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David Wagner
Geburtsdatum 19.10.1971
Alter 54
Nat. Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten
Funktion Leiter der Nachwuchsabteilung
Akt. Verein RB Leipzig

David Wagner [ehem. Trainer]

09.05.2019 - 21:25 Uhr
Zeige Ergebnisse 11-20 von 272.
David Wagner [ehem. Trainer] |#11
18.07.2019 - 10:33 Uhr
Im heute erschienen Kicker hat Toni Lieto ein Interview mit unserem Trainer David Wagner geführt, dabei redeten die beiden über Wagners Nähe zu Klopp und Rangnick, einer neuen Methode zur Leistungserfassung, wie er selbst mit Druck umgeht und wie Transfers bei uns abgewickelt werden.

"Huddersfield und Schalke sind ähnlich"

Die Erfahrung mit Huddersfield sowohl um die Meisterschaft als auch gegen den Abstieg gespielt zu haben sieht David Wagner als Vorteil, natürlich bevorzugt er Ersteres, möchte aber frühzeitig über keine Platzierungsziele reden. Aufgrund der desaströsen letzten Saison, sei dies nicht angebracht.
Vergleichbar an seinem Ex Klub und jetzigen sieht er den persönlichen Druck, der auf ihn lastet.
In Huddersfield habe er alleine viel mehr Aufgaben gehabt, wie das mitplanen des neuen Geländes, hier ist er von solchen Tätigkeiten befreit und kann sich vollkommen aufs Sportliche konzentrieren, was ihm persönlich sehr gefällt.

"Meine Frau sagt immer, es sei erstaunlich, wie gut ich schlafe."

Der Druck eines Trainerjobs auf Schalke war für Herrn Wagner keine große Sorge im Vorhinein, er selbst würde mit dem Schlaf nie Probleme haben, selbst vor den wichtigsten Spielen, er wird selbst immer alles versuchen um den Verein bestmöglich aufzustellen, sollte dies nicht genügen hat er sich nichts vorzuwerfen.

"Ich halte es für falsch, jetzt auf einzelne Spieler zu schimpfen."

Das an der Vorsaison viel zu kritisieren ist, ist sich David Wagner bewusst, trotz dessen solle man nicht alles pessimistisch sehen, er will lieber den Spielern bei ihren Schwierigkeiten weiterhelfen.
Er selbst habe auch Hilfe benötigt, als er zu Huddersfield wechselte, da dies für ihn alles Neuland war.
Hier sieht er unsere Neuerwerbungen Sascha Riether, Massimo Mariotti und Sascha Lenze als Psychologe in der Pflicht.
Die Stimmung in der Mannschaft sieht er sehr positiv. Von Grüppchenbildung sei nichts zu sehen, ebenfalls ist er mit dem Leistungsstand, mit dem die Spieler ins Training gekommen sind, zufrieden.
Dabei würde ein neues Erfassungsgerät helfen, welches die Spieler beim individuellen Training live überwacht, dies sieht er nicht als Überwachung der Spieler, sondern als Hilfe, die Spieler hätten auch nur positive Rückmeldungen gegeben.

"Bin über die einzelnen Entscheidungen im Bilde."

Vor der kurzen Halbwertszeit als Schalke Trainer habe er keine Angst, er selber hat jetzt zwei Stationen mit jeweils knapp vier Jahren Anstellung hinter sich.
Transfers sollen nur durch ein dreifaches Ja durch Michael Reschke, Jochen Schneider und ihm selbst stattfinden, dabei gäbe es durchwegs einen „intensiven und offenen Austausch."
Dabei würde es nicht eine Person geben, die die Spieler vorschlägt, sondern seien hier alle gefragt.
Außerdem lobt er nochmal Michael Reschke als "Topmann auf seinem Gebiet."

