| Geburtsdatum | 23.11.1980 |
|---|---|
| Alter | 45 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | RC Lens |
Dino Toppmöller [Trainer]
12.06.2023 - 09:20 Uhr
16.01.2026 - 14:05 Uhr
Zitat von Aquila1899
Im ersten Satz steht die Antwort auf seine Frage. Ich beantworte seine Frage. Es ist nicht meine Einordnung, sondern die Aussage war nicht ok. Dino hat Larsson für die Häufigkeit seiner krankheitsbedingten Ausfälle in die Verantwortung genommen, öffentlich. Das geht nicht.
Ein Arbeitnehmer darf nicht dafür verantwortlich gemacht werden,
Selbst sehr hohe Fehlzeiten rechtfertigen keinen Vorwurf, sondern allenfalls organisatorische oder personalpolitische Maßnahmen – intern, nicht öffentlich.
Und genau das hat Toppmöller getan:
"Das ist nicht nur für ihn frustrierend, sondern auch für mich. Es ist in der Häufigkeit für mich in der Form nicht zu akzeptieren!", stellte Toppmöller klar. "Er ist ein sehr guter Spieler, der uns in zum wiederholten Mal nicht zur Verfügung steht. Da müssen wir die Gründe rausfinden, aber in erster Linie ist da der Spieler in der Pflicht. Denn in dieser Häufigkeit ist das nicht normal.".
Wenn man das nicht versteht, ist eine sachliche Diskussion in der Tat unmöglich.
Zitat von Adlerfront
Nutzer fragt, ob er etwas überhört hat, was DT Aussagen rechtlich problematisch macht.
Du überhörst diese Frage einfach und beantwortest eine total andere Frage anstatt zuzugeben, dass deine Einordnung der Angelegenheit als "rechtlich nicht in Ordnung" inkorrekt ist. So lässt sich leider keine sachliche Diskussion führen. An dieser Stelle sollte auch erwähnt sein, dass der Vorwurf, dass jemand widerrechtlich handelt, nicht ganz ohne ist.
Zitat von Aquila1899
Du hast überhört, dass er Larsson dafür in die Verantwortung nimmt. Aber auch ohne den überhörten Teil, ist die Aussage ein No-Go. Er darf sagen, dass es schade ist, dass Larsson häufiger krankheitsbedingt ausfällt. Mehr muss, sollte und darf er dazu nicht sagen. Die Ausfallgründe lagen nicht bei Verletzungen etc., die im Sport eben zur Kommunikation gehören. Den Rest hat er nur mit dem Spieler zu klären. Nicht vor der Mannschaft und sicher nicht während einer PK.
Zitat von KeuleMS
Rechtlich nicht ok? Was ist denn bitte daran jetzt rechtlich falsch? Er hat lediglich kritisiert, dass die Krankheiten bei ihm zu oft sind und er und auch die Eintracht die Gründe dafür finden müssen. Oder habe ich da was überhört?
Zitat von Aquila1899
Völlig egal. Das gehört nicht an die Öffentlichkeit. Selbst intern muss das in einem persönlichen Gespräch mit dem Spieler geklärt werden. So etwas auf einer PK rauszuhauen ist absolut unprofessionell und rechtlich auch nicht in Ordnung.
Zitat von KeuleMS
Warum? Ich kann das inhaltlich nicht beurteilen, ob es stimmt. Ich denke aber schon, sonst würde er diese Aussage nicht treffen.
Und wie er das dann auch schon bei Santos gesagt hat. Als Profispieler muss man mit Kritik umgehen können. Vielleicht hat Toppmöller das ja auch schon mal intern besprochen und er macht es jetzt halt mal öffentlich weil das interne vielleicht nicht fruchtet.
Warum? Ich kann das inhaltlich nicht beurteilen, ob es stimmt. Ich denke aber schon, sonst würde er diese Aussage nicht treffen.
Und wie er das dann auch schon bei Santos gesagt hat. Als Profispieler muss man mit Kritik umgehen können. Vielleicht hat Toppmöller das ja auch schon mal intern besprochen und er macht es jetzt halt mal öffentlich weil das interne vielleicht nicht fruchtet.
Völlig egal. Das gehört nicht an die Öffentlichkeit. Selbst intern muss das in einem persönlichen Gespräch mit dem Spieler geklärt werden. So etwas auf einer PK rauszuhauen ist absolut unprofessionell und rechtlich auch nicht in Ordnung.
