FC Energie Cottbus FC Energie Cottbus
deadline-day banner

Wunschspieler/Gerüchteküche

01.04.2019 - 17:36 Uhr
Wunschspieler/Gerüchteküche |#6121
17.01.2026 - 20:59 Uhr
Sollte er es wirklich sein, dann können wir das Thema Cosgun abschließen.
Wäre echt ein happy end für die Austria, da er sich nicht mit Geld locken ließ und dankbar ist dafür, dass sie ihn nach der Verletzung wieder aufgebaut haben. Er ist ja auch absoluter Fan-Liebling.
Wunschspieler/Gerüchteküche |#6122
20.01.2026 - 00:23 Uhr
https://www.transfermarkt.de/vinko-sapina/profil/spieler/88033
Was wäre denn mit ihm?

Erstens ist es genau das Profil was wir suchen, zweitens ist es genau die Position die wir suchen, drittens scheinen wir einen soliden Draht nach Sachsen zu haben und viertens scheint er bei Dresden nicht mehr die gleiche Rolle wie vom Anfang der Saison zu spielen.

Wäre doch wie bei Bethke eine Win-Win Situation
Dieser Beitrag wurde zuletzt von malte9 am 20.01.2026 um 00:28 Uhr bearbeitet
Wunschspieler/Gerüchteküche |#6123
20.01.2026 - 07:38 Uhr
Zitat von malte9
https://www.transfermarkt.de/vinko-sapina/profil/spieler/88033
Was wäre denn mit ihm?

Erstens ist es genau das Profil was wir suchen, zweitens ist es genau die Position die wir suchen, drittens scheinen wir einen soliden Draht nach Sachsen zu haben und viertens scheint er bei Dresden nicht mehr die gleiche Rolle wie vom Anfang der Saison zu spielen.

Wäre doch wie bei Bethke eine Win-Win Situation


Ich denke hier scheitert es alleine schon an der geforderten Leader-Eigenschaft. DD hat doch angeblich aktuell ein ähnliches Problem mit fehlenden Führungsspielern. Wäre er so ein Denker, Lenker und Lautsprecher, dann würde er sicherlich öfter oder regelmäßiger spielen. Daher denke ich nicht, dass er aktuell bei uns passt.

•     •     •

**** Nobody can stop this train !!! ****
Wunschspieler/Gerüchteküche |#6124
20.01.2026 - 08:03 Uhr
Zitat von malte9
https://www.transfermarkt.de/vinko-sapina/profil/spieler/88033
Was wäre denn mit ihm?

Erstens ist es genau das Profil was wir suchen, zweitens ist es genau die Position die wir suchen, drittens scheinen wir einen soliden Draht nach Sachsen zu haben und viertens scheint er bei Dresden nicht mehr die gleiche Rolle wie vom Anfang der Saison zu spielen.

Wäre doch wie bei Bethke eine Win-Win Situation

Dürfte sehr unrealistisch sein. RWE hat mal lose bei Sapina und seinen Berater für diesen Winter und den Sommer angefragt. Danach war sofort klar dass er für RWE Gehaltstechnisch nicht zu stemmen ist. Dresden hat sein früheres RWE Gehalt mehr als verdoppelt und durch den Aufstieg ist es nochmal automatisch erhöht worden. Wenn eine Sapina Rückkehr schon das Gehaltsgefüge von RWE sprengen würde, dann dürfte es für Cottbus völlig utopisch sein.

•     •     •

Rot-Weiss Essen du bist mein Verein!
Wunschspieler/Gerüchteküche |#6125
24.01.2026 - 18:06 Uhr
Ich schreibe es mal hier rein, weil ich die Kaderplanung nicht "zumüllen" möchte mit meiner Meinung.

Im Grunde genommen sehe ich 3 Möglichkeiten, wie wir den weiteren Verlauf dieser Saison noch entscheidend beeinflussen können. Damit hängen aber auch unbequeme Wahrheiten zusammen, die wir im Fall der Fälle sowohl intern als auch extern akzeptieren sollten.

