Lars Windhorst
28.11.2019 - 23:49 Uhr
16.02.2022 - 15:58 Uhr
Ich kann den Frust von LW wirklich verstehen und glaube inzwischen, er hat sich vor seinem Einstieg entweder nicht wirklich mit den damals handelnden Personen (Gegenbauer/Preetz) beschäftigt oder aber er ist den beiden in den Verhandlungen gehörig auf den Leim gegangen. Die werden wahrscheinlich bunte Luftschlösser gebaut und ihm "blühende Landschaften" frei nach dem Motto "Die Zukunft gehört Berlin" versprochen haben und LW , der ja selbst zugibt, dass er sich mit der Fussball-Materie nicht auskennt, hat sich gedacht "Cool, mit ein paar Hundert Millionen, wird der Verein schon die richtigen Spieler verpflichten und dann ist das quasi ein Selbstläufer - Low Hanging Fruits eben." Dass der gute Preetz und der von LW installierte Klinsmann damit erstmal auf große Shopping-Tour gehen und im Winter mal eben 80 Millionen ausgeben, wird ihn daher nicht überrascht haben und war wahrscheinlich sogar in Teilen in seinem Sinne. Dass dabei am Ende so wenig - also eher gar nichts - herauskommt und der Verein auch gute 2 Jahre später sportlich nicht besser dasteht und mit "seinem" Geld bestenfalls Verbindlichkeiten abgebaut und im Hintergrund ein paar Strukturen geändert hat, damit hätte er wahrscheinlich nicht gerechnet.
Nun ist Preetz zwar weg, der Großteil des 375-Millionen-Investments aber ebenso, sodass der Preetz-Nachfolger Bobic inzwischen auch wieder darauf angewiesen ist, Personalkosten zu sparen und für Neuzugänge nur das Geld zur Verfügung steht, was man durch Abgänge selber einnimmt. Dass das Geld in Zeiten von Corona nicht mehr so locker sitzt, wie vorher und das ernsthafte Kaufinteresse durch die Leistungen der Spieler in den letzten 2 Jahren auch nicht so riesig ist, macht die Sache nicht leichter.
Und über allem sitzt der "unantastbare" Präsi Gegenbauer, der offenbar noch immer der Meinung ist, er macht hier einen tollen Job und er hätte an all dem Negativen so überhaupt gar keinen Anteil.
Dass LW da so langsam die Lust verliert, ihm im Endeffekt aber gar nichts übrig bleibt, als seinen wenigen Einfluss geltend zu machen und vielleicht auch mal ein wenig Dampf abzulassen, kann ich daher voll verstehen. Was soll LW denn sonst auch machen? Ich hätte auch keine Lust (mehr), weiter zuzusehen, wie offensichtlich überforderte Dilettanten meine Kohle bis zum letzten Cent verbrennen und ernsthafte Gefahr besteht, dass ich das Geld nie wiedersehen werde.
Nun ist Preetz zwar weg, der Großteil des 375-Millionen-Investments aber ebenso, sodass der Preetz-Nachfolger Bobic inzwischen auch wieder darauf angewiesen ist, Personalkosten zu sparen und für Neuzugänge nur das Geld zur Verfügung steht, was man durch Abgänge selber einnimmt. Dass das Geld in Zeiten von Corona nicht mehr so locker sitzt, wie vorher und das ernsthafte Kaufinteresse durch die Leistungen der Spieler in den letzten 2 Jahren auch nicht so riesig ist, macht die Sache nicht leichter.
Und über allem sitzt der "unantastbare" Präsi Gegenbauer, der offenbar noch immer der Meinung ist, er macht hier einen tollen Job und er hätte an all dem Negativen so überhaupt gar keinen Anteil.
Dass LW da so langsam die Lust verliert, ihm im Endeffekt aber gar nichts übrig bleibt, als seinen wenigen Einfluss geltend zu machen und vielleicht auch mal ein wenig Dampf abzulassen, kann ich daher voll verstehen. Was soll LW denn sonst auch machen? Ich hätte auch keine Lust (mehr), weiter zuzusehen, wie offensichtlich überforderte Dilettanten meine Kohle bis zum letzten Cent verbrennen und ernsthafte Gefahr besteht, dass ich das Geld nie wiedersehen werde.
16.02.2022 - 16:21 Uhr
Zitat von NOMHertha
.... das ganze Windhorst Investment ist, pragmatisch ausgedrückt, extrem beschissen umgesetzt worden.
Der Verein über den Investor, lt. Präsident :
"Gib mal Geld - und nein Du hast nix zu sagen, außer Deine Anteile in der KGAA" - und das sogar öffentlich!
Der Investor über den Verein:
"Jede Menge Potential - wir wollen und werden in Europa eine Führungsrolle einnehmen" - er ist entäuscht worden.
Die Macher Preetz & Klinsmann:
Haben das Geld - nach jetzigem Wissen - völlig planlos und unstrukturiert in Beine investiert und das ohne sportlichem Erfolg - Lars Geld ? - Weg !
Der jetzige Macher Bobic:
Bobic muss das aufräumen, spart jetzt und muss versuchen, mit dem meiner Meinung nach schlechtesten Kader den wir je in der Buli hatten, die Klasse zu halten und versuchen, wenn wir in der Liga bleiben, neues attraktives Personal, incl. Trainer zu bekommen - Mamut Aufagebe aus meiner Sicht!
Das muss sich für Windhorst anfühlen, als wenn er bei seinem Aktiendepot mehr als 50 % Verlust in 2 Jahren hingelegt hat - incl. der 2 Fastabstiege.
Ich lese hier in den entsprechenden Threads permanet, wir sollten den, oder den oder den holen und wenn wir ein bisschen was drauf legen würden, bekommen wir auch den. Und warum haben wir als Trainer nicht xyz anstatt TK geholt?
Haben wir uns mal die Frage gesetllt, wer überhaupt zu uns will - incl. Trainer ?? EIne hoch prekäre Gemengelage herrscht bei uns im Verein, die wir als Außenstehende nur erahnen können. Wer will eigentlich freiwlilig ohne Schmerzensgeld zur Hertha?
Eine Marketing Abteilung die mit Ihrem Newsletter nach einer bitteren Niederlage gegen Union oder jetzt Fürth nichts besseres zu tun hat, als uns am Montag Morgen die neusten neuesten Schnäppchen im Hertha Shop schmackhaft zu machen. Ich glaube da macht nach wie vor jeder, was er meint für richtig zu halten.
Ich bin fast 25 Jahre Mitglied in diesem Verein, aber so chaotisch war es gefühlt noch nie und das über einen längeren Zeitraum - und wir alle sind nur an der Oberfläche!
Zurück zum winidigen Lars:
Ich fand sein Investment gut. Ich finde auch gut, das er mit dem heutigen Artikel weiter zum Verein steht und weitermacht! Leider bekommt das in den Medien wieder nur "so nebenbei" Aufmerksamkeit. Weil bei Hertha sich schlechte Nachrichten besser vermarkten lassen als Gute. Die die unkenden werden sagen, er kann seine Antelile eh nicht verkaufen, was soll er sonst sagen.
Das Problem mit Lars's Investment war, das es für das viele Geld das der Verein ausgegeben hat, scheinbar keine wirkliche Planung gegeben hat. Preetz, Gegenbauer und Schiller werden Ihm ein wenig präsentiert haben was für Ihn plausibel klang - das wars. Er hat den handelnden Personen vertraut und wurde scheinbar bitter enttäuscht - sonst hätte er die heutigen Aussagen nicht getätigt.
