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Vincent Kompany
Geburtsdatum 10.04.1986
Alter 40
Nat. Belgien  Belgien
Funktion Trainer
Akt. Verein FC Bayern München

Vincent Kompany [Trainer]

29.05.2024 - 17:12 Uhr
Vincent Kompany [Trainer] |#2631
24.10.2024 - 23:39 Uhr
https://x.com/iMiaSanMia/status/1849558976121172132?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Etweet

There was debate within the club's higher-ups over Vincent Kompany's risky style of play, particularly in the big international games. They're saying that things cannot continue like this. Max Eberl, meanwhile, is defending Kompany as he was the one that brought him in

Intern wird er schon heftig kritisiert. Ich sage es Mal so, Finale Dahoam und Abschied in der Gruppenphase waere ein Schlag ins Gesicht fuer Uli Hoeness. Der hatte das Ego an dem Abend vor dem Spiel gegen Real Madrid Tuchel heftig zu kritisieren,dass alles schlecht war usw. Wie will er jetzt Kompany verteidigen?

Kompany ist ein Trainer mit wenig Intelligenz. Bei Burnley hat er nie was geaendert,und ich sage es Mal so,er wird Kimmich wieder als 6er aufstellen, Palhinha auf der 8,Aznou keine Chance,Rapha als RV. Villeicht gibt es gibt wieder gute Resultate in der schwachen Bundesliga. Dann wird Kompany denken, dass alles OK ist,und dann gibt es gegen Benfica und PSG auf die Fresse,bestenfalls ein knappes Unentschieden. Dann wird es Mission Impossible,schaffen wir in der naechsten Runde,dann wird der erste Gegner uns locker rausschmeissen. Upa und Kim warden uns nicht retten, Kompany wird uns nicht retten mit seiner Taktik,Coman/Gnabry/Sane/Muller koennen gegen gute Gegner nichts,Kimmich kann als 6er nichts. Wer soll ueberhaupt die Leistung zeigen um in der CL weit zu kommen?1-2 gute Spieler und ein schlechter Trainer reicht dafuer nicht aus.
Vincent Kompany [Trainer] |#2632
25.10.2024 - 00:20 Uhr
Zitat von JensonnosneJ
Zitat von Benrush

Zitat von JensonnosneJ

Zitat von SkankHunt49

Zitat von JensonnosneJ

Zitat von SkankHunt49

Zitat von False6

Nochmal: Wir haben in der Liga am wenigsten zugelassen. Gestern sagte irgendwo jemand, dass das auch für Europa gilt. Deswegen: Wir spielen nicht zu risikoreich. Wenn dem so wäre, hätten die Gegner mehr Torchancen und wir wären nicht in jedem Spiel das bessere Team mit den besseren Chancen, außer gestern in Hälfte zwei. Ja, wir bekommen Kontertore. Mit dem System werden wir fast nur Kontertore bekommen. Mit jeder anderen Taktik bekommen wir auch Gegentore, letztes Jahr 45 in der Liga! Es sind immer noch die gleichen Spieler. Dieser Prozess wird mindestens 2 Sommer-Transferperioden dauern, eher 3-4. Ich habe endlich wieder Spaß an unserem Fußball. Solange wir die Spiele nur aufgrund eigener Unfähigkeit oder Glück des Gegners nicht gewinnen und das Ganze schön anzusehen ist, bin ich absolut pro Kompany.


Letzte Saison ist ein Großteil der Mannschaft verletzungsbedingt ausgefallen. Speziell in der RR… Kompany spielt mit einem deutlich breiteren Kader. Man lässt weniger zu, dafür sind die Qualität der Chancen höher weil regelmäßig Stürmer im 1:1 auf den Torwart zu rennen. Bestes Beispiel ist da die CL Niederlage gegen Aston Villa als Upamecano wie oft im 1:1 war und einmal hätte eigentlich rot sehen müssen? Wie oft war es gestern der Fall? Man lügt sich doch hier eifrig in die Tasche…


Man lügt sich keines Wegs in die Tasche. Barca hat doch ebenso mit einer hohen 4er Kette gespielt. Das ist halt einfach kein Argument. Wir haben insbesondere gestern viel zu viele einfache Bälle hergeschenkt. Waren viel zu unsicher im Passspiel und in der Ballbehauptung. Bestes Beispiel Goretzka in der 71. oder Olise vor dem 4:1, oder Müller mit 72% Passgenauigkeit, oder Neuer mit seinen ungenauen Bällen. Auch haben wir viel zu oft ins Pressing reingespielt.

Dieses 1:1 Argument ist nicht mal 80% der Wahrheit.
Neuer ist auch ein Problem in seinem Torwartpiel beim 1:0 z.B.


Doch man lügt sich in die Tasche!
Barca spielt mit einer hohen 4er Kette die extrem leicht auszuspielen ist, wenn man selber ein wenig tiefer steht. Bayerns Gegentore sind nicht gefallen weil sie hinten rein gedrückt wurden, oder weil Barca überlegen gespielt hat… sondern weil einfache tiefe Schnittstellenpässe extrem leicht bedient werden konnten. Sowohl beim 1,2, als auch beim 3 und 4 Gegentor.

