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Taktiktisch

19.02.2006 - 19:37 Uhr
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Taktiktisch |#121
07.01.2026 - 10:35 Uhr
Zitat von Ugolini
3 Neue bedeuten neue Möglichkeiten.

Erstmal ein dickes Lob an Mutzel und Kniat.

Spieler ohne Spielanteile und die noch nicht so weit sind weg und dafür Erfahrung und Qualität dazu geholt.
Und das alles vor der Vorbereitung, um die Spieler integrieren zu können.

1 mit Sternchen!

Wenn man jetzt mit 3 zusätzlichen Spielern, mit Anspruch auf die Startelf planen kann, er geben sich auch viele neue taktische Möglichkeiten.

IV
Mit Bauer haben wir einen sehr erfahrenen Spieler dazugewonnen. Seine taktischen Vorteile sind das gute Stellungsspiel und die Übersicht. Die Geschwindigkeit ist jetzt nicht so seins.

Allein, dass es eine Kaufpflicht bei Klassenerhalt gibt zeigt doch, dass er mehr als nur Ersatz ist.
Ich denke wir werden vermehrt auf eine 3er/5er Kette setzen.
Nur wer wird dann auf der Bank sitzen?
Das ist für mich aktuell schwer zu beantworten, obwohl ich mir vorstellen kann, dass es Schneider trifft.
Das wäre mega schade, weil ich ihn sehr mag und er für mich häufig der Kleber für IV und DM war.
Bis auf die letzten Spieler war er immer Mr. Zuverlässig.
Großer ist für mich zwar der komplettere IV, hat aber pro Spiel einen Aussetzer!

Trotzdem denke ich, dass Bauer mit Großer und Felix als 3er-Kette starten werden.

Mit Rochelt haben wir die perfekte taktische Ergänzung zu Grodowski auf links. Er wird aus meiner Sicht aber erst einmal auf der Bank platz nehmen.
Als Stammspieler sehe ich ihn, wenn Grodowski im Sturmzentrum aufläuft, es aus taktischen Gründen mehr Sinn macht das Zentrum über außen zu bespielen oder wenn Taddel oder Grodowski schwächeln/nicht spielen können.
Außerdem ist er vermutlich der einzige Spieler der bei einem Rückstand und der Belagerung des gegnerischen 16ers für die nötige Kreativität sorgen kann. Dann sogar als OM für die letzten 15 Minuten, weil dann diese Position Kurzfristig geschaffen wird.

Ich frage mich allerdings, was passiert mit Young und Bazee? Ich denke einer der beiden wird deutlich weniger Spielanteile bekommen.
Ich gehe ganz stark von Bazee aus. Denn Young war bei seinen Einwechslungen zuletzt zu überzeugend und zusätzlich hat Bazee zum Schluss vermehrt im Sturmzentrum gespielt. Da dieses Loch auch gestopft wurde, sehr ich für Bazee harte Zeiten kommen.

Und dann sind wir schon bei dem "Lochstopfer" Telalovic.
Im Gegensatz zu Knaia, erhoffe ich mir durch ihn mehr Tempo, dadurch mehr Tiefe und vor allem mehr Ballsicherung und Ballverteilung.

Ach ja...mit Uldrikis haben wir ja auch noch eine weitete Option, die wir zuvor nicht hatten.


Taktisch wird sich aus meiner Sicht zu Beginn nicht viel ändern.
Aber wir können deutlich besser reagieren und umstellen. Haben mehr sinnige Optionen, die uns kleine aber feine taktische Änderungen bieten.

Ich hätte ja liebend gerne noch Taz gehabt, um taktisch einfach eine tiefgreifende Änderung zu haben. Auch weil ich glaube, das wir das mit ihm auf der 10 gut spielen können.
Das hätte uns taktisch auf ein anderes Level gebracht, wir wären nicht so ausrechenbar und könnten zusätzliche Spielsysteme spielen können.

Allerdings bin ich mit den vorhandenen Änderungen im Kader mehr als zufrieden und durch die neuen Spieler gibt es viele verschiedene Positionsänderungen und damit neue Möglichkeiten.
Vielleicht reicht das auch für die Rückrunde und der 10er kommt dann zur neuen Saison.


