Stadionknigge, oder: was ist los mit uns?
19.06.2015 - 16:58 Uhr
20.03.2016 - 11:23 Uhr
Was ich dir nur dazu sagen kann ist, sich an den Verein, das Fanprojekt und die Rot-Weiße-Hilfe zu wenden und mindestens zu versuchen diese Gegendarstellung drucken zu lassen.
Alternativ könnte ich dir auch die Adresse eines renommierten Anwalts in Zweibrücken geben, der bundesweit für Gewalttaten gegen Fußballfans bekannt ist.
Sollte es tatsächlich so gewesen sein, wie von dir geschildert wurde, dann könnte man in dem Vorgehen der Polizei ein Überschreiten des Verhältnismäßigkeitsgebots sehen. In dubio pro Polizeibeamter wird aber wohl leider von einer Putativgefahr oder Anscheinsgefahr ausgegangen, weshalb die Geschädigten wohl leer ausgehen werden.
Nichtsdestotrotz würde ich dir raten, dass wenn die Beschwerden bis heute Abend nicht abklingen, du in die Notaufnahme oder zum ärztlichen Notdienst gehst und dir die Verletzung/Reizung attestieren lässt. Im Falle des Falles wäre das nämlich tatsächlich wichtig
Alternativ könnte ich dir auch die Adresse eines renommierten Anwalts in Zweibrücken geben, der bundesweit für Gewalttaten gegen Fußballfans bekannt ist.
Sollte es tatsächlich so gewesen sein, wie von dir geschildert wurde, dann könnte man in dem Vorgehen der Polizei ein Überschreiten des Verhältnismäßigkeitsgebots sehen. In dubio pro Polizeibeamter wird aber wohl leider von einer Putativgefahr oder Anscheinsgefahr ausgegangen, weshalb die Geschädigten wohl leer ausgehen werden.
Nichtsdestotrotz würde ich dir raten, dass wenn die Beschwerden bis heute Abend nicht abklingen, du in die Notaufnahme oder zum ärztlichen Notdienst gehst und dir die Verletzung/Reizung attestieren lässt. Im Falle des Falles wäre das nämlich tatsächlich wichtig
20.03.2016 - 11:36 Uhr
Zitat von Betzenberg1985
Ich war Augenzeuge in Köln. Hier mein Bericht. Einige Leute werden mir eh nicht glauben, weil ich wohl deren Weltbild zerstöre, aber was ich hier schreibe ist 100% wahr.
Auf der Rückfahrt von Düsseldorf wurde ein Dienstabteil betreten. Das ist richtig. Es wurde allerdings nicht gestürmt, keine Person ist körperlich zu Schaden gekommen. Es war auch nicht das Abteil vorne im Zug, sondern ein leeres in der Mitte des Zuges. Es wurde hier Musik über die Lautsprecher abgespielt. Sicherlich net besonders toll, aber ich würde das als Lausbubenstreich bezeichnen. Der Zug hat daraufhin das erste Mal gehalten. Es waren Zivilbeamte der Bundespolizei Kaiserslautern sowie ein Mitarbeiter des Fanprojekts im Zug. Diese haben dann geregelt, dass das Abteil geräumt und abgeschlossen wird. Diese wurde auch von der Polizei überprüft. Somit war die Situation eigentlich erledigt und die Fahrt ging weiter.
In Köln am Bahnhof positionierten sich plötzlich Polizeibeamte vor dem Zug. Diese betraten ohne ersichtlichen Grund einen komplett vollen Bereich und schubbsten mehrere FCK Fans unsanft zur Seite. Als ein Fan die Beamten auf ihr Verhalten ansprach packte einer den Fan an seinen Hoden (!!!). Dass sich dies nicht gefallen gelassen wurde, ist für mich auch klar. Dabei fing die Polizei jedoch an Pfefferspray in einen vollen Zug zu sprühen, woraufhin das Abteil fluchtartig verlassen wurde. Statt sich jetzt zurückzuziehen wurde auf dem Bahngleis weiterhin auf die FCK Pfefferspray gesprüht und Hunde sowie Schlagstöcke eingesetzt. Es stimmt, dass sich die FCK Fans zur Wehr gesetzt haben, aber es wurden keine Eisenstangen benutzt und auch von einem fliegenden Feuerlöscher habe ich nichts gesehen.
