Lukas Podolski [10]
14.03.2012 - 16:16 Uhr
20.05.2024 - 19:47 Uhr
Im Kicker wird Poldi mit einer Kritik an der Anzahl an Entscheidungs(mit)trägern z.B. im Mitgliederrat zitiert.
Das ist jetzt keine exklusive oder unverständliche Kritik, sondern trifft aus meiner Sicht schon ins Schwarze. Die Kritik ist ja auch keine Neuerung, sie wurde bekanntlich schon von einigen ehemaligen Entscheidungsträgern als Hemmnis öffentlich angeprangert. Bislang hat es noch kein Präsidium der Neuzeit geschafft, eine Ära (>10 Jahre) beim FC zu begründen.
Ein FC-Präsidium benötigt aus meiner Sicht nicht zwingend eine gesonderte Sportexpertise. Hatten wir ja auch alles schon-genauso erfolglos. Allerdings ist der FC ein mittelständisches Unternehmen und kein "Weltkonzern". Mittelständische Unternehmen verfügen in der Regel über schlankere und flachere Entscheidungsebenen als große Unternehmen. Sie können deshalb in der Regel schneller auf die Wünsche bzw. Gegebenheiten des Marktes reagieren.
Dabei sind die Verantwortlichkeiten klar personifiziert. Wichtig dabei, die Beinfreiheit der Verantwortlichen.
Die aktuelle Struktur wurde von den Eigentümern des Vereins beschlossen und war so gewollt. Es hat Argumente gegeben und doch scheint diesen Struktur nicht geeignet, den FC dauerhaft in der Bundesliga zu etablieren. Der Weg des aktuellen Präsidiums passt zu der Struktur und wird von Geschäftsführern umgesetzt, die diesen Weg mitgehen wollen und nach meinem Empfinden auch dazu in der Lage sind.
Wenn man für den FC einen anderen Weg einschlagen will, muss man sicherlich auch an die Strukturen ran. Für einen anderen Weg spricht, dass mit dem bisherigen Weg ein sportlich erfolgreicher FC anders definiert werden muss, als viele Anhänger Erfolg definieren, bzw. definieren wollen.
In der ersten Hälfte meines bisherigen Lebens war der FC fast immer international vertreten bzw. das Ziel vor fast jeder Saison war mindestens der Einzug in den UEFA-Cup. Der FC hat damals schon regelmäßig seine Fans enttäuscht und Chancen weggeworfen oder liegengelassen-auf einem anderen Niveau.
Wenn man den FC liebt, wünscht man sich mehr als nur einen wirtschaftlich stabilen Verein, der die Chance hat, die Klasse zu halten. Nachdem wir nun zum 7. Mal in 26 Jahren absteigen, sind wir alle ein Stückweit rat- und hilflos, wie es dem 1. FC Köln gelingen soll.
Das Poldi auch kein Allheilmittel in petto hat, muss man ihm nicht vorwerfen. Prestin hat es ganz sicher auch nicht nötig, seine Persönlichkeit mit unserem FC aufzupolieren. Ich nehme beiden ihre Verbundenheit mit unserem Herzensclub ab. Gleiches würd ich auch allen bisherigen Präsidien bescheinigen.
Am Ende müssen die Mitglieder entscheiden, welcher Weg gegangen werden soll. Egal welche Wahl getroffen wird, es wird nicht ohne unschöne Konsequenzen abgehen.
Mit sportlichen Grüßen
Das ist jetzt keine exklusive oder unverständliche Kritik, sondern trifft aus meiner Sicht schon ins Schwarze. Die Kritik ist ja auch keine Neuerung, sie wurde bekanntlich schon von einigen ehemaligen Entscheidungsträgern als Hemmnis öffentlich angeprangert. Bislang hat es noch kein Präsidium der Neuzeit geschafft, eine Ära (>10 Jahre) beim FC zu begründen.
