Partnerschule in Adjamé
11.02.2010 - 21:03 Uhr
Unsere Partner Schule aus der Elfenbeinküste hat, wie ich finde, einen eigenen Thread verdient. Zuletzt rückte das Projekt durch einen Sonntagszeitungsartikel und eine Reportage vom Schweizer Fernsehen in den Fokus der Öffentlichkeit.
Artikel:
http://www.hossli.com/articles/2010/01/31/zum-siegen-nach-bern/
SF-Reporter
http://www.sf.tv/podcasts/feed.php?docid=reporter
In andern Threads wurde bereits fleissig über das Thema diskutiert. Von "sozialem Engagement" bis zu "Menschenhandel der Moderne" war vieles zu lesen. Persönlich finde ich das Projekt sehr interessant und bin sehr gespannt wie sich die Zusammenarbeit entwicklen wird.
Im selben Zusammenhang finde ich es eindrücklich, wie stark sich YB in den letzten Jahren entwickelt hat. Vor etwas mehr als 10 Jahren war der Verein praktisch am Ende und nun werden bereits systematisch Spieler in Afrika rekrutiert.
Glaubt ihr, dass die Zusammenarbeit langfristig erfolgreich sein wird?
Wo habt ihr eure Bedenken?
Sollte YB noch mehr solche Schulen, an andern Standorten eröffnen?
Artikel:
http://www.hossli.com/articles/2010/01/31/zum-siegen-nach-bern/
SF-Reporter
http://www.sf.tv/podcasts/feed.php?docid=reporter
In andern Threads wurde bereits fleissig über das Thema diskutiert. Von "sozialem Engagement" bis zu "Menschenhandel der Moderne" war vieles zu lesen. Persönlich finde ich das Projekt sehr interessant und bin sehr gespannt wie sich die Zusammenarbeit entwicklen wird.
Im selben Zusammenhang finde ich es eindrücklich, wie stark sich YB in den letzten Jahren entwickelt hat. Vor etwas mehr als 10 Jahren war der Verein praktisch am Ende und nun werden bereits systematisch Spieler in Afrika rekrutiert.
Glaubt ihr, dass die Zusammenarbeit langfristig erfolgreich sein wird?
Wo habt ihr eure Bedenken?
Sollte YB noch mehr solche Schulen, an andern Standorten eröffnen?
24.02.2010 - 17:46 Uhr
Ich denke es reicht vorerst, eine solche Fussballschule im ausseräuropäschen Aussland zu haben. Zunächst sollte man mittelfristig schauen, ob die betriebswirtschaftliche Rendite, der fussballerische und soziale Gewinn, sowie die Leistungen der Spieler stimmen. Falls in rund fünf Jahren die gesteckten Ziele erreicht sind, kann man durchaus über weitere Kooperationen nachdenken. Probleme sehe ich höchstens bei den Themen Aussländerkontingent und Identifikation der Fans.
Vom "Menschenhandel der Moderne" kann ich in solch einem Projekt nichts entdecken. Spieler, welche von dort in die Schweiz wechseln, erhalten hier einen Arbeitsvertrag nach Schweizer Recht. Somit ist das Thema Ausbeutung für mich vom Tisch.
Vom "Menschenhandel der Moderne" kann ich in solch einem Projekt nichts entdecken. Spieler, welche von dort in die Schweiz wechseln, erhalten hier einen Arbeitsvertrag nach Schweizer Recht. Somit ist das Thema Ausbeutung für mich vom Tisch.
24.02.2010 - 18:29 Uhr
Zitat von pfuschi:
Vom "Menschenhandel der Moderne" kann ich in solch einem Projekt nichts entdecken.
Das sehe ich auch so. Man darf nicht vergessen, dass Spieler aus Afrika auch sonst aus Fussballschulen kommen. Wenn man die Arbeit selber kontrollieren kann, ist es auch einfacher mitzuhelfen, dass alles geordnet abläuft.
Vom "Menschenhandel der Moderne" kann ich in solch einem Projekt nichts entdecken.
Das sehe ich auch so. Man darf nicht vergessen, dass Spieler aus Afrika auch sonst aus Fussballschulen kommen. Wenn man die Arbeit selber kontrollieren kann, ist es auch einfacher mitzuhelfen, dass alles geordnet abläuft.
