projekt festhalten, ist das hier nicht so einfach, da man in Hannoi traditionell nur den einheimischen Verein (via NDR, Sparkasse und Toto Lotto) päppelt.
Dennoch gibt es ja bereits Pläne für ein reines Fußballstadion. Ob nun auf der Grünen Wiese oder den von der Stadt seit Jahrzehnten freigehaltenen Platz an der Eisenbüttler Str. auf dem alten Harz & Heide-Gelände, der wohl auch heute noch von allen Beteiligten hinter vorgehaltener Hand für ein solches Vorhaben präferiert wird, wohl auch weil die Stadt da nicht erst für unzählige Millionen eine ÖPNV-Anbindung bauen müsste wie das in Rautheim der Fall gewesen wäre. (Das Nachwuchsleistungszentrum ist auch sicher nicht ganz ohne Hintergedanken da entstanden)
Fakt ist, es muss irgendwann etwas passieren. Eintracht hat zwar in der Bundesliga-Saison gesagt, dass man diese Frage erst bei einer Etablierung in der Bundesliga angehen will, dennoch ist das ja auch ein Henne-Ei-Problem. Eine Etablierung wird nur schwer zu erreichen sein, wenn man mit solchen Wettbewerbsproblemen zu kämpfen hat. Union macht das etwas schlauer und stellt bereits jetzt die Weichen für die Zukunft. Fragt sich, ob man da nicht vielleicht auch langsam mal in die Puschen kommen und nach Möglichkeiten suchen will.
Als ich als Jungspund im Stadion war, hat das Eintracht-Stadion noch 32.000 Plätze geboten bis dann die sukzessiven Sperrungen die "Ruine" verkleinerten. Es ist auch aus der Sicht des langjährigen Verbleibs in der 3. Liga völlig verständlich, dass man ein kleineres Stadion gebaut hat, das für die Anforderungen der 3. und 2. Liga ausreichend schien. So weit so gut, allerdings darf man auch nicht übersehen, dass das Stadion nicht mehr ausreicht, wenn man sich langfristig unter den Top 25 des Fußballs etablieren will. Schon jetzt ist das Stadion in der 2. Liga bei vielen Spielen zu klein und die Dauerkarten würden viele am Liebsten gleich vererben können. Für die 1. Liga reicht das Stadion hinten und vorne nicht. Und dauerhaft ist das ein erheblicher Wettbewerbsnachteil, da nötige Zusatzeinnahmen für die Bundesliga nur durch steigende Preise generiert werden können. Auch aus Fan-Sicht würde sich also die bereits bestehende Exklusivität weiter erhöhen, sollte man wie zuletzt knapp verpasst aufsteigen.
Nun dauert so ein Bau von der ersten Diskussion über konkrete Planungen bis zur Ausführung viele Jahre, in Braunschweig sogar länger als anderswo. Insofern wäre es langsam zumindestens an der Zeit, das Problem anzusprechen und zu diskutieren. Wie man sieht, ist der Dauerwettbewerber Union da schon deutlich weiter und hat bereits konkrete Baupläne, die jetzt in die Umsetzung gehen. Das kann man im behäbigen Braunschweig so nicht erwarten, aber es wäre an der Zeit darüber nachzudenken, wie man das Problem dauerhaft angehen kann.
Schaut man in der Geschichte der Eintracht in der Bundesliga-Zeit zurück, hatte das Eintracht-Stadion mal eine offizielle Kapazität von 38.000, die da man das damals nicht so genau nahm, dann gerne mal dazu verwendet wurden, um da 50-60.000 Zuschauer reinzuquetschen. Eine Eintracht, die sich in der Bundesliga etabliert, dürfte nmM ein Stadion benötigen, das knapp über 40.000 Plätze fasst. Damit wäre man auf Dauer für die 1. und 2. Liga gerüstet und wettbewerbsfähig. Am jetzigen Standort wäre das wohl nur schwer zu bewerkstelligen, selbst bei einer Spielfeldabsenkung.
Fragt sich, was tun und wie finanzieren. Letzteres ist wohl der eigentliche Knackpunkt in Braunschweig. Während man andernorts (siehe z.B. Karlsruhe) viel Hilfe von der Landespolitik erwarten kann und diese selbst bei einem Abstieg am Projekt festhalten, ist das hier nicht so einfach, da man in Hannoi traditionell nur den einheimischen Verein (via NDR, Sparkasse und Toto Lotto) päppelt.
