WM 2018
15.05.2018 - 19:27 Uhr
Wenn man nicht einigermaßen früh in Führung geht, dann sehen viele überlegene Mannschaften gegen taktisch gut eingestellte und läuferisch starke Gegner schnell schlecht aus. Ich hätte gerne mal den Vergleich, wenn die aktuell gefeierten Belgier oder Kroaten unter Druck gegen solch ein Team ran müssten. Da hilft dann das Tempo von Hazard auch wenig und ein Rebic bekommt kein 1:0 aufgelegt, sondern geht vielleicht statt Boateng mit GR vom Platz.
Schweden hat völlig legitimen Fußball gespielt, aber ich bin echt froh (und das wäre ich bei jedem Gegner der Schweden gewesen), dass sie mit diesem Verweigerungsfußball nicht durchgekommen sind.
Wie schwach der schwedische Offensivfußball ist, konnte man gegen Korea erkennen.
Als FC Fan der letzten Jahre sitzt man mit Kritik an betont defensiver Spielweise zwar im Glashaus, aber da war zumindest immer ein gewisses Bestreben Tore wenn nicht zu erspielen, dann mit den eigenen Mitteln zu erzwingen. Schweden hätte auch ohne Führungstreffer bis zum Abpfiff weitergemauert. Ich bin sehr gespannt, wie sie jetzt gegen Mexiko agieren werden, da sie mindestens mit 2:0 gewinnen müssen um noch Chancen zu haben (ein deutscher Sieg vorausgesetzt).
Insgesamt hat die NM einen Schritt nach vorne gemacht, aber die Balance zwischen 10 Mann Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte und Konterabsicherung hätte vermutlich gestern gegen ein Team wie Mexiko schon wieder nicht gereicht. Korea sollte hoffentlich aber keine Hürde darstellen, so dass man dann als Gruppenzweiter, ich neige zu sagen hoffentlich, gegen Brasilien spielen kann.
Schweden hat völlig legitimen Fußball gespielt, aber ich bin echt froh (und das wäre ich bei jedem Gegner der Schweden gewesen), dass sie mit diesem Verweigerungsfußball nicht durchgekommen sind.
Wie schwach der schwedische Offensivfußball ist, konnte man gegen Korea erkennen.
Als FC Fan der letzten Jahre sitzt man mit Kritik an betont defensiver Spielweise zwar im Glashaus, aber da war zumindest immer ein gewisses Bestreben Tore wenn nicht zu erspielen, dann mit den eigenen Mitteln zu erzwingen. Schweden hätte auch ohne Führungstreffer bis zum Abpfiff weitergemauert. Ich bin sehr gespannt, wie sie jetzt gegen Mexiko agieren werden, da sie mindestens mit 2:0 gewinnen müssen um noch Chancen zu haben (ein deutscher Sieg vorausgesetzt).
Insgesamt hat die NM einen Schritt nach vorne gemacht, aber die Balance zwischen 10 Mann Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte und Konterabsicherung hätte vermutlich gestern gegen ein Team wie Mexiko schon wieder nicht gereicht. Korea sollte hoffentlich aber keine Hürde darstellen, so dass man dann als Gruppenzweiter, ich neige zu sagen hoffentlich, gegen Brasilien spielen kann.
Zitat von DonMarvel
Joar, klingt plausibel.
Zitat von derballistrund
Suarez hat Ihm versprochen nicht zu zubeißen, wenn er Ihm den Weg frei macht
Zitat von DonMarvel
Kann mir einer mal erklären, was der Russe in der Mauer macht?
https://twitter.com/Talkinoutmyarse/status/1011303420387581953
Kann mir einer mal erklären, was der Russe in der Mauer macht?
https://twitter.com/Talkinoutmyarse/status/1011303420387581953
Suarez hat Ihm versprochen nicht zu zubeißen, wenn er Ihm den Weg frei macht
Joar, klingt plausibel.
seit 20 Minuten schaue ich mir dieses Video an und verstehe es nicht:
Schiebt der Abwehrspieler die Stürmer weg, damit der Keeper eine bessere sicht auf die lange Ecke hat?
Doof nur, dass er sie quasi in beste Einschuss-Position für einen Abstauber schiebt.
Schiebt er sie ins Abseits? Sieht nicht so aus, ansonsten eine Überlegung für kommende Abwehrschlachten wert.
