| Geburtsdatum | 14.04.1988 |
|---|---|
| Alter | 38 |
| Nat. |
Frankreich |
| Größe | 1,88m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Mittelstürmer |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Leistungsdaten:
Keine Daten
Anthony Modeste [27]
17.11.2018 - 20:10 Uhr
08.08.2022 - 13:50 Uhr
Zitat von Ostkurve_Bochum
Meine ehrliche Frage: Warum ist das so? Hat Modeste durch den skurrilen China-Transfer Köln nicht am Leben gehalten für zwei oder drei Monate Ausland? Ich finde, wer jetzt die Charakterfrage stellt, hätte sie damals auch schon stellen, da ich das China-Geschäft doch für sehr strange, vielleicht sogar von Modeste und Köln so beabsichtigt halte.
Meine ehrliche Frage: Warum ist das so? Hat Modeste durch den skurrilen China-Transfer Köln nicht am Leben gehalten für zwei oder drei Monate Ausland? Ich finde, wer jetzt die Charakterfrage stellt, hätte sie damals auch schon stellen, da ich das China-Geschäft doch für sehr strange, vielleicht sogar von Modeste und Köln so beabsichtigt halte.
Zumal Modeste nicht 2 bis 3 Monate in China angestellt war, sondern insgesamt von Mitte Juli 2017 bis Anfang August 2018 und damit knappe 13 Monate. Anschließend hat er seinen Vertrag einseitig gekündigt und ist dann im November 2018, und damit 17 Monate nach seinem FC-Abschied, wieder in Köln aufgeschlagen. Dass hier Verein und Spieler einen Komplott geschmiedet hätten, um den chinesischen Verein auszunehmen – zumindest suggerierst du das in deinem Post – ist absolut haltlos. Mit solchen Aussagen sollte man meiner Erachtung nach wirklich vorsichtig sein.
Wenn du übrigens hier im Thread in den November 2018 springst, findest du da auch schon einige Usermeinungen, die genau diese Charakterfrage ob des Chinawechsels schon damals gestellt hatten. Nur so viel: nicht jeder war mit der Rückholaktion zufrieden oder glücklich.
08.08.2022 - 13:50 Uhr
Zitat von Ostkurve_Bochum
Der Kicker-Artikel hat mich hierher getrieben, da ich ihn nicht nur in der Tonalität unpassend finde. Ich wollte nur schauen, ob die Meinung des Kommentators hier geteilt wird, was ja teilweise auch der Fall ist. Zumindest wird ja die Charakterfrage gestellt.
Meine ehrliche Frage: Warum ist das so? Hat Modeste durch den skurrilen China-Transfer Köln nicht am Leben gehalten für zwei oder drei Monate Ausland? Ich finde, wer jetzt die Charakterfrage stellt, hätte sie damals auch schon stellen, da ich das China-Geschäft doch für sehr strange, vielleicht sogar von Modeste und Köln so beabsichtigt halte.
Dass ein Spieler am letzten Tag vor dem ersten Spiel wechseln will und dies auch rumposaunt... geschenkt, das ist wirklich nicht die feine Art. Aber rückt das wirklichen den Charakter von Modeste in ein anderes Licht? Modeste hat in knapp 160 Spielen für den FC 90 Torvorbereitungen und dem Verein zusätzlich insgesamt 35 Millionen Euro eingebracht. Eure Probleme hätte ich gerne
Zitat von el_beercules
Inhaltlich stimme ich ihm schon zu, aber ob man als Journalist sich soweit aus dem Fenster lehnen muss und den Mob weiter anheizen.
Ich bin mir nicht sicher ob Modeste der große Gewinner ist. Wenn er beim BVB floppt, war es das mit Bundesliga Fußball für ihn. Baumgart und Keller tun sich das nicht nochmal an.
Ist eigentlich bekannt ob der Anschlussvertrag weiterhin Gültigkeit hat?
Zitat von Mr Ripley
"Die neue Demut", die der Profifußball durch die Pandemie errungen hat, ist -nicht überraschend- genauso inhaltsleer wie "wahre Liebe" und "spürbar anders".
Quelle: www.kicker.de
Modeste wollte schlicht immer nur mehr Geld, die prekäre Situation seines Klubs interessierte ihn nicht. Ihm reichte ein Gehalt nicht, das mindestens für drei Leben gelangt hätte. Mit der Kohle aus Dortmund dürfte es nun für fünf oder sechs genügen. Aber nicht vergessen: Er hat auch nur eines.
Mr. Lußem ist sehr heftig unterwegs. "Die neue Demut", die der Profifußball durch die Pandemie errungen hat, ist -nicht überraschend- genauso inhaltsleer wie "wahre Liebe" und "spürbar anders".
Inhaltlich stimme ich ihm schon zu, aber ob man als Journalist sich soweit aus dem Fenster lehnen muss und den Mob weiter anheizen.
Ich bin mir nicht sicher ob Modeste der große Gewinner ist. Wenn er beim BVB floppt, war es das mit Bundesliga Fußball für ihn. Baumgart und Keller tun sich das nicht nochmal an.
Ist eigentlich bekannt ob der Anschlussvertrag weiterhin Gültigkeit hat?
Der Kicker-Artikel hat mich hierher getrieben, da ich ihn nicht nur in der Tonalität unpassend finde. Ich wollte nur schauen, ob die Meinung des Kommentators hier geteilt wird, was ja teilweise auch der Fall ist. Zumindest wird ja die Charakterfrage gestellt.
Meine ehrliche Frage: Warum ist das so? Hat Modeste durch den skurrilen China-Transfer Köln nicht am Leben gehalten für zwei oder drei Monate Ausland? Ich finde, wer jetzt die Charakterfrage stellt, hätte sie damals auch schon stellen, da ich das China-Geschäft doch für sehr strange, vielleicht sogar von Modeste und Köln so beabsichtigt halte.
Dass ein Spieler am letzten Tag vor dem ersten Spiel wechseln will und dies auch rumposaunt... geschenkt, das ist wirklich nicht die feine Art. Aber rückt das wirklichen den Charakter von Modeste in ein anderes Licht? Modeste hat in knapp 160 Spielen für den FC 90 Torvorbereitungen und dem Verein zusätzlich insgesamt 35 Millionen Euro eingebracht. Eure Probleme hätte ich gerne

Hey Bochumer,
das ist die eine Seite der Medaille. Die andere sieht wie folgt aus:
Auch Modeste hat durch den FC sehr viel bekommen. Er hat einerseits sehr viel Gehalt bekommen, geschenkt, aber er hat hier eben auch die Möglichkeit und das Umfeld bekommen sich derart zu entwickeln.
