Ståle Solbakken [Trainer]
13.08.2011 - 21:40 Uhr
18.08.2011 - 08:11 Uhr
Zitat von BlankOmat:
Ich bitte um Entschuldigung, ich habe eine Verständnisfrage:
Er hat Pessimismus und übertriebenen Optimismus geschürt?
Schliesst sich das an sich nicht gegenseitig aus?
Ich bin auch der Meinung, dass dieser Pessimismus oder Optimismus durch denjenigen der es so empfindet erstmal reininterpretiert wird.
Ja, so war das gemeint. Die einen habenauf das was Solbakken getan hat bzw. was über ihn geschrieben wurde sehr pessimistisch reagiert und andere extrem optimistisch, dazwischen war kaum etwas. Wie auch? Als Solbakken vor der Saison sein Ding durchgezogen hat, gab es ja nunmal kaum etwas, worüber man sich konkret hätte eine Meinung bilden können. Das erste Pflichtspiel war noch Wochen hin und Transfers fanden bis auf Riether auch nicht statt.
Das die Gefühlswelten aber in derartige Extreme abdriften war ja fast schon unvermeidlich.
Die Story mit dem aus Trainigsauftaktsicht verspäteten Dienstbeginn kann man entweder völlig daneben finden, weil der Chef-TRainer gefälligst beim Trainingsauftakt anwesend zu sein hat, oder aber als Lapalie, weil sein offizieller Dienstbeginn ja erst ein paar Tage später anzureisen. Vor diesem Hintergund wird dann auch das absagen der Strandläufe interpretiert. Die einen finden es ok, die anderen sind der Meinung, dss es falsch ist.
Ich persönlich war an dem Punkt mit der Kombination aus beiden DIngen nicht einverstanden. Wenn Solbakken direkt 3 Tage nach TRainingsbeginn einsteigt und dann erst mal die Maßnahmen derer die ihn vertreten haben zurück drehen muss, dann ist irgendetwas schon mal nicht optimal gelaufen.
ZU guter letzt kam dann nocht die Kapitains-Diskussion. Auch hier ist es natürlich Solbakkens gutes Recht, aber auch Podolski hat einen Anspruch nicht vorgeführt zu werden. Und selbst wenn die Maßnahme gut und richtig ist, ist da immer noch die Art und weise wie das Thema umgesetzt wurde und vor allem wie die Außenwirkung war.
Spätestens an diesem Punkt war Solbakken für die einend er Elefant im Porzelanladen und für die anderen der große Held, der der Presse die Stirn bietet und konsequent seine Line durchzieht. Kurzum hatte jeder eine Meinung zu Solbakken. Er hat polarsiert und sitzt seit dem auf dem Präsentierteller. Mit einem super Saisonauftakt wären diejenigen, die das kritisch gesehen hätten ruhig gestellt worden, allerdings meiener Meinung nach zu lasten von Podolski, dessen Demontage ja dann vollkommen und ohne wenn und aber richtig gewesen wäre, was schnell dazu geführt hätte, dass Podolskis Star-Anspruch ein divenhaften Verhalten ist. Diese Einstellung findet man ja sogar jetzt wo die ersten 2 Spiele in die Hose gegangen sind noch öfter wenn es darum geht den Optimismus gegenüber Solbakken zu bewahren. Solbakken wird im Moment oftmals verteidigt, in dem man die Spieler und hier halt allen voran Podolski kritisiert.
Und hier sehe ich jetzt die große Gefahr. Kriegt Solbakken jetzt die Kurve, haben sich die Verteidigungs-Thesen die bei den ersten Nierderlagn aufgestellt wurden in den Köpfen verfestigt und werden scheinbar durch den Erfolg bestätigt. Alle schauen jetzt ganz genau hin, vor allem was Podolski betrifft. Da werden laufstrecken herangezogen und so interpretiert, dass er lauffaul ist. Diejenigen die es anders sehen, argumentieren gegen Solbakkens System dessen nicht ineinandergreifen verantworttlich für die schlechte Leistung der Stars ist. In wenigen Wochen wird entweder die eine oder die andere Fraktion recht bekommen und die jeweils aufgestenllten Thesen werden dan als richtig angesehen werden. Konkret wird also entweder Solbakken als Verlierer aus der Sache rausgehen oder Podolski. Ein win-win für Trainer und Star ist aktuell schwer möglich. Damit Ruhe einkehrt müssten Solbakkens Siege jetzt so ablaufen, dass trotzdem die Verteidigungsthesen widerlegt werden. Podolski sollte also mindestens an 2/3tel alelr Tore beteiligt sein. Erwischt er einen schlechten Tag stürzen sich die Medien auf ihn. Solbakken wäre gerettet aber Podolski unter Druck. Umgekehrt ist es genau so. Läuft Solbakkens System nun nicht aber Podolski gewinnt durch 1-2 Einzelaktionen das Spiel alleine, oder macht den Antreiber, ist plötzlich die Kapitainsentscheidung wieder falsch und Solbakkens Position wird trotz eines Sieges weiter geschwächt.
