Der Macher: Martin Kind
04.08.2008 - 16:11 Uhr
30.11.2008 - 16:03 Uhr
Zitat von Christoph2703:
Anderes Problem der Investor hat dann natürlich Mitsprwchrecht auch im sportlichen bereich z.B. über Transfers nur haben solche Leute nicht auch immer viel Ahnung von Fußball.
Ein x-beliebiger Ex-Spieler ohne wirtschaftliches know-how, der zufälligerweise "Manager" geworden ist, könnte Transfers natürlich ertragreicher abscließen...ist klar. Da gibt es ja einige gute Beispiele in der Bundesliga.
Mitspracherecht im sportlichen Bereich würde dann eher heißen, dass der Investor die Machbarkeit prüft - was spricht dagegen? Schließlich werden zurzeit durch dilettantische Geldbewegungen zig Millionen verschleudert.
Anderes Problem der Investor hat dann natürlich Mitsprwchrecht auch im sportlichen bereich z.B. über Transfers nur haben solche Leute nicht auch immer viel Ahnung von Fußball.
Ein x-beliebiger Ex-Spieler ohne wirtschaftliches know-how, der zufälligerweise "Manager" geworden ist, könnte Transfers natürlich ertragreicher abscließen...ist klar. Da gibt es ja einige gute Beispiele in der Bundesliga.
Mitspracherecht im sportlichen Bereich würde dann eher heißen, dass der Investor die Machbarkeit prüft - was spricht dagegen? Schließlich werden zurzeit durch dilettantische Geldbewegungen zig Millionen verschleudert.
30.11.2008 - 19:09 Uhr
Hab mir grad das Video angeschaut - dazu fällt mir nichts mehr ein.
Ich habe selten einen so unfassbar schlechten Hobby-Journalisten gesehen...
Allein sein lächerliches Argument mit der Erhöhung der Tickets in England. Punkt 1 geht das, wie Kind schon formuliert hat, auch jetzt schon. Und zweitens ist die Lage in England doch eine ganz andere. Da gibt es - bei den Topteams - eine dermaßen geringe Anzahl an frei verfügbaren Karten; ist doch klar, dass dann die Preise steigen. Solange diese gezahlt werden, ist dieses "Argument" nicht haltbar.
Ich habe selten einen so unfassbar schlechten Hobby-Journalisten gesehen...
Allein sein lächerliches Argument mit der Erhöhung der Tickets in England. Punkt 1 geht das, wie Kind schon formuliert hat, auch jetzt schon. Und zweitens ist die Lage in England doch eine ganz andere. Da gibt es - bei den Topteams - eine dermaßen geringe Anzahl an frei verfügbaren Karten; ist doch klar, dass dann die Preise steigen. Solange diese gezahlt werden, ist dieses "Argument" nicht haltbar.
30.11.2008 - 19:09 Uhr
Hab mir grad das Video angeschaut - dazu fällt mir nichts mehr ein.
Ich habe selten einen so unfassbar schlechten Hobby-Journalisten gesehen...
Allein sein lächerliches Argument mit der Erhöhung der Tickets in England. Punkt 1 geht das, wie Kind schon formuliert hat, auch jetzt schon. Und zweitens ist die Lage in England doch eine ganz andere. Da gibt es - bei den Topteams - eine dermaßen geringe Anzahl an frei verfügbaren Karten; ist doch klar, dass dann die Preise steigen. Solange diese gezahlt werden, ist dieses "Argument" nicht haltbar.
Ich habe selten einen so unfassbar schlechten Hobby-Journalisten gesehen...
Allein sein lächerliches Argument mit der Erhöhung der Tickets in England. Punkt 1 geht das, wie Kind schon formuliert hat, auch jetzt schon. Und zweitens ist die Lage in England doch eine ganz andere. Da gibt es - bei den Topteams - eine dermaßen geringe Anzahl an frei verfügbaren Karten; ist doch klar, dass dann die Preise steigen. Solange diese gezahlt werden, ist dieses "Argument" nicht haltbar.
