Name des Vereins
10.08.2013 - 15:51 Uhr
23.07.2025 - 12:18 Uhr
Zitat von gr33k
Über den Namen kann ich drüber hinwegsehen und ich weiß, dass der Puls bei einigen gleich steigen wird, aber das Wort "Greuther" ist halt auch eine gewisse Marke und Alleinstellungsmerkmal während "SpVgg Fürth" sehr generisch klingt. Daher kann ich mir ebenso wenig vorstellen, dass langfristig (!) die Attraktivität für Sponsoren gleichbleibend ist oder gar steigt. Welcher Sponsor, der evtl. bis 2026 noch in Verhandlungen mit uns steckt, würde seine Position denn wegen einer hypothetischen Namensänderung schwächen wollen?
Was mir zu kurz kam seit dem letzten Betrag von Kleeblatt1903 ist genau der Punkt den ich auch sehe bezüglich dem überregionalen Bezug des Vereins. Der "Verein der Stadt Fürth" hatwir im fränkischen Raum weniger Anziehungskraft als der "Greuther-Franken-Verein".
Wir befinden uns geografisch in der "Metropolregion Nürnberg" und bis nach Hof a.d.Saale führt das nunmal dazu, dass man Blubb-Fans gewinnt.
Zitat von Kleeblatt1903-
Ob der Verein künftig SpVgg Fürth oder SpVgg Greuther Fürth heißt, ist für mich persönlich nicht entscheidend. Mir geht es in erster Linie darum, dass wir sportlich und strukturell das Maximum herausholen. Gerade nach dieser sehr turbulenten letzten Saison, auch mit all den medialen Unruhen, wünsche ich mir vor allem Stabilität. Stabilität, um im Verein die wirklich relevanten Themen anzugehen, die ich weiter oben bereits angesprochen habe.
Die Diskussion hier im Forum zeigt, dass das Thema weit mehr Sprengkraft hat, als es sich manche vorstellen. Es polarisiert, spaltet und wird unweigerlich zu Reibung innerhalb der Anhängerschaft führen. Aus meiner Sicht ist das eine Dynamik, die wir nicht gebrauchen können.
Was das Thema Sponsoren angeht: Ich bin ehrlich skeptisch. Selbst wenn aktuell öffentlich betont wird, dass niemand abspringt, welcher Sponsor würde denn offen kommunizieren, dass er sich im Fall einer Umbenennung zurückziehen würde? Das passiert, wenn überhaupt, intern und still. Dass es keine negativen Auswirkungen geben wird, halte ich daher für eine gewagte Annahme.
Ob der Verein künftig SpVgg Fürth oder SpVgg Greuther Fürth heißt, ist für mich persönlich nicht entscheidend. Mir geht es in erster Linie darum, dass wir sportlich und strukturell das Maximum herausholen. Gerade nach dieser sehr turbulenten letzten Saison, auch mit all den medialen Unruhen, wünsche ich mir vor allem Stabilität. Stabilität, um im Verein die wirklich relevanten Themen anzugehen, die ich weiter oben bereits angesprochen habe.
Die Diskussion hier im Forum zeigt, dass das Thema weit mehr Sprengkraft hat, als es sich manche vorstellen. Es polarisiert, spaltet und wird unweigerlich zu Reibung innerhalb der Anhängerschaft führen. Aus meiner Sicht ist das eine Dynamik, die wir nicht gebrauchen können.
Was das Thema Sponsoren angeht: Ich bin ehrlich skeptisch. Selbst wenn aktuell öffentlich betont wird, dass niemand abspringt, welcher Sponsor würde denn offen kommunizieren, dass er sich im Fall einer Umbenennung zurückziehen würde? Das passiert, wenn überhaupt, intern und still. Dass es keine negativen Auswirkungen geben wird, halte ich daher für eine gewagte Annahme.
Über den Namen kann ich drüber hinwegsehen und ich weiß, dass der Puls bei einigen gleich steigen wird, aber das Wort "Greuther" ist halt auch eine gewisse Marke und Alleinstellungsmerkmal während "SpVgg Fürth" sehr generisch klingt. Daher kann ich mir ebenso wenig vorstellen, dass langfristig (!) die Attraktivität für Sponsoren gleichbleibend ist oder gar steigt. Welcher Sponsor, der evtl. bis 2026 noch in Verhandlungen mit uns steckt, würde seine Position denn wegen einer hypothetischen Namensänderung schwächen wollen?
Was mir zu kurz kam seit dem letzten Betrag von Kleeblatt1903 ist genau der Punkt den ich auch sehe bezüglich dem überregionalen Bezug des Vereins. Der "Verein der Stadt Fürth" hatwir im fränkischen Raum weniger Anziehungskraft als der "Greuther-Franken-Verein".
Wir befinden uns geografisch in der "Metropolregion Nürnberg" und bis nach Hof a.d.Saale führt das nunmal dazu, dass man Blubb-Fans gewinnt.
Wie ich bereits in einem früheren Beitrag geschrieben habe, finde ich es persönlich falsch, bei einem Verein von einer „Marke“ zu sprechen. Aber wenn wir Greuther Fürth tatsächlich als Marke betrachten, dann ist diese meiner Meinung nach krachend gescheitert!
- Das offizielle Logo von Greuther Fürth wird zum Glück bei der Fußball GmbH nicht mehr genutzt.
- Auch bei den Fanartikeln und in der Außendarstellung geht der Trend (erfreulicherweise 😀) immer mehr weg von „Greuther“ und hin zum Kleeblatt (auch wenn man offiziell leider noch nicht wieder einfach „Spielvereinigung Fürth“ sagen darf).
- Der Name „Greuther“ spaltet die Zuschauer immer stärker.
- Wie ich schon vorher erwähnt habe, außer dem schrecklichen „Let’s go Greuther Fürth“-Lied (das zum Glück nicht mehr präsent ist, da Greuther als Marke gescheitert ist meiner Meinung nach). Ist mir kein Lied oder Fangesang bekannt, in dem „Greuther“ überhaupt vorkommt
Die Spielvereinigung Fürth ist kein generischer Name, sondern steht für zahlreiche Meistertitel und eine Tradition, die bis ins Jahr 1903 zurückreicht. Sie hat eine unverwechselbare und enge Verbindung zur Stadt. Greuther passt einfach nicht zu dieser Identität und wird deshalb immer wieder infrage gestellt, viele fragen sich bis heute, was oder wo Greuther Fürth eigentlich sein soll. Das sind alles erhebliche Merkmale einer gescheiterten "Marke" wenn man es denn so nennen will.
Deinen Punkt zur angeblichen Anziehung in Franken durch den Namen Greuther kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Allein die immer wiederkehrende Frage, wo denn Greuther Fürth überhaupt sein soll, zeigt doch deutlich, dass Greuther auf keinen Fall mit Franken verbunden wird.
