| Geburtsdatum | 28.04.1944 |
|---|---|
| Alter | 82 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Aufsichtsratsmitglied |
| Akt. Verein | Hannover 96 |
Martin Kind
08.05.2012 - 13:32 Uhr
19.07.2018 - 22:57 Uhr
Zitat von Myfanwie96
Dies ist ein Diskussionsforum und dieser thread heißt Martin Kind, nicht Martin Kind wir huldigen dir.
Mit dieser 50+1-Geschichte ist Martin Kind gescheitert. Warum? Darüber diskutieren wir hier gerade. Wo ist das Problem?
Dies ist ein Diskussionsforum und dieser thread heißt Martin Kind, nicht Martin Kind wir huldigen dir.
Mit dieser 50+1-Geschichte ist Martin Kind gescheitert. Warum? Darüber diskutieren wir hier gerade. Wo ist das Problem?
Danke!
20.07.2018 - 09:28 Uhr
Hier wurde ja schon sehr viel zu dem Thema M. Kind und die Ablehnung der Ausnahmeregel von Seiten der DFL geschrieben.
Einiges davon war Informativ, anderes wiederum publizistisch, oder gar Provokant und Naiv.
Der Grund der Ablehnung soll de facto die nicht ausreichende „Finanzielle“ Förderung von M. Kind sein, zu Grunde gelegt werden hier 3 Mio. € im Jahr welche die Summe des Hauptsponsors von Hannover 96 entspricht. (60 Mio. € über 20 Jahre) Dieses kann man in den verschieden Medien lesen.
Und nun will mir/uns die DFL erklären das Hannover 1997 einen Hauptsponsor hatte (oder hätte bekommen können) der 6.000 000,00 DM in Hannover 96 gesteckt hätte?
Herr P. Rossberg, ich weiß nicht ob sie hier mitlesen, aber haben sie das irgendwann in ihren Recherchen mal mit bedacht?
Das Hannover 96 und namentlich M. Kind diesen Antrag stellt, beruht auf einen Mehrheitsentschluss, und nur weil eine Minderheit aktiver ist und lauter schreit wird diese nicht zur Mehrheit, daher wäre es schön wenn das auch Außenstehende mal verstehen würden, und sich nicht versuchen als „Retter der Unterdrückten“ zu sehen.
Einiges davon war Informativ, anderes wiederum publizistisch, oder gar Provokant und Naiv.
Der Grund der Ablehnung soll de facto die nicht ausreichende „Finanzielle“ Förderung von M. Kind sein, zu Grunde gelegt werden hier 3 Mio. € im Jahr welche die Summe des Hauptsponsors von Hannover 96 entspricht. (60 Mio. € über 20 Jahre) Dieses kann man in den verschieden Medien lesen.
Und nun will mir/uns die DFL erklären das Hannover 1997 einen Hauptsponsor hatte (oder hätte bekommen können) der 6.000 000,00 DM in Hannover 96 gesteckt hätte?
Herr P. Rossberg, ich weiß nicht ob sie hier mitlesen, aber haben sie das irgendwann in ihren Recherchen mal mit bedacht?
Das Hannover 96 und namentlich M. Kind diesen Antrag stellt, beruht auf einen Mehrheitsentschluss, und nur weil eine Minderheit aktiver ist und lauter schreit wird diese nicht zur Mehrheit, daher wäre es schön wenn das auch Außenstehende mal verstehen würden, und sich nicht versuchen als „Retter der Unterdrückten“ zu sehen.
20.07.2018 - 09:48 Uhr
Zitat von Myfanwie96
Nur hat Herr Kind scheinbar nichts bezahlt. Die Investitionen der Gesellschafter belaufen sich auf wieviel €? Gelder für die Mannschaft wurden erwirtschaftet, wie bei den meisten Clubs auch.
Woher weißt du, daß Adidas Veto-Rechte hat? Adidas ist im übrigen auch nur ein strategischer Partner.
Zitat von t0815
Bestimmen tut immer der, der die Musik bezahlt! Das hat mit Vereinsvertreter rein gar nichts zu tun.
Hört sich klasse an wenn man sich das einredet, ach die Geldgeber geben uns das Geld und die gewählten Vereinsvertreter müssen das nur toll einsetzen.
Nope!
