| Geburtsdatum | 28.04.1944 |
|---|---|
| Alter | 82 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Aufsichtsratsmitglied |
| Akt. Verein | Hannover 96 |
Martin Kind
08.05.2012 - 13:32 Uhr
02.02.2018 - 08:09 Uhr
Zitat von Footballive22
Ich glaube, da könnte noch Ärger auf die DFL zukommen. Wenn Kind etwas will, und das ist für ihn eine wichtige Entscheidung, wird er viel versuchen, um seinen Willen zu erreichen - und eben auch möglicherweise vor Gericht gehen, sollte der Antrag von der DFL abgewiesen werden. Zumal das Ganze rechtlich durchaus fragwürdig wäre. Wobei ich eigentlich annehme, dass die DFL schon darauf achtet, dass ihr Urteil rechtlich nicht anfechtbar ist. Aber ob das in diesen Fall nicht ist, da bin ich mir nicht sicher. Jedenfalls, ich glaube nicht dass das heute das Ende und die endgültige Entscheidung des Ganzen ist, die beide Parteien ohne weitere Reaktion so hinnehmen werden.
Zitat von Fussball-Professor
Quelle: www.tagesspiegel.de
Der Kampf um die Stimmenmehrheit im Klub ist wohl entschieden. Nach Tagesspiegel-Informationen verweigert die DFL 96-Klubboss Martin Kind die Übernahme.
Kind hat angekündigt in diesem Fall vor Gericht gehen zu wollen. Vor allem die Einschätzung, er habe den Verein nicht "erheblich" gefördert, führte zu einer Ablehnung des Antrags.Ich glaube, da könnte noch Ärger auf die DFL zukommen. Wenn Kind etwas will, und das ist für ihn eine wichtige Entscheidung, wird er viel versuchen, um seinen Willen zu erreichen - und eben auch möglicherweise vor Gericht gehen, sollte der Antrag von der DFL abgewiesen werden. Zumal das Ganze rechtlich durchaus fragwürdig wäre. Wobei ich eigentlich annehme, dass die DFL schon darauf achtet, dass ihr Urteil rechtlich nicht anfechtbar ist. Aber ob das in diesen Fall nicht ist, da bin ich mir nicht sicher. Jedenfalls, ich glaube nicht dass das heute das Ende und die endgültige Entscheidung des Ganzen ist, die beide Parteien ohne weitere Reaktion so hinnehmen werden.
Anfechtbar sind die alle, man geht nur selten den Weg ordentlicher Gerichtsbarkeit. Wenn MK die Quote nicht erreicht, die nötig wäre, dann liegt der Fauxpas in seinem Lager, damit auch die Schuld an der Ablehnung.
Wie rechtssicher 50+1 ist, das werden wir dann wahrscheinlich noch dieses Jahr herausfinden, wenn er seine Drohung wirklich wahr macht.
02.02.2018 - 08:13 Uhr
Zitat von diablo696
Bei jedem normalen Gericht ist das Ding eh durch, die DFL macht sich dadurch keinen Gefallen, wenn sie MK nicht das Recht durch die Hintertür trotzdem noch einräumen. Wer in der heutigen Zeit wirklich denkt, dass dadurch das Thema erledigt ist, sollte sich schon vorsorglich eine Packung Taschentücher zurechtlegen.
Soll er doch klagen.Das kann sich unter Umständen Jahre hinziehen.Da gibt es wichtigere Sachen als diese wo sich der Europäische Gerichtshof mit befasst.Fakt ist nunmal das Kind die Statuten nicht erfüllt hat und somit der Antrag abgelehnt wird.Die Taschentücher müssen erstmal andere zurechtlegen.Bin auf die nächste Mitgliederversammlung gespannt.Bei jedem normalen Gericht ist das Ding eh durch, die DFL macht sich dadurch keinen Gefallen, wenn sie MK nicht das Recht durch die Hintertür trotzdem noch einräumen. Wer in der heutigen Zeit wirklich denkt, dass dadurch das Thema erledigt ist, sollte sich schon vorsorglich eine Packung Taschentücher zurechtlegen.