Wenn du fehlerfrei im Mittelfeld spielen musst um kein Gegentor zu bekommen hast du ein Problem!


Du redest jetzt von fehlerfrei. Davon habe ich überhaupt nicht gesprochen und wir waren von fehlerfrei so weit entfernt, wie der SSV Jahn Regensburg von einem Sieg in der 2. Liga. Du drehst das Argument von mir einfach um 100%.

Du versuchst die anderen Punkte komplett weg zu drängen., damit deine Argumentation passt. Du kannst wenn du tiefer steht's, den Platz hinter der 4er Kette von Barca überhaupt nicht ausnutzen. Auch ist der Weg zum Barca Tor deutlich weiter.


Wenn man selbst tiefer steht rückt der Gegner normalerweise ja auch weiter auf um eben selbst nicht den weiten Weg zu haben. Wir rücken ja auch bis an den 16er auf wenn der Gegner den Bus parkt.


Ja, also hat man vom eigenen 16er, sagen wir mal 20 Meter vor dem eigenen Tor hin zum gegnerischen Tor 80 Meter. Wenn du an der Mittellinie stehst sind es nur noch 50. Sprich, du musst 30 Meter weniger überbrücken.

Wenn du einen Spielstil haben willst, der den Bus parkt, dann schau dir den BVB an, der bei 2:0 Führung 2 Verteidiger für 2 Offensive einwechselt.


Dir ist schon klar das man auch eine Reihe einfach 10 Meter weiter hinten hinstellen kann? Reduziert drastisch die Konter Gefahr und man steht stabiler…

•     •     •

I Love My Remember Beeries!
Vincent Kompany [Trainer] |#2633
25.10.2024 - 01:55 Uhr
Kompany fliegt aktuell - auch - um die Ohren, dass er ohne Not Kimmich wieder zum Sechser und Kopf der Mannschaft gemacht hat. Wir haben in Barcelona zwar das 1:1 gemacht, aber das 1:0 hat Barca angefixt. Nicht nur, dass sie so schnell in Führung gingen, sondern auch wie. Nach der Szene wussten sie, dass wir relativ einfach auszuhebeln sind.

Unser dominante Stil hat Potenzial, aber nicht ohne Anpassungen taktischer und personeller Natur. Kimmich darf nicht im Zentrum spielen, dafür ist er zu langsam und zu limitiert, und schon gar nicht darf er die Freiheit bekommen, jede und keine Position zu spielen. Wir müssen zehn Meter tiefer verteidigen, und wir müssen mMn unser Spiel in Wellen anlegen. Nicht 90 Minuten Forechecking, sondern auch mal in einer stabilen Grundordnung dem Gegner den Ball anbieten. Aber die Probleme beginnen wie schon länger gesagt im Spiel mit dem Ball. Mir fehlt da das System. Olise hat die letzten paar Spiele enorm abgebaut, ihm fehlt die Unterstützung. Ein nach innen ziehender Flügel braucht einen hinterlaufenden AV. Links ist es schwierig, ja, aber es gibt Ligaspiele, in den wir was testen können (müssen). Aznou hat großes Potenzial, wenn wir den gegen Teams wie Bochum heranführen kann der schnell reinwachsen. Wir haben mit Dier einen sehr abgeklärten Spieler, der wunderbar funktioniert hat, wir haben Irankunda, der sich in der Vorbereitung aufgedrängt hat. Und wir müssen uns auch überlegen, wie wir mit Tel weitermachen. Der bekommt ja gar keine Minuten mehr.

Kompany kann nicht aus 12-13 Spielern die Stammelf formen, er muss sinnvoll rotieren, wir brauchen fast alle.
Es ist noch früh genug für Kompany, die nötigen Schlüsse zu ziehen, Anpassungen zu machen, ohne, dass er sein Gesicht verliert. In drei, vier Wochen kann es für freiwillig wirkende Umstellungen zu spät sein. Klar ist: Wir brauchen jetzt eine Siegesserie. Dafür braucht es mehr Balance, einen seriösere Gesamtausrichtung und mehr taktische Lösungen. Aktuell ist mein Eindruck, dass Kompany manche Spieler völlig falsch einschätzt. Nicht nur Kimmich, sondern auch Gnabry, Davies, Guerreiro und noch einige mehr. Palhinha darf im Leben nicht vor Kimmich im ZM spielen.

Kompany könnte hier was Nachhaltiges aufbauen, aber das wird er nur schaffen, wenn er bereit zu Kompromissen ist und einen Plan B entwickelt. Wir wurden jetzt von Villa, Frankfurt und Barca düpiert, mehr an Lektionen darf es nicht mehr brauchen.

•     •     •

Danke Arjen! Danke Franck!
Auf ewig Legenden. Auf ewig in meinem Herzen.