Adidas hat bei Bayern enormen Einfluss und ganz bestimmt auch Veto Rechte.
Sie reden auch ein Wort mit wer sich zur Wahl stellt etc. so läuft es eben!
Auch der Vorwurf bei uns gibt es nur eine Person
Ja das ist eins dieser Märchen und stimmt eben nicht. Es geht um die Gesellschafter, nicht um Martin Kind als eine Person.
Wird auch nicht besser wenn ein User immer und immer wieder behauptet das MK das Problem sei.
Zitat von Myfanwie96
Dort bestimmen die Vereinsvertreter. Genau das heißt 50+1. Bei uns bestimmt genau eine Person. Im Verein und in der S&S. Vielleicht ist genau das das Problem von 96.
Zitat von t0815
Nur bestimmen da im Zweifel Leute die ihre Kohle vermehrt sehen wollen.
Feiner und großer Unterschied!
Zitat von Myfanwie96
Bei Stuttgart, Bayern und Dortmund existiert die 50+1-Klausel.
Sie haben für den Verkauf von Anteilen halt mehr Geld generiert als 96.
Bei Stuttgart, Bayern und Dortmund existiert die 50+1-Klausel.
Sie haben für den Verkauf von Anteilen halt mehr Geld generiert als 96.
Nur bestimmen da im Zweifel Leute die ihre Kohle vermehrt sehen wollen.
Feiner und großer Unterschied!
Dort bestimmen die Vereinsvertreter. Genau das heißt 50+1. Bei uns bestimmt genau eine Person. Im Verein und in der S&S. Vielleicht ist genau das das Problem von 96.
Bestimmen tut immer der, der die Musik bezahlt! Das hat mit Vereinsvertreter rein gar nichts zu tun.
Hört sich klasse an wenn man sich das einredet, ach die Geldgeber geben uns das Geld und die gewählten Vereinsvertreter müssen das nur toll einsetzen.
Nope!
Adidas hat bei Bayern enormen Einfluss und ganz bestimmt auch Veto Rechte.
Sie reden auch ein Wort mit wer sich zur Wahl stellt etc. so läuft es eben!
Auch der Vorwurf bei uns gibt es nur eine Person
Ja das ist eins dieser Märchen und stimmt eben nicht. Es geht um die Gesellschafter, nicht um Martin Kind als eine Person.
Wird auch nicht besser wenn ein User immer und immer wieder behauptet das MK das Problem sei.
Nur hat Herr Kind scheinbar nichts bezahlt. Die Investitionen der Gesellschafter belaufen sich auf wieviel €? Gelder für die Mannschaft wurden erwirtschaftet, wie bei den meisten Clubs auch.
Woher weißt du, daß Adidas Veto-Rechte hat? Adidas ist im übrigen auch nur ein strategischer Partner.
Aha... Hr. Kind hat nichts bezahlt (scheinbar)... looooool. Man man man. Bleib bei den Fakten, Hr. Kind hat nicht das gezahlt, was die DFL gerne hätte das er bezahlt hätte, nämlich 3. Mio. im Jahr.
20.07.2018 - 10:26 Uhr
Zitat von handycap
Der Grund der Ablehnung soll de facto die nicht ausreichende „Finanzielle“ Förderung von M. Kind sein, zu Grunde gelegt werden hier 3 Mio. € im Jahr welche die Summe des Hauptsponsors von Hannover 96 entspricht. (60 Mio. € über 20 Jahre) Dieses kann man in den verschieden Medien lesen.
Und nun will mir/uns die DFL erklären das Hannover 1997 einen Hauptsponsor hatte (oder hätte bekommen können) der 6.000 000,00 DM in Hannover 96 gesteckt hätte?
Der Grund der Ablehnung soll de facto die nicht ausreichende „Finanzielle“ Förderung von M. Kind sein, zu Grunde gelegt werden hier 3 Mio. € im Jahr welche die Summe des Hauptsponsors von Hannover 96 entspricht. (60 Mio. € über 20 Jahre) Dieses kann man in den verschieden Medien lesen.
Und nun will mir/uns die DFL erklären das Hannover 1997 einen Hauptsponsor hatte (oder hätte bekommen können) der 6.000 000,00 DM in Hannover 96 gesteckt hätte?
