05.01.2016 - 13:41 Uhr
Zitat von DonMarvel
Das hat nichts mit deiner Aussage "zuerst Klassenerhalt sichern" und "von Spiel zu Spiel denken" zu tun. Solche "Parolen" kannst du 5 Spieltage vor Saisonende dreschen, wenn der Klassenerhalt gepackt ist, sich rechnerisch die Europapokal-Plätze in Schlagdistanz befinden, aber nicht nach einer Nullnummer bei Darmstadt 98 am 14. Spieltag.
Zitat von Valen
Ich sagte, dass man so schnell wie möglich den Klassenerhalt sichern soll und dann schauen soll was noch erreichbar ist...
Ich sagte, dass man so schnell wie möglich den Klassenerhalt sichern soll und dann schauen soll was noch erreichbar ist...
Das hat nichts mit deiner Aussage "zuerst Klassenerhalt sichern" und "von Spiel zu Spiel denken" zu tun. Solche "Parolen" kannst du 5 Spieltage vor Saisonende dreschen, wenn der Klassenerhalt gepackt ist, sich rechnerisch die Europapokal-Plätze in Schlagdistanz befinden, aber nicht nach einer Nullnummer bei Darmstadt 98 am 14. Spieltag.
Danke fürs Raussuchen. Ich hatte es auch so im Kopf, dass mich nicht störte, dass man auch den Blick realistisch nach oben halten darf, sondern auf Platz 6 nach 14 Spieltagen schielen sollte.
So gefestigt sind wir einfach noch nicht.
@Valen:
ganz generell: ich gebe dir recht, dass Overath für vieles als Synonym steht. Unter anderem antiquierte Vereinsstrukturen, einzelpersonenbezogene Hierarchiemodelle und mangelnde Führungsstärke bei leitenden Personen sowie miserabler Mitteleinsatz.
Ich war nicht einmal grundsätzlich dagegen, auch ein gewisses Risiko in Form von Fremdkapital einzugehen. Aber es musste sich einerseits die Waage halten (Stichwort negatives Eigenkapital) und dann eben auch sinnvoll eingesetzt werden. Hier hatte Overath anscheinend keinen blassen Schimmer, wie beschissen Meier und Horstmann wirtschafteten oder er hat sich einfach auf dem Auge blind gestellt.
Ich bin dazu geneigt, ihm zweiteres zu unterstellen - beides wäre aber für einen Präsidenten der damaligen Vereinsstruktur katastrophal gewesen.
Und genau aufgrund dieser Blindheit/Unfähigkeit war es enorm wichtig, in Ruhe und mit Sachverstand den Nachfolger derart zu suchen, als dass ein radikaler Umbruch der Strukturen passieren könne und gleichsam sukzessive Personalaufbau in strategisch klugem Maße passieren konnte.
Ich bin bis heute davon überzeugt, dass ein Schnellschuss als Präsident nach Overath keinen erheblichen Einfluss auf die sportliche Misere hatte, da das Gesamtwerk 1. FC Köln Profifußball derart marode war und so oder so zum Niedergang verdammt war. Deshalb bin ich nur froh, dass heute der eingeschlagene Weg existiert und wir bauen massiv Verbindlichkeiten ab und haben dennoch die Möglichkeit zu investieren.
Wie man diese Investitionen (die mit dem Aufbau von Eigenkapital in 7-stelliger Höhe und Abbau von Schulden in 8-stelliger Höhe einhergehen) mit der massiven Geldvernichtung und dem Verpfänden der Zukunft in Overaths letzten 4 Jahren vergleichen kann, entzieht sich meinem Verständnis.
05.01.2016 - 13:45 Uhr
Zitat von DonMarvel
Richtig, der Verein hat überhaupt keine Substanz gelegt, weshalb ich übrigens immer noch auf deine Thesen warte, dass in der Ära Overath nicht alles schlecht gewesen sein soll. Wovon profitiert der Effzeh noch nachhaltig aus der Overath-Amtszeit?
Zitat von Valen
Langsam habe ich das Gefühl du liest meine Beiträge nicht. Natürlich schaffe ich mit dem 5 jahresplan keine Substanz.
Langsam habe ich das Gefühl du liest meine Beiträge nicht. Natürlich schaffe ich mit dem 5 jahresplan keine Substanz.
Richtig, der Verein hat überhaupt keine Substanz gelegt, weshalb ich übrigens immer noch auf deine Thesen warte, dass in der Ära Overath nicht alles schlecht gewesen sein soll. Wovon profitiert der Effzeh noch nachhaltig aus der Overath-Amtszeit?