Rechtlich nicht ok? Was ist denn bitte daran jetzt rechtlich falsch? Er hat lediglich kritisiert, dass die Krankheiten bei ihm zu oft sind und er und auch die Eintracht die Gründe dafür finden müssen. Oder habe ich da was überhört?
Du hast überhört, dass er Larsson dafür in die Verantwortung nimmt. Aber auch ohne den überhörten Teil, ist die Aussage ein No-Go. Er darf sagen, dass es schade ist, dass Larsson häufiger krankheitsbedingt ausfällt. Mehr muss, sollte und darf er dazu nicht sagen. Die Ausfallgründe lagen nicht bei Verletzungen etc., die im Sport eben zur Kommunikation gehören. Den Rest hat er nur mit dem Spieler zu klären. Nicht vor der Mannschaft und sicher nicht während einer PK.
Nutzer fragt, ob er etwas überhört hat, was DT Aussagen rechtlich problematisch macht.
Du überhörst diese Frage einfach und beantwortest eine total andere Frage anstatt zuzugeben, dass deine Einordnung der Angelegenheit als "rechtlich nicht in Ordnung" inkorrekt ist. So lässt sich leider keine sachliche Diskussion führen. An dieser Stelle sollte auch erwähnt sein, dass der Vorwurf, dass jemand widerrechtlich handelt, nicht ganz ohne ist.
Im ersten Satz steht die Antwort auf seine Frage. Ich beantworte seine Frage. Es ist nicht meine Einordnung, sondern die Aussage war nicht ok. Dino hat Larsson für die Häufigkeit seiner krankheitsbedingten Ausfälle in die Verantwortung genommen, öffentlich. Das geht nicht.
Ein Arbeitnehmer darf nicht dafür verantwortlich gemacht werden,
- dass er krank ist,
- wie oft er krank ist,
- aus welchen medizinischen Gründen er krank ist.
Selbst sehr hohe Fehlzeiten rechtfertigen keinen Vorwurf, sondern allenfalls organisatorische oder personalpolitische Maßnahmen – intern, nicht öffentlich.
Und genau das hat Toppmöller getan:
"Das ist nicht nur für ihn frustrierend, sondern auch für mich. Es ist in der Häufigkeit für mich in der Form nicht zu akzeptieren!", stellte Toppmöller klar. "Er ist ein sehr guter Spieler, der uns in zum wiederholten Mal nicht zur Verfügung steht. Da müssen wir die Gründe rausfinden, aber in erster Linie ist da der Spieler in der Pflicht. Denn in dieser Häufigkeit ist das nicht normal.".
Wenn man das nicht versteht, ist eine sachliche Diskussion in der Tat unmöglich.
Diese rechtliche Einordnung bezieht sich ja auf ein "normales" Angestelltenverhältnis. Das kennen wir wahrscheinlich alle. Die ernstgemeinte Frage ist aber: Ist das bei Profisportlern genauso? Es gibt da ja durchaus Regelungen, die da einfach nicht gelten. Und - um es mal ganz blöd zu sagen - es gibt in diesem ja durchaus ein berechtigtes Interesse der Kundschaft am körperlichen Fitness- und Gesundheitszustand der Angestellten.
Ich habe tatsächlich auch gezuckt bei der Aussage, finde aber auch, dass man das nicht zu hoch hängen sollte. Etwas weniger Aufregung bei solchen Lappalien täte uns allen glaube ich gut.
MfG Neuehaaner
16.01.2026 - 14:11 Uhr
Zitat von Der_Runkler_Rote
Hoffentlich kommt Nagelsmann wegen guter Führung rechtzeitig aus dem Knast für die anstehende WM, nachdem er Süle für seinen Bayern-Wechsel mit auf den Weg gegeben hat, dass er weniger Burger essen soll.
Hoffentlich kommt Nagelsmann wegen guter Führung rechtzeitig aus dem Knast für die anstehende WM, nachdem er Süle für seinen Bayern-Wechsel mit auf den Weg gegeben hat, dass er weniger Burger essen soll.
Den Unterschied solltest du schon erkennen in den Aussagen. Das eine ist der Ratschlag sich gesünder zu ernähren um sein Potential voll auszuschöpfen, dass andere ein Vorwurf das der Spieler schuld an seinen Ausfällen trägt und das ist natürlich eine ganz andere Nummer und geht so nicht.
