| Geburtsdatum | 19.10.1971 |
|---|---|
| Alter | 54 |
| Nat. |
Vereinigte Staaten |
| Funktion | Leiter der Nachwuchsabteilung |
| Akt. Verein | RB Leipzig |
David Wagner [ehem. Trainer]
09.05.2019 - 21:25 Uhr
23.02.2020 - 12:15 Uhr
Zitat von zvezdacrvena
Hatte schon während der Hinrunde hier bemerkt dass das mit Wagner nichts wird und wurde hier dann dafür angegangen
Hatte schon während der Hinrunde hier bemerkt dass das mit Wagner nichts wird und wurde hier dann dafür angegangen
Und das zu Recht. Schon während der Hinrunde einen Wagner anzugehen zeigt von einer fast schon perversen Ungeduld. Wie kann man nur erwarten innerhalb von Monaten all die Fehler der letzten Jahre ausmerzen, speziell die der letzten Saison. Wagner hat in der Hinrunde klar aufgezeigt wo er hin will und wie das auf Schalke zukünftig aussehen soll. Und jetzt nach einer gewaltigen Verletzungsmisere anhand derer er zum umbauen gezwungen wurde und die Mannschaft sich nicht mehr zurecht findet und in einem Tief befindet, heißt es den Trainer in seiner Arbeit zu unterstützen. Jetzt heißt es zusammenzustehen und nicht schon wieder in blinden Aktionismus zu verfallen.
Wer jetzt den Kopf vom Trainer fordert, der wird auch wieder im Nov./Dez. bzw. Feber/März 2021 den Kopf vom neuen Trainer fordern. Denn wer ernsthaft glaubt man bekommt in kürzester Zeit alles wieder hin, der ist klar auf dem Holzweg. Und Schneider sieht das hoffentlich genauso, weil den Bremer Weg will ich nicht gehen. Und der erwartet uns, wenn wir erneut die Trainer nach jeder Krise rausschmeißen.
Wie soll sich denn jemals etwas bei uns entwickeln?! Manche Fans glauben wahrscheinlich auch, dass im Sommer ganz große und geniale Spieler eingekauft werden, um nächstes Jahr wieder volle Pulle anzugreifen. Da werden aber einige enttäuscht werden.
23.02.2020 - 12:43 Uhr
Diese hingerotzen Pamphlete gegen Wagner sind nervig, keine Frage. Genau so unnötig sind aber auch Kommentare, die sinngemäß sagen, dass Wagner schon wisse was er tue und man ihm nur vertrauen müsse. Das sehe ich nicht so. Unsere Trainerhistorie hat gezeigt, dass etliche Vorgänger es eben nicht besser wussten und wir uns glücklich schätzen konnten, dass wir die Reißleine gezogen haben.
Die Namensfolge von Keller, Breitenreiter und Weinzierl, sowie deren später Werdegänge, zeigen ganz deutlich, dass bedingungsloses Vertrauen nicht der richtige Weg ist. Zwar ist Kontinuität der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft, aber auch nur, wenn der Trainer über die nötige Eignung verfügt. Würde sich hier jemand sicher fühlen, wenn dieser Schlüssel in der Hand von Keller/Breitenreiter/Weinzierl liegt? Ich nicht.
Ich will Wagner nicht mit diesen gleichstellen, sondern nur aufzeigen, dass auch Trainer sich irren können und es nicht immer produktiv ist, sich an einen Namen zu klammern und ausgerechnet diesem die Zukunft des Vereins anzuvertrauen.
Um den Bogen auf die aktuelle sportliche Situation zu spannen: Die Lage, die wir gerade erleben, sollten wir ganz genau beobachten, weil sie gerade das bestätigt, was die Sorgen zu Wagners Verpflichtung waren. Genau dort gab es schon kritische Stimmen, die unkten, dass Wagner-Teams zwar viel und intensiv rennen können, aber der spielerische Aspekt im Hintergrund liegt.
Deswegen kann ich durchaus nachvollziehen, dass aktuell viele User skeptisch sind, weil Wagner eben noch nicht nachhaltig bewiesen hat, dass er einen großen Vertrauensvorschuss verdient hat. Er ist eben kein Ragnick mit ausgewiesener Expertise, sondern eher ein No-Name, der durch Underdog Fußball bekannt wurde.
Kurz noch zu Wagners Vergangenheit muss erwähnt werden, dass er nirgends das bewiesen hat, was man/ich hier von ihm erwartet. Ich erwarte von ihm, dass er hier eine spielerische Kultur einpflegt und dafür sorgt, dass sich Mannschaft und Verein gemeinsam entwickeln.
Bei der Dortmunder Reserve, in der dritten Liga, gehörte seine Mannschaft zu den Mannschaften mit den drittwenigsten Toren, in zwei von drei Drittligasaisons. Der Aufstieg war fulminant, letztendlich war die Mannschaft nach Beendigung der Zusammenarbeit schlechter als nach der Übernahme. Nun ist es nicht fair die Arbeit bei einer Zweitverwertung zu bewerten, weil die Fluktuation enorm ist, aber die damaligen Stimmen ließen mehrmals verlauten, dass man mit der sportlichen Entwicklung unzufrieden sei.
Bei Huddersfield waren die Vorzeichen grundverschieden. Er übernahm einen Verein mit minimalem Budget und entwickelte diesen enorm. Das ist definitiv auf der Habenseite von Wagner, aber für mich nur bedingt etwas, dass Vertrauen in seine Arbeit rechtfertigt. Er hat einen Verein mit absolutem Minimalistenfußball in die erste Liga geführt und dort ein Jahr gehalten. Die erste Saison war ähnlich zerfahren wie gerade unsere, was mir Hoffnung macht, dass Wagner sich nicht einfach abnutzt. Sein zweites Jahr war dann auch schon das besagte Aufstiegsjahr. Ehrlicherweise kam Huddersfield hier zum Aufstieg wie die Jungfrau zum Kinde. Das war dabei genau der Fußball den ich hier nicht sehen will., auch wenn ich mich hier nur auf Statistiken und Berichte berufen kann. So hatte der Spielstil eher was von Darmstadt unter Schuster, als von Kiel unter Walters. Also eher auf Sicherheit und Konter aufbauend, als auf spielerische Kultur und Offensivdrang. So gab es in einer 24er Liga nur 10 Teams die weniger Tore geschossen haben und es wurde das Kunststück vollbracht mit einer negativen Tordifferenz aufzusteigen. Die Playoffs wurden dann ähnlich minimalistisch gewonnen, durch einen Sieg im Elfmeterschießen. Auch die Premierleague-Saison war ähnlich geprägt. Die Mannschaft mit den wenigsten Toren, dafür aber mit der intensivsten Laufleistung. In der zweiten Saison konnte diese Intensität dann nicht gehalten werden und es gab keinerlei Pläne für eine andere Lösung. Das Ergebnis war dann ein klarer Abstieg.
Ich will hiermit nicht Wagners Erfolge unterbewerten, aber es sind für mich keine Referenzen, die ihn für eine Arbeit auf Schalke, und den Fußball den ich hier sehen will, besonders qualifizieren.
Das war jetzt leider sehr viel zu seiner längeren Vergangenheit, aber ich sehe hier die Parallelen zu unserem negativen Lauf.
Über lange Strecken der Hinrunde haben wir einen Fußball gespielt, mit dem ich mich identifizieren kann. Lauintensiv, aggressiv, aber auch spielerisch mutig. Diese Art war aber leider so intensiv, dass wir grundsätzlich in den letzten Minuten stehend K.O waren.
Seit dem Leverkusenspiel gab es einen Bruch und es ist nur noch selten das zu sehen, was uns ausgezeichnet hat. Dafür wird aber das deutlich, was bei der Wagnerverpflichtung Skepsis hervorgerufen hat, dass, sobald das Pressing nicht sitzt, es keine spielerische Idee gibt. Seit diesem Spieltag sind wir 14er in der Tabelle und haben aus zehn Spielen nur 11 Punkte geholt. Besonders negativ herausstechend ist die schlechte Offensive. So gibt es seit diesem Zeitraum, mit Bremen und Düsseldorf, nur zwei Mannschaften die weniger Tore erzielt haben. Besonders problematisch dabei ist, dass wir dabei keine Ladehemmung haben, sondern schlicht nicht zu Abschlüssen kommen. So sind wir auch bei den expected Goals in den Bottom Vier, seit diesem Spieltag. Auch auf die ganze Saison bezogen sind wir offensiv extrem einfallslos. So sind wir bei den Schüssen allgemein drittletzter.
