| Geburtsdatum | 21.07.1974 |
|---|---|
| Alter | 52 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | SV Werder Bremen |
Daniel Thioune [Trainer]
08.02.2022 - 13:07 Uhr
14.11.2024 - 00:59 Uhr
Zitat von Mitch73
Das ist nun ziemlicher Quatsch was Du da schreibst.
Wenn ich immer lese das Trainer schlechte Taktiker sind (das wird ja hier nicht nur von DT behauptet) dann frage ich mich immer wie diese Leute Trainer in der zweiten Liga geworden sind. Und dem Trainer jetzt zu sagen er müsse aufsteigen ansonsten könne er sich im Sommer einen neuen Job suchen ist mit Sicherheit kontraproduktiv. Was würdest Du tun wenn Dein Chef Dir morgen eine sehr anspruchsvolle Zielvorgabe vorgibt und Du bei nichterreichen die Kündigung bekommst?
Das ist nun ziemlicher Quatsch was Du da schreibst.
Wenn ich immer lese das Trainer schlechte Taktiker sind (das wird ja hier nicht nur von DT behauptet) dann frage ich mich immer wie diese Leute Trainer in der zweiten Liga geworden sind. Und dem Trainer jetzt zu sagen er müsse aufsteigen ansonsten könne er sich im Sommer einen neuen Job suchen ist mit Sicherheit kontraproduktiv. Was würdest Du tun wenn Dein Chef Dir morgen eine sehr anspruchsvolle Zielvorgabe vorgibt und Du bei nichterreichen die Kündigung bekommst?
Deine Frage, wie DAT den Job als Trainer eines Zweitligisten bekommen konnte, lässt sich doch relativ einfach beantworten: Die Stellen als Cheftrainer werden in aller Regel als Versprechen besetzt. Verein X verspricht sich aufgrund früherer Erfolge, Vita, Verfügbarkeit, Persönlichkeit (whatever, you name it), vom Y, dass er die Erwartungen/Hoffnungen ausfüllen könnte. Ergo bekommt der Y den Job. Und gerade bei Wechseln im Laufe einer Saison ist das Thema Verfügbarkeit nicht zu unterschätzen, insbesondere wenn Geld zu knapp ist um auch noch für einen Trainer eine Ablöse zahlen zu können.
Willst Du ernsthaft bestreiten, dass DAT wenig Taktikverständnis hat? Ich mein, er wird ja nicht von Größen wie Guardiola oder Klopp oder Tuchel ausgecoacht, sondern in wichtigen, geldversprechenden Spielen gerne mal von Trainern die unterhalb der zweiten Liga beheimatet sind, ausgecoacht. Ich finde, das sagt einiges aus. Und ich sehe leider nicht, dass er mit Erfolg daran arbeitet.
Und weshalb sollte das Setzen eines Anreizes kontraproduktiv sein? Also, ja, für Beamte vielleicht, aber ansonsten mMn eher nicht. Und jemand, der bei einem ambitionierten Zweitligisten die Stelle des Cheftrainers bekleidet, sollte mMn auch Ambitionen haben. Bzw. verstehen, dass der Arbeitgeber auch etwas fordert.
Dein abschließendes Beispiel verstehe ich nicht. Erstens hat DAT ja kein unbefristetes Arbeitsverhältnis (Vertrag läuft, Stand jetzt am 30.06.2025 aus) und zweitens was ist verkehrt daran, von jemandem der einen Kader mit Aufstiegsqualität trainieren darf den Aufstieg zu fordern?
14.11.2024 - 01:25 Uhr
Zitat von F95_Willich
Willst Du ernsthaft bestreiten, dass DAT wenig Taktikverständnis hat? Ich mein, er wird ja nicht von Größen wie Guardiola oder Klopp oder Tuchel ausgecoacht, sondern in wichtigen, geldversprechenden Spielen gerne mal von Trainern die unterhalb der zweiten Liga beheimatet sind, ausgecoacht. Ich finde, das sagt einiges aus. Und ich sehe leider nicht, dass er mit Erfolg daran arbeitet.
Willst Du ernsthaft bestreiten, dass DAT wenig Taktikverständnis hat? Ich mein, er wird ja nicht von Größen wie Guardiola oder Klopp oder Tuchel ausgecoacht, sondern in wichtigen, geldversprechenden Spielen gerne mal von Trainern die unterhalb der zweiten Liga beheimatet sind, ausgecoacht. Ich finde, das sagt einiges aus. Und ich sehe leider nicht, dass er mit Erfolg daran arbeitet.
Also zu behaupten, dass DT kaum taktisches Verständnis habe, geht doch wirklich viel zu weit.
Er war nicht nur jahrelang Profifußballer, sondern hat auch eine umfangreiche Trainerausbildung genossen.
Ich vermute mal DT hat mehr taktisches Verständnis als wir alle hier in diesem Forum. Außerdem ist er ja nicht allein für die Taktik verantwortlich, seine Co Hoepner und Stefes geben sicherlich auch viel Input, auch wenn er natürlich die endgültigen Entscheidungen treffen muss.
Als Beleg für seine taktische Kompetenz kann ich dir nochmal die PK nach dem 0:0 gegen St Pauli in der vergangenen Saison empfehlen. Da hat er mit Hürzeler eines der größten Trainertalente Europas, wenn man so will, „ausgecoacht“. (https://youtu.be/Y7ULP8YtAMU?si=V_eJeLKluBYD2Lnd Minute 4:33)
Was sicherlich ein berechtigter Kritikpunkt an DT ist, ist sein oftmals uninspiriertes Ingame-Coaching, sowohl personeller als auch taktischer Natur.
Er wechselt meistens erst, wenn es zu spät ist, aber dann reizt er auch immer in kürzester Zeit die 5 Wechsel aus, was unser Spiel oft komplett lahmlegt.
Auch ist oftmals nur ein Plan A erkennbar. Das mag in der vergangenen Saison mit Tzolis und Co noch funktioniert haben und hat zu Beginn dieser Saison auch noch gut geklappt, weil die Spiele oftmals lange ausgeglichen waren.
Jetzt ist es an der Zeit an der taktischen Flexibilität zu arbeiten, dafür zu sorgen, dass wir nicht mehr so ausrechenbar sind.
Unabhängig davon werden wir mit Daniel Thioune noch einige Spiele in dieser Liga gewinnen.
14.11.2024 - 10:28 Uhr
Ich sehe es wie @F95_Willich und verstehe nicht diese Entweder-oder-Diskussion. Fortunas Vorstand hat doch alle Zeit der Welt, um die richtige Entscheidung zu treffen.
Aus meiner Sicht wäre eine Vertragsverlängerung jetzt schlichtweg voreilig, denn die letzten Spiele waren nicht nur spielerisch, sondern auch punktemäßig zum Vergessen. Es wurden Spieler außer Form wie Hoffmann, Iyoha oder Klaus immer wieder aufgestellt, es wurden Spieler wie Rossmann oder Quarshie ohne Not positionsfremd eingesetzt und natürlich - das ist ja fast schon Tradition bei diesem Trainer - wurde in allen Spielen immer viel zu spät gewechselt und auf taktische Änderungen beim Gegner nicht oder nicht ausreichend reagiert.
Was ich an Thioune hingegen schätze, dass ist sein authentisches sympathisches Auftreten. Er ist ein guter Moderator und spricht die Sprache der Spieler. Andererseits hat er aus meiner Sicht nicht die Fähigkeit auch mal Spieler harsch zu kritisieren, wenn sie die Leistung nicht bringen. Da ist immer noch zu viel "Wohlfühloase" in Düsseldorf.
