Fanszene
31.01.2011 - 16:49 Uhr
@030berlinstand
Hast Du mitbekommen, dass die OK die Spiele in der Coronazeit boykottiert hat obwohl Zuschauer zugelassen waren. Ich habe fast jedes Spiel im Oly zu dieser Zeit sehen können und konnte die Mannschaft unterstützen. Die OK hat sich verweigert.
Die OK dominiert die Kurve. So viel ich gestern gesehen habe, hat man es weitgehend verhindert, dass Leute in den Unterring gehen. Oben konnte man es weniger durchsetzen.
Support aus anderen Regionen des Stadions wird systematisch von der OK nicht aufgenommen, man dominiert den Support. Und angestimmt wird das vom Kapo. Dafür hat er auch die technischen Möglichkeiten (Lautsprecheranlage) von Hertha zur Verfügung.
Meiner Gesundheit zuliebe werde ich die OK lieber nicht persönlich "ankacken". Wir wissen alle, dass in solchen Fällen auch körperliche Gewalt in der OK nicht ausgeschlossen wird (Handyverbot im Kurvenecho).
Ich sehe auch kein Problem damit eine Maßnahme, die von der OK durchgeführt wird zu kritisieren.
Ich habe natürlich die Mannschaft genauso begrüßt wie immer, genauso wie alle anderen Zuschauer auf den Tribünen, die schon da waren.
Hast Du mitbekommen, dass die OK die Spiele in der Coronazeit boykottiert hat obwohl Zuschauer zugelassen waren. Ich habe fast jedes Spiel im Oly zu dieser Zeit sehen können und konnte die Mannschaft unterstützen. Die OK hat sich verweigert.
Die OK dominiert die Kurve. So viel ich gestern gesehen habe, hat man es weitgehend verhindert, dass Leute in den Unterring gehen. Oben konnte man es weniger durchsetzen.
Support aus anderen Regionen des Stadions wird systematisch von der OK nicht aufgenommen, man dominiert den Support. Und angestimmt wird das vom Kapo. Dafür hat er auch die technischen Möglichkeiten (Lautsprecheranlage) von Hertha zur Verfügung.
Meiner Gesundheit zuliebe werde ich die OK lieber nicht persönlich "ankacken". Wir wissen alle, dass in solchen Fällen auch körperliche Gewalt in der OK nicht ausgeschlossen wird (Handyverbot im Kurvenecho).
Ich sehe auch kein Problem damit eine Maßnahme, die von der OK durchgeführt wird zu kritisieren.
Ich habe natürlich die Mannschaft genauso begrüßt wie immer, genauso wie alle anderen Zuschauer auf den Tribünen, die schon da waren.
Ich muss heute mal meinen Dampf über unsere Ultras ablassen.
Mein Kumpel und ich hatten richtig Bock auf einen versöhnlichen Saisonabschluss heute in Wolfsburg. Wir sind Dauerkarteninhaber in der Ostkurve und unterstützen unseren Verein immer. Wenn es Mal nicht läuft, dann wird sich selbstverständlich aufgeregt, kurz danach ist aber wieder gut.
Was aber nicht geht, und das haben die Ultras heute gezeigt, ist es sich über den Verein und das Team zu stellen.
Vor dem Anpfiff gab es die Ansage, dass es heute keinen organisierten Support gibt, weil die Spieler "Absteiger" und "Söldner" sind. Die "Absteiger, Absteiger"-Rufe kamen hauptsächlich von den Ultras. Es wurde gegen Herthaner gepöbelt, welche versucht haben Stimmung zu machen.
Der nächste Punkt ist, dass Pyro für mich in den Block gehört (bei unserer finanziellen Lage sollte es gar nicht gehören). Die Ultras haben heute Raketen und Knallbomben gezündet. Sowas geht nicht!
Dann wurde noch die Toilette komplett zerstört, inklusive rausgerissener Tür - dafür hat man sich gefeiert. Mit einem entwendeten Feuerlöscher wurde auf das Spielfeld gespritzt.
