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Domenico Tedesco
Geburtsdatum 12.09.1985
Alter 40
Nat. Italien  Italien
Funktion Trainer
Akt. Verein FC Bologna

Domenico Tedesco [ehem. Trainer]

09.06.2017 - 17:52 Uhr
Domenico Tedesco [ehem. Trainer] |#601
11.09.2017 - 07:54 Uhr
Zitat von mannibender_93
Zitat von BWG

Zitat von mannibender_93

Zitat von Weedy-Gonzalez

Zitat von mannibender_93

In der Tat eine gute PK (beidseitig). Ich bin aber noch etwas verwundert ob der Aussagen bei 1:53...

Er sagt selbst, dass man keinen Zugriff mehr hatte und das zweite Gegentor nur eine Frage der Zeit war und eine Umstellung allein nicht gereicht hat, weil "gewisse Themen" durch eine taktische Umstellung nicht in den Griff zu bekommen seien, weil sie "tiefgründiger" sind. Im weiteren Verlauf sagt er dann, dass man in der Halbzeit nochmal taktisch umgestellt habe und sagt später, dass die Halbzeit ausgereicht habe, um die Passivität abzulegen, sprich mit der Halbzeitansprache. Jetzt frage ich mich aber: Was genau ist denn daran tiefgründig? Anscheinend war das ja von Beginn an das Vorhaben des Trainerteams, aktiver zu agieren (Stichwort Stellen/Druck ausüben/Rennen, was er kurz erläutert).

Hat das Team den Matchplan nicht verstanden und musste man ihn in der Halbzeit dann neu erklären? Versteht mich nicht falsch, ich hab ja selbst gesehen, dass es in der zweiten Halbzeit besser lief (natürlich auch dem frühen 2:1 geschuldet), aber ich kann nicht ganz nachvollziehen, was genau denn in der Halbzeit angesprochen wurde, was so tiefgründig war, dass man es nicht innerhalb der ersten HZ schon hätte vermitteln können. Zumal dasselbe ja gegen Hannover der Fall war und man es da eben nicht in den Griff bekommen hat.


So wie ich es verstanden habe meint er die richtige entscheidungsfindung, das Erkennen des timings / des moments, wann ein Spieler voll pressen soll und wann nicht, scheint lediglich ne kopfsache zu sein die er als Trainer lösen muss. Er erklärt es mMn an dem Beispiel Meyer zwischen den zeilen. Meyer hat es sich aufgrund der trainingsleistung verdient zu spielen, musste aber in der Halbzeit raus weil er bzgl des pressings falsche Entscheidungen getroffen hat. Mit tiefgründig wird er wahrscheinlich eine kopfsache bei dem ein oder anderen meinen denn sowas kannst du nicht einfach durch ne taktische Umstellung ändern.


Das kann gut sein, ja. Nur zu gerne würde ich in solchen Spielen mal Mäuschen spielen in der Kabine zur HZ. cool

Ich will Tedesco hier nichts unterstellen, aber es ist natürlich auch einfach, sich nach dem Spiel hinzustellen und zu sagen, es habe (einzig und alleine) an der Ansprache gelegen, dass seine Mannschaft das dann besser im Griff hatte, nachdem sie dann innerhalb von drei Minuten das Spiel quasi entschieden hat. Aber juckt im Endeffekt ja auch niemanden, wer gewinnt, hat recht. zwinker


Das hat er überhaupt nicht gesagt.
Es wurde gefragt, wie lange es dauern würde, bis diese Passivität, die nach dem ersten Tor zu sehen war, abzulegen ist. Darauf die Antwort, 15 Minuten, eine Halbzeitansprache.
Er hat mit keinem Wort erwähnt, was du hier natürlich unterstellst, dass es an der Ansprache gelegen hätte, dass das Spiel gewonnen wurde.
Da hätte er auch die beiden frühen Wechsel erwähnen können, die durchaus mutig und eine Reaktion auf die erste Halbzeit waren. Hat er aber auch nicht.

Danach führt er doch aus, warum es tiefgründiger ist und bestätigt das auch noch auf Nachfrage. Hast du das nicht mitbekommen? Die Passivität wäre durch taktische Umstellungen nicht abzulegen, sondern das läge tiefgründiger und dann führt er fast zwei Minuten aus, dass es an der Zweikampftechnik und -taktik liegt.
Das ist doch tatsächlich komplex wie er es ausführt.


Und du meinst nicht, dass die abgelegte Passivität dazu geführt hat, dass ihr das Spiel gewonnen habt?


Wenn du findest, dass sich alles auf ja oder nein reduzieren lässt, dann beantworte mir doch bitte hier in der Kürze die hypothetische Frage, ob du aufgehört hast, deinen schwulen Freund zu schlagen.
Domenico Tedesco [ehem. Trainer] |#602
11.09.2017 - 08:00 Uhr
Zitat von BWG
Zitat von mannibender_93

Zitat von BWG

Zitat von mannibender_93

Zitat von Weedy-Gonzalez

Zitat von mannibender_93

In der Tat eine gute PK (beidseitig). Ich bin aber noch etwas verwundert ob der Aussagen bei 1:53...

