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Die Situation der Fortuna 2026

28.12.2011 - 15:20 Uhr
Die Situation der Fortuna 2026 |#8161
03.08.2026 - 20:26 Uhr
Zitat von OneTeam
Wir halten fest:
1. Die Liga annehmen
2. Gier zu gewinnen
3. Mannschaftliche Geschlossenheit

Das ist ja mal eine tolle Analyse! Im Ernst: Der Doppelpass hätte gerne seine Phrasen zurück…


Einladung ist rausgrins aber an das niedrige Niveau vom Effe komme ich nicht heran...

Nee Spaß beiseite, aber wenn wir wieder eine halbe Stunde Aufwand für nen Torschuss brauchen, der dann Abstoß und nicht einmal eine Ecke einbringt, jeder Zweikampf bei uns ein Foul oder sogar Gelb ist oder wir ständig in Rückstand geraten, dann ist das ein ungutes Zeichen.


Ein Fußballspiel besteht aus etwa 270 Zweikämpfen. Wenn wir diese 270 Zweikämpfe alle miteinander verlieren, werden wir auch das Spiel verlieren. Wenn wir aber in diesen 270 Zweikämpfen 270 mal foul spielen, haben wir am Ende der Partie keinen einzigen Mann mehr auf dem Platz. Also muss es unser Ziel sein, möglichst viele dieser 270 Zweikämpfe auf faire Weise zu gewinnen.

•     •     •

Schmadtke
Bockenfeld Zewe Zimmermann Baltes
Fach Köhnen
Bommer Seel
Thomas Allofs Klaus Allofs
Die Situation der Fortuna 2026 |#8162
09.08.2026 - 19:09 Uhr
Dann will ich nach der tm-Dunkelflaute der letzten Tage zum Saisonstart auch noch mit etwas Verzögerung meinen Senf abgeben. Da es aber nicht ausschließlich um unser erstes Drittligaspiel der diesjährigen Saison in Mannheim geht, sondern darüber hinausgehend auch mit Blick auf den mittelfristigen Saisonverlauf generelle Dinge angesprochen werden, platziere ist den Beitrag mal hier.

Bei mir sind leider schon ziemlich früh sehr viele Warnlampen am strahlen wie eine Nebelschussleuchte, dass das in dieser Konstellation bei uns etwas wird. Ich hatte meine Skepsis ja bereits in meinem Beitrag vor dem ersten Spiel im Spieltagsthread dargelegt und leider, leider haben sich sehr viele Punkte davon bestätigt. Nichtig zu sagen, dass es mir natürlich lieber wäre ich würde irren. Doch ich glaube einfach, dass wir einen Fehler machen, wenn wir wie bisher SO viel auf DIESEN Coach zuschneiden. Dazu im Nachfolgenden mehr. Das Gute ist: Noch ist das Transferfenster offen und wir können zumindest noch kosmetische Korrekturen (andere Positions- & Fähigkeitenprofile) vornehmen, die zumindest die Dependenz etwas zurückdrehen. Das Schlechte ist: Besagte Dependenz ist inzwischen schon sehr tief verwurzelt und beansprucht einen Bärenanteil im Etat.

Um einen Anfangspunkt zu setzen, beginne ich im Zeitstrahl vielleicht noch mal etwas früher. Ich hatte sogar bereits bei der Ende-Verpflichtung und der ligaunabhängigen Vertragsgestaltung durch Mislintat gesagt, dass ich persönlich es stets für falsch halte mit einem Abstiegstrainer in die Folgesaison zu gehen – ganz unabhängig von der Qualität des Trainers oder dessen Anteil am Abstieg. Ich habe nach wie vor keine passende Statistik gefunden (dürfte auch etwas schwieriger zu quantifizieren sein), aber bin der felsenfesten Überzeugung, dass so etwas in den allermeisten Fällen nicht funktioniert. Bekannte Ausnahmen sind anders gelagerte Fälle wie Christian Streich mit Standing im Biotop Freiburg. Wenn es empirische Evidenz zu der These gibt (die nach meiner Prognose signifikant sein dürfte), dann hätte doch eigentlich unser ach so fanatischer Datenanalyst Mislintat dort eine Dissonanz zu seiner Handlung im Falle Ende feststellen müssen. Es ist in meinen Augen schlicht selten zuträglich den im Abstiegsfall zwingend erforderlich gewordenen Neuaufbau mit einem Trainer anzugehen, der bereits einen erheblichen Malus im Arbeitszeugnis hat. So greifen dann in der Saison in der neuen Liga gewisse Stimmungsdynamiken im Umfeld des Vereins wesentlich schneller.

