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Daniel Thioune
Geburtsdatum 21.07.1974
Alter 52
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein SV Werder Bremen

Daniel Thioune [Trainer]

08.02.2022 - 13:07 Uhr
Daniel Thioune [Trainer] |#291
09.11.2024 - 11:07 Uhr
Zitat von ForzaFortuna
Und ich unke mal was: Allofs hat auf dem Businessforum recht reserviert auf die Frage nach der Vertragsverlängerung geantwortet und auch Thioune war da eher ausweichend unterwegs auf der PK. Auch wenn Allofs nach Außen hin ganz viel Konstanz predigt, bin ich mir sicher, dass er nicht mit der Wimper zucken würde, Thioune rauszuwerfen, wenn die Ergebnisse nicht bald wieder stimmen.


Allofs hat mit Klein zusammen an Rösler festgehalten, als dieser eine wirklich schlechte Hinrunde abgeliefert hat. Erst zum Ende hin hat sich UR mit seiner Siegesserie nochmal den Allerwertesten gerettet. Erst nach Abschluss der Saison hat man sich dann entschieden, mit Blick auf die zwei verfehlten Ziele Klassenerhalt und dann Aufstieg, den Vertrag nicht zu verlängern.

Preußer als Trainerprojekt von Allofs und zu Beginn auch noch von Klein ist mit viel Kredit gestartet, da er als großes Talent galt. Den hat er sich durch eine katastrophale Hinrunde dann zumindest bei den Fans komplett verspielt. Und trotzdem, obwohl die Ergebnisse ausblieben und wir uns spielerisch sogar noch gegenüber dem Röslerschen Rumpelfußball zurückentwickelt haben, stand CP zumindest nach außen hin nicht zur Debatte. Dass man spätestens nach dem ebenfalls in den Sand gesetzten Hinrundenbeginn nach Alternativen gesucht hat und diese dann schlussendlich in Thioune fand, verständlich. Aber es zeigt meiner Meinung nach, dass Allofs vieles ist, aber niemand, der Entwicklungen gegenüber schnell handelt. Sowohl Rösler, als auch Preußer wurde eine Menge Zeit gegeben, das Ruder rumzureißen. Ich gehe soweit zu sagen, dass beide bei vielen Vereinen mir ähnlichen Ambitionen schon früher in der Saison geflogen wären. Inwieweit Klein da auch reingespielt hat kann man nicht sagen, aber als Preußer seinen Hut nehmen musste war er nicht mehr da.

Was ich daraus bezüglich der jetzigen Situation ziehe ist, dass ich nicht glaube, dass Allofs auch nur darüber nachdenkt, Thioune im Laufe der Saison zu entlassen. Er ist einer, der erstmal lange beobachtet und wahrscheinlich intern kritisiert, dabei aber einen anscheinend langen Atem hat. Sollte die sportliche Talfahrt in der jetzigen Form anhalten und wir wirklich unten reinrutschen muss man sich darüber unterhalten, wie man das Wohlergehen des Vereins sichert. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass man intern nicht gesagt hat Daniel, du musst unbedingt aufsteigen egal was da vor paar Monaten passiert ist. So blauäugig ist Allofs nicht. Und wenn es sein sollte, dass wir im Dezember im Mittelfeld stehen, ist das enttäuschend, aber mitnichten ein legitimer Grund, Thioune vor die Tür zu setzen. Er ist einer der besten Trainer der letzten Jahre und hat mit uns bereits einiges erreicht. Das ist jetzt seine erste Krise und da muss man ihm m.E. einfach überdurchschnittlich viel Zeit gewähren, Fortuna wieder auf Kurs zu bringen. Er hat bisher alle Ziele erreicht, die der Verein ihm gesetzt hat: 21/22 den Klassenerhalt & das wirklich souverän mit einer langen ungeschlagen Serie. 22/23 dann 4. geworden. Letzte Saison waren wir eine der besten Mannschaften seit Jahren, spielerisch absolute Spitze und auch defensiv stark. Selbst innerhalb der Saison hat Thioune gezeigt, dass er die Mannschaft (spielerisch) weiterentwickeln kann. Warum sollte er das nicht in Zukunft können? Wir haben uns spielerisch deutlich zurückentwickelt im Vergleich zur letzten Saison ja. Aber lasst uns doch erstmal mind. die Hinrunde abwarten, bevor wir uns ein Urteil über die sportliche Entwicklung der Mannschaft erlauben. Wie gesagt, sollten wir wirklich Schalke like in den Abstieg schlittern muss man genau schauen, woran es liegt und dann gucken, ob es mit Thioune weitergehen kann. Aber in der jetzigen Situation finde ich das vermessen. Was ich hingegen verstehen kann ist, das Ganze mit Blick auf den Sommer zu tun. Sollte man auch in der Rückrunde eine negative sportliche Entwicklung vollziehen & der Ansicht sein, es liegt vornehmlich am Trainer, dann wäre es zumindest denkbar eine Option, neue Wege zu gehen. Ich persönlich wäre allerdings auch fine damit dann zu sagen, das man gemeinsam einen neuen Anlauf in 25/26 wagt. Wie gesagt, je nachdem, ob das Problem nicht an der Kompetenz des Trainers lag und da sind Allofs und Weber in der Pflicht, selbstkritisch auf ihre Kaderplanung zu schauen.