Das es keine wirklich konkreten Planlungen gegeben haben kann, zeigen die Klinsmann Papiere und der aktuelle sportliche Zusatand; sowie die vielen Abgaben aus dem Kader. Spieler wurden scheinbar ohne Struktur und ohne Planung gekauft - in der Hoffnung die passen schon zu einander. Zack, weg das Geld.
Jedes Unternehmen plant ein 100.000,-- € Investment detaillierter, als unser Verein eine 375 Mio. € Spritze.
Ich finde wir haben mit Bobic den richtigen Mann an der richtigen Stelle, wir benöitgen aber auch in den gesamten Gremien, neue und bessere Sturkturen, das sagt der Lars ja auch in seinem Statement von heute.
Stichwort "Klüngel" - nein, das bringt natürlich keinen sporltichen Erfolg auf dem Platz, schafft aber Vertrauen für Spieler und Trainer die in Zukunft zu uns wollen und das könnte zu sportlichem Erfolg führen.
Das wichtigste Amt ist der Präsident und seine Gremien/Gefolgen. Hier sollte Lars mal richtig, aber richtig Dampf machen; denn das sind die finalen Entscheidungsträger für alles. Aktuell sagt WG gar nichts mehr
und er wird schon wissen warum er die Klappe hält.
Ich würde mir wünschen, das der windigige Lars eine neue Truppe zusammenstellt, die auf einer a.o. MV gewählt wird - incl. Präsident. Vielleicht auch mit Leuten die einen besseren Einfluss auf die Politik haben, damit z.B. das Thema Stadion anders angegangen werden kann.
In diesem Sinne bleibt nur zu hoffen, mit einem Punkt Vorsprung auf Platz 16 am 14.05.22 zu landen um dann in 2022/23 endlich mal einen wirklichen Neustart hinzubekommen.
Ha Ho He
.... das ganze Windhorst Investment ist, pragmatisch ausgedrückt, extrem beschissen umgesetzt worden.
Der Verein über den Investor, lt. Präsident :
"Gib mal Geld - und nein Du hast nix zu sagen, außer Deine Anteile in der KGAA" - und das sogar öffentlich!
Der Investor über den Verein:
"Jede Menge Potential - wir wollen und werden in Europa eine Führungsrolle einnehmen" - er ist entäuscht worden.
Die Macher Preetz & Klinsmann:
Haben das Geld - nach jetzigem Wissen - völlig planlos und unstrukturiert in Beine investiert und das ohne sportlichem Erfolg - Lars Geld ? - Weg !
Der jetzige Macher Bobic:
Bobic muss das aufräumen, spart jetzt und muss versuchen, mit dem meiner Meinung nach schlechtesten Kader den wir je in der Buli hatten, die Klasse zu halten und versuchen, wenn wir in der Liga bleiben, neues attraktives Personal, incl. Trainer zu bekommen - Mamut Aufagebe aus meiner Sicht!
Das muss sich für Windhorst anfühlen, als wenn er bei seinem Aktiendepot mehr als 50 % Verlust in 2 Jahren hingelegt hat - incl. der 2 Fastabstiege.
Ich lese hier in den entsprechenden Threads permanet, wir sollten den, oder den oder den holen und wenn wir ein bisschen was drauf legen würden, bekommen wir auch den. Und warum haben wir als Trainer nicht xyz anstatt TK geholt?
Haben wir uns mal die Frage gesetllt, wer überhaupt zu uns will - incl. Trainer ?? EIne hoch prekäre Gemengelage herrscht bei uns im Verein, die wir als Außenstehende nur erahnen können. Wer will eigentlich freiwlilig ohne Schmerzensgeld zur Hertha?
Eine Marketing Abteilung die mit Ihrem Newsletter nach einer bitteren Niederlage gegen Union oder jetzt Fürth nichts besseres zu tun hat, als uns am Montag Morgen die neusten neuesten Schnäppchen im Hertha Shop schmackhaft zu machen. Ich glaube da macht nach wie vor jeder, was er meint für richtig zu halten.
Ich bin fast 25 Jahre Mitglied in diesem Verein, aber so chaotisch war es gefühlt noch nie und das über einen längeren Zeitraum - und wir alle sind nur an der Oberfläche!
Zurück zum winidigen Lars:
Ich fand sein Investment gut. Ich finde auch gut, das er mit dem heutigen Artikel weiter zum Verein steht und weitermacht! Leider bekommt das in den Medien wieder nur "so nebenbei" Aufmerksamkeit. Weil bei Hertha sich schlechte Nachrichten besser vermarkten lassen als Gute. Die die unkenden werden sagen, er kann seine Antelile eh nicht verkaufen, was soll er sonst sagen.
Das Problem mit Lars's Investment war, das es für das viele Geld das der Verein ausgegeben hat, scheinbar keine wirkliche Planung gegeben hat. Preetz, Gegenbauer und Schiller werden Ihm ein wenig präsentiert haben was für Ihn plausibel klang - das wars. Er hat den handelnden Personen vertraut und wurde scheinbar bitter enttäuscht - sonst hätte er die heutigen Aussagen nicht getätigt.
Das es keine wirklich konkreten Planlungen gegeben haben kann, zeigen die Klinsmann Papiere und der aktuelle sportliche Zusatand; sowie die vielen Abgaben aus dem Kader. Spieler wurden scheinbar ohne Struktur und ohne Planung gekauft - in der Hoffnung die passen schon zu einander. Zack, weg das Geld.
Jedes Unternehmen plant ein 100.000,-- € Investment detaillierter, als unser Verein eine 375 Mio. € Spritze.
Ich finde wir haben mit Bobic den richtigen Mann an der richtigen Stelle, wir benöitgen aber auch in den gesamten Gremien, neue und bessere Sturkturen, das sagt der Lars ja auch in seinem Statement von heute.
Stichwort "Klüngel" - nein, das bringt natürlich keinen sporltichen Erfolg auf dem Platz, schafft aber Vertrauen für Spieler und Trainer die in Zukunft zu uns wollen und das könnte zu sportlichem Erfolg führen.
Das wichtigste Amt ist der Präsident und seine Gremien/Gefolgen. Hier sollte Lars mal richtig, aber richtig Dampf machen; denn das sind die finalen Entscheidungsträger für alles. Aktuell sagt WG gar nichts mehr
und er wird schon wissen warum er die Klappe hält.
Ich würde mir wünschen, das der windigige Lars eine neue Truppe zusammenstellt, die auf einer a.o. MV gewählt wird - incl. Präsident. Vielleicht auch mit Leuten die einen besseren Einfluss auf die Politik haben, damit z.B. das Thema Stadion anders angegangen werden kann.
In diesem Sinne bleibt nur zu hoffen, mit einem Punkt Vorsprung auf Platz 16 am 14.05.22 zu landen um dann in 2022/23 endlich mal einen wirklichen Neustart hinzubekommen.
Ha Ho He
Sehr interessante Aussagen.
Gerade für einen Außenstehenden gut zu lesen.
Ganz Außenstehend bin ich nicht, da ich das geschehen um Windhorst lange verfolge und mit einigen im Hertha Forum im engeren Austausch war. Vielen Dank an diese User für den immer sehr sachlich erfolgten Austausch.
Ich fand die Aussagen von Windhorst ganz Interessant. So zeigen die auf was ja nicht stimmt.