Jetzt haben wir offensiv nicht die individuelle Qualität um Feuerwerke abzuliefern, aber unsere Offensive ist nicht so schlecht, dass sie weniger Tore/Abschlüsse haben sollte, als die Offensiven von Mainz, Köln oder Union. Eine Offensive mit Harit, Serdar und Raman hat immer eine gewisse Qualität und gehört sicher zur oberen Hälfte der Liga, eher mehr. Da sollte deutlich mehr drin sein, als wir zuletzt, seit einigen Spieltagen, zu sehen bekommen. Gerade weil wir ein gutes Mittelfeld haben sollte hier auch deutlich mehr drin sein. Wir haben durchschnittlich am siebtmeisten den Ball, aber können diese Possesions nicht in etwas effektiven umsetzen. Diese Diskrepanz zwischen Ballbesitz und erspielten Chancen zeigt für mich aktuell leider, dass Wagner der Mannschaft bisher keine Idee einimpfen konnte, wie man eine gegnerische Defensive bespielt. Leipzig war dafür wieder ein Musterbeispiel. Wir haben zwar viel den Ball, aber leider wenig Ideen damit.
Dagegen sind wir bei den intensiven Läufen und gewonnenen Zweikämpfen, auf die Saison gesehen, absolut Ligaführend. Das ist absolut positiv, hat aber den Makel, dass sich so eine Stärke schnell abnutzt und bei einer möglichen europäischen Teilnahme schnell zu einer Schwäche werden kann.
Viel zu langer Text, mit kurzer Botschaft. Ich kann aktuell gut nachvollziehen, dass einige ein unwohles Gefühl mit David Wagner haben. Er hat nicht die Qualifikationen, dass man ihm blind trauen könnte und aktuell bestätigt sich gerade einiges, was bei Wagners Verpflichtung kritisch angemerkt wurde.
Deswegen muss diese Phase der genau beobachtet werden. Es hilft niemanden, wenn wir uns jetzt in die Europa League retten, dann aber nächste Saison auf die Schnauze fallen, weil der intensive Fußball nicht mehr greift.
Zum Schluss noch einmal ganz deutlich, damit mich niemand missversteht: Mir geht es nicht darum Wagner wegzuschreiben, ich finde dieses weglächeln, dass er schon wisse was er mache und wir nur abwarten müssen nur ebenso falsch.
Es muss jetzt genau analysiert werden inwiefern es hiernach eine spielerische Entwicklung gibt.
Quellen:
https://www.bundesliga.com/en/stats/bundesliga/current-season/all-matchdays/club-stats
https://1xbet.whoscored.com/Regions/81/Tournaments/3/Seasons/7872/Stages/17682/TeamStatistics/Germany-Bundesliga-2019-2020
https://www.transfermarkt.de/david-wagner/profil/trainer/6092
https://understat.com/league/Bundesliga
Die Namensfolge von Keller, Breitenreiter und Weinzierl, sowie deren später Werdegänge, zeigen ganz deutlich, dass bedingungsloses Vertrauen nicht der richtige Weg ist. Zwar ist Kontinuität der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft, aber auch nur, wenn der Trainer über die nötige Eignung verfügt. Würde sich hier jemand sicher fühlen, wenn dieser Schlüssel in der Hand von Keller/Breitenreiter/Weinzierl liegt? Ich nicht.
Ich will Wagner nicht mit diesen gleichstellen, sondern nur aufzeigen, dass auch Trainer sich irren können und es nicht immer produktiv ist, sich an einen Namen zu klammern und ausgerechnet diesem die Zukunft des Vereins anzuvertrauen.
Um den Bogen auf die aktuelle sportliche Situation zu spannen: Die Lage, die wir gerade erleben, sollten wir ganz genau beobachten, weil sie gerade das bestätigt, was die Sorgen zu Wagners Verpflichtung waren. Genau dort gab es schon kritische Stimmen, die unkten, dass Wagner-Teams zwar viel und intensiv rennen können, aber der spielerische Aspekt im Hintergrund liegt.
Deswegen kann ich durchaus nachvollziehen, dass aktuell viele User skeptisch sind, weil Wagner eben noch nicht nachhaltig bewiesen hat, dass er einen großen Vertrauensvorschuss verdient hat. Er ist eben kein Ragnick mit ausgewiesener Expertise, sondern eher ein No-Name, der durch Underdog Fußball bekannt wurde.
Kurz noch zu Wagners Vergangenheit muss erwähnt werden, dass er nirgends das bewiesen hat, was man/ich hier von ihm erwartet. Ich erwarte von ihm, dass er hier eine spielerische Kultur einpflegt und dafür sorgt, dass sich Mannschaft und Verein gemeinsam entwickeln.
Bei der Dortmunder Reserve, in der dritten Liga, gehörte seine Mannschaft zu den Mannschaften mit den drittwenigsten Toren, in zwei von drei Drittligasaisons. Der Aufstieg war fulminant, letztendlich war die Mannschaft nach Beendigung der Zusammenarbeit schlechter als nach der Übernahme. Nun ist es nicht fair die Arbeit bei einer Zweitverwertung zu bewerten, weil die Fluktuation enorm ist, aber die damaligen Stimmen ließen mehrmals verlauten, dass man mit der sportlichen Entwicklung unzufrieden sei.
Bei Huddersfield waren die Vorzeichen grundverschieden. Er übernahm einen Verein mit minimalem Budget und entwickelte diesen enorm. Das ist definitiv auf der Habenseite von Wagner, aber für mich nur bedingt etwas, dass Vertrauen in seine Arbeit rechtfertigt. Er hat einen Verein mit absolutem Minimalistenfußball in die erste Liga geführt und dort ein Jahr gehalten. Die erste Saison war ähnlich zerfahren wie gerade unsere, was mir Hoffnung macht, dass Wagner sich nicht einfach abnutzt. Sein zweites Jahr war dann auch schon das besagte Aufstiegsjahr. Ehrlicherweise kam Huddersfield hier zum Aufstieg wie die Jungfrau zum Kinde. Das war dabei genau der Fußball den ich hier nicht sehen will., auch wenn ich mich hier nur auf Statistiken und Berichte berufen kann. So hatte der Spielstil eher was von Darmstadt unter Schuster, als von Kiel unter Walters. Also eher auf Sicherheit und Konter aufbauend, als auf spielerische Kultur und Offensivdrang. So gab es in einer 24er Liga nur 10 Teams die weniger Tore geschossen haben und es wurde das Kunststück vollbracht mit einer negativen Tordifferenz aufzusteigen. Die Playoffs wurden dann ähnlich minimalistisch gewonnen, durch einen Sieg im Elfmeterschießen. Auch die Premierleague-Saison war ähnlich geprägt. Die Mannschaft mit den wenigsten Toren, dafür aber mit der intensivsten Laufleistung. In der zweiten Saison konnte diese Intensität dann nicht gehalten werden und es gab keinerlei Pläne für eine andere Lösung. Das Ergebnis war dann ein klarer Abstieg.
Ich will hiermit nicht Wagners Erfolge unterbewerten, aber es sind für mich keine Referenzen, die ihn für eine Arbeit auf Schalke, und den Fußball den ich hier sehen will, besonders qualifizieren.
Das war jetzt leider sehr viel zu seiner längeren Vergangenheit, aber ich sehe hier die Parallelen zu unserem negativen Lauf.
Über lange Strecken der Hinrunde haben wir einen Fußball gespielt, mit dem ich mich identifizieren kann. Lauintensiv, aggressiv, aber auch spielerisch mutig. Diese Art war aber leider so intensiv, dass wir grundsätzlich in den letzten Minuten stehend K.O waren.
Seit dem Leverkusenspiel gab es einen Bruch und es ist nur noch selten das zu sehen, was uns ausgezeichnet hat. Dafür wird aber das deutlich, was bei der Wagnerverpflichtung Skepsis hervorgerufen hat, dass, sobald das Pressing nicht sitzt, es keine spielerische Idee gibt. Seit diesem Spieltag sind wir 14er in der Tabelle und haben aus zehn Spielen nur 11 Punkte geholt. Besonders negativ herausstechend ist die schlechte Offensive. So gibt es seit diesem Zeitraum, mit Bremen und Düsseldorf, nur zwei Mannschaften die weniger Tore erzielt haben. Besonders problematisch dabei ist, dass wir dabei keine Ladehemmung haben, sondern schlicht nicht zu Abschlüssen kommen. So sind wir auch bei den expected Goals in den Bottom Vier, seit diesem Spieltag. Auch auf die ganze Saison bezogen sind wir offensiv extrem einfallslos. So sind wir bei den Schüssen allgemein drittletzter.