Durch das größer machen haben wir im boom wahrscheinlich einen größeres Stück von Kuchen abbekommen als wenn wir weiter klein,klein gemacht hätten. Zwar hätten wir auch dann vom boom in der Liga profitiert, wahrscheinlich aber nicht in dem Umfang.
Ist schwammig, dass weiß ich. Aber das ist neunmal das was man sich von solchen Strategien verspricht, nicht nur im Profisport.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Valen am 05.01.2016 um 13:46 Uhr bearbeitet
05.01.2016 - 13:53 Uhr
Zitat von Valen
Wir hatten rund um die WM 2006 einen solchen boom in der Bundesliga. Dementsprechend war die grundsätzliche Strategie richtig, wenn auch deren Umsetzung Grotten schlecht und ab eibem punkt sogar grob fahrlässig war.
Wir hatten rund um die WM 2006 einen solchen boom in der Bundesliga. Dementsprechend war die grundsätzliche Strategie richtig, wenn auch deren Umsetzung Grotten schlecht und ab eibem punkt sogar grob fahrlässig war.
Und deshalb hat Horstmann unter Caspers 10 Mio Verbindlichkeiten aufgebaut, aber gleichsam ein Eigenkapital von 6,x gehalten.
Also exakt zu der Zeit, wo der Markt boomte. Ein zweiter Boom fand in diesem Maß nicht mehr statt, aber wir investierten dennoch zwischen 2008 und 2012 massiv und verbuchten negatives EK. Alleine die diversen Bilanztricks, die nur dazu dienten, zukünftige Einnahmen bereits zu verbuchen, um nicht vollends Liquiditätsengpässe zu generieren (und damit Lizenzprobleme).
Wenn ich massiv investiere, muss mein Plan hierfür strategisch sein. Wo will ich mit der Investition hin und was für Szenarien benötige ich mindestens, um im Plan zu bleiben? Wir sind haben aber selbst bei zu erwartenden sportlichen Resultaten (Platz 8-12) derbe Verluste gefahren. Dies konnte nicht Sinn und Zweck sein. Wir mussten durch die Verpflichtungen von Podolski, Geromel, Petit, Maniche, etc. teilweise mit Einäugigen oder positionsfremden Spielern agieren, um ein System beizubehalten.
Natürlich können wir statt über Overath über die grauenvolle Planung Meiers sprechen. Aber Overath war es, der Daum das Blaue vom Himmel versprach und auch Podolski äußerte sich im Nachhinein massiv enttäuscht über die klaffende Lücke zwischen Versprechungen und Einhaltungen. Ergo wurden bereits Dinge versprochen, die man bei realistischer Planerfüllung gar nicht einhalten konnte.
Und hier komme ich wieder auf meinen Beitrag hiervor:
Entweder wusste Overath nichts davon (und ist entweder schlecht beraten gewesen oder zu blöd es zu verstehen) oder er zeigte sich blind auf diesem Auge. In beiden Fällen töricht und dumm für einen obersten Chef eines Profifußballvereins.
Es geht nicht darum, die Investitionen hoch fahren zu wollen und zum Wachstum zu investieren. Es geht auch nicht darum, altgediente große Namen zu holen - das kann man alles tun. Es geht darum, wie uneinsichtig er war und wie verklärt falsch er Dinge wahrgenommen hat und wie feige er die Öffentlichkeit und leitende Angestellte sowie Führungspersonen belogen hat.
05.01.2016 - 14:07 Uhr
Also manchmal denke ich, dass Buelent und Valen ein und die selbe Person sind, obwohl sie niemals die selbe Meinung haben
05.01.2016 - 14:08 Uhr
Zitat von Buelent
Entweder wusste Overath nichts davon (und ist entweder schlecht beraten gewesen oder zu blöd es zu verstehen) oder er zeigte sich blind auf diesem Auge. In beiden Fällen töricht und dumm für einen obersten Chef eines Profifußballvereins.
Es geht nicht darum, die Investitionen hoch fahren zu wollen und zum Wachstum zu investieren. Es geht auch nicht darum, altgediente große Namen zu holen - das kann man alles tun. Es geht darum, wie uneinsichtig er war und wie verklärt falsch er Dinge wahrgenommen hat und wie feige er die Öffentlichkeit und leitende Angestellte sowie Führungspersonen belogen hat.