Ein FC-Präsidium benötigt aus meiner Sicht nicht zwingend eine gesonderte Sportexpertise. Hatten wir ja auch alles schon-genauso erfolglos. Allerdings ist der FC ein mittelständisches Unternehmen und kein "Weltkonzern". Mittelständische Unternehmen verfügen in der Regel über schlankere und flachere Entscheidungsebenen als große Unternehmen. Sie können deshalb in der Regel schneller auf die Wünsche bzw. Gegebenheiten des Marktes reagieren.
Dabei sind die Verantwortlichkeiten klar personifiziert. Wichtig dabei, die Beinfreiheit der Verantwortlichen.
Die aktuelle Struktur wurde von den Eigentümern des Vereins beschlossen und war so gewollt. Es hat Argumente gegeben und doch scheint diesen Struktur nicht geeignet, den FC dauerhaft in der Bundesliga zu etablieren. Der Weg des aktuellen Präsidiums passt zu der Struktur und wird von Geschäftsführern umgesetzt, die diesen Weg mitgehen wollen und nach meinem Empfinden auch dazu in der Lage sind.
Wenn man für den FC einen anderen Weg einschlagen will, muss man sicherlich auch an die Strukturen ran. Für einen anderen Weg spricht, dass mit dem bisherigen Weg ein sportlich erfolgreicher FC anders definiert werden muss, als viele Anhänger Erfolg definieren, bzw. definieren wollen.
In der ersten Hälfte meines bisherigen Lebens war der FC fast immer international vertreten bzw. das Ziel vor fast jeder Saison war mindestens der Einzug in den UEFA-Cup. Der FC hat damals schon regelmäßig seine Fans enttäuscht und Chancen weggeworfen oder liegengelassen-auf einem anderen Niveau.
Wenn man den FC liebt, wünscht man sich mehr als nur einen wirtschaftlich stabilen Verein, der die Chance hat, die Klasse zu halten. Nachdem wir nun zum 7. Mal in 26 Jahren absteigen, sind wir alle ein Stückweit rat- und hilflos, wie es dem 1. FC Köln gelingen soll.
Das Poldi auch kein Allheilmittel in petto hat, muss man ihm nicht vorwerfen. Prestin hat es ganz sicher auch nicht nötig, seine Persönlichkeit mit unserem FC aufzupolieren. Ich nehme beiden ihre Verbundenheit mit unserem Herzensclub ab. Gleiches würd ich auch allen bisherigen Präsidien bescheinigen.
Am Ende müssen die Mitglieder entscheiden, welcher Weg gegangen werden soll. Egal welche Wahl getroffen wird, es wird nicht ohne unschöne Konsequenzen abgehen.
Mit sportlichen Grüßen
20.05.2024 - 20:20 Uhr
Er mag mit manchen Aussagen nicht Unrecht haben, aber vieles davon ist halt auch echt keine krasse News. Ich frag mich vielmehr warum er nicht einfach mal den Mund hält wenn es grade sche*sse läuft. Wenn er den Verein so liebt soll er nicht noch drauftreten wenn wir am Boden liegen. Aber am Ende geht's ihm ja eh nur drum, sich ins Gespräch zu bringen
20.05.2024 - 20:37 Uhr
Zitat von Goatstar71
Ein FC-Präsidium benötigt aus meiner Sicht nicht zwingend eine gesonderte Sportexpertise. Hatten wir ja auch alles schon-genauso erfolglos.
Ein FC-Präsidium benötigt aus meiner Sicht nicht zwingend eine gesonderte Sportexpertise. Hatten wir ja auch alles schon-genauso erfolglos.
Korrekt, aber die gleiche anekdotische Evidenz gilt auch für den Mitgliederrat. In der Ära MR ging es 2-mal nach Europa, in den Jahrzehnten davor 4-mal (oder 5-mal?) in Liga 2. Keinerlei Mitbestimmung durch die Mitglieder scheint also auch keine Lösung zu sein.
