Was bringt die Saison?
27.07.2019 - 22:46 Uhr
03.05.2020 - 14:44 Uhr
Zitat von chrischi87
Dazu kommt im Moment eine politische Diskussion, deren Kernfrage richtig ist, nämlich ob Fussball so wichtig ist, um die Fortsetzung jetzt anzuvisieren. Falsch ist es aber wenn man so tut, als würden für Fussball Corona-Tests verwendet werden, die bei Pflegekräften etc. fehlen. Die Frage warum man Pflegekräfte nicht mehr testet ist eine ganze andere und Fussballvereine dafür die falsche Adresse.
Die Tests die der Fussball in Anspruch nimmt, fehlen eben nirgends anders, sie wären sonst einfach nicht da, weil sich keiner findet sie zu bezahlen.
Wenn der Fussball auch nur einen Test wegnimmt,der irgendwo anders fehlt, dann bitte hinten anstellen, aber dem ist halt nicht so... Der Corona-Fall in Köln war vorhersehbar, liegt einfach an der hohen Dunkelziffer. Wenn man 100 Leute, auch nicht-Fussballer, jetzt einfach mal testen würde, wären Positiv-Fälle dort eben auch wahrscheinlich.
Dazu kommt im Moment eine politische Diskussion, deren Kernfrage richtig ist, nämlich ob Fussball so wichtig ist, um die Fortsetzung jetzt anzuvisieren. Falsch ist es aber wenn man so tut, als würden für Fussball Corona-Tests verwendet werden, die bei Pflegekräften etc. fehlen. Die Frage warum man Pflegekräfte nicht mehr testet ist eine ganze andere und Fussballvereine dafür die falsche Adresse.
Die Tests die der Fussball in Anspruch nimmt, fehlen eben nirgends anders, sie wären sonst einfach nicht da, weil sich keiner findet sie zu bezahlen.
Wenn der Fussball auch nur einen Test wegnimmt,der irgendwo anders fehlt, dann bitte hinten anstellen, aber dem ist halt nicht so... Der Corona-Fall in Köln war vorhersehbar, liegt einfach an der hohen Dunkelziffer. Wenn man 100 Leute, auch nicht-Fussballer, jetzt einfach mal testen würde, wären Positiv-Fälle dort eben auch wahrscheinlich.
Ich plädiere inzwischen für einen Abbruch und ich bin auch der Meinung, dass der Fußball eben doch Tests wegnimmt. Anstatt 20000 Tests an Fußballern zu verschwenden, könnte man außerhalb der Systematischen Testungen mithilfe solcher Tests Stichprobenartig Testen, in Form einer groß angelegten Studie.
Wenn der Fußball schlau ist, wird er das unterstützen. Denn eine solche Studie wird auch dem Fußball helfen, für die Zukunft zu planen.
Es ist eine Ausnahmesituation und der muss man sich unterordnen. Das nicht gespielt wird, dass ist nicht das Problem vom Fußball. Im Fußball sollte es genug Geld geben. Dann überstehen diese Krise halt nur Vereine, die zwar gegen den Abstieg spielten aber dafür Geld gespart haben. Dann haben diese Vereine es aber auch verdient, hinterher besser dazustehen.
Vereine wie Bayern, Dortmund und Leipzig werden die Krise aber leider auch locker überstehen.
Meinetwegen können unzählige Vereine jetzt pleite gehen und in tieferen Ligen neu anfangen. Wenn sich der Fußball dann nicht neu ausrichtet, wissen wir alle endgültig worum es nur geht und dementsprechend handeln..
Mal im Ernst: Die meisten hier hoffen doch ebenfalls nur darauf, dass Hansa noch oben angreift.
Hansa steigt auf und keiner kann feiern? Wer will das schon?
03.05.2020 - 15:19 Uhr
Zitat von JoRostock
Ich plädiere inzwischen für einen Abbruch und ich bin auch der Meinung, dass der Fußball eben doch Tests wegnimmt. Anstatt 20000 Tests an Fußballern zu verschwenden, könnte man außerhalb der Systematischen Testungen mithilfe solcher Tests Stichprobenartig Testen, in Form einer groß angelegten Studie.
Wenn der Fußball schlau ist, wird er das unterstützen. Denn eine solche Studie wird auch dem Fußball helfen, für die Zukunft zu planen.
Es ist eine Ausnahmesituation und der muss man sich unterordnen. Das nicht gespielt wird, dass ist nicht das Problem vom Fußball. Im Fußball sollte es genug Geld geben. Dann überstehen diese Krise halt nur Vereine, die zwar gegen den Abstieg spielten aber dafür Geld gespart haben. Dann haben diese Vereine es aber auch verdient, hinterher besser dazustehen.
Vereine wie Bayern, Dortmund und Leipzig werden die Krise aber leider auch locker überstehen.
Meinetwegen können unzählige Vereine jetzt pleite gehen und in tieferen Ligen neu anfangen. Wenn sich der Fußball dann nicht neu ausrichtet, wissen wir alle endgültig worum es nur geht und dementsprechend handeln..
Mal im Ernst: Die meisten hier hoffen doch ebenfalls nur darauf, dass Hansa noch oben angreift.
Hansa steigt auf und keiner kann feiern? Wer will das schon?
Zitat von chrischi87
Dazu kommt im Moment eine politische Diskussion, deren Kernfrage richtig ist, nämlich ob Fussball so wichtig ist, um die Fortsetzung jetzt anzuvisieren. Falsch ist es aber wenn man so tut, als würden für Fussball Corona-Tests verwendet werden, die bei Pflegekräften etc. fehlen. Die Frage warum man Pflegekräfte nicht mehr testet ist eine ganze andere und Fussballvereine dafür die falsche Adresse.
Die Tests die der Fussball in Anspruch nimmt, fehlen eben nirgends anders, sie wären sonst einfach nicht da, weil sich keiner findet sie zu bezahlen.
Wenn der Fussball auch nur einen Test wegnimmt,der irgendwo anders fehlt, dann bitte hinten anstellen, aber dem ist halt nicht so... Der Corona-Fall in Köln war vorhersehbar, liegt einfach an der hohen Dunkelziffer. Wenn man 100 Leute, auch nicht-Fussballer, jetzt einfach mal testen würde, wären Positiv-Fälle dort eben auch wahrscheinlich.
Dazu kommt im Moment eine politische Diskussion, deren Kernfrage richtig ist, nämlich ob Fussball so wichtig ist, um die Fortsetzung jetzt anzuvisieren. Falsch ist es aber wenn man so tut, als würden für Fussball Corona-Tests verwendet werden, die bei Pflegekräften etc. fehlen. Die Frage warum man Pflegekräfte nicht mehr testet ist eine ganze andere und Fussballvereine dafür die falsche Adresse.
Die Tests die der Fussball in Anspruch nimmt, fehlen eben nirgends anders, sie wären sonst einfach nicht da, weil sich keiner findet sie zu bezahlen.
Wenn der Fussball auch nur einen Test wegnimmt,der irgendwo anders fehlt, dann bitte hinten anstellen, aber dem ist halt nicht so... Der Corona-Fall in Köln war vorhersehbar, liegt einfach an der hohen Dunkelziffer. Wenn man 100 Leute, auch nicht-Fussballer, jetzt einfach mal testen würde, wären Positiv-Fälle dort eben auch wahrscheinlich.
Ich plädiere inzwischen für einen Abbruch und ich bin auch der Meinung, dass der Fußball eben doch Tests wegnimmt. Anstatt 20000 Tests an Fußballern zu verschwenden, könnte man außerhalb der Systematischen Testungen mithilfe solcher Tests Stichprobenartig Testen, in Form einer groß angelegten Studie.
Wenn der Fußball schlau ist, wird er das unterstützen. Denn eine solche Studie wird auch dem Fußball helfen, für die Zukunft zu planen.