VARIANTE 1: KURZFRISTIGES ZIEL AUFSTIEG - KADERVERSTÄRKUNG

Ob man es zugeben bzw. einsehen will oder nicht: auf diesem Weg befinden wir uns seit 2-3 Monaten. Als Tolga ins Probetraining kam und dadurch die Option realistisch(er) wurde, den Kader durch ihn nochmal zu verstärken, gepaart durch unsere erneut unerwartet bärenstarke Hinrunde, dürfte bei einigen handelnden Personen der Shift hin zur Zielstellung "Aufstiegskampf" erfolgt sein. Da können wir (inklusive mir) noch so lange über unsere eigentliche Zielsetzung vom Saisonstart mit dem Umbruch und der Vermeidung des Abstiegs in die RL reden und in den Vordergrund schieben. Spätestens im Dezember war in vielen Interviews vor allem von unseren Spielern der Unterton zu hören, dass sie hoch wollen. Allen voran war das bei Tolly zu Erik zu bemerken, die mit ihren eigenen Leistungen auch allen Anlass dazu gaben. Aber selbst Pele hat mit seinen Verweisen auf "das Große", auf das Nicht-Wiederholen der Fehler vom letzten Frühjahr, auf Punkteausbeuten à la 42 Zähler zur Winterpause aus der guten Form heraus kommend in dieses Horn geblasen. Klar, als Trainer und Sportler generell sollte man immer nach dem Maximum streben. Umso unsinniger wurde aber zunehmend das eigene Versteckspiel mit den Zielen.
Wenn du so überzeugt davon bist, dass du qualitativ (im Team oder durch die Rahmenbedingungen in Infrastruktur und wirtschaftlichem Umfeld) nicht in der Lage dafür bist, dann musst du auch verbal anders auftreten - vor allem auch nach innen. Dann fällt es dir nämlich auch leichter, die eigene Lockerheit zu bewahren.
Spätestens mit der möglichen Option Tolga hat man diesen (rhetorischen) Pfad aber verbogen. Und das finde ich nachvollziehbar! Immerhin sind wir zum zweiten Mal in Folge dank einer überragenden Hinrunde unerwarteterweise in dieser engen 3. Liga in der Spitzengruppe voll dabei. Allerdings solltest du dich dann auch zu diesem Pfad "committen". Durch den Bethke-Verkauf und die Einsparungen durch Abgaben von Ergänzungsspielern (Tallig, Duah) solltest du genug Spielraum haben, um dich personell zu verstärken - mehr als nur den Perspektivtransfer Pelzer. Dann musst du auch entsprechend investieren!
Hier kommt nun die Krux, die Pele seit ca. eineinhalb Wochen umzutreiben scheint. Der Tolga-Transfer ist teurer als befürchtet. Er wurde als das Profil ausgemacht und hochstilisiert, das uns helfen kann und soll. Er könnte diese Rolle des führungsstarken Organisators mit und gegen den Ball übernehmen, über die von Spielern im Training geschwärmt worden sein soll und die uns bislang so bitterlich abhanden geht - siehe die heutige Performance gegen Schweinfurt. Einen Plan B zu Tolga scheint es nicht zu geben, seine Forderungen sind aber weiterhin hoch. Wenn du jetzt aber das Thema Aufstieg angehen willst, dann musst du alle dir zur Verfügung stehenden finanziellen Hebel umlegen, um ihn zu verpflichten - auch dann, wenn dein Gehaltsgefüge darunter leidet. Sollte der Aufstieg gelingen, wäre das in Liga 2 doch auch wieder ein Thema oder will dann jemand ernsthaft etwas von Regionalliga-Gehältern im Abstiegskampf der 2. Liga erzählen? Wir können nur darüber spekulieren, ob Tolga für uns wirklich dieser Gamechanger wäre. Aber es wäre der klare Versuch, es zumindest in dieser Richtung zu probieren. Es wäre auch ein klares Zeichen nach innen und außen.

Holst du Tolga nun nicht und hast (entsprechend aller aktuellen Äußerungen) keine Alternative parat, dann musst du auch offensiv wieder zurück rudern und sagen: unser Ziel ist NICHT der Aufstieg! Damit kannst du Druck von der Mannschaft nehmen. Damit kannst du aber auch deine "Powerhouses" Cigerci und Engelhardt verprellen. Immerhin sind sie diejenigen, die mit ihren Leistungen absolut Richtung 2. Liga arbeiten und das natürlich sicherlich mit unserem FCE schaffen möchten. Will der FCE aber nicht (weil er sich aus finanziellen, wirtschaftlichen oder strukturellen Gründen dazu nicht in der Lage sieht), dann darf sich in ein paar Monaten niemand darüber beschweren oder ihnen irgendwie nachtrauern, wenn sie sich zu einem anderen Club verabschieden. Nicht mal dann, wenn es ein Drittligist wäre, der sich proaktiv den Aufstieg auf die Fahnen schreibt. Unser FCE hätte dann ja klar bewiesen, dass er für dieses sportliche Ziel die falsche Adresse wäre.


VARIANTE 2: VERBESSERUNG DER TEAM-STRUKTUREN - MENTALCOACH

Erinnert ihr euch noch an unseren ersten Drittliga-Aufstieg? "Nobody can stop this train" trug uns durch die RLNO. Damals hatten wir einen Mentalcoach, der gemeinsam mit der Mannschaft dieses Credo entwickelte. Sicher waren wir damals qualitativ die stärkste Mannschaft der Liga, aber wir haben es eben auch in einer beeindruckenden Manier durchgezogen.
Wenn man Pele heute über Druck oder "manipulierte" Köpfe seiner Spieler reden hört, dann schreit das doch nach einem Mentalcoach. Insofern: nimm das Geld aus dem Bethke-Transfer und investiere es in einen Mentaltrainer der uns in den nächsten 1-2,5 Jahren unterstützt. Wenn es ideal läuft, können wir sogar in dieser Saison noch Früchte davon ernten. Wie die Hinrunde zeigte, haben wir durchaus Qualität im Kader, um oben mitmischen zu können. Nur leider sind wir mental scheinbar derart fragil, dass wir trotz der guten Ausgangslage enorme Probleme haben, einfach bei uns oder online zu bleiben (Stichwort: Standardschwäche und fehlende Übersicht in der Defensive).
Selbst wenn es mit dem Aufstieg dann nicht klappt, könntest du mit dieser Investition mittelfristige Strukturen schaffen. Sollte uns das Unmögliche gelingen und wir nächste Saison schon wieder oben dabei sein, könnte das ein entscheidender Vorteil sein, der uns letztes Jahr fehlte und auch in diesem Jahr offenbar nicht da ist. Aber auch wenn es mal sportlich düsterer aussehen sollte, weil wir im Sommer eventuelle Abgänge von Leistungsträgern oder Führungspersönlichkeiten nicht kompensieren können (ich denke an Tolly, Erik, Thiele, Rorig, Pelivan), könnte uns so eine Personalie helfen, um dann in der Drucksituation Abstiegskampf bestehen zu können. Dies haben hier ja schließlich kaum welche der handelnden Personen bisher erleben müssen.
Natürlich verspricht ein Mentalcoach keine Verbesserung in diesem Bereich. Aber - wie sagt Pele immer so schön - es erhöht die Wahrscheinlichkeiten.