Den Wechsel nach China kann ich zB nachvollziehen (kann man natürlich auch anders sehen), denn man weiß nie wie lange die Karriere geht und da konnte er in kurzer Zeit richtig richtig Geld verdienen.
Aber der jetzige Wechsel so kurz vor Saisonbeginn hinterlässt mindestens einen faden Beigeschmack (Du nennst es „nicht die feine Art“, ich nenne es hammerhart, da das System auf ihn zugeschnitten und er absoluter Zielspieler ist).
Aber jetzt muss man eben nochmal berücksichtigen, dass er zwei Jahre rein gar nichts geleistet hat. Er war körperlich meilenweit weg und Baumgart hat ihn wieder aufgebaut. Ich finde dass man dann eben auch mal etwas zurückgeben kann, statt bei der erstbesten Gelegenheit abzuhauen. Und es soll auch keiner sagen, dass es dabei um sportliches geht, nein, dann wäre er damals nicht nach China gegangen.
Das passt alles nicht zusammen und das nehme ich ihm übel. Es ist seine Sache, klar, aber er muss sich eben gefallen lassen, dass man die Charakterfrage stellt bzw. Ihn nicht mehr hier sehen möchte.
08.08.2022 - 13:50 Uhr
Einfach Jörg Schmadtke als Sportdirektor engagieren. Die Probleme kommen dann automatisch irgendwann.
Modeste ist einfach das beste Beispiel für einen progressiven, emotionalen Charakter, der morgen schon vergessen hat, was er am Gestern noch hatte. Egal ob das gut oder schlecht war. Das heißt, sobald er plötzlich wieder Tore geschossen hat (das Vertrauen musste man ihm ja auch erstmal geben und das hat er Steffen Baumgart und niemand anderem zu verdanken) war ihm praktisch egal, wie viel davon auch Glück für ihn war.
Ja, er ist ein super Stürmer, der Tore schießt wenn es für ihn passt, aber abseits davon versteht er die Welt halt nicht so wirklich und ist erst recht nicht reflektiert in diesen Dingen.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit wäre er vermutlich gerne damals wie heute beim FC geblieben, wenn er das entsprechende Gehalt bekommen hätte. Jetzt muss man sich aber überlegen, was das für ihn (und seine Berater) bedeutet. Nämlich etwas für den FC überhaupt nicht finanzierbares. Und diese Tatsache war ihm schlichtweg egal. Das heißt, wenn ihm der FC 8 Millionen im Jahr gezahlt hätte, sämtliche Budgets damit ausgelastet gewesen wären und keiner im Team auch nur in die Nähe so eines Gehalts gekommen wäre, wär das für ihn vollkommen ok gewesen. Hätte er sich überhaupt keine Gedanken darüber gemacht, bis halt nach den nächsten paar Toren seinerseits und der dann erneut aufkommenden Idee, vielleicht doch nochmal mehr verdient zu haben.
Modeste passte mal super zum FC und seinem Umfeld und er konnte sich hier austoben in seinem Ikonen-Dasein. Man hat ihm die Kohle förmlich hinterher getragen, ihm gut bezahlte Phasen ohne Leistung nachgesehen und ihm auch noch eine Anstellung nach seiner aktiven Karriere vertraglich zugesichert. Richtig ekelhaft. Kann er nichts zu, aber er ist halt auch ein bisschen wie ein kleines verwöhntes Kind.
Das sage ich übrigens ohne Groll, denn ich wünsche ihm alles gute beim BVB. Keine Tore in den Spielen gegen den FC oder international gegen Atletico, aber ansonsten soll er ruhig zeigen, was er sportlich noch kann.
Ne tolle Type, die hier "für den Verein alles gegeben hat" ist romantische Verklärung. Er hat für unsere Verhältnisse ein Schweinegeld dafür bekommen und wollte mehr! Gibt Spieler die hängen sich genau so rein und sind mit ihrer Millionen im Jahr zufrieden. Selbst so einer wie Kainz, der nicht unbedingt als einfache oder besonders sympathische Type gilt, hat hier seinen Vertrag zu deutlich verringerten Bezügen verlängert.
08.08.2022 - 14:01 Uhr
Zitat von Ostkurve_Bochum
Der Kicker-Artikel hat mich hierher getrieben, da ich ihn nicht nur in der Tonalität unpassend finde. Ich wollte nur schauen, ob die Meinung des Kommentators hier geteilt wird, was ja teilweise auch der Fall ist. Zumindest wird ja die Charakterfrage gestellt.
Meine ehrliche Frage: Warum ist das so? Hat Modeste durch den skurrilen China-Transfer Köln nicht am Leben gehalten für zwei oder drei Monate Ausland? Ich finde, wer jetzt die Charakterfrage stellt, hätte sie damals auch schon stellen, da ich das China-Geschäft doch für sehr strange, vielleicht sogar von Modeste und Köln so beabsichtigt halte.
Dass ein Spieler am letzten Tag vor dem ersten Spiel wechseln will und dies auch rumposaunt... geschenkt, das ist wirklich nicht die feine Art. Aber rückt das wirklichen den Charakter von Modeste in ein anderes Licht? Modeste hat in knapp 160 Spielen für den FC 90 Torvorbereitungen und dem Verein zusätzlich insgesamt 35 Millionen Euro eingebracht. Eure Probleme hätte ich gerne
Zitat von el_beercules
Inhaltlich stimme ich ihm schon zu, aber ob man als Journalist sich soweit aus dem Fenster lehnen muss und den Mob weiter anheizen.
Ich bin mir nicht sicher ob Modeste der große Gewinner ist. Wenn er beim BVB floppt, war es das mit Bundesliga Fußball für ihn. Baumgart und Keller tun sich das nicht nochmal an.
Ist eigentlich bekannt ob der Anschlussvertrag weiterhin Gültigkeit hat?