Ich glaube die größte und wichtigste Änderung ist erstmal, dass es keine Stammplätze mehr geben wird.
Kersken, Russo, Handwerker, Corboz und Großer mal ausgenommen.

Aber der Rest ist wirklich offen.

In der IV wird es ein Dreikampf um 2 Poistionen, bei 4er Kette sogar um eine. Hinten Rechts sind es ebenfalls 3 Spieler im Duell.

Ab dann beginnt die große Systemfrage. Spielen wir im 4-3-3. Duellieren sich primär Wörl und Mehlem, vllt. aber auch Rochelt um den Platz neben Corboz. Bleibt es ein 5-2-3 müssen sich Wörl und Mehlem extrem strecken um die Spielanteile hoch zu halten.

Da ich davon ausgehe das es erstmal ein 5-2-3 bleibt, hätten wir vorne 3 Positionen zu vergeben.

Gesetzt sehe ich da eigentlich wirklich niemanden. Am ehesten noch Grodowski aber auch der wird sich strecken müssen.

Denke die 3 Plätze werden erstmal unter Telalovic, Grodowski, Rochelt und Momuluh vergeben. Bei Young sehe ich keine Chancen das der mal in die Startelf rückt. Bei Bazee sieht das anders aus, der hat immer wieder mit leichten muskulären Geschichten zu kämpfen, wenn der in Form ist, bringt der aber jeden 2. Ligisten ein Stück nach vorne.
Gehe daher irgendwie eher davon aus, dass Young am Ende die wenigsten Einsatzzeiten haben wird da vorne, da der einfach der unkonstanteste und Bazee ja auch die letzten Spiele in der Rückrunde klar die Nase vorne hatte was Spielzeit angeht.

Im Endeffekt haben wir da aber 5-6 Spieler die sich um 3 Positionen duellieren, das sollte uns schon nach vorne bringen, gerade auch, da wir nun auch viel mehr Qualität von der Bank bringen können.

Gegen den FCK kamen Young und Grodowski, gegen Hertha mehlem, Young und Kania.

Gegen DDorf hätte man auf der Bank (ich gehe von Rochelt, Grodowski, Momuluh in der Startelf aus) Mehlem, Wörl, Telalovic, Bazee , Young und Uldrikis. Das ist schon eine ganz andere tiefe die wir haben und von den Optionen von der Bank drängen eigentlich fast alle, Uldrikis und YOung würde ich da ausklammern, auf einen Platz in der Startelf. Ich hoffe doch sehr, dass uns das auf die Saison gesehen helfen wird.
Taktiktisch |#122
10.02.2026 - 02:36 Uhr
Spätestens nach dem Spiel gegen Kiel, wo wir zur Halbzeit auf 4er Kette umgestellt und die zweite Halbzeit deutlich besser gespielt haben, war die Meinung der meisten Anhänger, dass wir zu dieser zurückkehren müssen, um wieder erfolgreich zu sein. Mich eingeschlossen. 

Dann haben wir 2 gute Spiele mit der 4er Kette gemacht und 4 Punkte geholt. Ist das dann jetzt die Lösung bis zum Saisonende? 


Ich habe mir den Saisonverlauf nochmal genau angeschaut.

Wir haben die ersten 9 Spiele mit der 4er Kette gespielt. Gegen Elversberg haben wir zum ersten Mal auf ⅗ Kette umgestellt und sind dann bis zum Spiel gegen Kiel dabei geblieben. Das Heimspiel gegen Kaiserslautern war eine Ausnahme, da haben wir mit 4 Verteidigern gespielt. 


Wenn man auf die nackten Zahlen guckt, dann war es keineswegs so, dass eines der beiden Systeme erfolgreicher wäre, als das andere, im Gegenteil. 


Hier die Zahlen: 

4er:

9 Spiele 10 Punkte 

17:16 Tore 


5er (ohne Kiel):

8 Spiele 9 Punkte 

10:9 Tore 


Das Spiel gegen Kiel habe ich zugerechnet, weil wir schon zur Halbzeit umgestellt haben. 


