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Mitarbeiter von Hertha BSC

08.06.2021 - 09:55 Uhr
Mitarbeiter von Hertha BSC |#1221
20.05.2026 - 20:55 Uhr
„Strukturelle Schärfe ins Gesamtprofil bringen“

Gesprächsgipfel im blau-weißen Medienraum: Dort empfingen Dr. Peter Görlich und Benjamin Weber am Mittwochmittag die Medienschaffenden, die unsere Alte Dame auch in dieser Saison begleitet haben. Neben Snacks und Getränken lagen für das ausführliche Gespräch auch eine Vielzahl an Themen auf dem Tisch. Unser Geschäftsführer und unser Sportdirektor sprachen mit den Journalistinnen und Journalisten unter anderem über…
Zitat von von Konstantin Keller, Erik Schmidt


… Schlussfolgerungen und Konsequenzen aus der abgelaufenen Saison:

Dr. Görlich: Ein Auftreten wie ab der 46. Minute in Bielefeld ist in keiner Weise zu akzeptieren. Das haben wir der Mannschaft ruhig, aber in aller Deutlichkeit vor ihrem Urlaub mitgegeben. Es war eine Zusammenfassung dessen, was wir aus unseren Analysen heraus erkannt haben und wogegen wir ansteuern. Die Grundlage ist eine Einteilung unseres Spiels in ein Zwölf-Phasen-Modell. Dabei geht es um Chancenkreierung, Penetration, hoher, mittlerer und tiefer Block, Umschalten, Offensiv- und Defensivstandards oder allgemeines Passspiel. Wir sind jede Phase intensiv durchgegangen und haben sie mit Topteams, die in den vergangenen fünf Jahren dauerhafte Aufstiegsdynamik entwickelt haben, verglichen. Dann haben wir Benchmarks gesetzt und uns gegen diese laufen lassen – auch im Hinblick auf den Beitrag des Trainers, des Sportdirektors, des Staff und von mir.

… Erkenntnisse aus der Saisonanalyse:

Dr. Görlich: Bei Defensiv- und Offensivstandards gab es die größten Abweichungen. In gewissen Spielphasen hatten wir große Kontrolle und gute Ansätze, haben aber keine Dynamik erzeugt – aus verschiedensten Gründen auf den einzelnen Positionen. Defensiv waren wir in der ersten Verteidigung ordentlich, sind beim zweiten oder dritten Ball aber aus der Ordnung gekommen. Bei Begegnungen gegen nominell schwächere Gegner haben wir Defizite offenbart. Aus Gründen, die wir zu kennen glauben. Und genau deshalb geht es nicht um einen Neustart, sondern um eine Nachjustierung, um Priorisierung und Präzisierung. Das ist ein zentrales Thema. All diese Erkenntnisse übertragen wir bis ins Training in der Akademie und haben so noch einmal gemeinsam unsere Prinzipien geschärft. Der gesamte Staff war in diesen Prozess einbezogen, deshalb sprechen wir auch von struktureller Schärfe, schärfen einzelne Rollen. Auch vor der kommenden Saison ist ein kompletter Workshop geplant, wo wir die Dinge vorm Trainingsstart noch einmal präzisieren.

Weber: Als Ergänzung: Verfügbarkeit in Schlüsselpositionen. Wenn wir an Paul Seguin oder Dawid Kownacki denken, waren das auch auffällige Faktoren. Paul stand uns erst ab Oktober zur Verfügung, Dawid ist aufgrund von Verletzungen oder der Rotsperre leider nie konstant ein Faktor geworden. Vieles an der Saison verlief in Wellen: Wir hatten keinen guten Start, sind dann nach einer Systemumstellung in eine gute Phase gekommen. Was uns aber nicht gelungen ist, ist dauerhafte Konstanz. Auch die Spiele vor Weihnachten gegen Fürth und Bielefeld fallen in diese Bereiche, da wir hier Punkte liegen gelassen haben, als wir die Chance hatten, dichter an die Tabellenspitze heranzurücken. Hinzu kommt das Thema Disziplin auf dem Feld, wir haben durch rote Karten und hieraus resultierende Sperren immer wieder auf wichtige Spieler verzichten müssen. All das sind Faktoren, warum wir die ganze Saison hinterhergelaufen sind und in Schlüsselmomenten nicht zugepackt haben. Das ist ein Learning, was wir angehen müssen und werden. Wir müssen diese Rückschläge klar benennen und daraus Antriebe entwickeln. Wir sind der festen Überzeugung, dass wir insbesondere durch die Verfügbarkeit auf Schlüsselpositionen – z.B. in der Viererkette oder im Zentrum – in dieser Saison nicht konstant die nötige Stabilität auf den Platz bekommen haben. Das ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. An diesen Schlüsselpositionen – und Schlüsselspielern können sich nämlich auch junge Spieler orientieren.

