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Fanszene Teil VII

27.01.2017 - 19:06 Uhr
Fanszene Teil VII |#1301
06.03.2018 - 17:35 Uhr
Zitat von turbine
Zitat von soulKSC

Aber fahrlässiges Handeln geht einzig und allein von denjenigen aus, die ein einer Menschenmenge mit Gegenständen hantieren, die die Gesundheit und Versehrtheit anderer aufs Spiel setzen.

Jenau.

Sonst hätten wir ja amerikanische Verhältnisse. Ihr kennt diese schlimmen Vorfälle. Verbrennungen im Mund aufgrund zu heißen Kaffees bei McDonald's. Oder die grobe Fahrlässigkeit eines Herstellers für Wäschetrockner der nicht explizit darauf hinwies, dass ich meine Katze in dem Ding nicht trocken darf.


Aber die Katze von anderen schon.

Hach, Pyrodiskussionen werden auch beim 847. mal nicht langweilig.
Fanszene Teil VII |#1302
06.03.2018 - 17:44 Uhr
Zitat von unkraut-ex

Die Frau mit verbranntem Gesicht die einst mal neben mir im Wildpark saß, fand früher Pyro auch ganz nett.

Aber wie Tina sagt, einfach unsere zweite Mannschaft und die Junioren-Teams auflösen dann hat man genug Kohle um die Strafen zu begleichen. Und die pubertierenden Zünsler dürfen weiterhin ihre Freude haben. Schade dass Ihnen ein Überraschungs-Ei nicht mehr ausreicht, die wären günstiger


Und genau das ist der Punkt! Die Ü-Eier sind seit Jahren einfach zu teuer.. Wie soll man sich das noch leisten?! Dann lieber das Strafen-Ü-Ei vom DFB nach einer Pyroaktion auspacken, da weiß man nie was drin ist und solange man sich nicht erwischen lässt muss man es auch nicht einmal selbst bezahlen. WinWin-Situation oder so ähnlich.

Pyrotechnik ist ein strittiges Thema in der gesamten Gesellschaft. Der neutrale Beobachter wird sich fragen wieso Feuerwerk in eine Menschenmenge gehört, der Fußballanhänger wird es als geschichtsträchtige Tradition ansehen und der normale Stadionbesucher wird sich einer der beiden Seiten anschließen. Solange jeder bereit ist für die Konsequenzen geradezustehen, vor allem Gesundheitsschädigungen Unbeteiligter und die Eier hat nicht unterzutauchen, dann ist mir das Wurst. Da das aber nie der Fall sein wird und der Verbrannte, Opfer einer Straftat durch Unbekannt sein wird, raus mit dem Scheiß aus dem Stadion. Küssend
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Petite_Rosso am 06.03.2018 um 17:45 Uhr bearbeitet
Fanszene Teil VII |#1303
06.03.2018 - 17:44 Uhr
Zitat von turbine

Zitat von soulKSC

Aber fahrlässiges Handeln geht einzig und allein von denjenigen aus, die ein einer Menschenmenge mit Gegenständen hantieren, die die Gesundheit und Versehrtheit anderer aufs Spiel setzen.

Jenau.

Das ist nicht richtig. Es geht ja nicht nur drum stumpf zu benennen, wer die Regel bricht. Das bekommt sogar die Bild Zeitung manchmal hin.

Vielmehr ist es natürlich schon so, dass hier alle Beteiligten Verantwortung tragen. Wenn du eine kommerzielle Veranstaltung durchführst, bist du auch dafür mit verantwortlich, dass die nicht aus dem Ruder läuft und dass dort niemand zu Schaden kommt. Genauso wie ein Staat die Aufgabe hat, seine Bürger zu schützen.

Diese Tatsache außen vor zu lassen und trotzig zu sagen 'aber die haben doch gezündelt' ist genau die fehlende Sachlichkeit, weswegen die Diskussion so müßig ist. Es geht nicht drum am Stammtisch recht zu haben und mit dem Finger auf jemanden zeigen können, sondern Lösungen für bestehende Probleme zu finden. Und ich halte die halbherzige Bekämpfung der aktuellen Situation, die auf diese Art eher einer Duldung gleicht, für fahrlässig im Hinblick auf Unbeteiligte.