Zitat von Mr Ripley
"Die neue Demut", die der Profifußball durch die Pandemie errungen hat, ist -nicht überraschend- genauso inhaltsleer wie "wahre Liebe" und "spürbar anders".
Quelle: www.kicker.de
Modeste wollte schlicht immer nur mehr Geld, die prekäre Situation seines Klubs interessierte ihn nicht. Ihm reichte ein Gehalt nicht, das mindestens für drei Leben gelangt hätte. Mit der Kohle aus Dortmund dürfte es nun für fünf oder sechs genügen. Aber nicht vergessen: Er hat auch nur eines.
Mr. Lußem ist sehr heftig unterwegs. "Die neue Demut", die der Profifußball durch die Pandemie errungen hat, ist -nicht überraschend- genauso inhaltsleer wie "wahre Liebe" und "spürbar anders".
Inhaltlich stimme ich ihm schon zu, aber ob man als Journalist sich soweit aus dem Fenster lehnen muss und den Mob weiter anheizen.
Ich bin mir nicht sicher ob Modeste der große Gewinner ist. Wenn er beim BVB floppt, war es das mit Bundesliga Fußball für ihn. Baumgart und Keller tun sich das nicht nochmal an.
Ist eigentlich bekannt ob der Anschlussvertrag weiterhin Gültigkeit hat?
Der Kicker-Artikel hat mich hierher getrieben, da ich ihn nicht nur in der Tonalität unpassend finde. Ich wollte nur schauen, ob die Meinung des Kommentators hier geteilt wird, was ja teilweise auch der Fall ist. Zumindest wird ja die Charakterfrage gestellt.
Meine ehrliche Frage: Warum ist das so? Hat Modeste durch den skurrilen China-Transfer Köln nicht am Leben gehalten für zwei oder drei Monate Ausland? Ich finde, wer jetzt die Charakterfrage stellt, hätte sie damals auch schon stellen, da ich das China-Geschäft doch für sehr strange, vielleicht sogar von Modeste und Köln so beabsichtigt halte.
Dass ein Spieler am letzten Tag vor dem ersten Spiel wechseln will und dies auch rumposaunt... geschenkt, das ist wirklich nicht die feine Art. Aber rückt das wirklichen den Charakter von Modeste in ein anderes Licht? Modeste hat in knapp 160 Spielen für den FC 90 Torvorbereitungen und dem Verein zusätzlich insgesamt 35 Millionen Euro eingebracht. Eure Probleme hätte ich gerne

Ist eigentlich zu viel um zuschreiben, aber er hat den Wechsel damals ebenso forciert wie heute. Ich wüsste nicht, womit er den FC am Leben gehalten hat damit. Leider wurden diese 30 Mio schneller verpulvert als einem lieb sein konnte (u.a. 17 Mio für Córdoba etc.)
https://amp.express.de/sport/fussball/1-fc-koeln/1-fc-koeln-die-china-chroniken-des-anthony-modeste-einmal-tianjin-und-zurueck-50364
Das man ihm nach dem ganzen Zoff, lügen und Forderungen nach extra Kohle wieder so hier aufgenommen hat, Fans und Verein, und ihm die Chance gegeben hat in Europa wieder anzukommen, hätte ich nicht gedacht. Als er hier ankam war er alles andere als fit und Bundesligatauglich.
08.08.2022 - 14:21 Uhr
Ich finde es wirklich verrückt, wie gut Modeste bei einigen doch noch wegkommt.
Seinen China-Abgang möchte ich gar nicht mehr bewerten, aber die Geschichte danach ist für mich mit dem fast bevorstehenden Abgang eine reine Enttäuschung. Angefangen mit der sehr aufwendigen Rückkehraktion, die man glaub ich für wenige Spieler so forciert hätte. Danach folgten bis zur Ausleihe nach St. Etienne 2 schwache Jahre, in denen er entweder verletzt oder 5 KG zu schwer war oder eine 0-Bock-Einstellung an den Tag legte, die seinesgleichen sucht. Anschließend setzte er diesen Negativ-Lauf in Frankreich fort, weshalb er sich dort dann auch auf der Tribüne wiederfand. hat Man darf nicht vergessen, wie groß die Diskrepanz in diesen ganzen über 2,5 Jahren zwischen Leistung und Gehalt war.
Dann folgt der Sommer 2021. Der Spieler Anthony Modeste hat mittlerweile einen Marktwert, der ins negative gehen würde, weil man eher Geld zahlen müsste, als welches zu bekommen, um ihn loszuwerden. Kein Verein in einer großen Liga war auch nur annähernd an einem Spieler wie Modeste interessiert. Steffen Baumgart nimmt sich diesem "Projekt" an, weil Modeste ja sowieso da ist, und glaubt/hofft ihn wieder zur alten Stärke zurückzubekommen. Modeste erhält durch Baumgart eine wahnsinnige Rückdeckung wie kein anderer, obwohl er diese nach den vergangenen zwei Jahren wohl kaum verdient hat.
Die Saison startet und Modeste beginnt zu zünden. Man merkt ihm wieder die Freude am Fußball an. Er wird erneut zum absoluten Publikumsliebling. Besser kann es eigentlich nicht sein, nicht für den FC und auch nicht für ihn. Doch dann fängt es an. Seit Januar 2022 spricht er von seinen Abschiedsgedanken und denkt schon im Winter ernsthaft über einen sofortigen Wechsel in die Wüste nach. Dazu kritisiert er öffentlich wirksam die zögernde Haltung des FCs bezüglich einer Vertragsverlängerung. Zu dem Zeitpunkt ist er fast 34, hat das erste Mal wieder nen halbes Jahr guten Fussball gespielt, nachdem er 2,5 Jahre enttäuscht hat, und hat auch noch 1,5 Jahre Vertrag. Für mich damals schon ein absolutes Unding.