Er sagt selbst, dass man keinen Zugriff mehr hatte und das zweite Gegentor nur eine Frage der Zeit war und eine Umstellung allein nicht gereicht hat, weil "gewisse Themen" durch eine taktische Umstellung nicht in den Griff zu bekommen seien, weil sie "tiefgründiger" sind. Im weiteren Verlauf sagt er dann, dass man in der Halbzeit nochmal taktisch umgestellt habe und sagt später, dass die Halbzeit ausgereicht habe, um die Passivität abzulegen, sprich mit der Halbzeitansprache. Jetzt frage ich mich aber: Was genau ist denn daran tiefgründig? Anscheinend war das ja von Beginn an das Vorhaben des Trainerteams, aktiver zu agieren (Stichwort Stellen/Druck ausüben/Rennen, was er kurz erläutert).

Hat das Team den Matchplan nicht verstanden und musste man ihn in der Halbzeit dann neu erklären? Versteht mich nicht falsch, ich hab ja selbst gesehen, dass es in der zweiten Halbzeit besser lief (natürlich auch dem frühen 2:1 geschuldet), aber ich kann nicht ganz nachvollziehen, was genau denn in der Halbzeit angesprochen wurde, was so tiefgründig war, dass man es nicht innerhalb der ersten HZ schon hätte vermitteln können. Zumal dasselbe ja gegen Hannover der Fall war und man es da eben nicht in den Griff bekommen hat.


So wie ich es verstanden habe meint er die richtige entscheidungsfindung, das Erkennen des timings / des moments, wann ein Spieler voll pressen soll und wann nicht, scheint lediglich ne kopfsache zu sein die er als Trainer lösen muss. Er erklärt es mMn an dem Beispiel Meyer zwischen den zeilen. Meyer hat es sich aufgrund der trainingsleistung verdient zu spielen, musste aber in der Halbzeit raus weil er bzgl des pressings falsche Entscheidungen getroffen hat. Mit tiefgründig wird er wahrscheinlich eine kopfsache bei dem ein oder anderen meinen denn sowas kannst du nicht einfach durch ne taktische Umstellung ändern.


Das kann gut sein, ja. Nur zu gerne würde ich in solchen Spielen mal Mäuschen spielen in der Kabine zur HZ. cool

Ich will Tedesco hier nichts unterstellen, aber es ist natürlich auch einfach, sich nach dem Spiel hinzustellen und zu sagen, es habe (einzig und alleine) an der Ansprache gelegen, dass seine Mannschaft das dann besser im Griff hatte, nachdem sie dann innerhalb von drei Minuten das Spiel quasi entschieden hat. Aber juckt im Endeffekt ja auch niemanden, wer gewinnt, hat recht. zwinker


Das hat er überhaupt nicht gesagt.
Es wurde gefragt, wie lange es dauern würde, bis diese Passivität, die nach dem ersten Tor zu sehen war, abzulegen ist. Darauf die Antwort, 15 Minuten, eine Halbzeitansprache.
Er hat mit keinem Wort erwähnt, was du hier natürlich unterstellst, dass es an der Ansprache gelegen hätte, dass das Spiel gewonnen wurde.
Da hätte er auch die beiden frühen Wechsel erwähnen können, die durchaus mutig und eine Reaktion auf die erste Halbzeit waren. Hat er aber auch nicht.

Danach führt er doch aus, warum es tiefgründiger ist und bestätigt das auch noch auf Nachfrage. Hast du das nicht mitbekommen? Die Passivität wäre durch taktische Umstellungen nicht abzulegen, sondern das läge tiefgründiger und dann führt er fast zwei Minuten aus, dass es an der Zweikampftechnik und -taktik liegt.
Das ist doch tatsächlich komplex wie er es ausführt.


Und du meinst nicht, dass die abgelegte Passivität dazu geführt hat, dass ihr das Spiel gewonnen habt?


Wenn du findest, dass sich alles auf ja oder nein reduzieren lässt, dann beantworte mir doch bitte hier in der Kürze die hypothetische Frage, ob du aufgehört hast, deinen schwulen Freund zu schlagen.


Hahahahaha....Geil!!!stark So kann mein Arbeitstag gerne losgehen-made my day!
Domenico Tedesco [ehem. Trainer] |#603
11.09.2017 - 08:02 Uhr
Zitat von BWG
Zitat von mannibender_93

Zitat von BWG

Zitat von mannibender_93

Zitat von Weedy-Gonzalez

Zitat von mannibender_93

In der Tat eine gute PK (beidseitig). Ich bin aber noch etwas verwundert ob der Aussagen bei 1:53...