diese Nebenkriegsschauplätze sind unnötig und tun eigentlich nichts zur Sache. Leider sind die Themen aber in der Welt und werden fortgeführt werden. Meiner Meinung nach war das alles ziemlich vorhersehbar und das ist der Grund für meine Kritik an einem Trainer, den ich sowohl fachlich als auch als Typ eigentlich für einen sehr guten Trainer halte. Ich kritisiere lediglich das schnelle Tempo das er bei seinen Maßnahmen an den Tag gelegt hat und die mangelnde Berücksichtigung der medialen bzw. meinungsbildenenden Konsequenzen seiner Entscheidungen.
Ich bitte um Entschuldigung, ich habe eine Verständnisfrage:
Er hat Pessimismus und übertriebenen Optimismus geschürt?
Schliesst sich das an sich nicht gegenseitig aus?
Ich bin auch der Meinung, dass dieser Pessimismus oder Optimismus durch denjenigen der es so empfindet erstmal reininterpretiert wird.
Ja, so war das gemeint. Die einen habenauf das was Solbakken getan hat bzw. was über ihn geschrieben wurde sehr pessimistisch reagiert und andere extrem optimistisch, dazwischen war kaum etwas. Wie auch? Als Solbakken vor der Saison sein Ding durchgezogen hat, gab es ja nunmal kaum etwas, worüber man sich konkret hätte eine Meinung bilden können. Das erste Pflichtspiel war noch Wochen hin und Transfers fanden bis auf Riether auch nicht statt.
Das die Gefühlswelten aber in derartige Extreme abdriften war ja fast schon unvermeidlich.
Die Story mit dem aus Trainigsauftaktsicht verspäteten Dienstbeginn kann man entweder völlig daneben finden, weil der Chef-TRainer gefälligst beim Trainingsauftakt anwesend zu sein hat, oder aber als Lapalie, weil sein offizieller Dienstbeginn ja erst ein paar Tage später anzureisen. Vor diesem Hintergund wird dann auch das absagen der Strandläufe interpretiert. Die einen finden es ok, die anderen sind der Meinung, dss es falsch ist.
Ich persönlich war an dem Punkt mit der Kombination aus beiden DIngen nicht einverstanden. Wenn Solbakken direkt 3 Tage nach TRainingsbeginn einsteigt und dann erst mal die Maßnahmen derer die ihn vertreten haben zurück drehen muss, dann ist irgendetwas schon mal nicht optimal gelaufen.
ZU guter letzt kam dann nocht die Kapitains-Diskussion. Auch hier ist es natürlich Solbakkens gutes Recht, aber auch Podolski hat einen Anspruch nicht vorgeführt zu werden. Und selbst wenn die Maßnahme gut und richtig ist, ist da immer noch die Art und weise wie das Thema umgesetzt wurde und vor allem wie die Außenwirkung war.
Spätestens an diesem Punkt war Solbakken für die einend er Elefant im Porzelanladen und für die anderen der große Held, der der Presse die Stirn bietet und konsequent seine Line durchzieht. Kurzum hatte jeder eine Meinung zu Solbakken. Er hat polarsiert und sitzt seit dem auf dem Präsentierteller. Mit einem super Saisonauftakt wären diejenigen, die das kritisch gesehen hätten ruhig gestellt worden, allerdings meiener Meinung nach zu lasten von Podolski, dessen Demontage ja dann vollkommen und ohne wenn und aber richtig gewesen wäre, was schnell dazu geführt hätte, dass Podolskis Star-Anspruch ein divenhaften Verhalten ist. Diese Einstellung findet man ja sogar jetzt wo die ersten 2 Spiele in die Hose gegangen sind noch öfter wenn es darum geht den Optimismus gegenüber Solbakken zu bewahren. Solbakken wird im Moment oftmals verteidigt, in dem man die Spieler und hier halt allen voran Podolski kritisiert.
