Bayer 04 Leverkusen Bayer 04 Leverkusen
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Jonas Boldt
Geburtsdatum 19.01.1982
Alter 44
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer Sport
Akt. Verein Hannover 96

Jonas Boldt

12.09.2014 - 12:36 Uhr
Jonas Boldt |#201
15.02.2018 - 19:15 Uhr
Zitat von Red_Devil
Boldt sensibilisiert Referees für HSV-Spielweise

An Spiele in Hamburg hat Bayer 04 keine guten Erinnerungen. Zuletzt blieb man dort viermal ohne Sieg, dreimal sogar ohne eigenen Treffer. Vor dem erneuten Aufeinandertreffen mit dem stark abstiegsgefährdeten Tabellensiebzehnten appelliert Manager Jonas Boldt an die Schiedsrichter.


Ich bin mir nicht sicher wie ich das einordnen soll, unter Roger hatten wir auch häufig eine ruppige Gangart, waren glaube sogar eine Zeitlang das Team mit den meisten Fouls. Erinner mich da besonders an die Dortmunder die sich enorm beschwert haben. Letztendlich bin ich der Meinung ein bisschen härte gehört dazu und bei den letzten Spielen gegen den HSV oder „limitierte“ Mannschaften war häufig weniger die Härte das Problem sondern eher das wir uns dem spielerischen Niveau der schwachen angepasst haben. Ich war bei den letzten 3 spielen in Hamburg und das war mit das schlimmste was ich jemals in diesem Sport gesehen habe...
Jonas Boldt |#202
16.02.2018 - 09:08 Uhr
Zitat von herrmann13
Zitat von Red_Devil

Boldt sensibilisiert Referees für HSV-Spielweise

An Spiele in Hamburg hat Bayer 04 keine guten Erinnerungen. Zuletzt blieb man dort viermal ohne Sieg, dreimal sogar ohne eigenen Treffer. Vor dem erneuten Aufeinandertreffen mit dem stark abstiegsgefährdeten Tabellensiebzehnten appelliert Manager Jonas Boldt an die Schiedsrichter.


Ich bin mir nicht sicher wie ich das einordnen soll, unter Roger hatten wir auch häufig eine ruppige Gangart, waren glaube sogar eine Zeitlang das Team mit den meisten Fouls. Erinner mich da besonders an die Dortmunder die sich enorm beschwert haben. Letztendlich bin ich der Meinung ein bisschen härte gehört dazu und bei den letzten Spielen gegen den HSV oder „limitierte“ Mannschaften war häufig weniger die Härte das Problem sondern eher das wir uns dem spielerischen Niveau der schwachen angepasst haben. Ich war bei den letzten 3 spielen in Hamburg und das war mit das schlimmste was ich jemals in diesem Sport gesehen habe...

Ging mir ähnlich und ich musste auch gleich ans Dortmundspiel denken. Finde solche Aussagen ohnehin unangebracht. Egal ob von Boldt, Heynckes oder Tuchel. Da kann man ja dagegenhalten und wer sich dadurch die Butter vom Brot nehmen lässt, sollte sich (also die Mannschaft) eher selber hinterfragen. Der letzte Satz trifft es ja ganz gut. Das 1:0 machen und dieses "Das permanente Unterbrechen, das Fußballzerstören, darf nicht das Prä haben vor dem Gedanken, Fußball spielen zu wollen" hört ohnehin bald auf. Kritik ist sein gutes Recht, mir gefielen die Spiele gegen den HSV auch nicht (ebenso Freiburg bspw), aber der "Erfolg" - sprich unser letzter Sieg in Hamburg war laut Spieltagsthread in der Saison 12/13 - gibt dem HSV da ganz klar recht weshalb er das Problem eher in unseren Reihen suchen sollte und das kritisch sehen sollte. Ist nur meine Meinung, er hat seine, ich möchte ihn jetzt nicht in irgendeine Ecke drängen wollen denn von den Tuchels dieser Welt ist er noch ganz weit entfernt.
Jonas Boldt |#203
16.02.2018 - 11:29 Uhr
Zitat von Red_Devil
Zitat von herrmann13

Zitat von Red_Devil

Boldt sensibilisiert Referees für HSV-Spielweise

An Spiele in Hamburg hat Bayer 04 keine guten Erinnerungen. Zuletzt blieb man dort viermal ohne Sieg, dreimal sogar ohne eigenen Treffer. Vor dem erneuten Aufeinandertreffen mit dem stark abstiegsgefährdeten Tabellensiebzehnten appelliert Manager Jonas Boldt an die Schiedsrichter.


