Die Kurve
04.04.2013 - 17:27 Uhr
Zitat von Agent47
Ich bin viel zu wenig in der Materie, um mir ein Urteil zu erlauben, will aber relativierend etwas einbringen.
Der FCM hat vor kurzem eine unverhältnismäßig hohe Geldstrafe und einen Teilausschluss auf Bewährung bekommen. Andere Vereine sind negativer aufgefallen und kamen besser weg. Wenn jetzt wieder gegen Hansa was schief geht, ist der Teilausschluss amtlich und die fällige Geldstrafe machts nicht besser.
Dann lieber bei (aus der Luft gegriffenen) 1000 Gästefans 990 von denen ungerechterweise auf den Schlips treten als 10 ***** en wieder Krawall und Sanktionen zu verdanken.
Ob der eingeschlagene Weg so gut ist, ist sicherlich diskussionswürdig. Man bestraft viele ungerechtfertigt und die Stimmung unter den Fans (gerade den sowieso gewaltbereiten) verschlechtert sich weiter. Auf gewisser Weise verschlimmert man die Sache sogar damit.
Aber welche Alternativen hat der FCM großartig? Man kann Ausschreitungen im Stadion eigentlich nur so halbwegs sicher verhindern.
Ich bin viel zu wenig in der Materie, um mir ein Urteil zu erlauben, will aber relativierend etwas einbringen.
Der FCM hat vor kurzem eine unverhältnismäßig hohe Geldstrafe und einen Teilausschluss auf Bewährung bekommen. Andere Vereine sind negativer aufgefallen und kamen besser weg. Wenn jetzt wieder gegen Hansa was schief geht, ist der Teilausschluss amtlich und die fällige Geldstrafe machts nicht besser.
Dann lieber bei (aus der Luft gegriffenen) 1000 Gästefans 990 von denen ungerechterweise auf den Schlips treten als 10 ***** en wieder Krawall und Sanktionen zu verdanken.
Ob der eingeschlagene Weg so gut ist, ist sicherlich diskussionswürdig. Man bestraft viele ungerechtfertigt und die Stimmung unter den Fans (gerade den sowieso gewaltbereiten) verschlechtert sich weiter. Auf gewisser Weise verschlimmert man die Sache sogar damit.
Aber welche Alternativen hat der FCM großartig? Man kann Ausschreitungen im Stadion eigentlich nur so halbwegs sicher verhindern.
Sorry, aber bei deinem Post stimmen so einige Dinge nicht.
1.) Der FCM hat keine unverhältnismäßig hohe Geldstrafe erhalten. 40k für 4 schwerere Vorfälle, zudem als Wiederholungstäter. Selbst Lügenbaron Kallnik hat festgestellt, dass andere ebenfalls so hart bestraft werden.
2.) Andere Vereine sind auch nicht besser weggekommen. Der DFB wirft doch momentan mit (Teil)Ausschlüssen der Fans um sich (Erfurt, Aue, Kaiserslautern,...). Magdeburg reiht sich da nur mit ein.
3.) Wenn Hansafans sich daneben benommen hätten, dann hätten wir das Geisterspiel an der Backe. Der FCM müsste doch maximal mit eins, zwei tausend € Strafe wegen unzureichenden Sicherheitsdienst zahlen.
4.) Dürfte nach deiner Logik Magdeburger gar keine Gäste mehr ins Stadion lassen, die Bewährungszeit ist ja 10 Monate. Das wäre dann nach dem Motto: Unsere Leute haben scheiße gebaut, wir bestrafen eure dafür.
5.) Der FCM hätte sicherlich einige Alternativen gehabt. Das schlimmste sind aber die verbreiteten Unwahrheiten und der mangelnde Respekt anderen gegenüber.
Zitat von Erkan_Alles
Finde den Kommentar auch top
Das widerrum klingt so gar nicht nach der Fanszene von Hansa. Ihr seid ja sonst doch eher so "Nur der FCH"-like.
Bei aller Feindlichkeit gibt es sicherlich genügend Magdeburger die sich defintiv beteiligen würden bzw. werden. Für einige die hier http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13497701.html dabei waren, ist das allerdings absolut ausgeschlossen. Irgendwie auch verständlich.