Was man ihm zugute halten muss: Er hat in der Rückrunde dennoch seine Hinrundenleistung bestätigt und weiterhin sehr gut für den FC genetzt. Dennoch hat er nicht aufgehört, dauernd über seine Zukunft und einen möglichen Abgang zu sprechen. Am verrücktesten fand ich da noch seinen Vergleich mit Supermarkt-Mitarbeitern. Generell finde ich auch aktuell verrückt, wie oft Vergleiche zwischen Fußballspielern und normalen Jobs herangezogen werden, um das alles zu rechtfertigen. Alleine die Kommentare "Würdest du nicht für mehr Gehalt wohin gehen?" Diese Vergleichbarkeit ist bei den unterschiedlichen Gehaltssphären überhaupt nicht da. Des Weiteren verbietet sich sowieso jeder Vergleich mit dem realen Arbeitsmarkt. Wenn ein/e Supermarkt-Mitarbeiter/in die Leistung bringt, die Modeste die 2,5 Jahre vor dem Sommer 2021 gebracht, wär er/sie schon 20 mal entlassen worden.
In den letzten Wochen/ Monaten hat er sich dann weiterhin offensiv zu seiner Zukunft geäußert, weswegen auch eigentlich klar war, dass er gehen würde. Den Zeitplan seitens des FCs bezüglich einer Verlängerung kannte er. Dazu wusste er, dass er wohlmöglich Gehaltseinbußen in Kauf nehmen müsse. Das hat ihm nicht gepasst und er begann sich fast schon abfällig über die Vereinsführung zu äußern. Alles mit dem Hintergrund, dass jedem bekannt ist, dass es dem FC finanziell nicht gut geht und man eben seine Grenzen hat. Von Dankbarkeit und Professionalität war zu keinem Zeitpunkt etwas zu sehen, was ich sehr schade finde bei seiner persönlichen Geschichte mit dem Klub. Aufgrund der finanziellen Situation und des Theaters von Modeste seit Januar 2022 wurde dem FC auch bewusst, dass ein Verkauf wohl die beste Option ist. Die Ablöse plus das eingesparte Gehalt ist für den FC jede Menge Geld, was bitter benötigt wird. Dennoch bin ich fest davon überzeugt, dass der FC sich nicht mit einem Abgang in diesem Sommer beschäftigt hätte, hätte Modeste sich nicht seit Beginn des Jahres so verhalten. Für mich ein absolutes Unding und es spricht sehr wenig für den Charakter Anthony Modeste.
Ein Glück hatte Modeste aber dann doch noch. Bei Dortmund ergab sich kurzfristig aufgrund des Ausfalls von Haller eine Vakanz im Sturmzentrum, für die sie eine kurzfristige, bezahlbare Lösung gesucht haben. Dadurch landet Modeste jetzt bei einem CL-Teilnehmer und kann seinen Wechsel neben des Geldes auch noch mit möglichen Titelchancen begründen. Dazu noch BVB, mit dem viele FC-Fans sympathisieren. Das hilft ihm bei einigen Fans doch noch ganz gut wegzukommen. Ich bin mir aber sehr sicher, dass die sportliche Ambition seines neuen Arbeitgebers eine untergeordnete Rolle gespielt hat. Das hat das letzte halbe Jahr gezeigt. Bei einem vergleichbaren Angebot mit entsprechender Vakanz auf der Position, wäre Modeste diesen Sommer auch nach Wolfsburg, Newcastle oder in die Wüste gewechselt.
Der Spieler Modeste hat mir in seinen beiden Top-Saisons, die uns nach Europa führten, viel Freude beschert. Dafür bin ich ihm auch dankbar. Der Mensch Anthony Modeste ist für mich so ziemlich die größte Enttäuschung, die ich gegenüber einem Spieler in meinem Fan-Dasein je erlebt habe. Ich habe rein gar nichts mehr für ihn übrig und hoffe, dass das Kapitel 1. FC Köln für Anthony Modeste für immer geschlossen bleibt.
Wir gehen unseren Weg weiter. Come on, FC!
Seinen China-Abgang möchte ich gar nicht mehr bewerten, aber die Geschichte danach ist für mich mit dem fast bevorstehenden Abgang eine reine Enttäuschung. Angefangen mit der sehr aufwendigen Rückkehraktion, die man glaub ich für wenige Spieler so forciert hätte. Danach folgten bis zur Ausleihe nach St. Etienne 2 schwache Jahre, in denen er entweder verletzt oder 5 KG zu schwer war oder eine 0-Bock-Einstellung an den Tag legte, die seinesgleichen sucht. Anschließend setzte er diesen Negativ-Lauf in Frankreich fort, weshalb er sich dort dann auch auf der Tribüne wiederfand. hat Man darf nicht vergessen, wie groß die Diskrepanz in diesen ganzen über 2,5 Jahren zwischen Leistung und Gehalt war.
Dann folgt der Sommer 2021. Der Spieler Anthony Modeste hat mittlerweile einen Marktwert, der ins negative gehen würde, weil man eher Geld zahlen müsste, als welches zu bekommen, um ihn loszuwerden. Kein Verein in einer großen Liga war auch nur annähernd an einem Spieler wie Modeste interessiert. Steffen Baumgart nimmt sich diesem "Projekt" an, weil Modeste ja sowieso da ist, und glaubt/hofft ihn wieder zur alten Stärke zurückzubekommen. Modeste erhält durch Baumgart eine wahnsinnige Rückdeckung wie kein anderer, obwohl er diese nach den vergangenen zwei Jahren wohl kaum verdient hat.
Die Saison startet und Modeste beginnt zu zünden. Man merkt ihm wieder die Freude am Fußball an. Er wird erneut zum absoluten Publikumsliebling. Besser kann es eigentlich nicht sein, nicht für den FC und auch nicht für ihn. Doch dann fängt es an. Seit Januar 2022 spricht er von seinen Abschiedsgedanken und denkt schon im Winter ernsthaft über einen sofortigen Wechsel in die Wüste nach. Dazu kritisiert er öffentlich wirksam die zögernde Haltung des FCs bezüglich einer Vertragsverlängerung. Zu dem Zeitpunkt ist er fast 34, hat das erste Mal wieder nen halbes Jahr guten Fussball gespielt, nachdem er 2,5 Jahre enttäuscht hat, und hat auch noch 1,5 Jahre Vertrag. Für mich damals schon ein absolutes Unding.
