Transferpolitik
15.01.2010 - 16:03 Uhr
31.07.2026 - 16:33 Uhr
Zitat von Marvin
Bakery Jatta hat in der vergangenen Spielzeit 15 Partien in der Bundesliga absolviert. Bei zwölf davon war er Teil der Startformation. Durchschnittlich stand er etwas mehr als 61 Minuten auf dem Platz. Mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit wären beide Werte höher ausgefallen, hätte der Flügelspieler nicht fünf Spiele aufgrund eines Muskelfaserrisses verpasst.
Glaubst Du ernsthaft, dass ausgerechnet Merlin Polzin, der bei sämtlichen Personalentscheidungen eine aus seiner Sicht klare Kante gezeigt hat, Bakery Jatta über 900 Minuten in der Bundesliga zubilligt, nur weil dessen Vertrag noch ein paar Jahre läuft und er ihn so sympathisch findet?
Natürlich spielten die schwankenden Leistungen anderer Spieler eine Rolle bei dieser Thematik. Allein die Spielanteile zeigen jedoch, dass der Trainer den Gambier für eine relevante Alternative hält. Wahrscheinlich wird jener in der neuen Saison nicht Stammspieler - anhand der zurückliegenden Spielzeit existiert jedoch kein Indiz, aus dem sich ableiten ließe, dass er unter Merlin Polzin keinerlei Rolle spielen wird.
Ich kann einfach nicht nachvollziehen, woher dieser unbedingte Wunsch in nicht unerheblichen Teilen der Anhängerschaft, den 28-Jährigen "weg" haben zu wollen, herrührt. Es hat sich weder im Unter-, noch im Oberhaus gezeigt, dass der Spieler vollkommen unbrauchbar ist.
Zitat von Windfaenger
Baka ist, seien wir ehrlich, nur noch da, da sein Vertrag bis 29 läuft und er unser Herzensjunge ist.
Baka ist, seien wir ehrlich, nur noch da, da sein Vertrag bis 29 läuft und er unser Herzensjunge ist.
Bakery Jatta hat in der vergangenen Spielzeit 15 Partien in der Bundesliga absolviert. Bei zwölf davon war er Teil der Startformation. Durchschnittlich stand er etwas mehr als 61 Minuten auf dem Platz. Mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit wären beide Werte höher ausgefallen, hätte der Flügelspieler nicht fünf Spiele aufgrund eines Muskelfaserrisses verpasst.
Glaubst Du ernsthaft, dass ausgerechnet Merlin Polzin, der bei sämtlichen Personalentscheidungen eine aus seiner Sicht klare Kante gezeigt hat, Bakery Jatta über 900 Minuten in der Bundesliga zubilligt, nur weil dessen Vertrag noch ein paar Jahre läuft und er ihn so sympathisch findet?
Natürlich spielten die schwankenden Leistungen anderer Spieler eine Rolle bei dieser Thematik. Allein die Spielanteile zeigen jedoch, dass der Trainer den Gambier für eine relevante Alternative hält. Wahrscheinlich wird jener in der neuen Saison nicht Stammspieler - anhand der zurückliegenden Spielzeit existiert jedoch kein Indiz, aus dem sich ableiten ließe, dass er unter Merlin Polzin keinerlei Rolle spielen wird.
Ich kann einfach nicht nachvollziehen, woher dieser unbedingte Wunsch in nicht unerheblichen Teilen der Anhängerschaft, den 28-Jährigen "weg" haben zu wollen, herrührt. Es hat sich weder im Unter-, noch im Oberhaus gezeigt, dass der Spieler vollkommen unbrauchbar ist.
Weder Mikelbrencis noch Gocho haben im Laufe der zweiten Saisonhälfte Bundesliga-Niveau gezeigt. Baka war vorab aussortiert. Grundlos? Aufgrund der fehlenden Kompetenz von Polzin? Baka war dann wenigstens defensiv robust und bei Standards verlässlicher als die erstgenannten. Auf der Schiene ist er meilenweit von seiner Dynamik entfernt, wie wir ihn kennen gelernt haben. Das er nun aufgrund Alternativlosigkeit 900 Minuten gespielt hat, liegt nicht an seiner guten Bundesligaqualität, sondern der fehlenden Qualität der Alternativen. Wäre Baka ob seiner gezeigten letzten Saison (wäre er kein HSV Spieler) denn bei irgendeinem HSV-Fan ein Wunsch-Spieler? Die ehrliche Haut möge sich outen. Ich käme nicht auf den Gedanken.
