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Gerd Dais

14.02.2011 - 20:49 Uhr
Ja, äh...jetzat issa widda do, de Gerd

http://www.swr.de/sport/-/id=1208948/nid=1208948/did=7633942/17no5oa/index.html


Bin mal gespannt, was das wird.
Gerd Dais |#1
14.02.2011 - 21:23 Uhr
Eine Lachnummer mehr muss man dazu nicht mehr sagen :o :o :o

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Gerd Dais |#2
14.02.2011 - 22:25 Uhr
Zitat von kickersfan1994:
Zitat von rwe82:
Eine Lachnummer mehr muss man dazu nicht mehr sagen :o :o :o


Tja zwei mal zu einem Klub zu gehen ist zwar merkwürdig, aber wir dürften mit Hans-Jürgen Boysen einen Rekord für die Ewigkeit aufgestellt haben (er war 3 mal bei uns). ;)


Bisher war Hans Jürgen Boysen drei mal bei euch. Bei uns zwei mal. Ist noch ausbaufähig :)

So schlimm finde ich die Tatsache, dass ein Trainer ein weiteres mal zu dem gleichen Verein wechselt nicht. Da weis man, was man hat.
Ich habe damals die Demission von Gerd Dais befürwortet, da er im Februar 2010 die Mannschaft offentsichtlich nicht mehr erreichte. Viel besser wurde es unter Frank Leicht nicht, unter PD verbesserte sich das Team, weswegen ich seinen Weggang bedauere und er am wenigsten Schuld an der sportlichen Situation trägt.
Die Vereinsführung kann ich Verstehen, es steht sehr viel auf dem Spiel, der Absturz in die Fünftklassigkeit droht. Man will etwas machen, die Mannschaft wach rütteln, nicht untätig sein. Immerhin hat man noch 14 Spiele Zeit. Wer ist das schwächste Glied in der Kette, wer hat immer Schuld ? Leichte Antwort, der Trainer.
Es steht das Wohl des Vereines auf dem Spiel, da wird auf Einzelschicksale keine Rücksicht genommen. Bedauere dies, ist halt so, kann es nicht ändern.

Ich wünsche Gerd Dais Erfolg beim Projekt Klassenerhalt und hoffe, das im Verein das Prinzip der "Lessons learn" oder auf gut Deutsch gesagt, aus Fehlern lernen, Einzug hält.
Gerd Dais |#3
14.02.2011 - 22:41 Uhr
Ich hab auch mal einen "kleinen" Kommentar geschrieben zu dem Thema:





Die Rückkehr des verlorenen Sohnes


Nach ziemlich genau einem Jahr ist Gerd Dais wieder Trainer in Sandhausen.
Damals hätte das wohl niemand für möglich gehalten.

Als der SVS im Februar 2010 auf dem sechsten Platz stand und der Abstand zu den Aufstiegsplätzen größer zu werden drohte, war für Fans und Verantwortliche des SV Sandhausen gleichermaßen klar, dass frischer Wind von Nöten war, um den Aufstieg in die 2. Bundesliga noch zu meistern. Das Spielsystem von Trainer Dais war nicht modern genug, zu oft wurden nur „dreckige“ 1:0 Siege eingefahren – nichts für das verwöhnte Fußballherz.

Frank Leicht, Nachfolger Nummer 1 von Gerd Dais, sollte dies ändern. Von dem jungen und unerfahrenen Trainer, der zuvor nur Jugendteams von Bundesligamannschaften trainiert hatte, erhofften sich die Verantwortlichen die nötige Frische. Frank Leicht sollte den SVS nach Vorbild von beispielsweise Thomas Tuchel (Trainer in Mainz) in das Unterhaus des deutschen Fußballs führen.
Doch aus Nachfolger Nummer 1 wurde schnell Fehler Nummer 1. Obwohl der SV Sandhausen mit Frank Leicht die Saison auf Platz 14 beendete, gab man dem jungen Trainer die Chance, einem Kader für die nächste Saison zusammenzustellen. Die Unerfahrenheit Leichts wurde dem SVS hierbei zum Verhängnis.
Junge Talente wie Eberlein, Pokar oder Hosiner mussten gehen, Identifikationsfiguren wie Alf Mintzel oder Jan Fießer ebenfalls. Stattdessen stellte Leicht eine Art Allstar-Team aus namentlich guten Drittligaspielern zusammen, eine Mannschaft wurde jedoch aus diesen hervorragenden Einzelspielern nie.
Die Verantwortlichen reagierten auf die anhaltende Erfolglosigkeit und beurlaubten Frank Leicht. Sein Nachfolger wurde der paderborner „Jahrhundert-Trainer“ Pavel Dotchev.
Mit seiner Erfahrung sollte er nun schaffen, was Frank Leicht mit seiner Frische nicht geschafft hat – den SV Sandhausen zum Aufstieg führen.
Allerdings gelang es auch Dotchev trotz gelegentlicher Lichtblicke wie beim 5:1 gegen Bremen II oder beim 2:1 in Offenbach und seiner unbestrittenen Erfahrung als Trainer nicht, aus der Allstar-Truppe von Frank Leicht eine richtige Mannschaft zu formen.
Dotchevs größter Fehler war wohl die mehr als unnötige Verpflichtung von Jeff Kornetzky, dem 3. Torwart des KSC, welcher den jungen und talentierten Freddy Löhe auf die Bank verdrängte und zum ständigen Unsicherheitsfaktor wurde.