Die Schuld an der Eskalation lag hier eindeutig bei der Polizei. Pfefferspray in ein randvolles Abteil zu sprühen geht gar nicht. In Kriegen ist Pfefferspray als chemisches Kampfmittel übrigens verboten.
Ach ja kurz noch zu mir. Ich habe lediglich den Zug verlassen, da dieser nicht mehr weiterfuhr. Dabei bin ich durch das Abteil gelaufen, wo von der Polizei eingenebelt wurde. Es ist inzwischen Sonntag und der Vorfall liegt über 12 Stunden zurück. Trotzdem habe ich noch teilweise Reishusten und merke im Hals noch das Pfefferspray. Das obwohl ich überhaupt nichts gemerkt habe.
Wenn diese Einheit auch an Silvester im Einsatz war, wundert mich gar nichts mehr.
So und jetzt Feuer frei. Freu mich schon wieder auf die Personen, die meinen Bericht in Zweifel ziehen, weil sie ja objektive Quellen wie Polizeibericht oder Express zitieren...
Ich war Augenzeuge in Köln. Hier mein Bericht. Einige Leute werden mir eh nicht glauben, weil ich wohl deren Weltbild zerstöre, aber was ich hier schreibe ist 100% wahr.
Auf der Rückfahrt von Düsseldorf wurde ein Dienstabteil betreten. Das ist richtig. Es wurde allerdings nicht gestürmt, keine Person ist körperlich zu Schaden gekommen. Es war auch nicht das Abteil vorne im Zug, sondern ein leeres in der Mitte des Zuges. Es wurde hier Musik über die Lautsprecher abgespielt. Sicherlich net besonders toll, aber ich würde das als Lausbubenstreich bezeichnen. Der Zug hat daraufhin das erste Mal gehalten. Es waren Zivilbeamte der Bundespolizei Kaiserslautern sowie ein Mitarbeiter des Fanprojekts im Zug. Diese haben dann geregelt, dass das Abteil geräumt und abgeschlossen wird. Diese wurde auch von der Polizei überprüft. Somit war die Situation eigentlich erledigt und die Fahrt ging weiter.
In Köln am Bahnhof positionierten sich plötzlich Polizeibeamte vor dem Zug. Diese betraten ohne ersichtlichen Grund einen komplett vollen Bereich und schubbsten mehrere FCK Fans unsanft zur Seite. Als ein Fan die Beamten auf ihr Verhalten ansprach packte einer den Fan an seinen Hoden (!!!). Dass sich dies nicht gefallen gelassen wurde, ist für mich auch klar. Dabei fing die Polizei jedoch an Pfefferspray in einen vollen Zug zu sprühen, woraufhin das Abteil fluchtartig verlassen wurde. Statt sich jetzt zurückzuziehen wurde auf dem Bahngleis weiterhin auf die FCK Pfefferspray gesprüht und Hunde sowie Schlagstöcke eingesetzt. Es stimmt, dass sich die FCK Fans zur Wehr gesetzt haben, aber es wurden keine Eisenstangen benutzt und auch von einem fliegenden Feuerlöscher habe ich nichts gesehen.
Die Schuld an der Eskalation lag hier eindeutig bei der Polizei. Pfefferspray in ein randvolles Abteil zu sprühen geht gar nicht. In Kriegen ist Pfefferspray als chemisches Kampfmittel übrigens verboten.
Ach ja kurz noch zu mir. Ich habe lediglich den Zug verlassen, da dieser nicht mehr weiterfuhr. Dabei bin ich durch das Abteil gelaufen, wo von der Polizei eingenebelt wurde. Es ist inzwischen Sonntag und der Vorfall liegt über 12 Stunden zurück. Trotzdem habe ich noch teilweise Reishusten und merke im Hals noch das Pfefferspray. Das obwohl ich überhaupt nichts gemerkt habe.
Wenn diese Einheit auch an Silvester im Einsatz war, wundert mich gar nichts mehr.