Mich haben auch gemeinsame Hertha&BFC Sticker gestört (das ist aber Geschmackssache).
Immerhin gab es ein halbwegs versöhnliches Ende:
Die Ultras rufen nach dem Spiel der Mannschaft wieder "Absteiger, Absteiger" entgegen. Die restlichen Fans reagieren mit Pfiffen gegen die Ultras und Applaus für die Mannschaft.
Heute ist Hertha abgestiegen (genaugenommen letzte Woche schon) und die Ultras haben auch Anteil daran.
Ha Ho He!
Mein Kumpel und ich hatten richtig Bock auf einen versöhnlichen Saisonabschluss heute in Wolfsburg. Wir sind Dauerkarteninhaber in der Ostkurve und unterstützen unseren Verein immer. Wenn es Mal nicht läuft, dann wird sich selbstverständlich aufgeregt, kurz danach ist aber wieder gut.
Was aber nicht geht, und das haben die Ultras heute gezeigt, ist es sich über den Verein und das Team zu stellen.
Vor dem Anpfiff gab es die Ansage, dass es heute keinen organisierten Support gibt, weil die Spieler "Absteiger" und "Söldner" sind. Die "Absteiger, Absteiger"-Rufe kamen hauptsächlich von den Ultras. Es wurde gegen Herthaner gepöbelt, welche versucht haben Stimmung zu machen.
Der nächste Punkt ist, dass Pyro für mich in den Block gehört (bei unserer finanziellen Lage sollte es gar nicht gehören). Die Ultras haben heute Raketen und Knallbomben gezündet. Sowas geht nicht!
Dann wurde noch die Toilette komplett zerstört, inklusive rausgerissener Tür - dafür hat man sich gefeiert. Mit einem entwendeten Feuerlöscher wurde auf das Spielfeld gespritzt.
Mich haben auch gemeinsame Hertha&BFC Sticker gestört (das ist aber Geschmackssache).
Immerhin gab es ein halbwegs versöhnliches Ende:
Die Ultras rufen nach dem Spiel der Mannschaft wieder "Absteiger, Absteiger" entgegen. Die restlichen Fans reagieren mit Pfiffen gegen die Ultras und Applaus für die Mannschaft.
Heute ist Hertha abgestiegen (genaugenommen letzte Woche schon) und die Ultras haben auch Anteil daran.
Ha Ho He!
Zitat von HerrFoerster
Es ist eine Drehung um 180°. Hertha hat sich früher mal klar gegenüber Hohenschönhausen positioniert, wusste wie der Erfolg des Schiebermeisters zu Stande kam.
Wenn der Verein bzw. die Führung bei der Hertha denkt, sie wären ein gesamtberliner Verein ... ? Es gibt einen großen Teil in dieser Stadt, der die DDR noch erlebt hat und sich erinnert. Die Kehrtwendung bei der Hertha wird wahrgenommen, das kann ich aus persönlicher Erfahrung schreiben.
Zitat von ramos28
I
Mich haben auch gemeinsame Hertha&BFC Sticker gestört (das ist aber Geschmackssache).
I
Mich haben auch gemeinsame Hertha&BFC Sticker gestört (das ist aber Geschmackssache).
Es ist eine Drehung um 180°. Hertha hat sich früher mal klar gegenüber Hohenschönhausen positioniert, wusste wie der Erfolg des Schiebermeisters zu Stande kam.
Wenn der Verein bzw. die Führung bei der Hertha denkt, sie wären ein gesamtberliner Verein ... ? Es gibt einen großen Teil in dieser Stadt, der die DDR noch erlebt hat und sich erinnert. Die Kehrtwendung bei der Hertha wird wahrgenommen, das kann ich aus persönlicher Erfahrung schreiben.
Die Mauer ist seit 23 Jahre Weg. Darf der BFC jetzt nicht mehr Fußball spielen?
Das spielt doch heute keine Rolle mehr wie der BFC Meister geworden ist.
In übrigens was war eure Präsident nochmal in der DDR ?
