Deutsche Talente mit Migrationshintergrund V
15.10.2010 - 15:16 Uhr
04.02.2011 - 19:16 Uhr
Zitat von ultrAslan-58:
Zitat von HROyal:
Soll er sich jetzt dafür schämen das er mit seinem Heimatland an vielen Turnieren teilnimmt? :ugly
Mir geht es garnicht darum den Fall Özil hier wieder aufzurollen, er hat sich entschieden und gut ist. Das wurde hier sowieso lang und breit durchgekaut. Es geht mir nur darum, dass dieses Argument kein Gewicht hat, weil DE eh kaum ein Turnier verpasst.
Und mit 18 Jahren war sich Özil ganz sicher für die deutsche A11 nominiert zu werden?
Stellt sich nicht auch die Frage, ob sich mancher Fußballer denkt: "Hauptsache Nationalmannschaft, welche ist mir egal!"
Aber natürlich spielt jeder Fußballer aus reinem Patriotismus nur für das Land seiner Vorfahren, ganz ohne sich seine eigene Situation, wie z. B. Konkurrenzkampf in einer Mannschaft, auszumalen.
Und wenn man ewig auf die nationalen Wurzeln bestehen würde, dürfte Amerika fast gar keine Nationalmannschaften stellen können.
Auch wenn ich anzweifel, dass Özil typisch türkisch spielt, könnte er aber auch Wegbereiter für mehr Scouts in der Türkei (Süper Lig) werden/sein. Daran mal gedacht?
Die blöden Diskussionen, warum sich ein Fußballer mit Migrationshintergrund für eine bestimmte Nation entscheidet, verstehe ich eh nicht mehr. Es ist doch eh egal, eine der beiden Nationen hat immer was zu meckern.
Viele Nationen haben keine inländischen Trainer mehr -wow!-, das zeichnet doch aus, wie national sie eine Mannschaft zum Erfolg "drängen" wollen. Aber wie stolz kann man auf die eigene Nation sein?
Zitat von HROyal:
Soll er sich jetzt dafür schämen das er mit seinem Heimatland an vielen Turnieren teilnimmt? :ugly
Mir geht es garnicht darum den Fall Özil hier wieder aufzurollen, er hat sich entschieden und gut ist. Das wurde hier sowieso lang und breit durchgekaut. Es geht mir nur darum, dass dieses Argument kein Gewicht hat, weil DE eh kaum ein Turnier verpasst.
Und mit 18 Jahren war sich Özil ganz sicher für die deutsche A11 nominiert zu werden?
Stellt sich nicht auch die Frage, ob sich mancher Fußballer denkt: "Hauptsache Nationalmannschaft, welche ist mir egal!"
Aber natürlich spielt jeder Fußballer aus reinem Patriotismus nur für das Land seiner Vorfahren, ganz ohne sich seine eigene Situation, wie z. B. Konkurrenzkampf in einer Mannschaft, auszumalen.
Und wenn man ewig auf die nationalen Wurzeln bestehen würde, dürfte Amerika fast gar keine Nationalmannschaften stellen können.
Auch wenn ich anzweifel, dass Özil typisch türkisch spielt, könnte er aber auch Wegbereiter für mehr Scouts in der Türkei (Süper Lig) werden/sein. Daran mal gedacht?
Die blöden Diskussionen, warum sich ein Fußballer mit Migrationshintergrund für eine bestimmte Nation entscheidet, verstehe ich eh nicht mehr. Es ist doch eh egal, eine der beiden Nationen hat immer was zu meckern.
Viele Nationen haben keine inländischen Trainer mehr -wow!-, das zeichnet doch aus, wie national sie eine Mannschaft zum Erfolg "drängen" wollen. Aber wie stolz kann man auf die eigene Nation sein?
04.02.2011 - 19:24 Uhr
Zitat von Turco:
Talent kann man nicht trainieren. Das sagen alle Trainer, Fachleute aber bei euch lernt man ja alles anscheinend. Dass türkische Spieler oft die technisch begabteren sind liegt auf der Hand. Hört mir bitte auf mit eurem wissenschaftlichen etepetete.