31.07.2026 - 16:55 Uhr
Ich denke die ganze Zeit darüber nach, wie Costa ständig am Telefon die Wunschlösungen für IV, St und RM vertröstet
"Ne, sorry, unsere Priorisierung sieht vor, dass wir erst Mal das MF und die zweite Spitze verpflichten. .... Wie bitte, nein, Gehalt geht klar, Ablöse würden wir sogar mehr zahlen .... Ja, verstehe ich, wenn Du dann lieber zu einem anderen Club gehst, aber unsere Priorisierung .... Vera.rscht, nein, das verstehst Du falsch, ich muss nur die richtige Reihenfolge einhalten ... Ja, Arsenal regt sich auch auf, die wollten nur 8, ich erhöhe jede Woche um 500 Tausend, Fabio muss noch warten... Ja, ja, Nick, tut mir leid, aber vielleicht weiß ja der Jaissle was mit Dir anzufangen ... Ja, ist schade, aber es geht eben nur in der richtigen Reihenfolge, ich hoffe Du verstehst."
"Ne, sorry, unsere Priorisierung sieht vor, dass wir erst Mal das MF und die zweite Spitze verpflichten. .... Wie bitte, nein, Gehalt geht klar, Ablöse würden wir sogar mehr zahlen .... Ja, verstehe ich, wenn Du dann lieber zu einem anderen Club gehst, aber unsere Priorisierung .... Vera.rscht, nein, das verstehst Du falsch, ich muss nur die richtige Reihenfolge einhalten ... Ja, Arsenal regt sich auch auf, die wollten nur 8, ich erhöhe jede Woche um 500 Tausend, Fabio muss noch warten... Ja, ja, Nick, tut mir leid, aber vielleicht weiß ja der Jaissle was mit Dir anzufangen ... Ja, ist schade, aber es geht eben nur in der richtigen Reihenfolge, ich hoffe Du verstehst."
31.07.2026 - 17:05 Uhr
Zitat von heiwes
Ich denke die ganze Zeit darüber nach, wie Costa ständig am Telefon die Wunschlösungen für IV, St und RM vertröstet
"Ne, sorry, unsere Priorisierung sieht vor, dass wir erst Mal das MF und die zweite Spitze verpflichten. .... Wie bitte, nein, Gehalt geht klar, Ablöse würden wir sogar mehr zahlen .... Ja, verstehe ich, wenn Du dann lieber zu einem anderen Club gehst, aber unsere Priorisierung .... Vera.rscht, nein, das verstehst Du falsch, ich muss nur die richtige Reihenfolge einhalten ... Ja, Arsenal regt sich auch auf, die wollten nur 8, ich erhöhe jede Woche um 500 Tausend, Fabio muss noch warten... Ja, ja, Nick, tut mir leid, aber vielleicht weiß ja der Jaissle was mit Dir anzufangen ... Ja, ist schade, aber es geht eben nur in der richtigen Reihenfolge, ich hoffe Du verstehst."
Ich denke die ganze Zeit darüber nach, wie Costa ständig am Telefon die Wunschlösungen für IV, St und RM vertröstet
"Ne, sorry, unsere Priorisierung sieht vor, dass wir erst Mal das MF und die zweite Spitze verpflichten. .... Wie bitte, nein, Gehalt geht klar, Ablöse würden wir sogar mehr zahlen .... Ja, verstehe ich, wenn Du dann lieber zu einem anderen Club gehst, aber unsere Priorisierung .... Vera.rscht, nein, das verstehst Du falsch, ich muss nur die richtige Reihenfolge einhalten ... Ja, Arsenal regt sich auch auf, die wollten nur 8, ich erhöhe jede Woche um 500 Tausend, Fabio muss noch warten... Ja, ja, Nick, tut mir leid, aber vielleicht weiß ja der Jaissle was mit Dir anzufangen ... Ja, ist schade, aber es geht eben nur in der richtigen Reihenfolge, ich hoffe Du verstehst."
Beim HSV-Sportdirektor wird streng wie aufm Amt nach Nummer abgearbeitet. Amoako hatte sich frühzeitig mit Camping-Stuhl vor die Geschäftsstelle gesetzt, deswegen ging das recht flott.
Bobcek ist noch mit Schienenersatzverkehr unterwegs, das zieht sich noch ein wenig.
31.07.2026 - 17:56 Uhr
@MW-Analyst
Du hast dir mit deiner Antwort sehr viel Mühe gegeben aber den Kern meines Beitrags verfehlt bzw. nicht verstanden. Manchmal - das meine ich gar nicht wertend - ist man so schnell in der Opposition, dass man sich dabei verrennt und eigentlich mit sich selbst diskutiert.
Als Beispiel: Du verweist auf die besonderen Vertragssituationen bei Adeline und Gronbaek.