"Lachen über dieselben Witze, und zwar ähnlich Laut"

Er persönlich versucht, dass nicht nur die Spieler mit Lust zur Arbeit kommen, sondern sich diese Stimmung auf den kompletten Verein überträgt, denn so sieht er die Chance auf Erfolg am höchsten.
Die dauernden Vergleiche mit Klopp sieht er im Zwischenmenschlichen zutreffend, rein inhaltlich sieht er sich selbst näher an Ralf Rangnick, der ihn in seiner Hoffenheimer Zeit sehr geprägt hat, dabei gefiel ihm das" temporeiche, aggressive, dynamische Spiel."
Auf ein System möchte er sich noch nicht festlegen, dieses aber achtmal zu ändern möchte er ebenfalls nicht, lediglich die Viererkette bevorzugt er, aufgrund der besseren Balance zwischen Verteidigung und Angriff.

"Einen 15 Tore Mann will jeder."

Auf die Frage, wer dies bei uns sein könnte, wollte sich David Wagner nicht festlegen, er selbst hat die Erfahrung gemacht, dass es dabei oft eine "positive Überraschung" gäbe.
Raman soll uns nächste Saison durch seine "Leichtfüßigkeit und sein Tempo" helfen und nicht nur auf seine Konterstärke reduziert werden.
Unser Torwarttrio soll sich diese Saison nicht mehr ändern, ganz im Gegenteil sei man an einer Verlängerung Nübels Vertrag sehr interessiert.
Auf das morgige Spiel gegen Norwich freut er sich, besonders aufgrund unseres Ex Torwartes Ralf Fährmann.

Ab dem 26. Juli geht es ins Trainingslager, dort sind bis auf Sane alle Spieler an Bord, hier soll der Feinschliff im Ausdauerbereich geschehen und jeder Spieler genügend Spielpraxis sehen.



Am Ende möchte ich noch persönlich Werbung für den Kicker machen, welcher in letzter Zeit immer mal wieder mit Falschmeldungen aufgefallen ist, trotzdem bietet er aus meiner Sicht aber immer noch ein höchst seriöses Produkt ab, welches immer einen Kauf wert ist.
David Wagner [ehem. Trainer] |#12
14.08.2019 - 19:29 Uhr
Zitat von Leonidas89
https://www.google.de/amp/s/www.ruhr24.de/s04/schalke-trainer-david-wagner-sieht-50-1-regel-als-schluessel-zu-engerem-wettbewerb-249328/amp/

Ich bin da zu 100% bei Wagner! Wir haben uns in Deutschland viel zu lange selbst etwas vorgemacht und hinken deshalb mittlerweile im internationalen Vergleich meilenweit hinterher.

Gerade an unserem Beispiel sieht man eindrucksvoll, wie schnell einen Vereine mit Geld abhängen, weil man meint, sich krampfhaft an irgendwelche Sentimentalitäten klammern zu müssen. Es wird höchste Zeit, dass wir uns für Investoren öffnen, denn mit jedem Jahr, das vergeht, verlieren wird nicht nur mehr und mehr den Anschluss, sondern auch an Attraktivität für Investoren.

Ich persönlich bin immer einer Befürworter der 50+1 Regel gewesen, aber wenn man Vereinen wie Leipzig, Hoffenheim und Co. ermöglicht, diese zu umgehen und damit das Gefüge durcheinander bringt, bleibt den anderen Vereinen kaum noch eine andere Wahl, wenn man nicht den Anschluss verlieren will.


Das stimmt so einfach nicht. Die Bundesliga hat nicht das Problem, dass man weniger Geld als die Vereine in Italien oder Spanien hat. Man hat viel mehr ein Problem, dass man in den letzten Jahren mit dem vorhandenen Geld schlechter gearbeitet hat, als die Vereine im Ausland. Die Bundesliga ist weltweit die zweitstärkste Liga auf finanzieller Basis, wenn man den Umsatz der Vereine heranzieht. Nur die englische Premier League generiert durch die Fernsehgelder mehr Geld als die Bundesliga. Obwohl wir zwei Mannschaften weniger in der Liga haben als Spanien und Italien, sind wir finanziell besser aufgestellt.