Ob eine Legalisierung inklusive Regulierung das Problem löst, weiß ich nicht. Wenn nicht würde aber der Kampf der Kurve gegen Repression bzw. die Ultrabewegung an sich erheblich an Glaubwürdigkeit und an Akzeptanz verlieren. Vor diesem Hintergrund sehe ich durchaus Chancen, das Problem so in den Griff zu bekommen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Botibot am 06.03.2018 um 17:47 Uhr bearbeitet
Fanszene Teil VII |#1304
06.03.2018 - 17:52 Uhr
Zitat von TinaToledo

Hach, Pyrodiskussionen werden auch beim 847. mal nicht langweilig.


Doch.
Fanszene Teil VII |#1305
06.03.2018 - 17:59 Uhr
Ich vermute das es all dieses Spektakel in einigen Jahren nicht mehr geben wird, weil die Lust auf sinnlose Diskussionen irgendwann eine Ende hat und auch die Bereitschaft der Vereine immer wieder Geldstarfen zu bezahlen nicht mehr da sein wird bzw. Verband wie Gesellschaft klare Maßnahmen einfordern.

Dann werden alle meckern das früher alles schöner war und Verantwortung wird noch immer keiner übernehmen wollen für den erfolgten Ausbau technischer Präventionsmaßnahmen und die Verschärfung des Strafkatalogs.
Fanszene Teil VII |#1306
06.03.2018 - 18:45 Uhr
Zitat von Botibot
Zitat von turbine

Zitat von soulKSC

Aber fahrlässiges Handeln geht einzig und allein von denjenigen aus, die ein einer Menschenmenge mit Gegenständen hantieren, die die Gesundheit und Versehrtheit anderer aufs Spiel setzen.

Jenau.

Das ist nicht richtig. Es geht ja nicht nur drum stumpf zu benennen, wer die Regel bricht. Das bekommt sogar die Bild Zeitung manchmal hin.

Vielmehr ist es natürlich schon so, dass hier alle Beteiligten Verantwortung tragen. Wenn du eine kommerzielle Veranstaltung durchführst, bist du auch dafür mit verantwortlich, dass die nicht aus dem Ruder läuft und dass dort niemand zu Schaden kommt. Genauso wie ein Staat die Aufgabe hat, seine Bürger zu schützen.

Diese Tatsache außen vor zu lassen und trotzig zu sagen 'aber die haben doch gezündelt' ist genau die fehlende Sachlichkeit, weswegen die Diskussion so müßig ist. Es geht nicht drum am Stammtisch recht zu haben und mit dem Finger auf jemanden zeigen können, sondern Lösungen für bestehende Probleme zu finden. Und ich halte die halbherzige Bekämpfung der aktuellen Situation, die auf diese Art eher einer Duldung gleicht, für fahrlässig im Hinblick auf Unbeteiligte.

Ob eine Legalisierung inklusive Regulierung das Problem löst, weiß ich nicht. Wenn nicht würde aber der Kampf der Kurve gegen Repression bzw. die Ultrabewegung an sich erheblich an Glaubwürdigkeit und an Akzeptanz verlieren. Vor diesem Hintergrund sehe ich durchaus Chancen, das Problem so in den Griff zu bekommen.


Der Verein trägt die Verantwortung, und die nimmt er spätestens durch das Zahlen der Strafen auch wahr. Und er nimmt diese Verantwortung auch dadurch wahr, dass er die Grundregeln (Stadionordnung) festlegt.

Die halbherzige Bekämpfung ist aber eben dieses Problem, das für alle Beteiligten außer den (fahrlässig) Handelnden unlösbar scheint. Und wenn dann die Kollektiv-Keule kommt, war es (zurecht) ja auch wieder nichts.

Wenn ich den Verein durch Fehlverhalten in eine Situation zwinge, von der ich ausgehen müsste, dass die einzige logische Konsequenz mein mir selbst gestecktes Ziel ist, dann ist das übrigens ideologisch. Wobei ich auch darüber nicht sicher bin - wie du ja bereits sagtest, ob eine Legalisierung/Regulierung das Problem lösen würde, steht nochmal auf einer anderen Karte.