30.11.2008 - 22:48 Uhr
Gleich Kinds zweiter TV-Auftritt des Tages, dieses Mal im NDR. Moderatorin ist übrigens Monica Lierhaus. :)
30.11.2008 - 22:51 Uhr
Wahnsinn wie Kind im DSF immer wieder die gleichen Fakten wiederholen musste, trotzdem aber einfach nur plump "Beispiele" wie Salzburg oder Chelsea in die Runde geworfen wurden.
Kind hat klare Vorstellungen, aber die meisten befassen sich einfach nicht mit seinem Modell, sondern eher mit den Zuständen in England und projezieren dies dann eins zu eins auf die Bundesliga...
Kind hat klare Vorstellungen, aber die meisten befassen sich einfach nicht mit seinem Modell, sondern eher mit den Zuständen in England und projezieren dies dann eins zu eins auf die Bundesliga...
01.12.2008 - 02:52 Uhr
Zitat von handycap:
Die Investoren die Hannover in der Hinterhand hat, haben nur geringes Interesse daran ihr Geld mit möglichst hohen gewinnen anzulegen, sondern geht es diesen Investoren mehr darum das sie zur Not die Notbremse ziehen können wenn sie sehen das ihr Geld zum Fenster raus geworfen wird. Jetzt mal konkret dazu:
Wo nehmen ein Großdrogist oder ein Finanzberater eigentlich die Fachkompetenz her, um zu entscheiden, ob ihr Geld zum Fenster rausgeworfen wird? Die wirtschaftlichen Grundvorstellungen lassen sich auch heute vorher gemeinsam besprechen, dafür reicht ein Aufsichtsratposten und Gespräche,, gewaltige Unterschiede in der Arbeitsweise gibt es da bei allen Bundesligisten nicht mehr, kompetente Anzugträger gibt es dutzendweise, und die gehen sicher auch gern zu Strategietreffen mit Gesellschaftern. Unterschiedlich ist vor allem die Abeitsweise im sportlichen Bereich, und der sportliche Erfolg. Kein Mensch muss "die Notbremse ziehen", weil ein Finanzvorstand eine falsche Steuererklärung abgibt. "Die Notbremse ziehen" bedeutet im Fussball, es läuft sportlich nicht, und es sollen Köpfe rollen. Mit welcher Kompetenz entscheiden das externe Geldgeber, die von der Sache weniger Ahnung haben als ich?
Die Investoren die Hannover in der Hinterhand hat, haben nur geringes Interesse daran ihr Geld mit möglichst hohen gewinnen anzulegen, sondern geht es diesen Investoren mehr darum das sie zur Not die Notbremse ziehen können wenn sie sehen das ihr Geld zum Fenster raus geworfen wird. Jetzt mal konkret dazu:
Wo nehmen ein Großdrogist oder ein Finanzberater eigentlich die Fachkompetenz her, um zu entscheiden, ob ihr Geld zum Fenster rausgeworfen wird? Die wirtschaftlichen Grundvorstellungen lassen sich auch heute vorher gemeinsam besprechen, dafür reicht ein Aufsichtsratposten und Gespräche,, gewaltige Unterschiede in der Arbeitsweise gibt es da bei allen Bundesligisten nicht mehr, kompetente Anzugträger gibt es dutzendweise, und die gehen sicher auch gern zu Strategietreffen mit Gesellschaftern. Unterschiedlich ist vor allem die Abeitsweise im sportlichen Bereich, und der sportliche Erfolg. Kein Mensch muss "die Notbremse ziehen", weil ein Finanzvorstand eine falsche Steuererklärung abgibt. "Die Notbremse ziehen" bedeutet im Fussball, es läuft sportlich nicht, und es sollen Köpfe rollen. Mit welcher Kompetenz entscheiden das externe Geldgeber, die von der Sache weniger Ahnung haben als ich?
