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Perspektive der Eintracht

15.02.2009 - 01:30 Uhr
Perspektive der Eintracht |#871
17.05.2011 - 16:56 Uhr
so super scheinen die aber nicht informiert zu sein, da franz z. b. schon mal keinen vertrag für die 2. liga hat ...
Perspektive der Eintracht |#872
17.05.2011 - 17:04 Uhr
Zitat von Michi:
Was ich mich immer frage, wenn ein Team absteigt: Welche Spieler gehen mit in die 2. Liga? Wer hat noch Vertrag / Ausstiegsklauseln? Wer ist zu teuer etc.?
Einige dieser Fragen werden hier http://www.myheimat.de/augsburg/sport/wer-steht-bei-eintracht-frankfurt-naechste-saison-im-zweiliga-kader-d1801270.html beantwortet.


der 2. myheimat.de link - mir scheint als will ein blogger hier seine finanzen aufbessern ;)

die dokumentation hat weder hand noch fuß noch aussagekraft.

wenn es was zu sagen gibt, sag es hier - diese zwielichtigen links bringen hier sowieso kein weiter.

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... hapiness - is a warm gun ...
Perspektive der Eintracht |#873
06.09.2011 - 18:12 Uhr
http://www.fr-online.de/sport/eintracht/die-eintracht-ist-nicht-mehr-die-alte/-/1473446/10797354/-/view/asFirstTeaser/-/index.html


Ich schiebe diesen Artikel mal hier rein, weil man so mMn breiter drüber diskutieren kann, als im Neuzugänge-Thread



Ich schliesse mich inhaltlich den dortigen Kommentaren weitestgehend an: Dass ein Umbruch stattfindet ist richtig, aber auch unvermeidlich - wir sind abgestiegen und können es uns nicht leisten alle Spieler zu halten, selbst "Identifikationsfiguren" wie Ochs/Russ musste man ziehen lassen
Das man jetzt nicht dem grossen Jugendboom folgt, ist mMn nur allzu verständlich: Da wir immer noch ein gewisses Level an Qualität und Wohlstand haben, können wir uns ein weiteres Jahr zweite Liga auf diesem Niveau kaum leisten
Es wäre schön gewesen ein paar Schlüsselpositionen mehr mit jungen Talenten zu besetzen, aber ich möchte auch nicht in der Haut von HB und BH stecken, wenn der Aufstieg von ein paar Milchbubis vergeigt wird

Was den Artikel an sich angeht, bin ich auch der Meinung, dass er nicht immer stimmig, teilweise sogar widersprüchlich und inkonsequent ist
Nichts gegen ein bisschen Zuspitzung, aber hier wird doch ein bisschen zu bemüht ein Bild erzeugt

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Sprengsätze für Fahrtkosten und Pennplätze
Weil Ich für solche Anlässe,Trend und das letzte Hemd setze
Perspektive der Eintracht |#874
06.09.2011 - 20:30 Uhr
Ein, wie ich finde, sehr interessanter Artikel, der die Eintracht aber teilweise schlechter macht, als sie ist. Denn vieles, was hier kritisiert, war einfach unumgänglich und hat nichts mit zwanghaft einzuhaltenden Idealen zu tun, die hier eben nicht eingehalten wurden. Ich stimme überein mit der aktuell fehlenden Identifikation, aber nicht mit dem Brechen von Idealen wie Trainerwechseln oder dem Umschwung zu dem Denken Bruchhagens', schnellen Erfolg zu wollen - beides war bzw. ist für mich der Situation angemessen und daher auch nötig.

Zitat
Seit dieser Zeit hat der Klub sukzessive an Format verloren. Er hat seine Ideale aufgegeben, die weichen Faktoren wie Kontinuität, Verlässlichkeit oder Identifikation zählen nicht mehr. Der Verein ist beliebig geworden, austauschbar, fast schon belanglos. Für was steht denn Eintracht Frankfurt derzeit?