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Daniel Thioune [Trainer] |#292
09.11.2024 - 11:57 Uhr
Zitat von Duessel_Jong
Zitat von ForzaFortuna

Und ich unke mal was: Allofs hat auf dem Businessforum recht reserviert auf die Frage nach der Vertragsverlängerung geantwortet und auch Thioune war da eher ausweichend unterwegs auf der PK. Auch wenn Allofs nach Außen hin ganz viel Konstanz predigt, bin ich mir sicher, dass er nicht mit der Wimper zucken würde, Thioune rauszuwerfen, wenn die Ergebnisse nicht bald wieder stimmen.


Allofs hat mit Klein zusammen an Rösler festgehalten, als dieser eine wirklich schlechte Hinrunde abgeliefert hat. Erst zum Ende hin hat sich UR mit seiner Siegesserie nochmal den Allerwertesten gerettet. Erst nach Abschluss der Saison hat man sich dann entschieden, mit Blick auf die zwei verfehlten Ziele Klassenerhalt und dann Aufstieg, den Vertrag nicht zu verlängern.

Preußer als Trainerprojekt von Allofs und zu Beginn auch noch von Klein ist mit viel Kredit gestartet, da er als großes Talent galt. Den hat er sich durch eine katastrophale Hinrunde dann zumindest bei den Fans komplett verspielt. Und trotzdem, obwohl die Ergebnisse ausblieben und wir uns spielerisch sogar noch gegenüber dem Röslerschen Rumpelfußball zurückentwickelt haben, stand CP zumindest nach außen hin nicht zur Debatte. Dass man spätestens nach dem ebenfalls in den Sand gesetzten Hinrundenbeginn nach Alternativen gesucht hat und diese dann schlussendlich in Thioune fand, verständlich. Aber es zeigt meiner Meinung nach, dass Allofs vieles ist, aber niemand, der Entwicklungen gegenüber schnell handelt. Sowohl Rösler, als auch Preußer wurde eine Menge Zeit gegeben, das Ruder rumzureißen. Ich gehe soweit zu sagen, dass beide bei vielen Vereinen mir ähnlichen Ambitionen schon früher in der Saison geflogen wären. Inwieweit Klein da auch reingespielt hat kann man nicht sagen, aber als Preußer seinen Hut nehmen musste war er nicht mehr da.

Was ich daraus bezüglich der jetzigen Situation ziehe ist, dass ich nicht glaube, dass Allofs auch nur darüber nachdenkt, Thioune im Laufe der Saison zu entlassen. Er ist einer, der erstmal lange beobachtet und wahrscheinlich intern kritisiert, dabei aber einen anscheinend langen Atem hat. Sollte die sportliche Talfahrt in der jetzigen Form anhalten und wir wirklich unten reinrutschen muss man sich darüber unterhalten, wie man das Wohlergehen des Vereins sichert. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass man intern nicht gesagt hat Daniel, du musst unbedingt aufsteigen egal was da vor paar Monaten passiert ist. So blauäugig ist Allofs nicht. Und wenn es sein sollte, dass wir im Dezember im Mittelfeld stehen, ist das enttäuschend, aber mitnichten ein legitimer Grund, Thioune vor die Tür zu setzen. Er ist einer der besten Trainer der letzten Jahre und hat mit uns bereits einiges erreicht. Das ist jetzt seine erste Krise und da muss man ihm m.E. einfach überdurchschnittlich viel Zeit gewähren, Fortuna wieder auf Kurs zu bringen. Er hat bisher alle Ziele erreicht, die der Verein ihm gesetzt hat: 21/22 den Klassenerhalt & das wirklich souverän mit einer langen ungeschlagen Serie. 22/23 dann 4. geworden. Letzte Saison waren wir eine der besten Mannschaften seit Jahren, spielerisch absolute Spitze und auch defensiv stark. Selbst innerhalb der Saison hat Thioune gezeigt, dass er die Mannschaft (spielerisch) weiterentwickeln kann. Warum sollte er das nicht in Zukunft können? Wir haben uns spielerisch deutlich zurückentwickelt im Vergleich zur letzten Saison ja. Aber lasst uns doch erstmal mind. die Hinrunde abwarten, bevor wir uns ein Urteil über die sportliche Entwicklung der Mannschaft erlauben. Wie gesagt, sollten wir wirklich Schalke like in den Abstieg schlittern muss man genau schauen, woran es liegt und dann gucken, ob es mit Thioune weitergehen kann. Aber in der jetzigen Situation finde ich das vermessen. Was ich hingegen verstehen kann ist, das Ganze mit Blick auf den Sommer zu tun. Sollte man auch in der Rückrunde eine negative sportliche Entwicklung vollziehen & der Ansicht sein, es liegt vornehmlich am Trainer, dann wäre es zumindest denkbar eine Option, neue Wege zu gehen. Ich persönlich wäre allerdings auch fine damit dann zu sagen, das man gemeinsam einen neuen Anlauf in 25/26 wagt. Wie gesagt, je nachdem, ob das Problem nicht an der Kompetenz des Trainers lag und da sind Allofs und Weber in der Pflicht, selbstkritisch auf ihre Kaderplanung zu schauen.