Franz, du bist der Größte!
Einen wie Franz Beckenbauer wird es nie mehr geben
Vincent Kompany [Trainer] |#2634
25.10.2024 - 01:59 Uhr
Zitat von Hellofriends
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There was debate within the club's higher-ups over Vincent Kompany's risky style of play, particularly in the big international games. They're saying that things cannot continue like this. Max Eberl, meanwhile, is defending Kompany as he was the one that brought him in

Intern wird er schon heftig kritisiert. Ich sage es Mal so, Finale Dahoam und Abschied in der Gruppenphase waere ein Schlag ins Gesicht fuer Uli Hoeness. Der hatte das Ego an dem Abend vor dem Spiel gegen Real Madrid Tuchel heftig zu kritisieren,dass alles schlecht war usw. Wie will er jetzt Kompany verteidigen?

Kompany ist ein Trainer mit wenig Intelligenz. Bei Burnley hat er nie was geaendert,und ich sage es Mal so,er wird Kimmich wieder als 6er aufstellen, Palhinha auf der 8,Aznou keine Chance,Rapha als RV. Villeicht gibt es gibt wieder gute Resultate in der schwachen Bundesliga. Dann wird Kompany denken, dass alles OK ist,und dann gibt es gegen Benfica und PSG auf die Fresse,bestenfalls ein knappes Unentschieden. Dann wird es Mission Impossible,schaffen wir in der naechsten Runde,dann wird der erste Gegner uns locker rausschmeissen. Upa und Kim warden uns nicht retten, Kompany wird uns nicht retten mit seiner Taktik,Coman/Gnabry/Sane/Muller koennen gegen gute Gegner nichts,Kimmich kann als 6er nichts. Wer soll ueberhaupt die Leistung zeigen um in der CL weit zu kommen?1-2 gute Spieler und ein schlechter Trainer reicht dafuer nicht aus.



Endlich bin ich mal wieder mit UH einer Meinung. Ist gefühlt schon länger her.

"So kann es nicht weitergehen" ist mehr als deutlich.

Wir wissen genau wie es ausgehen wird, falls VK diese Ansage ignorieren sollte und nichts anpasst. Dies ist die eine Chance die VK von UH bekommt. Mehr wird es nicht geben, denn VK war nicht sein Wunschkandidat.

Gegen den VfB stand man tiefer und ich dachte alles wird gut, aber dann stand der viel zu langsame Kimmich gegen Barca schon nach 30s als letzter Mann an der Mittellinie..
Vincent Kompany [Trainer] |#2635
25.10.2024 - 02:14 Uhr
Zitat von Hellofriends

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There was debate within the club's higher-ups over Vincent Kompany's risky style of play, particularly in the big international games. They're saying that things cannot continue like this. Max Eberl, meanwhile, is defending Kompany as he was the one that brought him in

Intern wird er schon heftig kritisiert. Ich sage es Mal so, Finale Dahoam und Abschied in der Gruppenphase waere ein Schlag ins Gesicht fuer Uli Hoeness. Der hatte das Ego an dem Abend vor dem Spiel gegen Real Madrid Tuchel heftig zu kritisieren,dass alles schlecht war usw. Wie will er jetzt Kompany verteidigen?

Kompany ist ein Trainer mit wenig Intelligenz. Bei Burnley hat er nie was geaendert,und ich sage es Mal so,er wird Kimmich wieder als 6er aufstellen, Palhinha auf der 8,Aznou keine Chance,Rapha als RV. Villeicht gibt es gibt wieder gute Resultate in der schwachen Bundesliga. Dann wird Kompany denken, dass alles OK ist,und dann gibt es gegen Benfica und PSG auf die Fresse,bestenfalls ein knappes Unentschieden. Dann wird es Mission Impossible,schaffen wir in der naechsten Runde,dann wird der erste Gegner uns locker rausschmeissen. Upa und Kim warden uns nicht retten, Kompany wird uns nicht retten mit seiner Taktik,Coman/Gnabry/Sane/Muller koennen gegen gute Gegner nichts,Kimmich kann als 6er nichts. Wer soll ueberhaupt die Leistung zeigen um in der CL weit zu kommen?1-2 gute Spieler und ein schlechter Trainer reicht dafuer nicht aus.


Endlich mal ein Beitrag, der sich sprachlich und inhaltlich auf gleichem Niveau befindet. Chapeau.

Zur Diskussion: Flick ist schuld, der hat die Abwehr nicht im Griff und kann nur pressen. Nagelsmann ist schuld, der hat die Mannschaft nicht im Griff und kann nur RB Pressing. Tuchel ist schuld, der lässt viel zu defensiv und langweilig spielen. Kompany ist schuld, der lässt viel zu offensiv und risikoreich spielen...

•     •     •

VfL Bochum und der FCB

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Uganda1 am 25.10.2024 um 02:15 Uhr bearbeitet
Vincent Kompany [Trainer] |#2636
25.10.2024 - 04:13 Uhr
Zitat von Asphyx
Zitat von Benrush

Zitat von Olli Kahn



Zitat von Benrush

Zitat von Joppiesauce

Die Taktik ist nicht das Problem. Barca hat ziemlich genauso gespielt wie Bayern.. Das Problem sind die Spieler. Weder Kim noch Upa haben das Niveau auf dem Level zu Spielen. Die haben auch gute Szenen und mal gute Spiele, ab in fast allen großen Spielen der letzten Jahre haben sie gravierende Fehler in ihrem Spiel.