So und jetzt Feuer frei. Freu mich schon wieder auf die Personen, die meinen Bericht in Zweifel ziehen, weil sie ja objektive Quellen wie Polizeibericht oder Express zitieren...
Ich hatte jetzt dreimal das "Vergnügen" bei Auswärtsspielen in unschöne Szenen zwischen Fans und Polizei gezogen zu werden. Und IMMER war die Polizei schuld.... ^^
20.03.2016 - 12:05 Uhr
Zitat von Laudan
Ich hatte jetzt dreimal das "Vergnügen" bei Auswärtsspielen in unschöne Szenen zwischen Fans und Polizei gezogen zu werden. Und IMMER war die Polizei schuld.... ^^
Zitat von Betzenberg1985
Ich war Augenzeuge in Köln. Hier mein Bericht. Einige Leute werden mir eh nicht glauben, weil ich wohl deren Weltbild zerstöre, aber was ich hier schreibe ist 100% wahr.
Auf der Rückfahrt von Düsseldorf wurde ein Dienstabteil betreten. Das ist richtig. Es wurde allerdings nicht gestürmt, keine Person ist körperlich zu Schaden gekommen. Es war auch nicht das Abteil vorne im Zug, sondern ein leeres in der Mitte des Zuges. Es wurde hier Musik über die Lautsprecher abgespielt. Sicherlich net besonders toll, aber ich würde das als Lausbubenstreich bezeichnen. Der Zug hat daraufhin das erste Mal gehalten. Es waren Zivilbeamte der Bundespolizei Kaiserslautern sowie ein Mitarbeiter des Fanprojekts im Zug. Diese haben dann geregelt, dass das Abteil geräumt und abgeschlossen wird. Diese wurde auch von der Polizei überprüft. Somit war die Situation eigentlich erledigt und die Fahrt ging weiter.
In Köln am Bahnhof positionierten sich plötzlich Polizeibeamte vor dem Zug. Diese betraten ohne ersichtlichen Grund einen komplett vollen Bereich und schubbsten mehrere FCK Fans unsanft zur Seite. Als ein Fan die Beamten auf ihr Verhalten ansprach packte einer den Fan an seinen Hoden (!!!). Dass sich dies nicht gefallen gelassen wurde, ist für mich auch klar. Dabei fing die Polizei jedoch an Pfefferspray in einen vollen Zug zu sprühen, woraufhin das Abteil fluchtartig verlassen wurde. Statt sich jetzt zurückzuziehen wurde auf dem Bahngleis weiterhin auf die FCK Pfefferspray gesprüht und Hunde sowie Schlagstöcke eingesetzt. Es stimmt, dass sich die FCK Fans zur Wehr gesetzt haben, aber es wurden keine Eisenstangen benutzt und auch von einem fliegenden Feuerlöscher habe ich nichts gesehen.
Die Schuld an der Eskalation lag hier eindeutig bei der Polizei. Pfefferspray in ein randvolles Abteil zu sprühen geht gar nicht. In Kriegen ist Pfefferspray als chemisches Kampfmittel übrigens verboten.
Ach ja kurz noch zu mir. Ich habe lediglich den Zug verlassen, da dieser nicht mehr weiterfuhr. Dabei bin ich durch das Abteil gelaufen, wo von der Polizei eingenebelt wurde. Es ist inzwischen Sonntag und der Vorfall liegt über 12 Stunden zurück. Trotzdem habe ich noch teilweise Reishusten und merke im Hals noch das Pfefferspray. Das obwohl ich überhaupt nichts gemerkt habe.
Wenn diese Einheit auch an Silvester im Einsatz war, wundert mich gar nichts mehr.
So und jetzt Feuer frei. Freu mich schon wieder auf die Personen, die meinen Bericht in Zweifel ziehen, weil sie ja objektive Quellen wie Polizeibericht oder Express zitieren...
Ich war Augenzeuge in Köln. Hier mein Bericht. Einige Leute werden mir eh nicht glauben, weil ich wohl deren Weltbild zerstöre, aber was ich hier schreibe ist 100% wahr.