Jetzt aber zurück in die Gegenwart, denn diese Situation können wir nun nicht mehr ändern und als Fußballfan – was per se ist ja nicht immer rational, sondern auch stark gefühlsgetrieben ist – hofft man natürlich trotzdem, dass es klappt. Daher habe ich den Punkt im vorausgegangenen Absatz zwar im Sinne eines möglichst ganzheitlichen Betrachtungswinkels angebracht, versuche ihn aber mal so gut es geht in der folgenden Analyse des Ist-Zustandes nach den ersten anderthalb Monaten Saisonvorbereitung und Pflichtspielauftakt auszusparen. Leider sehe ich nämlich auch hier einige Probleme und Kritikpunkte, die ganz losgelöst vom Abstiegsrucksack mit dem Trainer nach Hause gehen. Am eklatantesten ist sicher, dass er wirklich sehr stur/eindimensional/festgefahren/… you name it… hinsichtlich seines Systems und seiner Spieler zu sein scheint. Auch das wurde bereits mehrfach thematisiert – eine Wiederholung wäre redundant – und scheint inzwischen in der breiten Düsseldorfer Fanszene bereits Common Sense zu sein. Problematisch.

In Mannheim wurde dieser Eindruck nun nochmals manifestiert. Es ist in meinen Augen wirklich grotesk, dass ein Marcel Benger (einer der schwächsten Spieler auf dem Platz) und ein Philipp Förster (sichtlich noch ohne ausreichende Matchfitness und ohne Spielbindung in den Abläufen) starten. Man könnte es verargumentieren, dass Ende in Anbetracht des zu erwartenden hitzigen Starts in Mannheim auf die Erfahrenen setzen wollte. Doch auch dann wäre es handwerklich schlecht, dass beide Erfahrenen – die beide gesichert nicht über 90 Minuten gehen konnten – im selben Zeitblock verfeuert werden und nicht beispielsweise aufgeteilt (ein Junger & Erfahrener zum Spielstart, ein Junger & Erfahrener in der Schlussphase). Gerade im Fall von Marcel Benger habe ich hier aufgrund der offensichtlichen Historie mit Alex Ende einfach ein massives Störgefühl. Ich bin mal so frei und zitiere mich an der Stelle mal selbst von vor dem Mannheim Spiel:

Zitat von Block__8

DM: Eigentlich müsste hier definitiv Elias Arden beginnen. Ich halte es aber nicht für ausgeschlossen, dass Ende zum Pflichtspielauftakt aufgrund der Erfahrung direkt „seinen“ Benger ranlässt. So ganz glaube ich Ende bei dem sinngemäßen „Alter ist egal, Qualität ist entscheidend“ seiner Vorstellungs-PK noch nicht. Ist nur ein Bauchgefühl.

Wenn ich mich schon selbst zitiere, dann kann ich mich direkt auch wiederholen mit Blick auf den Beginn dieses Beitrags: „Nichtig zu sagen, dass es mir natürlich lieber wäre ich würde irren.“ Das ist übrigens ausdrücklich nicht besserwisserisch gemeint. Um den zitierten Abschnitt nun nochmal nachträglich etwas auszuführen kurz die Ausgangslage: Elias Arden spielt wirklich eine Top-Vorbereitung mit der Mannschaft, ist seit Start der Vorbereitung, in Trainingslager und sämtlichen Testspielen voll dabei und weiß stets zu überzeugen. Nicht nur ich, auch das Management des Vereins sieht großes Potenzial in ihm und ist drauf und dran ihn mit einem Profivertrag langfristig an den Verein zu binden. Hinzu kommt noch der Faktor Schule: Es wurde kommuniziert, dass Arden sehr behutsam aufgebaut und in das Profiteam integriert werden soll, da er in diesem Jahr noch die Schule beenden wird und somit eine Art „Doppelbelastung“ haben wird. Nun sind gerade die Schulferien, sodass es eine der wenigen Phasen in dieser Saison sein wird, in der er sich ganz auf den Profifußball konzentrieren und vollumfänglich am Teamtraining teilnehmen kann. Also ehrlich: Wenn nicht jetzt (nachdem er es sich wie gesagt über die gesamte Vorbereitung sportlich definitiv verdient hat), wann dann?