Im Gegenteil, eine Spielvereinigung Fürth macht klar, dass es in Franken nicht nur einen Verein gibt, sondern einen echten Gegenpol einen Verein mit mindestens genauso viel Tradition. Genau diese Tradition rückt wieder stärker in den Vordergrund, wenn man sich ihrer bewusst wird. Und das funktioniert nur mit der Spielvereinigung Fürth und nicht mit einer gescheiterten Marke wie Greuther Fürth.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bier1903 am 23.07.2025 um 12:19 Uhr bearbeitet
23.07.2025 - 12:54 Uhr
Du darfst den Begriff "Marke" nicht zu sehr im Produktkontext oder Marketing gleichsetzen. Das Wort an sich hat vielfachere Bedeutung als nur im Kommerz.
Mir gefällt auch absolut die Entwicklung, dass wir den Holzschuh nicht mehr tragen und unsere Artikel so wie unser Logo mit dem Kleeblatt "markieren" 😉 daher sehe ich das Logo als auch die Fanartikel ehrlicherweise nicht negativ beeinflusst durch die Beibehaltung des Wort Greuther.
Ob der Begriff Greuther die Zuschauer immer mehr spaltet würde ich weder bejahen noch verneinen. Aktuell gibt es eben die sehr lautstarke Kampagne die eben für die Diskussion sorgt. Gegen etwas zu sein findet meist immer schneller und mehr Menschen als für etwas zu sein bzw. etwas beizubehalten, daher erwarte ich jetzt auch keine "lasst alles wie es ist" - Greuther-Kampagne und entsprechend ist die Wirkung natürlich, dass "die Fans" die Rückbenennung mehr denn je fordern.
Dein Argument zurTradition als SpVgg Fürth gegen mein Argument, dass uns der Beiname ("Marke") Greuther attraktiver und differenzierter macht muss jeder für sich entscheiden ob er wie Du eher nostalgisch oder wie ich eher visionär denkt, da werden wir uns nicht einig aber ich finde auch nicht, dass das eine das andere ausschließt.
Zu den Fangesängen - ich bin kein Sänger, das entscheiden andere, da hatte ich bisher nie was auszusetzen.
Und zum Schluss das jetzt mehrfach geführte Argument, in Deutschland denkt man es gäbe eine Stadt "Greuther Fürth"... naja, mich nervt es auch aber es ist halt leider Unwissenheit die mittlerweile ganz einfach durch Google oder ChatGPT gelöst werden kann. Irgendwann lernt ein jeder eben, dass es die Stadt "Greuther Fürth" oder "Hertha" nicht gibt, versteht wieso FC Schalke 04 nicht FC Gelsenkirchen 04 heißt, dass niemand zurück nach "Werder Bremen" fährt oder welch schreckliche Geschichte eigentlich hinter dem Namen "Jahn" Regensburg steckt.
Ich versuche mal einen anderen Ansatz: Wie würdest Du oder generell contra-Greuther Foristen zu einem offiziellen Namen "SpVgg Kleeblatt Fürth" stehen?
Mir gefällt auch absolut die Entwicklung, dass wir den Holzschuh nicht mehr tragen und unsere Artikel so wie unser Logo mit dem Kleeblatt "markieren" 😉 daher sehe ich das Logo als auch die Fanartikel ehrlicherweise nicht negativ beeinflusst durch die Beibehaltung des Wort Greuther.
Ob der Begriff Greuther die Zuschauer immer mehr spaltet würde ich weder bejahen noch verneinen. Aktuell gibt es eben die sehr lautstarke Kampagne die eben für die Diskussion sorgt. Gegen etwas zu sein findet meist immer schneller und mehr Menschen als für etwas zu sein bzw. etwas beizubehalten, daher erwarte ich jetzt auch keine "lasst alles wie es ist" - Greuther-Kampagne und entsprechend ist die Wirkung natürlich, dass "die Fans" die Rückbenennung mehr denn je fordern.
Dein Argument zurTradition als SpVgg Fürth gegen mein Argument, dass uns der Beiname ("Marke") Greuther attraktiver und differenzierter macht muss jeder für sich entscheiden ob er wie Du eher nostalgisch oder wie ich eher visionär denkt, da werden wir uns nicht einig aber ich finde auch nicht, dass das eine das andere ausschließt.
Zu den Fangesängen - ich bin kein Sänger, das entscheiden andere, da hatte ich bisher nie was auszusetzen.
Und zum Schluss das jetzt mehrfach geführte Argument, in Deutschland denkt man es gäbe eine Stadt "Greuther Fürth"... naja, mich nervt es auch aber es ist halt leider Unwissenheit die mittlerweile ganz einfach durch Google oder ChatGPT gelöst werden kann. Irgendwann lernt ein jeder eben, dass es die Stadt "Greuther Fürth" oder "Hertha" nicht gibt, versteht wieso FC Schalke 04 nicht FC Gelsenkirchen 04 heißt, dass niemand zurück nach "Werder Bremen" fährt oder welch schreckliche Geschichte eigentlich hinter dem Namen "Jahn" Regensburg steckt.
Ich versuche mal einen anderen Ansatz: Wie würdest Du oder generell contra-Greuther Foristen zu einem offiziellen Namen "SpVgg Kleeblatt Fürth" stehen?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von gr33k am 23.07.2025 um 12:55 Uhr bearbeitet
23.07.2025 - 13:06 Uhr
Zitat von gr33k
Gegen etwas zu sein findet meist immer schneller und mehr Menschen als für etwas zu sein bzw. etwas beizubehalten, daher erwarte ich jetzt auch keine "lasst alles wie es ist" - Greuther-Kampagne und entsprechend ist die Wirkung natürlich, dass "die Fans" die Rückbenennung mehr denn je fordern.
Gegen etwas zu sein findet meist immer schneller und mehr Menschen als für etwas zu sein bzw. etwas beizubehalten, daher erwarte ich jetzt auch keine "lasst alles wie es ist" - Greuther-Kampagne und entsprechend ist die Wirkung natürlich, dass "die Fans" die Rückbenennung mehr denn je fordern.
Die Kampagne ist gegen etwas? So siehst du das? Im Grunde hast du vielleicht recht, aber ich empfinde eher, dass die Kampagne für etwas arbeitet, nämlich die Rückbenennung in SpVgg Fürth und eher die Gegner dieser Rückbenennung gegen etwas sind. Es ist auch so, dass alle Plakate "Zurück zur SpVgg Fürth" fordern und "Greuther" in allen Bannern und Plakaten der Kampagne nicht vorkommt.
