1. FC Köln 1. FC Köln
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Thomas Kessler
Geburtsdatum 20.01.1986
Alter 40
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer Sport
Akt. Verein 1.FC Köln

Thomas Kessler [Geschäftsführer Sport]

26.05.2025 - 20:09 Uhr
Zitat von DonMarvel
Ich möchte einmal in Köln einen Sportdirektor erleben der sagt, "wir haben den Trainer installiert und stehen zu dieser Entscheidung. Wenn es am Ende nicht reicht, dann werde ich persönliche Konsequenzen ziehen."



Ich möchte das definitiv nicht erleben. Einfach weil es null Sinn ergibt. Der Sportdirektor richtet den Verein strategisch aus. Er stellt Weichen, die oft erst in 2,3 Jahren Wirkung entfalten können. Der Trainer arbeitet vor allem an den aktuellen Saisonzielen. Die darf der Sportdirektor natürlich auch nicht aus den Augen lassen und er trägt mit seinen Personalentscheidungen hier natürlich auch positiv wie negativ dazu bei, trotzdem ist die Korrektur von Plänen die nicht aufgehen Teil des Geschäfts.

Genauso wie der Trainer im Spiel einen Spieler rausnehmen kann und muss, der seine Rolle im aktuellen Spiel nicht ausfüllt, muss der Sportdirektor den Trainer in der Saison auswechseln, wenn die Ziele in Gefahr geraten.

Genauso so, wie der Trainer, der ja auch weiter Coacht, wenn sein Matchplan mit der Startelf nicht aufging und er reagieren musste, muss natürlich auch der Sportdirektor erst mal an Board bleiben und genau wie der Coach nach der Auswechslung muss er den Verein neu ausrichten.

Natürlich kann irgendwann der Punkt kommen, bei dem klar wird, dass es auch für den Sportdirektor nicht weiter geht. Idealerweise passiert das aber geordnet.

Auch den Trainer entlässt man ja nicht in der Halbzeit, wenn man. Icht gerade Jean Löring heißt
Zitat von Valen
Zitat von DonMarvel

Ich möchte einmal in Köln einen Sportdirektor erleben der sagt, "wir haben den Trainer installiert und stehen zu dieser Entscheidung. Wenn es am Ende nicht reicht, dann werde ich persönliche Konsequenzen ziehen."



Ich möchte das definitiv nicht erleben. Einfach weil es null Sinn ergibt. Der Sportdirektor richtet den Verein strategisch aus. Er stellt Weichen, die oft erst in 2,3 Jahren Wirkung entfalten können. Der Trainer arbeitet vor allem an den aktuellen Saisonzielen. Die darf der Sportdirektor natürlich auch nicht aus den Augen lassen und er trägt mit seinen Personalentscheidungen hier natürlich auch positiv wie negativ dazu bei, trotzdem ist die Korrektur von Plänen die nicht aufgehen Teil des Geschäfts.

Genauso wie der Trainer im Spiel einen Spieler rausnehmen kann und muss, der seine Rolle im aktuellen Spiel nicht ausfüllt, muss der Sportdirektor den Trainer in der Saison auswechseln, wenn die Ziele in Gefahr geraten.

Genauso so, wie der Trainer, der ja auch weiter Coacht, wenn sein Matchplan mit der Startelf nicht aufging und er reagieren musste, muss natürlich auch der Sportdirektor erst mal an Board bleiben und genau wie der Coach nach der Auswechslung muss er den Verein neu ausrichten.

Natürlich kann irgendwann der Punkt kommen, bei dem klar wird, dass es auch für den Sportdirektor nicht weiter geht. Idealerweise passiert das aber geordnet.

Auch den Trainer entlässt man ja nicht in der Halbzeit, wenn man. Icht gerade Jean Löring heißt


Wenn Weichen erst in 2-3 Jahren Wirkung zeigen können, dann hält man eben am Trainer fest, wenn Überzeugung vorhanden ist. Wenn es am Ende nicht aufgeht, kann man als Sportdirektor persönliche Konsequenzen ziehen, weil man eben falsch gelegen hat. Andersherum kannst du auch einen neuen Trainer installieren, was ebenso schiefgehen kann und am Ende werden trotzdem Konsequenzen gezogen. Deshalb, welch Szenario macht mehr, welch weniger Sinn? Nach deiner Aussage nach, wäre der Posten des Sportdirektors unantastbar. Jemand, der in der Entscheidungsfindung kein glückliches Händchen beweist, ist aber ebenso zu hinterfragen. Es soll auch Sportverantwortliche geben, die sich gut selbstreflektierend bewiesen haben.

•     •     •

Premier League: 1931, 1933, 1934, 1935, 1938, 1948, 1953, 1971, 1989, 1991, 1998, 2002, 2004, 2026
FA Cup: 1930, 1936, 1950, 1971, 1979, 1993, 1998, 2002, 2003, 2005, 2014, 2015, 2017, 2020
EFL Cup: 1987, 1993
• • •
Lehmann – Lauren, Touré, Campbell, Cole – Ljungberg, Vieira, Gilberto Silva, Pirès – Bergkamp, Henry
Raya – Timber, Saliba, Gabriel, Calafiori – Guimarães, Rice - Saka, Ødegaard, Eze - Havertz
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Victoria Concordia Crescit
North London Forever
Arsenal F.C.
Zitat von DonMarvel

Zitat von Valen

Zitat von DonMarvel

Ich möchte einmal in Köln einen Sportdirektor erleben der sagt, "wir haben den Trainer installiert und stehen zu dieser Entscheidung. Wenn es am Ende nicht reicht, dann werde ich persönliche Konsequenzen ziehen."