Es ist eine Ausnahmesituation und der muss man sich unterordnen. Das nicht gespielt wird, dass ist nicht das Problem vom Fußball. Im Fußball sollte es genug Geld geben. Dann überstehen diese Krise halt nur Vereine, die zwar gegen den Abstieg spielten aber dafür Geld gespart haben. Dann haben diese Vereine es aber auch verdient, hinterher besser dazustehen.
Vereine wie Bayern, Dortmund und Leipzig werden die Krise aber leider auch locker überstehen.
Meinetwegen können unzählige Vereine jetzt pleite gehen und in tieferen Ligen neu anfangen. Wenn sich der Fußball dann nicht neu ausrichtet, wissen wir alle endgültig worum es nur geht und dementsprechend handeln..
Mal im Ernst: Die meisten hier hoffen doch ebenfalls nur darauf, dass Hansa noch oben angreift.
Hansa steigt auf und keiner kann feiern? Wer will das schon?
Da fällt mir wenig zu ein - aber grade deshalb antworte ich. Da haben sich vereine etwas aufgebaut, inklusive Stadien, Mitarbeiterstrukturen, Fans und guten Dingen für die Region. Ich wünsche mir, dass so viele Clubs inklusive ihrer Angestellten heil durch diese Phase kommen und (eventuell ein wenig bescheidener) weitermachen können. Hierfür wünsche ich mir eine große Beteiligung der Profispieler.
Ich könnte dir, lieber Jo, wünschen, dass du deinen Job verlierst, dadurch vielleicht deinen Kredit nicht mehr bedienen kannst, die deshalb die Frau abhaut und die Kinder gleich mitnimmt. Nach den 6 Jahren der Privatinsolvenz werden wir dann sehen ob es dir wirklich nur ums Geld ging - du kannst ja unten neu anfangen, wenn du das geschafft hast warst du es auch wert. Lieber doch nicht? Wieso?
03.05.2020 - 16:31 Uhr
Zitat von JoRostock
Ich plädiere inzwischen für einen Abbruch und ich bin auch der Meinung, dass der Fußball eben doch Tests wegnimmt. Anstatt 20000 Tests an Fußballern zu verschwenden, könnte man außerhalb der Systematischen Testungen mithilfe solcher Tests Stichprobenartig Testen, in Form einer groß angelegten Studie.
Wenn der Fußball schlau ist, wird er das unterstützen. Denn eine solche Studie wird auch dem Fußball helfen, für die Zukunft zu planen.
Es ist eine Ausnahmesituation und der muss man sich unterordnen. Das nicht gespielt wird, dass ist nicht das Problem vom Fußball. Im Fußball sollte es genug Geld geben. Dann überstehen diese Krise halt nur Vereine, die zwar gegen den Abstieg spielten aber dafür Geld gespart haben. Dann haben diese Vereine es aber auch verdient, hinterher besser dazustehen.
Vereine wie Bayern, Dortmund und Leipzig werden die Krise aber leider auch locker überstehen.
Meinetwegen können unzählige Vereine jetzt pleite gehen und in tieferen Ligen neu anfangen. Wenn sich der Fußball dann nicht neu ausrichtet, wissen wir alle endgültig worum es nur geht und dementsprechend handeln..
Mal im Ernst: Die meisten hier hoffen doch ebenfalls nur darauf, dass Hansa noch oben angreift.
Hansa steigt auf und keiner kann feiern? Wer will das schon?
Zitat von chrischi87
Dazu kommt im Moment eine politische Diskussion, deren Kernfrage richtig ist, nämlich ob Fussball so wichtig ist, um die Fortsetzung jetzt anzuvisieren. Falsch ist es aber wenn man so tut, als würden für Fussball Corona-Tests verwendet werden, die bei Pflegekräften etc. fehlen. Die Frage warum man Pflegekräfte nicht mehr testet ist eine ganze andere und Fussballvereine dafür die falsche Adresse.
Die Tests die der Fussball in Anspruch nimmt, fehlen eben nirgends anders, sie wären sonst einfach nicht da, weil sich keiner findet sie zu bezahlen.
Wenn der Fussball auch nur einen Test wegnimmt,der irgendwo anders fehlt, dann bitte hinten anstellen, aber dem ist halt nicht so... Der Corona-Fall in Köln war vorhersehbar, liegt einfach an der hohen Dunkelziffer. Wenn man 100 Leute, auch nicht-Fussballer, jetzt einfach mal testen würde, wären Positiv-Fälle dort eben auch wahrscheinlich.
Dazu kommt im Moment eine politische Diskussion, deren Kernfrage richtig ist, nämlich ob Fussball so wichtig ist, um die Fortsetzung jetzt anzuvisieren. Falsch ist es aber wenn man so tut, als würden für Fussball Corona-Tests verwendet werden, die bei Pflegekräften etc. fehlen. Die Frage warum man Pflegekräfte nicht mehr testet ist eine ganze andere und Fussballvereine dafür die falsche Adresse.
Die Tests die der Fussball in Anspruch nimmt, fehlen eben nirgends anders, sie wären sonst einfach nicht da, weil sich keiner findet sie zu bezahlen.
Wenn der Fussball auch nur einen Test wegnimmt,der irgendwo anders fehlt, dann bitte hinten anstellen, aber dem ist halt nicht so... Der Corona-Fall in Köln war vorhersehbar, liegt einfach an der hohen Dunkelziffer. Wenn man 100 Leute, auch nicht-Fussballer, jetzt einfach mal testen würde, wären Positiv-Fälle dort eben auch wahrscheinlich.
Ich plädiere inzwischen für einen Abbruch und ich bin auch der Meinung, dass der Fußball eben doch Tests wegnimmt. Anstatt 20000 Tests an Fußballern zu verschwenden, könnte man außerhalb der Systematischen Testungen mithilfe solcher Tests Stichprobenartig Testen, in Form einer groß angelegten Studie.
Wenn der Fußball schlau ist, wird er das unterstützen. Denn eine solche Studie wird auch dem Fußball helfen, für die Zukunft zu planen.
Es ist eine Ausnahmesituation und der muss man sich unterordnen. Das nicht gespielt wird, dass ist nicht das Problem vom Fußball. Im Fußball sollte es genug Geld geben. Dann überstehen diese Krise halt nur Vereine, die zwar gegen den Abstieg spielten aber dafür Geld gespart haben. Dann haben diese Vereine es aber auch verdient, hinterher besser dazustehen.
Vereine wie Bayern, Dortmund und Leipzig werden die Krise aber leider auch locker überstehen.
Meinetwegen können unzählige Vereine jetzt pleite gehen und in tieferen Ligen neu anfangen. Wenn sich der Fußball dann nicht neu ausrichtet, wissen wir alle endgültig worum es nur geht und dementsprechend handeln..
Mal im Ernst: Die meisten hier hoffen doch ebenfalls nur darauf, dass Hansa noch oben angreift.
Hansa steigt auf und keiner kann feiern? Wer will das schon?
Du weißt schon, dass hinter den Vereinen sehr viele Existenzen stecken und sie auch sonst wichtige Zwecke erfüllen? Da geht es nicht nur um 25 Millionäre in den Profikadern.
Was passiert, wenn ein Verein zugrunde geht? Die meisten Spieler finden was neues... und dann? Die Mitarbeiter sind arbeitslos. Die Jugendarbeit wird eingestellt. Die Kinder und Jugendlichen haben einen wichtigen Anlaufpunkt weniger. Die Fans, die teilweise Jahrzehnte an dem Verein hingen, haben auf einmal kein Wochenendhobby mehr und gar ein Stück des Herzens verloren.
Was machen Kinder, die nicht mehr auf dem Fußballplatz spielen? Hocken irgendwo auf der Straße rum, kommen vielleicht auf dumme Gedanken und werden evtl. sogar kriminell.
Vereinsleben ist mehr als nur die Millionen-Gehälter der Spieler zu zählen. Es gibt einen sozialen Auftrag. Einen sehr wichtigen sogar.