01.12.2008 - 09:58 Uhr
Zitat von Lascho:
Zitat von handycap:
Die Investoren die Hannover in der Hinterhand hat, haben nur geringes Interesse daran ihr Geld mit möglichst hohen gewinnen anzulegen, sondern geht es diesen Investoren mehr darum das sie zur Not die Notbremse ziehen können wenn sie sehen das ihr Geld zum Fenster raus geworfen wird. Jetzt mal konkret dazu:
Wo nehmen ein Großdrogist oder ein Finanzberater eigentlich die Fachkompetenz her, um zu entscheiden, ob ihr Geld zum Fenster rausgeworfen wird? Die wirtschaftlichen Grundvorstellungen lassen sich auch heute vorher gemeinsam besprechen, dafür reicht ein Aufsichtsratposten und Gespräche,, gewaltige Unterschiede in der Arbeitsweise gibt es da bei allen Bundesligisten nicht mehr, kompetente Anzugträger gibt es dutzendweise, und die gehen sicher auch gern zu Strategietreffen mit Gesellschaftern. Unterschiedlich ist vor allem die Abeitsweise im sportlichen Bereich, und der sportliche Erfolg. Kein Mensch muss "die Notbremse ziehen", weil ein Finanzvorstand eine falsche Steuererklärung abgibt. "Die Notbremse ziehen" bedeutet im Fussball, es läuft sportlich nicht, und es sollen Köpfe rollen. Mit welcher Kompetenz entscheiden das externe Geldgeber, die von der Sache weniger Ahnung haben als ich?
Oh wenn du Präsidenten, Manager, und Vorstände erlebt hättest wie wir es zum Teil mussten, dann wärst du froh wenn Top Manager und Erfolgreiche Unternehmer sagen STOP so nicht.
(Wie derzeit bei uns Herr Kind)
Für den Sportlichen Bereich sind Manager Trainer und zu guter letzt der Präsident verantwortlich, natürlich werden die Investoren wenn es wie z.B. derzeit bei uns der Fall ist sehen das es nicht vorwärts geht ihre bedenken äußern, und in konkreten Falle sicherlich auch zu einer Trainer Entlassung raten, aber mir verschließt sich die Logik warum denn jemand der 51 % hält weniger Ahnung haben sollte als jemand der unter 51% hält :o , denn nur mal so, Herr Kind der bisher über die Geschicke von Hannover 96 wacht und entscheidet, hat auch nie Fußball gespielt, oder einen Trainerschein gemacht, oder als Sportreporter sein Geld verdient. Warum sollte er mehr Ahnung vom Fußball haben als Herr Maschmeyer?
Du siehst also dieses Argument ist völlig haltlos
Aber selbst wenn all die von den Kritikern erbrachten Argumente zutreffend wären (was sie nachweislich nicht sind) selbst dann, geht es hier noch immer um mündige Personen die eine Firma erfolgreich führen möchten, wie sie dies machen hat letzt endlich keinen außer den Aktionären oder im Fall eines Vereins die Mitglieder zu interessieren.
Dieses Recht haben Wolfsburg und Bayer warum will also die DFL Hannover 96 bevormunden?
Ist Hannover 96 nicht Mündig? Weisen nicht jedes Jahr wieder die Bilanzen der führenden Bonitätsindex Institute darauf hin das Hannover 96 seit nun fast 5 Jahren immer unter den ersten 5 liegt.
Man ist alles andere als Blauäugig in Hannover (zumindest was den Wirtschaftlichen Aspekt angeht) Blauäugig wiederum ist die DFL die wie ich schon mehrfach geschrieben habe, die mit ihren Widerstand denn deutschen Fußball schadet hierzu auch noch einmal ein sehr interessanter Artikel aus der Financial Times: http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Kommentar-Geld-schie%DFt-Tore/443879.html
Glaube mir Lascho es wird hier besonders von Seiten der 96 Fans nicht nur Diskutiert, sonder auch hart analysiert, denn für viele von uns gehört Hannover 96 nun schon seit vielen, vielen Jahren zum Leben, bei einigen von uns fast ein halbes Jahrhundert.
Da ist es doch klar das man natürlich auch die Risiken hinterfragt.