Jetzt haben wir offensiv nicht die individuelle Qualität um Feuerwerke abzuliefern, aber unsere Offensive ist nicht so schlecht, dass sie weniger Tore/Abschlüsse haben sollte, als die Offensiven von Mainz, Köln oder Union. Eine Offensive mit Harit, Serdar und Raman hat immer eine gewisse Qualität und gehört sicher zur oberen Hälfte der Liga, eher mehr. Da sollte deutlich mehr drin sein, als wir zuletzt, seit einigen Spieltagen, zu sehen bekommen. Gerade weil wir ein gutes Mittelfeld haben sollte hier auch deutlich mehr drin sein. Wir haben durchschnittlich am siebtmeisten den Ball, aber können diese Possesions nicht in etwas effektiven umsetzen. Diese Diskrepanz zwischen Ballbesitz und erspielten Chancen zeigt für mich aktuell leider, dass Wagner der Mannschaft bisher keine Idee einimpfen konnte, wie man eine gegnerische Defensive bespielt. Leipzig war dafür wieder ein Musterbeispiel. Wir haben zwar viel den Ball, aber leider wenig Ideen damit.
Dagegen sind wir bei den intensiven Läufen und gewonnenen Zweikämpfen, auf die Saison gesehen, absolut Ligaführend. Das ist absolut positiv, hat aber den Makel, dass sich so eine Stärke schnell abnutzt und bei einer möglichen europäischen Teilnahme schnell zu einer Schwäche werden kann.
Viel zu langer Text, mit kurzer Botschaft. Ich kann aktuell gut nachvollziehen, dass einige ein unwohles Gefühl mit David Wagner haben. Er hat nicht die Qualifikationen, dass man ihm blind trauen könnte und aktuell bestätigt sich gerade einiges, was bei Wagners Verpflichtung kritisch angemerkt wurde.
Deswegen muss diese Phase der genau beobachtet werden. Es hilft niemanden, wenn wir uns jetzt in die Europa League retten, dann aber nächste Saison auf die Schnauze fallen, weil der intensive Fußball nicht mehr greift.
Zum Schluss noch einmal ganz deutlich, damit mich niemand missversteht: Mir geht es nicht darum Wagner wegzuschreiben, ich finde dieses weglächeln, dass er schon wisse was er mache und wir nur abwarten müssen nur ebenso falsch.
Es muss jetzt genau analysiert werden inwiefern es hiernach eine spielerische Entwicklung gibt.
Quellen:
https://www.bundesliga.com/en/stats/bundesliga/current-season/all-matchdays/club-stats
https://1xbet.whoscored.com/Regions/81/Tournaments/3/Seasons/7872/Stages/17682/TeamStatistics/Germany-Bundesliga-2019-2020
https://www.transfermarkt.de/david-wagner/profil/trainer/6092
https://understat.com/league/Bundesliga
23.02.2020 - 12:51 Uhr
Zitat von vanta81
Was mich stört sind die immer gleich bleibenden Aussagen von Wagner. Er sagt nach jedem Spiel das man die richtigen Schlüsse ziehen muss und weiter hart arbeiten muss, nur hat man das Gefühl das in den darauffolgenden Spielen immer die gleichen Fehler gemacht werden.
Was mich stört sind die immer gleich bleibenden Aussagen von Wagner. Er sagt nach jedem Spiel das man die richtigen Schlüsse ziehen muss und weiter hart arbeiten muss, nur hat man das Gefühl das in den darauffolgenden Spielen immer die gleichen Fehler gemacht werden.
Wie man's macht, ist es falsch.
Man kann sich nicht oft genug klar machen, dass für jedes Spiel stundenlange Analysen angestellt werden. Da stecken locker 100 Arbeitsstunden von Experten drin. Abgesehen von der Gegneranalyse wird man ständig Ideen entwickeln, wie man die vorhandenen Spieler am besten einsetzt und ihnen helfen kann, besser zu werden. Auch das wird sicherlich durch Analysen auf verschiedenen Ebenen unterstützt und nicht bloß auf dem Bauchgefühl des Trainers beruhen.
Was dann vor den Mikrofonen erzählt wird, ist doch bloß die minimal Zusammenfassung für uns Laien. Wenn jemand wie Tedesco die Welt mal an einfachen taktischen Gedanken teilhaben lassen wollte, guckten alle ungläubig und er galt sofort als verkopfter Streber, Laptoptrainer usw.
Wir können davon ausgehen, dass Wagner während des Spiels auch laufend drüber nachdenkt, ob er durch kleinere Systemumstellungen der Mannschaft helfen kann. Der Unterschied ist bloß, dass er das anders gegenüber der Presse kommuniziert, nämlich garnicht.
Das gleiche haben wir doch in allen Lebensbereichen, in denen wir ein großes Gefälle an Expertise haben:
Wenn mein Großvater, der nie großartig über die Grundrechenarten hinausgekommen ist, fragte warum ich die Klausur nicht bestanden habe, habe ich ihm auch erklärt, dass ich beim Rechnen nicht konzentriert war und mich beim nächsten Mal besser vorbereiten muss.
Hätte ich ihm erklären können, dass ich Probleme mit stochastischen Parametern und deren Verteilungsfunktionen hatte und deshalb nicht der Lage war die richtigen Ableitungen zu bilden? Klar. War aber komplettes Fachchinesisch für ihn und trägt nicht zum Verständnis bei.
Während ich versuchen könnte meinem Großvater immer mehr Details zu erklären, wenn ihn die Aussage "War unkonzentriert, muss mich besser vorbereiten" irgendwann nervt, kann Wagner in Interviews auch nicht alles raushauen, weil man dem nächsten Gegner nicht die Schwachstellen auf dem Silbertablett servieren will. Außerdem wären spezifische Aussagen zu Spielern auch nicht OK. Da mag es einige Probleme geben, die man aber definitiv nicht in die Öffentlichkeit bringen sollten.
Bspw. wäre denkbar, dass der Torwart mal ne Scheißwoche hat, weil es in der Familie einen Schicksalsschlag gab. Als Trainer kannst du dich jetzt aber nicht vor ein Mikrofon stellen und erzählen, dass der Torwart heute unkonzentriert war, weil der Lieblingsonkel gestorben ist. Also erzählst du was von "Jeder macht mal Fehler" und bleibst im Allgemeinen.
Wenn wir also immer die gleichen Phrasen hören, muss das nichts damit zu tun haben, dass der Trainer planlos ist. Da wird einfach die Verpflichtung sich öffentlich zum Spiel zu äußern abgearbeitet. Tausend Eindrücke und Analysen, die dem Trainer durch den Kopf schwirren, müssen in 3 Sätzen raus. Aber bitte auch noch in einer Art und Weise, die höflich wirkt und ungefähr das Empfinden der Fans trifft.
23.02.2020 - 14:52 Uhr
Wir sind aktuell sechster. Was die Offensive betrifft, hätte es wohl jeder unserer Akteure schwer, bei den über uns platzierten Vereinen überhaupt in den Spieltagskader zu schaffen.
Im Mittelfeld sind wir, was die Startelf betrifft, recht gut aufgestellt. Leider hat McKennie länger gefehlt, zuletzt Calli und Serdar. Dazu stecken Harit und Mascarell in einem kleinen Formtief. Der erste Ersatz für Mascarell ist leider noch verletzt.
Und reiht sich ein in die stark aufgestellte und gleichzeitig stark gebeutelte Defensive. Da spielen seit Wochen (Monaten?) grad zufällig die zwei, die eben fit sind.
Und auf die Torhüter-Situation einzugehen, hab ich grad keinen Bock.
Aktuell scheinen wir ein kleines Leistung- und wohl auch Stimmungsloch in der Mannschaft zu haben. Ich hoffe, Wagner motiviert und manövriert die Mannschaft da in den nächsten Wochen wieder raus. Doch insgesamt bin ich mit der Arbeit unseres Trainers bislang zufrieden.
Im Mittelfeld sind wir, was die Startelf betrifft, recht gut aufgestellt. Leider hat McKennie länger gefehlt, zuletzt Calli und Serdar. Dazu stecken Harit und Mascarell in einem kleinen Formtief. Der erste Ersatz für Mascarell ist leider noch verletzt.
Und reiht sich ein in die stark aufgestellte und gleichzeitig stark gebeutelte Defensive. Da spielen seit Wochen (Monaten?) grad zufällig die zwei, die eben fit sind.
Und auf die Torhüter-Situation einzugehen, hab ich grad keinen Bock.
Aktuell scheinen wir ein kleines Leistung- und wohl auch Stimmungsloch in der Mannschaft zu haben. Ich hoffe, Wagner motiviert und manövriert die Mannschaft da in den nächsten Wochen wieder raus. Doch insgesamt bin ich mit der Arbeit unseres Trainers bislang zufrieden.
23.02.2020 - 15:10 Uhr
Auf Schalke würde sogar Klopp scheitern.
Er hat in seiner ersten Saison in Dortmund
15x gewonnen, 14x Unentschieden gespielt und 5x verloren.
In seiner 2 Saison
16x gewonnen, 5x Unentschieden gespielt und 9x verloren.
Platz 6 und Platz 5 mit 59 und 57 Punkten.
Der Klopp hatte erst in der 3 Saison seinen Durchbruch.
Klopp in Liverpool
Erste Saison lasse ich außen vor, er kam mitten in der Saison und man erreichte nur Platz 8.