Hatte er es bewusst mit dem Keeper abgesprochen, damit die beiden dem Suarez die kurze Ecke beim Freistoß anbieten können? Dann ist das auch mal Lineker mäßig richtig in die Hose gegangen.
Wollte der Abwehrspieler seine Frau mit diesem "Einkaufswagen" schieben nur an sein Lieblingsgericht erinnern, wenn er am Abend nachhause kommt?
Dachte der Abwehrspieler, dass die beiden Stürmer sich einfach in Luft auflösen wenn er sie nicht wegschiebt und Suarez eigentlich direkt auf den Keeper schießen wollte?
Mittlerweile hat dieses Video schon eine meditative Wirkung auf mich, in etwa wie eine Lava-Lampe, ist aber ähnlich erschütternd wie RTL Mittagsfernsehen, wieso man sich fragt, warum man das eigentlich sieht.
Irgendwie will ich mir nur noch Blinis bestellen...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fussballromantiker am 26.06.2018 um 14:28 Uhr bearbeitet Zitat von Seneca
Puh ok da werden wir nicht überein kommen, den Plan erkenne ich bei uns beim besten Willen auch nicht. Die Außen hängen teilweise völlig in der Luft, rücken aber auch nicht genug ein um den Außenverteidigern Platz zum überlaufen zu lassen. Stattdessen müssen Hector und Kimmich vor den Aussen in die Mitte ziehen um dort selbst als Zielspieler zu agieren. Im Zentrum gibt es wenig Mut und außer "gib mal dem Toni den Ball" ist dort auch nciht viel passiert. Wenn mal ne Flanke von Außen kommt dann in de rRegel aus dem Halbfeld auf Höhe des 11m Punkts... sollte das der Plan sein na Danke sehr, das kann ich mir Sonntags bei meinem Heimatverein in der Kreisliga B ebenfalls super ansehen.
Puh ok da werden wir nicht überein kommen, den Plan erkenne ich bei uns beim besten Willen auch nicht. Die Außen hängen teilweise völlig in der Luft, rücken aber auch nicht genug ein um den Außenverteidigern Platz zum überlaufen zu lassen. Stattdessen müssen Hector und Kimmich vor den Aussen in die Mitte ziehen um dort selbst als Zielspieler zu agieren. Im Zentrum gibt es wenig Mut und außer "gib mal dem Toni den Ball" ist dort auch nciht viel passiert. Wenn mal ne Flanke von Außen kommt dann in de rRegel aus dem Halbfeld auf Höhe des 11m Punkts... sollte das der Plan sein na Danke sehr, das kann ich mir Sonntags bei meinem Heimatverein in der Kreisliga B ebenfalls super ansehen.
Ich seh das zumindest irgendwie ähnlich. In der Theorie mögen wir zwar einen klaren Plan haben, aber in der Praxis ist unser DM in beiden Spielen eine komplette Katastrophe gewesen. Da ist jeder Plan hinfällig. Khedira und Kroos waren Totalausfälle, Kroos vor allem im Schweden Spiel. Ohne sein Tor am Ende, was ja auch "nur" eine Standardsituation war, und nicht aus dem Spiel heraus, hätte der doch maximal ne 5 bekommen als Note.
Rudy hats bis zu seiner Verletzung ganz gut gemacht, Gündogan als sein Ersatz war aber auch ein Totalausfall.
Wenn dann noch hinzu kommt, dass die Innenverteidiger fast alle schwächeln, dann ist das einfach auch ne schlechte Mannschaftsleistung. Punkt.
Komme gerade vom Firmen-Public-Viewing und frage mich noch immer, ob die nicht versehentlich einen Landesligakick gestreamed haben. Also gegen Mexiko war schon schlecht und gegen Schweden auch die längste Zeit, aber dieses billige, undynamische Herumgeschleiche toppt echt alles.
Beim nächsten Mal wünsche ich mir, dass die Spieler auch vorher sagen, wenn sie keinen Bock auf ne WM haben, ehe der Nationaltrainer sie mitnimmt. Löw hätte besser den kompletten ConfedCup-Kader stattdessen nominieren sollen.
Okay, schockierenderweise sehe ich außerdem starke Parallelen zur vergangenen Saison mit dem FC...