Prinzipiell sollten sich die Kritiker des MR erstmal einig werden, was denn nun wirklich die konkreten Verfehlungen sein sollen. Denn ähnlich wie Schrödingers Ausländer, der gleichzeitig Hartz IV bezieht und den Deutschen die Arbeitsplätze wegnimmt, lese ich von den Gegnern des MR sowohl, daß sie sich zu sehr einmischen, als auch den Vorstand/Keller zu passiv gewähren lassen.
Was ich mir vom MR wünsche:
Tatsächlich als Bindeglied zwischen Mitgliedern und Vorstand/GF fungieren, Informationen bereit- und Transparenz herstellen, und mir damit als Mitglied überhaupt erst die Möglichkeit geben, die Arbeit der Führungspersonen zu beurteilen. Wenn ich als einzige Information den Tabellenstand habe, dann kann ich die Arbeit auch nur anhand des Tabellenstandes beurteilen.
Zudem würde ich mir Präsenz bei Themen wünschen (verbunden mit dem Selbstbewußtsein einen Verein mit 130.000 Mitgliedern zu vertreten), die uns Mitglieder betreffen. Seit Jahren wird sich beispielsweise beschwert, daß das RES in Bezug auf Barrierefreiheit stark zu wünschen übrig lässt. Der MR muss nicht warten, bis sich ein Sauren oder Türoff mal bequemt, das halbherzig anzusprechen. Das kann der MR auch eigenständig offensiv in die Medien tragen und damit Druck auf die Stadt ausüben.
21.05.2024 - 12:31 Uhr
Aus nostalgischen Gründen wäre es schön, Podolski im Verein einzubinden. Aus Netzwerk- und Marketing-Gründen ebenfalls. Und dann lese ich mir das Interview im KStA durch und denke mir „genau deshalb lässt man die Finger von Prinz Poldi“. Er wollte in der Vergangenheit mehr eingebunden werden. Wie denn? Er ist doch immer noch ein aktiver Profi. Soll er Profi-Fußball spielen und gleichzeitig für einen anderen Verein aktiv sein? Oder ist er sauer, weil man ihm nach seinem wiederholten Abgang 2012 keine dritte Chance gegeben hat, als es mal wieder bei einem Top-Klub nicht lief. Podolski, so lieb ich ihn als kölschen Jung hab, ist nur an einer Sache interessiert: sich selbst.
Er würde aus den o.g. Gründen in Zukunft sehr hilfreich sein, aber wenn da jetzt schon wieder planlos geschossen wird („keine sportliche Kompetenz“), das zeigt nur, dass ärger vorprogrammiert ist. Wie kann man ihn also einbinden, ohne dass er ständig Unruhe durch unbedachte (oder bewusst gewählte) Äußerungen reinbringt.
Sowas gibts halt bei kleineren Vereinen nicht. Sowas gibt es nur auf Schalke oder beim HSV. Da mischen einfach zu viele Alt-Stars mit und reden rein. Mit dem bekannten Ergebnis. Es ist ja schließlich kein Zufall, dass große Traditionsvereine reihenweise im Chaos versinken (der nächste wird übrigens unser ungeliebter Nachbarverein aus Ostholland sein). Und aufgrund sportlicher Erfolge in der Vergangenheit, wird den Poldis, Olaf Thons, Magaths und Klaus Fischers dieser Welt Glauben oder zumindest Gehör geschenkt.
Ich denke, dass man der Vereinsführung beim FC diverse Fehler vorwerfen kann. Aber das Allheilmittel war es weder in der Vergangenheit und wird es in Zukunft auch nicht sein, einen Ex-Torjäger als GF oder in den Vorstand einzusetzen. Das kann helfen (siehe Tünn) und wäre bestimmt nicht schlecht. Insbesondere aus Gründen der Vereinigung der Fans und des Netzwerks. Aber die Verantwortlichen sind nicht deshalb gescheitert, weil der kluge Rat von Podolski oder Helmes gefehlt hat.