In der Begründung zur Ablehnung heißt es:
Das Kriterium der „erheblichen Förderung“ wird danach so ausgelegt, „dass die Höhe des finanziellen Engagements in jeder einzelnen Spielzeit während des 20-Jahre-Zeitraums mindestens dem durchschnittlichen Budgetanteil entsprechen soll, den das Hauptsponsoring des Clubs, d.h. das höchste Einzelsponsoring, ausmacht“.
Hier ist eindeutig von dem durchschnittlichen(!) Budgetanteil die Rede, also wird man auch bei der DFL die rund drei Millionen, die 96 aktuell von Heinz von Heiden bekommt, nicht für 1997 veranschlagt haben. Welche Beträge von den jeweiligen Hauptsponsoren bezahlt wurde, sollte der DFL durch Lizenzierungsunterlagen ja vorliegen, dementsprechend ist die Begründung in sich schon schlüssig. Fraglich ist, ob diese Regelung "so viel wie der Hauptsponsor", auch vorher schon so Bestand hatte bzw. bekannt war. Letztlich aber auch fast schon dadurch hinfällig, dass bei den anderen 50+1-Ausnahmen eben jene Regelungen eingehalten werden/wurden.
Eine Klage, sollte sie denn wirklich folgen, wird Jahre dauern und das Urteil in einer vielleicht vollkommen anderen Zeit (bezogen auf Fernsehgelder, Transfermarkt, Investoren) gefällt werden. Ob und wie das 96 und Martin Kind dann noch nützt, ist kaum abzusehen. Sicher ist aber, dass die Ausnahme, die Kind ja mit aller Macht angestrebt hat, die gewünschte Lösung gewesen wäre. So ist das nichts anderes als eine deutliche Niederlage, die sich auch durch weitere Bestrebungen nicht verändert.
Wünschenswert wäre, dass man jetzt vielleicht an anderen Lösungen arbeiten (50+1 beibehalten und trotzdem die Investoren in gewisser Weise einbinden), allerdings hört es sich überhaupt nicht danach an. Es bleibt also ein Thema, das 96 begleiten, aber vielleicht in Zukunft das Fanlager nicht mehr so extrem spalten wird. Dann hätte die Entscheidung der DFL - egal welche Meinung man dazu hat - immerhin noch etwas Gutes. Allein mir fehlt der Glaube...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jernals am 20.07.2018 um 10:27 Uhr bearbeitet
20.07.2018 - 12:08 Uhr
Zitat von Jernals
Fraglich ist, ob diese Regelung "so viel wie der Hauptsponsor", auch vorher schon so Bestand hatte bzw. bekannt war.
Fraglich ist, ob diese Regelung "so viel wie der Hauptsponsor", auch vorher schon so Bestand hatte bzw. bekannt war.
Wie gesagt: Es ist ein Irrglaube, dass "so viel wie der Hauptsponsor" eine Regel ist. Es ist lediglich eine "Empfehlung", die auf mehrere Anfragen erst im Rundschreiben der DFL vom 12.Dezember 2014 formuliert wurde, da der Begriff "erhebliche Förderung" bis dahin eben unklar war. Dadurch dass in dem Rundschreiben geschrieben wird, dass man die erhebliche Förderung an den Sponsorbeträgen des Hauptsponsors messen möchte, macht es dies aber nicht zu einer Regel. So hat es Kind ja auch immer betont. Den Brief hat er ja schließlich auch gelesen gehabt.
Zitat von Jernals
Letztlich aber auch fast schon dadurch hinfällig, dass bei den anderen 50+1-Ausnahmen eben jene Regelungen eingehalten werden/wurden.
Letztlich aber auch fast schon dadurch hinfällig, dass bei den anderen 50+1-Ausnahmen eben jene Regelungen eingehalten werden/wurden.
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege: Aber die 50+1 Regel war bis zum einschreiten von Kind ja nur beschrieben als 20-jährige Förderung bis zum Stichtag 01.01.1999. Da gab es keine weiteren Auflagen, weil die Ausnahmeregel ja ursprünglich ausschließlich für den VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen gedacht war.
Außerdem ist ja wohl auch logisch, dass es bei den bisherigen Ausnahmen ein leichtes war, die nun nachträglich angeblich nötige "erhebliche finanzielle Förderung" zu erreichen, immerhin gilt das Engagement sicherlich ab schreiten des Investors, was bei VW und Bayer ja sicherlich ab der Vereinsgründung stattfand, wo es sicherlich keinen Hauptsponsor, bzw. eben nur besagte Unternehmen gab.
