Ståle Solbakken [Trainer]
13.08.2011 - 21:40 Uhr
24.08.2011 - 10:43 Uhr
Stale ist wohl der beste Trainer der (nicht) auf dem Markt war.
Er steht mit seinem Verständnis für Fussball für modernen und "flüssigen" Fussball ohne Mauertaktik und mit viel "Spiel fürs Auge". Als Typ ist er auch ganz anderer Mensch als viele anderen Trainer. Dies kommt sicherlich auch durch seinen Karierreweg und ist geprägt von seiner bislang erfolgreichen Arbeitsweise.
Sein Vorteil war bislang, dass er kein "heisses Pressepflaster" zu bekämpfen hatte. Weder bei senen norwegischen Stationen, noch in Kopenhagen gilt die Presse im Fussballbereich als "kleinkariert". Insbesondere nicht, wenn langfristige Erfolge absehbar sind bzw. erreicht werden.
Köln ist pressetechnisch einfach die Hölle. Es existieren meherer Schundblätter mit riesigen Auflagen, die glauben mit ihrer Berichterstattung Einfluß auf den verein nehmen zu können.
Bislang ist dies auch hervorragend gelungen. Exzess, Blöd und auch der Stadt-Anzünder haben es geschafft jeden Trainer oder Spieler kaputt zu schreiben, der ihnen nicht passte.
Stale und Finke in Verbindung mit Horstmann ist in dieser Landschaft wirklich eine wohltuende Combo. Nie prallte der kölner Boulevard beim FC auf eine derartige Presse-Intoleranz wie jetzt. Das der Express das als persönlichen Affront sieht und nun besonders viel schießt war ja eigentlich zu erwarten. Sollte der Erfolg dauerhaft ausbleiben, wird der Express sicher auch laut feiern nach dem Motto "wir haben es immer gesagt". Eine kritische Berichterstattung, dass die Medienwelt selbst Brandstifter war wird es sicher nicht geben.
Man kann sich nur wünschen, dass Stale in Köln langfristig bleibt und etwas aufbauen kann. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass er unseren FC zu einer erfolgreicheren Zukunft führen kann. Dann würde der Boulevard hier endlich einmal einknicken müssen (auch wenn es dann sicher anders verkauft werden würde).
Mich kotzt die Stimmungsmache von Express und Kollegen an. Sie sollten es wirklich mal lernen, dass der Zustand des FC zumindest geringfügig auch auf die Presse zurückzuführen ist.
Kritisch gegenüber Stale muss aber auch in Anmerken, dass er einige absehbare Probleme (eigentlich sehe ich hier nur die K-Frage) nicht einfach umgangen ist. Andererseits zeigt er dadurch deutlich, dass er die Hosen an hat....
Stale: Mach et.....
Er steht mit seinem Verständnis für Fussball für modernen und "flüssigen" Fussball ohne Mauertaktik und mit viel "Spiel fürs Auge". Als Typ ist er auch ganz anderer Mensch als viele anderen Trainer. Dies kommt sicherlich auch durch seinen Karierreweg und ist geprägt von seiner bislang erfolgreichen Arbeitsweise.
Sein Vorteil war bislang, dass er kein "heisses Pressepflaster" zu bekämpfen hatte. Weder bei senen norwegischen Stationen, noch in Kopenhagen gilt die Presse im Fussballbereich als "kleinkariert". Insbesondere nicht, wenn langfristige Erfolge absehbar sind bzw. erreicht werden.
Köln ist pressetechnisch einfach die Hölle. Es existieren meherer Schundblätter mit riesigen Auflagen, die glauben mit ihrer Berichterstattung Einfluß auf den verein nehmen zu können.
Bislang ist dies auch hervorragend gelungen. Exzess, Blöd und auch der Stadt-Anzünder haben es geschafft jeden Trainer oder Spieler kaputt zu schreiben, der ihnen nicht passte.
Stale und Finke in Verbindung mit Horstmann ist in dieser Landschaft wirklich eine wohltuende Combo. Nie prallte der kölner Boulevard beim FC auf eine derartige Presse-Intoleranz wie jetzt. Das der Express das als persönlichen Affront sieht und nun besonders viel schießt war ja eigentlich zu erwarten. Sollte der Erfolg dauerhaft ausbleiben, wird der Express sicher auch laut feiern nach dem Motto "wir haben es immer gesagt". Eine kritische Berichterstattung, dass die Medienwelt selbst Brandstifter war wird es sicher nicht geben.