Einmal ganz pragmatisch gesagt muss es ja gute Gründe gegeben haben das ein Verein wie die Hertha in eine sportliche und finanzielle Situation gerutscht ist das ein Investor gesucht werden musste.
Als Windhorst kam haben viele, auch ich , gedacht jetzt geht es rund und die Hertha wird dennTransfermarkt leerfegen und sich oben festsetzen.
Das Gegenteil war der Fall.
Warum? Die Frage wurde ja oft schon beantwortet und von Windhorst benannt.
Was hat sich im Verein wirklich geändert? Außer das nun ordentlich Kohle da war?
Meiner Meinung nach nichts.
Es wird strategisch keine wirkliche Umstrukturierung im Verein durchgeführt.
Keine wirkliches Konzept entwickelt.
Keine Strategie, kein Masterplan wie das Geld strategisch angelegt werden soll.
Gefühlt war man froh die Schulden loszuwerden. Hat wild eingekauft auf den sportlichen Erfolg gehofft um damit Geld zu machen.
Sonst ? Nichts.
Ihr habt eine tolle Jugendarbeit. Seit in so vielen Jugend NationalMannschaften vertreten.
Habt so viele Potentialstarke Spieler.
Verliert aber einen Netz an meine Borussia.
Da stimmt doch etwas komplett nicht.
Hier liegt der Hund begraben , meiner Meinung nach. Der Verein, die Struktur, die Zusammenarbeit innerhalb muss komplett neu strukturiert werden.
Daran scheitert es meiner Meinung nach.
Mich wuchert es nicht das Windhorst hier nicht eingegriffen hat. Normalerweise sollte man Meinen das ein Geldgeber diese Dinge genau unter die Lupe nimmt, einen Masterplan entwickelt und deren Umsetzung einfordert.
Wie so viele Investst haut Windhorst aber seine Kohle raus. Wartet ab was passiert und hat das Gefühl er macht damit nichts. Bezeichnend dafür das Großwohnprojekt Ihmezentrum . Auch hier ist er als Investor eingestiegen und nun liegt alles seit Jahren brach. Man hat das Gefühl das Interessiert ihn nicht. Es ist ein Abschreibungsprojekt. Funktioniert es nicht, wird es abgestoßen und das nächste Spielzeug geholt.
Unfassbar das er bei der Hertha ähnlich agiert und nicht im Vorfeld ein Minimum an strukturellen Änderungen eingefordert hat.
Bin gespannt wie es weitergeht. Durch seine aktuellen finanziellen Kapriolen bekommt er von seinen Investoren mit Sicherheit Dampf. Die Story mit der Insolvenz , aber auch dem Verbrennen des Hertha Invests kostet mit Sicherheit eine immense Reputation.
Fallender Aktienmarkt bei steigenden Zinsen für seine Schulden machen es nicht leichter.
Die Goldgräberstimmung ist vorbei und Investoren schauen genauer hin
16.02.2022 - 20:02 Uhr
Zitat von Soki1072
Bobic hin oder her - die Aussagen gehen gegen den Verein Hertha BSC als ganzes und natürlich gegen Gegenbauer und Schiller im besonderen. Warum?
Schlicht weil sich der Verein Hertha BSC dafür entschieden hat, ein Großteil des Kapitals eben nicht Beine, sondern in den Verein als solches zu stecken. Aus Sicht von Windhorst ein gravierender Fehler und ich finde, man kann seine Sicht nachvollziehen.
Mittelklassiger Fussball ist für den Verein Hertha BSC schlicht nicht finanzierbar - das ist doch wohl exakt die Erkenntnis, zu der man kommen muss, wenn man die Finanzkniffe von Herrn Schiller ansieht, die uns irgendwie über Wasser gehalten haben in den letzten Jahren.
Die Idee von Windhorst liegt ganz klar auf dem Bereich der sportlichen Attraktivität und des Erfolges und da hat man aus seiner Sicht viel zu wenig Geld in die Hand genommen. Das hält er den Entscheidern im Verein und dem Verein als ganzes vor - viel zu wenig Risikofreudigkeit, um mal aus dem ewigen Kreislauf auszubrechen.
Mag manche hier auf die Palme bringen, aber ich kann ihn da sogar verstehen....
Bobic hin oder her - die Aussagen gehen gegen den Verein Hertha BSC als ganzes und natürlich gegen Gegenbauer und Schiller im besonderen. Warum?
Schlicht weil sich der Verein Hertha BSC dafür entschieden hat, ein Großteil des Kapitals eben nicht Beine, sondern in den Verein als solches zu stecken. Aus Sicht von Windhorst ein gravierender Fehler und ich finde, man kann seine Sicht nachvollziehen.
Mittelklassiger Fussball ist für den Verein Hertha BSC schlicht nicht finanzierbar - das ist doch wohl exakt die Erkenntnis, zu der man kommen muss, wenn man die Finanzkniffe von Herrn Schiller ansieht, die uns irgendwie über Wasser gehalten haben in den letzten Jahren.
Die Idee von Windhorst liegt ganz klar auf dem Bereich der sportlichen Attraktivität und des Erfolges und da hat man aus seiner Sicht viel zu wenig Geld in die Hand genommen. Das hält er den Entscheidern im Verein und dem Verein als ganzes vor - viel zu wenig Risikofreudigkeit, um mal aus dem ewigen Kreislauf auszubrechen.
Mag manche hier auf die Palme bringen, aber ich kann ihn da sogar verstehen....
Ich glaube die Einschätzung von Dir kommt der Situation sehr nahe. Hertha hat "nur" 100 Mio für Spieler investiert (Aussage in der MGV). Windhorst hat sich wahrscheinlich erwartet, er kann mit dem Geld die internationale Klasse erkaufen (lassen).
Er hat dann die Personalentscheidungen massgeblich mit initiiert oder zumindest mit getragen. Klinsmann und Arne waren doch eher sein Ideen, das war die Input aus Amerika.
Windhorst hat aber das Geld nicht blind investiert, ich gehe davon aus, dass er viele Gespräche im Vorfeld geführt hat und sich ein Bild verschafft hat von dem Führungspersonal. WH hat dann sogar noch eine Tranche drauf gelegt, mit der gleichen Führungscrew.
Mit Bobic kam noch einmal ein Input in den Verein.
Dass Bobic Korkut geholt hat - das ist dann vielleicht Klüngel, aber ich weiß nicht, ob WH das meinte.
Ich habe das Interview nicht gelesen, werde mir deswegen auch keine Ausgabe der Zeitschrift kaufen. Aber Windhorst tut weder dem Verein noch sich selber einen Gefallen so etwas zum jetzigen Zeitpunkt herauszuposten. Er kann aus dem Investment nicht raus, aber er kann es nur weiter entwerten.
Vielleicht bewegt er ja etwas, aber so etwas macht man intern. Jetzt bewegt er eher eine weitere Verunsicherung zusätzlich zu der eh schon fragilen Lage.
Nicht gut.
17.02.2022 - 10:22 Uhr
Zitat von Gruenschnabel
Solche Jungs wie LW sind für einen Club der gesunden will einfach mal brandgefährlich. Natürlich will er mehr Macht und bekommt langsam kalte Füße. Sie können aber genauso gut die eine große Chance für absolute Veränderung sein
Er sieht sein Investment gerade immer mehr den Bach runtergehen. Was er jetzt macht zeigt aber, dass es ihm ausschließlich um sein Investment geht. Wie es um den Verein gerade sportlich steht ist ihm vermutlich nicht entgangen und da steigt dann mal die Nervosität.