23.07.2025 - 17:28 Uhr
Zitat von gr33k
Du darfst den Begriff "Marke" nicht zu sehr im Produktkontext oder Marketing gleichsetzen. Das Wort an sich hat vielfachere Bedeutung als nur im Kommerz.
Mir gefällt auch absolut die Entwicklung, dass wir den Holzschuh nicht mehr tragen und unsere Artikel so wie unser Logo mit dem Kleeblatt "markieren" 😉 daher sehe ich das Logo als auch die Fanartikel ehrlicherweise nicht negativ beeinflusst durch die Beibehaltung des Wort Greuther.
Ob der Begriff Greuther die Zuschauer immer mehr spaltet würde ich weder bejahen noch verneinen. Aktuell gibt es eben die sehr lautstarke Kampagne die eben für die Diskussion sorgt. Gegen etwas zu sein findet meist immer schneller und mehr Menschen als für etwas zu sein bzw. etwas beizubehalten, daher erwarte ich jetzt auch keine "lasst alles wie es ist" - Greuther-Kampagne und entsprechend ist die Wirkung natürlich, dass "die Fans" die Rückbenennung mehr denn je fordern.
Dein Argument zurTradition als SpVgg Fürth gegen mein Argument, dass uns der Beiname ("Marke") Greuther attraktiver und differenzierter macht muss jeder für sich entscheiden ob er wie Du eher nostalgisch oder wie ich eher visionär denkt, da werden wir uns nicht einig aber ich finde auch nicht, dass das eine das andere ausschließt.
Zu den Fangesängen - ich bin kein Sänger, das entscheiden andere, da hatte ich bisher nie was auszusetzen.
Und zum Schluss das jetzt mehrfach geführte Argument, in Deutschland denkt man es gäbe eine Stadt "Greuther Fürth"... naja, mich nervt es auch aber es ist halt leider Unwissenheit die mittlerweile ganz einfach durch Google oder ChatGPT gelöst werden kann. Irgendwann lernt ein jeder eben, dass es die Stadt "Greuther Fürth" oder "Hertha" nicht gibt, versteht wieso FC Schalke 04 nicht FC Gelsenkirchen 04 heißt, dass niemand zurück nach "Werder Bremen" fährt oder welch schreckliche Geschichte eigentlich hinter dem Namen "Jahn" Regensburg steckt.
Ich versuche mal einen anderen Ansatz: Wie würdest Du oder generell contra-Greuther Foristen zu einem offiziellen Namen "SpVgg Kleeblatt Fürth" stehen?
Du darfst den Begriff "Marke" nicht zu sehr im Produktkontext oder Marketing gleichsetzen. Das Wort an sich hat vielfachere Bedeutung als nur im Kommerz.
Mir gefällt auch absolut die Entwicklung, dass wir den Holzschuh nicht mehr tragen und unsere Artikel so wie unser Logo mit dem Kleeblatt "markieren" 😉 daher sehe ich das Logo als auch die Fanartikel ehrlicherweise nicht negativ beeinflusst durch die Beibehaltung des Wort Greuther.
Ob der Begriff Greuther die Zuschauer immer mehr spaltet würde ich weder bejahen noch verneinen. Aktuell gibt es eben die sehr lautstarke Kampagne die eben für die Diskussion sorgt. Gegen etwas zu sein findet meist immer schneller und mehr Menschen als für etwas zu sein bzw. etwas beizubehalten, daher erwarte ich jetzt auch keine "lasst alles wie es ist" - Greuther-Kampagne und entsprechend ist die Wirkung natürlich, dass "die Fans" die Rückbenennung mehr denn je fordern.
Dein Argument zurTradition als SpVgg Fürth gegen mein Argument, dass uns der Beiname ("Marke") Greuther attraktiver und differenzierter macht muss jeder für sich entscheiden ob er wie Du eher nostalgisch oder wie ich eher visionär denkt, da werden wir uns nicht einig aber ich finde auch nicht, dass das eine das andere ausschließt.
Zu den Fangesängen - ich bin kein Sänger, das entscheiden andere, da hatte ich bisher nie was auszusetzen.
Und zum Schluss das jetzt mehrfach geführte Argument, in Deutschland denkt man es gäbe eine Stadt "Greuther Fürth"... naja, mich nervt es auch aber es ist halt leider Unwissenheit die mittlerweile ganz einfach durch Google oder ChatGPT gelöst werden kann. Irgendwann lernt ein jeder eben, dass es die Stadt "Greuther Fürth" oder "Hertha" nicht gibt, versteht wieso FC Schalke 04 nicht FC Gelsenkirchen 04 heißt, dass niemand zurück nach "Werder Bremen" fährt oder welch schreckliche Geschichte eigentlich hinter dem Namen "Jahn" Regensburg steckt.
Ich versuche mal einen anderen Ansatz: Wie würdest Du oder generell contra-Greuther Foristen zu einem offiziellen Namen "SpVgg Kleeblatt Fürth" stehen?
Gut, dir gefällt also die Entwicklung, dass wir den Holzschuh nicht mehr tragen das finde ich persönlich auch sehr gut. Der nächste logische Schritt wäre dann doch eigentlich, auch das „Greuther“ zu entfernen. Warum nur halbe Sachen machen?
Der Begriff spaltet die Fangemeinschaft, seitdem er existiert. Ich gehe seit über 30 Jahren zum Kleeblatt und bekomme das hautnah mit. Diese Diskussion ist übrigens auch nicht erst „aktuell“ allein die Kampagne läuft aktiv seit über sieben Jahren.
Zum Thema Tradition bin ich bei dir. Jeder hat da seine eigene Sichtweise, und wir haben unsere Standpunkte ja schon ausgetauscht. Fangesänge gehören aber nun mal zum Fußball und zur Fankultur. Sie zeigen auch nach außen, wie eine Fanszene tickt und da kommt „Greuther“ schlicht nicht vor.
Dein letztes Argument passt so leider nicht. Du vergleichst traditionelle Vereinsnamen mit einem künstlich hinzugefügten „Greuther“, das nur durch den Beitritt einer Fußballabteilung entstanden ist. Dieser Vergleich hinkt gewaltig.
Deine letzte Frage geht zudem völlig am Thema vorbei. Hier wird seitenlang über Argumente für den traditionellen Namen und die Rückkehr dazu diskutiert, und dann kommst du plötzlich mit der Idee eines ganz neuen Namens, bei dem statt „Greuther“ „Kleeblatt“ stehen soll. Muss man das wirklich beantworten? Ganz klar -> nein. Genau wie bei „Greuther“ Keine Tradition, und im Zweifel hätten wir wieder das gleiche Problem, dass die Leute fragen würden, wo denn „Kleeblatt Fürth“ sein soll. (Zugegeben, das wäre naheliegender als „Greuther“, aber es würde genauso wenig Sinn machen.)