Nach einem tollen Erfolg (5. in der Liga bzw. Weltmeister und ConfedCup-Sieger mit ner B-Mannschaft), fehlt plötzlich der Spirit, was schon in der Vorbereitung zur neuen Aufgabe deutlich wird - aber man beschwichtigt noch: "Die Mannschaft wird schon funktionieren, wenn es ernst wird" hab ich sowohl beim FC vor der Saison als auch von der N11 vor dem Turnier gehört. Stattdessen läuft der Wettbewerb von Anfang an grottig und man blamiert sich - trotz eigentlich guter Besetzung - gnadenlos. Eines der größten Probleme: niemand, der Tore schießt oder zwingende Torgefahr produziert. Alle Versuche, Tore zu erzielen, erzeugen maximales Kopfschütteln.
Beim nächsten Mal wünsche ich mir, dass die Spieler auch vorher sagen, wenn sie keinen Bock auf ne WM haben, ehe der Nationaltrainer sie mitnimmt. Löw hätte besser den kompletten ConfedCup-Kader stattdessen nominieren sollen.
Okay, schockierenderweise sehe ich außerdem starke Parallelen zur vergangenen Saison mit dem FC...
Nach einem tollen Erfolg (5. in der Liga bzw. Weltmeister und ConfedCup-Sieger mit ner B-Mannschaft), fehlt plötzlich der Spirit, was schon in der Vorbereitung zur neuen Aufgabe deutlich wird - aber man beschwichtigt noch: "Die Mannschaft wird schon funktionieren, wenn es ernst wird" hab ich sowohl beim FC vor der Saison als auch von der N11 vor dem Turnier gehört. Stattdessen läuft der Wettbewerb von Anfang an grottig und man blamiert sich - trotz eigentlich guter Besetzung - gnadenlos. Eines der größten Probleme: niemand, der Tore schießt oder zwingende Torgefahr produziert. Alle Versuche, Tore zu erzielen, erzeugen maximales Kopfschütteln.
Zusätzlich wird die Kritik an Özil + Gündogan, egal ob sportlich oder politisch, in den Medien aufgebauscht, da es mittlerweile ja auch Tradition ist, dass sog. Journalisten die Social Media Kanäle von Basler, Ballack oder Ließchen Schmitz überwachen und dann deren populistischen Dünnpfiff in die Presselandschaft schleudern.
Meiner Meinung nach war das Niveau bei den Weltmeisterschaften schon immer (für mich seit 2002 wirklich bewusst) recht dürftig. Natürlich gab es immer einige Top-Mannschaften, die dann meistens auch sehr weit kamen. Die waren dann individuell und auch taktisch den "Kleineren" überlegen.
Weltmeister wurde dann die Mannschaft, die am Besten zusammen passte, bzw. auch mal das meiste Glück hatte.
Die "Kleineren" haben aber jetzt taktisch aufgeholt und kompensieren die fehlende individuelle Klasse mit einer hervorragenden Mannschaftsleistung. Wenn dann noch Überspieltheit/Lustlosigkeit/andere Störfaktoren oder was auch immer bei den "Großen" hinzukommt, sind sie halt raus.
Was das Ganze dann mit einer WM macht, konnte man mMn sehr gut am gestrigen Tag sehen. Mehr Kampf als Spiel, manchmal mehr Glück als Verstand und dadurch mehr Spannung, weil man nie vorhersehen kann, was passiert.
Schöner Fußball ist anders, ja, aber langweilig, wie einige User hier, finde ich das ganz und gar nicht.
Den besseren Fußball sieht man meistens bei den Europameisterschaften, auch wenn der nicht immer gewinnt; siehe der aktuelle Europameister. Man darf aber auch nicht vergessen, dass da in der Regel wirklich die bestmöglichen Mannschaften spielen. Durch die Kontitentalqualifikationen ist es doch völlig normal, dass auch mal Mannschaften wie Panama, Iran oder Peru zur WM fahren und nicht Holland oder Italien. Hat aber mMn seinen Charme. Dass ab 2026 noch mehr "Kleinere" zur WM kommen und dann in Dreiergruppen gespielt werden soll, wird nicht zu einer Anhebung des Niveaus führen.
Weltmeister wurde dann die Mannschaft, die am Besten zusammen passte, bzw. auch mal das meiste Glück hatte.
Die "Kleineren" haben aber jetzt taktisch aufgeholt und kompensieren die fehlende individuelle Klasse mit einer hervorragenden Mannschaftsleistung. Wenn dann noch Überspieltheit/Lustlosigkeit/andere Störfaktoren oder was auch immer bei den "Großen" hinzukommt, sind sie halt raus.