In seiner ersten kompletten Saison
22x gewonnen, 10x Unentschieden gespielt und 6x verloren.
In der 2 fast die selben Werte
21x gewonnen, 12x Unentschieden gespielt und 5x verloren.
Macht 76 und 75 Punkte und 2x für Platz 4.
Ab der 3 richtigen Saison hatte er seinen Durchbruch, der darin endet, dass er die CL geholt hat und diese Saison Englischer Meister wird.
Im Gegenzug ist Klopp 2x im UEFA-Cup in der ersten Runde rausgeflogen mit Mainz und Dortmund. Bei seiner ersten Teilnahme an der Europa League und Champions League ist Klopp in der Gruppenphase gescheitert. Er hat 4 jahrelang Lehrgeld bezahlt (gescheitert), 3 Jahre davon in Dortmund.
Danach ist er mit Dortmund 1x ins CL Finale gekommen, mit Liverpool 2x und 1x auch ind Europa League Finale.
Wagner hat aktuell 2x gegen dem fcb verloren, 1x gegen Leipzig, 1x Leverkusen und 1x Hoffenheim verloren.
Schalke hat
2x gegen die stärkste Mannschaft der Bundesliga verloren, Rekordmeister und so. Die haben übrigens Dortmund 4:0 besiegt.
1x gegen die 2 oder 3 stärkste Mannschaft (je nachdem, wen man stärker sieht Leipzig oder Dortmund). Leipzig hat 2x gegen den fcb und 1x gegen Leverkusen und Dortmund Unentschieden gespielt.
1x gegen die 4 stärkste Mannschaft der Bundesliga verloren. Leverkusen pendelt seit über 10 Jahren zwischen Platz 2 und 5. Ausnahmen die Saison 16/17. Diese Saison hat Leverkusen übrigens Dortmund und Bayern geschlagen und ein Unentschieden gegen Leipzig herausgeholt.
1x gegen den neuen internationalen Daueranwärter mit Hoffenheim. In den letzten 3 Saison 2 CL und diese Saison ist die EL möglich. Die haben neben Schalke auch Bayern und Dortmund geschlagen und gegen Gladbach ein Unentschieden geholt.
Schalke hat nur gegen Mannschaften verloren, die wahrscheinlich auch am Ende um die Internationalen Plätze kämpfen werden. Wenn man sich dazu erinnert, das Schalke letzte Saison gegen den Abstieg gespielt hat, dann versteh ich die Leute nicht.
Man spielt mit einen Kader, der nicht die Stärke für das internationale Geschäft hat, um die Internationalen Plätze mit guten Chancen am Ende auf Platz 6 oder 7 zu landen.
Das Saisonziel ist, für alle die es nicht mitbekommen haben, einen leicht besseren Saisonplatz als letzte Saison zu haben (Platz 8-12).
Hinzukommen Verletzungen und längeren Sperren von Kenny, Sane, Stambouli, Nastasic, Mckennie, Serdar, Caligiuri, Raman, (Schubert) und Nübel. Das sind alles potentielle Stammspieler, wodurch Schalke regelmäßig umstellen muss. Dadurch kannst du keine Routine aufbauen und die Spieler sind körperlich nicht topfit. Stattdessen muss du das System so einfach wie nur möglich machen, damit ein Außenverteidiger wie Oczipka Innenverteidiger spielen kann ohne das es zu großen Problemen führt.
Im großen und ganzen wird, meiner Meinung nach, zu viel gemeckert. Wenn ihr sofort Veränderungen wollt, dann müsst Ihr Dortmund oder den Fcb anfeuern. Die haben genug Qualität um regelmäßig agieren und reagieren zu können. Schalke hat aktuell nicht die Qualität für mehr und wird auch nächste Saison nicht viel schöner spielen aber die Mannschaft wird durch die besseren Strukturen und Hierarchien von Schneider und etc besser werden.
Nur wird das einige Jahre dauern, genauso wie bei Klopp mit Dortmund und Liverpool.
Er hat in seiner ersten Saison in Dortmund
15x gewonnen, 14x Unentschieden gespielt und 5x verloren.
In seiner 2 Saison
16x gewonnen, 5x Unentschieden gespielt und 9x verloren.
Platz 6 und Platz 5 mit 59 und 57 Punkten.
Der Klopp hatte erst in der 3 Saison seinen Durchbruch.
Klopp in Liverpool
Erste Saison lasse ich außen vor, er kam mitten in der Saison und man erreichte nur Platz 8.
In seiner ersten kompletten Saison
22x gewonnen, 10x Unentschieden gespielt und 6x verloren.
In der 2 fast die selben Werte
21x gewonnen, 12x Unentschieden gespielt und 5x verloren.
Macht 76 und 75 Punkte und 2x für Platz 4.
Ab der 3 richtigen Saison hatte er seinen Durchbruch, der darin endet, dass er die CL geholt hat und diese Saison Englischer Meister wird.
Im Gegenzug ist Klopp 2x im UEFA-Cup in der ersten Runde rausgeflogen mit Mainz und Dortmund. Bei seiner ersten Teilnahme an der Europa League und Champions League ist Klopp in der Gruppenphase gescheitert. Er hat 4 jahrelang Lehrgeld bezahlt (gescheitert), 3 Jahre davon in Dortmund.
Danach ist er mit Dortmund 1x ins CL Finale gekommen, mit Liverpool 2x und 1x auch ind Europa League Finale.
Wagner hat aktuell 2x gegen dem fcb verloren, 1x gegen Leipzig, 1x Leverkusen und 1x Hoffenheim verloren.
Schalke hat
2x gegen die stärkste Mannschaft der Bundesliga verloren, Rekordmeister und so. Die haben übrigens Dortmund 4:0 besiegt.
1x gegen die 2 oder 3 stärkste Mannschaft (je nachdem, wen man stärker sieht Leipzig oder Dortmund). Leipzig hat 2x gegen den fcb und 1x gegen Leverkusen und Dortmund Unentschieden gespielt.
1x gegen die 4 stärkste Mannschaft der Bundesliga verloren. Leverkusen pendelt seit über 10 Jahren zwischen Platz 2 und 5. Ausnahmen die Saison 16/17. Diese Saison hat Leverkusen übrigens Dortmund und Bayern geschlagen und ein Unentschieden gegen Leipzig herausgeholt.
1x gegen den neuen internationalen Daueranwärter mit Hoffenheim. In den letzten 3 Saison 2 CL und diese Saison ist die EL möglich. Die haben neben Schalke auch Bayern und Dortmund geschlagen und gegen Gladbach ein Unentschieden geholt.
Schalke hat nur gegen Mannschaften verloren, die wahrscheinlich auch am Ende um die Internationalen Plätze kämpfen werden. Wenn man sich dazu erinnert, das Schalke letzte Saison gegen den Abstieg gespielt hat, dann versteh ich die Leute nicht.
Man spielt mit einen Kader, der nicht die Stärke für das internationale Geschäft hat, um die Internationalen Plätze mit guten Chancen am Ende auf Platz 6 oder 7 zu landen.
Das Saisonziel ist, für alle die es nicht mitbekommen haben, einen leicht besseren Saisonplatz als letzte Saison zu haben (Platz 8-12).
Hinzukommen Verletzungen und längeren Sperren von Kenny, Sane, Stambouli, Nastasic, Mckennie, Serdar, Caligiuri, Raman, (Schubert) und Nübel. Das sind alles potentielle Stammspieler, wodurch Schalke regelmäßig umstellen muss. Dadurch kannst du keine Routine aufbauen und die Spieler sind körperlich nicht topfit. Stattdessen muss du das System so einfach wie nur möglich machen, damit ein Außenverteidiger wie Oczipka Innenverteidiger spielen kann ohne das es zu großen Problemen führt.
Im großen und ganzen wird, meiner Meinung nach, zu viel gemeckert. Wenn ihr sofort Veränderungen wollt, dann müsst Ihr Dortmund oder den Fcb anfeuern. Die haben genug Qualität um regelmäßig agieren und reagieren zu können. Schalke hat aktuell nicht die Qualität für mehr und wird auch nächste Saison nicht viel schöner spielen aber die Mannschaft wird durch die besseren Strukturen und Hierarchien von Schneider und etc besser werden.
Nur wird das einige Jahre dauern, genauso wie bei Klopp mit Dortmund und Liverpool.
23.02.2020 - 15:48 Uhr
Problem ist aktuell doch weniger, dass wir von Bayern, RBL oder auch Dortmund abgeschossen werden/würden, sondern, dass es auch gegen Paderborn, Mainz oder Hertha nicht zu siegen reicht. Kommende Woche in Köln wird ein extrem wichtiges Spiel für den weiteren Saisonverlauf sein. Wenn man da verliert, muss man sich eher nach unten orientieren.