Inwieweit ist das eine Gegenposition oder ein Widerspruch zu meiner Aussage, dass der HSV - eben mit solchen Transfers - bewiesen hat, sehr wohl Profile auf dem Radar zu haben, bei denen man ohne das Warten auf viele Dominosteine im Markt handlungsfähig ist?
Du unterstreichst meinen Punkt. Der HSV hat sich - das ist ja positiv -auf Spieler konzentriert, die wegen dieser Umstände verfügbar und bezahlbar sind und ist deshalb in diesen Fällen auch schon früh handlungsfähig gewesen. Genau diese Handlungsfähigkeit wurde in Bezug auf die Abwehr mit Verweis auf geringes Budget, schwierigen Markt usw. dann in Abrede gestellt, wenn Leute Skepsis oder Sorgen geäußert haben.
Wollen wir behaupten oder davon ausgehen, dass der HSV im Mittelfeld gezielt solche Profile und Konstellationen gesucht hat und über diese in der Abwehr nicht verfügt? Schwer vorstellbar. An der Stelle kann (!) man wieder zum Thema der Priorisierung kommen.
Du wirfst außerdem etwas zentrales in einen Topf, was inhaltlich absolut getrennt gehört.:
1. Das Preis-Leistungsverhältnis von Vieira (wäre unbestritten top) hat nichts mit dem Thema "Allokation des Budgets nach vorhandenen Bedarfen" zutun.
2. Die Tatsache, dass man so früh ein konkretes, schriftliches Angebot bei Arsenal hinterlegt hat (damit bindet man im Übrigen auch Budget, auch wenn das Geld noch nicht ausgegeben ist) und Profile verpflichtet, die man unabhängig von ihm sieht, ist die Definition von Priorität.
Bei aller Liebe, Merlin und der Rest der verantwortlichen haben öffentlich betont, dass man ihn unbedingt holen will und die anderen ZOM-Transfers davon unabhängig passiert sind und dann wollen wir argumentieren, dass diese Personalie nichts mit Prioritäten zutun hat? Come on...
Um zum eigentlichen Punkt und damit zur Kernaussage meines Beitrags zurückzukommen:
Der HSV hat 4 Mittelfeldspieler für ca. 12 Mio geholt und für einen 5. ein Angebot bis zur eigenen Schmerzgrenze (wohl um die 9 Mio} abgegeben, während in der Abwehr, also der - vertretbar - größten und am längsten bekannten Problemzone - bislang kein Spieler gekommen ist.
Nochmals, damit es final verstanden ist: Niemand sagt, dass das nicht noch passieren kann. Niemand versteht nicht, dass die Transferperiode noch lang ist.
Aber wenn Leute basierend auf diesem Umstand äußern, dass sie sich gewünscht hätten, dass diese frühe Aktivität in der Abwehr passiert wäre (die noch kommen kann, ich sags nochmal) oder sich sorgen machen, ob man mit den vorhandenen Mitteln die Qualität und Breite in der Abwehr herstellen kann, die man sich wünscht oder für notwendig hält, dann ist das argumentativ nachvollziehbar egal ob man damit übereinstimmt oder nicht.
Du hast dir mit deiner Antwort sehr viel Mühe gegeben aber den Kern meines Beitrags verfehlt bzw. nicht verstanden. Manchmal - das meine ich gar nicht wertend - ist man so schnell in der Opposition, dass man sich dabei verrennt und eigentlich mit sich selbst diskutiert.
Als Beispiel: Du verweist auf die besonderen Vertragssituationen bei Adeline und Gronbaek.
Inwieweit ist das eine Gegenposition oder ein Widerspruch zu meiner Aussage, dass der HSV - eben mit solchen Transfers - bewiesen hat, sehr wohl Profile auf dem Radar zu haben, bei denen man ohne das Warten auf viele Dominosteine im Markt handlungsfähig ist?
Du unterstreichst meinen Punkt. Der HSV hat sich - das ist ja positiv -auf Spieler konzentriert, die wegen dieser Umstände verfügbar und bezahlbar sind und ist deshalb in diesen Fällen auch schon früh handlungsfähig gewesen. Genau diese Handlungsfähigkeit wurde in Bezug auf die Abwehr mit Verweis auf geringes Budget, schwierigen Markt usw. dann in Abrede gestellt, wenn Leute Skepsis oder Sorgen geäußert haben.
Wollen wir behaupten oder davon ausgehen, dass der HSV im Mittelfeld gezielt solche Profile und Konstellationen gesucht hat und über diese in der Abwehr nicht verfügt? Schwer vorstellbar. An der Stelle kann (!) man wieder zum Thema der Priorisierung kommen.
Du wirfst außerdem etwas zentrales in einen Topf, was inhaltlich absolut getrennt gehört.:
1. Das Preis-Leistungsverhältnis von Vieira (wäre unbestritten top) hat nichts mit dem Thema "Allokation des Budgets nach vorhandenen Bedarfen" zutun.