Ich bin mir nicht sicher wie ich das einordnen soll, unter Roger hatten wir auch häufig eine ruppige Gangart, waren glaube sogar eine Zeitlang das Team mit den meisten Fouls. Erinner mich da besonders an die Dortmunder die sich enorm beschwert haben. Letztendlich bin ich der Meinung ein bisschen härte gehört dazu und bei den letzten Spielen gegen den HSV oder „limitierte“ Mannschaften war häufig weniger die Härte das Problem sondern eher das wir uns dem spielerischen Niveau der schwachen angepasst haben. Ich war bei den letzten 3 spielen in Hamburg und das war mit das schlimmste was ich jemals in diesem Sport gesehen habe...

Ging mir ähnlich und ich musste auch gleich ans Dortmundspiel denken. Finde solche Aussagen ohnehin unangebracht. Egal ob von Boldt, Heynckes oder Tuchel. Da kann man ja dagegenhalten und wer sich dadurch die Butter vom Brot nehmen lässt, sollte sich (also die Mannschaft) eher selber hinterfragen. Der letzte Satz trifft es ja ganz gut. Das 1:0 machen und dieses "Das permanente Unterbrechen, das Fußballzerstören, darf nicht das Prä haben vor dem Gedanken, Fußball spielen zu wollen" hört ohnehin bald auf. Kritik ist sein gutes Recht, mir gefielen die Spiele gegen den HSV auch nicht (ebenso Freiburg bspw), aber der "Erfolg" - sprich unser letzter Sieg in Hamburg war laut Spieltagsthread in der Saison 12/13 - gibt dem HSV da ganz klar recht weshalb er das Problem eher in unseren Reihen suchen sollte und das kritisch sehen sollte. Ist nur meine Meinung, er hat seine, ich möchte ihn jetzt nicht in irgendeine Ecke drängen wollen denn von den Tuchels dieser Welt ist er noch ganz weit entfernt.

Hintergrund ist doch hier wahrscheinlich das HSV Spiel nach dem Hakan Wechsel. Wenn ich mich recht erinnere musste man bei dem Spiel wirklich Angst um die Gesundheit unserer Spieler haben, kann Boldt schon verstehen. Das hatte damals nichts mit gesunder Härte zu tun, Boldt hat vermutlich Angst Hollerbach möchte zurück zu alten "Tugenden".
Jonas Boldt |#204
16.02.2018 - 11:51 Uhr
Der HSV hat seit Jahren keinen sportlichen Erfolg mehr und nachdem Hakan Wechsel war das Heimspiel
gegen uns (stimmungstechnisch, wenn man es so nennen mag) DAS Highlight/Heimspiel der Saison. Ohne Hakan
werden die HSV-FANS auch ein wenig zurückfahren und über kurz oder lang werden die Heimspiele gegen
uns wieder zu normalen BL-Spielen.

Die Zuschauerzahlen gehen seit 13/14 Jahren in HH runter und die Stimmung in den restlichen Spiele auch...

Ist jetzt nicht provokativ gemeint, aber so ist es einfach.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Erichson81 am 16.02.2018 um 11:52 Uhr bearbeitet
Jonas Boldt |#205
16.02.2018 - 12:29 Uhr
Zitat von Ted187
Zitat von Red_Devil

Zitat von herrmann13

Zitat von Red_Devil

Boldt sensibilisiert Referees für HSV-Spielweise

An Spiele in Hamburg hat Bayer 04 keine guten Erinnerungen. Zuletzt blieb man dort viermal ohne Sieg, dreimal sogar ohne eigenen Treffer. Vor dem erneuten Aufeinandertreffen mit dem stark abstiegsgefährdeten Tabellensiebzehnten appelliert Manager Jonas Boldt an die Schiedsrichter.