02.02.2018 - 08:33 Uhr
Ein kleiner Sieg für die Opposition des Hannover 96 e.V.. Da die eigentliche Übernahme längst vollzogen ist und es hier nur um die Mangement-Gmbh geht, ändert sich dadurch wenig. Kind ist ja momentan Präsident des e.V..
Kritisch wird es erst für M.K., wenn er abgewählt wird. So eine Klage kann dauern.
Falls die DFL dadurch 50+1 zu Fall bringt, hat sie es selbst verbockt. Die Ausnahmeregelungen für Wolfsburg und Co waren von Anfang an wettbewerbsverzerrend. Ironisch, dass man nun sogar eine erhebliche Förderung für nötig hält. Quasi noch mehr Wettbewerbsverzerrung fordert. Ein merkwürdiger Laden, die DFL.
Kritisch wird es erst für M.K., wenn er abgewählt wird. So eine Klage kann dauern.
Falls die DFL dadurch 50+1 zu Fall bringt, hat sie es selbst verbockt. Die Ausnahmeregelungen für Wolfsburg und Co waren von Anfang an wettbewerbsverzerrend. Ironisch, dass man nun sogar eine erhebliche Förderung für nötig hält. Quasi noch mehr Wettbewerbsverzerrung fordert. Ein merkwürdiger Laden, die DFL.
02.02.2018 - 08:42 Uhr
Die erhebliche Förderung war doch Teil des Deals, den Martin Kind mit der DFL ausgehandelt hatte. Das war doch die Brücke zwischen 50+1 auf der einen Seite und "fremde" Investoren auf der anderen Seite
Sollte die nicht ausreichende erhebliche Förderung der Ablehnungsgrund sein, dann hat Martin Kind es ganz alleine verbockt.
Sollte die nicht ausreichende erhebliche Förderung der Ablehnungsgrund sein, dann hat Martin Kind es ganz alleine verbockt.
02.02.2018 - 08:44 Uhr
Quelle: m.bild.de
Denn am Montag soll nicht nur die Ablehnung bekannt gegeben werden, sondern auch Ideen wie die 50+1-Regel aufgelockert und verändert werden könnte. Nicht auszuschließen, dass Kind dann doch die Möglichkeit einer Übernahme bekommt. „Es geht darum, endlich klare Statuten zu bekommen, um dann auch weitere Investoren zu gewinnen“, so ein Insider.
Die Opposition sollte sich nicht zu früh freuen.
02.02.2018 - 08:57 Uhr
Diese ganze Geschichte wird so ja nur aufgeschoben. Eine Aufweichung der Regel. Glaube, dass sich Kind das anhören wird und dann ggf klagen wird.
02.02.2018 - 09:57 Uhr
Zitat von Myfanwie96
Die erhebliche Förderung war doch Teil des Deals, den Martin Kind mit der DFL ausgehandelt hatte. Das war doch die Brücke zwischen 50+1 auf der einen Seite und "fremde" Investoren auf der anderen Seite
Sollte die nicht ausreichende erhebliche Förderung der Ablehnungsgrund sein, dann hat Martin Kind es ganz alleine verbockt.
Die erhebliche Förderung war doch Teil des Deals, den Martin Kind mit der DFL ausgehandelt hatte. Das war doch die Brücke zwischen 50+1 auf der einen Seite und "fremde" Investoren auf der anderen Seite
Sollte die nicht ausreichende erhebliche Förderung der Ablehnungsgrund sein, dann hat Martin Kind es ganz alleine verbockt.
War sie das? 2011 wurde der "Deal" ausgehandelt. Erst 2014 wurde das Rundschreiben 30, das den viel zitierten Passus 6 beinhaltet, mit den Leitlinien verschickt indem geschrieben wurde wie so eine erheblich Förderung auszusehen hat. Die DFL hat diese Leitlinie nicht in Ihre Satzung aufgenommen, und es mit "Absicht?" schwammig gelassen.
http://www.taz.de/!5460099/
02.02.2018 - 10:04 Uhr
Zitat von Matz96
Diese ganze Geschichte wird so ja nur aufgeschoben. Eine Aufweichung der Regel. Glaube, dass sich Kind das anhören wird und dann ggf klagen wird.