Auf der Rückfahrt von Düsseldorf wurde ein Dienstabteil betreten. Das ist richtig. Es wurde allerdings nicht gestürmt, keine Person ist körperlich zu Schaden gekommen. Es war auch nicht das Abteil vorne im Zug, sondern ein leeres in der Mitte des Zuges. Es wurde hier Musik über die Lautsprecher abgespielt. Sicherlich net besonders toll, aber ich würde das als Lausbubenstreich bezeichnen. Der Zug hat daraufhin das erste Mal gehalten. Es waren Zivilbeamte der Bundespolizei Kaiserslautern sowie ein Mitarbeiter des Fanprojekts im Zug. Diese haben dann geregelt, dass das Abteil geräumt und abgeschlossen wird. Diese wurde auch von der Polizei überprüft. Somit war die Situation eigentlich erledigt und die Fahrt ging weiter.
In Köln am Bahnhof positionierten sich plötzlich Polizeibeamte vor dem Zug. Diese betraten ohne ersichtlichen Grund einen komplett vollen Bereich und schubbsten mehrere FCK Fans unsanft zur Seite. Als ein Fan die Beamten auf ihr Verhalten ansprach packte einer den Fan an seinen Hoden (!!!). Dass sich dies nicht gefallen gelassen wurde, ist für mich auch klar. Dabei fing die Polizei jedoch an Pfefferspray in einen vollen Zug zu sprühen, woraufhin das Abteil fluchtartig verlassen wurde. Statt sich jetzt zurückzuziehen wurde auf dem Bahngleis weiterhin auf die FCK Pfefferspray gesprüht und Hunde sowie Schlagstöcke eingesetzt. Es stimmt, dass sich die FCK Fans zur Wehr gesetzt haben, aber es wurden keine Eisenstangen benutzt und auch von einem fliegenden Feuerlöscher habe ich nichts gesehen.
Die Schuld an der Eskalation lag hier eindeutig bei der Polizei. Pfefferspray in ein randvolles Abteil zu sprühen geht gar nicht. In Kriegen ist Pfefferspray als chemisches Kampfmittel übrigens verboten.
Ach ja kurz noch zu mir. Ich habe lediglich den Zug verlassen, da dieser nicht mehr weiterfuhr. Dabei bin ich durch das Abteil gelaufen, wo von der Polizei eingenebelt wurde. Es ist inzwischen Sonntag und der Vorfall liegt über 12 Stunden zurück. Trotzdem habe ich noch teilweise Reishusten und merke im Hals noch das Pfefferspray. Das obwohl ich überhaupt nichts gemerkt habe.
Wenn diese Einheit auch an Silvester im Einsatz war, wundert mich gar nichts mehr.
So und jetzt Feuer frei. Freu mich schon wieder auf die Personen, die meinen Bericht in Zweifel ziehen, weil sie ja objektive Quellen wie Polizeibericht oder Express zitieren...
Ich hatte jetzt dreimal das "Vergnügen" bei Auswärtsspielen in unschöne Szenen zwischen Fans und Polizei gezogen zu werden. Und IMMER war die Polizei schuld.... ^^
Bei solchem Pack ist doch IMMER die Polizei Schuld.Kennt man doch nicht anders.
20.03.2016 - 13:46 Uhr
Zitat von Extrablatt
Da muss man auch über Konsequenzen für den Verein nachdenken, was sich in Köln abspielt. Ausschluss vom Spielbetrieb um mal ein Zeichen zu setzen !!!!!
Da muss man auch über Konsequenzen für den Verein nachdenken, was sich in Köln abspielt. Ausschluss vom Spielbetrieb um mal ein Zeichen zu setzen !!!!!
Leute wie Du nehmen diesen Vorfall scheinbar auf die leichte Schulter, anders kann ich mir nicht vorstellen, warum Du nur 5 Ausrufezeichen verwendet hast.
Das ist mindestens sieben Stück wert, wenn nicht mehr!
Wann denkt endlich mal jemand an die Kinder?!?
