Transferpolitik
15.01.2010 - 16:03 Uhr
21.08.2026 - 17:24 Uhr
Die Einkäufe sind bisher alle solide bis gut, gemessen an den Ablösen und Perspektiven. Man achtet auch auf die jeweilige Motivation der Spieler . Sehr gut. Das war früher oft nicht so.
Etwas kritischer sehe ich die Abgänge. Man verpasst es immer wieder mal , Spieler rechtzeitig abzugeben und muss sie dann quasi verschenken . Dompe ist das jüngste Beispiel. Balde ist die einzige Ausnahme geldtechnisch , wobei man hier auch einen eigenen Jugend-Spieler verkaufen musste.
Auf RV und im OM muss sich nochwas tun. Da fehlt noch Erfahrung und Qualität, wenn sich da 1-2 Spieler verletzten sollten.
Etwas kritischer sehe ich die Abgänge. Man verpasst es immer wieder mal , Spieler rechtzeitig abzugeben und muss sie dann quasi verschenken . Dompe ist das jüngste Beispiel. Balde ist die einzige Ausnahme geldtechnisch , wobei man hier auch einen eigenen Jugend-Spieler verkaufen musste.
Auf RV und im OM muss sich nochwas tun. Da fehlt noch Erfahrung und Qualität, wenn sich da 1-2 Spieler verletzten sollten.
23.08.2026 - 08:43 Uhr
Ich erwarte noch Bewegung im Kader, in beide Richtungen.
Grob gesagt sind bisher die Neuzugänge günstiger als geplant, weil wir nur Spieler holen bei den die Argumente auf unserer Seite sind.
Von Spielern bei den die Argumente auf der Käuferseite liegen, gibt es noch genug auf dem Markt.
Ich nenne hier Namen, die eindeutig nicht mit uns in irgendeiner Verbindung stehen, nur exemplarisch.
Ein Goretzka kommt wohl bei Aston Villa unter, nachdem den ihnen Palhinha zu teuer/riskant war fest zu verpflichten. Der Druck für Bayern steigt, warum sollte Benfica dieses nicht ausnutzen können?
Für Spieler wie Boey und Zaragoza gibt es eine gute Woche vor Transferschluss keine Gerüchte.
Von den Summen her werden ein Goretzka/Palhinha immer noch zu teuer sein, aber weniger als noch im Juni gedacht.
Bei den anderen beiden wäre ein Transfer theoretisch finanziell nicht mehr ausgeschlossen, meiner Meinung nach. Sie wären trotzdem für beide Seiten nicht sinnvoll, es gibt Null! Gerüchte in diese Richtung.
Grob gesagt gibt es zwei Kategorien auf dem Markt an Spielern, eine Gruppe mit der im Verein sportlich geplant wird, die fast immer zu teuer sind.
Die andere Gruppe sind die Spieler, mit den sportlich nicht mehr geplant wird, bei welcher die Preise stark fallen.
Ich rechne auch nicht mehr mit nennenswerten Transfereinnahmen bei unseren Spielern, die wir noch gerne abgeben wollen. Im Prinzip sind wir doch froh, wenn die von der Gehaltsliste sind und wir noch einen kleinen Bonus bekommen.
Der englische Markt ist durch die hohe Verfügbarkeit von Geld noch ein anderer Markt, da sehe ich auch Transfers in beide Richtungen kurz vor knapp. Einige Team brauchen noch Sofortverstärkungen und werden entsprechend (zu) viel bezahlen. Auf der anderen Seite sind die Kader bei vielen Verein dort noch sehr groß, da wird auch noch kräftig aussortiert werden.
Grob gesagt sind bisher die Neuzugänge günstiger als geplant, weil wir nur Spieler holen bei den die Argumente auf unserer Seite sind.
Von Spielern bei den die Argumente auf der Käuferseite liegen, gibt es noch genug auf dem Markt.
Ich nenne hier Namen, die eindeutig nicht mit uns in irgendeiner Verbindung stehen, nur exemplarisch.
