Trainersuche! Wer wird der Neue? (2)
26.05.2015 - 12:18 Uhr
Nachdem Büskens nächste Saison nicht mehr Trainer bei uns sein wird hier die Frage, wer soll für ihn kommen?
Mein Wunsch wäre: Heiko Vogel (sehr unwahrscheinlich) und Achim Beierlorzer, ich hoffe das Leipzig einen neuen findet und Beierlorzer zurückkommt! Ansonsten fallen mir im Moment keine Trainer ein.
Evtl. noch Jos Luhukay oder Armin Veh
Slomka und Keller werden wohl auch oft genannt von anderen, man darf gespannt sein.
Mein Wunsch wäre: Heiko Vogel (sehr unwahrscheinlich) und Achim Beierlorzer, ich hoffe das Leipzig einen neuen findet und Beierlorzer zurückkommt! Ansonsten fallen mir im Moment keine Trainer ein.
Evtl. noch Jos Luhukay oder Armin Veh
Slomka und Keller werden wohl auch oft genannt von anderen, man darf gespannt sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von lockdog83 am 19.06.2015 um 19:07 Uhr bearbeitet Zeige Ergebnisse 1-3 von 3.
02.06.2015 - 17:19 Uhr
Fürth sollte mMn nicht auf Ruthenbeck warten. Ja Ruthenbeck will, aber es gibt zur Zeit mMn bessere und günstigere Alternativen.
Tomislav Stipic: Ich kenne ihn etwas besser aus seit seiner Zeit bei Ingolstadt. Hat bei Ingolstadt im Jugendbereich und in der 2. Mannschaft gute Arbeit gemacht. U.a. hat er viele (Nachwuchs-)-Projekte mit Vereinen aus dem Umland (z.B. aus dem Neuburger oder Wittelsbacher Land) mitangestossen. Ich fand seine Arbeit bei Aue sehr gut. Hat es beinahe geschafft, den Verein, der finanziell und von der Qualität des Spielerkaders großer Abstiegsfavorit gewesen ist, in der 1. Liga zu halten. Viele Niederlagen Aues waren knapp bzw. viele Unentschieden auch gegen qualitativ und finanziell wesentlich besser aufgestellte Vereine. Aue war mit Stipic selbst gegen große Favoriten nicht der einfach Punktelieferant, konnte einige Favoriten Punkte klauen bzw. mussten sich selbst die Übervereine der 2. Liga sehr anstrengen, um Aue zu besiegen. Ein einfacher Gegner war Aue auch dank Stipic nicht. Stipic hat es mMn gut verstanden, Aue so weit auf die Gegner einzustellen, dass die überlegenen Qualitäten der besser aufgestellten Gegner so gut wie möglich neutralisiert wurden und es fast immer relativ enge Schlagabtäusche waren.
Unprofessionell finde ich jedoch, dass man jetzt verlauten lässt, dass er von Aue ginge, da er näher an seiner Familie sein möchte. Auch wenn das evtl. nur Vorwand für etwas anderes ist, sollte man mMn in der Karrierestufe Stipics nicht so etwas verlauten lassen. Wenn man sich zu einem hervorragenden Trainer entwickeln will, muss mMn entweder auf familiäre Belange nicht so viel Rücksicht nehmen oder besser die richtige Frau haben /so gute Frauenflüstererqualitäten haben, dass die Frau das als Team mitzieht.
Alternativ:
Achim Beierlorzer, wenn man ihn bekommt, was ich sehr bezweifle, da Rangnick einen vglw. devoten Mitarbeiter an der Seite haben will, der, wenn Rangnick keinen Bock auf ein Teilgebiet der Trainerarbeit hat/ bzw. seine herausragende Fähigkeiten lieber in einem anderen Gebiet einbringt, die Arbeit macht. Darüber hinaus zahlt RB gut und jemand wie Beierlorzer überlegt sich dann eben auch, ob es wirklich ratsam ist, in die 2. Liga zu Fürth zu wechseln um dann evtl. nach einer Halbsaison entlassen zu werden, mit angekackster Reputation und Abfindung dazustehen. Oder ob man dann doch lieber weiterhin gut bezahlter Assistent von Rangnick bzw. Mitarbeiter im RedBull-Fussballunternehmen bleibt, um evtl. dann nochmal auf eine bessere Chance zu warten.