Ein Großteil des spanische Umsatzes geht komplett auf Barcelona und Real Madrid, mittlerweile nimmt auch Atletico Madrid einen guten Kuchen des Geldes für sich. Atletico stand finanziell bis vor kurzem noch auf einer Stufe mit euch Blauen. Ich muss euch nicht erklären, dass die Spanier mit dem Geld mehr Erfolg hatten. Sevilla gewann drei Jahre in Folge die Europa League mit einem Etat, der niedriger ist als der von Leverkusen, Wolfsburg oder Gladbach. Celta Vigo stand vor zwei Jahren mit eine Umsatz von gut 70 Millionen Euro im Halbfinale der Europa League, wo man beinahe United rausgeschmissen hätte. Selbst Mainz oder Augsburg haben einen höheren Umsatz, sind damit finanzstärker. Was zeigt uns das? Die Bundesliga hat in den letzten Jahren aus den Mitteln einfach weniger gemacht, als andere Ligen, die eigentlich unterlegen sein müssten.
Oder will jemand wirklich sagen, dass das ausscheiden in den letzten Jahren gegen Mannschaften wie NK Domzale, Gaz Metan Medias, Luduogorets Rasgrad, APOEL Nikosia, Roter Stern Belgrad, BATE Borrisov, Östersunds FK, HNK Rijeka oder Asteras Triplois auch nur irgendwas damit zu tun, dass die Bundesliga diesen Vereinen finanziell unterlegen ist. Sicherlich nicht.

Viele verfehlen in der Diskussion meiner Meinung nach immer den Unterschied zwischen einem Gönner und einem Investor. Investoren wollen in der Regel ihr Invest durch steigende Einnahmen wieder zurück haben, so ziehen zum Beispiel die Investoren in England sehr viel Geld aus dem Verein ab. Frag mal in Manchester, Liverpool oder London (Arsenal) nach. Auch PSG und City investieren nicht ohne Gegenwert in die Vereine. Die Vorstellung, dass nach einem Wegfall der 50+1 jetzt Investoren in die Bundesliga kommen und den Spielern noch mehr Geld in den Rachen schieben, wodurch diese wieder besser werden, halte ich jedenfalls für naiv. Auch Schalke ist in den letzten Jahren nicht sportlich abgerutscht, weil man finanziell nicht mithalten konnte. Man hat aus den Mitteln im Vergleich zu anderen Mannschaften einfach viel zu wenig gemacht. So sehr ich Hoffenheim auch nicht leiden kann, diese sind vor allem durch gute Arbeit in die Champions League gekommen. Nicht, weil Hopp dort in den letzten Jahren viel investiert hat.

Deshalb: Diese Debatte um 50+1 soll meiner Meinung nach nur vor der eigenen Unfähigkeit schützen und die Debatte von den wirklich wichtigen Problemen ablenken. Es wäre den Vereinen in der Bundesliga zu entfehlen, dass wieder mehr Geld in die Jugendausbildung und in die Trainerausbildung gesteckt wird, um sportlich wieder besser zu werden. In Spanien funktioniert das seit Jahrzehnten mit geringen Mitteln wunderbar. Das dürfte auch in der Bundesliga nötig sein.

Und bevor jemand den Vergleich nach England zieht: Die Ablösen sind dort nicht durch die Investoren explodiert, sondern durch die abenteuerlichen Fernsehgelder, die durch uns Fans finanziert werden. Wenn man solche Summen auch in der Bundesliga sehen möchte, sollte man sich schon hinterfragen, ob man wirklich bereit ist das dreifache für sein SYK-Abo zu bezahlen, nur um dann eine Runde weiter zu kommen in der CL.

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Borussia Dortmund - Für immer Deutscher Meister

Deutscher Meister: 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002, 2011, 2012
DFB-Pokal: 1965, 1989, 2012, 2017, 2021
Deutscher Supercup: 1989, 1995, 1996, 2008, 2013, 2014, 2019
Pokal der Pokalsieger: 1966
UEFA Champions League: 1997
Weltpokal: 1997

Es gibt nie nie nie einen anderen Verein
David Wagner [ehem. Trainer] |#13
01.09.2019 - 10:43 Uhr
Zitat von Holzkiste
Vielen Dank dafür, das wir wieder sowas wie Fußball spielen. Das hat schon Hand und Fuß, was er da fabriziert und weiter entwickeln möchte - auf Worte folgen auch Taten.
Bis zum letzten Drittel ist das wirklich auch spielerisch sehr souverän und stark, sowas hat bspw. sein gehypter Vorgänger nie geschafft.