23.07.2025 - 18:39 Uhr
Ich verstehe dass es nervt wenn jemand von den Greuthern oder dem Ort Greuther Fürth spricht, aber das zeigt eher von Unwissenheit als von einer Schuld am Namen an sich. Wenn wir aber ehrlich sind, kommt das wirklich nicht oft vor. Wäre es nicht erstmal ein konsequenter Schritt, solche Missverständnisse per direkten Adressat an die jeweilige Institution zu senden? Im Gegensatz zu den Meisten Anhängseln hat unserer wenigstens einen Bezug, der NATÜRLICH auch etwas mit Tradition zu tun hat. Sonst wäre die Geschichte der SpVgg Ende des letzten Jahrhunderts nämlich ziemlich schnell auserwählt gewesen.
Und das ist das was mich auch stört: Abgesehen davon, dass nach einer solchen Rückbennenung wahrscheinlich viel mehr von den Greuthern erzählt wird als momentan, versucht man klipp und klar den Abzug aus den Verein zu brennen.
Natürlich gibt es keine Fankampagnen, Banner oder Fangesänge aus der Greuther-Fraktion, da man sich damit garnicht in den Block trauen braucht. Wenn ich überlege, wie ich als Kind mit meinen Freunden von den Horidos angemeckert wurden, als wir meinten, dass wir aus VBG kommen, ist es kein Wunder, dass wir es danach lieber verschwiegen haben.
Ich habe hier schon öfter meine Meinung zu dem Thema geschrieben und bin es auch langsam leid, mich als Pro-SGF Fan jedes Mal rechtfertigen zu müssen, aber nach außen wird immer alles so hingestellt, als ob der TSV etwas dafür kann, dass irgendwelche Dritten den Namen falsch aussprechen, wenige Leute ins Stadion kommen und alles so viel schwerer ist.
Ja ich komme aus VBG, ja ich stehe Nahe am TSV und ja ich kenne so manche Hintergrundinfo. Ich stelle mich hiermit auch gerne zur Beantwortung aller eurer Fragen zur Verfügung. Aber ich bin es Leid ständig nur Abneigung innerhalb meines Liebesvereines zu erfahren.
Also los, haut raus:
Und das ist das was mich auch stört: Abgesehen davon, dass nach einer solchen Rückbennenung wahrscheinlich viel mehr von den Greuthern erzählt wird als momentan, versucht man klipp und klar den Abzug aus den Verein zu brennen.
Natürlich gibt es keine Fankampagnen, Banner oder Fangesänge aus der Greuther-Fraktion, da man sich damit garnicht in den Block trauen braucht. Wenn ich überlege, wie ich als Kind mit meinen Freunden von den Horidos angemeckert wurden, als wir meinten, dass wir aus VBG kommen, ist es kein Wunder, dass wir es danach lieber verschwiegen haben.
Ich habe hier schon öfter meine Meinung zu dem Thema geschrieben und bin es auch langsam leid, mich als Pro-SGF Fan jedes Mal rechtfertigen zu müssen, aber nach außen wird immer alles so hingestellt, als ob der TSV etwas dafür kann, dass irgendwelche Dritten den Namen falsch aussprechen, wenige Leute ins Stadion kommen und alles so viel schwerer ist.
Ja ich komme aus VBG, ja ich stehe Nahe am TSV und ja ich kenne so manche Hintergrundinfo. Ich stelle mich hiermit auch gerne zur Beantwortung aller eurer Fragen zur Verfügung. Aber ich bin es Leid ständig nur Abneigung innerhalb meines Liebesvereines zu erfahren.
Also los, haut raus:
23.07.2025 - 19:00 Uhr
Wie man am Logo links erkennen kann, bin ich jetzt nicht unbedingt ein inniger Fan eures Vereins.
Aber bei aller Rivalität muss man anerkennen, dass ihr die letzten 20 Jahre unter dem Namen Greuther Fürth schon eine gute Arbeit gemacht habt - teilweise schmerzhaft gut
Martin Bauer und Helmut Hack hatten einen wesentlichen Anteil daran, keine Frage und in den Anfangsjahren war auch eine gewisse Verbundenheit mit Vestenbergsgreuth gegeben.
Das ist aber doch alles Geschichte, Greuth hat schon lange wieder eine eigene Mannschaft und im Jugendbereich geht auch jeder seinen Weg.
Also kommt schon - Back to the roots - das einzig wahre Derby Ist Club gegen SpVgg Fürth oder für euch auch gerne SpVgg Fürth gegen 1. FC Nürnberg !
Und falls ihr jetzt sagt - das geht doch nen Glubberer nichts an - dann muss ich sagen: Ja, stimmt !!
Aber bei aller Rivalität muss man anerkennen, dass ihr die letzten 20 Jahre unter dem Namen Greuther Fürth schon eine gute Arbeit gemacht habt - teilweise schmerzhaft gut
Martin Bauer und Helmut Hack hatten einen wesentlichen Anteil daran, keine Frage und in den Anfangsjahren war auch eine gewisse Verbundenheit mit Vestenbergsgreuth gegeben.
Das ist aber doch alles Geschichte, Greuth hat schon lange wieder eine eigene Mannschaft und im Jugendbereich geht auch jeder seinen Weg.
Also kommt schon - Back to the roots - das einzig wahre Derby Ist Club gegen SpVgg Fürth oder für euch auch gerne SpVgg Fürth gegen 1. FC Nürnberg !
Und falls ihr jetzt sagt - das geht doch nen Glubberer nichts an - dann muss ich sagen: Ja, stimmt !!
23.07.2025 - 19:01 Uhr
Zitat von Kleeblatt03
Ich verstehe dass es nervt wenn jemand von den Greuthern oder dem Ort Greuther Fürth spricht, aber das zeigt eher von Unwissenheit als von einer Schuld am Namen an sich. Wenn wir aber ehrlich sind, kommt das wirklich nicht oft vor. Wäre es nicht erstmal ein konsequenter Schritt, solche Missverständnisse per direkten Adressat an die jeweilige Institution zu senden? Im Gegensatz zu den Meisten Anhängseln hat unserer wenigstens einen Bezug, der NATÜRLICH auch etwas mit Tradition zu tun hat. Sonst wäre die Geschichte der SpVgg Ende des letzten Jahrhunderts nämlich ziemlich schnell auserwählt gewesen.
Und das ist das was mich auch stört: Abgesehen davon, dass nach einer solchen Rückbennenung wahrscheinlich viel mehr von den Greuthern erzählt wird als momentan, versucht man klipp und klar den Abzug aus den Verein zu brennen.