Eintracht Frankfurt ist momentan ein Verein, der nach dem nicht abzusehenden Betriebsunfall Abstieg alles versucht, den direkten Wiederaufstieg zu schaffen und somit versucht, die komplette Katastrophe abzuwenden.
Kontinuität beizubehalten nach einem Abstieg ist immer schwer. Auch nach dem Abstieg 03/04 gab es zur Saison 04/05 einen großen Umbruch. Auch wenn die Situationen nicht vergleichbar sind, das Personalkarussel dreht sich nach Abstiegen bei den meisten Vereinen stark.
Verlässlichkeit ist in der Tat ein strittiger Punkt. Bruchhagen stand immer dafür, Verträge einzuhalten: Dieses Ideal wurde mit dem Kapital Amanatidis anscheinend ad acta gelegt.

Ein Gesicht, so ehrlich muss man sein - zumindest ergeht es mir so -, lässt sich bei uns momentan wirklich nicht erkennen. Klar, Rode, Oka und Jung sind Identifikationsfiguren, aber ansonsten? Ansonsten ist das ein aus meiner Sicht zusammengemischter Haufen - bis auf die langjährigen Spieler wie Meier und Köhler. Ein Team ohne echtes Gesicht. Aber das sind oder können die Folgen eines solchen Abstieges sein. Das scheint schwer vermeidbar, vor allem wenn Leute (Chris, Ama, Vasoski oder vorher auch Pröll und Preuß) - wie bei uns der Fall -, die dem Verein ein Gesicht gegeben haben, so verletzungsanfällig sind und immer wieder nicht einsetzbar sind.

Zitat
Bei Eintracht Frankfurt hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden. Seit dem Abstieg gehen die Uhren anders: Die Mannschaft wurde durcheinandergewirbelt, zwölf neue Spieler kamen, elf gingen. Die meisten Neuen erhielten kurzfristige Kontrakte, viele Akteure wurden − eine Spezialität von Bruno Hübner − nur ausgeliehen (oft mit Kaufoption).

Inzwischen spielen Profis aus zwölf Ländern aus drei Kontinenten in der Mainmetropole, 14 Deutsche sind nur noch dabei. Das muss nicht schlecht sein, aber es ist anders. Der Verein, einst Inbegriff von Solidität, kalkuliert einen Verlust von mehr als fünf Millionen Euro ein, braucht seinen zuvor angesparten Rücklagen auf.


Nach einem Abstieg kann und will es kaum ein Klub sich leisten, die ganze Mannschaft zusammenzuhalten. Manche Spieler, wie in unserem Fall Russ, Ochs oder Franz wollten erstklassig bleiben und zogen das Angebot eines anderen Vereins vor. Bei Russ benötigten wir das Geld dringend - immerhin drei Millionen. Andere Spieler wie Amanatidis, Vasoski oder Chris waren einfach verletzt und halfen dem Team nicht mehr weiter, verdienten aber gut - wir haben aber finanziell keine Erstligabedingungen mehr. Es konnte doch auch nicht so weiter gehen. Ein gewisser Schnitt, ein gewisser Umbruch war nötig. Dauerhaft, d.h. langfristig, ist die von Hübner bereits in Duisburg praktizierte Variante von Ein-Jahres-Verträgen und/oder Leihen keine Alternative, die mir gefällt.

Zitat
Finanziell geht der Klub auf dem Zahnfleisch. Dazu wurden binnen vier Monaten drei Trainer (Michael Skibbe, Daum, Armin Veh) beschäftigt. Und es gibt seit dieser Saison (erstmals seit Tony Woodcock im Jahr 2001) wieder einen Manager.