Ich möchte das definitiv nicht erleben. Einfach weil es null Sinn ergibt. Der Sportdirektor richtet den Verein strategisch aus. Er stellt Weichen, die oft erst in 2,3 Jahren Wirkung entfalten können. Der Trainer arbeitet vor allem an den aktuellen Saisonzielen. Die darf der Sportdirektor natürlich auch nicht aus den Augen lassen und er trägt mit seinen Personalentscheidungen hier natürlich auch positiv wie negativ dazu bei, trotzdem ist die Korrektur von Plänen die nicht aufgehen Teil des Geschäfts.

Genauso wie der Trainer im Spiel einen Spieler rausnehmen kann und muss, der seine Rolle im aktuellen Spiel nicht ausfüllt, muss der Sportdirektor den Trainer in der Saison auswechseln, wenn die Ziele in Gefahr geraten.

Genauso so, wie der Trainer, der ja auch weiter Coacht, wenn sein Matchplan mit der Startelf nicht aufging und er reagieren musste, muss natürlich auch der Sportdirektor erst mal an Board bleiben und genau wie der Coach nach der Auswechslung muss er den Verein neu ausrichten.

Natürlich kann irgendwann der Punkt kommen, bei dem klar wird, dass es auch für den Sportdirektor nicht weiter geht. Idealerweise passiert das aber geordnet.

Auch den Trainer entlässt man ja nicht in der Halbzeit, wenn man. Icht gerade Jean Löring heißt


Wenn Weichen erst in 2-3 Jahren Wirkung zeigen können, dann hält man eben am Trainer fest, wenn Überzeugung vorhanden ist. Wenn es am Ende nicht aufgeht, kann man als Sportdirektor persönliche Konsequenzen ziehen, weil man eben falsch gelegen hat. Andersherum kannst du auch einen neuen Trainer installieren, was ebenso schiefgehen kann und am Ende werden trotzdem Konsequenzen gezogen. Deshalb, welch Szenario macht mehr, welch weniger Sinn? Nach deiner Aussage nach, wäre der Posten des Sportdirektors unantastbar. Jemand, der in der Entscheidungsfindung kein glückliches Händchen beweist, ist aber ebenso zu hinterfragen. Es soll auch Sportverantwortliche geben, die sich gut selbstreflektierend bewiesen haben.


Sorry, aber das ist doch Quatsch. Fußball ist ein Ergebnissport und auch hat kein Sportdirektor eine Glaskugel.

Es geht wie in allen anderen Führungspositionen darum einen Plan für die Zukunft zu haben, dabei aber zu akzeptieren, dass es ohne Gegenwart keine Zukunft gibt. Das sture festhalten an einmal getroffen Entscheidungen ist nicht zielführend. Erstens weil sich die Welt weiter dreht, was dazu führt, dass auch richtige Entscheidungen der Vergangenheit heute nicht mehr passen können.

Zweitens gehen halt lange nicht alle Pläne auf und man muss zwangsläufig immer wieder nach justieren und dabei dann auch Mal Entscheidungen der Vergangenheit revidieren um auf Kurs zu bleiben.

Das was du in deinem Szenario beschreibst funktioniert nur retrospektiv. Wenn man Mal 3-4 Jahre mit dem selben Trainer gearbeitet hat, war genug Erfolg da, dass man nicht korrigieren musste.

Das funktioniert aber nur sorum. Der Umkehrschluss, dass man nur lange genug an einem Trainer festhalten muss und dann erfolg automatisch hat funktioniert nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Valen am 22.03.2026 um 10:43 Uhr bearbeitet
Zitat von DonMarvel

Ich möchte einmal in Köln einen Sportdirektor erleben der sagt, "wir haben den Trainer installiert und stehen zu dieser Entscheidung. Wenn es am Ende nicht reicht, dann werde ich persönliche Konsequenzen ziehen."


Ohne positiv oder negativ darauf einzugehen würde ich sachlich neutral mal einwerfen, dass Keller letztes Jahr genau das gemacht hat und dafür seinen Hut nehmen musste, bevor man rausfand, ob er damit richtig liegt oder nicht...

Oder meintest du das anders?

•     •     •

ich bin nicht Domspatz sondern D0Mspatz, mit einer Null =)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von D0Mspatz am 22.03.2026 um 10:41 Uhr bearbeitet
Zitat von D0Mspatz
Zitat von DonMarvel

Ich möchte einmal in Köln einen Sportdirektor erleben der sagt, "wir haben den Trainer installiert und stehen zu dieser Entscheidung. Wenn es am Ende nicht reicht, dann werde ich persönliche Konsequenzen ziehen."


