DFB und DFB-Teams

Kommende Nationalspieler

27.08.2007 - 19:23 Uhr
Kommende Nationalspieler |#2821
17.03.2016 - 00:23 Uhr
Zitat von Daton

Zitat von EuerExzellenz



Zitat von BVB 09




Zitat von Riedle9





Kimmich
Weiser
Plattenhardt

These three deserve their chances

Von den drei Spielern hätte in meinen Augen nur Weiser eine reale Chance.

Plattenhardt sehe ich nicht stärker als Hector, auch wenn der grade im Mittelfeld spielt. Da hätte es ja eher noch Schmelzer verdient.

Und Kimmich? Als IV, oder was? Der macht seine Sache da im Moment zwar gut, aber langfristig ist er ein Mann fürs Mittelfeld. Soll er da etwa anstelle eines Kroos oder Gündogan spielen?
Der sollte in der U21 an seinen Führungsqualitäten arbeiten.


Ich denke Kimmich kann die Linksverteidiger Position sehr gut ausfüllen. Er hat gezeigt das er vielseitig einsetzbar ist. Also warum nicht den Versuch wagen? Ich denke Kimmich als LV und Weiser als RV kann sehr gut funktionieren und vielleicht sogar unsere Aussenverteidiger Baustelle vergessen machen. Wie ich bereits im anderen Thread schrieb, haben Lahm und Alaba ebenfalls als 6er "angefangen"und gehören nun beide zur Elite der Welt auf ihren Positionen.


Kimmich als LV? Wie kommst du zu dieser Idee? Er hat mal in der U21 als RV gespielt aber nicht gerade sehr überzeugend! Ich glaube er ist eher ein Mann für die zentrale und dann (obwohl er es momentan gut macht als IV) im Mittelfeld. Lahm war schon von Anfang an AV nur zog man ihn eben von RV als Links und dann später wieder zurück... Alaba profitiert sicherlich auch davon das er links Fuß ist, für Kimmich wäre das als rechts Fuß sicherlich nicht so einfach da klar zu kommen...


Weil Kimmich egal auf welcher Position er eingesetzt wurde gute bis sehr gute Spiele mit wenigen Fehlern gemacht hat. Er schafft es selbst als Innenverteidiger auf höchstem Niveau abzuliefern. Er ist variabel einsetzbar hat das Talent und die Vorraussetzungen um Aussenverteidiger zu spielen. Ob links oder rechts ist egal das hin und her Geschiebe hat ein Lahm auch hinter sich. Ich denke und hoffe das Löw die Sache ähnlich sieht. Weiser und Kimmich sind meine Favoriten für die AV Positionen in der Zukunft. Lahm und Alaba haben beide im zentralen Mittelfeld gespielt bevor sie zu Aussenverteidigern gemacht wurden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von EuerExzellenz am 17.03.2016 um 00:25 Uhr bearbeitet
Kommende Nationalspieler |#2822
31.07.2016 - 15:05 Uhr
Ich würde mich freuen, wenn gegen Finnland ein paar Debütanten mitwirken dürfen. Die Spieler wie Müller, Kroos oder Hummels werden für einen solchen Test denke ich mal auch nicht berücksichtigt und durch Olympia fällt die ein oder andere Alternative auch aus.
Meine Kandidaten wären Dahoud, Weiser und Younes. Dahoud ist ein außergewöhnlicher Spieler, auch wenn er bestimmt noch Defizite hat. Er bringt so viel Spielfreude, Eleganz und Leidenschaft auf den Rasen, dass macht einem einfach Spaß ihm beim Fußball spielen zu sehen. Für mich hat er etwas von Zidane oder Iniesta, aber solche Vergleiche sind erstmal egal. Auf jeden Fall ein Spielertyp, den man nur sehr selten in Deutschland sieht.
Weiser ist für mich erstmal die einzige klassische Alternative als RV, einer dem man zutraut einmal ein sehr hohes Niveau zu erreichen. Seine Technik ist überragend und eigentlich sehe ich ihn als Offensivspieler noch stärker aber als RV macht er es bei Hertha ja ganz gut und auf der Position herrscht akuter Mangel. Von daher gerne mal Weiser testen!
Younes ist ein klassicher 1gg1 Spieler und von denen haben wir nicht so viele. Natürlich fehlt Younes noch einiges aber es wäre sehr spannend, was so ein herausragender Dribbler in einer spielerisch sehr starken Mannschaft bewirken könnte. Ich würde ihn auf jeden Fall mal testen, da es wenige deutsche Spieler gibt, die wie er ins 1gg1 gehen können.
Desweiteren sollte der Test natürlich auch den EM Reservisten wie Weigl, Tah, Can, Mustafi oder Podolski Spielzeit verschaffen.
Wenn der Bundestrainer besonders risikofreudig ist nimmt er noch Henrichs von Leverkusen mit aber das wäre eine sagen wir mal eher unkonventionelle Nominierung.
Kommende Nationalspieler |#2823
22.08.2016 - 16:36 Uhr
Zitat von EuerExzellenz
Zitat von Daton

Zitat von EuerExzellenz

Zitat von BVB 09





Zitat von Riedle9

Kimmich
Weiser
Plattenhardt

These three deserve their chances

Von den drei Spielern hätte in meinen Augen nur Weiser eine reale Chance.

Plattenhardt sehe ich nicht stärker als Hector, auch wenn der grade im Mittelfeld spielt. Da hätte es ja eher noch Schmelzer verdient.

Und Kimmich? Als IV, oder was? Der macht seine Sache da im Moment zwar gut, aber langfristig ist er ein Mann fürs Mittelfeld. Soll er da etwa anstelle eines Kroos oder Gündogan spielen?
Der sollte in der U21 an seinen Führungsqualitäten arbeiten.