Klar betrifft euch und ist was ganz anderes . Als wenn Hertha mit ein Verein zusammen arbeitet. Wo kein verantwortlicher von damals noch tätig ist
Mich kotzt es einfach nur wieder an, wie einige ***** en immer noch meinen überall auf Kosten des Vereins die Sau rauslassen zu müssen. Schämt euch und bleibt dem Fußball fern, denn solche ***** en braucht kein Verein.
Habt wenigstens Rückgrat, meldet euch und übernehmt die Kosten für den Mist den ihr ständig verzapft. Auch dieser ganze Mist mit der Pyrotechnik. Ihr ***** en schadet dem Verein mehr als alles andere.
Hoffe das man intern die Namen einzelner herausbekommt und diesen ***** en lebenslang Stadionverbot erteilt und sie finanziell zur Rechenschaft zieht.
Habt wenigstens Rückgrat, meldet euch und übernehmt die Kosten für den Mist den ihr ständig verzapft. Auch dieser ganze Mist mit der Pyrotechnik. Ihr ***** en schadet dem Verein mehr als alles andere.
Hoffe das man intern die Namen einzelner herausbekommt und diesen ***** en lebenslang Stadionverbot erteilt und sie finanziell zur Rechenschaft zieht.
Zitat von RoterKing
Jep Geisterspiele gab es in Deutschland lange nicht mehr. Könnte natürlich daran liegen, dass es diese Art der Bestrafung durch den DFB eigentlich offiziell nicht mehr gibt.
Und für so Ein kleines Scharmützel auch nicht geben wird. Macht es nicht größer als es ist. Morgen kommt bestimmt in der Bild auch ein Artikel, dass Bernstein höchstpersönlich in der Kurve angerufen hat und zum stürmen aufgefordert hat und wenn man könnte würden sie noch ne Verbindung zu der Nacht in Österreich ziehen.
Jep Geisterspiele gab es in Deutschland lange nicht mehr. Könnte natürlich daran liegen, dass es diese Art der Bestrafung durch den DFB eigentlich offiziell nicht mehr gibt.
Und für so Ein kleines Scharmützel auch nicht geben wird. Macht es nicht größer als es ist. Morgen kommt bestimmt in der Bild auch ein Artikel, dass Bernstein höchstpersönlich in der Kurve angerufen hat und zum stürmen aufgefordert hat und wenn man könnte würden sie noch ne Verbindung zu der Nacht in Österreich ziehen.
Ich bin absoluter Fan von Vereinszugehörigkeit und damit verbundenen Cheers, Choreos oder Sonstiges. Das mit Österreich ist vollkommen albern, weißt du aber selbst. Es gibt eben Menschen (wie mich) die glauben, dass Anfeuern auch ohne Gewalt gegen andere möglich ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Tempus am 12.08.2023 um 19:26 Uhr bearbeitet
Was erwartet man von einem Verein, der klare Kante gegen Gewalt setzt? Gersbe k ist noch im Verein und es wird versucht ihn zu rehabilitieren, dann darf man sich doch über sowas nicht wundern. Der Verein ist krank und das Übel steckt sehr tief im Verein, da machen die Fans nahtlos weiter
Zitat von FantasticDan
Knast für einen Faustschlag und Konsequenzen vor dem Gerichtsurteil. Law and Order, Baby!
Knast für einen Faustschlag und Konsequenzen vor dem Gerichtsurteil. Law and Order, Baby!
Knast und Stadionverbot für Hooligans und diese ewigen Störenfriede ja. Und klare Kante gegen Gersbeck, was nicht heißt, Vorverurteilung, sondern zumindest mal richtige Trennung, bis die Sache final ermittelt ist (kein Training auf dem Hertha-Gelände) und keinerlei Äußerungen zur Personalie, auch nicht "sportlich brauchen wir ihn" oder "bislang war er ein guter Junge" o.ä. und schon gar nicht "Rehaversuche" im background, wie man Gersbeck im Falle einer Verurteilung weiterbeschäftigen kann.