… die Entscheidung für personelle Kontinuität:

Dr. Görlich: Wir sind frühzeitig in eine grundlegende Analyse gegangen und haben am 25. Spieltag mit der Saisonanalyse begonnen, mit einer grundlegenden Bewertung der Runde. So konnten wir uns frühzeitig auf diese Kontinuität festlegen – wohlwissend, dass wir zukünftig ein belastbareres Leistungsprofil benötigen werden. Parallel dazu lief die Kaderplanung. Warum glauben wir, dass es zukünftig besser laufen wird? Weil wir strukturelle Schärfe ins Gesamtprofil hineinbringen werden. Das ist unser größter Hebel. Wir waren in dieser Runde nie weit weg von der Benchmark, sind aber eben auch nie darüber gekommen. Auch deshalb haben wir diese Entscheidung frühzeitig getroffen: Wir brauchen intern Planungssicherheit. Uns ist klar, dass es kritische Stimmen von außen gibt. Aber wir haben eine Klarheit geschaffen: An welchen Themen hat es gelegen? Ist unsere Struktur derzeit so, dass wir ambitionierte Ziele erfüllen können? Mit Symbolik erhält man vielleicht mehr Applaus, aber wir sind mit dieser Präzisierung sehr einverstanden. Was für Stefan Leitl als Trainer spricht: Stabilität, Struktur, Entwicklung, klare Abläufe, kollektive Verbesserung in gewissen Phasen – aber noch nicht über die gesamte Spieldauer. Trainer- und Spielerprofile sind jedoch nah zusammen, wenn man auf die Dinge schaut, in denen wir uns verbessern wollen.

… Kritik von und Austausch mit den Fans:

Dr. Görlich: Ich kann den Frust der Fans nachvollziehen, deshalb ist es auch legitim, Kritik zu äußern. Wichtig ist, dass die sich auf die Sache konzentriert – nicht auf einzelne Menschen. Es gibt Beispiele, die mit Kontinuität zum Erfolg gekommen sind. Dieser Verein trägt eine gewisse Frustrationstoleranz schon seit Jahrzehnten in sich. Wir glauben daran, dass wir eine sehr intensiv fußballspielende, gute Mannschaft auf den Platz bekommen werden, bei der die Menschen feststellen: Die haben ihre Hausaufgaben gemacht. Wir flüchten uns nicht in operative Hektik, sondern arbeiten hart die Ziele ab, die wir uns gesetzt haben. Was den Austausch angeht: Wir haben fest etablierte Formate mit den Fans, in denen wir über nichts hinweggehen und uns den Gesprächen stellen. Die werden wir weiterhin pflegen – denn wir wissen, dass wir von unseren Fans und der Öffentlichkeit leben. Wir diskutieren offen, aber nicht wild.

… den kommenden Transfersommer & die Kaderplanung:

Dr. Görlich: Unsere Planung ist finanziell nicht zwingend auf einen Aufstieg ausgelegt, wir sind für die zweite Liga durchfinanziert. Nichtsdestotrotz sind wir ein Konsolidierungsclub, haben einen Transfererlösdruck, dem wir nachkommen wollen und müssen. Kaderkosten und Ergebnis haben wir nicht in einem Verhältnis, mit dem wir zufrieden sind. Wir müssen diese Kosten aber nicht nur reduzieren, sondern wir wollen das auch. Auch das ist Teil der strukturellen Schärfung. Es wird ein intensives Transferfenster, aber das Heft des Handelns liegt in vielen Fällen bei uns – auch wenn klar ist, dass wir Qualität verlieren werden und es Schmerzgrenzen gibt.