Und das Vereinssterben betrifft uns alle. Ich bin im Vorstand eines Kreisligisten und selbst wir haben ENORME finanzielle Probleme durch die Krise. Wir zahlen nicht einmal Gehälter. Und wir haben etliche Jugendteams, die still stehen. Hunderte Kinder, die gerade nicht Fußball spielen können. Kinder brauchen den Sport aber als wichtigen Bestandteil ihres Lebens. Integration, soziale Aspekte, Gesundheit... futsch. Das ist eine Katastrophe für uns alle und nicht im Geringsten übertrieben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von dudley am 03.05.2020 um 16:33 Uhr bearbeitet
03.05.2020 - 17:58 Uhr
Zitat von dudley
Du weißt schon, dass hinter den Vereinen sehr viele Existenzen stecken und sie auch sonst wichtige Zwecke erfüllen? Da geht es nicht nur um 25 Millionäre in den Profikadern.
Was passiert, wenn ein Verein zugrunde geht? Die meisten Spieler finden was neues... und dann? Die Mitarbeiter sind arbeitslos. Die Jugendarbeit wird eingestellt. Die Kinder und Jugendlichen haben einen wichtigen Anlaufpunkt weniger. Die Fans, die teilweise Jahrzehnte an dem Verein hingen, haben auf einmal kein Wochenendhobby mehr und gar ein Stück des Herzens verloren.
Was machen Kinder, die nicht mehr auf dem Fußballplatz spielen? Hocken irgendwo auf der Straße rum, kommen vielleicht auf dumme Gedanken und werden evtl. sogar kriminell.
Vereinsleben ist mehr als nur die Millionen-Gehälter der Spieler zu zählen. Es gibt einen sozialen Auftrag. Einen sehr wichtigen sogar.
Und das Vereinssterben betrifft uns alle. Ich bin im Vorstand eines Kreisligisten und selbst wir haben ENORME finanzielle Probleme durch die Krise. Wir zahlen nicht einmal Gehälter. Und wir haben etliche Jugendteams, die still stehen. Hunderte Kinder, die gerade nicht Fußball spielen können. Kinder brauchen den Sport aber als wichtigen Bestandteil ihres Lebens. Integration, soziale Aspekte, Gesundheit... futsch. Das ist eine Katastrophe für uns alle und nicht im Geringsten übertrieben.
Zitat von JoRostock
Ich plädiere inzwischen für einen Abbruch und ich bin auch der Meinung, dass der Fußball eben doch Tests wegnimmt. Anstatt 20000 Tests an Fußballern zu verschwenden, könnte man außerhalb der Systematischen Testungen mithilfe solcher Tests Stichprobenartig Testen, in Form einer groß angelegten Studie.
Wenn der Fußball schlau ist, wird er das unterstützen. Denn eine solche Studie wird auch dem Fußball helfen, für die Zukunft zu planen.
Es ist eine Ausnahmesituation und der muss man sich unterordnen. Das nicht gespielt wird, dass ist nicht das Problem vom Fußball. Im Fußball sollte es genug Geld geben. Dann überstehen diese Krise halt nur Vereine, die zwar gegen den Abstieg spielten aber dafür Geld gespart haben. Dann haben diese Vereine es aber auch verdient, hinterher besser dazustehen.
Vereine wie Bayern, Dortmund und Leipzig werden die Krise aber leider auch locker überstehen.
Meinetwegen können unzählige Vereine jetzt pleite gehen und in tieferen Ligen neu anfangen. Wenn sich der Fußball dann nicht neu ausrichtet, wissen wir alle endgültig worum es nur geht und dementsprechend handeln..
Mal im Ernst: Die meisten hier hoffen doch ebenfalls nur darauf, dass Hansa noch oben angreift.
Hansa steigt auf und keiner kann feiern? Wer will das schon?
Zitat von chrischi87
Dazu kommt im Moment eine politische Diskussion, deren Kernfrage richtig ist, nämlich ob Fussball so wichtig ist, um die Fortsetzung jetzt anzuvisieren. Falsch ist es aber wenn man so tut, als würden für Fussball Corona-Tests verwendet werden, die bei Pflegekräften etc. fehlen. Die Frage warum man Pflegekräfte nicht mehr testet ist eine ganze andere und Fussballvereine dafür die falsche Adresse.
Die Tests die der Fussball in Anspruch nimmt, fehlen eben nirgends anders, sie wären sonst einfach nicht da, weil sich keiner findet sie zu bezahlen.
Wenn der Fussball auch nur einen Test wegnimmt,der irgendwo anders fehlt, dann bitte hinten anstellen, aber dem ist halt nicht so... Der Corona-Fall in Köln war vorhersehbar, liegt einfach an der hohen Dunkelziffer. Wenn man 100 Leute, auch nicht-Fussballer, jetzt einfach mal testen würde, wären Positiv-Fälle dort eben auch wahrscheinlich.
Dazu kommt im Moment eine politische Diskussion, deren Kernfrage richtig ist, nämlich ob Fussball so wichtig ist, um die Fortsetzung jetzt anzuvisieren. Falsch ist es aber wenn man so tut, als würden für Fussball Corona-Tests verwendet werden, die bei Pflegekräften etc. fehlen. Die Frage warum man Pflegekräfte nicht mehr testet ist eine ganze andere und Fussballvereine dafür die falsche Adresse.
Die Tests die der Fussball in Anspruch nimmt, fehlen eben nirgends anders, sie wären sonst einfach nicht da, weil sich keiner findet sie zu bezahlen.
Wenn der Fussball auch nur einen Test wegnimmt,der irgendwo anders fehlt, dann bitte hinten anstellen, aber dem ist halt nicht so... Der Corona-Fall in Köln war vorhersehbar, liegt einfach an der hohen Dunkelziffer. Wenn man 100 Leute, auch nicht-Fussballer, jetzt einfach mal testen würde, wären Positiv-Fälle dort eben auch wahrscheinlich.
Ich plädiere inzwischen für einen Abbruch und ich bin auch der Meinung, dass der Fußball eben doch Tests wegnimmt. Anstatt 20000 Tests an Fußballern zu verschwenden, könnte man außerhalb der Systematischen Testungen mithilfe solcher Tests Stichprobenartig Testen, in Form einer groß angelegten Studie.
Wenn der Fußball schlau ist, wird er das unterstützen. Denn eine solche Studie wird auch dem Fußball helfen, für die Zukunft zu planen.
Es ist eine Ausnahmesituation und der muss man sich unterordnen. Das nicht gespielt wird, dass ist nicht das Problem vom Fußball. Im Fußball sollte es genug Geld geben. Dann überstehen diese Krise halt nur Vereine, die zwar gegen den Abstieg spielten aber dafür Geld gespart haben. Dann haben diese Vereine es aber auch verdient, hinterher besser dazustehen.
Vereine wie Bayern, Dortmund und Leipzig werden die Krise aber leider auch locker überstehen.
Meinetwegen können unzählige Vereine jetzt pleite gehen und in tieferen Ligen neu anfangen. Wenn sich der Fußball dann nicht neu ausrichtet, wissen wir alle endgültig worum es nur geht und dementsprechend handeln..
Mal im Ernst: Die meisten hier hoffen doch ebenfalls nur darauf, dass Hansa noch oben angreift.
Hansa steigt auf und keiner kann feiern? Wer will das schon?
Du weißt schon, dass hinter den Vereinen sehr viele Existenzen stecken und sie auch sonst wichtige Zwecke erfüllen? Da geht es nicht nur um 25 Millionäre in den Profikadern.
Was passiert, wenn ein Verein zugrunde geht? Die meisten Spieler finden was neues... und dann? Die Mitarbeiter sind arbeitslos. Die Jugendarbeit wird eingestellt. Die Kinder und Jugendlichen haben einen wichtigen Anlaufpunkt weniger. Die Fans, die teilweise Jahrzehnte an dem Verein hingen, haben auf einmal kein Wochenendhobby mehr und gar ein Stück des Herzens verloren.