25.02.2010 - 13:53 Uhr
sehr schöner bericht.
in der heutige globalisierten welt ist afrika eines der letzten fleckchen erde um auch als schweizer verein talentierte spieler zuerst zu entdecken. mit dem nützlichen nebeneffekt, dass eventuell das image von yb (und dem schweizer fussball) in der region geschärft wird. betreffend mehr schulen: ich denke zentral ist das bestreben eine effiziente struktur an der cote d'ivoire aufzubauen. weitere fussballschulen haben aus meiner sicht nicht erste priorität.
und ja, ein fussballklub ist keine mutter theresa und muss in erster linie der eigene erfolg bzw. das eigene überleben sichern. wenn daraus eine win-win-situation entsteht kann sicherlich von einem sehr interessanten projekt gesprochen werden. die bezeichnung "menschenhandel der moderne" ist in diesem zusammenhang geradezu lächerlich.
in der heutige globalisierten welt ist afrika eines der letzten fleckchen erde um auch als schweizer verein talentierte spieler zuerst zu entdecken. mit dem nützlichen nebeneffekt, dass eventuell das image von yb (und dem schweizer fussball) in der region geschärft wird. betreffend mehr schulen: ich denke zentral ist das bestreben eine effiziente struktur an der cote d'ivoire aufzubauen. weitere fussballschulen haben aus meiner sicht nicht erste priorität.
und ja, ein fussballklub ist keine mutter theresa und muss in erster linie der eigene erfolg bzw. das eigene überleben sichern. wenn daraus eine win-win-situation entsteht kann sicherlich von einem sehr interessanten projekt gesprochen werden. die bezeichnung "menschenhandel der moderne" ist in diesem zusammenhang geradezu lächerlich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von one_love am 25.02.2010 um 13:54 Uhr bearbeitet
07.01.2011 - 21:55 Uhr
Bitte in diesem Thread über die Partnerschule weiterdiskutieren.
Amüsante Beitrage dazu, sind beim "Runden Leder" zu finden :
http://newsnetz-blog.ch/zumrundenleder/
Amüsante Beitrage dazu, sind beim "Runden Leder" zu finden :
http://newsnetz-blog.ch/zumrundenleder/
08.01.2011 - 13:53 Uhr
Zitat von AllezBienneAllez:
Doumbia,Traore,Doubaï... bis jetzt hats geklappt. Finde gut das sie zusammenarbeiten und was soll das mit demMenschenhandel der Moderne? WTF! YB schafft denen doch Arbeitsplätze genau wie jeder andere Spieler ob aus der Schweiz oder aus dem Ausland!
Doubai wurde vor dem Partnerschul-Engagement verpflichtet. Traore hat sich nie durchgesetzt und ist nun ausgeliehen (und auch noch verletzt). Doubai jun. hat bis dato kein einziges Spiel gemacht und Doumbia wurde aus Japan verpflichtet und nicht von dieser Partnerschule übernommen.
YB hat in den letzten 2,5 Jahren ca. 1 Million in diese Partnerschule gesteckt. Der "Ertrag" besteht in dieser Zeit einzig aus den Verpflichtungen zweier Spieler: Traore und Doubai jun. Der eine spielt nicht, der andere ist ausgeliehen. Mit einer Million hätte man wohl im CH-Nachwuchs sinnvolleres erreichen können oder hätte zumindest eine regionale Verwurzelung das Wort gesprochen.
Doumbia,Traore,Doubaï... bis jetzt hats geklappt. Finde gut das sie zusammenarbeiten und was soll das mit demMenschenhandel der Moderne? WTF! YB schafft denen doch Arbeitsplätze genau wie jeder andere Spieler ob aus der Schweiz oder aus dem Ausland!
Doubai wurde vor dem Partnerschul-Engagement verpflichtet. Traore hat sich nie durchgesetzt und ist nun ausgeliehen (und auch noch verletzt). Doubai jun. hat bis dato kein einziges Spiel gemacht und Doumbia wurde aus Japan verpflichtet und nicht von dieser Partnerschule übernommen.