Tja, gerade mal vor zwei Wochen kam eben ein Marcel Benger, der nicht nur nachweislich ein Zögling von Alexander Ende ist, sondern in seinen Augen auch die legitime Reinkarnation von Sergio Busquets zu sein scheint. Bevor der Punkt falsch verstanden wird: Es geht mir dabei weniger um Elias Arden und im Mittelpunkt der Kritik steht auch nicht Marcel Benger (auch wenn die Leistung am Freitag wirklich Anlass dazu geben würde; starke Tim Breithaupt-Vibes). Es geht mir um Alexander Ende. Denn genau mit solchen Entscheidungen machst du dir sehr viel kaputt. Sowohl was dein Standing im Umfeld des Vereins betrifft (voreingenommener Trainer), als auch was die Mannschaft betrifft (Aushebelung des Leistungsprinzips). Ich sage damit übrigens selbstverständlich auch nicht, dass mit Arden anstelle von Benger das Spiel gewonnen worden wäre (auch wenn ich Arden – und auch Slimani – in ihren 30/15 Minuten DEUTLICH besser fand). Und dann noch kurz zum zweiten Punkt der zitierten Passage: Trainer, die auf PKs so mantraartig „Alter ist egal, es zählt nur die Qualität“ zum Besten geben, sind in meiner Wahrnehmung meistens gar nicht die Mutigsten, wenn es um genau das, die Jugendförderung, geht. Diejenigen, die es sind, haben es gar nicht nötig so etwas prominent rhetorisch zu platzieren, sondern ihr Handeln und ihre Entscheidungen in den jeweiligen Situationen sprechen dann schon für sich. Ende hat dieses Statement gleich zu Beginn in der Vorstellungs-PK prominent platziert, in Folge dessen hat er im weiteren Saisonverlauf des letzten Saison keinen der Jungen von der Leine gelassen und auch jetzt hat er zum Saisonstart eher die konservative Variante gewählt. Man mag für beides Gründe aufführen können (z. B. Abstiegskamp und hitzige Kulisse zum Saisonstart), aber wenn man diese Gründe für einen dann immer dem die Youngstars ins kalte Wasser werfen überwiegen, dann wirkt so ein Statement sehr schnell nach einem Fishing-for-compliments, da man eben weiß, dass solche Aussagen bei den Fans gut ankommen. Das faktische Handeln spricht dann allerdings eine andere Sprache, insofern ist es eher Gratismut.

Nun aber fernab der einzelnen Personalentscheidungen mal zum weitaus Grundsätzlicherem, dem Spielkonzept bzw. dem fußballerischen Ansatz von Alexander Ende. Ich nutze hierzu jetzt mal das Spiel gegen Mannheim als Blaupause – auch mit dem Wissen, dass es natürlich nur das erste Spiel war, sich vieles noch weiter finden muss und dann ggf. etwas besser aussehen kann. Hierzu möchte ich allerdings mal einwerfen, dass dieses sinngemäße „Was habt ihr erwartet? Es war klar, dass bei einem komplett neuen Team noch nicht alles klappt, man muss Zeit geben.“ meiner Meinung nach reflexartig jede Kritik wegwischen kann. Beispielsweise hatte auch Mannheim einige Neuzugänge und Youngstars auf dem Platz und dazu noch einen neuen Trainer, der weder Sprache noch Liga kennt. Nichtsdestotrotz kann man natürlich nicht negieren, dass das bei uns mit einem nahezu komplett neuen Kader nochmal ein anderer Schnack ist. Das gilt es natürlich klar im Hinterkopf zu behalten, dennoch sehe ich einfach ein paar Achillesfersen zu viel, die in meinen Augen auch bei voranschreitender Entwicklung problematisch bleiben, da sie systemisch bedingt sind.