Er sieht gerade ausschließlich den sportlichen Untergang. Das ihn das beunruhigt ist natürlich nur allzu verständlich geht uns Fans ja ähnlich. Ob FB Umstrukturierungen vornimmt ist da erstmal nebensächlich.
Er fühlt sich von der obersten Etage wahrscheinlich nicht optimal mitgenommen bzw. das was er passt nicht zu seinem Verständnis wie man ein Projekt anstößt oder ein Unternehmen führt.
ER sagte ja, dass er nicht mit einer solchen Zeitspanne für den Erfolg seines Investments gerechnet hat. Da muss sich jeder im Club natürlich schon hinterfragen ob es nicht äußerst riskant sein könnte jemanden in der Spitze zu verankern, wenn er das denn will, der in jeglicher Hinsicht nur durch die Spekulationsbrille schaut?
Da kann es dann früher oder später zum großen Knall kommen und wir stehen mit einem weitaus größeren Berg an Schulden und Hypotheken da als dies jetzt schon der Fall ist.
Vielleicht will er aber auch bloß den Zampano aller Uli H. machen und laut brüllen wenn es brennt, damit er die Aufmerksamkeit von der Mannschaft auf sich lenkt.
Naja eins steht fest, schnelle und kurzfristige Gewinne wird weder LW noch jemand anderes mit einem Club verdienen. Das hätte er sich aber auch vorher denken können, da hat er mal wieder etwas blauäugig investiert.
Wenn ihm Berlin und der Club aber wichtig sind und er glaubt das hier schlecht gehandelt wird, kann er durchaus auch mal etwas bestimmter kundtun was er von den Leithammeln hält. Ob das zum jetzigen Zeitpunkt auf diese Art und Weise sein muss kann natürlich hinterfragt werden.
Das ist aber seine Art seinen Geschäften und Gedanken Gehör und Reichweite zu verschaffen.
Letztlich muss über allem immer unser Verein stehen und ich bin wirklich gespannt wie es und wo es in den nächsten Tagen, Monaten und Jahren weitergeht
Vielleicht würde ein wenig Demut, Wehmut und wegkommen vom BCC Gedanken ganz sinnvoll sein.
Vielleicht tut es aber auch gut um etwas anzustoßen wenn mal etwas größer gedacht wird und Flexibilität und ein wenig mehr Risiko Einhalt gewährt würde um großes auf den Weg zu bringen.
Das es dabei aber auch immer wieder, gerade anfangs zu Rückschlägen kommt, sollte jedem schlussendlich bewusst sein.
Solche Jungs wie LW sind für einen Club der gesunden will einfach mal brandgefährlich. Natürlich will er mehr Macht und bekommt langsam kalte Füße. Sie können aber genauso gut die eine große Chance für absolute Veränderung sein
Er sieht sein Investment gerade immer mehr den Bach runtergehen. Was er jetzt macht zeigt aber, dass es ihm ausschließlich um sein Investment geht. Wie es um den Verein gerade sportlich steht ist ihm vermutlich nicht entgangen und da steigt dann mal die Nervosität.
Er sieht gerade ausschließlich den sportlichen Untergang. Das ihn das beunruhigt ist natürlich nur allzu verständlich geht uns Fans ja ähnlich. Ob FB Umstrukturierungen vornimmt ist da erstmal nebensächlich.
Er fühlt sich von der obersten Etage wahrscheinlich nicht optimal mitgenommen bzw. das was er passt nicht zu seinem Verständnis wie man ein Projekt anstößt oder ein Unternehmen führt.
ER sagte ja, dass er nicht mit einer solchen Zeitspanne für den Erfolg seines Investments gerechnet hat. Da muss sich jeder im Club natürlich schon hinterfragen ob es nicht äußerst riskant sein könnte jemanden in der Spitze zu verankern, wenn er das denn will, der in jeglicher Hinsicht nur durch die Spekulationsbrille schaut?
Da kann es dann früher oder später zum großen Knall kommen und wir stehen mit einem weitaus größeren Berg an Schulden und Hypotheken da als dies jetzt schon der Fall ist.
Vielleicht will er aber auch bloß den Zampano aller Uli H. machen und laut brüllen wenn es brennt, damit er die Aufmerksamkeit von der Mannschaft auf sich lenkt.
Naja eins steht fest, schnelle und kurzfristige Gewinne wird weder LW noch jemand anderes mit einem Club verdienen. Das hätte er sich aber auch vorher denken können, da hat er mal wieder etwas blauäugig investiert.
Wenn ihm Berlin und der Club aber wichtig sind und er glaubt das hier schlecht gehandelt wird, kann er durchaus auch mal etwas bestimmter kundtun was er von den Leithammeln hält. Ob das zum jetzigen Zeitpunkt auf diese Art und Weise sein muss kann natürlich hinterfragt werden.
Das ist aber seine Art seinen Geschäften und Gedanken Gehör und Reichweite zu verschaffen.
Letztlich muss über allem immer unser Verein stehen und ich bin wirklich gespannt wie es und wo es in den nächsten Tagen, Monaten und Jahren weitergeht
Vielleicht würde ein wenig Demut, Wehmut und wegkommen vom BCC Gedanken ganz sinnvoll sein.
Vielleicht tut es aber auch gut um etwas anzustoßen wenn mal etwas größer gedacht wird und Flexibilität und ein wenig mehr Risiko Einhalt gewährt würde um großes auf den Weg zu bringen.
Das es dabei aber auch immer wieder, gerade anfangs zu Rückschlägen kommt, sollte jedem schlussendlich bewusst sein.
Vorab, ich ziemlich häufig mit deiner Meinung auf ähnlicher Linie!
hier kann ich aber deinen Schwenk der Gedanken, von der ersten bis zur letzten Zeile nicht nachvollziehen bzw. zustimmen.
Erst hältst du ihn für brandgefährlich und später erwähnst du, dass es vielleicht gut tut.
Er macht meiner Meinung, was wohl jeder andere Investor schon längst gemacht hätte! Er kritisiert wie mit seinem Geld umgegangen wird und zu guter Letzt wohl auch die Kommunikation untereinander. Das die Kommunikation mit Gegenbauer alles andere als partnerschaftlich ist, scheint ja ziemlich offensichtlich.
Ein Investment ist kein Geschenk, es dient Geld zu gewinnen und das als Win Win für beide Seiten.
Da kann sich Gegenbauer nicht bei jeder Gelegenheit hinstellen und mitteilen, dass LW gar nichts zu sagen hat.
Windhorst hatte mit ziemlicher Sicherheit kein bestreben nach Macht als er investiert hat. Sein bestreben war Gewinn und Imageverbesserung. Eine Marke groß machen und Gewinn generieren, welches er im Idealfall in eine weitere Gewinnoptimierung investiert hätte .
Nun sieht er aber, dass das Geld mit ziemlicher Sicherheit eher vernichtet als vermehrt wurde. Weder ist der Wert der Marke Hertha und schon mal gar nicht der Marktwert erhöht worden.
Ich finde sogar den Zeitpunkt, aus seiner Sicht, ideal! Soll er ruhig zusehen wie sein Geld den Bach runter geht? Wie gesagt, ich denke da würden andere schon viel früher auf die Pauke hauen!