16.01.2026 - 14:16 Uhr
Wenn der Spieler (oder Arbeitsgeber) mit diversen Lebensumständen oder Verhaltensweisen dazu beiträgt das er öfters ausfällt dann wäre das in meinen Augen auch völlig legitim wenn man ihm dann dafür in Verantwortung setzt. Ob das für Larsson gilt, keine Ahnung, das Gegenteil kann auch niemand behaupten. Gehe ich im Winter dauernd mit nassen Haaren ins Kalte, habe ich zu wenig Schlaf weil ich bis tief in die Nacht Fifa zocke, haue ich mir im privaten nur Junk Food rein oder oder oder... dann will ich hoffen, dass die sportliche Führung sowas anspricht. Ist ja auch nicht so das Hugo Larsson nur einmal gefehlt hat bisher...
16.01.2026 - 14:30 Uhr
Wie man überhaupt auf die Idee kommt sich über diese Stellungnahme (Auf konkrete NAchfarge durch Journalisten) aufzuregen, geschweige denn rechtliche Rahmen abklopfen zu wollen. Was ist das? Langeweile?
Bösartigkeit? Rentnertum? Hat der Knöllchen-Wachtmeister ne neue Beschäftigung gesucht?!
Mal jenseits von Korinthenkackerei und Geschwätz der Ahnungslosen: Man könnte ja wohl auch einfach mal nicken und sagen. recht hat er.
Denn er hat Recht. Es fällt ja auf, wenn gewisse Leute so viel häufiger fehlen als andere -besonders im Profibereich. Die Angaben von Gründen/Erklärungen in Verbindungen mit Informationen, die an der Umsetzung von Profi-Vorgaben zweifeln lassen könnten, ist sehr wohl aufzugreifen und zu besprechen.
Wenn beispielsweise ein Profisportler regelmäßig feiern/saufen geht und dann im Training oder gar am Spieltag sichtlich nicht den Ansprüchen genügt, darf man sehr wohl Konsequenzen daraus ziehen.
Nein, das ist keine Andeutung, dass Larsson das macht -es ist ein Beispiel das ehemalige Eintracht-Profis betrifft.
So. Der Arbeitgeber darf sehr wohl bei entsprechender Informations- oder Desinformationslage sich seine Gedanken machen, ob er gewisse Sachen mitmacht oder ab wann er klar macht, dass das nicht in Ordnung ist.
Denn wenn etwas nicht in Ordnung ist, ist es nicht in Ordnung. Unsinn braucht man nicht hinter "ja das darf er so nicht sagen" verstecken. Da is keiner aus Zucker, die dürfen auch mal was zu hören bekommen.
Die Gesundheit und die Fitness eines Profi-Sportlers sind selbstverständlich unter besonderer Bezugnahme in den Verträgen und Vereinbarungen erwähnt und mit gesonderter Sorgfalt vom Spieler sicherzustellen und zu pflegen.
Wenn jemand regelmäßig die eigene Gesundheit und Fitness durch Aktivitäten oder Unterlassung gefährdet, hat der entsprechende Arbeitgeber sehr wohl Möglichkeiten darauf zu reagieren.
Ist halt nicht der gleiche Vertrag und nicht der gleiche Rahmen wie mit nem Sandwich-Artist oder dem Bürokaufmann bei Opel.
Und ja, das haben auch RICHTIGE Rechtswissenschaftler ausgearbeitet, im Einklang mit allen Gesetzen der Bundesrepublik. Und es waren keine Leute aus dem Familienrecht, sondern richtige FACH-Profis.
Und das hatte alles so sehr seine Richtigkeit, dass es auch von den Spielern und deren oft widespenstigen Interessenvertretung unterschrieben wurde.
Ihr könnt also aufhören zu phantasieren oder so zu tun als ob ihr ne Ahnung hättet, die ihr nicht habt
Ich weiß es is verlockend zu palavern -aber macht doch mal ein ganz verrücktes Ausnahme-Experiment:
Habt doch mal ZUTRAUEN zu eurem Verein.
Glaubt doch mal für einen Moment, dass der Rest der Welt auch über Gehirne verfügt und Leute nach bestem Wissen und Gewissen einen guten Job abliefern können.