Ein Goretzka kommt wohl bei Aston Villa unter, nachdem den ihnen Palhinha zu teuer/riskant war fest zu verpflichten. Der Druck für Bayern steigt, warum sollte Benfica dieses nicht ausnutzen können?
Für Spieler wie Boey und Zaragoza gibt es eine gute Woche vor Transferschluss keine Gerüchte.
Von den Summen her werden ein Goretzka/Palhinha immer noch zu teuer sein, aber weniger als noch im Juni gedacht.
Bei den anderen beiden wäre ein Transfer theoretisch finanziell nicht mehr ausgeschlossen, meiner Meinung nach. Sie wären trotzdem für beide Seiten nicht sinnvoll, es gibt Null! Gerüchte in diese Richtung.
Grob gesagt gibt es zwei Kategorien auf dem Markt an Spielern, eine Gruppe mit der im Verein sportlich geplant wird, die fast immer zu teuer sind.
Die andere Gruppe sind die Spieler, mit den sportlich nicht mehr geplant wird, bei welcher die Preise stark fallen.
Ich rechne auch nicht mehr mit nennenswerten Transfereinnahmen bei unseren Spielern, die wir noch gerne abgeben wollen. Im Prinzip sind wir doch froh, wenn die von der Gehaltsliste sind und wir noch einen kleinen Bonus bekommen.
Der englische Markt ist durch die hohe Verfügbarkeit von Geld noch ein anderer Markt, da sehe ich auch Transfers in beide Richtungen kurz vor knapp. Einige Team brauchen noch Sofortverstärkungen und werden entsprechend (zu) viel bezahlen. Auf der anderen Seite sind die Kader bei vielen Verein dort noch sehr groß, da wird auch noch kräftig aussortiert werden.
28.08.2026 - 08:46 Uhr
Ich vernahm zwischen den Zeilen bei einigen Gerüchten und Transfer von Costa neben der Freude auch immer ein Stück weit Kritik wahr. Vor allem jeoch in der Forumsinternen Transferplanung hier.
Man solle mehr junge Talente verpflichten und weniger "gescheiterte" Mitzwanziger, die in 2 bis 3 Jahren auf die 30 zugehen.
Grund der Kritik war wohl der Wunsch nach Transfererlösen jenseits der 30 bis 40 mio.€, wie bei anderen Vereinen.
Jedoch sind unsere Mitzwanziger wie Lokonga, Vieira, Daka, Moffi und auch Bornauw alle samt auf der Insel und im Ausland bekannt. Bis auf Bornauw haben alle bereits extrem hohe Transfererlöse erzielt und sind lediglich aufgrund nicht umgesetzter Erwartungen erst für uns in Frage gekommen.
Sollte bei einem oder zwei von denen - z.B. Daka oder Moffi - nun eine 15 oder mehr Tore Saison rausspringen, dann wird sofort das Interesse der internationalen Vereine wieder vorhanden sein. Dann könnten auch wieder sofort hohe Ablösesummen fließen.
Hoch wäre in dem Fall ein Umsatz von 15 bis 20 mio.€ zu verstehen. Da wir viele dieser Spiele jedoch deutlich günstiger, teilweise ablösefrei, verpflichtet haben, könnte diese Strategie dennoch aufgehen.
Soforthilfen verpflichten und dennoch massives Entwicklungspotenzial eingekauft haben.
Das ist etwas anderes als junge Toptalente, die keine Soforthilfe darstellen.
Man solle mehr junge Talente verpflichten und weniger "gescheiterte" Mitzwanziger, die in 2 bis 3 Jahren auf die 30 zugehen.
Grund der Kritik war wohl der Wunsch nach Transfererlösen jenseits der 30 bis 40 mio.€, wie bei anderen Vereinen.
Jedoch sind unsere Mitzwanziger wie Lokonga, Vieira, Daka, Moffi und auch Bornauw alle samt auf der Insel und im Ausland bekannt. Bis auf Bornauw haben alle bereits extrem hohe Transfererlöse erzielt und sind lediglich aufgrund nicht umgesetzter Erwartungen erst für uns in Frage gekommen.