Es macht mich zudem fuchsteufelswild, wenn sich im DoPa oder sonst wo genau die Leute zu Wort melden, die jahrelang finanziell deftig abgesahnt haben. Da sitzt da ein Daum oder Podolski mit ihrem unverschämten Jahressalär und fragen sich, warum der FC immer wieder finanziell pleite war. „Ein Abstieg wäre noch teurer“. Ja dann holen wir einfach auf Pump (Zinsen jibbet in der Welt von Daum oder Basler nicht) den nächsten abgetakelten Süper Lig Torjäger. Dieser Ex-Profi-Kosmos ist einfach nur abstoßend, aber man muss ihn leider ertragen.
Er würde aus den o.g. Gründen in Zukunft sehr hilfreich sein, aber wenn da jetzt schon wieder planlos geschossen wird („keine sportliche Kompetenz“), das zeigt nur, dass ärger vorprogrammiert ist. Wie kann man ihn also einbinden, ohne dass er ständig Unruhe durch unbedachte (oder bewusst gewählte) Äußerungen reinbringt.
Sowas gibts halt bei kleineren Vereinen nicht. Sowas gibt es nur auf Schalke oder beim HSV. Da mischen einfach zu viele Alt-Stars mit und reden rein. Mit dem bekannten Ergebnis. Es ist ja schließlich kein Zufall, dass große Traditionsvereine reihenweise im Chaos versinken (der nächste wird übrigens unser ungeliebter Nachbarverein aus Ostholland sein). Und aufgrund sportlicher Erfolge in der Vergangenheit, wird den Poldis, Olaf Thons, Magaths und Klaus Fischers dieser Welt Glauben oder zumindest Gehör geschenkt.
Ich denke, dass man der Vereinsführung beim FC diverse Fehler vorwerfen kann. Aber das Allheilmittel war es weder in der Vergangenheit und wird es in Zukunft auch nicht sein, einen Ex-Torjäger als GF oder in den Vorstand einzusetzen. Das kann helfen (siehe Tünn) und wäre bestimmt nicht schlecht. Insbesondere aus Gründen der Vereinigung der Fans und des Netzwerks. Aber die Verantwortlichen sind nicht deshalb gescheitert, weil der kluge Rat von Podolski oder Helmes gefehlt hat.
Es macht mich zudem fuchsteufelswild, wenn sich im DoPa oder sonst wo genau die Leute zu Wort melden, die jahrelang finanziell deftig abgesahnt haben. Da sitzt da ein Daum oder Podolski mit ihrem unverschämten Jahressalär und fragen sich, warum der FC immer wieder finanziell pleite war. „Ein Abstieg wäre noch teurer“. Ja dann holen wir einfach auf Pump (Zinsen jibbet in der Welt von Daum oder Basler nicht) den nächsten abgetakelten Süper Lig Torjäger. Dieser Ex-Profi-Kosmos ist einfach nur abstoßend, aber man muss ihn leider ertragen.
21.05.2024 - 13:12 Uhr
@Muellery
Podolski ist im Grunde genommen sowas wie der kölsche Uli Hoeneß. Hat im Verein eigentlich nichts zu sagen, möchte dies aber (insgeheim), schadet dem Verein aber eigentlich nur mit seinen unnötigen Kommentaren.
Podolski ist im Grunde genommen sowas wie der kölsche Uli Hoeneß. Hat im Verein eigentlich nichts zu sagen, möchte dies aber (insgeheim), schadet dem Verein aber eigentlich nur mit seinen unnötigen Kommentaren.
21.05.2024 - 14:05 Uhr
Zitat von Taktikbock
@Muellery
Podolski ist im Grunde genommen sowas wie der kölsche Uli Hoeneß. Hat im Verein eigentlich nichts zu sagen, möchte dies aber (insgeheim), schadet dem Verein aber eigentlich nur mit seinen unnötigen Kommentaren.
@Muellery
Podolski ist im Grunde genommen sowas wie der kölsche Uli Hoeneß. Hat im Verein eigentlich nichts zu sagen, möchte dies aber (insgeheim), schadet dem Verein aber eigentlich nur mit seinen unnötigen Kommentaren.