Im letzten Drittel fehlt meiner Meinung nach einfach noch die Qualität, mit Ausnahme von Harit und dem zentralen Mittelfeld dahinter, ist das leider recht mau.
Ich hoffe er bekommt noch ein anständigen Mittelstürmer in den Kader, das wäre hinsichtlich der Weiterentwicklung enorm wichtig.

Leider hatte Wagner in der Vorbereitung keine Chance Uth als alleinige Spitze spielen zu lassen, so dass gerade da noch ein großes Fragezeichen besteht. Nach den gezeigten Leistungen von Harit steht für mich auf jeden Fall fest, dass Uth nicht auf der 10 spielen wird.
Die Defensive unter Wagner macht einen sehr stabilen Eindruck und wir haben noch nicht mal die beste Formation gesehen. Den Spielaufbau finde ich ebenfalls gelungen. Da gibt es zwar noch einige Wackler, aber McKennie und Serdar können da noch nicht alles zeigen. Ein ganz großes Lob gibt es für Wagner, weil er die Flügel wieder besetzt hat. Da zeigt sich einfach sofort, dass die Spieler mehr Optionen haben und das obwohl Raman und Caligiuri noch nicht gut drauf sind.
Wenn man also berücksichtigt, dass mindestens die Hälfte des Kaders noch Steigerungspotential hat, wenn die Rückstände aufgeholt sind, macht das schon einen ordentlichen Eindruck von Wagners Arbeit.

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David Wagner [ehem. Trainer] |#14
02.09.2019 - 19:48 Uhr
Zitat von RGB277740

Was auch noch gut tut, die Tatsache, dass man eine erklärte Spielweise auch genauso auf dem Platz erkennt zur Beginn.

Ich hatte allerdings seit Wagners Vorstellung schon den Eindruck, dass er sich da vor konkreten Aussagen zur Spielweise gedrückt hat und eher in Plattitüden flüchtete. Unterm Strich konnte man zwar hohes Pressing raushören, aber so ganz eindeutig wollte er sich da auch nicht festlegen. Was ja erstmal auch nichts schlimmes ist. "Attraktive Spielweise" hat hier jeder Trainer ausgerufen, gesehen hat man das selten.
Bei Wagner merkt man schon sofort einen Unterschied und das bestätigt mich auch in meiner Meinung, dass dieses "Zeit geben" eben nicht immer so passend ist. Zeit braucht man zum justieren und nicht für die grobe Richtung. Wenn Hütter, Favre oder Schmidt innerhalb weniger Wochen die Spielweise einer Mannschaft auf den Kopf stellen können, dann muss man doch nicht auf Schalke warten, dass der Trainer in Babyschritten irgendwelche Fortschritte macht, die dann doch nie kommen.
Lange habe ich mir das selbst eingeredet. Bei Rutten habe ich lange irgendwelche Fortschritte gesehen, die es so nie gab und bei Tedesco war es auch so. Die hatten ihren Stil, der auch erfolgreich sein kann, das hat man bei Tedesco gesehen und bei Magath auch. Aber man muss eben nicht glauben, dass ein Trainer ein Jahr primär auf die Defensive setzt, nur weil der hinten erstmal sicher stehen will. Das macht man als Feuerwehrmann im Abstiegskampf, aber doch nicht als einjährige Vorbereitung auf den großen Stilbruch.
Ob Wagner Erfolg über die gesamte Saison haben wird oder gar darüber hinaus wird sich zeigen. Aber er hat jetzt schon zum Saisonstart gezeigt, dass man einer Mannschaft auch im Schnelldurchgang eine neue Spielweise einimpfen kann.