Er sagt selbst, dass man keinen Zugriff mehr hatte und das zweite Gegentor nur eine Frage der Zeit war und eine Umstellung allein nicht gereicht hat, weil "gewisse Themen" durch eine taktische Umstellung nicht in den Griff zu bekommen seien, weil sie "tiefgründiger" sind. Im weiteren Verlauf sagt er dann, dass man in der Halbzeit nochmal taktisch umgestellt habe und sagt später, dass die Halbzeit ausgereicht habe, um die Passivität abzulegen, sprich mit der Halbzeitansprache. Jetzt frage ich mich aber: Was genau ist denn daran tiefgründig? Anscheinend war das ja von Beginn an das Vorhaben des Trainerteams, aktiver zu agieren (Stichwort Stellen/Druck ausüben/Rennen, was er kurz erläutert).

Hat das Team den Matchplan nicht verstanden und musste man ihn in der Halbzeit dann neu erklären? Versteht mich nicht falsch, ich hab ja selbst gesehen, dass es in der zweiten Halbzeit besser lief (natürlich auch dem frühen 2:1 geschuldet), aber ich kann nicht ganz nachvollziehen, was genau denn in der Halbzeit angesprochen wurde, was so tiefgründig war, dass man es nicht innerhalb der ersten HZ schon hätte vermitteln können. Zumal dasselbe ja gegen Hannover der Fall war und man es da eben nicht in den Griff bekommen hat.


So wie ich es verstanden habe meint er die richtige entscheidungsfindung, das Erkennen des timings / des moments, wann ein Spieler voll pressen soll und wann nicht, scheint lediglich ne kopfsache zu sein die er als Trainer lösen muss. Er erklärt es mMn an dem Beispiel Meyer zwischen den zeilen. Meyer hat es sich aufgrund der trainingsleistung verdient zu spielen, musste aber in der Halbzeit raus weil er bzgl des pressings falsche Entscheidungen getroffen hat. Mit tiefgründig wird er wahrscheinlich eine kopfsache bei dem ein oder anderen meinen denn sowas kannst du nicht einfach durch ne taktische Umstellung ändern.


Das kann gut sein, ja. Nur zu gerne würde ich in solchen Spielen mal Mäuschen spielen in der Kabine zur HZ. cool

Ich will Tedesco hier nichts unterstellen, aber es ist natürlich auch einfach, sich nach dem Spiel hinzustellen und zu sagen, es habe (einzig und alleine) an der Ansprache gelegen, dass seine Mannschaft das dann besser im Griff hatte, nachdem sie dann innerhalb von drei Minuten das Spiel quasi entschieden hat. Aber juckt im Endeffekt ja auch niemanden, wer gewinnt, hat recht. zwinker


Das hat er überhaupt nicht gesagt.
Es wurde gefragt, wie lange es dauern würde, bis diese Passivität, die nach dem ersten Tor zu sehen war, abzulegen ist. Darauf die Antwort, 15 Minuten, eine Halbzeitansprache.
Er hat mit keinem Wort erwähnt, was du hier natürlich unterstellst, dass es an der Ansprache gelegen hätte, dass das Spiel gewonnen wurde.
Da hätte er auch die beiden frühen Wechsel erwähnen können, die durchaus mutig und eine Reaktion auf die erste Halbzeit waren. Hat er aber auch nicht.

Danach führt er doch aus, warum es tiefgründiger ist und bestätigt das auch noch auf Nachfrage. Hast du das nicht mitbekommen? Die Passivität wäre durch taktische Umstellungen nicht abzulegen, sondern das läge tiefgründiger und dann führt er fast zwei Minuten aus, dass es an der Zweikampftechnik und -taktik liegt.
Das ist doch tatsächlich komplex wie er es ausführt.


Und du meinst nicht, dass die abgelegte Passivität dazu geführt hat, dass ihr das Spiel gewonnen habt?


Wenn du findest, dass sich alles auf ja oder nein reduzieren lässt, dann beantworte mir doch bitte hier in der Kürze die hypothetische Frage, ob du aufgehört hast, deinen schwulen Freund zu schlagen.


Ich weiß gerade nicht wirklich, was dein Problem mit mir ist, vielleicht ists auch einfach der Montagmorgen. Ich habe mich im obigen Verlauf mit einem anderen User schon konstruktiv darüber ausgetauscht, dass Tedesco in der Halbzeit vermutlich taktische Dinge angesprochen und geändert hat, die man auf dem Rasen noch nicht umswitchen konnte.