Benno Möhlmann. Hat es geschafft, Frankfurt, der finanziell und von den sonstigen Gegebenheiten zu den am miesesten aufgestellten Vereinen der 2. Liga gehörte, jahrelang in der 2. Liga zu halten. Ohne Möhlmann stände Frankfurt viel schlechter da, da Möhlmann mit bescheidenen finanziellen Mitteln den Verein der 2. Liga gehalten hat und der Verein sich in dieser Zeit weiterentwickeln konnte. Zum Schluss kam er in einen schlechten Lauf, so etwas kann nach so einer langen Zeit auch sehr guten Trainern mal passieren. Bzw. hat es Frankfurt mit Beurlaubung Stövers und der Entlassung Möhlmanns gut geschafft, Interna zu vertuschen.
Torsten Fröhling. Man sollte die Relegation abwarten. Ich wünsche 1860 den Klassenerhalt und ich denke, dass sie das auch schaffen. Sollten sie es nicht schaffen, wäre Fröhling zu haben. Die Beziehungen von Fürth zu 1860 sind nicht die besten, aber das sollte nicht davon ablenken, dass Fröhling ein für Fürth guter Trainer wäre.
Horst Steffen: Wäre wohl sogar mein Favorit. Hat im Jugendbereich u.a. bei Gladbach, die ja auch eher bekannt sind, dass sie nicht jedem daher gelaufenen Wurstler die Verantwortung für ihre Jugendmannschaften übertragen, sehr gute Arbeit gemacht. Hat bei den Kickers eine herausragende Arbeit gemacht. Die Kickers haben sich unter Steffens Anleitung von einem Abstiegskandidaten unter Dirk Schuster, der jetzt sensationell aufgestiegen ist, Buchwald, Dais und Morales, zu einem Verein entwickelt, der jetzt 2. Saison in Folge nur knapp am Aufstieg gescheitert ist. Darüberhinaus passt das Abschneiden der Kickers unter Steffen zu Greuther, 4. Platz, Fürth sehr gut.
Ich halte nicht wenig von den Trainerqualitäten Ruthenbecks, jedoch ist mMn nicht so herausragend, als dass man für ihn eine Ablöse bezahlten / bzw. verspätet in die Saisonplanung einsteigen sollte.
Tomislav Stipic: Ich kenne ihn etwas besser aus seit seiner Zeit bei Ingolstadt. Hat bei Ingolstadt im Jugendbereich und in der 2. Mannschaft gute Arbeit gemacht. U.a. hat er viele (Nachwuchs-)-Projekte mit Vereinen aus dem Umland (z.B. aus dem Neuburger oder Wittelsbacher Land) mitangestossen. Ich fand seine Arbeit bei Aue sehr gut. Hat es beinahe geschafft, den Verein, der finanziell und von der Qualität des Spielerkaders großer Abstiegsfavorit gewesen ist, in der 1. Liga zu halten. Viele Niederlagen Aues waren knapp bzw. viele Unentschieden auch gegen qualitativ und finanziell wesentlich besser aufgestellte Vereine. Aue war mit Stipic selbst gegen große Favoriten nicht der einfach Punktelieferant, konnte einige Favoriten Punkte klauen bzw. mussten sich selbst die Übervereine der 2. Liga sehr anstrengen, um Aue zu besiegen. Ein einfacher Gegner war Aue auch dank Stipic nicht. Stipic hat es mMn gut verstanden, Aue so weit auf die Gegner einzustellen, dass die überlegenen Qualitäten der besser aufgestellten Gegner so gut wie möglich neutralisiert wurden und es fast immer relativ enge Schlagabtäusche waren.