VARIANTE 3: LANGFRISTIGE INVESTITION - INFRASTRUKTUR

Oder wir nehmen alles Geld und investieren es in eine moderne(re) Trainingsanlage, die uns auch bei Schietwetter profitaugliche Trainingsbedingungen ermöglicht. Darüber meckern wir ja seit Jahren. Von der Stadt selbst wird da nicht mehr kommen, als sie leisten müssen (bzw. vom eigenen Haushalt her können). Also müssen wir selbst aktiv werden und investieren.
Damit veränderst du am Kader also nichts und riskierst somit, dass von der erneuten "einmaligen" Chance des Aufstiegs in die 2. Liga vermutlich wieder nur der Traum übrig bleibt. In Anbetracht der engen Liga und unserer unübersehbaren Probleme samt Überperformance in der Hinrunde (s. xGoals oder xPoints) würde der Aufstieg wirklich unrealistisch werden. Das hätte dann aber auch wieder die Folgen, die ich im letzten Absatz von Variante 1 skizziert habe.
Außerdem müssen wir uns dessen bewusst sein, dass so eine Investition nicht von heute auf morgen in die Tat umgesetzt wird. Das würde im best case bis zum Sommer dauern, ehe da was fertig wird. Im worst case gelingt das nicht mal bis zum nächsten Winter, wenn wir sportlich eventuell mit ganz anderen Herausforderungen zu kämpfen haben. Uns muss auch bewusst sein, dass wir diese Investition "in Steine" samt ihrer (Folge-)Kosten im schlimmsten Fall auch mit nach unten nehmen müssten. Es kann uns aber eben auch langfristig die Möglichkeit schaffen, uns wieder Stück für Stück dem Niveau anzunähern, das in den 2020er Jahren für Profifußball-Bedingungen notwendig ist. Dazu gehören dann auch die positiven Effekte wie bessere Trainingsergebnisse oder leichtere Verhandlungen mit Spielern, die eben nicht unsere Infrastruktur der Marke "00er Jahre" sehen.


Unabhängig von meinen vorgestellten Varianten: was ich mir grundsätzlich wünschen würde, ist einfach nur ehrliche Kommunikation von unseren handelnden Personen. Wollt ihr die Chance nutzen, um "etwas Großes" tatsächlich zu erreichen? Dann go for it, aber macht das dann auch mit voller Überzeugung, nicht mit gelebtem Hadern! Oder wollt ihr lieber beim "Schauen wir mal, was sich so ergibt" bleiben? Dann sagt das bitte aber auch so deutlich - intern wie extern.
Es ist langsam zermürbend, immer wieder die gesprungene Platte vom so kleinen FCE im Konzert der Großen zu hören, wo überall außerhalb der Lausitz alle Wiesen grüner sind, alle privaten und öffentlichen Gelder schneller und breiter fließen, alle Fans und Anhänger in Scharen zu 10.000en alle 2 Wochen ins Stadion strömen. Es nervt, dass man sich immer kleiner macht als man ist. Understatement ist ja per se nicht schlimm, aber man kann sich damit auch selbst sabotieren, indem man sich unglaubwürdig macht. Außerdem: wie willst du eine eigene Stärke samt breiter Brust entwickeln, wenn du dich immer wieder selbst zum Trabbi unter Sportwagen degradierst? Wir müssen uns ja nicht direkt mit Essen, 1860 oder Rostock auf eine Stufe der Erwartungshaltung ziehen und damit vergleichen. Wir können uns auch an Standorten wie Verl oder Köln orientieren, von denen man deutlich seltener ein Jammern darüber hört, wie viel größer und besser die Möglichkeiten andernorts doch sind. Die haben ihre Wege, verfolgen sie konsequent, propagieren sie klar nach außen und setzen sie intern um, weil sie den klaren Glauben daran haben. In Cottbus bekommt man stattdessen immer wieder das Gefühl (vermittelt), dass alles mehr rostet als glänzt.

Lasst uns zu unserem Weg stehen, egal wie er aussieht und wo man hin will! Aber zeigt uns diesen Weg auch klar auf, damit wir ihn alle gemeinsam gehen können! Tausende Rot-Weiße in der Lausitz sind bereit, diesen Weg zu begleiten!

•     •     •

Was du heute kannst besorgen, das verschiebe stets auf morgen!

I'm the sun, I make super happy sunshine! Also, one day I'll explode and burn you all alive like the miserable little sausages that you are!

FC Energie Cottbus * sc Heerenveen
Wunschspieler/Gerüchteküche |#6126
24.01.2026 - 20:04 Uhr
Zitat von Kumadori
Ich schreibe es mal hier rein, weil ich die Kaderplanung nicht "zumüllen" möchte mit meiner Meinung.

Im Grunde genommen sehe ich 3 Möglichkeiten, wie wir den weiteren Verlauf dieser Saison noch entscheidend beeinflussen können. Damit hängen aber auch unbequeme Wahrheiten zusammen, die wir im Fall der Fälle sowohl intern als auch extern akzeptieren sollten.

