Kaderplanung Saison 2013/14
20.03.2013 - 11:15 Uhr
Transfers:
http://www.transfermarkt.de/de/fc-erzgebirge-aue-/transfers/verein_94.html
Zugänge:
Rico Benatelli (ablösefrei), Borussia Dortmund II
Dorian Diring (ablösefrei), Hertha BSC II
Sascha Kirschstein (?), FC Ingolstadt 04
Zlatko Janjic (ablösefrei), SV Wehen Wiesbaden
Arvydas Novikovas (ablösefrei), Heart of Midlothian FC
Jakub Sylvestr (?), GNK Dinamo Zagreb
Solomon Okoronkwo (?), Pécsi MFC
Taku Ishihara (ablösefrei), FK Mladost Podgorica
Aus der U23 im Profikader dabei:
Philipp Müller
Marius Schulze
Felix Kunert
Abgänge:
Jan Hochscheidt (400 000 €), Eintracht Braunschweig
Enrico Kern (ablösefrei), unbekannt
Stephan Flauder (ablösefrei), BFC Dynamo
Vlad Munteanu (ablösefrei), unbekannt
Marc Hensel (ablösefrei), Chemnitzer FC
Halil Savran (ablösefrei), FC Hansa Rostock
Flamur Kastrati (ablösefrei), Strömsgodset IF
Tom Neukam (ablösefrei), SSV Markranstädt
Andreas Wiegel (Leihe), FC Rot-Weiß Erfurt
Folgender Spieler war ausgeliehen:
Nicolas Höfler, SC Freiburg
Kaderänderungen zum Wintertransferfenster
Zugänge:
Frank Löning (?), SV Sandhausen
Sebastion Hohmann (?), Vasas Budapest
Filip Luksik (ablösefrei), Vereinslos
Abgänge:
Taku Ishihara (Leihe), 1. FC Saarbrücken
Ronald Gercaliu (ablösefrei), FC Universitatea Cluj
Kevin Pezzoni (ablösefrei), 1. FC Saarbrücken
Gerüchte:
http://www.transfermarkt.de/de/fc-erzgebirge-aue-/geruechte/verein_94.html
---------------------------------------------------
Stand: 25. Januar 2014 / Saison 2013/14
Bearbeitet durch: Viridian
http://www.transfermarkt.de/de/fc-erzgebirge-aue-/transfers/verein_94.html
Zugänge:
Rico Benatelli (ablösefrei), Borussia Dortmund II
Dorian Diring (ablösefrei), Hertha BSC II
Sascha Kirschstein (?), FC Ingolstadt 04
Zlatko Janjic (ablösefrei), SV Wehen Wiesbaden
Arvydas Novikovas (ablösefrei), Heart of Midlothian FC
Jakub Sylvestr (?), GNK Dinamo Zagreb
Solomon Okoronkwo (?), Pécsi MFC
Taku Ishihara (ablösefrei), FK Mladost Podgorica
Aus der U23 im Profikader dabei:
Philipp Müller
Marius Schulze
Felix Kunert
Abgänge:
Jan Hochscheidt (400 000 €), Eintracht Braunschweig
Enrico Kern (ablösefrei), unbekannt
Stephan Flauder (ablösefrei), BFC Dynamo
Vlad Munteanu (ablösefrei), unbekannt
Marc Hensel (ablösefrei), Chemnitzer FC
Halil Savran (ablösefrei), FC Hansa Rostock
Flamur Kastrati (ablösefrei), Strömsgodset IF
Tom Neukam (ablösefrei), SSV Markranstädt
Andreas Wiegel (Leihe), FC Rot-Weiß Erfurt
Folgender Spieler war ausgeliehen:
Nicolas Höfler, SC Freiburg
Kaderänderungen zum Wintertransferfenster
Zugänge:
Frank Löning (?), SV Sandhausen
Sebastion Hohmann (?), Vasas Budapest
Filip Luksik (ablösefrei), Vereinslos
Abgänge:
Taku Ishihara (Leihe), 1. FC Saarbrücken
Ronald Gercaliu (ablösefrei), FC Universitatea Cluj
Kevin Pezzoni (ablösefrei), 1. FC Saarbrücken
Gerüchte:
http://www.transfermarkt.de/de/fc-erzgebirge-aue-/geruechte/verein_94.html
---------------------------------------------------
Stand: 25. Januar 2014 / Saison 2013/14
Bearbeitet durch: Viridian
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Viridian am 07.04.2014 um 08:23 Uhr bearbeitet
23.05.2013 - 15:16 Uhr
glück auf zusammen,
nach dem interessierten lesen vieler beiträge über jahre hinweg möcht ich mich auch mal zu worte melden. im großen und ganzen ist der klassenerhalt überlebenswichtig gewesen, jedoch wäre es bei einem abrutschen in liga 3 auch weiter gegangen. ich hoffe, dass unsere verantwortlichen einmal mehr aus der vergangenen saison lernen. ich würde mir wünschen - auch wenn das für den moment hart klingt - dass es zeit wäre, einiges auszusortieren. Einige haben offenbahrt, dass das fussball-SPIELEN in liga 2 einfach nicht deren ding ist ...
martin männel - fand ich trotz vieler kritik noch einen der besseren, solide saisonleistung
stephan flauder - schafft es nicht an martin ranzukommen, wie lange noch ?, gute leistung z.b. in ingolstadt
tom neukam - hilft uns perspektivisch nicht weiter, für mich null verbesserung in diesem jahr
kevin schlitte - hatte zu oft "den kopf nicht frei" (warum?), schlechter fussballspieler, guter kämpfer, zum saisonende hin wieder besser, reicht für liga 2 eigentlich nicht
thomas paulus - gute spiele gezeigt - wenn er denn mal spielte, zu sehr verletzungsanfällig
tobias nickenig - für mich leistungsmässig nummer eins als IV, sicherlich noch 1, 2 jahre gesetzt
dominik rau - spielte solide, unaufgeregt, gute pässe im spielaufbau, war bei gegentoren zu oft die "ärmste sau" weil ihm keiner half, sollte seine chance bekommen !
rene klingbeil - dient nur noch als reiner zerstörer, fussballerisch null, nur hohe bälle nach vorn - egal ob da ein könig stand oder ein kastrati, kämpferisch allerdings vorbildlich, kapitänsbonus
kevin pezzoni - von note 1 bis 6 alles dabei, besser im DM als IV
ronald gercaliu - hat zu wenig chancen bekommen, spielerisch nach vorn gute ansätze
oliver schröder - im DM (z.b. in aalen) oft zu sorglos, jedoch spielerisch gut, leider schon fast 33, sehe ihn gerne noch ein jahr als RV
fabian müller - läuferisch vorbildlich, zielstrebiger fussballer, sehr guter RM, vielseitig einsetzbar
marc hensel - hat nach seinem vertragspoker vor 2 jahren alles abgelegt, was ihn auszeichnete, kopfballspiel okay, einsatz auch - aber das wars auch schon, spielerisch für liga zwei zu wenig
nicolas höfler - passt gut zu uns; hoffe, wir können ihn halten, braucht festen mitspieler an seiner seite im DM, kann fussball SPIELEN
nils miatke - ein ganzes jahr verletzt; hoffe, er kann noch zeigen, was er drauf hat
michael fink - guter fussballer, aber läuferisch zu viel einheitstempo, keine tempowechsel, hielt sich viel zu sehr zurück
vlad munteanu - hat wie ronald zu wenige chancen bekommen, ich sehe ihn besser auf OM als LM, fussballerisch gut
jan hochscheidt - unser offensivallrounder schlechthin, sollte unbedingt gehalten werden, was aber sehr schwer sein wird
guido kocer - hat sich zu sehr mit der reservistenrolle angefreundet, so etwas bringt keinen fussballer voran, zu wenige gute momente in der abgelaufenen saison
mike könnecke - war top kurz vor der winterpause, danach zu wenig spielzeit bekommen; keine kontinuität zu erkennen
enrico kern - leider zu lange verletzt, vertrag wird wohl nicht verlängert
jakub sylvester - bester und laufstärkster stürmer seit langem im fce-dress, leider abschlußschwach, jedoch oft ohne den passenden "partner" im angriff; hoffe, er möchte hier bleiben
ronny könig - hat zwei, drei ganz schwache auftritte gehabt, aber das hat jeder stürmer, ihn dann aber so lange auf die bank zu verbannen, dass versteht wohl nur KB, hätte öfter neben jakub stürmen sollen; hoffe, er bekommt verlängert
halil savran - ein relativ gutes spiel (köln) reicht nie und nimmer für liga zwei, schlechter mitSPIELER, tat auch läuferisch nur das nötigste, tiefpunkt heimspiel ingolstadt, sollte verkauft werden
andreas wiegel - guter konterspieler, technisch gut, sollte nicht abgegeben werden
flamur kastrati - hat mich (noch) nicht überzeugt, kann aber noch werden mit seinen erst 21 jahren
was neuzugänge angeht wird die zeit bringen, hauptsache es sind "fussball-SPIELER" dabei :)
nach dem interessierten lesen vieler beiträge über jahre hinweg möcht ich mich auch mal zu worte melden. im großen und ganzen ist der klassenerhalt überlebenswichtig gewesen, jedoch wäre es bei einem abrutschen in liga 3 auch weiter gegangen. ich hoffe, dass unsere verantwortlichen einmal mehr aus der vergangenen saison lernen. ich würde mir wünschen - auch wenn das für den moment hart klingt - dass es zeit wäre, einiges auszusortieren. Einige haben offenbahrt, dass das fussball-SPIELEN in liga 2 einfach nicht deren ding ist ...
martin männel - fand ich trotz vieler kritik noch einen der besseren, solide saisonleistung
stephan flauder - schafft es nicht an martin ranzukommen, wie lange noch ?, gute leistung z.b. in ingolstadt
tom neukam - hilft uns perspektivisch nicht weiter, für mich null verbesserung in diesem jahr
kevin schlitte - hatte zu oft "den kopf nicht frei" (warum?), schlechter fussballspieler, guter kämpfer, zum saisonende hin wieder besser, reicht für liga 2 eigentlich nicht
thomas paulus - gute spiele gezeigt - wenn er denn mal spielte, zu sehr verletzungsanfällig
tobias nickenig - für mich leistungsmässig nummer eins als IV, sicherlich noch 1, 2 jahre gesetzt
dominik rau - spielte solide, unaufgeregt, gute pässe im spielaufbau, war bei gegentoren zu oft die "ärmste sau" weil ihm keiner half, sollte seine chance bekommen !
rene klingbeil - dient nur noch als reiner zerstörer, fussballerisch null, nur hohe bälle nach vorn - egal ob da ein könig stand oder ein kastrati, kämpferisch allerdings vorbildlich, kapitänsbonus
kevin pezzoni - von note 1 bis 6 alles dabei, besser im DM als IV
ronald gercaliu - hat zu wenig chancen bekommen, spielerisch nach vorn gute ansätze
oliver schröder - im DM (z.b. in aalen) oft zu sorglos, jedoch spielerisch gut, leider schon fast 33, sehe ihn gerne noch ein jahr als RV
fabian müller - läuferisch vorbildlich, zielstrebiger fussballer, sehr guter RM, vielseitig einsetzbar
marc hensel - hat nach seinem vertragspoker vor 2 jahren alles abgelegt, was ihn auszeichnete, kopfballspiel okay, einsatz auch - aber das wars auch schon, spielerisch für liga zwei zu wenig
nicolas höfler - passt gut zu uns; hoffe, wir können ihn halten, braucht festen mitspieler an seiner seite im DM, kann fussball SPIELEN
nils miatke - ein ganzes jahr verletzt; hoffe, er kann noch zeigen, was er drauf hat
michael fink - guter fussballer, aber läuferisch zu viel einheitstempo, keine tempowechsel, hielt sich viel zu sehr zurück
vlad munteanu - hat wie ronald zu wenige chancen bekommen, ich sehe ihn besser auf OM als LM, fussballerisch gut
jan hochscheidt - unser offensivallrounder schlechthin, sollte unbedingt gehalten werden, was aber sehr schwer sein wird
guido kocer - hat sich zu sehr mit der reservistenrolle angefreundet, so etwas bringt keinen fussballer voran, zu wenige gute momente in der abgelaufenen saison
mike könnecke - war top kurz vor der winterpause, danach zu wenig spielzeit bekommen; keine kontinuität zu erkennen
enrico kern - leider zu lange verletzt, vertrag wird wohl nicht verlängert
jakub sylvester - bester und laufstärkster stürmer seit langem im fce-dress, leider abschlußschwach, jedoch oft ohne den passenden "partner" im angriff; hoffe, er möchte hier bleiben
ronny könig - hat zwei, drei ganz schwache auftritte gehabt, aber das hat jeder stürmer, ihn dann aber so lange auf die bank zu verbannen, dass versteht wohl nur KB, hätte öfter neben jakub stürmen sollen; hoffe, er bekommt verlängert
halil savran - ein relativ gutes spiel (köln) reicht nie und nimmer für liga zwei, schlechter mitSPIELER, tat auch läuferisch nur das nötigste, tiefpunkt heimspiel ingolstadt, sollte verkauft werden
andreas wiegel - guter konterspieler, technisch gut, sollte nicht abgegeben werden
flamur kastrati - hat mich (noch) nicht überzeugt, kann aber noch werden mit seinen erst 21 jahren
was neuzugänge angeht wird die zeit bringen, hauptsache es sind "fussball-SPIELER" dabei :)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von majaho19 am 23.05.2013 um 15:22 Uhr bearbeitet
31.05.2013 - 22:50 Uhr
Habe mir mal ein paar Gedanken gemacht, darf gern zur Diskussion anregen.
Eine erneute Zittersaison geht für den FC Erzgebirge Aue zu Ende. Wieder sicherte sich man spät den Klassenerhalt, wieder fiel die Entscheidung erst am letzten Spieltag. Nun will man in Aue vorwärts blicken: der Kader soll "renoviert" werden. Neuzugänge sollen laut Trainer Götz wohl auch aus Osteuropa kommen. Viel Spielraum für Transferausgaben haben die Sachsen bekanntermaßen nicht, dennoch zeigte der Saisonverlauf, dass eigentlich auf allen Positionen nachgebessert werden muss.
Falko Götz möchte auf einen Mix zwischen spielerischer Attraktivität und bedingungslosen Einsatz setzen. Deutlich wurde allerdings, dass den Veilchen vor allem im Bereich des Spielerischen die nötige Qualität fehlte, um sich von den Abstiegsplätzen fern zu halten.
TOR:
Im Tor hat man bei Aue eine klare Nummer eins: Martin Männel (25), der diese Saison nur bei zwei Spielen verletzungsbedingt fehlte. Achtmal blieb der Henningsdorfer dabei ohne Gegentor, rettete Aue öfter wichtige Punkte. Sein Verbleib scheint sicher. Im Erzgebirge ist Männel beliebt, genießt den Status als Fanliebling.