Was das Ganze dann mit einer WM macht, konnte man mMn sehr gut am gestrigen Tag sehen. Mehr Kampf als Spiel, manchmal mehr Glück als Verstand und dadurch mehr Spannung, weil man nie vorhersehen kann, was passiert.
Schöner Fußball ist anders, ja, aber langweilig, wie einige User hier, finde ich das ganz und gar nicht.
Den besseren Fußball sieht man meistens bei den Europameisterschaften, auch wenn der nicht immer gewinnt; siehe der aktuelle Europameister. Man darf aber auch nicht vergessen, dass da in der Regel wirklich die bestmöglichen Mannschaften spielen. Durch die Kontitentalqualifikationen ist es doch völlig normal, dass auch mal Mannschaften wie Panama, Iran oder Peru zur WM fahren und nicht Holland oder Italien. Hat aber mMn seinen Charme. Dass ab 2026 noch mehr "Kleinere" zur WM kommen und dann in Dreiergruppen gespielt werden soll, wird nicht zu einer Anhebung des Niveaus führen.
Das geht zwar jetzt etwas weg vom Fußballthema, aber da dies der Auslöser ist schreibe ich hier jetzt dennoch mal etwas zum Thema Komik/Satire.
Es darf in diesem Bereich, also Komik und Satire durchaus einiges aus verschieden Gesichtspunkten beleuchtet und dargestellt werden. Es muss sogar bis zu einem gewissen grad aufhorchen lassen, es soll schließlich im Normalfall ein Aha-Effekt ausgelöst werden, Leute sollen dazu angeregt werden sich mit Thematiken zu beschäftigen und über gewissen Sachen nachzudenken. Dafür ist die bewusste Übertreibung und der Einsatz von schockierenden Aussagen sicher ein probates Mittel.
Bei allem was ich von Oliver Pollack aber bisher mitbekommen musste, regt er nicht zum nachdenken an, er schockiert bewusst mit absolut überzogenen Aussagen um sich selbst ins Gespräch und in die Medien zu bringen. Oder worüber will er den geneigten Fußballfan zum nachdenken bringen indem er Matthäus seine Erfolge abspricht und ihn zum Pädophilen abstempelt?
Mit sowas kann ich schlicht überhaupt nichts anfangen und das was Herr Polack macht ist in meinen Augen weder Komik noch Satire.
Ich bin vor 2 Wochen oder so im Abendprogramm zufällig über das aktuelle (?) Programm des ehemaligen Youtubers Chris Tall gestolpert, den ich persönlich sehr sympatisch finde, der aber ganz sicher alles andere als Satire macht, sondern eher recht flache Comedy (also eher so mein Fall
), der dort aber extrem wichtige Sachen gesagt hat.
Er meinte das auch Comedy viel zu Integration beitragen kann, ganz einfach indem man niemanden ausschließt, er findet, und da stimme ich ihm zu, das man durchaus Witze über Behinderte, Schwarze, Asiaten, Juden, Frauen, Männer, Bayern, Westfalen oder Dicke (er ist selber kein Fliegengewicht), also Witze über alle Gruppen machen darf, ja sogar muss, solange man gewisse Grenzen nicht überschreitet. Man muss die Leute mitnehmen, einbeziehen und bekommt so dann auch einfach witziges Feedback von diesen Leuten. Miteinander lachen, das ist auch Integration. Auch er hat in diesem Rahmen einige Leute kurz schockiert mit einigen Witzen die er dann abfackelte, aber er hat dann direkt die absolut witzigen Reaktionen einiger behinderter Zuschauer hinterher gefeuert, das war einfach super, und ich bin mit sicher diese Leute hatten in diesen Shows so viel Spaß wie noch nie zuvor.
Das hat mich wesentliche mehr zum Nachdenken gebracht als alles was ich von Oliver Pollack jemals gehört habe.
Es darf in diesem Bereich, also Komik und Satire durchaus einiges aus verschieden Gesichtspunkten beleuchtet und dargestellt werden. Es muss sogar bis zu einem gewissen grad aufhorchen lassen, es soll schließlich im Normalfall ein Aha-Effekt ausgelöst werden, Leute sollen dazu angeregt werden sich mit Thematiken zu beschäftigen und über gewissen Sachen nachzudenken. Dafür ist die bewusste Übertreibung und der Einsatz von schockierenden Aussagen sicher ein probates Mittel.