Soso, Talent liegt also in den Genen und eine Volksgruppe besitzt davon deiner Meinung nach mehr als die andere.
Merkst selber, dass das ziemlich rassistisch klingt und konservatives Rassendenken ist. Gab hier vergangenes Jahr in Deutschland eine Debatte über die fragwürdigen Thesen eines Populisten, der meinte manche Volksgruppen seien von Natur aus dümmer als andere.
Schade, dass du sie selbe Argumentation an den Tag legst, nur dass du nicht von vererbter Dummheit redest, sondern von vererbtem Talent. Ist beides Blödsinn und es ist traurig, dass manche Leute heutzutage immer noch dieses Rassen und Schubladendenken besitzen, als hätte man aus unserer Geschichte nichts gelernt.
Keine Volksgruppe ist talentierter als eine andere, Menschen sind talentierter als andere Menschen egal wo wer herkommt oder seine Wurzeln hat.
Und so nebenbei: Wenn man an Edeltechniker wie Netzer, Beckenbauer, Häßler, Schuster, Möller oder aktuell Götze und Kroos denkt wird deine These noch lächerlicher. Man wird nicht dreimal Weltmeister ohne talentierte, technisch begabte Fußballer.
Talent kann man nicht trainieren. Das sagen alle Trainer, Fachleute aber bei euch lernt man ja alles anscheinend. Dass türkische Spieler oft die technisch begabteren sind liegt auf der Hand. Hört mir bitte auf mit eurem wissenschaftlichen etepetete.
Soso, Talent liegt also in den Genen und eine Volksgruppe besitzt davon deiner Meinung nach mehr als die andere.
Merkst selber, dass das ziemlich rassistisch klingt und konservatives Rassendenken ist. Gab hier vergangenes Jahr in Deutschland eine Debatte über die fragwürdigen Thesen eines Populisten, der meinte manche Volksgruppen seien von Natur aus dümmer als andere.
Schade, dass du sie selbe Argumentation an den Tag legst, nur dass du nicht von vererbter Dummheit redest, sondern von vererbtem Talent. Ist beides Blödsinn und es ist traurig, dass manche Leute heutzutage immer noch dieses Rassen und Schubladendenken besitzen, als hätte man aus unserer Geschichte nichts gelernt.
Keine Volksgruppe ist talentierter als eine andere, Menschen sind talentierter als andere Menschen egal wo wer herkommt oder seine Wurzeln hat.
Und so nebenbei: Wenn man an Edeltechniker wie Netzer, Beckenbauer, Häßler, Schuster, Möller oder aktuell Götze und Kroos denkt wird deine These noch lächerlicher. Man wird nicht dreimal Weltmeister ohne talentierte, technisch begabte Fußballer.
04.02.2011 - 19:32 Uhr
Zitat von Turco:
Dass türkische Spieler oft die technisch begabteren sind liegt auf der Hand. Hört mir bitte auf mit eurem wissenschaftlichen etepetete.
Oh gott, jetzt werden hier auch noch Sarrazin'sche Argumentationsmodelle ausgegraben... Wo kommen die denn nun wieder her...?
Es wird mal wieder Zeit, den Thread zu schließen, jedenfalls meiner Meinung nach...
Dass türkische Spieler oft die technisch begabteren sind liegt auf der Hand. Hört mir bitte auf mit eurem wissenschaftlichen etepetete.
Oh gott, jetzt werden hier auch noch Sarrazin'sche Argumentationsmodelle ausgegraben... Wo kommen die denn nun wieder her...?
Es wird mal wieder Zeit, den Thread zu schließen, jedenfalls meiner Meinung nach...
04.02.2011 - 19:33 Uhr
Zitat von smithfan:
Bei Thanos Petsos könnte dann wohl bald auch eine Entscheidung anstehen. Zuletzt erhielt er Einladungen der griechischen U21 und deutschen U20 Nationalmannschaft, die er beide ablehnte. Zuvor war er in der Jugend mal bei DFB-Lehrgängen und danach in der griechischen Juniorennationalmannschaft.
Petsos hat eine deutsche Mutter und einen griechischen Vater.