Ich denke Kimmich kann die Linksverteidiger Position sehr gut ausfüllen. Er hat gezeigt das er vielseitig einsetzbar ist. Also warum nicht den Versuch wagen? Ich denke Kimmich als LV und Weiser als RV kann sehr gut funktionieren und vielleicht sogar unsere Aussenverteidiger Baustelle vergessen machen. Wie ich bereits im anderen Thread schrieb, haben Lahm und Alaba ebenfalls als 6er "angefangen"und gehören nun beide zur Elite der Welt auf ihren Positionen.


Kimmich als LV? Wie kommst du zu dieser Idee? Er hat mal in der U21 als RV gespielt aber nicht gerade sehr überzeugend! Ich glaube er ist eher ein Mann für die zentrale und dann (obwohl er es momentan gut macht als IV) im Mittelfeld. Lahm war schon von Anfang an AV nur zog man ihn eben von RV als Links und dann später wieder zurück... Alaba profitiert sicherlich auch davon das er links Fuß ist, für Kimmich wäre das als rechts Fuß sicherlich nicht so einfach da klar zu kommen...


Weil Kimmich egal auf welcher Position er eingesetzt wurde gute bis sehr gute Spiele mit wenigen Fehlern gemacht hat. Er schafft es selbst als Innenverteidiger auf höchstem Niveau abzuliefern. Er ist variabel einsetzbar hat das Talent und die Vorraussetzungen um Aussenverteidiger zu spielen. Ob links oder rechts ist egal das hin und her Geschiebe hat ein Lahm auch hinter sich. Ich denke und hoffe das Löw die Sache ähnlich sieht. Weiser und Kimmich sind meine Favoriten für die AV Positionen in der Zukunft. Lahm und Alaba haben beide im zentralen Mittelfeld gespielt bevor sie zu Aussenverteidigern gemacht wurden.


Ich halte Kimmich nach wie vor für einen grauenhaften Aussenverteidiger. Seine Auftritte gegen Italien und Frankreich waren unterirdisch in den Punkten Stellungsspiel, Flanken, Geschwindigkeit und auch bei den Zweikämpfen war er nicht unbedingt unbezwingbar.
Im defensiven Mittelfeld ist er ok, in der Innenverteidigung ist es auch in Ordnung, aber als Aussenverteidiger will ich ihn einfach nie wieder sehen, solange es nicht gegen Nordiren geht, die nie nach vorne gehen.
Kommende Nationalspieler |#2824
26.08.2016 - 12:17 Uhr
Player to watch

Ich bin wieder in großer Vorfreude auf die kommende Saison und habe gerade im Hinblick auf die Nationalmannschaft wieder einige Spieler auf dem Radar, die sich in den Fokus spielen können. Schön finde ich, dass in der folgenden Auswahl gerade auf unseren sogenannten Problempositionen im Nationalteam einige Talente heranwachsen.

TOR:
Loris Karius (FC Liverpool)
Die Position zwischen den Pfosten ist natürlich absolut unumstritten und Neuer wird diese auch so schnell nicht räumen. Allerdings sind die Kaderplätze hinter Neuer nicht wirklich gefestigt. Derzeit scheint Leno als Nr. 2 die Nase vorne zu haben. Für die weiteren Kandidaten um ter Stegen, Trapp und Zieler müssen in ihren Teams um einen Stammplatz kämpfen. Da könnte es schon passieren, dass plötzlich ein oder zwei Kaderplätz neu zu besetzen sind. Für diesen Fall hat sich Karius mit seinem Wechsel zu einem Top-Club wie Liverpool in Position gebracht. Leider hat in erst einmal eine Verletzung zurückgeworfen, aber ich bin mir sicher, dass er sich danach schnell gegen den bisherigen Stamm-Keeper Mignolet durchsetzen kann. Dann steht der junge Karius sicherlich auch im Blickfeld von Torwart-Trainer Andi Köpke.

INNENVERTEIDIGER:
Niklas Süle (TSG Hoffenheim)
Ich bin mir sicher, dass sich Süle bereits im Blickfeld der Nationalmannschaft befindet. Der baumlange Verteidiger ist im direkten Zweikampf kaum zu überwinden und bringt auch im Spielaufbau ordentliche Fähigkeiten mit. Gegen kleine, wendige Gegenspieler hat er mit seinem größeren Wendekreis natürlich ein Problem, aber das bekommt er in meinen Augen immer besser in den Griff. Aufgrund der große Konkurrenz in der Innenverteidigung, dürfte Süle, solange nichts Unvorhersehbares passiert, aber vorerst Abwehrchef der U21 bleiben und diese in das nächste große Turnier führen.

Niklas Stark (Hertha BSC Berlin)
Auch der Berliner Stark wird es aufgrund der großen Konkurrenz schwer haben, mittelfristig in die A-Mannschaft aufzurücken. Für mich stellt Stark aber den Prototyp des modernen Verteidigers dar. Er bringt neben den klassischen Attributen eines Innenverteidigers wie Zweikampfstärke und taktischem Geschick eben auch noch eine sehr hohe Grundschnelligkeit und hervorragende Qualitäten im Spielaufbau mit. Durch dieses Stärken-Profil ist er auch ohne große Umstellungsprobleme auf anderen Positionen wie etwa im defensiven Mittelfeld oder auf einer Halbposition einer Dreierkette einsetzbar. Gerade diese Vielseitigkeit könnte ihn mittelfristig zu einem sehr interessanten Kaderspieler machen.