Ohne positiv oder negativ darauf einzugehen würde ich sachlich neutral mal einwerfen, dass Keller letztes Jahr genau das gemacht hat und dafür seinen Hut nehmen musste, bevor man rausfand, ob er damit richtig liegt oder nicht...

Oder meintest du das anders?


Ohne jetzt die alte, leidige Diskussion wieder auf machen zu wollen, würde ich ganz allgemein darauf antworten, dass es ohne Gegenwart keine Zukunft gibt und dass die beste Zukunftsstrategie nichts wert ist, wenn man die akuten Herausforderungen nicht gemeistert bekommt.
Zitat von Valen
Zitat von DonMarvel

Zitat von Valen

Zitat von DonMarvel

Ich möchte einmal in Köln einen Sportdirektor erleben der sagt, "wir haben den Trainer installiert und stehen zu dieser Entscheidung. Wenn es am Ende nicht reicht, dann werde ich persönliche Konsequenzen ziehen."



Ich möchte das definitiv nicht erleben. Einfach weil es null Sinn ergibt. Der Sportdirektor richtet den Verein strategisch aus. Er stellt Weichen, die oft erst in 2,3 Jahren Wirkung entfalten können. Der Trainer arbeitet vor allem an den aktuellen Saisonzielen. Die darf der Sportdirektor natürlich auch nicht aus den Augen lassen und er trägt mit seinen Personalentscheidungen hier natürlich auch positiv wie negativ dazu bei, trotzdem ist die Korrektur von Plänen die nicht aufgehen Teil des Geschäfts.

Genauso wie der Trainer im Spiel einen Spieler rausnehmen kann und muss, der seine Rolle im aktuellen Spiel nicht ausfüllt, muss der Sportdirektor den Trainer in der Saison auswechseln, wenn die Ziele in Gefahr geraten.

Genauso so, wie der Trainer, der ja auch weiter Coacht, wenn sein Matchplan mit der Startelf nicht aufging und er reagieren musste, muss natürlich auch der Sportdirektor erst mal an Board bleiben und genau wie der Coach nach der Auswechslung muss er den Verein neu ausrichten.

Natürlich kann irgendwann der Punkt kommen, bei dem klar wird, dass es auch für den Sportdirektor nicht weiter geht. Idealerweise passiert das aber geordnet.

Auch den Trainer entlässt man ja nicht in der Halbzeit, wenn man. Icht gerade Jean Löring heißt


Wenn Weichen erst in 2-3 Jahren Wirkung zeigen können, dann hält man eben am Trainer fest, wenn Überzeugung vorhanden ist. Wenn es am Ende nicht aufgeht, kann man als Sportdirektor persönliche Konsequenzen ziehen, weil man eben falsch gelegen hat. Andersherum kannst du auch einen neuen Trainer installieren, was ebenso schiefgehen kann und am Ende werden trotzdem Konsequenzen gezogen. Deshalb, welch Szenario macht mehr, welch weniger Sinn? Nach deiner Aussage nach, wäre der Posten des Sportdirektors unantastbar. Jemand, der in der Entscheidungsfindung kein glückliches Händchen beweist, ist aber ebenso zu hinterfragen. Es soll auch Sportverantwortliche geben, die sich gut selbstreflektierend bewiesen haben.


Sorry, aber das ist doch Quatsch. Fußball ist ein Ergebnissport und auch hat kein Sportdirektor eine Glaskugel.

Es geht wie in allen anderen Führungspositionen darum einen Plan für die Zukunft zu haben, dabei aber zu akzeptieren, dass es ohne Gegenwart keine Zukunft gibt. Das sture festhalten an einmal getroffen Entscheidungen ist nicht zielführend. Erstens weil duch die Welt weiter dreht, was dazu führt, dass auch richtige Entscheidungen in der Vergangenheit heute nicht mehr passen . Zweitens gehen halt lange nicht alle Pläne auf und man muss zwangsläufig immer wieder nach justieren und dabei dann auch Mal Entscheidungen der Vergangenheit revidieren um auf Kurs zu bleiben.

Das was du in deinem Szenario beschreibst funktioniert nur retrospitiv. Wenn man Mal 3-4 Jahre mit dem selben Trainer gearbeitet hat, war genug Erfolg da, dass man nicht korrigieren musste. Das funktioniert aber nur sorum. Der Umkehrschluss, dass man nur lange genug an einem Trainer festhalten muss und hat dann erfolgt funktioniert nicht.


Wenn ich mir als SpoDi oder sonstiger Verantwortlicher einen Plan für die mittel- und langfristige Entwicklung des Vereins zurechtlege, dann kalkuliere ich ja im Normalfall realistische Szenarien ein.
Da ist dann das ausgegebene kurzfristige Ziel (Klassenerhalt), aber das Verpassen dieses Ziels muss ja auch irgendwo einberechnet werden.
Die Frage ist dann, warum ich einem Trainer das Vertrauen entziehe, wenn dieser
a) im Soll liegt,
b) in den Augen der allermeisten gute Arbeit verrichtet und
c) mit etlichen Negativeinflüssen von Außen zu kämpfen hatte.