Diese ganze Geschichte wird so ja nur aufgeschoben. Eine Aufweichung der Regel. Glaube, dass sich Kind das anhören wird und dann ggf klagen wird.
was auch völlig gerechtfertigt ist. Wenn die DFL
eine Entscheidung gegen MK trifft ist das nur politisch zu begründen aber nicht von den Fakten. Deshalb wird eine Klage auch Erfolg haben. Die Leute bei der DFL wollen nur nicht die Verantwortung für 50+1
übernehmen sondern es den Gerichten überlassen
die Entscheidung zu treffen weil Sie Angst vor der Öffentlichkeit haben und anschliessend sagen können die DFL hat ja abgelehnt aber die Gerichte haben zugestimmt.
So wird das laufen und alle haben Ihr Gesicht bewahrt.
02.02.2018 - 10:10 Uhr
@uvealfrankie
Wenn das im Gespräch 2011 nicht konkretisiert worden ist, könnte Martin Kind das jetzt öffentlich kommunizieren. Jedoch, wenn man den Infos aus den Artikeln glauben kann, war die Förderung durch Martin Kind so gering, daß auch bei großzügigster Auslegung keine "erhebliche Förderung" herauskommt. Für mich wäre es interessant zu wissen, aufgrund welchem Anlasses sich die DFL genötigt sah, den Tatbestand der erheblichen Förderung zu konkretisieren.
Aber hier wird die Intransparenz des kompletten Systems deutlich. Sowohl bei 96 als auch bei der DFL.
Wenn diese Mauschelei und Kungelei jetzt aufhören würde und stattdessen klare und transparente Regeln geschaffen werden würden, wäre m.E. viel gewonnen
Wenn das im Gespräch 2011 nicht konkretisiert worden ist, könnte Martin Kind das jetzt öffentlich kommunizieren. Jedoch, wenn man den Infos aus den Artikeln glauben kann, war die Förderung durch Martin Kind so gering, daß auch bei großzügigster Auslegung keine "erhebliche Förderung" herauskommt. Für mich wäre es interessant zu wissen, aufgrund welchem Anlasses sich die DFL genötigt sah, den Tatbestand der erheblichen Förderung zu konkretisieren.
Aber hier wird die Intransparenz des kompletten Systems deutlich. Sowohl bei 96 als auch bei der DFL.
Wenn diese Mauschelei und Kungelei jetzt aufhören würde und stattdessen klare und transparente Regeln geschaffen werden würden, wäre m.E. viel gewonnen
02.02.2018 - 10:12 Uhr
Quelle: sportbild.bild.de
Laut DFL-Statuten hätte man zur Erlangung der Genehmigung über einen Zeitraum von 20 Jahren pro Jahr durchschnittlich so viel investieren müssen wie der Hauptsponsor. Doch an diese Zahlen kam Kind nicht im Ansatz heran.
Zitat von Jernals
...
Wie man das Urteil im Hinblick auf Leverkusen, Wolfsburg und Hoffenheim begründet, wird aber wirklich interessant...
...
Wie man das Urteil im Hinblick auf Leverkusen, Wolfsburg und Hoffenheim begründet, wird aber wirklich interessant...
Nach dem Online-Artikel der Sport-Bild hätte Kind durchschnittlich so viel in den Verein invenstieren müssen wie der Hauptsponsor, was er aber nicht mal im Ansatz getan hat. Bei den von dir angeführten Verein ist diese Bedingung ja allein schon deshalb gegeben, weil diese in den letzten 20 Jahren zumindest über einen langen Zeitraum der Investor gleichzeitig der Hauptsponsor war bzw. bei Wolfsburg immer noch ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von WOBoogyBoy am 02.02.2018 um 10:13 Uhr bearbeitet
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