AUßENVERTEIDIGER:
Mitchell Weiser (Hertha BSC Berlin)
Weiser wird häufiger als kommender Nationalspieler gehandelt und war auch schon vor der EM ein Thema um Abhilfe auf der „Problemposition“ rechts hinten zu schaffen. In meinen Augen hat Weiser auch alle Voraussetzungen um sich als Rechtsverteidiger im Kader der A-Nationalmannschaft zu etablieren. Als ausgebildeter Offensivspieler bringt er natürlich viele Stärken mit, die es ihm ermöglichen gewinnbringend am Offensivspiel teilzunehmen. Gleichzeitig wurde Weiser aber auch schon zu Jugendzeiten häufig als Außenverteidiger eingesetzt, da er die dafür benötigten läuferischen Qualitäten mitbringt und sehr giftig im Zweikampf ist. Gerade als rechter Schienenspieler mit einer kleinen Absicherung dahinter, wirkt er für mich nahezu als Idealbesetzung. Wichtig ist allerdings, dass Weiser sein Talent auch auf den Platz bringt, da er auch häufig zum Schlendrian neigt und gerade bei „unwichtigeren“ Spielen weniger Wege zu gehen scheint. Ich bin mir sicher, dass er noch in dieser Saison seine erste Einladung in den A-Kader erhalten wird und bin lediglich gespannt, wann Löw ihn das erste Mal von der Leine lässt.

Yannick Gerhardt (VfL Wolfsburg):
Dass Gerhardt ein möglicher Kandidat für Löw werden kann, ist sicherlich keine Überraschung. Überraschend ist dagegen eher, dass ich ihn als Außenverteidiger aufführe, da er weder in Köln noch aktuell in Wolfsburg diese Position bekleidet. In den Junioren-Nationalmannschaften dagegen wurde Gerhardt schon seit längerem stets als Linksverteidiger aufgestellt und dort hat er mich in dieser Rolle absolut überzeugt. Im zentralen Mittelfeld macht er zwar auch eine gute Figur, aber dort sind seine Fähigkeiten einfach nicht herausragend. Mit seiner Laufstärke und Dynamik, sowie seinem feinen linken Fuß und der Extra-Portion Zweikampfstärke erfüllt Gerhardt einfach ideal das Anforderungsprofil, welches ich an einen Außenverteidiger stelle. Es ist zwar alles andere als ideal, dass Gerhardt im Verein vermutlich auf einer anderen Position spielt, aber wenn er diesen Spagat schafft (in der U21 funktioniert das aktuell ja auch hervorragend), kann er ganz schnell ein ernsthafter Konkurrent für seinen ehemaligen Vereinskameraden Hector hinten links werden.

Jeremy Toljan (TSG Hoffenheim):
Seit ich die Olympischen Spiele gesehen habe, sehe ich Toljan mit anderen Augen. Vorher hatte ich ihn immer als durchschnittlichen Außenverteidiger mit kaum herausragenden Stärken, aber eben auch kaum eklatanter Schwächen angesehen. Bei Olympia sind seine Stärken als Rechtsverteidiger aber absolut sichtbar geworden. Toljan ist sehr ballsicher und dynamisch, kann auch Bälle ablaufen und verhält sich geschickt im Zweikampf. Auch seine Bewegungen in der Offensive haben mir imponiert. Bei ordentlichen Entwicklung kann er sich schnell vom U21-Nationalspieler auch für Löw empfehlen.

Nico Schulz (Borussia Mönchengladbach):
Schulz hatte ich letzte Saison schon auf dem Zettel, dann kam aber leider die langwierige Verletzungspause dazwischen. Nun arbeitet sich der Berliner Jung langsam zurück und wartet auf seine Chance. Ich sehe in Schulz einen sehr offensivstarken Linksverteidiger, der defensiv durch Schnelligkeit und Bissigkeit im Zweikampf überzeugen kann. Gerade als linker Schienenspieler im 3-4-3 der Gladbacher kann er seine kompletten Stärken ausspielen. Sobald er wieder bei 100% ist, wird er ein harter Konkurrent für den Schweden Wendt werden und diesen mittelfristig verdrängen. Dann wird Schulz automatisch ein Kandidat für Löw.

Lukas Klostermann (RB Leipzig):
Beim Leipziger Klostermann war ich mir nicht sicher, ob ich ihn als Außen- oder Innenverteidiger in dieser Auswahl aufführen sollte. Mittel- bis langfristig sehe ich ihn zwar als klaren Innenverteidiger, aber da er in Leipzig vorrangig als Rechtsverteidiger eingesetzt wird und dort im Nationalteam die größte Vakanz herrscht, habe ich mich für diese Einstufung entschieden. Ich halte ihn gerade aufgrund dieser Vielseitigkeit als äußert spannenden Spieler, der in einer Dreierkette mit seiner Schnelligkeit auch optimal die Halbpositionen besetzen kann. Natürlich heißt es für Klostermann nun erstmal, nach der durch Olympia unterbrochenen Vorbereitung, sich in der Bundesliga zu etablieren und sich an das höhere Tempo zu gewöhnen. Lange Eingewöhnungszeit erwarte ich bei ihm aber nicht und bin gespannt wie die weitere Karriere verlaufen wird. Diese Saison dürfte er daher noch keine große Rolle für Löw spielen, aber mittelfristig kann er interessant werden.

Felix Passlack (Borussia Dortmund):
Wenn man in Dortmund nach einem Gewinner der diesjährigen Vorbereitung fragt, wird schnell der Name Passlack genannt. Der kleine Kraftwürfel, wie er in liebevoll gemeinten Vergleichen mit dem Schweizer Shaqiri genannt wird, hat sich als ernsthafter Konkurrent für den seit Jahren gesetzten Piszczek erwiesen und scheint aktuell sogar die Nase um einen Stammplatz als Rechtsverteidiger vorne zu haben. In der Jugend war der Fritz-Walter-Goldmedaillen-Gewinner über jeden Zweifel erhaben und führte die Junioren-Auswahlen des BVB als Kapitän zu drei Meisterschaften hintereinander. Dort trat er meist als torgefährlicher Offensivspieler in den Fokus. Im Profi-Bereich scheint er sich dagegen als Rechtsverteidiger zu etablieren. Passlack ist nämlich nicht der dribbelstarke Edel-Techniker, der heutzutage als Offensivspieler bevorzugt wird, sondern eher ein Spieler, der sich über Power und Dynamik auszeichnet. Sollte er sich beim BVB in dieser Saison durchsetzen, steht er sicherlich schnell auf Jogis Zettel.