Entweder wusste Overath nichts davon (und ist entweder schlecht beraten gewesen oder zu blöd es zu verstehen) oder er zeigte sich blind auf diesem Auge. In beiden Fällen töricht und dumm für einen obersten Chef eines Profifußballvereins.
Es geht nicht darum, die Investitionen hoch fahren zu wollen und zum Wachstum zu investieren. Es geht auch nicht darum, altgediente große Namen zu holen - das kann man alles tun. Es geht darum, wie uneinsichtig er war und wie verklärt falsch er Dinge wahrgenommen hat und wie feige er die Öffentlichkeit und leitende Angestellte sowie Führungspersonen belogen hat.
Deinem ersten Teil stimme ich zu! Entweder hat er auf die falschen Leute gehört, oder er hat wirklich gelaubt, dass es nur "seinen Weg" gibt.
Im zweiten Teil schießt du aber etwas übers Ziel hinaus!
Uneinsichtig und engstürnig? ja das mag sein.
Hat er gelogen?
Das glaube ich nicht. Wenn er auf die falschen Leute gehört oder 2+2 nicht zusammengerechnet bekommen hat, dann hat man aufs falsche Pferd als Präsident gesetzt.
Inwiefern er überhaupt mal von seinen Angestellten ein NEIN gehört hat, kann von uns niemand beurteilen. (Mir fallen da die JA-sagenden Anwälte von Mr. Burns ein, als dieser pleite geht...)
Ich glaube, dass es auch heute noch einige ehemalige Amtsträger beim FC gibt, die froh sind, dass der vorübergehende Niedergang des FCs von vielen nur an Overath festgemacht wird.
Hat vielleicht der zweite starke Mann im Verein gefehlt mit dem realistischen Blick fürs Ganze?
05.01.2016 - 14:41 Uhr
Zitat von DirkLottner
Also manchmal denke ich, dass Buelent und Valen ein und die selbe Person sind, obwohl sie niemals die selbe Meinung haben
Also manchmal denke ich, dass Buelent und Valen ein und die selbe Person sind, obwohl sie niemals die selbe Meinung haben

Ich diskutiere das jetzt mal mit mir selbst aus. Die Antwort muss ich allerdings nachreichen.
Oder Valen.
05.01.2016 - 14:42 Uhr
Zitat von Pierre1982
Deinem ersten Teil stimme ich zu! Entweder hat er auf die falschen Leute gehört, oder er hat wirklich gelaubt, dass es nur "seinen Weg" gibt.
Im zweiten Teil schießt du aber etwas übers Ziel hinaus!
Uneinsichtig und engstürnig? ja das mag sein.
Hat er gelogen?
Das glaube ich nicht. Wenn er auf die falschen Leute gehört oder 2+2 nicht zusammengerechnet bekommen hat, dann hat man aufs falsche Pferd als Präsident gesetzt.
Inwiefern er überhaupt mal von seinen Angestellten ein NEIN gehört hat, kann von uns niemand beurteilen. (Mir fallen da die JA-sagenden Anwälte von Mr. Burns ein, als dieser pleite geht...)
Ich glaube, dass es auch heute noch einige ehemalige Amtsträger beim FC gibt, die froh sind, dass der vorübergehende Niedergang des FCs von vielen nur an Overath festgemacht wird.
Hat vielleicht der zweite starke Mann im Verein gefehlt mit dem realistischen Blick fürs Ganze?
Zitat von Buelent
Entweder wusste Overath nichts davon (und ist entweder schlecht beraten gewesen oder zu blöd es zu verstehen) oder er zeigte sich blind auf diesem Auge. In beiden Fällen töricht und dumm für einen obersten Chef eines Profifußballvereins.
Es geht nicht darum, die Investitionen hoch fahren zu wollen und zum Wachstum zu investieren. Es geht auch nicht darum, altgediente große Namen zu holen - das kann man alles tun. Es geht darum, wie uneinsichtig er war und wie verklärt falsch er Dinge wahrgenommen hat und wie feige er die Öffentlichkeit und leitende Angestellte sowie Führungspersonen belogen hat.
Entweder wusste Overath nichts davon (und ist entweder schlecht beraten gewesen oder zu blöd es zu verstehen) oder er zeigte sich blind auf diesem Auge. In beiden Fällen töricht und dumm für einen obersten Chef eines Profifußballvereins.