Unprofessionell finde ich jedoch, dass man jetzt verlauten lässt, dass er von Aue ginge, da er näher an seiner Familie sein möchte. Auch wenn das evtl. nur Vorwand für etwas anderes ist, sollte man mMn in der Karrierestufe Stipics nicht so etwas verlauten lassen. Wenn man sich zu einem hervorragenden Trainer entwickeln will, muss mMn entweder auf familiäre Belange nicht so viel Rücksicht nehmen oder besser die richtige Frau haben /so gute Frauenflüstererqualitäten haben, dass die Frau das als Team mitzieht.
Alternativ:
Achim Beierlorzer, wenn man ihn bekommt, was ich sehr bezweifle, da Rangnick einen vglw. devoten Mitarbeiter an der Seite haben will, der, wenn Rangnick keinen Bock auf ein Teilgebiet der Trainerarbeit hat/ bzw. seine herausragende Fähigkeiten lieber in einem anderen Gebiet einbringt, die Arbeit macht. Darüber hinaus zahlt RB gut und jemand wie Beierlorzer überlegt sich dann eben auch, ob es wirklich ratsam ist, in die 2. Liga zu Fürth zu wechseln um dann evtl. nach einer Halbsaison entlassen zu werden, mit angekackster Reputation und Abfindung dazustehen. Oder ob man dann doch lieber weiterhin gut bezahlter Assistent von Rangnick bzw. Mitarbeiter im RedBull-Fussballunternehmen bleibt, um evtl. dann nochmal auf eine bessere Chance zu warten.
Benno Möhlmann. Hat es geschafft, Frankfurt, der finanziell und von den sonstigen Gegebenheiten zu den am miesesten aufgestellten Vereinen der 2. Liga gehörte, jahrelang in der 2. Liga zu halten. Ohne Möhlmann stände Frankfurt viel schlechter da, da Möhlmann mit bescheidenen finanziellen Mitteln den Verein der 2. Liga gehalten hat und der Verein sich in dieser Zeit weiterentwickeln konnte. Zum Schluss kam er in einen schlechten Lauf, so etwas kann nach so einer langen Zeit auch sehr guten Trainern mal passieren. Bzw. hat es Frankfurt mit Beurlaubung Stövers und der Entlassung Möhlmanns gut geschafft, Interna zu vertuschen.
Torsten Fröhling. Man sollte die Relegation abwarten. Ich wünsche 1860 den Klassenerhalt und ich denke, dass sie das auch schaffen. Sollten sie es nicht schaffen, wäre Fröhling zu haben. Die Beziehungen von Fürth zu 1860 sind nicht die besten, aber das sollte nicht davon ablenken, dass Fröhling ein für Fürth guter Trainer wäre.
Horst Steffen: Wäre wohl sogar mein Favorit. Hat im Jugendbereich u.a. bei Gladbach, die ja auch eher bekannt sind, dass sie nicht jedem daher gelaufenen Wurstler die Verantwortung für ihre Jugendmannschaften übertragen, sehr gute Arbeit gemacht. Hat bei den Kickers eine herausragende Arbeit gemacht. Die Kickers haben sich unter Steffens Anleitung von einem Abstiegskandidaten unter Dirk Schuster, der jetzt sensationell aufgestiegen ist, Buchwald, Dais und Morales, zu einem Verein entwickelt, der jetzt 2. Saison in Folge nur knapp am Aufstieg gescheitert ist. Darüberhinaus passt das Abschneiden der Kickers unter Steffen zu Greuther, 4. Platz, Fürth sehr gut.
Ich halte nicht wenig von den Trainerqualitäten Ruthenbecks, jedoch ist mMn nicht so herausragend, als dass man für ihn eine Ablöse bezahlten / bzw. verspätet in die Saisonplanung einsteigen sollte.
10.06.2015 - 11:42 Uhr
Sakrosankt ist HH nicht... Er hält das Wohl des Vereins nur nicht an Nebenkriegsschauplätzen auf, wenn er sich unsicher ist...