Wo liegt hier das Problem? Skibbe's Vertrag gilt nicht für die 2. Liga, Daum hatte lediglich einen Vertrag bis Saisonende. Wir mussten also nur über einen sehr geringen Zeitraum zwei Trainer bezahlen - Skibbe und Daum belasten das Budget nicht mehr. Und ganz ehrlich: Mit Skibbe konnte es doch nicht weitergehen - auch nicht nach dem Sieg gegen St. Pauli, der mit mehr Glück als Verstand zustande kam. Dass Bruchhagen alles versucht hat, das Ruder doch noch herumzureißen, hat nichts mit dem Abrücken von den von ihm ernannten Idealen zu tun. Er hat lange, sehr lange an Skibbe festgehalten - nach diesem genannten Spiel war eine Entlassung Skibbes' für mich fast unumgänglich, trotz Sieg. Auch wenn sie überraschend kam. Ich glaube aber nicht, dass Bruchhagen seinen Standpunkt großartig ändert und viele, häufige Trainerentlassungen zu einem öfter auftretenden Phänomen werden - was auch der absolut falsche Weg wäre.

Zitat
Eintracht Frankfurt war einst berühmt und auch geachtet für Weitsicht, klare Verhältnisse und Seriosität. Dieses Leitlinie hatte Heribert Bruchhagen eingeführt, er war es, der den einstigen Skandalklub in ruhiges Fahrwasser führte, er steuerte den Klub mit klaren Vorstellungen und gegen den Trend zum Vabanque-Spiel in der stets aufgeregten Liga. Er setzte auf Nachhaltigkeit und Unaufgeregtheit, nicht auf schnellen Erfolg.


Bruchhagen wird nun also dafür kritisiert, dass er nun umschwenkt und auf schnellen Erfolg geht? Ein Witz! Bruchhagen weiß einfach, dass es nichts schlimmeres geben könnte, als einer längere Phase in der zweiten Liga. Wir müssen dieses Jahr den Aufstieg schaffen, daher muss dieser Kader einfach sein. Nächstes Jahr bekommen wir so oder so Probleme bei Nichtaufstieg - egal, ob nun der Kader dieses Jahr so teuer ist, wie er es ist oder ob er es nicht wäre. Denn: Die Stammspieler würden den Verein verlassen und der Aufstieg wäre nur ganz schwer machbar. Daher mussten wir uns stark verstärken. Für Seriösitat - gerade im Hinblick auf die Finanzen - steht Eintracht Franfkurt unter Heribert Bruchhagen und Dr. Pröckl trotz diesem Hinarbeiten auf den direkten Wiederaufstieg weiterhin.

Zitat
Bruchhagens Philosophie fußte darauf, eine Mannschaft mit Wiedererkennungswert zu formen. Seine Idee war, mit jungen deutschsprachigen Spielern, am besten aus der Region, eine sinn- und identifikationsstiftende Marke aufzubauen und zu etablieren. Und auch noch Erfolg zu haben.

Das gelang. Pröll, Nikolov, Ochs, Russ, Jones, Vasoski, Chris, Meier, Köhler, Preuß und später noch Amanatidis und Spycher, allesamt langfristig an Frankfurt gebunden, bildeten das Korsett einer Mannschaft, die sich in der Erstklassigkeit auf bescheidenem Niveau − Bruchhagen sprach immer vom Mittelfeld − zu etablieren schien.


Zunächst einmal: Nikolov, Meier und Köhler sind immer noch wichtige Bestandteile unseres Kaders - momentan alle Stammspieler. Mit Rode, Jung und Kittel haben wir weitere junge Akteure, die aus der Region stammen.
Amanatidis, Vasoski und Chris wurden für nicht fit genug befunden, Preuß erkannte das selbst und beendete seine Karriere - ist aber bei der Eintracht beschäftigt, das sollte nicht vergessen werden! Natürlich sind alle diese Abgänge schade, aber man kann keine Invaliden beschäftigen, wenn man ohnehin nicht massig Geld hat. Dass Spycher und verlassen hat, ist ebenfalls sehr, sehr schade - ihn würde ich jederzeit zurücknehmen. Aber er wollte wohl damals in die Schweiz zurück, auch weil er dort eine Anschlussanstellung in Bern versprochen bekam. Über Jones müssen wir an dieser Stelle nicht reden, seinen Abgang hat nicht die Eintracht zu verschulden!
Also: Ganz so tragisch wie beschrieben ist es nicht. Trotzdem sehe ich es so, dass der Mannschaft ein Gesicht fehlt - weiter oben bereits beschrieben.