Zitat von handycap:
Die Investoren die Hannover in der Hinterhand hat, haben nur geringes Interesse daran ihr Geld mit möglichst hohen gewinnen anzulegen, sondern geht es diesen Investoren mehr darum das sie zur Not die Notbremse ziehen können wenn sie sehen das ihr Geld zum Fenster raus geworfen wird. Jetzt mal konkret dazu:
Wo nehmen ein Großdrogist oder ein Finanzberater eigentlich die Fachkompetenz her, um zu entscheiden, ob ihr Geld zum Fenster rausgeworfen wird? Die wirtschaftlichen Grundvorstellungen lassen sich auch heute vorher gemeinsam besprechen, dafür reicht ein Aufsichtsratposten und Gespräche,, gewaltige Unterschiede in der Arbeitsweise gibt es da bei allen Bundesligisten nicht mehr, kompetente Anzugträger gibt es dutzendweise, und die gehen sicher auch gern zu Strategietreffen mit Gesellschaftern. Unterschiedlich ist vor allem die Abeitsweise im sportlichen Bereich, und der sportliche Erfolg. Kein Mensch muss "die Notbremse ziehen", weil ein Finanzvorstand eine falsche Steuererklärung abgibt. "Die Notbremse ziehen" bedeutet im Fussball, es läuft sportlich nicht, und es sollen Köpfe rollen. Mit welcher Kompetenz entscheiden das externe Geldgeber, die von der Sache weniger Ahnung haben als ich?
Oh wenn du Präsidenten, Manager, und Vorstände erlebt hättest wie wir es zum Teil mussten, dann wärst du froh wenn Top Manager und Erfolgreiche Unternehmer sagen STOP so nicht.
(Wie derzeit bei uns Herr Kind)
Für den Sportlichen Bereich sind Manager Trainer und zu guter letzt der Präsident verantwortlich, natürlich werden die Investoren wenn es wie z.B. derzeit bei uns der Fall ist sehen das es nicht vorwärts geht ihre bedenken äußern, und in konkreten Falle sicherlich auch zu einer Trainer Entlassung raten, aber mir verschließt sich die Logik warum denn jemand der 51 % hält weniger Ahnung haben sollte als jemand der unter 51% hält :o , denn nur mal so, Herr Kind der bisher über die Geschicke von Hannover 96 wacht und entscheidet, hat auch nie Fußball gespielt, oder einen Trainerschein gemacht, oder als Sportreporter sein Geld verdient. Warum sollte er mehr Ahnung vom Fußball haben als Herr Maschmeyer?
Du siehst also dieses Argument ist völlig haltlos
Aber selbst wenn all die von den Kritikern erbrachten Argumente zutreffend wären (was sie nachweislich nicht sind) selbst dann, geht es hier noch immer um mündige Personen die eine Firma erfolgreich führen möchten, wie sie dies machen hat letzt endlich keinen außer den Aktionären oder im Fall eines Vereins die Mitglieder zu interessieren.
Dieses Recht haben Wolfsburg und Bayer warum will also die DFL Hannover 96 bevormunden?
Ist Hannover 96 nicht Mündig? Weisen nicht jedes Jahr wieder die Bilanzen der führenden Bonitätsindex Institute darauf hin das Hannover 96 seit nun fast 5 Jahren immer unter den ersten 5 liegt.
Man ist alles andere als Blauäugig in Hannover (zumindest was den Wirtschaftlichen Aspekt angeht) Blauäugig wiederum ist die DFL die wie ich schon mehrfach geschrieben habe, die mit ihren Widerstand denn deutschen Fußball schadet hierzu auch noch einmal ein sehr interessanter Artikel aus der Financial Times: http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Kommentar-Geld-schie%DFt-Tore/443879.html
Glaube mir Lascho es wird hier besonders von Seiten der 96 Fans nicht nur Diskutiert, sonder auch hart analysiert, denn für viele von uns gehört Hannover 96 nun schon seit vielen, vielen Jahren zum Leben, bei einigen von uns fast ein halbes Jahrhundert.
Da ist es doch klar das man natürlich auch die Risiken hinterfragt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von handycap am 01.12.2008 um 10:01 Uhr bearbeitet
01.12.2008 - 17:48 Uhr
Zitat von handycap:
Für den Sportlichen Bereich sind Manager Trainer und zu guter letzt der Präsident verantwortlich, natürlich werden die Investoren wenn es wie z.B. derzeit bei uns der Fall ist sehen das es nicht vorwärts geht ihre bedenken äußern, und in konkreten Falle sicherlich auch zu einer Trainer Entlassung raten, aber mir verschließt sich die Logik warum denn jemand der 51 % hält weniger Ahnung haben sollte als jemand der unter 51% hält :o , denn nur mal so, Herr Kind der bisher über die Geschicke von Hannover 96 wacht und entscheidet, hat auch nie Fußball gespielt, oder einen Trainerschein gemacht, oder als Sportreporter sein Geld verdient. Warum sollte er mehr Ahnung vom Fußball haben als Herr Maschmeyer?