Man kann sich nur wünschen, dass Stale in Köln langfristig bleibt und etwas aufbauen kann. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass er unseren FC zu einer erfolgreicheren Zukunft führen kann. Dann würde der Boulevard hier endlich einmal einknicken müssen (auch wenn es dann sicher anders verkauft werden würde).
Mich kotzt die Stimmungsmache von Express und Kollegen an. Sie sollten es wirklich mal lernen, dass der Zustand des FC zumindest geringfügig auch auf die Presse zurückzuführen ist.
Kritisch gegenüber Stale muss aber auch in Anmerken, dass er einige absehbare Probleme (eigentlich sehe ich hier nur die K-Frage) nicht einfach umgangen ist. Andererseits zeigt er dadurch deutlich, dass er die Hosen an hat....
Stale: Mach et.....
24.08.2011 - 10:53 Uhr
Zitat von amtsschimmel:
Stale ist wohl der beste Trainer der (nicht) auf dem Markt war.
...
Stale: Mach et.....
Klasse Beitrag, kann ich nur zustimmen.. Ist alles gesagt (geschrieben)..
Stale ist wohl der beste Trainer der (nicht) auf dem Markt war.
...
Stale: Mach et.....
Klasse Beitrag, kann ich nur zustimmen.. Ist alles gesagt (geschrieben)..
24.08.2011 - 11:30 Uhr
Lieber Valen,
es ist schon beruhigend, dass du deine starre Antihaltung aufgegeben hast, aber trotzdem gibst du immer noch den Don Quixote.
Auch wenn wir nicht den Boulevard nicht wirklich ändern können, liegen die Probleme wie du ja auch schilderst doch viel mehr dort. Du sagst ja selbst, dass der Trainer (egal wer es jetzt gerade ist) seine Entscheidungen nicht am Medienecho oder der durch den Boulevard gebildeten Meinung der Fans ausrichten, sondern den möglichen Erfolg im Auge behalten soll.
Also sollte nicht jede Schlagzeile im Boulevard zu einem heftigen Aufschrei deinerseits führen, denn damit spielst du dem Boulevard mehr in die Karten, als du dem Verein wirklich hilfst.
Sobald Ståles Familie nach Köln umgezogen ist, wird es kaum noch familienbezogene Abwesenheiten vom Training mehr geben und das Problem hat sich in Luft aufgelöst. Warum der Umzug noch nicht vollzogen wurde, ist da viel mehr die (berechtigte) Frage. Hat Ståle vielleicht Angst, dass der Aufwand für die Katz ist, wenn sich der Boulevard durchgesetzt hat? Er hatte jedenfalls angekündigt, dass der Umzug schnellst möglich über die Bühne gehen soll und ehrlich bei mir wäre schnellst möglich schon lange erfolgt!
es ist schon beruhigend, dass du deine starre Antihaltung aufgegeben hast, aber trotzdem gibst du immer noch den Don Quixote.
Auch wenn wir nicht den Boulevard nicht wirklich ändern können, liegen die Probleme wie du ja auch schilderst doch viel mehr dort. Du sagst ja selbst, dass der Trainer (egal wer es jetzt gerade ist) seine Entscheidungen nicht am Medienecho oder der durch den Boulevard gebildeten Meinung der Fans ausrichten, sondern den möglichen Erfolg im Auge behalten soll.
Also sollte nicht jede Schlagzeile im Boulevard zu einem heftigen Aufschrei deinerseits führen, denn damit spielst du dem Boulevard mehr in die Karten, als du dem Verein wirklich hilfst.
Sobald Ståles Familie nach Köln umgezogen ist, wird es kaum noch familienbezogene Abwesenheiten vom Training mehr geben und das Problem hat sich in Luft aufgelöst. Warum der Umzug noch nicht vollzogen wurde, ist da viel mehr die (berechtigte) Frage. Hat Ståle vielleicht Angst, dass der Aufwand für die Katz ist, wenn sich der Boulevard durchgesetzt hat? Er hatte jedenfalls angekündigt, dass der Umzug schnellst möglich über die Bühne gehen soll und ehrlich bei mir wäre schnellst möglich schon lange erfolgt!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Geronimo73 am 24.08.2011 um 11:51 Uhr bearbeitet
24.08.2011 - 11:31 Uhr
Zitat von amtsschimmel:
Mich kotzt die Stimmungsmache von Express und Kollegen an. Sie sollten es wirklich mal lernen, dass der Zustand des FC zumindest geringfügig auch auf die Presse zurückzuführen ist.
