Der Macher: Martin Kind
04.08.2008 - 16:11 Uhr
26.01.2012 - 22:55 Uhr
Quelle: www.sport1.de
Fußball / Bundesliga
26.01.2012
Kinds bunte Visionen gegen den grauen Alltag
Die 96er wollen das Image der grauen Maus endlich ablegen, Präsident Kind seine Hannoveraner zu einer "nationalen Marke" machen.
Im Sommer 2005 legte Kind sein Amt als Praesident nieder, ein Jahr spaeter war er zurueck Lupe
Im Sommer 2005 legte Kind sein Amt als Präsident nieder, ein Jahr später war er zurück
Hannover - Mittelmaß langweilt Martin Kind. Stillstand? Kennt er nicht.
Das gilt nicht nur für sein millionenschweres Hörgeräte-Unternehmen, sondern besonders auch für den Klub, den er mit einer kurzen Unterbrechung seit 1997 leitet - und den er aus der Regional- in die Bundesliga geführt hat.
"Die Aufbauarbeit ist am Saisonende beendet", sagt Kind, "wir haben ein stabiles Fundament gelegt."
Danach will der Klub richtig angreifen, endlich das Image der grauen Maus ablegen, bunter, lauter und noch erfolgreicher werden.
Die Champions League ist das Ziel - das ist Kinds Vision.
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VIDEO: Die SPORT1-News
Trikots 2011/12
96 mit langer Durststrecke
Acht Bundesliga-Spiele in Serie hat die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka nach dem grandiosen 2:1 gegen Bayern München im Oktober nicht gewonnen.
Deshalb steht das Team gegen den 1. FC Nürnberg (Fr., ab 20 Uhr im LIVE-TICKER) schon gehörig unter Druck, wenn es nicht den Anschluss an die Europa-League-Plätze verlieren will.
Doch das ist Tagesgeschäft, Kind denkt in ganz anderen Kategorien.
"Es ist Zeit, eine nationale Marke zu werden"
Und so zucken Slomka und Sportdirektor Jörg Schmadtke regelmäßig zusammen, wenn ihr Chef alle Bescheidenheit über Bord wirft und seine Botschaft verkündet.
"Vor 13, 14 Jahren hat 96 noch mit Arminia Hannover in einer Liga gespielt. Jetzt ist es an der Zeit, eine nationale Marke zu werden", sagt Kind und setzt die sportliche Leitung unter Zugzwang, "irgendwann sollten wir auch mal Champions League spielen. Wenn wir jetzt wieder einen Rückfall ins Mittelmaß erleben, bleiben wir ein regionaler Verein mit regionalen Fans und regionaler Berichterstattung."
Und genau das will der Alleinherrscher von der Leine verhindern.
Kind fehlen "Faszination und Strahlkraft"
Zwar habe man schon viel erreicht, die Konkurrenten Werder Bremen, Hamburger SV und den ungeliebten Nachbarn VfL Wolfsburg nach Punkten im Kalenderjahr 2011 abgehängt und in der Europa League die Zwischenrunde gegen den FC Brügge erreicht - doch das ist Kind nicht genug.
Hannover soll attraktiver werden für Fans, Medien und Sponsoren, dazu Emotionen und beste Unterhaltung bieten. "Uns fehlt einfach noch die Faszination und Strahlkraft", sagt Kind, der in den kommenden Jahren weiter ein Alleinstellungsmerkmal von 96 herausarbeiten will.
"Bei der Markenentwicklung sind wir noch am Anfang."
Präsident rechnet mit Rekordumsatz
Sportlich und wirtschaftlich soll nach dieser Saison in den nächsten Gang geschaltet werden.
Kind rechnet dank des Erfolgs in Bundesliga und Europa League mit einem Rekordumsatz von mehr als 70 Millionen Euro und einem Gewinn von mindestens drei Millionen Euro.
Die ewige Tabelle der Bundesliga
Platz 1
Bayern München (3022 Punkte, 46 Jahre)
ZURÜCK WEITER
Damit soll die Basis für eine mittelfristige Transferstrategie gelegt werden, die die Mannschaft nachhaltig verbessern soll.