VARIANTE 1: KURZFRISTIGES ZIEL AUFSTIEG - KADERVERSTÄRKUNG

Ob man es zugeben bzw. einsehen will oder nicht: auf diesem Weg befinden wir uns seit 2-3 Monaten. Als Tolga ins Probetraining kam und dadurch die Option realistisch(er) wurde, den Kader durch ihn nochmal zu verstärken, gepaart durch unsere erneut unerwartet bärenstarke Hinrunde, dürfte bei einigen handelnden Personen der Shift hin zur Zielstellung "Aufstiegskampf" erfolgt sein. Da können wir (inklusive mir) noch so lange über unsere eigentliche Zielsetzung vom Saisonstart mit dem Umbruch und der Vermeidung des Abstiegs in die RL reden und in den Vordergrund schieben. Spätestens im Dezember war in vielen Interviews vor allem von unseren Spielern der Unterton zu hören, dass sie hoch wollen. Allen voran war das bei Tolly zu Erik zu bemerken, die mit ihren eigenen Leistungen auch allen Anlass dazu gaben. Aber selbst Pele hat mit seinen Verweisen auf "das Große", auf das Nicht-Wiederholen der Fehler vom letzten Frühjahr, auf Punkteausbeuten à la 42 Zähler zur Winterpause aus der guten Form heraus kommend in dieses Horn geblasen. Klar, als Trainer und Sportler generell sollte man immer nach dem Maximum streben. Umso unsinniger wurde aber zunehmend das eigene Versteckspiel mit den Zielen.
Wenn du so überzeugt davon bist, dass du qualitativ (im Team oder durch die Rahmenbedingungen in Infrastruktur und wirtschaftlichem Umfeld) nicht in der Lage dafür bist, dann musst du auch verbal anders auftreten - vor allem auch nach innen. Dann fällt es dir nämlich auch leichter, die eigene Lockerheit zu bewahren.
Spätestens mit der möglichen Option Tolga hat man diesen (rhetorischen) Pfad aber verbogen. Und das finde ich nachvollziehbar! Immerhin sind wir zum zweiten Mal in Folge dank einer überragenden Hinrunde unerwarteterweise in dieser engen 3. Liga in der Spitzengruppe voll dabei. Allerdings solltest du dich dann auch zu diesem Pfad "committen". Durch den Bethke-Verkauf und die Einsparungen durch Abgaben von Ergänzungsspielern (Tallig, Duah) solltest du genug Spielraum haben, um dich personell zu verstärken - mehr als nur den Perspektivtransfer Pelzer. Dann musst du auch entsprechend investieren!
Hier kommt nun die Krux, die Pele seit ca. eineinhalb Wochen umzutreiben scheint. Der Tolga-Transfer ist teurer als befürchtet. Er wurde als das Profil ausgemacht und hochstilisiert, das uns helfen kann und soll. Er könnte diese Rolle des führungsstarken Organisators mit und gegen den Ball übernehmen, über die von Spielern im Training geschwärmt worden sein soll und die uns bislang so bitterlich abhanden geht - siehe die heutige Performance gegen Schweinfurt. Einen Plan B zu Tolga scheint es nicht zu geben, seine Forderungen sind aber weiterhin hoch. Wenn du jetzt aber das Thema Aufstieg angehen willst, dann musst du alle dir zur Verfügung stehenden finanziellen Hebel umlegen, um ihn zu verpflichten - auch dann, wenn dein Gehaltsgefüge darunter leidet. Sollte der Aufstieg gelingen, wäre das in Liga 2 doch auch wieder ein Thema oder will dann jemand ernsthaft etwas von Regionalliga-Gehältern im Abstiegskampf der 2. Liga erzählen? Wir können nur darüber spekulieren, ob Tolga für uns wirklich dieser Gamechanger wäre. Aber es wäre der klare Versuch, es zumindest in dieser Richtung zu probieren. Es wäre auch ein klares Zeichen nach innen und außen.

Holst du Tolga nun nicht und hast (entsprechend aller aktuellen Äußerungen) keine Alternative parat, dann musst du auch offensiv wieder zurück rudern und sagen: unser Ziel ist NICHT der Aufstieg! Damit kannst du Druck von der Mannschaft nehmen. Damit kannst du aber auch deine "Powerhouses" Cigerci und Engelhardt verprellen. Immerhin sind sie diejenigen, die mit ihren Leistungen absolut Richtung 2. Liga arbeiten und das natürlich sicherlich mit unserem FCE schaffen möchten. Will der FCE aber nicht (weil er sich aus finanziellen, wirtschaftlichen oder strukturellen Gründen dazu nicht in der Lage sieht), dann darf sich in ein paar Monaten niemand darüber beschweren oder ihnen irgendwie nachtrauern, wenn sie sich zu einem anderen Club verabschieden. Nicht mal dann, wenn es ein Drittligist wäre, der sich proaktiv den Aufstieg auf die Fahnen schreibt. Unser FCE hätte dann ja klar bewiesen, dass er für dieses sportliche Ziel die falsche Adresse wäre.


VARIANTE 2: VERBESSERUNG DER TEAM-STRUKTUREN - MENTALCOACH

Erinnert ihr euch noch an unseren ersten Drittliga-Aufstieg? "Nobody can stop this train" trug uns durch die RLNO. Damals hatten wir einen Mentalcoach, der gemeinsam mit der Mannschaft dieses Credo entwickelte. Sicher waren wir damals qualitativ die stärkste Mannschaft der Liga, aber wir haben es eben auch in einer beeindruckenden Manier durchgezogen.
Wenn man Pele heute über Druck oder "manipulierte" Köpfe seiner Spieler reden hört, dann schreit das doch nach einem Mentalcoach. Insofern: nimm das Geld aus dem Bethke-Transfer und investiere es in einen Mentaltrainer der uns in den nächsten 1-2,5 Jahren unterstützt. Wenn es ideal läuft, können wir sogar in dieser Saison noch Früchte davon ernten. Wie die Hinrunde zeigte, haben wir durchaus Qualität im Kader, um oben mitmischen zu können. Nur leider sind wir mental scheinbar derart fragil, dass wir trotz der guten Ausgangslage enorme Probleme haben, einfach bei uns oder online zu bleiben (Stichwort: Standardschwäche und fehlende Übersicht in der Defensive).
Selbst wenn es mit dem Aufstieg dann nicht klappt, könntest du mit dieser Investition mittelfristige Strukturen schaffen. Sollte uns das Unmögliche gelingen und wir nächste Saison schon wieder oben dabei sein, könnte das ein entscheidender Vorteil sein, der uns letztes Jahr fehlte und auch in diesem Jahr offenbar nicht da ist. Aber auch wenn es mal sportlich düsterer aussehen sollte, weil wir im Sommer eventuelle Abgänge von Leistungsträgern oder Führungspersönlichkeiten nicht kompensieren können (ich denke an Tolly, Erik, Thiele, Rorig, Pelivan), könnte uns so eine Personalie helfen, um dann in der Drucksituation Abstiegskampf bestehen zu können. Dies haben hier ja schließlich kaum welche der handelnden Personen bisher erleben müssen.
Natürlich verspricht ein Mentalcoach keine Verbesserung in diesem Bereich. Aber - wie sagt Pele immer so schön - es erhöht die Wahrscheinlichkeiten.