Weber: Wir sind ein Ausbildungsverein und haben uns bereits vor dreieinhalb Jahren auf die Fahne geschrieben, junge Spieler miteinzubinden. In den vergangenen drei Spielzeiten haben wir das durch Spieler wie Jessic Ngankam, Ibrahim Maza oder Derry Scherhant untermauert und waren der Verein, der die meisten Eigengewächse auf den Platz gebracht hat. Es gehört dazu und wird unser Weg sein, Spieler auszubilden und sie dann idealerweise lange bei uns zu entwickeln – aber irgendwann kommt der Punkt, an dem sie den nächsten Schritt gehen. Es muss sich aber niemand Sorgen machen, denn wir haben aktuell 29 Spieler inklusive der Torhüter für die kommende Saison unter Vertrag. Wir wollen natürlich auch frisches Blut hinzufügen. Am Ende wird unser Kader kleiner sein, aber hoffentlich eine höhere Verfügbarkeit haben. Das ist unsere klare Maßgabe und Zielrichtung, um Abläufe zu automatisieren. Vor allem haben wir erkannt, dass uns Spieler im Alter von 23 bis 29 Jahren guttun würden. Denn wir haben genügend junge Spieler und brauchen verstärkt Leadership, nachdem wir jetzt aufgrund der auslaufenden Verträge einen Cut bei den älteren Spielern gemacht haben. Dass wir allerdings direkt zum Trainingsauftakt damit fertig sein werden, ist sehr unwahrscheinlich.

Dr. Görlich: Wir sprechen über Prime-Time-Spieler, die nicht nur über ihr Alter, sondern auch über ihre klare Rolle definiert werden. Das ist im Hochleistungssport ein ganz entscheidender Punkt. Das geht bis zum letzten Kaderplatz und zieht sich bis in den Staff. Deshalb suchen wir nicht nur nach Positionen, sondern nach Profilen. Und bei diesen Profilen geht es primär um fußballerische Eigenschaften, aber eben auch um die Rolle in einem Team. Wir haben Erfahrung von Bord gelassen, weil wir ein ganz klares Bild vor Augen haben. Alles geschieht unter Berücksichtigung einer stabilen Achse, die wir aufbauen wollen. Wir glauben, und das zeigt uns auch die Analyse, dass eine solche Achse ein zentraler Punkt ist, um erfolgreich zu sein.

... Anpassungen im Scoutingbereich:

Dr. Görlich: Im Scouting wird und muss sich vieles verändern. Da wollen wir inhaltsbezogener vorgehen und uns mehr mit Profilen als mit Positionen beschäftigen. Es geht nicht darum, dass wir mehr vom Gleichen kriegen, sondern etwas, das der Markt vielleicht noch nicht in der Art und Weise erkannt hat. Außerdem haben wir Basti Huber dazugeholt, der diese Themen im engen Austausch mit Benny Weber verantwortet. Scouting ist ein entscheidender Punkt – gerade für einen Club wie Hertha. Die erste Scoutingadresse ist aber unsere eigene Akademie.

... die Bedeutung der Akademie:

Dr. Görlich: Es ist eine bewusste Entscheidung und keine Symbolik, dass wir vier Kaderplätze für junge Spieler reservieren. Alles, was wir angehen, denken wir mit der Akademie. Die Akademie ist kein Feigenblatt des Berliner Weges, sondern zentraler Bestandteil dieses Vereins. Das müssen und wollen wir schärfen. Deswegen analysieren wir auch die Akademie sehr genau und schauen, an welcher Stelle können wir was tun. Aus diesem Grund investieren wir auch viele Ressourcen in die Trainerausbildung. Jeder Jugendspieler kann sich zeigen – in jedem Training und in jedem Spiel. Wir setzen voraus, dass die Spieler an der einen oder anderen Stelle außergewöhnlich performen. Und dann ist es keine Zwei-Augen-, sondern eine Mehr-Personen-Entscheidung, wer welche Stufen durchläuft. Wir sind diesbezüglich auch froh, dass wir Michael Hartmann als Übergangstrainer binden konnten.