Daraufhin habe ich jetzt lediglich gesagt, dass es natürlich immer schwierig zu beurteilen ist (für einen Außenstehenden, dazu zähle ich mich mal), ob es jetzt wirklich (allein) die Ansprache war, die das Spiel wieder auf den richtigen Weg geführt hat. Wir sind uns hier wohl einig, dass die Passivität im ersten Durchgang absolut Grütze war und das Ablegen ebenjener dazu beigetragen hat, dass ihr das Spiel noch drehen konntet. Was genau ist dann also - falls du diese These unterstützt, wenn nicht, woran lag es denn für dich? - so verwerflich daran, zu behaupten, dass Tedesco primär seine Ansprache als den Schlüssel zum Erfolg ansieht?
Domenico Tedesco [ehem. Trainer] |#604
11.09.2017 - 08:12 Uhr
Zitat von mannibender_93

Daraufhin habe ich jetzt lediglich gesagt, dass es natürlich immer schwierig zu beurteilen ist (für einen Außenstehenden, dazu zähle ich mich mal), ob es jetzt wirklich (allein) die Ansprache war, die das Spiel wieder auf den richtigen Weg geführt hat. Wir sind uns hier wohl einig, dass die Passivität im ersten Durchgang absolut Grütze war und das Ablegen ebenjener dazu beigetragen hat, dass ihr das Spiel noch drehen konntet. Was genau ist dann also - falls du diese These unterstützt, wenn nicht, woran lag es denn für dich? - so verwerflich daran, zu behaupten, dass Tedesco primär seine Ansprache als den Schlüssel zum Erfolg ansieht?

Es ist schwer zu beurteilen, ob es der einzige Grund war. Den Doppelschlag nach der Halbzeit kann man so nicht planen und war vielleicht nicht direkt Ergebnis der Ansprache, jedoch war die zweite Halbzeit spielerisch deutlich besser. So kann man schon davon sprechen, dass seine Ansprache und die Umstellungen eine klare Wirkung erzielt haben. Wenn nicht direkt nach der Halbzeit, wären die Tore mit Sicherheit später gefallen. Die präzisen Aussagen sprechen auch für sich. Er hat sich ja nicht auf ein 'Meine Ansage war geil' beschränkt.

•     •     •

// Blau und Weiß ein Leben lang \\
Domenico Tedesco [ehem. Trainer] |#605
11.09.2017 - 08:21 Uhr
Zitat von prollister
Zitat von mannibender_93

Daraufhin habe ich jetzt lediglich gesagt, dass es natürlich immer schwierig zu beurteilen ist (für einen Außenstehenden, dazu zähle ich mich mal), ob es jetzt wirklich (allein) die Ansprache war, die das Spiel wieder auf den richtigen Weg geführt hat. Wir sind uns hier wohl einig, dass die Passivität im ersten Durchgang absolut Grütze war und das Ablegen ebenjener dazu beigetragen hat, dass ihr das Spiel noch drehen konntet. Was genau ist dann also - falls du diese These unterstützt, wenn nicht, woran lag es denn für dich? - so verwerflich daran, zu behaupten, dass Tedesco primär seine Ansprache als den Schlüssel zum Erfolg ansieht?

Es ist schwer zu beurteilen, ob es der einzige Grund war. Den Doppelschlag nach der Halbzeit kann man so nicht planen und war vielleicht nicht direkt Ergebnis der Ansprache, jedoch war die zweite Halbzeit spielerisch deutlich besser. So kann man schon davon sprechen, dass seine Ansprache und die Umstellungen eine klare Wirkung erzielt haben. Wenn nicht direkt nach der Halbzeit, wären die Tore mit Sicherheit später gefallen. Die präzisen Aussagen sprechen auch für sich. Er hat sich ja nicht auf ein 'Meine Ansage war geil' beschränkt.


Jo, das stimmt. Habe es oben ja bewusst etwas überspitzt formuliert und nicht gesagt, dass er meint, das Spiel allein gewonnen zu haben. Die Antwort auf die Frage, wie lange so ein Prozess denn dauert, sprich dieses "15 Minuten", war sicherlich auch bewusst so dahergesagt. Er weiß natürlich selbst, dass so eine elementare Sache nicht in 15 Minuten komplett erklärt oder erlernt werden kann, aber das war dann vermutlich die Feinjustierung, die am Ende des Tages möglicherweise einen großen Anteil am Sieg hatte. daumen-hoch
Domenico Tedesco [ehem. Trainer] |#606
11.09.2017 - 08:21 Uhr
Zitat von mannibender_93


Ich weiß gerade nicht wirklich, was dein Problem mit mir ist, vielleicht ists auch einfach der Montagmorgen. Ich habe mich im obigen Verlauf mit einem anderen User schon konstruktiv darüber ausgetauscht, dass Tedesco in der Halbzeit vermutlich taktische Dinge angesprochen und geändert hat, die man auf dem Rasen noch nicht umswitchen konnte.

Daraufhin habe ich jetzt lediglich gesagt, dass es natürlich immer schwierig zu beurteilen ist (für einen Außenstehenden, dazu zähle ich mich mal), ob es jetzt wirklich (allein) die Ansprache war, die das Spiel wieder auf den richtigen Weg geführt hat. Wir sind uns hier wohl einig, dass die Passivität im ersten Durchgang absolut Grütze war und das Ablegen ebenjener dazu beigetragen hat, dass ihr das Spiel noch drehen konntet. Was genau ist dann also - falls du diese These unterstützt, wenn nicht, woran lag es denn für dich? - so verwerflich daran, zu behaupten, dass Tedesco primär seine Ansprache als den Schlüssel zum Erfolg ansieht?