Was man ihm zugute halten muss: Er hat in der Rückrunde dennoch seine Hinrundenleistung bestätigt und weiterhin sehr gut für den FC genetzt. Dennoch hat er nicht aufgehört, dauernd über seine Zukunft und einen möglichen Abgang zu sprechen. Am verrücktesten fand ich da noch seinen Vergleich mit Supermarkt-Mitarbeitern. Generell finde ich auch aktuell verrückt, wie oft Vergleiche zwischen Fußballspielern und normalen Jobs herangezogen werden, um das alles zu rechtfertigen. Alleine die Kommentare "Würdest du nicht für mehr Gehalt wohin gehen?" Diese Vergleichbarkeit ist bei den unterschiedlichen Gehaltssphären überhaupt nicht da. Des Weiteren verbietet sich sowieso jeder Vergleich mit dem realen Arbeitsmarkt. Wenn ein/e Supermarkt-Mitarbeiter/in die Leistung bringt, die Modeste die 2,5 Jahre vor dem Sommer 2021 gebracht, wär er/sie schon 20 mal entlassen worden.
In den letzten Wochen/ Monaten hat er sich dann weiterhin offensiv zu seiner Zukunft geäußert, weswegen auch eigentlich klar war, dass er gehen würde. Den Zeitplan seitens des FCs bezüglich einer Verlängerung kannte er. Dazu wusste er, dass er wohlmöglich Gehaltseinbußen in Kauf nehmen müsse. Das hat ihm nicht gepasst und er begann sich fast schon abfällig über die Vereinsführung zu äußern. Alles mit dem Hintergrund, dass jedem bekannt ist, dass es dem FC finanziell nicht gut geht und man eben seine Grenzen hat. Von Dankbarkeit und Professionalität war zu keinem Zeitpunkt etwas zu sehen, was ich sehr schade finde bei seiner persönlichen Geschichte mit dem Klub. Aufgrund der finanziellen Situation und des Theaters von Modeste seit Januar 2022 wurde dem FC auch bewusst, dass ein Verkauf wohl die beste Option ist. Die Ablöse plus das eingesparte Gehalt ist für den FC jede Menge Geld, was bitter benötigt wird. Dennoch bin ich fest davon überzeugt, dass der FC sich nicht mit einem Abgang in diesem Sommer beschäftigt hätte, hätte Modeste sich nicht seit Beginn des Jahres so verhalten. Für mich ein absolutes Unding und es spricht sehr wenig für den Charakter Anthony Modeste.
Ein Glück hatte Modeste aber dann doch noch. Bei Dortmund ergab sich kurzfristig aufgrund des Ausfalls von Haller eine Vakanz im Sturmzentrum, für die sie eine kurzfristige, bezahlbare Lösung gesucht haben. Dadurch landet Modeste jetzt bei einem CL-Teilnehmer und kann seinen Wechsel neben des Geldes auch noch mit möglichen Titelchancen begründen. Dazu noch BVB, mit dem viele FC-Fans sympathisieren. Das hilft ihm bei einigen Fans doch noch ganz gut wegzukommen. Ich bin mir aber sehr sicher, dass die sportliche Ambition seines neuen Arbeitgebers eine untergeordnete Rolle gespielt hat. Das hat das letzte halbe Jahr gezeigt. Bei einem vergleichbaren Angebot mit entsprechender Vakanz auf der Position, wäre Modeste diesen Sommer auch nach Wolfsburg, Newcastle oder in die Wüste gewechselt.
Der Spieler Modeste hat mir in seinen beiden Top-Saisons, die uns nach Europa führten, viel Freude beschert. Dafür bin ich ihm auch dankbar. Der Mensch Anthony Modeste ist für mich so ziemlich die größte Enttäuschung, die ich gegenüber einem Spieler in meinem Fan-Dasein je erlebt habe. Ich habe rein gar nichts mehr für ihn übrig und hoffe, dass das Kapitel 1. FC Köln für Anthony Modeste für immer geschlossen bleibt.
Wir gehen unseren Weg weiter. Come on, FC!
08.08.2022 - 14:33 Uhr
Zitat von BerlinerBock
Ist eigentlich zu viel um zuschreiben, aber er hat den Wechsel damals ebenso forciert wie heute. Ich wüsste nicht, womit er den FC am Leben gehalten hat damit. Leider wurden diese 30 Mio schneller verpulvert als einem lieb sein konnte (u.a. 17 Mio für Córdoba etc.)
https://amp.express.de/sport/fussball/1-fc-koeln/1-fc-koeln-die-china-chroniken-des-anthony-modeste-einmal-tianjin-und-zurueck-50364
Das man ihm nach dem ganzen Zoff, lügen und Forderungen nach extra Kohle wieder so hier aufgenommen hat, Fans und Verein, und ihm die Chance gegeben hat in Europa wieder anzukommen, hätte ich nicht gedacht. Als er hier ankam war er alles andere als fit und Bundesligatauglich.
Zitat von Ostkurve_Bochum
Der Kicker-Artikel hat mich hierher getrieben, da ich ihn nicht nur in der Tonalität unpassend finde. Ich wollte nur schauen, ob die Meinung des Kommentators hier geteilt wird, was ja teilweise auch der Fall ist. Zumindest wird ja die Charakterfrage gestellt.
Meine ehrliche Frage: Warum ist das so? Hat Modeste durch den skurrilen China-Transfer Köln nicht am Leben gehalten für zwei oder drei Monate Ausland? Ich finde, wer jetzt die Charakterfrage stellt, hätte sie damals auch schon stellen, da ich das China-Geschäft doch für sehr strange, vielleicht sogar von Modeste und Köln so beabsichtigt halte.
Dass ein Spieler am letzten Tag vor dem ersten Spiel wechseln will und dies auch rumposaunt... geschenkt, das ist wirklich nicht die feine Art. Aber rückt das wirklichen den Charakter von Modeste in ein anderes Licht? Modeste hat in knapp 160 Spielen für den FC 90 Torvorbereitungen und dem Verein zusätzlich insgesamt 35 Millionen Euro eingebracht. Eure Probleme hätte ich gerne
Zitat von el_beercules
Inhaltlich stimme ich ihm schon zu, aber ob man als Journalist sich soweit aus dem Fenster lehnen muss und den Mob weiter anheizen.
Ich bin mir nicht sicher ob Modeste der große Gewinner ist. Wenn er beim BVB floppt, war es das mit Bundesliga Fußball für ihn. Baumgart und Keller tun sich das nicht nochmal an.
Ist eigentlich bekannt ob der Anschlussvertrag weiterhin Gültigkeit hat?