Abwarten. Wie du schon richtig gesagt hast, haben sich sowohl Rösler als auch Preußer durch überraschende Serien zeitweise wieder gerettet. Ich habe auch nicht gesagt, dass Paderborn zum Schicksalsspiel für Thioune wird/werden sollte - das wäre Quatsch. Nur dass mMn. eine Vertragsverlängerung gerade eher auf Eis liegen dürfte. Und dass wenn es nicht besser wird, wir schneller über den Trainer sprechen als man manchmal denkt.

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Daniel Thioune [Trainer] |#293
10.11.2024 - 04:32 Uhr
Zitat von WorldTraveller
Zitate Daniel Thioune in der Spieltags-Pressekonferenz:

„In der Woche ging es um eine klare Rollendefinition. Ich habe den Spielern klargemacht, wer wir sind und wo wir herkommen. Wir sind eine Mannschaft, die allen sehr respektvoll gegenüber ist, die demütig ist. Wir sind aber auch eine Mannschaft, die mutig ist und von allem überzeugt sein sollte, was sie macht. Ich habe ihr mitgegeben, dass ich eine unfassbar hohe Fehlertoleranz habe, was die Aktivität mit Ball betrifft. Wo ich aber keine Linie überschreiten lasse, ist im Spiel gegen den Ball. Da muss es immer unser Anspruch sein, maximal zu sein. Es muss klar sein, dass ich da eine Weiterentwicklung meiner Mannschaft erwarte. Wir haben im Sommer neue Spieler dazukommen – teilweise aus einem anderen Setting, einer fremden Kultur. Der Ball ist aber überall gleich, das Spielfeld ist gleich groß und überall stehen zwei Tore. Die Fehler sehe ich. Und die versuchen wir zu minimieren. Wir sollten allerdings den nächsten Schritt gehen und ein Fußballspiel wieder offensiv gewinnen. Defensiv gilt es, es so ausgewogen und stabil zu halten, dass wir keine vier Tore schießen müssen, um zu gewinnen, sondern vielleicht auch mal eins reicht, wenn man dann hinten nicht ganz so viel zulässt.“

Der Trainer hat der Mannschaft also klargemacht, wer sie ist und wo sie herkommt. Bravo! Ich würde allerdings erwarten, daß das den Spielern ohnehin klar ist. Und nein, Herr Thioune, ich habe als Vereinsmitglied und Fan keine unfassbar hohe Fehlertoleranz, was die Aktivität mit Ball betrifft. Fehler kommen vor und sind zu akzeptieren. Aber bitte keine unfassbar hohe Toleranz, was schlampige Pässe und miserable Laufwege betrifft. Spiele werden eben nicht, wie Ihre Aussage impliziert, nur im Spiel gegen den Ball entschieden, sondern auch im Spiel mit dem Ball. Und da waren die letzten Spiele ein Armutszeugnis. Und ja, absolute Zustimmung, daß wir nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder ein Fußballspiel offensiv gewinnen sollten. Daß Sie sich aber im nächsten Satz wünschen, ein Spiel auch mal nur mit einem Tor zu gewinnen, läßt mich stark zweifeln, ob es Ihnen mit konsequentem Offensivfußball so ernst ist. Ich bin sehr gespannt, wie offensiv oder defensiv Sie die Mannschaft heute Abend ein- und aufstellen werden. Ich habe da aber so eine Befürchtung.