Auch hierzu wurden gewisse Aspekte schon zu genüge diskutiert, sodass ich da gar nicht mehr ausschweifend drauf eingehen möchte. Daher nur zur Vollständigkeit nochmal in Kürze: Ende unterschätzt in seinem starken Faible für Ballbesitz- & Positionsspiel die gleichzeitige Wichtigkeit von Tempo und 1vs1-Fähigkeit vollends. Das ist warum auch immer einfach ein blinder Fleck bei ihm, obwohl auch das Abbilden auch dieser Fähigkeiten im heutigen Fußball in einem Kader und einer Elf essentiell sind. Ich verstehe nicht so ganz, warum diese Konzentration auf gewisse Spielerprofile (Benger, Bouchama, etc.) in Kader und Spielsystem automatisch zum Ausschluss anderer Profile & Fähigkeiten führen muss. In meinen Augen muss das wirklich überhaupt nicht sich gegenseitig ausschließend sein, vielmehr ist hier eine Koexistenz nicht nur möglich, sondern auch erfolgsrelevant. Was die genannten anderen Spielerprofile – auch im Ende System – dem Spiel geben können, hat die Einwechslung von Slimani doch mehr als verdeutlicht. Dennoch wirkt Ende hier auf mich wirklich 0,0 beweglich und so kommt es dann auch dazu, dass wir keinen Plan B haben. Das ist ein ziemliches Roulettespiel – Sekt oder Selters.

Doch auch darüberhinausgehend sehe ich einige Aspekte im Spielkonzept, die in meinen Augen die Erfolgsaussichten stark schmälern. In der 3. Liga geht es logischerweise sehr stark um „Fußball arbeiten“ und dem Gegner das Leben schwer machen. Der Ende-Ansatz ist ein gänzlich anderer und dürfte vielen Teams in die Karten spielen. Auch in Mannheim haben wir dem Gegner es eher leicht als schwer gemacht. Es bahnt sich an, dass es für viele Gegner ein ausreichendes Mittel sein kann, hinten konzentriert und halbwegs stabil zu stehen und dann einfach nur auf die Fehler von uns zu lauern, um im schnellen Umschaltspiel die RIESIGEN Räume (sowohl hinter der Kette, als auch auf den Flügeln) zu nutzen. Das ist ein absolutes Geschenk für eher destruktiv orientierte Mannschaften, von denen wir in der 3. Liga nun mal auf eine Vielzahl treffen werden. Ende hat auf der PK nach dem Spiel explizit das lückenzerfressene Defensivspiel für die großen offenen Räume in der ersten Halbzeit stark kritisiert. Meiner Meinung nach hat er dabei vollkommen ausgeklammert, dass die von ihm angesprochenen großen Räume auch unmittelbar mit seinem Ansatz zusammenhängen. Mannheim hat unserer Raute im Offenspiel ein einfaches und gutes 4-3-3 gegenübergestellt und die Flügel überladen. Gegen den Ball sind sie dann in ein 4-5-1 abgekippt. Gerade das Überladen der Flügel und im Spiel mit Ball aufgesetzte 4-3-3 war dann bereits direkt am ersten Spieltag ein systemischer Exitus unseres Systems. Die beiden Achter im 4-3-3 der Mannheimer haben unsere Achter im Zentrum gebunden und so verhindert, dass diese defensiv unterstützend breiter auf die Flügel schieben konnten. In Folge dessen lagen die Flügelräume bei uns logischerweise komplett brach, während Mannheim sie überladen und durch ein wiederholtes Erzeugen von 2vs1-Aktionen die offenen Räume bespielt hat. Betrachtet man die andere Seite der Medaille, unser Spielvortrag im Spiel mit Ball, hat dieser mich mitunter stark an Ende in Münster erinnert. Das sieht phasenweise ganz gefällig aus, verläuft aber über weite Strecken ohne eine realistische Bedrohung des gegnerischen Tores und ist somit ziemlich ertraglos. Brotlose Kunst, in Schönheit sterben.