Vielleicht gerade weil sie bei gewissen Dingen mehr wissen als man selbst.
Dino wurde auf die Situation angesprochen und hat wahrheitgemäß festgestellt, dass man damit nicht zufrieden ist.
Ihm da einen Strick draus drehen zu wollen... das ist schon arglistig.
Bösartigkeit? Rentnertum? Hat der Knöllchen-Wachtmeister ne neue Beschäftigung gesucht?!
Mal jenseits von Korinthenkackerei und Geschwätz der Ahnungslosen: Man könnte ja wohl auch einfach mal nicken und sagen. recht hat er.
Denn er hat Recht. Es fällt ja auf, wenn gewisse Leute so viel häufiger fehlen als andere -besonders im Profibereich. Die Angaben von Gründen/Erklärungen in Verbindungen mit Informationen, die an der Umsetzung von Profi-Vorgaben zweifeln lassen könnten, ist sehr wohl aufzugreifen und zu besprechen.
Wenn beispielsweise ein Profisportler regelmäßig feiern/saufen geht und dann im Training oder gar am Spieltag sichtlich nicht den Ansprüchen genügt, darf man sehr wohl Konsequenzen daraus ziehen.
Nein, das ist keine Andeutung, dass Larsson das macht -es ist ein Beispiel das ehemalige Eintracht-Profis betrifft.
So. Der Arbeitgeber darf sehr wohl bei entsprechender Informations- oder Desinformationslage sich seine Gedanken machen, ob er gewisse Sachen mitmacht oder ab wann er klar macht, dass das nicht in Ordnung ist.
Denn wenn etwas nicht in Ordnung ist, ist es nicht in Ordnung. Unsinn braucht man nicht hinter "ja das darf er so nicht sagen" verstecken. Da is keiner aus Zucker, die dürfen auch mal was zu hören bekommen.
Die Gesundheit und die Fitness eines Profi-Sportlers sind selbstverständlich unter besonderer Bezugnahme in den Verträgen und Vereinbarungen erwähnt und mit gesonderter Sorgfalt vom Spieler sicherzustellen und zu pflegen.
Wenn jemand regelmäßig die eigene Gesundheit und Fitness durch Aktivitäten oder Unterlassung gefährdet, hat der entsprechende Arbeitgeber sehr wohl Möglichkeiten darauf zu reagieren.
Ist halt nicht der gleiche Vertrag und nicht der gleiche Rahmen wie mit nem Sandwich-Artist oder dem Bürokaufmann bei Opel.
Und ja, das haben auch RICHTIGE Rechtswissenschaftler ausgearbeitet, im Einklang mit allen Gesetzen der Bundesrepublik. Und es waren keine Leute aus dem Familienrecht, sondern richtige FACH-Profis.
Und das hatte alles so sehr seine Richtigkeit, dass es auch von den Spielern und deren oft widespenstigen Interessenvertretung unterschrieben wurde.
Ihr könnt also aufhören zu phantasieren oder so zu tun als ob ihr ne Ahnung hättet, die ihr nicht habt
Ich weiß es is verlockend zu palavern -aber macht doch mal ein ganz verrücktes Ausnahme-Experiment:
Habt doch mal ZUTRAUEN zu eurem Verein.
Glaubt doch mal für einen Moment, dass der Rest der Welt auch über Gehirne verfügt und Leute nach bestem Wissen und Gewissen einen guten Job abliefern können.
Vielleicht gerade weil sie bei gewissen Dingen mehr wissen als man selbst.
Dino wurde auf die Situation angesprochen und hat wahrheitgemäß festgestellt, dass man damit nicht zufrieden ist.
Ihm da einen Strick draus drehen zu wollen... das ist schon arglistig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von JulieD am 16.01.2026 um 14:35 Uhr bearbeitet
16.01.2026 - 14:47 Uhr
Zitat von Neuehaaner
Diese rechtliche Einordnung bezieht sich ja auf ein "normales" Angestelltenverhältnis. Das kennen wir wahrscheinlich alle. Die ernstgemeinte Frage ist aber: Ist das bei Profisportlern genauso? Es gibt da ja durchaus Regelungen, die da einfach nicht gelten. Und - um es mal ganz blöd zu sagen - es gibt in diesem ja durchaus ein berechtigtes Interesse der Kundschaft am körperlichen Fitness- und Gesundheitszustand der Angestellten.