Es geht nicht darum, die Investitionen hoch fahren zu wollen und zum Wachstum zu investieren. Es geht auch nicht darum, altgediente große Namen zu holen - das kann man alles tun. Es geht darum, wie uneinsichtig er war und wie verklärt falsch er Dinge wahrgenommen hat und wie feige er die Öffentlichkeit und leitende Angestellte sowie Führungspersonen belogen hat.
Deinem ersten Teil stimme ich zu! Entweder hat er auf die falschen Leute gehört, oder er hat wirklich gelaubt, dass es nur "seinen Weg" gibt.
Im zweiten Teil schießt du aber etwas übers Ziel hinaus!
Uneinsichtig und engstürnig? ja das mag sein.
Hat er gelogen?
Das glaube ich nicht. Wenn er auf die falschen Leute gehört oder 2+2 nicht zusammengerechnet bekommen hat, dann hat man aufs falsche Pferd als Präsident gesetzt.
Inwiefern er überhaupt mal von seinen Angestellten ein NEIN gehört hat, kann von uns niemand beurteilen. (Mir fallen da die JA-sagenden Anwälte von Mr. Burns ein, als dieser pleite geht...)
Ich glaube, dass es auch heute noch einige ehemalige Amtsträger beim FC gibt, die froh sind, dass der vorübergehende Niedergang des FCs von vielen nur an Overath festgemacht wird.
Hat vielleicht der zweite starke Mann im Verein gefehlt mit dem realistischen Blick fürs Ganze?
Ich glaube, z.T. hat er die Situation nicht begriffen und zum Teil wollte er es nicht wissen.
Übrigens habe ich schon genügend Geschichten über WO gehört, z.B. dass ein Damentraining ausfiel,
weil beim Spiel der Altherren solange weitergespielt werden musste, bis seine Mannschaft durch ein Tor Vorsprung "gewann". Soll keine Diffamierung sein, aber hilft mir, Dinge zu verstehen, wie z.B. die Bilanzierungstricks, um die Wünsche nach großen Investitionen (Spieler mit Anspruch auf CL) zu tätigen.
05.01.2016 - 14:49 Uhr
Zitat von Pierre1982
(...)
Im zweiten Teil schießt du aber etwas übers Ziel hinaus!
Uneinsichtig und engstürnig? ja das mag sein.
Hat er gelogen?
Das glaube ich nicht. Wenn er auf die falschen Leute gehört oder 2+2 nicht zusammengerechnet bekommen hat, dann hat man aufs falsche Pferd als Präsident gesetzt.
Inwiefern er überhaupt mal von seinen Angestellten ein NEIN gehört hat, kann von uns niemand beurteilen. (Mir fallen da die JA-sagenden Anwälte von Mr. Burns ein, als dieser pleite geht...)
Ich glaube, dass es auch heute noch einige ehemalige Amtsträger beim FC gibt, die froh sind, dass der vorübergehende Niedergang des FCs von vielen nur an Overath festgemacht wird.
Hat vielleicht der zweite starke Mann im Verein gefehlt mit dem realistischen Blick fürs Ganze?
(...)
Im zweiten Teil schießt du aber etwas übers Ziel hinaus!
Uneinsichtig und engstürnig? ja das mag sein.
Hat er gelogen?
Das glaube ich nicht. Wenn er auf die falschen Leute gehört oder 2+2 nicht zusammengerechnet bekommen hat, dann hat man aufs falsche Pferd als Präsident gesetzt.
Inwiefern er überhaupt mal von seinen Angestellten ein NEIN gehört hat, kann von uns niemand beurteilen. (Mir fallen da die JA-sagenden Anwälte von Mr. Burns ein, als dieser pleite geht...)
Ich glaube, dass es auch heute noch einige ehemalige Amtsträger beim FC gibt, die froh sind, dass der vorübergehende Niedergang des FCs von vielen nur an Overath festgemacht wird.
Hat vielleicht der zweite starke Mann im Verein gefehlt mit dem realistischen Blick fürs Ganze?
Hat er sich nicht hingestellt und gesagt, dass man nur überschaubare Risiken eingehen würde? Hat er nicht behauptet, immer einen intakten Verein übergeben zu wollen? Hat er nicht auch erzählt, er habe ein bestelltes Feld hinterlassen?
Wie oft hat er Dinge schön geredet? Und wenn dies alles wissentlich passiert und aufgrund falscher Aussagen oder nicht haltbarer Versprechen Leute ins Boot geholt wurden (Daum, Podolski, sicherlich auch einige Sponsoren), ist das dann nicht die Unwahrheit?