YB hat in den letzten 2,5 Jahren ca. 1 Million in diese Partnerschule gesteckt. Der "Ertrag" besteht in dieser Zeit einzig aus den Verpflichtungen zweier Spieler: Traore und Doubai jun. Der eine spielt nicht, der andere ist ausgeliehen. Mit einer Million hätte man wohl im CH-Nachwuchs sinnvolleres erreichen können oder hätte zumindest eine regionale Verwurzelung das Wort gesprochen.
08.01.2011 - 17:22 Uhr
Immer wieder wird nicht richtig überlegt! Wer die Akademie schon mal gesehen hat weiss, dass Aufbauarbeit notwendig waren/sind um die Jungs dort richtig betreuen zu können. Dafür wurde sicher ein grösserer Bertrag aufgewendet als die "jährlichen 100'000 CHF". Bis jetzt hat man in der Zeit seit Abschluss der Partnerschaft (ca. 1.5-2 jahre alt) Doubai jun. sowie Traore geholt + die Verbindung zu Doumbia hergestellt. Wenn man sieht dass die beiden erst genannten Spieler mit jeweils 18 Jahren zu YB kamen, kann man von solchen Jungs nichts grosses erwarten! Die Umstellung sowie ein neues Land usw. muss auch beachtet werden. 18/19 oder 20 jährige CH Spieler haben wir ja auch nicht und ich bezweifle ob in den nàchsten Jahren ein richtiger YB Nachwuchsspieler sich ins Fanionteam spielen kann. Tosettti, Affolter und co. zähle ich hier nicht dazu, da diese nicht bei uns ausgebildet wurden!
Wenn jetzt davon gestusst wird dass die Akademie nicht rendiert hat man mMn keine Ahnung! YB investiert seit Jahren in den CH Nachwuchs und die Ausbeute bis jetzt war mehr als erbärmlich!
Ein moderner Fussballklub fährt heutzutage zweigleissig, inländ. Nachwuchsförderung sowie ausländische Förderung/Scouting gehört zu einer "3. Phase".
Wenn jetzt davon gestusst wird dass die Akademie nicht rendiert hat man mMn keine Ahnung! YB investiert seit Jahren in den CH Nachwuchs und die Ausbeute bis jetzt war mehr als erbärmlich!
Ein moderner Fussballklub fährt heutzutage zweigleissig, inländ. Nachwuchsförderung sowie ausländische Förderung/Scouting gehört zu einer "3. Phase".
08.01.2011 - 18:10 Uhr
Bis gestern bin ich davon ausgegangen, dass YB jährlich ein paar 10'000 CHF + altes Material nach Afrika schickt. Zudem glaubte ich zu wissen, dass ein Teil des Doumbia Transfererlöses in die Akademie in Adjamé floss, weil er dort ausgebildet wurde und vielleicht noch etwas etwas darauf gelegt wurde, damit eine Unterkunft gebaut werden kann.
Bisher bin ich davon ausgegangen, dass YB über die in der Akademie ausgebildeten Spielern ab dem 18. Lebensjahr frei verfügen kann und die talentiertesten nach Bern wechseln werden, was aber laut den Aussagen von Kaenzig falsch ist. Wenn YB ein Spieler aus der Akademie verpflichten will, muss es für ihn noch eine Ablösesumme bezahlen. Interessant wäre zu erfahren, wie hoch diese sind. Zudem wird jeder der nach Bern transferierten Spieler direkt von Beytrison unter Vertrag genommen.
Unter diesen Gesichtspunkten sieht die Zusammenarbeit etwas anders aus und ich finde es durchaus legitim sich Gedanken über die Weiterführung zu machen.
Kaenzig hat schon recht, wenn er sagt, dass es nicht nur in dieser Akademie gute junge Afrikaner gäbe. Mit einem guten Scoutingsystem, können wohl mit geringeren finanziellen Aufwänden, gezielter afrikanscihe Spieler verpflichtet werden. Was der FC Basel z.B. mit der Verpflichtung von Inkoom bewiesen hat.
Dennoch möchte ich betonen, dass sich die Zusammenarbeit mit Olivier Koutoua und der Partnerschule in Adjamé bisher gelohnt hat. Auch wenn z.B. Doumbia nicht direkt von der Akademie zu YB kam, ist er wohl nur auf Grund dieser Zusammenarbeit bei uns gelandet. Das selbe gillt für Doubaï, er war quasi der Anfang der Zusammenarbeit.