Bei Hoffenheim hat Hopp die Förderung in der Kreisklasse begonnen. Auch hier wird es ein leichtes gewesen sein, oberhalb der Förderung durch einen Hauptsponsor zu bleiben (Lotto, Taxi, Sparkasse oder was man sonst noch so als Trikotsponsor in der Kreisklasse bekommt).
20.07.2018 - 12:30 Uhr
Zitat von thHannover96
Wie gesagt: Es ist ein Irrglaube, dass "so viel wie der Hauptsponsor" eine Regel ist. Es ist lediglich eine "Empfehlung", die auf mehrere Anfragen erst im Rundschreiben der DFL vom 12.Dezember 2014 formuliert wurde, da der Begriff "erhebliche Förderung" bis dahin eben unklar war. Dadurch dass in dem Rundschreiben geschrieben wird, dass man die erhebliche Förderung an den Sponsorbeträgen des Hauptsponsors messen möchte, macht es dies aber nicht zu einer Regel. So hat es Kind ja auch immer betont. Den Brief hat er ja schließlich auch gelesen gehabt.
Wie gesagt: Es ist ein Irrglaube, dass "so viel wie der Hauptsponsor" eine Regel ist. Es ist lediglich eine "Empfehlung", die auf mehrere Anfragen erst im Rundschreiben der DFL vom 12.Dezember 2014 formuliert wurde, da der Begriff "erhebliche Förderung" bis dahin eben unklar war. Dadurch dass in dem Rundschreiben geschrieben wird, dass man die erhebliche Förderung an den Sponsorbeträgen des Hauptsponsors messen möchte, macht es dies aber nicht zu einer Regel. So hat es Kind ja auch immer betont. Den Brief hat er ja schließlich auch gelesen gehabt.
Es war aber die Grundlage auf der bindend eine Ablehnung des Antrags stattgefunden hat.
Zitat von thHannover96
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege: Aber die 50+1 Regel war bis zum einschreiten von Kind ja nur beschrieben als 20-jährige Förderung bis zum Stichtag 01.01.1999. Da gab es keine weiteren Auflagen, weil die Ausnahmeregel ja ursprünglich ausschließlich für den VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen gedacht war.
Außerdem ist ja wohl auch logisch, dass es bei den bisherigen Ausnahmen ein leichtes war, die nun nachträglich angeblich nötige "erhebliche finanzielle Förderung" zu erreichen, immerhin gilt das Engagement sicherlich ab schreiten des Investors, was bei VW und Bayer ja sicherlich ab der Vereinsgründung stattfand, wo es sicherlich keinen Hauptsponsor, bzw. eben nur besagte Unternehmen gab.
Bei Hoffenheim hat Hopp die Förderung in der Kreisklasse begonnen. Auch hier wird es ein leichtes gewesen sein, oberhalb der Förderung durch einen Hauptsponsor zu bleiben (Lotto, Taxi, Sparkasse oder was man sonst noch so als Trikotsponsor in der Kreisklasse bekommt).
Zitat von Jernals
Letztlich aber auch fast schon dadurch hinfällig, dass bei den anderen 50+1-Ausnahmen eben jene Regelungen eingehalten werden/wurden.
Letztlich aber auch fast schon dadurch hinfällig, dass bei den anderen 50+1-Ausnahmen eben jene Regelungen eingehalten werden/wurden.
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege: Aber die 50+1 Regel war bis zum einschreiten von Kind ja nur beschrieben als 20-jährige Förderung bis zum Stichtag 01.01.1999. Da gab es keine weiteren Auflagen, weil die Ausnahmeregel ja ursprünglich ausschließlich für den VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen gedacht war.
Außerdem ist ja wohl auch logisch, dass es bei den bisherigen Ausnahmen ein leichtes war, die nun nachträglich angeblich nötige "erhebliche finanzielle Förderung" zu erreichen, immerhin gilt das Engagement sicherlich ab schreiten des Investors, was bei VW und Bayer ja sicherlich ab der Vereinsgründung stattfand, wo es sicherlich keinen Hauptsponsor, bzw. eben nur besagte Unternehmen gab.