Sollte bei einem oder zwei von denen - z.B. Daka oder Moffi - nun eine 15 oder mehr Tore Saison rausspringen, dann wird sofort das Interesse der internationalen Vereine wieder vorhanden sein. Dann könnten auch wieder sofort hohe Ablösesummen fließen.
Hoch wäre in dem Fall ein Umsatz von 15 bis 20 mio.€ zu verstehen. Da wir viele dieser Spiele jedoch deutlich günstiger, teilweise ablösefrei, verpflichtet haben, könnte diese Strategie dennoch aufgehen.
Soforthilfen verpflichten und dennoch massives Entwicklungspotenzial eingekauft haben.
Das ist etwas anderes als junge Toptalente, die keine Soforthilfe darstellen.
28.08.2026 - 09:23 Uhr
Ich bin kein Fan der hohen Ablösesummen und sehe es nicht als Ziel an, diese er erreichen. Sondern als Nebenprodukt von guter sportlicher Arbeit sind diese in Ordnung, mehr aber auch nicht.
Hast du als Verein wenig Geld, wird es schwer Spieler zu holen, also hilft mehr Geld logischerweise ja. Doch dieses mehr an Geld erwirtschaften wir im Moment aus dem Umsatz.
Die Zahlen in der Branche sind sehr offen, es wissen alle was ein Verein zahlen kann und wo die Grenzen liegen.
Hast du als Verein auf einem Schlag mehr Geld, steigen die Forderungen von allen Seiten an. Besser wird dadurch kein Spieler.
Hast du als Verein mehr Geld, neigt man dazu einen Spieler ohne Leistungsdelle zu holen. Welches kurzfristig ein Vorteil sein kann, aber mir fehlt dann teilweise der Ehrgeiz und den Verein als große persönliche Chance zu sehen.
Das Gleichgewicht im Kader ist sehr, sehr wichtig, wir haben nur eine begrenzte Anzahl an verfügbaren Perspektiven/Plätzen die wir anbieten können.
Schon mit dem Rückzug von Kühne haben wir gemerkt, plötzliches Geld ist nicht alles.
Welchen realistischen Wunschspieler der letzten Jahre haben wir wegen zu wenig Geld nicht bekommen?
Wir haben als Verein ein sehr solides finanzielles Fundament mittlerweile, sind quasi schuldenfrei.
Natürlich müssen und werden wir Spieler verkaufen wenn die guten Angebote kommen, so ist das Geschäft. Mir persönlich ist ein Platz höher am Saisonende in der Tabelle mehr wert, als ein "teuer" verkaufter Spieler.
Die Verein im Tabellenbereich über uns geben netto jetzt nicht so viel mehr für Spieler/Transfers aus, dass wir zu diesen nur als "hochwertiger Ausbildungsverein" aufschliessen können.
Hast du als Verein wenig Geld, wird es schwer Spieler zu holen, also hilft mehr Geld logischerweise ja. Doch dieses mehr an Geld erwirtschaften wir im Moment aus dem Umsatz.
Die Zahlen in der Branche sind sehr offen, es wissen alle was ein Verein zahlen kann und wo die Grenzen liegen.
Hast du als Verein auf einem Schlag mehr Geld, steigen die Forderungen von allen Seiten an. Besser wird dadurch kein Spieler.
Hast du als Verein mehr Geld, neigt man dazu einen Spieler ohne Leistungsdelle zu holen. Welches kurzfristig ein Vorteil sein kann, aber mir fehlt dann teilweise der Ehrgeiz und den Verein als große persönliche Chance zu sehen.
Das Gleichgewicht im Kader ist sehr, sehr wichtig, wir haben nur eine begrenzte Anzahl an verfügbaren Perspektiven/Plätzen die wir anbieten können.
Schon mit dem Rückzug von Kühne haben wir gemerkt, plötzliches Geld ist nicht alles.
