Das deutsche Mittelfeld III
31.10.2011 - 13:31 Uhr
13.06.2016 - 09:33 Uhr
Sami Khedira muss dringend mal erklärt werden, was genau seine Aufgaben sind. Er taucht überall da auf, wo er eigentlich nicht sein sollte und fehlt ständig dort, wo er eigentlich gebraucht wird.
Er spielt bei seinen Ausflügen dann häufig miese Pässe und plötzlich sind wir im Mittelfeld offen wie sonst was.
Das geht schon seit Jahren so und nie wird er darauf mal von Journalisten angesprochen
Er spielt bei seinen Ausflügen dann häufig miese Pässe und plötzlich sind wir im Mittelfeld offen wie sonst was.
Das geht schon seit Jahren so und nie wird er darauf mal von Journalisten angesprochen
13.06.2016 - 09:56 Uhr
Das Mittelfeld und damit verbunden auch der Angriff scheint mir leider derzeit sehr unausgewogen zu sein. Khedira und Kroos passen nicht zusammen, Müller ist kein passender Rechtsaußen (vor allem nicht mit einem passiven Rechtsverteidiger wie Höwedes dahinter) und für Götze ist eigentlich kein Platz.
Meine Konsequenzen wären in den kommenden Spielen:
Sane für Götze (Müller dafür ins Zentrum) und Weigl für Khedira (sobald Schweinsteiger fit ist, übernimmt er natürlich diesen Part).
Sähe dann so aus:
Neuer - Höwedes, Boateng, Hummels, Hector - Weigl, Kroos - Sane, Özil, Draxler - Müller
Gegen Nordirland rückt dann Kimmich für Höwedes ins Team und könnte sich ebenfalls ins Team spielen...
Ab dem Viertelfinale kommt Schweinsteiger für Weigl und Khedira für Sane in die Startelf, damit wir in der heißen Phase Erfahrung auf dem Platz haben.
So werden wir dann Europameister:
Neuer - Kimmich/Höwedes, Boateng, Hummels, Hector - Schweinsteiger - Khedira, Kroos - Özil, Müller, Draxler
Meine Konsequenzen wären in den kommenden Spielen:
Sane für Götze (Müller dafür ins Zentrum) und Weigl für Khedira (sobald Schweinsteiger fit ist, übernimmt er natürlich diesen Part).
Sähe dann so aus:
Neuer - Höwedes, Boateng, Hummels, Hector - Weigl, Kroos - Sane, Özil, Draxler - Müller
Gegen Nordirland rückt dann Kimmich für Höwedes ins Team und könnte sich ebenfalls ins Team spielen...
Ab dem Viertelfinale kommt Schweinsteiger für Weigl und Khedira für Sane in die Startelf, damit wir in der heißen Phase Erfahrung auf dem Platz haben.
So werden wir dann Europameister:
Neuer - Kimmich/Höwedes, Boateng, Hummels, Hector - Schweinsteiger - Khedira, Kroos - Özil, Müller, Draxler
13.06.2016 - 14:25 Uhr
"So tief kommt man gar nicht runter, wie man sich vor ihm verneigen muss"
Wahnsinn wie wichtig Schweini für die Nati ist.
Wahnsinn wie wichtig Schweini für die Nati ist.
13.06.2016 - 15:52 Uhr
Zitat von an_neum
Wann war eigentlich das letzte gute Spiel von Özil, wo er aktiv herausstach, Präsenz und Kreativität zeigte und im deutschen Team die spielerischen Highlights setzte ?
Ich kann mich nicht mehr erinnern ....
Wann war eigentlich das letzte gute Spiel von Özil, wo er aktiv herausstach, Präsenz und Kreativität zeigte und im deutschen Team die spielerischen Highlights setzte ?
Ich kann mich nicht mehr erinnern ....