VARIANTE 3: LANGFRISTIGE INVESTITION - INFRASTRUKTUR

Oder wir nehmen alles Geld und investieren es in eine moderne(re) Trainingsanlage, die uns auch bei Schietwetter profitaugliche Trainingsbedingungen ermöglicht. Darüber meckern wir ja seit Jahren. Von der Stadt selbst wird da nicht mehr kommen, als sie leisten müssen (bzw. vom eigenen Haushalt her können). Also müssen wir selbst aktiv werden und investieren.
Damit veränderst du am Kader also nichts und riskierst somit, dass von der erneuten "einmaligen" Chance des Aufstiegs in die 2. Liga vermutlich wieder nur der Traum übrig bleibt. In Anbetracht der engen Liga und unserer unübersehbaren Probleme samt Überperformance in der Hinrunde (s. xGoals oder xPoints) würde der Aufstieg wirklich unrealistisch werden. Das hätte dann aber auch wieder die Folgen, die ich im letzten Absatz von Variante 1 skizziert habe.
Außerdem müssen wir uns dessen bewusst sein, dass so eine Investition nicht von heute auf morgen in die Tat umgesetzt wird. Das würde im best case bis zum Sommer dauern, ehe da was fertig wird. Im worst case gelingt das nicht mal bis zum nächsten Winter, wenn wir sportlich eventuell mit ganz anderen Herausforderungen zu kämpfen haben. Uns muss auch bewusst sein, dass wir diese Investition "in Steine" samt ihrer (Folge-)Kosten im schlimmsten Fall auch mit nach unten nehmen müssten. Es kann uns aber eben auch langfristig die Möglichkeit schaffen, uns wieder Stück für Stück dem Niveau anzunähern, das in den 2020er Jahren für Profifußball-Bedingungen notwendig ist. Dazu gehören dann auch die positiven Effekte wie bessere Trainingsergebnisse oder leichtere Verhandlungen mit Spielern, die eben nicht unsere Infrastruktur der Marke "00er Jahre" sehen.


Unabhängig von meinen vorgestellten Varianten: was ich mir grundsätzlich wünschen würde, ist einfach nur ehrliche Kommunikation von unseren handelnden Personen. Wollt ihr die Chance nutzen, um "etwas Großes" tatsächlich zu erreichen? Dann go for it, aber macht das dann auch mit voller Überzeugung, nicht mit gelebtem Hadern! Oder wollt ihr lieber beim "Schauen wir mal, was sich so ergibt" bleiben? Dann sagt das bitte aber auch so deutlich - intern wie extern.
Es ist langsam zermürbend, immer wieder die gesprungene Platte vom so kleinen FCE im Konzert der Großen zu hören, wo überall außerhalb der Lausitz alle Wiesen grüner sind, alle privaten und öffentlichen Gelder schneller und breiter fließen, alle Fans und Anhänger in Scharen zu 10.000en alle 2 Wochen ins Stadion strömen. Es nervt, dass man sich immer kleiner macht als man ist. Understatement ist ja per se nicht schlimm, aber man kann sich damit auch selbst sabotieren, indem man sich unglaubwürdig macht. Außerdem: wie willst du eine eigene Stärke samt breiter Brust entwickeln, wenn du dich immer wieder selbst zum Trabbi unter Sportwagen degradierst? Wir müssen uns ja nicht direkt mit Essen, 1860 oder Rostock auf eine Stufe der Erwartungshaltung ziehen und damit vergleichen. Wir können uns auch an Standorten wie Verl oder Köln orientieren, von denen man deutlich seltener ein Jammern darüber hört, wie viel größer und besser die Möglichkeiten andernorts doch sind. Die haben ihre Wege, verfolgen sie konsequent, propagieren sie klar nach außen und setzen sie intern um, weil sie den klaren Glauben daran haben. In Cottbus bekommt man stattdessen immer wieder das Gefühl (vermittelt), dass alles mehr rostet als glänzt.

Lasst uns zu unserem Weg stehen, egal wie er aussieht und wo man hin will! Aber zeigt uns diesen Weg auch klar auf, damit wir ihn alle gemeinsam gehen können! Tausende Rot-Weiße in der Lausitz sind bereit, diesen Weg zu begleiten!


Respekt, dieser Beitrag ist eine glatte 10/10.

Das mit dem Mentalcoach hatte ich garnicht auf den Schirm. Erinnert mich an die Darts-WM, die haben auch so etwas und ich find das echt gut.

Zudem kann Wollitz mental auch nicht alles stemmen (müssen).

Peles Traum war Energie in Liga 2. zu trainieren. Jetzt ist er zum zweiten mal hintereinander kurz davor.
Was ist wenn er selbst etwas überfordert mit der Situation ist und sich selbst nicht wirklich erklären kann (so kommt es mir mittlerweile vor)?

Vielleicht wäre ein Mentalcoach echt nicht verkehrt.
Und natürlich ein Tolga. ;]
Wunschspieler/Gerüchteküche |#6127
24.01.2026 - 20:24 Uhr
Meine dass er irgendwo erwähnte dass man den Spielern im Sommer neben dem weiteren Fitnesstrainer u.a. auch Sessions hinsichtlich Mentalcoaching angeboten hat.

Also möglich ist es bereits.

Meiner Meinung nach gehört zur Mentalen Seite aber genauso auch Umfeld und Führung dazu. Du kannst mit allem lernen umzugehen, aber was so auf dich einfließt einfach ausblenden, das geht nicht.

Und da frage ich mich, ob Pele wirklich schon das ideale Rezept gefunden hat.

Das Problem mag erkannt sein. Wir wollen natürlich gern aufsteigen, aber wir sind auch nicht dominant genug um das immer so zu forcieren.
Vielleicht ist es aber nicht hilfreich, dass in der aktuellen Frequenz zu thematisieren. Denn umso öfter man sagt, was für ein Druck doch herrscht, umso mehr festigt und fördert man dieses Problem neben der bloßen Erkennung auch.

Die Idee eines neuen Leitspruchs a la #nobodycanstopthistrain könnte wirklich vielleicht helfen, um eine Art positiver Emotion/Push für alle greifbar und wiederholbar zu machen.

