| Geburtsdatum | 11.01.1998 |
|---|---|
| Alter | 28 |
| Nat. |
Türkei |
| Größe | 1,82m |
| Vertrag bis | 30.06.2029 |
| Position | Defensives Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Besiktas JK |
Leistungsdaten: 26/27
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 8 | - | - | ||
![]() | Europa League Quali | 6 | - | - | |
![]() | Süper Lig | 2 | - | - | |
Salih Özcan [6]
02.08.2016 - 19:24 Uhr
04.05.2022 - 09:14 Uhr
Also wenn wir Salih gehen lassen müssen, weil ein dementsprechend unmoralisches Angebot vorliegt und das innerhalb der Bundesliga, dann wäre Dortmund so ziemlich der einzige Verein von den "Großen", wo es mir am wenigsten weh tun würde. Wenn Dortmund uns dann noch eine unglaubliche Ablöse zahlen würde, dann wäre natürlich mein Schmerzempfinden nochmals niedriger....
04.05.2022 - 09:33 Uhr
Es war wohl nur eine Frage der Zeit, dass dieses Gerücht aufkommt. Dass es dann nur wenige Stunden nachdem es hier thematisiert worden ist, vom Express aufgemacht worden ist, zeigt einmal mehr, wie die Jungs und Mädels von der Amsterdamer Straße arbeiten.
Kurzer Exkurs: in jüngeren Jahren hatte ich beruflich viel mit der DuMont-Gruppe zu tun. Zwar war ich auf der Amsterdamer Straße eher mit den KSTA-Leuten beschäftigt, konnte aber auch einige Einblicke in die Arbeit des Express erhaschen. Abgesehen davon, dass sich KSTA und Express mittlerweile sogar schon Redaktionskapazitäten teilen, war schon damals klar, welches Medium auf welche Weise arbeitet. Der Express hatte jedoch immerhin den Ruf, dass sie eine gewisse Nähe zum FC haben.
Das ist allerdings gar nicht mehr so – und war es auch damals nicht mehr. Die Recherchearbeit beschränkt sich auch beim Express vornehmlich auf Google, tm.de und diversen Sportportalen. Einen wirklichen Draht ins Innere des FC hat auch beim Express quasi niemand mehr. Expemplarisch war beispielsweise ein Besuch des damals noch aktuellen FC-Präsidenten Werner Spinner auf der Amsterdamer Straße. Nachdem er sich die Redaktionsräume des KSTA angesehen und hier an einer lockeren Gesprächsrunde teilgenommen hatte – btw. ein wirklich außerordentlich sympathischer und cleverer Mann –, hat er sich strikt geweigert, zwei Etagen nach oben zum Express zu gehen. Zeigt auch damals schon auf, wie sich die Beziehung zwischen FC und Express wirklich darstellt – mal davon abgesehen, was der Express selbst über seine Recherchearbeit behauptet.
Ob man dem Express dabei einen Vorwurf machen kann? Ich denke nicht. Denn die moderne Medienarbeit funktioniert einfach so. Sie ist gewissermaßen ein Spiegel der Gesellschaft: alles muss schneller, besser und einfach mehr sein. Für eine fundierte Recherche, bei der man sich die Zeit nimmt und mit verschiedenen Protagonisten spricht (also wirklich spricht!), gibt es einfach keine Ressourcen. Weder gibt es dafür genügend Mitarbeiter noch haben diese aufgrund des hohen Nachrichtenaufkommens überhaupt die Zeit, sich tiefgehend in eine Thematik einzuarbeiten. Für Medien, insbesondere in Zeiten der digitalen Transformation, hat sich der Konkurrenzdruck nochmals erheblich verstärkt: nie war es so wichtig, schneller als Konkurrenzmedien zu sein, um damit Klicks und Marketingeinnahmen zu generieren. Insbesondere für Medien, die nicht auf Plus-Modelle setzen und ihre Inhalte in digitaler Form freizugänglich im Web publizieren, ist das eine nicht zu vernachlässigende Größe.