Klar kann man immer wieder anführen, dass mit Tzolis, Engelhardt und Tanaka drei Stützen verkauft worden sind, aber die sind ja nicht einfach so gegangen, sondern weil der Verein das Geld braucht und weil wir eben nicht aufgestiegen sind trotz eines Drei-Tore-Vorsprungs aus dem Relegationshinspiel - und daran trägt Thioune nun mal eine Teilschuld.
P.S. Thioune kann froh sein, dass sein Chef nunmehr Klaus Allofs und nicht Lutz Pfannenstiel heißt. Würde man dessen Vorgehen bei Funkel (Vertragsverlängerung nur bei Ligaerhalt) auf Thioune anwenden, würde das heißen: Vertragsverlängerung nur bei Aufstieg. Komischerweise haben das damals viele normal gefunden, die jetzt unbedingt mit Thioune verlängern wollen.
Aus meiner Sicht wäre eine Vertragsverlängerung jetzt schlichtweg voreilig, denn die letzten Spiele waren nicht nur spielerisch, sondern auch punktemäßig zum Vergessen. Es wurden Spieler außer Form wie Hoffmann, Iyoha oder Klaus immer wieder aufgestellt, es wurden Spieler wie Rossmann oder Quarshie ohne Not positionsfremd eingesetzt und natürlich - das ist ja fast schon Tradition bei diesem Trainer - wurde in allen Spielen immer viel zu spät gewechselt und auf taktische Änderungen beim Gegner nicht oder nicht ausreichend reagiert.
Was ich an Thioune hingegen schätze, dass ist sein authentisches sympathisches Auftreten. Er ist ein guter Moderator und spricht die Sprache der Spieler. Andererseits hat er aus meiner Sicht nicht die Fähigkeit auch mal Spieler harsch zu kritisieren, wenn sie die Leistung nicht bringen. Da ist immer noch zu viel "Wohlfühloase" in Düsseldorf.
Klar kann man immer wieder anführen, dass mit Tzolis, Engelhardt und Tanaka drei Stützen verkauft worden sind, aber die sind ja nicht einfach so gegangen, sondern weil der Verein das Geld braucht und weil wir eben nicht aufgestiegen sind trotz eines Drei-Tore-Vorsprungs aus dem Relegationshinspiel - und daran trägt Thioune nun mal eine Teilschuld.
P.S. Thioune kann froh sein, dass sein Chef nunmehr Klaus Allofs und nicht Lutz Pfannenstiel heißt. Würde man dessen Vorgehen bei Funkel (Vertragsverlängerung nur bei Ligaerhalt) auf Thioune anwenden, würde das heißen: Vertragsverlängerung nur bei Aufstieg. Komischerweise haben das damals viele normal gefunden, die jetzt unbedingt mit Thioune verlängern wollen.
14.11.2024 - 12:50 Uhr
Folgende persönliche Meinung möchte ich gerne zu dem Thema "Trainer DT" preisgeben:
Die Vertragssituation mit dem Trainer sollte bis zur Winterpause auf jedem Fall von Fortuna Düsseldorf überprüft werden. Je nach Vorgaben (Punktedurchschnitt, Spielweise, Kaderfortschritt, Spielerentwicklung, etc. für die Saison 24/25) könnte man eine vernünftige und realistische Bilanz ziehen.
Bis zum 10. Spieltag stimmte zwar der Punktedurchschnitt (Saison24/25), trotz den vorliegenden spielerischen Defiziten, aber seit dem sehe ich eine extreme Rückentwicklung im taktischen und motivierenden Bereich.
Durch schwaches Pressingverhalten unserer Spieler sowie die unnötigen Ballverluste im Mittelfeld wird der jeweilige Gegner von uns aufgebaut und zu Chancen geradezu eingeladen. Die bisherigen Maßnahmen seitens "DT" verliefen leider ins Leere. Auch die teamorientierten Motivationsfloskeln seitens "DT" (z.B. "Energie auf Platz bringen") waren auch nicht mehr als ein Versprechen. Das Gegenteil trat wieder ein. Zudem lässt mich mein Gefühl nicht los, dass Spieler eingesetzt werden, die nicht in Form sind, bzw. die taktische Vorgaben des Trainers nicht umsetzten, oder Ihr spielerisches Potenzial nicht abrufen können. Hierfür ist der Trainer verantwortlich. Ich gehe davon aus, dass die nächsten vier Spiele richtungsweisend sind.
Die Vertragssituation mit dem Trainer sollte bis zur Winterpause auf jedem Fall von Fortuna Düsseldorf überprüft werden. Je nach Vorgaben (Punktedurchschnitt, Spielweise, Kaderfortschritt, Spielerentwicklung, etc. für die Saison 24/25) könnte man eine vernünftige und realistische Bilanz ziehen.
Bis zum 10. Spieltag stimmte zwar der Punktedurchschnitt (Saison24/25), trotz den vorliegenden spielerischen Defiziten, aber seit dem sehe ich eine extreme Rückentwicklung im taktischen und motivierenden Bereich.
Durch schwaches Pressingverhalten unserer Spieler sowie die unnötigen Ballverluste im Mittelfeld wird der jeweilige Gegner von uns aufgebaut und zu Chancen geradezu eingeladen. Die bisherigen Maßnahmen seitens "DT" verliefen leider ins Leere. Auch die teamorientierten Motivationsfloskeln seitens "DT" (z.B. "Energie auf Platz bringen") waren auch nicht mehr als ein Versprechen. Das Gegenteil trat wieder ein. Zudem lässt mich mein Gefühl nicht los, dass Spieler eingesetzt werden, die nicht in Form sind, bzw. die taktische Vorgaben des Trainers nicht umsetzten, oder Ihr spielerisches Potenzial nicht abrufen können. Hierfür ist der Trainer verantwortlich. Ich gehe davon aus, dass die nächsten vier Spiele richtungsweisend sind.
14.11.2024 - 15:02 Uhr
Ich nehme deinen Beitrag mal exemplarisch, nicht weil ich dich explizit angreifen möchte, sondern weil er viele Dinge enthält, die schlichtweg nicht stimmen und sich der Faktenlage entziehen.
Ja, sie wurden positionsfremd (wenn es das im heutigen Fußball noch gibt - stutzig würde ich werden, wenn Kownacki ins Tor müsste) eingesetzt, aber DT hat das in den PK absolut verständlich erklärt. Demnach war es sehr wohl aus der Not heraus (Quarshie in Regensburg) oder aus einer Überzeugung heraus (Rossmann gegen Lautern, um mit hohem Tempo zu überladen). Da es in anderen Beiträgen ja schon kritisch angemerkt wurde: Hier hat DT meiner Meinung nach taktisch alles richtig gemacht vor dem Spiel, aber der Spielverlauf spielte ihm nun mal nicht in die Karten. Das 0:1 ist aufgrund eines miserablen Aufbauspiels und einem folgenschweren Fehlpass von Johannesson entstanden. Zu allem Überfluss rückte Haag zu spät und zögerlich raus, was zur Flanke und zum Tor führte. Danach konntest du das Konzept, mit Tempo zu spielen, in die Tonne hauen. Was will man also DT vorwerfen? Verändert er nichts, ist "sein" Spiel zu berechenbar. Ändert er was, löst er die Struktur auf. Finde ich ehrlich gesagt viel zu einfach, das als Vorwurf gelten zu lassen.