Bei Hoffenheim hat Hopp die Förderung in der Kreisklasse begonnen. Auch hier wird es ein leichtes gewesen sein, oberhalb der Förderung durch einen Hauptsponsor zu bleiben (Lotto, Taxi, Sparkasse oder was man sonst noch so als Trikotsponsor in der Kreisklasse bekommt).
Ja, sicherlich sind die Voraussetzungen andere, aber ist deswegen im Vergleich dort weniger Geld geflossen als in Hannover?
Gerade im Fall von Hopp ist ein Investment in einen Kreisligisten doch wesentlich gewagter als das Investment in einen früher erfolgreichen, strauchelnden Verein wie einst 96 als Martin Kind das Ruder übernahm.
Ich finde die Maßgabe, dass der Investor über diesen wirklich langen Zeitraum, im Durchschnitt mehr investiert haben sollte als der Hauptsponsor, durchaus schlüssig und absolut logisch. Das zeigt neben der langjährigen Verbundenheit - die Kind ja zweifelsfrei erfüllt - die finanzielle Bereitschaft. Wenn das nicht gegeben ist bzw. war - und 96 mit Sicherheit in den letzten 20 Jahren keine exorbitant hohen Sponsorengelder bekommen hat -, dann fehlt eben diese Bereitschaft.
Die DFL drückt mit ihren Bestimmungen aus, dass ein Investor bereits viel Geld investiert haben muss, damit er im Verein entscheiden darf, was passiert. Kind betonte immer wieder, dass Geldgeber mitbestimmen wollen, was mit ihrem Geld passiert. Das geht einfach, nach momentaner Regellage, nicht zusammen und unterscheidet Hannover 96 mit dieser Begründung auch von Leverkusen, Wolfsburg oder Hoffenheim.
20.07.2018 - 12:32 Uhr
Wie gesagt, die einzige Logik, die ich hinter dieser Entscheidung sehe ist, dass dem einen oder anderen DFL-Verantwortlichen selbst daran gelegen ist, dass endlich jemand klagt.
Die wollen sich doch nur einfach nicht selbst die Hände schmutzig machen.
Ziemlich schäbige Herangehensweise, Kind damit bewusst zum Buhmann zu machen.
Die wollen sich doch nur einfach nicht selbst die Hände schmutzig machen.
Ziemlich schäbige Herangehensweise, Kind damit bewusst zum Buhmann zu machen.
20.07.2018 - 13:11 Uhr
Wenn diese Regelung (Hauptsponsor) und sicher noch einige andere schwammige Dinge durch daß Antreiben von Hannover 96, am Ende so eindeutig formuliert fest geschrieben sind, hat Hannover 96 doch viel gutes getan.
Stand heute! Und vor allem "was noch wichtiger ist" zu Beginn des Anstrebens der Ausnahme für 96, war dieses so eindeutig nicht.
Und deswegen ist die Ablehnung auch "rechtsirre".
Das sollte bitte erkannt werden!
Selbst wenn die Gerichte zum Urteil kommen das die Regel grundsätzlich in Ordnung ist. So erkennen wir bereits heute das die Regel definitiv nach zu arbeiten ist.
Stand heute! Und vor allem "was noch wichtiger ist" zu Beginn des Anstrebens der Ausnahme für 96, war dieses so eindeutig nicht.
Und deswegen ist die Ablehnung auch "rechtsirre".
Das sollte bitte erkannt werden!
Selbst wenn die Gerichte zum Urteil kommen das die Regel grundsätzlich in Ordnung ist. So erkennen wir bereits heute das die Regel definitiv nach zu arbeiten ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von t0815 am 20.07.2018 um 13:11 Uhr bearbeitet
20.07.2018 - 13:34 Uhr
Zitat von Jernals
Ich finde die Maßgabe, dass der Investor über diesen wirklich langen Zeitraum, im Durchschnitt mehr investiert haben sollte als der Hauptsponsor, durchaus schlüssig und absolut logisch. Das zeigt neben der langjährigen Verbundenheit - die Kind ja zweifelsfrei erfüllt - die finanzielle Bereitschaft. Wenn das nicht gegeben ist bzw. war - und 96 mit Sicherheit in den letzten 20 Jahren keine exorbitant hohen Sponsorengelder bekommen hat -, dann fehlt eben diese Bereitschaft.