Ich habe kein Problem mit dir.
Deine Behauptung stimmt aber schlichtweg nicht.
Tedesco hat nicht behauptet, dass er seine Ansprache primär als Schlüssel zum Erfolg ansah.

Er hat ausgeführt, dass bloße taktische Umstellungen da nicht reichen, um dieser Passivität zu begegnen, sondern dass das Problem komplexer sei.
Damit war gemeint und ist der PK nach dem Spiel auch unschwer zu entnehmen, dass er während der ersten Halbzeit wenig Einfluss auf die Entwicklung nehmen konnte, da das Problem eben nicht daran lag, dass man einfach wieder engagierte in die Zweikämpfe hätte gehen müssen oder - meine Interpretation - z. B. die Halbräume besser zu besetzen.

Er sah das Problem in der Art der Zweikampfführung und das kann man auch nach meinem Dafürhalten nicht während des Spiels coachen, das ist tatsächlich komplex und um das zu korrigieren benötigt es tatsächlich eine Halbzeitansprache.
In der kann man nur bereits Angesprochenes wieder in Erinnerung rufen und darauf hinweisen, wie man es besser machen kann. Er hat erstaunlich ausführlich für eine PK erklärt, wo er das Problem sah und warum man nicht einfach, wenn es sich einstellt, es von der Außenlinie direkt wieder beheben kann.

So wie er davon gesprochen hat, ist davon auszugehen, dass dies bereits Thema war und sicher auch wieder sein wird. Er sieht diese Passivität aber weniger in der Mentalität, sondern in der Art der Zweikampfführung begründet.

Zu glauben, es würde in der Bundesliga genügen zu sagen, ihr müsst einfach wieder aggressiver auftreten, kann doch nicht wirklich deine Grundüberzeugung sein.
Um es noch einmal zusammen zu fassen:
Es ist für ihn zu komplex gewesen, um es von der Seitenlinie aus coachend durch Umstellungen zu beheben, da dies aber schon Thema war, konnte er den Spielern das in der Halbzeit in Erinnerung rufen und dazu reichten 15 Minuten. Nicht das Thema neu zu lernen natürlich, aber um die taktischen Muster nochmals aufzurufen. Wie das auszusehen hatte, hat er in der Pk erläutert.

Er hatte dadurch tatsächlich Einfluss auf das Ergebnis, auch, das ist kein zu unterschlagender Punkt, dass er zwei Wechsel in der Halbzeit vorgenommen hat. Die Unordnung in Stuttgarts Hintermannschaft zu Beginn der zweiten Halbzeit lag auch darin begründet.
Er hat aber nicht für sich in Anspruch genommen, dass es (einzig und alleine) sein Ansprache war, was du hier suggerieren möchtest:

Zitat von mannibender_93


Ich will Tedesco hier nichts unterstellen, aber es ist natürlich auch einfach, sich nach dem Spiel hinzustellen und zu sagen, es habe (einzig und alleine) an der Ansprache gelegen, dass seine Mannschaft das dann besser im Griff hatte, nachdem sie dann innerhalb von drei Minuten das Spiel quasi entschieden hat. Aber juckt im Endeffekt ja auch niemanden, wer gewinnt, hat recht. zwinker
Domenico Tedesco [ehem. Trainer] |#607
11.09.2017 - 08:24 Uhr
Zitat von mannibender_93
In der Tat eine gute PK (beidseitig). Ich bin aber noch etwas verwundert ob der Aussagen bei 1:53...

Er sagt selbst, dass man keinen Zugriff mehr hatte und das zweite Gegentor nur eine Frage der Zeit war und eine Umstellung allein nicht gereicht hat, weil "gewisse Themen" durch eine taktische Umstellung nicht in den Griff zu bekommen seien, weil sie "tiefgründiger" sind. Im weiteren Verlauf sagt er dann, dass man in der Halbzeit nochmal taktisch umgestellt habe und sagt später, dass die Halbzeit ausgereicht habe, um die Passivität abzulegen, sprich mit der Halbzeitansprache. Jetzt frage ich mich aber: Was genau ist denn daran tiefgründig? Anscheinend war das ja von Beginn an das Vorhaben des Trainerteams, aktiver zu agieren (Stichwort Stellen/Druck ausüben/Rennen, was er kurz erläutert).

Hat das Team den Matchplan nicht verstanden und musste man ihn in der Halbzeit dann neu erklären? Versteht mich nicht falsch, ich hab ja selbst gesehen, dass es in der zweiten Halbzeit besser lief (natürlich auch dem frühen 2:1 geschuldet), aber ich kann nicht ganz nachvollziehen, was genau denn in der Halbzeit angesprochen wurde, was so tiefgründig war, dass man es nicht innerhalb der ersten HZ schon hätte vermitteln können. Zumal dasselbe ja gegen Hannover der Fall war und man es da eben nicht in den Griff bekommen hat.


