Gerd Dais
14.02.2011 - 20:49 Uhr
Ja, äh...jetzat issa widda do, de Gerd
http://www.swr.de/sport/-/id=1208948/nid=1208948/did=7633942/17no5oa/index.html
Bin mal gespannt, was das wird.
http://www.swr.de/sport/-/id=1208948/nid=1208948/did=7633942/17no5oa/index.html
Bin mal gespannt, was das wird.
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Ich hab auch mal einen "kleinen" Kommentar geschrieben zu dem Thema:
Die Rückkehr des verlorenen Sohnes
Nach ziemlich genau einem Jahr ist Gerd Dais wieder Trainer in Sandhausen.
Damals hätte das wohl niemand für möglich gehalten.
Als der SVS im Februar 2010 auf dem sechsten Platz stand und der Abstand zu den Aufstiegsplätzen größer zu werden drohte, war für Fans und Verantwortliche des SV Sandhausen gleichermaßen klar, dass frischer Wind von Nöten war, um den Aufstieg in die 2. Bundesliga noch zu meistern. Das Spielsystem von Trainer Dais war nicht modern genug, zu oft wurden nur „dreckige“ 1:0 Siege eingefahren – nichts für das verwöhnte Fußballherz.
Frank Leicht, Nachfolger Nummer 1 von Gerd Dais, sollte dies ändern. Von dem jungen und unerfahrenen Trainer, der zuvor nur Jugendteams von Bundesligamannschaften trainiert hatte, erhofften sich die Verantwortlichen die nötige Frische. Frank Leicht sollte den SVS nach Vorbild von beispielsweise Thomas Tuchel (Trainer in Mainz) in das Unterhaus des deutschen Fußballs führen.
Doch aus Nachfolger Nummer 1 wurde schnell Fehler Nummer 1. Obwohl der SV Sandhausen mit Frank Leicht die Saison auf Platz 14 beendete, gab man dem jungen Trainer die Chance, einem Kader für die nächste Saison zusammenzustellen. Die Unerfahrenheit Leichts wurde dem SVS hierbei zum Verhängnis.
Junge Talente wie Eberlein, Pokar oder Hosiner mussten gehen, Identifikationsfiguren wie Alf Mintzel oder Jan Fießer ebenfalls. Stattdessen stellte Leicht eine Art Allstar-Team aus namentlich guten Drittligaspielern zusammen, eine Mannschaft wurde jedoch aus diesen hervorragenden Einzelspielern nie.
Die Verantwortlichen reagierten auf die anhaltende Erfolglosigkeit und beurlaubten Frank Leicht. Sein Nachfolger wurde der paderborner „Jahrhundert-Trainer“ Pavel Dotchev.
Mit seiner Erfahrung sollte er nun schaffen, was Frank Leicht mit seiner Frische nicht geschafft hat – den SV Sandhausen zum Aufstieg führen.
Allerdings gelang es auch Dotchev trotz gelegentlicher Lichtblicke wie beim 5:1 gegen Bremen II oder beim 2:1 in Offenbach und seiner unbestrittenen Erfahrung als Trainer nicht, aus der Allstar-Truppe von Frank Leicht eine richtige Mannschaft zu formen.
Dotchevs größter Fehler war wohl die mehr als unnötige Verpflichtung von Jeff Kornetzky, dem 3. Torwart des KSC, welcher den jungen und talentierten Freddy Löhe auf die Bank verdrängte und zum ständigen Unsicherheitsfaktor wurde.
Nun soll es also Gerd Dais richten, der Mann, der den SV Sandhausen von der Oberliga bis in die dritte Liga geführt hat und dann wegen scheinbarer Erfolgslosigkeit entlassen wurde.
Weil sowohl die Verantwortlichen, als auch die Fans den Mund nicht voll genug bekamen, liegt es nun in den Händen des verlorenen Sohnes, den SV Sandhausen vor dem Abstieg zu bewahren und dabei wünsche ich ihm viel Erfolg.
Es bleibt zu hoffen, dass man beim SVS aus den Fehlern gelernt hat, die in dem einen Jahr ohne Dais gemacht wurden.
Dass früher alles besser war, merkt man leider erst, wenn danach alles schlechter wird.
Die Rückkehr des verlorenen Sohnes
Nach ziemlich genau einem Jahr ist Gerd Dais wieder Trainer in Sandhausen.
Damals hätte das wohl niemand für möglich gehalten.
Als der SVS im Februar 2010 auf dem sechsten Platz stand und der Abstand zu den Aufstiegsplätzen größer zu werden drohte, war für Fans und Verantwortliche des SV Sandhausen gleichermaßen klar, dass frischer Wind von Nöten war, um den Aufstieg in die 2. Bundesliga noch zu meistern. Das Spielsystem von Trainer Dais war nicht modern genug, zu oft wurden nur „dreckige“ 1:0 Siege eingefahren – nichts für das verwöhnte Fußballherz.