Zitat von Takt1kfuchs
Quelle: www.nurderfcm.de
Ein 1. FC Magdeburg, der einen Ausschluss von Gästefans nicht nur in Erwägung zieht, sondern tatsächlich aktiv anstrebt, hat unter dem Strich einfach gar nichts verstanden – und wird, da müsste ich mich schon schwer täuschen, genau das in der nächsten Zeit von seinen Fans auch deutlich zu spüren bekommen. Jenen Fans übrigens, die auch gegen Hansa Rostock die Hütte vollgemacht hätten.
Hier ein sehr lesenswerter Kommentar, der schon im Schwesternforum die Runde machte. Für mich eine gelungene Zusammenfassung der Situation und des Ablaufs.Finde den Kommentar auch top
Zitat von Takt1kfuchs
Wünschenswert wäre, wenn sich beide Fanlager solidarisieren würden und ein klares Zeichen pro Fankultur setzen würden. Wieso sollte man es nicht als Anlass nehmen, sich mal als in der Sache vereint zu sehen anstatt gegnerische Fanlager partout als Feindbild Nr. 1 zu sehen? Wieso nicht mal gemeinsam mit Fans anderer Vereine für eine gute Sache einstehen (und das vielleicht auch in Zukunft)? Schließlich geht es uns allen doch um das selbe: den Fußball mit all seinen Emotionen.
Wünschenswert wäre, wenn sich beide Fanlager solidarisieren würden und ein klares Zeichen pro Fankultur setzen würden. Wieso sollte man es nicht als Anlass nehmen, sich mal als in der Sache vereint zu sehen anstatt gegnerische Fanlager partout als Feindbild Nr. 1 zu sehen? Wieso nicht mal gemeinsam mit Fans anderer Vereine für eine gute Sache einstehen (und das vielleicht auch in Zukunft)? Schließlich geht es uns allen doch um das selbe: den Fußball mit all seinen Emotionen.
Das widerrum klingt so gar nicht nach der Fanszene von Hansa. Ihr seid ja sonst doch eher so "Nur der FCH"-like.
Bei aller Feindlichkeit gibt es sicherlich genügend Magdeburger die sich defintiv beteiligen würden bzw. werden. Für einige die hier http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13497701.html dabei waren, ist das allerdings absolut ausgeschlossen. Irgendwie auch verständlich.
Hooligans sind aber keine wirklichen Fans, sondern traurige graue Gestalten die ihren Lebenssinn darin sehen sich und anderen weh zu tun. Das Leben beutelt sie ja ach so stark und natürlich sind immer alle anderen daran schuld, die dafür dann zahlen müssen. Die Strafgelder die dem Verein auferlegt werden, interessieren sie nicht . Zum einen geht ihnen der Verein am Allerwertesten vorbei, zum anderen haben sie gar keine Relation zu Geld, denn Arbeit und einen Verdienst kennen sie nicht.
Ich würde es sehr begrüßen, wenn es eine Fanfreundschaft zwischen unserem FCH und dem FCM geben würde.
Zitat von ice-te
Wenn sich alle so benehmen würden wie man sich in der Zivilisation benimmt, würde dieses Thema nicht existieren.
Wenn sich alle so benehmen würden wie man sich in der Zivilisation benimmt, würde dieses Thema nicht existieren.
Das sag mal eurem Herrn Kallnik. ;-)
Aber auch hier: Sowas sollte man über (härtere) Strafen regeln, die direkt und schnell im Anschluß an die Vergehen vergeben werden. "Unser Strafenpaket" kam mehrere Monate später vermengt mit 6 anderen spielen. Einzig der Verein hat es mit einer Selbstkasteiung geschafft, ein Zeichen zu setzen. Ihr seid für die recht massiven Vorfälle mit lächerlichen 6000€ davongekommen und die Chaoten wurden von Kallnik am Ende sogar noch gelobt. Ich hätte das Spiel schlicht und einfach abgebrochen und an diesem Tag beide Vereine punktlos gelassen. Das wäre eine Strafe gewesen, die beider Seiten Vergehen gerecht geworden wäre und vielleicht mal zum nachdenken anstiftet.