Faktisch nicht richtig, oder es muss zumindest in Relation gesetzt werden. Wann ist denn der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel? Nach dem ersten Fehlpass? Nach einem Rückpass und dem damit verbundenen Neuaufbau? DT hat in den letzten Spielen (exemplarisch habe ich mir nur die Spiele bis zum HSV Spiel angeschaut) immer um die 60. Minute herum gewechselt (Regensburg/65., Münster/61., Paderborn/62.), wenn eine Verletzung nicht schon vorher einen Wechsel nötig gemacht hat (HSV/46., Lautern/38.). Jetzt kann man natürlich auch schon früher wechseln, aber was in dem Fall wichtig ist, um es vernünftig in Relation zu setzen: In jedem Spiel hat DT vor seinem jeweiligen Kollegen gewechselt (Regensburg waren die Wechsel faktisch gleichzeitig). Sind deshalb alle anderen Trainer genauso große Versager, die kaum taktisches Verständnis haben, wie DT?
Was viele auch nicht verstehen: Wenn DT zuerst wechselt, dann kann die andere Seite darauf immer adäquat reagieren. Du musst also einen Wechsel vollziehen, der keine weitere Baustelle aufmacht und die als Schwachstelle ausgemacht werden kann. Daher sind Wechsel um die 60-65. Minute vollkommen richtig und den Spielständen angemessen, da danach immer noch genügend zeit bleibt, dem Spiel eine andere Wendung zu geben. Zudem glaube ich, dass beim einzigen katastrophalen Spiel in Münster auch zehn Wechsel nicht ausgereicht hätten, um dem Spiel einen neuen Dreh zu geben, genauso wie wir gegen den HSV vermutlich noch drei Stunden weiter hätten Fußball spielen können, ohne ein Tor zu erzielen.
Ich gehe ganz stark davon aus, dass du genauso wenig wie ich fester Bestandteil der Kabine bist. Woran machst du das fest? Ich finde es gut, dass DT seine Spieler nicht öffentlich anzählt wie der wenig geschätzte Herr Zorniger, und ich fände dieses Verhalten äußerst respektlos. Was er aber wie den Spielern in internen Einzelgesprächen sagt oder der ganzen Mannschaft in den Meetings, kannst du nicht beurteilen, kann ich nicht beurteilen. Daher ist es einfach keine faktenbasierte Meinung, die du hier bringst. Solange gehe ich davon aus - und da stimme ich dir voll und ganz zu - dass DT sehr gut in der Lage ist, die Stimmung der Spieler einzufangen und darauf einzugehen sowie im richtigen Moment auch mal im angemessenen Ton die richtigen Worte zu finden.
Ja, daran trägt DT sicher eine Teilschuld. Dennoch glaube ich nicht, dass wir alle Spieler aufgrund eines Aufstiegs hätten halten können, zumindest bei Tzolis war das klar. Allerdings hätten wir dann zumindest eine etwas bessere Verhandlungsposition gehabt.
___________________
Ich schließe mich den Stimmen hier an, die DT für einen guten Trainer halten. Nebenbei: Teil des aktuellen Düsseldorfer Wegs ist es, junge Spieler besser zu machen und für eine Wertsteigerung zu sorgen. Das erfüllt DT und sein Team in außerordentlichem Maße. Wenn man junge Spieler einsetzt, dann muss man auch mit Formschwankungen rechnen. Und man darf sich auch nicht vom recht hohen Altersschnitt unserer Startelf täuschen lassen. Wir haben in der Regel ein Übergewicht sowohl an älteren Spielern (Zimmermann, Hoffmann, Klaus, Sobottka, Vermeij) als auch an jungen Spielern (Rossmann, Johannesson, Appelkamp, Schmidt, van Brederode). Die Spieler "im besten Alter" sind leider nicht alle Führungsspieler. Lediglich Kastenmeier und Oberdorf würde ich hier sehen. Iyoha und der ausgeliehene Kownacki, den wir aber aufgrund seiner Vergangenheit zur genüge kennen, sind leider keine Führungsspieler und Leistungsträger. Wem in der Aufzählung jetzt der Name Siebert fehlt, versteht schnell, wieso wir aktuell nicht stabil spielen. Siebert ist meiner Ansicht nach unser größtes Juwel und der Schlüssel zum Erfolg. Er bringt alles mit, was es braucht, um erfolgreich zu sein: Er ist Düsseldorfer, jung, talentiert und absoluter Leader. Er vereint alles, was aktuell die 11 anderen Spieler zusammen nicht auffangen können. Deshalb freue ich mich sehr, wenn er endlich wieder für die 1. Mannschaft auf dem Platz steht. Und wer weiß, vielleicht lösen sich dann einige der aktuellen Probleme ganz plötzlich in Luft auf und DT kann in Ruhe seiner Arbeit nachgehen
Edit: Kaum beschreibe ich Siebert als Hoffnungsträger, muss ich von seiner Verletzung lesen. Bitter... Ändert aber nichts an der grundsätzlich Haltung.
Ja, sie wurden positionsfremd (wenn es das im heutigen Fußball noch gibt - stutzig würde ich werden, wenn Kownacki ins Tor müsste) eingesetzt, aber DT hat das in den PK absolut verständlich erklärt. Demnach war es sehr wohl aus der Not heraus (Quarshie in Regensburg) oder aus einer Überzeugung heraus (Rossmann gegen Lautern, um mit hohem Tempo zu überladen). Da es in anderen Beiträgen ja schon kritisch angemerkt wurde: Hier hat DT meiner Meinung nach taktisch alles richtig gemacht vor dem Spiel, aber der Spielverlauf spielte ihm nun mal nicht in die Karten. Das 0:1 ist aufgrund eines miserablen Aufbauspiels und einem folgenschweren Fehlpass von Johannesson entstanden. Zu allem Überfluss rückte Haag zu spät und zögerlich raus, was zur Flanke und zum Tor führte. Danach konntest du das Konzept, mit Tempo zu spielen, in die Tonne hauen. Was will man also DT vorwerfen? Verändert er nichts, ist "sein" Spiel zu berechenbar. Ändert er was, löst er die Struktur auf. Finde ich ehrlich gesagt viel zu einfach, das als Vorwurf gelten zu lassen.
Zitat von usuriq
und natürlich - das ist ja fast schon Tradition bei diesem Trainer - wurde in allen Spielen immer viel zu spät gewechselt und auf taktische Änderungen beim Gegner nicht oder nicht ausreichend reagiert.
und natürlich - das ist ja fast schon Tradition bei diesem Trainer - wurde in allen Spielen immer viel zu spät gewechselt und auf taktische Änderungen beim Gegner nicht oder nicht ausreichend reagiert.
Faktisch nicht richtig, oder es muss zumindest in Relation gesetzt werden. Wann ist denn der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel? Nach dem ersten Fehlpass? Nach einem Rückpass und dem damit verbundenen Neuaufbau? DT hat in den letzten Spielen (exemplarisch habe ich mir nur die Spiele bis zum HSV Spiel angeschaut) immer um die 60. Minute herum gewechselt (Regensburg/65., Münster/61., Paderborn/62.), wenn eine Verletzung nicht schon vorher einen Wechsel nötig gemacht hat (HSV/46., Lautern/38.). Jetzt kann man natürlich auch schon früher wechseln, aber was in dem Fall wichtig ist, um es vernünftig in Relation zu setzen: In jedem Spiel hat DT vor seinem jeweiligen Kollegen gewechselt (Regensburg waren die Wechsel faktisch gleichzeitig). Sind deshalb alle anderen Trainer genauso große Versager, die kaum taktisches Verständnis haben, wie DT?
Was viele auch nicht verstehen: Wenn DT zuerst wechselt, dann kann die andere Seite darauf immer adäquat reagieren. Du musst also einen Wechsel vollziehen, der keine weitere Baustelle aufmacht und die als Schwachstelle ausgemacht werden kann. Daher sind Wechsel um die 60-65. Minute vollkommen richtig und den Spielständen angemessen, da danach immer noch genügend zeit bleibt, dem Spiel eine andere Wendung zu geben. Zudem glaube ich, dass beim einzigen katastrophalen Spiel in Münster auch zehn Wechsel nicht ausgereicht hätten, um dem Spiel einen neuen Dreh zu geben, genauso wie wir gegen den HSV vermutlich noch drei Stunden weiter hätten Fußball spielen können, ohne ein Tor zu erzielen.