Philipp Ochs (TSG Hoffenheim):
Bei der vergangenen U19-EM hat der Hoffenheimer Ochs in einem eher schwach besetzten Jahrgang herausgeragt. Dort wurde er zwar offensiver eingesetzt, aber seine Paradeposition ist die defensive, linke Außenbahn. Schon letzte Saison durfte er Bundesliga-Luft schnuppern und scheint ein fester Bestandteil in Nagelsmanns Kader zu sein. Gerade bei der Variante mit Dreierkette hinten, ist Ochs in Hoffenheim die Idealbesetzung für die linke Schiene. Sollte er dort weiter überzeugen, kann er auch bald im Dunstkreis der Nationalmannschaft auftauchen.

Benjamin Henrichs (Bayer Leverkusen):
Ebenfalls bei der U19 herausragend war der Leverkusener Henrichs als Spielmacher. In Leverkusen wird er aktuell aber zum Außenverteidiger umgeschult, wo er aufgrund seiner nahezu gleichstarken Füße links wie rechts spielen kann. Mit seiner Dynamik und Technik könnte Henrichs ein sehr interessanter Spieler für das Nationalteam werden, insofern er in Leverkusen den Durchbruch schafft.

Jannes Horn (VfL Wolfsburg):
Auf den Durchbruch in Wolfsburg wartet auch der junge Horn noch. Derzeit scheint er sich als 2. Wahl hinter Top-Mann Rodriguez herauszukristallisieren. Horn bringt neben guten Defensivfähigkeiten auch einen ordentlichen Zug nach vorne, sowie einen sehr feinen linken Fuß mit, der es ihm erlaubt butterweiche Flanken und Standardsituationen zu schlagen. Hier kann er nur vom wechselwilligen Rodriguez lernen und mittelfristig vielleicht als dessen Nachfolger aufgebaut werden. Potential für eine große Karriere als Linksverteidiger ist bei ihm definitiv vorhanden.

ZENTRALES MITTELFELD:
Mahmoud Dahoud (Borussia Mönchengladbach):
Im Laufe der letzten Saison hat sich auch der junge Deutsch-Syrer Dahoud zu einem heißen Eisen im zentralen Mittelfeld entwickelt. Viele große Vereine registrieren seine Entwicklung mit scharfem Blick. Dahoud bringt großartige technische Fähigkeiten am Ball mit und hat für sein Alter eine schier unglaubliche Übersicht. In der Rückwärtsbewegung und im direkten Zweikampf muss er sich noch steigern, aber ich sehe bei ihm viele Parallelen zum jungen Gündogan. Mit dem entsprechenden Feinschliff und ohne dessen Verletzungspech kann es für Dahoud ganz schnell nach ganz oben gehen.

Sebastian Rode (Borussia Dortmund):
Rode ist zwar dem Talentalter inzwischen entwachsen, hat mit seinem Wechsel zum BVB aber einen wichtigen Entwicklungsschritt getan. In Dortmund soll er im zentralen Mittelfeld Verantwortung übernehmen und seine Stärken im kämpferischen und läuferischen Bereich einbringen. Sollte sich Rode neben Weigl im Zentrum etablieren, könnte ich mir dieses Duo auch mittelfristig im Nationalteam vorstellen.

Eher längerfristig habe ich noch die ganz jungen Vitaly Janelt (RB Leipzig), Salih Özcan (1. FC Köln) und vor allen Dingen Niklas Dorsch (Bayern München) im Blickfeld. Alles drei tolle Burschen, die einen klasse Mix aus technischen Fähigkeiten, Zweikampfstärke und Spielübersicht mitbringen. Da wird mir langfristig nicht bange.

OFFENSIVE AUßENBAHN:
Julian Brandt (Bayer Leverkusen):
Brandt stand ja schon vor der EM im erweiterten Kader und hat ja auch schon in das Team hineingeschnuppert. Ich wollte ihn hier dennoch aufführen, da ihm das Talent schon aus den Ohren quillt. Ich bin speziell von seinem First-Touch angetan, mit dem er sich stets in aussichtsreiche Positionen bringen oder Mitspieler geschickt einsetzen kann. Dazu unheimlich stark im Eins-gegen-Eins und auch körperlich schon sehr weit. Im Endeffekt müsste Brandt direkt Poldis Kaderplatz einnehmen und nicht wieder hergeben.

STURMZENTRUM:
Johannes Eggestein (Werder Bremen):
Da im Sturmzentrum hinter Gomez absolute Ebbe herrscht, setze ich in Eggestein unheimliche Hoffnung. Für mich ist er der talentierteste und kompletteste Nachwuchsstürmer, den ich bisher bewundern durfte. Natürlich muss er für den Männer-Fußball körperlich noch zulegen, aber wenn er dabei seine Balance und Explosivität behält, kann es bei ihm ganz schnell gehen. Ich gehe eigentlich schon davon aus, dass Eggestein in dieser Saison immer mehr Spielzeit von Pizarro erhält und diesen dann im Laufe der Saison zum Joker degradiert. Dann wird auch Löw dieses Talent schnell im A-Team einbauen.