Und hier sehe ich jetzt die große Gefahr. Kriegt Solbakken jetzt die Kurve, haben sich die Verteidigungs-Thesen die bei den ersten Nierderlagn aufgestellt wurden in den Köpfen verfestigt und werden scheinbar durch den Erfolg bestätigt. Alle schauen jetzt ganz genau hin, vor allem was Podolski betrifft. Da werden laufstrecken herangezogen und so interpretiert, dass er lauffaul ist. Diejenigen die es anders sehen, argumentieren gegen Solbakkens System dessen nicht ineinandergreifen verantworttlich für die schlechte Leistung der Stars ist. In wenigen Wochen wird entweder die eine oder die andere Fraktion recht bekommen und die jeweils aufgestenllten Thesen werden dan als richtig angesehen werden. Konkret wird also entweder Solbakken als Verlierer aus der Sache rausgehen oder Podolski. Ein win-win für Trainer und Star ist aktuell schwer möglich. Damit Ruhe einkehrt müssten Solbakkens Siege jetzt so ablaufen, dass trotzdem die Verteidigungsthesen widerlegt werden. Podolski sollte also mindestens an 2/3tel alelr Tore beteiligt sein. Erwischt er einen schlechten Tag stürzen sich die Medien auf ihn. Solbakken wäre gerettet aber Podolski unter Druck. Umgekehrt ist es genau so. Läuft Solbakkens System nun nicht aber Podolski gewinnt durch 1-2 Einzelaktionen das Spiel alleine, oder macht den Antreiber, ist plötzlich die Kapitainsentscheidung wieder falsch und Solbakkens Position wird trotz eines Sieges weiter geschwächt.
diese Nebenkriegsschauplätze sind unnötig und tun eigentlich nichts zur Sache. Leider sind die Themen aber in der Welt und werden fortgeführt werden. Meiner Meinung nach war das alles ziemlich vorhersehbar und das ist der Grund für meine Kritik an einem Trainer, den ich sowohl fachlich als auch als Typ eigentlich für einen sehr guten Trainer halte. Ich kritisiere lediglich das schnelle Tempo das er bei seinen Maßnahmen an den Tag gelegt hat und die mangelnde Berücksichtigung der medialen bzw. meinungsbildenenden Konsequenzen seiner Entscheidungen.
18.08.2011 - 09:23 Uhr
Herrliche Analyse Valen! :cool
18.08.2011 - 10:41 Uhr
Zitat von Valen:
...
Das wirklich witzige ist, ich kann eigentlich fast deinen gesamten Beitrag mit meinem allerbesten Gewissen unterschreiben. ;)
Das alles (oder vieles) ist aber eben in meinen Augen im "eigenen" Verantwortungsbereich der kölner Fans und Medien zu suchen. Man kann sicherlich behaupten, dass Solbakken auf diese Dinge (Auswirkungen seiner Handlungen in Medien und bei den Fans) keinerlei Rücksicht genommen hat, da kann man ihn gar als rücksichtslos beschreiben.
Aber ich sag's Dir ehrlich, ich brauche keinen Trainer in Köln der Entscheidungen trifft aufgrund eines besseren Medienechos oder der Fanbeliebtheit.
Das "Projekt" Solbakken ist ganz sicher ein hochbrisantes und ein extrem risikoreiches. Der Trainer ist quasi schon vor dem ersten Saisonspiel verbrannt worden durch den ganzen Wirbel und bis er sich aus der Asche mal rausgephoenixt hat, müssen viele Siege und viele Punkte und Tore in langen, langen Wochen und Monaten her. Vielleicht gelingt es auch nicht und wir erleben ihn hier viel kürzer als wir alle denken. Who knows.