Zitat von usuriq
Andererseits hat er aus meiner Sicht nicht die Fähigkeit auch mal Spieler harsch zu kritisieren, wenn sie die Leistung nicht bringen. Da ist immer noch zu viel "Wohlfühloase" in Düsseldorf.
Andererseits hat er aus meiner Sicht nicht die Fähigkeit auch mal Spieler harsch zu kritisieren, wenn sie die Leistung nicht bringen. Da ist immer noch zu viel "Wohlfühloase" in Düsseldorf.
Ich gehe ganz stark davon aus, dass du genauso wenig wie ich fester Bestandteil der Kabine bist. Woran machst du das fest? Ich finde es gut, dass DT seine Spieler nicht öffentlich anzählt wie der wenig geschätzte Herr Zorniger, und ich fände dieses Verhalten äußerst respektlos. Was er aber wie den Spielern in internen Einzelgesprächen sagt oder der ganzen Mannschaft in den Meetings, kannst du nicht beurteilen, kann ich nicht beurteilen. Daher ist es einfach keine faktenbasierte Meinung, die du hier bringst. Solange gehe ich davon aus - und da stimme ich dir voll und ganz zu - dass DT sehr gut in der Lage ist, die Stimmung der Spieler einzufangen und darauf einzugehen sowie im richtigen Moment auch mal im angemessenen Ton die richtigen Worte zu finden.
Zitat von usuriq
Klar kann man immer wieder anführen, dass mit Tzolis, Engelhardt und Tanaka drei Stützen verkauft worden sind, aber die sind ja nicht einfach so gegangen, sondern weil der Verein das Geld braucht und weil wir eben nicht aufgestiegen sind trotz eines Drei-Tore-Vorsprungs aus dem Relegationshinspiel - und daran trägt Thioune nun mal eine Teilschuld.
Klar kann man immer wieder anführen, dass mit Tzolis, Engelhardt und Tanaka drei Stützen verkauft worden sind, aber die sind ja nicht einfach so gegangen, sondern weil der Verein das Geld braucht und weil wir eben nicht aufgestiegen sind trotz eines Drei-Tore-Vorsprungs aus dem Relegationshinspiel - und daran trägt Thioune nun mal eine Teilschuld.
Ja, daran trägt DT sicher eine Teilschuld. Dennoch glaube ich nicht, dass wir alle Spieler aufgrund eines Aufstiegs hätten halten können, zumindest bei Tzolis war das klar. Allerdings hätten wir dann zumindest eine etwas bessere Verhandlungsposition gehabt.
___________________
Ich schließe mich den Stimmen hier an, die DT für einen guten Trainer halten. Nebenbei: Teil des aktuellen Düsseldorfer Wegs ist es, junge Spieler besser zu machen und für eine Wertsteigerung zu sorgen. Das erfüllt DT und sein Team in außerordentlichem Maße. Wenn man junge Spieler einsetzt, dann muss man auch mit Formschwankungen rechnen. Und man darf sich auch nicht vom recht hohen Altersschnitt unserer Startelf täuschen lassen. Wir haben in der Regel ein Übergewicht sowohl an älteren Spielern (Zimmermann, Hoffmann, Klaus, Sobottka, Vermeij) als auch an jungen Spielern (Rossmann, Johannesson, Appelkamp, Schmidt, van Brederode). Die Spieler "im besten Alter" sind leider nicht alle Führungsspieler. Lediglich Kastenmeier und Oberdorf würde ich hier sehen. Iyoha und der ausgeliehene Kownacki, den wir aber aufgrund seiner Vergangenheit zur genüge kennen, sind leider keine Führungsspieler und Leistungsträger. Wem in der Aufzählung jetzt der Name Siebert fehlt, versteht schnell, wieso wir aktuell nicht stabil spielen. Siebert ist meiner Ansicht nach unser größtes Juwel und der Schlüssel zum Erfolg. Er bringt alles mit, was es braucht, um erfolgreich zu sein: Er ist Düsseldorfer, jung, talentiert und absoluter Leader. Er vereint alles, was aktuell die 11 anderen Spieler zusammen nicht auffangen können. Deshalb freue ich mich sehr, wenn er endlich wieder für die 1. Mannschaft auf dem Platz steht. Und wer weiß, vielleicht lösen sich dann einige der aktuellen Probleme ganz plötzlich in Luft auf und DT kann in Ruhe seiner Arbeit nachgehen
Edit: Kaum beschreibe ich Siebert als Hoffnungsträger, muss ich von seiner Verletzung lesen. Bitter... Ändert aber nichts an der grundsätzlich Haltung.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BB1895 am 14.11.2024 um 15:07 Uhr bearbeitet
15.11.2024 - 09:57 Uhr
Quelle: m.bild.de
Fortuna und Thioune sind sich bereits einig über das Gehalt und die Vertragslaufzeit. [...] Die Einigung soll bisher aber mündlich bestehen, schriftlich wurde noch nichts aufgesetzt - weil ein ganz wichtiges Thema noch nicht ganz abgehakt ist.
Bis auf die Modalitäten der Ausstiegsklausel (Höhe sowie Aktivierungszeiträume) ist man sich mit Thioune über eine Verlängerung einig. Sein Gehalt wird von mutmaßlich 500k angehoben und er bekommt besagte Ausstiegsklausel in seinen Vertrag geschrieben. Eine wie ich finde gute Lösung & ich bin froh, wenn das Ganze bald geklärt ist.
16.11.2024 - 00:05 Uhr
Vielleicht hilft ja der Vertrauensvorschuss von Seiten des Vereins , dass DT eventuell vorhandene Zweifel nach der Bochum Blamage endlich komplett zu verdauen und wieder mutiger und aggressiver aufzutreten, denn ich bin mir sicher, dass der Kader nicht weniger Potenzial hat als der von letztem Jahr. Es fehlt einfach ein wenig der Glaube an die eigene Stärke , um auch wieder den Spaß am aktiven Spielgeatalten zu finden.
16.11.2024 - 10:14 Uhr
Zitat von BB1895
Ich nehme deinen Beitrag mal exemplarisch, nicht weil ich dich explizit angreifen möchte, sondern weil er viele Dinge enthält, die schlichtweg nicht stimmen und sich der Faktenlage entziehen.
Ja, sie wurden positionsfremd (wenn es das im heutigen Fußball noch gibt - stutzig würde ich werden, wenn Kownacki ins Tor müsste) eingesetzt, aber DT hat das in den PK absolut verständlich erklärt. Demnach war es sehr wohl aus der Not heraus (Quarshie in Regensburg) oder aus einer Überzeugung heraus (Rossmann gegen Lautern, um mit hohem Tempo zu überladen). Da es in anderen Beiträgen ja schon kritisch angemerkt wurde: Hier hat DT meiner Meinung nach taktisch alles richtig gemacht vor dem Spiel, aber der Spielverlauf spielte ihm nun mal nicht in die Karten. Das 0:1 ist aufgrund eines miserablen Aufbauspiels und einem folgenschweren Fehlpass von Johannesson entstanden. Zu allem Überfluss rückte Haag zu spät und zögerlich raus, was zur Flanke und zum Tor führte. Danach konntest du das Konzept, mit Tempo zu spielen, in die Tonne hauen. Was will man also DT vorwerfen? Verändert er nichts, ist "sein" Spiel zu berechenbar. Ändert er was, löst er die Struktur auf. Finde ich ehrlich gesagt viel zu einfach, das als Vorwurf gelten zu lassen.