Dennoch gibt es ja bereits Pläne für ein reines Fußballstadion. Ob nun auf der Grünen Wiese oder den von der Stadt seit Jahrzehnten freigehaltenen Platz an der Eisenbüttler Str. auf dem alten Harz & Heide-Gelände, der wohl auch heute noch von allen Beteiligten hinter vorgehaltener Hand für ein solches Vorhaben präferiert wird, wohl auch weil die Stadt da nicht erst für unzählige Millionen eine ÖPNV-Anbindung bauen müsste wie das in Rautheim der Fall gewesen wäre. (Das Nachwuchsleistungszentrum ist auch sicher nicht ganz ohne Hintergedanken da entstanden)
Fakt ist, es muss irgendwann etwas passieren. Eintracht hat zwar in der Bundesliga-Saison gesagt, dass man diese Frage erst bei einer Etablierung in der Bundesliga angehen will, dennoch ist das ja auch ein Henne-Ei-Problem. Eine Etablierung wird nur schwer zu erreichen sein, wenn man mit solchen Wettbewerbsproblemen zu kämpfen hat. Union macht das etwas schlauer und stellt bereits jetzt die Weichen für die Zukunft. Fragt sich, ob man da nicht vielleicht auch langsam mal in die Puschen kommen und nach Möglichkeiten suchen will.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Schoenhauser am 27.06.2017 um 13:15 Uhr bearbeitet
27.06.2017 - 14:26 Uhr
Wäre natürlich die Frage was so ein Neubau kostet. Wer wäre Bauherr? Und weitere offene Fragen. Hier wäre vielleicht ein Investor interessant (für das Stadion, nicht den Verein). Am besten einer der der Eintracht gut gesonnen ist und das Stadion nach Amortisierung plus Rendite an die Eintracht übergeht. Hier könnte man auch eine Stadiongesellschaft gründen an der Eintracht, die Stadt und der Investor beteiligt sind. Das wäre meiner Meinung nach die einzige Möglichkeit ein solches Projekt umzusetzen.
27.06.2017 - 15:22 Uhr
Ich würde mal im Vergleich zu anderen aktuellen Stadion-Bauprojekten halbwegs realistisch von grob 120 Mio Euro ausgehen, im Ausland geht sowas in der Größenordnung auch regelmäßig billiger, aber bei den deutschen Bauvorschriften dürfte unter 100 Mio kaum machbar sein.
Wenn man Neubauprojekte anderswo anschaut, dann läuft sowas meist auch über ne Mischfinanzierung aus verschiedenen Quellen und dürfte auch in Braunschweig die realistischste Möglichkeit sein, ein solches Projekt zu stemmen. Insofern ist ne Stadiongesellschaft durchaus ne gute und realistische Idee, genauso wie der langfristige Verkauf von Namensrechten und dergleichen mehr. Auch wäre der DFB bei einer Größenordnung knapp über 40.000 Plätzen sicher ein kleiner Mitfinanzierer, da dieser auch bei anderen Spielstätten in der Vergangenheit als potenzielle Austragungsspielstätten mitfinanziert hat. Das ganze lebt anderswo aus einem Mix sehr unterschiedlichen Finanzierungsquellen, wobei sicher Stadt & Land mit erheblichen Summen bzw Darlehen dabei sein müssten.
Allerdings muss man dazu sagen, dass die Werbewirkung und die zusätzlichen Gewerbeeinnahmen durch einen Bundesliga-Verein auch deutlich höher als in der 2. Bundesliga wären. Das war ja auch in Stuttgart letztes Jahr ein großes Thema, das die Stadt durch den Abstieg deutlich gespürt hat und dort deshalb auch thematisiert wurde. Insofern läuft die Refinanzierung für die Stadt ggf nicht nur über das Stadion selbst sondern auch deutliche Steuermehreinnahmen bei einem Bundesliga-Aufstieg. Dass das Land auch mal stärker in die Verantwortung genommen werden müsste, könnte man ja mit Verweis auf die ganzen Querfinanzierungen des Hannoi-Klüngels über öffentlich-rechtliche Körperschaften in den letzten Jahrzehnten auch mal forcieren. Und wenn die Stadt ein kleines "Spaßbad" für 35 Mio mit wenig Mehrwert baut, zieht imho auch nicht die ewige Ausrede, das für eine Dauerlösung dieses Themas keine Gelder da wären. Sorry, ist aber so!
Den ein oder anderen privatwirtschaftlichen Mitfinanzierer dürfte es selbst für Braunschweig geben und womöglich ist Volkswagen auch immernoch bereit für das Werk die Ausbauoption zu erwerben, dann wäre das Ganze sicher deutlich einfacher. Müsste man halt mal evaluieren. Die Frage die sich bei einem Neubau stellt, wäre natürlich, was mit dem jetzigen Stadion geschähe. Der Bau in den 90ern dürfte durch die Stadionpacht mittlerweile zumindestens gedeckt sein und eine Weiternutzung für Großveranstaltungen wie Leichtathletik, Konzerte und Lions wäre imho durchaus denkbar, vll wäre hier ebenfalls ein Mix verschiedener Nutzungsarten möglich. Ein reines Fußballstadion und eine Mehrzweckarena sollte für eine Stadt wie Braunschweig ja durchaus tragfähig sein, wenn man ein vernünftiges Konzept erstellt.
