Mitgliederversammlung 15.11.2025
25.10.2025 - 11:43 Uhr
Gestern ging ja an die Mitglieder die offizielle formale Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung am Samstag, den 15. November, 11 Uhr, raus.
Es steht diesmal zwar keine Präsidentenwahl an, es ist auch kein Abstieg zu diskutieren oder - Stand heute - eine massiv negative Stimmung gegen den Trainer. Dennoch ist diese Mitgliederversammlung potenziell wegweisend für die Zukunft dieses Vereins, denn es stehen gleich fünf Satzungsänderungsanträge zur Diskussion, von denen vor allem der Punkt der hybriden MV überaus wichtig ist.
Im einzelnen:
Zwei Anträge beschäftigen sich mit formalen Änderungen auf Grundlage von Anforderungen des DFB und des LSB. Ich werde nicht so tun als würde ich deren Bedeutung im Detail verstehen, vielleicht kann da jemand helfen.
Ein Antrag beschäftigt sich angesichts der in Q2 26 anstehenden Wahlen zum Aufsichtsrat mit Änderungen an den Wahlbestimmungen. Es geht, soweit ich es sehe, um eine längere Frist des Wahlvorschlags, um die Festlegung von Voraussetzungen für das Antreten zur Wahl, sowie darum, dass Vorsitz und Stellvertreter von der MV und nicht vom Aufsichtsrat selbst bestimmt werden. Dieser Antrag kommt von Mitgliedern der Satzungskommission.
Ein Antrag beschäftigt sich mit dem Fall, dass die hybride MV NICHT angenommen wird, und fordert in diesem Fall das Streaming der Veranstaltung, ohne Rede-, Antrags- und Stimmrechte für virtuelle Teilnehmer.
Nun zum Antrag für die hybride MV: der fordert bekanntermaßen, dass auch eine digitale Teilnahme inkl. der eben genannten Rechte ermöglicht wird. Er detailliert nicht aus, wie das im Detail zu gestalten wäre, das ist dann Aufgabe des Vereins bzw. des Versammlungsleiters und muss rechtzeitig kommuniziert werden. Ansonsten geht es darum, entsprechende Wordings anzupassen. Zur Begründung werden die erlebten Einschränkungen in der Pandemie aufgeführt, die eine Anpassung von §32 im BGB zur Folge hatten, die die hybride Form grundsätzlich ermöglicht. Weiterhin wird auf zwei erfolgreich durchgeführte virtuelle Veranstaltungen des Vereins verwiesen, die Anerkennung der Digitalisierung der Gesellschaft, Teilhabe am Vereinsleben ohne unverhältnismäßigen Aufwand, die Werte des Vereins (Vielfalt, Offenheit, Toleranz, sowie Vereinsprägung und Mitgliederpartizipation als Säulen von 50+1 inkl. einer Aussage vom Bundeskartellamt hierzu (ein Aspekt, der mir völlig unbekannt war).
Das Thema wird ja seit langem kontrovers diskutiert. Ich möchte in diesem Eröffnungsbeitrag keine Meinung dazu abgeben, das kann dann in der Diskussion erfolgen. Aber ich denke jedem ist bewusst, wie wegweisend die Entscheidung über diesen Satzungsantrag wird - und entsprechend wäre es mE wichtig, dass möglichst viele Mitglieder erscheinen, damit ein Stimmungsbild entsteht, das so repräsentativ wie möglich für die Mitgliederstruktur ist. Letztlich ist wohl eine Dreiviertelmehrheit der anwesenden Teilnehmer notwendig, und die sollte für mein Empfinden nicht durch - im Verhältnis zur Gesamtmitgliederanzahl - kleinere organisierte Gruppen verhindert werden können, sofern sie das wollen.