Es wäre so einfach: Passiert auswärts etwas nennenswertes bleibt der Gästeblock das nächste Spiel leer. Passiert im Fanblock etwas, bleibt dieser das nächste Spiel leer. Klare Regeln für klare Verhältnisse.
Die Regelungen, gerade ab Liga 3, sind einfach willkürlich, nicht nachvollziehbar und unfair. Wenn eine Institution etwas dagegen hat, dass ein Sportevent im normalen Rahmen (sprich 10% für Gäste) stattfindet, dann soll sie das klar und frühzeitig kommunizieren. Hier sehe ich ausnahmslos den DFB oder die Polizei in der Pflicht. Dass hier offenbar die Polizei von Herrn Kallnik vorgeschoben wird ist offensichtlich - sonst hätte er früh und klar gesagt wie und warum es keine Karten für die Gäste gibt.
Edit: Was habt ihr eigentlich alle mit irgendwelchen fingierten Fanfreundschaften? Schließt Freundschaft mit anderen Fans und unterstützt euch gegenseitig. Eine Freundschaft entwickelt sich und wird nicht ausgerufen. Vor nem halben Jahr haben Teile eurer neuen Freunde Unbeteiligte vor der Nord angegriffen und gejagt. Tolle Freundschaft...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Forever_Hansa am 18.02.2016 um 08:54 Uhr bearbeitet
Das ist Käse? Käse ist, dass der Gäseblock dran Schuld ist, dass auf der Süd immer mal wieder was abgeht. Wenn vor einem Laden Wühltische stehen heißt das dann, dass man Sachen mitnehmen kann, nur weil die Möglichkeit so günstig ist?
Immer diese komischen Begründungen. Sollen sich die Bekloppten in den Griff bekommen und gut ist. Als wenn wegen denen jetzt noch Umbaumaßnahmen vorgenommen werden müssen. Die Osttribüne beschießt den Gästeblock auch nicht und da ist nichtmal eine Pufferzone eingebaut...und sowas ist dann für mich nur noch hohl!
Immer diese komischen Begründungen. Sollen sich die Bekloppten in den Griff bekommen und gut ist. Als wenn wegen denen jetzt noch Umbaumaßnahmen vorgenommen werden müssen. Die Osttribüne beschießt den Gästeblock auch nicht und da ist nichtmal eine Pufferzone eingebaut...und sowas ist dann für mich nur noch hohl!
Zitat von sportverrueckt
Das ist Käse? Käse ist, dass der Gäseblock dran Schuld ist, dass auf der Süd immer mal wieder was abgeht. Wenn vor einem Laden Wühltische stehen heißt das dann, dass man Sachen mitnehmen kann, nur weil die Möglichkeit so günstig ist?
Immer diese komischen Begründungen. Sollen sich die Bekloppten in den Griff bekommen und gut ist. Als wenn wegen denen jetzt noch Umbaumaßnahmen vorgenommen werden müssen. Die Osttribüne beschießt den Gästeblock auch nicht und da ist nichtmal eine Pufferzone eingebaut...und sowas ist dann für mich nur noch hohl!
Das ist Käse? Käse ist, dass der Gäseblock dran Schuld ist, dass auf der Süd immer mal wieder was abgeht. Wenn vor einem Laden Wühltische stehen heißt das dann, dass man Sachen mitnehmen kann, nur weil die Möglichkeit so günstig ist?
Immer diese komischen Begründungen. Sollen sich die Bekloppten in den Griff bekommen und gut ist. Als wenn wegen denen jetzt noch Umbaumaßnahmen vorgenommen werden müssen. Die Osttribüne beschießt den Gästeblock auch nicht und da ist nichtmal eine Pufferzone eingebaut...und sowas ist dann für mich nur noch hohl!
Es kann so einfach sein, oder? Schuld sind die Anderen - die Gäste, der Gästeblock, das doofe Stadion, der DFB die Hosen des Chefs und allen vorran die Polizei. Kennen wir es anders?
Fakt ist eines: Egal wie "Fan"-freundlich die Politik des Vereins ist und war, wirklich Ruhe haben wir nie reinbekommen. Wenn Heimspiele gegen die halbe Liga bald Risikospiele sind, dann haben sowohl Fans als auch Verein einiges falsch gemacht.