Nun soll es also Gerd Dais richten, der Mann, der den SV Sandhausen von der Oberliga bis in die dritte Liga geführt hat und dann wegen scheinbarer Erfolgslosigkeit entlassen wurde.
Weil sowohl die Verantwortlichen, als auch die Fans den Mund nicht voll genug bekamen, liegt es nun in den Händen des verlorenen Sohnes, den SV Sandhausen vor dem Abstieg zu bewahren und dabei wünsche ich ihm viel Erfolg.
Es bleibt zu hoffen, dass man beim SVS aus den Fehlern gelernt hat, die in dem einen Jahr ohne Dais gemacht wurden.
Dass früher alles besser war, merkt man leider erst, wenn danach alles schlechter wird.
Gerd Dais |#4
14.02.2011 - 23:55 Uhr
Unglaublich das er sich das nochmal antut ...
Gerd Dais |#5
15.02.2011 - 06:01 Uhr
Ein Pavel Dotchev ( auch wenn er uns auf einer ......Art verlassen hat) ist ein top Trainer,nur hat ER nicht die Mannschaft zusammengestellt und man hat ja gesehnn das der Vorgänger dort mächtig viel Mist gebaut hat. Auch wenn jetzt mal Punkte geholt werden liegt es bestimmt nicht am Trainer, Dotchev brauchte Zeit und spätestens im Sommer hätte er die Mannschaft so zusammengestellt wie er wollte und wer weiß was da raus gekommen wäre.....bei uns ging es nicht mehr besser was er da geleistet hat!!!! Bis natürlich der Abgang.......das war echt Mies

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Gerd Dais |#6
17.02.2011 - 18:40 Uhr
Zitat von deenomat81:
Unglaublich das er sich das nochmal antut ...



Mir zeigt es aber wo er sein Herz trägt. Nach dem Abgang der ihm vor einem Jahr gemacht wurde jetzt wieder zu kommen und zu versuchen zu retten was noch zu retten ist. Allerdings zeigt es auch welche Inkompetenz und Selbstüberschätzung (Aufstiegsanwärter) in der Führungsetage herrscht. Ich wünsche ihn jedenfals alles Gute und Erfolg, allerdings erst in seinem 2.Spiel :D

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Mein Vater hat mich als kleinen Jungen in den späten 60er-Jahren ins Stadion zu einem FA-Cup Spiel gegen die Tranmere Rovers mitgenommen. Die beindruckende Atmosphäre, das gigantische Stadion - sofort war es um mich geschehen. Später habe ich dann meinen Sohn mitgenommen, so wird die Faszination von Generation zu Generation weitergetragen. Solche Geschichten sind es wohl, die alle Traditionsvereine verbindet

Nick Mernock
Fanbeauftragter des FC Everton

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ol-Dy am 17.02.2011 um 18:43 Uhr bearbeitet
Gerd Dais |#7
21.02.2011 - 00:52 Uhr
Für euch gibt es nur einen Weg. Mit Anstand absteigen, eine neue Truppe auf die Beine stellen (mit jungen und hungrigen Spielern), einen neuen frischen Trainer verpflichten und wieder aufsteigen ;) . Zuvor solltet ihr allerdings eure Führungsetage ordentlich "durchlüften" :cool !
Ich glaube nicht das Dais das packt. Die Zeit wird ihm davon laufen.
Aber vielleicht habe ich auch keine Ahnung :rolleyes .