Zitat
Doch schon auf dem Weg zum nächsten Schritt, gab es erste Rückschläge: Die Königstransfers missrieten kolossal, Caio, Fenin, Bellaid und Korkmaz kosteten rund 13 Millionen Euro und brachten − nichts. Das Geld war verbrannt, daran und an den teilweise überflüssig langen Verträgen (Petkovic, Mahdavikia, Bellaid, Clark) haben die Hessen heute noch zu knabbern.


Das ist ohne Frage ein zu kritisierender Punkt. Gerade im Scoutingbereich sollte sich die Eintracht hinterfragen und besser aufstellen und ausrichten (bzgl. Caio, Fenin, Bellaid, Petkovic). Korkmaz wäre eine tolle Verstärkung gewesen, hätten ihn seine Verletzungen nicht immer wieder zurückgeworfen. Was er kann, hat er u.a. bei der EM 2008 eindrucksvoll gezeigt.

Zitat
Der Umgang mit Ioannis Amanatidis, dem Gesicht der Eintracht, war kein Ruhmesblatt, der Weggang des größten Talents Cenk Tosun ein Skandal, das tatenlose Zusehen beim angekündigten Niedergang fahrlässig.


Stimmt. Der erste Punkt wurde ausreichend diskutiert. Zum zweiten Punkt, der Personalie Cenk Tosun, ist zu sagen: Bruchhagen ist hier keinerlei Schuld zuzuweisen, diese trägt einzig und allein Michael Skibbe, der Tosuns Talent nicht erkannte und auch nicht bereit war, diesem Talent eine Chance zu geben oder ihm eine Perspektive zu geben - hinter dem zu diesem Zeitpunkt überragenden Gekas.

Zitat
Eintracht Frankfurt ist zu einer stinknormalen Fußballmannschaft im Profi-Geschäft geworden. Das ist nicht Bruchhagens Schuld. Spieler sind geholt worden, die dem Klub kurzfristig helfen sollen.


Wir waren zu jeder Zeit eine normale Fußballmannschaft. Natürlich ist es unheimlich schade, dass Identifikationsfiguren wie Spycher, Amanatidis, Chris, Preuß oder auch eine frühere Identifikationsfigur Jones nicht mehr bei der SGE sind. Aber soll man auf Kosten des Erfolgs krampfhaft darauf setzen? Doch wohl nicht. Und mit der Zeit werden neue Identifikationsfiguren wachsen - Rode, Jung und Kittel sind neben Nikolov schon welche. Es werden weitere folgen, die sich dazu entwickeln - und der Mannschaft ein echtes Gesicht verpassen.

Zitat
Und bei einem Aufstieg? Wird es bei Eintracht Frankfurt wieder eine neue Mannschaft geben. Das ist das Risiko von Bruno Hübner und seiner anderen Politik.


Hübner hat das beste aus den vorhandenen Mitteln gemacht. Wir hätten Friend, Hoffer oder Bell nicht kaufen können mit den uns jetzt zur Verfügung stehenden Mitteln. Nächstes Jahr sieht das bei Aufstieg anders aus: Dann ist wieder mehr Geld da.
Aber auch ich muss sagen: Dauerhaft gefällt mir das nicht. Jetzt war das absolut in Ordnung, aber ich will mich mit einer Mannschaft auch identifizieren können und nicht jedes Jahr 10-12 neue Gesichter sehen - wie beim VfL Wolfsburg, mit dem wir im Kicker verglichen wurden und den die FR weitestgehend zurecht als "Synonym für Söldnertum, Geldverbrennung, Konzept- und Bindungslosigkeit" beschrieb.