Um den Stellenwert des Sports im Allgemeinen und des FC im speziellen beim Express kurz zu verdeutlichen: Zwar sind die Live-Ticker bei FC-Spielen die mit großem, großem Abstand am häufigsten geklickten Beiträge, an Spieltagen gibt es allerdings nur einen einzigen Sport-Redakteur, der für alle Artikel bzgl. des Spiels (Live-Ticker, Notenvergabe, Stimmen zum Spiel, Spielzusammenfassung, Bundesligazusammenfassung, usw.) zuständig ist, aber drei bis vier Redakteure, die sich mit boulevardesken Themen – wer sich noch dran erinnern kann: „Hauptsache, Alessio gehts gut” – beschäftigt. Dass der Sport-Redakteur dann nicht noch fundierte Spielanalysen verfassen kann, ist selbstredend klar.
Warum ich das alles hier schreibe? Weil ich es für einen zu großen Zufall halte, dass das Gerücht Özcan zum BVB nur wenige Stunden nachdem es hier benannt worden ist, vom Express aufgemacht wurde. Nicht, weil ich Özcan den Schritt prinzipiell nicht zutrauen würde. Sondern vielmehr, weil ich weiß wie der Express arbeitet, woher sie ihre Infos beziehen und wie oft sie sich an Gerüchten aus Foren wie diesem bedienen. Ist ja auch logisch: Wenn ich als Readakteur sehe, dass hier ein möglicher Wechsel schon diskutiert wird, ohne dass es überhaupt eine Grundlage dafür gibt, dann weiß ich: ein soclher Beitrag wird mir Klicks bringen. An Foren wie diesen sehen Medienschaffende wunderbar in einer Micro-Bubble, wie ein Beitrag ankommen wird. Es ist quasi wie ein Testfeld, auf dem ich nichts zu verlieren habe.
Ich glaube also erstmal nicht an einen Wechsel von Özcan zum BVB. Sollte es dennoch dazu kommen, was aufgrund der starken Saison und Entwicklung von Özcan ja durchaus möglich ist, wäre ich zwar auf der einen Seite enttäuscht, einen so starken Spieler zu verlieren, andererseits würde ich Özcan diesen Schritt von Herzen gönnen. Und ich wäre wirklich außerordentlich gespannt, wie Keller und Co. diesen Abgang kompensieren würden. Ein Fehler wäre für mich persönlich hingegen, wenn die Vertragsverlängerung von Özcan beim FC um jeden Preis durchgedrückt werden würde. Ich bin der Meinung, dass jeder Spieler für den FC zu ersetzen sein muss. Nicht immer 1-zu-1, aber zumindest im Kollektiv.
Die Situation ist für alle Beteiligten einfach spannend. Und ich bin mir sicher, dass der FC hier mehr zu gewinnen als zu verlieren hat.
Kurzer Exkurs: in jüngeren Jahren hatte ich beruflich viel mit der DuMont-Gruppe zu tun. Zwar war ich auf der Amsterdamer Straße eher mit den KSTA-Leuten beschäftigt, konnte aber auch einige Einblicke in die Arbeit des Express erhaschen. Abgesehen davon, dass sich KSTA und Express mittlerweile sogar schon Redaktionskapazitäten teilen, war schon damals klar, welches Medium auf welche Weise arbeitet. Der Express hatte jedoch immerhin den Ruf, dass sie eine gewisse Nähe zum FC haben.