Davie Selke (RB Leipzig):
Ein weiterer Hoffnungsträger bleibt Selke, wobei ich bei ihm seit seinem Wechsel zu Leipzig noch keine wirklich positive Entwicklung sehe. Er hat halt schon einen unglaublichen Körper und kann diesen auch schon sehr geschickt einsetzen, aber gerade im Kombinationsspiel fällt er stets ab. Dazu hat Selke auch ein wenig seine Unbekümmertheit vor dem Tor verloren, die ganz wichtig ist. Sobald sein Selbstvertrauen aber wieder zurückkommt und er sich spielerisch weiterentwickelt, kann er als einer aus der Riege der fast ausgestorbenen klassischen Mittelstürmer natürlich immer interessant für Löws Kader werden.

Timo Werner (RB Leipzig):
Werner ist leider ebenfalls kein typischer Mittelstürmer. In Leipzig wird er wohl häufig in einem Zwei-Mann-Sturm neben einem körperlich starken Stürmer wie Poulsen oder Selke auflaufen. Da sehe ich auch Werners Stärken. Mal sehen ob er sich so zu einem Spieler für das Nationalteam entwickeln kann. Zusammen mit Müller könnte ich ihn mir beispielsweise auch dort sehr gut in einem Zwei-Mann-Sturm vorstellen, insofern das System es zulässt.

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"Die beste Mannschaft ist immer eine Schnittmenge aus den besten Fußballern und den besten kickenden Komplementären."
Zitat von Wuldor
Kommende Nationalspieler |#2825
26.08.2016 - 13:46 Uhr
Zitat von Tobi Deluxe
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Ich bin wieder in großer Vorfreude auf die kommende Saison und habe gerade im Hinblick auf die Nationalmannschaft wieder einige Spieler auf dem Radar, die sich in den Fokus spielen können. Schön finde ich, dass in der folgenden Auswahl gerade auf unseren sogenannten Problempositionen im Nationalteam einige Talente heranwachsen.

TOR:
Loris Karius (FC Liverpool)
Die Position zwischen den Pfosten ist natürlich absolut unumstritten und Neuer wird diese auch so schnell nicht räumen. Allerdings sind die Kaderplätze hinter Neuer nicht wirklich gefestigt. Derzeit scheint Leno als Nr. 2 die Nase vorne zu haben. Für die weiteren Kandidaten um ter Stegen, Trapp und Zieler müssen in ihren Teams um einen Stammplatz kämpfen. Da könnte es schon passieren, dass plötzlich ein oder zwei Kaderplätz neu zu besetzen sind. Für diesen Fall hat sich Karius mit seinem Wechsel zu einem Top-Club wie Liverpool in Position gebracht. Leider hat in erst einmal eine Verletzung zurückgeworfen, aber ich bin mir sicher, dass er sich danach schnell gegen den bisherigen Stamm-Keeper Mignolet durchsetzen kann. Dann steht der junge Karius sicherlich auch im Blickfeld von Torwart-Trainer Andi Köpke.

INNENVERTEIDIGER:
Niklas Süle (TSG Hoffenheim)
Ich bin mir sicher, dass sich Süle bereits im Blickfeld der Nationalmannschaft befindet. Der baumlange Verteidiger ist im direkten Zweikampf kaum zu überwinden und bringt auch im Spielaufbau ordentliche Fähigkeiten mit. Gegen kleine, wendige Gegenspieler hat er mit seinem größeren Wendekreis natürlich ein Problem, aber das bekommt er in meinen Augen immer besser in den Griff. Aufgrund der große Konkurrenz in der Innenverteidigung, dürfte Süle, solange nichts Unvorhersehbares passiert, aber vorerst Abwehrchef der U21 bleiben und diese in das nächste große Turnier führen.

Niklas Stark (Hertha BSC Berlin)
Auch der Berliner Stark wird es aufgrund der großen Konkurrenz schwer haben, mittelfristig in die A-Mannschaft aufzurücken. Für mich stellt Stark aber den Prototyp des modernen Verteidigers dar. Er bringt neben den klassischen Attributen eines Innenverteidigers wie Zweikampfstärke und taktischem Geschick eben auch noch eine sehr hohe Grundschnelligkeit und hervorragende Qualitäten im Spielaufbau mit. Durch dieses Stärken-Profil ist er auch ohne große Umstellungsprobleme auf anderen Positionen wie etwa im defensiven Mittelfeld oder auf einer Halbposition einer Dreierkette einsetzbar. Gerade diese Vielseitigkeit könnte ihn mittelfristig zu einem sehr interessanten Kaderspieler machen.

AUßENVERTEIDIGER:
Mitchell Weiser (Hertha BSC Berlin)
Weiser wird häufiger als kommender Nationalspieler gehandelt und war auch schon vor der EM ein Thema um Abhilfe auf der „Problemposition“ rechts hinten zu schaffen. In meinen Augen hat Weiser auch alle Voraussetzungen um sich als Rechtsverteidiger im Kader der A-Nationalmannschaft zu etablieren. Als ausgebildeter Offensivspieler bringt er natürlich viele Stärken mit, die es ihm ermöglichen gewinnbringend am Offensivspiel teilzunehmen. Gleichzeitig wurde Weiser aber auch schon zu Jugendzeiten häufig als Außenverteidiger eingesetzt, da er die dafür benötigten läuferischen Qualitäten mitbringt und sehr giftig im Zweikampf ist. Gerade als rechter Schienenspieler mit einer kleinen Absicherung dahinter, wirkt er für mich nahezu als Idealbesetzung. Wichtig ist allerdings, dass Weiser sein Talent auch auf den Platz bringt, da er auch häufig zum Schlendrian neigt und gerade bei „unwichtigeren“ Spielen weniger Wege zu gehen scheint. Ich bin mir sicher, dass er noch in dieser Saison seine erste Einladung in den A-Kader erhalten wird und bin lediglich gespannt, wann Löw ihn das erste Mal von der Leine lässt.