Ein weiterer Punkt, warum die MV nach aktuellem Stand wichtig sein könnte, ist die Möglichkeit, eine Stellungnahme zu den in der Morgenpost getätigten Aussagen zum Innenleben des Vereins, insb. auf der Geschäftsstelle, einzufordern. Ob man den Artikel nun gutheißt oder schwierig findet, er journalistisch gut oder schlecht ist, und man den Aussagen glauben mag oder nicht - der Verein schweigt sich dazu aus und die Anschuldigungen sind durchaus schwerwiegend. Die Aussprache ist eine der wenigen Gelegenheiten, wie man als Mitglied dieses Vereins Aussagen hierzu fordern kann - ob mit ehrlichen Antworten zu rechnen ist, ist aber sicherlich ein anderes Thema. Auch hier wäre eine hohe Anwesenheitsquote meines Erachtens sehr hilfreich, damit kritische Stimmen nicht durch die anwesende organisierte Fanszene, die direkten Bezug zu den kritischen Stellen des Artikels hat, etwaige Wortmeldungen nicht sabotieren können. Und ja, das ist an dieser Stelle eine klare, subjektive Befürchtung, die ich habe.
Aber vielleicht ist das bis zu diesem Zeitpunkt am 15.11. ja auch aufgeklärt worden oder es gab neue Entwicklungen.
Ich hoffe, ich konnte diesen Eröffnungspost so sachlich und objektiv gestalten, wie ich es mir vorgenommen habe - es ist bei beiden Themen wirklich alles andere als einfach, meine Meinung hinten anzustellen.
Es steht diesmal zwar keine Präsidentenwahl an, es ist auch kein Abstieg zu diskutieren oder - Stand heute - eine massiv negative Stimmung gegen den Trainer. Dennoch ist diese Mitgliederversammlung potenziell wegweisend für die Zukunft dieses Vereins, denn es stehen gleich fünf Satzungsänderungsanträge zur Diskussion, von denen vor allem der Punkt der hybriden MV überaus wichtig ist.
Im einzelnen:
Zwei Anträge beschäftigen sich mit formalen Änderungen auf Grundlage von Anforderungen des DFB und des LSB. Ich werde nicht so tun als würde ich deren Bedeutung im Detail verstehen, vielleicht kann da jemand helfen.
Ein Antrag beschäftigt sich angesichts der in Q2 26 anstehenden Wahlen zum Aufsichtsrat mit Änderungen an den Wahlbestimmungen. Es geht, soweit ich es sehe, um eine längere Frist des Wahlvorschlags, um die Festlegung von Voraussetzungen für das Antreten zur Wahl, sowie darum, dass Vorsitz und Stellvertreter von der MV und nicht vom Aufsichtsrat selbst bestimmt werden. Dieser Antrag kommt von Mitgliedern der Satzungskommission.
Ein Antrag beschäftigt sich mit dem Fall, dass die hybride MV NICHT angenommen wird, und fordert in diesem Fall das Streaming der Veranstaltung, ohne Rede-, Antrags- und Stimmrechte für virtuelle Teilnehmer.
Nun zum Antrag für die hybride MV: der fordert bekanntermaßen, dass auch eine digitale Teilnahme inkl. der eben genannten Rechte ermöglicht wird. Er detailliert nicht aus, wie das im Detail zu gestalten wäre, das ist dann Aufgabe des Vereins bzw. des Versammlungsleiters und muss rechtzeitig kommuniziert werden. Ansonsten geht es darum, entsprechende Wordings anzupassen. Zur Begründung werden die erlebten Einschränkungen in der Pandemie aufgeführt, die eine Anpassung von §32 im BGB zur Folge hatten, die die hybride Form grundsätzlich ermöglicht. Weiterhin wird auf zwei erfolgreich durchgeführte virtuelle Veranstaltungen des Vereins verwiesen, die Anerkennung der Digitalisierung der Gesellschaft, Teilhabe am Vereinsleben ohne unverhältnismäßigen Aufwand, die Werte des Vereins (Vielfalt, Offenheit, Toleranz, sowie Vereinsprägung und Mitgliederpartizipation als Säulen von 50+1 inkl. einer Aussage vom Bundeskartellamt hierzu (ein Aspekt, der mir völlig unbekannt war).