Der neuste Knaller ist die Schreibtischgeschichte... Wenn Ruthenbecks Vertrag an konkrete Aufgaben gekoppelt ist und ein Verstoß dagegen einen Kündigungsgrund darstellt, dann geht entweder Lizenzmannschaftstrainer UND Sportdirektor (wenn Inhalt der Klausel) oder nichts...
Fassen wir die IST-Situation zusammen... VeR Aalen 2 Torhüter, 2 Feldspieler... Trainingsbeginn unmittelbar bevorstehend... Bereits Punktabzüge letzte Saison wegen mehrfachen Verstoß gegen Lizenzauflagen... Da mag Scholz es noch so gut meinen und noch so engagiert für Aalen auftreten, aber aktuell sieht es so aus als wollte er zwar die Bremse betätigen bevor der VfR gegen die Wand kracht, aber ist dabei voll auf Gas gestiegen und die Wand kommt näher...
Der neuste Knaller ist die Schreibtischgeschichte... Wenn Ruthenbecks Vertrag an konkrete Aufgaben gekoppelt ist und ein Verstoß dagegen einen Kündigungsgrund darstellt, dann geht entweder Lizenzmannschaftstrainer UND Sportdirektor (wenn Inhalt der Klausel) oder nichts...
Fassen wir die IST-Situation zusammen... VeR Aalen 2 Torhüter, 2 Feldspieler... Trainingsbeginn unmittelbar bevorstehend... Bereits Punktabzüge letzte Saison wegen mehrfachen Verstoß gegen Lizenzauflagen... Da mag Scholz es noch so gut meinen und noch so engagiert für Aalen auftreten, aber aktuell sieht es so aus als wollte er zwar die Bremse betätigen bevor der VfR gegen die Wand kracht, aber ist dabei voll auf Gas gestiegen und die Wand kommt näher...
12.06.2015 - 15:24 Uhr
Zitat von Eventfan
Und nun mal ne ketzerische Frage:
Was zeichnet den Herrn Ruthenbeck eigentlich aus, dass unser Hack da so stur dran geblieben war?
Ist ne ernst gemeinte Frage, da er mir bislang weder positiv noch negativ aufgefallen war.
Und nun mal ne ketzerische Frage:
Was zeichnet den Herrn Ruthenbeck eigentlich aus, dass unser Hack da so stur dran geblieben war?
Ist ne ernst gemeinte Frage, da er mir bislang weder positiv noch negativ aufgefallen war.
Hui, unseren Co-Trainer bekommt ihr auch noch. Den hielt ich eigentlich für Inventar
Gute Frage.
Kurioserweise kann ich das selbst als Aalen Fan gar nicht so wirklich beantworten.
Das was an Ruthenbeck am meisten auffällt, ist seine realistische, ruhige manchmal fast stoische Art.
Vor allem das und dass er trotz mehrerer Angebote bei uns geblieben ist hat ihn sehr beliebt gemacht (naja .. bis vor ein paar Wochen).
Er setzt darauf alle Dinge spielerisch zu lösen und hat bei uns versucht den Konterfussball seines Vorgängers in Richtung Ballbesitz zu verschieben. (Das hat auch geklappt, sah gut aus ging aber mit den Resultaten in die Hecke).
Er hat meiner Meinung nach die Tendenz zu lange an formschwachen Spielern festzuhalten (junge Spieler bekamen die Einsatzzeit in der Regel erst, wenn der Stammspieler ausgefallen war. Neuverpflichtungen warten schon mal länger auf den ersten Einsatz.)
Taktisch hat er durchaus was drauf, aber auch hier hat er öfter nicht schnell genug an den Hebeln gezogen. Gut bei uns gab es auch nicht soviele Hebel und der Kader hat sich teilweise manchmal selbst aufgestellt.
Bin ja gespannt wie das bei euch läuft .. und froh, dass das Theater nun ein Ende hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von kick_and_rush am 12.06.2015 um 15:26 Uhr bearbeitet
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