05.01.2016 - 15:35 Uhr
Zitat von Buelent
Hat er sich nicht hingestellt und gesagt, dass man nur überschaubare Risiken eingehen würde? Hat er nicht behauptet, immer einen intakten Verein übergeben zu wollen? Hat er nicht auch erzählt, er habe ein bestelltes Feld hinterlassen?
Wie oft hat er Dinge schön geredet? Und wenn dies alles wissentlich passiert und aufgrund falscher Aussagen oder nicht haltbarer Versprechen Leute ins Boot geholt wurden (Daum, Podolski, sicherlich auch einige Sponsoren), ist das dann nicht die Unwahrheit?
Zitat von Pierre1982
(...)
Im zweiten Teil schießt du aber etwas übers Ziel hinaus!
Uneinsichtig und engstürnig? ja das mag sein.
Hat er gelogen?
Das glaube ich nicht. Wenn er auf die falschen Leute gehört oder 2+2 nicht zusammengerechnet bekommen hat, dann hat man aufs falsche Pferd als Präsident gesetzt.
Inwiefern er überhaupt mal von seinen Angestellten ein NEIN gehört hat, kann von uns niemand beurteilen. (Mir fallen da die JA-sagenden Anwälte von Mr. Burns ein, als dieser pleite geht...)
Ich glaube, dass es auch heute noch einige ehemalige Amtsträger beim FC gibt, die froh sind, dass der vorübergehende Niedergang des FCs von vielen nur an Overath festgemacht wird.
Hat vielleicht der zweite starke Mann im Verein gefehlt mit dem realistischen Blick fürs Ganze?
(...)
Im zweiten Teil schießt du aber etwas übers Ziel hinaus!
Uneinsichtig und engstürnig? ja das mag sein.
Hat er gelogen?
Das glaube ich nicht. Wenn er auf die falschen Leute gehört oder 2+2 nicht zusammengerechnet bekommen hat, dann hat man aufs falsche Pferd als Präsident gesetzt.
Inwiefern er überhaupt mal von seinen Angestellten ein NEIN gehört hat, kann von uns niemand beurteilen. (Mir fallen da die JA-sagenden Anwälte von Mr. Burns ein, als dieser pleite geht...)
Ich glaube, dass es auch heute noch einige ehemalige Amtsträger beim FC gibt, die froh sind, dass der vorübergehende Niedergang des FCs von vielen nur an Overath festgemacht wird.
Hat vielleicht der zweite starke Mann im Verein gefehlt mit dem realistischen Blick fürs Ganze?
Hat er sich nicht hingestellt und gesagt, dass man nur überschaubare Risiken eingehen würde? Hat er nicht behauptet, immer einen intakten Verein übergeben zu wollen? Hat er nicht auch erzählt, er habe ein bestelltes Feld hinterlassen?
Wie oft hat er Dinge schön geredet? Und wenn dies alles wissentlich passiert und aufgrund falscher Aussagen oder nicht haltbarer Versprechen Leute ins Boot geholt wurden (Daum, Podolski, sicherlich auch einige Sponsoren), ist das dann nicht die Unwahrheit?
Hier liegt die Wahrheit wohl irgendwo in der Mitte, also zwischen den Overathschen Beteuerungen und den spinnerschen horror Szenarien.
Das die Risiken kalkulierbar waren kann man behaupten. Spinner war es möglich den Kader mit der Brechstange auszumisten und die komplette Finanzierung des Vereins auf links zu krempeln. Beides kostet geld. Trotzdem waren wir in der Lage trotz verpassten Aufstieg im Jahr drauf Kaliber wie Helmes und Risse zu verpflichten. Geld ausgegeben haben wir seit dem in jeder Transferperiode.
Darüber hinaus war der abstieg punktemäßig weit weg als Overath ging.
Overaths Äußerungen sind sicherlich nicht die absolute Wahrheit. Aber aus seiner (nicht meiner!) Perspektive kann das durchaus ein bestelltes Feld gewesen sein.
Spinner das komplette Gegenteil 100% zu glauben fällt mir genauso schwer. Daran das die Situation schwierig war Zweifel ich nicht, auch war bis klar war dass die Anleihe ein Erfolg wird sicherlich eine Existenzbedrohung vorhanden. Overaths Geldgeber wollten ihr Geld abziehen. Es drohte die Insolvenz. Man darf bei all dem aber nicht vergessen, dass man das Geld der investoren vor allem deshalb aus dem Verein haben wollte um den Einfluss der Investoren abzuklemmen. Das ist dann kein Szenario mehr an dem man Overath messen kann. Dieser hätte das niemals getan und in der Situation nach dem abstieg erst recht nicht.