Ich bin mir SEHR sicher, dass ihnen das bewusst sein wird. Es spielt für sie nur keine Rolle. Man neigt bei Zeitungen immer dazu, die grundsätzliche Erwartungshaltung an ein Mindestmaß an seriöser, faktenbasierter Berichterstattung zu stellen (wie es in der Presse als solcher eigentlich auch sein sollte). Nur: so funktioniert der Boulevard nicht. Hier geht es nur und ausschließlich um Auflage, die man nicht dadurch generiert, dass sich die Leser das Blatt kaufen, weil sie objektive und informative Hintergrundberichte erwarten (wie bei anderen Zeitungen). Nein, die Regel beim Boulevard ist: "Liefere Zündstoff! Appelliere an die Emotionen des Lesers (im positiven wie im negativen)! Zeige einfache Lösungen/Erklärungen (die auch der "Mann auf der Straße" eben in der Mittagspause im Gespräch mit den Kollegen hinunterbeten kann)!"
DAS ist die Welt, in der der Boulevard-"Journalist" lebt - und dementsprechend kann man von ihm nicht im Geringsten Mitgefühl, Verständnis oder ein "Sich-Zurücknehmen-zum-Wohle-des-Vereins" erwarten. Es widerspricht einfach dem Denkmuster, das er für seinen Job braucht. Wer weiß: vielleicht haben die ein oder anderen Boulevard-Reporter privat tatsächlich ein differenziertes Bild...doch im Sinne ihrer Profession dürfen sie es halt einfach nicht zeigen. Ein Profiboxer mag privat auch Pazifist sein und Gewalt verabscheuen, aber in seiner beruflichen Welt muss er halt anderen auf die Mappe hauen oder ist seinen Job los.
Bin daher ganz broichinators Ansicht: der Boulevard wird IMMER Punkte finden, an denen er seine Schlagzeilen aufhängen kann - und sein Klientel wird diese IMMER "fressen". Die einzig richtige Reaktion ist daher (aus meiner Sicht) diejenige, die Solbakken zeigt: es komplett ausklammern und sich im Gegenzug ganz auf die Anforderungen seiner Profession zu fokussieren - und die lauten: Fußball lehren und eine Mannschaft zu entwickeln, die Erfolg haben kann.
Insofern finde ich's richtig, wie er sein Ding durchzieht. Die K-Frage ist natürlich (da hast du völlig recht) ein Fass bei dem man drüber diskutieren kann, ob es Sinn macht, es zu öffnen. Aber Solbakken war offenbar der Ansicht, dass ein Kapitän Podolski in der Mannschaft, wie er sie sich vorstellt, nicht funktioniert. Das ist sein gutes Recht (ich persönlich kann's auch durchaus nachvollziehen) - ob seine Entscheidung zu dem Zeitpunkt günstig oder richtig war, wird einzig und allein der Fortgang der Saison zeigen.
Zum Schluss kurz, damit kein falscher Eindruck entsteht: ich fand deinen gesamten Beitrag sehr gut und stimme dir da auch weitestgehend voll zu, amtsschimmel. Dass ich jetzt nur das kurze Zitat rausgezogen und kommentiert habe, lag daran, dass mir dieses Thema mit der Presse besonders am Herzen lag und ich nur nochmal klar machen wollte, dass wir uns von dem Gedanken verabschieden sollten, dass vom Boulevard Rücksichtsnahme, Schuldbewusstsein oder gar Besserung zu erwarten sein kann. Das ist einfach nicht das System, nach dem er funktioniert.
Mich kotzt die Stimmungsmache von Express und Kollegen an. Sie sollten es wirklich mal lernen, dass der Zustand des FC zumindest geringfügig auch auf die Presse zurückzuführen ist.
Ich bin mir SEHR sicher, dass ihnen das bewusst sein wird. Es spielt für sie nur keine Rolle. Man neigt bei Zeitungen immer dazu, die grundsätzliche Erwartungshaltung an ein Mindestmaß an seriöser, faktenbasierter Berichterstattung zu stellen (wie es in der Presse als solcher eigentlich auch sein sollte). Nur: so funktioniert der Boulevard nicht. Hier geht es nur und ausschließlich um Auflage, die man nicht dadurch generiert, dass sich die Leser das Blatt kaufen, weil sie objektive und informative Hintergrundberichte erwarten (wie bei anderen Zeitungen). Nein, die Regel beim Boulevard ist: "Liefere Zündstoff! Appelliere an die Emotionen des Lesers (im positiven wie im negativen)! Zeige einfache Lösungen/Erklärungen (die auch der "Mann auf der Straße" eben in der Mittagspause im Gespräch mit den Kollegen hinunterbeten kann)!"