Bei allem was ich von Oliver Pollack aber bisher mitbekommen musste, regt er nicht zum nachdenken an, er schockiert bewusst mit absolut überzogenen Aussagen um sich selbst ins Gespräch und in die Medien zu bringen. Oder worüber will er den geneigten Fußballfan zum nachdenken bringen indem er Matthäus seine Erfolge abspricht und ihn zum Pädophilen abstempelt?
Mit sowas kann ich schlicht überhaupt nichts anfangen und das was Herr Polack macht ist in meinen Augen weder Komik noch Satire.
Ich bin vor 2 Wochen oder so im Abendprogramm zufällig über das aktuelle (?) Programm des ehemaligen Youtubers Chris Tall gestolpert, den ich persönlich sehr sympatisch finde, der aber ganz sicher alles andere als Satire macht, sondern eher recht flache Comedy (also eher so mein Fall
), der dort aber extrem wichtige Sachen gesagt hat. Er meinte das auch Comedy viel zu Integration beitragen kann, ganz einfach indem man niemanden ausschließt, er findet, und da stimme ich ihm zu, das man durchaus Witze über Behinderte, Schwarze, Asiaten, Juden, Frauen, Männer, Bayern, Westfalen oder Dicke (er ist selber kein Fliegengewicht), also Witze über alle Gruppen machen darf, ja sogar muss, solange man gewisse Grenzen nicht überschreitet. Man muss die Leute mitnehmen, einbeziehen und bekommt so dann auch einfach witziges Feedback von diesen Leuten. Miteinander lachen, das ist auch Integration. Auch er hat in diesem Rahmen einige Leute kurz schockiert mit einigen Witzen die er dann abfackelte, aber er hat dann direkt die absolut witzigen Reaktionen einiger behinderter Zuschauer hinterher gefeuert, das war einfach super, und ich bin mit sicher diese Leute hatten in diesen Shows so viel Spaß wie noch nie zuvor.
Das hat mich wesentliche mehr zum Nachdenken gebracht als alles was ich von Oliver Pollack jemals gehört habe.
Zitat von Fussballromantiker
trotzdem sollte man sich nicht an diesem Wort aufhängen. Es war vielleicht/sicherlich/aufjedenfall zu viel, aber ich will darüber nicht Richter sein. "Übertreibung" und ab dann Auslegungssache für jeden es urteilen mag. Ich fahr jetzt nach Bottrop und hör mich die nächste Kunst an, die ebenfalls verwerflich sein mag. Der Künstler hat trotzdem seine Daseinsberechtigung und den Kommentar muss man nicht schlimmer als sonst was finden.
trotzdem sollte man sich nicht an diesem Wort aufhängen. Es war vielleicht/sicherlich/aufjedenfall zu viel, aber ich will darüber nicht Richter sein. "Übertreibung" und ab dann Auslegungssache für jeden es urteilen mag. Ich fahr jetzt nach Bottrop und hör mich die nächste Kunst an, die ebenfalls verwerflich sein mag. Der Künstler hat trotzdem seine Daseinsberechtigung und den Kommentar muss man nicht schlimmer als sonst was finden.
Und ich finde, hier kann man schon eine klare Grenze ziehen.
Für mich wird die Grenze überschritten, wenn jemandem eine schwere Straftat unterstellt wird. Ob er das so gemeint hat oder nicht, spielt für mich keine Rolle. Er hätte sich vorher Gedanken darüber machen müssen.
Hätte er gesagt, dass Loddars Frauengeschmack an Pädophilie _grenzt_, wäre das für mich immer noch harter Tobak, aber satirisch vollkommen in Ordnung. So war es mindestens geschmacklos.
Zumal er, wie schon einige User beschrieben haben, im Weiteren auch noch "alternative Fakten" auspackte - kein Erfolg im Fußball. Zugegeben, ich mag ihn bei Sky nicht besonders und als Trainer sieht es noch etwas dünn aus, aber als Spieler war er einer der Besten der Welt.
Zitat von Rancid
Wenn die Schiris konsequent Gelb bei so Aktionen geben würden, dann erledigt sich die Schauspielerei von selbst. Nicht nur bei Neymar.
Ich glaube ja trotz meiner XY Jahre noch immer an grundsätzliche Dinge wie: Wenn die Schiris konsequent Gelb bei so Aktionen geben würden, dann erledigt sich die Schauspielerei von selbst. Nicht nur bei Neymar.