Das wir mit dem Abstieg zu tun haben werden, stand ja schon vor der Saison fest. Also jetzt einen "neuen Impuls" bringen, weil wir überraschenderweise gegen den Abstieg spielen...

Da würde ich mir nach Jahren des Hin und Hers tatsächlich wünschen, dass ein SpoDi mal sagt:
"Gerade ist doof, aber wir liegen im Soll und ich habe den Trainer mit vollstem Vertrauen installiert. Ich sehe nach wie vor den erfolgreichen Klassenerhalt als darstellbar an und werde selbst bei Gang in Liga Zwei den Trainer nicht als geschlossene Akte betrachten. Mein Vertrauen ist weiterhin ungebrochen."

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Dream XI 3-5-2

Tor: Neuer
Def.: Maldini - Beckenbauer - Van Dijk
Mid.: Ronaldinho - Vieira - Kaká - Davids - Messi
Att.: Haaland - T. Müller

Bank: Higuita, Nesta, L. Thuram, Cafu, Seedorf, Kroos, Valderrama, Zidane, Zico, Eusébio, Romário, G. Müller
Zitat von effzehRanjid
Zitat von Valen

Zitat von DonMarvel

Zitat von Valen

Zitat von DonMarvel

Ich möchte einmal in Köln einen Sportdirektor erleben der sagt, "wir haben den Trainer installiert und stehen zu dieser Entscheidung. Wenn es am Ende nicht reicht, dann werde ich persönliche Konsequenzen ziehen."



Ich möchte das definitiv nicht erleben. Einfach weil es null Sinn ergibt. Der Sportdirektor richtet den Verein strategisch aus. Er stellt Weichen, die oft erst in 2,3 Jahren Wirkung entfalten können. Der Trainer arbeitet vor allem an den aktuellen Saisonzielen. Die darf der Sportdirektor natürlich auch nicht aus den Augen lassen und er trägt mit seinen Personalentscheidungen hier natürlich auch positiv wie negativ dazu bei, trotzdem ist die Korrektur von Plänen die nicht aufgehen Teil des Geschäfts.

Genauso wie der Trainer im Spiel einen Spieler rausnehmen kann und muss, der seine Rolle im aktuellen Spiel nicht ausfüllt, muss der Sportdirektor den Trainer in der Saison auswechseln, wenn die Ziele in Gefahr geraten.

Genauso so, wie der Trainer, der ja auch weiter Coacht, wenn sein Matchplan mit der Startelf nicht aufging und er reagieren musste, muss natürlich auch der Sportdirektor erst mal an Board bleiben und genau wie der Coach nach der Auswechslung muss er den Verein neu ausrichten.

Natürlich kann irgendwann der Punkt kommen, bei dem klar wird, dass es auch für den Sportdirektor nicht weiter geht. Idealerweise passiert das aber geordnet.

Auch den Trainer entlässt man ja nicht in der Halbzeit, wenn man. Icht gerade Jean Löring heißt


Wenn Weichen erst in 2-3 Jahren Wirkung zeigen können, dann hält man eben am Trainer fest, wenn Überzeugung vorhanden ist. Wenn es am Ende nicht aufgeht, kann man als Sportdirektor persönliche Konsequenzen ziehen, weil man eben falsch gelegen hat. Andersherum kannst du auch einen neuen Trainer installieren, was ebenso schiefgehen kann und am Ende werden trotzdem Konsequenzen gezogen. Deshalb, welch Szenario macht mehr, welch weniger Sinn? Nach deiner Aussage nach, wäre der Posten des Sportdirektors unantastbar. Jemand, der in der Entscheidungsfindung kein glückliches Händchen beweist, ist aber ebenso zu hinterfragen. Es soll auch Sportverantwortliche geben, die sich gut selbstreflektierend bewiesen haben.


Sorry, aber das ist doch Quatsch. Fußball ist ein Ergebnissport und auch hat kein Sportdirektor eine Glaskugel.

Es geht wie in allen anderen Führungspositionen darum einen Plan für die Zukunft zu haben, dabei aber zu akzeptieren, dass es ohne Gegenwart keine Zukunft gibt. Das sture festhalten an einmal getroffen Entscheidungen ist nicht zielführend. Erstens weil duch die Welt weiter dreht, was dazu führt, dass auch richtige Entscheidungen in der Vergangenheit heute nicht mehr passen . Zweitens gehen halt lange nicht alle Pläne auf und man muss zwangsläufig immer wieder nach justieren und dabei dann auch Mal Entscheidungen der Vergangenheit revidieren um auf Kurs zu bleiben.

Das was du in deinem Szenario beschreibst funktioniert nur retrospitiv. Wenn man Mal 3-4 Jahre mit dem selben Trainer gearbeitet hat, war genug Erfolg da, dass man nicht korrigieren musste. Das funktioniert aber nur sorum. Der Umkehrschluss, dass man nur lange genug an einem Trainer festhalten muss und hat dann erfolgt funktioniert nicht.