Was machen Kinder, die nicht mehr auf dem Fußballplatz spielen? Hocken irgendwo auf der Straße rum, kommen vielleicht auf dumme Gedanken und werden evtl. sogar kriminell.
Vereinsleben ist mehr als nur die Millionen-Gehälter der Spieler zu zählen. Es gibt einen sozialen Auftrag. Einen sehr wichtigen sogar.
Und das Vereinssterben betrifft uns alle. Ich bin im Vorstand eines Kreisligisten und selbst wir haben ENORME finanzielle Probleme durch die Krise. Wir zahlen nicht einmal Gehälter. Und wir haben etliche Jugendteams, die still stehen. Hunderte Kinder, die gerade nicht Fußball spielen können. Kinder brauchen den Sport aber als wichtigen Bestandteil ihres Lebens. Integration, soziale Aspekte, Gesundheit... futsch. Das ist eine Katastrophe für uns alle und nicht im Geringsten übertrieben.
Trotzdem wäre es dann wohl wichtiger das Geld in die Amatuervereine zu stecken. Da kannst du mit dem Geld wohl ein paar mehr Retten. Den Auftrag sehe ich ähnlich. Ist aber überall in Sprt und Kultur so. Da gehen gerade alle aufm Zahnfleisch und alle müssen in der Krise zurück stecken oder eben umdenken und neue Wege gehen. Sehe ich sogar bei lokalen Betrieben. Also schadet es nicht das überall in der Gesellschaft zu berücksichtigen. Die Vorbild Funktion vieler Profis sehe ich schon lange nicht mehr. Nicht erst seit Instagram sind Spieler Marken und viele Werte haben sich verändert. Kann nicht Schaden, wenn auch der Fußball sich neu erfinden muss.
Es ist übrigens nur ne Frage der Zeit gewesen. Mit einem Virus hat sicherlich kaum einer gerechnet. Aber wenn das Ziel immer Wachstum ist, dann explodiert irgendwann die Blase. Das war doch schon immer so und dann kauft der in der Krise gut aufgestellte den anderen auf usw. Bleibt im Kapitalismus nicht aus, dass einer Gruppe irgendwann alles gehört. Ist nur ne Frage der Zeit
03.05.2020 - 18:33 Uhr
Die Existenzen sind mir selbstverständlich nicht egal. Darum ging es mir auch gar nicht. Es geht mir darum, dass ein paar Monate kein Fußball nicht dafür sorgen kann, dass in diesem Millionengeschäft direkt Existenzen bedroht sind. Schon seit Jahren wird prognostiziert, dass diese "Blase Fußball" irgendwann platzen wird und dass mit dem Geld anders umgegangen werden muss. Und jetzt reden die meisten Fußballfunktionäre nur davon, dass es schleunigst weitergehen muss, damit diese Existenzen gesichert werden. Währenddessen planen Bayern, Dortmund, Barcelona, Madrid und Co Millionentranfers. Geht es bei der Fortsetzung um Existenzen? Ich kann diese Aussage leider nicht mehr Ernst nehmen. Ich rede hier auch gar nicht von der Basis an Vereinen, die durch die Krise verständlicherweise in Not geraten.
Soweit ich das mitbekommen habe, werden Kreisligavereine in den letzten Jahren immer weniger von den großen Verbänden unterstützt. Korrigiere mich bitte, falls ich falsch informiert bin @dudley
Ich glaube mich zu erinnern, dass dies ebenfalls schon länger kritisiert wird.
Und wer redet in der Krise großartig über die kleinen Vereine?
Außer ein paar Randerscheinungen, fällt mir nichts ein.
Ein Vereinssterben sollte vermieden werden, aber nicht auf diese Art und Weise. Ich befürchte, die Schere wird weiter auseinander gehen. Bayern und Co. können jetzt andere Spieler billiger kaufen, weil kleinere Vereine das Geld brauchen werden.
Normalerweise dürfte im Fußball, zumindest in der ersten Liga, keine einzige Existenz finanziell bedroht sein. Und schon nach einem Monat war das bei 6 oder 7 Vereinen der Fall.
Und nochmal: Ich wünsche keinen/keiner normalen VereinsmitarbeiterIn, dass er/Sie den Job verliert. Aber gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass der ProfiFußball es nicht anders verdient hat. Er wurde gewarnt, oft genug. Schon ohne Corona sind regelmäßig Vereine Pleite gegangen, mussten Mitarbeiter entlassen etc. und es hat sich nichts geändert an diesem System. Also stellt euch mal vor, in der ersten Liga gehen zwei Vereine Pleite, in der zweiten Liga drei und in der dritten Liga vier. Kreisliga-Vereine mag ich gar nicht spekulieren. Und dann kaufen Bayern und Co. weiterhin, für Millionen, Spieler oder statten nun Vertragslose Top-Spieler mit gut dotierten Verträgen aus.
Dann weiß man, dass dem Fußball die Existenzen, die er jetzt als Vorwand nimmt, egal sind.
So meinte ich das.
Deshalb sollte der Fußball:
•Sich der Gesellschaft unterordnen und nur Tests verwenden, wenn sie gleichzeitig Teile der Einnahmen in Corona-Studien und Hilfsprojekte investieren
• Endlich aufhören normale Vereinsmitarbeiter zu entwerten und zu instrumentalisieren.
• Aktuelle kurzfristige Maßnahmen an einer langfristigen Reform des Fußballs knüpfen (Gehaltsobergrenze, Transfermarkt generell mal überdenken, die Basis an dem großen Geld beteiligen, etc.)
•Vereine sollten nur Verträge mit Sponsoren schließen können, die keine Menschenrechte verletzen
•einfach mal wieder glaubwürdig werden
Und wenn ich mir den Fußball, wie er momentan ist, anschaue, bin ich manchmal irgendwie froh, dass Hansa kein Erstligist ist.
Soweit ich das mitbekommen habe, werden Kreisligavereine in den letzten Jahren immer weniger von den großen Verbänden unterstützt. Korrigiere mich bitte, falls ich falsch informiert bin @dudley
Ich glaube mich zu erinnern, dass dies ebenfalls schon länger kritisiert wird.
Und wer redet in der Krise großartig über die kleinen Vereine?
Außer ein paar Randerscheinungen, fällt mir nichts ein.
Ein Vereinssterben sollte vermieden werden, aber nicht auf diese Art und Weise. Ich befürchte, die Schere wird weiter auseinander gehen. Bayern und Co. können jetzt andere Spieler billiger kaufen, weil kleinere Vereine das Geld brauchen werden.
Normalerweise dürfte im Fußball, zumindest in der ersten Liga, keine einzige Existenz finanziell bedroht sein. Und schon nach einem Monat war das bei 6 oder 7 Vereinen der Fall.
Und nochmal: Ich wünsche keinen/keiner normalen VereinsmitarbeiterIn, dass er/Sie den Job verliert. Aber gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass der ProfiFußball es nicht anders verdient hat. Er wurde gewarnt, oft genug. Schon ohne Corona sind regelmäßig Vereine Pleite gegangen, mussten Mitarbeiter entlassen etc. und es hat sich nichts geändert an diesem System. Also stellt euch mal vor, in der ersten Liga gehen zwei Vereine Pleite, in der zweiten Liga drei und in der dritten Liga vier. Kreisliga-Vereine mag ich gar nicht spekulieren. Und dann kaufen Bayern und Co. weiterhin, für Millionen, Spieler oder statten nun Vertragslose Top-Spieler mit gut dotierten Verträgen aus.
Dann weiß man, dass dem Fußball die Existenzen, die er jetzt als Vorwand nimmt, egal sind.
So meinte ich das.