Bevor es in der üblichen Diskussion untergeht, möchte ich hier nochmal nachhaken.
Beim FCK spielt er defensives Mittelfeld, ich habe allerdings in Erinnerung, dass er in Leverkusen auch Außenverteidiger gespielt hat, oder?!
Gesetzt den Fall, dass er auch nach seiner NM-Perspektive entscheidet, sehe ich beim DFB angesichts der Konkurrenz eigentlich kaum Chancen für ihn.
Allerdings würde auch eine griechische NM-Laufbahn kein Selbstläufer werden, gerade im defensiven Mittelfeld ist man mittlerweile auch im Hinblick auf die Zukunft ganz ordentlich aufgestellt.
Ich denke bei Petsos steht im Sommer eine größere Weichenstellung an. Bleibt er in Kaiserlautern (v.a. in welcher Liga)? Geht er zurück nach Leverkusen (aber gegen wen soll er sich dort durchsetzen?)? Oder wird er zu einem anderen Verein weiterverliehen?
Mittelfristig wäre der "griechische" Weg sicherlich deutlich leichter, aber derzeit würde ich keine Prognose wagen, ob es dort am Ende zu mehr als ein paar Einsätzen reicht. Dafür kann man ihn meiner Meinung einfach noch nicht gut genug einschätzen.
@ smithfan
Wie siehst du seine Perspektiven, sowohl im Hinblick auf die dt. U21 bzw. A-Elf? Auch eher pessimistisch wie ich, oder traust du ihm mehr zu?
Bei Thanos Petsos könnte dann wohl bald auch eine Entscheidung anstehen. Zuletzt erhielt er Einladungen der griechischen U21 und deutschen U20 Nationalmannschaft, die er beide ablehnte. Zuvor war er in der Jugend mal bei DFB-Lehrgängen und danach in der griechischen Juniorennationalmannschaft.
Petsos hat eine deutsche Mutter und einen griechischen Vater.
Bevor es in der üblichen Diskussion untergeht, möchte ich hier nochmal nachhaken.
Beim FCK spielt er defensives Mittelfeld, ich habe allerdings in Erinnerung, dass er in Leverkusen auch Außenverteidiger gespielt hat, oder?!
Gesetzt den Fall, dass er auch nach seiner NM-Perspektive entscheidet, sehe ich beim DFB angesichts der Konkurrenz eigentlich kaum Chancen für ihn.
Allerdings würde auch eine griechische NM-Laufbahn kein Selbstläufer werden, gerade im defensiven Mittelfeld ist man mittlerweile auch im Hinblick auf die Zukunft ganz ordentlich aufgestellt.
Ich denke bei Petsos steht im Sommer eine größere Weichenstellung an. Bleibt er in Kaiserlautern (v.a. in welcher Liga)? Geht er zurück nach Leverkusen (aber gegen wen soll er sich dort durchsetzen?)? Oder wird er zu einem anderen Verein weiterverliehen?
Mittelfristig wäre der "griechische" Weg sicherlich deutlich leichter, aber derzeit würde ich keine Prognose wagen, ob es dort am Ende zu mehr als ein paar Einsätzen reicht. Dafür kann man ihn meiner Meinung einfach noch nicht gut genug einschätzen.
@ smithfan
Wie siehst du seine Perspektiven, sowohl im Hinblick auf die dt. U21 bzw. A-Elf? Auch eher pessimistisch wie ich, oder traust du ihm mehr zu?
04.02.2011 - 19:42 Uhr
Also ich halte Behauptungen wie 'Türken sind die besseren Techniker (aufgrund der Genen)' ect. für sehr fragwürdig.
Es gibt doch überhaupt kein Indiz dafür, dass es so ist. Und Nachforschungen wurden (soweit mir bekannt ist) auch noch nicht angestellt. Das mag vielleicht die subjektive Wahrnehmung einzelner hier sein, mehr aber auch nicht.
Vielleicht kann man (was die Technik betrifft) die Brasilianer hervorheben, was allerdings vielmehr mit der Ausbildung/Spielweise dort zu tun hat und nicht mit den Genen.