Das ist allerdings gar nicht mehr so – und war es auch damals nicht mehr. Die Recherchearbeit beschränkt sich auch beim Express vornehmlich auf Google, tm.de und diversen Sportportalen. Einen wirklichen Draht ins Innere des FC hat auch beim Express quasi niemand mehr. Expemplarisch war beispielsweise ein Besuch des damals noch aktuellen FC-Präsidenten Werner Spinner auf der Amsterdamer Straße. Nachdem er sich die Redaktionsräume des KSTA angesehen und hier an einer lockeren Gesprächsrunde teilgenommen hatte – btw. ein wirklich außerordentlich sympathischer und cleverer Mann –, hat er sich strikt geweigert, zwei Etagen nach oben zum Express zu gehen. Zeigt auch damals schon auf, wie sich die Beziehung zwischen FC und Express wirklich darstellt – mal davon abgesehen, was der Express selbst über seine Recherchearbeit behauptet.
Ob man dem Express dabei einen Vorwurf machen kann? Ich denke nicht. Denn die moderne Medienarbeit funktioniert einfach so. Sie ist gewissermaßen ein Spiegel der Gesellschaft: alles muss schneller, besser und einfach mehr sein. Für eine fundierte Recherche, bei der man sich die Zeit nimmt und mit verschiedenen Protagonisten spricht (also wirklich spricht!), gibt es einfach keine Ressourcen. Weder gibt es dafür genügend Mitarbeiter noch haben diese aufgrund des hohen Nachrichtenaufkommens überhaupt die Zeit, sich tiefgehend in eine Thematik einzuarbeiten. Für Medien, insbesondere in Zeiten der digitalen Transformation, hat sich der Konkurrenzdruck nochmals erheblich verstärkt: nie war es so wichtig, schneller als Konkurrenzmedien zu sein, um damit Klicks und Marketingeinnahmen zu generieren. Insbesondere für Medien, die nicht auf Plus-Modelle setzen und ihre Inhalte in digitaler Form freizugänglich im Web publizieren, ist das eine nicht zu vernachlässigende Größe.
Um den Stellenwert des Sports im Allgemeinen und des FC im speziellen beim Express kurz zu verdeutlichen: Zwar sind die Live-Ticker bei FC-Spielen die mit großem, großem Abstand am häufigsten geklickten Beiträge, an Spieltagen gibt es allerdings nur einen einzigen Sport-Redakteur, der für alle Artikel bzgl. des Spiels (Live-Ticker, Notenvergabe, Stimmen zum Spiel, Spielzusammenfassung, Bundesligazusammenfassung, usw.) zuständig ist, aber drei bis vier Redakteure, die sich mit boulevardesken Themen – wer sich noch dran erinnern kann: „Hauptsache, Alessio gehts gut” – beschäftigt. Dass der Sport-Redakteur dann nicht noch fundierte Spielanalysen verfassen kann, ist selbstredend klar.
Warum ich das alles hier schreibe? Weil ich es für einen zu großen Zufall halte, dass das Gerücht Özcan zum BVB nur wenige Stunden nachdem es hier benannt worden ist, vom Express aufgemacht wurde. Nicht, weil ich Özcan den Schritt prinzipiell nicht zutrauen würde. Sondern vielmehr, weil ich weiß wie der Express arbeitet, woher sie ihre Infos beziehen und wie oft sie sich an Gerüchten aus Foren wie diesem bedienen. Ist ja auch logisch: Wenn ich als Readakteur sehe, dass hier ein möglicher Wechsel schon diskutiert wird, ohne dass es überhaupt eine Grundlage dafür gibt, dann weiß ich: ein soclher Beitrag wird mir Klicks bringen. An Foren wie diesen sehen Medienschaffende wunderbar in einer Micro-Bubble, wie ein Beitrag ankommen wird. Es ist quasi wie ein Testfeld, auf dem ich nichts zu verlieren habe.