Die Alternative wäre eben gewesen, einen Trainer zu nehmen der wenig Aufsehen erregt, altbekannte Taktiken, Trainingsmethoden und Verhaltensweisen mitbringt in der Hoffnung, dass wir uns weiter im unteren oder mittleren Drittel der Liga halten und das ganze sich erstmal stabilisiert, bevor man anfängt grundlegende Veränderungen vorzunehmen. Wenn ich deine Posts richtig interpretiere, dann hättest Du diesem Weg zumindest anteilig etwas abgewinnen können. Wenn nicht, entschuldige ich mich hiermit für die falsche Interpretation. ;)
Mit der beschriebenen Alternative, hätte ich sogar auch gut Leben können, wobei man natürlich auch mit so einem Mann ganz plötzlich tief im Abstiegsstrudel stecken kann und rund um das GBH herum alles mögliche passieren kann was für Aufregung sorgt, das wird man bei "uns" wohl nie ausschliessen können. :D
Aber mal abgesehen von der Trainerentscheidung die nun mal gefallen ist und abgesehen davon, ob man Finke, Solbakken, was sie sagen und was sie tuen gut findet, geht mir nun permanent durch den Kopf, was uns wohl die Zukunft diesbetreffend bringt. Ich denke ich spreche für die meisten von uns wenn ich sage, dass ich hoffe das wir nun endlich ein paar Punkte einfahren, Ruhe einkehrt und somit endlich mal eine realisitische Chance für den Trainerstab besteht, mit der Mannschaft weiter zu arbeiten und wirklich eine Basis aufzubauen, auf der die von vielen gewünschte sportliche Entwicklung und Änderung der Strukturen und Verhaltensweisen des Vereins auch solide aufgebaut werden kann.
Übrigens, ich schulde Dir ein Bier. :D
...
Das wirklich witzige ist, ich kann eigentlich fast deinen gesamten Beitrag mit meinem allerbesten Gewissen unterschreiben. ;)
Das alles (oder vieles) ist aber eben in meinen Augen im "eigenen" Verantwortungsbereich der kölner Fans und Medien zu suchen. Man kann sicherlich behaupten, dass Solbakken auf diese Dinge (Auswirkungen seiner Handlungen in Medien und bei den Fans) keinerlei Rücksicht genommen hat, da kann man ihn gar als rücksichtslos beschreiben.
Aber ich sag's Dir ehrlich, ich brauche keinen Trainer in Köln der Entscheidungen trifft aufgrund eines besseren Medienechos oder der Fanbeliebtheit.
Das "Projekt" Solbakken ist ganz sicher ein hochbrisantes und ein extrem risikoreiches. Der Trainer ist quasi schon vor dem ersten Saisonspiel verbrannt worden durch den ganzen Wirbel und bis er sich aus der Asche mal rausgephoenixt hat, müssen viele Siege und viele Punkte und Tore in langen, langen Wochen und Monaten her. Vielleicht gelingt es auch nicht und wir erleben ihn hier viel kürzer als wir alle denken. Who knows.
Die Alternative wäre eben gewesen, einen Trainer zu nehmen der wenig Aufsehen erregt, altbekannte Taktiken, Trainingsmethoden und Verhaltensweisen mitbringt in der Hoffnung, dass wir uns weiter im unteren oder mittleren Drittel der Liga halten und das ganze sich erstmal stabilisiert, bevor man anfängt grundlegende Veränderungen vorzunehmen. Wenn ich deine Posts richtig interpretiere, dann hättest Du diesem Weg zumindest anteilig etwas abgewinnen können. Wenn nicht, entschuldige ich mich hiermit für die falsche Interpretation. ;)
Mit der beschriebenen Alternative, hätte ich sogar auch gut Leben können, wobei man natürlich auch mit so einem Mann ganz plötzlich tief im Abstiegsstrudel stecken kann und rund um das GBH herum alles mögliche passieren kann was für Aufregung sorgt, das wird man bei "uns" wohl nie ausschliessen können. :D
Aber mal abgesehen von der Trainerentscheidung die nun mal gefallen ist und abgesehen davon, ob man Finke, Solbakken, was sie sagen und was sie tuen gut findet, geht mir nun permanent durch den Kopf, was uns wohl die Zukunft diesbetreffend bringt. Ich denke ich spreche für die meisten von uns wenn ich sage, dass ich hoffe das wir nun endlich ein paar Punkte einfahren, Ruhe einkehrt und somit endlich mal eine realisitische Chance für den Trainerstab besteht, mit der Mannschaft weiter zu arbeiten und wirklich eine Basis aufzubauen, auf der die von vielen gewünschte sportliche Entwicklung und Änderung der Strukturen und Verhaltensweisen des Vereins auch solide aufgebaut werden kann.