Das Thema wird ja seit langem kontrovers diskutiert. Ich möchte in diesem Eröffnungsbeitrag keine Meinung dazu abgeben, das kann dann in der Diskussion erfolgen. Aber ich denke jedem ist bewusst, wie wegweisend die Entscheidung über diesen Satzungsantrag wird - und entsprechend wäre es mE wichtig, dass möglichst viele Mitglieder erscheinen, damit ein Stimmungsbild entsteht, das so repräsentativ wie möglich für die Mitgliederstruktur ist. Letztlich ist wohl eine Dreiviertelmehrheit der anwesenden Teilnehmer notwendig, und die sollte für mein Empfinden nicht durch - im Verhältnis zur Gesamtmitgliederanzahl - kleinere organisierte Gruppen verhindert werden können, sofern sie das wollen.
Ein weiterer Punkt, warum die MV nach aktuellem Stand wichtig sein könnte, ist die Möglichkeit, eine Stellungnahme zu den in der Morgenpost getätigten Aussagen zum Innenleben des Vereins, insb. auf der Geschäftsstelle, einzufordern. Ob man den Artikel nun gutheißt oder schwierig findet, er journalistisch gut oder schlecht ist, und man den Aussagen glauben mag oder nicht - der Verein schweigt sich dazu aus und die Anschuldigungen sind durchaus schwerwiegend. Die Aussprache ist eine der wenigen Gelegenheiten, wie man als Mitglied dieses Vereins Aussagen hierzu fordern kann - ob mit ehrlichen Antworten zu rechnen ist, ist aber sicherlich ein anderes Thema. Auch hier wäre eine hohe Anwesenheitsquote meines Erachtens sehr hilfreich, damit kritische Stimmen nicht durch die anwesende organisierte Fanszene, die direkten Bezug zu den kritischen Stellen des Artikels hat, etwaige Wortmeldungen nicht sabotieren können. Und ja, das ist an dieser Stelle eine klare, subjektive Befürchtung, die ich habe.
Aber vielleicht ist das bis zu diesem Zeitpunkt am 15.11. ja auch aufgeklärt worden oder es gab neue Entwicklungen.
Ich hoffe, ich konnte diesen Eröffnungspost so sachlich und objektiv gestalten, wie ich es mir vorgenommen habe - es ist bei beiden Themen wirklich alles andere als einfach, meine Meinung hinten anzustellen.
03.11.2025 - 21:33 Uhr
Zitat von Spreedampfer92
Ich meinte damit auch nicht, dass man die Ultras in einer persönlichen Diskussion/ offenen Konfrontation stellen sollte. Es verdichten sich ja leider zunehmend die Hinweise, dass das tatsächlich keine gute Idee sein dürfte. Dafür ist Deine Schilderung nur noch ein weiteres Indiz.
Nur wird es ja offenbar eine relevante Abstimmung zu dem TOP hybride Mitgliederversammlung geben, wenn es im Vorfeld so einen Aufriss um das Thema gibt? Also könnte man evtl. schon durch Abstimmen eine Richtungsentscheidung bewirken. Aber warten wir es mal ab.
Zitat von Der-Neue
Ich glaube nicht, dass das so einfach ist und man als „einfaches Mitglied“ sich da durchsetzen könnte!
Ich bin irgendwann nach der Wahl von Bernstein und den Folgen ausgetreten.
Mir wurde mehr als einmal angedroht Schaden zu erleiden wenn ich nicht die Fres.. halte. Somit konnte ich meine freie Meinung nicht mehr unbedenklich äußern. Als dann noch zwei drei andere Gründe hinzukamen…. war nach jahrzehntelanger Mitgliedschaft Schluss!
Nun habe ich weiter meine DK und fahre so oft es geht auswärts mit und unterstütze das Team.
Zitat von Spreedampfer92
Übrigens, da wir gerade beim Thema sind. Es kursiert gerade ein von "die Ostkurve" unterschriebenes Pamphlet gegen den TOP hybride Mitgliederversammlung. Darin werden einseitig nur (vermeintliche) Nachteile aufgelistet und eine angeblich durch das neue Format gescheiterte Abstimmung beim FC Köln als Beleg dafür angeführt (nie davon gehört, es gibt aber mehrere Vereine die das so machen und zumindest mW wurde es nirgendwo rückgängig gemacht).