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Eintracht Frankfurt & Giessen 46ers
Perspektive der Eintracht |#875
06.09.2011 - 22:29 Uhr
Wer mich kennt,weiß ja,dass ich der SGE gegenüber sehr kritisch gestimmt bin.Denn es ist doch
ehrlicher weise vieles nicht richtig gemacht worden.Was aber die FR da schreibt,ist an
Blödsinn wohl kaum noch zu überbieten.Was soll denn ein Verein machen,der finanziell
mit solchen Firmenvereinen,unsicheren Anleihevereinen usw. nicht mithalten kann?
Das ist ein normaler Prozeß,dass da die besten Spieler gehen.Da braucht man sogar gar nicht
abzusteigen.Des weiteren war es vollkommen richtig,sich von Leuten zu trennen,die diesen
Verein(so sehe ich das)gnadenlos durch ihre Leistung in der RR im Stich gelassen haben.
Auch dieses Anfangskonzept,auf das sich jetzt die FR beruft,nur mit jungen deutschsprachigen
Spielern zu setzten,war schon von vorn herein Murks,den Bruchhagen aber rechtzeitig
erkannt hat.
Natürlich kann man den jetzig zusammengestellten Kader kritisch sehen.Ein gewisses
Konzept sehe ich zwar auch nicht,muß da aber,wie wir alle,mal den Verantwortlichen
vertrauen.Denn wie ich schon wo anders geschrieben habe,kann es gut gehen,oder auch nicht.
Perspektive der Eintracht |#876
07.09.2011 - 08:26 Uhr
ok, wenn das jetzt hier weiter diskutiert wird, poste ich auch hier nochmal die reaktion von veh ...

Zitat
Am Dienstag, zwischen den Trainingseinheiten, ist Armin Veh in die kontrollierte Offensive gegangen. Der Eintracht-Trainer sah sich bemüßigt, die Transferpolitik des Frankfurter Bundesligaabsteigers zu verteidigen, gerade die Überschrift im Fachblatt Kicker, die Eintracht sei der VfL Wolfsburg der zweiten Liga, fordert den 50-Jährigen zu einem schnellen Konter heraus:

„Das kann ich so nicht stehen lassen.“

http://www.fr-online.de/sport/eintracht/vehs-schneller-konter/-/1473446/10801298/-/view/asFirstTeaser/-/index.html
Perspektive der Eintracht |#877
08.09.2011 - 15:25 Uhr
Zitat von zap100:
Wer mich kennt,weiß ja,dass ich der SGE gegenüber sehr kritisch gestimmt bin.Denn es ist doch
ehrlicher weise vieles nicht richtig gemacht worden.Was aber die FR da schreibt,ist an
Blödsinn wohl kaum noch zu überbieten.Was soll denn ein Verein machen,der finanziell
mit solchen Firmenvereinen,unsicheren Anleihevereinen usw. nicht mithalten kann?
Das ist ein normaler Prozeß,dass da die besten Spieler gehen.Da braucht man sogar gar nicht
abzusteigen.Des weiteren war es vollkommen richtig,sich von Leuten zu trennen,die diesen
Verein(so sehe ich das)gnadenlos durch ihre Leistung in der RR im Stich gelassen haben.
Auch dieses Anfangskonzept,auf das sich jetzt die FR beruft,nur mit jungen deutschsprachigen
Spielern zu setzten,war schon von vorn herein Murks,den Bruchhagen aber rechtzeitig
erkannt hat.
Natürlich kann man den jetzig zusammengestellten Kader kritisch sehen.Ein gewisses
Konzept sehe ich zwar auch nicht,muß da aber,wie wir alle,mal den Verantwortlichen
vertrauen.Denn wie ich schon wo anders geschrieben habe,kann es gut gehen,oder auch nicht.