Aber ich denke Spieler vom Talent eines Doumbias und Doubaïs waren quasi Lottosechser, daher hat sich die Zusammenabreit bisher mehr als gelohnt. Aber in Zukunft kann nicht davon ausgegangen werden, jährlich solche Spieler transferieren zu können. Unter diesem Gesichtspunkt, ist zumindest die Hinterfragung des Projektes gerechtfertigt.
Ich wollte mit diesem Beitrag ein paar Fakten zusammenstellen, habe aber kein Urteil gefällt, ob ein Abbruch der Zusammenarbeit nun richtig oder falsch ist.
Bisher bin ich davon ausgegangen, dass YB über die in der Akademie ausgebildeten Spielern ab dem 18. Lebensjahr frei verfügen kann und die talentiertesten nach Bern wechseln werden, was aber laut den Aussagen von Kaenzig falsch ist. Wenn YB ein Spieler aus der Akademie verpflichten will, muss es für ihn noch eine Ablösesumme bezahlen. Interessant wäre zu erfahren, wie hoch diese sind. Zudem wird jeder der nach Bern transferierten Spieler direkt von Beytrison unter Vertrag genommen.
Unter diesen Gesichtspunkten sieht die Zusammenarbeit etwas anders aus und ich finde es durchaus legitim sich Gedanken über die Weiterführung zu machen.
Kaenzig hat schon recht, wenn er sagt, dass es nicht nur in dieser Akademie gute junge Afrikaner gäbe. Mit einem guten Scoutingsystem, können wohl mit geringeren finanziellen Aufwänden, gezielter afrikanscihe Spieler verpflichtet werden. Was der FC Basel z.B. mit der Verpflichtung von Inkoom bewiesen hat.
Dennoch möchte ich betonen, dass sich die Zusammenarbeit mit Olivier Koutoua und der Partnerschule in Adjamé bisher gelohnt hat. Auch wenn z.B. Doumbia nicht direkt von der Akademie zu YB kam, ist er wohl nur auf Grund dieser Zusammenarbeit bei uns gelandet. Das selbe gillt für Doubaï, er war quasi der Anfang der Zusammenarbeit.
Aber ich denke Spieler vom Talent eines Doumbias und Doubaïs waren quasi Lottosechser, daher hat sich die Zusammenabreit bisher mehr als gelohnt. Aber in Zukunft kann nicht davon ausgegangen werden, jährlich solche Spieler transferieren zu können. Unter diesem Gesichtspunkt, ist zumindest die Hinterfragung des Projektes gerechtfertigt.
Ich wollte mit diesem Beitrag ein paar Fakten zusammenstellen, habe aber kein Urteil gefällt, ob ein Abbruch der Zusammenarbeit nun richtig oder falsch ist.
09.01.2011 - 11:45 Uhr
Zitat von kaenzig:
Die Zusammenarbeit werde zur Zeit überprüft, weil die Verhältnismässigkeit gefühlt nicht mehr stimme - dies müsse doch erlaubt sein.
Ja, sicher darf das überprüft werden. Aber muss das wirklich an die Medien? Von Kaenzig kommt irgendwie jeder Schrott an die Medien. Der ist einfach zu Mediengeil.
Die Zusammenarbeit werde zur Zeit überprüft, weil die Verhältnismässigkeit gefühlt nicht mehr stimme - dies müsse doch erlaubt sein.
Ja, sicher darf das überprüft werden. Aber muss das wirklich an die Medien? Von Kaenzig kommt irgendwie jeder Schrott an die Medien. Der ist einfach zu Mediengeil.
09.01.2011 - 11:53 Uhr
Zitat von boesito:
Zitat von kaenzig:
Die Zusammenarbeit werde zur Zeit überprüft, weil die Verhältnismässigkeit gefühlt nicht mehr stimme - dies müsse doch erlaubt sein.
Ja, sicher darf das überprüft werden. Aber muss das wirklich an die Medien? Von Kaenzig kommt irgendwie jeder Schrott an die Medien. Der ist einfach zu Mediengeil.