Außerdem müsse das Nachwuchsleistungszentrum gefördert werden.
"Hier sind wir im Vergleich nicht wettbewerbsfähig", sagt Kind, der nach eigener Aussage weiter versucht, "vermögende Hannoveraner" dazu zu bewegen, in 96 zu investieren.
Mit akribischer Arbeit zum Erfolg
Doch bei aller akribischen Arbeit und ins Detail definierter Strategie ist auch Kind bewusst: "Das ist keine Garantie dafür, dass alles immer richtig ist."
Sportlicher Erfolg ist im Fußball nur bedingt planbar - für den Arbeiter Kind ist das eine Qual.
:) CL
26.01.2012
Kinds bunte Visionen gegen den grauen Alltag
Die 96er wollen das Image der grauen Maus endlich ablegen, Präsident Kind seine Hannoveraner zu einer "nationalen Marke" machen.
Im Sommer 2005 legte Kind sein Amt als Praesident nieder, ein Jahr spaeter war er zurueck Lupe
Im Sommer 2005 legte Kind sein Amt als Präsident nieder, ein Jahr später war er zurück
Hannover - Mittelmaß langweilt Martin Kind. Stillstand? Kennt er nicht.
Das gilt nicht nur für sein millionenschweres Hörgeräte-Unternehmen, sondern besonders auch für den Klub, den er mit einer kurzen Unterbrechung seit 1997 leitet - und den er aus der Regional- in die Bundesliga geführt hat.
"Die Aufbauarbeit ist am Saisonende beendet", sagt Kind, "wir haben ein stabiles Fundament gelegt."
Danach will der Klub richtig angreifen, endlich das Image der grauen Maus ablegen, bunter, lauter und noch erfolgreicher werden.
Die Champions League ist das Ziel - das ist Kinds Vision.
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Trikots 2011/12
96 mit langer Durststrecke
Acht Bundesliga-Spiele in Serie hat die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka nach dem grandiosen 2:1 gegen Bayern München im Oktober nicht gewonnen.
Deshalb steht das Team gegen den 1. FC Nürnberg (Fr., ab 20 Uhr im LIVE-TICKER) schon gehörig unter Druck, wenn es nicht den Anschluss an die Europa-League-Plätze verlieren will.
Doch das ist Tagesgeschäft, Kind denkt in ganz anderen Kategorien.
"Es ist Zeit, eine nationale Marke zu werden"
Und so zucken Slomka und Sportdirektor Jörg Schmadtke regelmäßig zusammen, wenn ihr Chef alle Bescheidenheit über Bord wirft und seine Botschaft verkündet.
"Vor 13, 14 Jahren hat 96 noch mit Arminia Hannover in einer Liga gespielt. Jetzt ist es an der Zeit, eine nationale Marke zu werden", sagt Kind und setzt die sportliche Leitung unter Zugzwang, "irgendwann sollten wir auch mal Champions League spielen. Wenn wir jetzt wieder einen Rückfall ins Mittelmaß erleben, bleiben wir ein regionaler Verein mit regionalen Fans und regionaler Berichterstattung."
Und genau das will der Alleinherrscher von der Leine verhindern.
Kind fehlen "Faszination und Strahlkraft"
Zwar habe man schon viel erreicht, die Konkurrenten Werder Bremen, Hamburger SV und den ungeliebten Nachbarn VfL Wolfsburg nach Punkten im Kalenderjahr 2011 abgehängt und in der Europa League die Zwischenrunde gegen den FC Brügge erreicht - doch das ist Kind nicht genug.
Hannover soll attraktiver werden für Fans, Medien und Sponsoren, dazu Emotionen und beste Unterhaltung bieten. "Uns fehlt einfach noch die Faszination und Strahlkraft", sagt Kind, der in den kommenden Jahren weiter ein Alleinstellungsmerkmal von 96 herausarbeiten will.
"Bei der Markenentwicklung sind wir noch am Anfang."
Präsident rechnet mit Rekordumsatz
Sportlich und wirtschaftlich soll nach dieser Saison in den nächsten Gang geschaltet werden.