Ich bin mir nicht sicher wie ich das einordnen soll, unter Roger hatten wir auch häufig eine ruppige Gangart, waren glaube sogar eine Zeitlang das Team mit den meisten Fouls. Erinner mich da besonders an die Dortmunder die sich enorm beschwert haben. Letztendlich bin ich der Meinung ein bisschen härte gehört dazu und bei den letzten Spielen gegen den HSV oder „limitierte“ Mannschaften war häufig weniger die Härte das Problem sondern eher das wir uns dem spielerischen Niveau der schwachen angepasst haben. Ich war bei den letzten 3 spielen in Hamburg und das war mit das schlimmste was ich jemals in diesem Sport gesehen habe...

Ging mir ähnlich und ich musste auch gleich ans Dortmundspiel denken. Finde solche Aussagen ohnehin unangebracht. Egal ob von Boldt, Heynckes oder Tuchel. Da kann man ja dagegenhalten und wer sich dadurch die Butter vom Brot nehmen lässt, sollte sich (also die Mannschaft) eher selber hinterfragen. Der letzte Satz trifft es ja ganz gut. Das 1:0 machen und dieses "Das permanente Unterbrechen, das Fußballzerstören, darf nicht das Prä haben vor dem Gedanken, Fußball spielen zu wollen" hört ohnehin bald auf. Kritik ist sein gutes Recht, mir gefielen die Spiele gegen den HSV auch nicht (ebenso Freiburg bspw), aber der "Erfolg" - sprich unser letzter Sieg in Hamburg war laut Spieltagsthread in der Saison 12/13 - gibt dem HSV da ganz klar recht weshalb er das Problem eher in unseren Reihen suchen sollte und das kritisch sehen sollte. Ist nur meine Meinung, er hat seine, ich möchte ihn jetzt nicht in irgendeine Ecke drängen wollen denn von den Tuchels dieser Welt ist er noch ganz weit entfernt.

Hintergrund ist doch hier wahrscheinlich das HSV Spiel nach dem Hakan Wechsel. Wenn ich mich recht erinnere musste man bei dem Spiel wirklich Angst um die Gesundheit unserer Spieler haben, kann Boldt schon verstehen. Das hatte damals nichts mit gesunder Härte zu tun, Boldt hat vermutlich Angst Hollerbach möchte zurück zu alten "Tugenden".

Er spricht aber klar in der Mehrzahl:
"Wir müssen das so annehmen wie in Freiburg und hoffen, dass es nicht so ausartet wie bei den letzten Partien in Hamburg", sagt der Manager, "in den vergangenen Jahren war Fußball zu spielen dort schwer möglich."

Denke aber auch, dass die Brisanz durch den Abgang Calhanoglus etwas weg ist und auch immer mehr abkühlen wird in nächster Zeit.
Jonas Boldt |#206
16.02.2018 - 15:32 Uhr
Zitat von nargile
Zitat von Red_Devil

Zitat von herrmann13

Zitat von Red_Devil

Boldt sensibilisiert Referees für HSV-Spielweise

An Spiele in Hamburg hat Bayer 04 keine guten Erinnerungen. Zuletzt blieb man dort viermal ohne Sieg, dreimal sogar ohne eigenen Treffer. Vor dem erneuten Aufeinandertreffen mit dem stark abstiegsgefährdeten Tabellensiebzehnten appelliert Manager Jonas Boldt an die Schiedsrichter.