„Die Stimmung ist nach zwei Niederlagen sicherlich eine andere als nach zwei gewonnenen Spielen. Ein Gewitter war allerdings nicht notwendig, denn ich glaube, es ist wichtig, dass wir in all der Zeit – unabhängig vom Verlauf der Saison – immer verlässlich und offen zueinander waren. Diesen Raum nutzen die Spieler und jeder darf das Wort erheben und kritisch sein. Anschließend versuchen wir, es inhaltlich darzulegen. Denn das Schlimmste, was in so einer Situation passieren kann, ist, in Aktionismus zu verfallen. Davon sind wir weit entfernt. Wir haben einen klaren Plan und eine klare Struktur. Wir wissen, dass man mit Rückschlägen umgehen kann und muss. Ich habe so eine tolle Mannschaft, die schon schlechtere Momente miteinander erlebt hat. Klar, das 0:1 in Münster tat weh. Wir hatten aber schon schmerzhaftere Momente. Und die haben uns eher zusammengeschweißt als auseinanderdividiert.“

Mal abgesehen von den allgemeinen Wohlfühl-Aussagen, die keinem weh tun sollen: den klaren Plan und die klare Struktur habe ich in den Spielen gegen Kaiserslautern und in Münster nicht gesehen. Aber vielleicht habe ich ja Tomaten auf den Augen. Einige Medien haben das allerdings auch nicht gesehen. Rückschläge sind im Verlauf einer Saison relativ normal. Drei Niederlagen in vier Spielen sind allerdings nicht so schön, wenn man Ambitionen hat. Schaun' 'mer mal, ob die Streicheleinheiten, die der Mannschaft offensichtlich im Training und in der Pressekonferenz vor dem Spiel vom Wohlfühlbär-Trainer en masse zuteil geworden sind, heute Abend eine positive Wirkung entfalten. Falls ja, hat der Trainer natürlich alles richtig gemacht. Falls nein, sollte man vielleicht doch mal überlegen, ob es nicht an der Zeit ist, mal Konsequenzen zu ziehen und Veränderungen herbeizuführen. Denn es geht nicht um eine nette Ponyhof-Atmosphäre, sondern um Erfolg.


So, nun sind wir klüger. Nichts von dem, was der Trainer in der PK gesagt hat, ist umgesetzt worden. Und das lag nicht nur am Team. Schon bei Bekanntgabe der Startaufstellung war klar, wohin es laufen würde. Wieder Angsthasenfußball zuhause in einem Topspiel am Samstagabend. Wieder eine komplett falsche Aufstellung. Die vermeintliche Intention des Trainers, in einem Heimspiel mal dominant auftreten zu wollen trotz entsprechender Ankündigungen nicht auch nur im Ansatz vorhanden. Stattdessen wieder Bus vor dem eigenen Tor parken und vorn auf den lieben Gott hoffen. Das ist so erbärmlich. Dieser Trainer hat komplett fertig und nur noch ein Ziel - möglichst nicht zu verlieren. Aber mit so limitierten Spielern in der Abwehrkette bekommst du das nicht hin. Also hoffen wir darauf, daß der Gegner sich die Tore selbst 'reinmacht. Hat gestern sogar funktioniert. Aber ist das das Konzept des Trainers? Fortuna ist am 12. Spieltag nun wirklich auf dem untersten Level angekommen, das man sich vorstellen kann. Nicht tabellarisch, da profitieren wir noch von glücklichen Punktgewinnen vom Anfang der Saison. Aber das ist nun vorbei. Erst haben wir bescheiden gespielt (Ausnahme das Heimspiel gegen Hannover), aber trotzdem gut gepunktet. Jetzt spielt Fortuna richtig schlecht und punktet auch schwach (vier Punkte von möglichen fünfzehn in den letzten fünf Spielen). Und es zeigt sich, daß der Trainer weder ein Konzept hat, noch die Mannschaft emotional anzündet. Das Ergebnis ist grausam anzusehender Alibifußball. Und so wird Fortuna durchgereicht. Aktuell noch Dritter, nach den heutigen Spielen vermutlich Vierter und es wird weiter nach unten gehen. Nach dem siebten Spieltag Ende September hatte Fortuna vier Punkte Vorsprung auf Hannover, fünf Punkte auf den HSV, acht Punkte auf den Äffzeh und 10 Punkte auf Nürnberg. Heute sind es ggf. vier Punkte hinter Hannover, zwei Punkte auf den HSV und drei Punkte auf den Äffzeh und Nürnberg. So kann man eine ordentliche Ausgangsposition ohne Not verspielen und redet sich - ich beziehe mich wieder auf die Spieltags-Pressekonferenz seitens des Trainers - die wirklich miese Entwicklung auch noch schön. Nichts von dem, was er vor dem Spiel angekündigt hat, ist eingetreten. Jetzt kann man sagen, daß das nicht seine Schuld ist, sondern die der Mannschaft. Aber wer ist letztlich für die sportliche Performance verantwortlich? Und - seien wir mal ehrlich - wer von uns hat nach der Veröffentlichung der Startelfformation etwas anderes erwartet? Wohl keiner. Die uns allen bekannten Schwachstellen wurden auch nicht im Ansatz angegangen. Hoffmann als Abwehrchef? Iyoha hinten links? Zimbo im Mittelfeld? Lunddal stattdessen hinten rechts? Klaus auf der rechten Außenbahn? Vermeij als Mittelstürmer? Hat alles bisher schon nicht funktioniert, aber der Trainer hält stur dran fest. Van Brederode darf für fünf Minuten 'rein, Danny Schmidt gar nicht, Mbamba ist - womöglich aufgrund eigenen Fehlverhaltens - ohnehin außen vor. Gibt es seitens des Trainers Druck auf die Spieler, die seit Wochen nicht performen? Null, niente, nekesse, de nada. Dieser Trainer geht nur auf Sicherheit. Aber eben nur vermeintlich. Denn wenn die angeblich risikoloseste Variante einfach nicht funktioniert, ist dieser Ansatz für die Tonne. Was machen eigentlich Jastrembzski und Quarshie so auf der Tribüne? Na ja, solange das Gehalt überwiesen wird...- läuft. Klebt de Wijs eigentlich schon permanent auf der Bank fest und kann gar nicht mehr aufstehen? Wie heißt es so schön? Selbstmord aus Angst vor dem Tod. Aber in zwei Wochen gegen Elversberg wird alles anders. Wirklich. Ehrlich. Ganz bestimmt. Ohne Zweifel. Definitiv. Hundertprozentig. Oh, wait!