Ich hätte auch überhaupt kein Problem würde Windhorst oder ein Team von ihm, Hertha in Zukunft führen. Da wäre dann echtes Management am Ruder und Erfolg eher wahrscheinlich als unter den alten weißen Männern die jetzt auf ihrem Thron sitzen. Die Zeiten vom Verein an der Plumpe sind schon lange vorbei und vielleicht aber kommen die schneller wieder als gedacht....sollten wir absteigen.
Ich habe immer noch die Hoffnung, dass -wie auch immer- ein (neuer?) Impuls dafür sorgt das man am Ende nahe um den Platz 10 herum landet. Unmöglich ist das ja nun wirklich nicht. Allerdings darf man nicht glauben so wie jetzt weiter wursteln zu können!
Fazit:
Ich kann Windhorst total verstehen!
Zum Spitzenfußball wird man, jedenfalls nicht Nachhaltig, nicht ohne Investor aufschließen können - gilt für alle Bundesligisten!
Der gemütliche Vereinsfußball wird einige Ligen tiefer gespielt!
Gegenbauer darf/muss langsam abgelöst werden aber bitte von einem Vollprofi-Team mit Beziehungen zum Fußball und zur Politik, sowie Wirtschaft!!!
18.02.2022 - 11:54 Uhr
Zitat von Benkkul
Quelle: www.google.com
Überhaupt: Warum behandeln die Hertha-Offiziellen eben jenen Investor so demonstrativ geringschätzig? Immerhin hat er ihnen angeblich einen Kontakt zum vielbegehrten Tesla-Eigner Elon Musk als Sponsor hergestellt, der dann nach einer Indiskretion aus dem Verein abbrach.
Statt zusammenzuarbeiten, werden gerade öffentlich Dinge behauptet, die dazu führen, dass Herthas Fahrwasser vermutlich noch unruhiger wird. Denn Streit droht, und zwar unter anderem darüber: Behauptet wird von der Vereinsführung, Windhorst habe sich nie in ihren Gesprächen kritisch zur Lage geäußert – doch, immer wieder. Dass sie alles mit ihm einstimmig beschlossen hätten – wie soll das sein, wenn doch die vom Präsidium immer wieder zitierte 50+1-Regel das verbietet?
Und, als Letztes, dass Windhorst immer vom „Big City Club“ als Anspruch rede. Aber hat nicht die Hertha-Geschäftsführung 2019 – vor Windhorst – in einer Investorenpräsentation selbst vom „Big Club“ gesprochen?
Ein eher süffisanter Pro-Windhorst-Artikel, der, sollten die nebenbei erwähnten Infos bzgl. Tesla, der ursprünglichen Herkunft des leidigen „BCC“-Begriffs und der allgemeinen Geringschätzung dem Investor gegenüber, weiter an den Stühlen des Präsidiums sägt…Statt zusammenzuarbeiten, werden gerade öffentlich Dinge behauptet, die dazu führen, dass Herthas Fahrwasser vermutlich noch unruhiger wird. Denn Streit droht, und zwar unter anderem darüber: Behauptet wird von der Vereinsführung, Windhorst habe sich nie in ihren Gesprächen kritisch zur Lage geäußert – doch, immer wieder. Dass sie alles mit ihm einstimmig beschlossen hätten – wie soll das sein, wenn doch die vom Präsidium immer wieder zitierte 50+1-Regel das verbietet?
Und, als Letztes, dass Windhorst immer vom „Big City Club“ als Anspruch rede. Aber hat nicht die Hertha-Geschäftsführung 2019 – vor Windhorst – in einer Investorenpräsentation selbst vom „Big Club“ gesprochen?
Sollte das stimmen, dann wäre es wirklich unglaublich das ***** en die Internas verraten haben und uns dadurch einen deal mit Elon Musk / Tesla versaut haben... Der hätte gerade in der jetzigen Zeit um einiges geholfen und zudem auch vom Image her sehr viel positives gebracht... Echt schade.
Traurig insgesamt, dass es jetzt schon fast zu einer Art Schlammschlacht kommt, wo doch normalerweise alles am Anfang positiv war und wir wirklich glücklich seien sollten das er damals überhaupt eingestiegen ist als Investor, egal was man von ihm halten mag.
Tatsache ist aber definitiv ohne ihn während wir wahrscheinlich der einzige Club der Bundesliga der direkt wegen Corona pleite gegangen wäre, Dank der tollen Misswirtschaft der letzten 10 Jahre die sogar noch das was Dieter Hoeneß damals finanziell gemacht hat im negativen getoppt hat mit dem Unterschied das wir nicht ansatzweise die sportlichen Erfolge wie unter Hoeneß hatten (dauerhaft europäisch vertreten und für die CL qualifiziert + attraktiver Fussball mit herausragenden Spielern)
20.02.2022 - 12:14 Uhr
Zitat von Berlin71
Die Diskussionum Lehmann und Klinsmann kann man lange führen, Fakt ist, dass Windhorst seine Spezies in den Verein gebracht hat und das nicht sehr erfolgreich. Bobic bringt jetzt seine Spezies in den Verein, bisher auch nicht erfolgreich, aber da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.
Die Diskussionum Lehmann und Klinsmann kann man lange führen, Fakt ist, dass Windhorst seine Spezies in den Verein gebracht hat und das nicht sehr erfolgreich. Bobic bringt jetzt seine Spezies in den Verein, bisher auch nicht erfolgreich, aber da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.
Das kann man aber nicht miteinander vergleichen.
Windhorst hat seine Leute in ein Aufsichtsgremium geholt, welches auf Grund der Rechtsform der KGaA keinerlei Mitspracherecht hat, während Bobic (richtigerweise) operative Posten im Club besetzt.
Ich will hier bei Bobic aber noch nicht von Klüngelei sprechen, es spricht ja grundsätzlich nichts dagegen, Vertraute ins Boot zu holen, wenn man überzeugt ist, dass diese die jeweiligen Besten für einen Job sind.
Zur Klüngelei wird es erst dann, wenn Leute Positionen bekommen oder behalten dürfen, obwohl es offensichtlich bessere verfügbare Kandidaten gibt.
Unter Preetz scheinen einige Mitarbeiter hier eine schützende Hand über sich gehabt zu haben, obwohl ihre Leistungen mangelhaft waren (Stichwort Scouting/Kaderplanung), sollte sich das unter Bobic wiederholen, dann kann man zurecht von Klüngelei sprechen.
Zitat von Berlin71
Windhorst sollte intern diskutieren (Was ist mit dem Projekt "Gold Else"?) und mitwirken, er kann doch auch wieder Vertraute in den Aufsichtsrat holen (oder hat er seine Posten inzwischen besetzt ?). Mit öffentlichen Rundumschlägen erreicht man in der jetzigen Situation eher das Gegenteil vom Gewollten.
Windhorst sollte intern diskutieren (Was ist mit dem Projekt "Gold Else"?) und mitwirken, er kann doch auch wieder Vertraute in den Aufsichtsrat holen (oder hat er seine Posten inzwischen besetzt ?). Mit öffentlichen Rundumschlägen erreicht man in der jetzigen Situation eher das Gegenteil vom Gewollten.
Die Frage ist eben, inwieweit seine interne Beteiligung an Diskussionen überhaupt erwünscht ist.
Es entsteht immer wieder der Eindruck, dass man von Seiten Präsidium/Geschäftsführung kein Interesse an einem konstruktiven Austausch hat, auch wenn man das natürlich nach Außen anders kommuniziert.