Kind rechnet dank des Erfolgs in Bundesliga und Europa League mit einem Rekordumsatz von mehr als 70 Millionen Euro und einem Gewinn von mindestens drei Millionen Euro.
Die ewige Tabelle der Bundesliga
Platz 1
Bayern München (3022 Punkte, 46 Jahre)
ZURÜCK WEITER
Damit soll die Basis für eine mittelfristige Transferstrategie gelegt werden, die die Mannschaft nachhaltig verbessern soll.
Außerdem müsse das Nachwuchsleistungszentrum gefördert werden.
"Hier sind wir im Vergleich nicht wettbewerbsfähig", sagt Kind, der nach eigener Aussage weiter versucht, "vermögende Hannoveraner" dazu zu bewegen, in 96 zu investieren.
Mit akribischer Arbeit zum Erfolg
Doch bei aller akribischen Arbeit und ins Detail definierter Strategie ist auch Kind bewusst: "Das ist keine Garantie dafür, dass alles immer richtig ist."
Sportlicher Erfolg ist im Fußball nur bedingt planbar - für den Arbeiter Kind ist das eine Qual.
05.04.2012 - 15:04 Uhr
Martin Kind zu Gast im NDR Sportclub:
Über die Erfolgsstory von Hannover 96 spricht Moderator Alexander Bommes mit Clubpräsident Martin Kind und Vereinsidol Dieter Schatzschneider. Beide sind am Sonntagabend zu Gast im Studio.
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/sportclub/sportclub3411.html
Über die Erfolgsstory von Hannover 96 spricht Moderator Alexander Bommes mit Clubpräsident Martin Kind und Vereinsidol Dieter Schatzschneider. Beide sind am Sonntagabend zu Gast im Studio.
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/sportclub/sportclub3411.html
28.04.2012 - 09:52 Uhr
Quelle: www.hannover96.de
Alles Gute zum Geburtstag, Martin Kind!
Unser Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzende Martin Kind feiert am heutigen Samstag seinen 68. Geburtstag!
Dem schliesse ich mich doch einfach mal an :) Unser Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzende Martin Kind feiert am heutigen Samstag seinen 68. Geburtstag!
28.04.2012 - 13:56 Uhr
Zitat von Zeitzeuge:
www.hannover96.de:
Alles Gute zum Geburtstag, Martin Kind!
Unser Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzende Martin Kind feiert am heutigen Samstag seinen 68. Geburtstag!Dem schliesse ich mich doch einfach mal an :)
Alls Gute, Martin :)
www.hannover96.de:
Alles Gute zum Geburtstag, Martin Kind!
Unser Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzende Martin Kind feiert am heutigen Samstag seinen 68. Geburtstag!Dem schliesse ich mich doch einfach mal an :)
Alls Gute, Martin :)
28.04.2012 - 15:20 Uhr
3 Punkte zum Geburtstag wären doch das schönste Geschenk :)'
In diesem Sinne, Alles Gute!
In diesem Sinne, Alles Gute!
11.05.2012 - 18:47 Uhr
Eigentlich ist das der Thread, der zur Stunde mindestens genauso nach oben gehört, wie der des sportlichen Geschäftsführermeisters.
Ohne Kinds Hartnäckigkeit wären wir in der Causa Schmaddi schön gegen die Wand gefahren, also lasst uns dem knochigen, schwierigen Mann danken.
Auch wenn er manchmal zu viel spricht und dabei auch noch oft zu viel erzählt - ohne ihn wäre der Verein am A.r.s.c.h. und einen Schmaddi, Poltawa und Nr. 1 im Norden hätt's nie gegeben.
Ohne Kinds Hartnäckigkeit wären wir in der Causa Schmaddi schön gegen die Wand gefahren, also lasst uns dem knochigen, schwierigen Mann danken.
Auch wenn er manchmal zu viel spricht und dabei auch noch oft zu viel erzählt - ohne ihn wäre der Verein am A.r.s.c.h. und einen Schmaddi, Poltawa und Nr. 1 im Norden hätt's nie gegeben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von GlassOnion am 11.05.2012 um 18:48 Uhr bearbeitet
11.05.2012 - 19:06 Uhr
Baut ihm ein würdiges Denkmal..... Mit Lorbeerkranz, Siegessäule und Quadriga...... ;) ;)
Ganz großes Tennis!