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David Wagner [ehem. Trainer] |#15
02.09.2019 - 20:23 Uhr
Ich schließe mich mal an und möchte David ausdrücklich, aber vorsichtig, loben. Wir reden hier immer noch von einem sehr zarten Pflänzchen, aber spielerisch gibt es zumindest schon gute Ansätze. Das sind eher simple Dinge, aber sie funktionieren, und ehrlicherweise hat DT sowas nie wirklich hinbekommen, genau wie die Trainer vor ihm seit einiger Zeit. Ich hatte enorme Zweifel an Wagner als Trainer, weil er eher Underdogs trainierte und nichts Anderes nachgewiesen hat. Bisher wurde ich positiv überrascht. Obwohl wir defensiv wirklich stabil wirken, scheinen wir hier das erste Mal seit einigen Jahren tatsächlich offensiver und aktiver ausgerichtet zu sein. Und das sieht man nicht nur an der Aufstellung oder Formation.

Bisher waren alle Pflichtspiele leistungsmäßig völlig in Ordnung und die Ausbeute ist verdient. Pokalspiel souverän gewonnen, in Gladbach ebenbürtig und den Punkt geholt, gegen Bayern verdient verloren, aber dennoch zufriedenstellend aufgetreten, und nun das in meinen Augen sehr überzeugende Spiel gegen Hertha. Die Mannschaft zeigt spielerisch lange nicht gesehene Dinge, wie aktives Flügelspiel, gepflegten Aufbau und Ballzirkulation, nette Kombinationen, Spielverlagerungen, usw. Man erkennt sowas wie Spielfreude, und den Willen, den Ball mal länger zu haben. Zudem wirkt die Mannschaft mental stabil und gefestigt. Wir verlieren bitter 0:3 gegen die Bayern inklusive aller Nebengeräusche, Ergebnisdruck ist hoch, aber eine Woche später tanzt die Mannschaft wieder an und liefert eine selbstbewusste und überzeugende Partie gegen die Hertha ab. Das haben wir schon anders gesehen.

Zudem gefällt mir, dass wir zwar defensiv stabil sind, aber dennoch nicht zu passiv werden. Gegen Hertha haben wir zu keinem Zeitpunkt den Zugriff verloren und trotz Führung nur selten tief verteidigt. Das kann gerne so weitergehen, bitte auch in Zukunft bei Führung weiter auf dem Gas bleiben und sich nicht hinten reindrängen lassen.

An der Aufstellung kann ich auch nur wenig aussetzen. Wagner setzt konsequent auf eine kampf- und laufstarke Elf, aber im Gegensatz zu seinem Vorgänger schafft er es, dennoch gute Fußballer aufzubieten und diese auch Fußball spielen (!!) zu lassen. In den nächsten Wochen kann er dann gerne auch Burgi durch Uth/Kutucu ersetzen, und dann ist das Forum hier auch wieder beruhigt.zwinker



Unterm Strich bin ich, trotz Restzweifel, bisher sehr positiv überrascht von Davids Arbeit, und bin gespannt, wie es weitergeht. Ob die Ansätze sich festigen, oder doch wieder verfliegen wie so oft in den letzten Jahren. Ich wünsche unserem Coach dabei das nötige Glück und Ausdauer. Meine Unterstützung hat er sicher.


Glück auf!

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FC Schalke 04 | SC Freiburg

Dieser Beitrag wurde zuletzt von S04addict am 02.09.2019 um 20:26 Uhr bearbeitet
David Wagner [ehem. Trainer] |#16
15.09.2019 - 21:41 Uhr
Man kann übrigens Wagner loben und sich nicht mit Halbwissen über Tedesco auskotzen. Tedesco war ein One Hit Wonder und Wagner ist nach 5 Pflichtspielen mal wieder der Messias.
Die Saison läuft bisher richtig ansprechend, aber vielleicht man auch mal die Kirche im Dorf lassen. Bei guter Phase ist nicht alles überragend und bei schlechten Phasen müssen nicht alle verkauft oder entlassen werden.
David Wagner [ehem. Trainer] |#17
15.09.2019 - 22:41 Uhr
Zitat von 433Pressing

Man braucht sich nur Harit oder Mascarell jetzt genauer anzuschauen. Kaum wieder zu erkennen. Tedesco war ein One-Hit-Wonder wie Di Matteo bei Chelsea. Maßlos überschätzt und im Nachhinein betrachtet auch charakterlich fragwürdig.