2. Die Tatsache, dass man so früh ein konkretes, schriftliches Angebot bei Arsenal hinterlegt hat (damit bindet man im Übrigen auch Budget, auch wenn das Geld noch nicht ausgegeben ist) und Profile verpflichtet, die man unabhängig von ihm sieht, ist die Definition von Priorität.
Bei aller Liebe, Merlin und der Rest der verantwortlichen haben öffentlich betont, dass man ihn unbedingt holen will und die anderen ZOM-Transfers davon unabhängig passiert sind und dann wollen wir argumentieren, dass diese Personalie nichts mit Prioritäten zutun hat? Come on...
Um zum eigentlichen Punkt und damit zur Kernaussage meines Beitrags zurückzukommen:
Der HSV hat 4 Mittelfeldspieler für ca. 12 Mio geholt und für einen 5. ein Angebot bis zur eigenen Schmerzgrenze (wohl um die 9 Mio} abgegeben, während in der Abwehr, also der - vertretbar - größten und am längsten bekannten Problemzone - bislang kein Spieler gekommen ist.
Nochmals, damit es final verstanden ist: Niemand sagt, dass das nicht noch passieren kann. Niemand versteht nicht, dass die Transferperiode noch lang ist.
Aber wenn Leute basierend auf diesem Umstand äußern, dass sie sich gewünscht hätten, dass diese frühe Aktivität in der Abwehr passiert wäre (die noch kommen kann, ich sags nochmal) oder sich sorgen machen, ob man mit den vorhandenen Mitteln die Qualität und Breite in der Abwehr herstellen kann, die man sich wünscht oder für notwendig hält, dann ist das argumentativ nachvollziehbar egal ob man damit übereinstimmt oder nicht.
31.07.2026 - 22:52 Uhr
Um es kurz zu halten:
Bisherige Transfers:
- 3 Talente & 1 erfahrener für die Breite.
- Grönbaek für die erste elf (nach halbjähriger Bewerbung)
Vakanzen:
RM:
- Es wurde heftig an Baum gebaggert der in die erste Kategorie fällt. Dieser hat die Freigabe allerdings nicht erhalten. Das es hier keinen Zugang gab lag nicht an fehlenden Prioritäten: der wunschspieler ist nicht verfügbar geworden und jetzt wird bei den alternativen langsam Fahrt aufgenommen. Ich hätte hier allerdings auch nichts dagegen, wenn wir hier von der Qualität eher sogar noch in ein höheres Regal greifen.
LM:
- Hier gab es ebenfalls einige Gerüchte zu Spieler. Ich sehe uns mit Muheim und grönbaek in der Spitze ordentlich besetzt. Hier gibt es mit Ekomie einen Spieler an dem wir schon länger interessiert sind. Ich denke wir warten bis sich bei ihm eine Tür öffnet und meiner Meinung nach können wir uns das leisten. Ekomie wäre durch seine Ligue 1 Erfahrung eine Kategorie über den bisherigen Transfers.
IV:
- Zwei Gerüchte zu Spielern auf höherem Niveau als die bisherigen Transfers. Passt dazu, dass wir einen Stammspieler suchen. In der Breite ist das für ein Team in der unteren Tabellenhälfte absolut ok. Es fehlt die Qualitätsspitze nach oben. Das wird schwieriger zu realisieren sein als 4 backups. Ich bin mir sicher es wäre auch niemand zufrieden wenn wir jetzt ein Talent auf Adeline/Amoako Niveau für die Position holen das nie auf Bundesliga ähnlichem Niveau gespielt hat.
MS:
- Mit Daka ist jemand für die Breite (ggf. auch mit Potenzial für die Spitze) gekommen. Gerüchte gibt es zu diversen Spielern. Meiner Meinung nach müsste der Stamm MS aber auch über der nachgewiesenen qualität der bisherigen Transfers liegen.
Ich sehe da keine Problem bei den Prioritäten sondern eher, dass wir auf den vermeintlichen backup Positionen mehr Risiko was die Bundesligatauglichkeit angeht eingehen können und dass das Niveau an Spielern ist die für uns zum jetzigen Zeitpunkt realistisch sind. Für die Stammpositionen IV, RM und MS brauchen wir meiner Meinung nach höhere Regale die eher per Leihe oder gegen Ende des transferfensters zu realisieren sind.
Die Priorität Viera bindet natürlich Kapital aber für mich ist das gut angelegtes Geld für einen Spieler der schon oft genug den Unterschied gemacht hat. Sollte es mit ihm nicht klappen halte ich es aber auch nicht unbedingt für einen Nachteil am Ende des Transferfenster noch investiert zu können wenn sich wieder Türen öffnen.