Wenn ich mir als SpoDi oder sonstiger Verantwortlicher einen Plan für die mittel- und langfristige Entwicklung des Vereins zurechtlege, dann kalkuliere ich ja im Normalfall realistische Szenarien ein.
Da ist dann das ausgegebene kurzfristige Ziel (Klassenerhalt), aber das Verpassen dieses Ziels muss ja auch irgendwo einberechnet werden.
Die Frage ist dann, warum ich einem Trainer das Vertrauen entziehe, wenn dieser
a) im Soll liegt,
b) in den Augen der allermeisten gute Arbeit verrichtet und
c) mit etlichen Negativeinflüssen von Außen zu kämpfen hatte.

Das wir mit dem Abstieg zu tun haben werden, stand ja schon vor der Saison fest. Also jetzt einen "neuen Impuls" bringen, weil wir überraschenderweise gegen den Abstieg spielen...

Da würde ich mir nach Jahren des Hin und Hers tatsächlich wünschen, dass ein SpoDi mal sagt:
"Gerade ist doof, aber wir liegen im Soll und ich habe den Trainer mit vollstem Vertrauen installiert. Ich sehe nach wie vor den erfolgreichen Klassenerhalt als darstellbar an und werde selbst bei Gang in Liga Zwei den Trainer nicht als geschlossene Akte betrachten. Mein Vertrauen ist weiterhin ungebrochen."


Setzt halt voraus, dass das dein Vertrauen wirklich ungebrochen ist. Natürlich nagt so ein halbes Jahr auch an deinen Überzeugungen, ob der Trainer wirklich der Richtige ist, um deine Ziele zu erreichen. Und da kann man dann vielleicht doch zu dem Ergebnis kommen, das die Lernkurve von Trainer und Mannschaft, wie man in der Bundesliga aus seinen Mitteln punktemäßig das Meiste rausholt, nicht steil genug ist.

Vielleicht hältst du den Kader auch für so stark, dass du überzeugt bist, dass schon ein mittelguter Trainer damit mehr rausholen muss.

Will ich alles gar nicht bejahen, aber das sind doch die Überlegungen, die auch bei Kess eine Rolle spielen werden.
Zitat von effzehRanjid
Zitat von Valen

Zitat von DonMarvel

Zitat von Valen

Zitat von DonMarvel

Ich möchte einmal in Köln einen Sportdirektor erleben der sagt, "wir haben den Trainer installiert und stehen zu dieser Entscheidung. Wenn es am Ende nicht reicht, dann werde ich persönliche Konsequenzen ziehen."



Ich möchte das definitiv nicht erleben. Einfach weil es null Sinn ergibt. Der Sportdirektor richtet den Verein strategisch aus. Er stellt Weichen, die oft erst in 2,3 Jahren Wirkung entfalten können. Der Trainer arbeitet vor allem an den aktuellen Saisonzielen. Die darf der Sportdirektor natürlich auch nicht aus den Augen lassen und er trägt mit seinen Personalentscheidungen hier natürlich auch positiv wie negativ dazu bei, trotzdem ist die Korrektur von Plänen die nicht aufgehen Teil des Geschäfts.

Genauso wie der Trainer im Spiel einen Spieler rausnehmen kann und muss, der seine Rolle im aktuellen Spiel nicht ausfüllt, muss der Sportdirektor den Trainer in der Saison auswechseln, wenn die Ziele in Gefahr geraten.

Genauso so, wie der Trainer, der ja auch weiter Coacht, wenn sein Matchplan mit der Startelf nicht aufging und er reagieren musste, muss natürlich auch der Sportdirektor erst mal an Board bleiben und genau wie der Coach nach der Auswechslung muss er den Verein neu ausrichten.

Natürlich kann irgendwann der Punkt kommen, bei dem klar wird, dass es auch für den Sportdirektor nicht weiter geht. Idealerweise passiert das aber geordnet.

Auch den Trainer entlässt man ja nicht in der Halbzeit, wenn man. Icht gerade Jean Löring heißt


Wenn Weichen erst in 2-3 Jahren Wirkung zeigen können, dann hält man eben am Trainer fest, wenn Überzeugung vorhanden ist. Wenn es am Ende nicht aufgeht, kann man als Sportdirektor persönliche Konsequenzen ziehen, weil man eben falsch gelegen hat. Andersherum kannst du auch einen neuen Trainer installieren, was ebenso schiefgehen kann und am Ende werden trotzdem Konsequenzen gezogen. Deshalb, welch Szenario macht mehr, welch weniger Sinn? Nach deiner Aussage nach, wäre der Posten des Sportdirektors unantastbar. Jemand, der in der Entscheidungsfindung kein glückliches Händchen beweist, ist aber ebenso zu hinterfragen. Es soll auch Sportverantwortliche geben, die sich gut selbstreflektierend bewiesen haben.


Sorry, aber das ist doch Quatsch. Fußball ist ein Ergebnissport und auch hat kein Sportdirektor eine Glaskugel.

Es geht wie in allen anderen Führungspositionen darum einen Plan für die Zukunft zu haben, dabei aber zu akzeptieren, dass es ohne Gegenwart keine Zukunft gibt. Das sture festhalten an einmal getroffen Entscheidungen ist nicht zielführend. Erstens weil duch die Welt weiter dreht, was dazu führt, dass auch richtige Entscheidungen in der Vergangenheit heute nicht mehr passen . Zweitens gehen halt lange nicht alle Pläne auf und man muss zwangsläufig immer wieder nach justieren und dabei dann auch Mal Entscheidungen der Vergangenheit revidieren um auf Kurs zu bleiben.