DAS ist die Welt, in der der Boulevard-"Journalist" lebt - und dementsprechend kann man von ihm nicht im Geringsten Mitgefühl, Verständnis oder ein "Sich-Zurücknehmen-zum-Wohle-des-Vereins" erwarten. Es widerspricht einfach dem Denkmuster, das er für seinen Job braucht. Wer weiß: vielleicht haben die ein oder anderen Boulevard-Reporter privat tatsächlich ein differenziertes Bild...doch im Sinne ihrer Profession dürfen sie es halt einfach nicht zeigen. Ein Profiboxer mag privat auch Pazifist sein und Gewalt verabscheuen, aber in seiner beruflichen Welt muss er halt anderen auf die Mappe hauen oder ist seinen Job los.
Bin daher ganz broichinators Ansicht: der Boulevard wird IMMER Punkte finden, an denen er seine Schlagzeilen aufhängen kann - und sein Klientel wird diese IMMER "fressen". Die einzig richtige Reaktion ist daher (aus meiner Sicht) diejenige, die Solbakken zeigt: es komplett ausklammern und sich im Gegenzug ganz auf die Anforderungen seiner Profession zu fokussieren - und die lauten: Fußball lehren und eine Mannschaft zu entwickeln, die Erfolg haben kann.
Insofern finde ich's richtig, wie er sein Ding durchzieht. Die K-Frage ist natürlich (da hast du völlig recht) ein Fass bei dem man drüber diskutieren kann, ob es Sinn macht, es zu öffnen. Aber Solbakken war offenbar der Ansicht, dass ein Kapitän Podolski in der Mannschaft, wie er sie sich vorstellt, nicht funktioniert. Das ist sein gutes Recht (ich persönlich kann's auch durchaus nachvollziehen) - ob seine Entscheidung zu dem Zeitpunkt günstig oder richtig war, wird einzig und allein der Fortgang der Saison zeigen.
Zum Schluss kurz, damit kein falscher Eindruck entsteht: ich fand deinen gesamten Beitrag sehr gut und stimme dir da auch weitestgehend voll zu, amtsschimmel. Dass ich jetzt nur das kurze Zitat rausgezogen und kommentiert habe, lag daran, dass mir dieses Thema mit der Presse besonders am Herzen lag und ich nur nochmal klar machen wollte, dass wir uns von dem Gedanken verabschieden sollten, dass vom Boulevard Rücksichtsnahme, Schuldbewusstsein oder gar Besserung zu erwarten sein kann. Das ist einfach nicht das System, nach dem er funktioniert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zwiebeljack am 24.08.2011 um 11:33 Uhr bearbeitet
24.08.2011 - 11:45 Uhr
Zitat von Zwiebeljack:
der Boulevard wird IMMER Punkte finden, an denen er seine Schlagzeilen aufhängen kann - und sein Klientel wird diese IMMER "fressen".
Dann mache ich es mal genau so. Ich finde deinen Beitrag auch sehr gut und stimme voll zu. Der zitierte Ausschnitt dient nur einer kleinen Ergänzung.
wenn das Klientel des Boulevard IMMER dessen Schlagzeilen fressen wird und diese Schlagzeilen aber gleichzeitig die positive Entwicklung meines FC gefährden, sehe ich es als meine Aufgabe an, jedem, der mir über den Weg läuft davon zu überzeugen, dass der Konsum des Boulevard ein Fehler ist, damit die Klientel des Boulevard kleiner wird.
Edit: Stelle gerade fest, dass wir uns mittlerweile in eine etwas andere Threadrichtung bewegen. :)
der Boulevard wird IMMER Punkte finden, an denen er seine Schlagzeilen aufhängen kann - und sein Klientel wird diese IMMER "fressen".
Dann mache ich es mal genau so. Ich finde deinen Beitrag auch sehr gut und stimme voll zu. Der zitierte Ausschnitt dient nur einer kleinen Ergänzung.
wenn das Klientel des Boulevard IMMER dessen Schlagzeilen fressen wird und diese Schlagzeilen aber gleichzeitig die positive Entwicklung meines FC gefährden, sehe ich es als meine Aufgabe an, jedem, der mir über den Weg läuft davon zu überzeugen, dass der Konsum des Boulevard ein Fehler ist, damit die Klientel des Boulevard kleiner wird.
Edit: Stelle gerade fest, dass wir uns mittlerweile in eine etwas andere Threadrichtung bewegen. :)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von justlitti am 24.08.2011 um 11:47 Uhr bearbeitet
24.08.2011 - 11:49 Uhr
Zitat von justlitti:
Zitat von Zwiebeljack:
der Boulevard wird IMMER Punkte finden, an denen er seine Schlagzeilen aufhängen kann - und sein Klientel wird diese IMMER "fressen".