20.03.2016 - 19:34 Uhr
Zitat von Betzenberg1985
Ich war Augenzeuge in Köln. Hier mein Bericht. Einige Leute werden mir eh nicht glauben, weil ich wohl deren Weltbild zerstöre, aber was ich hier schreibe ist 100% wahr.
Auf der Rückfahrt von Düsseldorf wurde ein Dienstabteil betreten. Das ist richtig. Es wurde allerdings nicht gestürmt, keine Person ist körperlich zu Schaden gekommen. Es war auch nicht das Abteil vorne im Zug, sondern ein leeres in der Mitte des Zuges. Es wurde hier Musik über die Lautsprecher abgespielt. Sicherlich net besonders toll, aber ich würde das als Lausbubenstreich bezeichnen. Der Zug hat daraufhin das erste Mal gehalten. Es waren Zivilbeamte der Bundespolizei Kaiserslautern sowie ein Mitarbeiter des Fanprojekts im Zug. Diese haben dann geregelt, dass das Abteil geräumt und abgeschlossen wird. Diese wurde auch von der Polizei überprüft. Somit war die Situation eigentlich erledigt und die Fahrt ging weiter.
In Köln am Bahnhof positionierten sich plötzlich Polizeibeamte vor dem Zug. Diese betraten ohne ersichtlichen Grund einen komplett vollen Bereich und schubbsten mehrere FCK Fans unsanft zur Seite. Als ein Fan die Beamten auf ihr Verhalten ansprach packte einer den Fan an seinen Hoden (!!!). Dass sich dies nicht gefallen gelassen wurde, ist für mich auch klar. Dabei fing die Polizei jedoch an Pfefferspray in einen vollen Zug zu sprühen, woraufhin das Abteil fluchtartig verlassen wurde. Statt sich jetzt zurückzuziehen wurde auf dem Bahngleis weiterhin auf die FCK Pfefferspray gesprüht und Hunde sowie Schlagstöcke eingesetzt. Es stimmt, dass sich die FCK Fans zur Wehr gesetzt haben, aber es wurden keine Eisenstangen benutzt und auch von einem fliegenden Feuerlöscher habe ich nichts gesehen.
Die Schuld an der Eskalation lag hier eindeutig bei der Polizei. Pfefferspray in ein randvolles Abteil zu sprühen geht gar nicht. In Kriegen ist Pfefferspray als chemisches Kampfmittel übrigens verboten.
Ach ja kurz noch zu mir. Ich habe lediglich den Zug verlassen, da dieser nicht mehr weiterfuhr. Dabei bin ich durch das Abteil gelaufen, wo von der Polizei eingenebelt wurde. Es ist inzwischen Sonntag und der Vorfall liegt über 12 Stunden zurück. Trotzdem habe ich noch teilweise Reishusten und merke im Hals noch das Pfefferspray. Das obwohl ich überhaupt nichts gemerkt habe.
Wenn diese Einheit auch an Silvester im Einsatz war, wundert mich gar nichts mehr.
So und jetzt Feuer frei. Freu mich schon wieder auf die Personen, die meinen Bericht in Zweifel ziehen, weil sie ja objektive Quellen wie Polizeibericht oder Express zitieren...
Ich war Augenzeuge in Köln. Hier mein Bericht. Einige Leute werden mir eh nicht glauben, weil ich wohl deren Weltbild zerstöre, aber was ich hier schreibe ist 100% wahr.
Auf der Rückfahrt von Düsseldorf wurde ein Dienstabteil betreten. Das ist richtig. Es wurde allerdings nicht gestürmt, keine Person ist körperlich zu Schaden gekommen. Es war auch nicht das Abteil vorne im Zug, sondern ein leeres in der Mitte des Zuges. Es wurde hier Musik über die Lautsprecher abgespielt. Sicherlich net besonders toll, aber ich würde das als Lausbubenstreich bezeichnen. Der Zug hat daraufhin das erste Mal gehalten. Es waren Zivilbeamte der Bundespolizei Kaiserslautern sowie ein Mitarbeiter des Fanprojekts im Zug. Diese haben dann geregelt, dass das Abteil geräumt und abgeschlossen wird. Diese wurde auch von der Polizei überprüft. Somit war die Situation eigentlich erledigt und die Fahrt ging weiter.