Aber wir spielen jetzt erstmal bockiges Kind und gehen in Magdeburg demonstrieren weil die Anderen uns ja unsere Rechte nehmen. Natürlich ganz ohne Grund. Alles für die Fankultur!
meine fresse was ist das alles für ein Scheiß....
dass die fantribüne nicht neben dem Gästeblock sein kann/darf ist doch klar, davon rede ich schon seit Jahren und viele in und außerhalb des Vereins sehen das genauso.
Ich kanns aber nicht mehr hören wie immer sofort alle SÜDgänger in einen Topf geschmissen werden...
Das sind 2000 Menschen!!!!
selbst wenn es 40 Personen waren die zum gästeblock gegangen sind sind das max. 2%.
In jeder großem Menschenmenge gibt eine solche Prozentzahl von unbelehrbaren und aggressiven geistigen Tieffliegern (Prozentzahl steigt überproportional mit der Promillezahl)
das ist und darf keine Entschuldigung sein.
Zu den anderen vorwürfen:
Spruchband zu Kompp:
total bekloppt und unnötig einen neuen Zwist vom Zaun zu brechen.
Solange der VV nicht mit Jogger und Sturmhaube seine Neuverpflichtungen vorstellt, gibt eine keinen Grund eine neue Baustelle zu öffnen, wir haben weiß Gott andere Sorgen
ACAB-Riesen-Banner:
geschmacklos, unnötig, provozierend, aber laut neuster Rechtsprechnung keine Beleidigung und daher nicht strafbar
10 Jahre Stendal-Banner:
geschmacklos, unnötig, provozierend, gewaltverherrlichend und diesmal nicht mit schwarzem ultrahumor entschuldbar
Das hätte sofort vom "Sicherheitsdienst" entfernt werden müssen!!!
div. Spruchbänder zum MagdeburgTicketSkandal:
wenn man alle Magdeburger (nicht nur die Vereinsführung) als Lügner beschimpft, ist wohl selbst der vorherige Zuspruch der MD-Ultras, jetzt nicht mehr gegeben
alles nur bockige Kinder, keine Argument für mehr Tickets
alles beim alten bei unserem FCH... man man man
dass die fantribüne nicht neben dem Gästeblock sein kann/darf ist doch klar, davon rede ich schon seit Jahren und viele in und außerhalb des Vereins sehen das genauso.
Ich kanns aber nicht mehr hören wie immer sofort alle SÜDgänger in einen Topf geschmissen werden...
Das sind 2000 Menschen!!!!
selbst wenn es 40 Personen waren die zum gästeblock gegangen sind sind das max. 2%.
In jeder großem Menschenmenge gibt eine solche Prozentzahl von unbelehrbaren und aggressiven geistigen Tieffliegern (Prozentzahl steigt überproportional mit der Promillezahl)
das ist und darf keine Entschuldigung sein.
Zu den anderen vorwürfen:
Spruchband zu Kompp:
total bekloppt und unnötig einen neuen Zwist vom Zaun zu brechen.
Solange der VV nicht mit Jogger und Sturmhaube seine Neuverpflichtungen vorstellt, gibt eine keinen Grund eine neue Baustelle zu öffnen, wir haben weiß Gott andere Sorgen
ACAB-Riesen-Banner:
geschmacklos, unnötig, provozierend, aber laut neuster Rechtsprechnung keine Beleidigung und daher nicht strafbar
10 Jahre Stendal-Banner:
geschmacklos, unnötig, provozierend, gewaltverherrlichend und diesmal nicht mit schwarzem ultrahumor entschuldbar
Das hätte sofort vom "Sicherheitsdienst" entfernt werden müssen!!!
div. Spruchbänder zum MagdeburgTicketSkandal:
wenn man alle Magdeburger (nicht nur die Vereinsführung) als Lügner beschimpft, ist wohl selbst der vorherige Zuspruch der MD-Ultras, jetzt nicht mehr gegeben
alles nur bockige Kinder, keine Argument für mehr Tickets
alles beim alten bei unserem FCH... man man man
Finde die Fanszene von Hansa auch nicht mehr glaubwürdig, weil sie immer alle Rechte fordern, aber die Pflichten + bestehende Gesetze nicht einhalten. Außerdem finde ich den Schritt von Magdeburg richtig, keine oder nur personengebundene Tickets zu verkaufen. Als normaler Fan habe ich da kein Problem mit, zumal es bei vielen Konzerten auch schon der Fall ist. Ich denke, dass Hansa ohne diese "einzig wahren Fans" besser dran wäre. Die 2000 fehlenden Besucher, gleicht der normale Fan, der dann ohne Angst mit seiner Familie zum Fußball gehen kann, locker aus. Vielleicht ist es kein Zufall, dass Entstehung der Fanszene und Niedergang von Hansa einher geht.