Ich sehe das Transferfenster bisher sehr positiv. Letztes Jahr hatten wir kaum Spieler denen ich eine richtige Marktwertsteigerung zugetraut haben und jetzt haben wir für 6 Millionen Ablöse Talente mit einem Marktwert von 22 Millionen hinzubekommen von denen ich mir genau das erhoffe. Das ist was ich mir zum jetzigen Zeitpunkt erhofft habe.
Bisherige Transfers:
- 3 Talente & 1 erfahrener für die Breite.
- Grönbaek für die erste elf (nach halbjähriger Bewerbung)
Vakanzen:
RM:
- Es wurde heftig an Baum gebaggert der in die erste Kategorie fällt. Dieser hat die Freigabe allerdings nicht erhalten. Das es hier keinen Zugang gab lag nicht an fehlenden Prioritäten: der wunschspieler ist nicht verfügbar geworden und jetzt wird bei den alternativen langsam Fahrt aufgenommen. Ich hätte hier allerdings auch nichts dagegen, wenn wir hier von der Qualität eher sogar noch in ein höheres Regal greifen.
LM:
- Hier gab es ebenfalls einige Gerüchte zu Spieler. Ich sehe uns mit Muheim und grönbaek in der Spitze ordentlich besetzt. Hier gibt es mit Ekomie einen Spieler an dem wir schon länger interessiert sind. Ich denke wir warten bis sich bei ihm eine Tür öffnet und meiner Meinung nach können wir uns das leisten. Ekomie wäre durch seine Ligue 1 Erfahrung eine Kategorie über den bisherigen Transfers.
IV:
- Zwei Gerüchte zu Spielern auf höherem Niveau als die bisherigen Transfers. Passt dazu, dass wir einen Stammspieler suchen. In der Breite ist das für ein Team in der unteren Tabellenhälfte absolut ok. Es fehlt die Qualitätsspitze nach oben. Das wird schwieriger zu realisieren sein als 4 backups. Ich bin mir sicher es wäre auch niemand zufrieden wenn wir jetzt ein Talent auf Adeline/Amoako Niveau für die Position holen das nie auf Bundesliga ähnlichem Niveau gespielt hat.
MS:
- Mit Daka ist jemand für die Breite (ggf. auch mit Potenzial für die Spitze) gekommen. Gerüchte gibt es zu diversen Spielern. Meiner Meinung nach müsste der Stamm MS aber auch über der nachgewiesenen qualität der bisherigen Transfers liegen.
Ich sehe da keine Problem bei den Prioritäten sondern eher, dass wir auf den vermeintlichen backup Positionen mehr Risiko was die Bundesligatauglichkeit angeht eingehen können und dass das Niveau an Spielern ist die für uns zum jetzigen Zeitpunkt realistisch sind. Für die Stammpositionen IV, RM und MS brauchen wir meiner Meinung nach höhere Regale die eher per Leihe oder gegen Ende des transferfensters zu realisieren sind.
Die Priorität Viera bindet natürlich Kapital aber für mich ist das gut angelegtes Geld für einen Spieler der schon oft genug den Unterschied gemacht hat. Sollte es mit ihm nicht klappen halte ich es aber auch nicht unbedingt für einen Nachteil am Ende des Transferfenster noch investiert zu können wenn sich wieder Türen öffnen.
Ich sehe das Transferfenster bisher sehr positiv. Letztes Jahr hatten wir kaum Spieler denen ich eine richtige Marktwertsteigerung zugetraut haben und jetzt haben wir für 6 Millionen Ablöse Talente mit einem Marktwert von 22 Millionen hinzubekommen von denen ich mir genau das erhoffe. Das ist was ich mir zum jetzigen Zeitpunkt erhofft habe.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von TopFalcon am 31.07.2026 um 22:54 Uhr bearbeitet
01.08.2026 - 16:46 Uhr
Zitat von Magister73
Aber all die wichtigen anderen Positionen dann wieder kurzfristig mit Leihen zu besetzen weil keine anderen Möglichkeiten mehr da sind oder das Geld für den Vieira Deal gebraucht wird ist alles außer nachhaltig geplanter und vorausschauender bzw langfristig strategischer Transferpolitik.
Aber all die wichtigen anderen Positionen dann wieder kurzfristig mit Leihen zu besetzen weil keine anderen Möglichkeiten mehr da sind oder das Geld für den Vieira Deal gebraucht wird ist alles außer nachhaltig geplanter und vorausschauender bzw langfristig strategischer Transferpolitik.