Guter Vergleich
Naja der hat den Verein aber vorher wenigstens noch an die Weltspitze geführt. Und ich hoffe, dass die Straßenkicker- und Döner-Gewinne ordnungsgemäß versteuert werden.
05.08.2024 - 11:00 Uhr
Quelle: fc.de
Im Rahmenprogramm werden kölsche und nationale Top-Acts für musikalische Unterhaltung sorgen. In der Partie, die um 20.45 Uhr angepfiffen wird, werden zahlreiche Weltmeister aus dem Jahr 2014 inklusive der Trainer Jogi Löw und Hansi Flick, ehemalige Mannschaftskollegen aus Poldis Zeit beim 1. FC Köln, Spieler aus dem aktuellen FC-Kader sowie Teamkollegen aus der Mannschaft seines polnischen Heimatvereins Gornik Zabrze gegeneinander antreten.
Für das Abschiedsspiel kann man den alten Thread ja mal wieder hochziehen. Am 10.10 lädt Poldi zum Abschiedsspiel….mit Jogi, Hansi & Co.
Mir fehlt bei solchen Kirmesspielen irgendwie der Wettbewerb und ich werde mir das sparen. Bin aber sehr gespannt wie der VVK läuft und ob man die Situation um Tickets nicht etwas überschätzt. Oder wieso macht man bei nem Abschiedsspiel einen Mitgliedervorverkauf?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ricci_cabanas am 05.08.2024 um 11:02 Uhr bearbeitet
05.08.2024 - 11:27 Uhr
Bin überhaupt kein Fan von der Geschichte - ein Abschiedsspiel für einen Ex-Spieler und das explizit noch während der Karriere? Klingt irgendwie danach, als hätte man händeringend eine Möglichkeit gesucht, das Band des LP mit dem FC nochmal zu betonen und die gegenseitige Liebe zu bekräftigen. Für mich macht der FC sich damit kleiner als nötig. Er spielt seit 12 Jahren nicht mehr für uns und hat uns damals verlassen, als es finanziell und sportlich einfach tiefer war als jemals in der Geschichte unseres Clubs. Da frag ich mich, wo die Ehrungen und Abschiedsspiele für die wahren Legenden aus den letzten 20 Jahren sind, die geblieben sind, wenn es richtig dunkel war in Müngersdorf und Sülz.
Wo ist die 14 unter unserem Stadiondach, wo sind die Abschiedsspiele für Jonas, für Matthias Scherz, für Kevin McKenna und Co.? Die haben ihre Karriere wenigstens schon beendet und haben sich auch nach der Karriere den A*sch für diesen Verein aufgerissen. Jonas hat Barcelona für uns sausen lassen und seine N11-Karriere damals explizit für den FC beendet - wo ist die Statue für diese Legende? Ich versteh einfach diesen Kult um einen Ex-Spieler nicht, mit dem wir über Europa immer nur geredet haben und stattdessen alle zwei Jahre abgestiegen sind .. und geblieben, um aufzuräumen ist er nie. Das ist kein Vorwurf gegen ihn - gibt genug Spieler, die nach Abstiegen gehen. Das ist normal im Fußball, aber dann sind solche Spieler eben keine Clubikonen.
PS: Ich wurde an anderer Stelle schon als verbittert bezeichnet. Nennt mich von mir aus so, aber es hat eben seinen Grund: Wir hatten so unfassbar geile Charaktere über die Jahre, die nicht annähernd so vom Verein umworben und gefeiert werden. Wir haben 2017 europäisch gespielt mit einer geilen Mannschaft - und ich halte es einfach für extrem unfair, ausgerechnet einen Spieler so als Heiligen zu verehren, der mit den Erfolgen der Neuzeit nix zu tun hatte (abgesehen von seinen regelmäßigen Einwürfen von der Seitenlinie im Express..).