In Köln am Bahnhof positionierten sich plötzlich Polizeibeamte vor dem Zug. Diese betraten ohne ersichtlichen Grund einen komplett vollen Bereich und schubbsten mehrere FCK Fans unsanft zur Seite. Als ein Fan die Beamten auf ihr Verhalten ansprach packte einer den Fan an seinen Hoden (!!!). Dass sich dies nicht gefallen gelassen wurde, ist für mich auch klar. Dabei fing die Polizei jedoch an Pfefferspray in einen vollen Zug zu sprühen, woraufhin das Abteil fluchtartig verlassen wurde. Statt sich jetzt zurückzuziehen wurde auf dem Bahngleis weiterhin auf die FCK Pfefferspray gesprüht und Hunde sowie Schlagstöcke eingesetzt. Es stimmt, dass sich die FCK Fans zur Wehr gesetzt haben, aber es wurden keine Eisenstangen benutzt und auch von einem fliegenden Feuerlöscher habe ich nichts gesehen.
Die Schuld an der Eskalation lag hier eindeutig bei der Polizei. Pfefferspray in ein randvolles Abteil zu sprühen geht gar nicht. In Kriegen ist Pfefferspray als chemisches Kampfmittel übrigens verboten.
Ach ja kurz noch zu mir. Ich habe lediglich den Zug verlassen, da dieser nicht mehr weiterfuhr. Dabei bin ich durch das Abteil gelaufen, wo von der Polizei eingenebelt wurde. Es ist inzwischen Sonntag und der Vorfall liegt über 12 Stunden zurück. Trotzdem habe ich noch teilweise Reishusten und merke im Hals noch das Pfefferspray. Das obwohl ich überhaupt nichts gemerkt habe.
Wenn diese Einheit auch an Silvester im Einsatz war, wundert mich gar nichts mehr.
So und jetzt Feuer frei. Freu mich schon wieder auf die Personen, die meinen Bericht in Zweifel ziehen, weil sie ja objektive Quellen wie Polizeibericht oder Express zitieren...
Lustige Anekdote:
-Zugführer fordert alle Fans (paar hundert) auf, den Zug zu verlassen
- draußen wartend: Polizei wartend mit Knüppeln und Polizeihunden ohne Maulkorb
Man hatte als Fan, der einfach nur im Zug war die Wahl ne Ladung Pfefferspray abzubekommen oder draußen von einem der unnötig gewaltbereiten Polizisten angegriffen zu werden. Alle, die hier nach dem Lesen von medialen Berichten laut Polizeiangaben Kollektivstrafen gegen die 400 Fans + sonstigen Dünnpfiff forderten, ihr seid lächerlich!
Lest die Berichte beider Seiten durch, bevor ihr mit eurer manipulierten Meinung meint irgendwelche Anhänger als Randalierer oder Chaoten zu betiteln.
Hier die Antwort der Rot-Weißen Hilfe, deckt sich großteils mit den Aussagen von Betzenberg1885
Edit: Der von dir angesprochene Feuerlöscher, den gab es wirklich, der flog auf das Gleis in Richtung der Leute, die nebenan auf den ICE warteten. Neben diesen Bahnmülleimern, die auf den Gleisen waren (wie die dort hin kamem, hab ich allerdings nicht gesehn, dafür war ich zu lange im Zug)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von schorlefrontt am 20.03.2016 um 19:41 Uhr bearbeitet
20.03.2016 - 19:40 Uhr
Zitat von Betzenberg1985
...
Auf der Rückfahrt von Düsseldorf wurde ein Dienstabteil betreten. Das ist richtig. Es wurde allerdings nicht gestürmt, keine Person ist körperlich zu Schaden gekommen. Es war auch nicht das Abteil vorne im Zug, sondern ein leeres in der Mitte des Zuges. Es wurde hier Musik über die Lautsprecher abgespielt. Sicherlich net besonders toll, aber ich würde das als Lausbubenstreich bezeichnen.