Ich glaube also erstmal nicht an einen Wechsel von Özcan zum BVB. Sollte es dennoch dazu kommen, was aufgrund der starken Saison und Entwicklung von Özcan ja durchaus möglich ist, wäre ich zwar auf der einen Seite enttäuscht, einen so starken Spieler zu verlieren, andererseits würde ich Özcan diesen Schritt von Herzen gönnen. Und ich wäre wirklich außerordentlich gespannt, wie Keller und Co. diesen Abgang kompensieren würden. Ein Fehler wäre für mich persönlich hingegen, wenn die Vertragsverlängerung von Özcan beim FC um jeden Preis durchgedrückt werden würde. Ich bin der Meinung, dass jeder Spieler für den FC zu ersetzen sein muss. Nicht immer 1-zu-1, aber zumindest im Kollektiv.
Die Situation ist für alle Beteiligten einfach spannend. Und ich bin mir sicher, dass der FC hier mehr zu gewinnen als zu verlieren hat.
04.05.2022 - 09:40 Uhr
Ich habe von Salih den Eindruck als könne er sich mittlerweile sehr gut einschätzen.
Ich glaube schon das er das packen könnte und auch er wird dies vermutlich ähnlich sehen, aber er weiß auch das er diese Stärke erst mal konservieren muss.
Das er dies am besten unter aktuellen Umständen kann dürfte ihm aufgrund der vergangenen Jahre sehr bewusst sein.
Er wäre nach nächster Saison noch immer jung genug um den nächsten Schritt zu machen.
Ich hoffe das wir ihn verlängern und eine moderate AK einbauen, damit er nach nächster Saison weiter gestärkt diesen Schritt zu guten Konditionen durchzieht.
Ich vermute, dass er für einen Schnellschuss, gerade nach den schwierigen Jahren, zu clever ist. Sehen kann man dies meiner Meinung nach auch an der Entscheidung pro Türkei, wo er sich deutlich pro Spielzeit und kontra maximalem Erfolg positioniert hat.
Ich glaube schon das er das packen könnte und auch er wird dies vermutlich ähnlich sehen, aber er weiß auch das er diese Stärke erst mal konservieren muss.
Das er dies am besten unter aktuellen Umständen kann dürfte ihm aufgrund der vergangenen Jahre sehr bewusst sein.
Er wäre nach nächster Saison noch immer jung genug um den nächsten Schritt zu machen.
Ich hoffe das wir ihn verlängern und eine moderate AK einbauen, damit er nach nächster Saison weiter gestärkt diesen Schritt zu guten Konditionen durchzieht.
Ich vermute, dass er für einen Schnellschuss, gerade nach den schwierigen Jahren, zu clever ist. Sehen kann man dies meiner Meinung nach auch an der Entscheidung pro Türkei, wo er sich deutlich pro Spielzeit und kontra maximalem Erfolg positioniert hat.
04.05.2022 - 09:58 Uhr
Zitat von elreihlo
Kurzer Exkurs: in jüngeren Jahren hatte ich beruflich viel mit der DuMont-Gruppe zu tun. Zwar war ich auf der Amsterdamer Straße eher mit den KSTA-Leuten beschäftigt, konnte aber auch einige Einblicke in die Arbeit des Express erhaschen. Abgesehen davon, dass sich KSTA und Express mittlerweile sogar schon Redaktionskapazitäten teilen, war schon damals klar, welches Medium auf welche Weise arbeitet. Der Express hatte jedoch immerhin den Ruf, dass sie eine gewisse Nähe zum FC haben.
Das ist allerdings gar nicht mehr so – und war es auch damals nicht mehr. Die Recherchearbeit beschränkt sich auch beim Express vornehmlich auf Google, tm.de und diversen Sportportalen. Einen wirklichen Draht ins Innere des FC hat auch beim Express quasi niemand mehr. Expemplarisch war beispielsweise ein Besuch des damals noch aktuellen FC-Präsidenten Werner Spinner auf der Amsterdamer Straße. Nachdem er sich die Redaktionsräume des KSTA angesehen und hier an einer lockeren Gesprächsrunde teilgenommen hatte – btw. ein wirklich außerordentlich sympathischer und cleverer Mann –, hat er sich strikt geweigert, zwei Etagen nach oben zum Express zu gehen. Zeigt auch damals schon auf, wie sich die Beziehung zwischen FC und Express wirklich darstellt – mal davon abgesehen, was der Express selbst über seine Recherchearbeit behauptet.