Die überraschende Wende in der "Causa Schmadtke" stehen für eine beispiellose Clubführung im knallharten Geschäft des Profifussballs. Hut ab, Herr Kind!
Ich habe das Gefühl, dass das Modell "Hannover" in der Tat das kleine, gallische Dorf repräsentiert. Ich fühle mich hier wirklich aufgehoben und wenn ich mich an die sich überschlagenden Ereignisse der vergangenen 2,5 Jahre hier zurückentsinne kann ich es im Rückblick eigentlich noch immer nicht ganz fassen. Nach der Horror - Saison 09 / 10 und dem Fast - Abstieg ab in den Europacup und diesen riesigen Erfolg in diesem Jahr bestätigt.
Jetzt die Schmadtke - Kehrtwende.... - Ich fasse es kaum. Ich möchte nicht vermessen klingen oder, wie viele unserer Kölner Freunde, dem Größenwahn verfallen, aber wenn unser dynamisches Trio weiterhin so erfolgreich zusammenarbeitet dann halte ich es durchaus für möglich, dass 96 auch mittel- und langfristig eine gewichtige Rolle in der Liga spielen kann. - Steigerungen nicht ausgeschlossen... ;)
Ganz großes Tennis!
Die überraschende Wende in der "Causa Schmadtke" stehen für eine beispiellose Clubführung im knallharten Geschäft des Profifussballs. Hut ab, Herr Kind!
Ich habe das Gefühl, dass das Modell "Hannover" in der Tat das kleine, gallische Dorf repräsentiert. Ich fühle mich hier wirklich aufgehoben und wenn ich mich an die sich überschlagenden Ereignisse der vergangenen 2,5 Jahre hier zurückentsinne kann ich es im Rückblick eigentlich noch immer nicht ganz fassen. Nach der Horror - Saison 09 / 10 und dem Fast - Abstieg ab in den Europacup und diesen riesigen Erfolg in diesem Jahr bestätigt.
Jetzt die Schmadtke - Kehrtwende.... - Ich fasse es kaum. Ich möchte nicht vermessen klingen oder, wie viele unserer Kölner Freunde, dem Größenwahn verfallen, aber wenn unser dynamisches Trio weiterhin so erfolgreich zusammenarbeitet dann halte ich es durchaus für möglich, dass 96 auch mittel- und langfristig eine gewichtige Rolle in der Liga spielen kann. - Steigerungen nicht ausgeschlossen... ;)
12.05.2012 - 19:46 Uhr
Daß Kind so vehement um den Verbleib von Schmadtke gekämpft hat, ist neben der geleisteten Arbeit des Sportdirektors auch nicht ganz uneigennützig! Kind sieht in Schmadtke seinen idealen Nachfolger, den er in absehbarer Zukunft installieren will. Ein Weggang von Jörch hätte diese Zukunftsplanungen zerstört, ein anderer geeigneter Nachfolger, der im Sinne von Kind den Verein weiterführt, scheint offensichtlich nicht in Reichweite.
Eine weitsichtige Entscheidung wurde getroffen, vor allem im Sinne von Hannover 96, dafür ist Martin Kind anscheinend auch mal über seinen Schatten gesprungen. Das zeigt, wie sehr ihm sein 96 mittlerweile am Herzen liegt, dafür sollten ihn die Fans auch mal vor die Nordkurve rufen!
Eine weitsichtige Entscheidung wurde getroffen, vor allem im Sinne von Hannover 96, dafür ist Martin Kind anscheinend auch mal über seinen Schatten gesprungen. Das zeigt, wie sehr ihm sein 96 mittlerweile am Herzen liegt, dafür sollten ihn die Fans auch mal vor die Nordkurve rufen!
13.05.2012 - 10:32 Uhr
Zitat von admiral-theo:
Eine weitsichtige Entscheidung wurde getroffen, vor allem im Sinne von Hannover 96, dafür ist Martin Kind anscheinend auch mal über seinen Schatten gesprungen. Das zeigt, wie sehr ihm sein 96 mittlerweile am Herzen liegt, dafür sollten ihn die Fans auch mal vor die Nordkurve rufen!