Ich finde, dass Özil für viele oft der Sündenbock ist, wenn es generell etwas im Spiel geklemmt hat. Und gestern z.B. war er gar nicht schlecht und schon gar nicht auffallend schlecht im Vergleich zu anderen.
Grundsätzlich sehe ich aber auch eine Art "Verdrängungseffekt", seitdem Kroos so dominant im deutschen Mittelfeld auftritt.
Als Kroos noch nicht Stammspieler war, war es stets Özil, der sich im Spielaufbau zum ballführenden Spieler hin orientiert hat, wo auch immer der Ballführende war. Damit wurde Überzahl in Ballnähe hergestellt und der Ball flach durchs mittlere Spielfelddrittel gebracht, immer unter Beteiligung von Özil.
Diese Rolle hat zunehmend Kroos eingenommen und damit einher gehen Veränderungen im Aufbauspiel, insbesondere zunehmende diagonale Spielverlagerungen zur ballfernen Seite hin. Es wäre Quatsch, wenn Özil sich ständig in der Nähe von Kroos positionieren würde und somit bewegt er sich eher vom Ball weg, um woanders auf dem Spielfeld eine Anspielstation zu bieten, als einer von mehreren Offensivspielern.
Die Entwicklung von Özil in der Nationalmannschaft kann man daher nicht unabhängig von der Etablierung von Kroos als dominantem Spieler betrachten.
13.06.2016 - 17:23 Uhr
Zitat von Zinedine
Ich finde, dass Özil für viele oft der Sündenbock ist, wenn es generell etwas im Spiel geklemmt hat. Und gestern z.B. war er gar nicht schlecht und schon gar nicht auffallend schlecht im Vergleich zu anderen.
Grundsätzlich sehe ich aber auch eine Art "Verdrängungseffekt", seitdem Kroos so dominant im deutschen Mittelfeld auftritt.
Als Kroos noch nicht Stammspieler war, war es stets Özil, der sich im Spielaufbau zum ballführenden Spieler hin orientiert hat, wo auch immer der Ballführende war. Damit wurde Überzahl in Ballnähe hergestellt und der Ball flach durchs mittlere Spielfelddrittel gebracht, immer unter Beteiligung von Özil.
Diese Rolle hat zunehmend Kroos eingenommen und damit einher gehen Veränderungen im Aufbauspiel, insbesondere zunehmende diagonale Spielverlagerungen zur ballfernen Seite hin. Es wäre Quatsch, wenn Özil sich ständig in der Nähe von Kroos positionieren würde und somit bewegt er sich eher vom Ball weg, um woanders auf dem Spielfeld eine Anspielstation zu bieten, als einer von mehreren Offensivspielern.
Die Entwicklung von Özil in der Nationalmannschaft kann man daher nicht unabhängig von der Etablierung von Kroos als dominantem Spieler betrachten.
Zitat von an_neum
Wann war eigentlich das letzte gute Spiel von Özil, wo er aktiv herausstach, Präsenz und Kreativität zeigte und im deutschen Team die spielerischen Highlights setzte ?
Ich kann mich nicht mehr erinnern ....
Wann war eigentlich das letzte gute Spiel von Özil, wo er aktiv herausstach, Präsenz und Kreativität zeigte und im deutschen Team die spielerischen Highlights setzte ?
Ich kann mich nicht mehr erinnern ....
Ich finde, dass Özil für viele oft der Sündenbock ist, wenn es generell etwas im Spiel geklemmt hat. Und gestern z.B. war er gar nicht schlecht und schon gar nicht auffallend schlecht im Vergleich zu anderen.
Grundsätzlich sehe ich aber auch eine Art "Verdrängungseffekt", seitdem Kroos so dominant im deutschen Mittelfeld auftritt.
Als Kroos noch nicht Stammspieler war, war es stets Özil, der sich im Spielaufbau zum ballführenden Spieler hin orientiert hat, wo auch immer der Ballführende war. Damit wurde Überzahl in Ballnähe hergestellt und der Ball flach durchs mittlere Spielfelddrittel gebracht, immer unter Beteiligung von Özil.