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"Die sind nicht zu jung, denen geht es zu gut" Gerd Schädlich am 10.11. 2012
Gerd Dais |#8
21.02.2011 - 13:04 Uhr
Zitat von Benny2005:
Für euch gibt es nur einen Weg. Mit Anstand absteigen, eine neue Truppe auf die Beine stellen (mit jungen und hungrigen Spielern), einen neuen frischen Trainer verpflichten und wieder aufsteigen ;) . Zuvor solltet ihr allerdings eure Führungsetage ordentlich "durchlüften" :cool !
Ich glaube nicht das Dais das packt. Die Zeit wird ihm davon laufen.
Aber vielleicht habe ich auch keine Ahnung :rolleyes .


Sollte es so kommen, wird das Team mit Anstand absteigen. In der Führungsriege muß eine Person ausgetauscht werden, damit meine ich nicht den Präsi, Fans wissen wen ich meine.

Der Abstieg wird in die Oberliga BW erfolgen, für die Regio Süd wird keine Lizenz beantragt. Ein Neuaufbau wird es zwangsläufig geben, mit welchen Ziel ist ungewiss, dafür müssten zunächst die Rahmenbedingungen ( wie hoch ist der Etat ) abgesteckt werden.

Sollten wir den Klassenerhalt doch noch erreichen, so muß organisatorisch einiges getan werden. Es ist überfällig, einen Sportdirektor ( Ristic ? ) zu installieren. Ein Hauptproblem das wir in den vergangenen Spielzeiten hatten waren die Schnellschüsse bei Spielerverpflichtungen. Es waren zu viele Fehleinkäufe dabei, ständig wurde Unruhe in den Kader gebracht, bestes Beispiel war zuletzt die Verpflichtung von Kornetzky. Es lief ähnlich ab wie letzte Saison. Da wurde vor der Winterpause der gute Kirschbaum für ein halbes Jahr verpflichtet, Michael Gurski geschasst, mit dem Ergebniss, dass Kirschbaum eine Klasse höher ging und Gurski nach Wiesbaden. Unnötig wurde auf einer der wichtigsten Position eine Baustelle aufgetan. Weniger Gegentore kassierten wir trotzdem nicht.
Wie sollen Spieler eine Bindung zum Verein bzw. dem Umfeld bekommen, wenn ihnen ständig vor Augen geführt wird, wie unwichtig sie sind. Man kann argumentieren, sie bekommen jeden Monat ihr Geld, doch sie sollen nicht nur Dienst nach Vorschrift verrichten, sondern mit Spaß und Ehrgeiz, Leidenschaft bei der Sache sein. Mitarbeitermotivation nennt man dies, zu mal die Spieler die Wichtigsten sind und ein gut funktionierendes Mannschaftsgefüge ein zartes Pflänzchen ist, dass gehegt und gepflegt werden will. Bei uns wird dahingehend zu viel Basta Führungspolitik gemacht.
Eigentlich wollte ich nur Bennys Frage/Aussage beantworten, wurde zu einer kleinen Abrechnung, na ja, was soll es, die Warheit darf man schreiben.

P.S. Sollte Dais ebenfalls das Ruder nicht mehr rum reißen können, mit Leicht und Dotchev stehen noch zwei Übungsleiter bis Saisonende auf der Gehaltsliste :D
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gintaras am 21.02.2011 um 13:05 Uhr bearbeitet
Gerd Dais |#9
21.02.2011 - 13:51 Uhr
Die Lizenz für die Regionalliga wurde beantragt, das hat Machmeier in einem der letzten Interviews gesagt.
Gerd Dais |#10
21.02.2011 - 14:11 Uhr
Es wird schwer für ihn werden.
Ich war gestern in Dresden im Stadion. Eure Mannschaft war nach der 60. Minute stehend ko, das
heißt, dass Dais auch an der Kondition feilen muss.
Teambuilding ist auch sehr wichtig. Die Laufwege müssen verbessert werden und es ist eher eine Ansammlung guter Spieler als eine Mannschaft.
Ein Pischorn, ein Zinnow, ein Dorn haben letztes Jahr in Dresden brilliert und uns quasi im Alleingang nass gemacht, gestern waren sie eher Einzelkämpfer.
Ein mann wie Zinnow ist ohne Bindung zum Spiel... total krass.
Aber vielleicht ist das für euch auch nix neues.
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