Gleiches gilt auch für Stephan Flauder (26), dessen Vertrag im Sommer ausläuft. Viele Fans wünschen sich eine Vertragsverlängerung der etatmäßigen Nummer zwei, allerdings ist es verständlich, dass Flauder auch an die sportliche Perspektive denkt und mit Sicherheit das Bestreben hat einmal Stammtorhüter zu sein. In dieser Saison kam Flauder nur bei zwei Spielen zum Einsatz, bei denen er allerdings einen starken Eindruck hinterließ. Derzeit sind die Verhandlungen ins Stocken geraten, wahrscheinlich wird man sich während der Sommerpause nach einer neuen Nummer zwei umsehen müssen.
Nummer drei ist aktuell Tom Neukam (19), der zwar nominell im Profikader steht, allerdings noch keine Einsatz in der zweiten Liga bekam. Seine Leistungen für die Zweitvertretung der Erzgebirger waren ebenfalls nur durchwachsen. In der BILD kursierte zuletzt gar die Option der Vertragsauflösung, die aber für Aue unrentabel wäre: eine Auflösung des Vertrages kostet Geld, welches man viel dringender für Transfers benötigt. Dennoch würde man dem 19-Jährigen wohl keine Steine in den Weg legen wollen, sollte es Anfragen anderer Vereine geben.
Wer könnte kommen?
Ideallösung wäre aus Sicht der Auer sicherlich eine Vertragsverlängerung von Stephan Flauder. Da diese aber nicht als sicher gilt, sind die Verantwortlichen dazu verpflichtet, sich über eine Alternative Gedanken zu machen.
Beim Blick auf die Torwartposition wird deutlich, dass Aue niemanden sucht, der sich mit Männel um den Platz streiten soll. Vielmehr schaut man sich nach einer kostengünstigen Alternative um, mit der man einen eventuellen Ausfall Männels ohne großen Qualitätsverlust kompensieren kann . Zwei Spieler könnten im Sommer interessant für Aue werden: zum einen Morten Jensen, dessen Vertrag im Sommer ausläuft. Bei Holstein Kiel hütete der 25-Jährige in dieser Saison 23 Mal das Tor, musste lediglich sechzehn Mal hinter sich greifen.
Eine jüngere Alternative stellt Marius Sauss dar (20), der ebenfalls in der Regionalliga Nord aktiv ist. In 16 Spielen blieb der einmalige U18-Nationalspieler fünf mal ohne Gegentor. Sein Vertrag läuft zum 30. Juni ebenfalls aus.
Beide Spieler würde sicherlich die Alternative Liga 2 reizen, weshalb ein Wechsel ins Erzgebirge für beide bei Anfragen durchaus vorstellbar wäre.
http://www.transfermarkt.de/de/morten-jensen/profil/spieler_26056.html
http://www.transfermarkt.de/de/marius-sauss/profil/spieler_94195.html
LINKSVERTEIDIGER:
Im aktuellen Kader der Auer befindet sich der Kapitän auf der Linksverteidiger-Position: René Klingbeil (32). Der erfahrene Mann ist absolut gesetzt bei den Lila-Weißen, überzeugte durch seinen vorbildhaften kämpferischen Einsatz. Was Klingbeil fehlt, ist das Spielerische, oft dient der Berliner nur noch als reiner Zerstörer in der Viererkette. Bemängelt wird vor allem sein Spielaufbau, da der Verteidiger in den meisten Fällen nur lange Bälle nach vorne schlägt. Nichtsdestotrotz gilt Klingbeil als wichtiger Mann in der Verteidigung der Auer, die allerdings schwer auf einen Ausfall ihres Kapitäns reagieren konnten, da eine anständige Alternative auf der Position fehlte.
Diese sollte eigentlich Ronald Gercaliu (27) darstellen, der im vorherigen Sommer aus Polen ins Erzgebirge wechselt. Dem Österreicher blieb allerdings der Durchbruch verwehrt: lediglich drei Partien über 90 Minuten stehen ihm zu Buche. Obwohl laut Aussagen von Auer Fans seine Trainingsleistungen durchaus nicht unterdurchschnittlich waren, reicht es beim vierzehnmaligen Nationalspieler nicht für die zweite Liga. Gercaliu soll gehen, ist als Abgang bereits fest eingeplant.
Wer könnte kommen?
Die Linksverteidiger-Position ist nur eine kleine Baustelle der Erzgebirger, dennoch soll hier nachgebessert werden. Eine Alternative zu Klingbeil, die sich auch offensiv einschaltet und gefährliche Flanken in den Strafraum bringen kann, würde Aue gut zu Gesicht stehen. Geld ausgeben will man dabei allerdings so wenig wie möglich, deshalb sieht man sich vor allem nach Spielern um, die ab Sommer ablösefrei zu bekommen sind.
So einer wäre beispielsweise Shervin Radjabali-Fardi (22). Der junge Linksfuß wurde bereits von seinem bisherigen Verein Hertha BSC verabschiedet, kann sich im Sommer einen neuen Verein suchen. Der Halbiraner zeichnet sich durch einen gesunden Offensivdrang und ein abgeklärtes Abwehrverhalten aus. Zudem ist er vielseitig, kann auch als Rechtsverteidiger eingesetzt werden. Zweitligaerfahrung sammelte der Berliner bereits bei seiner Leihe nach Aachen (38 Einsätze), wo er durchaus zu überzeugen wusste.
Ebenfalls ablösefrei ist Michael Hohnstedt (25), dessen Vertrag bei den Sportfreunden Lotte noch nicht verlängert wurde. Dort ist er allerdings unumstrittener Stammspieler, erzielte diese Saison drei Tore selbst und konnte sechs weitere auflegen. Hohnstedt zählt als einer der besten Verteidiger der vierten Liga.
Eine weitere Alternative wäre Arne Feick (25). Der Spieler, der bei 1860 München nur noch ein Reservistendasein genießt, soll den Verein im Sommer verlassen. Problem dabei: Feick besitzt noch Vertrag bis 2014, Aue würde ihn nur verpflichten können, wenn die Münchener aus eine Ablöse verzichten. Allerdings scheint der Ex-Verein (spielte in der Saison 08/09 bereits hier) des Berliners nicht seine erste Wahl zu sein. Nach verschiedenen Presseberichten ist Feick das Interesse der Veilchen bekannt, allerdings wartet er noch ab, ob ihm andere Angebote unterbreitet werden.
INNENVERTEIDIGUNG
Im Kader der Auer befinden sich momentan vier Innenverteidiger, die alle bis 2014 an den Verein gebunden sind. Zum wichtigsten Mann auf dieser Position entwickelte sich während der Saison Tobias Nickenig. Der 28-Jährige stand wie kein andere für ein konsequentes Abwehrverhalten, dazu konnte er durch seine Kopfballstärke überzeugen. Auch charakterlich ist er für die Lila-Weißen wichtig geworden: "Nicke" dient als Antreiber, lebt den Kampf vor.
Neben Nickenig entwickelte sich Marc Hensel (27) zur Stammkraft auf ungewohnter Position. Der Sachse diente eigentlich nur als Notlösung, konnte aber so überzeugen, dass er in der Innenverteidigung verblieb. Vor allem sein Kopfballspiel überzeugte Falko Götz, bemängelt wird allerdings Hensels unzureichender Spielaufbau, durch den das Spiel von hinten raus nicht schnell gemacht werden konnte.
Hensel profitierte allerdings auch von der Verletzung von Thomas Paulus. Der erfahrene 31-Jährige ist eigentlich Stammkraft bei den Veilchen, allerdings warfen ihn Verletzungen immer wieder zurück. Wenn er fit ist, ist Paulus sehr stark, überzeugt durch seine starke Luftbeherrschung und seinem beruhigten Auftreten in der Abwehr. Der großgewachsene Deutsche sollte Aue erhalten bleiben, durch seine Erfahrung und gute Spiele kann er die Abwehr wirklich stärker machen.
Als vierten Innenverteidiger besitzen die Aue Dominic Rau (22), der aus der eigenen Jugend stammt. Der junge Mann gilt als solider Ersatz, kommt aber auch über diese Rolle nic hinaus. Bei seinen Einsätzen (8) wirkte er bei Gegentoren oft unglücklich, wurde aber auch oft allein gelassen. Trotz seinen Alters wirkt Rau bei seinen Auftreten unaufgeregt und hat als einziger Innenverteidiger einen guten Spielaufbau.
Wer könnte kommen?
Aue braucht auf dieser Position niemand. Vier Innenverteidiger stehen im Kader, keinem kann man generell die Klasse für die zweite Bundesliga abschreiben. Allerdings ist der Spielaufbau von hinten raus zu bemängeln, da oft nur lange Bälle nach vorne geschlagen werden oder zu vorsichtig gespielt wird.
RECHTSVERTEIDIGER
Kevin Schlitte ist der einzige Rechtsverteidiger bei den Veilchen- klingt arg danach, als müsste man nachbessern, dem ist aber nicht so: Schröder, Klingbeil und Müller können die Position bei Bedarf besetzen, vor allem Erstgenannter konnte auch dort überzeugen. Bei den geringen finanziellen Spielraum der Erzgebirger ist also davon auszugehen, dass kein Back-Up für Schlitte geholt wird.
Allerdings könnte Schlitte durchaus hin und wieder eine Pause gut vertragen. Der 31-Jährige wirkte in einigen Spielen so, als hätte er den Kopf nicht frei. Kämpferisch ist Schlitte nichts vorzuwerfen, allerdings scheint sein spielerisches Können beschränkt. Schlittes Offensivdrang ist in Ordnung, vor allem bei Standards ist er häufig im gegnerischen Strafraum unterwegs, was ihn zu zwei Toren in der abgelaufenen Saison verhalf.
Oliver Schröder könnte sogar mehr als eine Alternative werden. Man merkt dem Berliner seine Erfahrung an- im positiven Sinne. Schröder überzeugt durch spielerisches Können, beherrscht das sichere Passspiel. Manchmal wirkt der 32-Jährige allerdings zu sorglos.
Wer könnte kommen?
Die Position ist eine der wenigen, über die sich Aue keine Gedanken machen muss. Schlitte ist auf dieser Position zu Hause, als Vertreter stehen gleich drei Alternativen bereit.
DEFENSIVES/ ZENTRALES MITTELFELD
Aue kann für nächste Saison bisher nur mit zwei Spielern auf dieser Position planen. Kevin Pezzoni und Michael Fink stehen hier bereit. Auch Oliver Schröder kann diese Position spielen, wird aber wahrscheinlich als Rechtsverteidiger eingeplant.
Das Problem im Mittelfeld: es fehlt an Kreativität, Ideen und gefährlichen Aufbauspiel. Pezzoni (24), der während der abgelaufenen Saison aus Köln ins Erzgebirge wechselte, spielt oft zu unkonstant. Der großgewachsene Frankfurter ist kein Mann, der die Ideen geben kann, oft wirkt dafür sein Spielaufbau einfach zu lahm. Zwar probiert es Pezzoni oft mit Schüssen aus der zweiten Reihe, die allerdings zu zentral kommen oder über das Tor gehen. Dennoch wirkt Pezzoni im defensiven Mittelfeld besser aufgehoben als in der Innenverteidigung.
Auch Michael Fink spielte in der Saison kaum auf seiner Stammposition, musste oft die Rolle des offensiven Mittelfeldspielers ausfüllen. Allerdings war zu erkennen, dass 31-Jährige seine Stärken im zentralen Mittelfeld viel besser ausspielen könnte. Allerdings ist auch Fink niemand, der das Spiel schnell machen kann, sein Tempo wirkt zu einheitlich, wodurch oft verhindert wird, dass ein schnelles Umschaltspiel entstehen kann. Der Rechtsfuß ist viel eher jemand, der ein Spiel beruhigen kann.
Wer könnte kommen?
Aue wird sich im Sommer um einen Mann bemühen: Nicolas Höfler. Der 23-Jährige war die letzten beiden Saison vom SC Freiburg an die Veilchen ausgeliehen, kehrt allerdings im Sommer in den Breisgau zurück, wo er einen Vertrag bis 2014 besitzt. Ob der SC ihn allerdings braucht, ist bisher unklar. Gespräche mit den Verantwortlichen hat es bereits gegeben, es geht wohl darum, ob Freiburg dazu bereit wäre, ihn für möglichst wenig bzw. ablösefrei gehen zu lassen.
Mit Höfler hätte man dann auch jemanden, mit dem das Umschaltspiel gut funktionieren würde. Höfler ist zudem sehr konstant, bringt gute Pässe. Der Leihspieler besitzt aber relativ wenig Offensivdrang, allerdings ist es nicht ersichtlich, ob diese Tatsache nicht auf die Anweisungen des Trainer zurück zu führen ist. Wichtig ist, dass Aue den die richtige Mischung findet: mit Pezzoni und Fink hätte man zwei Spieler, die ein Spiel beruhigen können, Höfler und ein weiterer Mann wären das Pendant, also zwei Spieler, die das Umschaltspiel beherrschen und somit die Offensive gefährlicher werden lassen.
Der vierte Mann im zentralen Mittelfeld, der nach Aue kommen könnte, wäre eventuell Christoph Menz (24), der Berlin bereits verabschiedet wurde und sich ab Sommer nach einem neuen Verein umsieht. Der Magdeburger wurde zuletzt aber auch mit Dynamo Dresden in Verbindung gebracht.
Aus dem osteuropäischen Raum könnte Tomislav Saric interessant sein. Der 22-Jährige ist Kapitän bei seinem Verein Inter Zapresic. Allerdings läuft der Vertrag des Kroaten, der in 30 Spielen neun Scorerpunkte sammelte, aus. Zudem spielte er bereits vier Mal für Kroatiens U21-Auswahl. Begünstigend könnte sein, dass sein Verein in die zweite kroatische Liga absteigen wird.
Dritter Kandidat könnte ein junger Mann aus den Niederlanden sein: Marko Vejinovic (23). Der in Amsterdam geborene Mittelfeldspieler mit serbischen Wurzeln lief diese Saison 25 Mal für Heracles Almelo auf, traf dabei vier Mal selbst und konnte sechs weitere Tore auflegen. Allerdings wird Vejinovic den Verein im Sommer definitiv verlassen. Offensiv ist dieser Spieler sehr stark und besitzt eine herausragende Technik.
RECHTE AUSSENBAHN
Auf der rechten Außenbahn besitzt Aue zwei sehr laufstarke Spieler. Stammspieler ist derzeit auf dieser Position Fabian Müller (26). Der geborene Bayer zeigt Woche für Woche einen vorbildlichen Einsatz und ist in seinem Spiel sehr zielstrebig. Zudem Inter neben Hochscheidt jemand, der bei Aue Ideen geben kann.