In Hertha-Gruppen wird teils darüber gestritten, u.a. weil auch manche regelmäßigen Ostkurvengänger nicht damit einverstanden sind und zudem nicht wollten, dass man auch in ihrem Namen für die gesamte Kurve spricht. Die Reaktionen: "Ist doch ok so. Wenn niemand was macht, wäre es auch falsch gewesen." "Dann geh doch zu Kreisel und beschwer Dich persönlich, wenn Du ein Problem damit hast." etc.
Wie nach dem Morgenpost-Artikel schon vermutet werden durfte: Das Thema hybride Versammlung wird noch hochkochen. Und ich bin mir relativ sicher, dass sich die Ultras auch hier wieder durchsetzen werden. Die sind eben deutlich besser beim Mobilisieren und denen ist es vermutlich im Zweifel auch ungleich wichtiger. Allerdings müssen die anderen Fans so eben auch weiter damit leben, wenn die Ultras dann langfristig weiter den Ton angeben.
Übrigens, da wir gerade beim Thema sind. Es kursiert gerade ein von "die Ostkurve" unterschriebenes Pamphlet gegen den TOP hybride Mitgliederversammlung. Darin werden einseitig nur (vermeintliche) Nachteile aufgelistet und eine angeblich durch das neue Format gescheiterte Abstimmung beim FC Köln als Beleg dafür angeführt (nie davon gehört, es gibt aber mehrere Vereine die das so machen und zumindest mW wurde es nirgendwo rückgängig gemacht).
In Hertha-Gruppen wird teils darüber gestritten, u.a. weil auch manche regelmäßigen Ostkurvengänger nicht damit einverstanden sind und zudem nicht wollten, dass man auch in ihrem Namen für die gesamte Kurve spricht. Die Reaktionen: "Ist doch ok so. Wenn niemand was macht, wäre es auch falsch gewesen." "Dann geh doch zu Kreisel und beschwer Dich persönlich, wenn Du ein Problem damit hast." etc.
Wie nach dem Morgenpost-Artikel schon vermutet werden durfte: Das Thema hybride Versammlung wird noch hochkochen. Und ich bin mir relativ sicher, dass sich die Ultras auch hier wieder durchsetzen werden. Die sind eben deutlich besser beim Mobilisieren und denen ist es vermutlich im Zweifel auch ungleich wichtiger. Allerdings müssen die anderen Fans so eben auch weiter damit leben, wenn die Ultras dann langfristig weiter den Ton angeben.
Ich glaube nicht, dass das so einfach ist und man als „einfaches Mitglied“ sich da durchsetzen könnte!
Ich bin irgendwann nach der Wahl von Bernstein und den Folgen ausgetreten.
Mir wurde mehr als einmal angedroht Schaden zu erleiden wenn ich nicht die Fres.. halte. Somit konnte ich meine freie Meinung nicht mehr unbedenklich äußern. Als dann noch zwei drei andere Gründe hinzukamen…. war nach jahrzehntelanger Mitgliedschaft Schluss!
Nun habe ich weiter meine DK und fahre so oft es geht auswärts mit und unterstütze das Team.
Ich meinte damit auch nicht, dass man die Ultras in einer persönlichen Diskussion/ offenen Konfrontation stellen sollte. Es verdichten sich ja leider zunehmend die Hinweise, dass das tatsächlich keine gute Idee sein dürfte. Dafür ist Deine Schilderung nur noch ein weiteres Indiz.
Nur wird es ja offenbar eine relevante Abstimmung zu dem TOP hybride Mitgliederversammlung geben, wenn es im Vorfeld so einen Aufriss um das Thema gibt? Also könnte man evtl. schon durch Abstimmen eine Richtungsentscheidung bewirken. Aber warten wir es mal ab.
Ich verschiebe das mal in den von mir eröffneten und vom Forum bisher ignorierten Thread - da es ganz konkret um die eingebrachte Satzungsänderung zur hybriden MV geht.