Ich denke, das lässt sich ganz gut erklären, wenn man sich anguckt wie gewechselt wurde.
In der 1. Hz. Sind wir früh in Führung gegangen und wollten dann (offensichtlich) Stuttgart das Spiel machen lassen um bei Ballgewinn zu kontern. Man stand dafür aber wohl allgemein zu defensiv, sodass mam bei Ballgewinnen nicht genug Leute in Ballnähe für Umschaltspiel hatte. Diesen ging dann u.U. auch die Schnelligkeit ab. Erste Lösung in der 1. Hz. war es, auf 4er Kette umzustellen. So hat man quasi überall einen Spieler nach vorn gerückt und kann mit eigenem Ballbesitz mehr anfangen. Das birgt das Risiko, hinten anfällig für Gegentreffer zu sein, das sich letztlich auch realisiert hat.
Die gewissen Themen, die mit dieser Taktik nicht in den Griff bekommen wurden, wurden dann mit der Einwechslung von Burgi und caligiuri angegangen. Caligiuri ist im Vergleich zu Kehrer der offensivere Wingback, der gerade bei Ballgewinnen nach vorne gefährlicher wird. Burgstaller strahlt dazu immer Torgefahr aus und macht unser Spiel zudem unberechenbarer - in der 1. Hz. haben wir nicht über Flanken gespielt, weil wir keine Abnehmer in der Mitte hatten.
Das würde ein Meyer auch mit der taktischen Anweisung, vermehrt auf solche Situationen im 16er zu warten, nicht ändern können.
Deswegen denke ich, dass gemeint war, man musste mit anderem Personal das Spiel verändern.
Domenico Tedesco [ehem. Trainer] |#608
11.09.2017 - 08:30 Uhr
@BWG

Es ist sicherlich richtig, dass er es nicht genauso geäußert hat, wie ich es oben gesagt habe. Das war ein Stück weit (ich finde aber, gar nicht so viel) Deutung meinerseits. Die Passivität war gegen Hannover zwei Halbzeiten lang schlecht und mitunter ein Grund für die Niederlage. Gegen Stuttgart sah die erste Halbzeit nicht viel besser aus und dort lag es dem Anschein nach ja wieder an dieser Passivität. Das beschreibt er ja, bevor die Frage kommt. Dann kommt die Frage und er beantwortet das mit "es dauert 15 Minuten", also meint er ausdrücklich und ausschließlich die Halbzeitansprache (und die Wechsel) damit. Daraufhin beschreibt er dann, worin genau die Fehler bestanden und beschreibt, was besser wurde. Zwischen passiver, schlechter, erster HZ und der zweiten, aktiveren, besseren, zweiten HZ liegen nun mal die 15 Minuten HZ-Ansprache und das hat er hier auch nicht ganz unbewusst erwähnt, denke ich.

Ursprünglich war das Ziel meiner Aussage auch weniger, ihn hier als den Möchtegern-Gewinner darzustellen, der eigentlich gar nichts zu melden hat, das ist dann falsch rübergekommen. Vielmehr wollte ich infrage stellen, inwieweit das Spiel denn dann am Ende wirklich aufgrund dieser gesteigerten Aggressivität/Aktivität gewonnen wurde. Denn die drei Minuten nach der HZ, die das Spiel entschieden haben, sind einfach schwer zu bewerten. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass Stuttgart auf einmal zwei Gegentore in 180 Sekunden fängt, weil man jetzt etwas aggressiver zu Werke geht und man total überfordert war, weil der Gegner zweimal gewechselt hat. Interessant wäre für mich also gewesen, wie es ausgesehen hätte, wenn Naldo direkt nach Wiederanpfiff kein Tor nach einem Standard erzielt. Hätten die Umstellungen und Änderungen in der Taktik dann auch gefruchtet?

Ich hoffe, das wurde jetzt etwas klarer. zwinker
Domenico Tedesco [ehem. Trainer] |#609
11.09.2017 - 08:44 Uhr
Zitat von mannibender_93
@BWG

Es ist sicherlich richtig, dass er es nicht genauso geäußert hat, wie ich es oben gesagt habe. Das war ein Stück weit (ich finde aber, gar nicht so viel) Deutung meinerseits. Die Passivität war gegen Hannover zwei Halbzeiten lang schlecht und mitunter ein Grund für die Niederlage. Gegen Stuttgart sah die erste Halbzeit nicht viel besser aus und dort lag es dem Anschein nach ja wieder an dieser Passivität. Das beschreibt er ja, bevor die Frage kommt. Dann kommt die Frage und er beantwortet das mit "es dauert 15 Minuten", also meint er ausdrücklich und ausschließlich die Halbzeitansprache (und die Wechsel) damit. Daraufhin beschreibt er dann, worin genau die Fehler bestanden und beschreibt, was besser wurde. Zwischen passiver, schlechter, erster HZ und der zweiten, aktiveren, besseren, zweiten HZ liegen nun mal die 15 Minuten HZ-Ansprache und das hat er hier auch nicht ganz unbewusst erwähnt, denke ich.