Welchen realistischen Wunschspieler der letzten Jahre haben wir wegen zu wenig Geld nicht bekommen?
Wir haben als Verein ein sehr solides finanzielles Fundament mittlerweile, sind quasi schuldenfrei.
Natürlich müssen und werden wir Spieler verkaufen wenn die guten Angebote kommen, so ist das Geschäft. Mir persönlich ist ein Platz höher am Saisonende in der Tabelle mehr wert, als ein "teuer" verkaufter Spieler.
Die Verein im Tabellenbereich über uns geben netto jetzt nicht so viel mehr für Spieler/Transfers aus, dass wir zu diesen nur als "hochwertiger Ausbildungsverein" aufschliessen können.
28.08.2026 - 09:24 Uhr
Moin,
ich denke, unsere Transferpolitik hat mehrere Grundpfeiler.
Die gelten vermutlich für viele andere Vereine auch.
Und unsere Gewichtung der einzelnen Bereiche gefällt mir sehr gut.
-
Wo wir uns von einem Teil anderer Kaderkonstruktionen unterscheiden ist, dass wir wenige Ü30 Spieler einkaufen.
Was uns mit den allermeisten Vereinen eint ist, dass wir Spieler kaufen, um sie mit Gewinn zu verkaufen.
Wir haben inzwischen auch eine in Fahrt kommende Akademie, die man wie die Einkaufspolitik von sehr jungen Talenten zählen könnte.
-
Sicherlich werden dann auch viele Vereine eine Mischkalkulation machen.
Einige der Einkäufe/NLZ'ler sollen das längerfristige Kadergerüst darstellen, brauchen ggf. gar keine Verkaufserlöse zu erbringen, und sollen somit von den anderen Verkäufen mit finanziert werden.
Aktuell zähle ich da z.B. Remberg, Stange hinzu.
-
Inzwischen ist fast der komplette Kader so erstellt worden, dass nahezu jeder Spieler bei Formhoch und Erfolg das Potenzial hat, den Marktwert über den Einkaufswert (ggf. weit darüber hinaus) zu steigern.
Fazit:
Ich finde die Konsequenz mit der wir einen sehr jungen Kader zusammenstellen, der ein sehr hohes Entwicklungspotenzial besitzt, wirklich stark.
ich denke, unsere Transferpolitik hat mehrere Grundpfeiler.
Die gelten vermutlich für viele andere Vereine auch.
Und unsere Gewichtung der einzelnen Bereiche gefällt mir sehr gut.
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Wo wir uns von einem Teil anderer Kaderkonstruktionen unterscheiden ist, dass wir wenige Ü30 Spieler einkaufen.
Was uns mit den allermeisten Vereinen eint ist, dass wir Spieler kaufen, um sie mit Gewinn zu verkaufen.
Wir haben inzwischen auch eine in Fahrt kommende Akademie, die man wie die Einkaufspolitik von sehr jungen Talenten zählen könnte.
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Sicherlich werden dann auch viele Vereine eine Mischkalkulation machen.
Einige der Einkäufe/NLZ'ler sollen das längerfristige Kadergerüst darstellen, brauchen ggf. gar keine Verkaufserlöse zu erbringen, und sollen somit von den anderen Verkäufen mit finanziert werden.
Aktuell zähle ich da z.B. Remberg, Stange hinzu.
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Inzwischen ist fast der komplette Kader so erstellt worden, dass nahezu jeder Spieler bei Formhoch und Erfolg das Potenzial hat, den Marktwert über den Einkaufswert (ggf. weit darüber hinaus) zu steigern.
Fazit:
Ich finde die Konsequenz mit der wir einen sehr jungen Kader zusammenstellen, der ein sehr hohes Entwicklungspotenzial besitzt, wirklich stark.
28.08.2026 - 09:44 Uhr
Zitat von Kurvensteher
Moin,
ich denke, unsere Transferpolitik hat mehrere Grundpfeiler.
Die gelten vermutlich für viele andere Vereine auch.