Yannick Gerhardt (VfL Wolfsburg):
Dass Gerhardt ein möglicher Kandidat für Löw werden kann, ist sicherlich keine Überraschung. Überraschend ist dagegen eher, dass ich ihn als Außenverteidiger aufführe, da er weder in Köln noch aktuell in Wolfsburg diese Position bekleidet. In den Junioren-Nationalmannschaften dagegen wurde Gerhardt schon seit längerem stets als Linksverteidiger aufgestellt und dort hat er mich in dieser Rolle absolut überzeugt. Im zentralen Mittelfeld macht er zwar auch eine gute Figur, aber dort sind seine Fähigkeiten einfach nicht herausragend. Mit seiner Laufstärke und Dynamik, sowie seinem feinen linken Fuß und der Extra-Portion Zweikampfstärke erfüllt Gerhardt einfach ideal das Anforderungsprofil, welches ich an einen Außenverteidiger stelle. Es ist zwar alles andere als ideal, dass Gerhardt im Verein vermutlich auf einer anderen Position spielt, aber wenn er diesen Spagat schafft (in der U21 funktioniert das aktuell ja auch hervorragend), kann er ganz schnell ein ernsthafter Konkurrent für seinen ehemaligen Vereinskameraden Hector hinten links werden.

Jeremy Toljan (TSG Hoffenheim):
Seit ich die Olympischen Spiele gesehen habe, sehe ich Toljan mit anderen Augen. Vorher hatte ich ihn immer als durchschnittlichen Außenverteidiger mit kaum herausragenden Stärken, aber eben auch kaum eklatanter Schwächen angesehen. Bei Olympia sind seine Stärken als Rechtsverteidiger aber absolut sichtbar geworden. Toljan ist sehr ballsicher und dynamisch, kann auch Bälle ablaufen und verhält sich geschickt im Zweikampf. Auch seine Bewegungen in der Offensive haben mir imponiert. Bei ordentlichen Entwicklung kann er sich schnell vom U21-Nationalspieler auch für Löw empfehlen.

Nico Schulz (Borussia Mönchengladbach):
Schulz hatte ich letzte Saison schon auf dem Zettel, dann kam aber leider die langwierige Verletzungspause dazwischen. Nun arbeitet sich der Berliner Jung langsam zurück und wartet auf seine Chance. Ich sehe in Schulz einen sehr offensivstarken Linksverteidiger, der defensiv durch Schnelligkeit und Bissigkeit im Zweikampf überzeugen kann. Gerade als linker Schienenspieler im 3-4-3 der Gladbacher kann er seine kompletten Stärken ausspielen. Sobald er wieder bei 100% ist, wird er ein harter Konkurrent für den Schweden Wendt werden und diesen mittelfristig verdrängen. Dann wird Schulz automatisch ein Kandidat für Löw.

Lukas Klostermann (RB Leipzig):
Beim Leipziger Klostermann war ich mir nicht sicher, ob ich ihn als Außen- oder Innenverteidiger in dieser Auswahl aufführen sollte. Mittel- bis langfristig sehe ich ihn zwar als klaren Innenverteidiger, aber da er in Leipzig vorrangig als Rechtsverteidiger eingesetzt wird und dort im Nationalteam die größte Vakanz herrscht, habe ich mich für diese Einstufung entschieden. Ich halte ihn gerade aufgrund dieser Vielseitigkeit als äußert spannenden Spieler, der in einer Dreierkette mit seiner Schnelligkeit auch optimal die Halbpositionen besetzen kann. Natürlich heißt es für Klostermann nun erstmal, nach der durch Olympia unterbrochenen Vorbereitung, sich in der Bundesliga zu etablieren und sich an das höhere Tempo zu gewöhnen. Lange Eingewöhnungszeit erwarte ich bei ihm aber nicht und bin gespannt wie die weitere Karriere verlaufen wird. Diese Saison dürfte er daher noch keine große Rolle für Löw spielen, aber mittelfristig kann er interessant werden.

Felix Passlack (Borussia Dortmund):
Wenn man in Dortmund nach einem Gewinner der diesjährigen Vorbereitung fragt, wird schnell der Name Passlack genannt. Der kleine Kraftwürfel, wie er in liebevoll gemeinten Vergleichen mit dem Schweizer Shaqiri genannt wird, hat sich als ernsthafter Konkurrent für den seit Jahren gesetzten Piszczek erwiesen und scheint aktuell sogar die Nase um einen Stammplatz als Rechtsverteidiger vorne zu haben. In der Jugend war der Fritz-Walter-Goldmedaillen-Gewinner über jeden Zweifel erhaben und führte die Junioren-Auswahlen des BVB als Kapitän zu drei Meisterschaften hintereinander. Dort trat er meist als torgefährlicher Offensivspieler in den Fokus. Im Profi-Bereich scheint er sich dagegen als Rechtsverteidiger zu etablieren. Passlack ist nämlich nicht der dribbelstarke Edel-Techniker, der heutzutage als Offensivspieler bevorzugt wird, sondern eher ein Spieler, der sich über Power und Dynamik auszeichnet. Sollte er sich beim BVB in dieser Saison durchsetzen, steht er sicherlich schnell auf Jogis Zettel.

Philipp Ochs (TSG Hoffenheim):
Bei der vergangenen U19-EM hat der Hoffenheimer Ochs in einem eher schwach besetzten Jahrgang herausgeragt. Dort wurde er zwar offensiver eingesetzt, aber seine Paradeposition ist die defensive, linke Außenbahn. Schon letzte Saison durfte er Bundesliga-Luft schnuppern und scheint ein fester Bestandteil in Nagelsmanns Kader zu sein. Gerade bei der Variante mit Dreierkette hinten, ist Ochs in Hoffenheim die Idealbesetzung für die linke Schiene. Sollte er dort weiter überzeugen, kann er auch bald im Dunstkreis der Nationalmannschaft auftauchen.