+ Bestimmung (in beschränktem Masse)
+ dass sich Beschiss auf Dauer nicht auszahlt
+ Gerechtigkeit
Man mag mir nun Naivität unterstellen, aber Neymar hat mehr zum Scheitern der Brasilianer beigetragen, als zum Gelingen der Mission. Er hat durch seine Schauspieleri den Druck - und zwar den Gegendruck - auf die Schiedsrichter so weit erhöht, dass einem Elfmeterpfiff für Brasilien schon eine 110%ige klare Foul-Situation vorangegangen sein musste. Obwohl dies sogar gestern bei der zweiten Situation der Fall war, wollte sich der Schiri nicht zum weltweiten Trottel machen und lebt nun lieber mit dem Makel einer Fehlentscheidung, als einer Laienspieltruppe um den Oscar-Preisträger Neymar mit einem Elfmeter entgegengekommen zu sein. Ich kenne Neymar nicht, aber sein kindisches Verhalten hat indirekt zum Ausscheiden Brasiliens zumindest mitgeführt. Ich hoffe, dass dies in Fussballehrgänge - für Schiedsrichter und von Trainern - aufgenommen wird, als denkbar dämliches Verhalten, mit dem man die Schiris und dreiviertel der Welt gegen sich aufbringt, anstatt den Kollegen und der Mannschaft zu helfen.
Zitat von Freshjive
Ich weis offen gesagt nicht was ich damit anfangen soll... klar hättten die Belgier das auch gemacht. Aber gerade das ist doch das Kernproblem. Zeitspiel hat sich bei den Spielern als völlig legitimes Mittel etalbliert. Das kann man doch als Zuschauer und Fussballfan unmöglich gut finden. Und selbst wenn du es nur erduldest Frage ich mich, waum du anscheinend dagegen bist etwas daran zu ändern?
Zitat von DonMarvel
Und einer zeigt klare Kante:
Zitat von Freshjive
Najaaaa... da bin ich nicht ganz bei dir. Die Vehemenz des Zeitspiels nimmt wenn mit fortschreitendem Spielverlauf und vor allem in der Nachspielzeit zu. Das kleinere Teams auch schon während der normalen Spielzeit das Spiel verschleppen ist nicht schön und könnte auch gern mal mit einer Zeitstrafe bedacht werden (Horn hätte das in der Vorsaison auch das ein oder andere mal verdient gehabt)... das ist aber immer noch nicht ansatzweise so schlimm, wie bspw. die gestrige Nachspielzeit. Das zeigen ja auch die allgemeinen Reaktionen darauf.
https://www.derwesten.de/sport/wm2018/frankreich-belgien-wm-2018-kylian-mbappe-id214815545.html
http://www.spiegel.de/sport/fussball/wm-2018-frankreich-nach-sieg-gegen-belgien-favorit-im-endspiel-a-1217753.html
https://ftw.usatoday.com/2018/07/france-world-cup-mbappe-time-wasting-video-yellow-belgium-semifinal-win-soccer
Zitat von DonMarvel
Dann musst du während der gesamten 90 Minuten verwarnen, denn diese Art von Verzögerung, gerade bei Spielen "David gegen Goliath", passiert zu jeder Zeit im Spiel. Leider ist die Empörung immer nur dann groß, wenn es auf die letzten Minuten oder Nachspielminuten zugeht.
Zitat von Freshjive
Das macht es ja nicht besser... ich habe ja nicht gesagt, dass es etwas Neues war. Nur die Offensichtlichkeit war nochmal eine Stufe über "normal" fand ich. Ich hätte nichts dagegen, wenn da mal ein paar Neuerungen kämen, die das in der Form unterbinden.
Zitat von DonMarvel
Das war ganz normales Zeitspiel, wie man es bei jedem Spiel in den Schlußphasen bestaunen darf.
Zitat von Freshjive
Was sich viel schlimmer auswirkt ist die Unterbrechung des Spielflußes. Was die Franzosen zum Ende hin getrieben haben geht gar nicht. Da hätte es ruhig mal rot geben können als Ausrufezeichen oder um es etwas abzumildern - Zeitstrafen für Zeitspiel einführen . Mbappe stellt sich vor den Ball, schnappt ihn sich als der Gegenspieler kommt, dreht sich weg und tut so als verliere er den Ball unbeholfen in die andere Richtung... und regt sich dann noch auf, als er dafür weggeschubst wird. Die ganze Szene hat mehr als eine Minute von der Uhr genommen. Ich hätte mich gern gefreut für die Franzosen, aber so ist da ein ecklig fader Beigeschmack. Das muss viel härter sanktioniert werden mMn. Den Spielfluß aufrecht zu erhalten sollte das oberste Gebot sein.