Ich finde, gerade zuletzt kann man in den Aktivitäten eine geplante und nachhaltige Strategie erkennen. Jahr 1 mit einem Bollwerk und schnellen Spielern und als nächsten Schritt mit den weiteren Finanzmitteln nun eine weitere Entwicklung Richtung spielerischen Ansätzen, ohne die alten Qualitäten zu vernachlässigen.
Eine Transferperiode sollte man auch lieber erst im Ganzen bewerten. Man kann es nicht in einer Reihenfolge abarbeiten, sondern muss Chancen schnell ergreifen, wenn diese sich bieten; einen langen Atem in manchen Verhandlungen zeigen und wissen, dass einige beobachtete Türen erst am Schluß aufgehen. Hauptsache, am Ende passen die Mosaiksteine zusammen.
Wenn man am Anfang Ablösen für Grønbæk und Adeline und vielleicht Viera zahlt, hat dies keinen Einfluss auf die Möglichkeiten auf den anderen Positionen, weil das Gesamtkonzept schon am Anfang der Periode festgelegt wurde.
Wir wissen doch, dass der HSV-Kader in der letzten Saison deutlich über den finanziellen Möglichkeiten lag und man (wohl) nur so den Klassenerhalt ohne großes Zittern sicherte. Dazu waren Leihen von qualitativ nicht finanzierbaren Spielern notwendig. Dies wird auch die nächsten Jahre notwendig sein. Wichtig ist jeweils der Klassenerhalt, weil man mit den jährlich steigenden Mitteln die Substanz der Kernmannschaft sukzessiv stärken kann. So gehe ich davon aus, dass auch diese Saison wieder mindestens 2 Leihspieler höherer Güte die Startelf verstärken werden (müssen). Diese Hochkaräter ergeben sich aber nun mal idR erst am Ende der Periode. Das Risiko ist an dieser Stelle immer gegeben, bei den Wunschspielern leer auszugehen, aber selbst für diesen Fall gibt es "sichere" Wechsel, auch wenn diese nicht die Optimallösung darstellen.
Also Ruhe bewahren, als kleiner Verein muss man kreativ sein und das Vertrauen hat sich die Führung zuletzt verdient.
05.08.2026 - 14:09 Uhr
Ich finde, man erkennt mittlerweile eine klare Linie in der Transferpolitik. Weniger große Namen, dafür mehr entwicklungsfähige Spieler.
Wenn man sich die letzten Transfers anschaut, geht der HSV eher auf Potenzial statt auf kurzfristige Lösungen – könnte sich langfristig auszahlen.
Zudem hat sich unsere Jugendarbeit stark verbessert!
Wenn wir jetzt noch einen IV, ein bis zwei Schienenspieler und einen Stürmer holen (plus einen möglichen Kauf von Viera) bin ich sehr zufrieden!
Wenn man sich die letzten Transfers anschaut, geht der HSV eher auf Potenzial statt auf kurzfristige Lösungen – könnte sich langfristig auszahlen.
Zudem hat sich unsere Jugendarbeit stark verbessert!
Wenn wir jetzt noch einen IV, ein bis zwei Schienenspieler und einen Stürmer holen (plus einen möglichen Kauf von Viera) bin ich sehr zufrieden!
21.08.2026 - 16:50 Uhr
Die Transferstrategie ist m.E. schon sehr spannend.
Mit Moffi, Daka, Grønbæk und Bornauw konnte Claus Costa mit seinem Team diesen Sommer für "nur" 11 Mio. € vier Spieler verpflichten, die vor wenigen Jahren zusammen noch rund 85 Mio. € gekostet hatten.
Mit einem zusätzlichen Transfer von Vieira könnte die Gegenüberstellung noch absurder werden.
Natürlich alles Milchmädchenrechnungen und es wird vermutlich auch nicht jeder Transfer eine Erfolgsstory werden aber momentan macht es schon extrem Bock, die Transferphase zu beobachten und es ist eine ganz klare und nachvollziehbare Strategie erkennbar.
Mit Moffi, Daka, Grønbæk und Bornauw konnte Claus Costa mit seinem Team diesen Sommer für "nur" 11 Mio. € vier Spieler verpflichten, die vor wenigen Jahren zusammen noch rund 85 Mio. € gekostet hatten.
Mit einem zusätzlichen Transfer von Vieira könnte die Gegenüberstellung noch absurder werden.
Natürlich alles Milchmädchenrechnungen und es wird vermutlich auch nicht jeder Transfer eine Erfolgsstory werden aber momentan macht es schon extrem Bock, die Transferphase zu beobachten und es ist eine ganz klare und nachvollziehbare Strategie erkennbar.
28.08.2026 - 09:44 Uhr
Zitat von Kurvensteher
Moin,
ich denke, unsere Transferpolitik hat mehrere Grundpfeiler.