Das hat nichts mit Law und Order zu tun, sondern ist gesunder Menschenverstand. Und man muss endlich aufhören, Gewalt zu verharmlosen, oder zu rechtfertigen. "Nur" ein Faustschlag, die Aussage gibt es nicht. Auch mit einem Faustschlag kann man einen anderen töten. Auch ein Faustschlag ist zu viel. Wer gewalttätig ist, fliegt ganz einfach. Zumal es hier nicht "nur" um einen Faustschlag geht. Weder bei Gersbeck, noch bei den neuerlichen Tumulten. Wer mit Feuerwerk und Bengalos auf andere Menschen wirft /schießt, bewegt sich rechtlich mal mindestens "eine Etage" höher.
Ist halt ein Fall der aufwühlt und vielleicht sogar unterschiedliche Ansichten zulässt. Wenn man halbwegs mi geöffneten Augen durchs Leben geht, sehen wir vermutlich mehr Unzufriedenheit und Zerwürfnis in der breiten Mitte der Gesellschaft.
Ich glaube aber daran, dass wir nicht besser fahren und in Zukunft wieder mehr Verständnis füreinander aufbringen wenn wir Gewalt nicht rigoros verurteilen und sie ablehnen. Es wird getrunken oder auch gesoffen oder andere Substanzen genommen, bei einem steigt der Adrenalin, andere verspüren Frust, brauchen Aufmerksamkeit oder sind noch auf der Suche nach was auch immer. Menschen sind natürlich auch menschlich und der eine verspürt Druck und der andere nicht, einer geht so mit einer Herausforderung um, der andere so.
Das kennen wir doch alle und man findet dieses Phänomen, dass jeder seine bestimmten Ventile braucht um mit dem Leben halbwegs gut zurecht zukommen doch auf allen Ebenen der Gesellschaft.
Das heißt aber für mich nicht, dass wir Dinge die außer Kontrolle geraten und Schaden anrichten nicht ablehnen und entsprechend verurteilen sollten.
Machen wir das nämlich nicht, heißen wir es im Umkehrschluss gut und nehmen dieses Verhalten nicht wirklich ernst und tun es als etwas ab, dass ja jeden mal passieren kann. Kann es vielleicht ja auch aber trotzdem muss es entsprechend geahndet werden und eine Rote Linie gezogen werden.
Wenn wir zum Thema Gewalt keine klare Haltung haben und sie durch ein "Kennen wir doch alle" und wer weiß was für Ausflüchte insgeheim tolerieren, brauchen wir uns im gesellschaftlichen Zusammenleben nicht zu wundern, dass sich soviel Frust aufbaut und eine Ellbogen statt eine Miteinander Gesellschaft bei uns existiert.
Hab da jetzt ein wenig ausgeholt aber für mich sind finanzielle Ausgleiche nicht immer das richtige Zeichen, zumindest wenn der Schädiger dann damit davonkommen würde und ein paar Wochen später alles seinen gewohnten Gang geht, weil ja Zeit bekanntlich alle Wunden heilt. Nein ich glaube, dass man so alles nur beim Alten belässt und auch dem Täter nur oberflächlich hilft sein Problem beiseite zu schieben, es sei denn es gibt Auflagen einer Therapie usw.
Trotzdem gibt es ja dann eben noch seinen Club, der Werte vertritt, der seiner Vorbildfunktion nachkommen muss usw. usw. haben wir ja hier alles bereits zur Genüge gelesen. Für mich wäre es daher ein fatales Zeichen, wenn Hertha BSC hier kein klares Statement gegen Gewalt abgeben würde am Ende. Das sie nicht die Marionette vom Boulevard Journalismus sind und sich einem gewissen Druck nicht beugen, finde ich hingegen okay, auch wenn sie es sich dadurch nicht unbedingt leichter machen.
Solange müssen wir halt die Füße stillhalten und hoffen, dass Hertha BSC sich nicht weiterhin verrennt und eben auch da die Bude aufräumt, wo es etwas mehr Aufwand benötigt und auch mal weh tun kann.