Was sich viel schlimmer auswirkt ist die Unterbrechung des Spielflußes. Was die Franzosen zum Ende hin getrieben haben geht gar nicht. Da hätte es ruhig mal rot geben können als Ausrufezeichen oder um es etwas abzumildern - Zeitstrafen für Zeitspiel einführen . Mbappe stellt sich vor den Ball, schnappt ihn sich als der Gegenspieler kommt, dreht sich weg und tut so als verliere er den Ball unbeholfen in die andere Richtung... und regt sich dann noch auf, als er dafür weggeschubst wird. Die ganze Szene hat mehr als eine Minute von der Uhr genommen. Ich hätte mich gern gefreut für die Franzosen, aber so ist da ein ecklig fader Beigeschmack. Das muss viel härter sanktioniert werden mMn. Den Spielfluß aufrecht zu erhalten sollte das oberste Gebot sein.
Das war ganz normales Zeitspiel, wie man es bei jedem Spiel in den Schlußphasen bestaunen darf.
Das macht es ja nicht besser... ich habe ja nicht gesagt, dass es etwas Neues war. Nur die Offensichtlichkeit war nochmal eine Stufe über "normal" fand ich. Ich hätte nichts dagegen, wenn da mal ein paar Neuerungen kämen, die das in der Form unterbinden.
Dann musst du während der gesamten 90 Minuten verwarnen, denn diese Art von Verzögerung, gerade bei Spielen "David gegen Goliath", passiert zu jeder Zeit im Spiel. Leider ist die Empörung immer nur dann groß, wenn es auf die letzten Minuten oder Nachspielminuten zugeht.
Najaaaa... da bin ich nicht ganz bei dir. Die Vehemenz des Zeitspiels nimmt wenn mit fortschreitendem Spielverlauf und vor allem in der Nachspielzeit zu. Das kleinere Teams auch schon während der normalen Spielzeit das Spiel verschleppen ist nicht schön und könnte auch gern mal mit einer Zeitstrafe bedacht werden (Horn hätte das in der Vorsaison auch das ein oder andere mal verdient gehabt)... das ist aber immer noch nicht ansatzweise so schlimm, wie bspw. die gestrige Nachspielzeit. Das zeigen ja auch die allgemeinen Reaktionen darauf.
https://www.derwesten.de/sport/wm2018/frankreich-belgien-wm-2018-kylian-mbappe-id214815545.html
http://www.spiegel.de/sport/fussball/wm-2018-frankreich-nach-sieg-gegen-belgien-favorit-im-endspiel-a-1217753.html
https://ftw.usatoday.com/2018/07/france-world-cup-mbappe-time-wasting-video-yellow-belgium-semifinal-win-soccer
Und einer zeigt klare Kante:
Zitat von Kevin De Bruyne
"Ich war nicht von Frankreich genervt. Das Zeitspiel ist eben smart. Wir hätten das genauso gemacht."
"Ich war nicht von Frankreich genervt. Das Zeitspiel ist eben smart. Wir hätten das genauso gemacht."
Ich weis offen gesagt nicht was ich damit anfangen soll... klar hättten die Belgier das auch gemacht. Aber gerade das ist doch das Kernproblem. Zeitspiel hat sich bei den Spielern als völlig legitimes Mittel etalbliert. Das kann man doch als Zuschauer und Fussballfan unmöglich gut finden. Und selbst wenn du es nur erduldest Frage ich mich, waum du anscheinend dagegen bist etwas daran zu ändern?
Auch wenn ich gestern genauso genervt war finde ich es schwer da eine klare Richtlinie zu verfolgen.
Ab wann ist es ein Verwarnungswürdiges Zeitspiel ????
Da gibt es einen zu großen Interpretationsspielraum meiner Meinung nach. Würde da ein ähnliches/zusätzliches Wirrwarr wie mit dem VA auf uns zukommen sehen.
Ich finde der schiri sollte das weiterhin nach seinem Ermessen entscheiden. Gestern hätte er halt gerne noch 1 Minute drauf packen dürfen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Benjay2407 am 11.07.2018 um 15:15 Uhr bearbeitet
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