Diese Rolle hat zunehmend Kroos eingenommen und damit einher gehen Veränderungen im Aufbauspiel, insbesondere zunehmende diagonale Spielverlagerungen zur ballfernen Seite hin. Es wäre Quatsch, wenn Özil sich ständig in der Nähe von Kroos positionieren würde und somit bewegt er sich eher vom Ball weg, um woanders auf dem Spielfeld eine Anspielstation zu bieten, als einer von mehreren Offensivspielern.
Die Entwicklung von Özil in der Nationalmannschaft kann man daher nicht unabhängig von der Etablierung von Kroos als dominantem Spieler betrachten.
Diese "Probleme" fingen bei Özil schon 2012 an als Kroos noch nicht in der Startelf stand und sind in der Form auch bei Arsenal zu sehen.
Man braucht da auch keine Alibis für Özil liefern, es muss einfach wieder mehr von ihm kommen. Er hat doch die Qualität dafür und dann reicht "solide" ehrlich gesagt nicht. Das kann man bei einem "Neuling" wie Draxler bringen, aber Özil als potentieller Weltklassespieler sollte eben wie aktuell Kroos oder Boateng eine der Stützen der Mannschaft sein und dieser Rolle kommt er nicht ausreichend nach.
Schon seine WM war überschaubar und ich kann nur hoffen, dass man bald wieder einen anderen Özil sieht.
13.06.2016 - 20:14 Uhr
Zitat von Leinad
Diese "Probleme" fingen bei Özil schon 2012 an als Kroos noch nicht in der Startelf stand und sind in der Form auch bei Arsenal zu sehen.
Man braucht da auch keine Alibis für Özil liefern, es muss einfach wieder mehr von ihm kommen. Er hat doch die Qualität dafür und dann reicht "solide" ehrlich gesagt nicht. Das kann man bei einem "Neuling" wie Draxler bringen, aber Özil als potentieller Weltklassespieler sollte eben wie aktuell Kroos oder Boateng eine der Stützen der Mannschaft sein und dieser Rolle kommt er nicht ausreichend nach.
Schon seine WM war überschaubar und ich kann nur hoffen, dass man bald wieder einen anderen Özil sieht.
Zitat von Zinedine
Ich finde, dass Özil für viele oft der Sündenbock ist, wenn es generell etwas im Spiel geklemmt hat. Und gestern z.B. war er gar nicht schlecht und schon gar nicht auffallend schlecht im Vergleich zu anderen.
Grundsätzlich sehe ich aber auch eine Art "Verdrängungseffekt", seitdem Kroos so dominant im deutschen Mittelfeld auftritt.
Als Kroos noch nicht Stammspieler war, war es stets Özil, der sich im Spielaufbau zum ballführenden Spieler hin orientiert hat, wo auch immer der Ballführende war. Damit wurde Überzahl in Ballnähe hergestellt und der Ball flach durchs mittlere Spielfelddrittel gebracht, immer unter Beteiligung von Özil.
Diese Rolle hat zunehmend Kroos eingenommen und damit einher gehen Veränderungen im Aufbauspiel, insbesondere zunehmende diagonale Spielverlagerungen zur ballfernen Seite hin. Es wäre Quatsch, wenn Özil sich ständig in der Nähe von Kroos positionieren würde und somit bewegt er sich eher vom Ball weg, um woanders auf dem Spielfeld eine Anspielstation zu bieten, als einer von mehreren Offensivspielern.
Die Entwicklung von Özil in der Nationalmannschaft kann man daher nicht unabhängig von der Etablierung von Kroos als dominantem Spieler betrachten.
Zitat von an_neum
Wann war eigentlich das letzte gute Spiel von Özil, wo er aktiv herausstach, Präsenz und Kreativität zeigte und im deutschen Team die spielerischen Highlights setzte ?