Die gelten vermutlich für viele andere Vereine auch.
Und unsere Gewichtung der einzelnen Bereiche gefällt mir sehr gut.
-
Wo wir uns von einem Teil anderer Kaderkonstruktionen unterscheiden ist, dass wir wenige Ü30 Spieler einkaufen.
Was uns mit den allermeisten Vereinen eint ist, dass wir Spieler kaufen, um sie mit Gewinn zu verkaufen.
Wir haben inzwischen auch eine in Fahrt kommende Akademie, die man wie die Einkaufspolitik von sehr jungen Talenten zählen könnte.
-
Sicherlich werden dann auch viele Vereine eine Mischkalkulation machen.
Einige der Einkäufe/NLZ'ler sollen das längerfristige Kadergerüst darstellen, brauchen ggf. gar keine Verkaufserlöse zu erbringen, und sollen somit von den anderen Verkäufen mit finanziert werden.
Aktuell zähle ich da z.B. Remberg, Stange hinzu.
-
Inzwischen ist fast der komplette Kader so erstellt worden, dass nahezu jeder Spieler bei Formhoch und Erfolg das Potenzial hat, den Marktwert über den Einkaufswert (ggf. weit darüber hinaus) zu steigern.
Fazit:
Ich finde die Konsequenz mit der wir einen sehr jungen Kader zusammenstellen, der ein sehr hohes Entwicklungspotenzial besitzt, wirklich stark.
Moin,
ich denke, unsere Transferpolitik hat mehrere Grundpfeiler.
Die gelten vermutlich für viele andere Vereine auch.
Und unsere Gewichtung der einzelnen Bereiche gefällt mir sehr gut.
-
Wo wir uns von einem Teil anderer Kaderkonstruktionen unterscheiden ist, dass wir wenige Ü30 Spieler einkaufen.
Was uns mit den allermeisten Vereinen eint ist, dass wir Spieler kaufen, um sie mit Gewinn zu verkaufen.
Wir haben inzwischen auch eine in Fahrt kommende Akademie, die man wie die Einkaufspolitik von sehr jungen Talenten zählen könnte.
-
Sicherlich werden dann auch viele Vereine eine Mischkalkulation machen.
Einige der Einkäufe/NLZ'ler sollen das längerfristige Kadergerüst darstellen, brauchen ggf. gar keine Verkaufserlöse zu erbringen, und sollen somit von den anderen Verkäufen mit finanziert werden.
Aktuell zähle ich da z.B. Remberg, Stange hinzu.
-
Inzwischen ist fast der komplette Kader so erstellt worden, dass nahezu jeder Spieler bei Formhoch und Erfolg das Potenzial hat, den Marktwert über den Einkaufswert (ggf. weit darüber hinaus) zu steigern.
Fazit:
Ich finde die Konsequenz mit der wir einen sehr jungen Kader zusammenstellen, der ein sehr hohes Entwicklungspotenzial besitzt, wirklich stark.
Moin @Kurvensteher 1
Ich würde das so weitgehend unterschreiben, möchte nur um ein paar Aspekte ergänzen, die weniger ‚technisch‘ sind:
Auf mich wirkt es so, als hätte man sich in der Transferpolitik eine Leitlinie verpasst, die die ‚weichen‘ Faktoren eines Kaders und seiner Individuen deutlich mehr betont, als das früher der Fall war, und evtl. auch bei manchen Konkurrenten immer noch ist.
Was von fast allen Transfers betont wird, ist der enge Austausch im Vorfeld, in Teilen offenbar sogar monatelange Kontakt & Beobachtung (Adeline), die den konkreten Transfergesprächen vorausgehen, bzw. sie begleiten.
Vorstand, SpoDi, Scouts und Trainer scheinen alle eine Rolle in dieser Kommunikation zu spielen. Damit leistet man nicht nur Überzeugungsarbeit, sondern hat auch mehrere Perspektiven auf die charakterliche Seite des Spielers und die entsprechende Einschätzung zum Kaderfit abseits des rein Sportlichen.
Ich kann mir eigentlich nur so erklären, warum man es im letzten Sommer schon schaffte, mit einem derartigen Umbruch einen derart harmonisch wirkenden Kader zusammenzustellen.
Ich las in einem Spielerinterview vor ein paar Wochen (Sambi?!) im Zusammenhang mit einem Transfer, dass die Mannschaft nun an der Reihe sei, dem Neuen ‚unser Spiel beizubringen‘ (sinngemäß). Vielleicht ist das Bal-bBal, aber ich leite daraus auch ab, dass Sozialkompetenz und echte Überzeugung vom Projekt HSV wichtige Bestandteile der Transferanstrengungen sind.