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Auf der Rückfahrt von Düsseldorf wurde ein Dienstabteil betreten. Das ist richtig. Es wurde allerdings nicht gestürmt, keine Person ist körperlich zu Schaden gekommen. Es war auch nicht das Abteil vorne im Zug, sondern ein leeres in der Mitte des Zuges. Es wurde hier Musik über die Lautsprecher abgespielt. Sicherlich net besonders toll, aber ich würde das als Lausbubenstreich bezeichnen.
Naja, Lausbubenstreich klingt sehr harmlos. Und was heißt denn, "wurde ein Dienstabteil betreten"? Es stand offen?
Aber selbst wenn, da hatten die Leute einfach nichts zu suchen.
Dass die Polizei in Köln gerade mächtig unter Erfogsdruck steht, kommt in dieser Situation verschärfend hinzu.
20.03.2016 - 19:44 Uhr
Zitat von OlafMarschall
edith: Irgendwas hat der eine oder andere dann doch in der Hand.
Quelle: www.express.de
Wie Bundespolizei-Sprecher Jens Flören auf EXPRESS-Nachfrage erklärte, gingen einige Fans gegen 17 Uhr „mit Eisenstangen und Feuerlöschern“ auf die Beamten los.
In dem Video ist aber nichts davon zu sehen. edith: Irgendwas hat der eine oder andere dann doch in der Hand.
Das Video ist hier wenig hilfreich, die Situation eskalierte direkt, als wir in Köln ankamen. Das dort gezeige Video war deutlich später, wir mussten rund eine Stunde in Köln stehen und auf den nächsten Zug warten, die Zeit nutzte man dann halt um gemeinsam zu singen, daher stammt das Video.
Zitat von Hegermeister
Naja, Lausbubenstreich klingt sehr harmlos. Und was heißt denn, "wurde ein Dienstabteil betreten"? Es stand offen?
Aber selbst wenn, da hatten die Leute einfach nichts zu suchen.
Dass die Polizei in Köln gerade mächtig unter Erfogsdruck steht, kommt in dieser Situation verschärfend hinzu.
Zitat von Betzenberg1985
...
Auf der Rückfahrt von Düsseldorf wurde ein Dienstabteil betreten. Das ist richtig. Es wurde allerdings nicht gestürmt, keine Person ist körperlich zu Schaden gekommen. Es war auch nicht das Abteil vorne im Zug, sondern ein leeres in der Mitte des Zuges. Es wurde hier Musik über die Lautsprecher abgespielt. Sicherlich net besonders toll, aber ich würde das als Lausbubenstreich bezeichnen.
...
Auf der Rückfahrt von Düsseldorf wurde ein Dienstabteil betreten. Das ist richtig. Es wurde allerdings nicht gestürmt, keine Person ist körperlich zu Schaden gekommen. Es war auch nicht das Abteil vorne im Zug, sondern ein leeres in der Mitte des Zuges. Es wurde hier Musik über die Lautsprecher abgespielt. Sicherlich net besonders toll, aber ich würde das als Lausbubenstreich bezeichnen.
Naja, Lausbubenstreich klingt sehr harmlos. Und was heißt denn, "wurde ein Dienstabteil betreten"? Es stand offen?
Aber selbst wenn, da hatten die Leute einfach nichts zu suchen.
Dass die Polizei in Köln gerade mächtig unter Erfogsdruck steht, kommt in dieser Situation verschärfend hinzu.
Laut Rot-Weiße Hilfe stand das offen, es wurde laut Lieder vom Handy abgespielt, Lieder wie "Die immer lacht" oder Helene Fischer, von daher trifft es "Lausbubenstreich" ganz gut, wobei ich da genaueres nicht mitbekommen hatte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von schorlefrontt am 20.03.2016 um 19:46 Uhr bearbeitet
20.03.2016 - 19:46 Uhr
Klingt nach "Ein paar Fans benehmen sich kacke, ein paar Polizisten ebenfalls". Das Problem dabei: die Polizei hat einerseits ganz andere Möglichkeiten, andererseits erwarte ich von dieser Institution auch, diese nur im Notfall zu nutzen.