Frank Leicht, Nachfolger Nummer 1 von Gerd Dais, sollte dies ändern. Von dem jungen und unerfahrenen Trainer, der zuvor nur Jugendteams von Bundesligamannschaften trainiert hatte, erhofften sich die Verantwortlichen die nötige Frische. Frank Leicht sollte den SVS nach Vorbild von beispielsweise Thomas Tuchel (Trainer in Mainz) in das Unterhaus des deutschen Fußballs führen.
Doch aus Nachfolger Nummer 1 wurde schnell Fehler Nummer 1. Obwohl der SV Sandhausen mit Frank Leicht die Saison auf Platz 14 beendete, gab man dem jungen Trainer die Chance, einem Kader für die nächste Saison zusammenzustellen. Die Unerfahrenheit Leichts wurde dem SVS hierbei zum Verhängnis.
Junge Talente wie Eberlein, Pokar oder Hosiner mussten gehen, Identifikationsfiguren wie Alf Mintzel oder Jan Fießer ebenfalls. Stattdessen stellte Leicht eine Art Allstar-Team aus namentlich guten Drittligaspielern zusammen, eine Mannschaft wurde jedoch aus diesen hervorragenden Einzelspielern nie.
Die Verantwortlichen reagierten auf die anhaltende Erfolglosigkeit und beurlaubten Frank Leicht. Sein Nachfolger wurde der paderborner „Jahrhundert-Trainer“ Pavel Dotchev.
Mit seiner Erfahrung sollte er nun schaffen, was Frank Leicht mit seiner Frische nicht geschafft hat – den SV Sandhausen zum Aufstieg führen.
Allerdings gelang es auch Dotchev trotz gelegentlicher Lichtblicke wie beim 5:1 gegen Bremen II oder beim 2:1 in Offenbach und seiner unbestrittenen Erfahrung als Trainer nicht, aus der Allstar-Truppe von Frank Leicht eine richtige Mannschaft zu formen.
Dotchevs größter Fehler war wohl die mehr als unnötige Verpflichtung von Jeff Kornetzky, dem 3. Torwart des KSC, welcher den jungen und talentierten Freddy Löhe auf die Bank verdrängte und zum ständigen Unsicherheitsfaktor wurde.
Nun soll es also Gerd Dais richten, der Mann, der den SV Sandhausen von der Oberliga bis in die dritte Liga geführt hat und dann wegen scheinbarer Erfolgslosigkeit entlassen wurde.
Weil sowohl die Verantwortlichen, als auch die Fans den Mund nicht voll genug bekamen, liegt es nun in den Händen des verlorenen Sohnes, den SV Sandhausen vor dem Abstieg zu bewahren und dabei wünsche ich ihm viel Erfolg.
Es bleibt zu hoffen, dass man beim SVS aus den Fehlern gelernt hat, die in dem einen Jahr ohne Dais gemacht wurden.
Dass früher alles besser war, merkt man leider erst, wenn danach alles schlechter wird.
Für euch gibt es nur einen Weg. Mit Anstand absteigen, eine neue Truppe auf die Beine stellen (mit jungen und hungrigen Spielern), einen neuen frischen Trainer verpflichten und wieder aufsteigen ;) . Zuvor solltet ihr allerdings eure Führungsetage ordentlich "durchlüften" :cool !
Ich glaube nicht das Dais das packt. Die Zeit wird ihm davon laufen.
Aber vielleicht habe ich auch keine Ahnung :rolleyes .
Ich glaube nicht das Dais das packt. Die Zeit wird ihm davon laufen.
Aber vielleicht habe ich auch keine Ahnung :rolleyes .
Zitat von Benny2005:
Für euch gibt es nur einen Weg. Mit Anstand absteigen, eine neue Truppe auf die Beine stellen (mit jungen und hungrigen Spielern), einen neuen frischen Trainer verpflichten und wieder aufsteigen ;) . Zuvor solltet ihr allerdings eure Führungsetage ordentlich "durchlüften" :cool !
Ich glaube nicht das Dais das packt. Die Zeit wird ihm davon laufen.
Aber vielleicht habe ich auch keine Ahnung :rolleyes .
Sollte es so kommen, wird das Team mit Anstand absteigen. In der Führungsriege muß eine Person ausgetauscht werden, damit meine ich nicht den Präsi, Fans wissen wen ich meine.
Der Abstieg wird in die Oberliga BW erfolgen, für die Regio Süd wird keine Lizenz beantragt. Ein Neuaufbau wird es zwangsläufig geben, mit welchen Ziel ist ungewiss, dafür müssten zunächst die Rahmenbedingungen ( wie hoch ist der Etat ) abgesteckt werden.