... Veränderungen im medizinischen Bereich:

Dr. Görlich: Wir werden ab dem 1. Juli einen neuen medizinischen Leiter haben und damit auch bewusst einen Impuls von außen setzen, da sind die letzten Formalitäten gerade in Klärung. Wir werden außerdem im gesamten medizinischen Staff noch an der einen oder anderen Stelle nachjustieren. Wir sind Dr. Park zu großem Dank verpflichtet, weil er das über die Maße hinaus mit einem hohen Engagement gemacht hat. Er schlägt in seiner privaten Entwicklung nun aber einen anderen Weg ein.

... Ziele:

Dr. Görlich: Bei allen Gegebenheiten, die wir hier zu berücksichtigen haben, werden wir unsere Ambitionen nie hintenanstellen. Das ist auch ein Kriterium des Berliner Weges. Wir müssen unsere Ziele nur realistisch formulieren. Einen Aufstieg ruft man nicht aus, sondern erarbeitet man sich. Es funktioniert nicht über Anspruch und Größe. Zur Grundlage von Erfolg gehört auch, dass wir uns unsere Infrastruktur anschauen, gewisse Dinge optimieren und dort auf ein anderes Niveau kommen. Wir gehen unseren Weg ganz strukturiert und Schritt für Schritt. Dabei haben wir klare Ideen und Phasen ausformuliert, was wir zu welchem Zeitpunkt benötigen, um auch in der Zukunft wettbewerbsfähig zu sein.
Mitarbeiter von Hertha BSC |#1222
20.05.2026 - 22:10 Uhr
Irgendwie mal interessant aber gleichzeitig auch so theoretisch. Ich würde denken, dass ein Club diese ganzen Schritte die hier in der Theorie angeführt werden so oder s ähnlich selbstverständlich sind für eine professionelle Arbeit und Vorbereitung.
Leider lese ich nichts über Veränderung im Coaching Bereich. Macht man mit Kuchno und den Co. Trainern weiter. Wenn man an Leitl wegen der Energie und der Entwicklung festhält, dann trifft das vermutlich auch auf alle anderen zu. Ich frage mich welche Entwicklung das genau sein soll bzw. ob unsere Ansprüche vielleicht doch tiefer gefallen sind als ich dies die ganze Zeit befürchtet habe.

Auf mich wirkt das alles wie ein großes Versicherungspaket. Wenn wir noch das hinzufügen und davon was und wir uns da absichern dann müsste es eigentlich der optimale Rundumschutz für sie sein. Weil unsere Versicherungsmakler zwar sonst nur für Haftpflichtschäden zuständig sind, sie aber diese mit enormen Fleiß bearbeiten, können wir sie ja nun mit dem Rund um sorglos Paket vertraut machen. Auch wenn das mit den Haftpflichtschäden nicht wirklich eine Erfolgsgeschichte war. Trotzdem trauen wir ihnen das als Team zu und deshalb machen wir auch nochmal extra einen Workshop für all diese wichtigen Dinge die zu beachten sind.

Ganz ehrlich, ja nett das man mal auf etwas ein wenig ausführlicher eingegangen ist, aber weiterhin braucht es eben das passende Personal diese Theorie in die Praxis umzusetzen. Wann hatte man bei uns das Gefühl das richtige Entscheidungen getroffen wurden? Sei es bei den Aufstellungen, den Auswechselungen, der Einstellung und Mentalität alles reinzuhauen. Was befähigt Weber an Spielerverpflichtungen beteiligt zu werden? Sollte Huber gut sein dann braucht es Weber nicht. Er erkennt seine Transfer Flops doch gar nicht und seine Gehalts Hurra Politik. Er erwähnt lediglich Brooks und verweist auf das Pech das er sich verletzt hat. Wir brauchen keine Theoretiker wir brauchen Profis die den heutigen Fußball verstehen und entsprechend vorgehen. Wir brauchen keine Lehrlinge oder Coaches denen man zwar eine Entwicklung zugesteht, aber sie eigentlich gar nicht wahrnehmen kann. Weshalb wohl, weil keine erwähnenswerte Entwicklung stattgefunden hat.