Du siehst also dieses Argument ist völlig haltlosNein, da gibt es schon einen Unterschied. Die Entscheidungsmehrheit muss ja bisher nicht irgendwo liegen, sondern (direkt oder eher indirekt) bei den Muttervereinen, also "im Fussball". Wenn jetzt Herr Kind bei euch der Chef ist, wurde das (wenn auch wohl eher ziemlich indirekt) "von fussballerischer Seite" so entschieden. Diese Regel zwingt von Gedanken her die Profigesellschaften, in erster Linie "dem Fussball" zu dienen, und sich nicht externen Kräften zu unterwerfen. Das finde ich persönlich auch richtig so; man kann ja immer noch auf die Geldgeber hören, zu denen man sinnvollerweise eh ein gutes Verhältnis pflegt.
Der einzige formal wesentliche Unterschied wäre: Wer trifft letzten Endes die strategisch wichtigen Grundsatz-, und die wichtigen Personalentscheidungen. Was haben die Investoren davon, wenn sie hier die Macht übernehmen? Einzig die Sorge, dass heute ihr Geld zum Kamin rausgeht, wenn Leute wie Kind am Ruder sind? Das scheint mir ein wenig weit hergeholt, und nicht der Realität entsprechend. Der einzige Verein, bei dem die Führung in den letzten Jahren wirtschaftlich richtig Mist gebaut und Anlegergeld vernichtet hat, ist der BvB, in allen anderen Fällen ist diese theoretische Sorge faktisch rückblickend unnötig gewesen. Und ob es dem BvB geholfen hätte, wenn da eine Investmentbank frühzeitig richtig die Finger dringehabt hätte, darf man aktuell auch bezweifeln. Diese Argumentation über die treibende Kraft überzeugt mich einfach nicht.
Zum Punkt mündiger Akteur:
Da ist die DFL ja nun kein grundsätzlicher Einzelfall. Wenn ich eine Firma aufmache, muss ich auch Zwangsmitglied bei der IHK werden, und mich nach ihren Regeln richten. Alles unschön, ich verstehe das Argument durchaus; ich hänge es nur nicht sehr hoch. Und komme insgesamt zu einer anderen Bewertung des Themas.
Ist ja bei solchen Themen einfach nicht so, dass nur die eine Seite endlich mal die Argumente der anderen Seite verstehen müsste, und dann automatisch zur gleichen Meinung käme. Sowas können in quasipolitischen Diskussionen meistens beide Seiten behaupten.
Für den Sportlichen Bereich sind Manager Trainer und zu guter letzt der Präsident verantwortlich, natürlich werden die Investoren wenn es wie z.B. derzeit bei uns der Fall ist sehen das es nicht vorwärts geht ihre bedenken äußern, und in konkreten Falle sicherlich auch zu einer Trainer Entlassung raten, aber mir verschließt sich die Logik warum denn jemand der 51 % hält weniger Ahnung haben sollte als jemand der unter 51% hält :o , denn nur mal so, Herr Kind der bisher über die Geschicke von Hannover 96 wacht und entscheidet, hat auch nie Fußball gespielt, oder einen Trainerschein gemacht, oder als Sportreporter sein Geld verdient. Warum sollte er mehr Ahnung vom Fußball haben als Herr Maschmeyer?
Du siehst also dieses Argument ist völlig haltlosNein, da gibt es schon einen Unterschied. Die Entscheidungsmehrheit muss ja bisher nicht irgendwo liegen, sondern (direkt oder eher indirekt) bei den Muttervereinen, also "im Fussball". Wenn jetzt Herr Kind bei euch der Chef ist, wurde das (wenn auch wohl eher ziemlich indirekt) "von fussballerischer Seite" so entschieden. Diese Regel zwingt von Gedanken her die Profigesellschaften, in erster Linie "dem Fussball" zu dienen, und sich nicht externen Kräften zu unterwerfen. Das finde ich persönlich auch richtig so; man kann ja immer noch auf die Geldgeber hören, zu denen man sinnvollerweise eh ein gutes Verhältnis pflegt.