Und wenn wir uns die Entwicklung im Fußball anschauen, erkennen wir keine krassen Unterschiede in der Spielweise mehr.
Früher haben uns die Brasilianer mit tollem Offensiv-Fußball verzaubert, die Italiener hatten ihrem 'Catenaccio ' und die Engländer Kick & Rush ect.
Es gibt doch überhaupt kein Indiz dafür, dass es so ist. Und Nachforschungen wurden (soweit mir bekannt ist) auch noch nicht angestellt. Das mag vielleicht die subjektive Wahrnehmung einzelner hier sein, mehr aber auch nicht.
Vielleicht kann man (was die Technik betrifft) die Brasilianer hervorheben, was allerdings vielmehr mit der Ausbildung/Spielweise dort zu tun hat und nicht mit den Genen.
Und wenn wir uns die Entwicklung im Fußball anschauen, erkennen wir keine krassen Unterschiede in der Spielweise mehr.
Früher haben uns die Brasilianer mit tollem Offensiv-Fußball verzaubert, die Italiener hatten ihrem 'Catenaccio ' und die Engländer Kick & Rush ect.
04.02.2011 - 22:10 Uhr
Zitat von StepApp:
Zitat von esurio:
Zitat von Turco:
Talent kann man nicht trainieren. Das sagen alle Trainer, Fachleute aber bei euch lernt man ja alles anscheinend. Dass türkische Spieler oft die technisch begabteren sind liegt auf der Hand. Hört mir bitte auf mit eurem wissenschaftlichen etepetete.
Soso, Talent liegt also in den Genen und eine Volksgruppe besitzt davon deiner Meinung nach mehr als die andere.
Merkst selber, dass das ziemlich rassistisch klingt und konservatives Rassendenken ist. Gab hier vergangenes Jahr in Deutschland eine Debatte über die fragwürdigen Thesen eines Populisten, der meinte manche Volksgruppen seien von Natur aus dümmer als andere.
Schade, dass du sie selbe Argumentation an den Tag legst, nur dass du nicht von vererbter Dummheit redest, sondern von vererbtem Talent. Ist beides Blödsinn und es ist traurig, dass manche Leute heutzutage immer noch dieses Rassen und Schubladendenken besitzen, als hätte man aus unserer Geschichte nichts gelernt.
Keine Volksgruppe ist talentierter als eine andere, Menschen sind talentierter als andere Menschen egal wo wer herkommt oder seine Wurzeln hat.
Und so nebenbei: Wenn man an Edeltechniker wie Netzer, Beckenbauer, Häßler, Schuster, Möller oder aktuell Götze und Kroos denkt wird deine These noch lächerlicher. Man wird nicht dreimal Weltmeister ohne talentierte, technisch begabte Fußballer.
Naja, wenn man sich die Spieler anguckt, könnte man durchaus zu dem Schluss kommen, allerdings hat das wohl weniger damit zu tun, dass Türken durch die Gene eine bessere Technik haben, sondern wieviel Zeit schon von klein auf mit dem trainieren der Technik verbracht wurde. Aus meiner persönlichen (und nicht repräsentativen) Erfahrung, verbringen sozial schlechter gestellte Kinder wesentlich mehr Freizeit mit Fußball als besser gestellte und haben als Kinder auch ganz andere Ideen vom Fussball. Aus meiner Erfahrung heraus legen gerade sozial schlechter gestellte Kinder mit MGH sehr viel mehr Wert darauf, auf dem Fussballplatz mit Tricks anzugeben (zum Beispiel den Gegenspieler tunneln) während die ohne Migrationshintergrund dafür besonders hart kämpfen, viel Lauf und generell mit viel Biss spielen.
Das erinnert mich an eine Diskussion, die ich mit meinem Bruder bezüglich Ballack und Brasilianern hatte. Er war der Meinung, dass die 08/15 Brasis ja wesentlich talentierter gewesen sein als Ballack, wie man deutlich am Umgang mit dem Ball sieht. Ich war allerdings der Meinung, dass das nichts mit dem größeren Talent an sich zu tun hat, sondern in welche Richtung das Talent geformt wurde.