Ich bin mir nicht sicher wie ich das einordnen soll, unter Roger hatten wir auch häufig eine ruppige Gangart, waren glaube sogar eine Zeitlang das Team mit den meisten Fouls. Erinner mich da besonders an die Dortmunder die sich enorm beschwert haben. Letztendlich bin ich der Meinung ein bisschen härte gehört dazu und bei den letzten Spielen gegen den HSV oder „limitierte“ Mannschaften war häufig weniger die Härte das Problem sondern eher das wir uns dem spielerischen Niveau der schwachen angepasst haben. Ich war bei den letzten 3 spielen in Hamburg und das war mit das schlimmste was ich jemals in diesem Sport gesehen habe...

Ging mir ähnlich und ich musste auch gleich ans Dortmundspiel denken. Finde solche Aussagen ohnehin unangebracht. Egal ob von Boldt, Heynckes oder Tuchel. Da kann man ja dagegenhalten und wer sich dadurch die Butter vom Brot nehmen lässt, sollte sich (also die Mannschaft) eher selber hinterfragen. Der letzte Satz trifft es ja ganz gut. Das 1:0 machen und dieses "Das permanente Unterbrechen, das Fußballzerstören, darf nicht das Prä haben vor dem Gedanken, Fußball spielen zu wollen" hört ohnehin bald auf. Kritik ist sein gutes Recht, mir gefielen die Spiele gegen den HSV auch nicht (ebenso Freiburg bspw), aber der "Erfolg" - sprich unser letzter Sieg in Hamburg war laut Spieltagsthread in der Saison 12/13 - gibt dem HSV da ganz klar recht weshalb er das Problem eher in unseren Reihen suchen sollte und das kritisch sehen sollte. Ist nur meine Meinung, er hat seine, ich möchte ihn jetzt nicht in irgendeine Ecke drängen wollen denn von den Tuchels dieser Welt ist er noch ganz weit entfernt.


Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich Aussagen wie die von Boldt und, ja, auch von Tuchel sehr gut nachvollziehen kann. Dieser destruktive und zerstörerische Spielstil entwickelt sich langsam zum Brot und Wasser in Deutschland, ähnlich des Kick'n'Rush damals in England. Mittlerweile sind die meisten Spiele absolut unansehnlich für Neutrale und teilweise sogar für Fans der beteiligten Vereine. Nachdem Klopp mit seinem Pressingsystem damals solche Erfolge gefeiert hat, haben das alle Teams in der ein oder anderen Art und Weise adaptiert und versuchen gar nicht mehr, spielerische Kontrolle zu erlangen. Das Problem des Schmidt'schen Fußballs hat sich gewissermaßen auf die gesamte Liga ausgebreitet.

Viele Teams versuchen gar nicht mehr, kontrollierten Spielaufbau zu betreiben, sondern spekulieren nur noch auf zweite Bälle in überladenen Zonen. Und die Quittung kriegt die Liga international, denn der Rest der Welt hat sich sehr wohl weiterentwickelt. Mal ganz davon ab, dass die fehlende spielerische Attraktivität auch nicht gerade ein Aushängeschild der "spannendsten Liga der Welt" ist. Ja, jeder holt hier gegen jeden (außer die Bayern) punkte, aber wie kommen die zu Stande? Wohl kaum durch tolle Spielzüge, sondern daran, dass ein Team sich an der totalen Defensive des Gegners die Zähne ausbeißt.
Und dabei gibt es genug Beispiele, dass auch schwächere Teams gegen größere spielerisch mithalten können, wenn sie es probieren. Wir z.B. gegen die Bayern. Ich würde mir jedenfalls viel mehr Fußball a la Napoli, Valencia, Nizza oder Monacco in der Bundesliga wünschen.

Und leider wird der Spielstil auch noch durch die Schiedsrichter begünstigt, weil mit taktischen Fouls und anderen gelbwürdigen Vergehen viel zu harmlos umgegangen wird. Spieler kommen sooft früh im Spiel ohne Karte weg, obwohl sie sie komplett verdient hätten. Wenn die Schiedsrichter hier mal konsequent agieren würden, wäre es auch für Teams, die attraktiven Fußball spielen wollen, viel einfacher.