Am besten natürlich aus der Mannschaft heraus - aber wenn sie etwas Hilfe benötigen durchaus auch von außen. Es sollte natürlich etwas Neues sein. Das zur aktuellen Lage passt.

Aber auch so, mental kann man sich auch als Gemeinschaft helfen. Ebenso wie es eine Führungsaufgabe ist. Also Problem erkannt - jetzt aber auch dran arbeiten und nicht ewig weiter lamentieren.
Wunschspieler/Gerüchteküche |#6128
24.01.2026 - 22:09 Uhr
Zitat von Kumadori
Ich schreibe es mal hier rein, weil ich die Kaderplanung nicht "zumüllen" möchte mit meiner Meinung.

Im Grunde genommen sehe ich 3 Möglichkeiten, wie wir den weiteren Verlauf dieser Saison noch entscheidend beeinflussen können. Damit hängen aber auch unbequeme Wahrheiten zusammen, die wir im Fall der Fälle sowohl intern als auch extern akzeptieren sollten.

VARIANTE 1: KURZFRISTIGES ZIEL AUFSTIEG - KADERVERSTÄRKUNG

Ob man es zugeben bzw. einsehen will oder nicht: auf diesem Weg befinden wir uns seit 2-3 Monaten. Als Tolga ins Probetraining kam und dadurch die Option realistisch(er) wurde, den Kader durch ihn nochmal zu verstärken, gepaart durch unsere erneut unerwartet bärenstarke Hinrunde, dürfte bei einigen handelnden Personen der Shift hin zur Zielstellung "Aufstiegskampf" erfolgt sein. Da können wir (inklusive mir) noch so lange über unsere eigentliche Zielsetzung vom Saisonstart mit dem Umbruch und der Vermeidung des Abstiegs in die RL reden und in den Vordergrund schieben. Spätestens im Dezember war in vielen Interviews vor allem von unseren Spielern der Unterton zu hören, dass sie hoch wollen. Allen voran war das bei Tolly zu Erik zu bemerken, die mit ihren eigenen Leistungen auch allen Anlass dazu gaben. Aber selbst Pele hat mit seinen Verweisen auf "das Große", auf das Nicht-Wiederholen der Fehler vom letzten Frühjahr, auf Punkteausbeuten à la 42 Zähler zur Winterpause aus der guten Form heraus kommend in dieses Horn geblasen. Klar, als Trainer und Sportler generell sollte man immer nach dem Maximum streben. Umso unsinniger wurde aber zunehmend das eigene Versteckspiel mit den Zielen.
Wenn du so überzeugt davon bist, dass du qualitativ (im Team oder durch die Rahmenbedingungen in Infrastruktur und wirtschaftlichem Umfeld) nicht in der Lage dafür bist, dann musst du auch verbal anders auftreten - vor allem auch nach innen. Dann fällt es dir nämlich auch leichter, die eigene Lockerheit zu bewahren.
Spätestens mit der möglichen Option Tolga hat man diesen (rhetorischen) Pfad aber verbogen. Und das finde ich nachvollziehbar! Immerhin sind wir zum zweiten Mal in Folge dank einer überragenden Hinrunde unerwarteterweise in dieser engen 3. Liga in der Spitzengruppe voll dabei. Allerdings solltest du dich dann auch zu diesem Pfad "committen". Durch den Bethke-Verkauf und die Einsparungen durch Abgaben von Ergänzungsspielern (Tallig, Duah) solltest du genug Spielraum haben, um dich personell zu verstärken - mehr als nur den Perspektivtransfer Pelzer. Dann musst du auch entsprechend investieren!
Hier kommt nun die Krux, die Pele seit ca. eineinhalb Wochen umzutreiben scheint. Der Tolga-Transfer ist teurer als befürchtet. Er wurde als das Profil ausgemacht und hochstilisiert, das uns helfen kann und soll. Er könnte diese Rolle des führungsstarken Organisators mit und gegen den Ball übernehmen, über die von Spielern im Training geschwärmt worden sein soll und die uns bislang so bitterlich abhanden geht - siehe die heutige Performance gegen Schweinfurt. Einen Plan B zu Tolga scheint es nicht zu geben, seine Forderungen sind aber weiterhin hoch. Wenn du jetzt aber das Thema Aufstieg angehen willst, dann musst du alle dir zur Verfügung stehenden finanziellen Hebel umlegen, um ihn zu verpflichten - auch dann, wenn dein Gehaltsgefüge darunter leidet. Sollte der Aufstieg gelingen, wäre das in Liga 2 doch auch wieder ein Thema oder will dann jemand ernsthaft etwas von Regionalliga-Gehältern im Abstiegskampf der 2. Liga erzählen? Wir können nur darüber spekulieren, ob Tolga für uns wirklich dieser Gamechanger wäre. Aber es wäre der klare Versuch, es zumindest in dieser Richtung zu probieren. Es wäre auch ein klares Zeichen nach innen und außen.

Holst du Tolga nun nicht und hast (entsprechend aller aktuellen Äußerungen) keine Alternative parat, dann musst du auch offensiv wieder zurück rudern und sagen: unser Ziel ist NICHT der Aufstieg! Damit kannst du Druck von der Mannschaft nehmen. Damit kannst du aber auch deine "Powerhouses" Cigerci und Engelhardt verprellen. Immerhin sind sie diejenigen, die mit ihren Leistungen absolut Richtung 2. Liga arbeiten und das natürlich sicherlich mit unserem FCE schaffen möchten. Will der FCE aber nicht (weil er sich aus finanziellen, wirtschaftlichen oder strukturellen Gründen dazu nicht in der Lage sieht), dann darf sich in ein paar Monaten niemand darüber beschweren oder ihnen irgendwie nachtrauern, wenn sie sich zu einem anderen Club verabschieden. Nicht mal dann, wenn es ein Drittligist wäre, der sich proaktiv den Aufstieg auf die Fahnen schreibt. Unser FCE hätte dann ja klar bewiesen, dass er für dieses sportliche Ziel die falsche Adresse wäre.