100% agree. Das ärmere mehr mit Fußball verbringen sehe ich auch so. Viele hoffen dadurch zu Geld zu kommen. Andererseits kostet Fußball spielen (in der Freizeit) kein Geld. Von vielen anderen Aktivitäten werden sozial schwächere ausgegrenzt und Fußball ist in fast allen Ländern der Erde Volkssport nummer 1.
Die Technik wird generell in vielen Ländern viel ausgefeilter trainiert als in Deutschland. Sicher hat Deutschland auch tolle Techniker, aber insgesamt lebte Deutschland immer davon kampf- und laufstark zu sein. Dagegen spielen Südeuropäer gerne schön und versuchen auch öfters mal alleine eine ganze Mannschaft auszuspielen. In Deutschland legt man viel mehr Wert auf Taktik. Allerdings vermischt sich das immer mehr, da man inzwischen überall erkannt hat, dass man sowohl technisch, als auch taktisch stark sein muss, um die ganz großen Erfolge zu feiern. Und genau deshalb, werden auch immer öfters Trainer aus anderen Ländern geholt.
Zitat von esurio:
Zitat von Turco:
Talent kann man nicht trainieren. Das sagen alle Trainer, Fachleute aber bei euch lernt man ja alles anscheinend. Dass türkische Spieler oft die technisch begabteren sind liegt auf der Hand. Hört mir bitte auf mit eurem wissenschaftlichen etepetete.
Soso, Talent liegt also in den Genen und eine Volksgruppe besitzt davon deiner Meinung nach mehr als die andere.
Merkst selber, dass das ziemlich rassistisch klingt und konservatives Rassendenken ist. Gab hier vergangenes Jahr in Deutschland eine Debatte über die fragwürdigen Thesen eines Populisten, der meinte manche Volksgruppen seien von Natur aus dümmer als andere.
Schade, dass du sie selbe Argumentation an den Tag legst, nur dass du nicht von vererbter Dummheit redest, sondern von vererbtem Talent. Ist beides Blödsinn und es ist traurig, dass manche Leute heutzutage immer noch dieses Rassen und Schubladendenken besitzen, als hätte man aus unserer Geschichte nichts gelernt.
Keine Volksgruppe ist talentierter als eine andere, Menschen sind talentierter als andere Menschen egal wo wer herkommt oder seine Wurzeln hat.
Und so nebenbei: Wenn man an Edeltechniker wie Netzer, Beckenbauer, Häßler, Schuster, Möller oder aktuell Götze und Kroos denkt wird deine These noch lächerlicher. Man wird nicht dreimal Weltmeister ohne talentierte, technisch begabte Fußballer.
Naja, wenn man sich die Spieler anguckt, könnte man durchaus zu dem Schluss kommen, allerdings hat das wohl weniger damit zu tun, dass Türken durch die Gene eine bessere Technik haben, sondern wieviel Zeit schon von klein auf mit dem trainieren der Technik verbracht wurde. Aus meiner persönlichen (und nicht repräsentativen) Erfahrung, verbringen sozial schlechter gestellte Kinder wesentlich mehr Freizeit mit Fußball als besser gestellte und haben als Kinder auch ganz andere Ideen vom Fussball. Aus meiner Erfahrung heraus legen gerade sozial schlechter gestellte Kinder mit MGH sehr viel mehr Wert darauf, auf dem Fussballplatz mit Tricks anzugeben (zum Beispiel den Gegenspieler tunneln) während die ohne Migrationshintergrund dafür besonders hart kämpfen, viel Lauf und generell mit viel Biss spielen.
Das erinnert mich an eine Diskussion, die ich mit meinem Bruder bezüglich Ballack und Brasilianern hatte. Er war der Meinung, dass die 08/15 Brasis ja wesentlich talentierter gewesen sein als Ballack, wie man deutlich am Umgang mit dem Ball sieht. Ich war allerdings der Meinung, dass das nichts mit dem größeren Talent an sich zu tun hat, sondern in welche Richtung das Talent geformt wurde.