Dann mache ich es mal genau so. Ich finde deinen Beitrag auch sehr gut und stimme voll zu. Der zitierte Ausschnitt dient nur einer kleinen Ergänzung.
wenn das Klientel des Boulevard IMMER dessen Schlagzeilen fressen wird und diese Schlagzeilen aber gleichzeitig die positive Entwicklung meines FC gefährden, sehe ich es als meine Aufgabe an, jedem, der mir über den Weg läuft davon zu überzeugen, dass der Konsum des Boulevard ein Fehler ist, damit die Klientel des Boulevard kleiner wird.
Edit: Stelle gerade fest, dass wir uns mittlerweile in eine etwas andere Threadrichtung bewegen. :)
Absolut richtig, sehe ich genau so. Der hypothetische Idealfall wäre tatsächlich, dem Boulevard sein Klientel wegzunehmen - das ja auch der einzige Faktor ist, der sein Dasein "legitimiert".
...und tatsächlich geraten wir da schnell in einen Off-Topic-Bereich. Also noch schnell ein "Mach et, Stale!" nachgelegt, um zum Thema zurückzukommen :D
Zitat von Zwiebeljack:
der Boulevard wird IMMER Punkte finden, an denen er seine Schlagzeilen aufhängen kann - und sein Klientel wird diese IMMER "fressen".
Dann mache ich es mal genau so. Ich finde deinen Beitrag auch sehr gut und stimme voll zu. Der zitierte Ausschnitt dient nur einer kleinen Ergänzung.
wenn das Klientel des Boulevard IMMER dessen Schlagzeilen fressen wird und diese Schlagzeilen aber gleichzeitig die positive Entwicklung meines FC gefährden, sehe ich es als meine Aufgabe an, jedem, der mir über den Weg läuft davon zu überzeugen, dass der Konsum des Boulevard ein Fehler ist, damit die Klientel des Boulevard kleiner wird.
Edit: Stelle gerade fest, dass wir uns mittlerweile in eine etwas andere Threadrichtung bewegen. :)
Absolut richtig, sehe ich genau so. Der hypothetische Idealfall wäre tatsächlich, dem Boulevard sein Klientel wegzunehmen - das ja auch der einzige Faktor ist, der sein Dasein "legitimiert".
...und tatsächlich geraten wir da schnell in einen Off-Topic-Bereich. Also noch schnell ein "Mach et, Stale!" nachgelegt, um zum Thema zurückzukommen :D
24.08.2011 - 12:37 Uhr
Zitat von Zwiebeljack:
Die einzig richtige Reaktion ist daher (aus meiner Sicht) diejenige, die Solbakken zeigt: es komplett ausklammern und sich im Gegenzug ganz auf die Anforderungen seiner Profession zu fokussieren - und die lauten: Fußball lehren und eine Mannschaft zu entwickeln, die Erfolg haben kann.
Genau so sieht es aus.
Zusätzlich zu Solbakken gehen auch Finke, Horstmann und Co. diesen Weg, so dass hier eine klare Linie zu erkennen ist.
Das ist aber nur eine Reaktion.
Die Zweite müssen wir, die Fans, Fussballinteressierten zeigen.
In letzter Zeit ist hier ein richtiger "Boulevard-Fetischismus" aufgekommen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass in den letzten Jahren hier im Forum dermassen oft der Name "Express" oder "Bild" fiel wie zuletzt. "Aber der Express hat geschrieben...", "in der Bild stand, dass..."
Leute, ich bitte euch. Kommt doch mal wieder runter. Es nimmt wirklich langsam ein Ausmaß an, das bedenklich wird. Permanent lese ich wie schlecht die Boulevards sind, und zwei Minuten später postet der Nächste nen Link zu nem Express-Artikel.
Das jetzt schon darüber diskutiert wird, dass ein Verein gewisse Sachen nicht machen darf, nur um diesen "Journalisten" kein Forum zu bieten, zeigt einfach nur wieweit wir hier schon konditioniert und "Boulevard"orientiert sind.
Leute haut mal den Rückwärtsgang rein, konzentriert euch auf das Wesentliche: habt Spass am Fussball und am FC.
Die einzig richtige Reaktion ist daher (aus meiner Sicht) diejenige, die Solbakken zeigt: es komplett ausklammern und sich im Gegenzug ganz auf die Anforderungen seiner Profession zu fokussieren - und die lauten: Fußball lehren und eine Mannschaft zu entwickeln, die Erfolg haben kann.
Genau so sieht es aus.