Das was du in deinem Szenario beschreibst funktioniert nur retrospitiv. Wenn man Mal 3-4 Jahre mit dem selben Trainer gearbeitet hat, war genug Erfolg da, dass man nicht korrigieren musste. Das funktioniert aber nur sorum. Der Umkehrschluss, dass man nur lange genug an einem Trainer festhalten muss und hat dann erfolgt funktioniert nicht.


Wenn ich mir als SpoDi oder sonstiger Verantwortlicher einen Plan für die mittel- und langfristige Entwicklung des Vereins zurechtlege, dann kalkuliere ich ja im Normalfall realistische Szenarien ein.
Da ist dann das ausgegebene kurzfristige Ziel (Klassenerhalt), aber das Verpassen dieses Ziels muss ja auch irgendwo einberechnet werden.
Die Frage ist dann, warum ich einem Trainer das Vertrauen entziehe, wenn dieser
a) im Soll liegt,
b) in den Augen der allermeisten gute Arbeit verrichtet und
c) mit etlichen Negativeinflüssen von Außen zu kämpfen hatte.

Das wir mit dem Abstieg zu tun haben werden, stand ja schon vor der Saison fest. Also jetzt einen "neuen Impuls" bringen, weil wir überraschenderweise gegen den Abstieg spielen...

Da würde ich mir nach Jahren des Hin und Hers tatsächlich wünschen, dass ein SpoDi mal sagt:
"Gerade ist doof, aber wir liegen im Soll und ich habe den Trainer mit vollstem Vertrauen installiert. Ich sehe nach wie vor den erfolgreichen Klassenerhalt als darstellbar an und werde selbst bei Gang in Liga Zwei den Trainer nicht als geschlossene Akte betrachten. Mein Vertrauen ist weiterhin ungebrochen."


Natürlich wäre das super. Aber doch bitte nur, wenn wir wirklich im soll liegen. Mit ein bisschen Pech stehen wir heute Abend auf dem Relegationsplatz und haben von den Mannschaften mit denen wir normalerweise um den Klassenerhalt kämpfen nur Heidenheim hinter uns gelassen.

Das Wolfsburg und den Gefallen tut sich scheinbar selbst zu zerlegen ist super, aber auch nichts, was uns gem. unserer Pläne im soll liegen lässt.

Ich habe hier selbst lange darauf verwiesen, dass wir im soll sind und fand unsere Trainer Diskussion viel zu verfrüht. Jetzt sind wir aber in der Situation angelangt, wo man den Trainer hinterfragen muss.

Für mich spricht dabei sogar viel dafür, dass wir ohne die verfrühte Trainerdiskussion nie in der jetzigen Situation gelandet wären.

Aber das hilft uns jetzt nach vorne betrachtet auch nicht und hätte Kessler das oben genannte Treuebekenntnis gegeben, wäre er jetzt mit auf dem Schleudersitz und der Verein wurde such wieder vollständig selbst zerlegen.

Von daher vertraue ich jetzt einfach mal darauf, dass Kessler die richtigen Entscheidungen trifft und wenn am Ende der Klassenerhalt steht, hat er alles richtig gemacht.
Zitat von Valen
Zitat von DonMarvel

Zitat von Valen

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Ich möchte einmal in Köln einen Sportdirektor erleben der sagt, "wir haben den Trainer installiert und stehen zu dieser Entscheidung. Wenn es am Ende nicht reicht, dann werde ich persönliche Konsequenzen ziehen."



Ich möchte das definitiv nicht erleben. Einfach weil es null Sinn ergibt. Der Sportdirektor richtet den Verein strategisch aus. Er stellt Weichen, die oft erst in 2,3 Jahren Wirkung entfalten können. Der Trainer arbeitet vor allem an den aktuellen Saisonzielen. Die darf der Sportdirektor natürlich auch nicht aus den Augen lassen und er trägt mit seinen Personalentscheidungen hier natürlich auch positiv wie negativ dazu bei, trotzdem ist die Korrektur von Plänen die nicht aufgehen Teil des Geschäfts.

Genauso wie der Trainer im Spiel einen Spieler rausnehmen kann und muss, der seine Rolle im aktuellen Spiel nicht ausfüllt, muss der Sportdirektor den Trainer in der Saison auswechseln, wenn die Ziele in Gefahr geraten.

Genauso so, wie der Trainer, der ja auch weiter Coacht, wenn sein Matchplan mit der Startelf nicht aufging und er reagieren musste, muss natürlich auch der Sportdirektor erst mal an Board bleiben und genau wie der Coach nach der Auswechslung muss er den Verein neu ausrichten.

Natürlich kann irgendwann der Punkt kommen, bei dem klar wird, dass es auch für den Sportdirektor nicht weiter geht. Idealerweise passiert das aber geordnet.