Wie kann man sagen, dass die Taktik nicht das Problem ist, wenn der Trainer offenbar nicht verstehen will, dass er mit der Abwehr, die er hat, seine Idee nicht durchziehen kann? Zumal er das Gleiche in Burnley gemacht hat, mit dem Ergebnis Abstieg. Langsam frage ich mich schon ob er sich überhaupt nicht hinterfragt. Pep nacheifern ist schön und gut, aber es muss halt auch irgendwo der Situation angepasst sein und den Teil vergisst Kompany leider.
Es wurde sich ja wegen der Taktik für diese Spieler entschieden. In der RR waren ja bei anderer Taktik andere Spieler erste Wahl.
Also zwischen Spieler und Taktik gibt es schon einen sehr direkten Zusammenhang...


Klar, aber jeder sieht doch, dass es trotz allem nicht funktioniert. Natürlich würde es mit Dier auch nicht funktionieren, also muss man am Ansatz was ändern, was sonst? Wenn er weiterhin diesen riskanten Stil spielen will obwohl klar ist, dass die Abwehrspieler es nicht wirklich verteidigen können, dann ist das zu 100% seine Verantwortung.

Dier war in de Rückrunde unser bester IV und Kompany will nun auf Teufel komm raus mit zwei anderen spielen und wundert sich, dass es nicht funktioniert. Hm, wer könnte denn da was dran ändern? Der Trainer womöglich?


Du machst es dir da sehr leicht und verklärst zudem die jüngere Vergangenheit. Erstens: Man wusste vorher, was man bekommen würde, wenn man Kompany als Trainer engagieren sollte. Man hat ihn gescoutet, man hat sogar Pep Guardiola befragt. Die Burnley-Spiele waren/sind ebenfalls öffentlich einsehbar. Warum genau sollte Kompany beim leisesten Hauch von Gegenwind seinen Ansatz ändern, wenn genau dieser seine Philosophie widerspiegelt? Er wird ihn sicherlich reflektieren und anpassen, grundlegend defensiver werden wir trotzdem aller Voraussicht nach nicht agieren. Das steckt auch gar nicht im Kader, wie der wesentlich pragmatischere Ansatz eines Thomas Tuchel gezeigt hat.

Zweitens: Was also steckt im Kader? Das Thema zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten Jahre. Egal ob Nagelsmann, Tuchel oder nun Kompany - die Trainer müssen ohnehin schon zahlreiche Kompromisse eingehen, um einen wenig durchdacht zusammengestellten Kader konkurrenzfähig auf den Platz zu bekommen. Nagelsmann hat es zunächst mit Harakiri-Aufstellungen versucht, machte dann aber bereits in seiner zweiten Spielzeit Anpassungen, die notwendig waren und insbesondere in der CL griffen. Tuchel ging diese Aufgabe noch wesentlich gezähmter an, gebracht hat es ihm und der Mannschaft aber auch nichts. Man hat es in der CL mit Gemauere in das Halbfinale geschafft, dafür war man in der Liga meilenweit von der Spitze entfernt - nicht nur punktetechnisch übrigens, denn Leverkusen hat zweifelsfrei eine herausragende Saison gespielt, sondern vor allem auch spielerisch.

Dier war in der Rückrunde unser bester Innenverteidiger? Vielleicht, aber was sagt das über den Rest unserer Kette hinten oder das Team im Allgemeinen aus? Er ist und bleibt zu langsam für Kompanys System, außerdem war es insbesondere in der vergangenen Rückrunde vergleichsweise einfach für Dier, positiv herauszustechen, weil der Spielansatz zu ihm gepasst hat und alle anderen Innenverteidiger vom Trainer rasiert wurden - der Rest der Truppe hat auch nicht geglänzt. Wenn das unser Standard bzw. die Kultur ist, den/die du hier wieder sehen und spüren möchtest, bitte, nur sollte man nicht so argumentieren, als sei das das Nonplusultra, zu dem man nur schnell wieder zurückkehren müsse, damit binnen kürzester Zeit schon wieder alles gut würde. Kompany könnte auch defensiver agieren und dann Dier spielen lassen, aber auch dann würde es reihenweise Rückschläge hageln, weil eine Herangehensweise nicht plötzlich erfolgreicher wird, wenn ein Trainer mit eigentlich völlig anderer Philosophie sie abkupfert, solange der Kader nahezu derselbe bleibt. Das ist so, als würde man immer und immer wieder 1+1 zusammenzählen und erwarten, dass irgendwann nicht 2, sondern 3 oder 4 daraus resultiert.