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Ich bin immer unterwegs und nie am Ziel

Nüchtern betrachtet war es besoffen besser

Fortuna Atlético Milan Lazio Benfica
Daniel Thioune [Trainer] |#294
10.11.2024 - 11:12 Uhr
Wenn man safety first verachtet *und* keine Fehlertoleranz hat, sollte man vielleicht lieber die Plastik-CL statt zwoter Liga gucken. zwinker

Natürlich bin ich auch unzufrieden. Auch als noch gewonnen wurde, war nicht alles Gold. Die mangelnden Ideen nach vorne zuletzt sind zu bemängeln. Das Festhalten an Vermeij kann ich nur bedingt nachvollziehen usw.

Allerdings habe ich auch nicht erwartet, dass wir uns ungeschlagen durch die Saison zaubern. Der aktuelle Kader ist im Vergleich zum Vorjahr quantitativ vielleicht etwas besser ausgestattet, qualitativ aber definitiv nicht (vor allem, wenn auch noch Kownacki ausfällt). Keiner der verlorengegangen Leistungsträger konnte ohne Qualitätsverlust ersetzt werden. Das konnte man vorher schon erahnen, jetzt weiß man es.

Dem Trainer jetzt - bei seiner ersten echten Ergebniskrise überhaupt - jede Kompetenz abzusprechen, halte ich für falsch. Auch Daniel Thioune hat natürlich nicht unbegrenzt Kredit, aber wenn er jetzt schon aufgebraucht wäre, fände ich das grotesk. Zumal die letzten Heimniederlagen auch hätten anders laufen können.

Klar muss es jetzt langsam wieder besser werden, aber ich bin da noch recht zuversichtlich. Die letzte Ungeschlagen-Serie begann ja auch nach einem Spiel gegen Paderborn und einer daraus resultierenden Neujustierung...
Daniel Thioune [Trainer] |#295
10.11.2024 - 12:21 Uhr
Zitat von Tabernas
Wenn man safety first verachtet *und* keine Fehlertoleranz hat, sollte man vielleicht lieber die Plastik-CL statt zwoter Liga gucken. zwinker

Natürlich bin ich auch unzufrieden. Auch als noch gewonnen wurde, war nicht alles Gold. Die mangelnden Ideen nach vorne zuletzt sind zu bemängeln. Das Festhalten an Vermeij kann ich nur bedingt nachvollziehen usw.

Allerdings habe ich auch nicht erwartet, dass wir uns ungeschlagen durch die Saison zaubern. Der aktuelle Kader ist im Vergleich zum Vorjahr quantitativ vielleicht etwas besser ausgestattet, qualitativ aber definitiv nicht (vor allem, wenn auch noch Kownacki ausfällt). Keiner der verlorengegangen Leistungsträger konnte ohne Qualitätsverlust ersetzt werden. Das konnte man vorher schon erahnen, jetzt weiß man es.