Alles vielleicht etwas überbewertet, ist nur mein persönlicher Eindruck.
Gruß
Jottkah1887
28.08.2026 - 20:28 Uhr
Zitat von Kurvensteher
Moin,
ich denke, unsere Transferpolitik hat mehrere Grundpfeiler.
Die gelten vermutlich für viele andere Vereine auch.
Und unsere Gewichtung der einzelnen Bereiche gefällt mir sehr gut.
-
Wo wir uns von einem Teil anderer Kaderkonstruktionen unterscheiden ist, dass wir wenige Ü30 Spieler einkaufen.
Was uns mit den allermeisten Vereinen eint ist, dass wir Spieler kaufen, um sie mit Gewinn zu verkaufen.
Wir haben inzwischen auch eine in Fahrt kommende Akademie, die man wie die Einkaufspolitik von sehr jungen Talenten zählen könnte.
-
Sicherlich werden dann auch viele Vereine eine Mischkalkulation machen.
Einige der Einkäufe/NLZ'ler sollen das längerfristige Kadergerüst darstellen, brauchen ggf. gar keine Verkaufserlöse zu erbringen, und sollen somit von den anderen Verkäufen mit finanziert werden.
Aktuell zähle ich da z.B. Remberg, Stange hinzu.
-
Inzwischen ist fast der komplette Kader so erstellt worden, dass nahezu jeder Spieler bei Formhoch und Erfolg das Potenzial hat, den Marktwert über den Einkaufswert (ggf. weit darüber hinaus) zu steigern.
Fazit:
Ich finde die Konsequenz mit der wir einen sehr jungen Kader zusammenstellen, der ein sehr hohes Entwicklungspotenzial besitzt, wirklich stark.
Moin,
ich denke, unsere Transferpolitik hat mehrere Grundpfeiler.
Die gelten vermutlich für viele andere Vereine auch.
Und unsere Gewichtung der einzelnen Bereiche gefällt mir sehr gut.
-
Wo wir uns von einem Teil anderer Kaderkonstruktionen unterscheiden ist, dass wir wenige Ü30 Spieler einkaufen.
Was uns mit den allermeisten Vereinen eint ist, dass wir Spieler kaufen, um sie mit Gewinn zu verkaufen.
Wir haben inzwischen auch eine in Fahrt kommende Akademie, die man wie die Einkaufspolitik von sehr jungen Talenten zählen könnte.
-
Sicherlich werden dann auch viele Vereine eine Mischkalkulation machen.
Einige der Einkäufe/NLZ'ler sollen das längerfristige Kadergerüst darstellen, brauchen ggf. gar keine Verkaufserlöse zu erbringen, und sollen somit von den anderen Verkäufen mit finanziert werden.
Aktuell zähle ich da z.B. Remberg, Stange hinzu.
-
Inzwischen ist fast der komplette Kader so erstellt worden, dass nahezu jeder Spieler bei Formhoch und Erfolg das Potenzial hat, den Marktwert über den Einkaufswert (ggf. weit darüber hinaus) zu steigern.
Fazit:
Ich finde die Konsequenz mit der wir einen sehr jungen Kader zusammenstellen, der ein sehr hohes Entwicklungspotenzial besitzt, wirklich stark.
Sehe ich eigentlich ziemlich ähnlich. Was mir an der aktuellen Transferpolitik besonders gefällt, ist, dass man inzwischen eine klare Linie erkennen kann. Es werden nicht einfach irgendwelche jungen Spieler geholt, sondern Spieler, bei denen man noch deutliches Entwicklungspotenzial sieht und die gleichzeitig schon das Potenzial für die Bundesliga mitbringen.
Gerade dadurch hat man eigentlich bei vielen Transfers eine Win-win-Situation. Entwickelt sich der Spieler gut, hilft er uns sportlich weiter und steigt gleichzeitig sein Marktwert. Im besten Fall wird daraus irgendwann ein großer Transfergewinn. Und wenn sich ein Spieler wie Remberg oder Stange langfristig hier durchsetzt, muss man ihn natürlich auch nicht zwingend verkaufen.
Dazu kommt die Akademie, die langsam ebenfalls ihren Teil beiträgt. Wenn wir es schaffen, regelmäßig eigene Talente und junge externe Spieler an die Bundesliga heranzuführen, kann daraus wirklich ein nachhaltiges Modell werden.
Ich finde deshalb auch nicht, dass wir einfach nur einen jungen Kader haben. Vielmehr scheint mittlerweile hinter den Transfers ein ziemlich klarer Plan zu stehen. Und genau das gefällt mir deutlich besser als dieses frühere „wir holen jetzt mal möglichst schnell irgendwelche fertigen Spieler“.
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