Um das Ganze zu komplementieren abschließend noch ein paar Punkte zum Spiel ohne weitere Ausführung zum Spiel:
  • Klassische Heimschiedsrichterin, direkt eine offensichtliche Entscheidung nicht getroffen, da sie nicht ab der 5. Minute das Publkum gegen sich haben wollte – auch ansonsten sehr einseitig in der Auslegung.
  • Wenn man als Trainer dem Erfahrensten nicht zutraut eine Halbzeit Gelb vorbelastet über die Bühne zu bekommen, wem dann?
  • Auch bei Amaniampong muss man fragend auf den Trainer schauen. Der Junge konnte einem in der zweiten Halbzeit echt leidtun, weil er positionsfremd wirklich heillos überfordert war, zudem noch systembedingt alleingelassen (häufige 2vs1-Situationen auf dem Flügel) wurde und obendrein auch vom Trainer alleingelassen wurde, der dem Unfall einfach nur zuschaute.
  • Auch wenn Meiser bei seinem Debüt im Defensivzweikampf – insb. in der Luft, was gegen Boyd (auch rot) natürlich auch eine Feuertaufe ist ¬– mitunter nicht ganz sattelfest war, ist er im Spiel mit Ball durch sein Andribbeln aus der letzten Linie heraus wirklich eine Bereicherung. Das sind im Spielaufbau wirklich Levels gegenüber einem Oberdorf, der in der Hinsicht wirklich sehr schwer zu ertragen ist.
  • Wir werden diese Saison definitiv eine Torhüter-Diskussion erleben, da lege ich mich jetzt schon fest. Ich bin mit Rieß wirklich alles andere als glücklich. Dass er das 1:0 so mittig haben muss dürfte jedem klar sein, darauf brauch ich nicht weiter eingehen. Aber auch darüber hinaus mangelt es Rieß an Ausstrahlung, gesunder Risikoabwägung (spiel viel zu häufig in Pressingfallen) und Sicherheit (hat gefühlt keinen Ball festgehalten). Auch das ist mehr als problematisch auf einer so entscheidenden Position.
Long story short: Es wäre besser, wenn wir am Samstag gewinnen. Die Aussage klingt erstmal ziemlich banal, aber da hängt jetzt bereits am 2. Spieltag relativ viel dran, sonst droht sich ein negatives Stimmungsbild zu verfestigen. Was das dann für Eigendynamiken auslösen kann, dürfte klar sein.

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Fortuna Düsseldorf

Football isn't just a sport - it's life.
Die Situation der Fortuna 2026 |#8163
09.08.2026 - 20:19 Uhr
Man wird sich an den Gedanken gewöhnen müssen daß wir in dieser Liga nicht groß toll Fortuna Düsseldorf sind, die bei normalen Rahmenbedingungen ihre Spiele gewinnen muß, sondern daß man sich in einem Wettbewerb auf Augenhöhe mit mindestens 12 anderen Vereinen befindet. Da stehen die Chancen in der Regel 50-50. Greift unser Torwart daneben, die Bälle springen vom Innenpfosten raus und der Schiri entscheidet knappe Situationen gegen uns - dann werden wir gegen die meisten Mannschaften verlieren.
Das muß man akzeptieren können ohne gleich wieder alles in Grund und Boden zu reden.
Insofern ist eine Niederlage nicht gleich der ultimative Beweis für die Unfähigkeit unserer Verantwortlichen.
Erwarten sollte man daß man Teams wie Havelse, Würzburg, GA, Meppen und die Kölner Mannschaften hinter sich läßt. Das muß man auch, um nicht abzusteigen. Sollten wir bis Weihnachten jenseits von Platz 13 stehen können gerne die Alarmglocken angehen. Bis dahin werde ich die Bemühungen unseres Teams wohlwollend begleiten... naja, sagen wir ich werde es versuchen 😇

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"I'm just a soul whose intentions are good, please don't let me be misunderstood"
Unsere Mannschaft darf unter gar keinen Umständen diese geile zweite Liga verlassen, egal in welche Richtung!!!
Betrunken bin ich erst, wenn ich ohne fremde Hilfe nicht mehr auf dem Rücken liegen kann.
Die Situation der Fortuna 2026 |#8164
09.08.2026 - 21:54 Uhr
Das liest sich für mich, als würdest du Kampf um den Klassenerhalt bis kurz vor Saisonende erwarten.
Die Situation der Fortuna 2026 |#8165
09.08.2026 - 22:13 Uhr
Zitat von JoJonas

Das liest sich für mich, als würdest du Kampf um den Klassenerhalt bis kurz vor Saisonende erwarten.