Bei Wagner hingegen hat man das Gefühl, dass er sogar sehr unterschätzt wird und mehr darauf reduziert wird, dass er Klopps Trauzeuge ist/war.

Weiter so! Freut mich für Mascarell.

Tedesco maßlos überschätzt, kann man der Meinung sein. Aber charakterlich fragwürdig niemals, er hat alles für unseren Verein gegeben und hat sich sogar den wütenden Fans gestellt. Tedesco hat halt eine andere Philosophie, defensiverer Natur. Das macht ihn nicht zu einem schlechten Trainer, sondern zu einem anderen Trainer Typ. Wenn man ehrlich ist haben wir in der Vizemeister Saison nicht so schlecht gespielt, wenn man z.B. an die Spiele gegen den Bvb denkt. In der 2. Saison wurde der Fußball halt schwächer statt stärker, aber Tedesco ist noch sehr jung und kann noch viel lernen. Man kann Wagner auch loben, ohne auf Tedesco zu gehen, das hat er charakterlich nicht verdient und er hat uns immerhin in seiner Debüt-Saison zum Vizemeister gemacht. Trotzdem bin ich sehr froh, dass wir unter Wagner wieder offensiver spielen. Vor der Saison war ich skeptisch ihm gegenüber, mittlerweile bin ich froh, dass er da ist. Aber das ist eine Momentaufnahme, man sollte nicht zu sehr hypen. Nach ein paar guten Spielen war auch Di Matteo als super Trainer bezeichnet worden, danach sind wir komplett abgeschmiert. Aber wenn Wagner seine Spielidee weiter so gut umsetzen kann, ist die Euro League sogar realistisch.

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Schalke ist der geilste Club der Welt

Dieser Beitrag wurde zuletzt von derMythosS04 am 15.09.2019 um 22:42 Uhr bearbeitet
David Wagner [ehem. Trainer] |#18
16.09.2019 - 12:07 Uhr
Zitat von Bogues



Tedesco hat alles für den Verein getan und ist charakterlich top!?!
In welcher Welt lebst du den?
Er hat sämtliche verdiente Spieler (Fährmann, Höwedes, Naldo) degradiert und ging auch ansonsten sehr schlecht mit den Spielern um.
Für mich nicht nur als Trainer eine Vollkatastrophe sondern auch als Mensch.

Wagner ist das krasse Gegenteil!
Ich will auch nicht zuviel loben aber ich könnte mir sogar vorstellen das sein Engangment bei euch in Richtung Klopp BVB geht also Erfolgstechnisch.


Achso, und es kann nicht sein, dass David Wagner genau von den unbequemen Entscheidungen Tedescos profitiert!? Die Naldo-Entscheidung hätte er aufgrund des Alters vllt gar nicht mehr treffen müssen. Aber Höwedes und Fährmann passen nun wirklich nicht zu dem Spielstil von dieser Saison und Nübel definitiv.

Was mich aber in der Tat positiver als zu Tedescos Zeiten stimmt, ist, dass wir offensiv und positiv denken. Ein lang ersehntes Gefühl, welches einfach Freude macht und langfristig auch positive Auswirkungen auf das Marketing oder Marktwerte haben könnte. Im Gegenzug muss man natürlich auch mal Niederlagen hinnehmen können, die unnötig zu Stande kommen, weil man zu offen verteidigt. Da bin ich gespannt, wie dann die Meinungen hier sein werden.

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Wenn Schalke 04 nicht wär, wär das Parkstadion immer leer *sing
David Wagner [ehem. Trainer] |#19
16.09.2019 - 12:15 Uhr
Zitat von Sisyphos04


Das Leben ist ein bisschen Spannender, wenn man den Kontrast-Regler mal so richtig aufzieht...

Wenn du über Interna zu zwischenmenschlichen Entwicklungen sowohl bei Tedesco als auch Wagner verfügst, dann teile sie doch bitte umfänglich mit uns. Ansonsten...