Ob Kompany oder sonstwer, dieser Kader hat noch sehr viel Arbeit vor sich - und dabei geht es in erster Linie gar nicht mal so sehr darum, international den Anschluss zu wahren, sondern darum, eine Struktur, ein Fundament aufzubauen, mit dem man wichtige Schritte nach vorne machen kann. Uns tun solche Klatschen wie gestern gut, u.A. aus einer Klatsche wie dieser oder dem Versagen vergangener Saison ist eine unserer erfolgreichsten Ären entsprungen. Nur lässt sich nicht binnen einer Transferperiode korrigieren, was zuvor jahrelang heruntergewirtschaftet wurde. Das braucht Zeit und einen kühlen Kopf, keinen Populismus und erst recht keine Vergangenheitsverklärung. Davon, dass Dier letzte Saison der beste Innenverteidiger bei uns gewesen sein soll, kann sich keiner irgendetwas kaufen - und es hat auch keinen Einfluss auf die Zukunft. Warum auch, das ist nicht das Hauptproblem.

Bei all dem berechtigten und unberechtigten Genöle über die Defensivleistung sollte man vielleicht auch mal nicht vergessen, dass es vorne mit Sané und Gnabry z.B. auch nicht viel besser aussieht. Mit solchen Leuten brauchst du genauso wenig ballsicheren Dominanzfußball spielen wie mit Upamecano und Kim hohe Verteidigungslinien. Wenn man so an die Sache herangeht, kann man das Ausarbeiten von Spielsystemen gleich sein lassen, weil man dann nie zu einem zufriedenstellenden Ergebnis käme - und die letzten Jahre belegen ja genau das: Man kann sich dieses oder jenes System zurechtlegen, bis man tot umfällt, große Teile des Kaders passen einfach nicht zusammen und dementsprechend gibt es auch nicht dieses eine System, für das man bloß den richtigen Trainer verpflichten muss, der es dann schwupps hier einfüht.

Man sollte mal nach London zu den Gunners schauen, was aus einem Club erwachsen kann, wenn man einem Trainer Zeit und Ressourcen zur Verfügung stellt. Das heißt nicht, dass wir sportlich in einer ähnlich bescheidenen Lage sind oder dass Kompany dieselbe Qualität wie Arteta besitzt. Letzteres wird sich herausstellen. Trotzdem braucht es hier endlich mal Geduld, Leidensfähigkeit und den Willen zur Veränderung, weil man sonst in naher Zukunft ein ähnliches Schicksal erleiden könnte. Da bringen uns dann auch die kurzfristigen Erfolge der jüngeren Vergangenheit nichts mehr. Ich würde das beknackte "Finale dahoam 2.0" jederzeit gegen ein frühzeitiges Aus tauschen, wenn das bedeuten würde, dass der Kader eine radikale Zäsur erfährt und neue Strukturen gesät werden, die uns langfristig wieder eine Spielidentität geben, eine Entwicklung erkennen lassen. Zuletzt haben wir in der Frequenz einer Achterbahn zwei Schritte vorwärts und einen zurück gemacht, danach wiederum einen Schritt vorwärts und zwei zurück. Wohin soll das führen?

Ist Kompany der richtige Mann für eine positive Entwicklung? Warum nicht, aber wie soll man das nach 7, 10 oder 13 Spielen mit nahezu unverändertem Kader seriös bewerten? Er hat bis hierhin schon einiges bewegt, aber der Weg bleibt lange und steinig. Ich weiß es nicht. Du weißt es nicht. Wir alle hier wissen es nicht. Aber wir können nicht schon wieder einknicken, weil die Augen feucht im Glanze kurzfristig winkender Erfolge flunkern, die wir weder auf die eine noch die andere Weise erringen werden. Das "Finale dahoam 2.0" ist derzeit genauso weit von uns entfernt wie letzte Saison, auch wenn man sich diese Katastrophe mit dem Halbfinale noch irgendwie schönzusaufen versucht. Man tut gut daran, das einzusehen, anstatt sich in Illusionen zu hüllen und erneut in Aktionismus verfallen zu wollen.


Aktionismus ist immer besser.. Ein Blick auf den HSV und Schalke sollte doch genügen. Der Trainer muss immer sofort funktionieren oder gefeuert werden. Jeder Verein sollte gleichzeitig 6-9 Trainer auf der Payroll haben. (Ironie off)

Ich stimme dir voll und ganz zu und würde noch ergänzen... das Kompany einen Fußball spielen lassen möchte, den die Mehrheit der Bayernfans und der Vereinsoberen sehen möchte. Ob Kompany nun der richtige Trainer ist mit dem man diesen Prozessen vollziehen soll, dass können Fans und außenstehende wie wir nicht beurteilen, da man dafür in Blick hinter die Kulissen benötigt und um zu bewerten wie Kompanys tägliche Arbeit aussieht, was seine Visionen sind, wie seine Schlussfolgerungen lauten usw...

Mit Nagelsmann wollte man diesen Schritt gehen und hat es nicht durchgezogen. Wenn man einen jungen Trainer verpflichtet, muss man diesem auch Raum für Fehler, Entwicklung und Verbesserung geben.


Der aktuelle Kader ist nicht befriedigend und hat kravierende Schwächen, hinzukommt, das man seit über einem Jahr ständig Probleme mit den RVs hat, die einfach immer Verletzt ausfallen.
Vincent Kompany [Trainer] |#2637
25.10.2024 - 05:16 Uhr
Zitat von Becks84
VKs Stil begeistert, jedoch waren drei Fragen immer klar:

1. Kann das intensive Spiel eine ganze Saison durchgehalten werden?
Pep und Klopp können das.

2. Klappt dieses Dominanzspiel auch gegen erstklassige Gegner?
Dass der Bayernkader ein Mainz zerquetschen kann, war immer klar.