Ursprünglich war das Ziel meiner Aussage auch weniger, ihn hier als den Möchtegern-Gewinner darzustellen, der eigentlich gar nichts zu melden hat, das ist dann falsch rübergekommen. Vielmehr wollte ich infrage stellen, inwieweit das Spiel denn dann am Ende wirklich aufgrund dieser gesteigerten Aggressivität/Aktivität gewonnen wurde. Denn die drei Minuten nach der HZ, die das Spiel entschieden haben, sind einfach schwer zu bewerten. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass Stuttgart auf einmal zwei Gegentore in 180 Sekunden fängt, weil man jetzt etwas aggressiver zu Werke geht und man total überfordert war, weil der Gegner zweimal gewechselt hat. Interessant wäre für mich also gewesen, wie es ausgesehen hätte, wenn Naldo direkt nach Wiederanpfiff kein Tor nach einem Standard erzielt. Hätten die Umstellungen und Änderungen in der Taktik dann auch gefruchtet?

Ich hoffe, das wurde jetzt etwas klarer. zwinker


Und wie soll man diese Frage nun beantworten?

Vielleicht hätte Stuttgart uns 5:1 rasiert ugly
Vielleicht wir Stuttgart stark

Es war jedenfalls deutlich zu sehen, dass sich was änderte und dies ist Verdienst vom kompletten Team, nicht nur 2 Einwechselspieler oder die Halbzeitansprache von Tedesco daumen-hoch

Mal wieder eine sehr sympathische und aufschlussreiche PK, bitte weiter so stark


mfg zachy

•     •     •

Hacht!
Domenico Tedesco [ehem. Trainer] |#610
11.09.2017 - 08:59 Uhr
Zitat von mannibender_93
@BWG

Es ist sicherlich richtig, dass er es nicht genauso geäußert hat, wie ich es oben gesagt habe. Das war ein Stück weit (ich finde aber, gar nicht so viel) Deutung meinerseits. Die Passivität war gegen Hannover zwei Halbzeiten lang schlecht und mitunter ein Grund für die Niederlage. Gegen Stuttgart sah die erste Halbzeit nicht viel besser aus und dort lag es dem Anschein nach ja wieder an dieser Passivität. Das beschreibt er ja, bevor die Frage kommt. Dann kommt die Frage und er beantwortet das mit "es dauert 15 Minuten", also meint er ausdrücklich und ausschließlich die Halbzeitansprache (und die Wechsel) damit. Daraufhin beschreibt er dann, worin genau die Fehler bestanden und beschreibt, was besser wurde. Zwischen passiver, schlechter, erster HZ und der zweiten, aktiveren, besseren, zweiten HZ liegen nun mal die 15 Minuten HZ-Ansprache und das hat er hier auch nicht ganz unbewusst erwähnt, denke ich.

Ursprünglich war das Ziel meiner Aussage auch weniger, ihn hier als den Möchtegern-Gewinner darzustellen, der eigentlich gar nichts zu melden hat, das ist dann falsch rübergekommen. Vielmehr wollte ich infrage stellen, inwieweit das Spiel denn dann am Ende wirklich aufgrund dieser gesteigerten Aggressivität/Aktivität gewonnen wurde. Denn die drei Minuten nach der HZ, die das Spiel entschieden haben, sind einfach schwer zu bewerten. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass Stuttgart auf einmal zwei Gegentore in 180 Sekunden fängt, weil man jetzt etwas aggressiver zu Werke geht und man total überfordert war, weil der Gegner zweimal gewechselt hat. Interessant wäre für mich also gewesen, wie es ausgesehen hätte, wenn Naldo direkt nach Wiederanpfiff kein Tor nach einem Standard erzielt. Hätten die Umstellungen und Änderungen in der Taktik dann auch gefruchtet?

Ich hoffe, das wurde jetzt etwas klarer. zwinker


Was du hier schreibst stimmt einfach nicht, weil du viel zu sehr vereinfachst.

Der grundlegende Unterschied zwischen Hannover und Stuttgart war schon einmal, dass anders als du es ausführst, es sehr wohl besser anfing. Die ersten 10 Minuten war Schalke ganz anders als in Hannover sehr wohl tonangebend. Das wird man also sicher in der Woche aufgearbeitet haben.

Auf der PK wörtlich: "dann war es (nach besagten 10 Minuten) vorbei, wir haben versucht es durch eine taktische Umstellung wieder in den Griff zu bekommen ...gewisse Themen sind durch taktische Umstellungen nicht in den Griff zu bekommen, weil es Themen sind, die ein bisschen tiefgründiger sind.