Rechtsprechung ist übrigens nichts anderes, als das was du als "Stammtisch"-Verhalten bezeichnet hast. Es geht herauszufinden, wer Recht hat, und denjenigen, der im Unrecht ist, für das Unrecht zu bestrafen. Und natürlich wird es auch immer Vergleichsurteile geben.

Ich glaube auch, dass wir mit unseren Vorstellungen gar nicht so weit voneinander entfernt liegen, wir schauen nur jeweils von der anderen Seite drauf.

Ich möchte nur insgesamt dennoch auf eine Grundfrage hinweisen, und dafür nutze ich nun absichtlich ein wenig Polemik: Wenn bei mir im Dorf einer eine Lichtershow abhalten soll, und ich als Verantwortlicher derjenige bin, der entscheidet, wer das durchführen darf, dann wähle ich sicher jemanden, der mir als verantwortungsbewusst, umsichtig und im Zweifel vorsichtig bekannt ist, und nicht Bauer Harry, der in seinem Holzschuppen auch schon immer mit den China-Böllern rumgeschmissen hat (und zum Glück ist ja nie was passiert).

•     •     •

Nur der KSC!

Bei allem Respekt: Ich verstehe mehr vom Fußball als die meisten hier. Ambitioniert und intellektuell überlegen. Richtig gestandener Typ. Und was bringt uns das jetzt in der Rückrunde?
Fanszene Teil VII |#1307
06.03.2018 - 18:55 Uhr
Zitat von soulKSC
Zitat von Botibot

Zitat von turbine

Zitat von soulKSC

Aber fahrlässiges Handeln geht einzig und allein von denjenigen aus, die ein einer Menschenmenge mit Gegenständen hantieren, die die Gesundheit und Versehrtheit anderer aufs Spiel setzen.

Jenau.

Das ist nicht richtig. Es geht ja nicht nur drum stumpf zu benennen, wer die Regel bricht. Das bekommt sogar die Bild Zeitung manchmal hin.

Vielmehr ist es natürlich schon so, dass hier alle Beteiligten Verantwortung tragen. Wenn du eine kommerzielle Veranstaltung durchführst, bist du auch dafür mit verantwortlich, dass die nicht aus dem Ruder läuft und dass dort niemand zu Schaden kommt. Genauso wie ein Staat die Aufgabe hat, seine Bürger zu schützen.

Diese Tatsache außen vor zu lassen und trotzig zu sagen 'aber die haben doch gezündelt' ist genau die fehlende Sachlichkeit, weswegen die Diskussion so müßig ist. Es geht nicht drum am Stammtisch recht zu haben und mit dem Finger auf jemanden zeigen können, sondern Lösungen für bestehende Probleme zu finden. Und ich halte die halbherzige Bekämpfung der aktuellen Situation, die auf diese Art eher einer Duldung gleicht, für fahrlässig im Hinblick auf Unbeteiligte.

Ob eine Legalisierung inklusive Regulierung das Problem löst, weiß ich nicht. Wenn nicht würde aber der Kampf der Kurve gegen Repression bzw. die Ultrabewegung an sich erheblich an Glaubwürdigkeit und an Akzeptanz verlieren. Vor diesem Hintergrund sehe ich durchaus Chancen, das Problem so in den Griff zu bekommen.


Der Verein trägt die Verantwortung, und die nimmt er spätestens durch das Zahlen der Strafen auch wahr. Und er nimmt diese Verantwortung auch dadurch wahr, dass er die Grundregeln (Stadionordnung) festlegt.

Die halbherzige Bekämpfung ist aber eben dieses Problem, das für alle Beteiligten außer den (fahrlässig) Handelnden unlösbar scheint. Und wenn dann die Kollektiv-Keule kommt, war es (zurecht) ja auch wieder nichts.

Wenn ich den Verein durch Fehlverhalten in eine Situation zwinge, von der ich ausgehen müsste, dass die einzige logische Konsequenz mein mir selbst gestecktes Ziel ist, dann ist das übrigens ideologisch. Wobei ich auch darüber nicht sicher bin - wie du ja bereits sagtest, ob eine Legalisierung/Regulierung das Problem lösen würde, steht nochmal auf einer anderen Karte.