3. Ist dieses aggressive Vorwärtspressing sein One-Trick-Pony oder hat er die taktische Tiefe und kann je nach Gegner und Mitspieler das System anpassen/weiterentwickeln.
Vorbild Pep konnte das. Die Saison in Burnley wirft zumindest Fragen auf.


Top - Analyse ! Das sind genau die Fragen , die ich mir schon seit Saisonbeginn stelle. Die guten Ergebnisse
zu Beginn hatte ich erwartet , aber der Kader ist spielerisch nicht deutlich besser, als letzte Saison , weshalb man auch keine wesentliche , dauerhafte Steigerung erwarten sollte. Wieviel Substanz hat Kompanys Ansatz wirklich ? Wir erdrücken die Gegner immer noch eher und kommen über Wucht , als dass wir sie wirklich auseinander SPIELEN , wie es unter Pep war! Allerdings gibt der Kader das auch überhaupt nicht mehr her. Allerdings passt der Kader weder zu einem offensiven Stil , weil technisch und spielerisch zu schwach , noch zu einem defensiveren und pragmatischen , weil unsere Defensivspieler zu fehlerhaft agieren und taktisch nicht gut genug sind!
Ich bin derzeit sehr pessimistisch und sehe Kompany hier nicht bis zum Ende der Saison auf der Trainerbank, da unser Vorstand in der jüngeren Vergangenheit auch selten hinter dem Trainer stand und bei ausbleibenden Ergebnissen jederzeit mit Störfeuern vom Tegernsee zu rechnen ist!
Vincent Kompany [Trainer] |#2638
25.10.2024 - 05:24 Uhr
Zitat von Peptastisch
Zitat von Triplefeld

Zitat von Peptastisch

Zitat von Uebungsleiter

Zitat von R2_D2

Das verstehe ich auch nicht. Gegen kleine Teams in der Bundesliga muss Kompany die Amateure oder jungen Spieler mal testen.


Vor allem wenn man in der 60. Minute schon hoch führt. Bei engen Spielen gegen kleinere Teams ist das natürlich eher schwierig für einen Trainer. Denn geht das in die Hose wird der Coach von Fans, & Medien und intern angezählt.

Aber bei einer 3:0 Führung kann man sicher auch mal jüngere 30 min. ran lassen, nicht nur 5 Minuten wie man es bei Tel macht.

Man traut den jüngeren Spielern in D deutlich zu wenig zu, vor allem bei den großen Vereinen.


Im Deutschland selbst geht es, aber in München ist es seit vielen Jahren ein Dauerthema.
Freiburg, Leipzig, Dortmund oder Leverkusen setzen sehr vermehrt auf junge Spieler
Nur München kriegt es kaum gebacken und macht das nur aus der Not heraus (wie letztes Saison mit Pavlovic)



Dortmund oder Leverkusen setzen auf junge Spieler? Gut woanders ist immer alles besser. Auch Leipzig setzt nicht auf den eigenen Nachwuchs.


Es geht darum, generell junge Spieler einzusetzen und das tun diese Mannschaften.
Tel kommt auch nicht aus der eigenen Jugend
Bellingham oder Sancho kamen auch nicht aus der Jugend
Leipzig kauft junge Spieler halt und setzt sie ein.
Wir gehen, finde ich, sehr oft, falsch mit jungen Spielern um
Gravenberch, Sanches oder Tel mal als Beispiel
Die haben bei uns alle kaum Raum bekommen, um auch mal Fehler zu machen und das brauchen junge Spieler halt
Ich erinnere mich noch damals bei sanches unter Kovac
Hat ein super Spiel in der CL gemacht und ein Tor geschossen, dann hat er am Wochenende gegen Augsburg ein paar Dinger vergeben und war danach komplett raus aus der Startelf für fast den gesamten Rest der Saison
So kann man junge Spieler auch nicht entwickeln. Ob die jetzt aus dem Nachwuchs kommen oder die extern geholt werden, ist eig egal


Das liegt aber auch daran , dass bei uns die Ansprüche nochmal deutlich höher sind , als in Leipzig und Dortmund. Bei Tel muss ich leider sagen , dass er jetzt schon beim 3 Trainer nicht zum Zuge kommt und wenn er spielt immer wieder erhebliche Mängel in puncto Technik und Spielverständnis zeigt. Er wird sich hier denke ich nicht durchsetzen , allerdings nicht aufgrund mangelnder Talentförderung , sondern einfach weil er nicht gut genug ist. Ein Pavlovic hat es auch geschafft und ein 17 jähriger Yamal ist bei Barca schon um Längen weiter als Tel bei uns. Das ist kein Zufall mehr , da fehlt bei Tel einfach etwas , auch wenn er menschlich super passt !
Vincent Kompany [Trainer] |#2639
25.10.2024 - 06:03 Uhr
Zitat von Asphyx
Zitat von Benrush

Zitat von Olli Kahn



Zitat von Benrush

Zitat von Joppiesauce

Die Taktik ist nicht das Problem. Barca hat ziemlich genauso gespielt wie Bayern.. Das Problem sind die Spieler. Weder Kim noch Upa haben das Niveau auf dem Level zu Spielen. Die haben auch gute Szenen und mal gute Spiele, ab in fast allen großen Spielen der letzten Jahre haben sie gravierende Fehler in ihrem Spiel.