VARIANTE 2: VERBESSERUNG DER TEAM-STRUKTUREN - MENTALCOACH

Erinnert ihr euch noch an unseren ersten Drittliga-Aufstieg? "Nobody can stop this train" trug uns durch die RLNO. Damals hatten wir einen Mentalcoach, der gemeinsam mit der Mannschaft dieses Credo entwickelte. Sicher waren wir damals qualitativ die stärkste Mannschaft der Liga, aber wir haben es eben auch in einer beeindruckenden Manier durchgezogen.
Wenn man Pele heute über Druck oder "manipulierte" Köpfe seiner Spieler reden hört, dann schreit das doch nach einem Mentalcoach. Insofern: nimm das Geld aus dem Bethke-Transfer und investiere es in einen Mentaltrainer der uns in den nächsten 1-2,5 Jahren unterstützt. Wenn es ideal läuft, können wir sogar in dieser Saison noch Früchte davon ernten. Wie die Hinrunde zeigte, haben wir durchaus Qualität im Kader, um oben mitmischen zu können. Nur leider sind wir mental scheinbar derart fragil, dass wir trotz der guten Ausgangslage enorme Probleme haben, einfach bei uns oder online zu bleiben (Stichwort: Standardschwäche und fehlende Übersicht in der Defensive).
Selbst wenn es mit dem Aufstieg dann nicht klappt, könntest du mit dieser Investition mittelfristige Strukturen schaffen. Sollte uns das Unmögliche gelingen und wir nächste Saison schon wieder oben dabei sein, könnte das ein entscheidender Vorteil sein, der uns letztes Jahr fehlte und auch in diesem Jahr offenbar nicht da ist. Aber auch wenn es mal sportlich düsterer aussehen sollte, weil wir im Sommer eventuelle Abgänge von Leistungsträgern oder Führungspersönlichkeiten nicht kompensieren können (ich denke an Tolly, Erik, Thiele, Rorig, Pelivan), könnte uns so eine Personalie helfen, um dann in der Drucksituation Abstiegskampf bestehen zu können. Dies haben hier ja schließlich kaum welche der handelnden Personen bisher erleben müssen.
Natürlich verspricht ein Mentalcoach keine Verbesserung in diesem Bereich. Aber - wie sagt Pele immer so schön - es erhöht die Wahrscheinlichkeiten.


VARIANTE 3: LANGFRISTIGE INVESTITION - INFRASTRUKTUR

Oder wir nehmen alles Geld und investieren es in eine moderne(re) Trainingsanlage, die uns auch bei Schietwetter profitaugliche Trainingsbedingungen ermöglicht. Darüber meckern wir ja seit Jahren. Von der Stadt selbst wird da nicht mehr kommen, als sie leisten müssen (bzw. vom eigenen Haushalt her können). Also müssen wir selbst aktiv werden und investieren.
Damit veränderst du am Kader also nichts und riskierst somit, dass von der erneuten "einmaligen" Chance des Aufstiegs in die 2. Liga vermutlich wieder nur der Traum übrig bleibt. In Anbetracht der engen Liga und unserer unübersehbaren Probleme samt Überperformance in der Hinrunde (s. xGoals oder xPoints) würde der Aufstieg wirklich unrealistisch werden. Das hätte dann aber auch wieder die Folgen, die ich im letzten Absatz von Variante 1 skizziert habe.
Außerdem müssen wir uns dessen bewusst sein, dass so eine Investition nicht von heute auf morgen in die Tat umgesetzt wird. Das würde im best case bis zum Sommer dauern, ehe da was fertig wird. Im worst case gelingt das nicht mal bis zum nächsten Winter, wenn wir sportlich eventuell mit ganz anderen Herausforderungen zu kämpfen haben. Uns muss auch bewusst sein, dass wir diese Investition "in Steine" samt ihrer (Folge-)Kosten im schlimmsten Fall auch mit nach unten nehmen müssten. Es kann uns aber eben auch langfristig die Möglichkeit schaffen, uns wieder Stück für Stück dem Niveau anzunähern, das in den 2020er Jahren für Profifußball-Bedingungen notwendig ist. Dazu gehören dann auch die positiven Effekte wie bessere Trainingsergebnisse oder leichtere Verhandlungen mit Spielern, die eben nicht unsere Infrastruktur der Marke "00er Jahre" sehen.


Unabhängig von meinen vorgestellten Varianten: was ich mir grundsätzlich wünschen würde, ist einfach nur ehrliche Kommunikation von unseren handelnden Personen. Wollt ihr die Chance nutzen, um "etwas Großes" tatsächlich zu erreichen? Dann go for it, aber macht das dann auch mit voller Überzeugung, nicht mit gelebtem Hadern! Oder wollt ihr lieber beim "Schauen wir mal, was sich so ergibt" bleiben? Dann sagt das bitte aber auch so deutlich - intern wie extern.
Es ist langsam zermürbend, immer wieder die gesprungene Platte vom so kleinen FCE im Konzert der Großen zu hören, wo überall außerhalb der Lausitz alle Wiesen grüner sind, alle privaten und öffentlichen Gelder schneller und breiter fließen, alle Fans und Anhänger in Scharen zu 10.000en alle 2 Wochen ins Stadion strömen. Es nervt, dass man sich immer kleiner macht als man ist. Understatement ist ja per se nicht schlimm, aber man kann sich damit auch selbst sabotieren, indem man sich unglaubwürdig macht. Außerdem: wie willst du eine eigene Stärke samt breiter Brust entwickeln, wenn du dich immer wieder selbst zum Trabbi unter Sportwagen degradierst? Wir müssen uns ja nicht direkt mit Essen, 1860 oder Rostock auf eine Stufe der Erwartungshaltung ziehen und damit vergleichen. Wir können uns auch an Standorten wie Verl oder Köln orientieren, von denen man deutlich seltener ein Jammern darüber hört, wie viel größer und besser die Möglichkeiten andernorts doch sind. Die haben ihre Wege, verfolgen sie konsequent, propagieren sie klar nach außen und setzen sie intern um, weil sie den klaren Glauben daran haben. In Cottbus bekommt man stattdessen immer wieder das Gefühl (vermittelt), dass alles mehr rostet als glänzt.