Natürlich gibt es keine Fankampagnen, Banner oder Fangesänge aus der Greuther-Fraktion, da man sich damit garnicht in den Block trauen braucht. Wenn ich überlege, wie ich als Kind mit meinen Freunden von den Horidos angemeckert wurden, als wir meinten, dass wir aus VBG kommen, ist es kein Wunder, dass wir es danach lieber verschwiegen haben.
Ich habe hier schon öfter meine Meinung zu dem Thema geschrieben und bin es auch langsam leid, mich als Pro-SGF Fan jedes Mal rechtfertigen zu müssen, aber nach außen wird immer alles so hingestellt, als ob der TSV etwas dafür kann, dass irgendwelche Dritten den Namen falsch aussprechen, wenige Leute ins Stadion kommen und alles so viel schwerer ist.
Ja ich komme aus VBG, ja ich stehe Nahe am TSV und ja ich kenne so manche Hintergrundinfo. Ich stelle mich hiermit auch gerne zur Beantwortung aller eurer Fragen zur Verfügung. Aber ich bin es Leid ständig nur Abneigung innerhalb meines Liebesvereines zu erfahren.
Also los, haut raus:
Ich verstehe dass es nervt wenn jemand von den Greuthern oder dem Ort Greuther Fürth spricht, aber das zeigt eher von Unwissenheit als von einer Schuld am Namen an sich. Wenn wir aber ehrlich sind, kommt das wirklich nicht oft vor. Wäre es nicht erstmal ein konsequenter Schritt, solche Missverständnisse per direkten Adressat an die jeweilige Institution zu senden? Im Gegensatz zu den Meisten Anhängseln hat unserer wenigstens einen Bezug, der NATÜRLICH auch etwas mit Tradition zu tun hat. Sonst wäre die Geschichte der SpVgg Ende des letzten Jahrhunderts nämlich ziemlich schnell auserwählt gewesen.
Und das ist das was mich auch stört: Abgesehen davon, dass nach einer solchen Rückbennenung wahrscheinlich viel mehr von den Greuthern erzählt wird als momentan, versucht man klipp und klar den Abzug aus den Verein zu brennen.
Natürlich gibt es keine Fankampagnen, Banner oder Fangesänge aus der Greuther-Fraktion, da man sich damit garnicht in den Block trauen braucht. Wenn ich überlege, wie ich als Kind mit meinen Freunden von den Horidos angemeckert wurden, als wir meinten, dass wir aus VBG kommen, ist es kein Wunder, dass wir es danach lieber verschwiegen haben.
Ich habe hier schon öfter meine Meinung zu dem Thema geschrieben und bin es auch langsam leid, mich als Pro-SGF Fan jedes Mal rechtfertigen zu müssen, aber nach außen wird immer alles so hingestellt, als ob der TSV etwas dafür kann, dass irgendwelche Dritten den Namen falsch aussprechen, wenige Leute ins Stadion kommen und alles so viel schwerer ist.
Ja ich komme aus VBG, ja ich stehe Nahe am TSV und ja ich kenne so manche Hintergrundinfo. Ich stelle mich hiermit auch gerne zur Beantwortung aller eurer Fragen zur Verfügung. Aber ich bin es Leid ständig nur Abneigung innerhalb meines Liebesvereines zu erfahren.
Also los, haut raus:
Du kannst jetzt noch so oft sagen, dass das nicht so häufig vorkommt tatsächlich passiert das täglich in Gesprächen, Berichten, egal auf welchen Plattformen, in Kommentaren oder auch live durch die Stadionsprecher. Wenn du der Kampagne wirklich folgen und dich mit ihr auseinandersetzen würdest, anstatt nur über sie zu sprechen, würdest du anhand der regelmäßigen Stories auf ihren Plattformen sehen, dass dort wöchentlich bei verschiedenen Gelegenheiten darauf aufmerksam gemacht wird (Storys etc).
Wenn du selbst eine negative Erfahrung gemacht hast, tut mir das ehrlich leid für dich und deinen Sohn. Persönlich habe ich aber noch nie erlebt, dass jemand aus Vestenbergreuth persönlich angegangen wurde. Auch hier wird dir nicht persönlich etwas vorgeworfen, sondern du nimmst für mich eine volle Opferrolle ein. Niemand hat ein Problem mit dir.
Die Fragen dazu wurden dir in den letzten 24 Stunden bereits in vorherigen Posts gestellt, deswegen wiederhole ich sie jetzt nicht nochmal. Du kannst aber gerne darauf eingehen.
23.07.2025 - 19:52 Uhr
Letztendlich geht es ja immer um die Frage, was ist das Beste für unseren Verein?! Also wie können wir zukünftig in möglich allen Bereichen größer und besser werden?
Blicken wir da auf die Zeit nach dem Beitritt der ersten Fußballmannschaft des TSV Vestenbergsgreuth ab dem Jahr 1996 zurück, wird da jeder von uns ein grundlegend positives Fazit ziehen. Die sportlichen, wirtschaftlichen, strukturellen Entwicklungen sowie die Zuschauerresonanz gingen quasi stetig nach oben.
Im Klaren darüber muss man sich sein, dass der deutsche Profifußball in der Neuzeit quasi überall boomt, gerade auch nach Corona. Praktisch überall geht die Resonanz nach oben. Mit Blick auf die Zahlen muss man die eigene Entwicklung dann schon wieder im Verhältnis sehen. Da fällt auf, dass die SpVgg mit ihrer ohnehin schlechten Ausgangsposition im Vergleich zur Ligakonkurrenz trotz eigentlicher Steigerung weiter an Boden verliert, statt gut zu machen. Und das trotz Vorteilen im sportlichen Vergleich. Schaut euch gerne mal die Kennzahlen an, im Zuschauerranking oder auch bei den Mitgliederzahlen oder den Umfragen zum öffentlichen Interesse, welche in die Verteilung der TV-Gelder einfließen, geht’s ja kaum mehr weiter runter und die Lücke ins Mittelfeld wird immer größer. Das bereitet mir mit Blick auf die Zukunft schon Kopf- und Bauchschmerzen, die Luft wird dadurch immer dünner! Da habe ich vom Verein bisher wenige Lösungsansätze gehört. Die „sportliche Neuausrichtung“ kann je nach Verlauf ein Teil davon sein, aber man sollte sich auch etwas vom sportlichen Verlauf lösen.
Klar, haben wir eine kleinere Stadt, infrastrukturelle Nachteile und dazu den „Ruhmreichen“ in der direkten Nachbarschaft. Lass ich alles gelten. Aber sogar Letzterer schafft es trotz weitgehend miserabler sportlicher Leistungen seinen Zuschauerschnitt weiter zu steigern. Da muss man sich schon eingestehen, dass die deutlicher resistenter gegenüber sportlichen Schwankungen sind. Eben weil man dort ein anderes Selbstverständnis hat, eine andere Identifikation!