Ich stimme dir bzgl der Spielweise zu, manchmal habe ich das Gefühl die GFs der meisten Vereine geben nur noch vor die 0 zu halten, alles andere ist egal. Lasst den Gegner machen und stellt euch hinten rein. Kaum ein Team sucht spielerische Lösungen und das macht die Buli total uninteressant. Was die Schiedsrichter angeht finde ich die in Deutschland viel zu kleinlich. Jeder scheiß wird mittlerweile gepfiffen und für jeden Pups gibt es eine Spielertraube um den Schiri und alle weinen und beschweren sich. Es gibt natürlich eine feine Grenze zwischen hartem Einsteigen und grob Fahrlässigen Attacken auf den Körper, aber ich bin der Meinung man muss mehr die lange Leine rauslassen. In Deutschland gibt es ja teilweise Rote Karten obwohl der Ball gespielt wird, weil die Option bestand man würde den Gegner schwer verletzen. Muss da immer an Spahic gg Lewandowski denken, Spahic spielt mit gestrecktem Bein den Ball und bekommt Rot mit der Arg: trifft er nicht den Ball verletzt er Lewa schlimm, ja aber ist nicht passiert!? Da lobe ich mir manchmal echt die englische Härte, zuletzt glaube Marc Clattenburg bei Barca Paris: Der hat laufen lassen da sind mir fast die Tränen gekommen und den Barca Spielern gleich mit. Einfach mehr laufen lassen. Auf Härte muss man im Fußball mit Härte antworten. Mein größter Vorwurf an Löw bleibt daher auch das er die Typen aus Deutschland verbannt hat, ein Ballack ist aufs Feld gekommen und hat erstmal einen rasiert als Hallo Wach Signal ans Team. So Männer fehlen uns nämlich oft, wenn der Gegner tritt muss du mitmachen nicht wegziehen. Charly hat es ja gegen Bremen kurz probiert grins hatte Glück das den Ellebogen keiner sieht, das war dann etwas zu viel grins aber sowas fehlt halt gegen den HSV und Co. Man muss bei seinen spielerischen Fähigkeiten bleiben aber auch austeilen können.
Ich stimme dir wieder zu das man seinen Stiefel dann auch Konsequent pfeifen muss, das geht aber auch dank dem VA diese Saison komplett in die Hose. Da stimmt es hinten und vorne nicht mehr.
Jonas Boldt |#207
16.02.2018 - 17:02 Uhr
Zitat von nargile
Ich weiß nicht. So Typen wie Effenberg oder Roy Keane konnte ich nie etwas abgewinnen. Die haben mich mit ihrem harte Männer Gehabe genervt und fußballerisch war das dann auch Magerkost.
Und v.a. zerstört das einfach schönen Fußball. Mir ist jemand, der lamentiert und rumheult deutlich lieber, als diese Treter. Neymar schaue ich gerne zu, der sorgt für Überraschung und geniale fußballerische Momente, aber was bringt mir ein van Bommel oder Joey Barton mit ihren Holzfüßen? Nein danke.
Ich finde, hier widersprichst du dir irgendwo. Du kannst dir nicht schöneren Fußball wünschen, aber diese Gangart zurückwollen. Denn das ist ja genau das, was gegen uns angewandt wird.

Klar kannst du jetzt sagen "da muss man halt dagegen halten, wie Ballack eben!" Aber genau das haben wir doch die letzten Jahre gemacht und es ist zum letzten Treterfestival ausgeartet. V.a. in der vorletzten Saison, wenn ich mich richtig erinnere. Wir haben uns auf dieses Niveau runterziehen lassen, statt unser Spiel durch zu ziehen. Und das auch zu Teilen, weil der Schiri in der Anfangsphase nicht gegen den HSV durchgriff.

Für mich gehört sowas konsequent bestraft. Ein Spieler foult in der 5. Minute taktisch und in der 10. überhart? Dann fliegt er halt mit Gelb-Rot runter, selber Schuld. Es kann ja nicht sein, dass ein Foul in der 5. anders bewertet wird als in der 80. Minute.
Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Schiedsrichter haben solche Angst, Spiele zu entscheiden, dass sie oft genau das tun.