Wenn man Neubauprojekte anderswo anschaut, dann läuft sowas meist auch über ne Mischfinanzierung aus verschiedenen Quellen und dürfte auch in Braunschweig die realistischste Möglichkeit sein, ein solches Projekt zu stemmen. Insofern ist ne Stadiongesellschaft durchaus ne gute und realistische Idee, genauso wie der langfristige Verkauf von Namensrechten und dergleichen mehr. Auch wäre der DFB bei einer Größenordnung knapp über 40.000 Plätzen sicher ein kleiner Mitfinanzierer, da dieser auch bei anderen Spielstätten in der Vergangenheit als potenzielle Austragungsspielstätten mitfinanziert hat. Das ganze lebt anderswo aus einem Mix sehr unterschiedlichen Finanzierungsquellen, wobei sicher Stadt & Land mit erheblichen Summen bzw Darlehen dabei sein müssten.
Allerdings muss man dazu sagen, dass die Werbewirkung und die zusätzlichen Gewerbeeinnahmen durch einen Bundesliga-Verein auch deutlich höher als in der 2. Bundesliga wären. Das war ja auch in Stuttgart letztes Jahr ein großes Thema, das die Stadt durch den Abstieg deutlich gespürt hat und dort deshalb auch thematisiert wurde. Insofern läuft die Refinanzierung für die Stadt ggf nicht nur über das Stadion selbst sondern auch deutliche Steuermehreinnahmen bei einem Bundesliga-Aufstieg. Dass das Land auch mal stärker in die Verantwortung genommen werden müsste, könnte man ja mit Verweis auf die ganzen Querfinanzierungen des Hannoi-Klüngels über öffentlich-rechtliche Körperschaften in den letzten Jahrzehnten auch mal forcieren. Und wenn die Stadt ein kleines "Spaßbad" für 35 Mio mit wenig Mehrwert baut, zieht imho auch nicht die ewige Ausrede, das für eine Dauerlösung dieses Themas keine Gelder da wären. Sorry, ist aber so!
Den ein oder anderen privatwirtschaftlichen Mitfinanzierer dürfte es selbst für Braunschweig geben und womöglich ist Volkswagen auch immernoch bereit für das Werk die Ausbauoption zu erwerben, dann wäre das Ganze sicher deutlich einfacher. Müsste man halt mal evaluieren. Die Frage die sich bei einem Neubau stellt, wäre natürlich, was mit dem jetzigen Stadion geschähe. Der Bau in den 90ern dürfte durch die Stadionpacht mittlerweile zumindestens gedeckt sein und eine Weiternutzung für Großveranstaltungen wie Leichtathletik, Konzerte und Lions wäre imho durchaus denkbar, vll wäre hier ebenfalls ein Mix verschiedener Nutzungsarten möglich. Ein reines Fußballstadion und eine Mehrzweckarena sollte für eine Stadt wie Braunschweig ja durchaus tragfähig sein, wenn man ein vernünftiges Konzept erstellt.
27.06.2017 - 17:40 Uhr
Ein Stadion für 40.000 Zuschauer?? Wo sollen die denn alle herkommen? In der Rückrunde gab es in der Mehrzahl der Soiele noch Karten an den Tageskassen - und die nicht nur für den Gastbereich! Und die Eintrachr war Herbstmeister!
Natürlich wären in der ersten Liga weit mehr Zuschauer interessiert. In der zweiten aber (und die dürfte eher die Regel, Liga 1 die Ausnahme sein) kratzt die Eintracht meist 'nur' an den 20.000 Heimbesuchern.
Falls irgendwann ein Neubau kommt, dann sollten wie am Millerntor 29.999 reinpassen (ab 30.000 muss man z B für mehr Parkplätze etc. sorgen) - mehr macht keinen Sinn.
40.000 ist Fantasterei. Auch wenn ich die Radkappen (erstrebt seit diesem Mai) nicht ausstehen kann: Ihr Stadion hat ne feine Größe.
Natürlich wären in der ersten Liga weit mehr Zuschauer interessiert. In der zweiten aber (und die dürfte eher die Regel, Liga 1 die Ausnahme sein) kratzt die Eintracht meist 'nur' an den 20.000 Heimbesuchern.
Falls irgendwann ein Neubau kommt, dann sollten wie am Millerntor 29.999 reinpassen (ab 30.000 muss man z B für mehr Parkplätze etc. sorgen) - mehr macht keinen Sinn.
40.000 ist Fantasterei. Auch wenn ich die Radkappen (erstrebt seit diesem Mai) nicht ausstehen kann: Ihr Stadion hat ne feine Größe.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.