Ich habe tatsächlich auch gezuckt bei der Aussage, finde aber auch, dass man das nicht zu hoch hängen sollte. Etwas weniger Aufregung bei solchen Lappalien täte uns allen glaube ich gut.
MfG Neuehaaner
Zitat von Aquila1899
Im ersten Satz steht die Antwort auf seine Frage. Ich beantworte seine Frage. Es ist nicht meine Einordnung, sondern die Aussage war nicht ok. Dino hat Larsson für die Häufigkeit seiner krankheitsbedingten Ausfälle in die Verantwortung genommen, öffentlich. Das geht nicht.
Ein Arbeitnehmer darf nicht dafür verantwortlich gemacht werden,
Selbst sehr hohe Fehlzeiten rechtfertigen keinen Vorwurf, sondern allenfalls organisatorische oder personalpolitische Maßnahmen – intern, nicht öffentlich.
Und genau das hat Toppmöller getan:
"Das ist nicht nur für ihn frustrierend, sondern auch für mich. Es ist in der Häufigkeit für mich in der Form nicht zu akzeptieren!", stellte Toppmöller klar. "Er ist ein sehr guter Spieler, der uns in zum wiederholten Mal nicht zur Verfügung steht. Da müssen wir die Gründe rausfinden, aber in erster Linie ist da der Spieler in der Pflicht. Denn in dieser Häufigkeit ist das nicht normal.".
Wenn man das nicht versteht, ist eine sachliche Diskussion in der Tat unmöglich.
Zitat von Adlerfront
Nutzer fragt, ob er etwas überhört hat, was DT Aussagen rechtlich problematisch macht.
Du überhörst diese Frage einfach und beantwortest eine total andere Frage anstatt zuzugeben, dass deine Einordnung der Angelegenheit als "rechtlich nicht in Ordnung" inkorrekt ist. So lässt sich leider keine sachliche Diskussion führen. An dieser Stelle sollte auch erwähnt sein, dass der Vorwurf, dass jemand widerrechtlich handelt, nicht ganz ohne ist.
Zitat von Aquila1899
Du hast überhört, dass er Larsson dafür in die Verantwortung nimmt. Aber auch ohne den überhörten Teil, ist die Aussage ein No-Go. Er darf sagen, dass es schade ist, dass Larsson häufiger krankheitsbedingt ausfällt. Mehr muss, sollte und darf er dazu nicht sagen. Die Ausfallgründe lagen nicht bei Verletzungen etc., die im Sport eben zur Kommunikation gehören. Den Rest hat er nur mit dem Spieler zu klären. Nicht vor der Mannschaft und sicher nicht während einer PK.
Zitat von KeuleMS
Rechtlich nicht ok? Was ist denn bitte daran jetzt rechtlich falsch? Er hat lediglich kritisiert, dass die Krankheiten bei ihm zu oft sind und er und auch die Eintracht die Gründe dafür finden müssen. Oder habe ich da was überhört?
Zitat von Aquila1899
Völlig egal. Das gehört nicht an die Öffentlichkeit. Selbst intern muss das in einem persönlichen Gespräch mit dem Spieler geklärt werden. So etwas auf einer PK rauszuhauen ist absolut unprofessionell und rechtlich auch nicht in Ordnung.
Zitat von KeuleMS
Warum? Ich kann das inhaltlich nicht beurteilen, ob es stimmt. Ich denke aber schon, sonst würde er diese Aussage nicht treffen.
Und wie er das dann auch schon bei Santos gesagt hat. Als Profispieler muss man mit Kritik umgehen können. Vielleicht hat Toppmöller das ja auch schon mal intern besprochen und er macht es jetzt halt mal öffentlich weil das interne vielleicht nicht fruchtet.
Warum? Ich kann das inhaltlich nicht beurteilen, ob es stimmt. Ich denke aber schon, sonst würde er diese Aussage nicht treffen.
Und wie er das dann auch schon bei Santos gesagt hat. Als Profispieler muss man mit Kritik umgehen können. Vielleicht hat Toppmöller das ja auch schon mal intern besprochen und er macht es jetzt halt mal öffentlich weil das interne vielleicht nicht fruchtet.