Rechtsprechung ist übrigens nichts anderes, als das was du als "Stammtisch"-Verhalten bezeichnet hast. Es geht herauszufinden, wer Recht hat, und denjenigen, der im Unrecht ist, für das Unrecht zu bestrafen. Und natürlich wird es auch immer Vergleichsurteile geben.

Ich glaube auch, dass wir mit unseren Vorstellungen gar nicht so weit voneinander entfernt liegen, wir schauen nur jeweils von der anderen Seite drauf.

Ich möchte nur insgesamt dennoch auf eine Grundfrage hinweisen, und dafür nutze ich nun absichtlich ein wenig Polemik: Wenn bei mir im Dorf einer eine Lichtershow abhalten soll, und ich als Verantwortlicher derjenige bin, der entscheidet, wer das durchführen darf, dann wähle ich sicher jemanden, der mir als verantwortungsbewusst, umsichtig und im Zweifel vorsichtig bekannt ist, und nicht Bauer Harry, der in seinem Holzschuppen auch schon immer mit den China-Böllern rumgeschmissen hat (und zum Glück ist ja nie was passiert).


Richtig, jeder Harry wird bei einer Regelung nicht an die Zündschnur gelassen werden. Kontrollierte Pyro wird schon etwas haben von Mentholzigarette im Raucherabteil nach Vorlage des Personalausweises.
Fanszene Teil VII |#1308
06.03.2018 - 20:47 Uhr
Zitat von soulKSC

Der Verein trägt die Verantwortung, und die nimmt er spätestens durch das Zahlen der Strafen auch wahr. Und er nimmt diese Verantwortung auch dadurch wahr, dass er die Grundregeln (Stadionordnung) festlegt.
...
Rechtsprechung ist übrigens nichts anderes, als das was du als "Stammtisch"-Verhalten bezeichnet hast. Es geht herauszufinden, wer Recht hat, und denjenigen, der im Unrecht ist, für das Unrecht zu bestrafen. Und natürlich wird es auch immer Vergleichsurteile geben.


Wenn der Verein die Strafen zahlt, nimmt er aber nur seine Verantwortung als Angeklagter war.
Und wenn er nur entscheidet, wer die Regelverstöße begeht, dann tritt er nur als Richter auf.

Eine Schwierigkeit bei dem Ganzen ist aber, dass es keine echte Gewaltenteilung gibt. Der Verein ist Gesetzgebung, ausführende Gewalt und Justiz in einem, (ähnlich wie die Verbände, denen er angehört. )
Das heißt er macht die Regeln, er setzt sie durch und er verhängt die Strafen. Und er ist zudem indirekt auch noch selbst der Verursacher der Regelverstöße. Denn -auch wenn Du das gerne trennst- die Fans/Ultras sind gewollter und erwünschter Teil des Vereins. Und zwar obwohl sie ihm durch bestimmte Handlungen auch von Zeit zu Zeit schaden.

Ich glaube, dass diese Gemengelage einen inneren Interessenskonflikt hervorruft, der letztlich auch zu dem inkonsequenten und teilweise zögerlichem Handeln führt, das man im Umgang mit Pyrotechnik im Stadion beobachten kann. Denn eins ist klar: wenn DFL, DFB und die Vereine ernst machen würden, hätten die Ultras in ihrer jetzigen Form über kurz oder lang keine Chance. Wünschenswert ist das aber selbstredend für keine der Parteien.

Darum, und das ist mein Punkt, hat der Verein eben sehr viel mehr Verantwortung, als nur seine Strafe zu zahlen und auch mehr als nur bestehende Regeln durchzusetzen. Er muss abwägen, mit welchen Regeln, er seinem Ziel am nächsten kommt, oder besser, mit welchen Regeln er seinen miteinander konkurrierenden Zielen näher kommt und wie er sie miteinander vereinbaren möchte (z.B. Fanglück und Stimmung versus Sicherheit). Und auch mit welchen Mitteln er die Regeln durchsetzt oder es auf der anderen Seite ein Stück weit duldet und erst ab einem bestimmten Punkt sanktioniert.