Zitat von Mr Ripley
"Die neue Demut", die der Profifußball durch die Pandemie errungen hat, ist -nicht überraschend- genauso inhaltsleer wie "wahre Liebe" und "spürbar anders".
Quelle: www.kicker.de
Modeste wollte schlicht immer nur mehr Geld, die prekäre Situation seines Klubs interessierte ihn nicht. Ihm reichte ein Gehalt nicht, das mindestens für drei Leben gelangt hätte. Mit der Kohle aus Dortmund dürfte es nun für fünf oder sechs genügen. Aber nicht vergessen: Er hat auch nur eines.
Mr. Lußem ist sehr heftig unterwegs. "Die neue Demut", die der Profifußball durch die Pandemie errungen hat, ist -nicht überraschend- genauso inhaltsleer wie "wahre Liebe" und "spürbar anders".
Inhaltlich stimme ich ihm schon zu, aber ob man als Journalist sich soweit aus dem Fenster lehnen muss und den Mob weiter anheizen.
Ich bin mir nicht sicher ob Modeste der große Gewinner ist. Wenn er beim BVB floppt, war es das mit Bundesliga Fußball für ihn. Baumgart und Keller tun sich das nicht nochmal an.
Ist eigentlich bekannt ob der Anschlussvertrag weiterhin Gültigkeit hat?
Der Kicker-Artikel hat mich hierher getrieben, da ich ihn nicht nur in der Tonalität unpassend finde. Ich wollte nur schauen, ob die Meinung des Kommentators hier geteilt wird, was ja teilweise auch der Fall ist. Zumindest wird ja die Charakterfrage gestellt.
Meine ehrliche Frage: Warum ist das so? Hat Modeste durch den skurrilen China-Transfer Köln nicht am Leben gehalten für zwei oder drei Monate Ausland? Ich finde, wer jetzt die Charakterfrage stellt, hätte sie damals auch schon stellen, da ich das China-Geschäft doch für sehr strange, vielleicht sogar von Modeste und Köln so beabsichtigt halte.
Dass ein Spieler am letzten Tag vor dem ersten Spiel wechseln will und dies auch rumposaunt... geschenkt, das ist wirklich nicht die feine Art. Aber rückt das wirklichen den Charakter von Modeste in ein anderes Licht? Modeste hat in knapp 160 Spielen für den FC 90 Torvorbereitungen und dem Verein zusätzlich insgesamt 35 Millionen Euro eingebracht. Eure Probleme hätte ich gerne

Ist eigentlich zu viel um zuschreiben, aber er hat den Wechsel damals ebenso forciert wie heute. Ich wüsste nicht, womit er den FC am Leben gehalten hat damit. Leider wurden diese 30 Mio schneller verpulvert als einem lieb sein konnte (u.a. 17 Mio für Córdoba etc.)
https://amp.express.de/sport/fussball/1-fc-koeln/1-fc-koeln-die-china-chroniken-des-anthony-modeste-einmal-tianjin-und-zurueck-50364
Das man ihm nach dem ganzen Zoff, lügen und Forderungen nach extra Kohle wieder so hier aufgenommen hat, Fans und Verein, und ihm die Chance gegeben hat in Europa wieder anzukommen, hätte ich nicht gedacht. Als er hier ankam war er alles andere als fit und Bundesligatauglich.
Dem Modeste darf man jetzt nicht die verfehlte Transferpolitik vorwerfen, denn die hat der Verein unter Schmadtke verbockt. Denn 31 Mio für drei Spieler hat J. Schmadtke eingetütet und sich von Wehrle dem Finanzabsegner die die Absolution abgeholt.
Ich finde an dem Deal auch nichts schlimmes, außer dass der FC keinen Verhandlungsspielraum hat, denn der BVB ist auf 10 Mio fixiert und 6 bekommt davon der Spieler.
08.08.2022 - 14:35 Uhr
Quelle: www.express.de
Bislang unbekannt: Tony hat am Geißbockheim nicht wie kolportiert 3,5, sondern sogar rund vier Millionen Euro pro Saison eingestrichen!
4 Mio statt 3,5 Mio
08.08.2022 - 14:36 Uhr
Zitat von Andreas79
Dem Modeste darf man jetzt nicht die verfehlte Transferpolitik vorwerfen, denn die hat der Verein unter Schmadtke verbockt. Denn 31 Mio für drei Spieler hat J. Schmadtke eingetütet und sich von Wehrle dem Finanzabsegner die die Absolution abgeholt.
Ich finde an dem Deal auch nichts schlimmes, außer dass der FC keinen Verhandlungsspielraum hat, denn der BVB ist auf 10 Mio fixiert und 6 bekommt davon der Spieler.
Zitat von BerlinerBock
Ist eigentlich zu viel um zuschreiben, aber er hat den Wechsel damals ebenso forciert wie heute. Ich wüsste nicht, womit er den FC am Leben gehalten hat damit. Leider wurden diese 30 Mio schneller verpulvert als einem lieb sein konnte (u.a. 17 Mio für Córdoba etc.)
https://amp.express.de/sport/fussball/1-fc-koeln/1-fc-koeln-die-china-chroniken-des-anthony-modeste-einmal-tianjin-und-zurueck-50364
Das man ihm nach dem ganzen Zoff, lügen und Forderungen nach extra Kohle wieder so hier aufgenommen hat, Fans und Verein, und ihm die Chance gegeben hat in Europa wieder anzukommen, hätte ich nicht gedacht. Als er hier ankam war er alles andere als fit und Bundesligatauglich.
Zitat von Ostkurve_Bochum
Der Kicker-Artikel hat mich hierher getrieben, da ich ihn nicht nur in der Tonalität unpassend finde. Ich wollte nur schauen, ob die Meinung des Kommentators hier geteilt wird, was ja teilweise auch der Fall ist. Zumindest wird ja die Charakterfrage gestellt.
Meine ehrliche Frage: Warum ist das so? Hat Modeste durch den skurrilen China-Transfer Köln nicht am Leben gehalten für zwei oder drei Monate Ausland? Ich finde, wer jetzt die Charakterfrage stellt, hätte sie damals auch schon stellen, da ich das China-Geschäft doch für sehr strange, vielleicht sogar von Modeste und Köln so beabsichtigt halte.