Ich sehe es momentan eher gelassen, in dieser Saison gibt es nicht viel zu gewinnen. CL ist nicht drin, EL ist absolut nicht erstrebenswert. Du verdienst erst sehr spät Geld, dafür zerlegt es Dir die Trainingswoche und je nach Platz die Vorbereitung gleich mit. Da werde ich lieber 8. und versuche das Team sinnvoll zu verstärken, um dann kommende Saison einen konkurrenzfähigeren Kader zu haben.
Es kann doch wirklich nicht verwundern, dass nach vorne nichts geht. Unser Offensivpotenzial gehört absolut nicht in die Top 8 der Bundesliga. Da sind viele Teams deutlich besser aufgestellt, auch solche, die (noch) hinter uns stehen. Wir waren in der Hinrunde davon abhängig, dass Harit etwas kreiert, dass es nun eben eng wird. Am auffälligsten scheint mir doch unsere seit vielen Jahren anhaltende Schwäche auf den Außen. Da wird sehr wenig kreiert, inzwischen durch mehrheitlich Raute auch bewusst auf Außenspieler verzichtet. Überzeugend finde ich das als System nicht, beim aktuellen Kader aber für die meisten Spiele eine logische Wahl. Unser größtes Manko sind weiterhin zu geringes Tempo und zu wenige Spieler, die ein eins gegen eins auflösen können. Solange das so bleibt, werden wir regelmäßig ziemlich öde Spiele geboten bekommen.
Ich wäre ganz froh, wenn wir Gregoritsch für vorne drin behalten, Burgstaller abgeben und Spieler dazuholen, die Tempo und Technik mitbringen. Solange wir unser Offensivspiel nicht auf breitere Schultern als die Harits stellen, wird kein Trainer uns dauerhaft zurück in die Top 5 führen können. Allerdings ist es eben auch schwer Qualität hinzuzugewinnen, weil wir keine furchtbar attraktive Adresse sind.
Ich sehe es momentan eher gelassen, in dieser Saison gibt es nicht viel zu gewinnen. CL ist nicht drin, EL ist absolut nicht erstrebenswert. Du verdienst erst sehr spät Geld, dafür zerlegt es Dir die Trainingswoche und je nach Platz die Vorbereitung gleich mit. Da werde ich lieber 8. und versuche das Team sinnvoll zu verstärken, um dann kommende Saison einen konkurrenzfähigeren Kader zu haben.
Es kann doch wirklich nicht verwundern, dass nach vorne nichts geht. Unser Offensivpotenzial gehört absolut nicht in die Top 8 der Bundesliga. Da sind viele Teams deutlich besser aufgestellt, auch solche, die (noch) hinter uns stehen. Wir waren in der Hinrunde davon abhängig, dass Harit etwas kreiert, dass es nun eben eng wird. Am auffälligsten scheint mir doch unsere seit vielen Jahren anhaltende Schwäche auf den Außen. Da wird sehr wenig kreiert, inzwischen durch mehrheitlich Raute auch bewusst auf Außenspieler verzichtet. Überzeugend finde ich das als System nicht, beim aktuellen Kader aber für die meisten Spiele eine logische Wahl. Unser größtes Manko sind weiterhin zu geringes Tempo und zu wenige Spieler, die ein eins gegen eins auflösen können. Solange das so bleibt, werden wir regelmäßig ziemlich öde Spiele geboten bekommen.
Ich wäre ganz froh, wenn wir Gregoritsch für vorne drin behalten, Burgstaller abgeben und Spieler dazuholen, die Tempo und Technik mitbringen. Solange wir unser Offensivspiel nicht auf breitere Schultern als die Harits stellen, wird kein Trainer uns dauerhaft zurück in die Top 5 führen können. Allerdings ist es eben auch schwer Qualität hinzuzugewinnen, weil wir keine furchtbar attraktive Adresse sind.
23.02.2020 - 17:12 Uhr
Thematisch deutlich besser hier aufgehoben, deshalb verschoben.
Weil Wagner freiwillig schlecht spielen lässt?
Kein Trainer hier bekommt die Möglichkeit duie Schlinge um seinen Hals zu legen, weil der Mob ihn vorher gelyncht haben wird.
Es gibt einen Unterschied zwischen Input und Output. Unterschiedlicher Input kann trotzdem zum selben Output führen. Was du machst, ist dir den Output anzugucken und der gefällt dir nicht. Das ist sogar verständlich, dass er dir nicht gefällt. Aber es interessiert dich anscheinend nur bedingt, wie dieser zu Stande kommt.
Was müsste Wagner machen, damit du ihm zugestehst, dass er probiert etwas zu verbessern?
Soll er das System ändern, die Aufstellung, den Spielaufbau, mehr Ballbesitz, mehr Vertikalität, mehr flache Pääse, mehr Flanken? Oder ist dir das alles völlig egal, weil du es nur danach bewertest ob es funktioniert hat?
Was hättest du gemacht, wenn Wagner komplett das System umgestellt hätte und wir hätten ebenfalls 0:5 verloren? War es dann falsch das System zu wechseln? Hat er dann unnötig das bekannte System gewechselt und die Mannschaft dami verunsichert?
Dir geht es darum, dass aktuell der sportliche Erfolg fehlt und der Trainer ist für das Sportliche verantwortlich. Also macht er etwas falsch, er ist Schuld. Ändert er nichts und es scheitert ist er der Dumme. Ändert er was uns er scheitert...ist er der Dumme. Und er bleibt der Dumme, bis er entweder nicht mehr Trainer ist oder wieder erfolgreich.
Wunderbar differenzierte Analyse, faire Berurteilung von Wagners Arbeit.
Ich gebe zu, so explizit hast du es nicht geschrieben, aber lieg ich wirklich falsch damit?
Kritisier ihn entweder konkreter oder gesteh ein, dass du lediglich unzufrieden bist und nur willst, dass es wieder besser wird. Wobei letzteres völlig in Ordnung wäre. Das bedeutet dann aber, dass man sich plumpes Gemecker spart.
Das scheiß Thema haben wir in jeder sportlich schwierigen Situation. Wenn es nicht läuft, motzen die Fans. Im Verein kann sich alles ändern, aber dieses elendige Herumgeheule ist wohl die eigentliche Schalker Identität. Und das Problem.
Zitat von siggi4peter
Jeder Trainer, der in den nächsten Jahren an irgendeinem Punkt aufhört Fußball spielen zu lassen, wird sich die Schlinge selbst um den Hals legen.
Das Problem sind nicht ein paar schlechte Spiele, sondern dass man größtenteils das selbe macht und anscheinend davon ausgeht dass es besser klappt. (insanity is doing the same thing over and over again and expect different outcomes)
Zitat von bluey04
Du heulst nicht in einer Ecke, aber jammerst hier im Forum. Frust ist ja durchaus legitim, aber bedeutet das, dass man den auf stumpfe Art und Weise veröffentlichen muss?
Bei der Hertha geht es gerade drunter und drüber und Köln hat einen Lauf. Wir haben derzeit Probleme und manchmal fehlt dann nur der Dosenöffner und es läuft wieder besser.
Warum dein Beitrag kritisch ist, ist weil es das typische Schalker Syndrom verkörpert: Selbstmitleid. Und darauf folgt in schöner Regelmäßigkeit dann Selbstzerstörung. Es läuft gerade nicht bei uns, aber dessen ist sich jeder bewusst. Dadurch das wir uns gegenseitig darin bestärken das es nicht läuft wird es doch nicht besser. Galgenhumor ist angebracht, wenn der Kopf in der Schlinge steckt und die Hände gefesselt sind. Aber Schalke legt sich gerne selbst die Schlinge um und schreit das rum, wie grausig doch alles sei.
Wir können entweder betrauern, dass die letzten Spiele scheiße waren oder uns darauf fokusieren, dass die nächsten besser werden. Oder wir bedauern, dass es bei anderen viel besser läuft und kommen mit unseren Problemen kein bisschen weiter.
Zitat von siggi4peter
Soll ich mich heulend in die Ecke legen weil Schalke auf den Sack bekommen hat?
Es nennt sich Galgenhumor. Deal with it
Zitat von S04-Maniac
Na wie gut, dass in Berlin seitdem auch nichts passiert ist.
Wie man hinter so einen Beitrag auch noch so'n kack grinsesmiley klatschen kann... Solche Fans brauchen wir!
Zitat von siggi4peter
Köln schießt 5 Tore gegen die Hertha, wir nichtmal eins.
Muss an der Tagesform liegen
Köln schießt 5 Tore gegen die Hertha, wir nichtmal eins.
Muss an der Tagesform liegen

Na wie gut, dass in Berlin seitdem auch nichts passiert ist.
Wie man hinter so einen Beitrag auch noch so'n kack grinsesmiley klatschen kann... Solche Fans brauchen wir!
Soll ich mich heulend in die Ecke legen weil Schalke auf den Sack bekommen hat?