Zitat von spence
- absolutes Vermummungsverbot( wer im Kapuzenshirt erscheint, erhält keinen Stadionzutritt)
- wird jemand vermummt im Stadion angetroffen, erhält er lebenslang Stadionverbot
- Alkohol darf nur am Stand konsumiert werden, nicht im Stadioninneren; wer angetrunken erwischt wird, Stadionverbot
- Personen, die durch die Überwachungskameras bei Zuwiderhandlungen gegen die Stadionordnung erwischt und identifiziert wurden, Stadionverbot
- absolutes Vermummungsverbot( wer im Kapuzenshirt erscheint, erhält keinen Stadionzutritt)
- wird jemand vermummt im Stadion angetroffen, erhält er lebenslang Stadionverbot
- Alkohol darf nur am Stand konsumiert werden, nicht im Stadioninneren; wer angetrunken erwischt wird, Stadionverbot
- Personen, die durch die Überwachungskameras bei Zuwiderhandlungen gegen die Stadionordnung erwischt und identifiziert wurden, Stadionverbot
Ergänzend dazu noch der Hinweis an der Bandeninnenseite, dass das Betreten des Inneraums mit 2 Jahren Gefängnis bestraft wird. Die Engländer haben dahingehend wirklich hart durchgegriffen.
Ich war leider mal wieder erschüttert, wie einfach es für die betreffenden Personen war, alle Absperrungen hinter sich zu lassen. Normalerweise hätten vor oder hinter den Zaun wie bei den Spielen gegen DD, Leipzig, MD Polizisten gehört, die notfalls mit Pfefferspray eingreifen. Sicher, die Eskalation ist nicht eskaliert, das lag aber hauptsächlich daran, dass 15 Ordner in der Lage waren, die Auer "Fans" beiseite zu schieben. Da war am WE kein Sicherheitskonzept erkennbar.
Dem Modell Magdeburg folgend, wäre die vollkommene Abschottung des Gästeblocks eine Option, allerdings halte ich davon nicht allzu viel, weil auch Gästefans das Recht haben sollten, relativ uneingeschränkte Sicht auf das Spiel zu bekommen. Der abgrenzende Zaun auf der Süd ist allerdings auch ein Witz, den könnten auch Sechsjährige überklettern. Nato Draht wäre übertrieben, wahrscheinlich auch rechtlich gar nicht möglich, aber warum keine herausragenden Metallstifte, die ein Überqueren unmöglich machen. Es geht ja nicht um die Verletzung der Straftäter, sondern darum, genügend Abschreckung zu bieten.
In gewisser Weise sind solche Aktionen ja auch durch die deutschen Gesetze bedingt. Datenschutz, langandauernde Prozesse bis zur Verurteilung und eine Polizei, die nur sehr eingeschränkt handeln darf - selbst große Eckpfeiler der Demokratie haben ihre Nachteile.
Personalisieren der Tickets, Videokameras an allen Eingängen und ständige Überwachung des Stadioninneraums. Dazu Verurteilung straffälliger Personen und Ableisten sozialer Dienste zum Einnorden. Falls das nicht klappt, Gefängnis. Es tut mir Leid, aber irgendwie muss es auch im Stadion möglich sein, die Werte einer funktionierenden Gesellschaft zu verteidigen und die sind eben nicht Gewaltverherrlichung, Rücksichtslosigkeit und Brutalität.