Dass ein Spieler am letzten Tag vor dem ersten Spiel wechseln will und dies auch rumposaunt... geschenkt, das ist wirklich nicht die feine Art. Aber rückt das wirklichen den Charakter von Modeste in ein anderes Licht? Modeste hat in knapp 160 Spielen für den FC 90 Torvorbereitungen und dem Verein zusätzlich insgesamt 35 Millionen Euro eingebracht. Eure Probleme hätte ich gerne
Zitat von el_beercules
Inhaltlich stimme ich ihm schon zu, aber ob man als Journalist sich soweit aus dem Fenster lehnen muss und den Mob weiter anheizen.
Ich bin mir nicht sicher ob Modeste der große Gewinner ist. Wenn er beim BVB floppt, war es das mit Bundesliga Fußball für ihn. Baumgart und Keller tun sich das nicht nochmal an.
Ist eigentlich bekannt ob der Anschlussvertrag weiterhin Gültigkeit hat?
Zitat von Mr Ripley
"Die neue Demut", die der Profifußball durch die Pandemie errungen hat, ist -nicht überraschend- genauso inhaltsleer wie "wahre Liebe" und "spürbar anders".
Quelle: www.kicker.de
Modeste wollte schlicht immer nur mehr Geld, die prekäre Situation seines Klubs interessierte ihn nicht. Ihm reichte ein Gehalt nicht, das mindestens für drei Leben gelangt hätte. Mit der Kohle aus Dortmund dürfte es nun für fünf oder sechs genügen. Aber nicht vergessen: Er hat auch nur eines.
Mr. Lußem ist sehr heftig unterwegs. "Die neue Demut", die der Profifußball durch die Pandemie errungen hat, ist -nicht überraschend- genauso inhaltsleer wie "wahre Liebe" und "spürbar anders".
Inhaltlich stimme ich ihm schon zu, aber ob man als Journalist sich soweit aus dem Fenster lehnen muss und den Mob weiter anheizen.
Ich bin mir nicht sicher ob Modeste der große Gewinner ist. Wenn er beim BVB floppt, war es das mit Bundesliga Fußball für ihn. Baumgart und Keller tun sich das nicht nochmal an.
Ist eigentlich bekannt ob der Anschlussvertrag weiterhin Gültigkeit hat?
Der Kicker-Artikel hat mich hierher getrieben, da ich ihn nicht nur in der Tonalität unpassend finde. Ich wollte nur schauen, ob die Meinung des Kommentators hier geteilt wird, was ja teilweise auch der Fall ist. Zumindest wird ja die Charakterfrage gestellt.
Meine ehrliche Frage: Warum ist das so? Hat Modeste durch den skurrilen China-Transfer Köln nicht am Leben gehalten für zwei oder drei Monate Ausland? Ich finde, wer jetzt die Charakterfrage stellt, hätte sie damals auch schon stellen, da ich das China-Geschäft doch für sehr strange, vielleicht sogar von Modeste und Köln so beabsichtigt halte.
Dass ein Spieler am letzten Tag vor dem ersten Spiel wechseln will und dies auch rumposaunt... geschenkt, das ist wirklich nicht die feine Art. Aber rückt das wirklichen den Charakter von Modeste in ein anderes Licht? Modeste hat in knapp 160 Spielen für den FC 90 Torvorbereitungen und dem Verein zusätzlich insgesamt 35 Millionen Euro eingebracht. Eure Probleme hätte ich gerne

Ist eigentlich zu viel um zuschreiben, aber er hat den Wechsel damals ebenso forciert wie heute. Ich wüsste nicht, womit er den FC am Leben gehalten hat damit. Leider wurden diese 30 Mio schneller verpulvert als einem lieb sein konnte (u.a. 17 Mio für Córdoba etc.)
https://amp.express.de/sport/fussball/1-fc-koeln/1-fc-koeln-die-china-chroniken-des-anthony-modeste-einmal-tianjin-und-zurueck-50364
Das man ihm nach dem ganzen Zoff, lügen und Forderungen nach extra Kohle wieder so hier aufgenommen hat, Fans und Verein, und ihm die Chance gegeben hat in Europa wieder anzukommen, hätte ich nicht gedacht. Als er hier ankam war er alles andere als fit und Bundesligatauglich.
Dem Modeste darf man jetzt nicht die verfehlte Transferpolitik vorwerfen, denn die hat der Verein unter Schmadtke verbockt. Denn 31 Mio für drei Spieler hat J. Schmadtke eingetütet und sich von Wehrle dem Finanzabsegner die die Absolution abgeholt.
Ich finde an dem Deal auch nichts schlimmes, außer dass der FC keinen Verhandlungsspielraum hat, denn der BVB ist auf 10 Mio fixiert und 6 bekommt davon der Spieler.
Macht doch keiner. Aber die 30 Mio waren halt schnell weg. Also hat er den Verein nicht „gerettet“ durch seinen Abgang.
08.08.2022 - 14:44 Uhr
Wirtschaftlich kann man euch nur beglückwünschen. Evtl kann jetzt Skhiri gehalten werden.
Sportlich, zumindest in der vergangenen Saisonform, ein großer Verlust. Muss im Kollektiv aufgefangen werden.
Sportlich, zumindest in der vergangenen Saisonform, ein großer Verlust. Muss im Kollektiv aufgefangen werden.
08.08.2022 - 14:54 Uhr
Zitat von BerlinerBock
Macht doch keiner. Aber die 30 Mio waren halt schnell weg. Also hat er den Verein nicht „gerettet“ durch seinen Abgang.
Zitat von Andreas79
Dem Modeste darf man jetzt nicht die verfehlte Transferpolitik vorwerfen, denn die hat der Verein unter Schmadtke verbockt. Denn 31 Mio für drei Spieler hat J. Schmadtke eingetütet und sich von Wehrle dem Finanzabsegner die die Absolution abgeholt.
Ich finde an dem Deal auch nichts schlimmes, außer dass der FC keinen Verhandlungsspielraum hat, denn der BVB ist auf 10 Mio fixiert und 6 bekommt davon der Spieler.