Das nimmt dann wohl leider den Gang, den man erwarten konnte. Die Ultras mobilisieren, da sie Angst haben, sie könnten sonst die Macht im Verein verlieren - und um nichts anderes geht es ihnen an der Stelle. Teilhabe für Fans außerhalb Berlins ist denen genauso egal wie andere Gründe, die für eine hybride Durchführung sprechen. Für die Ultras ist einzig und allein wichtig, dass sie sämtliche Wahlen und Abstimmungen im Zweifel kraft ihrer mobilisierten Anwesenheit nach ihrem Willen gestalten können.
04.11.2025 - 09:33 Uhr
Bei Gegenstimmen gegen die hybride MV geht es ausschließlich um den Erhalt der Deutungshoheit / Macht der aktiven Fanszene.
Um nichts anderes.
Wären ~60.000 Mitglieder auf einen Schlag Stimmberechtigt, hätte die aktive Fanszene viel weniger Kontrolle über die Meinungsmacht bzgl. Kandidaten für gewählte Gremien etc.
Diese ganzen fadenscheinigen Begründungen in der aktuellen Mobilmachung sind allesamt Vorwände. Es gibt keinen validen Einwand gegen eine hybride MV inkl. Wahlberechtigung im Jahre 2025.
Die Systeme existieren. Die Systeme sind vor Manipulation sicher, nahezu jede Person hat die passende Hardware um daran teilzunehmen.
Die aktive Fanszene gewichtet hier Mitgliederstimmen gegeneinander. Die von Mitgliedern im Exil sind für sie weniger Wert als die vor Ort. Begründen das mit "Vereinsleben..." ... Hertha BSC ist kein Kegelclub vom Dorf.
Um nichts anderes.
Wären ~60.000 Mitglieder auf einen Schlag Stimmberechtigt, hätte die aktive Fanszene viel weniger Kontrolle über die Meinungsmacht bzgl. Kandidaten für gewählte Gremien etc.
Diese ganzen fadenscheinigen Begründungen in der aktuellen Mobilmachung sind allesamt Vorwände. Es gibt keinen validen Einwand gegen eine hybride MV inkl. Wahlberechtigung im Jahre 2025.
Die Systeme existieren. Die Systeme sind vor Manipulation sicher, nahezu jede Person hat die passende Hardware um daran teilzunehmen.
Die aktive Fanszene gewichtet hier Mitgliederstimmen gegeneinander. Die von Mitgliedern im Exil sind für sie weniger Wert als die vor Ort. Begründen das mit "Vereinsleben..." ... Hertha BSC ist kein Kegelclub vom Dorf.
04.11.2025 - 09:53 Uhr
Es geht lediglich um die Macht der Kurve und die ist nicht mehr zu brechen, da keiner so viele für eine Änderung der Satzung mobilisieren kann.
Das wurde leider verpennt völlig vor 20-30 Jahren beziehungsweise hat sich keiner vorstellen können.
Das wurde leider verpennt völlig vor 20-30 Jahren beziehungsweise hat sich keiner vorstellen können.
04.11.2025 - 10:22 Uhr
Naja gut, mit mehr Macht für die Ultras im Verein ist halt jeder Versuch der Professionalisierung zum Scheitern verurteilt. Irgendwann können sie ihre Macht dann in einem neugegründeten Verein in der 5. Liga ausleben, dann interessiert mich das auch nicht mehr.
Mir fehlt gerade etwas die Fantasie, wie man das aufhalten soll, da sich aktuell ein Bild zusammensetzt, nach welchem das schon deutlich zu spät ist.
Mir fehlt gerade etwas die Fantasie, wie man das aufhalten soll, da sich aktuell ein Bild zusammensetzt, nach welchem das schon deutlich zu spät ist.
04.11.2025 - 12:09 Uhr
Die Wichtigkeit dieser MV sollten allen Mitglieder bekannt sein. Wenn es der Großteil der Mitglieder nicht mal jetzt schafft, EINEN Tag für seinen HERZENSVEREIN zu "opfern" um in Zukunft eine hybride Wahl zu ermöglichen, dann ist das nicht die Schuld der Ultras.