Mitteilung unseres Sponsors auf Facebook:
Kurzurlaub-Logo wird entfernt – das ist nicht „unser Hansa“
Menschenverachtende Banner, persönlich diskreditierende Plakate und Übergriffe auf den Gästefanblock – so müssen wir die üblen Szenen des vergangenen Heimspiels gegen Aue bewerten. Ein Traditionsduell, zwei Vereine mit einer 50-jährigen Geschichte – kann man da nicht mal eine provokante Flagge im Gästeblock eine Flagge sein lassen? Ist das unsere Gastfreundschaft? Sieht so eine gesunde Fankultur aus? Qualifizieren wir uns damit für sinnhafte Dialog-Politik im Hinblick auf das Magdeburg-Spiel?
Nein, das ist ganz im Gegenteil das schlechteste Zeichen, das wir im Stadion abgeben konnten. Nur die geringste Verharmlosung, weil niemand körperlich zu Schaden kam, ist nicht angebracht. Beleidigend in alle Richtungen – nicht nur die unbeschreiblichen „Einzelkämpfer“ ostwärts.
Wir als Unternehmen haben schon einmal ein Zeichen gegen Gewalt gesetzt. Damals stand auf dem Trikot statt Kurzurlaub.de „Gewalt – nicht mit uns!“. Jetzt gehen wir einen Schritt weiter, um allen unmissverständlich unsere Haltung klar zu machen. Auf der Brust wird nichts zu lesen sein. Nur ein schwarzer Balken. Ein Balken, der symbolisiert, dass wir nicht bereit sind, unseren guten Namen beschmutzen zu lassen. Wenn es natürlich auch immer nur einige Wenige sind, die das Image des Clubs beschädigen – sie ramponieren es nachhaltig! Wir wollen sowas nicht mehr erleben und sind es leid wieder einmal mit der hässlichen Seite konfrontiert zu werden.
Jeder im Umfeld unseres Vereins weiß von unserer tiefen Liebe zum Club. Mit so viel Herzblut begleiten wir die Kogge und ihre „wahren Fans“ nun schon seit zwei Jahren und haben mit Sicherheit das ein oder andere Mal für Furore sorgen können. Voller Innbrunst stehen auch wir mit dem Schal in der Hand und singen „Hansa forever“, wir sorgen dafür, dass immer wieder Hansa-Fans mit uns kostenfrei in den Urlaub können, verschenken und verlosen Tickets, Gutscheine, Reisen usw. Warum? Weil wir das gern machen und die Menschen in unserer Heimat lieben.
Wir alle gemeinsam sollten darauf achten, dass nicht die Wenigen und Unbelehrbaren die Oberhand gewinnen. Dass Familien mit Unbehagen ins Ostseestadion gehen oder aus Angst gar nicht erst kommen. Dann nämlich ist Hansa nicht zu halten, von niemandem!
Die Werte des Vereins müssen von allen gleichermaßen respektiert und getragen werden. Das geht nur im Dialog. Hier war man zwischen Fanszene und Verein schon einen Schritt weiter. Einander zuhören und verstehen ist die Grundvorrausetzung für ein vernünftiges Miteinander. Aber auch der Beweis, dass Vertrauen gerechtfertigt ist – beiderseits! Und das Wichtigste: Gesprächsbereitschaft. Ein Vorstand kann nie zum Instrumentarium der Fanschar werden, aber er hat auch immer wieder die Pflicht, sich konstruktiv mit ihr auseinanderzusetzen oder eben konsequent zu handeln, wenn es zu Verfehlungen kommt!
Unsere Konsequenz: In Cottbus bleibt die Brust nun frei. Wem es etwas bedeutet, dass ein Unternehmen mit hoher Clubidentifikation sein Logo wieder gern auf das Trikot setzt, der verhält sich nach entsprechenden Regeln. Alles zu verteufeln, wäre unsinnig. Nur alles hinnehmen? Ohne uns!
Kurzurlaub-Logo wird entfernt – das ist nicht „unser Hansa“
Menschenverachtende Banner, persönlich diskreditierende Plakate und Übergriffe auf den Gästefanblock – so müssen wir die üblen Szenen des vergangenen Heimspiels gegen Aue bewerten. Ein Traditionsduell, zwei Vereine mit einer 50-jährigen Geschichte – kann man da nicht mal eine provokante Flagge im Gästeblock eine Flagge sein lassen? Ist das unsere Gastfreundschaft? Sieht so eine gesunde Fankultur aus? Qualifizieren wir uns damit für sinnhafte Dialog-Politik im Hinblick auf das Magdeburg-Spiel?