Es nennt sich Galgenhumor. Deal with it
Du heulst nicht in einer Ecke, aber jammerst hier im Forum. Frust ist ja durchaus legitim, aber bedeutet das, dass man den auf stumpfe Art und Weise veröffentlichen muss?
Bei der Hertha geht es gerade drunter und drüber und Köln hat einen Lauf. Wir haben derzeit Probleme und manchmal fehlt dann nur der Dosenöffner und es läuft wieder besser.
Warum dein Beitrag kritisch ist, ist weil es das typische Schalker Syndrom verkörpert: Selbstmitleid. Und darauf folgt in schöner Regelmäßigkeit dann Selbstzerstörung. Es läuft gerade nicht bei uns, aber dessen ist sich jeder bewusst. Dadurch das wir uns gegenseitig darin bestärken das es nicht läuft wird es doch nicht besser. Galgenhumor ist angebracht, wenn der Kopf in der Schlinge steckt und die Hände gefesselt sind. Aber Schalke legt sich gerne selbst die Schlinge um und schreit das rum, wie grausig doch alles sei.
Wir können entweder betrauern, dass die letzten Spiele scheiße waren oder uns darauf fokusieren, dass die nächsten besser werden. Oder wir bedauern, dass es bei anderen viel besser läuft und kommen mit unseren Problemen kein bisschen weiter.
Jeder Trainer, der in den nächsten Jahren an irgendeinem Punkt aufhört Fußball spielen zu lassen, wird sich die Schlinge selbst um den Hals legen.
Das Problem sind nicht ein paar schlechte Spiele, sondern dass man größtenteils das selbe macht und anscheinend davon ausgeht dass es besser klappt. (insanity is doing the same thing over and over again and expect different outcomes)
Weil Wagner freiwillig schlecht spielen lässt?
Kein Trainer hier bekommt die Möglichkeit duie Schlinge um seinen Hals zu legen, weil der Mob ihn vorher gelyncht haben wird.
Es gibt einen Unterschied zwischen Input und Output. Unterschiedlicher Input kann trotzdem zum selben Output führen. Was du machst, ist dir den Output anzugucken und der gefällt dir nicht. Das ist sogar verständlich, dass er dir nicht gefällt. Aber es interessiert dich anscheinend nur bedingt, wie dieser zu Stande kommt.
Was müsste Wagner machen, damit du ihm zugestehst, dass er probiert etwas zu verbessern?
Soll er das System ändern, die Aufstellung, den Spielaufbau, mehr Ballbesitz, mehr Vertikalität, mehr flache Pääse, mehr Flanken? Oder ist dir das alles völlig egal, weil du es nur danach bewertest ob es funktioniert hat?
Was hättest du gemacht, wenn Wagner komplett das System umgestellt hätte und wir hätten ebenfalls 0:5 verloren? War es dann falsch das System zu wechseln? Hat er dann unnötig das bekannte System gewechselt und die Mannschaft dami verunsichert?
Dir geht es darum, dass aktuell der sportliche Erfolg fehlt und der Trainer ist für das Sportliche verantwortlich. Also macht er etwas falsch, er ist Schuld. Ändert er nichts und es scheitert ist er der Dumme. Ändert er was uns er scheitert...ist er der Dumme. Und er bleibt der Dumme, bis er entweder nicht mehr Trainer ist oder wieder erfolgreich.
Wunderbar differenzierte Analyse, faire Berurteilung von Wagners Arbeit.
Ich gebe zu, so explizit hast du es nicht geschrieben, aber lieg ich wirklich falsch damit?
Kritisier ihn entweder konkreter oder gesteh ein, dass du lediglich unzufrieden bist und nur willst, dass es wieder besser wird. Wobei letzteres völlig in Ordnung wäre. Das bedeutet dann aber, dass man sich plumpes Gemecker spart.
Das scheiß Thema haben wir in jeder sportlich schwierigen Situation. Wenn es nicht läuft, motzen die Fans. Im Verein kann sich alles ändern, aber dieses elendige Herumgeheule ist wohl die eigentliche Schalker Identität. Und das Problem.
23.02.2020 - 18:21 Uhr
Zitat von bluey04
Thematisch deutlich besser hier aufgehoben, deshalb verschoben.
Weil Wagner freiwillig schlecht spielen lässt?
Kein Trainer hier bekommt die Möglichkeit duie Schlinge um seinen Hals zu legen, weil der Mob ihn vorher gelyncht haben wird.
Es gibt einen Unterschied zwischen Input und Output. Unterschiedlicher Input kann trotzdem zum selben Output führen. Was du machst, ist dir den Output anzugucken und der gefällt dir nicht. Das ist sogar verständlich, dass er dir nicht gefällt. Aber es interessiert dich anscheinend nur bedingt, wie dieser zu Stande kommt.
Was müsste Wagner machen, damit du ihm zugestehst, dass er probiert etwas zu verbessern?
Soll er das System ändern, die Aufstellung, den Spielaufbau, mehr Ballbesitz, mehr Vertikalität, mehr flache Pääse, mehr Flanken? Oder ist dir das alles völlig egal, weil du es nur danach bewertest ob es funktioniert hat?
Was hättest du gemacht, wenn Wagner komplett das System umgestellt hätte und wir hätten ebenfalls 0:5 verloren? War es dann falsch das System zu wechseln? Hat er dann unnötig das bekannte System gewechselt und die Mannschaft dami verunsichert?
Dir geht es darum, dass aktuell der sportliche Erfolg fehlt und der Trainer ist für das Sportliche verantwortlich. Also macht er etwas falsch, er ist Schuld. Ändert er nichts und es scheitert ist er der Dumme. Ändert er was uns er scheitert...ist er der Dumme. Und er bleibt der Dumme, bis er entweder nicht mehr Trainer ist oder wieder erfolgreich.
Wunderbar differenzierte Analyse, faire Berurteilung von Wagners Arbeit.
Ich gebe zu, so explizit hast du es nicht geschrieben, aber lieg ich wirklich falsch damit?
Kritisier ihn entweder konkreter oder gesteh ein, dass du lediglich unzufrieden bist und nur willst, dass es wieder besser wird. Wobei letzteres völlig in Ordnung wäre. Das bedeutet dann aber, dass man sich plumpes Gemecker spart.
Das scheiß Thema haben wir in jeder sportlich schwierigen Situation. Wenn es nicht läuft, motzen die Fans. Im Verein kann sich alles ändern, aber dieses elendige Herumgeheule ist wohl die eigentliche Schalker Identität. Und das Problem.
Thematisch deutlich besser hier aufgehoben, deshalb verschoben.
Zitat von siggi4peter
Jeder Trainer, der in den nächsten Jahren an irgendeinem Punkt aufhört Fußball spielen zu lassen, wird sich die Schlinge selbst um den Hals legen.
Das Problem sind nicht ein paar schlechte Spiele, sondern dass man größtenteils das selbe macht und anscheinend davon ausgeht dass es besser klappt. (insanity is doing the same thing over and over again and expect different outcomes)
Zitat von bluey04
Du heulst nicht in einer Ecke, aber jammerst hier im Forum. Frust ist ja durchaus legitim, aber bedeutet das, dass man den auf stumpfe Art und Weise veröffentlichen muss?
Bei der Hertha geht es gerade drunter und drüber und Köln hat einen Lauf. Wir haben derzeit Probleme und manchmal fehlt dann nur der Dosenöffner und es läuft wieder besser.
Warum dein Beitrag kritisch ist, ist weil es das typische Schalker Syndrom verkörpert: Selbstmitleid. Und darauf folgt in schöner Regelmäßigkeit dann Selbstzerstörung. Es läuft gerade nicht bei uns, aber dessen ist sich jeder bewusst. Dadurch das wir uns gegenseitig darin bestärken das es nicht läuft wird es doch nicht besser. Galgenhumor ist angebracht, wenn der Kopf in der Schlinge steckt und die Hände gefesselt sind. Aber Schalke legt sich gerne selbst die Schlinge um und schreit das rum, wie grausig doch alles sei.
Wir können entweder betrauern, dass die letzten Spiele scheiße waren oder uns darauf fokusieren, dass die nächsten besser werden. Oder wir bedauern, dass es bei anderen viel besser läuft und kommen mit unseren Problemen kein bisschen weiter.
Zitat von siggi4peter
Soll ich mich heulend in die Ecke legen weil Schalke auf den Sack bekommen hat?
Es nennt sich Galgenhumor. Deal with it
Zitat von S04-Maniac
Na wie gut, dass in Berlin seitdem auch nichts passiert ist.
Wie man hinter so einen Beitrag auch noch so'n kack grinsesmiley klatschen kann... Solche Fans brauchen wir!
Zitat von siggi4peter
Köln schießt 5 Tore gegen die Hertha, wir nichtmal eins.
Muss an der Tagesform liegen
Köln schießt 5 Tore gegen die Hertha, wir nichtmal eins.
Muss an der Tagesform liegen

Na wie gut, dass in Berlin seitdem auch nichts passiert ist.