Wo ist die 14 unter unserem Stadiondach, wo sind die Abschiedsspiele für Jonas, für Matthias Scherz, für Kevin McKenna und Co.? Die haben ihre Karriere wenigstens schon beendet und haben sich auch nach der Karriere den A*sch für diesen Verein aufgerissen. Jonas hat Barcelona für uns sausen lassen und seine N11-Karriere damals explizit für den FC beendet - wo ist die Statue für diese Legende? Ich versteh einfach diesen Kult um einen Ex-Spieler nicht, mit dem wir über Europa immer nur geredet haben und stattdessen alle zwei Jahre abgestiegen sind .. und geblieben, um aufzuräumen ist er nie. Das ist kein Vorwurf gegen ihn - gibt genug Spieler, die nach Abstiegen gehen. Das ist normal im Fußball, aber dann sind solche Spieler eben keine Clubikonen.
PS: Ich wurde an anderer Stelle schon als verbittert bezeichnet. Nennt mich von mir aus so, aber es hat eben seinen Grund: Wir hatten so unfassbar geile Charaktere über die Jahre, die nicht annähernd so vom Verein umworben und gefeiert werden. Wir haben 2017 europäisch gespielt mit einer geilen Mannschaft - und ich halte es einfach für extrem unfair, ausgerechnet einen Spieler so als Heiligen zu verehren, der mit den Erfolgen der Neuzeit nix zu tun hatte (abgesehen von seinen regelmäßigen Einwürfen von der Seitenlinie im Express..).
05.08.2024 - 11:30 Uhr
Zitat von ricci_cabanas
Am 10.10 lädt Poldi zum Abschiedsspiel….mit Jogi, Hansi & Co.
Mir fehlt bei solchen Kirmesspielen irgendwie der Wettbewerb und ich werde mir das sparen. Bin aber sehr gespannt wie der VVK läuft und ob man die Situation um Tickets nicht etwas überschätzt. Oder wieso macht man bei nem Abschiedsspiel einen Mitgliedervorverkauf?
Quelle: fc.de
Im Rahmenprogramm werden kölsche und nationale Top-Acts für musikalische Unterhaltung sorgen. In der Partie, die um 20.45 Uhr angepfiffen wird, werden zahlreiche Weltmeister aus dem Jahr 2014 inklusive der Trainer Jogi Löw und Hansi Flick, ehemalige Mannschaftskollegen aus Poldis Zeit beim 1. FC Köln, Spieler aus dem aktuellen FC-Kader sowie Teamkollegen aus der Mannschaft seines polnischen Heimatvereins Gornik Zabrze gegeneinander antreten.
Für das Abschiedsspiel kann man den alten Thread ja mal wieder hochziehen. Am 10.10 lädt Poldi zum Abschiedsspiel….mit Jogi, Hansi & Co.
Mir fehlt bei solchen Kirmesspielen irgendwie der Wettbewerb und ich werde mir das sparen. Bin aber sehr gespannt wie der VVK läuft und ob man die Situation um Tickets nicht etwas überschätzt. Oder wieso macht man bei nem Abschiedsspiel einen Mitgliedervorverkauf?
Puh ich denke, mit nem netten Rahmenprogramm wird das Ding sehr flott ausverkauft sein.
Sitzplatz zwischen 20-45€
Kann man schon machen.
Und der FC wird sich das Spiel auch nicht entgehen lassen um sich nett zu präsentieren, ggf. den Eintritt zu kassieren oder zumindest am Catering paar Euro zu machen
05.08.2024 - 11:48 Uhr
Mich berührt das Ganze auch nicht und ich werde mir da auch keine Karte holen für das Spiel.
Die einzige Frage, die mich wirklich interessiert ist: Wird nach dem Karriereende endlich wieder die Nummer 10 an einen aktuellen Spieler vergeben?
Die einzige Frage, die mich wirklich interessiert ist: Wird nach dem Karriereende endlich wieder die Nummer 10 an einen aktuellen Spieler vergeben?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DerTrappe am 05.08.2024 um 11:50 Uhr bearbeitet
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.