Um den Platz auf rechts streitet sich Mike Könnecke mit Müller. Dem 24-Jährigen wird eine Menge Potenzial nachgesagt, war zweitbester Vorlagengeber der Veilchen in der abgelaufenen Saison. Könnecke konnte sich durch gutes Umschaltspiel und seine Schnelligkeit für die erste Elf empfehlen. Was ihm etwas fehlt, ist die Kontinuität.
Wer könnte kommen?
Mit Müller und Könnecke ist diese Position die qualitativ bestbesetzte bei Erzgebirge Aue. Auch in de Quantität sind zwei Spieler hier absolut ausreichend. Alternativ könnte man auch Felix Kunert langsam an die erste Mannschaft heranführen, der 21-Jährige kann auf beiden Außenbahnen eingesetzt werden.
OFFENSIVES MITTELFELD
Problemposition bei Aue: Bisher besetzte Michael Fink diese Position, soll allerdings zurück gezogen werden, weil er im zentralen Mittelfeld seine Stärken viel besser ausspielen kann. Deshalb wird sich Aue aller Voraussicht nach um neue Spieler auf dieser Position bemühen. Ein Kandidat könnte Tom Weilandt sein. Der 21-Jährige wird Hansa Rostock aller Voraussicht nach im Sommer verlassen, womit er für Aue interessant sein könnte. An der Ostsee konnte er bereits überzeugen: er sammelte in insgesamt 32 Spielen sieben Tore letzte Saison.
Auf sich aufmerksam hat auch Zlatko Janjic in der dritten Liga gemacht. Der 27-Jährige spielte 2012/13 dreiunddreißig Mal, netzte fünfzehn Mal selbst ein, gab sechs Vorlagen. Das Problem beim Mittelfeldspieler von Wehen Wiesbaden: er hat noch Vertrag bis 2014, es würde also eine Ablöse für den Deutschen mit bosnischen Wurzeln fällig werden. Allerdings könnte man ihn durchaus als jemanden bezeichnen, für den es sich lohnt Geld in die Hand zu nehmen.
Interessant dürfte auch Mislav Orsic sein, aktuell auch in Kroatien bei Inter Zapresic unter Vertrag. Der erst 20-Jährige erzielte in der abgelaufenen Saison elf Tore in 32 absolvierten Spielen, bereitete zudem sechs vor. Zwar läuft dessen Vertrag noch bis 2014, allerdings ist bisher unklar ob sein Verein, der absteigt, mit ihm auch einen Vertrag für die zweite Liga abgeschlossen hat.
Gerüchte gab es zuletzt um Levan Kenia (22), der in der Ukraine bei Karpatiy Lviv zwar noch bis 2014 Vertrag hat, allerdings zum Verkauf steht. Nicht undenkbar, dass man sich auf eine ablösefreie Lösung einigen kann.
LINKES MITTELFELD
Einen großen Schock mussten die Auer bereits verdauen: Jan Hochscheidt, mit zehn Toren und acht Vorlagen bester Mann der Veilchen, verlässt den Verein und wechselt Indie erste Liga. Aue erhielt für den 25-Jährigen immerhin eine Ablösesumme von 400.00 Euro.
Im Kader der Auer stehen mit Nils Miatke, Guido Kocer und Vlad Munteanu aktuell noch drei linke Mittelfeldspieler, die allerdings alle nicht die Klasse eines Hochscheidt besitzen. Guido Kocer (25) ist zwar jemand, der etwas Spritzigkeit besitzt, allerdings schien es im Verlauf der abgelaufenen Saison so, als hätte sich der Deutsch-Türke mit der Rolle des Ersatzspielers abgefunden. Das dies nicht unbedingt das überzeugendste Argument für einen Stammplatz im Kader ist, dürfte allgemein bekannt sein. Und vor dem Hintergrund Kocers relativ beschränkten spielerischen Fähigkeiten kann man einen Verkauf als durchaus nicht unrealistisch betrachten.
Nils Miatke (22) verletze sich kurz nach seinem Wechsel von Jena ins Erzgebirge und fiel deshalb mit Kreuzbandriss die komplette Saison aus, konnte noch kein Spiel für Aue absolvieren. Wie mit ihm geplant wird ist unbekannt, aber er wird wahrscheinlich Forst bleiben um zu sehen welche Entwicklung er nach überstandener Verletzung nimmt.
Der Vertrag des 32-Jährigen Munteanu läuft aus, aller Voraussicht nach wird mit dem Rumänen nicht verlängert, der dann ab Sommer auf Vereinssuche gehen darf.
Wer könnte kommen?
Klar ist: Aue sucht einen Ersatz für Jan Hochscheidt, der fast gleichwertig werden kann. Wenn Kocer noch geht, benötigt man außerdem eine weitere Alternative auf der linken Seite.
Eine durchaus interessante Alternative könnte dem Zwangsabstieg des MSV Duisburg geschuldet sein: Timo Perthel. Der 24-Jährige besitzt keine Vertrag für die dritte Liga. Der geborene Rheinländer besitzt einen guten Schuss, mit dem er auch Versuche aus der Distanz gefährlich werden lassen kann. Zudem ist Perthel sehr konstant in seinen Leistungen.
Gerüchte gibt es bisher um Dennis Wegner, der für Werder Bremens Oberligamannschaft aktiv ist. Von der Mitteldeutschen Zeitung wurde der 22-Jährige mit den Erzgebirgern in Verbindung gebracht, denen seine Torquote von dreizehn Toren in 33 Spielen sicher gefallen dürfte. Allerdings besitzt Wegner noch Vertrag bis 2014, der neue Trainer Robin Dutt ist zudem dafür bekannt, junge Spieler ins Team einzubauen. Eine Verpflichtung könnte sich also schwierig gestalten.
Von den Medien ins Gespräch gebracht, wurde auch Michael Blum (24), dessen Vertrag ins Rostock bisher nicht verlängert wurde. Blum könnte eine günstige Alternative, aber auch eine relativ risikoreiche darstellen: Blums Leistungen sind oft unkonstant, eigene Torgefahr strahlt er kaum aus. Allerdings bringt Blum durch gefährliche Flanken und Standards immer wieder seine Mitspieler in aussichtsreiche Situationen.
Genau wie Blum wurde auch Marius Laux in Aue gehandelt. Der Abgang des 27-Jährigen aus Saarbrücken ist beschlossene Sache, ob Laux allerdings das Potenzial für die zweite Liga nachweisen kann, steht in den Sternen.
ANGRIFF
Ob man mit dem besten Stürmer der abgelaufenen Saison weiter planen kann, steht noch nicht fest: Jakub Sylvestr ist aktuell nur von Dinamo Zagreb ausgeliehen, Aue hat allerdings eine Kaufoption. Nach letzten Informationen verhandelt man allerdings über Vertragsdetails, weshalb ein Verbleib des 24-Jährigen slowakischen Nationalspielers als sicher gilt.
Sylvestr, der als spielstark gilt, war immer am stärksten, wenn er einen Sturmpartner an seiner Seite hatte, der vom Spielertyp oft das genaue Gegenteil darstellte: Ronny König (29). Der zweitligaerfahrene Mann spielte diese Saison in fünfundzwanzig Spielen, ihm gelangen drei Tore. Sylvestr braucht diesen abschlussstarken Partner neben sich, der Slowene selbst zeigt oft Schwächen im Torabschluss. Allerdings läuft Königs Vertrag aus, ein neues Angebot liegt ihm bereits vor. König gilt zwar als technisch limitiert, aber als sehr kopfballstark, was eine "Geheimwaffe" gegen stärkere Gegner darstellen könnte.
Dazu hat man noch Halil Savran, der diese Saison allerdings garnicht überzeugen konnte. Man sah teilweise sehr deutlich, dass es bei ihm nicht für die zweite Liga reicht, da er spielerisch kaum beschlagen ist und auch für einen Stürmer relativ wenig Torgefahr ausstrahlt.
Im Winter der letzten Saison wurde Flamur Kastrati verpflichtet, der allerdings noch nicht überzeugt hat und bisher auch zu wenig Einsatzzeit bekam, um sich von außen ein genaues Urteil über den 21-Jährigen erlauben zu können. Ein Tor gelang dem Rechtsfuß für die Lila-Weißen noch nicht.
Anders ist das bei Andreas Wiegel. Bei relativ geringen Einsatzzeiten konnte der ebenfalls 21-Jährige einmal einnetzen. Außerdem konnte er durch seine gute Technik und sein sicheres Passspiel überzeugen und ist ein guter Konterspieler. Arbeiten muss er nur am Abschluss vor dem Tor, der verbesserungswürdig ist.
Noch im Kader steht auch Enrico Kern (34), der allerdings aufgrund eines Kreuzbandrisses kein Spiel für Aue in der abgelaufenen Saison absolvierte und dessen Vertrag nicht verlängert wird.
U19-Spieler Max Gehrmann (18) konnte diese Saison sein Profidebüt feiern und könnte nächste Saison zum erweiterten Kader gehören um langsam an das Team herangeführt zu werden.
Wer könnte kommen?
Wenn Sylvestr und König bleiben, besteht kein Handlungsbedarf auf dieser Position. Savran sollte abgegeben werden, ein Ersatz wird nicht dringend benötigt.
Eine erneute Zittersaison geht für den FC Erzgebirge Aue zu Ende. Wieder sicherte sich man spät den Klassenerhalt, wieder fiel die Entscheidung erst am letzten Spieltag. Nun will man in Aue vorwärts blicken: der Kader soll "renoviert" werden. Neuzugänge sollen laut Trainer Götz wohl auch aus Osteuropa kommen. Viel Spielraum für Transferausgaben haben die Sachsen bekanntermaßen nicht, dennoch zeigte der Saisonverlauf, dass eigentlich auf allen Positionen nachgebessert werden muss.
Falko Götz möchte auf einen Mix zwischen spielerischer Attraktivität und bedingungslosen Einsatz setzen. Deutlich wurde allerdings, dass den Veilchen vor allem im Bereich des Spielerischen die nötige Qualität fehlte, um sich von den Abstiegsplätzen fern zu halten.
TOR:
Im Tor hat man bei Aue eine klare Nummer eins: Martin Männel (25), der diese Saison nur bei zwei Spielen verletzungsbedingt fehlte. Achtmal blieb der Henningsdorfer dabei ohne Gegentor, rettete Aue öfter wichtige Punkte. Sein Verbleib scheint sicher. Im Erzgebirge ist Männel beliebt, genießt den Status als Fanliebling.
Gleiches gilt auch für Stephan Flauder (26), dessen Vertrag im Sommer ausläuft. Viele Fans wünschen sich eine Vertragsverlängerung der etatmäßigen Nummer zwei, allerdings ist es verständlich, dass Flauder auch an die sportliche Perspektive denkt und mit Sicherheit das Bestreben hat einmal Stammtorhüter zu sein. In dieser Saison kam Flauder nur bei zwei Spielen zum Einsatz, bei denen er allerdings einen starken Eindruck hinterließ. Derzeit sind die Verhandlungen ins Stocken geraten, wahrscheinlich wird man sich während der Sommerpause nach einer neuen Nummer zwei umsehen müssen.
Nummer drei ist aktuell Tom Neukam (19), der zwar nominell im Profikader steht, allerdings noch keine Einsatz in der zweiten Liga bekam. Seine Leistungen für die Zweitvertretung der Erzgebirger waren ebenfalls nur durchwachsen. In der BILD kursierte zuletzt gar die Option der Vertragsauflösung, die aber für Aue unrentabel wäre: eine Auflösung des Vertrages kostet Geld, welches man viel dringender für Transfers benötigt. Dennoch würde man dem 19-Jährigen wohl keine Steine in den Weg legen wollen, sollte es Anfragen anderer Vereine geben.
Wer könnte kommen?
Ideallösung wäre aus Sicht der Auer sicherlich eine Vertragsverlängerung von Stephan Flauder. Da diese aber nicht als sicher gilt, sind die Verantwortlichen dazu verpflichtet, sich über eine Alternative Gedanken zu machen.
Beim Blick auf die Torwartposition wird deutlich, dass Aue niemanden sucht, der sich mit Männel um den Platz streiten soll. Vielmehr schaut man sich nach einer kostengünstigen Alternative um, mit der man einen eventuellen Ausfall Männels ohne großen Qualitätsverlust kompensieren kann . Zwei Spieler könnten im Sommer interessant für Aue werden: zum einen Morten Jensen, dessen Vertrag im Sommer ausläuft. Bei Holstein Kiel hütete der 25-Jährige in dieser Saison 23 Mal das Tor, musste lediglich sechzehn Mal hinter sich greifen.
Eine jüngere Alternative stellt Marius Sauss dar (20), der ebenfalls in der Regionalliga Nord aktiv ist. In 16 Spielen blieb der einmalige U18-Nationalspieler fünf mal ohne Gegentor. Sein Vertrag läuft zum 30. Juni ebenfalls aus.
Beide Spieler würde sicherlich die Alternative Liga 2 reizen, weshalb ein Wechsel ins Erzgebirge für beide bei Anfragen durchaus vorstellbar wäre.
http://www.transfermarkt.de/de/morten-jensen/profil/spieler_26056.html
http://www.transfermarkt.de/de/marius-sauss/profil/spieler_94195.html
LINKSVERTEIDIGER:
Im aktuellen Kader der Auer befindet sich der Kapitän auf der Linksverteidiger-Position: René Klingbeil (32). Der erfahrene Mann ist absolut gesetzt bei den Lila-Weißen, überzeugte durch seinen vorbildhaften kämpferischen Einsatz. Was Klingbeil fehlt, ist das Spielerische, oft dient der Berliner nur noch als reiner Zerstörer in der Viererkette. Bemängelt wird vor allem sein Spielaufbau, da der Verteidiger in den meisten Fällen nur lange Bälle nach vorne schlägt. Nichtsdestotrotz gilt Klingbeil als wichtiger Mann in der Verteidigung der Auer, die allerdings schwer auf einen Ausfall ihres Kapitäns reagieren konnten, da eine anständige Alternative auf der Position fehlte.
Diese sollte eigentlich Ronald Gercaliu (27) darstellen, der im vorherigen Sommer aus Polen ins Erzgebirge wechselt. Dem Österreicher blieb allerdings der Durchbruch verwehrt: lediglich drei Partien über 90 Minuten stehen ihm zu Buche. Obwohl laut Aussagen von Auer Fans seine Trainingsleistungen durchaus nicht unterdurchschnittlich waren, reicht es beim vierzehnmaligen Nationalspieler nicht für die zweite Liga. Gercaliu soll gehen, ist als Abgang bereits fest eingeplant.
Wer könnte kommen?
Die Linksverteidiger-Position ist nur eine kleine Baustelle der Erzgebirger, dennoch soll hier nachgebessert werden. Eine Alternative zu Klingbeil, die sich auch offensiv einschaltet und gefährliche Flanken in den Strafraum bringen kann, würde Aue gut zu Gesicht stehen. Geld ausgeben will man dabei allerdings so wenig wie möglich, deshalb sieht man sich vor allem nach Spielern um, die ab Sommer ablösefrei zu bekommen sind.