Völlig egal. Das gehört nicht an die Öffentlichkeit. Selbst intern muss das in einem persönlichen Gespräch mit dem Spieler geklärt werden. So etwas auf einer PK rauszuhauen ist absolut unprofessionell und rechtlich auch nicht in Ordnung.
Rechtlich nicht ok? Was ist denn bitte daran jetzt rechtlich falsch? Er hat lediglich kritisiert, dass die Krankheiten bei ihm zu oft sind und er und auch die Eintracht die Gründe dafür finden müssen. Oder habe ich da was überhört?
Du hast überhört, dass er Larsson dafür in die Verantwortung nimmt. Aber auch ohne den überhörten Teil, ist die Aussage ein No-Go. Er darf sagen, dass es schade ist, dass Larsson häufiger krankheitsbedingt ausfällt. Mehr muss, sollte und darf er dazu nicht sagen. Die Ausfallgründe lagen nicht bei Verletzungen etc., die im Sport eben zur Kommunikation gehören. Den Rest hat er nur mit dem Spieler zu klären. Nicht vor der Mannschaft und sicher nicht während einer PK.
Nutzer fragt, ob er etwas überhört hat, was DT Aussagen rechtlich problematisch macht.
Du überhörst diese Frage einfach und beantwortest eine total andere Frage anstatt zuzugeben, dass deine Einordnung der Angelegenheit als "rechtlich nicht in Ordnung" inkorrekt ist. So lässt sich leider keine sachliche Diskussion führen. An dieser Stelle sollte auch erwähnt sein, dass der Vorwurf, dass jemand widerrechtlich handelt, nicht ganz ohne ist.
Im ersten Satz steht die Antwort auf seine Frage. Ich beantworte seine Frage. Es ist nicht meine Einordnung, sondern die Aussage war nicht ok. Dino hat Larsson für die Häufigkeit seiner krankheitsbedingten Ausfälle in die Verantwortung genommen, öffentlich. Das geht nicht.
Ein Arbeitnehmer darf nicht dafür verantwortlich gemacht werden,
- dass er krank ist,
- wie oft er krank ist,
- aus welchen medizinischen Gründen er krank ist.
Selbst sehr hohe Fehlzeiten rechtfertigen keinen Vorwurf, sondern allenfalls organisatorische oder personalpolitische Maßnahmen – intern, nicht öffentlich.
Und genau das hat Toppmöller getan:
"Das ist nicht nur für ihn frustrierend, sondern auch für mich. Es ist in der Häufigkeit für mich in der Form nicht zu akzeptieren!", stellte Toppmöller klar. "Er ist ein sehr guter Spieler, der uns in zum wiederholten Mal nicht zur Verfügung steht. Da müssen wir die Gründe rausfinden, aber in erster Linie ist da der Spieler in der Pflicht. Denn in dieser Häufigkeit ist das nicht normal.".
Wenn man das nicht versteht, ist eine sachliche Diskussion in der Tat unmöglich.
Diese rechtliche Einordnung bezieht sich ja auf ein "normales" Angestelltenverhältnis. Das kennen wir wahrscheinlich alle. Die ernstgemeinte Frage ist aber: Ist das bei Profisportlern genauso? Es gibt da ja durchaus Regelungen, die da einfach nicht gelten. Und - um es mal ganz blöd zu sagen - es gibt in diesem ja durchaus ein berechtigtes Interesse der Kundschaft am körperlichen Fitness- und Gesundheitszustand der Angestellten.
Ich habe tatsächlich auch gezuckt bei der Aussage, finde aber auch, dass man das nicht zu hoch hängen sollte. Etwas weniger Aufregung bei solchen Lappalien täte uns allen glaube ich gut.
MfG Neuehaaner
Das gilt immer. Im Profisport ist es eben ein Agreement bei Verletzungen Ausfallzeiten und Art der Verletzung zu kommunizieren. Auch mal Magen-Darm/Erkältung etc. Wenn die Spieler damit keinen Stress haben, ist das auch ok. Das problematische hier war die Wertung und die Pflichtzuweisung an Larsson. Das darf einfach nicht passieren. Und ich glaube nicht, dass Dino da etwas wissentlich rausgehauen hat. Menschlich kann man DT nichts vorwerfen. Aber aus Larssons Sicht, würde ich verstehen, wenn er sich das nicht bieten lässt. Das würde kein AN.