Gerne lass ich die erwähnten Nachteile unseres Standorts gelten, diese tragen definitiv dazu bei. Aber ich finde es ist auch immer ein gutes Stück Ausrede/Alibi unseres Vereins für eine ausbleibende Entwicklung im Sponsoring, Zuschauerzuspruch und anderen Kennzahlen. Das ist mir zu wenig und ich glaube einfach nicht, dass hier bereits das Maximum herausgeholt wird. Vielmehr vermute ich, dass auch die Marke SpVgg Greuther Fürth hier an ihre Grenzen kommt! Irgendwas schreit in mir daher, auf unserem Weg auch mal eine andere, zwar wohl überlegte, aber mutige Abzweigung zu nehmen, am besten eine Überholspur! Um im Narrativ zu bleiben, geht es ja nicht darum, das Auto zu wechseln oder das Ziel zu ändern, d.h. alles Bestehende über Bord zu werden. Es geht vielmehr darum aus dem Fundament noch mehr herauszuholen. Dass die Vermarktung von traditionellen Relikten und Geschichten voll einschlägt, haben ja nicht erst zwei/drei Vereine bis dato aufgezeigt. Bei uns streubt man sich bis dato größtenteils dagegen und versucht dann irgendwelche künstliche Slogans aus dem Boden zu stampfen, die zwar in die Kerbe schlagen aber trotzdem möglichst wenig Anknüpfungspunkte zur eigenen Geschichte bzw. dem Name „SpVgg Fürth“ zu geben. Entschuldigt bitte, aber da muss ich den Kampagnenmacher rechtgeben, das ist regelrecht schizophren und führt doch zu nichts.
Konkret erhoffe ich mir von einer Rückbenennung mehr Zusammenarbeit von Fans und Verein, ein stärkeres Selbstbewusstsein vom Verein und auch den Kleeblattfans ihren Verein mit Stolz in die Welt zu tragen und davon zu erzählen, dadurch ein besseres Gemeinschaftsgefühl, positivere Stimmung, viele positive Schlagzeilen und den Beginn einer Euphorieweille. Hört sich erstmal nach kleineren Allerweltsdingen an, aber deren Wirkung darf man nicht verkennen.
Mittel- bis Langfristig haben so hoffentlich auch mehr Sponsoren den Mut bei der SpVgg einzusteigen. Klar, mit etwas mit dem sich viele Leute identifizieren und was omnipräsent ist, da will man doch dabei sein und das Ganze auch zu seinen Gunsten nutzen. Vielleicht kommt man so Stück für Stück zu einem neuen Selbstverständnis, das zwar immer noch auf Vernunft und ohne Größenwahn basiert, aber wo diese Kleinmacherei Geschichte ist.
Wenn ich mir hier die Beiträge so anschauen, kann ich nur appellieren etwas größer und weitsichtiger zu denken und die eigenen Bedürfnisse in Relation zu setzen. Warum jetzt Greuther unbedingt ein Sinnbild für ganz Franken sein soll und der traditionelle Name nur für Fürth, erschließt sich mir nicht wirklich. Das leuchtet mir vielleicht bei Erzgebirge Aue ein und selbst die gehen selbstbewusst und proaktiv mit dem ursprünglichen Namen „Wismut Aue“ um. Was da nun visionär oder nostalgisch ist, das entscheidet ohnehin nicht der Name, sondern was für Ideen und was ein Konzept da dahinter steckt. Da hat mich die Kampagne abgeholt, da gibt es wenigstens mal eine Vision und Ansätze was anzpacken.
Sind wir doch mal ehrlich, unsere Generation der Taktikfüchse, welche sich an einem vernünftigen Spielgeschehen erfreut, füllt keine Stadien und wird das in Zukunft noch weniger tun. Die Leute im Stadion wollen singen, hüpfen, Fahne schwenken – oder lieber das Geschehen auf den Rängen statt auf dem Rasen beobachten und filmen. Andere nutzen das als Abwechslung oder Freunde zu treffen usw. Aber gerade die jüngere Generationen, welche nun angesprochen werden müssen um sie ins Stadion oder vor den TV/Smartphone zu locken, schaut doch weitgehend auf andere Dinge. Da ziehen Massenphänomene, Dinge von den eben viele Menschen im gleichen Alter erzählen. Greuther kann sicherlich viel, aber „cool“ klingt es nicht wirklich, gerade wenn man erst deren Bedeutung googlen muss. Das kann doch auch nicht zufriedenstellend für alle anderen Vestenbergsgreuther sein, da gibt es doch andere Mittel den fantastischen Beitrag für diesen Fußballverein positiv zu verankern.
Vielsagend für den Status Quo finde ich die Tatsache, dass wir vergangene Saison kein einziges Livespiel im Free-TV bekommen haben (in den letzten beiden Saisons war es zusammen gerade mal eines). Durch die Blume wurde bestätigt, dass das mit unserer fehlenden Reichweite und Attraktivität zu tun hat. Oh wie Wunder. Das teilen wir uns übrig mit dem SV Elversberg, während beispielsweise Eintracht Braunschweig die Saison drei hatte. Diese haben jetzt auch keinen ansehnlicheren Fußball als wir gespielt. Aber klar, selbst vorm TV schaut man sich eben lieber ein Heimspiel von Braunschweig vor 20 000 Zuschauern als eines im Fürther Ronhof vor 10 000 Zuschauern.
Es liegt natürlich nicht (nur) am Namen, aber die Kontroversen in denen sich der Verein immer wieder begibt, hängen dann doch wieder mit dem Namen zusammen. Es braucht für eine erfolgreiche Zukunft meiner Meinung mehr Mut auf dem Weg zu einem besseren Selbstverständnis. Wer keine Notwendigkeit sieht, verschließt für mich ein Stück weit die Augen vor der Realität. Die Kampagne hat dankenswerter Wege und Optionen aufgezeigt – die SpVgg Greuther Fürth bis dato nicht!
Blicken wir da auf die Zeit nach dem Beitritt der ersten Fußballmannschaft des TSV Vestenbergsgreuth ab dem Jahr 1996 zurück, wird da jeder von uns ein grundlegend positives Fazit ziehen. Die sportlichen, wirtschaftlichen, strukturellen Entwicklungen sowie die Zuschauerresonanz gingen quasi stetig nach oben.