Zusätzlich zu Solbakken gehen auch Finke, Horstmann und Co. diesen Weg, so dass hier eine klare Linie zu erkennen ist.
Das ist aber nur eine Reaktion.
Die Zweite müssen wir, die Fans, Fussballinteressierten zeigen.
In letzter Zeit ist hier ein richtiger "Boulevard-Fetischismus" aufgekommen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass in den letzten Jahren hier im Forum dermassen oft der Name "Express" oder "Bild" fiel wie zuletzt. "Aber der Express hat geschrieben...", "in der Bild stand, dass..."
Leute, ich bitte euch. Kommt doch mal wieder runter. Es nimmt wirklich langsam ein Ausmaß an, das bedenklich wird. Permanent lese ich wie schlecht die Boulevards sind, und zwei Minuten später postet der Nächste nen Link zu nem Express-Artikel.
Das jetzt schon darüber diskutiert wird, dass ein Verein gewisse Sachen nicht machen darf, nur um diesen "Journalisten" kein Forum zu bieten, zeigt einfach nur wieweit wir hier schon konditioniert und "Boulevard"orientiert sind.
Leute haut mal den Rückwärtsgang rein, konzentriert euch auf das Wesentliche: habt Spass am Fussball und am FC.
24.08.2011 - 13:04 Uhr
Zitat von white_canvas:
Leute haut mal den Rückwärtsgang rein, konzentriert euch auf das Wesentliche: habt Spass am Fussball und am FC.Amen. So sieht's aus! Und jetzt geht raus und genießt das Wetter.
Nicht vergessen: :cool aufsetzen!
Leute haut mal den Rückwärtsgang rein, konzentriert euch auf das Wesentliche: habt Spass am Fussball und am FC.Amen. So sieht's aus! Und jetzt geht raus und genießt das Wetter.
Nicht vergessen: :cool aufsetzen!
24.08.2011 - 13:10 Uhr
Zitat von blaastrumpf:
Zitat von white_canvas:
Leute haut mal den Rückwärtsgang rein, konzentriert euch auf das Wesentliche: habt Spass am Fussball und am FC.Amen. So sieht's aus! Und jetzt geht raus und genießt das Wetter.
Nicht vergessen: :cool aufsetzen!
Ich kann nicht einfach so rausgehen. Ich muss arbeiten :( aber die :cool kann ich trotzdem aufsetzen ;)
Zitat von white_canvas:
Leute haut mal den Rückwärtsgang rein, konzentriert euch auf das Wesentliche: habt Spass am Fussball und am FC.Amen. So sieht's aus! Und jetzt geht raus und genießt das Wetter.
Nicht vergessen: :cool aufsetzen!
Ich kann nicht einfach so rausgehen. Ich muss arbeiten :( aber die :cool kann ich trotzdem aufsetzen ;)
24.08.2011 - 13:27 Uhr
Zitat von Geronimo73:
Lieber Valen,
es ist schon beruhigend, dass du deine starre Antihaltung aufgegeben hast, aber trotzdem gibst du immer noch den Don Quixote.
Auch wenn wir nicht den Boulevard nicht wirklich ändern können, liegen die Probleme wie du ja auch schilderst doch viel mehr dort. Du sagst ja selbst, dass der Trainer (egal wer es jetzt gerade ist) seine Entscheidungen nicht am Medienecho oder der durch den Boulevard gebildeten Meinung der Fans ausrichten, sondern den möglichen Erfolg im Auge behalten soll.
Also sollte nicht jede Schlagzeile im Boulevard zu einem heftigen Aufschrei deinerseits führen, denn damit spielst du dem Boulevard mehr in die Karten, als du dem Verein wirklich hilfst.
Ja, ich hab mich da wirklich etwas zu sehr festgebissen, aber irgendwie beschäftigt mich das Thema leider sehr. Wenn ich daran denke, wie lange ich auf eine Heim-Saison wie letztes Jahr gewartet habe (7 Heimsiege am Stück, wo in der Vergangenheit selten bis nie 7 Heimsiege in einer Saison gelangen), dann reagiere ich leider extrem allergisch auf jedes bißchen, was dazu führen könnte, dass wir wieder dort weiter machen, wo wir vorher Jahre lang rumgekrabbelt sind.
Solbakken macht sein Ding, und das ist auch richtig so, trotzdem ist mir das ganze vom Fleck weg ein wenig zu extrem, eine Spur zu kompromisslos, als das ich mich ruhigen Gewissens zurücklehnen kann und der Dinge harren kann, die da kommen mögen. Solbakken agiert wie ein absolut unangefochtener Trainer, der es gewohnt ist zu gewinnen und das bei einer Mannschaft, die eigentlich seit Jahren immer dann voll vor die Wand gefahren ist, wenn es Anlass zur Hoffnung auf bessere Zeiten gab. Dabei ist Solbakken aber leider noch alles andere als unanfechtbar.