Faktisch nicht richtig, oder es muss zumindest in Relation gesetzt werden. Wann ist denn der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel? Nach dem ersten Fehlpass? Nach einem Rückpass und dem damit verbundenen Neuaufbau? DT hat in den letzten Spielen (exemplarisch habe ich mir nur die Spiele bis zum HSV Spiel angeschaut) immer um die 60. Minute herum gewechselt (Regensburg/65., Münster/61., Paderborn/62.), wenn eine Verletzung nicht schon vorher einen Wechsel nötig gemacht hat (HSV/46., Lautern/38.). Jetzt kann man natürlich auch schon früher wechseln, aber was in dem Fall wichtig ist, um es vernünftig in Relation zu setzen: In jedem Spiel hat DT vor seinem jeweiligen Kollegen gewechselt (Regensburg waren die Wechsel faktisch gleichzeitig). Sind deshalb alle anderen Trainer genauso große Versager, die kaum taktisches Verständnis haben, wie DT?
Was viele auch nicht verstehen: Wenn DT zuerst wechselt, dann kann die andere Seite darauf immer adäquat reagieren. Du musst also einen Wechsel vollziehen, der keine weitere Baustelle aufmacht und die als Schwachstelle ausgemacht werden kann. Daher sind Wechsel um die 60-65. Minute vollkommen richtig und den Spielständen angemessen, da danach immer noch genügend zeit bleibt, dem Spiel eine andere Wendung zu geben. Zudem glaube ich, dass beim einzigen katastrophalen Spiel in Münster auch zehn Wechsel nicht ausgereicht hätten, um dem Spiel einen neuen Dreh zu geben, genauso wie wir gegen den HSV vermutlich noch drei Stunden weiter hätten Fußball spielen können, ohne ein Tor zu erzielen.
Ich gehe ganz stark davon aus, dass du genauso wenig wie ich fester Bestandteil der Kabine bist. Woran machst du das fest? Ich finde es gut, dass DT seine Spieler nicht öffentlich anzählt wie der wenig geschätzte Herr Zorniger, und ich fände dieses Verhalten äußerst respektlos. Was er aber wie den Spielern in internen Einzelgesprächen sagt oder der ganzen Mannschaft in den Meetings, kannst du nicht beurteilen, kann ich nicht beurteilen. Daher ist es einfach keine faktenbasierte Meinung, die du hier bringst. Solange gehe ich davon aus - und da stimme ich dir voll und ganz zu - dass DT sehr gut in der Lage ist, die Stimmung der Spieler einzufangen und darauf einzugehen sowie im richtigen Moment auch mal im angemessenen Ton die richtigen Worte zu finden.
Ja, daran trägt DT sicher eine Teilschuld. Dennoch glaube ich nicht, dass wir alle Spieler aufgrund eines Aufstiegs hätten halten können, zumindest bei Tzolis war das klar. Allerdings hätten wir dann zumindest eine etwas bessere Verhandlungsposition gehabt.
Ich nehme deinen Beitrag mal exemplarisch, nicht weil ich dich explizit angreifen möchte, sondern weil er viele Dinge enthält, die schlichtweg nicht stimmen und sich der Faktenlage entziehen.
Ja, sie wurden positionsfremd (wenn es das im heutigen Fußball noch gibt - stutzig würde ich werden, wenn Kownacki ins Tor müsste) eingesetzt, aber DT hat das in den PK absolut verständlich erklärt. Demnach war es sehr wohl aus der Not heraus (Quarshie in Regensburg) oder aus einer Überzeugung heraus (Rossmann gegen Lautern, um mit hohem Tempo zu überladen). Da es in anderen Beiträgen ja schon kritisch angemerkt wurde: Hier hat DT meiner Meinung nach taktisch alles richtig gemacht vor dem Spiel, aber der Spielverlauf spielte ihm nun mal nicht in die Karten. Das 0:1 ist aufgrund eines miserablen Aufbauspiels und einem folgenschweren Fehlpass von Johannesson entstanden. Zu allem Überfluss rückte Haag zu spät und zögerlich raus, was zur Flanke und zum Tor führte. Danach konntest du das Konzept, mit Tempo zu spielen, in die Tonne hauen. Was will man also DT vorwerfen? Verändert er nichts, ist "sein" Spiel zu berechenbar. Ändert er was, löst er die Struktur auf. Finde ich ehrlich gesagt viel zu einfach, das als Vorwurf gelten zu lassen.
Zitat von usuriq
und natürlich - das ist ja fast schon Tradition bei diesem Trainer - wurde in allen Spielen immer viel zu spät gewechselt und auf taktische Änderungen beim Gegner nicht oder nicht ausreichend reagiert.
und natürlich - das ist ja fast schon Tradition bei diesem Trainer - wurde in allen Spielen immer viel zu spät gewechselt und auf taktische Änderungen beim Gegner nicht oder nicht ausreichend reagiert.
Faktisch nicht richtig, oder es muss zumindest in Relation gesetzt werden. Wann ist denn der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel? Nach dem ersten Fehlpass? Nach einem Rückpass und dem damit verbundenen Neuaufbau? DT hat in den letzten Spielen (exemplarisch habe ich mir nur die Spiele bis zum HSV Spiel angeschaut) immer um die 60. Minute herum gewechselt (Regensburg/65., Münster/61., Paderborn/62.), wenn eine Verletzung nicht schon vorher einen Wechsel nötig gemacht hat (HSV/46., Lautern/38.). Jetzt kann man natürlich auch schon früher wechseln, aber was in dem Fall wichtig ist, um es vernünftig in Relation zu setzen: In jedem Spiel hat DT vor seinem jeweiligen Kollegen gewechselt (Regensburg waren die Wechsel faktisch gleichzeitig). Sind deshalb alle anderen Trainer genauso große Versager, die kaum taktisches Verständnis haben, wie DT?
Was viele auch nicht verstehen: Wenn DT zuerst wechselt, dann kann die andere Seite darauf immer adäquat reagieren. Du musst also einen Wechsel vollziehen, der keine weitere Baustelle aufmacht und die als Schwachstelle ausgemacht werden kann. Daher sind Wechsel um die 60-65. Minute vollkommen richtig und den Spielständen angemessen, da danach immer noch genügend zeit bleibt, dem Spiel eine andere Wendung zu geben. Zudem glaube ich, dass beim einzigen katastrophalen Spiel in Münster auch zehn Wechsel nicht ausgereicht hätten, um dem Spiel einen neuen Dreh zu geben, genauso wie wir gegen den HSV vermutlich noch drei Stunden weiter hätten Fußball spielen können, ohne ein Tor zu erzielen.
Zitat von usuriq
Andererseits hat er aus meiner Sicht nicht die Fähigkeit auch mal Spieler harsch zu kritisieren, wenn sie die Leistung nicht bringen. Da ist immer noch zu viel "Wohlfühloase" in Düsseldorf.
Andererseits hat er aus meiner Sicht nicht die Fähigkeit auch mal Spieler harsch zu kritisieren, wenn sie die Leistung nicht bringen. Da ist immer noch zu viel "Wohlfühloase" in Düsseldorf.
Ich gehe ganz stark davon aus, dass du genauso wenig wie ich fester Bestandteil der Kabine bist. Woran machst du das fest? Ich finde es gut, dass DT seine Spieler nicht öffentlich anzählt wie der wenig geschätzte Herr Zorniger, und ich fände dieses Verhalten äußerst respektlos. Was er aber wie den Spielern in internen Einzelgesprächen sagt oder der ganzen Mannschaft in den Meetings, kannst du nicht beurteilen, kann ich nicht beurteilen. Daher ist es einfach keine faktenbasierte Meinung, die du hier bringst. Solange gehe ich davon aus - und da stimme ich dir voll und ganz zu - dass DT sehr gut in der Lage ist, die Stimmung der Spieler einzufangen und darauf einzugehen sowie im richtigen Moment auch mal im angemessenen Ton die richtigen Worte zu finden.