Ob man dem Express dabei einen Vorwurf machen kann? Ich denke nicht. Denn die moderne Medienarbeit funktioniert einfach so. Sie ist gewissermaßen ein Spiegel der Gesellschaft: alles muss schneller, besser und einfach mehr sein. Für eine fundierte Recherche, bei der man sich die Zeit nimmt und mit verschiedenen Protagonisten spricht (also wirklich spricht!), gibt es einfach keine Ressourcen. Weder gibt es dafür genügend Mitarbeiter noch haben diese aufgrund des hohen Nachrichtenaufkommens überhaupt die Zeit, sich tiefgehend in eine Thematik einzuarbeiten. Für Medien, insbesondere in Zeiten der digitalen Transformation, hat sich der Konkurrenzdruck nochmals erheblich verstärkt: nie war es so wichtig, schneller als Konkurrenzmedien zu sein, um damit Klicks und Marketingeinnahmen zu generieren. Insbesondere für Medien, die nicht auf Plus-Modelle setzen und ihre Inhalte in digitaler Form freizugänglich im Web publizieren, ist das eine nicht zu vernachlässigende Größe.
Kurzer Exkurs: in jüngeren Jahren hatte ich beruflich viel mit der DuMont-Gruppe zu tun. Zwar war ich auf der Amsterdamer Straße eher mit den KSTA-Leuten beschäftigt, konnte aber auch einige Einblicke in die Arbeit des Express erhaschen. Abgesehen davon, dass sich KSTA und Express mittlerweile sogar schon Redaktionskapazitäten teilen, war schon damals klar, welches Medium auf welche Weise arbeitet. Der Express hatte jedoch immerhin den Ruf, dass sie eine gewisse Nähe zum FC haben.
Das ist allerdings gar nicht mehr so – und war es auch damals nicht mehr. Die Recherchearbeit beschränkt sich auch beim Express vornehmlich auf Google, tm.de und diversen Sportportalen. Einen wirklichen Draht ins Innere des FC hat auch beim Express quasi niemand mehr. Expemplarisch war beispielsweise ein Besuch des damals noch aktuellen FC-Präsidenten Werner Spinner auf der Amsterdamer Straße. Nachdem er sich die Redaktionsräume des KSTA angesehen und hier an einer lockeren Gesprächsrunde teilgenommen hatte – btw. ein wirklich außerordentlich sympathischer und cleverer Mann –, hat er sich strikt geweigert, zwei Etagen nach oben zum Express zu gehen. Zeigt auch damals schon auf, wie sich die Beziehung zwischen FC und Express wirklich darstellt – mal davon abgesehen, was der Express selbst über seine Recherchearbeit behauptet.
Ob man dem Express dabei einen Vorwurf machen kann? Ich denke nicht. Denn die moderne Medienarbeit funktioniert einfach so. Sie ist gewissermaßen ein Spiegel der Gesellschaft: alles muss schneller, besser und einfach mehr sein. Für eine fundierte Recherche, bei der man sich die Zeit nimmt und mit verschiedenen Protagonisten spricht (also wirklich spricht!), gibt es einfach keine Ressourcen. Weder gibt es dafür genügend Mitarbeiter noch haben diese aufgrund des hohen Nachrichtenaufkommens überhaupt die Zeit, sich tiefgehend in eine Thematik einzuarbeiten. Für Medien, insbesondere in Zeiten der digitalen Transformation, hat sich der Konkurrenzdruck nochmals erheblich verstärkt: nie war es so wichtig, schneller als Konkurrenzmedien zu sein, um damit Klicks und Marketingeinnahmen zu generieren. Insbesondere für Medien, die nicht auf Plus-Modelle setzen und ihre Inhalte in digitaler Form freizugänglich im Web publizieren, ist das eine nicht zu vernachlässigende Größe.