Und unsere Gewichtung der einzelnen Bereiche gefällt mir sehr gut.
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Wo wir uns von einem Teil anderer Kaderkonstruktionen unterscheiden ist, dass wir wenige Ü30 Spieler einkaufen.
Was uns mit den allermeisten Vereinen eint ist, dass wir Spieler kaufen, um sie mit Gewinn zu verkaufen.
Wir haben inzwischen auch eine in Fahrt kommende Akademie, die man wie die Einkaufspolitik von sehr jungen Talenten zählen könnte.
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Sicherlich werden dann auch viele Vereine eine Mischkalkulation machen.
Einige der Einkäufe/NLZ'ler sollen das längerfristige Kadergerüst darstellen, brauchen ggf. gar keine Verkaufserlöse zu erbringen, und sollen somit von den anderen Verkäufen mit finanziert werden.
Aktuell zähle ich da z.B. Remberg, Stange hinzu.
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Inzwischen ist fast der komplette Kader so erstellt worden, dass nahezu jeder Spieler bei Formhoch und Erfolg das Potenzial hat, den Marktwert über den Einkaufswert (ggf. weit darüber hinaus) zu steigern.
Fazit:
Ich finde die Konsequenz mit der wir einen sehr jungen Kader zusammenstellen, der ein sehr hohes Entwicklungspotenzial besitzt, wirklich stark.
Moin,
ich denke, unsere Transferpolitik hat mehrere Grundpfeiler.
Die gelten vermutlich für viele andere Vereine auch.
Und unsere Gewichtung der einzelnen Bereiche gefällt mir sehr gut.
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Wo wir uns von einem Teil anderer Kaderkonstruktionen unterscheiden ist, dass wir wenige Ü30 Spieler einkaufen.
Was uns mit den allermeisten Vereinen eint ist, dass wir Spieler kaufen, um sie mit Gewinn zu verkaufen.
Wir haben inzwischen auch eine in Fahrt kommende Akademie, die man wie die Einkaufspolitik von sehr jungen Talenten zählen könnte.
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Sicherlich werden dann auch viele Vereine eine Mischkalkulation machen.
Einige der Einkäufe/NLZ'ler sollen das längerfristige Kadergerüst darstellen, brauchen ggf. gar keine Verkaufserlöse zu erbringen, und sollen somit von den anderen Verkäufen mit finanziert werden.
Aktuell zähle ich da z.B. Remberg, Stange hinzu.
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Inzwischen ist fast der komplette Kader so erstellt worden, dass nahezu jeder Spieler bei Formhoch und Erfolg das Potenzial hat, den Marktwert über den Einkaufswert (ggf. weit darüber hinaus) zu steigern.
Fazit:
Ich finde die Konsequenz mit der wir einen sehr jungen Kader zusammenstellen, der ein sehr hohes Entwicklungspotenzial besitzt, wirklich stark.
Moin @Kurvensteher 1
Ich würde das so weitgehend unterschreiben, möchte nur um ein paar Aspekte ergänzen, die weniger ‚technisch‘ sind:
Auf mich wirkt es so, als hätte man sich in der Transferpolitik eine Leitlinie verpasst, die die ‚weichen‘ Faktoren eines Kaders und seiner Individuen deutlich mehr betont, als das früher der Fall war, und evtl. auch bei manchen Konkurrenten immer noch ist.
Was von fast allen Transfers betont wird, ist der enge Austausch im Vorfeld, in Teilen offenbar sogar monatelange Kontakt & Beobachtung (Adeline), die den konkreten Transfergesprächen vorausgehen, bzw. sie begleiten.
Vorstand, SpoDi, Scouts und Trainer scheinen alle eine Rolle in dieser Kommunikation zu spielen. Damit leistet man nicht nur Überzeugungsarbeit, sondern hat auch mehrere Perspektiven auf die charakterliche Seite des Spielers und die entsprechende Einschätzung zum Kaderfit abseits des rein Sportlichen.