Dem Trainer jetzt - bei seiner ersten echten Ergebniskrise überhaupt - jede Kompetenz abzusprechen, halte ich für falsch. Auch Daniel Thioune hat natürlich nicht unbegrenzt Kredit, aber wenn er jetzt schon aufgebraucht wäre, fände ich das grotesk. Zumal die letzten Heimniederlagen auch hätten anders laufen können.

Klar muss es jetzt langsam wieder besser werden, aber ich bin da noch recht zuversichtlich. Die letzte Ungeschlagen-Serie begann ja auch nach einem Spiel gegen Paderborn und einer daraus resultierenden Neujustierung...


Ich gebe Dir da absolut Recht. Ich kann auch diese Diskussion hier über die Vertragsverlängerung nicht nachvollziehen. Sollte DT auch bei einer Restlaufzeit von 2,5 Jahren bei uns mal fliegen, würde es nicht lange dauern bis ihn ein neuer Verein haben will. Er ist viel zu begehrt als dass er lange tätigkeitslos auf unserer Payroll wäre. Insofern plädiere ich in Anbetracht des bisher Geleisteten für ein schnelle Verlängerung und einen Blick nach vorne!
Daniel Thioune [Trainer] |#296
10.11.2024 - 15:11 Uhr
Also zunächst einmal ist ein 1:1 gegen die Paddelbirnen gerade für uns kein schlechtes Ergebnis. Natürlich mit etwas Glück, aber das hatte der Gegner während des Spiels auch. Viele hier, mich eingeschlossen, erwarten ja von unserem Trainer auch gerne andere "mutigere" Aufstellungen und sind dann enttäuscht, wenn manche vor allem Offensivspieler nicht zum Einsatz kommen. Es wird aber seinen Grund haben, warum z. B van Brederode, Mbamba,Haag, Appelkamp, Niemiec oder Schmidt nicht oder wenig zum Einsatz kommen. Es fehlt da wohl einigen an Bereitschaft, die nötige Arbeit nach hinten mit zu verrichten und die sogenannten 2. Liga-Tugenden anzunehmen. Bei den Neuzugängen ohne Ligaerfahrung habe ich da noch ein gewisses Verständnis, nur ab dem 10. Spieltag sollten die genannten Spieler es langsam mal kapiert haben und in die Spur kommen. Natürlich ist das gerade auch die Aufgabe unseres Trainers. Und er hat ja in der Vergangenheit auch schon bewiesen, Spieler zu entwickeln. Rossmanns Leistungen sind ja z.B. sehr efreulich.

Die Kritik am Trainer wird hier alles in allem immer sehr deutlich zum Ausdruck gebracht. Man sollte doch auch mal die Kaderplaner ins Visier nehmen. Dass wir ein gravierendes "Links hinten"-Dauerproblem mit dem ständig verletzten und nur relativ selten überzeugenden Gavory und dem offensiv denkenden Iyoha haben, ist seit Ewigkeiten bekannnt. Dass Felix Klaus starken Leistungsschwankungen unterliegt und dringend einen fähigen Konkurrenten braucht ist auch nicht neues. Stattdessen sind wir links offensiv doppelt besetzt (Rossmann/van Brederode) und rechts haben wir nur Klaus (anscheinend ist für Niemiec die 2. Liga doch zu anspruchsvoll). Das sind Fehler in der Kaderplanung, die nicht in erster Linie Daniel Thioune anzulasten sind. Zudem wurden Engelhardt und Tzolis bislang nicht annähernd gleichwertig ersetzt. Über Haag und van Brederode erlaube ich mir zwar noch kein Urteil, aber diese Spieler brauchen mehr Zeit, als uns lieb ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Marfely am 10.11.2024 um 15:27 Uhr bearbeitet
Daniel Thioune [Trainer] |#297
10.11.2024 - 15:39 Uhr
Zitat von Marfely
Also zunächst einmal ist ein 1:1 gegen die Paddelbirnen gerade für uns kein schlechtes Ergebnis. Natürlich mit etwas Glück, aber das hatte der Gegner während des Spiels auch. Viele hier, mich eingeschlossen, erwarten ja von unserem Trainer auch gerne andere "mutigere" Aufstellungen und sind dann enttäuscht, wenn manche vor allem Offensivspieler nicht zum Einsatz kommen. Es wird aber seinen Grund haben, warum z. B van Brederode, Mbamba,Haag, Appelkamp, Niemiec oder Schmidt nicht oder wenig zum Einsatz kommen. Es fehlt da wohl einigen an Bereitschaft, die nötige Arbeit nach hinten mit zu verrichten und die sogenannten 2. Liga-Tugenden anzunehmen. Bei den Neuzugängen ohne Ligaerfahrung habe ich da noch ein gewisses Verständnis, nur ab dem 10. Spieltag sollten die genannten Spieler es langsam mal kapiert haben und in die Spur kommen. Natürlich ist das gerade auch die Aufgabe unseres Trainers. Und er hat ja in der Vergangenheit auch schon bewiesen, Spieler zu entwickeln. Rossmanns Leistungen sind ja auch z.B. efreulich.