Benjamin Henrichs (Bayer Leverkusen):
Ebenfalls bei der U19 herausragend war der Leverkusener Henrichs als Spielmacher. In Leverkusen wird er aktuell aber zum Außenverteidiger umgeschult, wo er aufgrund seiner nahezu gleichstarken Füße links wie rechts spielen kann. Mit seiner Dynamik und Technik könnte Henrichs ein sehr interessanter Spieler für das Nationalteam werden, insofern er in Leverkusen den Durchbruch schafft.

Jannes Horn (VfL Wolfsburg):
Auf den Durchbruch in Wolfsburg wartet auch der junge Horn noch. Derzeit scheint er sich als 2. Wahl hinter Top-Mann Rodriguez herauszukristallisieren. Horn bringt neben guten Defensivfähigkeiten auch einen ordentlichen Zug nach vorne, sowie einen sehr feinen linken Fuß mit, der es ihm erlaubt butterweiche Flanken und Standardsituationen zu schlagen. Hier kann er nur vom wechselwilligen Rodriguez lernen und mittelfristig vielleicht als dessen Nachfolger aufgebaut werden. Potential für eine große Karriere als Linksverteidiger ist bei ihm definitiv vorhanden.

ZENTRALES MITTELFELD:
Mahmoud Dahoud (Borussia Mönchengladbach):
Im Laufe der letzten Saison hat sich auch der junge Deutsch-Syrer Dahoud zu einem heißen Eisen im zentralen Mittelfeld entwickelt. Viele große Vereine registrieren seine Entwicklung mit scharfem Blick. Dahoud bringt großartige technische Fähigkeiten am Ball mit und hat für sein Alter eine schier unglaubliche Übersicht. In der Rückwärtsbewegung und im direkten Zweikampf muss er sich noch steigern, aber ich sehe bei ihm viele Parallelen zum jungen Gündogan. Mit dem entsprechenden Feinschliff und ohne dessen Verletzungspech kann es für Dahoud ganz schnell nach ganz oben gehen.

Sebastian Rode (Borussia Dortmund):
Rode ist zwar dem Talentalter inzwischen entwachsen, hat mit seinem Wechsel zum BVB aber einen wichtigen Entwicklungsschritt getan. In Dortmund soll er im zentralen Mittelfeld Verantwortung übernehmen und seine Stärken im kämpferischen und läuferischen Bereich einbringen. Sollte sich Rode neben Weigl im Zentrum etablieren, könnte ich mir dieses Duo auch mittelfristig im Nationalteam vorstellen.

Eher längerfristig habe ich noch die ganz jungen Vitaly Janelt (RB Leipzig), Salih Özcan (1. FC Köln) und vor allen Dingen Niklas Dorsch (Bayern München) im Blickfeld. Alles drei tolle Burschen, die einen klasse Mix aus technischen Fähigkeiten, Zweikampfstärke und Spielübersicht mitbringen. Da wird mir langfristig nicht bange.

OFFENSIVE AUßENBAHN:
Julian Brandt (Bayer Leverkusen):
Brandt stand ja schon vor der EM im erweiterten Kader und hat ja auch schon in das Team hineingeschnuppert. Ich wollte ihn hier dennoch aufführen, da ihm das Talent schon aus den Ohren quillt. Ich bin speziell von seinem First-Touch angetan, mit dem er sich stets in aussichtsreiche Positionen bringen oder Mitspieler geschickt einsetzen kann. Dazu unheimlich stark im Eins-gegen-Eins und auch körperlich schon sehr weit. Im Endeffekt müsste Brandt direkt Poldis Kaderplatz einnehmen und nicht wieder hergeben.

STURMZENTRUM:
Johannes Eggestein (Werder Bremen):
Da im Sturmzentrum hinter Gomez absolute Ebbe herrscht, setze ich in Eggestein unheimliche Hoffnung. Für mich ist er der talentierteste und kompletteste Nachwuchsstürmer, den ich bisher bewundern durfte. Natürlich muss er für den Männer-Fußball körperlich noch zulegen, aber wenn er dabei seine Balance und Explosivität behält, kann es bei ihm ganz schnell gehen. Ich gehe eigentlich schon davon aus, dass Eggestein in dieser Saison immer mehr Spielzeit von Pizarro erhält und diesen dann im Laufe der Saison zum Joker degradiert. Dann wird auch Löw dieses Talent schnell im A-Team einbauen.

Davie Selke (RB Leipzig):
Ein weiterer Hoffnungsträger bleibt Selke, wobei ich bei ihm seit seinem Wechsel zu Leipzig noch keine wirklich positive Entwicklung sehe. Er hat halt schon einen unglaublichen Körper und kann diesen auch schon sehr geschickt einsetzen, aber gerade im Kombinationsspiel fällt er stets ab. Dazu hat Selke auch ein wenig seine Unbekümmertheit vor dem Tor verloren, die ganz wichtig ist. Sobald sein Selbstvertrauen aber wieder zurückkommt und er sich spielerisch weiterentwickelt, kann er als einer aus der Riege der fast ausgestorbenen klassischen Mittelstürmer natürlich immer interessant für Löws Kader werden.

Timo Werner (RB Leipzig):
Werner ist leider ebenfalls kein typischer Mittelstürmer. In Leipzig wird er wohl häufig in einem Zwei-Mann-Sturm neben einem körperlich starken Stürmer wie Poulsen oder Selke auflaufen. Da sehe ich auch Werners Stärken. Mal sehen ob er sich so zu einem Spieler für das Nationalteam entwickeln kann. Zusammen mit Müller könnte ich ihn mir beispielsweise auch dort sehr gut in einem Zwei-Mann-Sturm vorstellen, insofern das System es zulässt.