Ich kann mir eigentlich nur so erklären, warum man es im letzten Sommer schon schaffte, mit einem derartigen Umbruch einen derart harmonisch wirkenden Kader zusammenzustellen.
Ich las in einem Spielerinterview vor ein paar Wochen (Sambi?!) im Zusammenhang mit einem Transfer, dass die Mannschaft nun an der Reihe sei, dem Neuen ‚unser Spiel beizubringen‘ (sinngemäß). Vielleicht ist das Bal-bBal, aber ich leite daraus auch ab, dass Sozialkompetenz und echte Überzeugung vom Projekt HSV wichtige Bestandteile der Transferanstrengungen sind.
Alles vielleicht etwas überbewertet, ist nur mein persönlicher Eindruck.
Gruß
Jottkah1887
28.08.2026 - 10:19 Uhr
Die Transferstrategie macht absolut Sinn: Gezielt, durchdacht und mit starkem Frankreich-Fokus!
Ich bin von unserer aktuellen Transferpolitik absolut angetan. Man hat in diesem Sommer das Gefühl, dass hier nicht mehr willkürlich irgendwelche Spieler geholt werden, sondern dass extrem durchdacht vorgegangen wird – insbesondere auch im Hinblick auf sprachliche Barrieren und die Integration.
Wenn man sich anschaut, wie viele Spieler aus mit exzellenten Französisch-Kenntnissen im Team sind – mit Moffi, Adeline, Nadir und jetzt auch noch Bornauw –, macht das sportlich und menschlich total Sinn. Da auch im Trainerteam Französisch gesprochen wird, bricht man Barrieren ein und sorgt dafür, dass sich die Jungs extrem schnell einleben und integrieren können.
Dadurch bauen wir uns aktuell gezielt mehrere starke Connections und Scouting-Achsen auf:
Dänemark-Connection
Frankreich-Connection (die jetzt richtig Gewicht hat)
Portugal-Connection (vielleicht bald inklusive , Moura und Vieira?)
So macht Kaderplanung Spaß. Wenn jetzt noch die letzten Puzzleteile für die rechte Seite und das Mittelfeld passen, haben wir eine richtig rundes Team beisammen!
Ich bin von unserer aktuellen Transferpolitik absolut angetan. Man hat in diesem Sommer das Gefühl, dass hier nicht mehr willkürlich irgendwelche Spieler geholt werden, sondern dass extrem durchdacht vorgegangen wird – insbesondere auch im Hinblick auf sprachliche Barrieren und die Integration.
Wenn man sich anschaut, wie viele Spieler aus mit exzellenten Französisch-Kenntnissen im Team sind – mit Moffi, Adeline, Nadir und jetzt auch noch Bornauw –, macht das sportlich und menschlich total Sinn. Da auch im Trainerteam Französisch gesprochen wird, bricht man Barrieren ein und sorgt dafür, dass sich die Jungs extrem schnell einleben und integrieren können.
Dadurch bauen wir uns aktuell gezielt mehrere starke Connections und Scouting-Achsen auf:
Dänemark-Connection
Frankreich-Connection (die jetzt richtig Gewicht hat)
Portugal-Connection (vielleicht bald inklusive , Moura und Vieira?)
So macht Kaderplanung Spaß. Wenn jetzt noch die letzten Puzzleteile für die rechte Seite und das Mittelfeld passen, haben wir eine richtig rundes Team beisammen!
28.08.2026 - 20:28 Uhr
Zitat von Kurvensteher
Moin,
ich denke, unsere Transferpolitik hat mehrere Grundpfeiler.
Die gelten vermutlich für viele andere Vereine auch.
Und unsere Gewichtung der einzelnen Bereiche gefällt mir sehr gut.
-
Wo wir uns von einem Teil anderer Kaderkonstruktionen unterscheiden ist, dass wir wenige Ü30 Spieler einkaufen.
Was uns mit den allermeisten Vereinen eint ist, dass wir Spieler kaufen, um sie mit Gewinn zu verkaufen.