Zusätzlich gab es vor Jahren zwischen Boulevard und Berater noch eine sogenannte "Exklusivitätsklausel". D.h., Spielervermittler wurden für ihre transparente Kommunikation bezahlt. Die BILD muss ihren Informations-Kreis auch merklich verkleinert haben, denn was Transfers anbelangte, war die BILD immer an vorderster Front, wenn irgendwas durchsickerte und dies hat mMn merklich nachgelassen. Gut, der Markt an Spielervermittlern hat drastisch zugenommen und das Geld sitzt eben überall nicht mehr so locker.
04.05.2022 - 10:39 Uhr
04.05.2022 - 11:57 Uhr
Zitat von Op-dem-Maat
Mir wird da etwas zu viel hineininterpretiert. Er ist Kölner und spielt seit Ewigkeiten beim FC, aber eine besondere Verbindung konnte ich bisher nicht erkennen. Die Fans "lieben" ihn auch erst seit er in dieser Saison Top-Leistungen bringt, zuvor wurde er meiner Meinung nach eher kritisch beäugt. Hätte ihm im letzten Sommer ein Verein ein ansprechendes Angebot vorgelegt würde er nun dort kicken und nicht mehr mit dem Geißbock auf der Brust. Und ich denke so wird es sich auch jetzt verhalten. Kommt ein Angebot rein das ihm zusagt und der Verein kann eine für uns annehmbare Ablöse hinlegen ist er weg, Kölner hin oder her. Sein Abwarten kommt nicht von ungefähr. Würde er diese Verbundenheit höher gewichten hätte er schon einen neuen Vertrag unterschreiben können.
Vielleicht interpretiere ich das auch alles falsch, aber so mein Eindruck.
Mir wird da etwas zu viel hineininterpretiert. Er ist Kölner und spielt seit Ewigkeiten beim FC, aber eine besondere Verbindung konnte ich bisher nicht erkennen. Die Fans "lieben" ihn auch erst seit er in dieser Saison Top-Leistungen bringt, zuvor wurde er meiner Meinung nach eher kritisch beäugt. Hätte ihm im letzten Sommer ein Verein ein ansprechendes Angebot vorgelegt würde er nun dort kicken und nicht mehr mit dem Geißbock auf der Brust. Und ich denke so wird es sich auch jetzt verhalten. Kommt ein Angebot rein das ihm zusagt und der Verein kann eine für uns annehmbare Ablöse hinlegen ist er weg, Kölner hin oder her. Sein Abwarten kommt nicht von ungefähr. Würde er diese Verbundenheit höher gewichten hätte er schon einen neuen Vertrag unterschreiben können.
Vielleicht interpretiere ich das auch alles falsch, aber so mein Eindruck.
Vielleicht hast du auch nie persönlich gesehen, wie er in einem seiner Stammlokale am Wilhelmplatz in Nippes als Gast begrüßt wird. Für ein paar Euro mehr wechselt er nicht. Ein anderer Verein müsste schon deutlich mehr Luxusrupien bieten als der FC. Tja, manchmal reicht Liebe eben nicht für eine dauerhafte Beziehung.
Er wartet auch nicht ab. Meines Wissens liegt ihm noch gar kein Vertragsangebot des FC vor. Christian Keller will erst abwarten, wo der FC am Saisonende landet um seinen finanziellen Spielraum besser ausloten zu können.
04.05.2022 - 12:01 Uhr
Zitat von LuLuLu
Ich sehe jetzt auch keine besonders große Wahrscheinlichkeit dass er den FC vorzeitig (also noch diesen Sommer) verlässt. Allerdings nicht deswegen weil sich hier alle lieb haben.
Ich sehe jetzt auch keine besonders große Wahrscheinlichkeit dass er den FC vorzeitig (also noch diesen Sommer) verlässt. Allerdings nicht deswegen weil sich hier alle lieb haben.