Er führt dann aus, dass es ohne die Halbzeit nur eine Frage der Zeit gewesen wäre, bis Stuttgart zum zweiten Treffer gekommen wäre.
In der Halbzeit hätte man dann umgestellt, aber auch versucht mehr Druck auf den Ball zu bekommen. Es war wichtig, nicht wieder in diese Passivität zu verfallen wie im ersten Durchgang.
Man habe es in der zweiten Halbzeit dann geschafft grundsätzlich pro Position 6,7,8 Meter höher zu sein als in der ersten Halbzeit.
Wenn man diesen konstanten Druck dann erzeugt, dann mache auch Stuttgart Fehler und hören auch auf Fußball zu spielen (Hier dürften wir beide wissen, was mit der nicht wörtlich zu nehmenden Aussage gemeint ist).

Dann führt er aus, dass man auf die Gegenmaßnahmen Stuttgarts, nämlich mit langen Bällen zu spielen, gleichfalls reagieren musste und auch hat (gute Staffelung auf den zweiten Ball).

Die Frage die dann kam: Die Passivität sei schon ein Problem in Hannover gewesen, man sagt dann immer, das sei eine Entwicklungsfrage, wie lange dauere es denn, bis man diese Passivität in den Griff bekomme.

Tedesco antwortet dann darauf, 15 Minuten.

Hier mein Einwand, tatsächlich ist es ihm in Hannover ja nicht gelungen, das in den Griff zu bekommen, da hat die Halbzeitansprache nichts bewirkt.
Allerdings räume ich da jedem Trainer in der PK nach einem Spiel seine Befindlichkeit ein. Hier darf ein Trainer, gerade wenn er so jung wie Tedesco ist, auch einmal stolz sein, dass seine Bemühungen in der Halbzeit Früchte getragen haben.

Deine Aussage dazu war:
Du willst nichts unterstellen, (was du natürlich machst), aber es sei einfach sich nach dem Spiel hinzustellen und zu sagen es habe (einzig und allein) an seiner Ansprache gelegen. dass seine Mannschaft das dann besser im Griff hatte.

Unmittelbar nach dieser Aussage, ohne weitere Nachfrage führt er aus, dass es an der Zweikampftechnik liegt.
Wenn wir jeden Gegner nur versuchen zu stellen und nicht durchzulaufen, dann bekommen wir Probleme und keinen Druck auf den Ball. Daran müsste man arbeiten. Es gäbe Situation, da müsse man stellen und welche, da müsse man durchlaufen. Das hätte man nicht getan und warum, das wäre eine gute Frage.

Es wird also ausgeführt, dass es eher ein Problem der Entscheidungsfindung sei.
Natürlich ist das auch mental zu begründen.
Um es einfach auszudrücken, wenn du eher auf Sicherheit spielen möchtest, wirst du eher auf das Stellen aus sein anstatt auf das Pressen.
Wäre es so, dass es mit dem An- und Durchlaufen getan wäre, dann wäre das Problem ja einfach zu beheben. Aber zu einen muss die gesamte Mannschaft da mitmachen und zum anderen muss man entscheiden, wann was als taktisches Mittel klüger einzusetzen ist.

Deine Ausführung dazu war:
Zitat von mannibender_93
In der Tat eine gute PK (beidseitig). Ich bin aber noch etwas verwundert ob der Aussagen bei 1:53...

Er sagt selbst, dass man keinen Zugriff mehr hatte und das zweite Gegentor nur eine Frage der Zeit war und eine Umstellung allein nicht gereicht hat, weil "gewisse Themen" durch eine taktische Umstellung nicht in den Griff zu bekommen seien, weil sie "tiefgründiger" sind. Im weiteren Verlauf sagt er dann, dass man in der Halbzeit nochmal taktisch umgestellt habe und sagt später, dass die Halbzeit ausgereicht habe, um die Passivität abzulegen, sprich mit der Halbzeitansprache. Jetzt frage ich mich aber: Was genau ist denn daran tiefgründig? Anscheinend war das ja von Beginn an das Vorhaben des Trainerteams, aktiver zu agieren (Stichwort Stellen/Druck ausüben/Rennen, was er kurz erläutert).

Hat das Team den Matchplan nicht verstanden und musste man ihn in der Halbzeit dann neu erklären? Versteht mich nicht falsch, ich hab ja selbst gesehen, dass es in der zweiten Halbzeit besser lief (natürlich auch dem frühen 2:1 geschuldet), aber ich kann nicht ganz nachvollziehen, was genau denn in der Halbzeit angesprochen wurde, was so tiefgründig war, dass man es nicht innerhalb der ersten HZ schon hätte vermitteln können. Zumal dasselbe ja gegen Hannover der Fall war und man es da eben nicht in den Griff bekommen hat.


Er hat es also auf der PK deutlich erklärt, du hast diese Erklärungen aber genau so wenig zur Kenntnis genommen wie meine Ausführungen davor.
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