Nein, das ist ganz im Gegenteil das schlechteste Zeichen, das wir im Stadion abgeben konnten. Nur die geringste Verharmlosung, weil niemand körperlich zu Schaden kam, ist nicht angebracht. Beleidigend in alle Richtungen – nicht nur die unbeschreiblichen „Einzelkämpfer“ ostwärts.
Wir als Unternehmen haben schon einmal ein Zeichen gegen Gewalt gesetzt. Damals stand auf dem Trikot statt Kurzurlaub.de „Gewalt – nicht mit uns!“. Jetzt gehen wir einen Schritt weiter, um allen unmissverständlich unsere Haltung klar zu machen. Auf der Brust wird nichts zu lesen sein. Nur ein schwarzer Balken. Ein Balken, der symbolisiert, dass wir nicht bereit sind, unseren guten Namen beschmutzen zu lassen. Wenn es natürlich auch immer nur einige Wenige sind, die das Image des Clubs beschädigen – sie ramponieren es nachhaltig! Wir wollen sowas nicht mehr erleben und sind es leid wieder einmal mit der hässlichen Seite konfrontiert zu werden.
Jeder im Umfeld unseres Vereins weiß von unserer tiefen Liebe zum Club. Mit so viel Herzblut begleiten wir die Kogge und ihre „wahren Fans“ nun schon seit zwei Jahren und haben mit Sicherheit das ein oder andere Mal für Furore sorgen können. Voller Innbrunst stehen auch wir mit dem Schal in der Hand und singen „Hansa forever“, wir sorgen dafür, dass immer wieder Hansa-Fans mit uns kostenfrei in den Urlaub können, verschenken und verlosen Tickets, Gutscheine, Reisen usw. Warum? Weil wir das gern machen und die Menschen in unserer Heimat lieben.
Wir alle gemeinsam sollten darauf achten, dass nicht die Wenigen und Unbelehrbaren die Oberhand gewinnen. Dass Familien mit Unbehagen ins Ostseestadion gehen oder aus Angst gar nicht erst kommen. Dann nämlich ist Hansa nicht zu halten, von niemandem!
Die Werte des Vereins müssen von allen gleichermaßen respektiert und getragen werden. Das geht nur im Dialog. Hier war man zwischen Fanszene und Verein schon einen Schritt weiter. Einander zuhören und verstehen ist die Grundvorrausetzung für ein vernünftiges Miteinander. Aber auch der Beweis, dass Vertrauen gerechtfertigt ist – beiderseits! Und das Wichtigste: Gesprächsbereitschaft. Ein Vorstand kann nie zum Instrumentarium der Fanschar werden, aber er hat auch immer wieder die Pflicht, sich konstruktiv mit ihr auseinanderzusetzen oder eben konsequent zu handeln, wenn es zu Verfehlungen kommt!
Unsere Konsequenz: In Cottbus bleibt die Brust nun frei. Wem es etwas bedeutet, dass ein Unternehmen mit hoher Clubidentifikation sein Logo wieder gern auf das Trikot setzt, der verhält sich nach entsprechenden Regeln. Alles zu verteufeln, wäre unsinnig. Nur alles hinnehmen? Ohne uns!
Man will Autonomie und man will alles selbst regeln. Dazu gehört aber eben auch dazu die Verantwortung zu tragen. Mir will es nicht in den Kopf, dass es gerade Ärger gab bzgl. der geschmacklosen Puppe und den Gästekarten in Magdeburg und man direkt danach ein ähnliches Banner aufhängt und direkt in den Verhandlungen sowohl den Magdeburgern als auch der Polizei quasi eine Legitimation gibt.
Wo bleibt dir Reaktion der angeblich so großen Mehrheit auf der Süd, die das scheiße findet? Oder ist die gar nicht so groß? Gibt's die am Ende vielleicht gar nicht?
Wo bleibt dir Reaktion der angeblich so großen Mehrheit auf der Süd, die das scheiße findet? Oder ist die gar nicht so groß? Gibt's die am Ende vielleicht gar nicht?
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