| Geburtsdatum | 28.04.1944 |
|---|---|
| Alter | 82 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Aufsichtsratsmitglied |
| Akt. Verein | Hannover 96 |
Martin Kind
Hamburg/Hannover. Martin Kind, 69, plädiert als Präsident von Hannover 96 besonders engagiert dafür, dass sich die Clubs in der Bundesliga Investoren öffnen sollen. Angesichts dieser Diskussion beim HSV sagte Kind dem Abendblatt über...
...den möglichen Investor Klaus-Michael Kühne: "Herr Kühne ist Hamburger, der die Emotionen für seinen Verein schon seit der Kindheit hat – der macht das mit Sicherheit nicht im Sinne eines Investors, sondern im Sinne eines Hamburger Bürgers und Gesellschafters, der damit seinen HSV unterstützt."
...Felix Magaths Kritik am Zeitpunkt einer möglichen Ausgliederung: "Vom Grundsatz hat Magath natürlich recht. In der Krise Anteile zu verkaufen ist nicht unbedingt empfehlenswert. Aber wenn man sich in der Krise befindet, dann muss man halt Entscheidungen treffen. Und das scheint die Situation in Hamburg zu sein."
... strategische Partnerschaften: "Das ist ja keine Einbahnstraße, dass der eine nur Geld gibt, und der andere setzt die Spielregeln – das wäre ja nicht realistisch. Das muss jeder Verein für sich selbst entscheiden, aber es werden sicher immer irgendwie DAX-Unternehmen sein müssen, die national und international anerkannt sind. Aber nach meiner Einschätzung gibt es im Moment wahrscheinlich keinen Bundesligaverein außer Bayern München, der Unternehmen findet, die eine strategische Partnerschaft eingehen. Und ohne dem HSV zu nahezutreten, kann ich mir nicht vorstellen, dass es im Moment in Hamburg gelingt, strategische Partner zu finden."
...das Potenzial des HSV bei der Investorensuche: "Der Hamburger Sportverein hat gute Voraussetzungen. Die Stadt ist groß, hat eine hohe Wirtschaftskraft. Der HSV ist ein Traditionsverein. Und wenn sie jetzt unternehmensrechtliche Strukturen schaffen, die mehr Professionalität erreichen lassen, haben sie sicher gute Chancen, mittel- oder längerfristig Gesellschafter und strategische Partner zu finden."
...die Angst der Fans, der HSV werde "verschachert": "Ach, der HSV wird doch nicht verschachert! Es ist ja so: Der HSV muss Anteile verkaufen, und er muss sich sehr genau überlegen, an wen er Anteile verkauft. Da hat er a) eine große Verantwortung, aber b) auch eine hohe Entscheidungskompetenz. Und das ist dann kein Verschachern, sondern das ist der Verkauf an seriöse Partner."
ohne Bezahl-sperre http://mobil.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article124128591/Hannover-Chef-Kind-Der-HSV-wird-nicht-verschachert.html
Hertha KKR Berlin | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/sport/hertha-kkr-berlin-aimp-id8955571.html#plx1809687760
Hannover. Eine große Feier ist am Montag nicht geplant. Und dennoch könnte der 70. Geburtstag von Martin Kind irgendwie eine kleine Zäsur sein. Laufen die Bundesligaspiele am Wochenende im Sinne von Hannover 96, hätten die Niedersachsen schon zu Wochenbeginn auch rein rechnerisch den Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht.
Weniger als der Vereinsboss erwartet hatte, aber genug, um im nächsten Jahr wieder weiter oben anzugreifen: "Man muss immer den Mut haben, hohe Ziele zu definieren. Und unser Ziel bleibt, uns nachhaltig im oberen Tabellendrittel zu entwickeln." Zwei erfolgreiche Spielzeiten in der Europa League sind für ihn der Beweis, dass solche Vorgaben keineswegs utopisch sind.
Heute tagt der DFL-Lizenzausschuss, um über die Spielberechtigung des Aufsteigers RB Leipzig in der 2. Fußballbundesliga zu entscheiden. Martin Kind, Präsident von Hannover 96, spricht sich gegen eine Verweigerung der Lizenz aus. Die Verbandsregeln seien nicht mehr zeitgemäß, sagt Kind im Interview – und bricht eine Lanze für Investoren im Fußball. Hauptsponsor von RB Leipzig ist der Getränke- und Marketingkonzern Red Bull. Bei dem Streit zwischen der DFL und Leipzig geht es insbesondere um die sogenannte 50+1-Regel. Damit will die Liga verhindern, dass Unternehmen Fußballvereine vollständig übernehmen und wirtschaftliche Belange über sportliche gestellt werden.
Um das Szenario eines schwunghaften Handels mit den Anteilen zu unterbinden, darf das investierende Unternehmen laut Ligaverbandssatzung „Anteile an der Kapitalgesellschaft nicht weiterveräußern bzw. nur an den Mutterverein kostenlos rückübereignen”. Ansonsten werde der Kapitalgesellschaft die Lizenz entzogen.