Ich kann mich nicht mehr erinnern ....
Wann war eigentlich das letzte gute Spiel von Özil, wo er aktiv herausstach, Präsenz und Kreativität zeigte und im deutschen Team die spielerischen Highlights setzte ?
Ich kann mich nicht mehr erinnern ....
Ich finde, dass Özil für viele oft der Sündenbock ist, wenn es generell etwas im Spiel geklemmt hat. Und gestern z.B. war er gar nicht schlecht und schon gar nicht auffallend schlecht im Vergleich zu anderen.
Grundsätzlich sehe ich aber auch eine Art "Verdrängungseffekt", seitdem Kroos so dominant im deutschen Mittelfeld auftritt.
Als Kroos noch nicht Stammspieler war, war es stets Özil, der sich im Spielaufbau zum ballführenden Spieler hin orientiert hat, wo auch immer der Ballführende war. Damit wurde Überzahl in Ballnähe hergestellt und der Ball flach durchs mittlere Spielfelddrittel gebracht, immer unter Beteiligung von Özil.
Diese Rolle hat zunehmend Kroos eingenommen und damit einher gehen Veränderungen im Aufbauspiel, insbesondere zunehmende diagonale Spielverlagerungen zur ballfernen Seite hin. Es wäre Quatsch, wenn Özil sich ständig in der Nähe von Kroos positionieren würde und somit bewegt er sich eher vom Ball weg, um woanders auf dem Spielfeld eine Anspielstation zu bieten, als einer von mehreren Offensivspielern.
Die Entwicklung von Özil in der Nationalmannschaft kann man daher nicht unabhängig von der Etablierung von Kroos als dominantem Spieler betrachten.
Diese "Probleme" fingen bei Özil schon 2012 an als Kroos noch nicht in der Startelf stand und sind in der Form auch bei Arsenal zu sehen.
Man braucht da auch keine Alibis für Özil liefern, es muss einfach wieder mehr von ihm kommen. Er hat doch die Qualität dafür und dann reicht "solide" ehrlich gesagt nicht. Das kann man bei einem "Neuling" wie Draxler bringen, aber Özil als potentieller Weltklassespieler sollte eben wie aktuell Kroos oder Boateng eine der Stützen der Mannschaft sein und dieser Rolle kommt er nicht ausreichend nach.
Schon seine WM war überschaubar und ich kann nur hoffen, dass man bald wieder einen anderen Özil sieht.
Bei Arsenal hat er doch hervorragende Statistiken? In den drei, vier Spielen, die ich in der letzten Saison gesehen habe, war Özil sehr gut.
Und das beste Spiel von ihm für Deutschland in letzter Zeit war das Freundschaftsspiel gegen Italien - in dem er nicht vor, sondern neben Kroos spielte und daher eine wichtigere Rolle im Spielaufbau hatte.
Den "alten" Özil wird man in der Nationalmannschaft vielleicht erst wieder sehen, wenn Kroos mal ausfällt. Der ist seit Ewigkeiten verletzungsfrei und spielt immer. Und das ist auch gut so. Wirkt sich nur eben deutlich auf die Rolle Özils aus.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zinedine am 13.06.2016 um 20:18 Uhr bearbeitet
13.06.2016 - 20:33 Uhr
Zitat von an_neum
Verstehe deine Herleitung nicht ganz. Nur weil Kroos jetzt dominanter agiert, darf Özil auf einmal nicht mehr kreativ eingreifen, Dribblings suchen, Doppelpässe spielen und sich generell am Offensivspiel aktiv beteiligen ?
Zitat von Zinedine
Bei Arsenal hat er doch hervorragende Statistiken? In den drei, vier Spielen, die ich in der letzten Saison gesehen habe, war Özil sehr gut.