Wie man hinter so einen Beitrag auch noch so'n kack grinsesmiley klatschen kann... Solche Fans brauchen wir!
Soll ich mich heulend in die Ecke legen weil Schalke auf den Sack bekommen hat?
Es nennt sich Galgenhumor. Deal with it
Du heulst nicht in einer Ecke, aber jammerst hier im Forum. Frust ist ja durchaus legitim, aber bedeutet das, dass man den auf stumpfe Art und Weise veröffentlichen muss?
Bei der Hertha geht es gerade drunter und drüber und Köln hat einen Lauf. Wir haben derzeit Probleme und manchmal fehlt dann nur der Dosenöffner und es läuft wieder besser.
Warum dein Beitrag kritisch ist, ist weil es das typische Schalker Syndrom verkörpert: Selbstmitleid. Und darauf folgt in schöner Regelmäßigkeit dann Selbstzerstörung. Es läuft gerade nicht bei uns, aber dessen ist sich jeder bewusst. Dadurch das wir uns gegenseitig darin bestärken das es nicht läuft wird es doch nicht besser. Galgenhumor ist angebracht, wenn der Kopf in der Schlinge steckt und die Hände gefesselt sind. Aber Schalke legt sich gerne selbst die Schlinge um und schreit das rum, wie grausig doch alles sei.
Wir können entweder betrauern, dass die letzten Spiele scheiße waren oder uns darauf fokusieren, dass die nächsten besser werden. Oder wir bedauern, dass es bei anderen viel besser läuft und kommen mit unseren Problemen kein bisschen weiter.
Jeder Trainer, der in den nächsten Jahren an irgendeinem Punkt aufhört Fußball spielen zu lassen, wird sich die Schlinge selbst um den Hals legen.
Das Problem sind nicht ein paar schlechte Spiele, sondern dass man größtenteils das selbe macht und anscheinend davon ausgeht dass es besser klappt. (insanity is doing the same thing over and over again and expect different outcomes)
Weil Wagner freiwillig schlecht spielen lässt?
Kein Trainer hier bekommt die Möglichkeit duie Schlinge um seinen Hals zu legen, weil der Mob ihn vorher gelyncht haben wird.
Es gibt einen Unterschied zwischen Input und Output. Unterschiedlicher Input kann trotzdem zum selben Output führen. Was du machst, ist dir den Output anzugucken und der gefällt dir nicht. Das ist sogar verständlich, dass er dir nicht gefällt. Aber es interessiert dich anscheinend nur bedingt, wie dieser zu Stande kommt.
Was müsste Wagner machen, damit du ihm zugestehst, dass er probiert etwas zu verbessern?
Soll er das System ändern, die Aufstellung, den Spielaufbau, mehr Ballbesitz, mehr Vertikalität, mehr flache Pääse, mehr Flanken? Oder ist dir das alles völlig egal, weil du es nur danach bewertest ob es funktioniert hat?
Was hättest du gemacht, wenn Wagner komplett das System umgestellt hätte und wir hätten ebenfalls 0:5 verloren? War es dann falsch das System zu wechseln? Hat er dann unnötig das bekannte System gewechselt und die Mannschaft dami verunsichert?
Dir geht es darum, dass aktuell der sportliche Erfolg fehlt und der Trainer ist für das Sportliche verantwortlich. Also macht er etwas falsch, er ist Schuld. Ändert er nichts und es scheitert ist er der Dumme. Ändert er was uns er scheitert...ist er der Dumme. Und er bleibt der Dumme, bis er entweder nicht mehr Trainer ist oder wieder erfolgreich.
Wunderbar differenzierte Analyse, faire Berurteilung von Wagners Arbeit.
Ich gebe zu, so explizit hast du es nicht geschrieben, aber lieg ich wirklich falsch damit?
Kritisier ihn entweder konkreter oder gesteh ein, dass du lediglich unzufrieden bist und nur willst, dass es wieder besser wird. Wobei letzteres völlig in Ordnung wäre. Das bedeutet dann aber, dass man sich plumpes Gemecker spart.
Das scheiß Thema haben wir in jeder sportlich schwierigen Situation. Wenn es nicht läuft, motzen die Fans. Im Verein kann sich alles ändern, aber dieses elendige Herumgeheule ist wohl die eigentliche Schalker Identität. Und das Problem.
Nein es geht mir gerade nicht nur um den sportlichen Erfolg. Mir wäre es auch Recht gewesen statt den drei Unentschieden einen Sieg und zwei Niederlagen zu holen. Viele argumentieren damit, dass Wagner versucht die Defensive zu stabilisieren. Warum? Weil man im Spiel gegen Bayern zu viele Gegentore gefangen hat? Ich erinnere mich an kein Spiel wo die Balance zwischen Offensive und Defensive so schlecht war, dass wir blind von einem in den nächsten Konter gelaufen sind.
Wenn das in Spielen wie gegen Paderborn oder Mainz passiert wäre, dann ist das so, aber es gibt die Möglichkeit daran zu arbeiten. Stellschrauben zu verstellen und die optimale Abstimmung zu finden.
Bis zum Leipzig Spiel haben wir uns wohl eher prophylaktisch auf die Defensive fokussiert.
Wenn du meine letzten Beiträge gelesen hättest (was du scheinbar nicht getan hast, sonst würdest du mir kein plumpes Gemeckere vorwerfen) ist die Passivität wie gegen Hertha(Pokal), Paderborn und Mainz in den ersten 45 Minuten. Wagner hat gezeigt, dass er die Mannschaft erreicht und so im zweiten Durchgang mehr rausholen kann. Ich finde diesen Ansatz aber schlichtweg falsch, weil man sich damit scheinbar auch in eine Art Lethargie spielen kann und dann muss man sich damit zufrieden geben, dass man heute eben nichts mehr erreicht (wie gegen Mainz).
Zwei der drei Spiele waren im eigenen Stadion und da finde ich diese Ausrichtung nicht in Ordnung und man gibt dem Gegner Selbstvertrauen weil er mehr Spielanteile gewinnt.
Kommen wir zu deiner Input/Output Theorie:
Zu beobachtender Output: zunehmende Passivität, schlechte Verbindung zwischen Defensive und Offensive, trotzdem ganz passable Ballbesitzstatistik.
Zu beobachtender Input: Mascarell lässt sich zunehmend zwischen die IV fallen, obwohl wie gegen Mainz Todibo gute Pässte gespielt hat, dadurch wird die Lücke im MF riesig. Krönung jetzt gegen Leipzig eine 5er Kette mit Mascarell als Zentrale. Davor gab es keine Anhäufung von gefährlichen Gegenangriffen weil Mascarell zu weit aufgerückt wäre.
Weitere Taktisch fragwürdige Entscheidungen:
in einem Spiel gegen Mainz (mit Raute) merken wir, dass wir im MF kaum zum Zuge kommen. Deshalb fallen die 8er immer wieder auf die Außen, um so Überzahl gegen die mit 5er Kette agierenden Mainzer zu schaffen. Endeffekt: Im Spielaufbau gibt es kaum Anspielstationen, der Laufweg für die AV wird blockiert und es gibt kaum Möglichkeiten über die Außen nach Vorne zu kommen außer Longline Pässe.
Mag sein, dass Mascarells Rolle zu diesem Zustand beigetragen hat.
Die Formation:
Die Raute hat mit dem Sieg in der HR gegen Leipzig gut funktioniert weil wir fortan das unter Wagner gut entstandene Umschaltspiel umsetzen konnten. Dabei wurde häufig schnell durch die Mitte in die Spitze gespielt. Das hat auch noch gegen Gladbach gut funktioniert. Aber vorallem kleine Gegner haben uns das Leben ziemlich einfach schwer gemacht in dem sie die Räume in der Mitte eng gehalten haben.
Diesen Umstand haben wir auch nicht lösen können in dem wir ein offensiveres Ballbesitzsystem mit weniger riskanten Situation etablieren konnten, in dem es sich lohnt für die AV richtig aufzurücken.
Das Festhalten an der Raute schränkt meiner Meinung nach, den eh nicht breit besetzen Kader zusätzlich ein. Zu viel hängt von Serdar/Cali/Harit ab. Wenn die fehlen oder keinen guten Tag haben, können wir wenig über das Kollektiv lösen, weil die Verbindung zwischen Defensive und Offensive fehlt.
Ein Matondo wurde so als hängende Spitze umfunktioniert, weil er vermutlich defensiv zu schwach ist um als 8er aufzulaufen. Somit wurde die einzige Alternative für Cali als RM/RF genommen, die unser Kader hergibt. Generell macht es das Umschwenken auf ein anderes System schwierig. Zum Zeitpunkt der Verletzung von Kenny und Cali hätte ein 4-4-2 mit einem defensiveren Becker und Matondo ein mMn gute Alternative geboten. Zudem hätten McKennie und Kenny die Fitnessrückstände aus den Verletzungen aufholen können anstatt halbfit zu spielen. (So wirkte es zumindest bei den beiden). Auf links würde sich Oczikpa+ Miranda anbieten. Glaube Miranda hat bei Barca wesentlich mehr Fußball gespielt und wäre gut in Kombinationen einbindbar. Und man hätte mit Raman und Harit offensivere Optionen für diese Position.