Nun gut meine Skepsis bezüglich Görlich nimmt leider gerade zu, weil ich das Gefühl habe, dass er etwas wesentliches verpasst oder gerne weglassen möchte. Er will unter allen Umständen Hauptverantwortliche halten und ich frage mich wieso? Welchen Grund gibt es für diese ganze Theorie nicht auch starkes und unverbrauchtes Personal zu engagieren? Ich kann es mir nur so erklären, dass er keine wirkliche Idee hat wer auf dem Markt überhaupt gute Arbeit leistet und ein interessantes Profil mitbringen würde.

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Tellerrand bestimmst nur Du allein
Mitarbeiter von Hertha BSC |#1223
20.05.2026 - 22:30 Uhr
Was ich daran gerade in Bezug auf diesen Benchmark und Leitl wirklich nicht nachvollziehen kann ist, dass man offensichtlich zu dem Schluss gekommen ist, dass man mehr durch äußere Umstände nicht an den Benchmark herangekommen ist. Andernfalls müsste man ja von Leitl erwarten, dass er sich in der Trainingspause mal eben grundlegend fortbildet und andere Ansätze mitbringt zum Trainingslager, das ist doch vollkommen illusorisch. Wenn man die Standards so sehr als Schwäche identifiziert hat, dann ist das ja Arbeit des Trainerteams - man hört aber auch rein gar nichts zu sonstigen Veränderungen dort.
Ich finde es auch fatal, dass man sich auf die Analyse nach dem 25. Spieltag beruft - man kann doch nicht ein Viertel der Saison einfach ausblenden; gerade das Viertel, in dem es sich zuspitzt und auch mentale Aspekte noch mehr gefordert werden.
Überhaupt sind das viele Dinge, die ich von Führungskräften in einem solchen Verein einfach voraussetze. Erschreckend, wenn das bei Hertha wirklich noch nie gemacht wurde. Aber erklärt eben auch einiges.
Mitarbeiter von Hertha BSC |#1224
21.05.2026 - 07:21 Uhr
Ich finde es bemerkenswert, dass eine der größten und seit Jahren meist gewünschte Veränderung stattfindet, der medizinische Staff wird ausgetauscht. Und das kommentiert niemand im Geifern über die Leitl und Weber Entscheidung. Die muss man nicht teilen, aber einige Punkte die Görlich angeht, siehe auch Datenanalyse und Scouting, finde ich persönlich wohltuend. Weiche Veränderungen es noch am Team geben wird, wird man sehen. So deutlich wie die Standard schwäche gestern thematisiert wurde, würde ich mich doch sehr wundern wenn Patrick Ebert auf seinem Posten bleiben darf. Glaube da kann man auch noch Änderungen erwarten.
Mitarbeiter von Hertha BSC |#1225
21.05.2026 - 08:14 Uhr
Zitat von Herthanah
Ich finde es bemerkenswert, dass eine der größten und seit Jahren meist gewünschte Veränderung stattfindet, der medizinische Staff wird ausgetauscht. Und das kommentiert niemand im Geifern über die Leitl und Weber Entscheidung. Die muss man nicht teilen, aber einige Punkte die Görlich angeht, siehe auch Datenanalyse und Scouting, finde ich persönlich wohltuend. Weiche Veränderungen es noch am Team geben wird, wird man sehen. So deutlich wie die Standard schwäche gestern thematisiert wurde, würde ich mich doch sehr wundern wenn Patrick Ebert auf seinem Posten bleiben darf. Glaube da kann man auch noch Änderungen erwarten.


Sofern meine Informationen stimmen bleibt die Herkunft des Teamarztes die gleiche zwinker
Mitarbeiter von Hertha BSC |#1226
21.05.2026 - 08:22 Uhr
Zitat von HerthaHylight


Sofern meine Informationen stimmen bleibt die Herkunft des Teamarztes die gleiche zwinker


Görlich sagt gestern selber in der Medienrunde das wir eine neue medizinische Leitung bekommen und bedankt sich bei Mannschaftsarzt Park. Meinst du das Görlich gelogen hat? Oder meinst du damit Schleicher?
Teamärzte haben wir ja zwei, theoretisch sogar drei wenn man den Herzdoc Neye dazu nimmt.
Mitarbeiter von Hertha BSC |#1227
21.05.2026 - 08:34 Uhr
Zitat von Herthanah
Ich finde es bemerkenswert, dass eine der größten und seit Jahren meist gewünschte Veränderung stattfindet, der medizinische Staff wird ausgetauscht. Und das kommentiert niemand im Geifern über die Leitl und Weber Entscheidung. Die muss man nicht teilen, aber einige Punkte die Görlich angeht, siehe auch Datenanalyse und Scouting, finde ich persönlich wohltuend. Weiche Veränderungen es noch am Team geben wird, wird man sehen. So deutlich wie die Standard schwäche gestern thematisiert wurde, würde ich mich doch sehr wundern wenn Patrick Ebert auf seinem Posten bleiben darf. Glaube da kann man auch noch Änderungen erwarten.