Wie kann man sagen, dass die Taktik nicht das Problem ist, wenn der Trainer offenbar nicht verstehen will, dass er mit der Abwehr, die er hat, seine Idee nicht durchziehen kann? Zumal er das Gleiche in Burnley gemacht hat, mit dem Ergebnis Abstieg. Langsam frage ich mich schon ob er sich überhaupt nicht hinterfragt. Pep nacheifern ist schön und gut, aber es muss halt auch irgendwo der Situation angepasst sein und den Teil vergisst Kompany leider.
Es wurde sich ja wegen der Taktik für diese Spieler entschieden. In der RR waren ja bei anderer Taktik andere Spieler erste Wahl.
Also zwischen Spieler und Taktik gibt es schon einen sehr direkten Zusammenhang...


Klar, aber jeder sieht doch, dass es trotz allem nicht funktioniert. Natürlich würde es mit Dier auch nicht funktionieren, also muss man am Ansatz was ändern, was sonst? Wenn er weiterhin diesen riskanten Stil spielen will obwohl klar ist, dass die Abwehrspieler es nicht wirklich verteidigen können, dann ist das zu 100% seine Verantwortung.

Dier war in de Rückrunde unser bester IV und Kompany will nun auf Teufel komm raus mit zwei anderen spielen und wundert sich, dass es nicht funktioniert. Hm, wer könnte denn da was dran ändern? Der Trainer womöglich?


Du machst es dir da sehr leicht und verklärst zudem die jüngere Vergangenheit. Erstens: Man wusste vorher, was man bekommen würde, wenn man Kompany als Trainer engagieren sollte. Man hat ihn gescoutet, man hat sogar Pep Guardiola befragt. Die Burnley-Spiele waren/sind ebenfalls öffentlich einsehbar. Warum genau sollte Kompany beim leisesten Hauch von Gegenwind seinen Ansatz ändern, wenn genau dieser seine Philosophie widerspiegelt? Er wird ihn sicherlich reflektieren und anpassen, grundlegend defensiver werden wir trotzdem aller Voraussicht nach nicht agieren. Das steckt auch gar nicht im Kader, wie der wesentlich pragmatischere Ansatz eines Thomas Tuchel gezeigt hat.

Zweitens: Was also steckt im Kader? Das Thema zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten Jahre. Egal ob Nagelsmann, Tuchel oder nun Kompany - die Trainer müssen ohnehin schon zahlreiche Kompromisse eingehen, um einen wenig durchdacht zusammengestellten Kader konkurrenzfähig auf den Platz zu bekommen. Nagelsmann hat es zunächst mit Harakiri-Aufstellungen versucht, machte dann aber bereits in seiner zweiten Spielzeit Anpassungen, die notwendig waren und insbesondere in der CL griffen. Tuchel ging diese Aufgabe noch wesentlich gezähmter an, gebracht hat es ihm und der Mannschaft aber auch nichts. Man hat es in der CL mit Gemauere in das Halbfinale geschafft, dafür war man in der Liga meilenweit von der Spitze entfernt - nicht nur punktetechnisch übrigens, denn Leverkusen hat zweifelsfrei eine herausragende Saison gespielt, sondern vor allem auch spielerisch.

Dier war in der Rückrunde unser bester Innenverteidiger? Vielleicht, aber was sagt das über den Rest unserer Kette hinten oder das Team im Allgemeinen aus? Er ist und bleibt zu langsam für Kompanys System, außerdem war es insbesondere in der vergangenen Rückrunde vergleichsweise einfach für Dier, positiv herauszustechen, weil der Spielansatz zu ihm gepasst hat und alle anderen Innenverteidiger vom Trainer rasiert wurden - der Rest der Truppe hat auch nicht geglänzt. Wenn das unser Standard bzw. die Kultur ist, den/die du hier wieder sehen und spüren möchtest, bitte, nur sollte man nicht so argumentieren, als sei das das Nonplusultra, zu dem man nur schnell wieder zurückkehren müsse, damit binnen kürzester Zeit schon wieder alles gut würde. Kompany könnte auch defensiver agieren und dann Dier spielen lassen, aber auch dann würde es reihenweise Rückschläge hageln, weil eine Herangehensweise nicht plötzlich erfolgreicher wird, wenn ein Trainer mit eigentlich völlig anderer Philosophie sie abkupfert, solange der Kader nahezu derselbe bleibt. Das ist so, als würde man immer und immer wieder 1+1 zusammenzählen und erwarten, dass irgendwann nicht 2, sondern 3 oder 4 daraus resultiert.