Der einzige formal wesentliche Unterschied wäre: Wer trifft letzten Endes die strategisch wichtigen Grundsatz-, und die wichtigen Personalentscheidungen. Was haben die Investoren davon, wenn sie hier die Macht übernehmen? Einzig die Sorge, dass heute ihr Geld zum Kamin rausgeht, wenn Leute wie Kind am Ruder sind? Das scheint mir ein wenig weit hergeholt, und nicht der Realität entsprechend. Der einzige Verein, bei dem die Führung in den letzten Jahren wirtschaftlich richtig Mist gebaut und Anlegergeld vernichtet hat, ist der BvB, in allen anderen Fällen ist diese theoretische Sorge faktisch rückblickend unnötig gewesen. Und ob es dem BvB geholfen hätte, wenn da eine Investmentbank frühzeitig richtig die Finger dringehabt hätte, darf man aktuell auch bezweifeln. Diese Argumentation über die treibende Kraft überzeugt mich einfach nicht.
Zum Punkt mündiger Akteur:
Da ist die DFL ja nun kein grundsätzlicher Einzelfall. Wenn ich eine Firma aufmache, muss ich auch Zwangsmitglied bei der IHK werden, und mich nach ihren Regeln richten. Alles unschön, ich verstehe das Argument durchaus; ich hänge es nur nicht sehr hoch. Und komme insgesamt zu einer anderen Bewertung des Themas.
Ist ja bei solchen Themen einfach nicht so, dass nur die eine Seite endlich mal die Argumente der anderen Seite verstehen müsste, und dann automatisch zur gleichen Meinung käme. Sowas können in quasipolitischen Diskussionen meistens beide Seiten behaupten.
01.12.2008 - 23:00 Uhr
Zitat von AachenStyle:
Die Regel wird doch von [...] oder Hoffenheim mehr oder weniger untergraben.
Nein Hoffenheim untergräbt die Regel nicht. Hopp macht das Portemonaie auf. Rangnick und Co dürfen zugreifen wie sie wollen.
Die Regel wird doch von [...] oder Hoffenheim mehr oder weniger untergraben.
Nein Hoffenheim untergräbt die Regel nicht. Hopp macht das Portemonaie auf. Rangnick und Co dürfen zugreifen wie sie wollen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 96_forever am 01.12.2008 um 23:01 Uhr bearbeitet
02.12.2008 - 08:42 Uhr
Zitat von AachenStyle:
Und wenn sie fällt,dann lieber mit bestimmten Regelungen die dann aber auch für alle gelten,als völlig ohne Beschränkungen.
Richtig, das ist das Beste was ich zu diesen Thema von dir gelesen habe ;)
(allerdings bildet Hoffenheim tatsächlich eine Ausnahme, da der Investor dort "Herr Hopp" es mehr als Experiment und Spielzeug sieht, und genau da sieht man wie wichtig richtige Vertäge wären, denn so kann Hopp jederzeit sagen, OK das war’s ich suche mir ein neues Spielzeug)
Bei Wolfsburg und auch bei Bayer sieht diese allerdings genau anders aus, dort hält der Investor volle 100% und ist maßgeblich an jeder Endscheidung beteiligt
Und wenn sie fällt,dann lieber mit bestimmten Regelungen die dann aber auch für alle gelten,als völlig ohne Beschränkungen.
Richtig, das ist das Beste was ich zu diesen Thema von dir gelesen habe ;)
(allerdings bildet Hoffenheim tatsächlich eine Ausnahme, da der Investor dort "Herr Hopp" es mehr als Experiment und Spielzeug sieht, und genau da sieht man wie wichtig richtige Vertäge wären, denn so kann Hopp jederzeit sagen, OK das war’s ich suche mir ein neues Spielzeug)
Bei Wolfsburg und auch bei Bayer sieht diese allerdings genau anders aus, dort hält der Investor volle 100% und ist maßgeblich an jeder Endscheidung beteiligt
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