Ganz ehrlich, ich kann diese ganze Schauspielerei verstehen, weil es einfach die beste Möglichkeit für eine spielstarke Mannschaft ist, auf diese Art zu Verteidigen zu reagieren. Als Trainer würde ich meinen Spielern vermutlich auch raten, mich auf dem Boden zu wälzen und mehr draus zu machen, als es ist, um die Schiedsrichter dazu zu bringen, seinen beschi**nen Job zu erledigen. Ist in Summe einfach der beste Konter auf ein Team, dass dich mit überhartem Spiel aus dem Konzept bringen will.


Immer eine Frage der Kombination. Eins der besten Mfs war wohl Pirlo und Gattuso, wobei Stevie G, Lampard, Ballack bspw keine Holzfüße waren. Natürlich muss man sagen war der Fußball vor 10 Jahren nicht so elegant wie heute. Auch Schweinsteiger ist ja so ein Kämpfer geworden am Ende. Natürlich kannst du nicht 11 Ramelows aufstellen, aber du brauchst mindestens einen. Wir haben da zum Glück die Benders wenn gesund. Nicht umsonst denke ich hat Löw auch einen wie Wagner zurückgeholt. Und das Treterfestival gegen Hamburg gab es nur weil wir spielerisch auf deren Niveau sind. Mit Ball haben uns 1zu1 deren Einstellung angepasst, ohne Ball war die Aggresivität richtig- Schreibe ich oben ja auch. Du musst mit Ball bei deinem Stiefel bleiben und ohne Ball den Kampf annehmen. Das muss der Schiri natürlich im Griff haben, geht nicht das die sich kaputt treten, das fordere ich auch nicht. Was für mich den Fußball kaputt macht ist das ständige Abheben und heulen, was hat der Marcelo gegen Paris geschrieen, ich dachte sein Arm ist abgefallen und 30 Sekunden später sprintet der wieder über den Platz. Das wäre mir selber peinlich. Bei Dortmund finde ich es im übrigen hochgradig peinlich, da spielt einer Foul am Schwarz-gelben und 11 Spieler stehen beim Schiri, mit Roman Weidenfeller ist der TW auch gerne mal 50 meter gelaufen um zu berichten wie er es im Tor gesehen hat. Die müssten alle gelb bekommen. Bin da PRO Rugby Regel, der Kapitän darf mit dem Schiri sprechen, der Rest bekommt sofort gelb, das hat auch was mit Vorbildfunktion zu tun. Stell dich mal Samstag Nachmittags in Köln auf die Amateurplätze oder google mal Gewalt gegen Schiedsrichter im Amateur Fußball. Das hat enorm zugenommen und das liegt auch an unseren Profis die wegen jedem Mist zu "Mami" rennen und weinen und wenn es nicht klappt wird gemeckert und geschrieen.
Musste damals herzlich lachen das Roger gesperrt wurde wegen seiner Vorbildfunktion für die Amateure, aber Spieler haben gegenüber dem Schiri Narrenfreiheit? Und bzgl lange Leine sieht man ja in England wie gut es dem Spiel tut, die Tacklings sind sauber und das Spiel ist wesentlich schneller. Es gibt keine andauernden Unterbrechungen. Lange Leine und konsequente Art zu Pfeifen tuen dem Spiel gut. Ist und bleibt ein körperbetonter Sport in dem austrainierte Männer rumlaufen. Wer sich da andauernd auf den Boden fallen lässt und heult macht sich wirklich lächerlich. Im übrigen gibt es sowas im Frauenfußball so gut wie gar nicht, da kann man sich mal eine Scheibe von abschneiden :P
Jonas Boldt |#208
16.02.2018 - 17:03 Uhr
Zitat von nargile
Zitat von Red_Devil

Zitat von herrmann13

Zitat von Red_Devil

Boldt sensibilisiert Referees für HSV-Spielweise

An Spiele in Hamburg hat Bayer 04 keine guten Erinnerungen. Zuletzt blieb man dort viermal ohne Sieg, dreimal sogar ohne eigenen Treffer. Vor dem erneuten Aufeinandertreffen mit dem stark abstiegsgefährdeten Tabellensiebzehnten appelliert Manager Jonas Boldt an die Schiedsrichter.