Und das beste Spiel von ihm für Deutschland in letzter Zeit war das Freundschaftsspiel gegen Italien - in dem er nicht vor, sondern neben Kroos spielte und daher eine wichtigere Rolle im Spielaufbau hatte.
Den "alten" Özil wird man in der Nationalmannschaft vielleicht erst wieder sehen, wenn Kroos mal ausfällt. Der ist seit Ewigkeiten verletzungsfrei und spielt immer. Und das ist auch gut so. Wirkt sich nur eben deutlich auf die Rolle Özils aus.
Zitat von Leinad
Diese "Probleme" fingen bei Özil schon 2012 an als Kroos noch nicht in der Startelf stand und sind in der Form auch bei Arsenal zu sehen.
Man braucht da auch keine Alibis für Özil liefern, es muss einfach wieder mehr von ihm kommen. Er hat doch die Qualität dafür und dann reicht "solide" ehrlich gesagt nicht. Das kann man bei einem "Neuling" wie Draxler bringen, aber Özil als potentieller Weltklassespieler sollte eben wie aktuell Kroos oder Boateng eine der Stützen der Mannschaft sein und dieser Rolle kommt er nicht ausreichend nach.
Schon seine WM war überschaubar und ich kann nur hoffen, dass man bald wieder einen anderen Özil sieht.
Zitat von Zinedine
Ich finde, dass Özil für viele oft der Sündenbock ist, wenn es generell etwas im Spiel geklemmt hat. Und gestern z.B. war er gar nicht schlecht und schon gar nicht auffallend schlecht im Vergleich zu anderen.
Grundsätzlich sehe ich aber auch eine Art "Verdrängungseffekt", seitdem Kroos so dominant im deutschen Mittelfeld auftritt.
Als Kroos noch nicht Stammspieler war, war es stets Özil, der sich im Spielaufbau zum ballführenden Spieler hin orientiert hat, wo auch immer der Ballführende war. Damit wurde Überzahl in Ballnähe hergestellt und der Ball flach durchs mittlere Spielfelddrittel gebracht, immer unter Beteiligung von Özil.
Diese Rolle hat zunehmend Kroos eingenommen und damit einher gehen Veränderungen im Aufbauspiel, insbesondere zunehmende diagonale Spielverlagerungen zur ballfernen Seite hin. Es wäre Quatsch, wenn Özil sich ständig in der Nähe von Kroos positionieren würde und somit bewegt er sich eher vom Ball weg, um woanders auf dem Spielfeld eine Anspielstation zu bieten, als einer von mehreren Offensivspielern.
Die Entwicklung von Özil in der Nationalmannschaft kann man daher nicht unabhängig von der Etablierung von Kroos als dominantem Spieler betrachten.
Zitat von an_neum
Wann war eigentlich das letzte gute Spiel von Özil, wo er aktiv herausstach, Präsenz und Kreativität zeigte und im deutschen Team die spielerischen Highlights setzte ?
Ich kann mich nicht mehr erinnern ....
Wann war eigentlich das letzte gute Spiel von Özil, wo er aktiv herausstach, Präsenz und Kreativität zeigte und im deutschen Team die spielerischen Highlights setzte ?
Ich kann mich nicht mehr erinnern ....
Ich finde, dass Özil für viele oft der Sündenbock ist, wenn es generell etwas im Spiel geklemmt hat. Und gestern z.B. war er gar nicht schlecht und schon gar nicht auffallend schlecht im Vergleich zu anderen.
Grundsätzlich sehe ich aber auch eine Art "Verdrängungseffekt", seitdem Kroos so dominant im deutschen Mittelfeld auftritt.
Als Kroos noch nicht Stammspieler war, war es stets Özil, der sich im Spielaufbau zum ballführenden Spieler hin orientiert hat, wo auch immer der Ballführende war. Damit wurde Überzahl in Ballnähe hergestellt und der Ball flach durchs mittlere Spielfelddrittel gebracht, immer unter Beteiligung von Özil.