Dafür erstmal Respekt zap, nicht jeder würde einen Artikel, der tendenziell die eigene Meinung unterstützt ablehnen

Einer der Kritikpunkte hier ist ja, dass das Konzept mit jungen deutschen Spielern aus der Region aufgegeben wurde
Ganz abgesehen davon, dass das schon früher stark aufgeweicht wurde, gibt es auch jetzt noch einige gute Gründe, die momentan gegen eine Wiederbelebung dieses Konzepts, wie von der FR gewünscht, sprechen, auch wenn das zweifellos sehr wünschenswert wäre:

1. Der aktuelle Jugendboom der Liga: Wenn wir unsere Mannschaft nicht auf Leihgeschäfte aufbauen wollen, dürfte es ausserhalb der eigenen Jugend momentan verdammt schwer sein geeignete junge Spieler zu finden, die dem Verein sportlich weiterhelfen können, kommen wollen und bezahlbar sind

2. Der Aufstiegszwang: Wir sind, wie gesagt, unter dem Druck aufsteigen zu wollen bzw zu müssen, ein Neuaufbau mit jungen unerfahrenen Spielern wäre aber ohne Zweifel ein grosses Risiko für dieses Ziel, gleichzeitig würde man so seine wirtschaftliche Gesundheit weiter aufs Spiel setzen
Daher kann man es den Verantwortlichen nicht verübeln, wenn sie ihren Fokus bei den Neueinkäufen zunächst auf routinierte Spieler richten

3. sind Teile dieses Konzepts immer noch vorhanden: Jung und Rode sind unumstrittene Stammspieler, Kittel kann sich auch Hoffnungen auf den Durchbruch machen, wenn man sich mal unsere Jugend anguckt, auch Leute wie Hien, Wille und Dudda sind das überwiegend Jungs aus dem mittel- und südhessischen Raum: Von Giessen über Hanau bis Darmstadt - wenn es gelingt diese Generation an die Profis heranzuführen und gut zu integrieren, hätte man eine gute Basis für den Aufbau einer neuen Mannschaft, die wieder ein fester Bestandteil der Bundesliga wird

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Sprengsätze für Fahrtkosten und Pennplätze
Weil Ich für solche Anlässe,Trend und das letzte Hemd setze
Perspektive der Eintracht |#878
09.09.2011 - 09:47 Uhr
Unter den 10 teuersten Spielern der 2. Liga (TM-Werte) sind sieben Eintracht-Spieler: Schwegler, Jung, A. Meier, Gekas, Hoffer, Köhler , Rode.

Das wird schon mit dem Aufstieg. Wir sollten froh sein, dass die sieben für uns auch in der 2. Liga spielen. Sie hätten denke ich alle bei Erstligavereinen unterkommen können. Auch Andersson, Matmour, Djakpa, Tzavellas, Mo und Friend hätten nicht in die 2. Liga gehen brauchen....

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Uwe Bein forever!
Perspektive der Eintracht |#879
09.09.2011 - 12:14 Uhr
Hier könnt ihr schon mal was über euren nächsten Trainer lesen. ;)

Runjaic, in Rüsselsheim geboren, Vater dreier Kinder, ist das, was man im Jargon einen Fußball-Verrückten nennt. „Er beschäftigt sich rund um die Uhr mit Fußball“, sagt Bruno Hübner, der Sportdirektor der Frankfurter Eintracht, der als größter Förderer des Südhessen gilt. „Er will sich immer weiterbilden, er ist rhetorisch begabt und hat eine soziale Komponente, er sieht auch die Lebensumstände der Spieler“, sagt Hübner, der ihn einst beim SV Wehen Wiesbaden kennen und schätzen lernte. Hübner glaubt: „Er ist der optimale Trainer. Er hat das Zeug für Liga eins und zwei.“

http://www.fr-online.de/sport/lilien/der-aufsteiger/-/10813562/10818010/-/index.html

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Niemals aufgeben
Mainz bleibt. Mainz.

:rolleyes:

71476
Perspektive der Eintracht |#880
09.09.2011 - 17:56 Uhr
Von Runjaic halte ich auch sehr viel: Jung, modern, dynamisch, fussballverrückt, aus der Region - wäre mMn der perfekte Kandidat für uns, aber es ist immer schwer sich einen anderen Trainer zu wünschen, weil das bedeuten würde, dass der aktuelle (und damit auch das Team) scheitern müsste :/:

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Sprengsätze für Fahrtkosten und Pennplätze
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