Ich bin mir nicht sicher wie ich das einordnen soll, unter Roger hatten wir auch häufig eine ruppige Gangart, waren glaube sogar eine Zeitlang das Team mit den meisten Fouls. Erinner mich da besonders an die Dortmunder die sich enorm beschwert haben. Letztendlich bin ich der Meinung ein bisschen härte gehört dazu und bei den letzten Spielen gegen den HSV oder „limitierte“ Mannschaften war häufig weniger die Härte das Problem sondern eher das wir uns dem spielerischen Niveau der schwachen angepasst haben. Ich war bei den letzten 3 spielen in Hamburg und das war mit das schlimmste was ich jemals in diesem Sport gesehen habe...

Ging mir ähnlich und ich musste auch gleich ans Dortmundspiel denken. Finde solche Aussagen ohnehin unangebracht. Egal ob von Boldt, Heynckes oder Tuchel. Da kann man ja dagegenhalten und wer sich dadurch die Butter vom Brot nehmen lässt, sollte sich (also die Mannschaft) eher selber hinterfragen. Der letzte Satz trifft es ja ganz gut. Das 1:0 machen und dieses "Das permanente Unterbrechen, das Fußballzerstören, darf nicht das Prä haben vor dem Gedanken, Fußball spielen zu wollen" hört ohnehin bald auf. Kritik ist sein gutes Recht, mir gefielen die Spiele gegen den HSV auch nicht (ebenso Freiburg bspw), aber der "Erfolg" - sprich unser letzter Sieg in Hamburg war laut Spieltagsthread in der Saison 12/13 - gibt dem HSV da ganz klar recht weshalb er das Problem eher in unseren Reihen suchen sollte und das kritisch sehen sollte. Ist nur meine Meinung, er hat seine, ich möchte ihn jetzt nicht in irgendeine Ecke drängen wollen denn von den Tuchels dieser Welt ist er noch ganz weit entfernt.


Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich Aussagen wie die von Boldt und, ja, auch von Tuchel sehr gut nachvollziehen kann. Dieser destruktive und zerstörerische Spielstil entwickelt sich langsam zum Brot und Wasser in Deutschland, ähnlich des Kick'n'Rush damals in England. Mittlerweile sind die meisten Spiele absolut unansehnlich für Neutrale und teilweise sogar für Fans der beteiligten Vereine. Nachdem Klopp mit seinem Pressingsystem damals solche Erfolge gefeiert hat, haben das alle Teams in der ein oder anderen Art und Weise adaptiert und versuchen gar nicht mehr, spielerische Kontrolle zu erlangen. Das Problem des Schmidt'schen Fußballs hat sich gewissermaßen auf die gesamte Liga ausgebreitet.

Viele Teams versuchen gar nicht mehr, kontrollierten Spielaufbau zu betreiben, sondern spekulieren nur noch auf zweite Bälle in überladenen Zonen. Und die Quittung kriegt die Liga international, denn der Rest der Welt hat sich sehr wohl weiterentwickelt. Mal ganz davon ab, dass die fehlende spielerische Attraktivität auch nicht gerade ein Aushängeschild der "spannendsten Liga der Welt" ist. Ja, jeder holt hier gegen jeden (außer die Bayern) punkte, aber wie kommen die zu Stande? Wohl kaum durch tolle Spielzüge, sondern daran, dass ein Team sich an der totalen Defensive des Gegners die Zähne ausbeißt.
Und dabei gibt es genug Beispiele, dass auch schwächere Teams gegen größere spielerisch mithalten können, wenn sie es probieren. Wir z.B. gegen die Bayern. Ich würde mir jedenfalls viel mehr Fußball a la Napoli, Valencia, Nizza oder Monacco in der Bundesliga wünschen.