Mit der 4er Kette haben wir etwas mehr Tore geschossen, aber auch mehr kassiert. Ansonsten sieht das verdammt ähnlich aus. 


Auffällig ist, dass wir in beiden Systemen in den ersten Spielen erfolgreich gespielt haben und dann die restlichen bis zur Umstellung nicht mehr. 

Hier die Zahlen: 


4er Kette: 

Ersten 5 Spiele 10 Punkte, 11:4 Tore 

Letzten 4 Spiele 0 Punkte 6:12 Tore 


5er Kette: 

Ersten 3 Spiele 7 Punkte  8:2 Tore 

Letzten 5 Spiele 2 Punkte 2:7 Tore 


Was könnte die Ursache dafür sein und welche Schlüsse können wir daraus für den Rest der Saison?Wir haben die letzten 2 ½ Spiele wieder mit der 4er Kette 5 Punkte geholt und ein Torverhältnis von 6:5. Müssen wir befürchten, dass dieser Run auch wieder in 1-2 Spielen vorbei ist und wir nicht mehr so gut punkten?

Wir haben in beiden Systemen ganz starke Spiele gemacht und überzeugt, aber genauso auch in beiden nicht gut gespielt. Beide Systeme sind nicht frei von Fehlern und Gefahren. Seit der Umstellung sind wir offensiv wieder deutlich aktiver und auch effizienter, bekommen aber auch wieder zu leichte Tore. Braunschweig hat aus seinen ersten 2 Chancen 2 Tore gemacht. 


Ich bin davon überzeugt, dass wir flexibel bleiben müssen und öfter das System dem Gegner anpassen müssen. 

Die kommenden 2 Spiele würde ich erstmal so weiterspielen, aber dann kommt Hannover auf die Alm. Könnte in dem Spiel eine defensivere Ausrichtung mit 5er Kette und viel Geschwindigkeit auf den Außen nicht mehr Sinn machen, wie es gegen Elversberg der Fall war.

Später kommen dann noch so Spiele wie Paderborn, Darmstadt oder Elversberg. 
Taktiktisch |#123
07.03.2026 - 15:34 Uhr
Haltet mich für komplett verrückt, aber ich habe Hilterman wöchentlich bei Willem II gesehen und halte ihn, wenn er denn bei 100% ist, immernoch für unseren besten Strafraum Stürmer. Man muss ihn nur vernünftig einsetzen. Mit Rob neben oder knapp hinter ihm (um hohe Bälle zu verlängern).
Von Telalovic halte ich leider nicht viel.....
Der Schnelligkeit von Grodowski auf außen will ich uns nicht berauben.
Für Lannert könnte auch Boakye anspielen, die Rolle hat er ja schonmal ordentlich ausgefüllt.

Wird mit Kniat leider niemals so kommen.....
Taktiktisch |#124
07.03.2026 - 16:35 Uhr
Zitat von Knoiff

Entschuldige wenn das ein wenig konfrontativ klingt, aber wie kommst du auf die Idee, dass uns ein Stramraumstürmer helfen würde? Ich sehe unsere Probleme eben genau darin unsere Stürmer in Szene zu setzen


Keine Entschuldigung nötig.....
Voraussetzung hierfür ist natürlich dass man endlich einsieht, dass das frühe Pressing und kontinuierliche Anlaufen uns im letzten Drittel die Kraft/ mentale Frische raubt um zu einem vernünftigen Abschluss zu kommen.

Wie im anderen Thread beschrieben.
Ab der eigenen Hälfte die Räume eng machen, den Ball erobern und über die schnellen Außen zielgerichtet ins letzte Drittel. Sei es dann durch Flanken von der Grundlinie auf Uldrikis, flache Bälle in den Strafraum wo dann der Fuß hingehalten werden muss, oder als Ablage an den Rand des 16ers zur evtl Direktabnahme bzw finalen Steckpass (das traue ich einem nachrückenden Wörl aber auch Uldrikis zu).
Mit aufrückende Spieler beim Spiel über zb rechts sind dann halt Grodo (links im/ am 16er), Uldrikis (im 16er neben oder kurz hinter Hilterman), Wörl (Steckpass/ Direktabnahme Rand 16) / Corboz (Direktabnahme Rand 16).
Man gibt Taddel also mit Hilterman, Uldrikis, Grodo, und dem mit aufrükendem Wörl / Corboz 4 Möglichkeiten um zum Abschluss zu kommen bzw 5 wenn man einen eigenen Abschluss Taddels mit einbezieht (von rechts in den 16 oder eigener Abschluss vom Rand 16).