Ich finde die Maßgabe, dass der Investor über diesen wirklich langen Zeitraum, im Durchschnitt mehr investiert haben sollte als der Hauptsponsor, durchaus schlüssig und absolut logisch. Das zeigt neben der langjährigen Verbundenheit - die Kind ja zweifelsfrei erfüllt - die finanzielle Bereitschaft. Wenn das nicht gegeben ist bzw. war - und 96 mit Sicherheit in den letzten 20 Jahren keine exorbitant hohen Sponsorengelder bekommen hat -, dann fehlt eben diese Bereitschaft.
Muss dir in diesem Punkt auch teilweise zustimmen. Es wäre sicherlich der falsche Weg, jedem ehrenamtlichen Mitarbeiter eines Vereins nach 20-jähriger Arbeit die Möglichkeit zu geben (unabhängig davon, ob dieser das Geld überhaupt aufbringen kann) 50+1 % der Anteile zu kaufen.
Andererseits genügt eine alleinige finanzielle Förderung mMn auch nicht. Wenn man lediglich als Geldgeber fungiert und keine Verantwortung übernommen, bzw. keinerlei "Herzblut" über 20 Jahre in einen Verein gesteckt hat, ist man als Hauptentscheidungsträger sicherlich gänzlich ungeeignet.
Letzteres würde bei mir übrigens viel eher den Gedanken an "Selbstbereicherung" wecken, als bei einem Kind, der tatsächlich 20 Jahre Herzblut ohne entsprechend ausreichende Investitionen in Hannover 96 gesteckt hat.
In sofern sicherlich ein sehr diskutabler Punkt. mMn ist diese erhebliche Förderung selbst mit der offenbar angewandten Empfehlung "sich am Investment des Hauptsponsors" zu orientieren, nur sehr unzureichend definiert.
Es müsste ein unabhängiges Gremium geschaffen werden, welches sich intensiv mit der Förderung eines jeden Investors beschäftigt und sich dabei nicht an plumpen, rein künstlich und willkürlich geschaffenen "Merkmalen" orientiert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von thHannover96 am 20.07.2018 um 13:37 Uhr bearbeitet
20.07.2018 - 15:18 Uhr
Zitat von thHannover96
Andererseits genügt eine alleinige finanzielle Förderung mMn auch nicht. Wenn man lediglich als Geldgeber fungiert und keine Verantwortung übernommen, bzw. keinerlei "Herzblut" über 20 Jahre in einen Verein gesteckt hat, ist man als Hauptentscheidungsträger sicherlich gänzlich ungeeignet.
Letzteres würde bei mir übrigens viel eher den Gedanken an "Selbstbereicherung" wecken, als bei einem Kind, der tatsächlich 20 Jahre Herzblut ohne entsprechend ausreichende Investitionen in Hannover 96 gesteckt hat.
In sofern sicherlich ein sehr diskutabler Punkt. mMn ist diese erhebliche Förderung selbst mit der offenbar angewandten Empfehlung "sich am Investment des Hauptsponsors" zu orientieren, nur sehr unzureichend definiert.
Andererseits genügt eine alleinige finanzielle Förderung mMn auch nicht. Wenn man lediglich als Geldgeber fungiert und keine Verantwortung übernommen, bzw. keinerlei "Herzblut" über 20 Jahre in einen Verein gesteckt hat, ist man als Hauptentscheidungsträger sicherlich gänzlich ungeeignet.
Letzteres würde bei mir übrigens viel eher den Gedanken an "Selbstbereicherung" wecken, als bei einem Kind, der tatsächlich 20 Jahre Herzblut ohne entsprechend ausreichende Investitionen in Hannover 96 gesteckt hat.
In sofern sicherlich ein sehr diskutabler Punkt. mMn ist diese erhebliche Förderung selbst mit der offenbar angewandten Empfehlung "sich am Investment des Hauptsponsors" zu orientieren, nur sehr unzureichend definiert.
Nach Kind würde aber jemand über 96 entscheiden, der nicht 20 Jahre Herzblut investiert hat. Ob das einer seiner Söhne ist oder jemand anders der die Anteile kauft.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Myfanwie96 am 20.07.2018 um 15:19 Uhr bearbeitet
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