Deshalb sollte der Fußball:
•Sich der Gesellschaft unterordnen und nur Tests verwenden, wenn sie gleichzeitig Teile der Einnahmen in Corona-Studien und Hilfsprojekte investieren
• Endlich aufhören normale Vereinsmitarbeiter zu entwerten und zu instrumentalisieren.
• Aktuelle kurzfristige Maßnahmen an einer langfristigen Reform des Fußballs knüpfen (Gehaltsobergrenze, Transfermarkt generell mal überdenken, die Basis an dem großen Geld beteiligen, etc.)
•Vereine sollten nur Verträge mit Sponsoren schließen können, die keine Menschenrechte verletzen
•einfach mal wieder glaubwürdig werden
Und wenn ich mir den Fußball, wie er momentan ist, anschaue, bin ich manchmal irgendwie froh, dass Hansa kein Erstligist ist.
03.05.2020 - 19:10 Uhr
Zitat von JoRostock
Die Existenzen sind mir selbstverständlich nicht egal. Darum ging es mir auch gar nicht. Es geht mir darum, dass ein paar Monate kein Fußball nicht dafür sorgen kann, dass in diesem Millionengeschäft direkt Existenzen bedroht sind. Schon seit Jahren wird prognostiziert, dass diese "Blase Fußball" irgendwann platzen wird und dass mit dem Geld anders umgegangen werden muss. Und jetzt reden die meisten Fußballfunktionäre nur davon, dass es schleunigst weitergehen muss, damit diese Existenzen gesichert werden. Währenddessen planen Bayern, Dortmund, Barcelona, Madrid und Co Millionentranfers. Geht es bei der Fortsetzung um Existenzen? Ich kann diese Aussage leider nicht mehr Ernst nehmen. Ich rede hier auch gar nicht von der Basis an Vereinen, die durch die Krise verständlicherweise in Not geraten.
Soweit ich das mitbekommen habe, werden Kreisligavereine in den letzten Jahren immer weniger von den großen Verbänden unterstützt. Korrigiere mich bitte, falls ich falsch informiert bin @dudley
Ich glaube mich zu erinnern, dass dies ebenfalls schon länger kritisiert wird.
Und wer redet in der Krise großartig über die kleinen Vereine?
Außer ein paar Randerscheinungen, fällt mir nichts ein.
Ein Vereinssterben sollte vermieden werden, aber nicht auf diese Art und Weise. Ich befürchte, die Schere wird weiter auseinander gehen. Bayern und Co. können jetzt andere Spieler billiger kaufen, weil kleinere Vereine das Geld brauchen werden.
Normalerweise dürfte im Fußball, zumindest in der ersten Liga, keine einzige Existenz finanziell bedroht sein. Und schon nach einem Monat war das bei 6 oder 7 Vereinen der Fall.
Und nochmal: Ich wünsche keinen/keiner normalen VereinsmitarbeiterIn, dass er/Sie den Job verliert. Aber gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass der ProfiFußball es nicht anders verdient hat. Er wurde gewarnt, oft genug. Schon ohne Corona sind regelmäßig Vereine Pleite gegangen, mussten Mitarbeiter entlassen etc. und es hat sich nichts geändert an diesem System. Also stellt euch mal vor, in der ersten Liga gehen zwei Vereine Pleite, in der zweiten Liga drei und in der dritten Liga vier. Kreisliga-Vereine mag ich gar nicht spekulieren. Und dann kaufen Bayern und Co. weiterhin, für Millionen, Spieler oder statten nun Vertragslose Top-Spieler mit gut dotierten Verträgen aus.
Dann weiß man, dass dem Fußball die Existenzen, die er jetzt als Vorwand nimmt, egal sind.
So meinte ich das.
Deshalb sollte der Fußball:
•Sich der Gesellschaft unterordnen und nur Tests verwenden, wenn sie gleichzeitig Teile der Einnahmen in Corona-Studien und Hilfsprojekte investieren
• Endlich aufhören normale Vereinsmitarbeiter zu entwerten und zu instrumentalisieren.
• Aktuelle kurzfristige Maßnahmen an einer langfristigen Reform des Fußballs knüpfen (Gehaltsobergrenze, Transfermarkt generell mal überdenken, die Basis an dem großen Geld beteiligen, etc.)
•Vereine sollten nur Verträge mit Sponsoren schließen können, die keine Menschenrechte verletzen
•einfach mal wieder glaubwürdig werden
Und wenn ich mir den Fußball, wie er momentan ist, anschaue, bin ich manchmal irgendwie froh, dass Hansa kein Erstligist ist.
Die Existenzen sind mir selbstverständlich nicht egal. Darum ging es mir auch gar nicht. Es geht mir darum, dass ein paar Monate kein Fußball nicht dafür sorgen kann, dass in diesem Millionengeschäft direkt Existenzen bedroht sind. Schon seit Jahren wird prognostiziert, dass diese "Blase Fußball" irgendwann platzen wird und dass mit dem Geld anders umgegangen werden muss. Und jetzt reden die meisten Fußballfunktionäre nur davon, dass es schleunigst weitergehen muss, damit diese Existenzen gesichert werden. Währenddessen planen Bayern, Dortmund, Barcelona, Madrid und Co Millionentranfers. Geht es bei der Fortsetzung um Existenzen? Ich kann diese Aussage leider nicht mehr Ernst nehmen. Ich rede hier auch gar nicht von der Basis an Vereinen, die durch die Krise verständlicherweise in Not geraten.
Soweit ich das mitbekommen habe, werden Kreisligavereine in den letzten Jahren immer weniger von den großen Verbänden unterstützt. Korrigiere mich bitte, falls ich falsch informiert bin @dudley
Ich glaube mich zu erinnern, dass dies ebenfalls schon länger kritisiert wird.
Und wer redet in der Krise großartig über die kleinen Vereine?
Außer ein paar Randerscheinungen, fällt mir nichts ein.
Ein Vereinssterben sollte vermieden werden, aber nicht auf diese Art und Weise. Ich befürchte, die Schere wird weiter auseinander gehen. Bayern und Co. können jetzt andere Spieler billiger kaufen, weil kleinere Vereine das Geld brauchen werden.
Normalerweise dürfte im Fußball, zumindest in der ersten Liga, keine einzige Existenz finanziell bedroht sein. Und schon nach einem Monat war das bei 6 oder 7 Vereinen der Fall.
Und nochmal: Ich wünsche keinen/keiner normalen VereinsmitarbeiterIn, dass er/Sie den Job verliert. Aber gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass der ProfiFußball es nicht anders verdient hat. Er wurde gewarnt, oft genug. Schon ohne Corona sind regelmäßig Vereine Pleite gegangen, mussten Mitarbeiter entlassen etc. und es hat sich nichts geändert an diesem System. Also stellt euch mal vor, in der ersten Liga gehen zwei Vereine Pleite, in der zweiten Liga drei und in der dritten Liga vier. Kreisliga-Vereine mag ich gar nicht spekulieren. Und dann kaufen Bayern und Co. weiterhin, für Millionen, Spieler oder statten nun Vertragslose Top-Spieler mit gut dotierten Verträgen aus.
Dann weiß man, dass dem Fußball die Existenzen, die er jetzt als Vorwand nimmt, egal sind.
So meinte ich das.
Deshalb sollte der Fußball:
•Sich der Gesellschaft unterordnen und nur Tests verwenden, wenn sie gleichzeitig Teile der Einnahmen in Corona-Studien und Hilfsprojekte investieren
• Endlich aufhören normale Vereinsmitarbeiter zu entwerten und zu instrumentalisieren.
• Aktuelle kurzfristige Maßnahmen an einer langfristigen Reform des Fußballs knüpfen (Gehaltsobergrenze, Transfermarkt generell mal überdenken, die Basis an dem großen Geld beteiligen, etc.)