Ich glaube aber daran, dass wir nicht besser fahren und in Zukunft wieder mehr Verständnis füreinander aufbringen wenn wir Gewalt nicht rigoros verurteilen und sie ablehnen. Es wird getrunken oder auch gesoffen oder andere Substanzen genommen, bei einem steigt der Adrenalin, andere verspüren Frust, brauchen Aufmerksamkeit oder sind noch auf der Suche nach was auch immer. Menschen sind natürlich auch menschlich und der eine verspürt Druck und der andere nicht, einer geht so mit einer Herausforderung um, der andere so.
Das kennen wir doch alle und man findet dieses Phänomen, dass jeder seine bestimmten Ventile braucht um mit dem Leben halbwegs gut zurecht zukommen doch auf allen Ebenen der Gesellschaft.
Das heißt aber für mich nicht, dass wir Dinge die außer Kontrolle geraten und Schaden anrichten nicht ablehnen und entsprechend verurteilen sollten.
Machen wir das nämlich nicht, heißen wir es im Umkehrschluss gut und nehmen dieses Verhalten nicht wirklich ernst und tun es als etwas ab, dass ja jeden mal passieren kann. Kann es vielleicht ja auch aber trotzdem muss es entsprechend geahndet werden und eine Rote Linie gezogen werden.
Wenn wir zum Thema Gewalt keine klare Haltung haben und sie durch ein "Kennen wir doch alle" und wer weiß was für Ausflüchte insgeheim tolerieren, brauchen wir uns im gesellschaftlichen Zusammenleben nicht zu wundern, dass sich soviel Frust aufbaut und eine Ellbogen statt eine Miteinander Gesellschaft bei uns existiert.
Hab da jetzt ein wenig ausgeholt aber für mich sind finanzielle Ausgleiche nicht immer das richtige Zeichen, zumindest wenn der Schädiger dann damit davonkommen würde und ein paar Wochen später alles seinen gewohnten Gang geht, weil ja Zeit bekanntlich alle Wunden heilt. Nein ich glaube, dass man so alles nur beim Alten belässt und auch dem Täter nur oberflächlich hilft sein Problem beiseite zu schieben, es sei denn es gibt Auflagen einer Therapie usw.
Trotzdem gibt es ja dann eben noch seinen Club, der Werte vertritt, der seiner Vorbildfunktion nachkommen muss usw. usw. haben wir ja hier alles bereits zur Genüge gelesen. Für mich wäre es daher ein fatales Zeichen, wenn Hertha BSC hier kein klares Statement gegen Gewalt abgeben würde am Ende. Das sie nicht die Marionette vom Boulevard Journalismus sind und sich einem gewissen Druck nicht beugen, finde ich hingegen okay, auch wenn sie es sich dadurch nicht unbedingt leichter machen.
Solange müssen wir halt die Füße stillhalten und hoffen, dass Hertha BSC sich nicht weiterhin verrennt und eben auch da die Bude aufräumt, wo es etwas mehr Aufwand benötigt und auch mal weh tun kann.
Zitat von Uckermaerker
Kann mich noch an ein Derby erinnern, wo ich nach dem Spiel auf dem gleichen Gleis stand wie die meisten Unioner und von gegenüber außer Pöbeleien auch ein paar Flaschen geflogen kamen. Das waren auch "normale" Fans. Traurig wie enthemmt einige spätestens unter Alkoholeinfluss werden können.
Zitat von HerrFoerster
Quelle: www.berliner-kurier.de
Die Fans waren auf dem Weg zum Stadtderby, Gedränge in der S-Bahn, die Tür ging auf – plötzlich flog eine Bierflasche ins Gesicht eines Union-Fans. ... Das linke Auge schwer verletzt. Not-OP, fünf Tage Klinik. Bleibende Folgen: Er hat – abhängig von den Lichtverhältnissen – nur noch 50 bis 80 Prozent Sehfähigkeit. ... Lukas R. will nicht bemerkt haben, dass er mit der Flasche traf: „Jedes Abteil der S-Bahn war voll, ich wurde angepöbelt, ich warf die Flasche.“ Nicht gezielt auf eine Person, sondern einfach so – „ich frage mich bis heute, was mich da geritten hat“. Ein gelernter Kfz-Mechatroniker, der noch nie wegen Gewalt aufgefallen ist. R.: „Ich bin ein ganz normaler Hertha-Fan, kein Ultra.“ Nur der Alkohol sei damals ein Problem gewesen, ... .