Und leider wird der Spielstil auch noch durch die Schiedsrichter begünstigt, weil mit taktischen Fouls und anderen gelbwürdigen Vergehen viel zu harmlos umgegangen wird. Spieler kommen sooft früh im Spiel ohne Karte weg, obwohl sie sie komplett verdient hätten. Wenn die Schiedsrichter hier mal konsequent agieren würden, wäre es auch für Teams, die attraktiven Fußball spielen wollen, viel einfacher.

Naja aber dann sehe ich doch eher Vereine in der Pflichte, die oben oder im Mittelfeld rumturnen, den attraktiven Spielstil zu pflegen, als stark abstiegsbedrohte Klubs wie den HSV. Da braucht man ja nur nach Schalke zu blicken, das ist doch oft Fussball zum abschalten den Tedesco spielen lässt. Dass immer mehr Wert auf destruktiven Fussball gelegt wird stimmt, aber man sollte schon noch unterscheiden aus dem Fussball, den Schmidt hat spielen lassen, oder dem Fussball, den der HSV seit Jahren spielt (gerade gegen uns). Auch wenn du das nicht so sagen möchtest, man kann das leicht falsch verstehen. Aber das ist ganz klar ein Trend zu erkennen, da stimme ich dir zu. Deshalb schaue ich zuletzt auch noch vermehrter Premier League. Taktisch einfach nicht immer so anspruchsvoll, da wird gerne mal drauf los gespielt was richtig Spaß beim zuschauen macht. Deshalb verstehe ich bspw die Leute nicht, die sich so strikt gegen Leipzig aussprechen. Die lassen tollen, attraktiven Offensivfussball spielen und haben damit nicht weniger Erfolg als andere Teams mit destruktivem Fussball.

Schon schade, dass es nur noch wenige Vereine gibt, die ihr Ding durchziehen, einen individuellen Plan haben. Es kommt ja auch nicht einfach so, dass es in Deutschland nun seit einigen Jahren einen Mangel an guten Außenverteidigern gibt/gab. Die Leistungszentren haben halt jahrelang Wert auf andere Probleme gelegt.
Jonas Boldt |#209
06.03.2018 - 20:03 Uhr
Boldt ist heute in der Expertenrunde bei Sky für die CL. Fand besonders geil, wie man einfach gemerkt hat, dass der mehr von Fussball versteht als alle anderen bei Sky zusammen. Nagelt mich nicht auf den Wortlaut fest, aber ungefähr so hat sich das ganze abgespielt:

Sky (in Person von Wolff Fuss) verkündet, dass man davon ausgehen kann, dass Kroos in der Startelf steht.
Boldt wird dazu gefragt und sagt, er glaubt nicht, dass Kroos von Beginn an spielt, da er Toni so einschätzt, dass dieser sich Risiko und Nutzen bewusst gegenüber stellt. Die Verletzung sei 3 Wochen her und man geht normal von 6 Wochen aus.
Der Moderator sagt "unsere Recherche hat das ergeben".
Einige Minuten später kommt die Push-Nachricht von Sky "Kroos auf der Bank".

Ich hätte zu gerne ein Video davon gesehen, wie Boldt den Moderator einfach nur anschaut, mit den Achseln zuckt und hämisch grinst grins

Darüber hinaus hat Boldt auch gesagt, dass man Salah schon beobachtet hat als er noch in Basel gespielt hat, man aber wohl damals schon keine Chance gesehen hatte ihn zu holen. Schade eigentlich.

Macht insgesamt aber echt Spaß ihm zuzuhören!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Slevin89 am 06.03.2018 um 20:05 Uhr bearbeitet
Jonas Boldt |#210
06.03.2018 - 20:50 Uhr
Die Geschichte mit Salah ist sehr interessant, da viele user unserer GF ja gerne mal vorwerfen gewisse Spieler nicht auf dem Radar gehabt zu haben.
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