Wie gesagt, die Wahrheit liegt so gut wie immer zwischen den extremen.
05.01.2016 - 15:48 Uhr
Zitat von Buelent
Hat er sich nicht hingestellt und gesagt, dass man nur überschaubare Risiken eingehen würde? Hat er nicht behauptet, immer einen intakten Verein übergeben zu wollen? Hat er nicht auch erzählt, er habe ein bestelltes Feld hinterlassen?
Wie oft hat er Dinge schön geredet? Und wenn dies alles wissentlich passiert und aufgrund falscher Aussagen oder nicht haltbarer Versprechen Leute ins Boot geholt wurden (Daum, Podolski, sicherlich auch einige Sponsoren), ist das dann nicht die Unwahrheit?
Zitat von Pierre1982
(...)
Im zweiten Teil schießt du aber etwas übers Ziel hinaus!
Uneinsichtig und engstürnig? ja das mag sein.
Hat er gelogen?
Das glaube ich nicht. Wenn er auf die falschen Leute gehört oder 2+2 nicht zusammengerechnet bekommen hat, dann hat man aufs falsche Pferd als Präsident gesetzt.
Inwiefern er überhaupt mal von seinen Angestellten ein NEIN gehört hat, kann von uns niemand beurteilen. (Mir fallen da die JA-sagenden Anwälte von Mr. Burns ein, als dieser pleite geht...)
Ich glaube, dass es auch heute noch einige ehemalige Amtsträger beim FC gibt, die froh sind, dass der vorübergehende Niedergang des FCs von vielen nur an Overath festgemacht wird.
Hat vielleicht der zweite starke Mann im Verein gefehlt mit dem realistischen Blick fürs Ganze?
(...)
Im zweiten Teil schießt du aber etwas übers Ziel hinaus!
Uneinsichtig und engstürnig? ja das mag sein.
Hat er gelogen?
Das glaube ich nicht. Wenn er auf die falschen Leute gehört oder 2+2 nicht zusammengerechnet bekommen hat, dann hat man aufs falsche Pferd als Präsident gesetzt.
Inwiefern er überhaupt mal von seinen Angestellten ein NEIN gehört hat, kann von uns niemand beurteilen. (Mir fallen da die JA-sagenden Anwälte von Mr. Burns ein, als dieser pleite geht...)
Ich glaube, dass es auch heute noch einige ehemalige Amtsträger beim FC gibt, die froh sind, dass der vorübergehende Niedergang des FCs von vielen nur an Overath festgemacht wird.
Hat vielleicht der zweite starke Mann im Verein gefehlt mit dem realistischen Blick fürs Ganze?
Hat er sich nicht hingestellt und gesagt, dass man nur überschaubare Risiken eingehen würde? Hat er nicht behauptet, immer einen intakten Verein übergeben zu wollen? Hat er nicht auch erzählt, er habe ein bestelltes Feld hinterlassen?
Wie oft hat er Dinge schön geredet? Und wenn dies alles wissentlich passiert und aufgrund falscher Aussagen oder nicht haltbarer Versprechen Leute ins Boot geholt wurden (Daum, Podolski, sicherlich auch einige Sponsoren), ist das dann nicht die Unwahrheit?
Die Aussagen bestreite ich auch nicht!
Aber nach meinem Verständnis lügt jemand nur, wenn er die Wahrheit kennt, und dennoch etwas anderes behauptet. Und ob das bei Overath der Fall war, lasse ich mal offen.
In deinem vorherigen Post hast du das ja schon so erklärt, wie ich das auch meine. Entweder hat er auf die falschen Leute gehört (mein Favorit), oder er war einfach nicht in der Lage das drohende Unheil zu erkennen und eigene Fehler einzugestehen (womit er sich auch schon während seiner aktiven Karriere schwer tat).
Wie konnte es z.B. unter einem gefeierten Finanzgenie wie C. Horstmann überhaupt soweit kommen? Wie wird da wohl der Entscheidungsprozess abgelaufen sein? Hat der sich einfach verkalkuliert oder hat Overath seinen Kopf bei kostenintensiven Entscheidungen trotz Horstmanns Bedenken durchgesetzt?
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