Die Kritik am Trainer wird hier alles in allem immer sehr deutlich zum Ausdruck gebracht. Man sollte doch auch mal die Kaderplaner ins Visier nehmen. Das wir ein gravierendes "Links hinten"-Dauerproblem mit dem ständig verletzten und nur relativ selten überzeugenden Gavory und dem offensiv denkenden Iyoha haben, ist seit Ewigkeiten bekannnt. Dass Felix Klaus starken Leistungsschwankungen unterliegt und dringend einen fähigen Konkurrenten braucht ist auch nicht neues. Stattdessen sind wir links offensiv doppelt besetzt (Rossmann/van Brederode) und rechts haben wir nur Klaus (anscheinend ist für Niemiec die 2. Liga doch zu anspruchsvoll). Das sind Fehler in der Kaderplanung, die nicht in erster Linie Daniel Thioune anzulasten sind.

Guter Beitrag aber das wichtigste erwähnst du gar nicht mal mit dem Mittelfeld.

Wir haben einfach keinen Tanaka / Engelhardt mehr, welche das Mittelfeld dominieren konnten und andere Spieler wie Johannesson und Appelkamp hoch ziehen konnten. Jetzt spielen da Zimbo, Haag und Sobottka dessen spielerische Qualitäten bekannt sein sollten. Nur man sollte bedenken, dass wenn man Thiounes Kopf fordert danach noch immer die selben Leute im Mittelfeld stehen werden. Zumal ich es so witzig finde, Sobottka hat Anfang der Saison gespielt und war da total grausig, weshalb Zimbo dahin gezogen wurde, nun wurde wieder Cello gefordert. Appelkamp hatte zu Beginn gespielt, hatte sich verletzt und wurde dann permanent als Allheilmittel gefordert und Thioune wurde dafür angeprangert ihn nicht einzusetzen, aber als er ihn einsetzte und Shinta schlecht spiele wurde es ihm wieder zu Last gelegt.

Ernsthaft egal was Thioune macht, ihm wird aktuell einfach alles negativ ausgelegt und das bei einem Punkteschnitt von 1,78 in knapp 3 Jahren. Bei 47 Siegen 25 Unentschieden und 21 Niederlagen. Wie anmaßend kann man sein, dass so ein Trainer sich nicht mehr Kredit erarbeiten konnte. Achja stimmt, wegen der Relegation, weil er "alleine" Schuld war, dass die Mannschaft versagt hat.

Viele Vereine würden gerne mit uns tauschen, ein Schalke das gerne so eine Konstanz auf der Trainerposition hätte, aber es einfach nicht funktioniert und deshalb Dauerchaos herrscht. Ich will nicht zurück in eine Preußer Zeit oder die Ära nach Meier, da nehme ich auch mal eine nicht "spaßige" Phase in Kauf.
Daniel Thioune [Trainer] |#298
10.11.2024 - 15:43 Uhr
Zitat von Marfely
Also zunächst einmal ist ein 1:1 gegen die Paddelbirnen gerade für uns kein schlechtes Ergebnis. Natürlich mit etwas Glück, aber das hatte der Gegner während des Spiels auch. Viele hier, mich eingeschlossen, erwarten ja von unserem Trainer auch gerne andere "mutigere" Aufstellungen und sind dann enttäuscht, wenn manche vor allem Offensivspieler nicht zum Einsatz kommen. Es wird aber seinen Grund haben, warum z. B van Brederode, Mbamba,Haag, Appelkamp, Niemiec oder Schmidt nicht oder wenig zum Einsatz kommen. Es fehlt da wohl einigen an Bereitschaft, die nötige Arbeit nach hinten mit zu verrichten und die sogenannten 2. Liga-Tugenden anzunehmen. Bei den Neuzugängen ohne Ligaerfahrung habe ich da noch ein gewisses Verständnis, nur ab dem 10. Spieltag sollten die genannten Spieler es langsam mal kapiert haben und in die Spur kommen. Natürlich ist das gerade auch die Aufgabe unseres Trainers. Und er hat ja in der Vergangenheit auch schon bewiesen, Spieler zu entwickeln. Rossmanns Leistungen sind ja z.B. sehr efreulich.