Gegenbauer wird ja nicht müde zu betonen, dass Windhorst lediglich über Hertha spricht, was formal auch absolut richtig ist, aber bei mir entsteht da nicht der Eindruck eines konstruktiven Zusammenarbeitens.
Und wenn Hertha das Miteinander ablehnt, ist Windhorst halt ziemlich auf verlorenem Posten. Der Aufsichtsrat (btw: ja, seine Plätze sind alle besetzt, namentlich mit Kindler, Malak, Kofler und Werlen) hat wie schon erwähnt kein Mitspracherecht, sein Platz im Beirat bringt ihm auch nicht viel, da die anderen Plätze von den Präsidiumsmitgliedern besetzt sind.
Und sein vielleicht letzter Joker, dass Hertha weitere Gelder von ihm erbittet und er diese dann an Bedingungen knüpft, ist aktuell auch nicht spielbar.
Erstens weil er selbst gerade nicht sehr liquide zu sein scheint und zweitens weil Hertha nach den Meldungen der letzten Monaten und den eigenen Erfahrungen mit Zahlungsverzögerungen sich wohl erstmal nicht auf Tennor in Sachen Liquiditätsbeschaffung verlässt (was ich grundsätzlich begrüße und richtig finde).
Von daher bleibt ihm im Endeffekt nur die Option über die Medien etwas Druck aufzubauen und ich finde, das ist auch sein gutes Recht. Soll er schweigen bis man wirklich abgestiegen ist und die finanzielle Lage noch kritischer aussieht? Irgendwann muss man auch mal öffentlich Tacheles reden und Dinge, die hier offenbar schieflaufen, klar ansprechen.
09.03.2022 - 16:25 Uhr
Man kann nach den ganzen Berichten in Zeitungsartikeln etc. (teils mit Vorsicht zu genießen) von Lars Windhorst halten was man möchte. Persönlich, charakterlich, als CEO, jeder hat seine Meinung. Als Herthafan der letzten 25 Jahre und Mitglied dieses Vereins, habe ich mir über Jahre und Jahrzehnte angehört, was wir doch für ein schlafender Riese wären. Berlin doch eine globale Stadt, die nur mal einen Investor benötigt und dann können wir ganz großes erreichen. Wir haben nie vom Gewinn der Champions League geträumt oder die Meisterschaft ausgerufen. Wir wollten nur mal eine Entwicklung sehen.
Dann wurde nach so vielen Jahren tatsächlich ein "Dummer" gefunden, der für unsere Verhältnisse sagenhafte 375 Mio. Euro in den Verein pumpt und seitdem gibt es ein Hin- und Her, ein Säbel rasseln, ein gegenseitiges "Du bist Schuld. Nein du bist Schuld"-Gehabe in diesem Verein, dass es unfassbar ist. Unfassbar unangenehm für uns Herthaner und Herthanerinnen. Unfassbar peinlich für den Verein Hertha BSC. Und ein unfassbar gefundenes Fressen für alle Leute, die Hertha nicht positiv gegenüber gesonnen sind. Vorher waren wir 95% aller Fußballfans außerhalb Berlin und Brandenburgs egal. Seit 2019 haben wir viele "Hater" aufgrund des Investments dazugewonnen. War für mich absolut in Ordnung. Negative publicity ist auch publicity. Lieber gehasst werden, als das man einem egal ist. Gekauft.
Aus meiner absolut subjektiven Wahrnehmung habe ich Lars Windhorst in den letzten drei Jahren als durchweg unternehmerischen Geist wahrgenommen. Der Typ führt ein Milliardenunternehmen, war früher schon mal insolvent und jongliert heute dennoch wieder mit Millionen und Milliarden von Euros. Unternehmer und absolut Leistungsorientiert. So nehme ich ihn und allgemein Menschen, die solche Dinge und Positionen erreicht haben wahr. Und das ist in Ordnung. Er hat am Anfang zu sehr auf die Tube gedrückt. Er hat sich in der öffentlichen Wahrnehmung mit falschen Meldungen und Worten eher unangenehm präsentiert. Alles okay. Jede Beziehung ist am Anfang schwer. Er musste lernen, dass ein Fußballverein etwas anderes ist, als ein Wirtschaftsunternehmen, dass man kaufen, verkaufen, zerschlagen usw kann.
Nach drei Jahren, in denen ich die Aussagen von Hertha (Gegenbauer, Schiller, Preetz, Bobic, Friedrich, Klinsmann) und Tennor (Windhorst) mir angehört, angeschaut, wahrgenommen, abgewogen, interpretiert, analysiert habe, finde ich: Gegenbauer und Schiller sind für mich ganz persönlich das größere Übel gegenüber eines Windhorsts!
Diese beiden, angefangen mit Gegenbauer, müssen endlich ausgetauscht werden. Die Wahrheit steckt wahrscheinlich wie so immer in der Mitte, aber das muss man sich mal reinziehen. Wir bekommen endlich mehrere Hundert Millionen Euro von einem Investor. Der verkalkuliert sich anfangs. Haut mal ein, zwei unnötige Aussagen raus, setzt definitiv falsche Leute in den Aufsichtsrat, aber hält insgesamt für die sportliche und wirtschaftliche Situation im Verein die Füße still. Und dann setzt sich ein Mitglied der GF in einer von Windhorst bezahlten Dokumentation hin und redet despektierlich über diesen?! Wahnsinn.
Wie kann man nicht offen, ehrlich, mit vollem Fokus auf gemeinsamen Erfolg getrimmt aufeinander zugehen, sich zusammensetzen, alles aus dem Wege räumen und an einem Strang ziehen? Seit nun mehr drei Jahren hören wir Fans immer und immer wieder, wie alle übereinander, aneinander vorbei, über Medien miteinander kommunizieren. Es knallt, jeder sagt wir sprechen und es ist aus der Welt geräumt und drei Wochen später knallt es noch größer und heftiger? Wie zur Hölle geht das?
"Gib her das Geld, setze dich in die letzte Reihe, höre zu, halte die Klappe" ist so meine Wahrnehmung von Herrn Gegenbauer und Schiller gegenüber Herrn Windhorst. Und so kann es absolut nicht funktionieren. Ich möchte hier keine Lanze für Lars Windhorst brechen. Er ist ein windiger Geschäftsmann, der garantiert in der Vergangenheit mal Dreck am Stecken hatte und uns dennoch komplett aus der Patsche geholfen hat. Wir hätten insolvent sein können. Einfach komplett insolvent in Liga 4 oder komplett weg vom Fenster. Aber klar, Herr Gegenbauer redet ja für Hertha und Herr Windhorst nur für Tennor. Zum Kotzen der Typ.
Dass die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit fast ausschließlich gegen Windhorst geht, geschenkt. Gefundenes Fressen eben. Schön, dass wir unter uns auch interne Leute kritisch sehen und eher als das Problem mittlerweile. Ich bin gespannt, ob auf der nächsten Mitgliederversammlung tatsächlich irgendwas passiert. Ich wünsche es mir und werde alles unterzeichnen, absegnen, befürworten, was mit der Abwahl eines Werner Gegenbauers zu tun hat. Die paar öffentlichen Auftritte, die ich in den letzten Jahren von diesem Herrn gesehen habe, haben mich schockiert. Der hat fertig. Nicht mal bei so essentiell wichtigen Themen wie ein Stadion für Hertha BSC nimmt man etwas wahr von ihm. Er ist unser Präsident und dennoch hört man auch bei diesem Thema ausschließlich seit Jahren gegenseitige Schuldzuweisungen. Nicht mehr zu ertragen.