Im Klaren darüber muss man sich sein, dass der deutsche Profifußball in der Neuzeit quasi überall boomt, gerade auch nach Corona. Praktisch überall geht die Resonanz nach oben. Mit Blick auf die Zahlen muss man die eigene Entwicklung dann schon wieder im Verhältnis sehen. Da fällt auf, dass die SpVgg mit ihrer ohnehin schlechten Ausgangsposition im Vergleich zur Ligakonkurrenz trotz eigentlicher Steigerung weiter an Boden verliert, statt gut zu machen. Und das trotz Vorteilen im sportlichen Vergleich. Schaut euch gerne mal die Kennzahlen an, im Zuschauerranking oder auch bei den Mitgliederzahlen oder den Umfragen zum öffentlichen Interesse, welche in die Verteilung der TV-Gelder einfließen, geht’s ja kaum mehr weiter runter und die Lücke ins Mittelfeld wird immer größer. Das bereitet mir mit Blick auf die Zukunft schon Kopf- und Bauchschmerzen, die Luft wird dadurch immer dünner! Da habe ich vom Verein bisher wenige Lösungsansätze gehört. Die „sportliche Neuausrichtung“ kann je nach Verlauf ein Teil davon sein, aber man sollte sich auch etwas vom sportlichen Verlauf lösen.
Klar, haben wir eine kleinere Stadt, infrastrukturelle Nachteile und dazu den „Ruhmreichen“ in der direkten Nachbarschaft. Lass ich alles gelten. Aber sogar Letzterer schafft es trotz weitgehend miserabler sportlicher Leistungen seinen Zuschauerschnitt weiter zu steigern. Da muss man sich schon eingestehen, dass die deutlicher resistenter gegenüber sportlichen Schwankungen sind. Eben weil man dort ein anderes Selbstverständnis hat, eine andere Identifikation!
Gerne lass ich die erwähnten Nachteile unseres Standorts gelten, diese tragen definitiv dazu bei. Aber ich finde es ist auch immer ein gutes Stück Ausrede/Alibi unseres Vereins für eine ausbleibende Entwicklung im Sponsoring, Zuschauerzuspruch und anderen Kennzahlen. Das ist mir zu wenig und ich glaube einfach nicht, dass hier bereits das Maximum herausgeholt wird. Vielmehr vermute ich, dass auch die Marke SpVgg Greuther Fürth hier an ihre Grenzen kommt! Irgendwas schreit in mir daher, auf unserem Weg auch mal eine andere, zwar wohl überlegte, aber mutige Abzweigung zu nehmen, am besten eine Überholspur! Um im Narrativ zu bleiben, geht es ja nicht darum, das Auto zu wechseln oder das Ziel zu ändern, d.h. alles Bestehende über Bord zu werden. Es geht vielmehr darum aus dem Fundament noch mehr herauszuholen. Dass die Vermarktung von traditionellen Relikten und Geschichten voll einschlägt, haben ja nicht erst zwei/drei Vereine bis dato aufgezeigt. Bei uns streubt man sich bis dato größtenteils dagegen und versucht dann irgendwelche künstliche Slogans aus dem Boden zu stampfen, die zwar in die Kerbe schlagen aber trotzdem möglichst wenig Anknüpfungspunkte zur eigenen Geschichte bzw. dem Name „SpVgg Fürth“ zu geben. Entschuldigt bitte, aber da muss ich den Kampagnenmacher rechtgeben, das ist regelrecht schizophren und führt doch zu nichts.
Konkret erhoffe ich mir von einer Rückbenennung mehr Zusammenarbeit von Fans und Verein, ein stärkeres Selbstbewusstsein vom Verein und auch den Kleeblattfans ihren Verein mit Stolz in die Welt zu tragen und davon zu erzählen, dadurch ein besseres Gemeinschaftsgefühl, positivere Stimmung, viele positive Schlagzeilen und den Beginn einer Euphorieweille. Hört sich erstmal nach kleineren Allerweltsdingen an, aber deren Wirkung darf man nicht verkennen.
Mittel- bis Langfristig haben so hoffentlich auch mehr Sponsoren den Mut bei der SpVgg einzusteigen. Klar, mit etwas mit dem sich viele Leute identifizieren und was omnipräsent ist, da will man doch dabei sein und das Ganze auch zu seinen Gunsten nutzen. Vielleicht kommt man so Stück für Stück zu einem neuen Selbstverständnis, das zwar immer noch auf Vernunft und ohne Größenwahn basiert, aber wo diese Kleinmacherei Geschichte ist.
Wenn ich mir hier die Beiträge so anschauen, kann ich nur appellieren etwas größer und weitsichtiger zu denken und die eigenen Bedürfnisse in Relation zu setzen. Warum jetzt Greuther unbedingt ein Sinnbild für ganz Franken sein soll und der traditionelle Name nur für Fürth, erschließt sich mir nicht wirklich. Das leuchtet mir vielleicht bei Erzgebirge Aue ein und selbst die gehen selbstbewusst und proaktiv mit dem ursprünglichen Namen „Wismut Aue“ um. Was da nun visionär oder nostalgisch ist, das entscheidet ohnehin nicht der Name, sondern was für Ideen und was ein Konzept da dahinter steckt. Da hat mich die Kampagne abgeholt, da gibt es wenigstens mal eine Vision und Ansätze was anzpacken.
Sind wir doch mal ehrlich, unsere Generation der Taktikfüchse, welche sich an einem vernünftigen Spielgeschehen erfreut, füllt keine Stadien und wird das in Zukunft noch weniger tun. Die Leute im Stadion wollen singen, hüpfen, Fahne schwenken – oder lieber das Geschehen auf den Rängen statt auf dem Rasen beobachten und filmen. Andere nutzen das als Abwechslung oder Freunde zu treffen usw. Aber gerade die jüngere Generationen, welche nun angesprochen werden müssen um sie ins Stadion oder vor den TV/Smartphone zu locken, schaut doch weitgehend auf andere Dinge. Da ziehen Massenphänomene, Dinge von den eben viele Menschen im gleichen Alter erzählen. Greuther kann sicherlich viel, aber „cool“ klingt es nicht wirklich, gerade wenn man erst deren Bedeutung googlen muss. Das kann doch auch nicht zufriedenstellend für alle anderen Vestenbergsgreuther sein, da gibt es doch andere Mittel den fantastischen Beitrag für diesen Fußballverein positiv zu verankern.
Vielsagend für den Status Quo finde ich die Tatsache, dass wir vergangene Saison kein einziges Livespiel im Free-TV bekommen haben (in den letzten beiden Saisons war es zusammen gerade mal eines). Durch die Blume wurde bestätigt, dass das mit unserer fehlenden Reichweite und Attraktivität zu tun hat. Oh wie Wunder. Das teilen wir uns übrig mit dem SV Elversberg, während beispielsweise Eintracht Braunschweig die Saison drei hatte. Diese haben jetzt auch keinen ansehnlicheren Fußball als wir gespielt. Aber klar, selbst vorm TV schaut man sich eben lieber ein Heimspiel von Braunschweig vor 20 000 Zuschauern als eines im Fürther Ronhof vor 10 000 Zuschauern.