Wie gesagt, es beruht auf gezielte, sauber gespielte Nadelstiche und keiner wilden rennerei und ständigem Pressing.
Und für diese Spielweise ist die Qualität unserer Jungs mMn mehr als ausreichend.
Die Kraft um es sauber auszuspielen sollten dann auch alle haben, wenn man sich bis in die eigene Hälfte zurück zieht und erst dann ungemütlich für den Gegner wird.
Taktiktisch |#125
07.03.2026 - 18:07 Uhr
Zitat von Kruemel
Zitat von Knoiff

Entschuldige wenn das ein wenig konfrontativ klingt, aber wie kommst du auf die Idee, dass uns ein Stramraumstürmer helfen würde? Ich sehe unsere Probleme eben genau darin unsere Stürmer in Szene zu setzen


Keine Entschuldigung nötig.....
Voraussetzung hierfür ist natürlich dass man endlich einsieht, dass das frühe Pressing und kontinuierliche Anlaufen uns im letzten Drittel die Kraft/ mentale Frische raubt um zu einem vernünftigen Abschluss zu kommen.

Wie im anderen Thread beschrieben.
Ab der eigenen Hälfte die Räume eng machen, den Ball erobern und über die schnellen Außen zielgerichtet ins letzte Drittel. Sei es dann durch Flanken von der Grundlinie auf Uldrikis, flache Bälle in den Strafraum wo dann der Fuß hingehalten werden muss, oder als Ablage an den Rand des 16ers zur evtl Direktabnahme bzw finalen Steckpass (das traue ich einem nachrückenden Wörl aber auch Uldrikis zu).
Mit aufrückende Spieler beim Spiel über zb rechts sind dann halt Grodo (links im/ am 16er), Uldrikis (im 16er neben oder kurz hinter Hilterman), Wörl (Steckpass/ Direktabnahme Rand 16) / Corboz (Direktabnahme Rand 16).
Man gibt Taddel also mit Hilterman, Uldrikis, Grodo, und dem mit aufrükendem Wörl / Corboz 4 Möglichkeiten um zum Abschluss zu kommen bzw 5 wenn man einen eigenen Abschluss Taddels mit einbezieht (von rechts in den 16 oder eigener Abschluss vom Rand 16).

Wie gesagt, es beruht auf gezielte, sauber gespielte Nadelstiche und keiner wilden rennerei und ständigem Pressing.
Und für diese Spielweise ist die Qualität unserer Jungs mMn mehr als ausreichend.
Die Kraft um es sauber auszuspielen sollten dann auch alle haben, wenn man sich bis in die eigene Hälfte zurück zieht und erst dann ungemütlich für den Gegner wird.


In der Theorie gebe dir eigentlicht Recht, außer darin, dass wenn wir die Bälle tief erobern, der Weg zum Tor ein vielfaches ist im Vergleich zu einer Balleroberung im hohen Pressing. Das führt dazu, dass die Spieler effektiv genau so viel laufen müssen und die Kraft dann am Ende trotzdem fehlen würde.
Ich bin mir außerdem auch nicht mehr zu 100% sicher ob wir die Qualität haben die Situationen durch "gezielte, sauber gespielte Nadelstiche" aufzulösen, sonst hätten wir die ganze Diskussion ja gar nicht erst.
Ich glaube wir müssen einfach einsehen, dass wir einen Kader haben, der genau dahin gehört wo wir gerade stehen. Im schlimmsten Fall Abstieg/Abstiegskampf und im besten Fall unteres Mittelfeld.
Das Problem ist in meinen Augen dass wir gute Spezialisten haben, die in einzelnen Disziplinen rausstechen (z.B. Grodowski in Tempo), aber dafür in anderen zu stark abfallen (Technik, Kalzschnäuzigkeit), das führt dazu, das wir in guten Phasen, wenn wir diese Stärken auf den Platz bekommen Konkurrenzfähig sind, aber in schlechten Phasen immer diese 5-10% fehlen
Taktiktisch |#126
07.03.2026 - 18:30 Uhr
Zitat von Knoiff