Erstens waren die Hinweise dazu noch recht vage, man kann also gar nicht viel kommentieren dazu. Zweitens hat Görlich es so formuliert, als hätte Park freiwillig abgedankt, weil er sich neu orientieren möchte, wieso sollte man dafür nun Görlich feiern?
Mitarbeiter von Hertha BSC |#1228
21.05.2026 - 09:34 Uhr
Zitat von HerthaHylight
Zitat von Herthanah

Ich finde es bemerkenswert, dass eine der größten und seit Jahren meist gewünschte Veränderung stattfindet, der medizinische Staff wird ausgetauscht. Und das kommentiert niemand im Geifern über die Leitl und Weber Entscheidung. Die muss man nicht teilen, aber einige Punkte die Görlich angeht, siehe auch Datenanalyse und Scouting, finde ich persönlich wohltuend. Weiche Veränderungen es noch am Team geben wird, wird man sehen. So deutlich wie die Standard schwäche gestern thematisiert wurde, würde ich mich doch sehr wundern wenn Patrick Ebert auf seinem Posten bleiben darf. Glaube da kann man auch noch Änderungen erwarten.


Sofern meine Informationen stimmen bleibt die Herkunft des Teamarztes die gleiche zwinker



Sofern meine Stimmen kann das eigentlich nicht stimmen. Schauen wa mal. Wobei Teamarzt ja nicht medizinischer Leiter sein muss. Vlt haben wir ja auch beide Recht. 😅
Mitarbeiter von Hertha BSC |#1229
21.05.2026 - 10:17 Uhr
Es ist schon erstaunlich, dass man eine Analyse nach dem 25. Spieltag tätigt, die zum finalen Ergebnis hat, dass Trainer und Sportdirektor bleiben sollen und dies nicht nach der Saison beurteilt und entschieden wird. Das ist so, als würde man bei einem 100m-Läufer bereits nach 75 gelaufenen Metern Leistung und Training beurteilen.

Allerdings wäre ich auch nach dem 25. Spieltag schon zu einem anderen Ergebnis gekommen. Da man in der Geschäftsführung allerdings scheinbar der Meinung ist, dass das nur an "Verfügbarkeit", "Standards" und fehlender "Schärfe im Gesamtprofil" liegt, ist es natürlich folgerichtig, mit Leitl und Weber weiter zu machen
Dieser Beitrag wurde zuletzt von GrafMarcZahl am 21.05.2026 um 10:28 Uhr bearbeitet
Mitarbeiter von Hertha BSC |#1230
21.05.2026 - 10:37 Uhr
Zitat von GrafMarcZahl
Es ist schon erstaunlich, dass man eine Analyse nach dem 25. Spieltag tätigt, die zum finalen Ergebnis hat, dass Trainer und Sportdirektor bleiben sollen und dies nicht nach der Saison beurteilt und entschieden wird. Das ist so, als würde man bei einem 100m-Läufer bereits nach 75 gelaufenen Metern Leistung und Training beurteilen.

Allerdings wäre ich auch nach dem 25. Spieltag schon zu einem anderen Ergebnis gekommen. Da man in der Geschäftsführung allerdings scheinbar der Meinung ist, dass das nur an "Verfügbarkeit", "Standards" und fehlender "Schärfe im Gesamtprofil" liegt, ist es natürlich folgerichtig, mit Leitl und Weber weiter zu machen

Korrekt, dass lässt mich auch nicht mehr los!
Das wirkt alles so theoretisch und zahlenbasiert und auf Sympathie begründet.
Zahlen kann ich mir immer drehen und einsetzen, wie es am besten für meine Einschätzung passt.
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