Es liegt natürlich nicht (nur) am Namen, aber die Kontroversen in denen sich der Verein immer wieder begibt, hängen dann doch wieder mit dem Namen zusammen. Es braucht für eine erfolgreiche Zukunft meiner Meinung mehr Mut auf dem Weg zu einem besseren Selbstverständnis. Wer keine Notwendigkeit sieht, verschließt für mich ein Stück weit die Augen vor der Realität. Die Kampagne hat dankenswerter Wege und Optionen aufgezeigt – die SpVgg Greuther Fürth bis dato nicht!
23.07.2025 - 21:08 Uhr
Also wie man es dreht und wendet, ich kann mir leider 0,0 vorstellen das der Zusatz Greuther sich irgendwie auf die Zuschauer auswirken soll...
Jeder Fürther geht zum Kleeblatt oder in die Ronhof, ich kenne niemanden, der sagt ich gehe erst wieder ins Stadion wenn das Greuther weg ist...
Fanartikel bzw. Trikots können ein paar mehr verkauft werden, allerdings glaube ich nicht daran das man hier plötzlich 500-1000 Trikots wegen dem wegfall von Greuther verkauften würde, es kommt halt auch mehr auf das Design an, dieses Jahr haben wir wirklich gelungene Trikots, Heim wie Auswärts und es wurden noch nie so viele Trikots vor der Saisoneröffnung verkauft wie dieses Jahr.
Klingt für mich alles nicht so als würde eine Streichung der Greuther plötzlich die Massen ziehen oder mobilisieren, denn wer bisher kein Interesse am Fürther Fußball hatte, wird es danach nicht plötzlich haben.
Und was ihr nicht vergessen solltet, nur weil eine Rücknennung stattfinden könnte, wäre der TSV ja nach wie vor im Verein, was passiert wenn hier der TSV austreten will? Die haben ja dann sicherlich einen Anspruch auf Entschädigung oder sonstiges, die lassen sich ja sicherlich nicht nach so vielen erfolgreichen Jahren plötzlich sagen, "ok ihr wollt kein Greuth mehr haben, dann gehen wir mal"
Jeder Fürther geht zum Kleeblatt oder in die Ronhof, ich kenne niemanden, der sagt ich gehe erst wieder ins Stadion wenn das Greuther weg ist...
Fanartikel bzw. Trikots können ein paar mehr verkauft werden, allerdings glaube ich nicht daran das man hier plötzlich 500-1000 Trikots wegen dem wegfall von Greuther verkauften würde, es kommt halt auch mehr auf das Design an, dieses Jahr haben wir wirklich gelungene Trikots, Heim wie Auswärts und es wurden noch nie so viele Trikots vor der Saisoneröffnung verkauft wie dieses Jahr.
Klingt für mich alles nicht so als würde eine Streichung der Greuther plötzlich die Massen ziehen oder mobilisieren, denn wer bisher kein Interesse am Fürther Fußball hatte, wird es danach nicht plötzlich haben.
Und was ihr nicht vergessen solltet, nur weil eine Rücknennung stattfinden könnte, wäre der TSV ja nach wie vor im Verein, was passiert wenn hier der TSV austreten will? Die haben ja dann sicherlich einen Anspruch auf Entschädigung oder sonstiges, die lassen sich ja sicherlich nicht nach so vielen erfolgreichen Jahren plötzlich sagen, "ok ihr wollt kein Greuth mehr haben, dann gehen wir mal"
23.07.2025 - 21:29 Uhr
Zitat von Vegvisir1903
Und was ihr nicht vergessen solltet, nur weil eine Rücknennung stattfinden könnte, wäre der TSV ja nach wie vor im Verein, was passiert wenn hier der TSV austreten will? Die haben ja dann sicherlich einen Anspruch auf Entschädigung oder sonstiges, die lassen sich ja sicherlich nicht nach so vielen erfolgreichen Jahren plötzlich sagen, "ok ihr wollt kein Greuth mehr haben, dann gehen wir mal"
Und was ihr nicht vergessen solltet, nur weil eine Rücknennung stattfinden könnte, wäre der TSV ja nach wie vor im Verein, was passiert wenn hier der TSV austreten will? Die haben ja dann sicherlich einen Anspruch auf Entschädigung oder sonstiges, die lassen sich ja sicherlich nicht nach so vielen erfolgreichen Jahren plötzlich sagen, "ok ihr wollt kein Greuth mehr haben, dann gehen wir mal"
Da sollte es keine Probleme geben, zumindest wenn ich als Laie die Satzung lese:
Zitat von Vereinssatzung
§7 Erwerb der Mitgliedschaft
2. Vollmitglied kann jede natürliche Person werden. Als juristische Person kann nur der TSV Vestenbergsgreuth e.V. die Vollmitgliedschaft erwerben.
§ 10 Austritt, Ausschluß und Erlöschen der Mitgliedschaft
2. Bei Beendigung der Mitgliedschaft hat das Mitglied alle in seiner Verwahrung befindlichen, dem Verein gehörenden Gegenstände und Unterlagen an die Geschäftsstelle herauszugeben.
4. Bei Beendigung der Mitgliedschaft durch Austritt oder Ausschluss verfallen alle bis dahin erworbenen Mit-
gliedsjahre und eventuell daraus resultierende Vergünstigungen.
§ 14 Versammlungsablauf
3. Die juristische Person TSV Vestenbergsgreuth hat eine Stimme.
4. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Die juristische Person bestimmt einen Vertreter zur Ausübung ihres Sonderstimmrechts.
§7 Erwerb der Mitgliedschaft
2. Vollmitglied kann jede natürliche Person werden. Als juristische Person kann nur der TSV Vestenbergsgreuth e.V. die Vollmitgliedschaft erwerben.
§ 10 Austritt, Ausschluß und Erlöschen der Mitgliedschaft
2. Bei Beendigung der Mitgliedschaft hat das Mitglied alle in seiner Verwahrung befindlichen, dem Verein gehörenden Gegenstände und Unterlagen an die Geschäftsstelle herauszugeben.
4. Bei Beendigung der Mitgliedschaft durch Austritt oder Ausschluss verfallen alle bis dahin erworbenen Mit-
gliedsjahre und eventuell daraus resultierende Vergünstigungen.
§ 14 Versammlungsablauf
3. Die juristische Person TSV Vestenbergsgreuth hat eine Stimme.
4. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Die juristische Person bestimmt einen Vertreter zur Ausübung ihres Sonderstimmrechts.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Teach am 23.07.2025 um 21:30 Uhr bearbeitet
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