I think Andre Hahn, Plattenhardt will have a chance

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Jung XI

--------------ter Stegen
-Klostermann--Ginter----Suele-----Durm
------------Emre Can--Goretzka
--Max Meyer-------------------------Brandt
------------Ducksch--Timo Werner

Auf Abruf: Leno; Burnic, Jonathan Tah, Mustafi, Pascal Itter; Draxler, Oztunali, Gnabry; Davie Selke, Cagatay Kader, Johannes Eggestein
Kommende Nationalspieler |#2826
26.08.2016 - 16:41 Uhr
Zitat von Tobi Deluxe


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Klasse Beitrag. Sehr informativ und übersichtlich sowie umfangreich und begründet. Danke!

Ich gehe mit deinen Einschätzungen größtenteils absolut mit. Nico Schulz sehe ich mittelfristig nicht als Kandidaten für das Nationalteam, auch wenn es auf der Position des Außenverteidigers natürlich durchaus schnell gehen kann.
Weiser ist eine naheliegende Alternative als RAV. Sollte er die Leistungen der Vorsaison bestätigen, wird er in dieser Saison wohl nominiert werden. Wie Du, sehe ich in Gerhardt eine Option für die linke Abwehrseite. Der gesetzte Hector dürfte ja ebenfalls im DM zum Einsatz kommen, wodurch beide erstemal ähnliche Voraussetzungen mitbringen. Die jungen Henrichs und Passlack sind dagegen mal echte Lichtblicke. Wenn einer von beiden als Außenverteidiger durchstartet, wäre das schon mal eine enorme Erleichterung. Schaffen es sogar beide, haben wir echt tolle Möglichkeiten. Aber das wird wohl noch ein bisschen dauern.

In der IV ist Süle jetzt ja sogar nominiert worden, hat es bei der Konkurrenz (Boateng und Rüdiger fehlen ja momentan) in der nächsten Zeit noch sehr schwer.

An Dahoud wird, da bin ich mir sicher, kein Weg vorbeiführen. Den sehen wir bald im Nationalteam. Der Junge hat so große Anlagen. Wahnsinn. Die Entwicklung von Rode in dieser Saison wird sicherlich sehr spannend werden. Die Vorbereitung hat mir bereits gut gefallen. Wenn er sich in Dortmund durchsetzt, ist er zumindest eine gute Kaderergänzung.

In der Offensive ist Brandt jetzt ebenfalls nominiert und wird wohl auch dauerhaft ein Bestandteil der Mannschaft sein. Er macht zwar auch noch einige Fehler, wird diese aber mit zunehmender Erfahrung abstellen. Er sollte konsequent gefördert werden und somit regelmäßig dabei sein.

In der Spitze halte ich Selke nicht so wahnsinnig viel. Da ruhen meine Hoffnungen eher auf Werner und Eggestein. Werner hat in meinen Augen weiterhin herausragende Anlagen. Platzt da der Knoten, traue ich ihm bereits in Kürze einen gewaltigen Sprung zu.
Kommende Nationalspieler |#2827
11.02.2017 - 19:37 Uhr
Havertz!

Das muss man Leverkusen wirklich zugute halten, dass sie auch in wichtigen Spielen junge Talente reinwerfen und ihnen Spielzeit geben.

Mal schauen, was man von ihm in diesem Jahr in weiß noch zu sehen bekommt...
Kommende Nationalspieler |#2828
12.02.2017 - 00:39 Uhr
Zitat von Zinedine
Havertz!

Das muss man Leverkusen wirklich zugute halten, dass sie auch in wichtigen Spielen junge Talente reinwerfen und ihnen Spielzeit geben.

Mal schauen, was man von ihm in diesem Jahr in weiß noch zu sehen bekommt...


Richtig, bei aller (berechtigter) Kritik an Schmidt, muss man klar sagen, dass er diese Linie konsequent fährt. Klar, Leverkusen hat da einige wirklich sehr talentierte Leute, die man sicherlich eher bringen kann, als so manch anderes Talent. Dennoch werden diese Spieler bei Leverkusen gefördert und erhalten viel Spielzeit, auch wenn es mal schlechter läuft.

Brandt, Tah und Henrichs haben es bereits in die Nationalelf geschafft. Havertz verspricht mit einen 17(!) Jahren ebenfalls einiges.
Kommende Nationalspieler |#2829
18.02.2017 - 19:11 Uhr
Ich bin mal optimistisch und sage, dass Stark im März sein Nationalelfdebüt feiert.

Das er seit über einem Jahr auf Löws Liste steht ist bekannt. Heute vor den Augen des Bundestrainers der beste Mann einer schon ohnehin herausragenden Berliner Mannschaft. Er ist neben Jarstein unser bester Spieler diese Saison. Verdient hätte er es sich.
Kommende Nationalspieler |#2830
18.02.2017 - 20:45 Uhr
Zitat von ColeWorld
Ich bin mal optimistisch und sage, dass Stark im März sein Nationalelfdebüt feiert.

Das er seit über einem Jahr auf Löws Liste steht ist bekannt. Heute vor den Augen des Bundestrainers der beste Mann einer schon ohnehin herausragenden Berliner Mannschaft. Er ist neben Jarstein unser bester Spieler diese Saison. Verdient hätte er es sich.


Stark ist ein klasse Junge und vor allem auch durch seine Flexibilität eine unglaublich interessante Personalie.

Allerdings glaube ich aktuell aufgrund der riesigen Konkurrenz-Situation in der IV und im DM nicht an eine zeitnahe Berufunf Starks.

Ich finde wichtig, dass er zusammen mit Ginter und Süle ein starkes Defensiv-Dreieck bildet. Eine starke U21-EM kann bekanntlich unglaublich beflügeln...

•     •     •

"Die beste Mannschaft ist immer eine Schnittmenge aus den besten Fußballern und den besten kickenden Komplementären."
Zitat von Wuldor
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