100% agree. Das ärmere mehr mit Fußball verbringen sehe ich auch so. Viele hoffen dadurch zu Geld zu kommen. Andererseits kostet Fußball spielen (in der Freizeit) kein Geld. Von vielen anderen Aktivitäten werden sozial schwächere ausgegrenzt und Fußball ist in fast allen Ländern der Erde Volkssport nummer 1.
Die Technik wird generell in vielen Ländern viel ausgefeilter trainiert als in Deutschland. Sicher hat Deutschland auch tolle Techniker, aber insgesamt lebte Deutschland immer davon kampf- und laufstark zu sein. Dagegen spielen Südeuropäer gerne schön und versuchen auch öfters mal alleine eine ganze Mannschaft auszuspielen. In Deutschland legt man viel mehr Wert auf Taktik. Allerdings vermischt sich das immer mehr, da man inzwischen überall erkannt hat, dass man sowohl technisch, als auch taktisch stark sein muss, um die ganz großen Erfolge zu feiern. Und genau deshalb, werden auch immer öfters Trainer aus anderen Ländern geholt.
04.02.2011 - 22:21 Uhr
Lasst uns zum Thema zurück kommen.
Ein oder zwei User behaupten, dass es ein nationales Fußballgen gibt. Das zu beweisen ist einfach unmöglich.
Auch wenn ich ein Sperre kassiere, möchte ich doch mal wissen, wo die genetisch brilliante Technik der Türken Erfolg gefunden hat. Nach einigen, wenigen Usern hier müsste die Türkei, mit ihren Überschuß an Fußball-Technikern, jedesmal die Weltmeisterschaft gewinnen. Naja, zumindest in der Finalbegegnung den ähnlich technisch starken Brasilianern.
Dabei möchte ich anmerken, dass im eigenen Land geschulte Brasilianer in die Europäischen Vereine wechseln. Und es ist auch klar, dass nur Brasilianer genetisch technisch guten Fußball spielen können. Dabei spielt es natürlich keine Rolle, wie die Spieler gefördert wurden.
Die schon immer technisch starken Türken sind allein durch ihr Genpool die gefragtesten Spieler aller hochkarätigen Vereine.
Allein dem Unverständnis einiger Türken im Ausland zum Trotz kommt doch ein Gestammel der "Vaterlandsfrage" von den Spielern zusammen.
Wer will eine Integration? Wer möchte was von wem?
Ich habe kein Verständnis für Menschen, die ihre "Kariere" im Ausland suchen und auf Deutsche mit Migrationshintergrund schimpfen, nur weil sie für ihre Heimat spielen möchten.
Ein oder zwei User behaupten, dass es ein nationales Fußballgen gibt. Das zu beweisen ist einfach unmöglich.
Auch wenn ich ein Sperre kassiere, möchte ich doch mal wissen, wo die genetisch brilliante Technik der Türken Erfolg gefunden hat. Nach einigen, wenigen Usern hier müsste die Türkei, mit ihren Überschuß an Fußball-Technikern, jedesmal die Weltmeisterschaft gewinnen. Naja, zumindest in der Finalbegegnung den ähnlich technisch starken Brasilianern.
Dabei möchte ich anmerken, dass im eigenen Land geschulte Brasilianer in die Europäischen Vereine wechseln. Und es ist auch klar, dass nur Brasilianer genetisch technisch guten Fußball spielen können. Dabei spielt es natürlich keine Rolle, wie die Spieler gefördert wurden.
Die schon immer technisch starken Türken sind allein durch ihr Genpool die gefragtesten Spieler aller hochkarätigen Vereine.
Allein dem Unverständnis einiger Türken im Ausland zum Trotz kommt doch ein Gestammel der "Vaterlandsfrage" von den Spielern zusammen.
Wer will eine Integration? Wer möchte was von wem?
Ich habe kein Verständnis für Menschen, die ihre "Kariere" im Ausland suchen und auf Deutsche mit Migrationshintergrund schimpfen, nur weil sie für ihre Heimat spielen möchten.