So einer wäre beispielsweise Shervin Radjabali-Fardi (22). Der junge Linksfuß wurde bereits von seinem bisherigen Verein Hertha BSC verabschiedet, kann sich im Sommer einen neuen Verein suchen. Der Halbiraner zeichnet sich durch einen gesunden Offensivdrang und ein abgeklärtes Abwehrverhalten aus. Zudem ist er vielseitig, kann auch als Rechtsverteidiger eingesetzt werden. Zweitligaerfahrung sammelte der Berliner bereits bei seiner Leihe nach Aachen (38 Einsätze), wo er durchaus zu überzeugen wusste.
Ebenfalls ablösefrei ist Michael Hohnstedt (25), dessen Vertrag bei den Sportfreunden Lotte noch nicht verlängert wurde. Dort ist er allerdings unumstrittener Stammspieler, erzielte diese Saison drei Tore selbst und konnte sechs weitere auflegen. Hohnstedt zählt als einer der besten Verteidiger der vierten Liga.
Eine weitere Alternative wäre Arne Feick (25). Der Spieler, der bei 1860 München nur noch ein Reservistendasein genießt, soll den Verein im Sommer verlassen. Problem dabei: Feick besitzt noch Vertrag bis 2014, Aue würde ihn nur verpflichten können, wenn die Münchener aus eine Ablöse verzichten. Allerdings scheint der Ex-Verein (spielte in der Saison 08/09 bereits hier) des Berliners nicht seine erste Wahl zu sein. Nach verschiedenen Presseberichten ist Feick das Interesse der Veilchen bekannt, allerdings wartet er noch ab, ob ihm andere Angebote unterbreitet werden.
INNENVERTEIDIGUNG
Im Kader der Auer befinden sich momentan vier Innenverteidiger, die alle bis 2014 an den Verein gebunden sind. Zum wichtigsten Mann auf dieser Position entwickelte sich während der Saison Tobias Nickenig. Der 28-Jährige stand wie kein andere für ein konsequentes Abwehrverhalten, dazu konnte er durch seine Kopfballstärke überzeugen. Auch charakterlich ist er für die Lila-Weißen wichtig geworden: "Nicke" dient als Antreiber, lebt den Kampf vor.
Neben Nickenig entwickelte sich Marc Hensel (27) zur Stammkraft auf ungewohnter Position. Der Sachse diente eigentlich nur als Notlösung, konnte aber so überzeugen, dass er in der Innenverteidigung verblieb. Vor allem sein Kopfballspiel überzeugte Falko Götz, bemängelt wird allerdings Hensels unzureichender Spielaufbau, durch den das Spiel von hinten raus nicht schnell gemacht werden konnte.
Hensel profitierte allerdings auch von der Verletzung von Thomas Paulus. Der erfahrene 31-Jährige ist eigentlich Stammkraft bei den Veilchen, allerdings warfen ihn Verletzungen immer wieder zurück. Wenn er fit ist, ist Paulus sehr stark, überzeugt durch seine starke Luftbeherrschung und seinem beruhigten Auftreten in der Abwehr. Der großgewachsene Deutsche sollte Aue erhalten bleiben, durch seine Erfahrung und gute Spiele kann er die Abwehr wirklich stärker machen.
Als vierten Innenverteidiger besitzen die Aue Dominic Rau (22), der aus der eigenen Jugend stammt. Der junge Mann gilt als solider Ersatz, kommt aber auch über diese Rolle nic hinaus. Bei seinen Einsätzen (8) wirkte er bei Gegentoren oft unglücklich, wurde aber auch oft allein gelassen. Trotz seinen Alters wirkt Rau bei seinen Auftreten unaufgeregt und hat als einziger Innenverteidiger einen guten Spielaufbau.
Wer könnte kommen?
Aue braucht auf dieser Position niemand. Vier Innenverteidiger stehen im Kader, keinem kann man generell die Klasse für die zweite Bundesliga abschreiben. Allerdings ist der Spielaufbau von hinten raus zu bemängeln, da oft nur lange Bälle nach vorne geschlagen werden oder zu vorsichtig gespielt wird.
RECHTSVERTEIDIGER
Kevin Schlitte ist der einzige Rechtsverteidiger bei den Veilchen- klingt arg danach, als müsste man nachbessern, dem ist aber nicht so: Schröder, Klingbeil und Müller können die Position bei Bedarf besetzen, vor allem Erstgenannter konnte auch dort überzeugen. Bei den geringen finanziellen Spielraum der Erzgebirger ist also davon auszugehen, dass kein Back-Up für Schlitte geholt wird.
Allerdings könnte Schlitte durchaus hin und wieder eine Pause gut vertragen. Der 31-Jährige wirkte in einigen Spielen so, als hätte er den Kopf nicht frei. Kämpferisch ist Schlitte nichts vorzuwerfen, allerdings scheint sein spielerisches Können beschränkt. Schlittes Offensivdrang ist in Ordnung, vor allem bei Standards ist er häufig im gegnerischen Strafraum unterwegs, was ihn zu zwei Toren in der abgelaufenen Saison verhalf.
Oliver Schröder könnte sogar mehr als eine Alternative werden. Man merkt dem Berliner seine Erfahrung an- im positiven Sinne. Schröder überzeugt durch spielerisches Können, beherrscht das sichere Passspiel. Manchmal wirkt der 32-Jährige allerdings zu sorglos.
Wer könnte kommen?
Die Position ist eine der wenigen, über die sich Aue keine Gedanken machen muss. Schlitte ist auf dieser Position zu Hause, als Vertreter stehen gleich drei Alternativen bereit.
DEFENSIVES/ ZENTRALES MITTELFELD
Aue kann für nächste Saison bisher nur mit zwei Spielern auf dieser Position planen. Kevin Pezzoni und Michael Fink stehen hier bereit. Auch Oliver Schröder kann diese Position spielen, wird aber wahrscheinlich als Rechtsverteidiger eingeplant.
Das Problem im Mittelfeld: es fehlt an Kreativität, Ideen und gefährlichen Aufbauspiel. Pezzoni (24), der während der abgelaufenen Saison aus Köln ins Erzgebirge wechselte, spielt oft zu unkonstant. Der großgewachsene Frankfurter ist kein Mann, der die Ideen geben kann, oft wirkt dafür sein Spielaufbau einfach zu lahm. Zwar probiert es Pezzoni oft mit Schüssen aus der zweiten Reihe, die allerdings zu zentral kommen oder über das Tor gehen. Dennoch wirkt Pezzoni im defensiven Mittelfeld besser aufgehoben als in der Innenverteidigung.
Auch Michael Fink spielte in der Saison kaum auf seiner Stammposition, musste oft die Rolle des offensiven Mittelfeldspielers ausfüllen. Allerdings war zu erkennen, dass 31-Jährige seine Stärken im zentralen Mittelfeld viel besser ausspielen könnte. Allerdings ist auch Fink niemand, der das Spiel schnell machen kann, sein Tempo wirkt zu einheitlich, wodurch oft verhindert wird, dass ein schnelles Umschaltspiel entstehen kann. Der Rechtsfuß ist viel eher jemand, der ein Spiel beruhigen kann.
Wer könnte kommen?
Aue wird sich im Sommer um einen Mann bemühen: Nicolas Höfler. Der 23-Jährige war die letzten beiden Saison vom SC Freiburg an die Veilchen ausgeliehen, kehrt allerdings im Sommer in den Breisgau zurück, wo er einen Vertrag bis 2014 besitzt. Ob der SC ihn allerdings braucht, ist bisher unklar. Gespräche mit den Verantwortlichen hat es bereits gegeben, es geht wohl darum, ob Freiburg dazu bereit wäre, ihn für möglichst wenig bzw. ablösefrei gehen zu lassen.
Mit Höfler hätte man dann auch jemanden, mit dem das Umschaltspiel gut funktionieren würde. Höfler ist zudem sehr konstant, bringt gute Pässe. Der Leihspieler besitzt aber relativ wenig Offensivdrang, allerdings ist es nicht ersichtlich, ob diese Tatsache nicht auf die Anweisungen des Trainer zurück zu führen ist. Wichtig ist, dass Aue den die richtige Mischung findet: mit Pezzoni und Fink hätte man zwei Spieler, die ein Spiel beruhigen können, Höfler und ein weiterer Mann wären das Pendant, also zwei Spieler, die das Umschaltspiel beherrschen und somit die Offensive gefährlicher werden lassen.
Der vierte Mann im zentralen Mittelfeld, der nach Aue kommen könnte, wäre eventuell Christoph Menz (24), der Berlin bereits verabschiedet wurde und sich ab Sommer nach einem neuen Verein umsieht. Der Magdeburger wurde zuletzt aber auch mit Dynamo Dresden in Verbindung gebracht.
Aus dem osteuropäischen Raum könnte Tomislav Saric interessant sein. Der 22-Jährige ist Kapitän bei seinem Verein Inter Zapresic. Allerdings läuft der Vertrag des Kroaten, der in 30 Spielen neun Scorerpunkte sammelte, aus. Zudem spielte er bereits vier Mal für Kroatiens U21-Auswahl. Begünstigend könnte sein, dass sein Verein in die zweite kroatische Liga absteigen wird.
Dritter Kandidat könnte ein junger Mann aus den Niederlanden sein: Marko Vejinovic (23). Der in Amsterdam geborene Mittelfeldspieler mit serbischen Wurzeln lief diese Saison 25 Mal für Heracles Almelo auf, traf dabei vier Mal selbst und konnte sechs weitere Tore auflegen. Allerdings wird Vejinovic den Verein im Sommer definitiv verlassen. Offensiv ist dieser Spieler sehr stark und besitzt eine herausragende Technik.
RECHTE AUSSENBAHN
Auf der rechten Außenbahn besitzt Aue zwei sehr laufstarke Spieler. Stammspieler ist derzeit auf dieser Position Fabian Müller (26). Der geborene Bayer zeigt Woche für Woche einen vorbildlichen Einsatz und ist in seinem Spiel sehr zielstrebig. Zudem Inter neben Hochscheidt jemand, der bei Aue Ideen geben kann.
Um den Platz auf rechts streitet sich Mike Könnecke mit Müller. Dem 24-Jährigen wird eine Menge Potenzial nachgesagt, war zweitbester Vorlagengeber der Veilchen in der abgelaufenen Saison. Könnecke konnte sich durch gutes Umschaltspiel und seine Schnelligkeit für die erste Elf empfehlen. Was ihm etwas fehlt, ist die Kontinuität.
Wer könnte kommen?
Mit Müller und Könnecke ist diese Position die qualitativ bestbesetzte bei Erzgebirge Aue. Auch in de Quantität sind zwei Spieler hier absolut ausreichend. Alternativ könnte man auch Felix Kunert langsam an die erste Mannschaft heranführen, der 21-Jährige kann auf beiden Außenbahnen eingesetzt werden.
OFFENSIVES MITTELFELD
Problemposition bei Aue: Bisher besetzte Michael Fink diese Position, soll allerdings zurück gezogen werden, weil er im zentralen Mittelfeld seine Stärken viel besser ausspielen kann. Deshalb wird sich Aue aller Voraussicht nach um neue Spieler auf dieser Position bemühen. Ein Kandidat könnte Tom Weilandt sein. Der 21-Jährige wird Hansa Rostock aller Voraussicht nach im Sommer verlassen, womit er für Aue interessant sein könnte. An der Ostsee konnte er bereits überzeugen: er sammelte in insgesamt 32 Spielen sieben Tore letzte Saison.
Auf sich aufmerksam hat auch Zlatko Janjic in der dritten Liga gemacht. Der 27-Jährige spielte 2012/13 dreiunddreißig Mal, netzte fünfzehn Mal selbst ein, gab sechs Vorlagen. Das Problem beim Mittelfeldspieler von Wehen Wiesbaden: er hat noch Vertrag bis 2014, es würde also eine Ablöse für den Deutschen mit bosnischen Wurzeln fällig werden. Allerdings könnte man ihn durchaus als jemanden bezeichnen, für den es sich lohnt Geld in die Hand zu nehmen.
Interessant dürfte auch Mislav Orsic sein, aktuell auch in Kroatien bei Inter Zapresic unter Vertrag. Der erst 20-Jährige erzielte in der abgelaufenen Saison elf Tore in 32 absolvierten Spielen, bereitete zudem sechs vor. Zwar läuft dessen Vertrag noch bis 2014, allerdings ist bisher unklar ob sein Verein, der absteigt, mit ihm auch einen Vertrag für die zweite Liga abgeschlossen hat.
Gerüchte gab es zuletzt um Levan Kenia (22), der in der Ukraine bei Karpatiy Lviv zwar noch bis 2014 Vertrag hat, allerdings zum Verkauf steht. Nicht undenkbar, dass man sich auf eine ablösefreie Lösung einigen kann.
LINKES MITTELFELD
Einen großen Schock mussten die Auer bereits verdauen: Jan Hochscheidt, mit zehn Toren und acht Vorlagen bester Mann der Veilchen, verlässt den Verein und wechselt Indie erste Liga. Aue erhielt für den 25-Jährigen immerhin eine Ablösesumme von 400.00 Euro.
Im Kader der Auer stehen mit Nils Miatke, Guido Kocer und Vlad Munteanu aktuell noch drei linke Mittelfeldspieler, die allerdings alle nicht die Klasse eines Hochscheidt besitzen. Guido Kocer (25) ist zwar jemand, der etwas Spritzigkeit besitzt, allerdings schien es im Verlauf der abgelaufenen Saison so, als hätte sich der Deutsch-Türke mit der Rolle des Ersatzspielers abgefunden. Das dies nicht unbedingt das überzeugendste Argument für einen Stammplatz im Kader ist, dürfte allgemein bekannt sein. Und vor dem Hintergrund Kocers relativ beschränkten spielerischen Fähigkeiten kann man einen Verkauf als durchaus nicht unrealistisch betrachten.
Nils Miatke (22) verletze sich kurz nach seinem Wechsel von Jena ins Erzgebirge und fiel deshalb mit Kreuzbandriss die komplette Saison aus, konnte noch kein Spiel für Aue absolvieren. Wie mit ihm geplant wird ist unbekannt, aber er wird wahrscheinlich Forst bleiben um zu sehen welche Entwicklung er nach überstandener Verletzung nimmt.
Der Vertrag des 32-Jährigen Munteanu läuft aus, aller Voraussicht nach wird mit dem Rumänen nicht verlängert, der dann ab Sommer auf Vereinssuche gehen darf.
Wer könnte kommen?
Klar ist: Aue sucht einen Ersatz für Jan Hochscheidt, der fast gleichwertig werden kann. Wenn Kocer noch geht, benötigt man außerdem eine weitere Alternative auf der linken Seite.