Er konnte bisher erst in einer relativ kleinen Liga sein Können und Beweis stellen und trifft hier in Köln nun auf Spieler und verantwortliche, die schon deutscher Meister waren, Weltmeister Titel geholt haben, in Finals bei großen Tunieren unterwegs waren oder wenitgstens bereits in der Bundesliga, einer der TOP5 Ligen der Welt, überzeugen konnten.
Was Solbakken an dieser Stelle irgendwo fehlt bzw. aus meiner Sicht zu fehlen scheint, ist ein wenig der Respekt oder besser ein gewisses Maß an Demut vor seiner Aufgabe der Bundeliga. Ich meiner damit, dass er sich oder besser sein Handeln eben nicht, der Herausforderung BUndesliga unterordnet, sondern er tritt auf, als ob die Bundesliga irgendwie auf ihn gewartet hätte. Er kümmert sich wenig um Außenwirkungen. Er zieht Vergeliche zu den ganz großen der BRanche, wie den FC Barcelona. Er rasiert den Außnahmespieler in seinem Kader als Kapitain, was man durchaus auch so deuten kann, dass er damit einen potentiellen Nebenbuhler in Sachen Autorität aussticht. Er nimmt sich gewisse Freiheiten, die für einen ethablierten Trainer zwar selbstverständlich sein mögen, die aber gerade für einen Bundesliga-Neuling in seinen ersten Wochen dann doch irgendwo merkwürdig sind. Wäre die Bundesliga eine große Herrausforderung, wäre die normalste Reaktion quasi am Geißbockheim zu wohnen.
Das alles muss noch nicht mal schlecht sein. Vielleicht ist es sogar gut oder es kann etwas wunderbares daraus erwachsen. Auf jeden Fall ist es aber auch ein Risiko, dass seine Amtszeit relativ schnell beendet sein könnte. Wer die Dinge so angeht, als kenne er den einzig richtigen Weg, muss damit rechnen, dass die Schonfrist am Anfang extrem verkürzt ist. Seinen Taten müssen nun schnell reslutate folgen, die den Schluss zulassen, dass er zurecht die Sache so angehen kann und es eben nicht nur eine große Luftnummer ist.
Mit ein bißchen mehr Demut und ein wenig mehr Kompromissen, müsste das alles nicht so sein. Er könnte noch Wochenlang Spiele abliefern wie gegen Lautern die gut aussehen, aber leider zu wenig Punkte bringen und sich dazwischen auch mal Spiele leisten, die nicht so gut aussehen. Die Fans hätte Hoffnung und würden an ihn glauben, so wie sie auch an Koller geglaubt haben, dem ja sogar nach einem Untergang mit wehenden Fahnen sogar noch der Neuaufbau der Mannschaft in LIga 2 zugetraut wurde. Bei Solbakken ist soetwas mittlerweile ausgeschlossen. Er ist zum schnellen Erfolg verdammt.
Aber ich glaube ich wiederhole mich und ich bin wohl wirklich gerade auf einem Kreuzzug gegen die Windmühlen. Ich hoffe, dass dieser Beitrag nopch mal klar machen konnte, dass es mir nicht um einzelne Kleinigkeiten in der Presse geht, sondern dass ich das Verhalten als ganzes als einen kleinen Tanz auf der Rasierklinge empfinde. Ich werde trotzdem versuchen das Thema ruhen zu lassen und lieber 3 mal tief durchatmen statt direkt in die TAsten zu hauen...
Lieber Valen,
es ist schon beruhigend, dass du deine starre Antihaltung aufgegeben hast, aber trotzdem gibst du immer noch den Don Quixote.
Auch wenn wir nicht den Boulevard nicht wirklich ändern können, liegen die Probleme wie du ja auch schilderst doch viel mehr dort. Du sagst ja selbst, dass der Trainer (egal wer es jetzt gerade ist) seine Entscheidungen nicht am Medienecho oder der durch den Boulevard gebildeten Meinung der Fans ausrichten, sondern den möglichen Erfolg im Auge behalten soll.
Also sollte nicht jede Schlagzeile im Boulevard zu einem heftigen Aufschrei deinerseits führen, denn damit spielst du dem Boulevard mehr in die Karten, als du dem Verein wirklich hilfst.