Ich würde ihn nicht ausschließen - es steigen 4 Mannschaften ab, das ist viel. Und die Leistungsdichte ist hoch: Die ersten 12-13 Mannschaften unterscheidet von den Voraussetzungen her nicht viel. Insofern ist es müßig nach jeder Niederlage zu jammern wie schlecht wir sind. Die anderen sind etwa gleich stark und jedes Spiel ist ein 50-50-Ding. Man kann sich über den spannenden Wettbewerb freuen oder in bester Bayern-Attitüde Niederlagen als persönliches Versagen von irgendjemandem sehen.
Aber jeder muß seine eigene Erwartungshaltung ertragen.

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"I'm just a soul whose intentions are good, please don't let me be misunderstood"
Unsere Mannschaft darf unter gar keinen Umständen diese geile zweite Liga verlassen, egal in welche Richtung!!!
Betrunken bin ich erst, wenn ich ohne fremde Hilfe nicht mehr auf dem Rücken liegen kann.
Die Situation der Fortuna 2026 |#8166
10.08.2026 - 10:57 Uhr
ich erinnere daran, dass erst ein Spieltag gespielt wurde
Die Situation der Fortuna 2026 |#8167
10.08.2026 - 13:58 Uhr
Zitat von Tafelberg
ich erinnere daran, dass erst ein Spieltag gespielt wurde


Und ich erinnere daran, dass wir Rheinländer sind. Wir werden also entweder absteigen oder ganz locker aufsteigen. Ein anderes Szenario ist gefühlsmäßig nicht drin 😉

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Du kannst deine Frau wechseln, deine Politik, deine Religion, aber niemals deinen Lieblingsverein. (Eric Cantona)
Die Situation der Fortuna 2026 |#8168
10.08.2026 - 14:17 Uhr
Zitat von Ferris_Bueller

Zitat von Tafelberg

ich erinnere daran, dass erst ein Spieltag gespielt wurde


Und ich erinnere daran, dass wir Rheinländer sind. Wir werden also entweder absteigen oder ganz locker aufsteigen. Ein anderes Szenario ist gefühlsmäßig nicht drin 😉


Da muss ich Ferris_Bueller allerdings recht geben. Der Rheinländer ist heute total euphorisch und morgen zu Tode betrübt. Also an der Mentalität ist schon was drangrins
Die Situation der Fortuna 2026 |#8169
11.08.2026 - 15:35 Uhr
Mich verunsichert ein wenig das hier im Portal bereits mehrere KSC-Anhänger erwähnt haben das Andreas Müller kein alleiniger Sechser ist, da zu langsam und zweikampfschwach. Soll er nicht genau das bei uns spielen? Ebenso wurde mehrfach und unabhängig von einander erwähnt das AM Probleme hat das Spiel zu strukturieren und Schwächen in der Spieleröffnung hat - auch das ist ein Anforderungsprofil welches wir benötigen. Also ich habe bisher nur Tim Breithaupt vibes 😱

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Campino im Legenden-Film: "Wenn die Fortuna eine Frau wäre, dann eher wie eine Ehefrau die man sich zwischendurch auch mal schön saufen muß"

Die Situation der Fortuna 2026 |#8170
11.08.2026 - 16:08 Uhr
Zitat von Mitch73
Mich verunsichert ein wenig das hier im Portal bereits mehrere KSC-Anhänger erwähnt haben das Andreas Müller kein alleiniger Sechser ist, da zu langsam und zweikampfschwach. Soll er nicht genau das bei uns spielen? Ebenso wurde mehrfach und unabhängig von einander erwähnt das AM Probleme hat das Spiel zu strukturieren und Schwächen in der Spieleröffnung hat - auch das ist ein Anforderungsprofil welches wir benötigen. Also ich habe bisher nur Tim Breithaupt vibes 😱



Stimmt alles soweit, ich hoffe halt das er in unserem System mit zwei 8ern funktioniert und ihm dies entgegen kommt.
Tim Breithaupt hört sich ähnlich an, wobei ich ihn fairerweise in seinen letzten Spielen für uns gar nicht schlecht fand ( am Anfang und zwischendurch schon ).

Ich halte es so wie aktuell bei allen Spielern, ich gebe ihm einige Spieler Kredit und hoffe auf SA Erfahrung bei der Auswahl der Spieler.
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