Übrigens, ich schulde Dir ein Bier. :D
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BlankOmat am 18.08.2011 um 10:42 Uhr bearbeitet
18.08.2011 - 11:23 Uhr
Zitat von Valen:
ZU guter letzt kam dann nocht die Kapitains-Diskussion. Auch hier ist es natürlich Solbakkens gutes Recht, aber auch Podolski hat einen Anspruch nicht vorgeführt zu werden. Und selbst wenn die Maßnahme gut und richtig ist, ist da immer noch die Art und weise wie das Thema umgesetzt wurde und vor allem wie die Außenwirkung war.
Vielleicht schätze ich die Situation auch falsch ein, aber auf welche Art hätte Solbakken Podolski _nicht_ vorgeführt, als er seine Entscheidung für einen anderen Kapitän bekannt gegeben hat?
Den Berichten aus dem Trainingsthread nach reden Podolski und Solbakken in Einzelgesprächen in guter Stimmung miteinander, die getroffenen Aussagen der beiden passen auch zu einander:
"Ich bin enttäuscht, aber ich respektiere den Trainer und seine Entscheidung."
"Ich verstehe Lukas' Enttäuschung. Er ist ein sehr wichtiger Spieler, aber ich muss die Entscheidungen für die Mannschaft treffen."
Podolski wirkt auf mich nicht wie jemand, der sich vorgeführt fühlt.
Dass das Beobachtbare und das Berichtete rund um den FC schon mal auseinander gehen, ist doch nicht neu und wird durch die ablehnende Haltung gegenüber der versuchten Einflussnahme durch die Presse auch als widriger Umstand akzeptiert. Ein Umstand, dem man mindestens standhalten oder sich sogar widersetzen muss, um in Köln arbeiten zu können.
Der FC ist finanziell gar nicht und somit vom Spielerkader fast gar nicht in der Lage eine Veränderung hin zum Positiven zu bewerkstelligen.
Deswegen versucht man es über eine Position, von der aus durch eine einzige Person die Möglichkeit besteht, Dinge zum Besseren zu wenden: den Trainer.
Mal schauen, wann meine Hoffnung und die Realität sich annähern. Oder ob? :/:
ZU guter letzt kam dann nocht die Kapitains-Diskussion. Auch hier ist es natürlich Solbakkens gutes Recht, aber auch Podolski hat einen Anspruch nicht vorgeführt zu werden. Und selbst wenn die Maßnahme gut und richtig ist, ist da immer noch die Art und weise wie das Thema umgesetzt wurde und vor allem wie die Außenwirkung war.
Vielleicht schätze ich die Situation auch falsch ein, aber auf welche Art hätte Solbakken Podolski _nicht_ vorgeführt, als er seine Entscheidung für einen anderen Kapitän bekannt gegeben hat?
Den Berichten aus dem Trainingsthread nach reden Podolski und Solbakken in Einzelgesprächen in guter Stimmung miteinander, die getroffenen Aussagen der beiden passen auch zu einander:
"Ich bin enttäuscht, aber ich respektiere den Trainer und seine Entscheidung."
"Ich verstehe Lukas' Enttäuschung. Er ist ein sehr wichtiger Spieler, aber ich muss die Entscheidungen für die Mannschaft treffen."
Podolski wirkt auf mich nicht wie jemand, der sich vorgeführt fühlt.
Dass das Beobachtbare und das Berichtete rund um den FC schon mal auseinander gehen, ist doch nicht neu und wird durch die ablehnende Haltung gegenüber der versuchten Einflussnahme durch die Presse auch als widriger Umstand akzeptiert. Ein Umstand, dem man mindestens standhalten oder sich sogar widersetzen muss, um in Köln arbeiten zu können.
Der FC ist finanziell gar nicht und somit vom Spielerkader fast gar nicht in der Lage eine Veränderung hin zum Positiven zu bewerkstelligen.
Deswegen versucht man es über eine Position, von der aus durch eine einzige Person die Möglichkeit besteht, Dinge zum Besseren zu wenden: den Trainer.