Diese Rolle hat zunehmend Kroos eingenommen und damit einher gehen Veränderungen im Aufbauspiel, insbesondere zunehmende diagonale Spielverlagerungen zur ballfernen Seite hin. Es wäre Quatsch, wenn Özil sich ständig in der Nähe von Kroos positionieren würde und somit bewegt er sich eher vom Ball weg, um woanders auf dem Spielfeld eine Anspielstation zu bieten, als einer von mehreren Offensivspielern.
Die Entwicklung von Özil in der Nationalmannschaft kann man daher nicht unabhängig von der Etablierung von Kroos als dominantem Spieler betrachten.
Diese "Probleme" fingen bei Özil schon 2012 an als Kroos noch nicht in der Startelf stand und sind in der Form auch bei Arsenal zu sehen.
Man braucht da auch keine Alibis für Özil liefern, es muss einfach wieder mehr von ihm kommen. Er hat doch die Qualität dafür und dann reicht "solide" ehrlich gesagt nicht. Das kann man bei einem "Neuling" wie Draxler bringen, aber Özil als potentieller Weltklassespieler sollte eben wie aktuell Kroos oder Boateng eine der Stützen der Mannschaft sein und dieser Rolle kommt er nicht ausreichend nach.
Schon seine WM war überschaubar und ich kann nur hoffen, dass man bald wieder einen anderen Özil sieht.
Bei Arsenal hat er doch hervorragende Statistiken? In den drei, vier Spielen, die ich in der letzten Saison gesehen habe, war Özil sehr gut.
Und das beste Spiel von ihm für Deutschland in letzter Zeit war das Freundschaftsspiel gegen Italien - in dem er nicht vor, sondern neben Kroos spielte und daher eine wichtigere Rolle im Spielaufbau hatte.
Den "alten" Özil wird man in der Nationalmannschaft vielleicht erst wieder sehen, wenn Kroos mal ausfällt. Der ist seit Ewigkeiten verletzungsfrei und spielt immer. Und das ist auch gut so. Wirkt sich nur eben deutlich auf die Rolle Özils aus.
Verstehe deine Herleitung nicht ganz. Nur weil Kroos jetzt dominanter agiert, darf Özil auf einmal nicht mehr kreativ eingreifen, Dribblings suchen, Doppelpässe spielen und sich generell am Offensivspiel aktiv beteiligen ?
Meine Herleitung lautet, dass Özil durch die Rolle von Kroos generell weniger Aktionen hat, weil er weniger am Ball und weniger in Ballnähe ist (vorletzter Post). Und sich in die Nähe von Kroos zu begeben, wenn der am Ball ist, bringt nix, wenn Kroos eine Spielverlagerung vorhat, i.d.R. auf die Außenpieler, was Özil nicht ist. Özil bewegt sich zum Ball, wenn der Ball weit weg von Kroos ist.
Im Übrigen hat Özil auch in der Nationalmannschaft keine schlechten Werte, schwarz auf weiß.
13.06.2016 - 21:41 Uhr
Zitat von Zinedine
[
Meine Herleitung lautet, dass Özil durch die Rolle von Kroos generell weniger Aktionen hat, weil er weniger am Ball und weniger in Ballnähe ist (vorletzter Post). Und sich in die Nähe von Kroos zu begeben, wenn der am Ball ist, bringt nix, wenn Kroos eine Spielverlagerung vorhat, i.d.R. auf die Außenpieler, was Özil nicht ist. Özil bewegt sich zum Ball, wenn der Ball weit weg von Kroos ist.
Im Übrigen hat Özil auch in der Nationalmannschaft keine schlechten Werte, schwarz auf weiß.