Ob Kompany oder sonstwer, dieser Kader hat noch sehr viel Arbeit vor sich - und dabei geht es in erster Linie gar nicht mal so sehr darum, international den Anschluss zu wahren, sondern darum, eine Struktur, ein Fundament aufzubauen, mit dem man wichtige Schritte nach vorne machen kann. Uns tun solche Klatschen wie gestern gut, u.A. aus einer Klatsche wie dieser oder dem Versagen vergangener Saison ist eine unserer erfolgreichsten Ären entsprungen. Nur lässt sich nicht binnen einer Transferperiode korrigieren, was zuvor jahrelang heruntergewirtschaftet wurde. Das braucht Zeit und einen kühlen Kopf, keinen Populismus und erst recht keine Vergangenheitsverklärung. Davon, dass Dier letzte Saison der beste Innenverteidiger bei uns gewesen sein soll, kann sich keiner irgendetwas kaufen - und es hat auch keinen Einfluss auf die Zukunft. Warum auch, das ist nicht das Hauptproblem.

Bei all dem berechtigten und unberechtigten Genöle über die Defensivleistung sollte man vielleicht auch mal nicht vergessen, dass es vorne mit Sané und Gnabry z.B. auch nicht viel besser aussieht. Mit solchen Leuten brauchst du genauso wenig ballsicheren Dominanzfußball spielen wie mit Upamecano und Kim hohe Verteidigungslinien. Wenn man so an die Sache herangeht, kann man das Ausarbeiten von Spielsystemen gleich sein lassen, weil man dann nie zu einem zufriedenstellenden Ergebnis käme - und die letzten Jahre belegen ja genau das: Man kann sich dieses oder jenes System zurechtlegen, bis man tot umfällt, große Teile des Kaders passen einfach nicht zusammen und dementsprechend gibt es auch nicht dieses eine System, für das man bloß den richtigen Trainer verpflichten muss, der es dann schwupps hier einfüht.

Man sollte mal nach London zu den Gunners schauen, was aus einem Club erwachsen kann, wenn man einem Trainer Zeit und Ressourcen zur Verfügung stellt. Das heißt nicht, dass wir sportlich in einer ähnlich bescheidenen Lage sind oder dass Kompany dieselbe Qualität wie Arteta besitzt. Letzteres wird sich herausstellen. Trotzdem braucht es hier endlich mal Geduld, Leidensfähigkeit und den Willen zur Veränderung, weil man sonst in naher Zukunft ein ähnliches Schicksal erleiden könnte. Da bringen uns dann auch die kurzfristigen Erfolge der jüngeren Vergangenheit nichts mehr. Ich würde das beknackte "Finale dahoam 2.0" jederzeit gegen ein frühzeitiges Aus tauschen, wenn das bedeuten würde, dass der Kader eine radikale Zäsur erfährt und neue Strukturen gesät werden, die uns langfristig wieder eine Spielidentität geben, eine Entwicklung erkennen lassen. Zuletzt haben wir in der Frequenz einer Achterbahn zwei Schritte vorwärts und einen zurück gemacht, danach wiederum einen Schritt vorwärts und zwei zurück. Wohin soll das führen?

Ist Kompany der richtige Mann für eine positive Entwicklung? Warum nicht, aber wie soll man das nach 7, 10 oder 13 Spielen mit nahezu unverändertem Kader seriös bewerten? Er hat bis hierhin schon einiges bewegt, aber der Weg bleibt lange und steinig. Ich weiß es nicht. Du weißt es nicht. Wir alle hier wissen es nicht. Aber wir können nicht schon wieder einknicken, weil die Augen feucht im Glanze kurzfristig winkender Erfolge flunkern, die wir weder auf die eine noch die andere Weise erringen werden. Das "Finale dahoam 2.0" ist derzeit genauso weit von uns entfernt wie letzte Saison, auch wenn man sich diese Katastrophe mit dem Halbfinale noch irgendwie schönzusaufen versucht. Man tut gut daran, das einzusehen, anstatt sich in Illusionen zu hüllen und erneut in Aktionismus verfallen zu wollen.


Klasse Beitrag ! Wirklich Top analysiert ! Nur für wie realistisch hälst du es , dass unser Vorstand ruhig bleibt , wenn noch 1-2 Klatschen wie gegen Barca passieren und wir an Weihnachten 3 sind ( wonach es derzeit nicht aussieht ) ? Ich persönlich rechne damit , dass Kompany dann genauso hinterrücks aus dem eigenen Club beschossen wird , wie Nagelsmann und Tuchel zuvor. Einen Vorstand , der eigene Versäumnisse und jahrelange kadertechnische Misswirtschaft einräumt und den Trainer stärkt , kann ich mir aus bekannten Gründen beim besten Willen nicht vorstellen!
Vincent Kompany [Trainer] |#2640
25.10.2024 - 06:42 Uhr
1 Fehler/Ballverlust im Mittelfeld = Gegentor.

Wenn Kompany sein System nicht umstellt dann fliegt er. Nicht weil ihn jemand absägt sondern weil das was er spielen lässt nicht geeignet ist für ein Spitzenteam.

Schade weil er als Trainer tolle Ansätze hat. Aber seine taktische Grundidee ist halt ... Naiv?
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