Natürlich könnte man das durch die KGaA umgehen, da hier der Investor nicht Anteile vom Verein sonder im Prinzip vom Mittelsmann KGaA kaufen würde, jedoch was sollte passieren? An die Gewinne käme er nur ran wenn er die Mehrheit halten würde das ist bei Kind und Mayer eher unwahrscheinlich zurückziehen kann sich die KGaA nur wenn sie die Anteile „Kostenlos“ den Verein überträgt. Dazu das passende Zitat von Herrn Kind
„Wer sich zwanzig Jahre engagiert, der ist seriös, der identifiziert sich, der will auch nicht mit der Marke handeln”, wiegelt Kind Bedenken ab. Für ihn ist es ganz einfach: Er vertraut seinen Mitstreitern auf persönlicher Ebene. „Wir bei 96 haben es so geregelt: Wenn jemand Anteile abgeben will, haben Altgesellschafter immer zum Nominalwert ein Vorkaufsrecht.
Ich kann dir nicht sagen was in 50 Jahren sein wird, aber das könnte ich auch nicht wenn es diese Übernahme nicht geben würde.
Im Endeffekt ändert sich nichts für uns Fans, außer dass das Fundament auf den Hannover 96 steht deutlich gestärkt wird, das über lange Sicht Gelder in die Strukturen gesteckt werden und das wirtschaftlich gearbeitet wird. Wenn du dir anguckst wie viele Ehemalige 1. und 2. Ligavereine in der Insolvenz oder in den Amateurligen verschwunden sind ohne dass ein Investor sie hat ausbluten lassen, dann gibt es auch keine Statistik dafür die für so ein Horrorszenario sprechen würde.
Natürlich sollte sich Hopp aus Hoffenheim, Bayer aus Leverkusen und VW aus Wolfsburg zurückziehen, müssten wohl alle 3 Vereine Spieler verkaufen um ihren Etat erfolgreich zu decken, aber zum einen passiert so etwas nicht von heute auf morgen, zum anderen würde das nicht das Ende des Vereins bedeuten sondern nur ein Umdenken in der Wirtschaftlichkeit.
Übrigens kannst du die Passenden Artikel auch über Google finden, ich gebe mit Absicht hier keine Quelle an, da ich der Meinung bin je mehr man über das Thema liest umso besser ist es.
Die Debatte wird voraussichtlich am 1. Juni um 13 Uhr auf "Phoenix" ausgestrahlt.
Hätte nie gedacht, dass Kind soviel Geld hat. Vielleicht sind es ja alte Nachrichten für die meisten hier, aber wie kann man mit Hörgeräten soviel Geld verdienen?

Dieser Beitrag wurde zuletzt von scott87 am 06.09.2014 um 13:32 Uhr bearbeitet Und dafür steht ohne "Wenn und Aber" Martin Kind.
Sicherlich ist sein Fingerspitzengefühl gegenüber uns Fans ausbaufähig, das will auch niemand bestreiten, aber in der ganzen Diskussion fehlt mir folgender Aspekt :
Welche Alternativen schlagen die KMW-Rufer eigentlich vor ??
Ich habe in der gesamten Diskussion noch nicht einen einzigen Vorschlag gehört, wie unser Hannover 96 nach einem Martin Kind aussehen soll.
"KMW" rufen ist sehr einfach, wenn ich keine Alternativen anbieten muss.
Dazu kommen nochmal gute 1 000 Fans oder sogar mehr, die man hier als sog. KMW-Rufer betitelt.
Also das kann ich überhaupt bestätigen, ich stehe in "N 4", also fast direkt unterm den Block, aus dem die Rufe kommen.
Da man sich reflexartig immer umdreht, wenn die Rufe kommen, kann man ziemlich genau sehen und hören, wie viele dabei mitmachen - diese Zahl ist höchstens bei 100-150 anzusiedeln und nicht bei "1000 oder mehr".
Aus N1 - N8 kommen vlt. noch ein paar dazu, aus den anderen Blöcken (W,O,S) praktisch nix.
Das mit den 1.500 bei der zweiten Mannschaft ist sicherlich annähernd richtig, obwohl man die 200-300, die schon vor den Ultras Stammgäste waren sicherlich abziehen kann.
Roten Gruss und 3 Punkte gegen die "Pillen"
Das hängt von den Mehrheiten im Aufsichtsrat ab. Für den Fall einer neuen Mehrheit, die gegen seine 50+1-Pläne ist, deutete der 96-Präsident intern seinen Rücktritt an. Zumindest denkbar ist, dass Kind dann nicht nur den Posten im Verein aufgeben würde, sondern sich auch aus dem Gesellschafter-Kreis zurückzieht.
Als gäbe es von anderen Baustellen nicht genug zu berichten. Sollte es irgendwann so kommen, dass sich Kind aus dem Gesellschafterbereich zurückzieht, dann sieht es zappenduster für 96 aus.
Wer absteigt, hat Fehler gemacht. Aber der Wille ist da, die Struktur von 96 weiterzuentwickeln, um für die Zukunft qualifiziert und professionell aufgestellt zu sein. Entscheidungen sind immer auch mit Risiko verbunden. Ich habe mir allerdings vorgenommen, in Krisen künftig stärker einzuwirken.
Das klingt selbstkritisch. An welcher Stelle sind welche Fehler gemacht worden?
Ich habe Personalentscheidungen getroffen, die sich als schwierig dargestellt haben.
Sie meinen Dirk Dufner zum Beispiel?
Ich will keine Namen nennen, aber sicher gehört er dazu.
Wirklich sehr lesenswertes Interview, gerade auch im Bezug auf Dufner, Bader, Möckel, Schaaf...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jernals am 16.05.2016 um 13:26 Uhr bearbeitet
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