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Meine Herleitung lautet, dass Özil durch die Rolle von Kroos generell weniger Aktionen hat, weil er weniger am Ball und weniger in Ballnähe ist (vorletzter Post). Und sich in die Nähe von Kroos zu begeben, wenn der am Ball ist, bringt nix, wenn Kroos eine Spielverlagerung vorhat, i.d.R. auf die Außenpieler, was Özil nicht ist. Özil bewegt sich zum Ball, wenn der Ball weit weg von Kroos ist.
Im Übrigen hat Özil auch in der Nationalmannschaft keine schlechten Werte, schwarz auf weiß.
Was du da gerade machst ist quasi zu sagen, dass Messi darunter leiden würde, wenn hinter ihm bspw. Iniesta oder Xavi spielen würden.
Sry, aber das ergibt so keinen Sinn, denn gerade Kroos ist ja auch jemand der Özil füttert und Kroos agiert in tieferen Zonen. Özils Aufgabe und Stärke ist das vordere Angriffsdrittel und da liefert er seit 2012 im Kontext der NM zu wenig, völlig unabhängig von den jeweiligen Spielern.
Es ist doch bezeichnend, wenn selbst Müller und Draxler mehr Ballkontakte (umgerechnet auf die Spielminuten) haben als Özil.
Mit seinem fußballerischen Möglichkeiten muss er einfach viel präsenter sein und das geht definitiv mit Kroos bzw. wäre eigentlich sogar notwendig, denn genau so ein Aktivposten bzw. Ballmagnet fehlt der Offensive. Kroos Präsenz ist von daher eher auch eine Folge der Abwesenheit unserer Offensiven, denn es kann nicht sein, dass ausgerechnet der ZM nun die Offensive ankurbeln muss.
Wenn das der Fall ist, dann verliert Özil quasi seine Daseinsberechtigung, denn dafür hat gerade defensiv zu viele Defizite, um dann ein wenig präsentes Spiel zu rechtfertigen (und Torgefahr wie bspw. Müller liefert er dann ja ebenso nicht).
Ich will Özil jetzt aber auch nicht auf die Bank schreiben, zumal es da ohnehin an Alternativen fehlt. Ich will aber sehen, dass Özil sein Potential abruft und das endlich wieder wesentlich konstanter. Er ist jetzt 27 Jahre alt, spielt sein 4. Turnier und hat jede Menge internationale Erfahrung. Da erwarte ich einen Tick mehr als den Verweis auf Mitspieler. Ich kann mich da auch nur wiederholen, er ist einer der Spieler die jetzt gefordert sind diese Mannschaft auch zu tragen.
13.06.2016 - 22:00 Uhr
Zitat von Leinad
Was du da gerade machst ist quasi zu sagen, dass Messi darunter leiden würde, wenn hinter ihm bspw. Iniesta oder Xavi spielen würden.
Was du da gerade machst ist quasi zu sagen, dass Messi darunter leiden würde, wenn hinter ihm bspw. Iniesta oder Xavi spielen würden.
Der Vergleich passt nicht, wegen des Kurzpassspiels von Barca und weil Messi bei Barca ein Abschlussspieler ist, was Özil nie war.
Eine passendere Analogie wäre: Xavi spielte schlechter oder eine andere/ weniger zentrale Rolle, wenn Xabi Alonso hinter ihm spielte.
Nochmal prägnant, was ich meine: Özils Stärke in der Phase 2010-2012 war, dass er mit anderen Spielern überall auf dem Spielfeld Dreiecke und damit Überzahl herstellte. Oft kamen dann von ihm die letzten, vertikalen Pässe. Diese Stärke wird nicht wieder hergestellt, indem Kroos ihn "füttert".
Was ihr von ihm verlangt ist letztlich, dass er sich in einer offensiveren Rolle neu erfindet.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zinedine am 13.06.2016 um 22:02 Uhr bearbeitet
13.06.2016 - 22:39 Uhr
Zitat von Zinedine
Der Vergleich passt nicht, wegen des Kurzpassspiels von Barca und weil Messi bei Barca ein Abschlussspieler ist, was Özil nie war.