Hier stehen für einige User sehr viele inhaltslose Worte, dafür entschuldige ich mich. Besonders für eure Zeit. Aber es waren meine Gedanken, Wünsche und Emotionen zur aktuellen Causa Windhorst und Hertha. Mein Wunsch und mein Credo lautet nur noch:
#GEGENBAUERRAUS !
Dann wurde nach so vielen Jahren tatsächlich ein "Dummer" gefunden, der für unsere Verhältnisse sagenhafte 375 Mio. Euro in den Verein pumpt und seitdem gibt es ein Hin- und Her, ein Säbel rasseln, ein gegenseitiges "Du bist Schuld. Nein du bist Schuld"-Gehabe in diesem Verein, dass es unfassbar ist. Unfassbar unangenehm für uns Herthaner und Herthanerinnen. Unfassbar peinlich für den Verein Hertha BSC. Und ein unfassbar gefundenes Fressen für alle Leute, die Hertha nicht positiv gegenüber gesonnen sind. Vorher waren wir 95% aller Fußballfans außerhalb Berlin und Brandenburgs egal. Seit 2019 haben wir viele "Hater" aufgrund des Investments dazugewonnen. War für mich absolut in Ordnung. Negative publicity ist auch publicity. Lieber gehasst werden, als das man einem egal ist. Gekauft.
Aus meiner absolut subjektiven Wahrnehmung habe ich Lars Windhorst in den letzten drei Jahren als durchweg unternehmerischen Geist wahrgenommen. Der Typ führt ein Milliardenunternehmen, war früher schon mal insolvent und jongliert heute dennoch wieder mit Millionen und Milliarden von Euros. Unternehmer und absolut Leistungsorientiert. So nehme ich ihn und allgemein Menschen, die solche Dinge und Positionen erreicht haben wahr. Und das ist in Ordnung. Er hat am Anfang zu sehr auf die Tube gedrückt. Er hat sich in der öffentlichen Wahrnehmung mit falschen Meldungen und Worten eher unangenehm präsentiert. Alles okay. Jede Beziehung ist am Anfang schwer. Er musste lernen, dass ein Fußballverein etwas anderes ist, als ein Wirtschaftsunternehmen, dass man kaufen, verkaufen, zerschlagen usw kann.
Nach drei Jahren, in denen ich die Aussagen von Hertha (Gegenbauer, Schiller, Preetz, Bobic, Friedrich, Klinsmann) und Tennor (Windhorst) mir angehört, angeschaut, wahrgenommen, abgewogen, interpretiert, analysiert habe, finde ich: Gegenbauer und Schiller sind für mich ganz persönlich das größere Übel gegenüber eines Windhorsts!
Diese beiden, angefangen mit Gegenbauer, müssen endlich ausgetauscht werden. Die Wahrheit steckt wahrscheinlich wie so immer in der Mitte, aber das muss man sich mal reinziehen. Wir bekommen endlich mehrere Hundert Millionen Euro von einem Investor. Der verkalkuliert sich anfangs. Haut mal ein, zwei unnötige Aussagen raus, setzt definitiv falsche Leute in den Aufsichtsrat, aber hält insgesamt für die sportliche und wirtschaftliche Situation im Verein die Füße still. Und dann setzt sich ein Mitglied der GF in einer von Windhorst bezahlten Dokumentation hin und redet despektierlich über diesen?! Wahnsinn.
Wie kann man nicht offen, ehrlich, mit vollem Fokus auf gemeinsamen Erfolg getrimmt aufeinander zugehen, sich zusammensetzen, alles aus dem Wege räumen und an einem Strang ziehen? Seit nun mehr drei Jahren hören wir Fans immer und immer wieder, wie alle übereinander, aneinander vorbei, über Medien miteinander kommunizieren. Es knallt, jeder sagt wir sprechen und es ist aus der Welt geräumt und drei Wochen später knallt es noch größer und heftiger? Wie zur Hölle geht das?
"Gib her das Geld, setze dich in die letzte Reihe, höre zu, halte die Klappe" ist so meine Wahrnehmung von Herrn Gegenbauer und Schiller gegenüber Herrn Windhorst. Und so kann es absolut nicht funktionieren. Ich möchte hier keine Lanze für Lars Windhorst brechen. Er ist ein windiger Geschäftsmann, der garantiert in der Vergangenheit mal Dreck am Stecken hatte und uns dennoch komplett aus der Patsche geholfen hat. Wir hätten insolvent sein können. Einfach komplett insolvent in Liga 4 oder komplett weg vom Fenster. Aber klar, Herr Gegenbauer redet ja für Hertha und Herr Windhorst nur für Tennor. Zum Kotzen der Typ.
Dass die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit fast ausschließlich gegen Windhorst geht, geschenkt. Gefundenes Fressen eben. Schön, dass wir unter uns auch interne Leute kritisch sehen und eher als das Problem mittlerweile. Ich bin gespannt, ob auf der nächsten Mitgliederversammlung tatsächlich irgendwas passiert. Ich wünsche es mir und werde alles unterzeichnen, absegnen, befürworten, was mit der Abwahl eines Werner Gegenbauers zu tun hat. Die paar öffentlichen Auftritte, die ich in den letzten Jahren von diesem Herrn gesehen habe, haben mich schockiert. Der hat fertig. Nicht mal bei so essentiell wichtigen Themen wie ein Stadion für Hertha BSC nimmt man etwas wahr von ihm. Er ist unser Präsident und dennoch hört man auch bei diesem Thema ausschließlich seit Jahren gegenseitige Schuldzuweisungen. Nicht mehr zu ertragen.
Hier stehen für einige User sehr viele inhaltslose Worte, dafür entschuldige ich mich. Besonders für eure Zeit. Aber es waren meine Gedanken, Wünsche und Emotionen zur aktuellen Causa Windhorst und Hertha. Mein Wunsch und mein Credo lautet nur noch:
#GEGENBAUERRAUS !
09.03.2022 - 17:53 Uhr
Wenn es stimmen sollte was da gesagt wird und man hat sich intern wirklich so geäußert oder gar in der Doku, dann ist das ehrlich gesagt hochgradig vereinsschädigend und sollte endlich den Dolchstoß für so einige Personen der Geschäftsleitung oder des Präsidiums bedeuten.
Ich verstehe ehrlich auch die Welt nicht mehr. Da kommt jemand und rettet Hertha mit deinem Geld vor dem bankrott und über den macht man sich noch lustig. Sei er wie er will.. aber nur wegen deinem Geld leben wir überhaupt noch bzw spielen überhaupt noch erste Liga. Auch wenn das Geld auch viel negatives gebracht hat, ohne das hätte und Corona sicher den Garaus gemacht.
Ich finde das einfach unerhört.. aber um ehrlich zu sein kann ich die Visage von unserem Präsi auch langsam nicht mehr sehen. Er hat keine Ahnung von nichts und hat praktisch keine Stimme außer wenn’s was zu grummeln gibt.