•Vereine sollten nur Verträge mit Sponsoren schließen können, die keine Menschenrechte verletzen
•einfach mal wieder glaubwürdig werden
Und wenn ich mir den Fußball, wie er momentan ist, anschaue, bin ich manchmal irgendwie froh, dass Hansa kein Erstligist ist.
Dass sich der Fußball neu (er)finden muss, ist wahrscheinlich jedem klar. Du hattest dich im vorherigen Post aber sehr krass ausgedrückt.
Dass Dortmund, Bayern und Co. weiter mit den Millionen um sich werfen, ist aber auch ein Indiz dafür, dass genau diese Vereine genug Rücklagen geschaffen haben, um das auch so machen zu können, ohne dass die durch 20 Geisterspiele oder Saisonabbruch pleite gehen. Die kleinen Vereine können das nicht und haben halt nix. Die Vereine, die als gemeinnützig gelten, dürfen das ja nicht einmal. Solche Vereine dürfen gar keine Gewinne erzielen oder große Rücklagen ansparen. Das ist jetzt in der 1. Liga sicher die Ausnahme, aber in der 2. bis 4. Liga durchaus häufiger anzutreffen.
Kleine Vereine werden tatsächlich immer weniger gefördert, aber das ist von Verband zu Verband unterschiedlich. Der DFB selbst hat auch einiges an Jugendförderungen gestrichen. Dann noch mit der Jugend werben im selben Atemzug ist totaler Irrsinn.
Und @Sinti ich stimme dir vollkommen zu, die kleineren Vereine zuerst zu fördern. Dort hat man mit viel weniger Geld eine größere Reichweite. Statt einen Trainer eines Bundesligisten zu bezahlen, kann man eine ganze Bezirksliga retten.
03.05.2020 - 19:51 Uhr
Zitat von JoRostock
Ich plädiere inzwischen für einen Abbruch und ich bin auch der Meinung, dass der Fußball eben doch Tests wegnimmt. Anstatt 20000 Tests an Fußballern zu verschwenden, könnte man außerhalb der Systematischen Testungen mithilfe solcher Tests Stichprobenartig Testen, in Form einer groß angelegten Studie.
Wenn der Fußball schlau ist, wird er das unterstützen. Denn eine solche Studie wird auch dem Fußball helfen, für die Zukunft zu planen.
Es ist eine Ausnahmesituation und der muss man sich unterordnen. Das nicht gespielt wird, dass ist nicht das Problem vom Fußball. Im Fußball sollte es genug Geld geben. Dann überstehen diese Krise halt nur Vereine, die zwar gegen den Abstieg spielten aber dafür Geld gespart haben. Dann haben diese Vereine es aber auch verdient, hinterher besser dazustehen.
Vereine wie Bayern, Dortmund und Leipzig werden die Krise aber leider auch locker überstehen.
Meinetwegen können unzählige Vereine jetzt pleite gehen und in tieferen Ligen neu anfangen. Wenn sich der Fußball dann nicht neu ausrichtet, wissen wir alle endgültig worum es nur geht und dementsprechend handeln..
Mal im Ernst: Die meisten hier hoffen doch ebenfalls nur darauf, dass Hansa noch oben angreift.
Hansa steigt auf und keiner kann feiern? Wer will das schon?
Zitat von chrischi87
Dazu kommt im Moment eine politische Diskussion, deren Kernfrage richtig ist, nämlich ob Fussball so wichtig ist, um die Fortsetzung jetzt anzuvisieren. Falsch ist es aber wenn man so tut, als würden für Fussball Corona-Tests verwendet werden, die bei Pflegekräften etc. fehlen. Die Frage warum man Pflegekräfte nicht mehr testet ist eine ganze andere und Fussballvereine dafür die falsche Adresse.
Die Tests die der Fussball in Anspruch nimmt, fehlen eben nirgends anders, sie wären sonst einfach nicht da, weil sich keiner findet sie zu bezahlen.
Wenn der Fussball auch nur einen Test wegnimmt,der irgendwo anders fehlt, dann bitte hinten anstellen, aber dem ist halt nicht so... Der Corona-Fall in Köln war vorhersehbar, liegt einfach an der hohen Dunkelziffer. Wenn man 100 Leute, auch nicht-Fussballer, jetzt einfach mal testen würde, wären Positiv-Fälle dort eben auch wahrscheinlich.
Dazu kommt im Moment eine politische Diskussion, deren Kernfrage richtig ist, nämlich ob Fussball so wichtig ist, um die Fortsetzung jetzt anzuvisieren. Falsch ist es aber wenn man so tut, als würden für Fussball Corona-Tests verwendet werden, die bei Pflegekräften etc. fehlen. Die Frage warum man Pflegekräfte nicht mehr testet ist eine ganze andere und Fussballvereine dafür die falsche Adresse.
Die Tests die der Fussball in Anspruch nimmt, fehlen eben nirgends anders, sie wären sonst einfach nicht da, weil sich keiner findet sie zu bezahlen.
Wenn der Fussball auch nur einen Test wegnimmt,der irgendwo anders fehlt, dann bitte hinten anstellen, aber dem ist halt nicht so... Der Corona-Fall in Köln war vorhersehbar, liegt einfach an der hohen Dunkelziffer. Wenn man 100 Leute, auch nicht-Fussballer, jetzt einfach mal testen würde, wären Positiv-Fälle dort eben auch wahrscheinlich.
Ich plädiere inzwischen für einen Abbruch und ich bin auch der Meinung, dass der Fußball eben doch Tests wegnimmt. Anstatt 20000 Tests an Fußballern zu verschwenden, könnte man außerhalb der Systematischen Testungen mithilfe solcher Tests Stichprobenartig Testen, in Form einer groß angelegten Studie.
Wenn der Fußball schlau ist, wird er das unterstützen. Denn eine solche Studie wird auch dem Fußball helfen, für die Zukunft zu planen.
Es ist eine Ausnahmesituation und der muss man sich unterordnen. Das nicht gespielt wird, dass ist nicht das Problem vom Fußball. Im Fußball sollte es genug Geld geben. Dann überstehen diese Krise halt nur Vereine, die zwar gegen den Abstieg spielten aber dafür Geld gespart haben. Dann haben diese Vereine es aber auch verdient, hinterher besser dazustehen.
Vereine wie Bayern, Dortmund und Leipzig werden die Krise aber leider auch locker überstehen.
Meinetwegen können unzählige Vereine jetzt pleite gehen und in tieferen Ligen neu anfangen. Wenn sich der Fußball dann nicht neu ausrichtet, wissen wir alle endgültig worum es nur geht und dementsprechend handeln..
Mal im Ernst: Die meisten hier hoffen doch ebenfalls nur darauf, dass Hansa noch oben angreift.
Hansa steigt auf und keiner kann feiern? Wer will das schon?
https://www.kicker.de/774641/artikel
"400.000 Tests blieben vergangene Woche ungenutzt
Am Dienstag sind aktuelle Zahlen zur SARS-CoV-2-Testung der Labore in Deutschland vorgestellt worden. Demnach blieben in der vergangenen Woche über 400.000 Tests ungenutzt..."
Nur mal kurz zu dem Argument, dass der Fußball der Allgemeinheit Tests wegnimmt. Ich kann die Zahl nicht nachprüfen und bin mir bewusst, dass der Kicker als Anwalt des Fußballs auftritt. Aber dieses Test-Wegnehmen-Argument kam mir von vorneherein sehr konstruiert vor.
03.05.2020 - 19:57 Uhr
@dudley Ja ich habe mich wirklich krass ausgedrückt. Da war auch etwas mehr Frust drin als normalerweise.
Bayern und Dortmund würde ich aber in Sachen Rücklagen ausklammern. Leipzig auch. Das sind halt die Vereine, die durch Sponsoren und dauerhafte CL-Einsätze (In Leipzig wird das wohl so kommen) die Konkurrenz abgehängt haben und das im Worst Case nach der Krise noch manifestieren werden.