Zitat von Kruemel

Zitat von Knoiff

Entschuldige wenn das ein wenig konfrontativ klingt, aber wie kommst du auf die Idee, dass uns ein Stramraumstürmer helfen würde? Ich sehe unsere Probleme eben genau darin unsere Stürmer in Szene zu setzen


Keine Entschuldigung nötig.....
Voraussetzung hierfür ist natürlich dass man endlich einsieht, dass das frühe Pressing und kontinuierliche Anlaufen uns im letzten Drittel die Kraft/ mentale Frische raubt um zu einem vernünftigen Abschluss zu kommen.

Wie im anderen Thread beschrieben.
Ab der eigenen Hälfte die Räume eng machen, den Ball erobern und über die schnellen Außen zielgerichtet ins letzte Drittel. Sei es dann durch Flanken von der Grundlinie auf Uldrikis, flache Bälle in den Strafraum wo dann der Fuß hingehalten werden muss, oder als Ablage an den Rand des 16ers zur evtl Direktabnahme bzw finalen Steckpass (das traue ich einem nachrückenden Wörl aber auch Uldrikis zu).
Mit aufrückende Spieler beim Spiel über zb rechts sind dann halt Grodo (links im/ am 16er), Uldrikis (im 16er neben oder kurz hinter Hilterman), Wörl (Steckpass/ Direktabnahme Rand 16) / Corboz (Direktabnahme Rand 16).
Man gibt Taddel also mit Hilterman, Uldrikis, Grodo, und dem mit aufrükendem Wörl / Corboz 4 Möglichkeiten um zum Abschluss zu kommen bzw 5 wenn man einen eigenen Abschluss Taddels mit einbezieht (von rechts in den 16 oder eigener Abschluss vom Rand 16).

Wie gesagt, es beruht auf gezielte, sauber gespielte Nadelstiche und keiner wilden rennerei und ständigem Pressing.
Und für diese Spielweise ist die Qualität unserer Jungs mMn mehr als ausreichend.
Die Kraft um es sauber auszuspielen sollten dann auch alle haben, wenn man sich bis in die eigene Hälfte zurück zieht und erst dann ungemütlich für den Gegner wird.


In der Theorie gebe dir eigentlicht Recht, außer darin, dass wenn wir die Bälle tief erobern, der Weg zum Tor ein vielfaches ist im Vergleich zu einer Balleroberung im hohen Pressing. Das führt dazu, dass die Spieler effektiv genau so viel laufen müssen und die Kraft dann am Ende trotzdem fehlen würde.
Ich bin mir außerdem auch nicht mehr zu 100% sicher ob wir die Qualität haben die Situationen durch "gezielte, sauber gespielte Nadelstiche" aufzulösen, sonst hätten wir die ganze Diskussion ja gar nicht erst.


Dann sind wir ja garnicht so weit von einander entfernt.... Nur dass ich halt glaube, dass durch den Raum den wir dann haben, es unseren Jungs mehr Ruhe in der Entscheidungsfindung gibt abzuschließen und/ oder den finalen Pass an den Mann zu bringen.
Die jetzigen Situationen in denen wir die Bälle gewinnen sind meist unübersichtlich und viel zu eng. Wir bewegen uns nach vorne, der Ball wird im gewusel verspielt und wir bekommen halt den finalen Pass gegen uns da sich jeder nach vorne orientiert.

Aber im Endeffekt auch egal, bringt alles nichts wenn die Verantwortlichen stur an einer (für mich nicht funktionierenden) Idee festhalten.