16.01.2026 - 15:02 Uhr
Danke JulieD, besser kann man es kaum zusammenfassen. Das Sportprofis, deren körperliche Leistungsfähigkeit eine Grundlage ihrer Arbeitsverträge und Gehälter ist, teilweise restriktive Vorschriften für das "Privatleben" haben, wenn es zu gesundheitlichen Gefährdungen führen kann, ist bekannt und gilt zB für das Verbot ansonsten eher harmloser Freizeitaktivitäten wie zB dem Skifahren (weil es dort überproportional zu schweren Verletzungen gerade an den Körperteilen kommen kann, "mit denen ein Fussballprofi maßgeblich arbeitet"). Manuel Neuers Skiunfall ging ja auch durch die Gazetten hoch und runter. Topmöller hat auch keinerlei Details zur Art der Erkrankungen mitgeteilt sondern lediglich den Fakt, das der Profi erneut erkrankt ist und deswegen ausfällt und dies bei ihm wohl signifikant öfter vorkommt als bei den anderen. Der Verein als besorgter Arbeitgeber bietet seine Hilfe an, die Ursachen zu ergründen und die Häufigkeit nach Möglichkeit zu reduzieren. Topmöller betont sogar, wie sehr er den Spieler sportlich schätzt und dass er ihn gerne öfter einsetzen wollte. Wenn es am Ende nichts nutzt, wird man immer einen Weg suchen, den Arbeitnehmer im Zweifel schneller loszuwerden als andere, die dadurch mehr arbeiten müssen und die weniger oft ausfallen, wir reden hier schließlich nicht von Geringverdienern, die ein dubioser Arbeitgeber bis aufs Mark auspresst. Die krankheitsbedingten Fehlzeiten der Profis werden ja schließlich öffentlich dokumentiert, teilweise mit Diagnosen (hier auf TM ja auch). Daher ist sowohl die Nachfrage durch die Presse erlaubt als auch entsprechende Anworten durch die Verantwortlichen. Die Gesundheit der Spieler und ihre vergangenen Erkrankungen sind auch regelmässiger Bestandteil von Diskussionen hier über Neuverpflichtungen etc., weil viele user es auch bei der Bewertung des Marktwerts heranziehen (welcome Johnny Burkardt zB).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von MicBucs am 16.01.2026 um 15:03 Uhr bearbeitet
16.01.2026 - 15:09 Uhr
Zitat von JulieD
Wie man überhaupt auf die Idee kommt sich über diese Stellungnahme (Auf konkrete NAchfarge durch Journalisten) aufzuregen, geschweige denn rechtliche Rahmen abklopfen zu wollen. Was ist das? Langeweile?
Bösartigkeit? Rentnertum? Hat der Knöllchen-Wachtmeister ne neue Beschäftigung gesucht?!
... sehr viel und sehr weit am ziel vorbei ...
Wie man überhaupt auf die Idee kommt sich über diese Stellungnahme (Auf konkrete NAchfarge durch Journalisten) aufzuregen, geschweige denn rechtliche Rahmen abklopfen zu wollen. Was ist das? Langeweile?
Bösartigkeit? Rentnertum? Hat der Knöllchen-Wachtmeister ne neue Beschäftigung gesucht?!
... sehr viel und sehr weit am ziel vorbei ...
Also dafür, dass du anderen Bösartigkeit oder Rentnertum unterstellst, schreibst du einen ganz schönen Roman, der mich nur hoffen lässt, dass du keine leitende Position hast und wenn doch das Unternehmen einen guten Betriebsrat hat.
Hier wird nichts unterstellt, hier wird niemandem ans Bein gepisst, hier wird eine öffentliche Aussage kritisiert, die entsprechend der Rechtslage der Bundesrepublik Deutschland problematisch ist.
Es hat hier niemand abgestritten, dass der AG aus Fehlverhalten Konsequenzen ziehen kann.
Aber was der AG öffentlich kommunizieren darf steht auf einem anderen Blatt.
Und doch, der Vertrag ist im gesetzlichen Rahmen identisch wie der des Bürokaufmann oder des Sandwichartisten. Wie man auf die Idee kommt, man könnte Grundgesetze aus einem Arbeitsvertrag streichen, ist mir schleierhaft. Die größte Besonderheit im Profisport sind gewisse Klauseln zur Ernährung und Freizeitgestaltung (Verletzungsgefahr).