Beim Thema Vereinsrecht/Rücklagen sollte man zumindest nach Lösungen suchen. Eventuell in Form eines Krisenkontos in (streng regulierter) Hand der DFL?
Irgendwie muss es ja möglich sein, den mittleren und kleinen Vereinen (im Verhältnis zur jeweiligen Liga) eine Möglichkeit zu geben, klug zu Wirtschaften ohne damit den sicheren Abstieg zu riskieren.
Wenn sich durch die Krise nichts ändert, dann weiß ich auch nicht mehr.
Bayern und Dortmund würde ich aber in Sachen Rücklagen ausklammern. Leipzig auch. Das sind halt die Vereine, die durch Sponsoren und dauerhafte CL-Einsätze (In Leipzig wird das wohl so kommen) die Konkurrenz abgehängt haben und das im Worst Case nach der Krise noch manifestieren werden.
Beim Thema Vereinsrecht/Rücklagen sollte man zumindest nach Lösungen suchen. Eventuell in Form eines Krisenkontos in (streng regulierter) Hand der DFL?
Irgendwie muss es ja möglich sein, den mittleren und kleinen Vereinen (im Verhältnis zur jeweiligen Liga) eine Möglichkeit zu geben, klug zu Wirtschaften ohne damit den sicheren Abstieg zu riskieren.
Wenn sich durch die Krise nichts ändert, dann weiß ich auch nicht mehr.
03.05.2020 - 20:01 Uhr
Zitat von Mel14Siegtorson
https://www.kicker.de/774641/artikel
"400.000 Tests blieben vergangene Woche ungenutzt
Am Dienstag sind aktuelle Zahlen zur SARS-CoV-2-Testung der Labore in Deutschland vorgestellt worden. Demnach blieben in der vergangenen Woche über 400.000 Tests ungenutzt..."
Nur mal kurz zu dem Argument, dass der Fußball der Allgemeinheit Tests wegnimmt. Ich kann die Zahl nicht nachprüfen und bin mir bewusst, dass der Kicker als Anwalt des Fußballs auftritt. Aber dieses Test-Wegnehmen-Argument kam mir von vorneherein sehr konstruiert vor.
Zitat von JoRostock
Ich plädiere inzwischen für einen Abbruch und ich bin auch der Meinung, dass der Fußball eben doch Tests wegnimmt. Anstatt 20000 Tests an Fußballern zu verschwenden, könnte man außerhalb der Systematischen Testungen mithilfe solcher Tests Stichprobenartig Testen, in Form einer groß angelegten Studie.
Wenn der Fußball schlau ist, wird er das unterstützen. Denn eine solche Studie wird auch dem Fußball helfen, für die Zukunft zu planen.
Es ist eine Ausnahmesituation und der muss man sich unterordnen. Das nicht gespielt wird, dass ist nicht das Problem vom Fußball. Im Fußball sollte es genug Geld geben. Dann überstehen diese Krise halt nur Vereine, die zwar gegen den Abstieg spielten aber dafür Geld gespart haben. Dann haben diese Vereine es aber auch verdient, hinterher besser dazustehen.
Vereine wie Bayern, Dortmund und Leipzig werden die Krise aber leider auch locker überstehen.
Meinetwegen können unzählige Vereine jetzt pleite gehen und in tieferen Ligen neu anfangen. Wenn sich der Fußball dann nicht neu ausrichtet, wissen wir alle endgültig worum es nur geht und dementsprechend handeln..
Mal im Ernst: Die meisten hier hoffen doch ebenfalls nur darauf, dass Hansa noch oben angreift.
Hansa steigt auf und keiner kann feiern? Wer will das schon?
Zitat von chrischi87
Dazu kommt im Moment eine politische Diskussion, deren Kernfrage richtig ist, nämlich ob Fussball so wichtig ist, um die Fortsetzung jetzt anzuvisieren. Falsch ist es aber wenn man so tut, als würden für Fussball Corona-Tests verwendet werden, die bei Pflegekräften etc. fehlen. Die Frage warum man Pflegekräfte nicht mehr testet ist eine ganze andere und Fussballvereine dafür die falsche Adresse.
Die Tests die der Fussball in Anspruch nimmt, fehlen eben nirgends anders, sie wären sonst einfach nicht da, weil sich keiner findet sie zu bezahlen.
Wenn der Fussball auch nur einen Test wegnimmt,der irgendwo anders fehlt, dann bitte hinten anstellen, aber dem ist halt nicht so... Der Corona-Fall in Köln war vorhersehbar, liegt einfach an der hohen Dunkelziffer. Wenn man 100 Leute, auch nicht-Fussballer, jetzt einfach mal testen würde, wären Positiv-Fälle dort eben auch wahrscheinlich.
Dazu kommt im Moment eine politische Diskussion, deren Kernfrage richtig ist, nämlich ob Fussball so wichtig ist, um die Fortsetzung jetzt anzuvisieren. Falsch ist es aber wenn man so tut, als würden für Fussball Corona-Tests verwendet werden, die bei Pflegekräften etc. fehlen. Die Frage warum man Pflegekräfte nicht mehr testet ist eine ganze andere und Fussballvereine dafür die falsche Adresse.
Die Tests die der Fussball in Anspruch nimmt, fehlen eben nirgends anders, sie wären sonst einfach nicht da, weil sich keiner findet sie zu bezahlen.
Wenn der Fussball auch nur einen Test wegnimmt,der irgendwo anders fehlt, dann bitte hinten anstellen, aber dem ist halt nicht so... Der Corona-Fall in Köln war vorhersehbar, liegt einfach an der hohen Dunkelziffer. Wenn man 100 Leute, auch nicht-Fussballer, jetzt einfach mal testen würde, wären Positiv-Fälle dort eben auch wahrscheinlich.
Ich plädiere inzwischen für einen Abbruch und ich bin auch der Meinung, dass der Fußball eben doch Tests wegnimmt. Anstatt 20000 Tests an Fußballern zu verschwenden, könnte man außerhalb der Systematischen Testungen mithilfe solcher Tests Stichprobenartig Testen, in Form einer groß angelegten Studie.
Wenn der Fußball schlau ist, wird er das unterstützen. Denn eine solche Studie wird auch dem Fußball helfen, für die Zukunft zu planen.
Es ist eine Ausnahmesituation und der muss man sich unterordnen. Das nicht gespielt wird, dass ist nicht das Problem vom Fußball. Im Fußball sollte es genug Geld geben. Dann überstehen diese Krise halt nur Vereine, die zwar gegen den Abstieg spielten aber dafür Geld gespart haben. Dann haben diese Vereine es aber auch verdient, hinterher besser dazustehen.
Vereine wie Bayern, Dortmund und Leipzig werden die Krise aber leider auch locker überstehen.
Meinetwegen können unzählige Vereine jetzt pleite gehen und in tieferen Ligen neu anfangen. Wenn sich der Fußball dann nicht neu ausrichtet, wissen wir alle endgültig worum es nur geht und dementsprechend handeln..
Mal im Ernst: Die meisten hier hoffen doch ebenfalls nur darauf, dass Hansa noch oben angreift.
Hansa steigt auf und keiner kann feiern? Wer will das schon?
https://www.kicker.de/774641/artikel
"400.000 Tests blieben vergangene Woche ungenutzt
Am Dienstag sind aktuelle Zahlen zur SARS-CoV-2-Testung der Labore in Deutschland vorgestellt worden. Demnach blieben in der vergangenen Woche über 400.000 Tests ungenutzt..."
Nur mal kurz zu dem Argument, dass der Fußball der Allgemeinheit Tests wegnimmt. Ich kann die Zahl nicht nachprüfen und bin mir bewusst, dass der Kicker als Anwalt des Fußballs auftritt. Aber dieses Test-Wegnehmen-Argument kam mir von vorneherein sehr konstruiert vor.