Eine durchaus interessante Alternative könnte dem Zwangsabstieg des MSV Duisburg geschuldet sein: Timo Perthel. Der 24-Jährige besitzt keine Vertrag für die dritte Liga. Der geborene Rheinländer besitzt einen guten Schuss, mit dem er auch Versuche aus der Distanz gefährlich werden lassen kann. Zudem ist Perthel sehr konstant in seinen Leistungen.
Gerüchte gibt es bisher um Dennis Wegner, der für Werder Bremens Oberligamannschaft aktiv ist. Von der Mitteldeutschen Zeitung wurde der 22-Jährige mit den Erzgebirgern in Verbindung gebracht, denen seine Torquote von dreizehn Toren in 33 Spielen sicher gefallen dürfte. Allerdings besitzt Wegner noch Vertrag bis 2014, der neue Trainer Robin Dutt ist zudem dafür bekannt, junge Spieler ins Team einzubauen. Eine Verpflichtung könnte sich also schwierig gestalten.
Von den Medien ins Gespräch gebracht, wurde auch Michael Blum (24), dessen Vertrag ins Rostock bisher nicht verlängert wurde. Blum könnte eine günstige Alternative, aber auch eine relativ risikoreiche darstellen: Blums Leistungen sind oft unkonstant, eigene Torgefahr strahlt er kaum aus. Allerdings bringt Blum durch gefährliche Flanken und Standards immer wieder seine Mitspieler in aussichtsreiche Situationen.
Genau wie Blum wurde auch Marius Laux in Aue gehandelt. Der Abgang des 27-Jährigen aus Saarbrücken ist beschlossene Sache, ob Laux allerdings das Potenzial für die zweite Liga nachweisen kann, steht in den Sternen.
ANGRIFF
Ob man mit dem besten Stürmer der abgelaufenen Saison weiter planen kann, steht noch nicht fest: Jakub Sylvestr ist aktuell nur von Dinamo Zagreb ausgeliehen, Aue hat allerdings eine Kaufoption. Nach letzten Informationen verhandelt man allerdings über Vertragsdetails, weshalb ein Verbleib des 24-Jährigen slowakischen Nationalspielers als sicher gilt.
Sylvestr, der als spielstark gilt, war immer am stärksten, wenn er einen Sturmpartner an seiner Seite hatte, der vom Spielertyp oft das genaue Gegenteil darstellte: Ronny König (29). Der zweitligaerfahrene Mann spielte diese Saison in fünfundzwanzig Spielen, ihm gelangen drei Tore. Sylvestr braucht diesen abschlussstarken Partner neben sich, der Slowene selbst zeigt oft Schwächen im Torabschluss. Allerdings läuft Königs Vertrag aus, ein neues Angebot liegt ihm bereits vor. König gilt zwar als technisch limitiert, aber als sehr kopfballstark, was eine "Geheimwaffe" gegen stärkere Gegner darstellen könnte.
Dazu hat man noch Halil Savran, der diese Saison allerdings garnicht überzeugen konnte. Man sah teilweise sehr deutlich, dass es bei ihm nicht für die zweite Liga reicht, da er spielerisch kaum beschlagen ist und auch für einen Stürmer relativ wenig Torgefahr ausstrahlt.
Im Winter der letzten Saison wurde Flamur Kastrati verpflichtet, der allerdings noch nicht überzeugt hat und bisher auch zu wenig Einsatzzeit bekam, um sich von außen ein genaues Urteil über den 21-Jährigen erlauben zu können. Ein Tor gelang dem Rechtsfuß für die Lila-Weißen noch nicht.
Anders ist das bei Andreas Wiegel. Bei relativ geringen Einsatzzeiten konnte der ebenfalls 21-Jährige einmal einnetzen. Außerdem konnte er durch seine gute Technik und sein sicheres Passspiel überzeugen und ist ein guter Konterspieler. Arbeiten muss er nur am Abschluss vor dem Tor, der verbesserungswürdig ist.
Noch im Kader steht auch Enrico Kern (34), der allerdings aufgrund eines Kreuzbandrisses kein Spiel für Aue in der abgelaufenen Saison absolvierte und dessen Vertrag nicht verlängert wird.
U19-Spieler Max Gehrmann (18) konnte diese Saison sein Profidebüt feiern und könnte nächste Saison zum erweiterten Kader gehören um langsam an das Team herangeführt zu werden.
Wer könnte kommen?
Wenn Sylvestr und König bleiben, besteht kein Handlungsbedarf auf dieser Position. Savran sollte abgegeben werden, ein Ersatz wird nicht dringend benötigt.
08.06.2013 - 13:05 Uhr
Über unsere Taktik wurde hier noch erstaunlich wenig diskutiert, deswegen möchte ich einen kleinen Anstoß dazu geben:
Die Vorbereitung auf die neues Spielzeit 2013/14 läuft bei Aue-Trainer Falko Götz bereits. Der Trainer sieht sich personellen Entscheidungen gegenüber gestellt, die in den nächsten Wochen geklärt werden müssen.
Betrachten sollte der 51-Jährige jedoch auch einen wichtigen Aspekt: die Taktikfrage.
Der FC Erzgebirge Aue probierte in der abgelaufenen Spielzeit drei Spielsysteme aus: das 4-4-2 mit einer Doppelsechs, das 4-2-1-3 mit defensives Ausrichtung und das moderne 4-2-3-1.
Da das 4-2-1-3 nur in einem Spiel angewendet wurde (siebenter Spieltag gegen Union Berlin) wird es bei der nachfolgenden Betrachtung außen vor gelassen.
Im Erzgebirge favorisierte man das Spielsystem 4-4-2 mit einer Doppelsechs. In 21 spielen begannen die Veilchen mit dieser Formation. Das Ergebnis wirkt jedoch relativ ernüchternd: lediglich siebzehn Punkte konnte man so holen, zwölf Spiele verlor man.
Das entspricht einem Punkteschnitt von lediglich 0,81 pro Spiel.
Auffällig war die Gegentor-Statistik: nur zwei mal konnte man ohne Gegentreffer auskommen, 31 kassierte man insgesamt in den Spielen mit diesem System. In nackten Zahlen ausgedrückt musste man also pro Spiel 1,47 Gegentore hinnehmen. Auch offensiv fehlte hier die Durchschlagskraft: 21 Tore gelangen nur, davon gehen allein sechs Tore auf das Spiel gegen Bochum. Lässt man dieses Spiel, wo der Gegner einen desaströsen und Aue einen sehr guten Tagen erwischte, außen vor, so stehen lediglich fünfzehn Treffer zu Buche. Gerechnet auf zwanzig Spiele entspricht das einer Torquote von 0,71.
Was waren die Fehler?
Nach der Fehleranalyse der Gegentore wird klar, dass ein Großteil der Gegentreffer hätte vermieden werden können. Allein dreizehn Gegentore, also deutlich mehr als ein Drittel der Treffer kassierte man nach Standardsituationen des Gegner. Fünf Tore entfallen hierbei auf gegnerische Elfmeter, die sich als schwer vermeidbar darstellen. Was passierte aber bei den anderen Gegentreffern dieser Art? Vier mal muss man das die Schuld auf eine schlechte Zuordnung bei Freistößen schieben, wodurch man Tore in Dresden (8. Spieltag), Duisburg (14. Spieltag), Hertha (15. Spieltag) und Paderborn (22. Spieltag) kassierte. Eine fehlende Ordnung im Strafraum wie in Paderborn oder eine falsche Zuteilung der Gegenspieler, wie bspw. in Dresden der Fall, kann man als Gründe für diesen Sachverhalt ansehen. Die restlichen vier Gegentreffer dieser Kategorie sind ähnlich einzuordnen, das sie aufgrund von schlechter Zuordnung bei gegnerischen Eckbällen fielen. Dadurch musste man in Dresden (ebenfalls 8.Spieltag), in München (10. Spieltag), gegen Sandhausen und Frankfurt (17. und 21. Spieltag) die Gegentore hinnehmen.
Was bei der Analyse aber ebenfalls auffällig war: Aue ließ dem Gegner oft zu viel Raum für Distanzschüsse. Allein fünf Treffer musste man deswegen schlucken, nämlich in Cottbus (2. Spieltag, Weitschuss ging an die Latte, durch den Abpraller entstand das Tor), in Aalen (sechster Spieltag), wieder in Dresden (achter Spieltag) und daheim gegen Braunschweig (13. Spieltag). In Cottbus kassierte man gleich zwei Tore auf diese Art und Weise. Oftmals war der freie Raum dadurch bedingt, dass die Verteidiger einem Gegenspieler bereits zugeteilt waren und die Sechser nicht, oder nicht energisch genug, den Ballführenden störten.
Zuviel Raum für den Gegner ist auch der Grund für die zweite, ähnliche Fehlerquelle: diesmal hatten die Gegenspieler nicht zu viel Raum um selbst den Torabschluss zu suchen, sondern zum Flanken. Ebenfalls fünf Gegentreffer sind auf diese Fehlerquelle zurück zu führen. Beobachtbar war dies bei den Gegentreffern gegen Frankfurt (4. Spieltag), Hertha (15.Spieltag), Sandhausen (17.Spieltag), 1860 München (27.Spieltag) und Ingolstadt (33.Spieltag). Warum entstanden diese Tore? Bedingt war das dadurch, dass die offensiven Außenbahnspieler zu wenig mit nach hinten arbeiteten, so dass die Außenverteidiger oft vor der schwierigen Aufgabe standen, den Raum hinter sich zu decken, gleichzeitig aber auch den Gegner beim Flanken zu stören. Am Beispiel Fabian Müller kann man das sehr gut erkennen: Wenn der 26-Jährige sich in Defensivarbeit mit einschaltete, gab es viel mehr Ballgewinne in der eigenen Hälfte, als wenn er dies nicht tat.
Positiv ist zu erwähnen, dass nur zwei Gegentore auf Fehler eines einzigen Abwehrspielers zurückzuführen sind: gegen Paderborn und in Aalen waren es Rau und Gercaliu, die sich durch einfach Körpertäuschungen des Gegners irritieren lassen haben, was aber auf deren Unerfahrenheit zurückzuführen ist. Vermeidbar waren aber ebenfalls zwei weitere Treffer, die auf Fehler im Spielaufbau aufbauen. Das geschah gegen Cottbus (zweiter Spieltag) und Duisburg (14. Spieltag), bei dem die langen Bälle nach vorne das Risiko darstellten.
Lediglich ein Tor ist auf einen Fehler von Martin Männel zurückzuführen, nämlich am 15.Spieltag gegen Hertha BSC, als er sich zu primitiv anstellte und von Allagui umwürben ließ.
Wie können diese Fehler vermieden werden?
Elfmeter sind schwer zu vermeiden, allerdings wäre die Anzahl der Elfmeter durch ein etwas geschickteres Verhalten innerhalb des Strafraums durchaus zu senken.
Bei Freistößen und Ecken ist es erforderlich, enger am Gegner "dranzustehen" und auch früher zu reagieren, als der Gegenspieler. Ebenfalls muss die Zuordnung korrekt sein. Bestes Beispiel hier: der 32. Spieltag gegen Hertha BSC, allerdings in einem anderen System, was ich aber nicht zwangsläufig auf die Entstehung des Fehlers auswirkt. Dem allgemein als kopfballstark bekannten Roman Hubník (1,92 Meter) war Kevin Schlitte (1,84) zugeteilt wurden. Marc Hensel, der um fünf Zentimeter größer als Schlitte ist,wäre die bessere Option gewesen.
Die vielen Tore durch zu viel Raum des Gegners für Weitschüsse können durch ein besseres taktisches Defensivverhalten und eine höhere Zweikampffreude der Sechser vermieden werden. Da die Verteidiger die Gegenspieler innerhalb des Strafraums im Auge behalten müssen, können sie nicht eingreifen. Entsteht also ein Situation, aus der ein Weitschusstor resultieren kann, müssen die Sechser angewiesen werden den Rückraumspieler abzusichern (was oftmals nicht geschah) und den Ballführenden zu stören.
Die gleiche Situation ist es bei den Flanken, allerdings stehen hier nicht hauptsächlich die Sechser, sondern die offensiven Außen in der Verantwortung. Diese müssen mit zurück arbeiten, um im besten Fall die Flanke zu verhindern und dem Außenverteidiger zu entlasten, der dann entweder im Strafraum eingreift oder das zweite Hindernis darstellt, sollte der Gegner es schaffen, den zurück gekommenen offensiven Außen zu umgehen.
Aues zweites Spielsystem war das beliebte 4-2-3-1, mit dem man in 12 spielen antrat. Die Bilanz liest sich hier besser: durchschnittlich konnten 1,58 Punkte pro Spiel geholt werden, lediglich bei drei Spielen musste man als Verlierer vom Platz. Deutlich wurde, dass bei dieser Anordnung die Mannschaft oft viel besser ins Spiel fand, sodass man offensiv gefährlicher wurde. 17 Tore gelangen so der Mannschaft von Falko Götz, das entspricht einer Torquote von 1,42.
Auffällig auch die bessere Defensivleistung: lediglich 11 Mal musste Martin Männel hier hinter sich greifen, man kassierte also pro Spiel durchschnittlich nur 0,65 Gegentore und konnte zudem sechs Mal ohne Gegentor auskommen.
Trotzdem muss man auch hier die Fehler analysieren, die zu den Gegentoren geführt haben.
Was waren die Fehler?
Eine Fehlerquelle wiederholt sich auffällig oft: auch bei diesem System würd dem Gegenspieler für Weitschüsse oft zu viel Raum gewährt. Das führte zu weiteren drei Gegentoren aufgrund dieser Fehlerquelle in Köln (20. Spieltag), gegen Kaiserslautern (29. Spieltag) und bei Hertha (32.Spieltag). Zwar waren die Torschützen durchaus Spieler, die aus der Distanz gefährlich werden können (Clemens, Baumjohann und Ronny), allerdings hätten die Tore nicht entstehen müssen, wenn diese Spieler weniger Platz gehabt hätten. Aufgrund von zuviel Platz bei Flanken kassierte man zwei weitere Gegentore.
Das Verhalten bei Standardsituationen verbesserte sich, nach Eckbällen kassierte man nur noch zwei Gegentreffer, wieder in Köln (20.Spieltag) und bei Hertha (32. Spieltag). Bei Freistößen merkte man allerdings die dazu gewonnene Sicherheit, nach Freistößen gelang es dem Gegner nicht, ein Tor gegen dienstlichen zu erzielen.
Die defensiv verbesserte Stabilität spiegelte sich auch in der Elfmeter-Statistik wieder. Durch sicherndes Abwehrverhalten musste der Schiedsrichter lediglich nur einmal gegen Union Berlin (24. Spieltag) auf den Punkt zeigen.