Kind traf in der Vergangenheit eigentlich nur Entscheidungen von denen er dachte, sie würden 96 kurz-, mittel- oder langfristig weiterbringen. Dass er dabei nicht immer richtig lag, ist klar, allerdings sah man jetzt, dass er bereit ist für eine seiner besten Entscheidungen (Schmadtke als Sportdirektor einzustellen) zu kämpfen. Kind ist mit Sicherheit sehr stolz auf die Entwicklung der letzten beiden Jahre und möchte sich das nicht alles durch den Abgang eines wichtigen Bausteins des Erfolges zerstören lassen.
Interessant wäre, wie genau man Schmadtke überzeugen konnte. Denn auf die Idee, dass er seine Familie doch nach Hannover holen könnte, musste ihn wahrscheinlich nicht erst Martin Kind bringen. Dass er seine privaten Probleme nicht öffentlich machen möchte, ist jedoch verständlich, deshalb werden wir die genauen Einzelheiten wohl nie erfahren.
Dass sein Name von den Fans in der Nordkurve nicht gerufen wird, ist für ihn dabei wahrscheinlich eher sekundär. Er genießt mit Sicherheit die größere mediale Aufmerksamkeit für 96 in ganz Deutschland und auch die großartige Stimmung während der Europa-League-Spiele. Die Stimmen gegen ihn sind mittlerweile aber in Hannover kaum noch zu hören; früher war er ja trotz im Nachhinein guter, aber aktuell unpopulärer Entscheidungen häufig der Buhmann; was zeigt, dass seine Arbeit auch von den Fans honoriert wird.
Eine weitsichtige Entscheidung wurde getroffen, vor allem im Sinne von Hannover 96, dafür ist Martin Kind anscheinend auch mal über seinen Schatten gesprungen. Das zeigt, wie sehr ihm sein 96 mittlerweile am Herzen liegt, dafür sollten ihn die Fans auch mal vor die Nordkurve rufen!
Kind traf in der Vergangenheit eigentlich nur Entscheidungen von denen er dachte, sie würden 96 kurz-, mittel- oder langfristig weiterbringen. Dass er dabei nicht immer richtig lag, ist klar, allerdings sah man jetzt, dass er bereit ist für eine seiner besten Entscheidungen (Schmadtke als Sportdirektor einzustellen) zu kämpfen. Kind ist mit Sicherheit sehr stolz auf die Entwicklung der letzten beiden Jahre und möchte sich das nicht alles durch den Abgang eines wichtigen Bausteins des Erfolges zerstören lassen.
Interessant wäre, wie genau man Schmadtke überzeugen konnte. Denn auf die Idee, dass er seine Familie doch nach Hannover holen könnte, musste ihn wahrscheinlich nicht erst Martin Kind bringen. Dass er seine privaten Probleme nicht öffentlich machen möchte, ist jedoch verständlich, deshalb werden wir die genauen Einzelheiten wohl nie erfahren.
Dass sein Name von den Fans in der Nordkurve nicht gerufen wird, ist für ihn dabei wahrscheinlich eher sekundär. Er genießt mit Sicherheit die größere mediale Aufmerksamkeit für 96 in ganz Deutschland und auch die großartige Stimmung während der Europa-League-Spiele. Die Stimmen gegen ihn sind mittlerweile aber in Hannover kaum noch zu hören; früher war er ja trotz im Nachhinein guter, aber aktuell unpopulärer Entscheidungen häufig der Buhmann; was zeigt, dass seine Arbeit auch von den Fans honoriert wird.
13.05.2012 - 10:35 Uhr
Zitat
Interview mit Hannover 96-Präsident Kind
"Werder ist unser Vorbildverein"
http://www.weser-kurier.de/Artikel/Werder/Vermischtes/587441/%22Werder--ist-unser-Vorbildverein%22.html
Interview mit Hannover 96-Präsident Kind
"Werder ist unser Vorbildverein"
http://www.weser-kurier.de/Artikel/Werder/Vermischtes/587441/%22Werder--ist-unser-Vorbildverein%22.html
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