Zitat von usuriq
Klar kann man immer wieder anführen, dass mit Tzolis, Engelhardt und Tanaka drei Stützen verkauft worden sind, aber die sind ja nicht einfach so gegangen, sondern weil der Verein das Geld braucht und weil wir eben nicht aufgestiegen sind trotz eines Drei-Tore-Vorsprungs aus dem Relegationshinspiel - und daran trägt Thioune nun mal eine Teilschuld.
Klar kann man immer wieder anführen, dass mit Tzolis, Engelhardt und Tanaka drei Stützen verkauft worden sind, aber die sind ja nicht einfach so gegangen, sondern weil der Verein das Geld braucht und weil wir eben nicht aufgestiegen sind trotz eines Drei-Tore-Vorsprungs aus dem Relegationshinspiel - und daran trägt Thioune nun mal eine Teilschuld.
Ja, daran trägt DT sicher eine Teilschuld. Dennoch glaube ich nicht, dass wir alle Spieler aufgrund eines Aufstiegs hätten halten können, zumindest bei Tzolis war das klar. Allerdings hätten wir dann zumindest eine etwas bessere Verhandlungsposition gehabt.
Ich fühle mich überhaupt nicht angegriffen, aber deine ganze Argumentation ist leider überhaupt nicht schlüssig, denn:
- Quarshie ist Innenverteidiger und dann auch noch Rechtsfuß. Was sollte der dann in Regensburg auf der LV-Position? Da hätte man eher de Wijs nach außen ziehen oder auf Dreierkette umstellen können mit Rossmann oder van Brederode als Schienenspieler. Oder man lässt da Iyoha spielen, der Erfahrung auf der Position hat und zieht Zimmermann auf RV. Gegen Lautern musste Rossmann sogar dauerhaft LV spielen und deshalb haben wir dann auch das 2-2 kassiert, was der Genickbruch war.
- Ein Trainer muss nicht nur auf taktische Änderungen des Gegners, sondern auch auf den Spielstand und die Qualität des eigenen Spiels achten. Als wir z.B. gegen Lautern das 2-4 in der 68. Minute kassiert haben, sind noch mal 6 Minuten ins Land gegangen, bevor der Trainer endlich gewechselt hat. Warum nicht sofort, wo die Spieler doch warmgelaufen waren? Darüber hinaus bin ich mir nicht so sicher, ob die Reaktionen unseres Trainers immer so "adäquat" waren, denn wir hatten jetzt schon in drei Spielen schieres Glück kurz vor Schluss, noch einen Punkt mitzunehmen (Köln, Fürth, Paderborn). Ohne diese drei Punkte würden wir jetzt auf Platz 9 stehen.
- Ja, ich bin nicht in der Kabine. Du aber auch nicht, also kennst du auch keine Fakten, sondern kannst nur vermuten und das tust du ja auch. Also brauchst du mir in dem Punkt nicht blöd zu kommen. Ein Zorniger taugt schlecht als positives Beispiel, denn er hat seine Spieler beleidigt. Sowas will ich in Düsseldorf nicht sehen. Ein Trainer darf aber sehr wohl Spieler, vor alle die sog. Führungsspieler, in der Öffentlichkeit kritisieren, wenn es nicht läuft - und das ist seit dem Spiel gegen die südliche Vorstadt nun mal der Fall. Auch, dass immer wieder dieselben Spieler gebracht werden, obwohl sie außer Form sind, zeigt, dass nicht genügend Druck herrscht.
- Natürlich hätten wir bei Engelhardt und Tanaka gute Chancen gehabt sie zu halten. Beide Spieler hatten als klares Ziel die 1. Liga ausgegeben. Tzolis hat das Zeug für die Champions League. Das ist ein Sonderfall. So oder so wurde die Relegation kläglich vergeigt, weil auch der Trainer kein Konzept vor und während des Spiels hatte.
_________________
Da es so aussieht, als ob die Vertragsverlängerung bald über die Bühne geht, kann ich nur hoffen, dass Allofs dem Trainer die o.a. Kritikpunkte mit auf den Weg gibt, um diese zu verbessern. So, wie es jetzt ist, kann es jedenfalls nicht weitergehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von usuriq am 16.11.2024 um 10:22 Uhr bearbeitet
16.11.2024 - 11:58 Uhr
Zitat von usuriq
Ich fühle mich überhaupt nicht angegriffen, aber deine ganze Argumentation ist leider überhaupt nicht schlüssig, denn:
- Quarshie ist Innenverteidiger und dann auch noch Rechtsfuß. Was sollte der dann in Regensburg auf der LV-Position? Da hätte man eher de Wijs nach außen ziehen oder auf Dreierkette umstellen können mit Rossmann oder van Brederode als Schienenspieler. Oder man lässt da Iyoha spielen, der Erfahrung auf der Position hat und zieht Zimmermann auf RV. Gegen Lautern musste Rossmann sogar dauerhaft LV spielen und deshalb haben wir dann auch das 2-2 kassiert, was der Genickbruch war.
- Ein Trainer muss nicht nur auf taktische Änderungen des Gegners, sondern auch auf den Spielstand und die Qualität des eigenen Spiels achten. Als wir z.B. gegen Lautern das 2-4 in der 68. Minute kassiert haben, sind noch mal 6 Minuten ins Land gegangen, bevor der Trainer endlich gewechselt hat. Warum nicht sofort, wo die Spieler doch warmgelaufen waren? Darüber hinaus bin ich mir nicht so sicher, ob die Reaktionen unseres Trainers immer so "adäquat" waren, denn wir hatten jetzt schon in drei Spielen schieres Glück kurz vor Schluss, noch einen Punkt mitzunehmen (Köln, Fürth, Paderborn). Ohne diese drei Punkte würden wir jetzt auf Platz 9 stehen.
- Ja, ich bin nicht in der Kabine. Du aber auch nicht, also kennst du auch keine Fakten, sondern kannst nur vermuten und das tust du ja auch. Also brauchst du mir in dem Punkt nicht blöd zu kommen. Ein Zorniger taugt schlecht als positives Beispiel, denn er hat seine Spieler beleidigt. Sowas will ich in Düsseldorf nicht sehen. Ein Trainer darf aber sehr wohl Spieler, vor alle die sog. Führungsspieler, in der Öffentlichkeit kritisieren, wenn es nicht läuft - und das ist seit dem Spiel gegen die südliche Vorstadt nun mal der Fall. Auch, dass immer wieder dieselben Spieler gebracht werden, obwohl sie außer Form sind, zeigt, dass nicht genügend Druck herrscht.
- Natürlich hätten wir bei Engelhardt und Tanaka gute Chancen gehabt sie zu halten. Beide Spieler hatten als klares Ziel die 1. Liga ausgegeben. Tzolis hat das Zeug für die Champions League. Das ist ein Sonderfall. So oder so wurde die Relegation kläglich vergeigt, weil auch der Trainer kein Konzept vor und während des Spiels hatte.
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Da es so aussieht, als ob die Vertragsverlängerung bald über die Bühne geht, kann ich nur hoffen, dass Allofs dem Trainer die o.a. Kritikpunkte mit auf den Weg gibt, um diese zu verbessern. So, wie es jetzt ist, kann es jedenfalls nicht weitergehen.
Zitat von BB1895
Ich nehme deinen Beitrag mal exemplarisch, nicht weil ich dich explizit angreifen möchte, sondern weil er viele Dinge enthält, die schlichtweg nicht stimmen und sich der Faktenlage entziehen.