Mal schauen, wann meine Hoffnung und die Realität sich annähern. Oder ob? :/:
18.08.2011 - 14:12 Uhr
Zitat von burns:
Vielleicht schätze ich die Situation auch falsch ein, aber auf welche Art hätte Solbakken Podolski _nicht_ vorgeführt, als er seine Entscheidung für einen anderen Kapitän bekannt gegeben hat?
Den Berichten aus dem Trainingsthread nach reden Podolski und Solbakken in Einzelgesprächen in guter Stimmung miteinander, die getroffenen Aussagen der beiden passen auch zu einander:
"Ich bin enttäuscht, aber ich respektiere den Trainer und seine Entscheidung."
"Ich verstehe Lukas' Enttäuschung. Er ist ein sehr wichtiger Spieler, aber ich muss die Entscheidungen für die Mannschaft treffen."
Podolski wirkt auf mich nicht wie jemand, der sich vorgeführt fühlt.
Dass das Beobachtbare und das Berichtete rund um den FC schon mal auseinander gehen, ist doch nicht neu und wird durch die ablehnende Haltung gegenüber der versuchten Einflussnahme durch die Presse auch als widriger Umstand akzeptiert. Ein Umstand, dem man mindestens standhalten oder sich sogar widersetzen muss, um in Köln arbeiten zu können.
Der FC ist finanziell gar nicht und somit vom Spielerkader fast gar nicht in der Lage eine Veränderung hin zum Positiven zu bewerkstelligen.
Deswegen versucht man es über eine Position, von der aus durch eine einzige Person die Möglichkeit besteht, Dinge zum Besseren zu wenden: den Trainer.
Mal schauen, wann meine Hoffnung und die Realität sich annähern. Oder ob? :/:
Momentan gibt es hier ja wirklich viele Gute und gut-geschriebene Posts.
Das Niveau ist also um einiges höher als das momentane Niveau der FC-Spiele. ;)
Ich stimme mit deinem Beitrag durchaus überein.
Wollte nur noch anführen, dass auch Solbakken uns Geld gekostet hat.
Ablöse (was ja nicht so oft der Fall ist bei Trainern) und ein durchaus anständiges Gehalt.
Hier hätte man es preiswerter haben können, falls man sich für jemand Anderes entschieden hätte.
Vielleicht schätze ich die Situation auch falsch ein, aber auf welche Art hätte Solbakken Podolski _nicht_ vorgeführt, als er seine Entscheidung für einen anderen Kapitän bekannt gegeben hat?
Den Berichten aus dem Trainingsthread nach reden Podolski und Solbakken in Einzelgesprächen in guter Stimmung miteinander, die getroffenen Aussagen der beiden passen auch zu einander:
"Ich bin enttäuscht, aber ich respektiere den Trainer und seine Entscheidung."
"Ich verstehe Lukas' Enttäuschung. Er ist ein sehr wichtiger Spieler, aber ich muss die Entscheidungen für die Mannschaft treffen."
Podolski wirkt auf mich nicht wie jemand, der sich vorgeführt fühlt.
Dass das Beobachtbare und das Berichtete rund um den FC schon mal auseinander gehen, ist doch nicht neu und wird durch die ablehnende Haltung gegenüber der versuchten Einflussnahme durch die Presse auch als widriger Umstand akzeptiert. Ein Umstand, dem man mindestens standhalten oder sich sogar widersetzen muss, um in Köln arbeiten zu können.
Der FC ist finanziell gar nicht und somit vom Spielerkader fast gar nicht in der Lage eine Veränderung hin zum Positiven zu bewerkstelligen.
Deswegen versucht man es über eine Position, von der aus durch eine einzige Person die Möglichkeit besteht, Dinge zum Besseren zu wenden: den Trainer.
Mal schauen, wann meine Hoffnung und die Realität sich annähern. Oder ob? :/:
Momentan gibt es hier ja wirklich viele Gute und gut-geschriebene Posts.
Das Niveau ist also um einiges höher als das momentane Niveau der FC-Spiele. ;)
Ich stimme mit deinem Beitrag durchaus überein.
Wollte nur noch anführen, dass auch Solbakken uns Geld gekostet hat.
Ablöse (was ja nicht so oft der Fall ist bei Trainern) und ein durchaus anständiges Gehalt.
Hier hätte man es preiswerter haben können, falls man sich für jemand Anderes entschieden hätte.