Dazu reicht es nicht blind Regeln aufzustellen und damit dann auch noch inkonsequent umzugehen. Es reicht nicht mal, nur einen Kompromiss zu finden. Funktionieren wird es langfristig nur, wenn alle Seiten einen Konsens finden, mit dem sie auch leben können. Und dieser ist nun mal über die Legalisierung am ehesten zu finden, da man mithilfe entsprechender Regulierungen beiden Zielen Rechnung tragen kann. Auch wenn es keine Garantie gibt, dass so eine Lösung klappt, der bisherige Weg ist auf jeden Fall nur ein Holzweg.

Und was man auch mit einbeziehen sollte, sind technische Ideen, wie die kalte Fackel o.ä. Ich bin mir insgesamt doch recht sicher, dass wo ein Wille ist, letztlich auch ein Weg gefunden werden kann. Nur müssen dafür beide Seiten dialogfähig sein, was sie beide nicht immer waren.


Zitat von soulKSC

Wenn ich den Verein durch Fehlverhalten in eine Situation zwinge, von der ich ausgehen müsste, dass die einzige logische Konsequenz mein mir selbst gestecktes Ziel ist, dann ist das übrigens ideologisch.
...
Ich möchte nur insgesamt dennoch auf eine Grundfrage hinweisen, und dafür nutze ich nun absichtlich ein wenig Polemik: Wenn bei mir im Dorf einer eine Lichtershow abhalten soll, und ich als Verantwortlicher derjenige bin, der entscheidet, wer das durchführen darf, dann wähle ich sicher jemanden, der mir als verantwortungsbewusst, umsichtig und im Zweifel vorsichtig bekannt ist, und nicht Bauer Harry, der in seinem Holzschuppen auch schon immer mit den China-Böllern rumgeschmissen hat (und zum Glück ist ja nie was passiert).


Was nicht weiter hilft, aber oft (auch von mir) getan wird ist zu moralisieren auf der einen Seite und zu ideologisieren auf der anderen Seite. Also das typisch "No Pyro no Party" gegen "Ultras raus, die schaden dem Verein". Auf dieser Ebene spielt sich die Diskussion leider oft ab.

Es hilft einfach nicht, die Ultras mit Dorfdeppen gleichzusetzen. Weil die Aussage so pauschal schlicht nicht stimmt. Aber auch, weil man auf dieser Ebene der Lösung nicht näher kommt. Umgekehrt reicht es nicht, die Show geil zu finden, was sicherlich viele tun. Eben weil der Einwand von Unkraut-ex (die Gefährdung Umstehender) nicht wegdiskutiert werden kann.

Aber in der Diskussion hier im Forum spielen Emotionen eben auch eine Rolle, ebenso wie Überspitzungen und die Freude an kontroversen Formulierungen, so dass man sich nicht immer die Zeit nimmt und nicht immer die Lust hat, alles im Detail auszuführen und abzuwägen. Darunter leidet dann aber die Qualität des Meinungsaustausch, dessen muss man sich bewusst sein.

Unterm Strich hoffe ich, dass der Dialog zwischen Fans und den Vereinen/Verbänden wieder aufgenommen wird und man neue Richtungen einschlägt. Repression auf der einen und Revolution auf der anderen Seite bringen nichts. Ein veritables Feuerwerk in Eigenregie in Verbindung mit dem nötigen Maß an Sicherheit mit Eigenverantwortung, wäre für mich die Königslösung und wichtiger Grund, um mit Freude und gutem Gefühl ins Stadion zu gehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Botibot am 06.03.2018 um 21:08 Uhr bearbeitet
Fanszene Teil VII |#1309
06.03.2018 - 22:21 Uhr
Auch mal interessant zu lesen, was selbst bei Einhaltung aller Vorschriften passieren kann:

https://www.rockantenne.de/musik/specials/die-schlimmsten-pyro-unfaelle-der-rock-stars

Und Apropos Andrea Berg...

https://m.focus.de/kultur/musik/zwischenfall-auf-konzert-unfall-mit-pyro-technik-buehnenfeuer-verbrennt-andrea-bergs-haut-schwer_id_5738404.html
Fanszene Teil VII |#1310
06.03.2018 - 22:45 Uhr
Wie wollen die Befürworter eigentlich folgende Gefahren für Unbeteiligte beseitigen:
-Brandverletzungen
-Einatmen des Rauchs
-Knalltrauma

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