Die damalige Wahl Bernsteins hat gezeigt, dass die Ultras sich zwar gut organisieren können, sie aber eben auch nur ein Stück vom Ganzen sind und ihr Kandidat nur knapp gewonnen hat. Und ich höre auch einige Stimmen die sich für die hybride Wahl ausprechen, um eben nicht jedes Mal zwingend anwesend sein zu müssen.
Kopf in den Sand stecken ist jedenfalls fehl am Platz. Überzeugt stattdessen euer Umfeld und geht zusammen zur MV.
Die damalige Wahl Bernsteins hat gezeigt, dass die Ultras sich zwar gut organisieren können, sie aber eben auch nur ein Stück vom Ganzen sind und ihr Kandidat nur knapp gewonnen hat. Und ich höre auch einige Stimmen die sich für die hybride Wahl ausprechen, um eben nicht jedes Mal zwingend anwesend sein zu müssen.
Kopf in den Sand stecken ist jedenfalls fehl am Platz. Überzeugt stattdessen euer Umfeld und geht zusammen zur MV.
04.11.2025 - 12:22 Uhr
Zitat von Leviantis
Es geht lediglich um die Macht der Kurve und die ist nicht mehr zu brechen, da keiner so viele für eine Änderung der Satzung mobilisieren kann.
Das wurde leider verpennt völlig vor 20-30 Jahren beziehungsweise hat sich keiner vorstellen können.
Es geht lediglich um die Macht der Kurve und die ist nicht mehr zu brechen, da keiner so viele für eine Änderung der Satzung mobilisieren kann.
Das wurde leider verpennt völlig vor 20-30 Jahren beziehungsweise hat sich keiner vorstellen können.
Wieso müssen doch nur die Leute hin die fad wollen . Grundsätzlich werden schon mehr dafür sein als dagegen. Nur muss jeder persönlich was dafür tun
Ich sehe es geteilt . Es gibt Themen da bin ich klar dafür wie Z.b Präsidenten und co Wahl .
Bei Z.b der Stadion Wahl dagegen. Das wäre für mich eine Wahl wo nur Berliner und Brandenburger wählen dürfen. Denn für Leute die ohnehin nichts ins Stadion fahren können wegen Entfernung. Spielt es ja eigentlich keine Rolle wo es steht .
Nein die Stimme der anderen ist nicht unwichtig. Nur die betrifft es weniger .
Sonst muss eine digitale Wahl möglich sein und es spricht nichts dagegen . Die Argumente der Gegner hat auch wenig Halt und der hinter Gedanke ist klar .
04.11.2025 - 20:25 Uhr
Zitat von bschuss
Letztlich ist wohl eine Dreiviertelmehrheit der anwesenden Teilnehmer notwendig, und die sollte für mein Empfinden nicht durch - im Verhältnis zur Gesamtmitgliederanzahl - kleinere organisierte Gruppen verhindert werden können, sofern sie das wollen.
Letztlich ist wohl eine Dreiviertelmehrheit der anwesenden Teilnehmer notwendig, und die sollte für mein Empfinden nicht durch - im Verhältnis zur Gesamtmitgliederanzahl - kleinere organisierte Gruppen verhindert werden können, sofern sie das wollen.
Ist das generell so, dass für Satzungsänderungen eine Dreiviertelmehrheit gebraucht wird? Das ist natürlich ein Brett...
Das klingt alles sehr gruselig, was ihr hier schildert. Auch die Berichte aus den Medien über die Geschäftsstelle etc. Ich ärgere mich gerade ein bisschen, dass ich an dem Tag nicht in Berlin bin, sonst würde ich auch zur MV kommen, um für den Antrag zu stimmen.
Hoffentlich reicht es auch so!
04.11.2025 - 22:13 Uhr
Zitat von Nerazzurro_1908
Ist das generell so, dass für Satzungsänderungen eine Dreiviertelmehrheit gebraucht wird? Das ist natürlich ein Brett...