Eine Theorie, die laut meinem Freund runaway als absurd schwachsinnig eingestuft wurde:
Durch die späten Wechsel in der HR und das mehr oder weniger Festhalten am gleichen Personal, haben die Ersatzspieler wenig Routine in Wagners System. Das führt dazu, dass es immer zu einer enormen Veränderung im Spiel kommt wenn wir von unserer Stammelf abweichen. Ein Boujellab, Mercan, Kutucu oder Matondo bekommen so kaum Rhythmus. Was sich für uns letztendlich zur Diskussion werden lässt ob sie überhaupt die Qualtität haben oder im Falle Kutucus nur als Einwechselspieler funktionieren.
Manche Stammspieler dürfen sich längere Schwächephasen erlauben, aber wenn ein junger Spieler, nicht gleich ins Spiel findet, ist er nach 45 Minuten wieder runter.
Dadurch haben wir momentan ein extremes Gefälle in unserem Kader. Einen Uth zu verleihen weil er nicht wie Harit oder Raman in das schnelle Umschaltspiel passt, würde ich zu diesem Zeitpunkt auch als etwas kurz gedacht bezeichnen. (Klar im Nachhinein ist man immer schlauer)
So ich hoffe das reicht dir erstmal an "konstruktiver" Kritik. Das ist alles nichts was ich zum ersten mal hier schreibe, sondern schon mal erwähnt habe.
23.02.2020 - 18:48 Uhr
Zitat von S04addict
Würde dir hier leicht widersprechen. Natürlich wechselt niemand zu uns, wenn er CL Optionen hat, aber wenn man die Wahl zwischen Kusen und Schalke hat, die beide EL spielen, ist die Entscheidung des Spielers weniger klar, als wenn wir gar nicht international spielen.
Aufstrebende Spieler, vielleicht auch aus dem Ausland, die noch nicht viel oder gar nicht international gespielt haben, werden sich auch ungerne an einen Verein binden, der 2 Jahre nicht international dabei war. Ich würde den Faktor EL echt nicht unterschätzen, auch wenn er in jeglicher Hinsicht deutlich schwächer als die CL ist.
Zitat von Lord_Z
Nunja, niemand wechselt zu nem Club weil der EL spielt. Zumindest kein Spieler, bei dem wir mit CL-Kandidaten konkurrieren. Spieler wie Raman oder Stöger wechseln auch ohne EL zu uns, Spieler wie Thuram, Diaby werden sich immer eher das etwas ruhigere, finanzkräftigere und berechenbarere Umfeld suchen. Wenn Du am Ende die Wahl zwischen Frankfurt, Hoffenheim und Schalke hast, ist am Ende relativ uninteressant, ob da jemand EL spielt oder nichts.
Nunja, niemand wechselt zu nem Club weil der EL spielt. Zumindest kein Spieler, bei dem wir mit CL-Kandidaten konkurrieren. Spieler wie Raman oder Stöger wechseln auch ohne EL zu uns, Spieler wie Thuram, Diaby werden sich immer eher das etwas ruhigere, finanzkräftigere und berechenbarere Umfeld suchen. Wenn Du am Ende die Wahl zwischen Frankfurt, Hoffenheim und Schalke hast, ist am Ende relativ uninteressant, ob da jemand EL spielt oder nichts.
Würde dir hier leicht widersprechen. Natürlich wechselt niemand zu uns, wenn er CL Optionen hat, aber wenn man die Wahl zwischen Kusen und Schalke hat, die beide EL spielen, ist die Entscheidung des Spielers weniger klar, als wenn wir gar nicht international spielen.
Aufstrebende Spieler, vielleicht auch aus dem Ausland, die noch nicht viel oder gar nicht international gespielt haben, werden sich auch ungerne an einen Verein binden, der 2 Jahre nicht international dabei war. Ich würde den Faktor EL echt nicht unterschätzen, auch wenn er in jeglicher Hinsicht deutlich schwächer als die CL ist.
Wenn ein Spieler die Wahl zwischen Leverkusen und Schalke hat, die beide EL spielen und er geht, die Entwicklungen der letzten Jahre mitbedacht, zu Schalke, muss man dringend zum Beraterwechsel raten. Es gibt in der Bundesliga mit Leverkusen, Gladbach und mit Abstrichen Frankfurt und Hoffenheim Vereine, die sich relativ kontinuierlich entwickeln und bei denen man sehr genau weiß, wofür sie stehen und wofür nicht. Schalkehat sich von einem Top 5 Verein langsam Richtung Top 10 bewegt, steht finanziell schlecht da, ist notorisch unruhig und produziert durch absolut groteske Dummheit selbst in sportlich erfolgreichen Phasen negative Schlagzeilen. Es ist auch nicht ersichtlich, dass das unter Schneider besser wird.
Insoweit glaube ich weniger, dass Spieler, gerade aufstrebende, so sehr danach gucken, ob jetzt gerade EL angesagt ist. Die gucken auf Berechenbarkeit, auf einen passenden Spielstil der entweder unabhängig vom Trainer praktiziert wird oder aber von einem Trainer mit hoher Halbwertszeit. In beiderlei Hinsicht steht Schalke schlechter da als die Konkurrenz. Was hier hilft ist kleine Brötchen backen, Demut und langsam einen Kader bauen, der etwas homogener ist als aktuell. Da hat Wagner schon recht: erst wenn Schalke unabhängig von der Trikotfarbe wieder für einen Stil steht, wird man für Spieler auch interessant. Diejenigen, die kicken können wollen auch kicken und nicht hinten dicht und Langholz.
23.02.2020 - 20:51 Uhr
Zitat von bluey04
Mich nerven Beiträge, die statt Inhalt hauptsächlich Frust und Ärger transportieren, dabei entweder wenig oder keinen Inhalt haben. Die eine so oberfläche Analyse der Situation enthalten, dass man es schwerlich Kritik nennen kann. Für mich gingen deine ersten Kommentare in diesem Diskussionstrang genau in diese Richtung und deshalb hab ich es kommentiert. Und jetzt hast du gezeigt, dass Inhalt dahinter steht und du deine Meinung begründen kannst. Mit dem Ergebnis kann ich gut leben.
Mich nerven Beiträge, die statt Inhalt hauptsächlich Frust und Ärger transportieren, dabei entweder wenig oder keinen Inhalt haben. Die eine so oberfläche Analyse der Situation enthalten, dass man es schwerlich Kritik nennen kann. Für mich gingen deine ersten Kommentare in diesem Diskussionstrang genau in diese Richtung und deshalb hab ich es kommentiert. Und jetzt hast du gezeigt, dass Inhalt dahinter steht und du deine Meinung begründen kannst. Mit dem Ergebnis kann ich gut leben.
Und mich nerven Beiträge, die jeden anfeinden der Kritik äußert ohne gleich eine Taktikanalyse der Sporthochschule mitzuliefern. Die Hoffnung man müsse allem nur Zeit geben und Geduld haben ist genauso unfundiert, wenn nicht oft sogar noch dünner in der Argumentation.
Wo ich zustimme ist dass der Verein langfristig etwas aufbauen muss, was aber komplett unabhängig vom Trainer sein muss. Bis auf JK der seit 10 Jahren als Beispiel herhalten muss gibt es wenig Situationen wo Kontinuität auf der Trainerposition so viel gebracht hat. Leipzig? Hat mit Hasenhüttl in seiner ersten BL Saison gepasst als in seiner 2. Ragnick schafft easy die Quali für die CL, jetzt ist man mit Nagelsmann Meisterschaftskandidat. Bayern? Hier hat man an Kovac festgehalten was letztendlich ein Scheitern mit Ansage war. Dortmund? Favre wird eher als Bremse anstatt als Leistungsverantwortlicher gesehen. Sie haben einfach brutal gute Einzelspieler. Gladbach? Neuer Trainer der besser passt...
Das heißt absolut nicht dass ich Wagner zum aktuellen Zeitpunkt irgendwie in Farge stellen will. Schafft er es aber nicht im Rest der RR Lösungen zu finden, gehört er in Frage gestellt. Völlig unabhängig ob er am Ende 6., 8. oder 12. wird. Manchmal braucht es einfach mehrere Versuche bis man einen Trainer findet der genau passt. Und selbst dann kann es sein dass plötzlich der Wurm drin ist und man einfach neue Impulse braucht. Idealerweise dann natürlich kein Trainer der bei 0 anfängt und alles umwirft, sondern jemand der das gewünschte Konzept in dem Moment besser umsetzen kann.
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