Auch den Trainer entlässt man ja nicht in der Halbzeit, wenn man. Icht gerade Jean Löring heißt


Wenn Weichen erst in 2-3 Jahren Wirkung zeigen können, dann hält man eben am Trainer fest, wenn Überzeugung vorhanden ist. Wenn es am Ende nicht aufgeht, kann man als Sportdirektor persönliche Konsequenzen ziehen, weil man eben falsch gelegen hat. Andersherum kannst du auch einen neuen Trainer installieren, was ebenso schiefgehen kann und am Ende werden trotzdem Konsequenzen gezogen. Deshalb, welch Szenario macht mehr, welch weniger Sinn? Nach deiner Aussage nach, wäre der Posten des Sportdirektors unantastbar. Jemand, der in der Entscheidungsfindung kein glückliches Händchen beweist, ist aber ebenso zu hinterfragen. Es soll auch Sportverantwortliche geben, die sich gut selbstreflektierend bewiesen haben.


Sorry, aber das ist doch Quatsch. Fußball ist ein Ergebnissport und auch hat kein Sportdirektor eine Glaskugel.

Es geht wie in allen anderen Führungspositionen darum einen Plan für die Zukunft zu haben, dabei aber zu akzeptieren, dass es ohne Gegenwart keine Zukunft gibt. Das sture festhalten an einmal getroffen Entscheidungen ist nicht zielführend. Erstens weil sich die Welt weiter dreht, was dazu führt, dass auch richtige Entscheidungen der Vergangenheit heute nicht mehr passen können.

Zweitens gehen halt lange nicht alle Pläne auf und man muss zwangsläufig immer wieder nach justieren und dabei dann auch Mal Entscheidungen der Vergangenheit revidieren um auf Kurs zu bleiben.

Das was du in deinem Szenario beschreibst funktioniert nur retrospektiv. Wenn man Mal 3-4 Jahre mit dem selben Trainer gearbeitet hat, war genug Erfolg da, dass man nicht korrigieren musste.

Das funktioniert aber nur sorum. Der Umkehrschluss, dass man nur lange genug an einem Trainer festhalten muss und dann erfolg automatisch hat funktioniert nicht.


Werfen wir deine typischen Floskeln mal über Bord. Also stünde bei dir ein Sportdirektor nie zur Disposition?

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Premier League: 1931, 1933, 1934, 1935, 1938, 1948, 1953, 1971, 1989, 1991, 1998, 2002, 2004, 2026
FA Cup: 1930, 1936, 1950, 1971, 1979, 1993, 1998, 2002, 2003, 2005, 2014, 2015, 2017, 2020
EFL Cup: 1987, 1993
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Lehmann – Lauren, Touré, Campbell, Cole – Ljungberg, Vieira, Gilberto Silva, Pirès – Bergkamp, Henry
Raya – Timber, Saliba, Gabriel, Calafiori – Guimarães, Rice - Saka, Ødegaard, Eze - Havertz
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Victoria Concordia Crescit
North London Forever
Arsenal F.C.
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Zitat von effzehRanjid

Zitat von Valen

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Zitat von DonMarvel

Ich möchte einmal in Köln einen Sportdirektor erleben der sagt, "wir haben den Trainer installiert und stehen zu dieser Entscheidung. Wenn es am Ende nicht reicht, dann werde ich persönliche Konsequenzen ziehen."



Ich möchte das definitiv nicht erleben. Einfach weil es null Sinn ergibt. Der Sportdirektor richtet den Verein strategisch aus. Er stellt Weichen, die oft erst in 2,3 Jahren Wirkung entfalten können. Der Trainer arbeitet vor allem an den aktuellen Saisonzielen. Die darf der Sportdirektor natürlich auch nicht aus den Augen lassen und er trägt mit seinen Personalentscheidungen hier natürlich auch positiv wie negativ dazu bei, trotzdem ist die Korrektur von Plänen die nicht aufgehen Teil des Geschäfts.

Genauso wie der Trainer im Spiel einen Spieler rausnehmen kann und muss, der seine Rolle im aktuellen Spiel nicht ausfüllt, muss der Sportdirektor den Trainer in der Saison auswechseln, wenn die Ziele in Gefahr geraten.

Genauso so, wie der Trainer, der ja auch weiter Coacht, wenn sein Matchplan mit der Startelf nicht aufging und er reagieren musste, muss natürlich auch der Sportdirektor erst mal an Board bleiben und genau wie der Coach nach der Auswechslung muss er den Verein neu ausrichten.

Natürlich kann irgendwann der Punkt kommen, bei dem klar wird, dass es auch für den Sportdirektor nicht weiter geht. Idealerweise passiert das aber geordnet.

Auch den Trainer entlässt man ja nicht in der Halbzeit, wenn man. Icht gerade Jean Löring heißt


Wenn Weichen erst in 2-3 Jahren Wirkung zeigen können, dann hält man eben am Trainer fest, wenn Überzeugung vorhanden ist. Wenn es am Ende nicht aufgeht, kann man als Sportdirektor persönliche Konsequenzen ziehen, weil man eben falsch gelegen hat. Andersherum kannst du auch einen neuen Trainer installieren, was ebenso schiefgehen kann und am Ende werden trotzdem Konsequenzen gezogen. Deshalb, welch Szenario macht mehr, welch weniger Sinn? Nach deiner Aussage nach, wäre der Posten des Sportdirektors unantastbar. Jemand, der in der Entscheidungsfindung kein glückliches Händchen beweist, ist aber ebenso zu hinterfragen. Es soll auch Sportverantwortliche geben, die sich gut selbstreflektierend bewiesen haben.