05.02.2011 - 02:35 Uhr
Ich habe nichts von Genen oder dergleichen geschrieben. Ausserdem hasse ich Bio und will auch nichts davon wissen. :)
Stepapp@ hat denke ich einen guten Punkt gebracht. Ich weiss nicht wie es in deutschen Familien zugeht. Aber wenn ich langweile habe spiele ich mit meinem kleinen Bruder (6) immer Fussball zu hause. Natürlich lasse ich ihn nicht laufen und treten sondern versuche ihm gezielt meine technischen Fähigkeiten zu vermitteln :D Wenn ich dann sehe wie er auf dem Bolzplatz oder in der Schule teilweise ältere und längere Kinder nass macht werde ich natürlich glücklich :) Andere Väter oder Brüder bringen ihre kleinen sofort zum Verein und verfolgen jedes Training. Fakt ist: Wir sind Fussball besessen.
Hat nicht unbedingt mit sozialer Lage zu tun. Eher damit dass Türken generell keine anderen Hobbys haben. Das Bildungsniveau der Türken in Deutschland ist klar. Die meisten sind aus Dörfern in Anatolien. Vielfalt im Lifestyle ist bei den meisten Fehlanzeige. Mal einen Trinken gehen im türkischen Kafee oder mit kollegen Fussball spielen gehen. Das wars aber auch. Fussball ist bei den meisten Hobby Nummer 1.
Stepapp@ hat denke ich einen guten Punkt gebracht. Ich weiss nicht wie es in deutschen Familien zugeht. Aber wenn ich langweile habe spiele ich mit meinem kleinen Bruder (6) immer Fussball zu hause. Natürlich lasse ich ihn nicht laufen und treten sondern versuche ihm gezielt meine technischen Fähigkeiten zu vermitteln :D Wenn ich dann sehe wie er auf dem Bolzplatz oder in der Schule teilweise ältere und längere Kinder nass macht werde ich natürlich glücklich :) Andere Väter oder Brüder bringen ihre kleinen sofort zum Verein und verfolgen jedes Training. Fakt ist: Wir sind Fussball besessen.
Hat nicht unbedingt mit sozialer Lage zu tun. Eher damit dass Türken generell keine anderen Hobbys haben. Das Bildungsniveau der Türken in Deutschland ist klar. Die meisten sind aus Dörfern in Anatolien. Vielfalt im Lifestyle ist bei den meisten Fehlanzeige. Mal einen Trinken gehen im türkischen Kafee oder mit kollegen Fussball spielen gehen. Das wars aber auch. Fussball ist bei den meisten Hobby Nummer 1.
05.02.2011 - 03:32 Uhr
Zitat von Xacbert:
Zitat von StepApp:
Naja, wenn man sich die Spieler anguckt, könnte man durchaus zu dem Schluss kommen, allerdings hat das wohl weniger damit zu tun, dass Türken durch die Gene eine bessere Technik haben, sondern wieviel Zeit schon von klein auf mit dem trainieren der Technik verbracht wurde. Aus meiner persönlichen (und nicht repräsentativen) Erfahrung, verbringen sozial schlechter gestellte Kinder wesentlich mehr Freizeit mit Fußball als besser gestellte und haben als Kinder auch ganz andere Ideen vom Fussball. Aus meiner Erfahrung heraus legen gerade sozial schlechter gestellte Kinder mit MGH sehr viel mehr Wert darauf, auf dem Fussballplatz mit Tricks anzugeben (zum Beispiel den Gegenspieler tunneln) während die ohne Migrationshintergrund
Aber warum hat dann die Türkei nie einen Spieler der technischen Qualität wie Netzer, Möller, Schuster, Häßler, Littbarski oder Özil (höhö) herausgebracht?
Zu dem sozialen Argument: Wieso ist dann Götze technisch so unfassbar gut? Das ist ein Junge aus der Oberschicht.
Wie kommst du nur darauf, dass die Türkei nie einen Spieler der technischen Qualität wie die von dir aufgezählten Spieler herausgebracht hätte? :rolleyes
Wenn man sich schon nicht auskennt, dann sollte man sich wenigtens nicht so äußern. Sie mögen nicht bei Real Madrid oder Inter Mailand gespielt und nicht die internationalen Erfolge gefeiert haben, aber sie waren/sind unsere Helden.