Da gibt es nur Verlierer. Leider.Kann mich noch an ein Derby erinnern, wo ich nach dem Spiel auf dem gleichen Gleis stand wie die meisten Unioner und von gegenüber außer Pöbeleien auch ein paar Flaschen geflogen kamen. Das waren auch "normale" Fans. Traurig wie enthemmt einige spätestens unter Alkoholeinfluss werden können.
Meine Meinung:
Jeder der Alkohol trinken darf ist ja eigentlich auch alt genug und kann richtig denken. Und wenn jemand weiß das er mit Alkohol nicht klar kommt,einfach nicht trinken.
Mir geht es so auf den keks das so viele, egal bei welcher Straftat sich rausgehen mit unzurechnung usw hab getrunken,hab gekifft oh sorry Richter ich bin immer artig nur diesmal hab ich leider Drogen genommen...
Zitat von videogems
Teilweise ist es wirklich nur noch toxisch mitzulesen.
Zitat von Xron85
Undifferenziertes Bashing jeglicher Art gegen Spieler, Trainer, Fanszene u.s.w. ist doch an der Tagesordnung in den sozialen Medien. Viele nutzen diese einfach nur zum hirnlosen auskotzen. Ein Grund, warum ich nur noch selten dort lese und schreibe. Ein differenzierter Meinungsaustausch auf Augenhöhe kommt nur selten zustande.
Ich verstehe ja, wenn man auch bei einem 5:0 die Fehler anspricht, damit man nicht böse überrascht wird wenn es dann wieder zäher vontatten geht. Aber genauso kann man bei einem 5:0 auch einfach mal genießen. Undifferenziertes Bashing jeglicher Art gegen Spieler, Trainer, Fanszene u.s.w. ist doch an der Tagesordnung in den sozialen Medien. Viele nutzen diese einfach nur zum hirnlosen auskotzen. Ein Grund, warum ich nur noch selten dort lese und schreibe. Ein differenzierter Meinungsaustausch auf Augenhöhe kommt nur selten zustande.
Teilweise ist es wirklich nur noch toxisch mitzulesen.
Ich fand das Spiel heute auch absolut nicht perfekt (Pál hat das mE auch zutreffend analysiert, dass wir diesmal im Vergleich zu Spieltag 1 und 2 neben bspw. einem Karbownik auch einfach Mal eine große Portion Glück hatten).
Aber nach so einem 5:0 sollte der Akzent mE trotzdem nicht auf irgendwelchen müßigen bis erfundenen Nebenkriegsschauplätzen liegen. Man muss sich nur Mal die Pressekonferenz anschauen:
https://www.youtube.com/watch?v=CJSJGMQ-4xc
Herr Zorniger ist hier sichtlich angefasst, wie schlecht seine Mannschaft heute gegen uns angekommen ist. Er hat ja auch schon nach einer guten halben Stunde gewechselt und zum Schluss sogar bewusst Erfahrung eingewechselt, um das Ergebnis zu sichern (damit es nicht noch höher wird)! Spätestens da weiß man, dass mindestens einer der Dárdais seine Arbeit gut gemacht hat und eine Mannschaft mit 2 Dárdais auch deutlich mehr richtig als falsch (wenn die beide solche Pfeifen wären, kann man ein Spiel selbst mit etwas Glück nicht so gewinnen).
Um zurück zur Fanszene zu kommen: Ich hoffe, dass der größte Druck und auch diese feindseligen Kommentare jetzt etwas nachlassen. Übrigens: Auch das Nachtreten gegen Richter oder Demme hilft uns mE mit Blick nach vorne nicht weiter. Diese ganze Negativität sollten wir nach Möglichkeit aus dem System bekommen. Das fällt nach den Jahren aber natürlich allen erstmal schwer.
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