Zitat von BerlinerBock
Ist eigentlich zu viel um zuschreiben, aber er hat den Wechsel damals ebenso forciert wie heute. Ich wüsste nicht, womit er den FC am Leben gehalten hat damit. Leider wurden diese 30 Mio schneller verpulvert als einem lieb sein konnte (u.a. 17 Mio für Córdoba etc.)
https://amp.express.de/sport/fussball/1-fc-koeln/1-fc-koeln-die-china-chroniken-des-anthony-modeste-einmal-tianjin-und-zurueck-50364
Das man ihm nach dem ganzen Zoff, lügen und Forderungen nach extra Kohle wieder so hier aufgenommen hat, Fans und Verein, und ihm die Chance gegeben hat in Europa wieder anzukommen, hätte ich nicht gedacht. Als er hier ankam war er alles andere als fit und Bundesligatauglich.
Zitat von Ostkurve_Bochum
Der Kicker-Artikel hat mich hierher getrieben, da ich ihn nicht nur in der Tonalität unpassend finde. Ich wollte nur schauen, ob die Meinung des Kommentators hier geteilt wird, was ja teilweise auch der Fall ist. Zumindest wird ja die Charakterfrage gestellt.
Meine ehrliche Frage: Warum ist das so? Hat Modeste durch den skurrilen China-Transfer Köln nicht am Leben gehalten für zwei oder drei Monate Ausland? Ich finde, wer jetzt die Charakterfrage stellt, hätte sie damals auch schon stellen, da ich das China-Geschäft doch für sehr strange, vielleicht sogar von Modeste und Köln so beabsichtigt halte.
Dass ein Spieler am letzten Tag vor dem ersten Spiel wechseln will und dies auch rumposaunt... geschenkt, das ist wirklich nicht die feine Art. Aber rückt das wirklichen den Charakter von Modeste in ein anderes Licht? Modeste hat in knapp 160 Spielen für den FC 90 Torvorbereitungen und dem Verein zusätzlich insgesamt 35 Millionen Euro eingebracht. Eure Probleme hätte ich gerne
Zitat von el_beercules
Inhaltlich stimme ich ihm schon zu, aber ob man als Journalist sich soweit aus dem Fenster lehnen muss und den Mob weiter anheizen.
Ich bin mir nicht sicher ob Modeste der große Gewinner ist. Wenn er beim BVB floppt, war es das mit Bundesliga Fußball für ihn. Baumgart und Keller tun sich das nicht nochmal an.
Ist eigentlich bekannt ob der Anschlussvertrag weiterhin Gültigkeit hat?
Zitat von Mr Ripley
"Die neue Demut", die der Profifußball durch die Pandemie errungen hat, ist -nicht überraschend- genauso inhaltsleer wie "wahre Liebe" und "spürbar anders".
Quelle: www.kicker.de
Modeste wollte schlicht immer nur mehr Geld, die prekäre Situation seines Klubs interessierte ihn nicht. Ihm reichte ein Gehalt nicht, das mindestens für drei Leben gelangt hätte. Mit der Kohle aus Dortmund dürfte es nun für fünf oder sechs genügen. Aber nicht vergessen: Er hat auch nur eines.
Mr. Lußem ist sehr heftig unterwegs. "Die neue Demut", die der Profifußball durch die Pandemie errungen hat, ist -nicht überraschend- genauso inhaltsleer wie "wahre Liebe" und "spürbar anders".
Inhaltlich stimme ich ihm schon zu, aber ob man als Journalist sich soweit aus dem Fenster lehnen muss und den Mob weiter anheizen.
Ich bin mir nicht sicher ob Modeste der große Gewinner ist. Wenn er beim BVB floppt, war es das mit Bundesliga Fußball für ihn. Baumgart und Keller tun sich das nicht nochmal an.
Ist eigentlich bekannt ob der Anschlussvertrag weiterhin Gültigkeit hat?
Der Kicker-Artikel hat mich hierher getrieben, da ich ihn nicht nur in der Tonalität unpassend finde. Ich wollte nur schauen, ob die Meinung des Kommentators hier geteilt wird, was ja teilweise auch der Fall ist. Zumindest wird ja die Charakterfrage gestellt.
Meine ehrliche Frage: Warum ist das so? Hat Modeste durch den skurrilen China-Transfer Köln nicht am Leben gehalten für zwei oder drei Monate Ausland? Ich finde, wer jetzt die Charakterfrage stellt, hätte sie damals auch schon stellen, da ich das China-Geschäft doch für sehr strange, vielleicht sogar von Modeste und Köln so beabsichtigt halte.
Dass ein Spieler am letzten Tag vor dem ersten Spiel wechseln will und dies auch rumposaunt... geschenkt, das ist wirklich nicht die feine Art. Aber rückt das wirklichen den Charakter von Modeste in ein anderes Licht? Modeste hat in knapp 160 Spielen für den FC 90 Torvorbereitungen und dem Verein zusätzlich insgesamt 35 Millionen Euro eingebracht. Eure Probleme hätte ich gerne

Ist eigentlich zu viel um zuschreiben, aber er hat den Wechsel damals ebenso forciert wie heute. Ich wüsste nicht, womit er den FC am Leben gehalten hat damit. Leider wurden diese 30 Mio schneller verpulvert als einem lieb sein konnte (u.a. 17 Mio für Córdoba etc.)
https://amp.express.de/sport/fussball/1-fc-koeln/1-fc-koeln-die-china-chroniken-des-anthony-modeste-einmal-tianjin-und-zurueck-50364
Das man ihm nach dem ganzen Zoff, lügen und Forderungen nach extra Kohle wieder so hier aufgenommen hat, Fans und Verein, und ihm die Chance gegeben hat in Europa wieder anzukommen, hätte ich nicht gedacht. Als er hier ankam war er alles andere als fit und Bundesligatauglich.
Dem Modeste darf man jetzt nicht die verfehlte Transferpolitik vorwerfen, denn die hat der Verein unter Schmadtke verbockt. Denn 31 Mio für drei Spieler hat J. Schmadtke eingetütet und sich von Wehrle dem Finanzabsegner die die Absolution abgeholt.
Ich finde an dem Deal auch nichts schlimmes, außer dass der FC keinen Verhandlungsspielraum hat, denn der BVB ist auf 10 Mio fixiert und 6 bekommt davon der Spieler.
Macht doch keiner. Aber die 30 Mio waren halt schnell weg. Also hat er den Verein nicht „gerettet“ durch seinen Abgang.
Dass das Geld schnell weg war war nicht Modeste Schuld
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