Sorry, aber das ist doch Quatsch. Fußball ist ein Ergebnissport und auch hat kein Sportdirektor eine Glaskugel.

Es geht wie in allen anderen Führungspositionen darum einen Plan für die Zukunft zu haben, dabei aber zu akzeptieren, dass es ohne Gegenwart keine Zukunft gibt. Das sture festhalten an einmal getroffen Entscheidungen ist nicht zielführend. Erstens weil duch die Welt weiter dreht, was dazu führt, dass auch richtige Entscheidungen in der Vergangenheit heute nicht mehr passen . Zweitens gehen halt lange nicht alle Pläne auf und man muss zwangsläufig immer wieder nach justieren und dabei dann auch Mal Entscheidungen der Vergangenheit revidieren um auf Kurs zu bleiben.

Das was du in deinem Szenario beschreibst funktioniert nur retrospitiv. Wenn man Mal 3-4 Jahre mit dem selben Trainer gearbeitet hat, war genug Erfolg da, dass man nicht korrigieren musste. Das funktioniert aber nur sorum. Der Umkehrschluss, dass man nur lange genug an einem Trainer festhalten muss und hat dann erfolgt funktioniert nicht.


Wenn ich mir als SpoDi oder sonstiger Verantwortlicher einen Plan für die mittel- und langfristige Entwicklung des Vereins zurechtlege, dann kalkuliere ich ja im Normalfall realistische Szenarien ein.
Da ist dann das ausgegebene kurzfristige Ziel (Klassenerhalt), aber das Verpassen dieses Ziels muss ja auch irgendwo einberechnet werden.
Die Frage ist dann, warum ich einem Trainer das Vertrauen entziehe, wenn dieser
a) im Soll liegt,
b) in den Augen der allermeisten gute Arbeit verrichtet und
c) mit etlichen Negativeinflüssen von Außen zu kämpfen hatte.

Das wir mit dem Abstieg zu tun haben werden, stand ja schon vor der Saison fest. Also jetzt einen "neuen Impuls" bringen, weil wir überraschenderweise gegen den Abstieg spielen...

Da würde ich mir nach Jahren des Hin und Hers tatsächlich wünschen, dass ein SpoDi mal sagt:
"Gerade ist doof, aber wir liegen im Soll und ich habe den Trainer mit vollstem Vertrauen installiert. Ich sehe nach wie vor den erfolgreichen Klassenerhalt als darstellbar an und werde selbst bei Gang in Liga Zwei den Trainer nicht als geschlossene Akte betrachten. Mein Vertrauen ist weiterhin ungebrochen."


Natürlich wäre das super. Aber doch bitte nur, wenn wir wirklich im soll liegen. Mit ein bisschen Pech stehen wir heute Abend auf dem Relegationsplatz und haben von den Mannschaften mit denen wir normalerweise um den Klassenerhalt kämpfen nur Heidenheim hinter uns gelassen.

Das Wolfsburg und den Gefallen tut sich scheinbar selbst zu zerlegen ist super, aber auch nichts, was uns gem. unserer Pläne im soll liegen lässt.

Ich habe hier selbst lange darauf verwiesen, dass wir im soll sind und fand unsere Trainer Diskussion viel zu verfrüht. Jetzt sind wir aber in der Situation angelangt, wo man den Trainer hinterfragen muss.

Für mich spricht dabei sogar viel dafür, dass wir ohne die verfrühte Trainerdiskussion nie in der jetzigen Situation gelandet wären.

Aber das hilft uns jetzt nach vorne betrachtet auch nicht und hätte Kessler das oben genannte Treuebekenntnis gegeben, wäre er jetzt mit auf dem Schleudersitz und der Verein wurde such wieder vollständig selbst zerlegen.

Von daher vertraue ich jetzt einfach mal darauf, dass Kessler die richtigen Entscheidungen trifft und wenn am Ende der Klassenerhalt steht, hat er alles richtig gemacht.

Unabhängig von dem Ausgang der Partie zwischen Freiburg und Pauli, hat der Effzeh immer noch alles selbst in der Hand.
Also ja, der FC steht stand jetzt noch im Soll.
Wir brauchen nicht darüber reden, dass wir alle gelassener wären, wenn wir 5-6 Punkte mehr auf dem Konto hätten, aber wenn dann nur noch Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte kommen würden, wäre das auch ein sehr trügerisches Polster.
Nun kommen aber noch 4 sehr schlagbare Gegner, wo es nicht unrealistisch ist, dass der Fc da mit 7 oder mehr Punkten rauskommt und vielleicht noch einen Teilerfolg gegen Leverkusen erwirken kann.
Nur welcher Trainer garantiert eine solche punktausbeute? Keiner.
Was ist also sinnig daran, ein funktionierendes Team zu sprengen und mit etwas anderem zu füllen?
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