Eine passendere Analogie wäre: Xavi spielte schlechter oder eine andere/ weniger zentrale Rolle, wenn Xabi Alonso hinter ihm spielte.
Nochmal prägnant, was ich meine: Özils Stärke in der Phase 2010-2012 war, dass er mit anderen Spielern überall auf dem Spielfeld Dreiecke und damit Überzahl herstellte. Oft kamen dann von ihm die letzten, vertikalen Pässe. Diese Stärke wird nicht wieder hergestellt, indem Kroos ihn "füttert".
Was ihr von ihm verlangt ist letztlich, dass er sich in einer offensiveren Rolle neu erfindet.
Zitat von Leinad
Was du da gerade machst ist quasi zu sagen, dass Messi darunter leiden würde, wenn hinter ihm bspw. Iniesta oder Xavi spielen würden.
Was du da gerade machst ist quasi zu sagen, dass Messi darunter leiden würde, wenn hinter ihm bspw. Iniesta oder Xavi spielen würden.
Der Vergleich passt nicht, wegen des Kurzpassspiels von Barca und weil Messi bei Barca ein Abschlussspieler ist, was Özil nie war.
Eine passendere Analogie wäre: Xavi spielte schlechter oder eine andere/ weniger zentrale Rolle, wenn Xabi Alonso hinter ihm spielte.
Nochmal prägnant, was ich meine: Özils Stärke in der Phase 2010-2012 war, dass er mit anderen Spielern überall auf dem Spielfeld Dreiecke und damit Überzahl herstellte. Oft kamen dann von ihm die letzten, vertikalen Pässe. Diese Stärke wird nicht wieder hergestellt, indem Kroos ihn "füttert".
Was ihr von ihm verlangt ist letztlich, dass er sich in einer offensiveren Rolle neu erfindet.
Was du da schreibst ist und bleibt schlicht absurd und ergibt weiterhin überhaupt keinen Sinn. 2010 turnten da Spieler wie Podolski und Klose in der Offensive rum und jetzt soll Özil mit Draxler, Müller und Götze keine Dreiecke bilden können und Kroos ist der Grund dafür?
Es ist auch Quatsch zu sagen, dass Özil bei Deutschland damals ständig der Mann für die vertikalen Pässe gewesen wäre. Schon damals machte das u.a. ein Schweinsteiger und kein Özil. Der kann das natürlich auch, aber Özils Stärke waren gerade bei der WM 2010 die Schnittpässe und seine Variabilität im Offensivspiel.
Die hat er auch weiterhin, aber er muss diese einbringen und hast hat 0,0 mit Kroos zu tun. Özil hat auch oft genug bei Arsenal oder zuvor auch schon bei Real die Schwierigkeit gehabt, dass er gerne mal nicht ins Spiel fand und zu leicht zum Zuschauer wurde. Er ist dann immer noch eine zuverlässige Balldurchgangsstation mit seinen technischen Qualitäten, aber zu oft fehlt es dann an Spielfreude und entsprechender Ausstrahlung am Ball.
Özil muss sich von daher nicht neu erfinden, sondern er muss endlich Reife in seinem Spiel zeigen und dazu gehört es nicht Leistungsschwankungen wie ein 20 Jähriger zu haben. Zwar finden die weiterhin auf einem hohen Niveau statt, aber es ist und bleibt frustrierend, dass Özil diese weiterhin derart deutlich hat.
Ein Iniesta z.B. spielt in den letzten 2 Jahren sicherlich nicht die besten Saisons in seiner Vereinskarriere, aber er schafft es dennoch immer wieder in den großen Spielen auffällig zu werden.
Irgendwann muss von Özil der nächste Schritt kommen oder wir führen noch bei der EM 2020 die gleichen Diskussionen wie nun schon seit Jahren bzgl. Özil.
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