Sollten wir den Klassenerhalt doch noch erreichen, so muß organisatorisch einiges getan werden. Es ist überfällig, einen Sportdirektor ( Ristic ? ) zu installieren. Ein Hauptproblem das wir in den vergangenen Spielzeiten hatten waren die Schnellschüsse bei Spielerverpflichtungen. Es waren zu viele Fehleinkäufe dabei, ständig wurde Unruhe in den Kader gebracht, bestes Beispiel war zuletzt die Verpflichtung von Kornetzky. Es lief ähnlich ab wie letzte Saison. Da wurde vor der Winterpause der gute Kirschbaum für ein halbes Jahr verpflichtet, Michael Gurski geschasst, mit dem Ergebniss, dass Kirschbaum eine Klasse höher ging und Gurski nach Wiesbaden. Unnötig wurde auf einer der wichtigsten Position eine Baustelle aufgetan. Weniger Gegentore kassierten wir trotzdem nicht.
Wie sollen Spieler eine Bindung zum Verein bzw. dem Umfeld bekommen, wenn ihnen ständig vor Augen geführt wird, wie unwichtig sie sind. Man kann argumentieren, sie bekommen jeden Monat ihr Geld, doch sie sollen nicht nur Dienst nach Vorschrift verrichten, sondern mit Spaß und Ehrgeiz, Leidenschaft bei der Sache sein. Mitarbeitermotivation nennt man dies, zu mal die Spieler die Wichtigsten sind und ein gut funktionierendes Mannschaftsgefüge ein zartes Pflänzchen ist, dass gehegt und gepflegt werden will. Bei uns wird dahingehend zu viel Basta Führungspolitik gemacht.
Eigentlich wollte ich nur Bennys Frage/Aussage beantworten, wurde zu einer kleinen Abrechnung, na ja, was soll es, die Warheit darf man schreiben.
P.S. Sollte Dais ebenfalls das Ruder nicht mehr rum reißen können, mit Leicht und Dotchev stehen noch zwei Übungsleiter bis Saisonende auf der Gehaltsliste :D
Für euch gibt es nur einen Weg. Mit Anstand absteigen, eine neue Truppe auf die Beine stellen (mit jungen und hungrigen Spielern), einen neuen frischen Trainer verpflichten und wieder aufsteigen ;) . Zuvor solltet ihr allerdings eure Führungsetage ordentlich "durchlüften" :cool !
Ich glaube nicht das Dais das packt. Die Zeit wird ihm davon laufen.
Aber vielleicht habe ich auch keine Ahnung :rolleyes .
Sollte es so kommen, wird das Team mit Anstand absteigen. In der Führungsriege muß eine Person ausgetauscht werden, damit meine ich nicht den Präsi, Fans wissen wen ich meine.
Der Abstieg wird in die Oberliga BW erfolgen, für die Regio Süd wird keine Lizenz beantragt. Ein Neuaufbau wird es zwangsläufig geben, mit welchen Ziel ist ungewiss, dafür müssten zunächst die Rahmenbedingungen ( wie hoch ist der Etat ) abgesteckt werden.
Sollten wir den Klassenerhalt doch noch erreichen, so muß organisatorisch einiges getan werden. Es ist überfällig, einen Sportdirektor ( Ristic ? ) zu installieren. Ein Hauptproblem das wir in den vergangenen Spielzeiten hatten waren die Schnellschüsse bei Spielerverpflichtungen. Es waren zu viele Fehleinkäufe dabei, ständig wurde Unruhe in den Kader gebracht, bestes Beispiel war zuletzt die Verpflichtung von Kornetzky. Es lief ähnlich ab wie letzte Saison. Da wurde vor der Winterpause der gute Kirschbaum für ein halbes Jahr verpflichtet, Michael Gurski geschasst, mit dem Ergebniss, dass Kirschbaum eine Klasse höher ging und Gurski nach Wiesbaden. Unnötig wurde auf einer der wichtigsten Position eine Baustelle aufgetan. Weniger Gegentore kassierten wir trotzdem nicht.
Wie sollen Spieler eine Bindung zum Verein bzw. dem Umfeld bekommen, wenn ihnen ständig vor Augen geführt wird, wie unwichtig sie sind. Man kann argumentieren, sie bekommen jeden Monat ihr Geld, doch sie sollen nicht nur Dienst nach Vorschrift verrichten, sondern mit Spaß und Ehrgeiz, Leidenschaft bei der Sache sein. Mitarbeitermotivation nennt man dies, zu mal die Spieler die Wichtigsten sind und ein gut funktionierendes Mannschaftsgefüge ein zartes Pflänzchen ist, dass gehegt und gepflegt werden will. Bei uns wird dahingehend zu viel Basta Führungspolitik gemacht.
Eigentlich wollte ich nur Bennys Frage/Aussage beantworten, wurde zu einer kleinen Abrechnung, na ja, was soll es, die Warheit darf man schreiben.
P.S. Sollte Dais ebenfalls das Ruder nicht mehr rum reißen können, mit Leicht und Dotchev stehen noch zwei Übungsleiter bis Saisonende auf der Gehaltsliste :D
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gintaras am 21.02.2011 um 13:05 Uhr bearbeitet
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