Neu dazugekommen ist eine weitere, bisher kaum auffällige Fehlerquelle: die Unordnung im Strafraum. Durch diese Unordnung musste man Tore in Regensburg (26. Spieltag), Braunschweig (30. Spieltag) und gegen Hertha (32. Spieltag) hinnehmen, was eine Summe von drei Gegentoren ergibt, die aus dieser Fehlerquelle resultieren.
Wie können diese Fehler vermieden werden?
Da oben schon Methoden zur Fehlervermeidung beschrieben wurden, wird hier nur auf die neue Fehlerquelle eingegangen: die Unordnung im Strafraum. Das kann zwar während des Spiels passieren und lässt sich schwer vermeiden, allerdings gibt es Wege zur Besserung.
Wieder stehen hier nicht vordergründig die Abwehrspieler in der Verantwortung, sondern ihre Mitspieler davor, die oft ein "mit zurück gehen" gescheut haben. So sah sich ein einzelner Abwehrspieler gleich zwei Gegenspielern gegenüber. Das war häufig der Fall bei den Außenverteidigern, wodurch deren jeweiliger Nebenmann verunsichert wurde und aushelfen wollte und musste. Dies resultierte aber häufig darin, dass der Innenverteidiger seinen eigenen Gegenspieler in der Mitte des Strafraum zwangsläufig vernachlässigte und somit dem Gegner im eigenen Strafraum Überzahlsituationen gewährt wurden.
Wieder stehen hier die offensiven Außenspieler und defensiven Mittelfeldspieler in der Pflicht. Auf den Außen darf die Spielverschiebung nach hinten nicht vernachlässigt werden, so dass eine wie oben beschriebene Fehlerkette vermieden wird. Sollte es doch zu dem Fall kommen, dass die Außen ihr Spiel nach hinten vernachlässigen, muss der Sechser in der Lage sein, solche Situationen zu erkennen, um rechtzeitig mit in den Strafraum zu rücken, so dass er entweder dem Außenverteidiger helfen kann oder den Gegenspieler des Innenverteidigers übernimmt, so dass eben dieser dem Außenverteidiger hilft.
Um bei eventuellen Abprallern dann Weistschusstore zu verhindern, muss der Außenbahnspieler oder auch der offensive Mittelfeldspieler sein Defensivverhalten jetzt tun, indem er die Spieler, die zentral an der Strafraumgrenze auf ebenjene Abpraller warten deckt und es somit dem Gegner schwer macht den Ball unter Kontrolle zu bekommen. Die Vorraussetzungen für so ein Abwehrverhalten sind bereits da, die meisten Spieler bei den Veilchen sind läuferisch stark und können somit problemlos mit nach hinten arbeiten.
Fazit: Aue liegt das 4-2-3-1 besser. Man holte damit im Vergleich zum zwar häufiger angewendeten 4-4-2 mehr Punkte, erzielte im Durchschnitt mehr Tore und kassierte weniger Gegentore. Insgesamt wirkte auch das Offensivspiel der Veilchen hier deutlich besser und schlechter ausrechenbar.
Beispiele dafür waren die beiden sehr guten Spiele gegen St. Pauli und Cottbus, die man beide mit 3:0 für sich entscheiden konnte. Letztlich gelang auch der entscheidende Sieg in Sandhausen mit diesem System.
Die Vorbereitung auf die neues Spielzeit 2013/14 läuft bei Aue-Trainer Falko Götz bereits. Der Trainer sieht sich personellen Entscheidungen gegenüber gestellt, die in den nächsten Wochen geklärt werden müssen.
Betrachten sollte der 51-Jährige jedoch auch einen wichtigen Aspekt: die Taktikfrage.
Der FC Erzgebirge Aue probierte in der abgelaufenen Spielzeit drei Spielsysteme aus: das 4-4-2 mit einer Doppelsechs, das 4-2-1-3 mit defensives Ausrichtung und das moderne 4-2-3-1.
Da das 4-2-1-3 nur in einem Spiel angewendet wurde (siebenter Spieltag gegen Union Berlin) wird es bei der nachfolgenden Betrachtung außen vor gelassen.
Im Erzgebirge favorisierte man das Spielsystem 4-4-2 mit einer Doppelsechs. In 21 spielen begannen die Veilchen mit dieser Formation. Das Ergebnis wirkt jedoch relativ ernüchternd: lediglich siebzehn Punkte konnte man so holen, zwölf Spiele verlor man.
Das entspricht einem Punkteschnitt von lediglich 0,81 pro Spiel.
Auffällig war die Gegentor-Statistik: nur zwei mal konnte man ohne Gegentreffer auskommen, 31 kassierte man insgesamt in den Spielen mit diesem System. In nackten Zahlen ausgedrückt musste man also pro Spiel 1,47 Gegentore hinnehmen. Auch offensiv fehlte hier die Durchschlagskraft: 21 Tore gelangen nur, davon gehen allein sechs Tore auf das Spiel gegen Bochum. Lässt man dieses Spiel, wo der Gegner einen desaströsen und Aue einen sehr guten Tagen erwischte, außen vor, so stehen lediglich fünfzehn Treffer zu Buche. Gerechnet auf zwanzig Spiele entspricht das einer Torquote von 0,71.
Was waren die Fehler?
Nach der Fehleranalyse der Gegentore wird klar, dass ein Großteil der Gegentreffer hätte vermieden werden können. Allein dreizehn Gegentore, also deutlich mehr als ein Drittel der Treffer kassierte man nach Standardsituationen des Gegner. Fünf Tore entfallen hierbei auf gegnerische Elfmeter, die sich als schwer vermeidbar darstellen. Was passierte aber bei den anderen Gegentreffern dieser Art? Vier mal muss man das die Schuld auf eine schlechte Zuordnung bei Freistößen schieben, wodurch man Tore in Dresden (8. Spieltag), Duisburg (14. Spieltag), Hertha (15. Spieltag) und Paderborn (22. Spieltag) kassierte. Eine fehlende Ordnung im Strafraum wie in Paderborn oder eine falsche Zuteilung der Gegenspieler, wie bspw. in Dresden der Fall, kann man als Gründe für diesen Sachverhalt ansehen. Die restlichen vier Gegentreffer dieser Kategorie sind ähnlich einzuordnen, das sie aufgrund von schlechter Zuordnung bei gegnerischen Eckbällen fielen. Dadurch musste man in Dresden (ebenfalls 8.Spieltag), in München (10. Spieltag), gegen Sandhausen und Frankfurt (17. und 21. Spieltag) die Gegentore hinnehmen.
Was bei der Analyse aber ebenfalls auffällig war: Aue ließ dem Gegner oft zu viel Raum für Distanzschüsse. Allein fünf Treffer musste man deswegen schlucken, nämlich in Cottbus (2. Spieltag, Weitschuss ging an die Latte, durch den Abpraller entstand das Tor), in Aalen (sechster Spieltag), wieder in Dresden (achter Spieltag) und daheim gegen Braunschweig (13. Spieltag). In Cottbus kassierte man gleich zwei Tore auf diese Art und Weise. Oftmals war der freie Raum dadurch bedingt, dass die Verteidiger einem Gegenspieler bereits zugeteilt waren und die Sechser nicht, oder nicht energisch genug, den Ballführenden störten.
Zuviel Raum für den Gegner ist auch der Grund für die zweite, ähnliche Fehlerquelle: diesmal hatten die Gegenspieler nicht zu viel Raum um selbst den Torabschluss zu suchen, sondern zum Flanken. Ebenfalls fünf Gegentreffer sind auf diese Fehlerquelle zurück zu führen. Beobachtbar war dies bei den Gegentreffern gegen Frankfurt (4. Spieltag), Hertha (15.Spieltag), Sandhausen (17.Spieltag), 1860 München (27.Spieltag) und Ingolstadt (33.Spieltag). Warum entstanden diese Tore? Bedingt war das dadurch, dass die offensiven Außenbahnspieler zu wenig mit nach hinten arbeiteten, so dass die Außenverteidiger oft vor der schwierigen Aufgabe standen, den Raum hinter sich zu decken, gleichzeitig aber auch den Gegner beim Flanken zu stören. Am Beispiel Fabian Müller kann man das sehr gut erkennen: Wenn der 26-Jährige sich in Defensivarbeit mit einschaltete, gab es viel mehr Ballgewinne in der eigenen Hälfte, als wenn er dies nicht tat.
Positiv ist zu erwähnen, dass nur zwei Gegentore auf Fehler eines einzigen Abwehrspielers zurückzuführen sind: gegen Paderborn und in Aalen waren es Rau und Gercaliu, die sich durch einfach Körpertäuschungen des Gegners irritieren lassen haben, was aber auf deren Unerfahrenheit zurückzuführen ist. Vermeidbar waren aber ebenfalls zwei weitere Treffer, die auf Fehler im Spielaufbau aufbauen. Das geschah gegen Cottbus (zweiter Spieltag) und Duisburg (14. Spieltag), bei dem die langen Bälle nach vorne das Risiko darstellten.
Lediglich ein Tor ist auf einen Fehler von Martin Männel zurückzuführen, nämlich am 15.Spieltag gegen Hertha BSC, als er sich zu primitiv anstellte und von Allagui umwürben ließ.
Wie können diese Fehler vermieden werden?
Elfmeter sind schwer zu vermeiden, allerdings wäre die Anzahl der Elfmeter durch ein etwas geschickteres Verhalten innerhalb des Strafraums durchaus zu senken.
Bei Freistößen und Ecken ist es erforderlich, enger am Gegner "dranzustehen" und auch früher zu reagieren, als der Gegenspieler. Ebenfalls muss die Zuordnung korrekt sein. Bestes Beispiel hier: der 32. Spieltag gegen Hertha BSC, allerdings in einem anderen System, was ich aber nicht zwangsläufig auf die Entstehung des Fehlers auswirkt. Dem allgemein als kopfballstark bekannten Roman Hubník (1,92 Meter) war Kevin Schlitte (1,84) zugeteilt wurden. Marc Hensel, der um fünf Zentimeter größer als Schlitte ist,wäre die bessere Option gewesen.
Die vielen Tore durch zu viel Raum des Gegners für Weitschüsse können durch ein besseres taktisches Defensivverhalten und eine höhere Zweikampffreude der Sechser vermieden werden. Da die Verteidiger die Gegenspieler innerhalb des Strafraums im Auge behalten müssen, können sie nicht eingreifen. Entsteht also ein Situation, aus der ein Weitschusstor resultieren kann, müssen die Sechser angewiesen werden den Rückraumspieler abzusichern (was oftmals nicht geschah) und den Ballführenden zu stören.
Die gleiche Situation ist es bei den Flanken, allerdings stehen hier nicht hauptsächlich die Sechser, sondern die offensiven Außen in der Verantwortung. Diese müssen mit zurück arbeiten, um im besten Fall die Flanke zu verhindern und dem Außenverteidiger zu entlasten, der dann entweder im Strafraum eingreift oder das zweite Hindernis darstellt, sollte der Gegner es schaffen, den zurück gekommenen offensiven Außen zu umgehen.
Aues zweites Spielsystem war das beliebte 4-2-3-1, mit dem man in 12 spielen antrat. Die Bilanz liest sich hier besser: durchschnittlich konnten 1,58 Punkte pro Spiel geholt werden, lediglich bei drei Spielen musste man als Verlierer vom Platz. Deutlich wurde, dass bei dieser Anordnung die Mannschaft oft viel besser ins Spiel fand, sodass man offensiv gefährlicher wurde. 17 Tore gelangen so der Mannschaft von Falko Götz, das entspricht einer Torquote von 1,42.
Auffällig auch die bessere Defensivleistung: lediglich 11 Mal musste Martin Männel hier hinter sich greifen, man kassierte also pro Spiel durchschnittlich nur 0,65 Gegentore und konnte zudem sechs Mal ohne Gegentor auskommen.
Trotzdem muss man auch hier die Fehler analysieren, die zu den Gegentoren geführt haben.
Was waren die Fehler?
Eine Fehlerquelle wiederholt sich auffällig oft: auch bei diesem System würd dem Gegenspieler für Weitschüsse oft zu viel Raum gewährt. Das führte zu weiteren drei Gegentoren aufgrund dieser Fehlerquelle in Köln (20. Spieltag), gegen Kaiserslautern (29. Spieltag) und bei Hertha (32.Spieltag). Zwar waren die Torschützen durchaus Spieler, die aus der Distanz gefährlich werden können (Clemens, Baumjohann und Ronny), allerdings hätten die Tore nicht entstehen müssen, wenn diese Spieler weniger Platz gehabt hätten. Aufgrund von zuviel Platz bei Flanken kassierte man zwei weitere Gegentore.
Das Verhalten bei Standardsituationen verbesserte sich, nach Eckbällen kassierte man nur noch zwei Gegentreffer, wieder in Köln (20.Spieltag) und bei Hertha (32. Spieltag). Bei Freistößen merkte man allerdings die dazu gewonnene Sicherheit, nach Freistößen gelang es dem Gegner nicht, ein Tor gegen dienstlichen zu erzielen.
Die defensiv verbesserte Stabilität spiegelte sich auch in der Elfmeter-Statistik wieder. Durch sicherndes Abwehrverhalten musste der Schiedsrichter lediglich nur einmal gegen Union Berlin (24. Spieltag) auf den Punkt zeigen.
Neu dazugekommen ist eine weitere, bisher kaum auffällige Fehlerquelle: die Unordnung im Strafraum. Durch diese Unordnung musste man Tore in Regensburg (26. Spieltag), Braunschweig (30. Spieltag) und gegen Hertha (32. Spieltag) hinnehmen, was eine Summe von drei Gegentoren ergibt, die aus dieser Fehlerquelle resultieren.
Wie können diese Fehler vermieden werden?
Da oben schon Methoden zur Fehlervermeidung beschrieben wurden, wird hier nur auf die neue Fehlerquelle eingegangen: die Unordnung im Strafraum. Das kann zwar während des Spiels passieren und lässt sich schwer vermeiden, allerdings gibt es Wege zur Besserung.
Wieder stehen hier nicht vordergründig die Abwehrspieler in der Verantwortung, sondern ihre Mitspieler davor, die oft ein "mit zurück gehen" gescheut haben. So sah sich ein einzelner Abwehrspieler gleich zwei Gegenspielern gegenüber. Das war häufig der Fall bei den Außenverteidigern, wodurch deren jeweiliger Nebenmann verunsichert wurde und aushelfen wollte und musste. Dies resultierte aber häufig darin, dass der Innenverteidiger seinen eigenen Gegenspieler in der Mitte des Strafraum zwangsläufig vernachlässigte und somit dem Gegner im eigenen Strafraum Überzahlsituationen gewährt wurden.
Wieder stehen hier die offensiven Außenspieler und defensiven Mittelfeldspieler in der Pflicht. Auf den Außen darf die Spielverschiebung nach hinten nicht vernachlässigt werden, so dass eine wie oben beschriebene Fehlerkette vermieden wird. Sollte es doch zu dem Fall kommen, dass die Außen ihr Spiel nach hinten vernachlässigen, muss der Sechser in der Lage sein, solche Situationen zu erkennen, um rechtzeitig mit in den Strafraum zu rücken, so dass er entweder dem Außenverteidiger helfen kann oder den Gegenspieler des Innenverteidigers übernimmt, so dass eben dieser dem Außenverteidiger hilft.