Es gibt immer mehrere Gründe. Lieb haben ist sicher nicht der einzige, aber kein unbedeutender Faktor.
04.05.2022 - 12:39 Uhr
Zitat von Nandru
Er wartet auch nicht ab. Meines Wissens liegt ihm noch gar kein Vertragsangebot des FC vor. Christian Keller will erst abwarten, wo der FC am Saisonende landet um seinen finanziellen Spielraum besser ausloten zu können.
Er wartet auch nicht ab. Meines Wissens liegt ihm noch gar kein Vertragsangebot des FC vor. Christian Keller will erst abwarten, wo der FC am Saisonende landet um seinen finanziellen Spielraum besser ausloten zu können.
Natürlich wartet man jetzt erst ab. Das macht Salih wahrscheinlich auch um. Aber das Interesse seitens des effzeh sollte ja bekannt sein.
Das Gerücht mit dem BVB scheint plausibel und Salih würde sich sicherlich anhören, was der BVB zu bieten hat.
04.05.2022 - 13:35 Uhr
Zitat von Nandru
Er wartet auch nicht ab. Meines Wissens liegt ihm noch gar kein Vertragsangebot des FC vor. Christian Keller will erst abwarten, wo der FC am Saisonende landet um seinen finanziellen Spielraum besser ausloten zu können.
Er wartet auch nicht ab. Meines Wissens liegt ihm noch gar kein Vertragsangebot des FC vor. Christian Keller will erst abwarten, wo der FC am Saisonende landet um seinen finanziellen Spielraum besser ausloten zu können.
War es nicht özcan der ungefähr zum Zeitpunkt des Rückrundenderbys klar gesagt hat "eine Entscheidung wird es vor Saisonende nicht geben"?
Zu dem Zeitpunkt hatte ich durchaus mehr abwarten bei Özcan wahrgenommen als bei Keller.
Mitte April gab es dazu einige Berichte und Aussagen in den diversen üblichen Medien
https://www.rundschau-online.de/news/sport/1-fc-koeln/1--fc-koeln-entscheidung-zu-salih-oezcan-faellt-erst-nach-saisonende-39632138
Dieser Beitrag wurde zuletzt von rudy dyer am 04.05.2022 um 13:38 Uhr bearbeitet
04.05.2022 - 13:42 Uhr
Zitat von taphor
Natürlich wartet man jetzt erst ab. Das macht Salih wahrscheinlich auch um. Aber das Interesse seitens des effzeh sollte ja bekannt sein.
Das Gerücht mit dem BVB scheint plausibel und Salih würde sich sicherlich anhören, was der BVB zu bieten hat.
Zitat von Nandru
Er wartet auch nicht ab. Meines Wissens liegt ihm noch gar kein Vertragsangebot des FC vor. Christian Keller will erst abwarten, wo der FC am Saisonende landet um seinen finanziellen Spielraum besser ausloten zu können.
Er wartet auch nicht ab. Meines Wissens liegt ihm noch gar kein Vertragsangebot des FC vor. Christian Keller will erst abwarten, wo der FC am Saisonende landet um seinen finanziellen Spielraum besser ausloten zu können.
Natürlich wartet man jetzt erst ab. Das macht Salih wahrscheinlich auch um. Aber das Interesse seitens des effzeh sollte ja bekannt sein.
Das Gerücht mit dem BVB scheint plausibel und Salih würde sich sicherlich anhören, was der BVB zu bieten hat.
Und sich ziemlich sicher zwischenzeitlich immer wieder besinnen das er vor gut einem Jahr noch regelmäßiger Stammgast auf der Reservebank war wie auch viele "Großkaliber" die es zum BvB zog.
Ich bin mir sehr sicher das wir in der Sommerpause die Vertagsverlängerung von Özcan und Baumgart mitgeteilt bekommen
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