Die Kritik am Trainer wird hier alles in allem immer sehr deutlich zum Ausdruck gebracht. Man sollte doch auch mal die Kaderplaner ins Visier nehmen. Dass wir ein gravierendes "Links hinten"-Dauerproblem mit dem ständig verletzten und nur relativ selten überzeugenden Gavory und dem offensiv denkenden Iyoha haben, ist seit Ewigkeiten bekannnt. Dass Felix Klaus starken Leistungsschwankungen unterliegt und dringend einen fähigen Konkurrenten braucht ist auch nicht neues. Stattdessen sind wir links offensiv doppelt besetzt (Rossmann/van Brederode) und rechts haben wir nur Klaus (anscheinend ist für Niemiec die 2. Liga doch zu anspruchsvoll). Das sind Fehler in der Kaderplanung, die nicht in erster Linie Daniel Thioune anzulasten sind. Zudem wurden Engelhardt und Tzolis bislang nicht annähernd gleichwertig ersetzt. Über Haag und van Brederode erlaube ich mir zwar noch kein Urteil, aber diese Spieler brauchen mehr Zeit, als uns lieb ist.
wir haben doch mit Lunddal einen Spieler für rechts und links, nur DT findet Zimbo anscheinend im DM so geil , denn wenn Zimbo rechts verteidigt, kann Lunddal auf die andere Seite und man könnte Iyoha sogar auf Rechtsaußen bringen, immer noch besser als Klaus im Moment. DT hat genügend kreative Spieler , nur ist mittlerweile der Spaß am Zocken verloren gegangen. DT hat meiner Meinung das Bochum Spiel immer noch nicht verkraftet, ihm fehlt jeglicher Mut und Gier und wenn der Trainer die nicht hat, wie soll den die Mannschaft haben?
Daniel Thioune [Trainer] |#299
10.11.2024 - 16:05 Uhr
Die Stimmung gegen Thioune ist für mich ziemlich unbegreiflich.

Die Gesamtperformance seit er hier ist, ist im Schnitt eine Aufstiegsbilanz, und er ist bald drei Jahre bei der Fortuna. Diese Kontinuität gab es bei uns schon lange nicht mehr, dabei sind seine Bedingungen mit all den jährlichen Spättransfers auch durchaus schwierig. System einspielen on the fly. Jedes Jahr.

Und ihm den "once in a lifetime-Nervenzusammenbruch" aus dem Mai ganz allein anzukreiden, ist tatsächlich so großer Blödsinn, dass man darüber nicht weiter reden muss. Klar hat er damals auch nervliche Fehler gemacht, aber überhaupt erst dort zu sein, war top! Das Ding haben ALLE gemeinsam verbockt.

Ich fürchte, wir werden alle noch ganz blöd aus der Wäsche schauen, wenn im Februar Alexander Zorniger oder Dimitrios Grammozis auf unserer Bank hocken. Unseren Laden muss man sich nämlich auch erstmal antun - das muss man schon wollen.

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"Vernunft, Vernunft hat keine Unterkunft in der großen Koboldszunft."
(ein großer bayrischer Philosoph)

Fortuna Düsseldorf - Girondins Bordeaux - 1. FC Köln - SV Lippstadt - Hajduk Split - TV Kalkum Wittlaer



Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dick_Diver am 10.11.2024 um 16:11 Uhr bearbeitet
Daniel Thioune [Trainer] |#300
10.11.2024 - 16:24 Uhr
Zitat von Dick_Diver
Die Stimmung gegen Thioune ist für mich ziemlich unbegreiflich.

Die Gesamtperformance seit er hier ist, ist im Schnitt eine Aufstiegsbilanz, und er ist bald drei Jahre bei der Fortuna. Diese Kontinuität gab es bei uns schon lange nicht mehr, dabei sind seine Bedingungen mit all den jährlichen Spättransfers auch durchaus schwierig. System einspielen on the fly. Jedes Jahr.

Und ihm den "once in a lifetime-Nervenzusammenbruch" aus dem Mai ganz allein anzukreiden, ist tatsächlich so großer Blödsinn, dass man darüber nicht weiter reden muss. Klar hat er damals auch nervliche Fehler gemacht, aber überhaupt erst dort zu sein, war top! Das Ding haben ALLE gemeinsam verbockt.

Ich fürchte, wir werden alle noch ganz blöd aus der Wäsche schauen, wenn im Februar Alexander Zorniger oder Dimitrios Grammozis auf unserer Bank hocken. Unseren Laden muss man sich nämlich auch erstmal antun - das muss man schon wollen.


Da gebe ich dir schon recht, allerdings muss dann seine Energie wieder auf dem Platz erkennbar sein. Seit dem 0:3 gegen Bochum herrscht nur noch Angst vor dem Gegentor auf dem Platz, und nicht mehr die Lust aufs Tore schießen, Zweikämpfe bestreiten und überhaupt aufs spielerische Element.
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