Die Frage die ich, zugegeben schlecht, versucht habe zu stellen, ist ja, ob man diese für den Fußball verwenden sollte oder zu Forschungszwecken.
03.05.2020 - 20:38 Uhr
Zitat von JoRostock
Die Frage die ich, zugegeben schlecht, versucht habe zu stellen, ist ja, ob man diese für den Fußball verwenden sollte oder zu Forschungszwecken.
Zitat von Mel14Siegtorson
https://www.kicker.de/774641/artikel
"400.000 Tests blieben vergangene Woche ungenutzt
Am Dienstag sind aktuelle Zahlen zur SARS-CoV-2-Testung der Labore in Deutschland vorgestellt worden. Demnach blieben in der vergangenen Woche über 400.000 Tests ungenutzt..."
Nur mal kurz zu dem Argument, dass der Fußball der Allgemeinheit Tests wegnimmt. Ich kann die Zahl nicht nachprüfen und bin mir bewusst, dass der Kicker als Anwalt des Fußballs auftritt. Aber dieses Test-Wegnehmen-Argument kam mir von vorneherein sehr konstruiert vor.
Zitat von JoRostock
Ich plädiere inzwischen für einen Abbruch und ich bin auch der Meinung, dass der Fußball eben doch Tests wegnimmt. Anstatt 20000 Tests an Fußballern zu verschwenden, könnte man außerhalb der Systematischen Testungen mithilfe solcher Tests Stichprobenartig Testen, in Form einer groß angelegten Studie.
Wenn der Fußball schlau ist, wird er das unterstützen. Denn eine solche Studie wird auch dem Fußball helfen, für die Zukunft zu planen.
Es ist eine Ausnahmesituation und der muss man sich unterordnen. Das nicht gespielt wird, dass ist nicht das Problem vom Fußball. Im Fußball sollte es genug Geld geben. Dann überstehen diese Krise halt nur Vereine, die zwar gegen den Abstieg spielten aber dafür Geld gespart haben. Dann haben diese Vereine es aber auch verdient, hinterher besser dazustehen.
Vereine wie Bayern, Dortmund und Leipzig werden die Krise aber leider auch locker überstehen.
Meinetwegen können unzählige Vereine jetzt pleite gehen und in tieferen Ligen neu anfangen. Wenn sich der Fußball dann nicht neu ausrichtet, wissen wir alle endgültig worum es nur geht und dementsprechend handeln..
Mal im Ernst: Die meisten hier hoffen doch ebenfalls nur darauf, dass Hansa noch oben angreift.
Hansa steigt auf und keiner kann feiern? Wer will das schon?
Zitat von chrischi87
Dazu kommt im Moment eine politische Diskussion, deren Kernfrage richtig ist, nämlich ob Fussball so wichtig ist, um die Fortsetzung jetzt anzuvisieren. Falsch ist es aber wenn man so tut, als würden für Fussball Corona-Tests verwendet werden, die bei Pflegekräften etc. fehlen. Die Frage warum man Pflegekräfte nicht mehr testet ist eine ganze andere und Fussballvereine dafür die falsche Adresse.
Die Tests die der Fussball in Anspruch nimmt, fehlen eben nirgends anders, sie wären sonst einfach nicht da, weil sich keiner findet sie zu bezahlen.
Wenn der Fussball auch nur einen Test wegnimmt,der irgendwo anders fehlt, dann bitte hinten anstellen, aber dem ist halt nicht so... Der Corona-Fall in Köln war vorhersehbar, liegt einfach an der hohen Dunkelziffer. Wenn man 100 Leute, auch nicht-Fussballer, jetzt einfach mal testen würde, wären Positiv-Fälle dort eben auch wahrscheinlich.
Dazu kommt im Moment eine politische Diskussion, deren Kernfrage richtig ist, nämlich ob Fussball so wichtig ist, um die Fortsetzung jetzt anzuvisieren. Falsch ist es aber wenn man so tut, als würden für Fussball Corona-Tests verwendet werden, die bei Pflegekräften etc. fehlen. Die Frage warum man Pflegekräfte nicht mehr testet ist eine ganze andere und Fussballvereine dafür die falsche Adresse.
Die Tests die der Fussball in Anspruch nimmt, fehlen eben nirgends anders, sie wären sonst einfach nicht da, weil sich keiner findet sie zu bezahlen.
Wenn der Fussball auch nur einen Test wegnimmt,der irgendwo anders fehlt, dann bitte hinten anstellen, aber dem ist halt nicht so... Der Corona-Fall in Köln war vorhersehbar, liegt einfach an der hohen Dunkelziffer. Wenn man 100 Leute, auch nicht-Fussballer, jetzt einfach mal testen würde, wären Positiv-Fälle dort eben auch wahrscheinlich.
Ich plädiere inzwischen für einen Abbruch und ich bin auch der Meinung, dass der Fußball eben doch Tests wegnimmt. Anstatt 20000 Tests an Fußballern zu verschwenden, könnte man außerhalb der Systematischen Testungen mithilfe solcher Tests Stichprobenartig Testen, in Form einer groß angelegten Studie.
Wenn der Fußball schlau ist, wird er das unterstützen. Denn eine solche Studie wird auch dem Fußball helfen, für die Zukunft zu planen.
Es ist eine Ausnahmesituation und der muss man sich unterordnen. Das nicht gespielt wird, dass ist nicht das Problem vom Fußball. Im Fußball sollte es genug Geld geben. Dann überstehen diese Krise halt nur Vereine, die zwar gegen den Abstieg spielten aber dafür Geld gespart haben. Dann haben diese Vereine es aber auch verdient, hinterher besser dazustehen.
Vereine wie Bayern, Dortmund und Leipzig werden die Krise aber leider auch locker überstehen.
Meinetwegen können unzählige Vereine jetzt pleite gehen und in tieferen Ligen neu anfangen. Wenn sich der Fußball dann nicht neu ausrichtet, wissen wir alle endgültig worum es nur geht und dementsprechend handeln..
Mal im Ernst: Die meisten hier hoffen doch ebenfalls nur darauf, dass Hansa noch oben angreift.
Hansa steigt auf und keiner kann feiern? Wer will das schon?
https://www.kicker.de/774641/artikel
"400.000 Tests blieben vergangene Woche ungenutzt
Am Dienstag sind aktuelle Zahlen zur SARS-CoV-2-Testung der Labore in Deutschland vorgestellt worden. Demnach blieben in der vergangenen Woche über 400.000 Tests ungenutzt..."
Nur mal kurz zu dem Argument, dass der Fußball der Allgemeinheit Tests wegnimmt. Ich kann die Zahl nicht nachprüfen und bin mir bewusst, dass der Kicker als Anwalt des Fußballs auftritt. Aber dieses Test-Wegnehmen-Argument kam mir von vorneherein sehr konstruiert vor.
Die Frage die ich, zugegeben schlecht, versucht habe zu stellen, ist ja, ob man diese für den Fußball verwenden sollte oder zu Forschungszwecken.
Vielleicht sollte man insgesamt viel breiter testen, aber da fehlt es dann im Zweifel eher an Personal als an Testkapazitäten. Kann ich als Leihe aber nicht einschätzen. Wenn die Bundesliga (und später die anderen Ligen) eine Möglichkeit findet, zu spielen ohne allgemeines Geld in Anspruch zu nehmen, sollten sie es tun. Ich kann mir vorstellen, dass derzeit jede Form von "Normalität" gern genommen wird. Für mich persönlich kann ich sagen, dass mir Fußball allgemein momentan überraschend wenig fehlt.
Um von dem Thread nicht völlig wegzukommen: Alle Konzepte für die Fortführung der Saison, die jetzt beschlossen werden, müssen natürlich berücksichtigen, dass sie bei veränderten Infektionszahlen wieder eingedampft werden. Aber trotzdem sollten wenn möglich sportliche Leistungen über den Ausgang der Saison entscheiden. Meine persönliche Meinung.
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