Lasst uns zu unserem Weg stehen, egal wie er aussieht und wo man hin will! Aber zeigt uns diesen Weg auch klar auf, damit wir ihn alle gemeinsam gehen können! Tausende Rot-Weiße in der Lausitz sind bereit, diesen Weg zu begleiten!

Scharfe bitte diesen Beitrag auch weiterleiten!
Wunschspieler/Gerüchteküche |#6129
26.01.2026 - 07:23 Uhr
Da ich mir die letzten beiden Spiele nicht in voller Länge mit Vor- und Nachgesprächen geben konnte, warum hat Pelivan eigentlich in Saarbrücken nicht von Anfang an gespielt? Wurde das mal kommuniziert? Irgendwie läuft für mich immer noch alles auf die Verpflichtung von Tolga hinaus und ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass hier arg gepokert wird, ggf. auch auf finanzielle Unterstützung der Sponsoren.

Mein Gefühl kommt rein aus den Fakten. Gegen Saarbrücken lassen wir plötzlich unsere Holding Six von Beginn an draußen und wundern uns, dass wir im Mittelfeld arg ins schwimmen geraten. Quintessenz in den Interviews: Wir brauchen jemanden, der den Laden zusammenhält, einen der organisiert. Aber genau wie wir immer sagen: wir spielen ja nur mit einem DM/einer Sechs, ergo haben wir auch das positionstechnische Problem.

Wenn ich es richtig gesehen habe, wurde Samstag gegen Schweinfurt, spätestens nach der Auswechslung von Michelbrink, im 4-2-3-1 gespielt, mit Borge und Pelivan auf der Sechs. Damit hätten wir plötzlich die zweite Sechserposition geschaffen, um Tolga unterzubringen. Mit diesem Systemwechsel hätte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Damit wäre die nächste Voraussetzung geschaffen.

Verpflichten wir ihn erst am 01.02.2026 haben wir uns auch das Gehalt für den Januar gespart, vielleicht ist es einfach der absolute Poker in der Hoffnung, dass wir aus den drei Rückrundenspielen bis dahin auch ohne ihn stark punkten. Gleichzeitig zeigen wir den Sponsoren, dass wir schon sehr gut sind, aber zum absoluten Angriff noch einer fehlt, den wir aber aktuell nicht bezahlen können/wollen. Und vielleicht machen aus diesem Grund einige Sponsoren doch nochmal etwas Geld locker.

Ich bin weiterhin dabei, dass die Verpflichtung sicherlich angestrebt wird, aber versucht wird das ganze finanziell vernünftig für den Verein zu gestalten. Auch die Winterverpflichtungen vor unserem Drittligaaufstieg (Krauß etc.) kamen teilweise erst Ende Januar und da hatte die Rückrunde noch nicht mal so viele Spiele wir in Liga 3.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Snapergy am 26.01.2026 um 07:24 Uhr bearbeitet
Wunschspieler/Gerüchteküche |#6130
26.01.2026 - 07:51 Uhr
Zitat von Snapergy
Da ich mir die letzten beiden Spiele nicht in voller Länge mit Vor- und Nachgesprächen geben konnte, warum hat Pelivan eigentlich in Saarbrücken nicht von Anfang an gespielt? Wurde das mal kommuniziert? Irgendwie läuft für mich immer noch alles auf die Verpflichtung von Tolga hinaus und ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass hier arg gepokert wird, ggf. auch auf finanzielle Unterstützung der Sponsoren.

Mein Gefühl kommt rein aus den Fakten. Gegen Saarbrücken lassen wir plötzlich unsere Holding Six von Beginn an draußen und wundern uns, dass wir im Mittelfeld arg ins schwimmen geraten. Quintessenz in den Interviews: Wir brauchen jemanden, der den Laden zusammenhält, einen der organisiert. Aber genau wie wir immer sagen: wir spielen ja nur mit einem DM/einer Sechs, ergo haben wir auch das positionstechnische Problem.

Wenn ich es richtig gesehen habe, wurde Samstag gegen Schweinfurt, spätestens nach der Auswechslung von Michelbrink, im 4-2-3-1 gespielt, mit Borge und Pelivan auf der Sechs. Damit hätten wir plötzlich die zweite Sechserposition geschaffen, um Tolga unterzubringen. Mit diesem Systemwechsel hätte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Damit wäre die nächste Voraussetzung geschaffen.

Verpflichten wir ihn erst am 01.02.2026 haben wir uns auch das Gehalt für den Januar gespart, vielleicht ist es einfach der absolute Poker in der Hoffnung, dass wir aus den drei Rückrundenspielen bis dahin auch ohne ihn stark punkten. Gleichzeitig zeigen wir den Sponsoren, dass wir schon sehr gut sind, aber zum absoluten Angriff noch einer fehlt, den wir aber aktuell nicht bezahlen können/wollen. Und vielleicht machen aus diesem Grund einige Sponsoren doch nochmal etwas Geld locker.

Ich bin weiterhin dabei, dass die Verpflichtung sicherlich angestrebt wird, aber versucht wird das ganze finanziell vernünftig für den Verein zu gestalten. Auch die Winterverpflichtungen vor unserem Drittligaaufstieg (Krauß etc.) kamen teilweise erst Ende Januar und da hatte die Rückrunde noch nicht mal so viele Spiele wir in Liga 3.


So ungefähr versuche ich mir das auch schön zu reden, glaube aber nicht daran.
  Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?

  Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Lesezeichen
  Abonnierte Threads
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Widerruf Tracking & Cookies

Du hast erfolgreich deine Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die du zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt hast. Du kannst dich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden. Bitte beachte, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wende dich diesbezüglich an datenschutz@transfermarkt.de.