18.08.2011 - 17:32 Uhr
Zitat von white_canvas:
Wollte nur noch anführen, dass auch Solbakken uns Geld gekostet hat.
Ablöse (was ja nicht so oft der Fall ist bei Trainern) und ein durchaus anständiges Gehalt.
Hier hätte man es preiswerter haben können, falls man sich für jemand Anderes entschieden hätte.
Klar, wie CD in der 2ten Liga.... wieviel waren es??? hmm, ich glaube über 2,3 Mio EUR pro Jahr...
auch ein Klopp, Slomka etc. liegen beim Jahresgehalt über 2 Mio pro Jahr... dann ist es die eine Mio für Solbakken ein Schnäppchen (auch mit Ablöse ist es immer noch weniger... ) also...
aber finde auch gut, dass die Qualität hier zunimmt...
Wollte nur noch anführen, dass auch Solbakken uns Geld gekostet hat.
Ablöse (was ja nicht so oft der Fall ist bei Trainern) und ein durchaus anständiges Gehalt.
Hier hätte man es preiswerter haben können, falls man sich für jemand Anderes entschieden hätte.
Klar, wie CD in der 2ten Liga.... wieviel waren es??? hmm, ich glaube über 2,3 Mio EUR pro Jahr...
auch ein Klopp, Slomka etc. liegen beim Jahresgehalt über 2 Mio pro Jahr... dann ist es die eine Mio für Solbakken ein Schnäppchen (auch mit Ablöse ist es immer noch weniger... ) also...
aber finde auch gut, dass die Qualität hier zunimmt...
19.08.2011 - 14:14 Uhr
...mir gefällt der Ståle einfach:
Zitat
Stale Solbakken auf die Frage, wie wichtig die Ankunft seiner Frau Anniken für ihn sei: "Sie versteht das Konzept."
Auch die schlechte Bilanz gegen den Gegner vom Samstag konnte seine Stimmung nicht trüben: "Mit diesem Trainer hat Köln noch nie gegen Kaiserslautern verloren."
http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/556733/artikel_rensing-faellt-aus---fragezeichen-hinter-podolski.html
:D
Zitat
Stale Solbakken auf die Frage, wie wichtig die Ankunft seiner Frau Anniken für ihn sei: "Sie versteht das Konzept."
Auch die schlechte Bilanz gegen den Gegner vom Samstag konnte seine Stimmung nicht trüben: "Mit diesem Trainer hat Köln noch nie gegen Kaiserslautern verloren."
http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/556733/artikel_rensing-faellt-aus---fragezeichen-hinter-podolski.html
:D
19.08.2011 - 15:03 Uhr
Mir auch!
Endlich mal einer, das alles nicht so verbissen sieht und sich locker gibt, auch wenn es innerlich in ihm ein wenig anders aussehen mag. Denn ehrgeizig ist auch er zweifellos!
Durch sein persönliches Schicksal weiß er aber, seine Lebensinhalte zu priorisieren.
Hättet ihr euch eine solche Aussage von einem Christoph Daum vorstellen können, oder einem Zvonimir Soldo?
Endlich mal einer, das alles nicht so verbissen sieht und sich locker gibt, auch wenn es innerlich in ihm ein wenig anders aussehen mag. Denn ehrgeizig ist auch er zweifellos!
Durch sein persönliches Schicksal weiß er aber, seine Lebensinhalte zu priorisieren.
Hättet ihr euch eine solche Aussage von einem Christoph Daum vorstellen können, oder einem Zvonimir Soldo?
19.08.2011 - 15:56 Uhr
@StALT0269le: Wenn eine Frau dieses Konzept versteht, dann ist es zu kompliziert.
19.08.2011 - 19:38 Uhr
Nen saucoolen Trainer habt ihr - das muss man Euch lassen. Hoffentlich bekommt er die Zeit, die er braucht. Ist ja das erste Mal seit langem, dass Köln und Gladbach kompetent trainiert werden.
Und meine absolute Hochachtung vor vielen Postings hier in diesem Thread.
So ein Niveau würd ich mir woanders auch mal wünschen. Hut ab.
Und meine absolute Hochachtung vor vielen Postings hier in diesem Thread.
So ein Niveau würd ich mir woanders auch mal wünschen. Hut ab.
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