Entschuldigung für OT.
Zitat von StepApp:
Naja, wenn man sich die Spieler anguckt, könnte man durchaus zu dem Schluss kommen, allerdings hat das wohl weniger damit zu tun, dass Türken durch die Gene eine bessere Technik haben, sondern wieviel Zeit schon von klein auf mit dem trainieren der Technik verbracht wurde. Aus meiner persönlichen (und nicht repräsentativen) Erfahrung, verbringen sozial schlechter gestellte Kinder wesentlich mehr Freizeit mit Fußball als besser gestellte und haben als Kinder auch ganz andere Ideen vom Fussball. Aus meiner Erfahrung heraus legen gerade sozial schlechter gestellte Kinder mit MGH sehr viel mehr Wert darauf, auf dem Fussballplatz mit Tricks anzugeben (zum Beispiel den Gegenspieler tunneln) während die ohne Migrationshintergrund
Aber warum hat dann die Türkei nie einen Spieler der technischen Qualität wie Netzer, Möller, Schuster, Häßler, Littbarski oder Özil (höhö) herausgebracht?
Zu dem sozialen Argument: Wieso ist dann Götze technisch so unfassbar gut? Das ist ein Junge aus der Oberschicht.
Wie kommst du nur darauf, dass die Türkei nie einen Spieler der technischen Qualität wie die von dir aufgezählten Spieler herausgebracht hätte? :rolleyes
Wenn man sich schon nicht auskennt, dann sollte man sich wenigtens nicht so äußern. Sie mögen nicht bei Real Madrid oder Inter Mailand gespielt und nicht die internationalen Erfolge gefeiert haben, aber sie waren/sind unsere Helden.
Entschuldigung für OT.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bachor am 05.02.2011 um 03:34 Uhr bearbeitet
05.02.2011 - 04:03 Uhr
Zitat von Zagallo:
Vielleicht kann man (was die Technik betrifft) die Brasilianer hervorheben, was allerdings vielmehr mit der Ausbildung/Spielweise dort zu tun hat und nicht mit den Genen.
Brasilianische Spieler sind einfach gut ausgebildet. Brasilien kommt dabei, wie den anderen Lateinamerikanischen Ländern auch, der hohe Urbanisierungsgrad zugute. Sprich es kommen recht früh sehr viele talentierte Spieler auf einer kleinen Fläche zusammen, dies steigert das Niveau deutlich. Ähnliches lässt sich auch in den dichtbesiedelten Gegenden Europas feststellen, siehe Niederlande - ach ja, seit wann liegen die eigentlich in Südeuropa?
Gäbe es eine kulturelle oder gar genetische Veranlagung, dann stellt sich mir doch die Frage warum ausgerechnet Brasilianer da talentierter als Europäer oder Afrikaner sein sollen, deren Nachfahren sie doch sind? Wahrscheinlich der Indio-Einfluss bei rund 1% der brasilianischen Bevölkerung. :rolleyes
Vielleicht kann man (was die Technik betrifft) die Brasilianer hervorheben, was allerdings vielmehr mit der Ausbildung/Spielweise dort zu tun hat und nicht mit den Genen.
Brasilianische Spieler sind einfach gut ausgebildet. Brasilien kommt dabei, wie den anderen Lateinamerikanischen Ländern auch, der hohe Urbanisierungsgrad zugute. Sprich es kommen recht früh sehr viele talentierte Spieler auf einer kleinen Fläche zusammen, dies steigert das Niveau deutlich. Ähnliches lässt sich auch in den dichtbesiedelten Gegenden Europas feststellen, siehe Niederlande - ach ja, seit wann liegen die eigentlich in Südeuropa?
Gäbe es eine kulturelle oder gar genetische Veranlagung, dann stellt sich mir doch die Frage warum ausgerechnet Brasilianer da talentierter als Europäer oder Afrikaner sein sollen, deren Nachfahren sie doch sind? Wahrscheinlich der Indio-Einfluss bei rund 1% der brasilianischen Bevölkerung. :rolleyes
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