Daher ist dein ganzer Beitrag am Thema vorbei. Du hast anscheinend nicht verstanden, dass es nicht darum geht die Kritik an Larsson unterbinden zu wollen. Wenn Dino denkt Larsson ist für seine häufigen Ausfälle selbst verantwortlich, dann soll er es ihm sagen. Auf der PK hat das aber in der Form nichts verloren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Aquila1899 am 16.01.2026 um 15:10 Uhr bearbeitet
16.01.2026 - 15:34 Uhr
Zitat von Aquila1899
Es hat hier niemand abgestritten, dass der AG aus Fehlverhalten Konsequenzen ziehen kann.
Es hat hier niemand abgestritten, dass der AG aus Fehlverhalten Konsequenzen ziehen kann.
Du musst dich aber auch mal entscheiden...
Zitat von Aquila1899
Ein Arbeitnehmer darf nicht dafür verantwortlich gemacht werden,
dass er krank ist,
wie oft er krank ist,
aus welchen medizinischen Gründen er krank ist.
Ein Arbeitnehmer darf nicht dafür verantwortlich gemacht werden,
dass er krank ist,
wie oft er krank ist,
aus welchen medizinischen Gründen er krank ist.
16.01.2026 - 15:43 Uhr
Also unabhängig von rechtlich erlaubt und Ansprüche an einen Profisportler usw:
Das muss ich doch nicht öffentlich machen und vor allem nicht, wenn ich nichtmal explizit drauf gehoben werde. Dino macht da einfach selbst unnötig ein Fass auf, dass uns insbesondere in dieser Phase nicht hilft. Noch dazu weil Larsson in der Vergangenheit eben kaum in solcher Richtung aufgefallen ist, sondern eher in Richtung Vorzeigeprofi.
Dass zu kritisieren, zeugt auch nicht davon kein “Zutrauen” in den eigenen Verein zu haben. Der “Verein” ist kein magisches Konstrukt, dass automatisch das Beste herausholt, sondern die Summe seiner Teile. Und Dino ist ein (wichtiges) Teil davon, der Fehler machen kann. Dann darf man die benennen.
Das muss ich doch nicht öffentlich machen und vor allem nicht, wenn ich nichtmal explizit drauf gehoben werde. Dino macht da einfach selbst unnötig ein Fass auf, dass uns insbesondere in dieser Phase nicht hilft. Noch dazu weil Larsson in der Vergangenheit eben kaum in solcher Richtung aufgefallen ist, sondern eher in Richtung Vorzeigeprofi.
Dass zu kritisieren, zeugt auch nicht davon kein “Zutrauen” in den eigenen Verein zu haben. Der “Verein” ist kein magisches Konstrukt, dass automatisch das Beste herausholt, sondern die Summe seiner Teile. Und Dino ist ein (wichtiges) Teil davon, der Fehler machen kann. Dann darf man die benennen.
16.01.2026 - 15:52 Uhr
Zitat von Jonaldsson
Du musst dich aber auch mal entscheiden...
Zitat von Aquila1899
Es hat hier niemand abgestritten, dass der AG aus Fehlverhalten Konsequenzen ziehen kann.
Es hat hier niemand abgestritten, dass der AG aus Fehlverhalten Konsequenzen ziehen kann.
Du musst dich aber auch mal entscheiden...
Zitat von Aquila1899
Ein Arbeitnehmer darf nicht dafür verantwortlich gemacht werden,
dass er krank ist,
wie oft er krank ist,
aus welchen medizinischen Gründen er krank ist.
Ein Arbeitnehmer darf nicht dafür verantwortlich gemacht werden,
dass er krank ist,
wie oft er krank ist,
aus welchen medizinischen Gründen er krank ist.
Lesen und Verstehen...
Resultiert die Krankheit aus einem Fehlverhalten? Kann der Verein dies beweisen? Dann kann er Konsequenzen ziehen.
Soweit man das Beurteilen kann, geht es ja auch um bakterielle und infektiöse Erkrankungen und keinen Skiunfall wie bei Neuer damals. Da würde ich gerne mal sehen, wie man Larsson hier ein Fehlverhalten nachweisen will.
Und die Aussage, dass Larsson da in erster Linie selbst in der Pflicht steht, die Häufigkeit zu reduzieren darf Dino halt öffentlich einfach nicht tätigen.
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