P.S.
Die Qualität unseres Kaders halte ich für stark genug um am Ende einen sicheren Platz im Mittelfeld zu bekleiden. Nur müsste man dann halt auf einer Art und Weise Fußball spielen die den Jungs auch liegt, und nicht versuchen sie in Rollen zu "pressen" die ihnen ihre Qualitäten (zum Teil) entnimmt.

Die Kader des KSC, F95, FCN und Bochum halte ich nicht für stärker. Haben allerdings bis zu 6 Punkte mehr oder halt morgen noch ein Spiel vor sich......
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kruemel am 07.03.2026 um 18:47 Uhr bearbeitet
Taktiktisch |#127
09.04.2026 - 07:52 Uhr
Zitat von TG-DSC-Arminia

Für mich ist das keine Entscheidung aus entweder polyvalent oder Zielspieler sondern die Mischung muss entwickelt werden.

Es ist halt wie gesagt einfach Wahrscheinlicher, dass ein gelernter Stürmer trifft, als ein 8er, 6er, AV oder Flügelspieler. Und da sind wir einfach ein Stück weit abgehängt im Vergleich zum Rest der Liga.(..)


Zitat von Steinhaeger
(..)
Das mag ja sein, allerdings hat für mich dazu doch zu oft Uldrikis vorne drin gestanden. Ich habe eher das Gefühl, dass unsere breite Torschützenliste ein Resultat des Fakts ist, dass wir keinen so richtig klaren Stürmer vorne haben. Brauchts auch nicht mehr so unbedingt denke ich. (..)


Ich packe mal eure beiden Kommentare zusammen um meinen Gedankengang zu verdeutlichen. Vorab, ich lese aus euren beiden Kommentaren heraus das eher eine Mischung bzw. Balance der "richtige" Weg für eine gute Offensive wäre, sehe ich genauso, schrieb ich aber auch zwinker

Jedoch will ich auf eine Sache nochmals hindeuten, Rob (Zielspieler, gelernter Stürmer) stand uns in der Hinrunde nicht zur Verfügung. Ich schrieb es schonmal, m.M.n. spielten wir die komplette Hinrunde ohne gelernter Stürmer bzw. Zielspieler (hatte damals auch Mutzel dafür kritisiert). Dadurch wurde diese "Kollektiv"-Spielweise über Intensität knallhart durchgezogen (funktionierte in der Rückrunde der letzten Saison eigentlich auch recht gut, nur das zusätzlich Jule routiniert knipste).

Rob kommt aus einer ein jährigen Verletzungspause in eine Liga in der er vorher nicht gespielt hat. Zu Tela hatte Mitch bereits erwähnt, das sich der Junge selbst zu viel Druck zu Anfang des Wechsels gemacht hatte (passiert, wir sind alle nur Menschen).

Was ich eigentlich damit sagen will: Das Trainerteam muss auch mit dem Personal auskommen das zur Verfügung steht. In der Hinrunde stand m.M.n. das Personal nicht zur Verfügung um eine Mischung bzw. Balance zu etablieren. In der Rückrunde haben wir nun Rob und Tela, die sich auch noch finden müssen, welche nun je nach Bedarf (Mischung bzw. Balance) eingesetzt werden. Das der Plan nicht immer aufgeht hat auch viele weitere Gründe, die ich jetzt hier nicht auch noch ansprechen will.

Zitat von TG-DSC-Arminia

Bzgl. deines Wunschspielers hoffe ich ja auf Luka Duric von der TSG 2. Der wäre für mich ein sofort Upgrade und dazu noch ordentlich entwicklungsfähig


Hab die TSG 2 diese Saison absolut nicht verfolgt, kann den Spieler dementsprechend überhaupt nicht einschätzen. Ich will nur nochmal etwas verdeutlichen, ohne dir vorzuwerfen du hättest es nicht bedacht, ein Dirigent braucht keine Scorerpunkte, schön sind sie dennoch, aber das wichtige sind die Skills um die Mannschaft und damit auch das Spiel zu "dirigieren".

Ich hab selbst ein paar Spieler auf der Liste, jedoch ist es für meinen Geschmack zu früh um bereits über mögliches zukünftiges Personal zu sprechen. Erstmal Klassenerhalt! zwinker
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