Wir haben inzwischen auch eine in Fahrt kommende Akademie, die man wie die Einkaufspolitik von sehr jungen Talenten zählen könnte.
-
Sicherlich werden dann auch viele Vereine eine Mischkalkulation machen.
Einige der Einkäufe/NLZ'ler sollen das längerfristige Kadergerüst darstellen, brauchen ggf. gar keine Verkaufserlöse zu erbringen, und sollen somit von den anderen Verkäufen mit finanziert werden.
Aktuell zähle ich da z.B. Remberg, Stange hinzu.
-
Inzwischen ist fast der komplette Kader so erstellt worden, dass nahezu jeder Spieler bei Formhoch und Erfolg das Potenzial hat, den Marktwert über den Einkaufswert (ggf. weit darüber hinaus) zu steigern.
Fazit:
Ich finde die Konsequenz mit der wir einen sehr jungen Kader zusammenstellen, der ein sehr hohes Entwicklungspotenzial besitzt, wirklich stark.
Moin,
ich denke, unsere Transferpolitik hat mehrere Grundpfeiler.
Die gelten vermutlich für viele andere Vereine auch.
Und unsere Gewichtung der einzelnen Bereiche gefällt mir sehr gut.
-
Wo wir uns von einem Teil anderer Kaderkonstruktionen unterscheiden ist, dass wir wenige Ü30 Spieler einkaufen.
Was uns mit den allermeisten Vereinen eint ist, dass wir Spieler kaufen, um sie mit Gewinn zu verkaufen.
Wir haben inzwischen auch eine in Fahrt kommende Akademie, die man wie die Einkaufspolitik von sehr jungen Talenten zählen könnte.
-
Sicherlich werden dann auch viele Vereine eine Mischkalkulation machen.
Einige der Einkäufe/NLZ'ler sollen das längerfristige Kadergerüst darstellen, brauchen ggf. gar keine Verkaufserlöse zu erbringen, und sollen somit von den anderen Verkäufen mit finanziert werden.
Aktuell zähle ich da z.B. Remberg, Stange hinzu.
-
Inzwischen ist fast der komplette Kader so erstellt worden, dass nahezu jeder Spieler bei Formhoch und Erfolg das Potenzial hat, den Marktwert über den Einkaufswert (ggf. weit darüber hinaus) zu steigern.
Fazit:
Ich finde die Konsequenz mit der wir einen sehr jungen Kader zusammenstellen, der ein sehr hohes Entwicklungspotenzial besitzt, wirklich stark.
Sehe ich eigentlich ziemlich ähnlich. Was mir an der aktuellen Transferpolitik besonders gefällt, ist, dass man inzwischen eine klare Linie erkennen kann. Es werden nicht einfach irgendwelche jungen Spieler geholt, sondern Spieler, bei denen man noch deutliches Entwicklungspotenzial sieht und die gleichzeitig schon das Potenzial für die Bundesliga mitbringen.
Gerade dadurch hat man eigentlich bei vielen Transfers eine Win-win-Situation. Entwickelt sich der Spieler gut, hilft er uns sportlich weiter und steigt gleichzeitig sein Marktwert. Im besten Fall wird daraus irgendwann ein großer Transfergewinn. Und wenn sich ein Spieler wie Remberg oder Stange langfristig hier durchsetzt, muss man ihn natürlich auch nicht zwingend verkaufen.
Dazu kommt die Akademie, die langsam ebenfalls ihren Teil beiträgt. Wenn wir es schaffen, regelmäßig eigene Talente und junge externe Spieler an die Bundesliga heranzuführen, kann daraus wirklich ein nachhaltiges Modell werden.
Ich finde deshalb auch nicht, dass wir einfach nur einen jungen Kader haben. Vielmehr scheint mittlerweile hinter den Transfers ein ziemlich klarer Plan zu stehen. Und genau das gefällt mir deutlich besser als dieses frühere „wir holen jetzt mal möglichst schnell irgendwelche fertigen Spieler“.