Ja, sie wurden positionsfremd (wenn es das im heutigen Fußball noch gibt - stutzig würde ich werden, wenn Kownacki ins Tor müsste) eingesetzt, aber DT hat das in den PK absolut verständlich erklärt. Demnach war es sehr wohl aus der Not heraus (Quarshie in Regensburg) oder aus einer Überzeugung heraus (Rossmann gegen Lautern, um mit hohem Tempo zu überladen). Da es in anderen Beiträgen ja schon kritisch angemerkt wurde: Hier hat DT meiner Meinung nach taktisch alles richtig gemacht vor dem Spiel, aber der Spielverlauf spielte ihm nun mal nicht in die Karten. Das 0:1 ist aufgrund eines miserablen Aufbauspiels und einem folgenschweren Fehlpass von Johannesson entstanden. Zu allem Überfluss rückte Haag zu spät und zögerlich raus, was zur Flanke und zum Tor führte. Danach konntest du das Konzept, mit Tempo zu spielen, in die Tonne hauen. Was will man also DT vorwerfen? Verändert er nichts, ist "sein" Spiel zu berechenbar. Ändert er was, löst er die Struktur auf. Finde ich ehrlich gesagt viel zu einfach, das als Vorwurf gelten zu lassen.
Faktisch nicht richtig, oder es muss zumindest in Relation gesetzt werden. Wann ist denn der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel? Nach dem ersten Fehlpass? Nach einem Rückpass und dem damit verbundenen Neuaufbau? DT hat in den letzten Spielen (exemplarisch habe ich mir nur die Spiele bis zum HSV Spiel angeschaut) immer um die 60. Minute herum gewechselt (Regensburg/65., Münster/61., Paderborn/62.), wenn eine Verletzung nicht schon vorher einen Wechsel nötig gemacht hat (HSV/46., Lautern/38.). Jetzt kann man natürlich auch schon früher wechseln, aber was in dem Fall wichtig ist, um es vernünftig in Relation zu setzen: In jedem Spiel hat DT vor seinem jeweiligen Kollegen gewechselt (Regensburg waren die Wechsel faktisch gleichzeitig). Sind deshalb alle anderen Trainer genauso große Versager, die kaum taktisches Verständnis haben, wie DT?
Was viele auch nicht verstehen: Wenn DT zuerst wechselt, dann kann die andere Seite darauf immer adäquat reagieren. Du musst also einen Wechsel vollziehen, der keine weitere Baustelle aufmacht und die als Schwachstelle ausgemacht werden kann. Daher sind Wechsel um die 60-65. Minute vollkommen richtig und den Spielständen angemessen, da danach immer noch genügend zeit bleibt, dem Spiel eine andere Wendung zu geben. Zudem glaube ich, dass beim einzigen katastrophalen Spiel in Münster auch zehn Wechsel nicht ausgereicht hätten, um dem Spiel einen neuen Dreh zu geben, genauso wie wir gegen den HSV vermutlich noch drei Stunden weiter hätten Fußball spielen können, ohne ein Tor zu erzielen.
Ich gehe ganz stark davon aus, dass du genauso wenig wie ich fester Bestandteil der Kabine bist. Woran machst du das fest? Ich finde es gut, dass DT seine Spieler nicht öffentlich anzählt wie der wenig geschätzte Herr Zorniger, und ich fände dieses Verhalten äußerst respektlos. Was er aber wie den Spielern in internen Einzelgesprächen sagt oder der ganzen Mannschaft in den Meetings, kannst du nicht beurteilen, kann ich nicht beurteilen. Daher ist es einfach keine faktenbasierte Meinung, die du hier bringst. Solange gehe ich davon aus - und da stimme ich dir voll und ganz zu - dass DT sehr gut in der Lage ist, die Stimmung der Spieler einzufangen und darauf einzugehen sowie im richtigen Moment auch mal im angemessenen Ton die richtigen Worte zu finden.
Ja, daran trägt DT sicher eine Teilschuld. Dennoch glaube ich nicht, dass wir alle Spieler aufgrund eines Aufstiegs hätten halten können, zumindest bei Tzolis war das klar. Allerdings hätten wir dann zumindest eine etwas bessere Verhandlungsposition gehabt.
Ich nehme deinen Beitrag mal exemplarisch, nicht weil ich dich explizit angreifen möchte, sondern weil er viele Dinge enthält, die schlichtweg nicht stimmen und sich der Faktenlage entziehen.
Ja, sie wurden positionsfremd (wenn es das im heutigen Fußball noch gibt - stutzig würde ich werden, wenn Kownacki ins Tor müsste) eingesetzt, aber DT hat das in den PK absolut verständlich erklärt. Demnach war es sehr wohl aus der Not heraus (Quarshie in Regensburg) oder aus einer Überzeugung heraus (Rossmann gegen Lautern, um mit hohem Tempo zu überladen). Da es in anderen Beiträgen ja schon kritisch angemerkt wurde: Hier hat DT meiner Meinung nach taktisch alles richtig gemacht vor dem Spiel, aber der Spielverlauf spielte ihm nun mal nicht in die Karten. Das 0:1 ist aufgrund eines miserablen Aufbauspiels und einem folgenschweren Fehlpass von Johannesson entstanden. Zu allem Überfluss rückte Haag zu spät und zögerlich raus, was zur Flanke und zum Tor führte. Danach konntest du das Konzept, mit Tempo zu spielen, in die Tonne hauen. Was will man also DT vorwerfen? Verändert er nichts, ist "sein" Spiel zu berechenbar. Ändert er was, löst er die Struktur auf. Finde ich ehrlich gesagt viel zu einfach, das als Vorwurf gelten zu lassen.
Zitat von usuriq
und natürlich - das ist ja fast schon Tradition bei diesem Trainer - wurde in allen Spielen immer viel zu spät gewechselt und auf taktische Änderungen beim Gegner nicht oder nicht ausreichend reagiert.
und natürlich - das ist ja fast schon Tradition bei diesem Trainer - wurde in allen Spielen immer viel zu spät gewechselt und auf taktische Änderungen beim Gegner nicht oder nicht ausreichend reagiert.
Faktisch nicht richtig, oder es muss zumindest in Relation gesetzt werden. Wann ist denn der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel? Nach dem ersten Fehlpass? Nach einem Rückpass und dem damit verbundenen Neuaufbau? DT hat in den letzten Spielen (exemplarisch habe ich mir nur die Spiele bis zum HSV Spiel angeschaut) immer um die 60. Minute herum gewechselt (Regensburg/65., Münster/61., Paderborn/62.), wenn eine Verletzung nicht schon vorher einen Wechsel nötig gemacht hat (HSV/46., Lautern/38.). Jetzt kann man natürlich auch schon früher wechseln, aber was in dem Fall wichtig ist, um es vernünftig in Relation zu setzen: In jedem Spiel hat DT vor seinem jeweiligen Kollegen gewechselt (Regensburg waren die Wechsel faktisch gleichzeitig). Sind deshalb alle anderen Trainer genauso große Versager, die kaum taktisches Verständnis haben, wie DT?
Was viele auch nicht verstehen: Wenn DT zuerst wechselt, dann kann die andere Seite darauf immer adäquat reagieren. Du musst also einen Wechsel vollziehen, der keine weitere Baustelle aufmacht und die als Schwachstelle ausgemacht werden kann. Daher sind Wechsel um die 60-65. Minute vollkommen richtig und den Spielständen angemessen, da danach immer noch genügend zeit bleibt, dem Spiel eine andere Wendung zu geben. Zudem glaube ich, dass beim einzigen katastrophalen Spiel in Münster auch zehn Wechsel nicht ausgereicht hätten, um dem Spiel einen neuen Dreh zu geben, genauso wie wir gegen den HSV vermutlich noch drei Stunden weiter hätten Fußball spielen können, ohne ein Tor zu erzielen.