Ja, ich hab mich da wirklich etwas zu sehr festgebissen, aber irgendwie beschäftigt mich das Thema leider sehr. Wenn ich daran denke, wie lange ich auf eine Heim-Saison wie letztes Jahr gewartet habe (7 Heimsiege am Stück, wo in der Vergangenheit selten bis nie 7 Heimsiege in einer Saison gelangen), dann reagiere ich leider extrem allergisch auf jedes bißchen, was dazu führen könnte, dass wir wieder dort weiter machen, wo wir vorher Jahre lang rumgekrabbelt sind.
Solbakken macht sein Ding, und das ist auch richtig so, trotzdem ist mir das ganze vom Fleck weg ein wenig zu extrem, eine Spur zu kompromisslos, als das ich mich ruhigen Gewissens zurücklehnen kann und der Dinge harren kann, die da kommen mögen. Solbakken agiert wie ein absolut unangefochtener Trainer, der es gewohnt ist zu gewinnen und das bei einer Mannschaft, die eigentlich seit Jahren immer dann voll vor die Wand gefahren ist, wenn es Anlass zur Hoffnung auf bessere Zeiten gab. Dabei ist Solbakken aber leider noch alles andere als unanfechtbar.
Er konnte bisher erst in einer relativ kleinen Liga sein Können und Beweis stellen und trifft hier in Köln nun auf Spieler und verantwortliche, die schon deutscher Meister waren, Weltmeister Titel geholt haben, in Finals bei großen Tunieren unterwegs waren oder wenitgstens bereits in der Bundesliga, einer der TOP5 Ligen der Welt, überzeugen konnten.
Was Solbakken an dieser Stelle irgendwo fehlt bzw. aus meiner Sicht zu fehlen scheint, ist ein wenig der Respekt oder besser ein gewisses Maß an Demut vor seiner Aufgabe der Bundeliga. Ich meiner damit, dass er sich oder besser sein Handeln eben nicht, der Herausforderung BUndesliga unterordnet, sondern er tritt auf, als ob die Bundesliga irgendwie auf ihn gewartet hätte. Er kümmert sich wenig um Außenwirkungen. Er zieht Vergeliche zu den ganz großen der BRanche, wie den FC Barcelona. Er rasiert den Außnahmespieler in seinem Kader als Kapitain, was man durchaus auch so deuten kann, dass er damit einen potentiellen Nebenbuhler in Sachen Autorität aussticht. Er nimmt sich gewisse Freiheiten, die für einen ethablierten Trainer zwar selbstverständlich sein mögen, die aber gerade für einen Bundesliga-Neuling in seinen ersten Wochen dann doch irgendwo merkwürdig sind. Wäre die Bundesliga eine große Herrausforderung, wäre die normalste Reaktion quasi am Geißbockheim zu wohnen.
Das alles muss noch nicht mal schlecht sein. Vielleicht ist es sogar gut oder es kann etwas wunderbares daraus erwachsen. Auf jeden Fall ist es aber auch ein Risiko, dass seine Amtszeit relativ schnell beendet sein könnte. Wer die Dinge so angeht, als kenne er den einzig richtigen Weg, muss damit rechnen, dass die Schonfrist am Anfang extrem verkürzt ist. Seinen Taten müssen nun schnell reslutate folgen, die den Schluss zulassen, dass er zurecht die Sache so angehen kann und es eben nicht nur eine große Luftnummer ist.
Mit ein bißchen mehr Demut und ein wenig mehr Kompromissen, müsste das alles nicht so sein. Er könnte noch Wochenlang Spiele abliefern wie gegen Lautern die gut aussehen, aber leider zu wenig Punkte bringen und sich dazwischen auch mal Spiele leisten, die nicht so gut aussehen. Die Fans hätte Hoffnung und würden an ihn glauben, so wie sie auch an Koller geglaubt haben, dem ja sogar nach einem Untergang mit wehenden Fahnen sogar noch der Neuaufbau der Mannschaft in LIga 2 zugetraut wurde. Bei Solbakken ist soetwas mittlerweile ausgeschlossen. Er ist zum schnellen Erfolg verdammt.
Aber ich glaube ich wiederhole mich und ich bin wohl wirklich gerade auf einem Kreuzzug gegen die Windmühlen. Ich hoffe, dass dieser Beitrag nopch mal klar machen konnte, dass es mir nicht um einzelne Kleinigkeiten in der Presse geht, sondern dass ich das Verhalten als ganzes als einen kleinen Tanz auf der Rasierklinge empfinde. Ich werde trotzdem versuchen das Thema ruhen zu lassen und lieber 3 mal tief durchatmen statt direkt in die TAsten zu hauen...
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