28.08.2026 - 22:40 Uhr
Zitat von Capitano1887
Die Transferstrategie macht absolut Sinn: Gezielt, durchdacht und mit starkem Frankreich-Fokus!
Ich bin von unserer aktuellen Transferpolitik absolut angetan. Man hat in diesem Sommer das Gefühl, dass hier nicht mehr willkürlich irgendwelche Spieler geholt werden, sondern dass extrem durchdacht vorgegangen wird – insbesondere auch im Hinblick auf sprachliche Barrieren und die Integration.
Wenn man sich anschaut, wie viele Spieler aus mit exzellenten Französisch-Kenntnissen im Team sind – mit Moffi, Adeline, Nadir und jetzt auch noch Bornauw –, macht das sportlich und menschlich total Sinn. Da auch im Trainerteam Französisch gesprochen wird, bricht man Barrieren ein und sorgt dafür, dass sich die Jungs extrem schnell einleben und integrieren können.
Dadurch bauen wir uns aktuell gezielt mehrere starke Connections und Scouting-Achsen auf:
Dänemark-Connection
Frankreich-Connection (die jetzt richtig Gewicht hat)
Portugal-Connection (vielleicht bald inklusive , Moura und Vieira?)
So macht Kaderplanung Spaß. Wenn jetzt noch die letzten Puzzleteile für die rechte Seite und das Mittelfeld passen, haben wir eine richtig rundes Team beisammen!
Die Transferstrategie macht absolut Sinn: Gezielt, durchdacht und mit starkem Frankreich-Fokus!
Ich bin von unserer aktuellen Transferpolitik absolut angetan. Man hat in diesem Sommer das Gefühl, dass hier nicht mehr willkürlich irgendwelche Spieler geholt werden, sondern dass extrem durchdacht vorgegangen wird – insbesondere auch im Hinblick auf sprachliche Barrieren und die Integration.
Wenn man sich anschaut, wie viele Spieler aus mit exzellenten Französisch-Kenntnissen im Team sind – mit Moffi, Adeline, Nadir und jetzt auch noch Bornauw –, macht das sportlich und menschlich total Sinn. Da auch im Trainerteam Französisch gesprochen wird, bricht man Barrieren ein und sorgt dafür, dass sich die Jungs extrem schnell einleben und integrieren können.
Dadurch bauen wir uns aktuell gezielt mehrere starke Connections und Scouting-Achsen auf:
Dänemark-Connection
Frankreich-Connection (die jetzt richtig Gewicht hat)
Portugal-Connection (vielleicht bald inklusive , Moura und Vieira?)
So macht Kaderplanung Spaß. Wenn jetzt noch die letzten Puzzleteile für die rechte Seite und das Mittelfeld passen, haben wir eine richtig rundes Team beisammen!
Ich sehe das auch so. Was mir an der Transferpolitik mittlerweile besonders gefällt, ist, dass man nicht nur einzelne Spieler betrachtet, sondern scheinbar auch versucht, langfristig Strukturen aufzubauen. Wenn sich durch solche Transfers gute Kontakte zu bestimmten Märkten und Vereinen entwickeln, kann das für uns noch viel wertvoller werden als nur der einzelne Spieler.
Gleichzeitig sollte man aber aufpassen, nicht zu sehr in eine Richtung zu gehen. Die Frankreich-Connection macht Sinn, solange die Spieler unabhängig davon sportlich überzeugen. Genau diese Mischung aus Netzwerk, Scouting und den eigenen sportlichen Anforderungen finde ich eigentlich ziemlich interessant.
Dazu kommt, dass wir durch die Aufsteiger-Situation nicht mehr nur kurzfristig einen Kader für die Bundesliga zusammenstellen mussten. Man merkt schon, dass teilweise mit Spielern geplant wird, die uns auch in 2-3 Jahren noch weiterhelfen können. Wenn man diese Linie beibehält und die letzten Baustellen noch vernünftig löst, gefällt mir der eingeschlagene Weg ziemlich gut.
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