Lars Windhorst kann gern einen Putschversuch unternehmen, das Recht räume ich ihm ein. Hoffentlich hat er als Gegenkandidaten aber jemanden der sich besser in Fußballgeschäft auskennt als ein Lehmann und charakterlich etwas besser ist als „euer Jürgen“
Ich verstehe ehrlich auch die Welt nicht mehr. Da kommt jemand und rettet Hertha mit deinem Geld vor dem bankrott und über den macht man sich noch lustig. Sei er wie er will.. aber nur wegen deinem Geld leben wir überhaupt noch bzw spielen überhaupt noch erste Liga. Auch wenn das Geld auch viel negatives gebracht hat, ohne das hätte und Corona sicher den Garaus gemacht.
Ich finde das einfach unerhört.. aber um ehrlich zu sein kann ich die Visage von unserem Präsi auch langsam nicht mehr sehen. Er hat keine Ahnung von nichts und hat praktisch keine Stimme außer wenn’s was zu grummeln gibt.
Lars Windhorst kann gern einen Putschversuch unternehmen, das Recht räume ich ihm ein. Hoffentlich hat er als Gegenkandidaten aber jemanden der sich besser in Fußballgeschäft auskennt als ein Lehmann und charakterlich etwas besser ist als „euer Jürgen“
09.03.2022 - 20:24 Uhr
Für LW wäre der Abstieg eine Chance, den Verein endlich nach seinen Vorstellungen zu gestalten - mir wäre es nach den letzten Jahren sogar Recht...
Die Abwahl von Gegenbauer dürfte dann durch einen halbwegs passablen Gegenkandidaten ein Selbstläufer werden. Jedenfalls das würde ich noch als positiv am Abstieg bewerten.
Ansonsten müsste LW dann sicherlich nochmal finanziell nachschießen, damit er eine realistische Chance hat, dass sein Investment halbwegs gerettet wird (kann es faktisch gar nicht mehr, wenn man die von ihm zu schaffende Rendite und Indikation berücksichtigt...).
Die Abwahl von Gegenbauer dürfte dann durch einen halbwegs passablen Gegenkandidaten ein Selbstläufer werden. Jedenfalls das würde ich noch als positiv am Abstieg bewerten.
Ansonsten müsste LW dann sicherlich nochmal finanziell nachschießen, damit er eine realistische Chance hat, dass sein Investment halbwegs gerettet wird (kann es faktisch gar nicht mehr, wenn man die von ihm zu schaffende Rendite und Indikation berücksichtigt...).
09.03.2022 - 22:39 Uhr
Nun sind wir doch mal ehrlich - der Verein Hertha BSC muss Windhorst auf Knien danken, dass er so wenig Ahnung vom Fussball und noch viel weniger Ahnung vom Verein Hertha BSC hatte, dass er hier tatsächlich ein sinnvolles Invest gewittert hat.
Wir hatten einfach unfassbares Glück, dass uns jemand und dessen Umfeld diese ewige "Schlafender Riese" Story abgenommen hat, die schon immer bezogen auf den Verein Hertha BSC in Berlin falsch war. Egal was man von Klinsmanns Abgang seiner Analyse oder was auch immer halten mag, aber auch ihm müssen wir dankbar sein, dass er den Unsinn offensichtlich auch geglaubt und befeuert hat.
Wir können nach draußen natürlich weiterhin behaupten dieses "BigCityClub"-Ding wäre von den Medien aufgebauscht. Aber wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, hat uns diese Erzählung und die Tatsache, dass man den Investor offensichtlich in den Glauben versetzt hat, das wäre ein machbares Ziel, den A... gerettet.
Wir brauchten schon immer fremdes Kapital, um überleben zu können - selbst getragen haben wir uns eigentlich nie. Bis dato mussten wir immer Kapital besorgen, dass wir verzinst zurückzahlen mussten, oder indem wir auf zukünftige Einnahmen verzichten mussten. Das war in diesem Deal anders.
Darin und genau darin lag diese einmalige Chance und genau deshalb ist es ein Desaster, was wir jetzt für ein Ergebnis sehen. Ich kann eigentlich gar nicht verstehen, dass hier nicht schon längst der Baum so richtig aus allen Richtungen gebrannt hat. ALLE die an diesem Ergebnis mitgewirkt haben, sind eigentlich mehr als verbrannt für diesen Verein.
Windhorst ist in meinen Augen dabei noch der geringste Vorwurf zu machen - der war vor zwei Jahren wirklich entspannt was die Mitsprache angeht, weil er, aus ihm selbst wahrscheinlich inzwischen unerfindlichen Gründen, ein großes Vertrauen in die handelnden Personen hatte. Das er jetzt jedes Vertrauen verloren hat, kann man ihm doch nach diesem Ergebnis nicht verdenken.
Ich bin nicht Mitglied bei Hertha BSC aber in meinen Augen sollte jeder der das ist, sich mal selbst an die Nase fassen, warum auf der letzten MV nicht schon allen handelnden Personen das Misstrauen ausgesprochen wurde. Und als Windhorst würde ich m mir da auch veräppelt vorkommen, wenn aus dem Verein selbst heraus nicht mal genügend Kraft dazu da ist, die Verantwortlichen auch zur Rechenschaft zu ziehen.
Wir hatten einfach unfassbares Glück, dass uns jemand und dessen Umfeld diese ewige "Schlafender Riese" Story abgenommen hat, die schon immer bezogen auf den Verein Hertha BSC in Berlin falsch war. Egal was man von Klinsmanns Abgang seiner Analyse oder was auch immer halten mag, aber auch ihm müssen wir dankbar sein, dass er den Unsinn offensichtlich auch geglaubt und befeuert hat.
Wir können nach draußen natürlich weiterhin behaupten dieses "BigCityClub"-Ding wäre von den Medien aufgebauscht. Aber wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, hat uns diese Erzählung und die Tatsache, dass man den Investor offensichtlich in den Glauben versetzt hat, das wäre ein machbares Ziel, den A... gerettet.
Wir brauchten schon immer fremdes Kapital, um überleben zu können - selbst getragen haben wir uns eigentlich nie. Bis dato mussten wir immer Kapital besorgen, dass wir verzinst zurückzahlen mussten, oder indem wir auf zukünftige Einnahmen verzichten mussten. Das war in diesem Deal anders.
Darin und genau darin lag diese einmalige Chance und genau deshalb ist es ein Desaster, was wir jetzt für ein Ergebnis sehen. Ich kann eigentlich gar nicht verstehen, dass hier nicht schon längst der Baum so richtig aus allen Richtungen gebrannt hat. ALLE die an diesem Ergebnis mitgewirkt haben, sind eigentlich mehr als verbrannt für diesen Verein.
Windhorst ist in meinen Augen dabei noch der geringste Vorwurf zu machen - der war vor zwei Jahren wirklich entspannt was die Mitsprache angeht, weil er, aus ihm selbst wahrscheinlich inzwischen unerfindlichen Gründen, ein großes Vertrauen in die handelnden Personen hatte. Das er jetzt jedes Vertrauen verloren hat, kann man ihm doch nach diesem Ergebnis nicht verdenken.
Ich bin nicht Mitglied bei Hertha BSC aber in meinen Augen sollte jeder der das ist, sich mal selbst an die Nase fassen, warum auf der letzten MV nicht schon allen handelnden Personen das Misstrauen ausgesprochen wurde. Und als Windhorst würde ich m mir da auch veräppelt vorkommen, wenn aus dem Verein selbst heraus nicht mal genügend Kraft dazu da ist, die Verantwortlichen auch zur Rechenschaft zu ziehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Soki1072 am 09.03.2022 um 22:53 Uhr bearbeitet
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