Vergebene Liebesmühe bei Bogues.
Hat das durch seine Beiträge hier schon zu Genüge bewiesen.

Man täte Wagner nun überhaupt keinen Gefallen ihn mit einer absoluten Ausnahmefigur wie Klopp zu vergleichen.
Was Klopp bei Dortmund und Liverpool geschaffen hat, sucht seinesgleichen.
Auch Tuchel und Favre, die ich beide für ausgezeichnete Trainer halte, können diese Lücke zu ihm nicht schließen.
Das in meinen Augen noch größere Trainertalent Nagelsmann wird trotz allen Vermögens nicht an Klopps absolute Ausnahmefähigkeiten, wenn es darum geht eine Mannschaft zusammen zu schweißen und Spieler über ihr eigentliches Vermögen hinaus zu wertvollen Bestandteilen des Teams zu machen, heran reichen.


Wagner scheint auf einem guten Weg Schalke mit attraktivem Fußball wieder in die Erfolgsspur zurück zu führen. Das wäre schon einmal sehr viel und wenn er durch einen gewissen Erfolg Zeit und Ruhe bekommt, die Mannschaft zu entwickeln und ihm das auch gelingt, dann wäre das großartig.

Vergleiche zu einer Ausnahmeerscheinung wie Klopp sind da völlig unangebracht und bauschen alles nur unnötig auf. Es ist ein zartes Pflänzchen, was da noch kräftig wachsen muss, um irgendwann zu erblühen.

Wie unter Tedesco im ersten Jahr scheint die Geschlossenheit im Team hoch zu sein, der Fußball ist deutlich attraktiver, ob das aber von Dauer ist, bleibt abzuwarten.
Ich erfreue mich am jetzigen Zustand.
David Wagner [ehem. Trainer] |#20
16.09.2019 - 18:18 Uhr
Zitat von Bogues
Zitat von Runaway

Um mal wieder zu Wagner zu kommen, wie nach dem Spiel gegen die Hertha schon erwähnt, zeigt Wagner, dass man ein Team auch im Schnelldurchgang umkrämpeln kann. Der neue Stil ist gut erkennbar und liegt den meisten Spielern.
Dass einige Spieler aufblühen, ist bei einem Trainerwechsel nicht unüblich. Aber hier hat sich der gesamte Spielablauf verbessert und das weitestgehend mit dem Personal der Vorsaison.



das entscheidende ist daran wie du schreibst "mit dem Personal" der Vorsaison!
Gefühlt hat er jedem Spieler neues Leben eingehaucht

Die letzte Saison hatte aber auch eine bescheidene Eigendynamik. Der Start unglücklich, aber katastrophal, einige ungünstige Umstände und dann eben ein Negativlauf, von dem wir uns nie wirklich erholen konnten. Als Weinzierl hier anfing sind wir vergleichbar schlecht gestartet und auch er als erfahrener Trainer hatte mit der Situation zu kämpfen. Denn auch der ist kein schlechter Trainer, aber auch der beste Trainer kann nicht alles beeinflussen.

Deshalb kannst du dir die unverhältnismäßige Kritik an Tedesco sparen, da sie keinesfall konstruktiv ist und auch keinen Mehrwert bietet. Um Wagners Leistung zu honorieren ist kein Nachtreten gegen Tedesco nötig.

Wagner scheint die Mannschaft zu erreichen und die Stimmung innerhalb der Mannschaft scheint sehr gut zu sein. Taktisch und spielerisch macht das Team Fortschritte und weil auch die Ergebnisse stimmen, kommt fast Euphorie auf. Diese positive Stimmung sollten wir versuchen beizubehalten und uns darauf besinnen, wenn es Rückschläge gibt. Denn das diese kommen werden ist fast sicher. Und dann gilt es ruhig zu bleiben, die Lektionen anzunehmen und zu lernen und letztlich daran zu wachsen.

Es besteht noch überhaupt kein Grund zur Zufriedenheit. Wir können und müssen noch besser werden und wenn wir weiter hart arbeiten, dann kann das auch gelingen.
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