Um bei eventuellen Abprallern dann Weistschusstore zu verhindern, muss der Außenbahnspieler oder auch der offensive Mittelfeldspieler sein Defensivverhalten jetzt tun, indem er die Spieler, die zentral an der Strafraumgrenze auf ebenjene Abpraller warten deckt und es somit dem Gegner schwer macht den Ball unter Kontrolle zu bekommen. Die Vorraussetzungen für so ein Abwehrverhalten sind bereits da, die meisten Spieler bei den Veilchen sind läuferisch stark und können somit problemlos mit nach hinten arbeiten.
Fazit: Aue liegt das 4-2-3-1 besser. Man holte damit im Vergleich zum zwar häufiger angewendeten 4-4-2 mehr Punkte, erzielte im Durchschnitt mehr Tore und kassierte weniger Gegentore. Insgesamt wirkte auch das Offensivspiel der Veilchen hier deutlich besser und schlechter ausrechenbar.
Beispiele dafür waren die beiden sehr guten Spiele gegen St. Pauli und Cottbus, die man beide mit 3:0 für sich entscheiden konnte. Letztlich gelang auch der entscheidende Sieg in Sandhausen mit diesem System.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Quirquincho am 08.06.2013 um 13:09 Uhr bearbeitet
10.06.2013 - 19:00 Uhr
Es sind 2 von ca. 6 Transfers derzeit bekannt.
Diring kommt 4 Tage nach Benatelli und die Transferzeit geht noch bis zum 31.08.
Am 12.06. wurden ja Entscheidungen verkündet.
Vorher würde ich kein Urteil geben, dass wir keine guten Leute holen.
Klar kann man bzgl. Diring skeptisch sein, bin ich auch, aber jetzt gleich den kompletten Verein und die ganze Transferpolitik runterzumachen finde ich ebenfalls nicht richtig.
Schon gar keine Abstiegsängste zu konstruieren bevor ein Spiel gemacht wurde.
Benatelli hört sich super an und Diring kann doch ein Guter Back-Up werden, egal ob mit oder ohne Hensel. Vllt lässt Götz zukünftig Fink im DM spielen oder vllt bleibt Hensel ja doch. Das ist doch alles gar nicht raus.
Ich denke nicht, dass ein Diring Hensel oder sogar Hochscheidt gleichwertig ersetzen soll, aber lasst ihm doch seine Chance!
Wir haben nun mal kein Geld für die richtig Großen.
Und möglicherweise kommt ja noch ein Kenia bspw.
Ich würde erstmal bis zum Trainingsstart warten und nicht bevor die Leute einmal gegen den Ball getreten haben Selbige niederschreiben.
Diring kommt 4 Tage nach Benatelli und die Transferzeit geht noch bis zum 31.08.
Am 12.06. wurden ja Entscheidungen verkündet.
Vorher würde ich kein Urteil geben, dass wir keine guten Leute holen.
Klar kann man bzgl. Diring skeptisch sein, bin ich auch, aber jetzt gleich den kompletten Verein und die ganze Transferpolitik runterzumachen finde ich ebenfalls nicht richtig.
Schon gar keine Abstiegsängste zu konstruieren bevor ein Spiel gemacht wurde.
Benatelli hört sich super an und Diring kann doch ein Guter Back-Up werden, egal ob mit oder ohne Hensel. Vllt lässt Götz zukünftig Fink im DM spielen oder vllt bleibt Hensel ja doch. Das ist doch alles gar nicht raus.
Ich denke nicht, dass ein Diring Hensel oder sogar Hochscheidt gleichwertig ersetzen soll, aber lasst ihm doch seine Chance!
Wir haben nun mal kein Geld für die richtig Großen.
Und möglicherweise kommt ja noch ein Kenia bspw.
Ich würde erstmal bis zum Trainingsstart warten und nicht bevor die Leute einmal gegen den Ball getreten haben Selbige niederschreiben.
10.06.2013 - 19:16 Uhr
Danke Kapvero:
Einige scheinen hier nie zu kapieren, das wir der FC Erzgebirge Aue sind und nicht Ingolstadt oder Hoffenheim, die mit Geld zu geschissen werden. Wir werden nie irgend welche Stars holen können, und wenn, dann wollen die wahrscheinlich nicht zu uns. Wir müssen mit dem leben was wir bekommen können. Wer kannte vor 5 Jahren einen Jan Hochscheit, einen Hensel, einen Männel, die sind alle von Cottbus 2 gekommen, ein Höfler von Freiburg 2 wollen plötzlich alle behalten.
Gebt den Jung's eine Chance und akzeptiert die Realität!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Einige scheinen hier nie zu kapieren, das wir der FC Erzgebirge Aue sind und nicht Ingolstadt oder Hoffenheim, die mit Geld zu geschissen werden. Wir werden nie irgend welche Stars holen können, und wenn, dann wollen die wahrscheinlich nicht zu uns. Wir müssen mit dem leben was wir bekommen können. Wer kannte vor 5 Jahren einen Jan Hochscheit, einen Hensel, einen Männel, die sind alle von Cottbus 2 gekommen, ein Höfler von Freiburg 2 wollen plötzlich alle behalten.
Gebt den Jung's eine Chance und akzeptiert die Realität!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
11.06.2013 - 17:37 Uhr
Zitat von FCE_Boy:
Was schlimmer werden soll/kann!? Das wir nicht mehr am letzten Spieltag den Klassenerhalt schaffen. Und meiner Meinung nach, arbeiten alle gerade darauf hin. Ein Abgang von Hensel alleine macht sicher keine Probleme. Aber die Summe! Abgang: Jan, Marc, Höffler (sehr wahrscheinlich) und sicher noch weitere Stammkräfte wenn es so weitergeht! Und von dem Theater um die Trainerstellen ganz abzusehen! Zugänge: ein paar(aktuell einer) junge Bubbies (mit Marktwert 50.000€) die sich noch nicht EINMAL beweisen konnten bzw. mussten! Lächerlich! Da können wir auch gleich die zweite Auflaufen lassen und dann gerade so die Oberliga schaffen! Ich werde mir nach 13 Jahren diese Saison das erste mal keine ABO Karte mehr kaufen. Habe so die Schnautze voll! Und wer glaubt, dass wir nur einen talentierten Jungen Spieler aus dem osten holen, der soll sich dann nicht wundern wenn aus der "Rakete" nur noch ein schwacher Funkenflug wird.
Es deutet sich doch ein kleiner Umbruch an und diese tun doch in der Regel auch weh. Man muss sich von Spielern trennen, die in der Vergangenheit ihre Leistungen für den Verein gebracht haben. Herje, wenn man das ernsthaft angeht heult hier wohl das halbe Forum, weil dann Leute wie Klingbeil, Paulus oder Schlitte gehen müssten, weil sie die Anforderungen an modernes Positionsverständnis nicht erfüllen. Aber dem scheint ja nicht so.
Es ist wirklich noch soviel Zeit, soviel kann passieren. Jetzt schon Panik schieben? Jetzt schon den Abstieg erahnen wollen? Na viel Spaß. Ich warte erstmal ab, was noch kommt.
Ich finde die eventuellen Neuzugänge durchaus interessant und spannend. Ich hoffe sie bringen Potential mit, denn davon haben wir im aktuellen Kader sehr, sehr wenig. Aber ich hoffe auch, man lässt eigenen Nachwuchsspielern Möglichkeiten ihren Weg zu finden.
Was ich nicht hoffe ist, dass wir in der nächsten Transferphase feststellen, dass wir uns den und den hätten sparen können. Wobei dies ja eher ein Traum ist.
Man brauch hier wohl nur einen namhaften Transfer abwarten und schon schlägt die Stimmung um. Das ist ja das Schöne, Namen versprechen immer soviel. Aber die Namen, die das auch erfüllen, kommen nicht nach Aue. Nach Aue kommen die Namen, die anderswo keine Chance mehr sehen oder Morgenluft wittern, weil tatsächlich mal ein deutscher Zweitligist DIE letzte Chance im deutschen Profifußball bietet, die ihnen sonst keiner geben würde. Für Gescheiterte sind wir der perfekte Anlaufpunkt. Ganz ehrlich, davon hatten wir letzte Saison soviel, mir reichts. Viele von denen, die so wichtig für uns waren oder noch sind kamen ohne Namen nach Aue.
Aber wie gesagt, warten wir doch erstmal ab.
Was schlimmer werden soll/kann!? Das wir nicht mehr am letzten Spieltag den Klassenerhalt schaffen. Und meiner Meinung nach, arbeiten alle gerade darauf hin. Ein Abgang von Hensel alleine macht sicher keine Probleme. Aber die Summe! Abgang: Jan, Marc, Höffler (sehr wahrscheinlich) und sicher noch weitere Stammkräfte wenn es so weitergeht! Und von dem Theater um die Trainerstellen ganz abzusehen! Zugänge: ein paar(aktuell einer) junge Bubbies (mit Marktwert 50.000€) die sich noch nicht EINMAL beweisen konnten bzw. mussten! Lächerlich! Da können wir auch gleich die zweite Auflaufen lassen und dann gerade so die Oberliga schaffen! Ich werde mir nach 13 Jahren diese Saison das erste mal keine ABO Karte mehr kaufen. Habe so die Schnautze voll! Und wer glaubt, dass wir nur einen talentierten Jungen Spieler aus dem osten holen, der soll sich dann nicht wundern wenn aus der "Rakete" nur noch ein schwacher Funkenflug wird.
Es deutet sich doch ein kleiner Umbruch an und diese tun doch in der Regel auch weh. Man muss sich von Spielern trennen, die in der Vergangenheit ihre Leistungen für den Verein gebracht haben. Herje, wenn man das ernsthaft angeht heult hier wohl das halbe Forum, weil dann Leute wie Klingbeil, Paulus oder Schlitte gehen müssten, weil sie die Anforderungen an modernes Positionsverständnis nicht erfüllen. Aber dem scheint ja nicht so.
Es ist wirklich noch soviel Zeit, soviel kann passieren. Jetzt schon Panik schieben? Jetzt schon den Abstieg erahnen wollen? Na viel Spaß. Ich warte erstmal ab, was noch kommt.
Ich finde die eventuellen Neuzugänge durchaus interessant und spannend. Ich hoffe sie bringen Potential mit, denn davon haben wir im aktuellen Kader sehr, sehr wenig. Aber ich hoffe auch, man lässt eigenen Nachwuchsspielern Möglichkeiten ihren Weg zu finden.
Was ich nicht hoffe ist, dass wir in der nächsten Transferphase feststellen, dass wir uns den und den hätten sparen können. Wobei dies ja eher ein Traum ist.
Man brauch hier wohl nur einen namhaften Transfer abwarten und schon schlägt die Stimmung um. Das ist ja das Schöne, Namen versprechen immer soviel. Aber die Namen, die das auch erfüllen, kommen nicht nach Aue. Nach Aue kommen die Namen, die anderswo keine Chance mehr sehen oder Morgenluft wittern, weil tatsächlich mal ein deutscher Zweitligist DIE letzte Chance im deutschen Profifußball bietet, die ihnen sonst keiner geben würde. Für Gescheiterte sind wir der perfekte Anlaufpunkt. Ganz ehrlich, davon hatten wir letzte Saison soviel, mir reichts. Viele von denen, die so wichtig für uns waren oder noch sind kamen ohne Namen nach Aue.
Aber wie gesagt, warten wir doch erstmal ab.
18.06.2013 - 16:51 Uhr
Glückwunsch zu Zlatti, er ist ein begnadeter Fußballer, allerdings nur wenn er Lust dazu hat und genau dies ist es warum er bei uns in Ungnade gefallen ist. Er stellt sich manchmal wie eine Diva an, er hat zwar 15 Tore für uns gemacht. Leider hat er auch durch seine teilweise Nachlässigkeit und seiner nicht vorhandenen Kampfbereitschaft das ein oder andere Gegentor eingeleitet und das als Kapitän, dies war auch der Grund warum er bei uns so umstritten war.
Trotzdem denke ich das ihr viel Spaß mit ihm haben werdet, wenn es euer Trainer schafft ihm seine Flausen aus dem Kopf zu treiben.
Viel Glück Zlatti, bist schon ein guter.
Trotzdem denke ich das ihr viel Spaß mit ihm haben werdet, wenn es euer Trainer schafft ihm seine Flausen aus dem Kopf zu treiben.
Viel Glück Zlatti, bist schon ein guter.
24.06.2013 - 16:40 Uhr
Langsam bekomme ich den Hass. :grrr
Wir haben genügend erfahrene Leute, nur müssten die diese mal auf den Platz zeigen. Ich erwarte mir diese Saison von Fink und Pezzoni so einiges. Die beiden sind im DM definitiv besser aufgehoben. Und ich hoffe doch, dass die Seuche von Paulus endlich mal ein Ende hat und Nickenig seine Nerven behält. Und die beiden fast komplett mal eine Saison zusammenspielen können. Aber das wird wohl wieder mal ein Wunschtraum bleiben. :ugly
Bei Kocer sind die Vorschusslorbeeren irgendwann auch mal aufgebraucht, die wir ihm gegeben haben.
Große Namen werden wir nie nach Aue locken können, dass sollte auch den letzten klar sein. Zweimal hat es vielleicht geklappt, aber ein Drittes Mal wird es sicherlich nicht klappen. Einen zweiten fertigen Hochscheidt gibt es nicht, jedenfalls nicht für den Preis und nicht für uns.
Ich finde die Mischung klasse, hinten erfahren und im offensiven Teil jung, unerschrocken und wild.
Im übrigen sehe ich es kommen, dass in Ingolstadt Kirschstein im Tor stehen wird. Aber das ist nur meine persönliche Ahnung.
Wir haben genügend erfahrene Leute, nur müssten die diese mal auf den Platz zeigen. Ich erwarte mir diese Saison von Fink und Pezzoni so einiges. Die beiden sind im DM definitiv besser aufgehoben. Und ich hoffe doch, dass die Seuche von Paulus endlich mal ein Ende hat und Nickenig seine Nerven behält. Und die beiden fast komplett mal eine Saison zusammenspielen können. Aber das wird wohl wieder mal ein Wunschtraum bleiben. :ugly
Bei Kocer sind die Vorschusslorbeeren irgendwann auch mal aufgebraucht, die wir ihm gegeben haben.
Große Namen werden wir nie nach Aue locken können, dass sollte auch den letzten klar sein. Zweimal hat es vielleicht geklappt, aber ein Drittes Mal wird es sicherlich nicht klappen. Einen zweiten fertigen Hochscheidt gibt es nicht, jedenfalls nicht für den Preis und nicht für uns.