Zitat von usuriq
Andererseits hat er aus meiner Sicht nicht die Fähigkeit auch mal Spieler harsch zu kritisieren, wenn sie die Leistung nicht bringen. Da ist immer noch zu viel "Wohlfühloase" in Düsseldorf.
Andererseits hat er aus meiner Sicht nicht die Fähigkeit auch mal Spieler harsch zu kritisieren, wenn sie die Leistung nicht bringen. Da ist immer noch zu viel "Wohlfühloase" in Düsseldorf.
Ich gehe ganz stark davon aus, dass du genauso wenig wie ich fester Bestandteil der Kabine bist. Woran machst du das fest? Ich finde es gut, dass DT seine Spieler nicht öffentlich anzählt wie der wenig geschätzte Herr Zorniger, und ich fände dieses Verhalten äußerst respektlos. Was er aber wie den Spielern in internen Einzelgesprächen sagt oder der ganzen Mannschaft in den Meetings, kannst du nicht beurteilen, kann ich nicht beurteilen. Daher ist es einfach keine faktenbasierte Meinung, die du hier bringst. Solange gehe ich davon aus - und da stimme ich dir voll und ganz zu - dass DT sehr gut in der Lage ist, die Stimmung der Spieler einzufangen und darauf einzugehen sowie im richtigen Moment auch mal im angemessenen Ton die richtigen Worte zu finden.
Zitat von usuriq
Klar kann man immer wieder anführen, dass mit Tzolis, Engelhardt und Tanaka drei Stützen verkauft worden sind, aber die sind ja nicht einfach so gegangen, sondern weil der Verein das Geld braucht und weil wir eben nicht aufgestiegen sind trotz eines Drei-Tore-Vorsprungs aus dem Relegationshinspiel - und daran trägt Thioune nun mal eine Teilschuld.
Klar kann man immer wieder anführen, dass mit Tzolis, Engelhardt und Tanaka drei Stützen verkauft worden sind, aber die sind ja nicht einfach so gegangen, sondern weil der Verein das Geld braucht und weil wir eben nicht aufgestiegen sind trotz eines Drei-Tore-Vorsprungs aus dem Relegationshinspiel - und daran trägt Thioune nun mal eine Teilschuld.
Ja, daran trägt DT sicher eine Teilschuld. Dennoch glaube ich nicht, dass wir alle Spieler aufgrund eines Aufstiegs hätten halten können, zumindest bei Tzolis war das klar. Allerdings hätten wir dann zumindest eine etwas bessere Verhandlungsposition gehabt.
Ich fühle mich überhaupt nicht angegriffen, aber deine ganze Argumentation ist leider überhaupt nicht schlüssig, denn:
- Quarshie ist Innenverteidiger und dann auch noch Rechtsfuß. Was sollte der dann in Regensburg auf der LV-Position? Da hätte man eher de Wijs nach außen ziehen oder auf Dreierkette umstellen können mit Rossmann oder van Brederode als Schienenspieler. Oder man lässt da Iyoha spielen, der Erfahrung auf der Position hat und zieht Zimmermann auf RV. Gegen Lautern musste Rossmann sogar dauerhaft LV spielen und deshalb haben wir dann auch das 2-2 kassiert, was der Genickbruch war.
- Ein Trainer muss nicht nur auf taktische Änderungen des Gegners, sondern auch auf den Spielstand und die Qualität des eigenen Spiels achten. Als wir z.B. gegen Lautern das 2-4 in der 68. Minute kassiert haben, sind noch mal 6 Minuten ins Land gegangen, bevor der Trainer endlich gewechselt hat. Warum nicht sofort, wo die Spieler doch warmgelaufen waren? Darüber hinaus bin ich mir nicht so sicher, ob die Reaktionen unseres Trainers immer so "adäquat" waren, denn wir hatten jetzt schon in drei Spielen schieres Glück kurz vor Schluss, noch einen Punkt mitzunehmen (Köln, Fürth, Paderborn). Ohne diese drei Punkte würden wir jetzt auf Platz 9 stehen.
- Ja, ich bin nicht in der Kabine. Du aber auch nicht, also kennst du auch keine Fakten, sondern kannst nur vermuten und das tust du ja auch. Also brauchst du mir in dem Punkt nicht blöd zu kommen. Ein Zorniger taugt schlecht als positives Beispiel, denn er hat seine Spieler beleidigt. Sowas will ich in Düsseldorf nicht sehen. Ein Trainer darf aber sehr wohl Spieler, vor alle die sog. Führungsspieler, in der Öffentlichkeit kritisieren, wenn es nicht läuft - und das ist seit dem Spiel gegen die südliche Vorstadt nun mal der Fall. Auch, dass immer wieder dieselben Spieler gebracht werden, obwohl sie außer Form sind, zeigt, dass nicht genügend Druck herrscht.
- Natürlich hätten wir bei Engelhardt und Tanaka gute Chancen gehabt sie zu halten. Beide Spieler hatten als klares Ziel die 1. Liga ausgegeben. Tzolis hat das Zeug für die Champions League. Das ist ein Sonderfall. So oder so wurde die Relegation kläglich vergeigt, weil auch der Trainer kein Konzept vor und während des Spiels hatte.
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Da es so aussieht, als ob die Vertragsverlängerung bald über die Bühne geht, kann ich nur hoffen, dass Allofs dem Trainer die o.a. Kritikpunkte mit auf den Weg gibt, um diese zu verbessern. So, wie es jetzt ist, kann es jedenfalls nicht weitergehen.
Da Herr Thioune ja offensichtlich unbedingt eine Ausstiegsklausel haben möchte , heute vielleicht üblich, aber aus meiner Sicht die völlig falsche Message, hoffe ich das Fortuna im Rahmen der Fairness diese Ausstiegsklausel dann auch hat. Oder zumindest beim benutzen dieser eine dementsprechendes Salär erhält. Ich würde nach wie vor die nächsten Spiele abwarten bevor ich über einen neuen Vertrag spreche , geht es auf dem Niveau weiter bis zur Winterpause würde ich den Vertrag auch nicht verlängern.
Dann können Sie eh dran fühlen , wenn wir Platz 6-10 erreichen, das Herr Thioune nächste Saison weg ist,
sofern ein entsprechendes Angebot kommt.
Die Sprüche, er muss an seine Familie denken, kommen mir irgendwie von Benito Raman bekannt vor.
Bitte Herr Thioune, tun sie es und treffen für sich die beste Entscheidung, Fortuna wird es verkraften.
Mit dem Kader von letzte Saison wären wahrscheinlich auch andere Trainer 3ter geworden, oder vielleicht auch aufgestiegen. Weil das ist auch teil der Wahrheit, das scheitern in der Relegation ist eng mit dem Namen Thioune verbunden.
16.11.2024 - 17:33 Uhr
DT ist noch der richtige Trainer bei Fortuna, nur er muss seine Selbstwahrnehmung auch ein wenig relativieren, denn er hat seit dem Bochum Debakel einiges von seinem Glanz verloren und die momentane Punktausbeute hat sicher auch mit Glück und weniger Coaching Leistung zu tun, die er sich aber augenscheinlich anrechnet. Mir gefällt der momentane Spielstil persönlich überhaupt nicht, man sieht auch null System und Weiterentwicklung und das ist komplett Trainersache. Auch finde ich, dass DT komplett von seiner ursprünglichen Idee weg gekommen ist und praktisch das Gegenteil spielen lässt. Destruktiven defensivorientierten Antifussball, der jeglichen Spaß und Kreativität verhindert. Diese “ergebnisorientierte Nur Nicht Verlieren Taktik” wird nicht zum Erfolg führen
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