Zitat von bschuss
Letztlich ist wohl eine Dreiviertelmehrheit der anwesenden Teilnehmer notwendig, und die sollte für mein Empfinden nicht durch - im Verhältnis zur Gesamtmitgliederanzahl - kleinere organisierte Gruppen verhindert werden können, sofern sie das wollen.
Letztlich ist wohl eine Dreiviertelmehrheit der anwesenden Teilnehmer notwendig, und die sollte für mein Empfinden nicht durch - im Verhältnis zur Gesamtmitgliederanzahl - kleinere organisierte Gruppen verhindert werden können, sofern sie das wollen.
Ist das generell so, dass für Satzungsänderungen eine Dreiviertelmehrheit gebraucht wird? Das ist natürlich ein Brett...
Ja, das gilt für alle Satzungsänderungsanträge:
"Für Beschlüsse über eine Satzungsänderung, über die Auflösung des Vereins sowie
über eine Abberufung von Mitgliedern des Präsidiums, des Aufsichtsrates, des
Revisionsausschusses, des Vereinsgerichts und des Ältestenrates ist eine Dreiviertelmehrheit erforderlich."
https://content.herthabsc.com/site/binaries/content/assets/mitglieder/herthabsc_vereinssatzung-26-mai-2425.pdf Paragraph 12, Absatz 8
04.11.2025 - 22:17 Uhr
Zitat von Atzenfratze
Ja, das gilt für alle Satzungsänderungsanträge:
"Für Beschlüsse über eine Satzungsänderung, über die Auflösung des Vereins sowie
über eine Abberufung von Mitgliedern des Präsidiums, des Aufsichtsrates, des
Revisionsausschusses, des Vereinsgerichts und des Ältestenrates ist eine Dreiviertelmehrheit erforderlich."
https://content.herthabsc.com/site/binaries/content/assets/mitglieder/herthabsc_vereinssatzung-26-mai-2425.pdf Paragraph 12, Absatz 8
Zitat von Nerazzurro_1908
Ist das generell so, dass für Satzungsänderungen eine Dreiviertelmehrheit gebraucht wird? Das ist natürlich ein Brett...
Zitat von bschuss
Letztlich ist wohl eine Dreiviertelmehrheit der anwesenden Teilnehmer notwendig, und die sollte für mein Empfinden nicht durch - im Verhältnis zur Gesamtmitgliederanzahl - kleinere organisierte Gruppen verhindert werden können, sofern sie das wollen.
Letztlich ist wohl eine Dreiviertelmehrheit der anwesenden Teilnehmer notwendig, und die sollte für mein Empfinden nicht durch - im Verhältnis zur Gesamtmitgliederanzahl - kleinere organisierte Gruppen verhindert werden können, sofern sie das wollen.
Ist das generell so, dass für Satzungsänderungen eine Dreiviertelmehrheit gebraucht wird? Das ist natürlich ein Brett...
Ja, das gilt für alle Satzungsänderungsanträge:
"Für Beschlüsse über eine Satzungsänderung, über die Auflösung des Vereins sowie
über eine Abberufung von Mitgliedern des Präsidiums, des Aufsichtsrates, des
Revisionsausschusses, des Vereinsgerichts und des Ältestenrates ist eine Dreiviertelmehrheit erforderlich."
https://content.herthabsc.com/site/binaries/content/assets/mitglieder/herthabsc_vereinssatzung-26-mai-2425.pdf Paragraph 12, Absatz 8
Krass, härter als beim Grundgesetz 😅
Danke dir!
04.11.2025 - 23:11 Uhr
Heißt also, wenn die Ultras so 1500 Leute mobilisieren (was ich für eine halbwegs realistische Größenordnung halte und leicht zu rechnen ist), dann müssten 4500 Leute für den Antrag stimmen. Was natürlich die vereinfachende Annahme zugrunde legt, dass alle Ultras dagegen und alle anderen dafür sind.
Ich halte das für quasi ausgeschlossen.
Ich halte das für quasi ausgeschlossen.
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