Ich finde die Mischung klasse, hinten erfahren und im offensiven Teil jung, unerschrocken und wild.
Im übrigen sehe ich es kommen, dass in Ingolstadt Kirschstein im Tor stehen wird. Aber das ist nur meine persönliche Ahnung.
24.06.2013 - 16:47 Uhr
Zitat von T0nix:
Ich kann absolut nicht verstehen was manche hier für scheiß schreiben, fehlen eigentlich nur noch die, die sich über das Unentschieden gestern beschweren. Erfahrung, Erfahrung ... haben wir doch im Winter mit Fink und Pezzoni geholt, vielleicht spielen die beiden jetzt mal die Positionen für die sie gedacht waren (und nicht wie im Fall Fink 10er, was er absolut nicht drauf hat).
Man muss sich doch nur diese Statistik anschauen -> http://www.transfermarkt.de/de/2-bundesliga/erfahrung/wettbewerb_L2.html klar werden da paar Spiele runtergehen durch die bisherigen Abgänge, aber kein Grund mehr Erfahrung zu fordern.
Die meisten hier werden bis jetzt nix von den Neuen gesehen haben, aber meckern scheint ja immer zu gehen...
Du sprichst mir aus der Seele. Ich finde, Meckern war man bei uns im Erzgebirge schon immer 1.Ligareif,direkt wenn es nicht läuft oder keinen guten Eindruck macht... Es wird schlecht geredet oder das Haar in der Suppe gesucht,aber wenn es dann mal alles läuft,sind jene die vorher am lautesten gemeckert haben die ersten,welche versuchen den Zucker durch einen Strohhalm in gewisse Körperregionen vom Trainer oder den Spielern zu schiessen und schreien dann am lautesten wie toll sie es doch finden und dass sie es schon immer wussten. Wenn mir vor 2 Jahren einer gesagt hätte,ein Fink oder Pezzoni spielt bei euch in der Truppe. Ich hätte gesagt du spinnst doch nie im Leben,schliesslich sind es gestandene 1.Ligaspieler und solche kommen doch nie ins Gebirge,aber jetzt ist es so und jetzt sind sie immer noch nicht gut genug? Ich weiß echt nicht was hier manche erwarten,sollen wir vllt Lucas Barrios holen aus China oder Milan Baros,welcher seine Karriere derzeit ausklingen lässt? Manchmal ist mir hier echt zum weinen zumute. Vor ein paar Tagen stand hier glaub ich,wir spielen hier kein FIFA und dies scheinen einige zu vergessen bzw. sie denken es ist so wie bei FIFA,2-3 Spieler verkaufen und dafür 2 richtige Bomben bekommen... Es tut mir leid,wenn es so böswillig klingt,aber Paulus,Fink,Pezzoni,Klinge,Schlitte,Müller und Kirschstein sind gestandene Spieler,welche in der 1.Liga,2.Liga oder im Falle Kirschstein sogar international,die wissen wie es läuft... Im Angriff und teilweise im Sturm finde ich die junge Garde sogar besser als die ältere Spieler,schliesslich sollten sie in Punkto Spritzigkeit,und Schnelligkeit auch im Kopf,den erfahrenen manchmal einen Schritt voraus sein. Die Faktoren Frechheit auf dem Spielfeld und Unbekümmerheit spielt im Sturm auch eine Rolle,gewiss abgezockt sein und eine gewisse Ruhe vor dem Tor durch Erfahrung ist auch sehr schön,aber jetzt mal ganz ehrlich... Die Saison hat noch nicht mal angefangen und die Leute schreien jetzt schon lauthals wie schlecht doch alles ist. Bestimmt war das Unentschieden gegen den 2.Liga-Vertreter aus CZ zu wenig,nach ein paar Krafttrainingseinheiten und taktischer Schulung,wo die Mannschaft oft frisch zusammen gewürfelt wurde und die Automatismen noch nicht vorhanden sind. Übrigens solche entwickeln sich erst im Laufe der Vorbereitung bzw. in der Spielzeit. Wir sollten den Dingen einfach mal Zeit geben und dann werden wir doch sehen,welches Ergebnis dabei rumkommt. Habe manchmal das Gefühl,selbst wenn wir Pep, Jupp oder Jürgen Klopp hätten und sie ihr Ding durchziehen würden,kommt hier nur zur Sprache,wie schlecht doch dies und jene Aktion war und es wird alles hinterfragt! Wartet doch mal ab und verfallt doch nicht in Melancholie!
@Willi: Also Schlitte kam aus Rostock,dort hat er gewiss nicht so viel verdient wie bei manch anderen Vereinen aus der 2.Liga. Paulus war Ersatz in Nürnberg und das war echt eine super Aktion für uns. Zum Klingbeil,der war in Hamburg damals jung und ist dann über nen Trainer gestolpert. Danach ist er nach Norwegen zu Viking und in Norwegen verdienst du gewiss nicht viel mehr bzw genauso viel wie bei nem normalen 1.Ligisten. Da liegt oft das Gehaltsgefüge der 1.Liga-Vereine vom Niveau her auf dem vieler dt. 2.Ligisten und guter 3.Ligisten.
Ich kann absolut nicht verstehen was manche hier für scheiß schreiben, fehlen eigentlich nur noch die, die sich über das Unentschieden gestern beschweren. Erfahrung, Erfahrung ... haben wir doch im Winter mit Fink und Pezzoni geholt, vielleicht spielen die beiden jetzt mal die Positionen für die sie gedacht waren (und nicht wie im Fall Fink 10er, was er absolut nicht drauf hat).
Man muss sich doch nur diese Statistik anschauen -> http://www.transfermarkt.de/de/2-bundesliga/erfahrung/wettbewerb_L2.html klar werden da paar Spiele runtergehen durch die bisherigen Abgänge, aber kein Grund mehr Erfahrung zu fordern.
Die meisten hier werden bis jetzt nix von den Neuen gesehen haben, aber meckern scheint ja immer zu gehen...
Du sprichst mir aus der Seele. Ich finde, Meckern war man bei uns im Erzgebirge schon immer 1.Ligareif,direkt wenn es nicht läuft oder keinen guten Eindruck macht... Es wird schlecht geredet oder das Haar in der Suppe gesucht,aber wenn es dann mal alles läuft,sind jene die vorher am lautesten gemeckert haben die ersten,welche versuchen den Zucker durch einen Strohhalm in gewisse Körperregionen vom Trainer oder den Spielern zu schiessen und schreien dann am lautesten wie toll sie es doch finden und dass sie es schon immer wussten. Wenn mir vor 2 Jahren einer gesagt hätte,ein Fink oder Pezzoni spielt bei euch in der Truppe. Ich hätte gesagt du spinnst doch nie im Leben,schliesslich sind es gestandene 1.Ligaspieler und solche kommen doch nie ins Gebirge,aber jetzt ist es so und jetzt sind sie immer noch nicht gut genug? Ich weiß echt nicht was hier manche erwarten,sollen wir vllt Lucas Barrios holen aus China oder Milan Baros,welcher seine Karriere derzeit ausklingen lässt? Manchmal ist mir hier echt zum weinen zumute. Vor ein paar Tagen stand hier glaub ich,wir spielen hier kein FIFA und dies scheinen einige zu vergessen bzw. sie denken es ist so wie bei FIFA,2-3 Spieler verkaufen und dafür 2 richtige Bomben bekommen... Es tut mir leid,wenn es so böswillig klingt,aber Paulus,Fink,Pezzoni,Klinge,Schlitte,Müller und Kirschstein sind gestandene Spieler,welche in der 1.Liga,2.Liga oder im Falle Kirschstein sogar international,die wissen wie es läuft... Im Angriff und teilweise im Sturm finde ich die junge Garde sogar besser als die ältere Spieler,schliesslich sollten sie in Punkto Spritzigkeit,und Schnelligkeit auch im Kopf,den erfahrenen manchmal einen Schritt voraus sein. Die Faktoren Frechheit auf dem Spielfeld und Unbekümmerheit spielt im Sturm auch eine Rolle,gewiss abgezockt sein und eine gewisse Ruhe vor dem Tor durch Erfahrung ist auch sehr schön,aber jetzt mal ganz ehrlich... Die Saison hat noch nicht mal angefangen und die Leute schreien jetzt schon lauthals wie schlecht doch alles ist. Bestimmt war das Unentschieden gegen den 2.Liga-Vertreter aus CZ zu wenig,nach ein paar Krafttrainingseinheiten und taktischer Schulung,wo die Mannschaft oft frisch zusammen gewürfelt wurde und die Automatismen noch nicht vorhanden sind. Übrigens solche entwickeln sich erst im Laufe der Vorbereitung bzw. in der Spielzeit. Wir sollten den Dingen einfach mal Zeit geben und dann werden wir doch sehen,welches Ergebnis dabei rumkommt. Habe manchmal das Gefühl,selbst wenn wir Pep, Jupp oder Jürgen Klopp hätten und sie ihr Ding durchziehen würden,kommt hier nur zur Sprache,wie schlecht doch dies und jene Aktion war und es wird alles hinterfragt! Wartet doch mal ab und verfallt doch nicht in Melancholie!
@Willi: Also Schlitte kam aus Rostock,dort hat er gewiss nicht so viel verdient wie bei manch anderen Vereinen aus der 2.Liga. Paulus war Ersatz in Nürnberg und das war echt eine super Aktion für uns. Zum Klingbeil,der war in Hamburg damals jung und ist dann über nen Trainer gestolpert. Danach ist er nach Norwegen zu Viking und in Norwegen verdienst du gewiss nicht viel mehr bzw genauso viel wie bei nem normalen 1.Ligisten. Da liegt oft das Gehaltsgefüge der 1.Liga-Vereine vom Niveau her auf dem vieler dt. 2.Ligisten und guter 3.Ligisten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Skien90 am 24.06.2013 um 16:52 Uhr bearbeitet
24.06.2013 - 18:24 Uhr
Also meine erste Einschätzungen zur neuen Saison...(wohl bemerkt ich hab die alle noch nicht live spielen sehen und hab nur Video-Ausschnitte bzw. Einschätzungen von Anderen zur Hilfe)
Arvydas Novikovas - ich glaub mit Ihm haben wir einen sehr guten Spieler verpflichtet. Der scheint technisch sehr versiert zu sein und ist mE auf der linken Seite geplant.
Zlatko Janjic - Soll ein sehr guter Freistoßschütze sein und hat scheinbar ein gutes Passspiel. In diesem Punkt hat Jan auch nicht immer so geglänzt. Da haben mir die Freistöße vom Fabi meist besser gefallen.
Sascha Kirschstein - ist denke ein besserer Gradmesser für Männel. Flauder hatte für mich nie den Eindruck gemacht als würde er den Konkurrenzkampf mit Martin suchen.
Rico Benatelli - ein guter Scorer in Liga 3. Der hat denke durchaus ne Chance sich im OM durchzusetzen. Woher kam denn gleich noch der Jan, dass man solchen Spielern indirekt Kreisklasseniveau unterstellt???
Dorian Diring - Spieler mit sicherlich hohem Potential. Mal sehen ob der zu seinen Chancen kommt. Ansonsten haben wir ja noch Pezzoni, Schröder und Fink die gut ins DM passen.
Abgang Jan Hochscheidt - sehe das ähnlich wie einige meiner Vorredner. Unser Spiel hat sich zu sehr auf den Jan konzentriert und dadurch wurden wir a) abhängig von Ihm und b) berechenbar.
Abgang Enrico Kern - Dauerverletzt; König ist ein ähnlicher Typ
Abgang Stephan Flauder - kein richtiger Konkurrent für Männel
Abgang Vlad Munteanu - erfahren, mehr aber auch nicht
Abgang Marc Hensel - ich denke Pezzo und Fink haben durchaus noch Reserven und können den Abgang von Marc mehr als kompensieren. Auch wenn ichs grad bei Ihm sehr schade finde.
Abgang Halil Savran - Ähnlich wie Pappe. Glaube nicht das er uns in Liga 2 sehr viel weiter geholfen hätte.
Abgang Nicolas Höfler - wurde durch Diring ersetzt (könnte ne ähnliche Entwicklung nehmen)
Ich sehe unsere Abgänge durch die Zugänge nahezu kompensiert. Ich gehe davon aus das Sylvestr bleibt. Wenn der Okoronkwo keine überzogenen Forderungen stellt und weiter so überzeugt dann sehe ich den Sturm als komplett an. Danach fehlt meiner Meinung nach nur noch ein IV und ein LV.
Arvydas Novikovas - ich glaub mit Ihm haben wir einen sehr guten Spieler verpflichtet. Der scheint technisch sehr versiert zu sein und ist mE auf der linken Seite geplant.
Zlatko Janjic - Soll ein sehr guter Freistoßschütze sein und hat scheinbar ein gutes Passspiel. In diesem Punkt hat Jan auch nicht immer so geglänzt. Da haben mir die Freistöße vom Fabi meist besser gefallen.
Sascha Kirschstein - ist denke ein besserer Gradmesser für Männel. Flauder hatte für mich nie den Eindruck gemacht als würde er den Konkurrenzkampf mit Martin suchen.
Rico Benatelli - ein guter Scorer in Liga 3. Der hat denke durchaus ne Chance sich im OM durchzusetzen. Woher kam denn gleich noch der Jan, dass man solchen Spielern indirekt Kreisklasseniveau unterstellt???
Dorian Diring - Spieler mit sicherlich hohem Potential. Mal sehen ob der zu seinen Chancen kommt. Ansonsten haben wir ja noch Pezzoni, Schröder und Fink die gut ins DM passen.
Abgang Jan Hochscheidt - sehe das ähnlich wie einige meiner Vorredner. Unser Spiel hat sich zu sehr auf den Jan konzentriert und dadurch wurden wir a) abhängig von Ihm und b) berechenbar.
Abgang Enrico Kern - Dauerverletzt; König ist ein ähnlicher Typ
Abgang Stephan Flauder - kein richtiger Konkurrent für Männel
Abgang Vlad Munteanu - erfahren, mehr aber auch nicht
Abgang Marc Hensel - ich denke Pezzo und Fink haben durchaus noch Reserven und können den Abgang von Marc mehr als kompensieren. Auch wenn ichs grad bei Ihm sehr schade finde.
Abgang Halil Savran - Ähnlich wie Pappe. Glaube nicht das er uns in Liga 2 sehr viel weiter geholfen hätte.
Abgang Nicolas Höfler - wurde durch Diring ersetzt (könnte ne ähnliche Entwicklung nehmen)
Ich sehe unsere Abgänge durch die Zugänge nahezu kompensiert. Ich gehe davon aus das Sylvestr bleibt. Wenn der Okoronkwo keine überzogenen Forderungen stellt und weiter so überzeugt dann sehe ich den Sturm als komplett an. Danach fehlt meiner Meinung nach nur noch ein IV und ein LV.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.