Man sollte an der Stelle aber auch nachvollziehen können, dass die Polizei so reagiert, wenn sie eine Meldung der Art "Zug voller randalierender Fans fährt ein" bekommt. Es steht nämlich zu bezweifeln, dass die Polizei hier optimal informiert war. Die haben Gefahr im Verzug gemeldet bekommen und entsprechend reagiert.
Beste Grüße
Lullaby
Man sollte an der Stelle aber auch nachvollziehen können, dass die Polizei so reagiert, wenn sie eine Meldung der Art "Zug voller randalierender Fans fährt ein" bekommt. Es steht nämlich zu bezweifeln, dass die Polizei hier optimal informiert war. Die haben Gefahr im Verzug gemeldet bekommen und entsprechend reagiert.
Beste Grüße
Lullaby
20.03.2016 - 19:55 Uhr
Zitat von Betzenberg1985
Es waren Zivilbeamte der Bundespolizei Kaiserslautern sowie ein Mitarbeiter des Fanprojekts im Zug. Diese haben dann geregelt, dass das Abteil geräumt und abgeschlossen wird. Diese wurde auch von der Polizei überprüft. Somit war die Situation eigentlich erledigt und die Fahrt ging weiter.
....Dabei fing die Polizei jedoch an Pfefferspray in einen vollen Zug zu sprühen, woraufhin das Abteil fluchtartig verlassen wurde.
Es waren Zivilbeamte der Bundespolizei Kaiserslautern sowie ein Mitarbeiter des Fanprojekts im Zug. Diese haben dann geregelt, dass das Abteil geräumt und abgeschlossen wird. Diese wurde auch von der Polizei überprüft. Somit war die Situation eigentlich erledigt und die Fahrt ging weiter.
....Dabei fing die Polizei jedoch an Pfefferspray in einen vollen Zug zu sprühen, woraufhin das Abteil fluchtartig verlassen wurde.
Haben die auch ihre Zivilkollegen eingedampft?
20.03.2016 - 20:48 Uhr
Überall nur Ärger...jeder gegen jeden...Ratlosigkeit wohin man blickt...passiert irgendetwas, wird gemeckert...passiert nix, wird auch gemeckert...deshalb, quasi zur Versöhnung für uns alle...und insbesondere auch zur Beruhigung der im Moment aufgeheizten Atmosphäre...wie wär´s denn einmal, wenn wir einen Boykott beginnen? Was wir machen? Es soll unsere Unzufriedenheit dokumentieren, es soll aber nicht böse oder beleidigend sein, und eine Beteiligung soll für jeden User möglich sein...also...?
Ich schlage vor, wir boykottieren ab morgen Früh jegliche FCK-Thematik hier in diesem Forum, sowohl positiver wie negativer Natur! Bis zum Spiel gegen Sandhausen!
Entzug von transfermarkt.de? Geht nicht? Muss auch nicht! Ganz einfach: Wir werden zwei Wochen lang genau das machen, was wir hier immer dann während eines Spiels machen, wenn´s nicht läuft. Nur diesmal nicht 30, 60 oder 90 Minuten...sondern 14 Tage! Das heißt...wir werden uns 14 Tage lang hier ausschließlich über´s Essen unterhalten! Von morgens bis abends...
Damit würden wir´s bis in alle Medien schaffen...und die auf dem Berg würden vielleicht endlich einmal begreifen, was sie uns Woche für Woche antun...
Ich schlage vor, wir boykottieren ab morgen Früh jegliche FCK-Thematik hier in diesem Forum, sowohl positiver wie negativer Natur! Bis zum Spiel gegen Sandhausen!
Entzug von transfermarkt.de? Geht nicht? Muss auch nicht! Ganz einfach: Wir werden zwei Wochen lang genau das machen, was wir hier immer dann während eines Spiels machen, wenn´s nicht läuft. Nur diesmal nicht 30, 60 oder 90 Minuten...sondern 14 Tage! Das heißt...wir werden uns 14 Tage lang hier ausschließlich über´s Essen unterhalten! Von morgens bis abends...
Damit würden wir´s bis in alle Medien schaffen...und die auf dem Berg würden vielleicht endlich einmal begreifen, was sie uns Woche für Woche antun...
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