Kaenzig hatte bereits im Dezember verlauten lassen, dass die Zusammenarbeit hinterfragt werde. Nun folgte rund einen Monat später die Info, dass die Zusammenarbeit nicht weitergeführt werden wolle. Nach den Unruhen, relativierte er seine Aussagen, mit dem oben zitierten Satz. Aber ich finde zwischen den Zeilen ist relativ deutlich zum Ausdruck gekommen, dass er die Übung abbrechen will. Dies war wohl bereits im Dezember klar und informierte die Öffentlichkeit schrittweise, was taktisch sicherlich nicht falsch ist. Aber du hast schon recht, es gelangt zu viel in die Zeitung. Aber sonst hätten wir ja nichts zum diskutieren ;)
Zitat von kaenzig:
Die Zusammenarbeit werde zur Zeit überprüft, weil die Verhältnismässigkeit gefühlt nicht mehr stimme - dies müsse doch erlaubt sein.
Ja, sicher darf das überprüft werden. Aber muss das wirklich an die Medien? Von Kaenzig kommt irgendwie jeder Schrott an die Medien. Der ist einfach zu Mediengeil.
Kaenzig hatte bereits im Dezember verlauten lassen, dass die Zusammenarbeit hinterfragt werde. Nun folgte rund einen Monat später die Info, dass die Zusammenarbeit nicht weitergeführt werden wolle. Nach den Unruhen, relativierte er seine Aussagen, mit dem oben zitierten Satz. Aber ich finde zwischen den Zeilen ist relativ deutlich zum Ausdruck gekommen, dass er die Übung abbrechen will. Dies war wohl bereits im Dezember klar und informierte die Öffentlichkeit schrittweise, was taktisch sicherlich nicht falsch ist. Aber du hast schon recht, es gelangt zu viel in die Zeitung. Aber sonst hätten wir ja nichts zum diskutieren ;)
09.01.2011 - 13:16 Uhr
Das Drama dass hier einige um diese Partnerschule machen, ist schon unglaublich, grenz wohl schon an Hysterie. Das ist eine Schule, die es hunderte in Afrika gibt. Es scheinen wohl einige zu glauben, dass 1 Million Franken (Investition in den letzten 2,5 Jahren) einfach auf den Bäumen wachsen. Unglaublich, wie hier zum Teil lapidar über solche Summen hinweggesehen wird. Erinnert mich an eine bestimmte Partei, die immer viel verteilt und fordert und sozial ausbauen will, und glaubt, dass Geld dafür "sei schon irgendwie vorhanden". Wer von Euch verdient den so viel, dass 1 Million peanuts sind? Das ist ein gewaltiger Betrag. Heute scheinen wohl einige jedes Verhältnis verloren zu haben. Es ist es wohl nur recht, wenn man sich über den Nutzen dieser Investition gedanken macht. Ich hab noch Ziegel für YB gekauft, als sie beinahe pleite waren! Die sollen gefälligst auf ihr Geld acht geben und unseren Nachwuchs fördern! Früher kamen ganz viele Spieler aus der Regionen (noch bis in die 80er). Heute soll das auf wunderbare Weise nicht mehr möglich sein? Auch dies erinnert mich an die heutige Politik. Früher hatte man noch eine Arbeitslosigkeit unter 1%. Heute jubelt man schon, wenn sie unter 4 fällt. Ja, man kann sich die Situation immer schön reden oder schreiben. Aber die Situation ist nicht Gott gegeben.
Und der Ertrag aus dieser Partnerschaft ist miserabel. Doumbia wurde eben gerade nicht von dieser Schule verpflichtet, sondern aus Japan. Den Tipp dafür erhielt YB von Doubai, den man seinerseit VOR der Partnerschaftsvereinbarung verpflichtete. AUS der Schule kamen in diese Jahren nur 2 Spieler. Doubai jun. und Traore. Hätte man die auch für weniger als 1 Mio. kaufen können?
Und der Ertrag aus dieser Partnerschaft ist miserabel. Doumbia wurde eben gerade nicht von dieser Schule verpflichtet, sondern aus Japan. Den Tipp dafür erhielt YB von Doubai, den man seinerseit VOR der Partnerschaftsvereinbarung verpflichtete. AUS der Schule kamen in diese Jahren nur 2 Spieler. Doubai jun. und Traore. Hätte man die auch für weniger als 1 Mio. kaufen können?
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